Mit diesem Lied kam Katja Ebstein 1970 auf Platz 3 des Eurovison Song Contest. Im Lied gehts um Glück, Liebe und das Leben.
Mittwoch, 26. Juli 2023
Wunder gibt es immer wieder
Dienstag, 25. Juli 2023
Ein besonderer Vers aus dem Propheten Hesekiel
Das Buch Hesekiel ist eins der Bücher, die man nicht lesen kann wie eine Geschichte. Botschaften des Gerichts und der Gnade wechseln sich ab und zwischendrin immer wieder mysteriöse Visionen und seltsame Handlungen des Propheten.
Aber wusstet Ihr auch, dass Gott, der Herr, sich im Buch Hesekiel als der beste Herzspezialist aller Zeiten offenbart? Um das zu erklären müssen wir einige Verse zitieren, bevor wir den besonderen Vers lesen.
Zunächst möchte Gott als guter Arzt vor einer Operation unser Einverständnis. Er manipuliert nicht über unsere Köpfe hinweg und zwingt uns nicht zu unserem Guten. Gott möchte unsere „Unterschrift“, unsere Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit Ihm. In Hesekiel 18:31 lesen wir:
„Werft von euch alle eure Vergehen,
mit denen ihr euch vergangen habt,
und schafft euch ein neues Herz und einen neuen
Geist!
Ja, wozu wollt ihr sterben, Haus Israel?“
Sterben wollen wir natürlich nicht! Also geht es darum, die Vorbereitung für den Erhalt eines neuen Herzes zu in Gang zu setzen: Sünden loszulassen, weit von uns zu werfen – vielleicht vor allem das Grundübel der Gleichgültigkeit und Widerspenstigkeit.
Wenn diese OP Vorbereitung beendet ist, das Bekennen und Loslassen der Sünde – und damit die „Unterschrift“ zur OP gegeben, dann führt der allmächtige Gott den kardiologischen Eingriff durch, den Hesekiel in Kapitel 36:26 – unser besonderer Vers für heute – beschreibt:
„Und ich werde euch ein neues Herz
geben
und einen neuen Geist in euer Inneres geben;
und ich werde das steinerne Herz aus eurem
Fleisch wegnehmen
und euch ein fleischernes Herz geben.“
Gott wird und kann ein Herz erneuern. Er repariert nicht, er näht nicht, verbindet nicht notdürftig und bepflastert nicht – Er tauscht aus!
Das alte Herz für
ein neues.
Das steinerne Herz für ein fleischernes.
Das tote Herz für ein lebendiges.
Das kalte Herz für ein emotionales.
Das geistlose Herz für ein geisterfülltes.
Das macht Gott! Das kann Gott! Darin hat Er Erfahrung. Immerhin hat Er unsere Herzen erschaffen. Er weiß, wie ein gesundes Herz funktionieren soll.
Und wenn wir dann, nach erfolgreicher Operation durch den Schöpfer, ein neues Herz erhalten haben und die Augen aufschlagen, dann werden wir ganz neu Seine Herrlichkeit erkennen und Seine Stimme hören – die Stimme des Guten Hirten!
Brauchst Du heute den Dienst des Kardiologen für Dein (geistliches) Herz?
„Und ich werde euch ein neues Herz
geben
Und einen neuen Geist in euer Inneres geben;
und ich werde das steinerne Herz aus eurem
Fleisch wegnehmen
und euch ein fleischernes Herz geben.“
(Hesekiel 36:26)
Montag, 24. Juli 2023
WANN kommt Jesus wieder?
Was haben die folgenden Jahreszahlen gemeinsam: 1248, 1306, 1689, 1792, 1836, 1844, 1914, 1936, 1960, 1974, 1981, 1988, 1989, 1992, 1994 und 2011? Sie alle stehen für Jahre, in denen die Menschen das zweite Kommen Christi vorhersagten. Und die Liste ist mit Sicherheit nicht vollständig. Offensichtlich sind alle diese Jahre und Vorhersagen verstrichen, ohne dass sich die „Prophetien“ erfüllt haben. In Matthäus 24:36 lehrt Jesus:
Im jenen Tag aber und die Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, sondern allein mein Vater.
Niemand auf der Erde kennt den genauen Zeitpunkt des Kommens Jesu. Was wir aber wissen ist Folgendes: Das Kommen Christi wird unerwartet und dramatisch sein. So beschreibt Petrus diesen besonderen Tag (1 Petrus 3:10):
„Aber der Tag des Herrn wird kommen wie ein Dieb in der Nacht, an dem die Himmel mit großem Lärm vergehen und die Elemente in glühender Hitze schmelzen werden; und die Erde und die Werke, die darin sind, werden verbrannt werden.“
Paulus zeichnet ein ähnliches Szenario in 1 Thessalonicher 5:2:
Denn ihr wisst ja genau, dass der Tag des Herrn so kommen wird wie ein Dieb in der Nacht.
Jesu Kommen wird plötzlich und unversehens sein. Das bedeutet allerdings keineswegs, dass damit nur Schrecken verbunden sein wird. „Plötzlich“ kann etwas Negatives bedeuten – wenn zum Beispiel eine plötzliche Springflut Verderben bringt oder ein plötzlicher, unerwarteter Donner uns erschrickt. Plötzlich kann aber auch etwas durchaus Positives sein – wenn durch eine dunkle Wolkendecke plötzlich die Sonne mit ihren warmen Strahlen durchbricht oder es plötzlich klingelt und lieber Besuch vor der Tür steht.
Wenn Jesus plötzlich und unverhofft wiederkommt, werden die Menschen eine von zwei Erfahrungen machen. Für die einen wird sein plötzliches Erscheinen Schrecken und Angst zur Folge haben. Alles was sie erst in weiter Zukunft erwartet hatten oder was sie sogar ins Reich der Fabeln verwiesen hatten – ist unverhofft zur Realität geworden. Und sie sind nicht vorbereitet.
Für die anderen wird es der herrlichste Moment ihres Lebens sein. Das Leben in der Fremde (auf der Erde) hat ein plötzliches Ende und das Leben in der Heimat (im Himmel mit Jesus) beginnt. Alles Beschwerliche ist beendet. Das Leben in ultimativer Freiheit, Freude und Unbeschwertheit hat begonnen.
Das plötzliche, unverhoffte Kommen Jesus steht noch aus. Wann Jesus wiederkommt, weiß niemand. Dass Er wiederkommt, wissen alle, die zu Ihm gehören. Und für sie ist es ein Grund der Zuversicht und der frohen Erwartung, die sie – mit uns – rufen lässt:
„Maranatha! Komm, Herr Jesus!“
Sonntag, 23. Juli 2023
Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss
2 Und während des Mahls, als schon der Teufel dem Judas, Simons Sohn, dem Ischariot, ins Herz gegeben hatte, ihn zu verraten,
3 da Jesus wusste, dass ihm der Vater alles in die Hände gegeben hatte und dass er von Gott ausgegangen war und zu Gott hinging,
4 stand er vom Mahl auf, legte sein Obergewand ab, nahm einen Schurz und umgürtete sich;
5 darauf goss er Wasser in das Becken und fing an, den Jüngern die Füße zu waschen und sie mit dem Schurz zu trocknen, mit dem er umgürtet war.
6 Da kommt er zu Simon Petrus, und dieser spricht zu ihm: Herr, du wäschst mir die Füße?
7 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Was ich tue, verstehst du jetzt nicht; du wirst es aber danach erkennen.
8 Petrus spricht zu ihm: Auf keinen Fall sollst du mir die Füße waschen! Jesus antwortete ihm: Wenn ich dich nicht wasche, so hast du keine Gemeinschaft mit mir.
9 Simon Petrus spricht zu ihm: Herr, nicht nur meine Füße, sondern auch die Hände und das Haupt!
10 Jesus spricht zu ihm: Wer gebadet ist, hat es nicht nötig, gewaschen zu werden, ausgenommen die Füße, sondern er ist ganz rein. Und ihr seid rein, aber nicht alle.
11 Denn er kannte seinen Verräter; darum sagte er: Ihr seid nicht alle rein.
12 Nachdem er nun ihre Füße gewaschen und sein Obergewand angezogen hatte, setzte er sich wieder zu Tisch und sprach zu ihnen: Versteht ihr, was ich euch getan habe?
13 Ihr nennt mich Meister und Herr und sagt es mit Recht; denn ich bin es auch.
14 Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, so sollt auch ihr einander die Füße waschen;
15 denn ein Vorbild habe ich euch gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe.
16 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Knecht ist nicht größer als sein Herr, noch der Gesandte größer als der ihn gesandt hat.
17 Wenn ihr dies wisst, glückselig seid ihr, wenn ihr es tut!
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen-Zentrum
Samstag, 22. Juli 2023
Morgen ist Gottes (dienst) - Tag
Für andere ist es der arbeitsfreie Tag, an dem man endlich mal ausschlafen, lange frühstücken und den Vormittag stressfrei genießen kann.
Andere wiederum freuen sich auf einen Tag in der Natur, im Freibad, bei Verwandten oder mit Besuchern in den eigenen 4 Wänden.
Der Besuch eines Gottesdienstes wird für immer mehr Menschen überflüssig. Auch Christen – Jesus Nachfolger – sehen den regelmäßigen, sonntäglichen Gottesdienst nicht unbedingt als verpflichtend an. Und das zu recht, denn der Herr hat Seine Jünger nicht dazu „verdonnert“, an einem Gottesdienst teilzunehmen. Allerdings sagt Hebräer 10:25 schon sehr deutlich:
„Und lasst uns unsere Zusammenkünfte nicht versäumen, wie einige es tun, sondern ermutigt und ermahnt einander, besonders jetzt, da der Tag seiner Wiederkehr näher rückt!“
Die ersten Christen verstanden die regelmäßigen Treffen keineswegs als Pflichtveranstaltung oder Strafe. Für sie war es eine Stärkung dessen, was im Leben am Wichtigsten war: ihr Glaube. Es war die Gemeinschaft mit Geschwistern und mit Jesus selbst. Es war eine Zeit, in der Jesus ihren Seelen diente und sie Jesus und ihren Geschwistern dienten. Es war ihnen ein Anliegen, Zeit mit Jesus und Geschwistern zu verbringen, denn ihr Leben gehörte nicht ihnen, sondern Jesus.
Ich möchte Dich, lieber Leser, ermutigen, morgen den Gottesdienst Deiner Gemeinde zu besuchen. Lass alles andere zweitrangig sein. Nimm Deinen Besuch mit in die Gemeinde. Frühstücke einfach eine halbe Stunde früher. Verzichte auf das, was Dich von der Gemeinschaft mit Jesus und den Geschwistern abhalten will, und tue all das nicht, weil Du musst, sondern weil es Jesus gefällt und es für Deine geistliche Gesundheit unumgänglich ist.
Wenn Du Dich gerade im Urlaub befindest, erinnere Dich an das Vorbild Jesu. Er war überall zu Hause, was den Glauben anging. Manchmal war er in der Synagoge Seiner Heimatstadt, Nazareth, manchmal in Kapernaum und wenn in Jerusalem, dann war er am Sabbat sicher im Tempel zu finden. Nicht aus Gesetzlichkeit, sondern weil es Sabbat war, der Tag des Herrn.
Gib dem Gottesdienstbesuch am Sonntag einen festzementierten Platz in Deiner Woche. Mach ihn zu einer heiligen Gewohnheit. Nicht, weil Du musst oder aus Gesetzlichkeit, sondern weil Du Jesus liebst, Ihm nachfolgen möchtest und der Herr es für Dein Wachstum im geistlichen Leben vorgesehen hat.
Der Herr segne Dich!
Freitag, 21. Juli 2023
Hausgans oder Wildgans?
Antoine de Saint-Exupery erzählt von einer Gruppe zahmer Gänse, deren Horizont nie weiter reichte als ihr Stall, ihr Fresstrog und der Weg zum Weiher. Das war ihre Welt.
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Donnerstag, 20. Juli 2023
Was sonst noch geschah …
London – In Großbritannien hat eine Bank das Konto eines Geistlichen geschlossen, nachdem er kritisiert hatte, dass das Geldinstitut im Juni für die Transgender-Ideologie geworben habe. Das berichten britische Medien. Bei dem Betroffenen handelt es sich um den pensionierten anglikanischen Pfarrer und Gründer des britischen evangelikalen Netzwerks „The Filling Station“ (Die Tankstelle)
Marseille – In der südfranzösischen Stadt Marseille ist eine Kirche Ziel von Vandalismus geworden. Das berichtet unter anderem das Online-Nachrichtenmagazin „Evangelical Focus“. Nach Angaben des Pastors der freikirchlichen Philadelphia-Gemeinde habe der Einbrecher Türen aufgebrochen und Fenster eingeschlagen. Der Gottesdienstraum sei verwüstet worden. Im Gebäude habe der Angreifer Botschaften wie „Jesus ist nicht Gott“ und „Der letzte Prophet war Mohammed“ hinterlassen. Der Sprecher der Evangelischen Allianz in Frankreich, Romain Choisnet (Paris), bekundete seine Solidarität sowie „Unterstützung und seine Gebete für den Pastor und seine Frau, die durch diesen Angriff am Boden zerstört sind“. Es wurde Anzeige bei der Polizei erstattet.
Haiti Port au Prince: G9-Banden bedrohen Ordensleute. "Die Situation wird zunehmend schwierig, die Banditen kommen immer wieder. Gestern kamen sie in voller Stärke und es war wirklich schlimm, weil sie nicht friedlich gesinnt waren. Während sie sonst kommen, um zu reden, kamen sie diesmal, um zu drohen. Am Nachmittag musste ich ihnen umgerechnet 30.000 Dollar in Reis, Öl und Bohnen abliefern. Ich habe versucht zu verhandeln, aber sie drohen weiterhin damit, unser Haus auszulöschen", berichtet Schwester Marcella Catozza, einer Franziskanerin in Port-au-Prince, die einen beherzten Appell an die auf der Insel anwesenden Kamillianer-Missionare richtete und um Unterschlupf im „Foyer Bethléem“ bat, für die Unterbringung von Jungen und Mädchen im Alter von 3 bis 10 Jahren, die die Schwestern in ihrem Haus betreuen.
Iran: Zwei Pastoren erneut angeklagt. Freunde von Yousef Nadarkhani und Abdolreza (Matthias) Haghnejad bitten um Gebet, nachdem ihnen mitgeteilt wurde, dass sie wegen nicht näher genannter Sicherheitsvorwürfe vor Gericht erscheinen müssen. Zwei Mitglieder derselben religiösen Bewegung hatten bei den iranischen Behörden Beschwerde gegen sie eingelegt. Am 9. Juli wurde Matthias im Zusammenhang mit einer ursprünglich 2012 verhängten sechsjährigen Haftstrafe in ein Gefängnis in Minab im Süden Irans verlegt. Gegen das Urteil war 2014 erfolgreich Berufung eingelegt worden, es wurde jedoch 2020 wieder in Kraft gesetzt. Matthias wurde im Januar 2023 verhaftet, um die Haftstrafe in seiner Heimatstadt Bandar Anzali anzutreten. Matthias wurde die Möglichkeit verwehrt, sich von seiner Frau und seiner Tochter zu verabschieden, bevor er mehr als 1.600 Kilometer an den neuen Ort verlegt wurde. Im Jahr 2017 wurde Yousef Nadarkhani zu 10 Jahren Gefängnis und zwei Jahren internem Exil im Süden des Irans verurteilt, weil er "durch die Verbreitung von Hauskirchen und die Förderung des zionistischen Christentums gegen die nationale Sicherheit gehandelt hatte." Die Strafe wurde später in einem Revisionsverfahren herabgesetzt. Yousef wurde im Februar 2023 begnadigt, aber die Begnadigung schloss die noch zu vollstreckende Verbannungszeit aus.
Nigeria: Das Morden geht weiter. Mindestens 12 Menschen wurden am 8. Juli bei nächtlichen Angriffen auf zwei christliche Gemeinden in der Mangu Local Government Area (LGA) im nigerianischen Bundesstaat Plateau getötet. Islamistische Kämpfer werden verdächtigt, die Angriffe auf Farinkasa Kerana und Sabon Gari verübt zu haben, bei denen Häuser in Brand gesetzt wurden, so dass die Bewohner fliehen mussten. Das Blutvergießen ereignete sich weniger als einen Monat, nachdem mutmaßliche Islamisten am 13. Juni bei Angriffen auf zwei Dörfer in Mangu LGA 14 Menschen getötet hatten.
Lieber würden wir solche Berichte ausblenden, oder. Sie schmerzen, sind unangenehm, ängstigen. Aber Jesus fordert in Hebräer 13:3 auf:
Gedenkt an die Gefangenen, als wärt ihr Mitgefangene, und derer, die misshandelt werden, als solche, die selbst auch noch im Leib leben.
Und durch Jakobus 1:2 sagt uns der Herr:
Meine Brüder, achtet es für lauter Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtungen geratet,
Auch Petrus zieht in 1 Petrus 1:6 eine Verbindung zwischen Anfechtung und Freude
Freut euch deshalb von Herzen! Vor euch liegt eine große Freude, auch wenn ihr für eine Weile viel erdulden müsst.
Und Paulus liefert in Römer 8:18 die Erklärung ab:
Denn ich bin überzeugt, dass die Leiden der jetzigen Zeit nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden soll.
Die Verfolgung und der Druck auf gläubige Christen werden sich wohl nicht mehr verringern. Im Gegenteil: sie werden zunehmen. Aber für uns gilt: Keine Angst! Freude! Am anderen Ende wartet der Herr! Und: Betet mit Danksagung!
In diesem Sinne!
* kann kostenlos bestellt werden unter: redaktion@akref.de
Mittwoch, 19. Juli 2023
Räsänen, Latzel und wir
Vor über 1 1/2 Jahren wurde an dieser Stelle zum Gebet für die frühere finnische Innenministerin Päivi Räsänen aufgerufen. Die Christin war wegen angeblicher Hassrede angeklagt worden.
Am 1. April letzten Jahres konnte, ebenfalls hier im Blog, über ihren Freispruch berichtet werden. Die Staatsanwaltschaft ging allerdings in Berufung jetzt geht die „moderne Inquisition“ weiter. In einem Artikel der Akref Nachrichten vom Juli 2023 heißt es:
Die Christdemokratin äußerte sich in einer Pressemitteilung im Vorfeld zu ihrem Strafverfahren wegen angeblicher Hassrede. Die Berufungsverhandlung soll vom 22. bis 24. August stattfinden. Zum Hintergrund: Die finnische Generalstaatsanwältin Raija Toiviainen hatte im April 2021 Anklage gegen Räsänen erhoben. Diese hatte in der Vergangenheit mehrfach öffentlich geäußert, dass praktizierte Homosexualität aus biblischer Sicht Sünde sei. Konkret geht es in dem Prozess unter anderem um eine 2004 verfasste Broschüre mit dem Titel „Er schuf sie als Mann und Frau – Homosexuelle Beziehungen stellen das christliche Menschenbild infrage“, sowie um einen Tweet und ein Radiointerview aus dem Jahr 2019. Räsänen war am 30. März 2022 von einem Bezirksgericht in Helsinki in allen Anklagepunkten freigesprochen worden. Die Staatsanwaltschaft legte gegen den Freispruch Berufung ein.
Die frühere Ministerin kritisierte in der Pressemitteilung die lange Verfahrensdauer von mehr als einem Jahr: „Ich wurde mehrmals verhört, insgesamt mehr als 13 Stunden auf einer Polizeistation, ich wurde ins Kreuzverhör genommen und zwei Tage lang vor dem Bezirksgericht angeklagt, weil ich mein Recht auf freie Meinungsäußerung wahrgenommen habe.“
Räsänen: "Ich habe niemanden verleumdet, bedroht oder beleidigt!"
Räsänen vertritt nach eigenen Worten in ihren Reden und in der Broschüre die klassische christliche Auffassung von Ehe und Sexualität. „Ich weise die Behauptung, ich hätte jemanden verleumdet, bedroht oder beleidigt, entschieden zurück, und ich habe in meinen Äußerungen keine derartigen Formulierungen verwendet.“ Weiter betonte sie, dass jeder Mensch nach dem Ebenbild Gottes geschaffen sei. „Die biblische Lehre ist jedoch eindeutig, dass sexuelle Beziehungen außerhalb der Ehe gegen Gottes Willen sind, ebenso wie gleichgeschlechtliche Beziehungen.“ Von diesem Standpunkt werde sie nicht abrücken. Zugleich betonte sie, dass jeder Mensch vor Gott sündig sei. „Die Lösung für die Sünde besteht nicht darin, ihre Realität zu leugnen, sondern die Gnade Gottes durch das Erlösungsopfer Jesu anzunehmen.“ Sie vertraue darauf, dass der Prozess in Gottes Hand liege und einen Sinn habe. Ferner sei sie bereit, das Recht auf freie Meinungsäußerung und die Glaubensfreiheit auf allen notwendigen gerichtlichen Ebenen zu verteidigen: „Notfalls auch vor dem Obersten Gerichtshof Finnlands und danach vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.“
Räsänen ist seit 1995 Mitglied des finnischen Parlaments.
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| Bildquelle: HIER |
Lasst uns beten:
- dass der Freispruch im Prozess gegen Päivi Räsänen bestätigt wird
- dass der Freispruch im Prozess gegen Olaf Latzel bestätigt wird
- dass der Herr uns allen ebensoviel Mut gibt wie Räsänen und Latzel, für die Wahrheit auzustehen und dass wir es mit Liebe und in der Kraft des Heiligen Geistes tun.








