Fast jedem Leser wird die Heilsarmee bekannt sein, die Gruppe in den blauen Uniformen, die sich im Namen Jesu um die Notdürftigen und Vernachlässigten kümmert. „Seife, Suppe, Seelenheil“ war das Motto, dass man ihnen gab. Ihr Gründer, William Booth, wurde zu einem Prediger der Erweckung im 19. Und 20. Jahrhundert.
Im Wycliffe Handbook of Preaching & Preachers liest man: In den Anfängen der Heilsarmee wurden William Booth und seine Mitarbeiter in der Presse sowohl von religiösen Führern als auch von Regierungsvertretern heftig angegriffen. Immer wenn sein Sohn Bramwell Booth einen Zeitungsartikel zeigte, in dem er angegriffen wurde, antwortete der General: „Bramwell, in fünfzig Jahren wird es kaum noch eine Rolle spielen, wie diese Leute uns behandelt haben; es wird jedoch eine große Rolle spielen, wie wir mit dem Werk Gottes umgegangen sind.“
Damit hatte Booth recht. Kritik wird jedem Christen in dieser oder jener Form begegnen, wie sie auch Jesus selbst begegnet ist. Und Jesus belehrt Seine Jünger (Johannes 15:20):Gedenkt an das Wort, das ich zu euch gesagt habe: Der Knecht ist nicht größer als sein Herr. Haben sie mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen.
Es ist interessant festzustellen, dass all die Kritik, mit der man Jesus bedacht hat, wie vom Wind verweht ist. Jesus ist heute nicht bekannt für das, wofür man ihn damals kritisierte. Er ist bekannt für Seine guten Werke und Seine machtvollen Worte. Er ist bekannt für Heil und Heilung, für Liebe und Gnade.
Ein ganz guter Rat, den William Booth seinem Sohn ans Herz legte und den wir uns auch zu Herzen nehmen sollten:
In fünfzig Jahren wird es kaum noch eine Rolle spielen, wie diese Leute uns behandelt haben; es wird jedoch eine große Rolle spielen, wie wir mit dem Werk Gottes umgegangen sind.
Ihr seid das Licht der Welt. Es kann eine Stadt, die auf einem Berg liegt, nicht verborgen bleiben. 15 Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter den Scheffel, sondern auf den Leuchter; so leuchtet es allen, die im Haus sind. 16 So soll euer Licht leuchten vor den Leuten, dass sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen. (Matthäus 5:14-16)







