„ARISE AFRICA - ein bewegender und ermutigender Abend mit OPEN DOORS“ (Info im Seitenfenster)

Mittwoch, 1. April 2026

Heute! - 19:30 Uhr! Sei dabei!

Der Andachtspost für heute weiter unten!
 
Ein bewegender und ermutigender Abend mit OPEN DOORS.

Eintritt natürlich wie immer kostenlos. Spendenbox am Ausgang.

Komm, bring Freunde mit! Herzlich Willkommen!

Wo waren ...?

Eine große Menschenmenge bedrängte nun Pilatus und bat ihn, wie üblich einen Gefangenen freizulassen. 9 »Soll ich euch den König der Juden freilassen?«, fragte Pilatus. 10 Denn Pilatus erkannte, dass die obersten Priester Jesus nur aus Neid verhaftet hatten. 11 Doch nun hetzten die obersten Priester das Volk dazu auf, die Freilassung von Barabbas statt von Jesus zu fordern. 12 »Wenn ich Barabbas freilasse«, fragte Pilatus sie, »was soll ich dann mit diesem Mann tun, den ihr den König der Juden nennt?« 13 Sie schrien: »Kreuzige ihn!« 14 »Warum?«, fragte Pilatus. »Was hat er denn verbrochen?« Aber die Menge schrie nur noch lauter: »Kreuzige ihn!« (Markus 15:8-14)

Fast immer, wenn ich diese Verse lese, habe ich eine Szene vor Augen, in der eine große, wütende Menschenmenge durch Mauern und Gitter vom Hof des Pilatus ferngehalten werden. Aber der Statthalter kommuniziert mit ihnen, fragt sie, wen er ihnen freilassen soll, und die Menge brüllt voll Zorn und Rebellion: „Barabbas! Barabbas!“

Fast immer, wenn ich diese Verse lese und diese Szene vor Augen habe, frage ich mich: Und wo waren die anderen?

Wo war Bartimäus, Sohn des Timäus, den Jesus am Stadtrand von Jericho sehend gemacht hatte?

Wo war der besessene Gerasener, von dem Jesus viele Dämonen ausgetrieben hatte?

Wo war der Gelähmte vom Teich Siloah, den Jesus nach 38 Jahren geheilt hatte?

Wo war der Mann, der geheilt wurde, nachdem er durchs Dach vor Jesu Füße abgeseilt wurde?

Wo waren die 4000+ Menschen, die Jesus am See von Galiläa satt gemacht hatte?

Wo waren die 5000+ Menschen, die Er an einem öden Ort mit Brot und Fisch versorgt hatte?

Es waren Tausende, die Jesu göttliche Macht erfahren hatten, und es müssen Hunderte von Einzelpersonen gewesen sein, deren Leben Jesus mit Seiner göttlichen Kraft berührt hatte.

Wo waren sie? Abwesend? Oder still? Zumindest waren sie unsichtbar und unhörbar. Hatte Jesus sie nicht berührt, geheilt, gesättigt, befreit, ihre Sünden vergeben?

Und dann frage ich mich selbst: Wo wäre ich gewesen? Wo BIN ich, wenn ein Wort für Jesus benötigt wird, ein klares Zeugnis, eine Stellungnahme? Hat Jesus mich nicht berührt, geheilt, gesättigt, befreit, meine Sünden vergeben?

In dieser Woche werden wir erneut erinnert, was Jesus für uns getan hat! Alles hat Er gegeben! Nichts zurückgehalten. Selbst, wenn Er gewollt hätte - Jesus hätte nicht mehr geben können! Er gab absolut alles - für uns! 

Danke, Herr Jesus!

Dienstag, 31. März 2026

Blickkontakt

Eigentlich geht es dienstags ja um Biographien. In der Karwoche habe ich mich für eine "Biographie" in Anführungszeichen entschieden: Auszüge aus dem Leben des Petrus, einem der Jünger, die in der Karwoche dominanter in Erscheinung treten. 

Petrus! Wie fertig muss er gewesen sein. Was muss ihm alles durch den Kopf geschossen sein? Vielleicht die Situation, in der Jesus gefragt hatte, was die Menschen über ihn dachten. Alles Mögliche und unmögliche war dabei rausgekommen. Und dann hatte Jesus seine Jünger gefragt. Und wieder einmal war er, Petrus, der Erste gewesen, der es hinausgerufen hatte:  

"Du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!" (Matthäus 16:16)

"Tja, das war einmal," muss Petrus gedacht haben, als er im Hof des Hohenpriesters stand und sich wärmte. Seine Gedanken schweiften zurück zu dem Tag, als Jesus die meisten  seiner Nachfolger verloren hatte. Und dann stand er vor den Zwölfen und fragte sie, ob sie ihn auch verlassen wollten. Und natürlich war er, Petrus,  es gewesen, der sofort die Antwort gab:
 
"Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens!" (Johannes 6:68)

Schließlich hatte er vor nur wenigen Stunden großspurig vor allen anderen erklärt:
 
"Wenn sie auch alle Ärgernis nehmen, 
so will ich doch niemals Ärgernis nehmen an dir.
Und wenn ich mit dir sterben müsste, will ich dich nicht verleugnen."
(Matthäus 26:33+35)

Jetzt stand er hier, wollte Jesus nicht mehr kennen. Er hatte sich unter die Feinde Jesu gemischt, stand an der Tonne, streckte seine Hände zum Wärmen über das Feuer und hoffte, niemand würde ihn wieder erkennen. Aber wer dem Diener des Hohenpriesters das Ohr abhackt, muss sich nicht wundern, wenn er wiedererkannt wird. Während alledem ging die Misshandlung Jesu nur einen Steinwurf entfernt weiter.

"Klar, du gehörst auch zu dem da," meinte plötzlich ein Kumpel von Malchus, der bei der Gefangennahme Jesu im Garten mit dabei war. "Ich hab dich doch gesehen"  Nachdem Petrus einen Fluch über sich gerufen hatte, um zu unterstreichen, dass er Jesus nicht mal kennt, krähte irgendwo ein Hahn. Das war der Auslöser.

Für Petrus war der Hahnenschrei der Auslöser, sich daran zu erinnern, dass Jesus genau das vorausgesagt hatte. Für Jesus, der im selben Hof des Hohenpriesters misshandelt wurde, war der Hahnenschrei der Auslöser, den Blickkontakt mit Petrus zu suchen.

"Und der Herr wandte sich und sah Petrus an. Und Petrus gedachte an des Herrn Wort, wie er zu ihm gesagt hatte: Ehe heute der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. 
Und Petrus ging hinaus und weinte bitterlich." (Lukas 22:61)

Wie gut, dass Jesus dem Versager Petrus nicht weiter den Rücken zukehrt. Nein, Er wandte sich um und sah Petrus an. Es war ein Blick, der Petrus erschüttert haben muss, gebrochen haben muss. Aber er löste etwas in Petrus aus, dieser Blickkontakt: Buße und Umkehr.

Blickkontakt mit Jesus. Wie freue ich mich darauf! 1. Johannes 3:2 versichert uns:

"Wir werden ihn sehen, wie er ist."

Noch sehen wir ihn nur mit den Augen des Herzens - und doch mit ähnlicher Reaktion wie bei Petrus. Blickkontakt mit Jesus führt in die Buße, in die Heiligung, in die Freude, ins Gebet, in die Vollmacht - in alles was gut ist. O, wie ich diesen Blickkontakt mit Jesus brauche! Jeden Tag! Aber das Beste kommt noch: 

"Wir werden ihn sehen, von Angesicht zu Angesicht 
- Ihn sehen, wie er ist."

Montag, 30. März 2026

Hosianna!


Gestern war Palmsonntag, der Sonntag vor Ostern. In vielen Gemeinden und Kirchen wurde gestern über den Einzug in Jerusalem gepredigt. Was geschah an jenem Tag? In Matthäus 21 heißt es, dass die Jünger ein Eselsfüllen für Jesus besorgten, ihre Kleider auf das Füllen warfen, Jesus darauf setzten und Er dann nach Jerusalem einritt. Sowohl die Jünger, als auch die Menge des Volkes, brachen Palmzweige ab, winkten damit Jesus zu oder legten sie gemeinsam mit ihren Kleidern wie einen Teppich vor Jesus auf den Boden. Und dann riefen sie ganz emotional:

Hosianna dem Sohn Davids! Gelobt sei, der da kommt
in dem Namen des Herrn! Hosianna in der Höhe! (Matthäus 21:9)

„Hosanna“  bedeutet: „Hilf doch!“ Man rief also: Sohn Davids (soviel hatte man verstanden) – Hilf doch! (soviel traute man ihm zu). Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn! (soviel Lob wollte man ihm zollen: Lob und Kommen im Namen des Herrn – wenn Er dann mal helfen wird).

Es ist sicher NICHT falsch, was das Volk hier ruft. Aber es mangelt ihnen an Erkenntnis.
Es ist richtig: Jesus IST der Sohn Davids, der König, der ewig auf dem Thron sitzen und regieren wird. Aber das erkannten sie nicht in vollem Umfang.
 
Richtig ist: ER kann, will und wird helfen! Aber nicht in dem Sinn, in dem sie es erwarteten, nämlich eine politische Hilfe. Er kam, um auf tieferer und ewiger Ebene zu helfen.
Richtig ist auch, dass Er des Lobes würdig ist. Aber nicht nur, weil er uns vielleicht hilft. Er ist des Lobes würdig, weil Er ist, der Er ist.

Viel aufgeheizte Emotion und mangelnde Erkenntnis führen zu mangelnden Resultaten. Und während ich mir den Ruf des Volkes durch den Kopf gehen lassen, frage ich mich, mit wie viel Erkenntnis ich die Anbetungslieder am Palmsonntag im Gottesdienst gesungen habe.

Hosanna! – Hilf, Herr!“ Sing, laut oder im Herzen! Preis den Herrn, der ewig regiert, der (wieder)kommen wird und der würdig ist, gepriesen zu werden, egal in was für einer Situation wir uns gerade befinden und egal wie Er darauf reagiert!

Sonntag, 29. März 2026

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss!


1 Samuel 3:4-10
 
4 Und der Herr rief den Samuel. Er aber antwortete: Hier bin ich!
5 Und er lief zu Eli und sprach: Hier bin ich, denn du hast mich gerufen! Er aber sprach: Ich habe nicht gerufen; leg dich wieder schlafen! Und er ging hin und legte sich schlafen.
6 Da rief der Herr wiederum: Samuel! Und Samuel stand auf und ging zu Eli und sprach: Hier bin ich; denn du hast mich gerufen! Er aber sprach: Ich habe nicht gerufen, mein Sohn; leg dich wieder schlafen!
7 Samuel aber kannte den Herrn noch nicht, und das Wort des Herrn war ihm noch nicht geoffenbart.
8 Da rief der Herr den Samuel wieder, zum dritten Mal. Und er stand auf und ging zu Eli und sprach: Hier bin ich, denn du hast mich gerufen! Da erkannte Eli, dass der Herr den Knaben rief;
9 und Eli sprach zu Samuel: Geh wieder hin und leg dich schlafen; und wenn Er dich rufen wird, so sprich: Rede, Herr, denn dein Knecht hört! Und Samuel ging hin und legte sich an seinen Ort.
10 Da kam der Herr und trat herzu und rief wie zuvor: Samuel! Samuel! Und Samuel sprach: Rede, denn dein Knecht hört!
 
Herzliche Einladung zum Gottesdienst

Anbetung Gebet - Predigt
Gemeinschaft

Gemeinsames Mittagessen

 Wir freuen uns auf dich!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr

Sonntagszitat:

„Gott hat die Armut nicht erschaffen. Er erschuf nur uns.“
(Mutter Teresa)

"Mit Gott im Reinen zu sein bedeutete oft,
mit den Menschen in Schwierigkeiten zu geraten."
(A.W.Tozer)

Samstag, 28. März 2026

Gedanken aus Gebetsrunde und Reha-Zentrum

Unser Bürgerrecht aber ist im Himmel, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus erwarten als den Retter. (Philipper 3:20)

Gestern hab ich mal wieder was für meine Gesundheit getan. Eingesperrt im Quälgerät hab ich mir eine Folge eines Open Doors Videos angehört. Darin ging es um einen staatenlosen Mann, in eine afghanische Familie hineingeboren, aber im Iran. Als junger Mensch Christ geworden. Aus dem Iran geflüchtet. Keinen Pass, keine Staatsbürgerschaft. Heimatlos!

Früher am Tag nahm ich an einer Gebetsgemeinschaft teil. In der Andacht ging es u.a. auch um Bürgerrecht, Staatsangehörigkeit. Und während der Gebetszeit schilderte eine Person, wie ihr das Bild in den Sinn kam von massenhaften Formularen, die in (vermutlich) jedem Land der Welt auszufüllen sind um vielleicht und eventuell die Staatsbürgerschaft zu erhalten.

Wisst Ihr, was in Deutschland alles nötig ist, um eingebürgert zu werden? Das Internet spuckt auf diese Frage eine lange Liste von Voraussetzungen aus, die vermutlich viele (sehr viele?) Deutsche nicht erfüllen könnten. Die Liste endet mit dem Hinweis:

„Der Antrag auf Einbürgerung ist kostenpflichtig. Personen ab 16 Jahren können den Antrag selbst stellen.“

Der gesunde Menschenverstand kann nachvollziehen, warum es mitunter komplizierte Voraussetzungen gibt, um Bürger eines Staates zu werden. Aber für den Antragsteller ist es eine Riesenhürde.

Der oben erwähnte staatenlose Christ stellte erfolglos einen Antrag auf Einbürgerung in einem europäischen Land. Dann kam ihm die trostreiche Erkenntnis: Ich bin nicht staatenlos! Sicher, hier auf der Erde schon, aber ich habe eine Zugehörigkeit: Ich habe Bürgerrecht im Himmel. 

Die Runde im Gebet und das Zeugnis des Christen gaben mir neu Freude ins Herz, wie einfach es Gott für uns gemacht hat, Seine Kinder zu werden und wie einfach es Jesu uns gemacht hat, das himmlische Bürgerrecht zu erhalten.

Erster Tag im Himmel / Quelle: FB
Keine Einbürgerungstests nötig! Keine konfessionelle Mitgliedschaft nötig! Keine Garantie nötig, auf die Hilfe des Himmels verzichten zu können! Keine bestimmten Sprachkenntnisse nötig! Kein Nachweis einer anderen Staatsangehörigkeit nötig! Keine Perfektion und keine straffreie Vergangenheit nötig! Und auch das Ausfüllen von Formularen ist nicht nötig, um himmlisches Bürgerrecht zu erhalten. Dazu ist es für den Antragsteller kostenlos (Kosten sind bereits bezahlt) und es gibt keine Altersbeschränkung, weder nach unten noch nach oben. Man muss es nur wollen, von ganzem Herzen wollen! Um jeden Preis wollen!

Preis? Also gibt es doch etwas zu bezahlen? Nein. Die Türe steht offen – oder, wie es in einem alten Lied heißt: „Der Himmel steht offen, Herz, weißt Du warum? Weil Jesus gekämpft und geblutet, darum!“

Der Preis ist bezahlt! Jeder darf kommen. Und jeder, der wirklich versteht und kommen will, wird hinter sich lassen, wird loslassen, was ihn bisher vom Bürgerrecht des Himmels ferngehalten hat. Warum würde ich an meiner dreckigen, zerschlissenen Kleidung festhalten, wenn ich neue, saubere bekomme? Warum würde ich an Streit, Süchten, Geiz oder Unglaube festhalten, wenn ich die positiven Gegenstücke bekommen würde? Warum würde ich an meinem eigenen Weg, der mich immer wieder in Not bringt, festhalten, wenn ich einen Herrn bekomme, der selbst durch die dunkelsten Täler mit mir geht und meinen Weg erleuchtet?

Das himmlische Bürgerrecht ist Gottes Angebot an jeden, der glaubt, durch den Geist Gottes in Gottes Familie hineingeboren wird und sich zu Jesus halten möchte. Du bist eingeladen!

12 Zu jener Zeit wart ihr ohne Christus, ausgeschlossen vom Bürgerrecht Israels und Fremdlinge hinsichtlich der Bündnisse der Verheißung; und ihr hattet keine Hoffnung und wart ohne Gott in der Welt. 13 Jetzt aber, in Christus Jesus, seid ihr, die ihr einst fern wart, durch das Blut des Christus nahe geworden. 19 So seid ihr nun nicht mehr Fremde und Nichtbürger, sondern ihr seid Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen. (Epheser 2:12,13,19) 

Freitag, 27. März 2026

Freiheit beschnitten!

Der oberste Gerichtshof in Finnland hat Päivi Räsänen verurteilt. Damit wurde ihr das grundlegende Menschenrecht auf Meinungsfreiheit abgesprochen. Den ganzen Artikel HIER

Freiheit wiedererlangt

Die Bemühungen waren erfolgreich! Der Buckelwal ist seit der vergangenen Nacht dank vieler Helfer wieder frei. Kosten: 40.000 Euro! Trotzdem: Glückwunsch!