„Er ist wahrhaftig auferstanden!“ (.)

Samstag, 18. April 2026

Menschen, die ermutigen

Und lasst uns aufeinander achthaben, um uns zur Liebe und zu guten Werken anzureizen, indem wir unser Zusammenkommen nicht versäumen, wie es bei einigen Sitte ist, sondern einander ermuntern, und das umso mehr, je mehr ihr den Tag herannahen seht! 
(Hebräer 10: 24-25)

Dieser Vers belehrt uns, dass das gegenseitige Anspornen zur Liebe und zu guten Werken nicht dann geschieht, wenn wir gerade und zufällig mal einen hellen Augenblick haben und uns ein guter Gedanke trifft wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Es wäre ein trauriges Leben als Christ, wenn solcher Ansporn und gegenseitiges Ermutigen so selten käme wie ein Blitzeinschlag.
 
Der Herr fordert uns vielmehr auf, „aufeinander achtzuhaben“, wie wir einander dienen können. Das schließt aktives Überlegen mit ein. Wann war das letzte Mal, dass wir uns einen Augenblick (oder länger) Zeit genommen haben, um zu überlegen, wie wir unsere Geschwister ermutigen können?

In meinem Leben habe ich immer wieder Menschen kennengelernt, in deren Gegenwart ich mich richtig wohlgefühlt habe. Warum? Weil sie ausgesprochen positiv, aufbauend, ermutigend und ehrlich waren. Was sie sagten, klang sogar offen und aufrichtig. So etwas ist erfrischend!

Würdest Du Dir heute mit mir die Mühe machen, Dir zu überlegen, wie Du Menschen, mit denen Du heute zu tun hast, aufrichtig ermutigen kannst? Vielleicht braucht es ein paar Minuten, darüber nachzudenken, aber der Ertrag dieser Zeit wird bis in die Ewigkeit reichen! Fröhliches Nachdenken!

Freitag, 17. April 2026

Das letzte Wort

"Der Tod ist verschlungen in den Sieg.
Tod, wo ist dein Stachel?
Hölle, wo ist dein Sieg?" 

(1 Kor. 15:55 LÜ 1912)

Paulus zitiert hier zwei alttestamentliche Propheten, als er diese zwei Fragen stellt. Zuvor hat er über Tod und Auferstehung gelehrt, jetzt macht er klar, was die Auferstehung Jesu von den Toten für all die bedeutet, die Jesus vertrauen und Ihm folgen.

Interessant ist es, den Vers im Buch des Propheten Hosea zu lesen. In Hosea 13:14 heißt es:

Ich will sie erlösen aus der Gewalt des Totenreichs, vom Tod will ich sie loskaufen. Tod, wo ist dein Verderben? Totenreich, wo ist dein Sieg? Doch der Trost ist vor meinen Augen verborgen.

Gott verspricht, Sein Volk aus Tod und Gewalt zu befreien. Dann kommt das große „ABER“.

Dieser Trost ist ihnen verborgen. Entweder können sie es sich nicht vorstellen ... oder sie haben es vergessen ... oder sie haben es im Angesicht ihrer Not verdrängt oder verworfen. Was auch immer der Grund, der Trost aus der Verheißung Gottes ist ihren Augen verborgen.

Es ist leicht, Gottes Trost aus den Augen zu verlieren, wenn wir vom Leid umgeben sind. Not, Sorgen, Probleme, Trauer, Widerstände, emotionale Ausnahmesituationen und vieles mehr können uns die Augen und das Herz für Gottes Zuspruch verschließen. Sie erdrücken uns, schnüren uns den Atem ab und wollen uns die Erinnerung an unser Heil nehmen. Sie nehmen uns gefangen und fesseln unser Augenmerk auf die Umstände in uns oder um uns herum.

Kolosser 3:2 zeigt uns die helfende Blickrichtung an:

„Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.“

Der Psalmist hatte das verstanden und praktizierte es mit Erfolg:

„Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.“ (Psalm 121:1)

Auch Paulus, im zweiten Brief an die Korinther, macht Mut (2. Kor 4:18):

"Da wir nicht sehen auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare; denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig.“ 

Das „Sichtbare“ sind die zeitlich begrenzten Lasten, die wir im Leben zu tragen haben und die unsere Aufmerksamkeit oft so in Beschlag nehmen, dass wir das ewige und die Zusprüche des Ewigen vergessen. Aber das Zeitliche ist immer zeitlich und wird irgendwann enden. Jesus ist jetzt nicht sichtbar. Jesus aber ist ewig; so ist Seine Liebe, Geduld, Hilfe, Sein Verständnis, Seine Verheißungen und alles, was Er ist und wofür Er steht. Jesus ändert sich nicht. 

Darum ruft uns Gottes Wort immer wieder zu, den Blick nach oben zu richten, auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens. Um das zu tun, müssen wir unseren Blick abwenden von dem, was uns so gefangen hält. Das bedeutet nicht, Sorgen, Not, Schmerzen, Trauer, Ängste ... ... zu ignorieren. All das ist ja da in unserer Welt. Aber in alledem müssen wir nicht steckenbleiben und verzagen. In alledem dürfen wir uns an Jesus festhalten, der auf Seinem Thron sitzt, jedes Seiner Kinder sieht und bereit ist, jede Verheißung zu erfüllen, die Er gegeben hat. Wir dürfen Ihm vertrauen, selbst da, wo wir meinen, es uns mit Ihm verscherzt zu haben. David schreibt (Psalm 30:6) 

Sein Zorn trifft uns einen Augenblick, doch seine Güte umgibt uns unser Leben lang! Die Nacht ist noch voll Weinen, doch mit dem Morgen kommt die Freude. (Psalm 30:6)

Der Morgen kommt, und mit ihm die Freude.

Hier noch einmal der Vers, auf den sich Paulus in 1 Korinther 15:55 bezieht:

Er wird den Tod auf ewig verschlingen. Und Gott, der Herr, wird die Tränen abwischen von jedem Angesicht und die Schmach seines Volkes hinwegnehmen von der ganzen Erde. Ja, der Herr hat es gesprochen. 9 Und an jenem Tag wird man sagen: Seht, das ist unser Gott, auf den wir gehofft haben, dass er uns rette; das ist der Herr, auf den wir hofften; nun lasst uns frohlocken und fröhlich sein in seiner Rettung! (Jesaja 25:8+9)

Er, Jesus, hat das letzte Wort!

Bildquelle: hier

Donnerstag, 16. April 2026

... kann man nicht erfassen

Denn deine Liebe zu mir ist unfassbar groß!
(Psalm 86:13)

Letzten Sonntag waren es gleich mehrere Lieder in unserer Anbetungszeit, die mich besonders berührten. Im ersten Lied, „Welche Liebe“ von der Outbreakband heißt es:

Staunend denke ich an alles, was Du für mich tatst. 
Mein Gott wurde Mensch.
So menschlich und doch ohne Schuld – und das Dein Leben lang – 
Gingst Du ans Kreuz.
Der Weg war schwer, doch ich war’s Dir wert.
Welche Liebe hält diese Ungerechtigkeit aus, nur um mir nah zu sein?
Welche Gnade ist so barmherzig und verschont mich? 
Jesus, nur Du allein!

In einem weiteren Lied, „Jesus, Lord of Heaven“ heißt es übersetzt:

Jesus, Herr des Himmels, ich verdiene die Gnade nicht,
die Du mir geschenkt hast, noch Deine Versprechen.
Herr, ich staune über das Opfer, das Du gebracht hast.
Mit unermesslicher Barmherzigkeit

hast Du meine Schuld freiwillig beglichen.
Deine Liebe ist tiefer als jeder Ozean, höher als der Himmel,
Sie reicht über die Sterne am Himmel hinaus:
Jesus, Deine Liebe kennt keine Grenzen.

Unweigerlich kommen die Verse aus Epheser 3:18+19 in Erinnerung:

„... damit ihr zusammen mit allen, die Gott gehören, imstande seid, das ganze Ausmaß zu erfassen, seine Breite, Länge, Höhe und Tiefe; 19 ja zu erkennen, was alle Erkenntnis übersteigt: die unermessliche Liebe, die Christus zu uns hat. So werdet ihr erfüllt werden mit der ganzen Fülle, die von Gott kommt.

Verstärkt wurden diese Gedanken noch durch das Zeugnis aus einem Rundbrief. Die Person berichtet von einem tiefen Erlebnis und Verstehen, „dass das, was unserer Erlösung durch Jesu Blut und unserer Heilung durch Jesu Wunden zugrunde liegt, GOTTES LIEBE ist. Wenn wir sie empfangen, sind wir erlöst, sind wir geheilt.“ – Eine Einsicht, die jedem gläubigen Christen bekannt ist, die uns aber – ehrlich gesagt – viel zu selten unter die Haut geht. Oder?

Vor wenigen Tagen hieß es in den Medien: Die Astronauten der Artemis 2-Mission haben im April 2026 Geschichte geschrieben, indem sie sich weiter von der Erde entfernt haben als je ein Mensch zuvor.“ Kilometermäßig wurde die Strecke mit 406.778 km angegeben.

Tatsache ist: Gott war bereit da – und ist es immer noch! Auch am „Challenger-Tief“, dem mit ca 11.000 Metern tiefsten Punkt der Welt im Marianengraben war Gott bereits, bevor Menschen am 23. Januar 1960 erstmals diese Tiefe erforschten. Die Liebe Gottes ist in Maßeinheiten nicht zu fassen, war von Anfang an dort und wird dort sein, solange die Erde besteht. David betet in Psalm 139:8-11:

Stiege ich hinauf zum Himmel, so bist du da; machte ich das Totenreich zu meinem Lager, siehe, so bist du auch da! 9 Nähme ich Flügel der Morgenröte und ließe mich nieder am äußersten Ende des Meeres, 10 so würde auch dort deine Hand mich führen und deine Rechte mich halten!

Die Liebe Gottes kann man nicht erfassen, nicht messen, nicht endgültig begreifen oder beschreiben. „Gott ist Liebe“ schreibt Johannes zweimal in seinem ersten Brief (4:8+16).

Aber man kann sich ihr anvertrauen, heil werden, sich von ihr erfüllen lassen, sie weitergeben und in ihr ruhen.

Mittwoch, 15. April 2026

Einschleimer

Immer wieder stelle ich beim Lesen und Hören der Bibel fest, wie viele Einschleimer es zu allen Zeiten gab.

Simei hatte David auf dessen Flucht vor Absalom verflucht und mit Steinen beworfen. Nachdem die Gefahr für David vorbei war, kommt er auf Knien zu David gekrochen und schleimt sich mit unterwürfigen Worten bei ihm ein. (2 Samuel 19)

Ahitofel, ein guter Ratgeber Davids schleimt sich bei Absalom ein, als der kurzfristig den Thron seines Vaters David eroberte (2 Samuel 16)

Jakob sagt zu seinem gefürchteten Bruder Esau: „Ich habe ja doch dein Angesicht gesehen, wie man das Angesicht Gottes sieht.“ (1 Mose 33:10)

Im Neuen Testament findet sich ähnliches Gebaren, wenn man manche Worte der Gegner Jesu liest, die Ihn fangen wollten oder Worte der Gegner des Paulus, die ihn vor Königen und Gouverneuren verklagten.

Einschleimereien – Schmeichelworte, die Zuhören, Gunst und wohlwollendes Handeln bewirken sollen, obwohl es eigentlich unverdient ist.

Als ich morgens über ein oder zwei dieser Stellen nachdachte, erfreute ich mich an dem Gedanken, dass es keiner Einschleimerei und keiner Schmeichelworte bedarf, um vor den Thron des Allmächtigen zu kommen und vor den Thron des Lammes, den Thron Jesu. Wer immer – unabhängig von Rasse, Alter, Geschlecht, Hautfarbe, politischer Einstellung oder Herzenszustand – wer immer durch den persönlichen Glauben an Jesus zu einem Kind Gottes geworden ist, darf mit Freimütigkeit vor den Thron der Gnade kommen, seinen Dank, sein Lob und seine Anliegen vor Gott ausbreiten und versichert sein, dass er gehört wurde und Gott sich kümmern wird.

  • Gott spricht alle Sprachen! Es gibt keine Sprache der Welt, die Gott bevorzugt!
  • Gott kennt alle Herzen! Es gibt kein Herz auf der Erde, dessen Tiefen Er nicht kennen würde.
  • Gott versteht alle unsere Gedanken! Es gibt kein Gebet, dessen Anliegen Er nicht versteht.
  • Gott liebt alle Menschen! Es gibt keine Person auf der Erde, der Er nicht gerne helfen würde.
  • Liturgie mag vielleicht für manch einen eine Stütze sein – aber sie ist nicht verpflichtend!
  • Vorformulierte Gebete können in schweren Zeiten eine Hilfe sein – aber nur vorübergehend.
  • Wir dürfen mit Gott reden, wie ein Kind, das gerade mit dem Sprechen beginnt.
  • Uns fehlen die Worte? Kein Problem! Er kennt unsere Herzen, bevor wir den Mund öffnen: Denn siehe, es ist kein Wort auf meiner Zunge, das du, Herr, nicht schon wüsstest. (Psalm 139:4)

Wenn Mose wirklich stotterte, oder einen anderen Sprachfehler hatte, wie manche aufgrund von 2 Mose 3 annehmen, dann tat das keinen Abbruch an seiner überaus flüssigen Kommunikation mit Gott.

Echtes Gebet – so zeigt es uns die Bibel – besteht nicht aus wohlgeformten Worten oder Einschleimerei bei Gott, sondern aus Worten, die aus der Tiefe des Herzens kommen – ehrlich und ungeschönt.

Vertraue auf ihn allezeit,
o Volk, schüttet euer Herz vor ihm aus!
Gott ist unsere Zuflucht.

(Psalm 62:9)

Das ist eins unserer vielen Vorrechte als Kinder Gottes!

Dienstag, 14. April 2026

Biographie: Dr. Eleanor Chestnut

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Das erste Mal las ich in einem Buch vor wenigen Tagen über Dr. Eleanor Chestnut. Sie wurde 1868 in Iowa / USA geboren, studierte an verschiedenen Colleges, unter anderem Medizin in Illinois und Theologie am Moody Bible Institute. Ihr Ziel war es, Missionsärztin zu werden. 1893 reiste sie mit dem amerikanischen presbyterianischen Missionswerks nach China, um dort dem Herrn zu dienen. Aus eigener Tasche kaufte sie Ziegel und Mörtel, um ein Krankenhaus aufzubauen. Allerdings brauchte das Zeit und die Not unter vielen Kranken war groß und konnte nicht immer warten. Darum führte Dr. Chestnut Operationen in ihrem Badezimmer durch; auch die Operation eines einfachen Arbeiters, dem ein Bein amputiert werden musste.

Die Berichte gehen auseinander, ob es Komplikationen mit dieser Amputation waren oder die Verbrennung eines Bettlers, der eingeliefert wurde. Jedenfalls wurde eine Hauttransplantation unumgänglich, aber es fand sich kein Spender, der bereit war für eine nötige Hautspende.

Wenige Tage später fragte ein anderer Arzt Dr. Chestnut, warum sie hinkte. „Ach, das ist nichts“, erwiderte sie, doch eine Krankenschwester erklärte später, dass die Hauttransplantation von Dr. Chestnuts selbst stammte. Unter örtlicher Betäubung war ein benötigter Hautteil entnommen worden, um das Leben des Patienten zu retten. Dem Krankenhauspersonal blieb nur das Erstaunen über ein solches Opfer. Ihnen war unverständlich, dass man so etwas für einen Fremden tat. Dr. Eleanor Chestnut verstand, bezeugte und praktizierte die Liebe Gottes, die gibt und aufgibt für Andere.

Neben ihren Tätigkeiten als Ärztin ritt sie zu umliegenden Dörfern und hielt dort Sprechstunden ab, bildete Krankenschwestern aus und setzte sich für den Bau von Schulen ein. Außerdem war sie als Übersetzerin tätig und übersetzte unter anderem das Matthäus Evangelium und ein Lehrbuch für Krankenpflege.  

Außergewöhnlich, dass eine Frau, die dem Herrn dient wie Dr. Chestnut, einer Freundin bekennt: „Ich habe nicht das Gefühl, geistlich genug zu sein, um Missionarin zu sein.“

Etwa 12 Jahre diente Dr. Chestnut als leuchtendes Beispiel christlicher Nächstenliebe und selbstloser Hingabe in China.

Aber die politische Stimmung im Land kippte. Der 1899 begonnene Boxeraufstand mit extremem Hass und diabolischer Mordwut erreichte auch Lianz-hou, wo Dr. Chestnut lebte.

Es muss in dieser Zeit gewesen sein, als die Ärztin in einem Brief in die Heimat schrieb: „Ich glaube nicht, dass wir in Gefahr sind, aber wenn doch, können wir genauso gut plötzlich im Dienst Gottes sterben wie durch eine langwierige Krankheit zu Hause.“

Im Oktober 1905, während eines heidnischen Festes, stürmte ein aufgebrachter, aufgewiegelter Mob das Krankenhaus. Das Missionspersonal flüchtete sich in ein Höhlensystem, wurde aber entdeckt und brutal ermordet; unter ihnen Dr. Eleanor Chestnut.

Dr. Chestnut gehört nicht zu den „großen Namen“ der Missionsgeschichte. Aber sie gehört zu denen, von denen die Bibel sagt:

Da wir nun eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, so lasst uns jede Last ablegen und die Sünde, die uns so leicht umstrickt, und lasst uns mit Ausdauer laufen in dem Kampf, der vor uns liegt. (Hebräer 12:1)

Aus menschlicher Sicht fand Dr. Chestnuts Leben ein tragisches Ende. Aus Gottes Sicht endete es heldenhaft. Die Ethik für die Nachfolger Jesu lautet: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ (Smiley Mudd)

Montag, 13. April 2026

Gott braucht nicht viele Worte

Kennst du das? Du bist in einem angeregten Gespräch mit deinem Gegenüber. Du hast deine Sichtweise, die andere Person hat ihre. Du machst – wie du meinst - mit überzeugenden Worten deine Position klar. Und dann kommt die „Predigt“ vom Gegenüber. Lang! Immer neue Wiederholungen. Manchmal neu formuliert, manchmal wortwörtlich kopiert. Du hast Deinen Gegenüber längst verstanden, aber immer wieder hörst du dieselben Argumente. Es ist ermüdend und trotzdem nicht überzeugend.

Als Israel vor dem Roten Meer stand und maulte, das Meer vor sich, die feindlichen Armeen hinter sich, da brauchte Gott nicht viele Worte.

“Der Herr wird für euch streiten und ihr werdet stille sein!” (2 Mose 14:14)

Das war Gottes Zusage, eingekleidet in Zuspruch und der Aufforderung, ihm zu vertrauen. Viel gesagt mit wenigen Worten. Gott braucht nicht mehr. ER IST GOTT! Er ist der, der spricht – und es geschieht!

DER HERR wird für Sein Volk streiten! Das ist eine Tatsachenentscheidung, ein Faktum! Gott sprach dieses Versprechen aus, als das Leben Seines Volkes aufs Äußerste bedroht war. Kein Vor – kein Zurück – und kein Ausbrechen nach links oder rechts! Und mit wenigen Worten bringt Gott zum Ausdruck: „Entspannt Euch! Meine Sache!“

Wir alle brauchen diese Art göttlicher Zusage von Zeit zu Zeit. Manchmal in Zeiten der Veränderung, manchmal, wenn wir überarbeitet sind oder es im Dienst zu einem (scheinbaren) Stillstand gekommen ist. Gott sitzt immer noch im Chefsessel und hat alles unter Seiner Kontrolle. Er wird für Dich streiten und Du wirst stille sein. Damit weist uns Gott darauf hin, dass es keinen Grund zum Schreien und Lamentieren gibt. Er wird streiten – für uns! Für Dich und mich! Für unsere Sache!

Lasst uns Ihm vertrauen, egal in welchen Umständen wir uns befinden. GOTT IST FÜR UNS!

Sonntag, 12. April 2026

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss!


2 Korinther 12:7-10
 
7 Und damit ich mich wegen der außerordentlichen Offenbarungen nicht überhebe, wurde mir ein Pfahl fürs Fleisch gegeben, ein Engel Satans, dass er mich mit Fäusten schlage, damit ich mich nicht überhebe.
8 Seinetwegen habe ich dreimal den Herrn gebeten, dass er von mir ablassen soll.
9 Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft wird in der Schwachheit vollkommen! Darum will ich mich am liebsten vielmehr meiner Schwachheiten rühmen, damit die Kraft des Christus bei mir wohne.
10 Darum habe ich Wohlgefallen an Schwachheiten, an Misshandlungen, an Nöten, an Verfolgungen, an Ängsten um des Christus willen; denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark.
 
Herzliche Einladung zum Gottesdienst

Anbetung Gebet - Predigt
Gemeinschaft

Gemeinsames Mittagessen

 Wir freuen uns auf dich!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr

Sonntagszitat:

Einsamkeit und das Gefühl unerwünscht zu sein, ist die schlimmste Armut.
(Mutter Teresa)

"Der ist kein Tor, der hingibt, was er nicht behalten kann,
auf dass er gewinne, was er nicht verlieren kann."
(Jim Elliot)