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Sonntag, 16. Juni 2019

Herzliche Einladung zum Gottesdienst

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss!

Predigttext:
Apostelgeschichte 26:1-24

1 Agrippa aber sprach zu Paulus: Es ist dir erlaubt, für dich zu reden! Da streckte Paulus die Hand aus und verteidigte sich so:
2 Ich schätze mich glücklich, König Agrippa, mich heute vor dir verantworten zu dürfen wegen aller Anklagen, die die Juden gegen mich erheben,
3 da du ja alle Gebräuche und Streitfragen der Juden genau kennst. Darum bitte ich dich, mich geduldig anzuhören.
4 Mein Lebenswandel von Jugend auf, den ich von Anfang an unter meinem Volk in Jerusalem führte, ist allen Juden bekannt;
5 da sie mich von früher her kennen (wenn sie es bezeugen wollen), dass ich nach der strengsten Richtung unserer Religion gelebt habe, als ein Pharisäer.
6 Und jetzt stehe ich vor Gericht wegen der Hoffnung auf die Verheißung, die von Gott an die Väter ergangen ist,
7 zu welcher unsere zwölf Stämme durch Tag und Nacht anhaltenden Gottesdienst zu gelangen hoffen. Wegen dieser Hoffnung werde ich, König Agrippa, von den Juden angeklagt!
8 Warum wird es bei euch für unglaublich gehalten, dass Gott Tote auferweckt?
9 Ich habe zwar auch gemeint, ich müsste gegen den Namen Jesu, des Nazareners, viel Feindseliges verüben,
10 was ich auch in Jerusalem tat; und viele der Heiligen ließ ich ins Gefängnis schließen, wozu ich von den obersten Priestern die Vollmacht empfangen hatte, und wenn sie getötet werden sollten, gab ich die Stimme dazu.
11 Und in allen Synagogen wollte ich sie oft durch Strafen zur Lästerung zwingen, und über die Maßen wütend gegen sie, verfolgte ich sie sogar bis in die auswärtigen Städte.
12 Als ich dabei mit Vollmacht und Erlaubnis von den obersten Priestern auch nach Damaskus reiste,
13 da sah ich mitten am Tag auf dem Weg, o König, vom Himmel her ein Licht, heller als der Glanz der Sonne, das mich und meine Reisegefährten umleuchtete.
14 Als wir aber alle zur Erde fielen, hörte ich eine Stimme zu mir reden und in hebräischer Sprache sagen: Saul! Saul! Warum verfolgst du mich? Es wird dir schwer werden, gegen den Stachel auszuschlagen!
15 Ich aber sprach: Wer bist du, Herr? Er aber sprach: Ich bin Jesus, den du verfolgst!
16 Aber steh auf und stelle dich auf deine Füße! Denn dazu bin ich dir erschienen, um dich zum Diener und Zeugen zu bestimmen für das, was du gesehen hast und für das, worin ich mich dir noch offenbaren werde;
17 und ich will dich erretten von dem Volk und den Heiden, unter die ich dich jetzt sende,
18 um ihnen die Augen zu öffnen, damit sie sich bekehren von der Finsternis zum Licht und von der Herrschaft des Satans zu Gott, damit sie Vergebung der Sünden empfangen und ein Erbteil unter denen, die durch den Glauben an mich geheiligt sind!
19 Daher, König Agrippa, bin ich der himmlischen Erscheinung nicht ungehorsam gewesen,
20 sondern ich verkündigte zuerst denen in Damaskus und in Jerusalem und dann im ganzen Gebiet von Judäa und auch den Heiden, sie sollten Buße tun1 und sich zu Gott bekehren, indem sie Werke tun, die der Buße würdig sind.
21 Deswegen ergriffen mich die Juden im Tempel und suchten mich umzubringen.
22 Aber da mir Hilfe von Gott zuteilwurde, so stehe ich fest bis zu diesem Tag und lege Zeugnis ab vor Kleinen und Großen und lehre nichts anderes, als was die Propheten und Mose gesagt haben, dass es geschehen werde:
23 nämlich, dass der Christus leiden müsse und dass er als der Erstling aus der Auferstehung der Toten Licht verkündigen werde dem Volk und auch den Heiden. 
24 Als er aber dies zu seiner Verteidigung vorbrachte, sprach Festus mit lauter Stimme: Paulus, du bist von Sinnen!

CCFG - Gottesdienst
Lobpreis - Gottes Wort!
Lebenszeugnis - Abendmahl
Gemeinschaft - Gebet!
anschließend Mittagessen
Beginn: 10:30 Uhr

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
(gegenüber dem Medizinischen Zentrum)
57290 Neunkirchen-Zentrum
Herzlich Willkommen!
Sonntagszitat:

"Wir haben keine Geheimrezepte für das dritte Jahrtausend, 
wir müssen nichts Neues erfinden, sondern nur nicht aufhören, 
die alte Botschaft zu verkünden"
(Franz König)

Samstag, 15. Juni 2019

Heute 14:30 Uhr @ CCFG


Zu JEDER Zeit ...?

… indem ihr zu jeder Zeit betet …"

Die wenigsten Sätze beginnen mit: „indem,“ es sei denn, sie nehmen Bezug auf vorausgehende Aussagen. Das ist der Fall in Epheser 6:18. „… indem ihr zu jeder Zeit betet …“ bezieht sich auf die Aussagen, die der Apostel Paulus in den vorhergehenden Versen gemacht hat.

Stehet!
„… indem ihr zu jeder Zeit betet …“
Legt den Gürtel der Wahrheit an!   
„… indem ihr zu jeder Zeit betet …“
Zieht an dem Brustharnisch der Gerechtigkeit! 
„… indem ihr zu jeder Zeit betet …“
Steht in den Schuhen der Verkündigungsbereitschaft!   
„… indem ihr zu jeder Zeit betet …“
Nehmt den Schild des Glaubens!  
„… indem ihr zu jeder Zeit betet …“
Ergreift das Schwert des Wortes Gottes!   
„… indem ihr zu jeder Zeit betet …“
Setzt den Helm des Heils auf!
„… indem ihr zu jeder Zeit betet …“
 
Frage: Geht es auch ohne? Ist Gebet eine freiwillige Nachspeise, die wir uns genehmigen, wenn wir noch nicht satt sind – und auf die wir verzichten, wenn wir keinen Appetit mehr haben? Scheinbar nicht! Gebet ist vielmehr das Öl, das die stark beanspruchte Rüstung des Kriegers geschmeidig hält. Gebet ist nicht gedacht für solche, die Zeit, Lust und „ein Herz“ dafür haben. Nein! Gebet ist die Lebensader aller, die überwinden möchten in Christus. So wie Jesus von den Seinen Nachfolge erwartet, so erwartet Er von Seinen Nachfolgern, dass sie beten. Gebet gehört dazu. Das haben viele bereits erkannt:

Eines Christen Handwerk ist beten.
Wie ein Schuster einen Schuh macht
und ein Schneider einen Rock,
also soll ein Christ beten.
(Martin Luther)

Das Gebet ersetzt keine Tat,
aber das Gebet ist eine Tat,
die durch nichts anderes
ersetzt werden kann.
(Hans von Keler)

Wer mit Gott rechnet, wird auch mit ihm reden.
Wer ihn ernst nimmt, muss mit ihm sprechen.
Erlischt das Gebet, so verkümmert der Glaube.
Denn das Beten ist der Atem des Glaubens.
(Theo Sorg)

Jesus hat uns die Möglichkeit des Gebets nie wie ein Angebot gegeben, das wir annehmen oder ablehnen können – je nachdem wir uns fühlen. Er hat uns dazu aufgerufen, durch Gebet mit ihm in Verbindung zu bleiben, am Leben zu bleiben, erfüllt zu bleiben. Und in Epheser 6:18 ruft Paulus uns zu: Haltet Eure Rüstung gut geölt durchs Gebet!

Auch der regelmäßige Gottesdienst in Gemeinschaft mit anderen gehört zu einem gesunden Leben in der Nachfolge Jesu. Morgen finden wieder in vielen Orten auf der ganzen Welt solche Gottesdienste statt. Bei uns geht es um 10:30 Uhr los. Wir laden herzlich ein!

Calvary Chapel FREIER GRUND
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
(parallel Kindergottesdienst in 4 Altersklassen)

Freitag, 14. Juni 2019

Für wen ist Christus gestorben?

Eine Verteidigung der unbegrenzten Sühne

Ich bin errettet. aus Gnaden allein.
Dies soll meine einz'ge Rechtfertigung sein:
Als Jesus für alle Menschen gestorben.
Da hat Er auch mich dort erworben.
(Aus dem Loblied: ‚Gnade, welch ein schönes Wort’
Text: S. Doddridge)

 „Was sagt die Schrift?“

„Denn dies ist gut und angenehm vor Gott, unserem Retter, welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Denn es ist ein Gott, und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus. der sich selbst als Lösegcld für alle gegeben hat. Das ist das Zeugnis zur rechten Zeit" (1. Timotheus 2:3-6)

„Wir sehen aber Jesu, der ein wenig niedriger gewesen ist als die Engel wegen des Todesleidens. Mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt; er sollte ja durch Gottes Gnade für alle den Tod schmecken. (Hebräer 2:9)

„Und er ist das Sühnopfer für unsere Sünden. aber nicht nur für die unseren, sondem auch für die der ganzen Welt(1. Johannes 2:2)

Er starb für ALLE (1. Timotheus 2:6)
Er starb für ALLE MENSCHEN (Römer 5:18; 1. Timotheus 4:10)
Er starb für UNSER ALLER SCHULD (Jesaja 53:6)
Er starb für GOTTLOSE (Römer 5:6)
Er starb für CHRISTUS-LEUGNER (2. Petrus 2:1)
Er starb für SÜNDER (Römer 5:8)
Er starb für JEDEN MENSCHEN (2. Petrus 3:9)
Er starb für VIELE (Matthäus 20:28)
Er starb für die WELT (Johannes 6:33,51; 1:29; 3:16)
Er starb für die Sünden der GANZEN WELT (1. Johannes 2:2)
Er starb für das GANZE VOLK Israel (Johannes 11:50+51)
Er starb für die GEMEINDE (Epheser 5:25)
Er starb für Seine SCHAFE (Johannes 10:11)
Er starb für MICH (Galater 2:20)

Die Heilige Schrift lehrt. dass das Opferlamm Gottes die Sünden der Welt getragen hat (Johannes 1:29) und dass durch das Erlösungswerk des Erretters (1. Timotheus 2.6; 2. Petrus 2:1) Versöhnung (2. Korinther 5:19) und Sühne (1. Johannes 2:2) für die gesamte Menschheit vollbracht worden ist (1. Timotheus 4:10a). Doch das Werk Christi am Kreuz ist allein für diejenigen wirksam und von Nutzen, die glauben (1. Timotheus 4:10b; Johannes 3,16).

Diese oben erwähnten Gedanken fand ich kürzlich auf der FB Seite meines Freundes Ali. Was für eine Rettung! Die Rettung der Menschheit – die Rettung der Welt (das Angebot geht an alle!) – Deine und meine Rettung!

Diese Botschaft ist zu gut, als dass man sie für sich behalten kann. Sie muss hinaus, unter’s Volk! Wer immer sie annimmt hat das Recht, sich Kind des allmächtigen Gottes zu nennen!

Donnerstag, 13. Juni 2019

Die Herausforderung

Da werden 2 Männer von den Saudischen Behörden zu Auspeitschung und Gefängnisstrafe verurteilt. Sie wurden angeklagt, einer jungen Frau zur Bekehrung und zur Flucht aus dem Land verholfen zu haben.

‚Maryam’ war verschleiert und hatte sich über einen in Saudi Arabien empfangbaren christlichen Fernsehsender zu ihrem Glauben geäußert. Ruhig bekannte sie, wie Jesus ihr in einem Traum erschienen war – ein häufiges Phänomen in der islamischen Welt – und sie aufgefordert hatte, die Dunkelheit des strengen Wahhab Islam zu verlassen und sich dem Licht Jesu zu öffnen. Er gab ihr den neuen Namen ‚Maryam’. Maryam ist die erste Saudi-arabische Frau, die ihre Hinwendung zu Jesus öffentlich gemacht hat.

So etwas darf nicht sein in einem Land, in dem Hinkehr zu einem anderen Glauben als dem Islam unter Todesstrafe verboten ist. Darum versuchten die Medien in Saudi Arabien Maryams Zeugnis zu diskreditieren. ‚Niemand in Saudi Arabien’ – so die Medien – "würde den Islam je verlassen. Sie sei von zwei Kollegen, Mitarbeiter einer Versicherungsfirma,  gezwungen und entführt worden." Diese beiden Männer wurden im vergangenen Jahr verhaftet, nachdem Maryams Vater sie angeklagt hatte, ihre Tochter beeinflusst zu haben. Ihr Vorgesetzter, ein libanesischer Christ, wurde der „Aufforderung zum Verlassen des Islams“ angeklagt und zur Auspeitschung mit 300 Hieben und 6 Jahren Gefängnis verurteilt. Der andere Kollege ist saudischer Bürger und wurde wegen „Hilfe zur Landesflucht“ zu 200 Peitschenhieben verurteilt.

Maryam selbst ist nach Schweden geflohen, um der Todesstrafe für “Abfall von der Religion des Islam” zu entgehen. Saudi Arabien lebt und funktioniert nach der strengen Interpretation der Scharia, des islamischen Gesetzes. Keine Religion außer dem Islam wird geduldet. Reisende und Geschäftsleute dürfen keine Bibel mit ins Land hineinbringen. Gastarbeiter dürfen keine andersreligiösen Treffen abhalten. Saudi Arabien zeichnet sich aus durch fanatische Intoleranz.

Durch Zeugnisse wie solche lasse ich mich gerne herausfordern und in Frage stellen. Zum einen durch diejenigen, die um ihrer Hinwendung zu Jesus willen, die Todesstrafe auf sich nehmen. Wäre mir der Glaube an Jesus soviel wert, dass ich ihn über Fernsehen propagieren würde, selbst wenn mich das zum Todeskandidaten machen würde. Bin ich so überzeugt und begeistert von meinem Glauben an meinen Retter, dass ich bereit bin, für Ihn zu sterben? Oder würde ich meinen Mund halten und meinen Glauben im Stillen leben? Lebe ich meinen Glauben vielleicht jetzt schon zu still?

Zum anderen lasse ich mich herausfordern und in Frage stellen durch solche, die unter Todesgefahr andere zu Jesus führen wollen. Was motiviert solche Menschen? Sicher nicht das Abenteuer. Es muss mehr sein – weit mehr! Unter Einsatz ihres Lebens – vielleicht auch „nur“ ihrer Gesundheit, ihres Jobs oder ihrer Familie bezeugen sie und laden sie ein zu Jesus. Und mir fällt es so schwer, ohne Worte ein Traktat weiter zu geben.
Manchmal will ich aufgeben und sage mir:
»Ich will meinen Auftrag vergessen, 
ich will nicht mehr im Namen des Herrn reden!«
Dann aber brennt es in mir wie ein rasendes Feuer.
Und so sehr ich mich mühe, es zu ertragen: 
Ich kann es einfach nicht!
(Jeremia 20:9)
 „Herr, lass das Zeugnis Deiner Kinder
in der verfolgten Gemeinde
nicht umsonst sein.
Entzünde auch mein Herz,
dass mir Dein Heil so im Herzen brennt,
dass ich es nicht für mich behalten kann!"

Mittwoch, 12. Juni 2019

Der tote Elefant aus TerraX


Vor einigen Wochen schauten wir uns TerraX an, eine (pseudo)wissenschaftliche Sendung mit interessanten Informationen, gängigen Fehlinformationen und faszinierenden Bildern. An jenem Sonntag ging es um einen Nationalpark in Afrika.

Ein alter, zäher Elefant hatte sich von der Herde entfernt um zu sterben – und sterben tat er. Das Aas lag in der Steppe und zog die wilden Tiere an. Tiere, die sonst einander fürchten, meiden und bekämpfen. Es war genügend Futter an dem Dickhäuter vorhanden. Nur daran zu kommen war gar nicht so einfach. Die Haut war dick und hart und die Löwen fanden keinen Ansatz für ihre Zähne.

Aber die Hyänen! Mit ihren messerscharfen Zähnen war es ihnen möglich, die Haut des toten Elefanten zu durchtrennen und zu den weicheren Schichten vorzudringen. Jetzt konnten auch die Löwen helfen. Und selbst die Geier, die bereits eine ganze Weile gekreist und gewartet hatten, setzten sich jetzt dazu und nahmen an der Mahlzeit teil. Es war ein erstaunliches Bild gegen Ende des Beitrags: Ein toter Elefant mit einer Schar Löwen, Hyänen und Geiern, die  sich vereint gütlich taten.

Nach dem Beitrag wanderten meine Gedanken. Wie kann es sein, dass 3 Gruppen verschiedener Wildtiere sich vereinen und nebeneinander tätig sind, statt sich – wie üblich – zu bekämpfen? Hier sah man sie zusammenarbeiten, Schulter an Schulter.

Die Antworten, die mir einfielen, waren (und ich behaupte nicht, dass es keine weiteren Aspekte gibt): Diese Tiere waren aufeinander angewiesen. Eine Gruppe allein hätte kaum etwas bewirken können – zumindest nicht die Löwen und die Geier. Man brauchte einander!
Ein zweiter Grund war: Diese Tiere hatten alle Hunger, und es war genug Nahrung da.

Gibt der Herr uns Christen hier nicht durch ein Naturbeispiel einen Hinweis? Als Christen sind wir aufeinander angewiesen. Wir haben einen weltweiten Auftrag zu erledigen. Wir haben einen wunderbaren Retter der Welt zu bringen – und das schaffen wir niemals allein. Wir können zwar dies und jenes versuchen; Tatsache ist aber, dass wir einander brauchen, um Jesu Auftrag der Weltmission zu erfüllen. Was der eine nicht kann, kann der andere und gemeinsam kommen wir zum Ziel. Anstatt einander zu bekämpfen tun wir gut daran, miteinander zu arbeiten.
Dazu kommt eine weitere Tatsache: Gott hat genug für jeden von uns. Egal, was es ist! Er hat genug Nahrung in Seinem Wort! Er hat genug Arbeit für jeden Einzelnen und jede Gemeinde! Er hat genug Liebe und Gnade für die ganze Welt. Wir müssen niemanden um irgendetwas beneiden. Es ist genug (von allem) für alle da.

Das scheint auch Gottes Botschaft durch Johannes an uns zu sein:

Das ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, gleichwie ich euch geliebt habe. (…) Das gebiete ich euch, dass ihr einander liebt. (Johannes 15:12+17)

Geliebte, lasst uns einander lieben! Denn die Liebe ist aus Gott, und jeder, der liebt, ist aus Gott geboren und erkennt Gott. Wer nicht liebt, der hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist Liebe. (…) Und dieses Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, auch seinen Bruder lieben soll. (1 Johannes 4:7,8+21)

Dies ist das Gebot, wie ihr es von Anfang an gehört habt, dass ihr darin wandeln sollt. (2 Johannes 6b)

Sie selbst haben uns vor der ganzen Gemeinde deine Liebe bestätigt. (3 Johannes 6b)

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander lieben sollt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt. Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt. (Johannes 13:34+35)

Zu unserem Jüngerschaftsabend, heute um 19:30 Uhr, laden wir herzlich ein!

Calvary Chapel FREIER GRUND
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen 

Dienstag, 11. Juni 2019

Jesus im 2. Buch der Chronik

Die Geschichte erzählt von einem Mann, der ein altes Pferd für 300 Euro kaufte. Der Verkäufer erklärte sich bereit, das Pferd am nächsten Tag zum Hof des Käufers zu bringen, aber am nächsten Tag kam die Hiobsbotschaft, dass das Pferd über Nacht gestorben war. Natürlich verlangte der Käufer sein Geld zurück, doch der Verkäufer erklärte, dass er das Pferd verkauft hatte, um eine dringende Zahlung zu leisten, die er sofort tätigte, nachdem er das Geld erhalten hatte. Der Käufer verlangte dann die Lieferung des toten Pferdes.

Einen Monat später entschloss sich der Verkäufer, den Käufer zu fragen, was er mit dem toten Pferd gemacht hatte. „Ich habe 500 Lose für ein Pferd verkauft – 10 Euro pro Los“ war die Antwort. „Was? Sie haben das tote Pferd verlost?“ – „Jawohl; und fast 500 Euro gemacht.“ – „Hat sich denn niemand beschwert?“ „Nur der Gewinner! Und dem hab ich seine 10 Euro zurück gegeben!“  
Weisheit? Vielleicht nicht direkt; aber gar nicht so dumm!

Das 2. Buch der Chroniken beginnt mit der Königsherrschaft Salomos, des Sohnes Davids, dem weisesten Menschen, der je lebte. Manches in Salomos Leben erinnert uns an Jesus. In 1 Könige 5:10+11 heißt es:

Und die Weisheit Salomos war größer 
als die Weisheit aller Söhne des Ostens
und als alle Weisheit der Ägypter. 
Ja, er war weiser als alle Menschen,
auch weiser als Etan, der Esrachiter, 
und Heman und Kalkol und Darda,
die Söhne Machols; und er wurde berühmt 
unter allen Völkern ringsum.“

Salomo war nicht immer der weiseste Mensch auf der Erde. Als jungem König stellt Gott ihm einen Wunsch frei. 2 Chronik 1:10-13 berichtet seine Antwort:

„So gib mir nun Weisheit und Erkenntnis, damit ich vor diesem Volk aus- und einzuziehen weiß. Denn wer kann dieses dein großes Volk richten? Da sprach Gott zu Salomo: Weil dir das am Herzen liegt und du nicht um Reichtum, Güter und Ehre noch um den Tod deiner Feinde noch um langes Leben gebeten hast, sondern um Weisheit und Erkenntnis, damit du mein Volk richten kannst, über das ich dich zum König gemacht habe, so sei dir nun Weisheit und Erkenntnis gegeben! Dazu will ich dir Reichtum, Güter und Ehre geben, wie sie kein König vor dir gehabt hat, noch nach dir haben soll!“

Weisheit war das Wichtigste für Salomo. Von allem, was er wählen konnte, wählte er Weisheit. Der Wert der Weisheit übersteigt den Wert der Intelligenz, denn Weisheit kommt von Gott. In 1 Korinther 1:30 (HfA) heißt es:

Christus ist Gottes Weisheit für uns.

Diese übernatürliche Weisheit, die Gott Salomo in solch einem Maß schenkt, dass er als weisester Mensch in die Historie der Menschheit eingeht, erinnert an Jesus. Er ist die von Gott den Menschen geschenkte Weisheit. Weisheit war Salomo wichtiger als Reichtum, Ruhm oder langes Leben. Weisheit ist die Grundlage dafür, mit allem anderen richtig umzugehen.  Die Weisheit Gottes – Jesus – wird jeden Bereich unseres Lebens bereichern.

In Sprüche 2:1-5 belehrt uns Salomo über die Weisheit:

Mein Sohn, wenn du meine Reden annimmst und meine Gebote bei dir verwahrst, indem du der Weisheit dein Ohr leihst, dein Herz dem Verständnis zuwendest, ja, wenn du den Verstand anrufst, zum Verständnis erhebst deine Stimme, wenn du es suchst wie Silber und wie Schätzen ihm nachspürst, dann wirst du verstehen die Furcht des Herrn und die Erkenntnis Gottes gewinnen.

Salomos übernatürliche Weisheit ist nicht der einzige Hinweis auf Jesus in 2 Chronik. Aber dieses Geschenk Gottes an Salomo ist einer von mehreren Hinweisen, die in 2 Chronik auf Jesus hinweisen.

Nicht nur Salomo war mit Gottes Weisheit beschenkt. Wir sind es auch!

Denen aber, die berufen sind, sowohl Juden als auch Griechen,
verkündigen wir Christus, Gottes Kraft und Gottes Weisheit.
(1 Korinther 1:24)

Lass Jesus diese Woche Deine Kraft und Weisheit sein!

Montag, 10. Juni 2019

Pfingsten

Weihnachten, Ostern – die Inhalte dieser Feste kennen die meisten von uns in Deutschland noch – zumindest teilweise. Aber Pfingsten? Hatte das nicht mit Gespenstern zu tun, mit Geistern oder Dämonen? Weit gefehlt! Pfingsten ist der Festtag, an dem vor gut 2000 Jahren die erste Gemeinde Jesu entstand – und zwar mit Pauken und Trompeten! Das geschah, als Gottes Geist, der Heilige Geist, sichtbar und hörbar die Jünger Jesu erfüllte und ihr Leben auf den Kopf stellte. Aus verzagten, schwachen Menschen wurden mutige, frohe Leute, die Jesus liebten und sich um ihre Mitmenschen kümmerten. In Apostelgeschichte 2 heißt es (auszugsweise):

1 Und als der Tag der Pfingsten1 sich erfüllte, waren sie alle einmütig beisammen.
2 Und es entstand plötzlich vom Himmel her ein Brausen wie von einem daherfahrenden gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.
3 Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich zerteilten und sich auf jeden von ihnen setzten.
4 Und sie wurden alle vom Heiligen Geist erfüllt und fingen an, in anderen Sprachen zu reden, wie der Geist es ihnen auszusprechen gab. (…)
41 Diejenigen, die nun bereitwillig sein Wort annahmen, ließen sich taufen, und es wurden an jenem Tag etwa 3 000 Seelen hinzugetan.
42 Und sie blieben beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und in den Gebeten.

Wie nötig hat unsere Zeit eine ähnliche Erfahrung: Einmütigkeit der Gläubigen, die kraftvolle Erfüllung mit dem Heiligen Geist, Lob Gottes, Bekehrungen, Taufen und dann die konsequente Nachfolge Jesu.

Manchmal scheint es, als würde die Welt aus den Fugen geraten. Auf der großen Bühne sind es Kriege, Bürgerkriege, Proteste und  zusammenbrechende Regierungen. Auf der kleinen Bühne sind es Ehekrisen, Stress und Hoffnungslosigkeit. Gibt es wirklich eine Möglichkeit, dass sich daran was ändert?

Wenn Jesusjünger erfüllt werden mit Jesus, mit der Kraft Gottes, mit dem Heiligen Geist, dann verspricht uns die Bibel, dass der Heilige Geist Gewaltiges in Menschen bewirken kann:

Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit,
Güte, Treue, Nachsicht und Selbstbeherrschung.
(Galater 5:22)

Gewaltig! Sind das nicht genau die Merkmale, die heute fehlen? Sind das nicht die Eigenschaften, die heute so untypisch sind? Pfingsten erinnert, dass Gottes Geist uns mit dem Wesen Jesu erfüllen möchte.

Wie soll das gehen? Gott hat uns den Weg dahin einfach gemacht, da Er selbst den schweren Teil übernommen hat, den Tod am Kreuz. Uns bleibt, Jesus zu bitten, uns von allem zu reinigen, was Seinem Wesen entgegensteht. Wer sein Leben durch den Glauben an Jesus mit Gott verbindet, darf darum bitten, mit dem Heiligen Geist erfüllt zu werden. Da beginnt dann unser persönliches Pfingstfest.

Sonntag, 9. Juni 2019

Herzliche Einladung zum Pfingstgottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss!

Predigttext:
Galater 5:16-23

16 Ich sage aber: Wandelt im Geist, so werdet ihr die Lust des Fleisches2 nicht vollbringen.
17 Denn das Fleisch gelüstet gegen den Geist und der Geist gegen das Fleisch; und diese widerstreben einander, sodass ihr nicht das tut, was ihr wollt.
18 Wenn ihr aber vom Geist geleitet werdet, so seid ihr nicht unter dem Gesetz.
19 Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, welche sind: Ehebruch, Unzucht, Unreinheit, Zügellosigkeit;
20 Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Streit, Eifersucht, Zorn, Selbstsucht, Zwietracht, Parteiungen;
21 Neid, Mord, Trunkenheit, Gelage und dergleichen, wovon ich euch voraussage, wie ich schon zuvor gesagt habe, dass die, welche solche Dinge tun, das Reich Gottes nicht erben werden.
22 Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.
23 Gegen solche Dinge gibt es kein Gesetz.

CCFG - Gottesdienst
Lobpreis - Gottes Wort!
Gemeinschaft - Gebet!
Beginn: 10:30 Uhr

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
(gegenüber dem Medizinischen Zentrum)
57290 Neunkirchen-Zentrum
Herzlich Willkommen!
Sonntagszitat:


Viele Christen leben, als ob Pfingsten noch vor uns läge.
(Corrie ten Boom)

Die Ausgießung des Geistes 
ist nicht auf das erste Pfingsten beschränkt, 
(Peter Brunner)