„Und alles, was ihr tut, das tut von Herzen, als für den Herrn und nicht für Menschen.“ (Kolosser 3:23)

Sonntag, 3. Mai 2026

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss!


Matthäus 6:5-8

5 Und wenn du betest, sollst du nicht sein wie die Heuchler; denn sie stellen sich gern in den Synagogen und an den Straßenecken auf und beten, um von den Leuten bemerkt zu werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon empfangen.
6 Du aber, wenn du betest, geh in dein Kämmerlein und schließe deine Türe zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird es dir öffentlich vergelten.
7 Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört um ihrer vielen Worte willen.
 Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen! Denn euer Vater weiß, was ihr benötigt, ehe ihr ihn bittet. 
 
Herzliche Einladung zum Gottesdienst

Anbetung Gebet - Predigt
Gemeinschaft

Gemeinsames Mittagessen

 Wir freuen uns auf dich!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr

Sonntagszitat:

„Jesus kommt es nicht auf die Quantität,
sondern auf die Qualität des Betens an.
Gott misst meine Frömmigkeit nicht in Minuten,
sondern an meiner inneren Haltung.“
(Karl Albietz)

"Gebt mir betende Mütter und ich rette die Welt."
(Augustinus)

Samstag, 2. Mai 2026

Wer oder was ist liebenswert?

Wer oder was ist liebenswert? Kleine Kinder, wenn sie schlafen, lachen oder friedlich spielen! Teenies, wenn sie gut gelaunt, gut drauf und in guter Gesellschaft sind! Junge Ehepaare, wenn sie glücklich, begeistert und voller Energie sind! Alte Menschen, wenn sie zufrieden, einigermaßen gesund und Omi/Opi-haft sind.

Ok, das ist sehr subjektiv, überspitzt und pauschalisiert. So ist das Leben nicht. Stimmt! Aber auch wenn „das Leben“ nicht so ist, tendieren wir doch dahin, so oder zumindest ähnlich zu denken und zu empfinden. Was oder wer schön, pflegeleicht und angenehm ist, empfängt viel eher unsere Liebe als das oder der, der unattraktiv, unsozial und unangenehm ist. Das stimmt doch, oder? So sind wir Menschen nun mal gestrickt – zumindest die meisten von uns.

Preis dem Herrn! – bei Gott ist das genau umgekehrt. Gut so, sonst hätte Er niemanden, den Er lieben könnte, denn wir alle irrten ziellos umher, liebten die Sünde und hatten wenig Liebenswürdiges zu bieten. In Titus 3:3-4 schreibt Paulus:

„Auch wir waren früher unwissend und ungehorsam. 
Wir ließen uns in die Irre führen 
und wurden zu Sklaven vieler Wünsche und Leidenschaften. 
Unser Leben war voller Bosheit und Neid. 
Wir hassten die anderen, und sie hassten uns.  
Doch dann zeigte Gott, unser Retter,
uns seine Freundlichkeit und Liebe.“

Der Vers sagt doch nichts anderes, als dass Gott uns Seine Liebe und Freundlichkeit erwies, als wir noch gegen ihn rebellierten. Wer hat so etwas schon gehört? Aber dieser Vers ist keine Ausnahme. In Römer 5:8 steht inhaltlich genau das Gleiche:

Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, 
dass Christus für uns gestorben ist, 
als wir noch Sünder waren.“

Das war nicht nur Liebe mit Worten – das war Liebe in der Tat. Menschlich und theologisch nicht ganz korrekt ausgedrückt besagt das: Bevor Gott die Garantie hatte, dass der Tod Seines Sohnes irgendein positives Resultat haben würde – bevor Er wusste, ob irgendjemand an Seinem Gnadengeschenk interessiert war, zahlte Er den Preis am Kreuz.

Gottes Liebe begann nicht, nachdem wir durch Seine Gnade zu Seinen Kindern wurden, sondern als wir noch in Rebellion und Gleichgültigkeit steckten und der Sünde hinterherliefen; als wir noch gar kein Bedürfnis nach einem Retter verspürten und die zerstörerische Sünde noch scheinbar gut schmeckte. Da liebte Er uns bereits bis zum Tod.

„Lasst uns Ihn lieben, weil Er uns zuerst geliebt hat.“ (1 Johannes 4:19)

Freitag, 1. Mai 2026

1. Mai - Tag der Arbeit

Nicht nur in Deutschland – auch in vielen anderen Ländern der Welt, ist der 1. Mai der Tag der Arbeiterbewegung. Am 1. Mai 1886 wurde in den USA zu einem Generalstreik aufgerufen, um verschiedene Anliegen der Arbeiterbewegung durchzusetzen. 30 Jahre zuvor hatte es bereits Streiks der Arbeiter in Australien gegeben. 1886 wurde der Streik ausgeweitet. Es kam zu Gewalttätigkeiten mit vielen Toten und Verletzten. 3 Jahre später wurde der 1. Mai zum Kampftag der Arbeiterbewegung erklärt. Im Jahr darauf gab es Massenstreiks und Massendemonstrationen weltweit. In Deutschland wurde der 1. Mai 1933 zum Feiertag. Bis heute wird er genutzt, um für Rechte und Forderungen der Arbeiter zu demonstrieren.

Christ und Arbeit – ein wichtiges, brisantes und mitunter heikles Thema. Denn Christen sind immer für Gerechtigkeit, haben gleichzeitig aber auch einen anderen Blickwinkel, aus dem sie Arbeit betrachten. Natürlich arbeiten wir Christen für unser täglich Brot. Natürlich arbeiten die meisten Christen als Arbeiter oder Angestellte für ihren Arbeitgeber. Aber bei Jesusjüngern kommt eine weitere Komponente hinzu, die in allen Fragen unsere Einstellung prägt. Eine Komponente, die uns unterscheidet von solchen, die sich nicht als Jünger Jesu verstehen. 

So weist Paulus in 1 Korinther 10:31 darauf hin, dass alles, was wir tun, wir zur Ehre Gottes tun sollen:
 
 Ob ihr nun esst oder trinkt oder sonst etwas tut
 — tut alles zur Ehre Gottes! 
 
Das ist ein starkes Wort, denn auch Christen arbeiten in Systemen, in denen Ungerechtigkeit herrscht. Auch Christen finden sich in Situationen, in denen sie ungerecht behandelt, unterbezahlt oder gemobbt werden. 1 Korinther 10:31 beschränkt den Auftrag, alle unsere Arbeit zur Ehre Gottes zu tun, nicht auf solche, die in gerechten Arbeitsverhältnissen stehen. Christen schweigen nicht zu Ungerechtigkeit, aber sie begegnen Ungerechtigkeit nur mit gerechten Mitteln. Sie begegnen Lieblosigkeit mit Liebe, und sie folgen den Fußstapfen Jesu, der manches Mal zur Ehre Gottes den Mund aufmachte, aber auch oft Unrecht in Geduld ertrug und sich auf Wichtigeres besann.
 
Manchmal wird dieser Weg schwer. Auch für Jesus bedeutete das (Er-)Tragen von Ungerechtigkeit eine Last. Manchmal möchten wir lieber ausbrechen. Manchmal sehnen wir uns vielleicht sogar danach, einen „geistlichen“ Dienst zu tun, „vollzeitig“ für Jesus zu arbeiten, um der Ungerechtigkeit der säkularen Arbeitswelt zu entfliehen. Vielleicht ging dieser Wunsch auch dem Arbeiter durch den Kopf, der auf Martin Luther zukam. „Wie kann ich Gott wirklich dienen?“ war seine Frage an den Reformator. „Was ist Deine Arbeit?“ wurde er von Luther gefragt. „Ich bin ein Schuhmacher,“ kam die Antwort. Er war völlig überrascht, als Luther ihm eine unerwartete Antwort gab:  "Wenn Du Gott wirklich dienen willst, dann mach gute Schuhe und verkaufe sie zu einem gerechten Preis!“
 
Luther forderte den Mann nicht auf, „christliche Schuhe oder Schuhe mit Fisch-Symbol“ zu machen. Er forderte ihn nicht auf, seine Arbeit zu kündigen und Mönch zu werden. „Tue, was du tust vor Gott und für Ihn und lebe in Gerechtigkeit!“ 
 
1. Mai – Tag der Arbeiterbewegung. Wenn dieser Tag uns bewegt, als Jesusjünger in unserem Beruf für Jesus zu arbeiten und Ihm durch Wort und Tat Ehre zu bereiten, dann haben wir mehr erreicht als viele derer, die der Ungerechtigkeit durch Ungerechtigkeit oder Gewalt begegnen!

Und was immer ihr tut in Wort oder Werk, 
das tut alles im Namen des Herrn Jesus 
und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.
(Kolosser 3:17)

Donnerstag, 30. April 2026

Heute ein wichtiger Gebetsaufruf

Durch die Veröffentlichungen von "Open Doors" ist einigen vielleicht die Situation in Indien bekannt. Hier ein Bericht und dringlicher Aufruf zum Gebet - besonders für diesen Tag:

Indien: Ultimatum für Christen – Gebetsaufruf

Stammesführer fordern Christen zur Rückkehr zum Hinduismus auf

(Open Doors, Kelkheim) – Im indischen Bundesstaat Chhattisgarh haben Anführer indigener Stämme bei zwei Treffen die Christen aus den Stämmen aufgefordert, bis zum 30. April zum Hinduismus zurückzukehren. Zunächst wurden im Fall einer Weigerung rechtlichen Schritte und Massenproteste angedroht, am gestrigen 28. April war auch von der Zerstörung von Kirchen die Rede. Angesichts des Ultimatums und des extremen Ausmaßes von Gewalt gegen Christen in Indien bitten wir dringend um Gebet für die Christen in Chhattisgarh.

Straßenszene in Chhattisgarh (Symbolbild)
Straßenszene in Chhattisgarh (Symbolbild)

Drohung: Abriss von Kirchen, rechtliche Konsequenzen, Ausgrenzung von Pastoren

Der Bundesstaat Chhattisgarh ist ein Brennpunkt der Christenverfolgung. Bereits im Februar 2026 berichteten wir von der wachsenden Zahl öffentlicher „Rückbekehrungs“-Events („Ghar Wapsi“) dort. Im vergangenen Jahr gab es einen breit angelegten Aufruf zur Gewalt gegen Christen, bevor es zu einer Entspannung der Situation kam. Zuvor hatten Christen in aller Welt dafür gebetet.

Nach einem ersten Treffen am 19. April folgte ein weiteres am 28. April, bei dem Vertreter von 18 Dorfräten in der Ortschaft Pipalwand/Bezirk Bastar die Forderung nach Rückbekehrung aller Christen zum Hinduismus bis zum 30. April bekräftigten. Sie drohten zudem, die Kirchen in den 18 Dörfern abzureißen; die Dorfpriester würden den zuständigen Pastoren den Zutritt zu den Dörfern verwehren.

Auslöser der angespannten Situation war eine Versammlung im Dorf Chhotedongar/Bezirk Narayanpur am 19. April. Dort hatte „Sarva Adivasi Samaj“ (eine bedeutende Organisation, die Stammesgemeinschaften vertritt) mit Unterstützung extremistischer Hindu-Gruppen rund 800 Dorfbewohner zusammengerufen – ähnlich dem gestrigen Treffen am 28. April. Gemeinsam forderten die Versammelten alle indigenen Christen dazu auf, zu ihrem traditionellen Glauben zurückzukehren. Vertreter der „Sarva Adivasi Samaj“ drohten den Verweigerern mit rechtlichen Konsequenzen und beriefen sich dabei auf einen Gesetzentwurf zur Religionsfreiheit von Chhattisgarh aus dem Jahr 2026.

„Glaubenswechsel werden von der Gemeinschaft nicht toleriert“

Vertreter mehrerer Dörfer beklagten bei dem Treffen, dass die Versuche, Menschen von ihren traditionellen Bräuchen und ihrem Glauben an Stammesgottheiten abzubringen, in der Region stetig zunehmen. Sie erklärten, Bekehrungen [zum christlichen Glauben] würden von der Gemeinschaft nicht toleriert. Gleichzeitig forderten sie strenge Maßnahmen gegen alle Konvertiten. Der Hauptredner betonte, dies sei nicht nur eine religiöse Frage, sondern auch eine Frage der sozialen Existenz.

Nicht alle schaffen es, dem Druck zu widerstehen

Solche Treffen finden regelmäßig statt, um Strategien zur Rückbekehrung derjenigen zu entwickeln, die zum christlichen Glauben übergetreten sind. Vertreter der Sarva Adivasi Samaj forderten die Verwaltung auf, unverzüglich einzugreifen, um den Frieden und die Traditionen in der Region zu bewahren. Aufgrund des zunehmenden sozialen Drucks haben mittlerweile einige Familien ihre Bereitschaft bekundet, sich einer „Ghar Wapsi“-Zeremonie zu unterziehen. Andere Christen leben Berichten zufolge in Angst vor groß angelegten Protesten und Zwangsbekehrungen.

In dieser extrem herausfordernden Situation brauchen die christlichen Stammesangehörigen in Chhattisgarh unsere Gebete.

Bitte beten Sie für die Christen in Chhattisgarh:

  • für die Christen unter den Stammesvölkern, insbesondere für die Neubekehrten, dass sie dem enormen Druck standhalten und an Jesus festhalten können.
  • für die Behörden, dass sie gerechte Entscheidungen treffen und sich nicht politisch vereinnahmen oder beeinflussen lassen.
  • für die Christen unter den Stämmen in ganz Indien, besonders aber in dieser Region: dass sie im Glauben gestärkt werden, sich frei zum Gottesdienst versammeln und das Böse durch Gutes überwinden können.

Mittwoch, 29. April 2026

Von Schäferhunden und ihrem Hirten

John Vassar, der vor rund 150 Jahren lebte, war Zeitgenosse des bekannten Baptistenpastors A.J. Gordon und von Dwight L. Moody, dem gesegneten Evangelisten. Vassar beschreibt sich einmal selbst mit den Worten: 

Ich bin „lediglich ein Hirtenhund, der bereit ist, hinter den verlorenen Schafen herzulaufen und sie zum Hirten zurückzubringen.“

Jeder von uns weiß, wie Hirtenhunde arbeiten: sie bellen, sie jagen die Schafe und sie zwicken sie in ihre Beine. (Vassar selbst war allerdings gleichzeitig eine barmherzige Seele.)

Hirtenhundarbeit beschreibt nicht selten auch unseren Dienst hier in der Welt, in der wir solche, die in der Irre rumlaufen, zu Jesus, dem Guten Hirten bringen möchten.„Hirtenhunde, die bereit sind, hinter den verlorenen Schafen herzulaufen und sie zum Hirten zurückzubringen.“

Aber wie anders die Beschreibung des Guten Hirten selbst! Der Prophet Jesaja beschreibt die Arbeit des Messias, des Guten Hirten, in Jesaja, 40:11:

„Er wird seine Herde weiden wie ein Hirte; 
die Lämmer wird er in seinen Arm nehmen
und im Bausch seines Gewandes tragen; 
die Mutterschafe wird er sorgsam führen.“

Jesus trägt die Lämmer in Seinen Armen. Er trägt sie nahe an Seinem Herzen. Er führt die Mutterschafe ganz sorgsam. – Wir alle brauchen die Fürsorge des Guten Hirten. (genauso, wie wir manchmal Seine Helfer, die Hirtenhunde, brauchen). Ist es nicht gut zu wissen, dass Jesus uns in Seinen Armen trägt, wenn der Weg zu steinig wird für uns? Ist das nicht sowieso der Platz in der ersten Reihe – nahe an Seinem Herzen? Ist es nicht ein Trost, zu wissen, dass Er uns in Sanftmut leitet?

Vielleicht ist Dein Weg dieser Tage voller Hindernisse und Geröll. Vielleicht brauchst Du Zeit, allein oder gemeinsam mit einem Freund, Deine Freuden oder auch Tränen mitzuteilen. Vielleicht hast Du eine Zeit nötig, in der Du neu und von Grund auf erfrischt wirst.

Je näher Du Dich auf den Guten Hirten zubewegst, umso mehr werden alle diese Segnungen Dir gehören.

Er sorgt für sein Volk wie ein guter Hirte. Die Lämmer nimmt er auf den Arm und hüllt sie schützend in seinen Umhang. Die Mutterschafe führt er behutsam ihren Weg. (Jesaja 40:11)

Dienstag, 28. April 2026

Biographien: C.T. Studd

C.T. Studd ist ein Name, der unter Missionaren und missionsinteressierten Christen bekannt ist. C.T. Studd lebte von 1860 bis 1931 und ist Gründer der WEC Missionsgesellschaft.

Studd war Student an der bekannten Eton Universität in England, als er mit 18 Jahren zum Glauben an Jesus kam. Als 16-Jähriger zeichnete er sich aus als äußerst guter Kricketspieler, mit 19 war er Kapitän der Universitätsmannschaft von Eton. Auch an den Universitäten von Trinity und Cambridge tat er sich hervor als ausgezeichneter Spieler. Eine große internationale Karriere lag vor ihm und bis heute ist er als Kricketspieler bekannt. Aber sein Leben verlief anders.

Seine Liebe zu Jesus kühlte ab, seine Liebe zum Sport wuchs. Über diese Jahre schrieb Studd: „Anstatt zu gehen und anderen von Jesu Liebe zu erzählen, war ich selbstsüchtig und behielt diese Erkenntnis für mich. Das Ergebnis war, dass meine Liebe zu Jesus immer mehr abkühlte und die Liebe zur Welt einzog. Sechs Jahre verbrachte ich in diesem unglücklichen Zustand.“

Es war die schlimme Krankheit seines Bruders Charles, die die Wende brachte. „Was ist aller Ruhm und alle Schmeichelei wert ... wenn man vor den Toren der Ewigkeit steht?“ fragte er sich in dieser Zeit und kam zu dem Ergebnis:  „Ich weiß, dass Kricket nicht ewig bleiben wird, auch Ehre nicht – und gar nichts in dieser Welt. Wertvoll ist das Leben, das für die zukünftige Welt gelebt wird.“

Studd spendete sein gesamtes Vermögen im heutigen Wert von mehreren Millionen Euro und lebte fortan in völliger Abhängigkeit von der Versorgung durch Gott.

Hudson Taylor war es, den Gott gebrauchte, C.T. Studd in die Mission zu rufen. 1885 segelte er zu seinem ersten Überseeeinsatz nach China, wo er Gott unter vielen Gefahren und Schwierigkeiten diente, bis er 1894 aus gesundheitlichen Gründen zurückmusste nach England. 1896/97 war er aktiv, in amerikanischen Universitäten Studenten zu Jesus und in die Mission zu rufen. Im Jahr 1900 ging er mit seiner ganzen Familie für 6 Jahre als Pastor nach Indien. Nach einem kurzen Aufenthalt in England, in dem ihm die große Not in Afrika aufs Herz gelegt wurde, reiste er 1910 nach Afrika aus und arbeitete dort bis zu seinem Tod im Jahr 1931. All das nicht ohne Hindernisse. Kein Geld, ausgereist entgegen ärztlichem Rat, fallengelassen von Geschäftsleuten, die ihm Unterstützung zugesagt hatten, so zog er los, im Vertrauen auf Gott, der ihn gesandt hatte.

C.T. Studd lebte durch viele Anfechtungen, Schwierigkeiten und Krankheiten, bei denen er fast alle Zähne verlor und mehrere Herzinfarkte überlebte. Seinen Enkeln schrieb er:
 
„Nur ein Leben, bald wird es vorüber sein. 
Nur, was für Jesus getan wurde, wird bleiben.“
 
Nach diesem Motto hat C.T. Studd gelebt und gearbeitet. Am 16. Juni 1931 verstarb er im Alter von 70 Jahren Ibambi, einer Stadt im Kongo / Afrika. Ein hingegebenes und gesegnetes Leben endete mit dem Ausruf „Halleluja!” auf seinen Lippen. 

Denn einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus. Wenn aber jemand auf diesen Grund Gold, Silber, kostbare Steine, Holz, Heu, Stroh baut, so wird das Werk eines jeden offenbar werden; der Tag wird es zeigen, weil es durchs Feuer geoffenbart wird. Und welcher Art das Werk eines jeden ist, wird das Feuer erproben. Wenn jemandes Werk, das er darauf gebaut hat, bleibt, so wird er Lohn empfangen;wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden erleiden; er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer hindurch.
 (1 Korinther 3:11-15)

Wofür lebst Du? Was wird bleiben am Tor der Ewigkeit? Anders gefragt:  
 
Ist das, wofür Du lebst, auch wert, dafür zu sterben?

Montag, 27. April 2026

Wen, was oder wie viel benötigt der Herr, um zu retten?

Kriegszustand! Die verfeindeten Armeen gönnen sich eine Pause. Die einen sind in der Ebene, die anderen im Gebirge. Und dann kommt dem Gott-gläubigen Sohn des Heerobersten der Gedanke: „Ich will doch mal sehen, ob Gott uns nicht einen unkonventionellen Sieg über einige der verfeindeten Soldaten gibt und uns von ihrer Unterdrückung befreit.“ Zu seinem Waffenträger sagt Jonathan, der Sohn des israelischen Königs: 

„Vielleicht wird der Herr durch uns wirken; denn es ist dem Herrn nicht schwer, durch viele oder durch wenige zu retten!“ (1 Samuel 14:6)

Wie oft hat mir dieser Vers in den vergangenen Jahren Mut gemacht! Was meinst Du, worum es geht? Spricht dieser Vers nicht die Souveränität Gottes an, der durch viel oder durch wenig retten kann? Durch viel oder wenig Arbeit! Viel oder wenig Predigen! Viel oder wenig Anstrengung. Viel oder wenig Zeit! Immerhin – ER ist es, der rettet. Wir sind lediglich aufgefordert, treu zu sein. Das ist alles, was den Herrn interessiert: Treue! 

 Wenn Er Treue in uns findet, dann rettet Er – durch viel oder wenig! Eigentlich ein demütigender Gedanke. Dieser Vers ruft uns nicht auf, es auf die leichte Schulter zu nehmen. Er ruft uns vielmehr auf, treu zu sein und dem Herrn zu vertrauen, sein mächtiges Rettungswerk durch das Wenige zu vollbringen, das wir Ihm geben können.

„Für den Herrn gibt es KEIN Hindernis, durch viel oder durch wenig zu helfen.“ (Elberfelder Übersetzung) 

KEIN Hindernis - versichert uns, dass es tatsächlich absolut NICHTS gibt, das Gott zurückhalten kann, die zu retten, die Er retten möchte! Das macht uns Mut, das schlichte Gebet für andere zu sprechen, das Traktat (mit oder ohne Worte) weiterzugeben, das kurze Bekenntnis zu Jesus auszusprechen! 

Lasst uns nicht denken, auf unser „Weniges“ käme es nicht an. Wenn wir nur treu sind, kann der Herr ohne Weiteres retten, „denn es ist dem HERRN nicht schwer, durch viel oder wenig zu helfen.“ Halleluja! 

Sonntag, 26. April 2026

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss!


Matthäus 5:43-48

43 Ihr habt gehört, dass gesagt ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.
44 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, welche euch beleidigen und verfolgen,
45 damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel seid. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt es regnen über Gerechte und Ungerechte.
46 Denn wenn ihr die liebt, die euch lieben, was habt ihr für einen Lohn? Tun nicht auch die Zöllner[11] dasselbe?
47 Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr Besonderes? Machen es nicht auch die Zöllner ebenso?
48 Darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer Vater im Himmel vollkommen ist! 
 
Herzliche Einladung zum Gottesdienst

Anbetung Gebet - Predigt
Gemeinschaft

Gemeinsames Mittagessen

 Wir freuen uns auf dich!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr

Sonntagszitat:

„Feinden Liebe erweisen, Fluchende segnen,
Hassenden wohl tun, für Beleidiger und Verfolger bitten,
sieht der Herr als etwas an, das unerlässlich ist für jeden,
der Ansprüche auf das Himmelreich,
Anspruch auf ein Kindesrecht bei Gott machen will.
Eine Liebe, die nur liebt, wenn man auch geliebt wird,
gilt dem Herrn rein gar nichts.
Denn neben ihr kann man noch durch sonstiges Hassen und Neiden
ein fluchwürdiger Sünder bleiben,
wie man sich auch durch sie von den ärgsten Sündern nicht unterscheidet.“
(Johann Christoph Blumhardt)

 
"Das Evangelium gilt auch denen, die den Glauben verfolgen.
Es richtet die Pfeile der Liebe gegen die Herzen der Feinde."

(Matthew Henry)