„Niemand sollte ohne Tränen über die Hölle reden“ (Dwight L. Moody)

Sonntag, 15. März 2026

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss!


1. Johannes 5:1-5
 
1 Jeder, der glaubt, dass Jesus der Christus ist, der ist aus Gott geboren; und wer den liebt, der ihn geboren hat, der liebt auch den, der aus Ihm geboren ist.
2 Daran erkennen wir, dass wir die Kinder Gottes lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote halten.
3 Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.
4 Denn alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.
5 Wer ist es, der die Welt überwindet, wenn nicht der, welcher glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist?
 
Herzliche Einladung zum Gottesdienst

Anbetung Gebet - Predigt
Abendmahl -Gemeinschaft

Gemeinsames Mittagessen

 Wir freuen uns auf dich!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr

Sonntagszitat:

Gott entschuldigt nicht die Schuld, 
aber er entschuldet den Schuldner.
(Gerrit Setzer)

Samstag, 14. März 2026

Vom Duften und Stinken

CC BY-SA 3.0
In Johannes 12 lesen wir von Maria, die den Jahresgehalt eines Arbeiters in Form importierter Salbe in Jesu Füße einreibt. Nicht nur war die Salbe teuer, es war auch viel. Das ganze Haus duftete schließlich danach. Das war verschwenderisch. Positiv verschwenderisch. Ein paar Stunden später war Jesus wieder unterwegs. Es dürfte nicht zu lange gedauert haben, bis er bei einem erneuten Besuch irgendwo wieder eine Fußwaschung erhalten hat. Die Frage des Judas "Wozu diese Verschwendung?" ist menschlich nachvollziehbar - geistlich nicht. Von Maria lernen wir, dass nichts, NICHTS, NICHTS! verschwendet ist, das wir für Jesus opfern, nicht unsere Zeit, nicht unsere Kraft, nicht unsere Ersparnisse (Salben und Gewürze waren damals u.a. eine Geldanlage), nicht unsere Gesundheit, nicht einmal unser Leben. NICHTS! ist zu gut für Jesus!
   
In Johannes 12 haben wir so etwas wie eine Gegenüberstellung von Maria und Judas, und wir können uns auf der einen oder anderen Seite einordnen.

Beide verbreiteten einen "Duft"

  • Maria verbreitete Wohlgeruch, der das ganze Haus erfüllte
  • Judas verbreitete Gestank, der alles überlagern sollte
  • Maria verbreitete Wohlgeruch ohne große Worte, durch demütigen Dienst
  • Judas verbreitete Gestank durch große Worte, die verurteilten und verletzten
  • Maria verbreitete Wohlgeruch, der auf Jesus, den Gekreuzigten, hinwies 
  • Judas verbreitete Gestank, der sich selbst ins Zentrum stellte
  • Maria verbreitete Wohlgeruch, der Jesus Worten des Lobes bewegte
  • Judas verbreitete Gestank, den Jesus tadeln musste
Maria hatte verstanden, was Judas völlig entgangen war:
Jesus ist ALLES wert! Er ist MEIN BESTES wert! Er ist MEINE DEMUT wert! Er ist MEINE VERBEUGUNG wert! Jesus ist MEINEN REICHTUM wert! Jesus ist ALLES wert!

Und so wurde Marias Vorbild, der Wohlgeruch ihrer Einstellung, bis heute für Millionen ein Segen! In über 1700 Sprachen kann man ihre Geschichte lesen. Ungezählte Menschen haben durch den Wohlgeruch, den sie verbreitete und immer noch verbreitet, zu Jesus gefunden oder sind auf dem Weg mit Ihm gestärkt worden.

Judas hingegen wurde zur Abschreckung für Millionen. Wer will schon wie der Verräter sein?

Paulus erinnert uns alle in 2 Korinther 2:15:

Denn wir sind ein Wohlgeruch Christi für Gott unter denen, die gerettet werden, und unter denen, die verloren gehen

WIR SIND ein Wohlgeruch Christi für Gott unter den Menschen!
Maria gibt uns ein Vorbild, wie das aussieht.

Freitag, 13. März 2026

Stand der Dinge

Es bleibt dabei: Die Bibel ist das am meisten gelesene und am weitesten verbreitete Buch der Welt. Die neusten Zahlen des Weltbundes der Bibelgesellschaften geben an, dass 4007 Sprachen der Welt Bibelteile, das gesamte Neue Testament oder sogar die komplette Bibel in ihrer Sprache besitzen.

Wenn man bedenkt, was das Wort Gottes zu tun vermag, ist diese Tatsache der weltweiten Verbreitung gewaltig. Die Bibel ist:

Nahrung für die Seele: Psalm 119:103:
"Wie süß ist dein Wort meinem Gaumen, mehr als Honig meinem Mund!"


Wasser des Himmels, das erfrischt und Frucht bewirkt: Jesaja 55:10-11:
"Denn gleichwie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, bis er die Erde getränkt und befruchtet und zum Grünen gebracht hat und dem Sämann Samen gegeben hat und Brot dem, der isst - genauso soll auch mein Wort sein, das aus meinem Mund hervorgeht: es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es gesandt habe!"

Zweischneidiges, wirksames Schwert: Hebräer 4:12:
"Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens."

Licht und Weisung auf dem Lebensweg: Psalm 119:105:
"Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg."

Verzehrendes, wärmendes, erhellendes Feuer: Jeremia 23:29:
"Ist mein Wort nicht wie ein Feuer, spricht der Herr, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmettert?"

Zerschmetternder Hammer: Jeremia 23:29:  (siehe Zitat vorher)

Fruchtbringendes Saatgut für unser Leben und das Leben anderer: Lukas 8:11:
"Der Same ist das Wort Gottes."

Diese verschwindende Auswahl von Symbolen zeigt, was wir verpassen, wenn wir dem Wort Gottes keinen Einfluss gewähren in unserem Leben. Wer würde Nahrung, Kleidung, Hygiene und andere grundsätzliche Dinge des Lebens vernachlässigen, weil "keine Zeit" dazu vorhanden ist, sich darum zu kümmern?

Von dem Segen des Wortes Gottes können wir täglich zehren. Unsere Entscheidung!
Von dem Segen des Wortes Gottes können hunderte ganzer Volksgruppen noch nicht zehren, weil sie noch kein Wort der Bibel in ihrer Sprache haben oder in einer Sprache, die sie gut verstehen.  Herr, sende Arbeiter in Deine Ernte.

Warum nicht ab heute dem Herrn jeden Tag ein Minimum von 15 Minuten für Gebet und Bibellesen zur geben?
Warum nicht (anschließend) mal http://www.wycliff.de/ stöbern und interessante Neuigkeiten und Termine zum Thema finden?

Einen gesegneten Tag!

Donnerstag, 12. März 2026

Viele Wege führen nach Rom

Gestern ging es um einen Rückblick aus dem Himmel auf unser Leben. Da ich nicht rechtzeitig einen neuen Beitrag eingestellt habe, hier ein Wiederholungsbeitrag zur Frage: Wie finde ich überhaupt den Weg dort hin- in den Himmel? 
 
Viele Wege führen nach Rom ... Wer kennt sie nicht, diese Redewendung, die ihre Wurzeln im 14. Jahrhundert haben soll, als Rom eine politische Machtstellung in der Welt besaß. Das Imperium Romanum war im Ausklingen und die christliche Kirche zentrierte sich immer mehr in Rom. 
 
Als andere Erklärung für diesen Ausdruck wird beschrieben, dass vom römischen Zentrum aus Straßen in alle Teile des Weltreiches führten. Würde man am Ende dieser Straßen die Straßen zurückverfolgen, würden sie alle nach Rom zurückführen.

Wenn wir heute diese Formulierung in den Mund nehmen, stellen wir damit entweder fest, dass es mehrere Möglichkeiten gibt, eine Aufgabe zu erledigen oder dass alle Möglichkeiten zum Ziel führen.

Man könnte auch sagen: Viele Wege führen nach Siegen. Mir fallen spontan 4 Varianten ein, von unserem Wohnort, 15 km vom Siegener Stadtkern entfernt, nach Siegen zu kommen.

Man kann auch über verschiedene Wege nach Siegen wandern. Meine Frau Annerose liebt Wanderkarten. Ich hasse sie (die Wanderkarten!). Schon alleine all die Linien ... manche zeigen Wege an, andere Straßen andere Bäche und wieder andere sind Höhenangaben.
Manche Wege sind durch Striche, andere durch Punkte und wieder andere durch Punkte und Striche eingezeichnet. Für mich sieht das alles immer aus wie das Strickmuster in einer Frauenzeitschrift.

Wanderkarten sind trotzdem hilfreich: Man kann sich einen von vielen Wegen zum Ziel aussuchen – den Weg, den man möchte und der einem gefällt.

Wenn es um den Weg in den Himmel geht, denken viele Menschen, dass man genauso in den Himmel kommt, wie man nach Siegen kommt: Jeder darf sich einen Lieblingsweg aussuchen.

Der eine marschiert auf der Annahme: „Tue Recht und scheue niemand! Das reicht!“ Ein anderer beschreibt seinen Weg in den Himmel mit “Tue genug Gutes, dann läßt Gott schon gut sein.“ Ein Dritter denkt: „Egal, auf was für einem Weg ich gehe, wenn ich erst mal vor Gott stehe, wird der schon niemanden vor die Türe setzen.“

Aber ehrlich: stellt Euch mal vor: Es kommt jemand zu Euch nach Hause – marschiert ohne Eure Einladung direkt in Euer Wohnzimmer – wie und wann es ihm gefällt. Geht das? NEIN!

Genauso, wie Du und ich entscheiden, wen wir in unser Wohnzimmer lassen – so entscheidet Gott, wen Er in Sein Wohnzimmer lässt – wen Er in Seinen Himmel lässt. Und damit wir nicht später einmal vor verschlossenen Türen stehen, hat Gott uns genau gesagt, welcher Weg schnurstracks in den Himmel führt. Der Weg in den Himmel hat sogar einen Namen: Jesus

In Johannes 14:6 sagt Jesus: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben! Niemand kommt zum Vater als nur durch mich!

Ist das nicht ein bisschen zu exklusiv? Warum führt nur der Jesus-Weg in den Himmel? Warum bringt uns allein Jesus in Gottes Herrlichkeit?

Zum Einen: Weil Gott sich festgelegt hat. Nur, wer Jesu Freund ist und mit Jesus durchs Leben geht, ist auch Gottes Freund.
Zum Zweiten: Keiner ist gut und rein genug, dass Gott ihm die Tür zum Himmel aufschließen würde. Gottes Herrlichkeit wäre nicht mehr herrlich, wenn jeder seine Sünde mit in den Himmel brächte.
Zum Dritten: Niemand anders nimmt Deine Sünde von Dir, die zwischen Dir und Gott steht – und Dich von Gott trennt. Das tut nur einer: Jesus!

Wer immer nach seinem Leben auf der Erde in Gottes Wohnzimmer wohnen möchte, der kommt nur über einen einzigen Weg und Helfer dorthin. Und dieser Weg hat einen Namen: JESUS!

Jesus sagt: Ich bin DER WEG!  Niemand kommt zum Vater als nur durch mich!

Mittwoch, 11. März 2026

Rückblick aus dem Himmel

Wir alle, die wir zu Jesus Christus gehören, glauben an ein Leben nach dem Tod. Wir alle glauben, dass der Tod lediglich eine Türe ist vom Diesseits ins Jenseits. Wie es genau aussehen wird auf der anderen Seite, wissen wir nicht. Aber wir wissen, dass es herrlich sein wird. Trotzdem bleiben Fragen. Nicht Fragen, die uns verunsichern - eher Fragen, die uns nachdenklich stimmen. Eine solche Frage kam mir kürzlich über den Weg:

"Wenn ich eines Tages "auf der anderen Seite" aufwachen werde, worüber werde ich mich rückwirkend freuen? Werde ich mich freuen können über Worte, die ich über meinem Herrn, Jesus, weitergegeben habe? Werde ich mich freuen über Hilfe, die ich anderen angeboten habe, über ein Lächeln, das andere erfreut und freundliche Worte, die anderen durch den Tag geholfen haben?"

Interessant ist, dass all diese Dinge, über die ich mich im Himmel gerne rückwirkend freuen würde, geschehen können, ohne dass mir irgendwelche Kosten entstehen würden.

Andererseits inspiriert mich der Gedanke an den Himmel auch zu der Frage, woran ich mich hoffentlich nicht erinnern muss.

"Ist es die Meinungsverschiedenheit mit dem Ehepartner wert, über Stunden an Bitterkeit festzuhalten? Habe ich mich meines Glaubens und meines Zeugnisses von Jesus geschämt? Ist es das erfahrene Unrecht am Arbeitsplatz wert, den Ärger mit nach Hause zu nehmen? Ist mein (vielleicht berechtigter) Ärger das böse Wort wert, das den Anderen bestenfalls herausfordert, vielleicht sogar beleidigt?"

Der Gedanke an "die andere Seite" hat etwas für sich. Der Herr hat uns mit so viel Gutem ausgerüstet: Millionen von Nerven und Muskeln, die uns das Lächeln möglich machen, einen Mund der viele freundliche Worte - und sogar Segen aussprechen kann, Hände, die helfen, Ohren, die zuhören und Füße, die Bedürftige besuchen können. Dass diese Liste nicht vollständig ist, ist uns allen klar. In Matthäus 19 lesen wir von einem Mann, der auf eine Reise ging. Seinen Dienern gab er Geld, mit den Worten:

   "Handelt, bis ich wiederkomme!"  (Lukas 19:13)

Gott hat auch Dich und mich reich beschenkt. Ich meine nicht unbedingt, mit Geld, aber mit Talenten, Zeit, Kraft, Gesundheit, Intelligenz, Ideen und vielen anderen Schätzen. Und Jesus ruft auch uns zu:  

"Handelt, bis ich wiederkomme!"

Heute, jetzt, ist die Zeit, zu "handeln," - d.h., einzusetzen, was Gott uns gegeben hat. "Wenn wir eines Tages "auf der anderen Seite" aufwachen werden, worüber werden wir uns rückwirkend freuen?

Lasst uns doch heute ganz bewusst etwas von dem einsetzen, das Gott uns geschenkt hat. Lasst es uns einsetzen, damit Jesus sich heute freut - und wir, wenn wir einmal "auf der anderen Seite" Rückschau halten. 

Dienstag, 10. März 2026

Biographien: William Cowper (1)

Dieser Beitrag, und dessen Fortsetzung nächsten Dienstag, stammt von Pastor Mark Sims. (Quelle)

William Cowper, einer der bedeutendsten Dichter und Liederdichter der Kirchengeschichte, wurde in London geboren und lebte in der Zeit der Erweckungsbewegung um George Whitefield, Jonathan Edwards, John Wesley und vor allem John Newton, der sein Leben maßgeblich prägte. Cowpers Leben, das von schweren Depressionen gezeichnet war, verlief relativ ereignislos. Seine Mutter starb sehr jung, und sein Vater blieb distanziert und kühl und schickte William mit zehn Jahren auf ein Internat. Obwohl William in einem streng christlichen Umfeld aufwuchs, hatte er keine persönliche Beziehung zu Christus. Nach seinem Universitätsabschluss drängte ihn sein Vater, Jura zu studieren, obwohl William weder den Wunsch dazu hatte noch sich dafür qualifiziert fühlte. Er fristete ein Dasein als Jurist, ohne darin Sinn oder Freude zu finden.

Am Vorabend einer öffentlichen Prüfung, die er für die Annahme einer Stelle als Parlamentsangestellter im House of Lords ablegen musste, beschloss Cowper, geplagt von tiefen Schamgefühlen und Selbstzweifeln, dass der Ausweg aus seinem elenden Leben der einzige Ausweg sei. Er unternahm mehrere Selbstmordversuche mit verschiedenen Methoden, doch jedes Mal hatte er das Gefühl, etwas würde ihn daran hindern, was ihm das Gefühl gab, ein Feigling zu sein, und ihn später erneut versuchen ließ.

Schließlich, erschöpft von seinen unaufhörlichen Versuchen den ganzen Tag über, schlief er ein. Gegen drei Uhr morgens erwachte er in panischer Selbstverachtung, griff nach einem Taschenmesser und versuchte, es sich in die Brust zu stoßen – doch die Klinge brach. Dann versuchte er, sich an seinem Bettgestell zu erhängen – doch das Bettgestell brach zusammen. Schließlich gelang es ihm, sich an seinem Türrahmen zu erhängen, bis er das Bewusstsein verlor – doch das Seil riss. Er schlug auf dem Boden auf und versank in einem unbekannten, tieferen Gefühl des Selbsthasses, unfähig, sich selbst zu töten. Ein Erzähler beschreibt seine Erlebnisse am nächsten Tag.

„ Er empfand eine Verachtung, die sich weder ausdrücken noch vorstellen ließ; wann immer er auf die Straße ging, schien es, als ob ihn alle Blicke voller Empörung und Verachtung trafen; er fühlte, als hätte er Gott so tief beleidigt, dass seine Schuld niemals vergeben werden könnte, und sein ganzes Herz war von heftigen Verzweiflungsqualen erfüllt. Der Wahnsinn war nicht mehr fern, oder vielmehr war er bereits da.“

Obwohl Cowper kein Christ war, hatte er das Gefühl, in Gottes Augen nichts weiter als „ein Dreckskerl“ zu sein, und dieses Gefühl verstärkte sich nach seinen zahlreichen gescheiterten Selbstmordversuchen noch. Daraufhin wurde Cowper von seinem Vater in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Der dortige Chefarzt war Christ, verkündete Cowper das Evangelium und betete oft mit ihm. Als Cowper eines Tages die Geschichte von Jesu Auferweckung des Lazarus in Johannes 11 und anschließend Römer 3,25 las, öffnete Gott ihm die Augen für die Schönheit der Gnade, die ihm im Evangelium angeboten wurde. Folgendes schrieb Cowper in sein Tagebuch über diese Erfahrung:

„Sofort empfing ich die Kraft, es zu glauben, und die volle Strahlkraft der Sonne der Gerechtigkeit erstrahlte auf mich. Ich erkannte die Genügsamkeit des von ihm vollbrachten Sühnopfers, meine Vergebung, besiegelt in seinem Blut, und die ganze Fülle und Vollkommenheit seiner Rechtfertigung. Augenblicklich glaubte ich und nahm das Evangelium an … meine Augen füllten sich mit Tränen, und meine Stimme versagte vor Rührung; ich konnte nur in stiller Ehrfurcht zum Himmel aufblicken, überwältigt von Liebe und Staunen.“

Cowper erkannte das unermessliche Maß an Gnade, das Sündern wie ihm zuteilwurde, und war zutiefst beeindruckt. Nach seiner Bekehrung blieb er noch zwölf Monate in der Anstalt und freundete sich eng mit dem dortigen Arzt an.

Soweit Teil 1. Fortsetzung der Biographie nächsten Dienstag. Cowpers Leben, auch wenn er nicht von allen Problemen geheilt wurde, zeigt: Jesu Blut hat die Kraft, Wunder zu tun, Kummer zu stillen und das Herz zu reinigen! Bis heute hat Er die Kraft, die Berge zu bewegen oder die Kraft zu schenken, sie zu überwinden.
 

Denn die Berge mögen weichen und die Hügel wanken,
aber meine Gnade wird nicht von dir weichen
und mein Friedensbund nicht wanken,
spricht der Herr, dein Erbarmer.

(Jesaja 54:10)

Montag, 9. März 2026

All Seine wunderbaren Taten

Dir, Herr, will ich von ganzem Herzen danken, von all deinen wunderbaren Taten will ich erzählen. (Psalm 9:2)

Da gibt es sicher mehr als genug von – von den wunderbaren Taten des Herrn. Allein ein Ministreifzug durch einige biblische Bücher offenbart einen Eindruck davon, dass alles, was unser Herr tut, wunderbar ist:

Warum toben die Heiden und ersinnen die Völker Nichtiges? 2 Die Könige der Erde lehnen sich auf, und die Fürsten verabreden sich gegen den Herrn und gegen seinen Gesalbten: 3 »Lasst uns ihre Bande zerreißen und ihre Fesseln von uns werfen!« 4 Der im Himmel thront, lacht; der Herr spottet über sie. (Psalm 2:1-4)

Verse, die die Souveränität Gottes offenbaren. Martin Luther textet in seinem Lied „Ein‘ feste Burg“ die Strophe:

Und wenn die Welt voll Teufel wär und wollt uns gar verschlingen,
so fürchten wir uns nicht so sehr, es soll uns doch gelingen.
Der Fürst dieser Welt, wie saur er sich stellt, tut er uns doch nicht;
das macht, er ist gericht': ein Wörtlein kann ihn fällen.

Und selbst wenn die ganze Welt sich gegen ihren Schöpfer und damit gegen unseren Gott stellt ... und selbst wenn die Angst in uns hochkriechen sollte – so ringt es unserem souveränen Herrn nur ein müdes Lachen und eine himmlisch-spöttische Aussage ab.

Und er trat in das Schiff, und seine Jünger folgten ihm nach. 24 Und siehe, es erhob sich ein großer Sturm auf dem See, sodass das Schiff von den Wellen bedeckt wurde; er aber schlief. (Matthäus 8:23+24)

Manchmal scheint es tatsächlich so, als ob Er nicht erreichbar sei. Tatsache aber ist: Psalm 121:4: „Siehe, der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht.“

Und er stand auf, befahl dem Wind und sprach zum See: Schweig, verstumme! Da legte sich der Wind, und es entstand eine große Stille. (Markus 4:39)

Er befiehlt! Jesus befiehlt! Sogar den Naturgewalten. Auch sie sind in Seiner Hand und unter Seiner Kontrolle. Und was Er ihnen befiehlt, geschieht!

Und Jesus bedrohte den Dämon, und er fuhr von ihm aus, und der Knabe war gesund von jener Stunde an. (Matthäus 17:18)

Nicht nur den Naturgewalten! Auch den Gewalten, den Weltbeherrscher der Finsternis dieser Weltzeit, den geistlichen Mächte der Bosheit in den himmlischen Regionen (Epheser 6:12). Welche Mächte oder Gewalten wollen Ihm widerstehen? Sie sind alle bereits besiegt!

Denn er heilte viele, sodass alle, die eine Plage hatten, sich an ihn herandrängten, um ihn anzurühren. (Markus 3:10)

Heilung! Ein ständiges Thema. Der größte Wunsch vieler – auch vieler Christen! Heilung! Jesus heilt! Geschundene Körper, zerbrochene Herzen, geplagte Seelen. Jesus heilt. Nicht jeden hier und jetzt, aber alle – ausschließlich ALLE – wenn wir in Seiner Gegenwart ankommen. In Seiner Gegenwart ist Heilung!

Denn Jesus lehrte sie mit einer Vollmacht, die Gott ihm verliehen hatte – ganz anders als ihre Schriftgelehrten. (Matthäus 7:29)

Jesu Lehre ist einzigartig! Immer volle Wahrheit! Immer vollmächtig! Immer voller Liebe! Immer passend und auf den Punkt gebracht! Niemand lehrt wie Jesus! Und alles Wichtige festgehalten und aufgeschrieben in Seinem Wort! Preis dem Herrn!

Jesus liebte Marta, ihre Schwester Maria und Lazarus. (Johannes 11:5)

Jesus liebt immer noch, denn Gott ist Liebe! (1 Johannes 4:8) 

Er liebt Dich!

Sonntag, 8. März 2026

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss!


Offenbarung 19:13
 
Und jedes Geschöpf, 
das im Himmel
und auf der Erde
und unter der Erde ist,
und was auf dem Meer ist,
und alles, was in ihnen ist,
hörte ich sagen: 
Dem, der auf dem Thron sitzt,
und dem Lamm gebührt das Lob und die Ehre
und der Ruhm und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit!
 
Herzliche Einladung zum Gottesdienst

Anbetung Gebet - Predigt
Gemeinschaft

Gemeinsames Mittagessen

 Wir freuen uns auf dich!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr

Sonntagszitat:

Christus ist unvergänglich herrlich und unvergänglich wertvoll. 
Deshalb ist er den Kampf wert.
(John Piper)
 
 Das Leben materiellen Bequemlichkeiten und Reizen zu weihen, 
ist, als würde man Geld in ein Rattenloch werfen. 
Aber ein leben in Dienste aus Liebe zu investieren, 
wirft unerreichte und nie endende Dividende an Freude ab 
- auch wenn es Sie Ihren Besitz und Ihr Leben auf dieser Erde kostet.
(John Piper)