Laut Statistik gab es im vergangenen Jahr, 2025, in Deutschland 130.053 Ehen, die geschieden wurden. Das sind knapp 30% aller neuen Ehen. Wahnsinn!
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| Ehelöffel |
130.053 Scheidungen waren es letztes Jahr in Deutschland. Dabei ist es richtig, dass es damals sicher keine, im heutigen Sinn zuverlässigen, Studien gab, warum Ehen geschieden wurden. Allerdings war es damals aus gesellschaftlichen und religiösen Gründen deutlich schwerer, eine Ehe zu annullieren und sich zu trennen. Interessant ist auch die Beobachtung, dass man verlangte, dass an der Ehe gearbeitet wurde und dass man den beiden Seiten „half“, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Traurig ist, dass die Bestrebung der „Eherettung“ auch in christlichen und sogar evangelikalen Kreisen zurückgegangen ist. Staat und Kirche haben die Trennung im Zuge der Eigenverantwortung so leichtgemacht, dass sich manch einer fragt, warum er überhaupt für seine Ehe kämpfen soll. Nun, für uns Christen liegt die Antwort natürlich in der Heiligen Schrift. In Markus 10:7-9 lehrt Jesus Seine Jünger:
»Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen; 8 und die zwei werden ein Fleisch sein.« So sind sie nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. 9 Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden!
Dazu nennt die Bibel an anderer Stelle zwei oder drei Ausnahmen. Allerdings gehört vieles, was heute als Scheidungsgrund angegeben wird, nicht dazu. Darum sollten gläubige, christliche Paare alles tun, um es nicht zur Scheidung kommen zu lassen.
Die Bibel ist dabei unser bestes Therapiebuch. Gott, als Stifter der Ehe, hat auch beschrieben, wie sie funktionieren kann und soll. Ehescheidung ist kein ‚Muss‘, ist keine ‚Notwendigkeit‘. Was Gott gesagt hat, kann Er auch tun. Darum sei allen Trennungswilligen zugerufen: Es gibt Hoffnung. Vielleicht mit einem gläubigen Seelsorger oder Berater. Aber es gibt Hoffnung – und damit meine ich nicht eine vage Möglichkeit, sondern eine „feste Zuversicht“.
Natürlich mag für manch einen der Zug bereits abgefahren sein. Die Scheidung ist vorbei, die Ehe beendet. Für die Restaurationsarbeit ist es zu spät. Aber nicht für die Restaurationsarbeit Jesu an unseren Herzen. Wer zu Jesus kommt, wird nicht zurückgewiesen. Er verspricht mit deutlichen Worten (Johanns 6:37): Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.
Dabei ist es egal, ob es der Hauptschuldige oder der Hauptverlierer ist. Jesus hält die Tür offen für jeden. Er hält Seine Arme offen für jeden, der zu Ihm kommt, für jeden, der Vergebung sucht und für jeden, der Heilung braucht. Das ist Jesus!
Lasst uns in die offenen Arme Jesu laufen, sei es um eine Scheidung zu vermeiden oder zu verarbeiten.




