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| Herzlich Willkommen! |
Freitag, 3. April 2026
Karfreitag
Jedes Jahr begeistert mich neu dieses Bild und besonders die Aussage darunter.
Er hat nach Blut an den Türpfosten gesucht.
Keiner von uns ist würdig.
Nur das Blut Jesu kann uns bedecken.
Donnerstag, 2. April 2026
Damals, an jenem Donnerstag ...
- ... begann der Tag (für die Jünger) ähnlich wie jeder andere. Die Passah - Feiertage standen an, das Mahl und der Raum mussten vorbereitet werden – aber Jesus würde sich schon kümmern. Ja, der Tag begann wie jeder andere …
- Jesus schickt Petrus und Johannes voraus, um das Obergemach in Jerusalem für das Passahmahl vorzubereiten.
- Jesus und die Jünger kommen in Jerusalem im Obergemach an, aber keiner will den Dienst der Fußwaschung tun – bis auf Jesus. Er wäscht allen Seinen Jüngern die Füße!
- Jesus erklärt, wie sehr Ihm diese Passahmahl Gemeinschaft vor Seinem Leiden am Herzen liegt.
- Jesus feiert mit Seinen Jüngern das Passah-Erinnerungsmahl und setzt anschließend das Abendmahl als Erinnerungsmahl ein.
- Währenddessen prophezeit Jesus den schändlichen Verrat durch einen der Jünger.
- Jesus prophezeit die schändliche Verleugnung durch einen anderen der Jünger.
- Alle Jünger sind über beide Prophezeiungen entsetzt.
- Judas verlässt die Gruppe und wählt einen neuen Weg.
- Jesus lehrt die Jünger ein neues Gebot: Das hohe Gebot der Liebe!
- Jesus ermutigt die Jünger und fordert sie auf, nicht furchtsam oder schreckhaft zu sein.
- Jesus verspricht, ihnen, sie nicht allein zu lassen, sondern einen Tröster und Beistand zu senden.
- Jesus verspricht den Jüngern Seinen Segen.
- Er ermutigt sie, immer in Ihm zu bleiben und so Frucht für das Himmelreich zu bringen.
- Jesus warnt Seine Jünger vor dem Hass der Welt und der anstehenden Verfolgung.
- Jesus verspricht, dass das Endergebnis Freude sein wird.
- Jesus erinnert ans Beten und lehrt darüber.
- Jesus betet ein ausführliches Gebet für die, die Ihm nachfolgen.
- Die Feier im Obergemach wird mit einem gemeinsamen Lied beendet.
- Jesus und die Jünger verlassen das Obergemach in Richtung Gethsemane. Mit den drei Jüngern, die Ihm am nächsten stehen, geht Jesus weiter, um mit ihnen zu beten.
- Jesus betet, bis Er Blut schwitzt! – Die drei Jünger schlafen!
- Judas kommt mit bewaffneten Soldaten.
- Jesus begrüßt ihn als Freund. Judas verrät Ihn mit einem Kuss.
- Petrus wird handgreiflich und schlägt mit dem Schwert drauflos. Ein Schwerverletzter bei den Gegnern. Jesus stoppt Petrus und heilt den Schwerverletzten.
- Alle Jünger flüchten. Jesus bleibt mit den Feinden allein zurück.
- Man bringt Jesus in den Hof des Hohenpriesters Kaiphas, wo man verzweifelt ein Verfahren gegen Jesus einleitet, aber keine geeigneten Anklagen findet.
- Folter, Verhör und Schlafenzug folgen und setzen sich die ganze Nacht über fort!
- Vermutlich die ersten zwei von drei Verleugnungen.
All das geschah an jenem Donnerstag. Fast normal hatte
der Tag begonnen – mit Schrecken endete er. Karfreitag – den gab es in heutiger
Form noch nicht. Allein Jesus, der die Nacht zu Freitag irgendwo geschunden am
Boden im Hof des Hohenpriesters lag, kannte bereits das Ende. Und Er schwieg …
und Er litt … und er fürchtete den Ekel der Sünde, die Er nie getan hatte, die
man Ihm aber Ihm zurechnen werden würde. Die Sünde der gesamten, verdorbenen
Menschheit. Und Er fürchtete den Zorn Seines himmlischen Vaters, der auf Ihn
ausgegossen werden würde. Aber Er schwieg … litt weiter und trank den Becher des
Zornes leer – bis zum letzten Tropfen. Für Dich! Für mich!
Mittwoch, 1. April 2026
Heute! - 19:30 Uhr! Sei dabei!
Eintritt natürlich wie immer kostenlos. Spendenbox am Ausgang.
Komm, bring Freunde mit! Herzlich Willkommen!
Wo waren ...?
Eine große Menschenmenge bedrängte nun Pilatus und bat ihn, wie üblich einen Gefangenen freizulassen. 9 »Soll ich euch den König der Juden freilassen?«, fragte Pilatus. 10 Denn Pilatus erkannte, dass die obersten Priester Jesus nur aus Neid verhaftet hatten. 11 Doch nun hetzten die obersten Priester das Volk dazu auf, die Freilassung von Barabbas statt von Jesus zu fordern. 12 »Wenn ich Barabbas freilasse«, fragte Pilatus sie, »was soll ich dann mit diesem Mann tun, den ihr den König der Juden nennt?« 13 Sie schrien: »Kreuzige ihn!« 14 »Warum?«, fragte Pilatus. »Was hat er denn verbrochen?« Aber die Menge schrie nur noch lauter: »Kreuzige ihn!« (Markus 15:8-14)
Fast immer, wenn ich diese Verse lese, habe ich eine Szene vor Augen, in der eine große, wütende Menschenmenge durch Mauern und Gitter vom Hof des Pilatus ferngehalten werden. Aber der Statthalter kommuniziert mit ihnen, fragt sie, wen er ihnen freilassen soll, und die Menge brüllt voll Zorn und Rebellion: „Barabbas! Barabbas!“
Fast immer, wenn ich diese Verse lese und diese Szene vor Augen habe, frage ich mich: Und wo waren die anderen?
Wo war Bartimäus, Sohn des Timäus, den Jesus am Stadtrand von Jericho sehend gemacht hatte?
Wo war der besessene Gerasener, von dem Jesus viele Dämonen ausgetrieben hatte?
Wo war der Gelähmte vom Teich Siloah, den Jesus nach 38 Jahren geheilt hatte?
Wo war der Mann, der geheilt wurde, nachdem er durchs Dach vor Jesu Füße abgeseilt wurde?
Wo waren die 4000+ Menschen, die Jesus am See von Galiläa satt gemacht hatte?
Wo waren die 5000+ Menschen, die Er an einem öden Ort mit Brot und Fisch versorgt hatte?
Es waren Tausende, die Jesu göttliche Macht erfahren hatten, und es müssen Hunderte von Einzelpersonen gewesen sein, deren Leben Jesus mit Seiner göttlichen Kraft berührt hatte.
Wo waren sie? Abwesend? Oder still? Zumindest waren sie unsichtbar und unhörbar. Hatte Jesus sie nicht berührt, geheilt, gesättigt, befreit, ihre Sünden vergeben?
Und dann frage ich mich selbst: Wo wäre ich gewesen? Wo BIN ich, wenn ein Wort für Jesus benötigt wird, ein klares Zeugnis, eine Stellungnahme? Hat Jesus mich nicht berührt, geheilt, gesättigt, befreit, meine Sünden vergeben?
In dieser Woche werden wir erneut erinnert, was Jesus für uns getan hat! Alles hat Er gegeben! Nichts zurückgehalten. Selbst, wenn Er gewollt hätte - Jesus hätte nicht mehr geben können! Er gab absolut alles - für uns!
Danke, Herr Jesus!
Dienstag, 31. März 2026
Blickkontakt
Eigentlich geht es dienstags ja um Biographien. In der Karwoche habe ich mich für eine "Biographie" in Anführungszeichen entschieden: Auszüge aus dem Leben des Petrus, einem der Jünger, die in der Karwoche dominanter in Erscheinung treten.
Petrus! Wie fertig muss er gewesen sein. Was muss ihm alles durch den Kopf
geschossen sein? Vielleicht die Situation, in der Jesus gefragt hatte,
was die Menschen über ihn dachten. Alles Mögliche und unmögliche war
dabei rausgekommen. Und dann hatte Jesus seine Jünger gefragt. Und
wieder einmal war er, Petrus, der Erste gewesen, der es hinausgerufen hatte:
"Tja, das war einmal," muss Petrus gedacht haben, als er im Hof des Hohenpriesters stand und sich wärmte. Seine Gedanken schweiften zurück zu dem Tag, als Jesus die meisten seiner Nachfolger verloren hatte. Und dann stand er vor den Zwölfen und fragte sie, ob sie ihn auch verlassen wollten. Und natürlich war er, Petrus, es gewesen, der sofort die Antwort gab:
Schließlich hatte er vor nur wenigen Stunden großspurig vor allen anderen erklärt:
Und wenn ich mit dir sterben müsste, will ich dich nicht verleugnen." (Matthäus 26:33+35)
Jetzt stand er hier, wollte Jesus nicht mehr kennen. Er hatte sich unter die Feinde Jesu gemischt, stand an der Tonne, streckte seine Hände zum Wärmen über das Feuer und hoffte, niemand würde ihn wieder erkennen. Aber wer dem Diener des Hohenpriesters das Ohr abhackt, muss sich nicht wundern, wenn er wiedererkannt wird. Während alledem ging die Misshandlung Jesu nur einen Steinwurf entfernt weiter.
"Klar, du gehörst auch zu dem da," meinte plötzlich ein Kumpel von Malchus, der bei der Gefangennahme Jesu im Garten mit dabei war. "Ich hab dich doch gesehen" Nachdem Petrus einen Fluch über sich gerufen hatte, um zu unterstreichen, dass er Jesus nicht mal kennt, krähte irgendwo ein Hahn. Das war der Auslöser.
Für Petrus war der Hahnenschrei der Auslöser, sich daran zu erinnern, dass Jesus genau das vorausgesagt hatte. Für Jesus, der im selben Hof des Hohenpriesters misshandelt wurde, war der Hahnenschrei der Auslöser, den Blickkontakt mit Petrus zu suchen.
Wie gut, dass Jesus dem Versager Petrus nicht weiter den Rücken zukehrt.
Nein, Er wandte sich um und sah Petrus an. Es war ein Blick, der Petrus
erschüttert haben muss, gebrochen haben muss. Aber er löste etwas in
Petrus aus, dieser Blickkontakt: Buße und Umkehr.
Blickkontakt mit Jesus. Wie freue ich mich darauf! 1. Johannes 3:2 versichert uns:
Noch sehen wir ihn nur mit den Augen des Herzens - und doch mit ähnlicher Reaktion wie bei Petrus. Blickkontakt mit Jesus führt in die Buße, in die Heiligung, in die Freude, ins Gebet, in die Vollmacht - in alles was gut ist. O, wie ich diesen Blickkontakt mit Jesus brauche! Jeden Tag! Aber das Beste kommt noch:
Montag, 30. März 2026
Hosianna!
Gestern war Palmsonntag, der Sonntag vor Ostern. In vielen Gemeinden und
Kirchen wurde gestern über den Einzug in Jerusalem gepredigt.
Was geschah an jenem Tag? In Matthäus 21 heißt es, dass die Jünger ein
Eselsfüllen für Jesus besorgten, ihre Kleider auf das Füllen warfen,
Jesus darauf setzten und Er dann nach Jerusalem einritt. Sowohl die
Jünger, als auch die Menge des Volkes, brachen Palmzweige ab, winkten
damit Jesus zu oder legten sie gemeinsam mit ihren Kleidern wie einen
Teppich vor Jesus auf den Boden. Und dann riefen sie ganz emotional:
Sonntag, 29. März 2026
Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss!
5 Und er lief zu Eli und sprach: Hier bin ich, denn du hast mich gerufen! Er aber sprach: Ich habe nicht gerufen; leg dich wieder schlafen! Und er ging hin und legte sich schlafen.
6 Da rief der Herr wiederum: Samuel! Und Samuel stand auf und ging zu Eli und sprach: Hier bin ich; denn du hast mich gerufen! Er aber sprach: Ich habe nicht gerufen, mein Sohn; leg dich wieder schlafen!
7 Samuel aber kannte den Herrn noch nicht, und das Wort des Herrn war ihm noch nicht geoffenbart.
8 Da rief der Herr den Samuel wieder, zum dritten Mal. Und er stand auf und ging zu Eli und sprach: Hier bin ich, denn du hast mich gerufen! Da erkannte Eli, dass der Herr den Knaben rief;
9 und Eli sprach zu Samuel: Geh wieder hin und leg dich schlafen; und wenn Er dich rufen wird, so sprich: Rede, Herr, denn dein Knecht hört! Und Samuel ging hin und legte sich an seinen Ort.
10 Da kam der Herr und trat herzu und rief wie zuvor: Samuel! Samuel! Und Samuel sprach: Rede, denn dein Knecht hört!
Anbetung - Gebet - Predigt
Gemeinschaft
Gemeinsames Mittagessen
Wir freuen uns auf dich!
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr
Sonntagszitat:
„Gott hat die Armut nicht erschaffen. Er erschuf nur uns.“
(Mutter Teresa)
"Mit Gott im Reinen zu sein bedeutete oft,
mit den Menschen in Schwierigkeiten zu geraten."
(A.W.Tozer)





