„Jagt nach dem Frieden mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird!“ (Hebräer 12,14 )

Sonntag, 13. September 2026

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss!


Matthäus 21:12-14

12 Und Jesus ging in den Tempel Gottes hinein und trieb alle hinaus, die im Tempel verkauften und kauften, und stieß die Tische der Wechsler um und die Stühle der Taubenverkäufer.
13 Und er sprach zu ihnen: Es steht geschrieben: »Mein Haus soll ein Bethaus genannt werden!« Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht!
14 Und es kamen Blinde und Lahme im Tempel zu ihm, und er heilte sie.
 
Einladung zum Gottesdienst
Anbetung Gebet - Predigt
Einladung zum gemeinsamen Mittagessen 
Gemeinschaft

Wir freuen uns auf dich!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr

Sonntagszitat:

Es wird so manches glänzende Juwel 
aus der Krone Immanuels im Straßenkot aufgelesen. 
Obwohl du ein roher Steinquader bist, ist Jesus imstande, 
dich zuzubereiten und deine Unebenheiten zu glätten, 
damit er dich als Säule in seinem Tempel einsetzen kann.
(Charles H. Spurgeon)
 
 Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid, 
und dass der Geist Gottes in euch wohnt?
 (1 Korinther 3:16)
 
Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib 
ein Tempel des in euch wohnenden Heiligen Geistes ist, 
den ihr von Gott empfangen habt, 
und dass ihr nicht euch selbst gehört?
(1 Korinther 6:19)

Samstag, 12. September 2026

Über den Teufel und über den Sieger ...

Heute ist er so aktiv wie immer. Wir kommen der Zeit immer näher, die in Offenbarung 12:12 mit den Worten beschrieben wird:

Darum seid fröhlich, ihr Himmel, und die ihr darin wohnt! Wehe denen, die auf der Erde wohnen und auf dem Meer! Denn der Teufel ist zu euch herabgekommen und hat einen großen Zorn, da er weiß, dass er nur wenig Zeit hat. 

Wie immer verkleidet er sich als Engel des Lichts, als etwas Schönes, etwas Harmloses. Und wenn er an Gottes Auserwählte nicht herankommen kann, dann peinigt und versucht er sie wie einst Hiob. Hier einige Zitate und Aussagen von Überwindern, die helfen, den Sieg erringen.

"Wenn der Teufel an meine Tür klopft, bitte ich Jesus, ihm zu öffnen." (Billy Graham)

„Mit Schweigen ärgert man den Teufel“ 
 (bulgarisches Sprichwort, vergleiche Jakobus 1:19; Sprüche 10:19) 

„Jesus Christus ist der Sieger über Hölle, Tod und Teufel, 
darum wähl ich ihn.
Er gab meinem Leben Sinn und ewges neues Leben, 
darum sing ich froh von ihm.
Jesus Christus, gestern und auch heute 
und derselbe noch in Ewigkeiten.
Fasse seine Hand, er will dich führen, 
er hilft dir zu allen Zeiten.“ (Anbetungslied der ersten Generation)

Von Martin Luther wird berichtet, dass er des Öfteren in der Nacht den Teufel gesehen hat. Als er wieder einmal durch seine Gegenwart im Schlafzimmer geweckt wurde, drehte er sich einfach um und sagte: "Ach, du schon wieder," und schlief weiter.

„Und wenn die Welt voll Teufel wär und wollt uns gar verschlingen,
So fürchten wir uns nicht so sehr, es soll uns doch gelingen.
Der Fürst dieser Welt, wie sau'r er sich stellt,
Tut er uns doch nichts, das macht, er ist gericht',
Ein Wörtlein kann ihn fällen“
 
(Martin Luther, 3. Strophe aus: Ein’ feste Burg)  

So unterwerft euch nun Gott! Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch! (Jakobus 4:7)

„Er wird der Schlange den Kopf zertreten“ (nach 1 Mose 3:15)  
Es ist vollbracht!(Jesus in Johannes 19:30)

"Wenn Satan Dich an Deine Vergangenheit erinnert,
erinnere Du ihn an seine Zukunft!"  (Brett Ray)

„Bereite dem Teufel am heutigen Tag mal gehörige Kopfschmerzen!“ (Pat Cate) 

Er hat die Gewalten und die Mächte völlig entwaffnet und sie öffentlich zur Schau gestellt. In ihm (Jesus) hat er den Triumph über sie gehalten. (Kolosser 2:15)

Zu all diesen Aussagen haben wir Christen einen weiteren Trumpf in der Hand. Wir sind nicht allein. Nicht nur - und das steht ganz oben - ist Jesus bei uns; wir sind auch als Menschen, die Jesus nachfolgen, nicht allein. Gehörst Du zu einer Gemeinde, in der sich Jünger Jesu sonntags treffen, um auf Gottes Wort zu hören, Jesus zu dienen und einander zu stärken? Besuche morgen Deinen Gottesdienst.
Gehörst Du nicht zu einer solchen Gemeinde, such Dir eine. Wichtig dabei ist nicht der Name der Gruppe, sondern, dass sie die Bibel predigt, Jesus verehrt und in Liebe zu Jesus und Seiner weltweiten Gemeinde lebt. Der Herr segne Dein Wochenende!

Herzliche Einladung zum Gottesdienst:

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen

Beginn: 10:30 Uhr

Freitag, 11. September 2026

Jesus ist Herr!

Was für eine Floskel! Zumindest manchmal. Man sagt es, man hört es, man singt es, man betet es ... und man schreibt es.

 

Aber was bedeutet es dem, der es zum Ausdruck bringt? Vom Positiven ausgehend bedeutet es, dass jemand sein Leben – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – unter die Herrschaft Jesu gestellt hat und auch unter Jesu Herrschaft lebt. Es bedeutet, von Herzen Gottes Willen zu suchen und – egal was man erkennt – mit David (Psalm 40:9) zu beten:

Deinen Willen zu tun, mein Gott, begehre ich,
und dein Gesetz ist in meinem Herzen.

Ein Leben, in dem Jesus Herr ist, ist ein selbstloses, Jesus-bezogenes Leben. Auch Paulus bezeugt im Neuen Testament (Galater 2:20):

Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nun lebe ich,
aber nicht mehr ich selbst, sondern Christus lebt in mir.

 Das ist die Art Leben, die Gott gemäß 2 Chronik 16:9 überaus mächtig gebrauchen kann:

Wenn die Augen des Herrn durchstreifen die ganze Erde,
um sich mächtig zu erweisen an denen,
deren Herz ungeteilt auf ihn gerichtet ist.

Niemand sollte sich anmaßen, zu beurteilen, wie viel Prozent derer, die „Jesus ist Herr!“ sagen, singen oder beten das auch wirklich so meinen, wie David oder Paulus es gemeint haben. Aber die Bibel offenbart, das viele, selbst in Gottes Volk, die Bedeutung der Aussage nicht erkannt haben. Jesus fragt in Lukas 6:46 Seine Zuhörer:

Was nennt ihr mich aber »Herr, Herr« und tut nicht, was ich sage?

In meiner Stillen Zeit gehe ich z.Zt. durch das Buch Hesekiel. 70-80 Mal finden wir im Buch, in verschiedenen Formulierungen, die Aussage Gottes: „Ich bin der Herr!

  • Gottes Volk soll erkennen, „dass ich der Herr bin“.
  • Viele Völker sollen erkennen, „dass ich der Herr bin“.

Diese und andere Verse in der Bibel lassen aber auch erkennen, dass selbst Gottes Volk nicht immer automatisch erkennt, dass Gott der Herr – ihr Herr – ist. Wenn Menschen ihr Leben Jesus anvertraut haben, bedeutet das im Grunde, dass sie die Herrschaft über ihr Leben an Jesus abgetreten haben. Sie haben erkannt, dass sie im Leben unter Eigenherrschaft – im Leben ohne Jesus – so viel Mist gebaut haben, dass sie jetzt die Schaltzentrale an Jesus übergeben haben.

Was sie tun und lassen, wo sie leben und arbeiten, wie sie ihre Zeit verbringen, mit wem sie Umgang pflegen – das und mehr ist jetzt die Entscheidung ihres Herrn, Jesus. Und wer sich daran hält, fährt ausgesprochen gut. Nicht nur erfährt er die gute Führung Jesu im Leben,  nicht nur erfährt er vielfach Bewahrung im Leben – er erfährt auch den Einfluss und die Veränderung durch Jesus im Leben. Einen besseren, sichereren, beschützenderen, zufriedenstellenderen, gnädigeren, liebenderen Herrn als Jesus kann man im Leben gar nicht haben.  Dazu kommt die Tatsache, dass früher oder später jeder von uns bekennen wird, dass Jesus der Herr ist (Philipper 2:11). Wer das jetzt schon bekennen kann und lebt, wird es mit Freude bekennen.

Und jeder ohne Ausnahme
wird zur Ehre Gottes, des Vaters, bekennen:

JESUS CHRISTUS IST DER HERR!

Donnerstag, 10. September 2026

Gottes Macht und Gottes Plan

Vor mir liegt ein Papierschnipsel, auf dem ich einige Notizen gekrakelt habe, die ich während einer Predigt mitgeschrieben habe. Wo, weiß ich nicht mehr, aber wertvoll genug, sie noch einmal zu bemühen und darüber weiter nachzudenken.

Der Bericht in Daniel 3 ist schon faszinierend. Bereits die Vorgeschichte ist übernatürlich und wunderbar! Der babylonische König Nebukadnezar erhält einen Traum von Gott, den keiner seiner Traumdeuter erklären kann. Darum sollten alle Weisen Babylons getötet werden.

Daniel aber, der auch unter das Gericht gefallen wäre, bittet Gott, der ihn den gleichen Traum träumen lässt und am nächsten Tag dem König erklären kann. Nebukadnezar fällt vor Daniel auf die Knie, bezeichnet Gott als „Gott der Götter und der Herr der Könige und ein Offenbarer der Geheimnisse.“ Er macht Daniel zum Obersten aller Weisen in Babylon und Daniels 3 Freunde zu Provinzverwaltern.

Schon im folgenden Kapitel hat Nebukadnezar sein Bekenntnis vergessen, lässt sich selbst ein Standbild aufrichten und befiehlt unter Androhung der Todesstrafe, dass jeder mit Rang und Namen das Standbild anbeten sollten.

Auch Daniels drei Freunde waren dabei, aber weder fielen sie vor dem Götzenbild nieder, noch beteten sie es an. Der König wurde fuchsteufelswild, aber er bietet den Dreien eine zweite Chance an ... die sie aber mit den Worten ablehnen (Daniel 3:17+18):

Bildquelle
Wenn es so sein soll — unser Gott, dem wir dienen, kann uns aus dem glühenden Feuerofen erretten, und er wird uns bestimmt aus deiner Hand erretten, o König! 18 Und auch wenn es nicht so sein soll, so wisse, o König, dass wir deinen Göttern nicht dienen und auch das goldene Bild nicht anbeten werden, das du aufgestellt hast!

Dreierlei geht deutlich aus ihren Worten hervor:

1.     „Wir glauben, dass Gott kann!“ Dieser Glaube wird auch von Paulus im Neuen Testament zum Ausdruck gebracht, wenn er in Epheser 3:20 schreibt: „Durch die mächtige Kraft, die in uns wirkt, kann Gott unendlich viel mehr tun, als wir je bitten oder auch nur hoffen würden.“

2.     „Wir erwarten, dass Gott ... wird!“ Auch hier gibt es im NT eine Parallele (Philipper 4:19):

Und mein Gott wird euch aus seinem großen Reichtum, den wir in Christus Jesus haben, alles geben, was ihr braucht.

3.     „Wir vertrauen, wenn es anders kommt!“ Das erinnert an das Wort des Paulus in Philipper 1:20, der sich wünscht, dass durch „...mein Leben Christus in allem geehrt wird, ob ich nun lebe oder sterbe.!“

Die Freunde Daniels, später Paulus und nach ihm Millionen von Christen – alle haben Gottes Allmacht vertraut, aber sie haben sich Seiner Allwissenheit und Seinem Plan untergeordnet. Sie haben nicht gezweifelt, weder an ihrem Gott, noch an Seiner Weisheit, Kraft oder Seinem guten Willen. Im Gegenteil, sie haben angenommen und festgehalten, dass sie sich da, wo sie waren, im Willen Gottes befanden. Durchaus eine spannende, ja lebensbedrohliche Situation. Ich kann mir vorstellen, dass die Worte, die sich so ruhig lesen lassen, aus aufgewühlten Herzen und mit erhöhtem Puls gesagt wurden. Umso wertvoller sind sie für uns heute!

Wir dürfen wissen, dass unsere Situation, in der wir uns befinden, Gott bekannt ist. Und wir dürfen Ihm vertrauen, Seinem Können, Seinem Handeln – egal, wie es kommt.

Mittwoch, 9. September 2026

Jesus schockiert!

Jesus House Jugendevangelisation in Freiburg vor einigen Jahren. Redner: Janz Team Evangelist Ralf Steinhart. Als Gehirnwäsche, Drohungen und Druck wurde seine Predigt zerrissen. Was hatte er gepredigt?  Steinhart hatte laut Badischer Zeitung darauf hingewiesen, dass es ein Gericht geben werde. „Und dann gnade dir Gott, wenn du kein Freund Gottes bist, dann hast du nämlich keine Chance!“ Nur Jesus könne retten vor dem Zorn Gottes, ohne ihn könne kein Mensch bestehen. „Gott ist zornig, er ist ein Gott der Liebe, aber auch eifersüchtig – lies die Bibel!“ Die Bibel, das sei „die Wahrheit“.

Dass Menschen, die Jesus nicht persönlich kennen, auf solche Worte pikiert reagieren, ist zu erwarten. Die Verkündigung des Evangeliums wird dann eben als Gehirnwäsche verrissen. (Die ewig suggerierende, gehirnwaschende Botschaft der Medien, z.B. durch ‚Werbung’ – ‚exzessive Gewalt,’ ‚Pornographie’ wird geflissentlich übergangen.) Trotzdem, dass nichtreligiöse Menschen, die sich im Leben nicht an Gottes Wort orientieren, so reagieren, kann man nachvollziehen.  Dass Christen, die anderen Menschen den Weg zu Jesus, dem Retter aufzeigen wollen, einem Evangelisten in den Rücken fallen, ist ein erschütterndes Beispiel von Verwässerung. „Überrascht und enttäuscht“ habe die evangelistische Verkündigung des Redners. Eine Entschuldigung des Veranstalters bei jugendlichen Besuchern des Events und bei deren Eltern folgte dem Abend.

Tatsache ist, dass Jesus schockiert. NEIN, Er betreibt keine Gehirnwäsche und setzt auch niemanden unter Druck. Tatsache ist, dass Jesus wesentlich ‚toleranter’ ist als Seine Gegner. In Seinen Reden zeigt Jesus ewig gültige Fakten auf und lädt ein, eine wichtige Entscheidung zu treffen. Vollkommen richtig: Jesus verkündigt die Gute Botschaft der Vergebung, Rettung und Befreiung. Aber ohne das Hintergrundwissen von Sündhaftigkeit, Verlorenheit und Gebundenheit – ohne diese Schlechte Botschaft – hat die Frohe Botschaft keinen Kontrast und wirkt überflüssig und fade.

Jesus selbst hat Menschen durch die Wahrheit schockiert. Er schockierte die Religiösen, denn Er behauptete, Gott gleich zu sein. Er schockierte die Nicht-so-Religiösen durch Seinen Aufruf, Ihm konsequent zu folgen. Ergebnis: 
 
Viele hielten sich die Hand über die Augen, um nicht zu sehen und steckten die Finger in die Ohren, um nicht zu hören. In Johannes 6:66 kann man es lesen:
„Nach dieser Rede wandten sich viele,
die ihm gefolgt waren, von Jesus ab
und gingen nicht mehr mit ihm.“

Jesus schockiert! Seine Botschaft ist eine Botschaft unendlicher Liebe. Liebe größer, als sie je sonst auf der Welt gefunden werden kann. Es ist die Botschaft von Jesus, dem Sohn Gottes, der Mensch wurde, um uns zu bewahren vor dem Gericht Gottes. Ja, eine Verurteilung ist immer eine schockierende Sache. Je härter das Urteil, umso schockierter der Verurteilte. Aber nur auf dem Hintergrund dieser ernsten Botschaft leuchtet die Liebe Gottes in ihrem wahren und warmen Licht! So hat es Gott gehalten mit der Verkündigung und so werden auch wir es halten mit der Verkündigung der Frohen Botschaft, die Er uns mitgegeben hat.

Wer an den Sohn glaubt, 
der hat ewiges Leben; 
wer aber dem Sohn nicht glaubt
der wird das Leben nicht sehen, 
sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.
(Johannes 3:36)

Dienstag, 8. September 2026

Mit Gott im Feuerofen des Leidens

Im empfehlenswerten Andachtsbuch von Open Doors "Mit Jesus im Feuerofen" ging es in einer früheren Auflage um den Vers aus Hebräer 12:2, wo es heißt:

„Lasst uns hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens, der um der vor ihm liegenden Freude willen das Kreuz erduldete und dabei die Schande für nichts achtete, und der sich zur Rechten des Thrones Gottes gesetzt hat.“

Ghassan Khalaf, Nachfolger Jesu im Libanon zur Zeit des Krieges, schreibt:

Wenn wir leiden oder andere Menschen leiden sehen, steigt aus der Tiefe unserer Seele ein Schrei auf. Wo ist Gott? Vor allem, wenn das Leiden jahrelang dauert, verschlechtert sich unsere Stimmung, und wir werden entmutigt. Wir beginnen, selbst die wichtigen Eigenschaften Gottes infrage zu stellen: seine Liebe, seine Weisheit, seine Treue. Und es wird noch schlimmer, wenn wir seine Existenz infrage stellen. Ich bin sicher, dass viele Menschen, sogar Christen, durch solche Zweifel ins Wanken kommen, wenn ihre Gebete über Jahre hinweg unbeantwortet bleiben.

Wie kann unser Glaube unter solchen Umständen gestärkt werden? Unser Glaube ist so tief, wie das Kreuz in unserem Leben verankert ist. Menschen haben die Tendenz, inmitten den Schwierigkeiten zum Himmel aufzublicken und zu fragen: Wo bist du, Gott? Sie denken, dass Gott dort oben im Himmel auf seinem Thron sitzt, weit weg, ohne sich um uns zu kümmern. Diejenigen, die das Kreuz im Zentrum ihres Lebens haben, werden nicht zu einem entfernten Himmel aufblicken, um Hilfe für ihre Leiden zu erhalten. Sie werden vielmehr auf den gekreuzigten Jesus von Golgatha blicken, und durch sein Leiden werden ihre Herzen mitten im Leid Heilung empfangen.

Nächsten Dienstag gibt es wieder einen normalen "Biographie-Dienstag".

(Quelle: „Mit Jesus im Feuerofen“; Hrsg: Jan Pitt; copyright 2004 by Open Doors Deutschland; mit Genehmigung abgedruckt)

Montag, 7. September 2026

Satan will – Gott will!

Ich glaube, es war eine Sonntagmorgenpredigt unseres Pastors vor einigen Wochen, die mich zu folgenden Überlegungen inspirierte. Es geht um den Vergleich zweier Bibelpassagen, die Finsternis und Licht, Selbstliebe und Menschenliebe, Satan und Gott reflektieren.

Jesaja 14:13-15! Diese Verse werden von vielen Theologen auf den Fall Satans bezogen. Satan, ursprünglich ein leuchtender und leitender Engel, war nicht mehr zufrieden mit seiner hohen Position. Er wollte Gott den Thron streitig machen.

Bildquelle
Und doch hattest du dir in deinem Herzen vorgenommen: Ich will zum Himmel emporsteigen und (ich will) meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen und  (ich will) mich niederlassen auf dem Versammlungsberg im äußersten Norden; 14 ich will emporfahren auf Wolkenhöhen, (ich will) dem Allerhöchsten mich gleichmachen!
15 Doch ins Totenreich bist du hinabgestürzt, in die tiefste Grube!

Das sind die 5 „ich will“ Satans. Im Englischen stehen die schwarzen „ich will“ auch im Bibeltext. Im Deutschen ist der Text auch ohne die Wiederholungen verständlich.

Satans „Ich“ strebt immer danach, das eigene Ego zu beweihräuchern und zu erhöhen. Das eigene Ego soll nehmen, bestimmen und regieren, soll sichtbar und bekannt werden und stellt Gottes Alleinherrschaft und Thron infrage. Stolz! Satans stolzes „Ich will“ brachte ihn zu Fall, wie Vers 15 deutlich macht. Und weil sein Ego ihn zu Fall brachte, kennt er die Schwachstelle im Leben der Menschen: unser Ego.

Dem gegenüber stehen Gottes „Ich will“. Seinem Volk lässt er in 2 Mose 6:6-8 ausrichten:

Ich bin der Herr, und ich will euch aus den Lasten Ägyptens herausführen und (ich) will euch aus ihrer Knechtschaft erretten und (ich) will euch erlösen durch einen ausgestreckten Arm und durch große Gerichte. 7 Und ich will euch als mein Volk annehmen und (ich) will euer Gott sein; und ihr sollt erkennen, dass ich, der Herr, euer Gott bin, der euch aus den Lasten Ägyptens herausführt. 8 Und ich will euch in das Land bringen, um dessentwillen ich meine Hand zum Schwur erhoben habe, dass ich es Abraham, Isaak und Jakob gebe. Das will ich euch zum Besitz geben, ich, der Herr.

Wie anders sind Gottes „Ich will“! Gottes „ich will“ möchte führen, retten, erlösen, annehmen, lieben und beschenken. Gottes „ich will“ ist selbstlos und damit das genaue Gegenteil von Satans „ich will“.

Und unser „ich will“? Ist es mehr die Selbstverwirklichung, Selbstbeweihräucherung und das Streben für uns selbst? Wir wissen, wo die Inspiration herkommt.

Oder ist es das selbstlose, auf Gott und den Nächsten bezogene „ich will“, dass für Gott und Seine Ziele lebt.

Ich denke, an dieser Stelle passt mal wieder die Aussage des Apostels Paulus, der in Römer 14:8 schreibt:

Leben wir, dann leben wir für den Herrn, und sterben wir, dann sterben wir für den Herrn. Ganz gleich also, ob wir leben oder sterben: Wir gehören dem Herrn.

Sonntag, 6. September 2026

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss!


Matthäus 20:6+7

6 Als er aber um die elfte ⟨Stunde⟩ hinausging, fand er andere stehen und spricht zu ihnen: Was steht ihr hier den ganzen Tag müßig?
7 Sie sagen zu ihm: Weil niemand uns eingestellt hat. Er spricht zu ihnen: Geht auch ihr hin in den Weinberg!

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Beginn: 10:30 Uhr

Sonntagszitat:

Die Zeiten größter Gefahr sind die müßigen Momente, 
wo der Körper wohl genährt und gut ausgeruht ist. 
In einem Leben, das unermüdlich ist im Dienst für Christus, 
liegt bereits ein sehr großer Schutz und eine große Bewahrung.
(William MacDonald)
 
Ich glaube, 
dass nur demütige Frömmigkeit große Theologie hervorbringt. 
Ich kenne nur bedeutende Theologen, 
die trotz ihres brillanten Intellekts 
und ihrer breiten und tiefen Bildung vor allem eines geblieben sind: 
gläubige Christen – einfache und bescheidene Arbeiter 
im Weinberg des Herrn.
(Josef Bordat)