Vor einigen Jahren wurden 2 Männer von den Saudischen Behörden zu Auspeitschung und Gefängnisstrafe verurteilt. Sie wurden angeklagt, einer jungen Frau zur Bekehrung und zur Flucht aus dem Land verholfen zu haben.
Donnerstag, 16. Juli 2026
Die Herausforderung für mich
Mittwoch, 15. Juli 2026
Gesucht ...
Er sprach nun zu ihnen: Die Ernte ist groß, aber es sind wenige Arbeiter. Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte sende! Geht hin! Siehe, ich sende euch wie Lämmer mitten unter die Wölfe. (Lukas 10:2+3)
Vor gut 100 Jahren erschien in einer Londoner Zeitung eine Anzeige mit dem Inhalt:„Männer gesucht für gefährliche Dunkelheit und ständige Gefahr. Eine sichere Rückkehr ist zweifelhaft. Ehre und Anerkennung im Fall eines Erfolgs.“
Die Anzeige war unterzeichnet von dem berühmten Arktisforscher Sir Ernest Shackleton. Tausende Männer fragten an.
In seinem Kommentar zum 1. Brief des Paulus an Timotheus schreibt der Bibellehrer Warren W. Wiersbe:
„Hätte Jesus Christus eine Stellenanzeige geschaltet, hätte die Ausschreibung etwa so lauten können: ‚Männer und Frauen gesucht für die schwierige Aufgabe, beim Aufbau meiner Gemeinde mitzuhelfen. Ihr werdet oft missverstanden werden, sogar von denen, die mit euch zusammenarbeiten. Ihr werdet ständigen Angriffen eines unsichtbaren Feindes ausgesetzt sein. Ihr werdet die Ergebnisse eurer Arbeit vielleicht nicht sehen, und eure volle Belohnung wird erst kommen, wenn all eure Arbeit vollendet ist. Es könnte euch euer Zuhause, eure Ambitionen, ja sogar euer Leben kosten.‘“
Für Abenteurer wäre eine Antarktisreise damals sicher ein Lebens-Höhepunkt gewesen. Möglicherweise wären Ruhm und Reichtum eine Folge gewesen. Es ging immerhin um die Erforschung eines weithin unbekannten Gebiets. Tausende wussten das und wollten mit Sir Shackleton reisen.
So unendlich viel wichtiger der Aufruf Jesu an Seine Nachfolger. Tausende von ganzen Völkern, teils viele Millionen Menschen groß, sind noch unbekanntes Gebiet für Missionare. In alle Welt hat Jesus uns gesandt – erst 56% haben wir davon erreicht.
Richtig! Das ist eine schwierige Aufgabe – war von Jesus auch so angekündigt. Eine Aufgabe, die Feindschaft, Unverständnis und oft die Verfolgung durch die Welt zur Folge hat. Tatsächlich – eine Aufgabe, die das Leben vieler gekostet hat – und bis heute kostet. Außerdem eine Aufgabe, die in der Regel auf der Erde unsichtbar bleibt und keinen irdischen Ruhm oder irdische Sicherheiten verspricht. ABER ...
Was ist all der vergängliche, irdische Segen, verglichen zum Segen, den Jesus denen verspricht, die Ihm dienen?
Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden! (Matthäus 6:33)
Erbitte von mir, so will ich dir die Heidenvölker zum Erbe geben und die Enden der Erde zu deinem Eigentum. (Psalm 2:8)
Jesus aber antwortete und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Es ist niemand, der Haus oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Frau oder Kinder oder Äcker verlassen hat um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der nicht hundertfältig empfängt, jetzt in dieser Zeit Häuser und Brüder und Schwestern und Mütter und Kinder und Äcker unter Verfolgungen, und in der zukünftigen Weltzeit ewiges Leben. (Markus 10:29+30)
Segen – hier und dort! Erfüllung – hier und dort! Warum begeistern uns die entbehrungsreichen, vergänglichen Abenteuer der Erde, aber das gesegnete „Abenteuer“ eines Lebens mit Jesus, das verheißungsvolle Abenteuer eines Lebens in der Mission für Jesus lässt uns zurückschrecken?
„Herr, erfülle mein Herz mit dem, was Dein Herz erfüllt! Schenk mir Deine Freude, Deinen Frieden, Deine Tränen, Deine Motivation und in allem Deine Kraft!“
Dienstag, 14. Juli 2026
Biographie: Jeremy Lanphier
Wenn mein Volk, über dem mein Name ausgerufen worden ist, sich demütigt, und sie beten und suchen mein Angesicht und kehren um von ihren bösen Wegen, so will ich es vom Himmel her hören und ihre Sünden vergeben und ihr Land heilen. (2 Chronik 7:14)
Dan Graves schreibt hier in einer Kurzbiographie (übersetzt und leicht bearbeitet):
Jeremy Lanphier wurde am 3. September 1809 in Albany geboren. Er zog nach New York City, um dort eine Anstellung zu finden und wurde ein erfolgreicher Bekleidungsgroßhändler.Obwohl er eine Gemeinde besuchte, um im Chor zu singen, war er kein Christ, bis er im Broadway Tabernacle das Heil in Jesus und Seinen Anspruch auf sein Leben erkannte.
Lanphier sorgte sich sofort um die Seelen derer, die sich um ihn herum in geistiger Dunkelheit befanden. Unverheiratet konnte er seine Abende und Freizeit nutzen, um Traktate zu verteilen und mit Menschen zu sprechen.
In der Zwischenzeit war eine Gemeinde in Lower Manhattan geschrumpft. Da sich die Mitglieder finanziell verbesserten, zog es sie in wohlhabendere Bezirke. Die Leitung der Gemeinde beschloss, diesen Trend durch ein Besuchsprogramm umzukehren. Sie boten Lanphier den Dienst an und er willigte ein. Er verbrachte ganze Tage damit, Mitglieder zu besuchen, und jedem Bibelstudien anzubieten, der interessiert schien. Die Arbeit erschöpfte ihn geistlich, aber er fand, dass er erfrischt wurde, wenn er mittags eine Stunde im Gebet verbrachte. Trotzdem schienen seine Bemühungen fruchtlos.
Wenn Gebet für ihn selbst so lebenswichtig war – so überlegte er – vielleicht würden auch andere davon profitieren. Er erhielt einen Raum in der Fulton Street und druckte 20.000 Flyer, die das erste Treffen am Mittag, Mittwoch, dem 23. September 1857, ansetzte.
Wenn es je eine Zeit gab, in der Gebet nötig war, dann war diese. Amerikaner in den 1850er Jahren fürchteten (zu Recht), dass ein Bürgerkrieg kommen würde. Viele waren von der Kirche desillusioniert.
Lanphier kniete nieder, um allein zu beten. Sein Flyer, so schien es, war von allen, die einen erhalten hatten, entsorgt worden. Eine halbe Stunde lang betete er alleine. Dann tauchte ein Mann auf und kniete ohne ein Wort neben ihm. Dann noch ein anderer. Um 13 Uhr befanden sich neben Lanphier zehn Knie auf dem Boden.
In der folgenden Woche erschienen weitere Männer. Im Oktober musste Lanphier in ein größeres Gebäude umziehen. Am 7. Oktober hatte er vierzig Geschäftsleute als Gebetspartner und sie baten darum, sich täglich zu treffen.
Das Timing hätte nicht perfekter sein können, denn am 10. Oktober 1857 brach eine finanzielle Panik in Amerika aus. Banken gingen pleite, die Eisenbahnen ging bankrott, Fabriken schlossen und die Arbeitslosigkeit schnellte in die Höhe. Verzweifelt wandten sich die Menschen dem Gebet zu. So viele strömte in die Kirchen, dass bald viele Gotteshäuser in der Stadt gezwungen waren, ihre Häuser am Mittag und Abend zum Gebet zu öffnen. Ein Reporter, der von einer Kirche in die nächste eilte, zählte mittags über sechstausend Menschen im Gebet – und er konnte nicht mal jeden Treffpunkt besuchen. Der New York Herald und die New York Tribune berichteten über das Phänomen und machten es bekannt.
Chicago, St. Louis, Cleveland und andere Städte in Amerika begannen mit Gebetstreffen zur Mittagszeit. Der CVJM hielt ebenfalls Gebetsversammlungen ab, wo immer es Zweigstellen gab. Das Geschehen wurde als die Dritte Große Erweckung Amerikas bezeichnet.
Die Leute begannen zu fragen, wie sie gerettet werden könnten und bis zu einer Million Menschen bekehrten sich oder wurden in dieser Erweckung geistlich erneuert. Tote Kirchen füllten sich neu mit den Gläubigen. Die Erweckung breitete sich auch außerhalb Amerikas aus.
Jeremy Lanphier war der (menschliche) Initiator, der das Feuer der Erweckung herbei gebetet hatte. Seine Arbeit in den Straßen von New York setzte er fort, bis er zu alt war, um sich noch länger fortzubewegen. Es wird geschätzt, dass er im Laufe seines Lebens über 11.000 Gebetstreffen geleitet hat. Am 26. Dezember 1898 starb er im Alter von 89 Jahren.
Montag, 13. Juli 2026
Verheißungen und Glauben
Haben wir alle schon gesehen, nicht wahr? Die Vorhängeschlösser von Verliebten, für immer befestigt an Brückengeländer oder anderen prominenten Orten. Symbole der ewigen Treue, Versprechen der ewigen Liebe. Bei wie vielen die guten Versprechen wohl halten? Man wünscht es allen!
Gott, der keins seiner Versprechen bricht, hatte Israel eine große Anzahl fantastischer Versprechen / Verheißungen gegeben:
Ich will sie aus diesem Land herausführen und in ein gutes, großes Land bringen, in dem es selbst Milch und Honig im Überfluss gibt. (aus 2 Mose 3:8)
Das Land war groß – wie Gott gesagt hatte!
Denn der Herr, dein Gott, bringt dich in ein gutes Land, in ein Land, in dem Wasserbäche, Quellen und Seen sind, die in den Tälern und auf den Bergen entspringen; ein Land, in dem Weizen, Gerste, Weinstöcke, Feigenbäume und Granatäpfel gedeihen, ein Land voller Olivenbäume und Honig; ein Land, von dem du dich nicht kümmerlich nähren musst, in dem es dir an nichts mangelt; ein Land, dessen Steine Eisen sind, wo du Erz aus den Bergen hauen wirst. (5 Mose 8:7-9)
Das Land war fruchtbar – wie Gott gesagt hatte!
Lass mich doch bitte den Jordan überqueren und das herrliche Land auf der anderen Seite des Flusses sehen, das schöne Bergland und den Libanon. (Moses Beschreibung des verheißenen Landes in 5 Mose 3:25)
Das Land war schön – wie Gott gesagt hatte!
Mein Knecht Mose ist gestorben; so mache dich nun auf, ziehe über den Jordan dort, du und dieses ganze Volk, in das Land, das ich ihnen gebe, den Kindern Israels! Jeden Ort, auf den eure Fußsohlen treten, habe ich euch gegeben, wie ich es Mose verheißen habe. (Josua 1:2+3)
Das Land war einnehmbar – wie Gott gesagt hatte!
Herrliche, klare Verheißungen Gottes. Verheißungen, an denen sich Israel hätte festhalten – und mutig vorangehen können! Aber was taten sie?
Sie murrten und schauten auf die Festungen im Land:
„Das Volk, das im Land wohnt, ist stark, und die Städte sind sehr fest und groß. (4 Mose 13:28)
Sie fürchteten sich und hatten Angst, denn sie schauten auf die Enakiter, die Riesen im Land:
Und wir sahen auch Söhne Enaks dort. Wir können nicht hinaufziehen gegen das Volk, denn es ist stärker als wir!“ (4 Mose 13:28+31)
Wie ausschlaggebend kann die Richtung sein, in die wir blicken. Wenn unsere Augen nicht auf Jesus gerichtet sind und unsere Ohren nicht auf Sein Wort eingestimmt sind, dann sehen wir nicht viel mehr als die Festungen in unserem Leben oder in unserem Umfeld. Wir sehen die Riesen und all das, was uns stärker erscheint als wir selbst. Wir beginnen zu zweifeln und uns zu fürchten – und es dauert nicht lange, bis wir zu jammern und zu murren beginnen.
Es ist leicht, Israel für ihren Unglauben und ihr Verhalten zu kritisieren. Handeln, leben und glauben wir anders? Halten wir uns fest an den Verheißungen Gottes? Finden wir Trost in Seiner Liebe und Fürsorge? Erinnern wir uns, dass Er immer treu gewesen ist, weil Er sich selbst nicht verleugnen kann?
Lasst uns festhalten an den herrlichen und reichhaltigen Verheißungen Gottes, die Er nie leichtfertig gegeben hat, und die Er nie brechen wird! Wir dürfen uns immer daran klammern, besonders aber, wenn wir durch Stürme und Dunkelheit gehen. Jesus war immer treu; Er ist heute treu und wird immer treu bleiben!
Sonntag, 12. Juli 2026
Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss!
20 Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen, bis er das Recht zum Sieg hinausführt.
21 Und die Heiden werden auf seinen Namen hoffen.«
Wir freuen uns auf dich!
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr
Sonntagszitat:
"Du wolltest Gott sein, obwohl du Mensch warst,
und gingst so verloren.
Er wollte Mensch sein, obwohl er Gott war.
So schwer schlug dein menschlicher Stolz dich nieder,
dass nur die Demut eines Gottes dich wieder aufrichten konnte."
(Augustinus)
Samstag, 11. Juli 2026
Schwarz/Weiß - DARUM!
Wir denken (heute vorerst zum letzten Mal in diesem Blog) nach über die Aussage aus 1 Johannes 5:12:
Freitag, 10. Juli 2026
Schwarz/Weiß – „Aber ...“
Gestern hatten wir uns eine große Auswahl von Bibelstellen angeschaut, die alle dieselbe Aussage unterstreichen:
Donnerstag, 9. Juli 2026
Schwarz/Weiß
- Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm. (Johannes 3:36)
- Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes. (Johannes 3:18)
- Zu der Frau sprachen sie: Nun glauben wir nicht mehr um deiner Rede willen; wir haben selbst gehört und erkannt, dass dieser wahrhaftig der Retter der Welt, der Christus ist! (Joh. 4:42)
- Jesus spricht: Ich bin der Weg & die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich! (Johannes 14:6)
- Und es ist in keinem anderen das Heil; denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen! (Apostelgeschichte 4:12)
- Von diesem bezeugen alle Propheten, dass durch seinen Namen alle, die an ihn glauben, Vergebung der Sünden empfangen sollen. (Apostelgeschichte 10:43)
- Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden (Römer 10:13)







