Haben wir alle schon gesehen, nicht wahr? Die Vorhängeschlösser von Verliebten, für immer befestigt an Brückengeländer oder anderen prominenten Orten. Symbole der ewigen Treue, Versprechen der ewigen Liebe. Bei wie vielen die guten Versprechen wohl halten? Man wünscht es allen!
Gott, der keins seiner Versprechen bricht, hatte Israel eine große Anzahl fantastischer Versprechen / Verheißungen gegeben:
Ich will sie aus diesem Land herausführen und in ein gutes, großes Land bringen, in dem es selbst Milch und Honig im Überfluss gibt. (aus 2 Mose 3:8)
Das Land war groß – wie Gott gesagt hatte!
Denn der Herr, dein Gott, bringt dich in ein gutes Land, in ein Land, in dem Wasserbäche, Quellen und Seen sind, die in den Tälern und auf den Bergen entspringen; ein Land, in dem Weizen, Gerste, Weinstöcke, Feigenbäume und Granatäpfel gedeihen, ein Land voller Olivenbäume und Honig; ein Land, von dem du dich nicht kümmerlich nähren musst, in dem es dir an nichts mangelt; ein Land, dessen Steine Eisen sind, wo du Erz aus den Bergen hauen wirst. (5 Mose 8:7-9)
Das Land war fruchtbar – wie Gott gesagt hatte!
Lass mich doch bitte den Jordan überqueren und das herrliche Land auf der anderen Seite des Flusses sehen, das schöne Bergland und den Libanon. (Moses Beschreibung des verheißenen Landes in 5 Mose 3:25)
Das Land war schön – wie Gott gesagt hatte!
Mein Knecht Mose ist gestorben; so mache dich nun auf, ziehe über den Jordan dort, du und dieses ganze Volk, in das Land, das ich ihnen gebe, den Kindern Israels! Jeden Ort, auf den eure Fußsohlen treten, habe ich euch gegeben, wie ich es Mose verheißen habe. (Josua 1:2+3)
Das Land war einnehmbar – wie Gott gesagt hatte!
Herrliche, klare Verheißungen Gottes. Verheißungen, an denen sich Israel hätte festhalten – und mutig vorangehen können! Aber was taten sie?
Sie murrten und schauten auf die Festungen im Land:
„Das Volk, das im Land wohnt, ist stark, und die Städte sind sehr fest und groß. (4 Mose 13:28)
Sie fürchteten sich und hatten Angst, denn sie schauten auf die Enakiter, die Riesen im Land:
Und wir sahen auch Söhne Enaks dort. Wir können nicht hinaufziehen gegen das Volk, denn es ist stärker als wir!“ (4 Mose 13:28+31)
Wie ausschlaggebend kann die Richtung sein, in die wir blicken. Wenn unsere Augen nicht auf Jesus gerichtet sind und unsere Ohren nicht auf Sein Wort eingestimmt sind, dann sehen wir nicht viel mehr als die Festungen in unserem Leben oder in unserem Umfeld. Wir sehen die Riesen und all das, was uns stärker erscheint als wir selbst. Wir beginnen zu zweifeln und uns zu fürchten – und es dauert nicht lange, bis wir zu jammern und zu murren beginnen.
Es ist leicht, Israel für ihren Unglauben und ihr Verhalten zu kritisieren. Handeln, leben und glauben wir anders? Halten wir uns fest an den Verheißungen Gottes? Finden wir Trost in Seiner Liebe und Fürsorge? Erinnern wir uns, dass Er immer treu gewesen ist, weil Er sich selbst nicht verleugnen kann?
Lasst uns festhalten an den herrlichen und reichhaltigen Verheißungen Gottes, die Er nie leichtfertig gegeben hat, und die Er nie brechen wird! Wir dürfen uns immer daran klammern, besonders aber, wenn wir durch Stürme und Dunkelheit gehen. Jesus war immer treu; Er ist heute treu und wird immer treu bleiben!







