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Donnerstag, 24. Januar 2019

Zerbrochen

Zum Blogeintrag am 11. Dezember 2018 postete mein Freund "ali" einen Kommentar. Da die Kommentare zu Einträgen nicht von allen gelesen werden, möchte ich den Beitrag hier noch einmal veröffentlichen. (Danke ali)

Ursprünglich kam Amy Carmichael aus wohlhabenden Hause, aber sie war bereit, sich selbst aufzugeben und für Jesus zu leben. Sie achtete ihr Leben nicht über die Maßen, aber dafür das Reich Gottes umso mehr. Sie hätte mit ihrer Mutter in einem normalen Zuhause leben können, aber sie hatte eine innere Last für die Armen in den Slums von Ancoat, im Nordwesten Englands. Darum entschloss sie sich, in den Slums zu wohnen, in denen die Wände dünn wie Papier waren, betrunkene Männer ihre Frauen verprügelten und wo Ratten, Kakerlaken und allerlei anderes Ungeziefer jede Wohngelegenheit zu ihrem Domizil machten.

Gott berief Amy, die aus gesundheitlichen Gründen für Auslandsmission als „untauglich“ galt, in die Außenmission. Nach 15 Monaten in Japan fuhr sie per Schiff nach Indien, wo sie 55 Jahre ohne Heimataufenthalt arbeitete. Ihr Dienst galt den Armen, Schwachen und Verachteten. Es lohnt sich, Biographien über Amy Carmichael zu lesen. Hier nun den auf FB eingestellten Beitrag meines Freundes:

Amy Carmichael führt vier Dinge an, die in der Bibel zerbrochen werden und eine ganz bestimmte Wirkung haben: 
  • - Zerbrochene Krüge (siehe Richter 7,19.20) – und das Licht darin schien hell auf.
  • - Ein zerbrochenes Fläschchen (Markus 14,3) – und das Salböl wurde ausgegossen.
  • - Fünf gebrochene Brote (Matthäus 14,19) – und die Hungrigen wurden satt.
  • - Ein gebrochener Leib (1. Korinther 11,24) – und die Welt wurde erlöst.
Nun haben wir das Vorrecht, dieser Reihe noch ein Fünftes hinzuzufügen, nämlich unseren zerbrochenen Willen, und das Ergebnis wird ein Leben sein, das von Frieden und Erfüllung durchflutet ist.

Viele, die zum Kreuz gekommen sind, um dort ihr Heil zu suchen, waren noch nie da, um auch ihren Willen zerbrechen zu lassen. Sie mögen vielleicht eine sanfte, milde Art haben; sie reden möglicherweise immer nur im Flüsterton; sie machen nach außen hin vielleicht einen sehr frommen Eindruck; und doch können sie einen eisernen Willen haben, der sie von dem Besten, was Gott uns im Leben schenken kann, noch trennt.

Wir müssen alle mit Amy Carmichael sagen:

Du wurdest, o mein großer Herr, für mich zerbrochen,
Lass mich durch deine Liebe auch zerbrochen sein.
 (William MacDonald)

Diese Gedanken zu und von Amy Carmichael erinnern an die Worte Jesu in Johannes 12:24:

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch:
Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt,
so bleibt es allein; wenn es aber stirbt,
SO bringt es viel Frucht.

In Matthäus 10:39 lehrt Jesus dieselbe Wahrheit mit anderen Worten:

Wer sein Leben findet, der wird es verlieren;
und wer sein Leben verliert um meinetwillen,
der wird es finden!

Amy Carmichael war bereit, sich (zer)brechen zu lassen – und wurde zum Licht und Wohlgeruch für Jesus. Bis heute spricht ihr Leben und ihr Handeln. Wie vielen hat sie den Weg herausgeleuchtet aus Tempelprostitution und Armut? Wie vielen den Weg zur Hoffnung gezeigt. Ein für Jesus zerbrochenes Leben. Das Gleiche kann  mit Deinem und meinem Leben geschehen.

Mittwoch, 23. Januar 2019

Der Trick mit dem Wasser

Kürzlich entdeckte ich in einer Geschichte einen Ratschlag, der viele Beziehungen heilen dürfte. Mel Johnson erzählt von einer verrückten ärztlichen Verordnung, die einem Mann die Ehe rettete. Er schreibt:

Erinnern Sie sich noch daran, als Sie ein Kind waren und jede Märchenhochzeit damit endete, dass sie „glücklich lebten bis an ihr Lebensende“?  Nun, ich denke, wir alle wissen, dass solche Schlußsätze ein paar Tatsachen übertünchen. Es fordert tatsächlich eine Menge Arbeit, um in einer glücklichen Ehe zu leben, wie die folgende, lustige Geschichte zeigt. Sie von einer Frau, aber aus der Perspektive eines Ehemannes geschrieben und gilt für beide Seiten.

Was ist nun dieses außerordentliche  Rezept des Arztes für einen glücklichen Ehepartner?

Ein macht sich Sorgen um seine Frau und geht zum Doktor. Der Arzt fragt: "Wie kann ich helfen? Was ist das Problem?"
"Doktor, ich weiß nicht mehr, was ich tun soll.“ Antwortet der Mann. „Jeden Tag scheint meine Frau ohne Grund die Beherrschung zu verlieren. Das macht mir Angst."
"Dafür habe ich ein Heilmittel.“ Antwortet der Mediziner. „Wenn es so aussieht, als ob Ihre Frau wütend wird, nehmen Sie schnell ein Glas Wasser und fangen Sie an, einen Schluck davon in den Mund zu nehmen. Schnell und einfach; aber schlucken Sie es nicht, bis sie entweder aus dem Zimmer oder sich beruhigt."

Zwei Wochen später kommt der Mann zum Arzt zurück und sieht frisch und erholt aus.
 "Doktor, das war eine geniale Idee!“ erklärt er begeistert. Jedes Mal, wenn meine Frau anfing, die Beherrschung zu verlieren, nahm ich einen Schluck Wasser und schob es im Mund hin und her -  und sie beruhigte sich sofort! Wie kriegt ein Glas Wasser so etwas hin?"
"Das Wasser selbst schafft das nicht,“ erklärte der Arzt. „Aber es bewirkt, dass Sie den Mund halten  und das wiederum bewirkt den Trick."
 
Sicher würde dieser Wassertrick nicht nur angefochtenen Ehen helfen, sondern ähnlich wirksam sein in anderen gestressten Beziehungen. Ob der Arzt, der diese Verschreibung ausgestellt hat, gläubig war, ist nicht bekannt. Aber sein Ratschlag findet seine Grundlage in Gottes Wort:

Wo viele Worte sind, da geht es ohne Sünde nicht ab;

wer aber seine Lippen im Zaum hält, der ist klug.
Sprüche 10:19:

Wer seine Worte zurückhält, der besitzt Erkenntnis,

und wer kühlen Geistes ist, der ist ein weiser Mann.
Sprüche 17:27:

"Wer seinen Mund und seine Zunge hält,

hält sich von Ärger fern." 
(Sprüche 21:23

Darum, meine geliebten Brüder, sei jeder Mensch

schnell zum Hören,

langsam zum Reden,

langsam zum Zorn. 
Jakobus 1:19

Heute Abend fällt der Jüngerschaftsabend in der CCFG noch einmal aus. Wir treffen uns mittwochs wieder ab nächster Woche. Wir beginnen mit einem spannenden, übergemeindlichen Missionsabend, gestaltet von DIGUNA!  Herzlich willkommen!

Dienstag, 22. Januar 2019

Gebet im Judasbrief


Besonders bei den kürzeren Bibelbüchern ist es immer eine kleine Herausforderung, Spuren des Gebets zu finden. Natürlich zeigt allein die Tatsache, dass diese Bücher Eingang in das inspirierte Wort Gottes gefunden haben, dass sie in der innigen Gemeinschaft mit Gott entstanden sind – und das ist ja bereits eine Art Gebet. Wenn wir doch nur lernen wollten, Zeiten (vorzugsweise mehr als 3-4 Minuten am Tag) in stiller, inniger Gemeinschaft mit Jesus zu verbringen. Wahres Gebet ist innige Gemeinschaft mit Jesus.

Der Jakobusbrief gehört zu den kürzesten Büchern der Bibel, aber es gibt einen Vers, der konkret und klar das Gebet anspricht: Judas 20

„Ihr aber, Geliebte,
erbaut euch auf euren allerheiligsten Glauben
und betet im Heiligen Geist“

Betet im Heiligen Geist. Äh – was ist das? Was ist gemeint? Was Beten ist, wissen wir … so ungefähr. Wer der Heilige Geist ist auch … so ungefähr. Aber: Beten im Heiligen Geist?

Unsere Geschwister aus dem charismatischen Lager würden jetzt sicher freudig erklären: „Klar doch! Diese Verse ermutigen uns – ja, sie fordern uns direkt auf – im Heiligen Geist, in Zungen zu beten!“ Und unseren charismatischen Geschwistern möchte ich zurufen: „Wenn Du diese Gabe von Gott empfangen hast und Ihm damit Ehre bringst, dann tue das. Bete im Heiligen Geist, bete in Zungen – ABER BETE!“

Halt! Halt!“ Rufen jetzt unsere nichtcharismatischen Freunde. „Ich gehöre auch zu den Geliebten, denen Gott Glauben geschenkt hat! Ich möchte auch erbaut werden und im Heiligen Geist beten. Und das auch mit meiner Zunge; aber nicht ’in Zungen!’

Lasst uns den Vers nach der „Hoffnung für Alle“ Übertragung lesen. Da heißt es:

Doch für euch, meine lieben Freunde, ist der Glaube,
den Gott euch selbst geschenkt hat,
wie ein festes Fundament: Baut euer Leben darauf!
Betet und lasst euch dabei vom Heiligen Geist leiten!

Beten im Heiligen Geist darf man durchaus auch so verstehen, dass Gott durch Judas lehrt: Bete unter der Leitung des Heiligen Geistes! Unseren nichtcharismatischen Freunden möchte ich daher zurufen: „Bete so, wie es Gott gefällt! Bete gemäß Seinem – in Wort Gottes – offenbarten Willen! Bete um die Dinge, um die Jesus gebetet hat! Bete die Anliegen, die Jesus uns genannt hat! Bete mit Deiner Zunge oder ohne sie – ABER BETE!

Wie oft diskutieren wir über Gebet, hinterfragen es, beurteilen es, kritisieren es, rühmen es und betonen es. Aber anstatt es theologisch auseinanderzunehmen und alles bis ins Detail verstehen zu wollen, würde es uns sicher manchmal gut tun (vielleicht sogar überraschen), wenn wir es einfach mal praktizieren würden. Selbst, wenn wir nicht alles verstehen; wenn wir nicht verstehen, warum Gott in der Vergangenheit das eine Gebet erhört hat, während wir bei einem anderen Gebet keine Erhörung feststellen können.

Die Möglichkeit des Gebets ist ein Geschenk Gottes. Lasst es uns nutzen – zur Zeit und zur Unzeit, mit viel Glauben und wenig Glauben, alleine und in Gemeinschaft, laut mit unserem Mund und leise im Herzen, wenn wir uns danach fühlen und wenn wir uns nicht danach fühlen. Lasst uns beten im Geist, wie immer wie das auch verstehen. ABER LASST UNS BETEN!

Wenn Du nicht beten kannst, sage es Gott,
und siehe Du betest.
(Gerhard Teerstegen)

Das Gebet öffnet die Tür zu den Schätzen Gottes
und verschließt die Pforten der Hölle.
(Charles H. Spurgeon)

Das Gebet ersetzt keine Tat,
aber das Gebet ist eine Tat,
die durch nichts anderes ersetzt werden kann.
(Hans von Kehler)

Montag, 21. Januar 2019

Seltsamer Segen


Irgendwann stolperte ich über einen „Segen“, den ich eher als seltsam empfand. Und dennoch, bei näherem Hinsehen, stimmen eigentlich alle Segenswünsche mit dem überein, was wir als Christen so an Einstellungen brauchen.

Ich garantiere niemandem, dass er den folgenden Segen wirklich vom Herrn erbitten möchte. Aber wenn Du merkst, da steckt Wahrheit hinter, dann erbitte doch diesen Segen für diese Woche vom Herrn, und stell’ Dich darunter.

Möge Gott dich segnen mit Unbehagen
gegenüber allzu einfachen Antworten,
Halbwahrheiten und oberflächlichen Beziehungen,
damit Leben in der Tiefe deines Herzens wohnt.

Möge Gott dich mit Zorn segnen
gegenüber Ungerechtigkeit, Unterdrückung
und Ausbeutung von Menschen,
damit du nach Gerechtigkeit und Frieden strebst.

Möge Gott dich mit Tränen segnen,
zu vergießen für die, die unter Schmerzen,
Ablehnung, Hunger und Krieg leiden,
damit du deine Hand ausstreckst, um sie zu trösten
und ihren Schmerz in Freude zu verwandeln.

Und möge Gott dich mit der Torheit segnen,
daran zu glauben, dass du die Welt verändern kannst,
indem du Dinge tust, von denen andere meinen,
es sei unmöglich, sie zu tun.
(„Franziskanischer Segen“)

Zugegeben, wenn wir Gott aus diesem Segenswunsch herausnehmen, könnten es auch gedankenvolle Worte eines Humanisten sein. Aber Gott ist nicht herausgenommen. Du und ich – vorausgesetzt wir gehören und folgen Jesus – wir sehnen uns nach Tiefe des Herzens, nach Gerechtigkeit und Frieden, nach Tränen der Barmherzigkeit und nach dem Glauben, dass die Welt verändert werden kann. Und über dem allem sehnen wir uns danach, dass solcher Segen durch den eigentlichen Segen kommt: Jesus, unsere Kraft und Freude.

Ja, diesen Segen wünsche ich Dir für diesen Tag und diese Woche: dass Jesus Deine Kraft, Deine Freude, Dein Lobpreis, Deine Sprache und Dein Ziel ist. Und mit diesem Jesus-Segen als Grundlage kann der „Franziskanische Segen“ ein echter Schatz werden.

Der Herr Segne Dich!

(Ich bin diese Woche unterwegs. Manche Andachten mögen Wiederholungen sein oder ein wenig anders ausfallen als gewohnt.)

Sonntag, 20. Januar 2019

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss!

Predigttext:
Apostelgeschichte 17:1-15

1 Sie reisten aber durch Amphipolis und Apollonia und kamen nach Thessalonich, wo eine Synagoge der Juden war. 2 Paulus aber ging nach seiner Gewohnheit zu ihnen hinein und redete an drei Sabbaten mit ihnen aufgrund der Schriften, 3 indem er erläuterte und darlegte, dass der Christus leiden und aus den Toten auferstehen musste, und [sprach]: Dieser Jesus, den ich euch verkündige, ist der Christus! 4 Und etliche von ihnen wurden überzeugt und schlossen sich Paulus und Silas an, auch eine große Menge der gottesfürchtigen Griechen sowie nicht wenige der vornehmsten Frauen. 5 Aber die Juden, die sich weigerten zu glauben, wurden voll Neid und gewannen etliche boshafte Leute vom Straßenpöbel, erregten einen Auflauf und brachten die Stadt in Aufruhr; und sie drangen auf das Haus Jasons ein und suchten sie, um sie vor die Volksmenge zu führen. 6 Als sie sie aber nicht fanden, schleppten sie den Jason und etliche Brüder vor die Obersten der Stadt und schrien: Diese Leute, die die ganze Welt in Aufruhr versetzen, sind jetzt auch hier; 7 Jason hat sie aufgenommen! Und doch handeln sie alle gegen die Verordnungen des Kaisers, indem sie sagen, ein anderer sei König, nämlich Jesus! 8 Sie brachten aber die Menge und die Stadtobersten, welche dies hörten, in Aufregung, 9 sodass sie Jason und die übrigen [nur] gegen Bürgschaft freiließen. 10 Die Brüder aber schickten sogleich während der Nacht Paulus und Silas nach Beröa, wo sie sich nach ihrer Ankunft in die Synagoge der Juden begaben. 11 Diese aber waren edler gesinnt als die in Thessalonich und nahmen das Wort mit aller Bereitwilligkeit auf; und sie forschten täglich in der Schrift, ob es sich so verhalte. 12 Es wurden deshalb viele von ihnen gläubig, auch nicht wenige der angesehenen griechischen Frauen und Männer. 13 Als aber die Juden von Thessalonich erfuhren, dass auch in Beröa das Wort Gottes von Paulus verkündigt wurde, kamen sie auch dorthin und stachelten die Volksmenge auf. 14 Daraufhin sandten die Brüder den Paulus sogleich fort, damit er bis zum Meer hin ziehe; Silas und Timotheus aber blieben dort zurück. 15 Die nun, welche den Paulus geleiteten, brachten ihn bis nach Athen; und nachdem sie den Auftrag an Silas und Timotheus empfangen hatten, dass sie so schnell wie möglich zu ihm kommen sollten, zogen sie fort.

CCFG
Lobpreis - Gottes Wort!

Abendmahl - Gemeinschaft - Gebet!
Gemeinsames Mittagessen 
 

Beginn: 10:30 Uhr

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
(gegenüber dem Medizinischen Zentrum)
57290 Neunkirchen-Zentrum
Herzlich Willkommen!

Sonntagszitat:
"Der Mensch wird durch das Leid erst gehärtet, 
um das Glück ertragen zu können; 
so wie der Ton im Feuer gebrannt wird, 
um Wasser fassen zu können."
(Augustinus von Hippo) 

"Das Neue Testament ist im Alten verhüllt, 
das Alte im Neuen enthüllt."
 (Augustinus von Hippo)

"Alles Menschenlob bringt dich nicht in den Himmel hinein, 
aller Menschentadel bringt dich nicht aus ihm heraus."
(Augustinus von Hippo)

Samstag, 19. Januar 2019

Schaf oder Eisbär?


Es ist interessant, die Zweiteilung in der Tierwelt zu erforschen. Vielleicht unterteilt die Fachwelt auch in mehrere Untergruppen, aber mir fiel kürzlich ein Artikel auf, der in zwei Gruppen einteilte: Die Einzelgänger und die Gruppentiere.

Orang - Utans, Schlangen, Igel, Maulwürfe, Kelchwürmer, Nessel - und Manteltiere, Ziermotten, Wildbienen, Tiger, Hamster, Pott- und Blauwale, Eisbär, Tiger, Luchs, alle Spinnenarten, Kurzkopfbreitbeutler, Vielfraß, Eichhörnchen. Diese und viele andere Tierarten gehören alle zur ersten Gruppe. Sie verzichten auf Zusammenleben mit Artgenossen und ersparen sich die Anstrengung sozialen Verhaltens.

Andere Tiere wiederum erkennen den Vorteil der Gruppe und leben in Herden. Viele Vogelkolonien geben davon Zeugnis, Gnuherden in Afrika, Schafe, Zwergelsel, Pferde, Rothirsche, Ameisen, viele Bienenarten und Fischarten, das Landkaninchen und viele andere Tierarten.

Natürlich gibt es Gründe für das Gruppenleben und das Einzelgängertum. Das ist – in aller Regel – bei uns Menschen anders. Und das ist nicht nur anders im Leben allgemein, sondern auch im geistlichen Leben. Geistliches Einzelgängertum ist in der Bibel unbekannt

Immer wieder mal höre ich Aussagen wie: „Ich bin ja auch gläubig, aber ich brauch keine Kirche.“ „Ja, mit Gott hab ich’s ja auch, aber die Christen brauch ich nicht.“ „Ich hab die Frommen satt. Ich bin kein Heide, aber ich lebe meinen Glauben für mich selbst.“  Schon mal gehört? Oder vielleicht auch als eigene Glaubensphilosophie zurechtgelegt?

Nach Gottes Wort gibt es kein Einzelgängerchristsein. Entweder gehörst Du zur Familie Jesu – dann hast Du Familie – oder Du gehörst nicht dazu. Entweder bist Du Teil am Leib Jesu – oder Du bist und hast keinen Teil am Leib Jesu. Es ist tragisch, unbiblisch und für die Verbindung mit Jesus ungesund, wenn wir uns von all denen zurückziehen, die sich auch zu Jesus bekennen. Menschliche Gründe dafür gäbe es viele. Biblische Gründe keinen. Die Eremiten (‚christlichen’ Einsiedler) der frühen Christenheit, die Kloster des Mittelalters, die Einzelgänger unserer Zeit – all das entspricht nicht dem, was Gott für uns geplant hat. Er sagt:

Und lasst uns unsere Zusammenkünfte nicht versäumen,
wie einige es tun,
sondern ermutigt und ermahnt einander, besonders jetzt,
da der Tag seiner Wiederkehr näher rückt!
(Hebräer 10:24)

Man könnte vermutlich ein Jahr lang tägliche Andachten über Bibelverse und biblische Bilder schreiben, die Jesus Nachfolger auffordern, enge Gemeinschaft mit Gleichgesinnten zu suchen. Ein im Alten und Neuen Testament gebräuchliches Bild ist die Schafherde. Jesus bezeichnet sich als den guten Hirten und Seine Jünger als Seine Herde. Einzelgängerschafe werden in der Bibel als verirrte Schafe beschrieben, die Jesus zurück in die Herde haben möchte.

Gehörst Du zu einer Herde Jesu? Gehörst Du zu einer Gemeinde Jesu? Egal, wie sich diese Gemeinde nennt – wenn Jesus der Mittelpunkt und Gottes Wort der Maßstab ist, dann bist Du dort am richtigen Platz. Dort sollst Du dem Herrn und der Gemeinde dienen. Dreh Dich in Deinem Glauben an Jesus nicht um Dich selbst und nicht alleine. Dreh Dich mit anderen um Jesus im Zentrum. Das hält Deinen Glauben stark und gesund.

Solltest Du gemeindelos sein, laden wir Dich herzlich ein zu unserer „Herde“ Unser Gottesdienst beginnt sonntags um 10:30 Uhr, parallel ist Kinderbetreuung. Auch unter der Woche finden verschiedene Gemeindestunden statt, zu denen wir gerne einladen.

Freitag, 18. Januar 2019

Nachruf: Heinz-Richard Friedrich (2.6.1954 – 9.1.2019)

Gestern war der Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle! Viele waren gekommen – aus dem Siegerland, aus den Nachbargebieten und auch solche, die von weiter her angereist waren.

Wir alle waren erschrocken, entsetzt und verwirrt. Am 9. Januar knapp 6 Wochen nach einer schweren Operation, von der er sich sehr gut erholte, war er plötzlich tot, nicht mehr unter uns. Und er fehlt überall. Nur langsam gewöhnen wir uns daran, dass er nicht mehr in unseren Gemeindestunden sitzt, mit zum Herrn erhobenen Händen in Anbetung versunken; oder nicht mehr mit uns betet. Und gebetet hat er – mit beispielloser Inbrunst – in der Zweierschaft, in der Gemeinde und auf Gebetsreisen im Ausland.  Er fehlt auch den Kindern, die ihn als den kannten, der stets froh zum Kindergottesdienst kam, der Jesus liebte, die Bibel liebte und sie als Kinder liebte. Er lehrte keine tote Theorie. Er lehrte und lebte Jesus.

Der Verlust ist heftig, aber der Trost Gottes bricht durch. Nicht umsonst bezeichnet die Bibel Gott als „Gott allen Trostes“, der „die Trauernden tröstet“.  Wenn ein Mensch das Diesseits verlässt und nicht ins Ungewisse geht, dann ist das ein Megatrost! Wenn ein Mensch diese Erde mit all dem Leid, Kampf, den Schmerzen, Tränen und dem Tod verlässt, um an den Ort zu gehen, von dem die Bibel sagt:

„Er wird jede Träne von ihren Augen abwischen,
und der Tod wird nicht mehr sein,
noch Trauer noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein;
denn das Erste ist vergangen.“

... dann kann das nichts anderes sein als Balsam für eine trauernde Seele.

Wer sich, wie Richard, als Fremdling und Pilger auf der Erde bezeichnet hat und doch nicht weltfremd war, sondern mit beiden Beinen im Leben stand – und wer dann durchs Tor der Herrlichkeit am Ziel angekommen ist – mit dem muss man sich freuen, sogar wenn man selbst trauert.

Ich bete nicht um Gesundheit, sondern dafür, dass ich ein Zeugnis sein kann“ sagte er einer Bekannten, bevor er zur Operation ins Krankenhaus musste.
Eigentlich bin ich ja in einer win/win Situation (eigentlich kann ich ja nur gewinnen). Entweder werde ich gesund – oder ich gehe zum Herrn!“ sagte er zu jemand anderem.
Und nach seiner Operation war er einfach nur begeistert, dass er keine andere Option hatte, als Jesus zu vertrauen.

Seit seiner Operation, die zunächst keine leicht zu tragenden Nachwirkungen hatte, waren seine vielleicht häufigsten Worte: „Ich bin Gott so unendlich dankbar!“ „Ich fühle mich so getragen!“ Zu einem Jungen aus seiner Kindergottesdienstgruppe sagte er: „Wenn ich wieder im Kindergottesdienst bin, dann erzähl ich euch von den letzten Monaten!“ Der Junge wusste um die schwere OP und guckt etwas verwirrt – so als ob er sagen wollte: „Ich bin mir nicht sicher, ob ich das hören möchte.“ Richard erriet wohl seine Gedanken und fügte schnell mit einem Lachen hinzu: „Nein, nein, nicht von meiner Krankheit sondern wie gut Gott ist, wie Er hilft, wie Er trägt, wie treu Er ist und wie lieb Er uns hat.

Richard wird uns fehlen! Aber sein Vorbild ermutigt uns auch noch im Nachhinein. Sein Leben, das vom Herrn verändert wurde, wird uns in Erinnerung bleiben und ein Ansporn sein, auch selbst für Jesus zu leben.
Wir sind getröstet in dem Wissen, dass Richard jetzt in der Gegenwart Jesu ist.

Wo wirst Du die Ewigkeit verbringen?

Donnerstag, 17. Januar 2019

Hättest Du’s gewusst?

Viele der folgenden Namen sind uns bekannt. Was uns nicht bekannt ist, sind die Äußerungen dieser Menschen zur Bibel oder zu Gott, dem eigentlichen Autor der Bibel. Hier ist, was sie sagten. Hättest Du’s gewusst (oder geahnt)?

Otto von Bismarck (1815-1898), deutscher Reichskanzler:
„So wenig du das Meer ausschöpfen kannst mit deiner Hand, so wenig die Bibel mit deinem Verstand.“

Napoleon Bonaparte (1769-1821), französischer Kaiser
„Die Menschen glauben alles, es darf nur nicht in der Bibel stehen.“

John Wesley (1703-1791), Erweckungsprediger, Begründer der Methodisten
“Ja, wenn es irgendwelche Fehler in der Bibel gäbe, könnten es ja tausend sein! Wenn es in diesem Buch irgend etwas Verkehrtes gäbe, würde es nicht von dem Gott der Wahrheit stammen.“

James B. Irwin (1930-1991), amerikanischer Astronaut, flog 1971 mit Apollo 15 zum Mond
„Der letzte Tag auf dem Mond war ein Sonntag, und weil uns ein Auto zur Verfügung stand, machten wir einen kleinen Ausflug. Beeindruckt von der Szenerie erinnerte ich mich an jenen Lieblingsabschnitt aus dem Psalm 121, Ver 1: „Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen von wo meine Hilfe kommt.“… Im Wort Gottes liegt eine Große Kraft. Warum sollte ich auch überrascht sein, die Gegenwart Gottes auf dem Mond zu empfinden? Die Heilige Schrift sagt uns, dass Gott überall ist.“ (aus: „Geschäftsmann und Christ“, 6/1980)

James Anthony Froude (1818-1849), englischer Historiker (Nichtchrist), Verfasser des zwölfbändiges Werkes „The History of England“
„Die gründlich studierte Bibel ist eine Literatur für sich – die seltsamste und reichste auf allen Gebieten des Denkens.“ (aus: „So entstand die Bibel“)

Sir William Jones (1746-1794), einer der größten Sprachkundigen (er hat 28 Sprachen gelernt) und Kenner des Ostens, britischer Orientalist und Jurist:
„Ich habe diese heiligen Schriften regelmäßig und andächtig gelesen, und ich meine, dass dieses Buch […] mehr Erhabenheit und Schönheit der Sprache besitzt als alle anderen Bücher, in welchem Zeitalter und in welcher Sprache sie auch immer geschrieben sein mögen.“ (aus: „So entstand die Bibel“)

Emil Zatopek (1922-2000), tschechischer Meisterläufer (mehrfacher Olympiasieger)
„Wir sollten eigentlich jeden Morgen Karl Marx lesen, damit wir unsere Regierung besser verstehen. Ich tue das nicht, denn meine Lektüre ist die Bibel. Darin finde ich Kraft das zu tun was ich für richtig halte. Alles in der Welt ist vergänglich, nicht aber die seelische Kraft der Verbindung mit Gott.“
 
D. Diderot (1713-1784) frz. Schriftsteller und Philosoph der Aufklärung:
„Das Auge, der Flügel eines Schmetterlings genügen, um einen Gottesleugner zu vernichten.“

J.J.Rousseau (1712-1778) frz.-schweizer Schriftsteller und Kulkturphilosoph:
„Ich denke über die Weltordnung nach, um sie unausgesetzt zu bewundern und den weisen Schöpfer anzubeten, der sich in ihr offenbart.“

Seneca (4 v. Chr. -65 n.Chr.) röm. Dichter und Philosoph:
„Allen Menschen ist der Glaube an Gott ins Herz gesät. Es lügen jene, die da sagen, dass sie nicht an die Existenz Gottes glauben; denn in der Nacht und wenn sie alleine sind, zweifeln sie.“

Mahatma Gandhi (1869-1948) indischer Staatsmann:
„Ich zögere nicht zu sagen, dass ich der Existenz Gottes mehr gewiss bin als unserer Anwesenheit in diesem Raum.“

Ein letzter Beitrag zur Bedeutung der Bibel und ihres Autors:

(Dein Name) Wenn man Dich zitieren würde – was hättest Du über die Bedeutung der Bibel und ihres Autors in Deinem Leben gesagt?
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Dein Wort ist meines Fußes Leuchte
und ein Licht auf meinem Weg.
(Psalm 119:115)