Mittwoch, 29. April 2026
Von Schäferhunden und ihrem Hirten
Dienstag, 28. April 2026
Biographien: C.T. Studd
Montag, 27. April 2026
Wen, was oder wie viel benötigt der Herr, um zu retten?
Kriegszustand! Die verfeindeten Armeen gönnen sich eine Pause. Die einen
sind in der Ebene, die anderen im Gebirge. Und dann kommt dem
Gott-gläubigen Sohn des Heerobersten der Gedanke: „Ich will doch mal
sehen, ob Gott uns nicht einen unkonventionellen Sieg über einige der
verfeindeten Soldaten gibt und uns von ihrer Unterdrückung befreit.“ Zu
seinem Waffenträger sagt Jonathan, der Sohn des israelischen Königs:
„Vielleicht wird der Herr durch uns wirken; denn es ist dem Herrn nicht schwer, durch viele oder durch wenige zu retten!“ (1 Samuel 14:6)
Wie oft hat mir dieser Vers in den vergangenen Jahren Mut gemacht! Was
meinst Du, worum es geht? Spricht dieser Vers nicht die Souveränität
Gottes an, der durch viel oder durch wenig retten kann? Durch viel oder
wenig Arbeit! Viel oder wenig Predigen! Viel oder wenig Anstrengung.
Viel oder wenig Zeit! Immerhin – ER ist es, der rettet. Wir sind
lediglich aufgefordert, treu zu sein. Das ist alles, was den Herrn
interessiert: Treue!
Wenn Er Treue in uns findet, dann rettet Er –
durch viel oder wenig! Eigentlich ein demütigender Gedanke. Dieser Vers
ruft uns nicht auf, es auf die leichte Schulter zu nehmen. Er ruft uns
vielmehr auf, treu zu sein und dem Herrn zu vertrauen, sein mächtiges
Rettungswerk durch das Wenige zu vollbringen, das wir Ihm geben können.
„Für den Herrn gibt es KEIN Hindernis, durch viel oder durch wenig zu helfen.“ (Elberfelder Übersetzung)
KEIN Hindernis - versichert uns, dass es tatsächlich absolut NICHTS
gibt, das Gott zurückhalten kann, die zu retten, die Er retten möchte!
Das macht uns Mut, das schlichte Gebet für andere zu sprechen, das
Traktat (mit oder ohne Worte) weiterzugeben, das kurze Bekenntnis zu
Jesus auszusprechen!
Sonntag, 26. April 2026
Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss!
44 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, welche euch beleidigen und verfolgen,
45 damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel seid. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt es regnen über Gerechte und Ungerechte.
46 Denn wenn ihr die liebt, die euch lieben, was habt ihr für einen Lohn? Tun nicht auch die Zöllner[11] dasselbe?
47 Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr Besonderes? Machen es nicht auch die Zöllner ebenso?
48 Darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer Vater im Himmel vollkommen ist!
Anbetung - Gebet - Predigt
Gemeinschaft
Gemeinsames Mittagessen
Wir freuen uns auf dich!
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr
Sonntagszitat:
„Feinden Liebe erweisen, Fluchende segnen,
Hassenden wohl tun, für Beleidiger und Verfolger bitten,
sieht der Herr als etwas an, das unerlässlich ist für jeden,
der Ansprüche auf das Himmelreich,
Anspruch auf ein Kindesrecht bei Gott machen will.
Eine Liebe, die nur liebt, wenn man auch geliebt wird,
gilt dem Herrn rein gar nichts.
Denn neben ihr kann man noch durch sonstiges Hassen und Neiden
ein fluchwürdiger Sünder bleiben,
wie man sich auch durch sie von den ärgsten Sündern nicht unterscheidet.“
(Johann Christoph Blumhardt)
"Das Evangelium gilt auch denen, die den Glauben verfolgen.
Es richtet die Pfeile der Liebe gegen die Herzen der Feinde."
(Matthew Henry)
Samstag, 25. April 2026
Ist Freude auf den Himmel legitim?
Es gibt größeren Grund zur Freude im Himmel als die größte Freude, die man sich auf Erden vorstellen kann. Freude auf den Himmel ist daher nicht mit „Lebensmüdigkeit“ oder „Märtyrertum“ gleichzusetzen. Freude auf den Himmel möchte man eher vergleichen mit der kindlichen Vorfreude auf Weihnachten, eine freudige Spannung, die Erwartung von etwas ganz Großem. Noch ist es ein verhülltes Mysterium, aber alle Hinweise und Offenbarungen versprechen die Enthüllung einer Herrlichkeit, die mit menschlichen Worten nicht zu beschreiben ist.
Freitag, 24. April 2026
Nur, wenn unsere Liebe stärker ist ...
Das örtliche Fitness Studio, in dem ich Mitglied bin, ist nicht wirklich meine erste Wahl der Freizeitbeschäftigung. Vor vielen Jahren haben mir unsere Kinder einen Gutschein geschenkt, der die ersten 6 Wochen im Fitnesstraining abdeckte. Mittlerweile sind aus 6 Wochen viele Jahre geworden. Aber es kostet mich immer noch Überwindung. Um den Kampf zu gewinnen, höre ich durch die Bibel oder verschiedene Podcasts von Open Doors, wenn ich auf dem Laufband laufe oder mich schwitzend auf dem Rad abstrample.
Donnerstag, 23. April 2026
Gott Sichtungen
Jeden Morgen werde ich an andere Religionen erinnert, wenn ich durch verschiedene Gebetsapps an vom Evangelium unerreichte Völker erinnert werde. Dabei wanderten meine Gedanken kürzlich zu den verschiedenen Gottheiten des Hinduismus. Sie sind uns von Bildern bekannt. Da ist die Schlangengottheit Sheshna, der Elefantengott Ganesha, oder der Affengott Hanuman. Auch andere Gottheiten wie z.B. Kali, die schwarze Göttin des Todes sehn nicht gerade erbaulich aus. Ich habe mich gefragt, mit welchen Gefühlen, welcher Zuversicht oder Hoffnung Menschen sich diesen Gottheiten aus Stein oder Metall nähern.
Der Mensch wollte etwas vor Augen haben, wie damals Israel in der Wüste, als man das goldene Kalb schuf und verehrte. Man wollte etwas zum Anfassen, für die Vorstellungskraft – egal wie es aussah. Als der gottlose König Herodes im herrlichen königlichen Gewand eine Rede hielt, war das Volk so mesmerisiert, dass es begeistert ausrief (Apostelg. 12:22): „Das ist die Stimme eines Gottes und nicht eines Menschen!“ Sie brauchten das physisch Sichtbare, Hörbare, Fühlbare.
Gott, als unser Schöpfer, kennt uns. Er weiß, was Er geschaffen hat und wie wir ticken. Und in Jesus ist Er uns und unseren Bedürfnissen entgegengekommen. Mehrmals erklärt Jesus den Menschen Seiner Zeit:
Wer mich sieht, der sieht den, der mich gesandt hat. (Johannes 12:45)
Wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen. (Johannes 14:9)
Und das bezeugt der Apostel Johannes noch einmal in seinem 1 Brief (1:1):
Das Wort, das zum Leben führt, war von Anfang an da. Wir haben es selbst gehört und mit eigenen Augen gesehen, ja, wir haben es angeschaut und sogar mit unseren Händen berührt.
Wie herrlich, wie befreiend, nicht an das Sichtbare, Groteske, Furchterregende oder an das Faszinierende gebunden zu sein. Gott ist gekommen, ist in Jesus Mensch geworden wie wir, hat unter uns gelebt, kennt jeden von uns und weiß, wie es sich „anfühlt“, Mensch zu sein. Er hat uns vorgelebt, wie man ein Gott wohlgefälliges Leben führt, hat uns den Weg des Lebens gezeigt und uns belehrt, wie wir darauf gehen sollen.
Und wenn wir uns mit Jesus beschäftigen, dessen Leben und Lehren uns in der Bibel vor Augen gemalt werden, dann „sehen“ und „hören“ wir Ihn auch heute noch, dann „begegnen“ wir Ihm bis heute. Das ist es, was Hiob meinte, als er Gott im Leid begegnet war und ausrief (Hiob 42:5): „Ich hatte von dir nur vom Hörensagen vernommen; aber nun hat mein Auge dich gesehen.“
Wer Gott begegnen möchte, benötigt keine Gott Sichtungen, weder Götzen aus Stein oder Metall, noch akustische Stimulation. Wer Gott begegnen möchte benötigt nur eins: eine offene Verbindung zu Jesus. Wer mit Ihm verbunden ist, ist mit Gott verbunden. Über Mose heißt es (Hebräer 11:27):
Durch Glauben verließ er Ägypten und fürchtete die Wut des Königs nicht; denn er hielt standhaft aus, als sähe er den Unsichtbaren.
Was sogar für Mose im Alten Testament möglich war, ist für uns Nachfolger Jesu im Neuen Testament noch viel mehr möglich. Wir haben das Leben Jesu vor Augen, Seine Lehre niedergeschrieben vor uns und den Heiligen Geist Gottes in uns. Wir sind frei von äußeren Hilfsmitteln, die sich allesamt als nutzlos erweisen würden. Wir haben Jesus!Mittwoch, 22. April 2026
Der betende Hyde
Gestern ging es an unserem Biographiedienstag um John Hyde, Hier ein Auszug aus einem Internetartikel zum Thema:
Gebet
- Betest Du um Erweckung in Deinem eigenen Leben, im Leben Deiner Mitarbeiter und in der Gemeinde?
- Sehnst Du Dich nach größerer Kraft des Heiligen Geistes in Deinem Leben und deiner Arbeit und bist Du davon überzeugt, dass Du ohne Seine Kraft nicht weiterkommst?
- Wirst Du darum bitten, dass Du Dich des Namens Jesus nicht schämst?
- Glaubst Du, dass Gebet das wichtigste Mittel ist, um diese geistliche Erweckung zu erreichen?
- Bist Du bereit, jeden Tag so bald wie möglich nach 12 Uhr Mittags eine halbe Stunde zu reservieren für das Gebet um diese Erweckung?
- Bist Du bereit, so lange zu beten, bis die Erweckung kommt? (Carré, Praying Hyde)








