Über John Newtons Entwicklung vom brutalen Sklavenhändler zum Pastor und Sklavenbefreier haben wir gestern in einer Kurzbiographie gelesen. Newton war ein ausgesprochen schlechter Mensch gewesen, wie seine Schiffsmanschaft bezeugt: mit fließenden Grenzen zwischen Mensch und Tier. Aber er hatte Gottes Gnade erfahren. Gott hatte ihn „begnadigt“ durch Jesus und hatte ihn so verändert, dass er nicht mehr wieder zu erkennen war.
Mittwoch, 21. Oktober 2026
Amazing Grace - O Gnade Gottes wunderbar!
Dienstag, 20. Oktober 2026
Biographie: John Newton
Montag, 19. Oktober 2026
Heute: Männerabend @ CCFG um 19:30 Uhr!
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Gemeinschaft, Andacht, Abendessen!
Herzlich Willkommen!
Vertrauen
Ich mag eigentlich alles, was gut riecht. Ob das ein gutes Aftershave ist, ein leckeres Essen, Blumen, frisch gemähtes Gras, gerade gesägtes Holz – und sogar den Duft einer ausgeblasenen Kerze.
Sonntag, 18. Oktober 2026
Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss!
33 und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zu seiner Linken.
34 Dann wird der König denen zu seiner Rechten sagen: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, und erbt das Reich, das euch bereitet ist seit Grundlegung der Welt!
35 Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich gespeist; ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich bin ein Fremdling gewesen, und ihr habt mich beherbergt;
36 ich bin ohne Kleidung gewesen, und ihr habt mich bekleidet; ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht; ich bin gefangen gewesen, und ihr seid zu mir gekommen.
37 Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dich gespeist, oder durstig, und haben dir zu trinken gegeben?
38 Wann haben wir dich als Fremdling gesehen und haben dich beherbergt, oder ohne Kleidung, und haben dich bekleidet?
39 Wann haben wir dich krank gesehen oder im Gefängnis, und sind zu dir gekommen?
40 Und der König wird ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan!
41 Dann wird er auch denen zur Linken sagen: Geht hinweg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist!
42 Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich nicht gespeist; ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir nicht zu trinken gegeben;
43 ich bin ein Fremdling gewesen, und ihr habt mich nicht beherbergt; ohne Kleidung, und ihr habt mich nicht bekleidet; krank und gefangen, und ihr habt mich nicht besucht!
4 Dann werden auch sie ihm antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder als Fremdling oder ohne Kleidung oder krank oder gefangen gesehen und haben dir nicht gedient?
45 Dann wird er ihnen antworten: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr einem dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr mir auch nicht getan!
6 Und sie werden in die ewige Strafe hingehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.
Wir freuen uns auf dich!
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr
Sonntagszitat:
Samstag, 17. Oktober 2026
Tarna und Angel
Werdet nun Gottes Nachahmer als geliebte Kinder und wandelt in der Liebe, gleichwie auch Christus uns geliebt und sich selbst für uns gegeben hat als Darbringung und Schlachtopfer, zu einem lieblichen Geruch für Gott. (Epheser 5:1+2)
„Gottes Nachahmer“ ... „gleichwie auch Christus“ ... das hört sich schon nach was an. Wenn ich dann überlege, wie vollkommen Jesus ist in all Seinem Sein und Tun, dann sage ich mir: „den Vers kann ich gar nicht erfüllen!“ Und dann muss ich an Tarna und Angel denken ...
Angel ist eine 12-jährige, vor dem Hungertod gerettete Pferdestute, die eine bemerkenswerte Bindung zu Tarna aufgebaut hat, einer anderen Stute, die sie überallhin leitet und sie aus allen Gefahren herausführt. Das Besondere: Tarna sieht selbst nur noch auf einem Auge!Angel wird jede Sekunde des Tages von der 28-jährigen Tarna begleitet, die stets leicht vor Angel hergeht und sich zwischen ihr und Zäunen und anderen Hindernissen positioniert.
Die Leiterin des Pferderettungszentrums erklärt: „Wie Tarna weiß, dass Angel blind ist, werden wir nie erfahren. Zusammen haben die beiden nur ein einziges Auge – das ist unglaublich. Vielleicht hat Tarna, weil sie selbst nur ein Auge hat, erkannt, dass Angel blind ist. Wir wissen es nicht. Tarna und Angel sind mittlerweile unzertrennlich. Tarna kümmert sich fürsorglich um die blinde Angel: Sie führt sie zum Futter, verteidigt sie vor anderen Pferden und dient ihr als Schutzschild vor Hindernissen. Es gibt keinen Grund, warum sie kein glückliches Leben führen sollten.“
Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war. (Philipper 2:5)
Das schaffe ich nie. „Gleichwie auch Christus?“ Jesus war vollkommen in allem.
Die Geschichte von Tarna und Angel erinnert uns, dass wir nicht perfekt sein müssen, um Jesus zu dienen. Auch mit unseren Fehlern, mit unseren Gebrechen und Unfähigkeiten kann Gott uns gebrauchen. Angel und Tarna haben sich nicht mehr zum Pferderennen oder für Pferdeshows geeignet. Aber sie hatten beide noch Aufgaben, die sie erfüllen konnten. Dazu gehört Tarnas Kümmern und Beschützen von Angel, Angels und Tarnas tiefe Freundschaft und das herrliche Beispiel, dass sie der Welt hinterlassen.
Ein Vorbild habe ich euch gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe. (Johannes 13:15)
Bevor wir also verzweifeln oder gleich die Flinte ins Korn werfen, lasst uns nachdenken. Auch, wenn wir „nur ein Auge haben“ – damit kann man noch etwas anfangen. Auch wenn wir uns beschädigt, unfähig, schwach, zum alten Eisen gehörig, bedürftig, bemitleidenswert oder ähnlich fühlen, gibt es immer noch Raum und Möglichkeit, Jesus zu dienen. Auch, wenn wir nicht dem Vorbild unseres vollkommenen Herrn Jesus folgen können, wollen wir Ihm so gut folgen, wie wir fehlerhafte Kinder Gottes es tun können.
Wer also behauptet, mit Christus verbunden zu sein, soll auch so leben, wie Christus gelebt hat. (1 Johannes 2:6)
Das wollen wir von Herzen und mit ganzer Hingabe tun. Wir werden es nie hinkriegen wie Jesus. Wir werden Fehler machen. Wir werden manchmal unser Versagen bedauern. Aber das soll uns nicht daran hindern, Ihm von ganzem Herzen nachzufolgen!
Freitag, 16. Oktober 2026
Jesu, meine Freude - Wirklich?
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| Photo: Andreas Praefcke |
meines Herzens Weide,
Jesu, meine Zier.
Ach, wie lang, ach lange
ist dem Herzen bange,
und verlangt nach dir!
Gottes Lamm, mein Bräutigam,
außer dir soll mir auf Erden
nichts sonst Liebers werden.
bin ich vor den Stürmen
aller Feinde frei.
Laß den Satan wittern,
laß den Feind erbittern,
mir steht Jesus bei!
Ob es itzt gleich kracht und blitzt,
ob gleich Sünd und Hölle schrecken;
Jesus will mich decken.
trotz es Todes Rachen,
trotz der Furcht darzu!
Tobe, Welt, und springe;
ich steh hier und singe
in gar sichrer Ruh!
Gottes Macht hält mich in acht;
Erd und Macht muß verstummen,
ob sie noch so brummen.
du bist mein Ergötzen,
Jesu, meine Lust!
Weg, ihr eitlen Ehren,
ich mag euch nicht hören,
bleibt mir unbewußt!
Elend, Not, Kreuz, Schmach und Tod
soll mich, ob ich viel muß leiden,
nicht von Jesu scheiden.
das die Welt erlesen,
mir gefällst du nicht!
Gute Nacht, ihr Sünden,
bleibet weit dahinten,
kommt nicht mehr ans Licht!
Gute Nacht, du Stolz und Pracht!
Dir sei ganz, du Lasterleben,
gute Nacht gegeben.
denn mein Freudenmeister,
Jesus, tritt herein.
Denen, die Gott lieben
muß auch ihr Betrüben
lauter Sonne sein.
Duld ich schon hier Spott und Hohn,
dennoch bleibst du auch im Leide,
Jesu meine Freude!
Donnerstag, 15. Oktober 2026
Vom Lied in der Nacht
Redet zueinander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern; singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen; sagt allezeit Gott, dem Vater, Dank für alles, in dem Namen unseres Herrn Jesus Christus; (Epheser 5:19+20)
Hat er das ernst gemeint, der Paulus? Allezeit Dank sagen ... für alles? Ein Lied im Herzen tragen? Ist das eine Floskel, daher gesagt wie „Guten Morgen! Wie geht´s?“
Es ist ernst gemeint! Zum einen, weil es letztlich nicht die Worte des Paulus sind, sondern die Worte Gottes. Zum anderen unterstreicht Paulus aber auch diese Worte durch sein eigenes Handeln. Apostelgeschichte 16:25+26 berichtet:
Um Mitternacht aber beteten Paulus und Silas und lobten Gott mit Gesang, und die Gefangenen hörten ihnen zu. 26 Da entstand plötzlich ein großes Erdbeben, sodass die Grundfesten des Gefängnisses erschüttert wurden, und sogleich öffneten sich alle Türen, und die Fesseln aller wurden gelöst.
Und Gott setzt noch eins obendrauf: Der Kerkermeister und sein gesamter Haushalt kommen durch dieses Ereignis zum Glauben. Das hätten sich Paulus und Silas sicher nicht träumen lassen, als sie um Mitternacht im dunklen Gefängnis – Paulus mit zerschlagenem Rücken – Gott lobten und Ihm Lieder sangen.
Das Lied in der Nacht. Viele Lieder entstehen in der Nacht – in der Nacht der Trauer ... in der Nacht der Krankheit ... in der Nacht der Einsamkeit ... in der Nacht des Versagens ... in einer der vielen Nächte, durch die wir im Leben gehen.
Der Pastor und Autor James H. Brookes berichtet von einem Besuch bei einem Freund, wo er Vogelgesang hörte. Es war kein gewöhnliches Zwitschern, eher eine herrliche Melodie. Woher der Gesang kam, wusste Brookes nicht, aber als er umherschaute, entdeckte er einen wunderschönen Vogel in einem Käfig. Die Gastgeberin erklärte, man habe ihm nachts beigebracht, so zu singen. Der Lehrer wiederholte die Töne immer wieder, bis der Vogel sie nachahmen konnte. Doch dies war nur möglich, weil es dunkel war und die Aufmerksamkeit des Vogels nicht abgelenkt wurde.
Der Psalmist machte scheinbar eine ähnliche Erfahrung. In Psalm 42:9 heißt es:
Am Tag wird der Herr seine Gnade entbieten, und in der Nacht wird sein Lied bei mir sein, ein Gebet zu dem Gott meines Lebens.
Oft lernen wir die schönsten Lieder, wenn das Licht sich zurückzuziehen scheint und die Dunkelheit mächtig wird. Dann dürfen wir erfahren und festhalten, dass Gott auch im Dunkel bei uns ist und uns festhält. Natürlich – wenn es dunkel ist um uns herum oder sogar in uns drin, fällt es uns schwer, uns das Licht vorzustellen, oder die Tatsache, dass nach der Nacht ein Morgen folgt.
Der Prophet Jesaja hatte ernste Worte an das Volk Israel gerichtet. Worte, die die Seele eher düster machen, die das Potential haben, Angst, Rebellion, Verschlossenheit oder Hoffnungslosigkeit zu erzeugen. Dann aber ändert sich der Ton seiner Botschaft und er verheißt (Jesaja 30:29):
Ihr aber werdet singen wie in der Nacht, da man sich für ein Fest heiligt, und ihr werdet von Herzen fröhlich sein wie die, welche unter Flötenspiel hinaufziehen, um auf den Berg des Herrn zu kommen, zu dem Fels Israels.
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| © Konrad Gräeter/Wildlife Photographer of the Year |







