Bis zum 14.2. wird es an dieser Stelle nur kurze Impulse geben. Mit Freunden sind wir auf einer Besuchsreise im Mittleren Osten. Auch dort möchten wir ein Licht und Salz in der Welt sein für Jesus. Wir sind dankbar für alle Gebete.
Wer ist ein Gott wie du, der die Sünde vergibt und dem Überrest seines Erbteils die Übertretung erlässt, der seinen Zorn nicht allezeit festhält, sondern Lust an der Gnade hat? (Micha 7:18)
Ja, wo ist solch ein vergebender und barmherziger Gott? Der islamische Gott vergibt auch – wenn man genügend gute Werke zum Ausgleich getan hat. Im Hinduismus ist es ausschlaggebend, sein Karma (die Konsequenzen aus seinem Handeln) positiv zu gestalten. Wieder der Gedanke guter Werke und eigener Einflussnahme durch Reue, Gelübde, Rituale, Pilgerfahrten, das Rezitieren von Mantras (Worte oder Silben aus der heiligen Sprache des Hinduismus) etc. Der Buddhismus bietet Vergebungsmeditationen an, durch die der Meditierende anderen und sich selbst vergibt. Das Judentum ähnelt der biblischen Vergebungslehre am meisten. Immerhin kommt unser heutiger Vers aus der jüdischen Bibel, unserem Alten Testament. Allerdings ist das Erlösungswerk Jesu in der jüdischen Vergebungslehre nicht zu finden.
Wer ist ein Gott wie unser Gott? Wo ist ein Retter wie unser Retter, Jesus. Er weiß, dass wir unsere Sünden nicht selbst vergeben können, ebenso wenig wie ein Leopard seine Flecken aus seinem Fell entfernen kann. Jesus lädt uns ein, unsere Lasten und Sündenflecken zu Ihm zu bringen. Er hat den Preis zur Vergebung unserer Schuld vollkommen gezahlt und vergibt vollkommen und bleibend alle Schuld, die Ihm bekannt und ans Kreuz gebracht wird. Vergebene Schuld kann nicht reaktiviert oder wieder hervorgeholt werden. Vergebene Schuld
Ist versenkt, wo das Meer am tiefsten ist (Micha 7:19). Er wird unsere Sünden so weit von uns entfernen, wie der Osten vom Westen ist (Psalm 103:12). Unwiederbringlich!
Und das alles aufgrund unseres Vertrauens, das wir in Jesus setzen, nicht aufgrund eigener Anstrengung und Werke. Unser Vertrauen auf Seine Gnade – genügt!
und dem Überrest seines Erbteils die Übertretung erlässt,
der seinen Zorn nicht allezeit festhält,
sondern Lust an der Gnade hat?



