Samstag, 2. Mai 2026
Wer oder was ist liebenswert?
Freitag, 1. Mai 2026
1. Mai - Tag der Arbeit
Christ und Arbeit – ein wichtiges, brisantes und mitunter heikles Thema. Denn Christen sind immer für Gerechtigkeit, haben gleichzeitig aber auch einen anderen Blickwinkel, aus dem sie Arbeit betrachten. Natürlich arbeiten wir Christen für unser täglich Brot. Natürlich arbeiten die meisten Christen als Arbeiter oder Angestellte für ihren Arbeitgeber. Aber bei Jesusjüngern kommt eine weitere Komponente hinzu, die in allen Fragen unsere Einstellung prägt. Eine Komponente, die uns unterscheidet von solchen, die sich nicht als Jünger Jesu verstehen.
Donnerstag, 30. April 2026
Heute ein wichtiger Gebetsaufruf
Durch die Veröffentlichungen von "Open Doors" ist einigen vielleicht die Situation in Indien bekannt. Hier ein Bericht und dringlicher Aufruf zum Gebet - besonders für diesen Tag:
(Open Doors, Kelkheim) – Im indischen Bundesstaat Chhattisgarh haben Anführer indigener Stämme bei zwei Treffen die Christen aus den Stämmen aufgefordert, bis zum 30. April zum Hinduismus zurückzukehren. Zunächst wurden im Fall einer Weigerung rechtlichen Schritte und Massenproteste angedroht, am gestrigen 28. April war auch von der Zerstörung von Kirchen die Rede. Angesichts des Ultimatums und des extremen Ausmaßes von Gewalt gegen Christen in Indien bitten wir dringend um Gebet für die Christen in Chhattisgarh.
Drohung: Abriss von Kirchen, rechtliche Konsequenzen, Ausgrenzung von Pastoren
Der Bundesstaat Chhattisgarh ist ein Brennpunkt der Christenverfolgung. Bereits im Februar 2026 berichteten wir von der wachsenden Zahl öffentlicher „Rückbekehrungs“-Events („Ghar Wapsi“) dort. Im vergangenen Jahr gab es einen breit angelegten Aufruf zur Gewalt gegen Christen, bevor es zu einer Entspannung der Situation kam. Zuvor hatten Christen in aller Welt dafür gebetet.
Nach einem ersten Treffen am 19. April folgte ein weiteres am 28. April, bei dem Vertreter von 18 Dorfräten in der Ortschaft Pipalwand/Bezirk Bastar die Forderung nach Rückbekehrung aller Christen zum Hinduismus bis zum 30. April bekräftigten. Sie drohten zudem, die Kirchen in den 18 Dörfern abzureißen; die Dorfpriester würden den zuständigen Pastoren den Zutritt zu den Dörfern verwehren.
Auslöser der angespannten Situation war eine Versammlung im Dorf Chhotedongar/Bezirk Narayanpur am 19. April. Dort hatte „Sarva Adivasi Samaj“ (eine bedeutende Organisation, die Stammesgemeinschaften vertritt) mit Unterstützung extremistischer Hindu-Gruppen rund 800 Dorfbewohner zusammengerufen – ähnlich dem gestrigen Treffen am 28. April. Gemeinsam forderten die Versammelten alle indigenen Christen dazu auf, zu ihrem traditionellen Glauben zurückzukehren. Vertreter der „Sarva Adivasi Samaj“ drohten den Verweigerern mit rechtlichen Konsequenzen und beriefen sich dabei auf einen Gesetzentwurf zur Religionsfreiheit von Chhattisgarh aus dem Jahr 2026.
„Glaubenswechsel werden von der Gemeinschaft nicht toleriert“
Vertreter mehrerer Dörfer beklagten bei dem Treffen, dass die Versuche, Menschen von ihren traditionellen Bräuchen und ihrem Glauben an Stammesgottheiten abzubringen, in der Region stetig zunehmen. Sie erklärten, Bekehrungen [zum christlichen Glauben] würden von der Gemeinschaft nicht toleriert. Gleichzeitig forderten sie strenge Maßnahmen gegen alle Konvertiten. Der Hauptredner betonte, dies sei nicht nur eine religiöse Frage, sondern auch eine Frage der sozialen Existenz.
Nicht alle schaffen es, dem Druck zu widerstehen
Solche Treffen finden regelmäßig statt, um Strategien zur Rückbekehrung derjenigen zu entwickeln, die zum christlichen Glauben übergetreten sind. Vertreter der Sarva Adivasi Samaj forderten die Verwaltung auf, unverzüglich einzugreifen, um den Frieden und die Traditionen in der Region zu bewahren. Aufgrund des zunehmenden sozialen Drucks haben mittlerweile einige Familien ihre Bereitschaft bekundet, sich einer „Ghar Wapsi“-Zeremonie zu unterziehen. Andere Christen leben Berichten zufolge in Angst vor groß angelegten Protesten und Zwangsbekehrungen.
In dieser extrem herausfordernden Situation brauchen die christlichen Stammesangehörigen in Chhattisgarh unsere Gebete.
Bitte beten Sie für die Christen in Chhattisgarh:
- für die Christen unter den Stammesvölkern, insbesondere für die Neubekehrten, dass sie dem enormen Druck standhalten und an Jesus festhalten können.
- für die Behörden, dass sie gerechte Entscheidungen treffen und sich nicht politisch vereinnahmen oder beeinflussen lassen.
- für die Christen unter den Stämmen in ganz Indien, besonders aber in dieser Region: dass sie im Glauben gestärkt werden, sich frei zum Gottesdienst versammeln und das Böse durch Gutes überwinden können.
Mittwoch, 29. April 2026
Von Schäferhunden und ihrem Hirten
Dienstag, 28. April 2026
Biographien: C.T. Studd
Montag, 27. April 2026
Wen, was oder wie viel benötigt der Herr, um zu retten?
Kriegszustand! Die verfeindeten Armeen gönnen sich eine Pause. Die einen
sind in der Ebene, die anderen im Gebirge. Und dann kommt dem
Gott-gläubigen Sohn des Heerobersten der Gedanke: „Ich will doch mal
sehen, ob Gott uns nicht einen unkonventionellen Sieg über einige der
verfeindeten Soldaten gibt und uns von ihrer Unterdrückung befreit.“ Zu
seinem Waffenträger sagt Jonathan, der Sohn des israelischen Königs:
„Vielleicht wird der Herr durch uns wirken; denn es ist dem Herrn nicht schwer, durch viele oder durch wenige zu retten!“ (1 Samuel 14:6)
Wie oft hat mir dieser Vers in den vergangenen Jahren Mut gemacht! Was
meinst Du, worum es geht? Spricht dieser Vers nicht die Souveränität
Gottes an, der durch viel oder durch wenig retten kann? Durch viel oder
wenig Arbeit! Viel oder wenig Predigen! Viel oder wenig Anstrengung.
Viel oder wenig Zeit! Immerhin – ER ist es, der rettet. Wir sind
lediglich aufgefordert, treu zu sein. Das ist alles, was den Herrn
interessiert: Treue!
Wenn Er Treue in uns findet, dann rettet Er –
durch viel oder wenig! Eigentlich ein demütigender Gedanke. Dieser Vers
ruft uns nicht auf, es auf die leichte Schulter zu nehmen. Er ruft uns
vielmehr auf, treu zu sein und dem Herrn zu vertrauen, sein mächtiges
Rettungswerk durch das Wenige zu vollbringen, das wir Ihm geben können.
„Für den Herrn gibt es KEIN Hindernis, durch viel oder durch wenig zu helfen.“ (Elberfelder Übersetzung)
KEIN Hindernis - versichert uns, dass es tatsächlich absolut NICHTS
gibt, das Gott zurückhalten kann, die zu retten, die Er retten möchte!
Das macht uns Mut, das schlichte Gebet für andere zu sprechen, das
Traktat (mit oder ohne Worte) weiterzugeben, das kurze Bekenntnis zu
Jesus auszusprechen!
Sonntag, 26. April 2026
Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss!
44 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, welche euch beleidigen und verfolgen,
45 damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel seid. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt es regnen über Gerechte und Ungerechte.
46 Denn wenn ihr die liebt, die euch lieben, was habt ihr für einen Lohn? Tun nicht auch die Zöllner[11] dasselbe?
47 Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr Besonderes? Machen es nicht auch die Zöllner ebenso?
48 Darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer Vater im Himmel vollkommen ist!
Anbetung - Gebet - Predigt
Gemeinschaft
Gemeinsames Mittagessen
Wir freuen uns auf dich!
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr
Sonntagszitat:
„Feinden Liebe erweisen, Fluchende segnen,
Hassenden wohl tun, für Beleidiger und Verfolger bitten,
sieht der Herr als etwas an, das unerlässlich ist für jeden,
der Ansprüche auf das Himmelreich,
Anspruch auf ein Kindesrecht bei Gott machen will.
Eine Liebe, die nur liebt, wenn man auch geliebt wird,
gilt dem Herrn rein gar nichts.
Denn neben ihr kann man noch durch sonstiges Hassen und Neiden
ein fluchwürdiger Sünder bleiben,
wie man sich auch durch sie von den ärgsten Sündern nicht unterscheidet.“
(Johann Christoph Blumhardt)
"Das Evangelium gilt auch denen, die den Glauben verfolgen.
Es richtet die Pfeile der Liebe gegen die Herzen der Feinde."
(Matthew Henry)
Samstag, 25. April 2026
Ist Freude auf den Himmel legitim?
Es gibt größeren Grund zur Freude im Himmel als die größte Freude, die man sich auf Erden vorstellen kann. Freude auf den Himmel ist daher nicht mit „Lebensmüdigkeit“ oder „Märtyrertum“ gleichzusetzen. Freude auf den Himmel möchte man eher vergleichen mit der kindlichen Vorfreude auf Weihnachten, eine freudige Spannung, die Erwartung von etwas ganz Großem. Noch ist es ein verhülltes Mysterium, aber alle Hinweise und Offenbarungen versprechen die Enthüllung einer Herrlichkeit, die mit menschlichen Worten nicht zu beschreiben ist.






