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Hiskia war ein
ausgesprochen guter König Judas, ein wahrer Erweckungskönig! Aber auch er hatte
Feinde. Unter ihnen den mächtigen König Assyriens, Sanherib. Sanherib hatte
bereits zahllose Reiche der damaligen Welt besiegt. Auch das Nordreich, Israel,
war bereits lange unter seiner grausamen Herrschaft. Der Glaube an die Hilfe seiner
Götter muss gewaltig gewesen sein, ebenso wie die Verachtung der Götter der
besiegten Nationen. Jetzt steht er vor den Toren Jerusalems und belagert die
Stadt.
Hiskias Glaube ist
vorbildlich. Nicht nur verlässt er sich selbst auf den Herrn, seinen Gott,
sondern ermutigt auch das Volk erfolgreich mit den Worten (2 Chronik 32:7+8):
Seid stark und mutig!
Fürchtet euch nicht und erschreckt nicht vor dem König von Assyrien noch vor
dem ganzen Haufen, der bei ihm ist; denn mit uns ist ein Größerer als mit ihm! Mit
ihm ist ein fleischlicher Arm, mit uns aber ist der Herr, unser Gott, um uns zu
helfen und für uns Krieg zu führen! Und das Volk verließ sich auf die Worte
Hiskias, des Königs von Juda.
Hiskia vertraut dem
allmächtigen Gott Israels. Sanherib vertraut seinen Göttern. Mit maßlos
übersteigertem Selbstbewusstsein und völlig falschen Vorstellungen von Hiskias
Glauben und Hiskias Gott wendet er sich an den jüdischen König (2 Chronik 32:10
10-12 So spricht Sanherib, der König von
Assyrien: Worauf verlasst ihr euch, die ihr in dem belagerten Jerusalem sitzt? Verführt
euch nicht Hiskia, um euch dem Tod durch Hunger und Durst preiszugeben, indem
er sagt: »Der Herr, unser Gott, wird uns aus der Hand des Königs von Assyrien
erretten?« Hat nicht derselbe Hiskia seine Höhen und Altäre weggeschafft und
Juda und Jerusalem befohlen: Vor einem einzigen Altar sollt ihr anbeten und auf
ihm räuchern?
FALSCH! Hiskia hatte
Altäre und Höhen der toten Götzen in Israel weggeschafft und Israel zu dem lebendigen und einzigen Gott zurückgeführt!
14+15 Wer ist unter allen Göttern dieser
Nationen, die meine Väter ganz und gar vernichtet haben, der sein Volk aus
meiner Hand erretten konnte, dass euer Gott euch aus meiner Hand erretten
könnte?
RICHTIG! Von den toten Göttern
der Nationen konnte und kann kein einziger erretten oder helfen. ABER: Mit dem Gott
Israels hatte sich Sanherib offenbar noch nicht angelegt. Der Herr ist nicht zu
vergleichen mit den Götzen der Heiden. Unser Gott ist unvergleichbar!
So lasst euch nun durch
Hiskia nicht täuschen und lasst euch nicht auf diese Weise von ihm verführen,
und glaubt ihm nicht! Denn kein einziger Gott irgendeiner Nation oder eines
Königreiches konnte sein Volk aus meiner Hand und aus der Hand meiner Väter erretten
— wie viel weniger wird euer Gott euch aus meiner Hand erretten!
FALSCH! Erstens täuscht
Hiskia nicht. Was hatte der König Judas dem Volk denn gesagt? „Mit uns
ist ein Größerer als mit ihm! Mit ihm ist ein fleischlicher Arm, mit uns aber
ist der Herr, unser Gott.“ Das war absolute Wahrheit ohne eine
Spur Täuschung, wie Sanherib dann feststellen musste. Der historische Bericht
endet mit den Worten (2 Chronik 32:21):
Und der Herr sandte einen
Engel, der vertilgte alle tapferen Helden und die Fürsten und die Obersten im
Lager des Königs von Assyrien, sodass er mit Schimpf und Schande in sein Land zurückkehrte.
Und als er in das Haus seines Gottes ging, fällten ihn dort einige seiner
leiblichen Söhne durch das Schwert.
Ein mutmachender Bericht
aus dem zweiten Buch der Chroniken. Und so aktuell! Wollen die Könige, Professoren,
Influencer und Stammtische unserer Zeit uns nicht auch überfallen mit ihren inkorrekten
Aussagen über Gott, Seine Wunder, die Schöpfung, die Bibel, die Zeichen der Zeit und ... und
... und? Da hören sich ihre Vermutungen, Schlüsse und Rückschlüsse an, als wären es
Tatsachen. Christliche Lehren werden verdreht und „passend“ gemacht, um
selbst die Christen zu verunsichern. Christliche, biblische Ethik wird ins Lächerliche gezogen oder sogar kriminalisiert,
um den Glauben mundtot zu machen.
Aber wie bei Sanheribs tragischem Fehlschluss werden auch diese Zeitgenossen am Ende erkennen müssen, dass ihre
Theorien und Philosophien keine Herausforderung sind für den allmächtigen Gott
der Bibel. Am Ende wird Er als Sieger erscheinen – und alle Seine Gegner als
Verlierer. Darum gilt allen, die den Gott der Bibel nur vom Hörensagen kennen (Amos 4:12):„Bereite dich darauf vor, deinem Gott zu
begegnen!“
Allen anderen gilt: Es gibt keinen Grund, sich einschüchtern oder täuschen zu lassen. Tatsache ist:
„Mit uns
ist ein Größerer als mit ihm! Mit ihm ist ein fleischlicher Arm, mit uns aber
ist der Herr, unser Gott.“