„Und aus seiner Fülle haben wir alle empfangen Gnade um Gnade.“ (Johannes 1:16)

Freitag, 22. Mai 2026

Warum ich Jesus liebe (6)

„Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben,
welches Herrschaft ist auf seiner Schulter; und er heißt
Wunderbar, Rat, Kraft, Held, Ewig-Vater, Friedefürst!“
(Jesaja 9:6) 

Jesus – mein Friedefürst! Ist „Frieden“ eigentlich mehr als nur ein Wort? Man redet davon, man demonstriert dafür, man schreibt darüber, man kämpft sogar dafür. Aber wo ist Frieden? Was ist Frieden? Wo finde ich Frieden?

Wenn Jesus, der Sohn Gottes, der Fürst des Friedens ist, dann muss sich jeder echte Frieden an Ihm festmachen. Dann muss Frieden im Kleinen beginnen und im Großen enden. Dann muss Friede durch Jesus der Kern sein, um den herum alles andere angelegt ist. Und was diesen Kern angeht, da ist Frieden in so vielen Bereichen nötig:
  • Frieden zwischen Gott und mir
  • Ein zur Ruhe kommen in Ihm in den verschiedenen Situationen des Alltags
  • Frieden durch erfahrene Vergebung
  • Frieden durch gewährte Vergebung
  • Frieden durch das Abgeben meiner Probleme an Gott
Unendlich könnte man die Liste weiterführen. Und es wird deutlich, dass wenn wir den Fürst des Friedens nicht an diesen Kernproblemen arbeiten lassen, brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn außerhalb des persönlichen Kerns auch kein Frieden herrscht.

Nun ist er aber der Friedefürst – unser Jesus. Dein Jesus! Mein Jesus! ER ist der Friedefürst! Darum haben wir Frieden mit Gott, darum kommen wir zur Ruhe, selbst in der Not, darum haben wir Vergebung und können vergeben. Weil Jesus, der Friedefürst, in uns lebt und uns erfüllen möchte mit Seinem Frieden.

Wie in so vielen Dingen des Glaubens braucht es dazu unser Mitwirken. Ich kann – auch mit Jesus als meinem Retter – den inneren Frieden verlieren. Ich kann festhalten an all den Dingen, die mir den Frieden rauben: Bitterkeit, Unversöhnlichkeit, Eigenbrötelei – und genauso kann ich  mich auf meine Nöte (Friedenstöter) und Schmerzen konzentrieren. Wenn ich auf diese Weise den Friedefürst in die „Besenkammer“ meines Lebens verbanne, brauche ich mich nicht zu wundern, wenn der Wohlgeruch Seines Friedens nicht meine Lebensräume ausfüllt. Sind aber meine Augen auf Ihn gerichtet, meine Hand in Seiner Hand, und bin ich bereit, die Lasten, die ich Ihm gegeben habe, bei Ihm zu lassen, dann wird Sein Friede, der höher ist als alle Vernunft, mein Herz und meine Sinne bewahren.

Wunderbar – Ratgeber – Kraft – Held – Vater der Ewigkeit – Friedefürst!

Darum liebe ich Jesus!

Donnerstag, 21. Mai 2026

Warum ich Jesus liebe (5)

„Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben,
welches Herrschaft ist auf seiner Schulter; und er heißt
Wunderbar, Rat, Kraft, Held, Ewig-Vater, Friedefürst!“ 
(Jesaja 9:6)

„Alles hat seine Zeit“ so heißt das aus Prediger 3 adoptierte Sprichwort. Anschließend werden alle mögliche Dinge unseres Lebens aufgezählt, die alle Anfang und Ende haben. Jesus ist anders! „Ewig-Vater“ oder, wie die Elberfelder Übersetzung es ausdrückt: "Vater der Ewigkeit.“

Jesus ist ungebunden an Raum und Zeit. Seine Zeit ist immer. Seine Zeit zuzuhören und zu erhören; Seine Zeit zu trösten; Seine Zeit zu lieben, Seine Zeit zu führen; Seine Zeit an uns zu wirken, Seine Zeit durch uns zu wirken. Unendlich wäre die Liste. Er ist der Vater der Ewigkeit. Er ist es der WAR, der IST und der KOMMT!

Vor der Erschaffung existierte Er bereits mit dem Vater und dem Geist Gottes in der Dreieinigkeit. Und in Ewigkeit wird Er sein: Sohn Gottes, von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Zeit spielt für Ihn keine Rolle. Das bedeutet auch, dass ich Ihn nicht enttäuschen kann. Wie könnte ich? Nichts ist Ihm neu! Mein Heute ist Sein Gestern. Mein Morgen ist Ihm seit Ewigkeit bekannt!

All das gilt auch für Seine herrliche Vergebung. Für die Sünden von gestern – und für alle Sünden der Vergangenheit ist Er am Kreuz gestorben. Für die Sünden von morgen – und für alle Sünden der Zukunft ist Er am Kreuz gestorben.

Er ist der Vater der Ewigkeit, dessen Tod und Auferstehung alle rettet und allen vergibt, die - vor und nach dem Kreuz auf Golgatha - an Ihn glauben!

Heißt das, dass ich dann ja munter drauflos sündigen kann? Paulus beantwortet diese Frage in Römer 6:2 wenn er sagt:

„Auf keinen Fall! Wir, die wir der Sünde gestorben sind,
wie werden wir noch in ihr leben?“ 
 
Im Johannesevangelium sagt Jesus immer wieder: Wer Ihn liebt, hält Seine Gebote. Wer Seine Gebote missachtet, zeigt dadurch, dass er Jesus nicht liebt.

Ich liebe Jesus, weil er als der Sohn Gottes ewig und unvergänglich ist und weil Er in Ewigkeit vergibt. Ihn liebe ich, indem ich die Sünde hasse!

Mittwoch, 20. Mai 2026

Warum ich Jesus liebe (4)

„Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben,
welches Herrschaft ist auf seiner Schulter; und er heißt
Wunderbar, Rat, Kraft, Held, Ewig-Vater, Friedefürst!“
(Jesaja 9:6)

„You’re my hero!“  „Du bist mein Held!“  - mit diesen Worten himmeln junge Mädchen im englischsprachigen Raum ihre „Boyfriends“ an. Helden gibt es aber auch für die Älteren oder die „Reiferen.“ Kinofilme brauchen ihre Helden ebenso wie die Schlagzeilen mancher Tageszeitungen oder verschiedene Zeitschriften. Und jetzt soll Jesus unser „Held“ sein?

Tatsächlich wird der Herr mehrmals in der Bibel als „Held“ bezeichnet. So in 1 Mose 49:10:

„Es wird das Zepter von Juda nicht weichen
noch der Stab des Herrschers von seinen Füßen,
bis dass der Held komme,
und ihm werden die Völker anhangen.“

1 Samuel 15:29:   Auch lügt der Held in Israel nicht,
und es gereut ihn nicht;
denn er ist nicht ein Mensch,
dass ihn etwas gereuen sollte.

Schließlich Jeremia 20:11: Aber der Herr
ist bei mir wie ein starker Held;
darum werden meine Verfolger fallen und nicht obliegen,
sondern sollen zu Schanden werden,

Jesus ist und bleibt Held, mein Held! Ihm folgen die Völker nach - ich bin dabei! Sein Wesen ist rein und heilig: Er lügt nicht! Von Ewigkeit her bis in alle Ewigkeit macht Er immer alles richtig: Es gereut Ihn nichts! Ja, Er ist (m)ein Held!

Menschliche Helden kommen und gehen – Jesus bleibt! Menschliche Helden haben ihre Mängel – Jesus ist vollkommen! Menschliche Helden sind vergänglich – Jesus ist beständig! Bei vielen menschlichen Helden ist das Ende ungewiss – bei Jesus ist das Ende bekannt: Er hat gesiegt, hat überwunden, ist erhöht!

Darum liebe ich Jesus – Er ist mein Held und Herr!

Dienstag, 19. Mai 2026

Biographie: Reichsgraf Karl Prinz von Salm-Horstmar

Vor einigen Wochen haben wir am Biographiedienstag das Leben von dem Siegerländer Original, Ohm Michel, angeschaut.  Ein Nebencharakter im Buch über Michel ist der Reichsgraf Karl Prinz von Salm –  Horstmar. Er wurde am 20. Oktober 1830 geboren und führte ein eher zurückgezogenes Leben. Folgende Gedanken sind keine gründliche Biographie, geben aber Einblick in sein Leben.

Reichsgraf Karl Prinz von Salm – Horstmar lebte in der Nähe von Münster und war ein aufrichtiger Jünger Jesu. Trotz seiner hohen Stellung besuchte er Gefängnisse in Deutschland und nahm Teil am Schicksal der Inhaftierten. Allein das ist beachtlich, denn zwischen ihm und den von ihm Besuchten gab es sicher mehr als eine Stufe Standesunterschied.

Ein Prinz aber, von der Liebe Jesu gedrängt, bezeugte in den Gefängnissen die Liebe und vergebende Gnade Jesu. Dabei benutzte er keine abgehobene Sprache, noch ließ er seinen Adel raushängen. Mit einfachen Worten wies er auf Jesus hin. Beispielsweise machte er einen ablehnenden Gefangenen auf das Kreuz im Fenster aufmerksam und forderte ihn auf, bei jedem Blick durchs Fenster an das Kreuz auf Golgatha zu denken. Tatsächlich gab der Inhaftierte schließlich seinen Unglauben auf und entschied sich, Jesus zu folgen.

Dieser Prinz setzte sich auch für eine frühzeitige Begnadigung des mittlerweile gläubig gewordenen Ohm Michel ein, der dann nach 12 statt 15 Jahren Haft entlassen wurde, weil der Prinz für ihn gebürgt hatte.

Reichsgraf Karl Prinz von Salm – Horstmar verzichtete später auf den ihm zustehenden Fürstentitel, um in völliger Unabhängigkeit Jesus zu dienen. Spätestens jetzt geht’s ans Eingemachte!

Wenn ich solche Berichte und Biographien lese, stocke und staune ich. Der Mensch hat um Jesu Willen nicht auf den Kauf eines größeren Flachbildschirms verzichtet oder auf einen freien Abend, den er lieber mit seinen Knackifreunden verbrachte, als mit seiner Familie. Der Mann verzichtete auf seinen Titel, um Jesus besser, mehr und unabhängiger dienen zu können. Das beeindruckt mich und ich frage mich, wie weit ich bisher gegangen bin, um Jesus intensiver zu dienen.

Noch eine andere Frage wirft das Beispiel von Reichsgraf Karl Prinz von Salm – Horstmar in mir auf. Dieser bedeutende Mann schaffte es, das Wesen Jesu durch sich leuchten zu lassen. Der Knast war ihm nicht zu dreckig, die Knackis nicht zu niedrig, ihre Sprache nicht zu deftig, sein Ruf ihm nicht zu wichtig und was die Leute dachten, kümmerte ihn scheinbar auch nicht sonderlich – zumindest, wenn es um die Sache Jesu geht. Das beeindruckt mich, denn es spiegelt das Wesen Jesu wider. Der Mann wusste, warum er auf der Welt war, warum Gott ihn in diese Position gestellt hatte und dass er sich nicht krampfhaft an dieser Position festzuhalten brauchte. Der Mann lebte Philipper 2:5-8:

Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war,
der, als er in der Gestalt Gottes war,
es nicht wie einen Raub festhielt, Gott gleich zu sein;
sondern er entäußerte sich selbst,
nahm die Gestalt eines Knechtes an und wurde wie die Menschen;
und in seiner äußeren Erscheinung als ein Mensch erfunden,
erniedrigte er sich selbst
und wurde gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz.

Gesinnt sein wie Jesus – das war Reichsgraf Karl Prinz von Salm – Horstmar. Von Jesus heißt es weiter:

Darum hat ihn Gott auch über alle Maßen erhöht
und ihm einen Namen verliehen, der über allen Namen ist,
damit in dem Namen Jesu sich alle Knie derer beugen,
die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind,
und alle Zungen bekennen, daß Jesus Christus der Herr ist,
zur Ehre Gottes, des Vaters.(Philipper 2:9-11)

Für Menschen, die gesinnt sind wie Jesus, die das Wesen Jesu anziehen – und Reichsgraf Karl Prinz von Salm war einer von ihnen – gilt die Verheißung Jesu:

Wenn jemand mir nachkommen will,
so verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich
und folge mir nach!
Denn wer seine Seele retten will, der wird sie verlieren;
wer aber seine Seele verliert um meinetwillen, der wird sie finden.
Denn was hilft es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt,
aber seine Seele verliert?
Oder was kann der Mensch als Lösegeld für seine Seele geben?
Denn der Sohn des Menschen
wird in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln kommen,
und dann wird er jedem ein­zelnen vergelten nach seinem Tun.
(Matthäus 16:24-27)

Montag, 18. Mai 2026

Warum ich Jesus liebe (3)

„Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben,
welches Herrschaft ist auf seiner Schulter; und er heißt
Wunderbar, Rat, Kraft, Held, Ewig-Vater, Friedefürst!
(Jesaja 9:6)

Mit meinen mittlerweile achtundXzig Jahren lerne ich es mehr und mehr schätzen, dass ER meine Kraft ist. Niemand gibt gerne zu, dass die Kraft nicht mehr dieselbe ist wie vor 20, 25, 30 oder 35 Jahren. Aber irgendwann hilft willentliche Ignoranz nicht mehr und man muss sich den Tatsachen stellen.

Was man mit 20 noch erzwungen hat, versucht man einige Jahrzehnte später gar nicht erst. Die eigene Kraft hat nachgelassen und die Erkenntnis wächst, dass vielleicht zu viel in der Vergangenheit in eigener Kraft versucht wurde. Schön, dass dann, wenn unsere eigene Kraft am Ende ist, ER unsere Kraft wird. In Jesaja 40:31 heißt es:

„Aber die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft,
dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler,
dass sie laufen und nicht matt werden,
dass sie wandeln und nicht müde werden.“

Es ist die Kraft des Herrn, die bleibt. Sie geht nicht aus, sie schwächt sich nicht ab, sie fährt nicht Achterbahn. Die Kraft des Herrn verleiht Flügel, Adlerflügel. Zu finden ist sie in Jesus. Nicht nur gibt Er uns Kraft, Er ist unsere Kraft. Je besser ich Ihn kenne, je inniger ich Ihm folge – je mehr erfahre ich Seine Kraft.

Und wie sieht es aus, wenn ich mich mal wieder (oder immer noch) schwach fühle, leer, unfähig? Vermutlich hat Paulus sich auch öfters so gefühlt. Es macht Mut in 2. Korinther 12:9+10 von dem größten aller Missionare zu lesen, der erklärt:

„Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen,
denn meine Kraft wird in der Schwachheit vollkommen!
Darum will ich mich am liebsten meiner Schwachheiten rühmen,
damit die Kraft des Christus bei mir wohne.
Darum habe ich Wohlgefallen an Schwachheiten,
an Misshandlungen, an Nöten,
an Verfolgungen, an Ängsten um des Christus willen;
denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark.

Wir dürfen schwach sein in uns selbst. Jesus ist unsere Kraft!

Sonntag, 17. Mai 2026

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss!


Matthäus 8:18-22

18 Als aber Jesus die große Volksmenge um sich sah, befahl er, ans jenseitige Ufer zu fahren.
19 Und ein Schriftgelehrter trat herzu und sprach zu ihm: Meister, ich will dir nachfolgen, wohin du auch gehst!
20 Und Jesus sprach zu ihm: Die Füchse haben Gruben, und die Vögel des Himmels haben Nester; aber der Sohn des Menschen hat nichts, wo er sein Haupt hinlegen kann.
21 Ein anderer seiner Jünger sprach zu ihm: Herr, erlaube mir, zuvor hinzugehen und meinen Vater zu begraben!
22 Jesus aber sprach zu ihm: Folge mir nach, und lass die Toten ihre Toten begraben!
 
Herzliche Einladung zum Gottesdienst

Anbetung Gebet - Predigt
Abendmahl

Gemeinsames Mittagessen

 Wir freuen uns auf dich!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr

Sonntagszitat:

Man kann nicht Nachfolger Jesu sein
und dann ein frommer Einsiedler werden.

(Friedrich von Bodelschwingh)

In der Nachfolge Jesu geht keine Anstrengung verloren
deshalb geh weiter!
(Corrie ten Boom)

Wer also behauptet, mit Christus verbunden zu sein,
soll auch so leben, wie Christus gelebt hat.

(1. Johannes 2:6)

Samstag, 16. Mai 2026

Warum ich Jesus liebe (2)

„Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben,
welches Herrschaft ist auf seiner Schulter; und er heißt
Wunderbar, Rat, Kraft, Held, Ewig-Vater, Friedefürst.“

Guter Rat ist teuer. Das ist ein Sprichwort, das stimmt! Rat brauchen wir alle, suchen wir alle und von guten Ratschlägen werden wir alle verfolgt! Das Fernsehen bietet uns Rat an, genauso wie das Radio, Zeitschriften aller Art, das Internet, gute und schlechte Freunde und die Apotheken Umschau, um nichts zu vergessen. Nicht alles ist umsonst, an nicht alles ist leicht dranzukommen und vieles ist KEIN guter Rat. Der guten, klaren Ratgeber sind wenig.

Die Bibel sagt uns, dass Jesus unser Ratgeber ist! Er ist – und er hat Rat für jedermann.
Oft wissen wir, wo wir uns Rat holen können. Für Ratschläge betreffs meines Autos gehe ich zur Werkstatt. Wenn ich Zahnschmerzen habe, zum Zahnarzt. Wenn ich Informationen zu einem Produkt brauche, gibt es neben dem Internet die Verbraucherzentrale. Wer aber berät mich, wenn ich Sorgen habe, wenn ich furchtsam bin, Zukunftsängste habe, dem Tod entgegengehe? Wer berät mich, wenn es in der Ehe nicht mehr stimmt, wenn ich von Bindungen loskommen möchte? Wo oder wer ist meine Anlaufstation, wenn alles andere versagt?

In Matthäus 7 sagt Jesus, wie es den Menschen ergehen wird, die ihr Leben nach Seinem Rat ausrichten. Ihr Leben wird verglichen mit einem Gebäude, dass auf Felsen gebaut ist. Wenn Wellen der Sorgen, der Angst, der Einsamkeit an das Haus stoßen, wenn Stürme der Trauer, der Krankheit und der scheinbaren Ausweglosigkeit unser Leben in seinen Grundfesten erschüttern wollen, dann haben wir einen Ratgeber.

Manchmal zeigt Sein Rat uns den Weg, den wir suchen. Manchmal ist Sein Rat wie die beruhigende Stimme der Mutter, die Geborgenheit vermittelt. Manchmal ist Sein Rat verblüffend einfach, manchmal wie eine plötzliche Tür aus dem Nichts heraus. Immer aber ist Sein Rat wunderbar und hilfreich.

Es gibt Situationen, in denen unsere Augen gehalten und unsere Ohren scheinbar verstopft sind. Gott scheint weg, weit weg, unerreichbar zu sein. ABER: Er hat uns Seinen Heiligen Geist gelassen, und Er hat Sein Bodenpersonal hier gelassen. Wenn uns Sein Rat weit weg zu sein scheint, lasst uns aufeinander zugehen, gemeinsam Seinen Rat suchen und gemeinsam im Gebet den großen Ratgeber und Seelsorger unserer Seelen, Jesus, suchen! Sein Rat ist wunderbar. Darum liebe ich Jesus!

Freitag, 15. Mai 2026

Warum ich Jesus liebe (1)

Ich bin ja schon froh, dass Namensbedeutungen und Leben der Namensträger nicht mehr so übereinstimmen, wie das vielfach in biblischen Zeiten der Fall war. „Wolfgang“ hätte dann mit „Waffengang“ oder „List“ zu tun. – In biblischen Zeiten beschrieben die Namen der Menschen oft ihren Charakter, ihre Persönlichkeit oder Lebensgeschichte. So bedeutet Abraham Vater einer großen Menge, Sarah bedeutet: Prinzessin einer Menge. David (Geliebter) war in der Tat ein Mann nach Gottes Herzen. Und Moses wurde tatsächlich „aus dem Wasser gezogen“.

Jesus hat eine Menge verschiedener Titel und Namen. Sie alle stimmen zu 100 % mit seiner Lehre, seinem Leben und Wesen überein. In den nächsten Beiträgen soll es darum gehen, wer Jesus gemäß Jesaja 9:6 ist, was dies für uns bedeutet und warum es Grund ist, Ihn zu lieben! Wir lieben, was uns wertvoll, was uns etwas bedeutet. Wir lieben Jesus in dem Maß, wie wir erkennen, wie wertvoll Er ist. Luther übersetzt den Jesajavers ursprünglich so:

„Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben,
welches Herrschaft ist auf seiner Schulter; und er heißt
Wunderbar, Rat, Kraft, Held, Ewig-Vater, Friedefürst,“

Ich liebe Jesus, weil er WUNDERBAR ist! Milliarden Menschen haben seit Beginn des Lebens auf der Erde gelebt – keiner so wie Jesus. „Wunderbar“ erklärt, was Ihn und Sein Leben ausmacht:
  • Die Prophetien über alle möglichen Aspekte seines Lebens sind wunderbar! – Sie wurden hunderte oder tausende von Jahren zuvor ausgesprochen und niedergeschrieben und erfüllten sich ohne Ausnahme! Diese Vorhersagen waren so konkret und detailliert wie etwa Sein Geburtsort, Seine Todesart, Seine Auferstehung, viele Seiner Handlungen und Lehren.
  • Seine Geburt war wunderbar. Nicht nur war es eine Jungfrauengeburt, die genau an dem Ort geschah, der hunderte Jahre vorher genannt wurde – sie geschah in vielerlei Hinsicht in übernatürlicher Weise.
  • Seine Taten sind und waren wunderbar. Er gab Blinden das Augenlicht zurück, heilte Aussätzige, speiste Tausende mit eine paar Broten und Fischen und weckte sogar Tote auf.
  • Seine Lehre war wunderbar. Er lehrte mit einer Vollmacht, die all denen auffiel, die ihm zuhörten. Seine Lehren waren revolutionär. Er lehrte Feindesliebe, bedingungslose Vergebung, soziale Verantwortung und gab Ordnungen für das Miteinander untereinander und die Gemeinschaft mit Gott.
  • Sein Sterben war wunderbar. Es war freiwillig! Es war (für Ihn) unnötig, denn Er war sündlos. Es war stellvertretend (für uns)! Durch Sein Sterben hat er all denen, die sich zu Ihm zählen, die „Schmutzkleidung“ ausgezogen – und die „göttliche Gerechtigkeit“ angezogen!
  • Seine Auferstehung war wunderbar. Nie zuvor ist jemand aus den Toten zurückgekehrt wie Jesus. Hunderte von Jahren zuvor vorhergesagt, erfüllt sich die Prophetie auf den Punkt. Jesu Auferstehung besiegt den Tod und besiegelt die Niederlage des Teufels. Halleluja!
  • Seine Himmelfahrt war wunderbar, denn dort vertritt er jetzt alle die, die zu Ihm gehören und an Ihn glauben. Wer zu  Jesus Jüngern gehört, ist Tagesgespräch im Himmel. WOW!
  • Seine Verheißungen sind wunderbar. Und derer sind viele. Ob es ums Gebet geht, um die Aufforderung, sich nicht zu sorgen, sich nicht zu fürchten oder das Versprechen, einmal bei Ihm zu sein – Seine Verheißungen, von der ersten bis zur letzten, sind atemberaubend wunderbar!
Wenn Jesus so wunderbar ist, so wertvoll, wer wollte an Ihm vorbeigehen? Wer wollte Ihn ignorieren? Wer könnte Ihn nicht lieben?