Vor einigen Wochen haben wir am Biographiedienstag das Leben von dem Siegerländer Original, Ohm Michel, angeschaut. Ein Nebencharakter im Buch über Michel ist der Reichsgraf Karl Prinz von Salm – Horstmar. Er wurde am 20. Oktober 1830 geboren und führte ein eher zurückgezogenes Leben. Folgende Gedanken sind keine gründliche Biographie, geben aber Einblick in sein Leben.
Dienstag, 19. Mai 2026
Biographie: Reichsgraf Karl Prinz von Salm-Horstmar
Montag, 18. Mai 2026
Warum ich Jesus liebe (3)
Sonntag, 17. Mai 2026
Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss!
19 Und ein Schriftgelehrter trat herzu und sprach zu ihm: Meister, ich will dir nachfolgen, wohin du auch gehst!
20 Und Jesus sprach zu ihm: Die Füchse haben Gruben, und die Vögel des Himmels haben Nester; aber der Sohn des Menschen hat nichts, wo er sein Haupt hinlegen kann.
21 Ein anderer seiner Jünger sprach zu ihm: Herr, erlaube mir, zuvor hinzugehen und meinen Vater zu begraben!
22 Jesus aber sprach zu ihm: Folge mir nach, und lass die Toten ihre Toten begraben!
Anbetung - Gebet - Predigt
Abendmahl
Gemeinsames Mittagessen
Wir freuen uns auf dich!
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr
Sonntagszitat:
Man kann nicht Nachfolger Jesu sein
und dann ein frommer Einsiedler werden.
(Friedrich von Bodelschwingh)
In der Nachfolge Jesu geht keine Anstrengung verloren
deshalb geh weiter!
(Corrie ten Boom)
Wer also behauptet, mit Christus verbunden zu sein,
soll auch so leben, wie Christus gelebt hat.
(1. Johannes 2:6)
Samstag, 16. Mai 2026
Warum ich Jesus liebe (2)
Freitag, 15. Mai 2026
Warum ich Jesus liebe (1)
- Die Prophetien über alle möglichen Aspekte seines Lebens sind wunderbar! – Sie wurden hunderte oder tausende von Jahren zuvor ausgesprochen und niedergeschrieben und erfüllten sich ohne Ausnahme! Diese Vorhersagen waren so konkret und detailliert wie etwa Sein Geburtsort, Seine Todesart, Seine Auferstehung, viele Seiner Handlungen und Lehren.
- Seine Geburt war wunderbar. Nicht nur war es eine Jungfrauengeburt, die genau an dem Ort geschah, der hunderte Jahre vorher genannt wurde – sie geschah in vielerlei Hinsicht in übernatürlicher Weise.
- Seine Taten sind und waren wunderbar. Er gab Blinden das Augenlicht zurück, heilte Aussätzige, speiste Tausende mit eine paar Broten und Fischen und weckte sogar Tote auf.
- Seine Lehre war wunderbar. Er lehrte mit einer Vollmacht, die all denen auffiel, die ihm zuhörten. Seine Lehren waren revolutionär. Er lehrte Feindesliebe, bedingungslose Vergebung, soziale Verantwortung und gab Ordnungen für das Miteinander untereinander und die Gemeinschaft mit Gott.
- Sein Sterben war wunderbar. Es war freiwillig! Es war (für Ihn) unnötig, denn Er war sündlos. Es war stellvertretend (für uns)! Durch Sein Sterben hat er all denen, die sich zu Ihm zählen, die „Schmutzkleidung“ ausgezogen – und die „göttliche Gerechtigkeit“ angezogen!
- Seine Auferstehung war wunderbar. Nie zuvor ist jemand aus den Toten zurückgekehrt wie Jesus. Hunderte von Jahren zuvor vorhergesagt, erfüllt sich die Prophetie auf den Punkt. Jesu Auferstehung besiegt den Tod und besiegelt die Niederlage des Teufels. Halleluja!
- Seine Himmelfahrt war wunderbar, denn dort vertritt er jetzt alle die, die zu Ihm gehören und an Ihn glauben. Wer zu Jesus Jüngern gehört, ist Tagesgespräch im Himmel. WOW!
- Seine Verheißungen sind wunderbar. Und derer sind viele. Ob es ums Gebet geht, um die Aufforderung, sich nicht zu sorgen, sich nicht zu fürchten oder das Versprechen, einmal bei Ihm zu sein – Seine Verheißungen, von der ersten bis zur letzten, sind atemberaubend wunderbar!
Donnerstag, 14. Mai 2026
Pump
Wer hat’s gemerkt? Letzte Sonntag, am 10.Mai? Nein, nicht der Muttertag. Der war so ziemlich offensichtlich und immer wieder auch in der Werbung erwähnt. Nein, ich meine die natürlichen Ressourcen für das Jahr 2026, die wir seit letztem Sonntag aufgebraucht haben. Will heißen: Was uns für dieses Jahr zur Verfügung stand, ist seit dem 10. Mai aufgebraucht. Alles, was wir jetzt noch an Holz, Bodenschätzen, Rohstoffen etc. ernten, kann der Globus nicht mehr erneuern. Wir leben auf Pump ... den wir sicher niemals werden zurückzahlen können. Wie langfristig das gut gehen wird – wer weiß?
Als ich die Infos dieser Tage im Internet las, wurde mir die Vergänglichkeit des Lebens und die Vergänglichkeit der Erde mal wieder neu bewusst. Was Irdisch ist, vergeht. Jesus sagt:
Himmel und Erde werden vergehen ... (Matthäus 24:35a)
Keineswegs bedeutet das Gleichgültigkeit gegenüber allem, was vergänglich ist. Aber es ermahnt, den richtigen Akzent zu setzen und zu unterscheiden zwischen dem Vergänglichen und dem Ewigen. Jesus erklärt auch, was bleibt, was ewig ist:
... aber meine Worte werden nicht vergehen! (Matthäus 24:35b)
Wer sich mit dem guten Ziel – dem Erhalt der vergänglichen Schöpfung – befasst, sollte es nicht versäumen, sich noch intensiver mit den unvergänglichen Wahrheiten des Wortes Gottes zu beschäftigen. Damit nicht genug.
Es gibt tatsächlich etwas, das die Menschheit dringendst benötigt und das sich schneller erneuert, als wir es aufbrauchen können. Es ist nichts Irdisches, sondern etwas, das in Gottes Wesen begründet ist und aus Seiner Gegenwart hervorquillt.
Dein Reich ist ein Reich für alle Ewigkeiten, und deine Herrschaft währt durch alle Geschlechter. (Psalm 145:13)
Dein Thron, o Gott, währt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das Zepter deines Reiches ist ein Zepter des Rechts. (Hebräer 1,8)
Dankt dem Herrn der Herren; denn seine Gnade währt ewiglich! (Psalm 136,3)
Denn seine Gnade ist mächtig über uns, und die Treue des Herrn währt ewig. (Psalm 117,2)
Gnadenbeweise des Herrn sind’s, dass wir nicht gänzlich aufgerieben wurden, denn seine Barmherzigkeit ist nicht zu Ende; 23 sie ist jeden Morgen neu, und deine Treue ist groß! (Klagelieder 3:22+23)
Die Herrlichkeit des Herrn wird ewig währen; (Psalm 104,31)
Reichtum und Fülle ist in seinem Haus, und seine Gerechtigkeit bleibt ewiglich bestehen. (Psalm 92,9)
Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen Gnade um Gnade. (Johannes 1:16)
Du aber, Herr, bist auf ewig erhaben! (Psalm 92,9)
Hier werden Wesenszüge Gottes erwähnt, die Seinen ewigen Charakter beschreiben und uns gewaltig ermutigen können. Als Menschen, die in einer vergänglichen, begrenzten Welt leben, die vielen Schrecken und Angst einjagt, sind wir verbunden mit der Ewigkeit, mit dem ewigen, lebendigen Gott, dessen Ressourcen – auch für uns – kein Ende haben.
Täglich ist Seine Gnade neu. Täglich hält Er uns fest in Seiner Treue. Seine Herrlichkeit, Macht und Fähigkeiten sind endlos. Seine Liebe ist eine nie versiegende Quelle (Jeremia 31:3):
„Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt;
darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Gnade.“
Ein Leben in Gemeinschaft mit Jesus ist kein Leben auf Pump. Es ist ein Leben in der Fülle!
Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben
und es im Überfluss haben.
(Johannes 10:10)
Mittwoch, 13. Mai 2026
Bete für Leah!!!
Sie weigerte sich, ihrem christlichen Glauben abzuschwören und entschied sich trotz ihrer Angst, lieber Leiden zu ertragen, als Jesus zu verleugnen. Seit vielen qualvollen Jahren wird sie gefangen gehalten.
In der Erklärung vom Anfang diesen Jahres heißt es: „Während Leah nun bereits ihr neuntes Jahr in unvorstellbarer Not erlebt, soll sie eine Zwangsheirat, mehrere Geburten und anhaltendes Leid erduldet haben“, so die Berichte einiger Mädchen, die gerettet wurden oder aus der Gefangenschaft flohen und angeblich bestätigten, dass Leah noch am Leben ist.
Morgen, am 14. Mai hat Leah Geburtstag. Sie wird 23 Jahre alt, der 9. Geburtstag in Gefangenschaft unter Terroristen. Ein "herzlicher Glückwunsch zum Geburtstag" hört sich fast sarkastisch an. Aber wir wünschen und beten für einen gesegneten Geburtstag. Wir wollen besonders in diesen Tagen konkret um Ihre Freilassung und für ihre Familie beten. Bitte bete mit:
... dass der Herr Leahs Glauben stärkt und ihr auf übernatürliche Weise begegnet und Kraft schenkt.
... dass Jesus sie an das erinnert, was in ihrer Kindheit in ihr Herz gesät wurde.
... dass sie bald - BALD! - freikommt, sei es durch einen Befreiungsschlag, durch ein Wunder oder Flucht.
... dass Jesus sie vor weiterem Leid bewahrt und ihr hilft dir Erlebnisse der Vergangenheit zu verarbeiten.
... dass auch ihre Eltern und ihre Familie Heilung, Erleichterung und neue Hoffnung erfährt.
War Salomos Bitte die richtige Bitte?
Was gehört für Dich zu den traurigsten Abschnitten der gesamten Bibel?
Sicher gibt es da viele Optionen: Der Fall von Adam und Eva im Paradies, das Goldene Kalb, die Flucht des Jona, Kreuzigung und Tod Jesu – und sicherlich einiges andere.
Kürzlich las ich Kapitel 11 im 1 Buch der Könige. Ich meine, dass dieses Kapitel definitiv zu den traurigsten der Bibel gehört. Allein die ersten 10 Verse beschreiben die Situation klar:
Aber der König Salomo liebte viele fremde Frauen neben der Tochter des Pharao: moabitische, ammonitische, edomitische, zidonische und hetitische, 2 aus den Heidenvölkern, von denen der Herr den Kindern Israels gesagt hatte: Geht nicht zu ihnen und lasst sie nicht zu euch kommen, denn sie werden gewiss eure Herzen zu ihren Göttern wenden! An diesen hing Salomo mit Liebe. 3 Und er hatte 700 fürstliche Frauen und 300 Nebenfrauen; und seine Frauen verleiteten sein Herz. 4 Und es geschah zu der Zeit, als Salomo alt geworden war, da wendeten seine Frauen sein Herz anderen Göttern zu, sodass sein Herz nicht mehr ungeteilt mit dem Herrn, seinem Gott, war wie das Herz seines Vaters David. 5 So lief Salomo der Astarte nach, der Gottheit der Zidonier, und Milkom, dem Gräuel der Ammoniter. 6 Und Salomo tat, was böse war in den Augen des Herrn, und er folgte dem Herr nicht völlig nach wie sein Vater David. 7 Auch baute Salomo eine Höhe für den Kemosch, den Gräuel der Moabiter, auf dem Berg, der östlich von Jerusalem liegt, und für den Moloch, den Gräuel der Ammoniter. 8 Und ebenso machte er es für alle seine ausländischen Frauen, die ihren Göttern räucherten und opferten. 9 Da wurde der Herr zornig über Salomo, weil sein Herz sich abgewandt hatte von dem Herrn, dem Gott Israels, der ihm zweimal erschienen war, 10 ja, der ihm gerade wegen dieser Sache das Gebot gegeben hatte, dass er nicht anderen Göttern nachwandeln solle; aber er beachtete nicht, was ihm der Herr geboten hatte.
Es geht hier nicht um Max Mustermann oder irgendeinen Durchschnittsbürger. Es geht um König Salomo, den Thronfolger des Mannes nach Gottes Herzen: David. Es geht um Salomo, über den es heißt:
„Siehe, so habe ich nach deinen Worten gehandelt. Siehe, ich habe dir ein weises und verständiges Herz gegeben, dass deinesgleichen vor dir nicht gewesen ist und deinesgleichen auch nach dir nicht aufkommen wird.“ (1 Könige 3:12) „Und Salomo war weiser als alle Menschen …“ (1. Könige 5,10)
„So wurde der König Salomo größer an Reichtum und Weisheit als alle Könige auf Erden.“ (1. Könige 10,23)
Der weiseste Mann und wohlhabendste Mensch auf Erden, gesegnet von Gott mit unfassbarem Segen – und dann das! UND DANN DAS!
Mein Bekannter sagte einmal, nachdem er 1 Könige 10 gelesen hatte: „Statt um ein weises Herz, hätte Salomo um ein gehorsames Herz bitten sollen!“ – Vielleicht hatte er recht; zumindest um ein „weises und gehorsames Herz“ Selbst Salomos übermenschliche Weisheit und sein Gott-geschenktes Verständnis schützten ihn nicht vor Ungehorsam und den Verlust. Mit eindrucksvollen Worten hatte Gott Salomo Seinen Segen zugesprochen, aber mit ebenso eindrucksvollen Worten hatte Er ihn vor Abgötterei und Ungehorsam gewarnt (1 Könige 9:6+7):
Wenn ihr euch aber von mir abwendet, ihr und eure Söhne, und meine Gebote und meine Satzungen, die ich euch vorgelegt habe, nicht befolgt, sondern hingeht und anderen Göttern dient und sie anbetet, 7 so werde ich Israel ausrotten aus dem Land, das ich ihnen gegeben habe; und das Haus, das ich meinem Namen geheiligt habe, werde ich von meinem Angesicht verwerfen, und Israel soll zum Sprichwort und zum Spott werden unter allen Völkern!
Selbst der Segen übermenschlicher Weisheit und unermesslichen Reichtums konnte Gottes Warnung nicht neutralisieren oder entschärfen. Um Davids Willen verlegte Gott den schlimmsten Teil der Strafe in die Zeit nach Salomos Tod, als das prächtige Reich Israels in ein Nord- und ein Südreich zerfiel. Aber auch Salomo selbst und sein Volk litten unter den Folgen seines Ungehorsams, der sich schwerpunktmäßig auf zwei Bereiche konzentrierte:
Zum einen ließ Salomo das göttliche Model der Ehe außer Acht. Zum anderen – und das als Folge – ließ er Gottes Offenbarung außer Acht. Gott hatte sich klar als „der eine, wahre Gott“ offenbart, neben dem Israel keine weiteren Götter akzeptieren durfte. Salomos Vielehe hatte ihn letztlich dahin geführt, dass er mit seiner Weisheit nicht mehr den lebendigen Gott suchte, sondern, durch seine Lust verführt, die toten Götzen der Nationen.



