„So sind wir Menschen. Wir singen und beten in aller Gemütlichkeit. Geht aber mal was verquer, dann zeigt sich´s, wie erbärmlich wenig Gottvertrauen wir haben. “ (Pastor Wilhelm Busch)

Dienstag, 10. Februar 2026

Jotam - Kurzbiografie eines Herrschers

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Jotam war einer der Könige Judas, der einen guten Anfang und ein gutes Ende hatte. König Jotam folgte seinem Vater Usija als König von Juda, obwohl sein Vater noch lebte. Usija hatte sich an Gott versündigt und konnte krankheitsbedingt nicht weiterregieren. Mit 16 Jahren bestiegt Jotam den Thron. Über ihn heißt es in 2 Könige 15:32-38:

Er war 25 Jahre alt, als er König wurde, und er regierte 16 Jahre lang in Jerusalem. Und der Name seiner Mutter war Jerusa, eine Tochter Zadoks. 34 Und er tat, was recht war in den Augen des Herrn; ganz wie sein Vater Ussija gehandelt hatte, so handelte auch er. 35 Nur dass die Höhen nicht wegkamen; denn das Volk opferte und räucherte noch auf den Höhen. Er baute das obere Tor am Haus des Herrn. 36 Was aber mehr von Jotam zu sagen ist, und alles, was er getan hat, ist das nicht aufgezeichnet in der Chronik der Könige von Juda? 37 In jenen Tagen fing der Herr an, Rezin, den König von Aram, und Pekach, den Sohn Remaljas, gegen Juda zu senden. 38 Und Jotam legte sich zu seinen Vätern und wurde begraben bei seinen Vätern in der Stadt seines Vaters David.

Eigentlich „erholsame“ Verse, nachdem seine unmittelbaren Vorfahren kein sonderlich gutes Ende fanden. Ein kleiner, bitterer Beigeschmack ist die Formulierung in Vers 35: ‚Nur dass die Höhen nicht wegkamen ‘.

Jotam tat, was recht war in Gottes Augen. Er handelte wie sein Vater Usija. Im Paralleltext in 2 Chronik 27 wird sogar noch der Zusatz erwähnt: „Doch Jotam drang nicht in das Haus des Herrn ein.“ Das war ja die Sünde, die Usija begangen hatte.

Jotam baute ein Tor am Haus des Herrn aus, kümmerte sich um die Stadtmauer, baute Städte, Türme und Burgen. (‚Nur dass ‘.)

Er zog in den Kampf gegen die Feinde Judas und machte sie tributpflichtig. (‚Nur dass ‘.) Ein lobenswerter König. Ein König, der viel erreichte, gerade weil er dem Herrn von Herzen folgte. In 2. Chronik 27:6 heißt es: So erstarkte Jotam; denn er richtete seine Wege aus vor dem Angesicht des Herrn, seines Gottes.“

Aber da sind diese Worte ‚Nur dass . Auch während seiner Regierungszeit kamen die Götzenaltäre auf den Höhen nicht weg. Nicht, dass Jotam selbst dort geopfert hätte. Es heißt: „Das Volk opferte und räucherte noch auf den Höhen.“  Und auch der Paralleltext in 2 Chronik 27 bezieht sich nicht auf den König, sondern sein Volk (Vers 2): Aber das Volk handelte noch verderblich.“

Schade, dass es in der Biografie des gottesfürchtigen Königs Jotam dieses ‚Nur dass gibt, auch wenn man es in seinem persönlichen Leben nicht überbewerten sollte.

In unserem persönlichen Leben, in unserer Nachfolge allerdings sollten wir von ganzem Herzen danach streben, dass von uns allen gesagt werden kann: So erstarkten sie; denn sie richteten ihre Wege aus vor dem Angesicht des Herrn, ihres Gottes.“ Ohne ‚Nur dass , ohne außer wenn … und ohne ‚wenn und aber‘. Zu viele Christen verpassen das Erstarken im Herrn wegen einer kompromissbereiten Nachfolge. Lasst uns die gewaltige Verheißung Gottes anstreben, der in 2 Chronik 16:9 verspricht:

Denn die Augen des Herrn durchstreifen die ganze Erde, um sich mächtig zu erweisen an denen, deren Herz ungeteilt auf ihn gerichtet ist.

Das war Jotams Erfahrung. Lass es auch Deine Erfahrung werden!

Montag, 9. Februar 2026

Hiob 35:14

Bis zum 14.2. wird es an dieser Stelle nur kurze Impulse geben. Mit Freunden sind wir auf einer Besuchsreise im Mittleren Osten. Auch dort möchten wir ein Licht und Salz in der Welt sein für Jesus. Wir sind dankbar für alle Gebete.

Auch wenn du sagst, du könntest ihn nicht sehen, so liegt die Rechtssache doch vor ihm; warte du nur auf ihn! (Hiob 35:14)

Hiob 35:14 fasziniert mich immer wieder. Der Herr wird Recht schaffen in einer von Ungerechtigkeit erfüllten Welt. Wir erfahren Unrecht – am Arbeitsplatz ... im Studium ... in der Schule ... in der Familie ... in der Gemeinde ... in der Nachbarschaft und an vielen anderen Orten und Gegebenheiten im Leben. Wir leben in einer ungerechten Welt. Und wir schreien zum Herrn, wie Hiob zum Herrn geschrien hat – vielleicht nicht ganz so intensiv. Aber auch wir schreien zum Herrn. Und Er lässt sich Zeit!

Und unsere Geschwister in der Verfolgung schreien zum Herrn – und wir hoffentlich mit ihnen für sie. Und wir fragen uns: Wird ihr Elend nie aufhören? Und Gottes Wort antwortet:

Auch wenn du sagst, du könntest ihn nicht sehen, so liegt die Rechtssache doch vor ihm; warte du nur auf ihn! (Hiob 35:14)

Manchmal kommt die Antwort der Gerechtigkeit schnell; manchmal kommt sie verzögert, wie bei Hiob. Manchmal ist sie verheißen, kommt aber nicht mehr in unserer Zeit. In Offenbarung 6:10 fragen die Märtyrer im Himmel: Und sie schrien mit lauter Stimme: Herr, du Heiliger und Wahrhaftiger, wie lange richtest du nicht und rächst nicht unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen?“

Gottes Zeit der Gerechtigkeit wird kommen, sicherer als das Amen in der Kirche! Der Herr wird Dir Gerechtigkeit verschaffen. Warte Du nur auf Ihn!

Auch wenn du sagst, du könntest ihn nicht sehen, so liegt die Rechtssache doch vor ihm; warte du nur auf ihn! (Hiob 35:14)

Sonntag, 8. Februar 2026

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss!


Jesaja 65:1-3
 
1 Ich bin gesucht worden von denen, die nicht nach mir fragten; ich bin gefunden worden von denen, die mich nicht suchten; ich habe gesagt: »Hier bin ich; hier bin ich!«, zu einem Volk, über dem mein Name nicht ausgerufen war.
2 Den ganzen Tag habe ich meine Hände ausgestreckt nach einem widerspenstigen Volk, das seinen eigenen Gedanken nachgeht auf einem Weg, der nicht gut ist.
3 Es ist ein Volk, das mich beständig ins Angesicht beleidigt, indem es in den Gärten opfert und auf Ziegelsteinen räuchert.
 
Herzliche Einladung zum Gottesdienst

Anbetung Gebet - Predigt
Gemeinschaft

Gemeinsames Mittagessen

 Wir freuen uns auf dich!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr

Sonntagszitat:

Umkehr ist eine totale Kehrtwende und beinhaltet 
eine radikale Veränderung der Gedanken, 
des Herzens und des Willens.  
(Richard Brooks) 
 
Dann werdet ihr den HERRN, euren Gott, suchen. 
Und wenn ihr ihn aufrichtig und ernsthaft sucht, 
werdet ihr ihn finden.
(5 Mose 4:29)

Samstag, 7. Februar 2026

Römer 5:8

Bis zum 14.2. wird es an dieser Stelle nur kurze Impulse geben. Mit Freunden sind wir auf einer Besuchsreise im Mittleren Osten. Auch dort möchten wir ein Licht und Salz in der Welt sein für Jesus. Wir sind dankbar für alle Gebete.

Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. (Römer 5:8)

Dieser Vers hat mich immer wieder erstaunt, begeistert und demütig gemacht – und schafft es immer noch. Zwei Kapitel zuvor schreibt Paulus, dass da kein Gerechter ist, niemand, der nach Gott fragt oder Ihn sucht. Alle sind abgewichen von allem, was gut ist.

Nicht nur, dass niemand nach Gott fragt. Die Menschen spotten, höhnen und verlachen Gott. Sie schwelgen in den Sünden und haben Wohlgefallen an allen, die sich ihnen anschließen. Und wer sich schlussendlich Jesus zuwendet, wird ebenfalls verlacht und verspottet und – je nachdem wo er lebt – verfolgt und umgebracht.

Und Gott? Er liebt! Trotzdem! Verhöhnt und verworfen streckt Er Seine Hände voller Liebe zu denen aus, die Ihn binden, foltern und kreuzigen. Und selbst im Sterben verteilt Er Seinen Segen: Zu einem Verbrecher am Kreuz neben Ihm, der Ihn noch kurz vorher verhöhnt hat, sich dann aber eines Besseren besinnt, sagt Jesus: „Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein!“ Dann, quasi mit dem letzten Atemzug, bittet Er Seinen Vater im Himmel um Vergebung für Seine Mörder. Das ist unser Gott. Liebe! Voller Liebe! Nicht nur für alle, die an Ihn glauben, sondern ebenso für alle, die gegen Ihn rebellieren (und zu denen wir alle einmal gehört haben).

Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.