Wer hat’s gemerkt? Letzte Sonntag, am 10.Mai? Nein, nicht der Muttertag.
Der war so ziemlich offensichtlich und immer wieder auch in der Werbung
erwähnt. Nein, ich meine die natürlichen Ressourcen für das Jahr 2026, die wir
seit letztem Sonntag aufgebraucht haben. Will heißen: Was uns für dieses Jahr zur
Verfügung stand, ist seit dem 10. Mai aufgebraucht. Alles, was wir jetzt noch
an Holz, Bodenschätzen, Rohstoffen etc. ernten, kann der Globus nicht mehr
erneuern. Wir leben auf Pump ... den wir sicher niemals werden zurückzahlen
können. Wie langfristig das gut gehen wird – wer weiß?
Als ich die Infos dieser Tage im Internet las, wurde mir die
Vergänglichkeit des Lebens und die Vergänglichkeit der Erde mal wieder neu
bewusst. Was Irdisch ist, vergeht. Jesus sagt:
Himmel und Erde werden vergehen ... (Matthäus 24:35a)
Keineswegs bedeutet das
Gleichgültigkeit gegenüber allem, was vergänglich ist. Aber es ermahnt, den
richtigen Akzent zu setzen und zu unterscheiden zwischen dem Vergänglichen und
dem Ewigen. Jesus erklärt auch, was bleibt, was ewig ist:
... aber meine Worte werden nicht vergehen! (Matthäus 24:35b)
Wer sich mit dem guten Ziel –
dem Erhalt der vergänglichen Schöpfung – befasst, sollte es nicht versäumen,
sich noch intensiver mit den unvergänglichen Wahrheiten des Wortes Gottes zu
beschäftigen. Damit nicht genug.
Es gibt tatsächlich etwas, das
die Menschheit dringendst benötigt und das sich schneller erneuert, als wir es
aufbrauchen können. Es ist nichts Irdisches, sondern etwas, das in Gottes Wesen
begründet ist und aus Seiner Gegenwart hervorquillt.
Dein Reich ist ein Reich für alle Ewigkeiten, und deine
Herrschaft währt durch alle Geschlechter.
(Psalm 145:13)
Dein Thron, o Gott, währt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das Zepter deines Reiches ist
ein Zepter des Rechts. (Hebräer 1,8)
Dankt dem Herrn der Herren; denn seine Gnade währt ewiglich! (Psalm 136,3)
Denn seine Gnade ist mächtig über uns, und die Treue des Herrn währt ewig. (Psalm 117,2)
Gnadenbeweise des Herrn sind’s, dass wir nicht gänzlich aufgerieben wurden,
denn seine Barmherzigkeit ist nicht zu Ende; 23 sie ist jeden Morgen neu,
und deine Treue ist groß! (Klagelieder 3:22+23)
Die Herrlichkeit des Herrn wird ewig währen; (Psalm 104,31)
Reichtum und Fülle ist in seinem Haus, und seine Gerechtigkeit
bleibt ewiglich bestehen. (Psalm 92,9)
Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen Gnade um Gnade. (Johannes 1:16)
Du aber, Herr, bist auf ewig erhaben! (Psalm 92,9)
Hier
werden Wesenszüge Gottes erwähnt, die Seinen ewigen Charakter beschreiben und
uns gewaltig ermutigen können. Als Menschen, die in einer vergänglichen,
begrenzten Welt leben, die vielen Schrecken und Angst einjagt, sind wir
verbunden mit der Ewigkeit, mit dem ewigen, lebendigen Gott, dessen Ressourcen –
auch für uns – kein Ende haben.
Täglich
ist Seine Gnade neu. Täglich hält Er uns fest in Seiner Treue. Seine Herrlichkeit,
Macht und Fähigkeiten sind endlos. Seine Liebe ist eine nie versiegende Quelle (Jeremia 31:3):
„Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt;
darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Gnade.“
Ein Leben in Gemeinschaft mit Jesus ist kein Leben auf Pump. Es ist ein Leben in der Fülle!
Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben
und es im Überfluss haben.
(Johannes 10:10)