eine gute Botschaft stärkt das Gebein.
(Sprüche 15:30)
Kein „Heute Journal“ und keine „Tagesthemen“ ohne Krieg, Katastrophen oder ähnliches. Korruption, Anschläge und Flüchtlingselend sind allgegenwärtig. Die Verfolgung unserer Glaubensgeschwister, deren Leid wir ja mittragen sollen und wollen, ist ebenfalls nicht gerade erhebend. Die Positivnachrichten nehmen ab. Aber es muss sie doch geben ... irgendwo.
Manchmal wird berichtet, dass Grubenarbeiter nach vielen Tagen gerettet werden, oder dass eine Flugzeugentführung ein gutes Ende nahm. Aber das bleiben Ausnahmen.
Trotzdem gibt es sie, die guten Nachrichten. Kürzlich las ich den Rundbrief von Diospi Suyana, einem Missionsspital in Peru. 2 Seiten (!) voll mit positiven Nachrichten. Es tat dem Herzen (und dem Gebet) gut, so viel zu lesen von dem, was der Herr tut.
Gestern las ich die Zeitschrift der Organisation OM. Wenn man an Afghanistan denkt, kommt einem nicht viel Gutes in den Sinn. Aber in der Zeitschrift heißt es: „Pamir Ministries, eine Partnerorganisation von OM, möchte durch verschiedene Medien Afghanen mit dem Evangelium erreichen. So durfte das Team einen Teil zur Übersetzung der Bibel ins afghanische Paschto beitragen. Auch die Radioprogramme stoßen auf große Resonanz: ‚Viele in unserem Dorf hören gerne eure lehrreichen Programme. Eure Sendungen bringen Licht in unseren Alltag, in dem es sonst wenig gibt, das uns ermutigt und erfreut‘, lautet eine Rückmeldung. Eine weitere Person meinte: ‚Jesus wird in unserer Umgebung immer bekannter. Wo immer ich hingehe. Höre ich Menschen über ihn sprechen.‘“
Es gibt sie, die guten Nachrichten. In all ihren Publikationen berichtet Open Doors immer wieder, von Gottes Treue, wie sie von unseren Geschwistern in der Verfolgung erfahren wird. Bewegende Zeugnisse, die zur Dankbarkeit führen.
All die Berichterstatter, sei es, dass sie von Diospi Suyana, von OM, Open Doors oder sonst einer Organisation oder einer Einzelperson kommen – all diese Berichterstatter sind „Überbringer guter Nachrichten“
Auch wir können unseren Mitmenschen gute Nachrichten vermitteln. Es sind ja nicht nur wir, die wir uns nach guten Nachrichten sehnen. Es sind alle Menschen. Und eine Nachricht ist gut für alle: das Evangelium von Jesus Christus. In Römer 10:13 heißt es:
»Wie lieblich sind die Füße derer, die Frieden verkündigen, die Gutes verkündigen!«
Wir wollen uns freuen über jede gute Nachricht, die uns erreicht. Gleichzeitig wollen wir mitarbeiten, dass die Gute Nachricht von Jesus sich weit und schnell verbreitet.

.jpg)


