„So sind wir Menschen. Wir singen und beten in aller Gemütlichkeit. Geht aber mal was verquer, dann zeigt sich´s, wie erbärmlich wenig Gottvertrauen wir haben. “ (Pastor Wilhelm Busch)

Donnerstag, 12. Februar 2026

Micha 7:18

Bis zum 14.2. wird es an dieser Stelle nur kurze Impulse geben. Mit Freunden sind wir auf einer Besuchsreise im Mittleren Osten. Auch dort möchten wir ein Licht und Salz in der Welt sein für Jesus. Wir sind dankbar für alle Gebete.

Wer ist ein Gott wie du, der die Sünde vergibt und dem Überrest seines Erbteils die Übertretung erlässt, der seinen Zorn nicht allezeit festhält, sondern Lust an der Gnade hat? (Micha 7:18)

Ja, wo ist solch ein vergebender und barmherziger Gott? Der islamische Gott vergibt auch – wenn man genügend gute Werke zum Ausgleich getan hat. Im Hinduismus ist es ausschlaggebend, sein Karma (die Konsequenzen aus seinem Handeln) positiv zu gestalten. Wieder der Gedanke guter Werke und eigener Einflussnahme durch Reue, Gelübde, Rituale, Pilgerfahrten, das Rezitieren von Mantras (Worte oder Silben aus der heiligen Sprache des Hinduismus) etc.  Der Buddhismus bietet Vergebungsmeditationen an, durch die der Meditierende anderen und sich selbst vergibt. Das Judentum ähnelt der biblischen Vergebungslehre am meisten. Immerhin kommt unser heutiger Vers aus der jüdischen Bibel, unserem Alten Testament. Allerdings ist das Erlösungswerk Jesu in der jüdischen Vergebungslehre nicht zu finden.

Wer ist ein Gott wie unser Gott? Wo ist ein Retter wie unser Retter, Jesus. Er weiß, dass wir unsere Sünden nicht selbst vergeben können, ebenso wenig wie ein Leopard seine Flecken aus seinem Fell entfernen kann. Jesus lädt uns ein, unsere Lasten und Sündenflecken zu Ihm zu bringen. Er hat den Preis zur Vergebung unserer Schuld vollkommen gezahlt und vergibt vollkommen und bleibend alle Schuld, die Ihm bekannt und ans Kreuz gebracht wird. Vergebene Schuld kann nicht reaktiviert oder wieder hervorgeholt werden. Vergebene Schuld

Ist versenkt, wo das Meer am tiefsten ist (Micha 7:19). Er wird unsere Sünden so weit von uns entfernen, wie der Osten vom Westen ist (Psalm 103:12). Unwiederbringlich!

Und das alles aufgrund unseres Vertrauens, das wir in Jesus setzen, nicht aufgrund eigener Anstrengung und Werke. Unser Vertrauen auf Seine Gnade – genügt!

Wer ist ein Gott wie du, der die Sünde vergibt
und dem Überrest seines Erbteils die Übertretung erlässt,
der seinen Zorn nicht allezeit festhält,
sondern Lust an der Gnade hat?
 Er wird sich wieder über uns erbarmen, 
unsere Missetaten bezwingen. 
Ja, du wirst alle ihre Sünden in die Tiefe des Meeres werfen!
Micha 7:18+19

 

Mittwoch, 11. Februar 2026

Psalm 103:1-5

Bis zum 14.2. wird es an dieser Stelle nur kurze Impulse geben. Mit Freunden sind wir auf einer Besuchsreise im Mittleren Osten. Auch dort möchten wir ein Licht und Salz in der Welt sein für Jesus. Wir sind dankbar für alle Gebete.

Von David. Lobe den Herrn, meine Seele, und alles, was in mir ist, seinen heiligen Namen!  2  Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiß nicht, was er dir Gutes getan!  3 Der dir alle deine Sünden vergibt und alle deine Gebrechen heilt; 4  der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönt mit Gnade und Barmherzigkeit; 5  der dein Alter mit Gutem sättigt, daß du wieder jung wirst wie ein Adler. (Psalm 103:1-5)

Ich gebe zu, dass es nicht jeden Morgen klappt, aber fast jeden Morgen sitze ich als erstes an der Bettkante, um einige Worte des Lobes und des Dankes an Gott zu richten. Nicht selten bete ich dabei ganz bewusst die Worte Davids aus Psalm 103. Dabei ist mir wichtig:

  • ALLES, was in mir ist soll Seinen Namen loben.
  • Loben möchte ich SEINEN NAMEN! Und der ist vielfältig.
  • Das eine oder andere Gute kann ich Ihm dann im Gebet nennen. An anderes ,öchte ich mich erinnern.
  • Das Geschenk der Vergebung ist sicher das Größte, das Er uns geschenkt hat.
  • Ich werde Heilung empfangen! Vollkommene Heilung! Wenn nicht hier, dann im Himmel!
  • Das (ewige) Verderben ist nichts, was mir persönlich noch Angst machen müsste.
  • Gnade und Barmherzigkeit ist mir wiederfahren und soll mich zieren, so dass andere es sehen.
  • Im Alter wird Gott mich mit Gutem sättigen und mir alle Kraft geben, die ich nach Seinem Vorsatz benötige.

Herrliche Verse! Herrlicher Lobpreis! Herrliche Aussagen Gottes, der niemals lügt!

Dienstag, 10. Februar 2026

Jotam - Kurzbiografie eines Herrschers

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Jotam war einer der Könige Judas, der einen guten Anfang und ein gutes Ende hatte. König Jotam folgte seinem Vater Usija als König von Juda, obwohl sein Vater noch lebte. Usija hatte sich an Gott versündigt und konnte krankheitsbedingt nicht weiterregieren. Mit 16 Jahren bestiegt Jotam den Thron. Über ihn heißt es in 2 Könige 15:32-38:

Er war 25 Jahre alt, als er König wurde, und er regierte 16 Jahre lang in Jerusalem. Und der Name seiner Mutter war Jerusa, eine Tochter Zadoks. 34 Und er tat, was recht war in den Augen des Herrn; ganz wie sein Vater Ussija gehandelt hatte, so handelte auch er. 35 Nur dass die Höhen nicht wegkamen; denn das Volk opferte und räucherte noch auf den Höhen. Er baute das obere Tor am Haus des Herrn. 36 Was aber mehr von Jotam zu sagen ist, und alles, was er getan hat, ist das nicht aufgezeichnet in der Chronik der Könige von Juda? 37 In jenen Tagen fing der Herr an, Rezin, den König von Aram, und Pekach, den Sohn Remaljas, gegen Juda zu senden. 38 Und Jotam legte sich zu seinen Vätern und wurde begraben bei seinen Vätern in der Stadt seines Vaters David.

Eigentlich „erholsame“ Verse, nachdem seine unmittelbaren Vorfahren kein sonderlich gutes Ende fanden. Ein kleiner, bitterer Beigeschmack ist die Formulierung in Vers 35: ‚Nur dass die Höhen nicht wegkamen ‘.

Jotam tat, was recht war in Gottes Augen. Er handelte wie sein Vater Usija. Im Paralleltext in 2 Chronik 27 wird sogar noch der Zusatz erwähnt: „Doch Jotam drang nicht in das Haus des Herrn ein.“ Das war ja die Sünde, die Usija begangen hatte.

Jotam baute ein Tor am Haus des Herrn aus, kümmerte sich um die Stadtmauer, baute Städte, Türme und Burgen. (‚Nur dass ‘.)

Er zog in den Kampf gegen die Feinde Judas und machte sie tributpflichtig. (‚Nur dass ‘.) Ein lobenswerter König. Ein König, der viel erreichte, gerade weil er dem Herrn von Herzen folgte. In 2. Chronik 27:6 heißt es: So erstarkte Jotam; denn er richtete seine Wege aus vor dem Angesicht des Herrn, seines Gottes.“

Aber da sind diese Worte ‚Nur dass . Auch während seiner Regierungszeit kamen die Götzenaltäre auf den Höhen nicht weg. Nicht, dass Jotam selbst dort geopfert hätte. Es heißt: „Das Volk opferte und räucherte noch auf den Höhen.“  Und auch der Paralleltext in 2 Chronik 27 bezieht sich nicht auf den König, sondern sein Volk (Vers 2): Aber das Volk handelte noch verderblich.“

Schade, dass es in der Biografie des gottesfürchtigen Königs Jotam dieses ‚Nur dass gibt, auch wenn man es in seinem persönlichen Leben nicht überbewerten sollte.

In unserem persönlichen Leben, in unserer Nachfolge allerdings sollten wir von ganzem Herzen danach streben, dass von uns allen gesagt werden kann: So erstarkten sie; denn sie richteten ihre Wege aus vor dem Angesicht des Herrn, ihres Gottes.“ Ohne ‚Nur dass , ohne außer wenn … und ohne ‚wenn und aber‘. Zu viele Christen verpassen das Erstarken im Herrn wegen einer kompromissbereiten Nachfolge. Lasst uns die gewaltige Verheißung Gottes anstreben, der in 2 Chronik 16:9 verspricht:

Denn die Augen des Herrn durchstreifen die ganze Erde, um sich mächtig zu erweisen an denen, deren Herz ungeteilt auf ihn gerichtet ist.

Das war Jotams Erfahrung. Lass es auch Deine Erfahrung werden!

Montag, 9. Februar 2026

Hiob 35:14

Bis zum 14.2. wird es an dieser Stelle nur kurze Impulse geben. Mit Freunden sind wir auf einer Besuchsreise im Mittleren Osten. Auch dort möchten wir ein Licht und Salz in der Welt sein für Jesus. Wir sind dankbar für alle Gebete.

Auch wenn du sagst, du könntest ihn nicht sehen, so liegt die Rechtssache doch vor ihm; warte du nur auf ihn! (Hiob 35:14)

Hiob 35:14 fasziniert mich immer wieder. Der Herr wird Recht schaffen in einer von Ungerechtigkeit erfüllten Welt. Wir erfahren Unrecht – am Arbeitsplatz ... im Studium ... in der Schule ... in der Familie ... in der Gemeinde ... in der Nachbarschaft und an vielen anderen Orten und Gegebenheiten im Leben. Wir leben in einer ungerechten Welt. Und wir schreien zum Herrn, wie Hiob zum Herrn geschrien hat – vielleicht nicht ganz so intensiv. Aber auch wir schreien zum Herrn. Und Er lässt sich Zeit!

Und unsere Geschwister in der Verfolgung schreien zum Herrn – und wir hoffentlich mit ihnen für sie. Und wir fragen uns: Wird ihr Elend nie aufhören? Und Gottes Wort antwortet:

Auch wenn du sagst, du könntest ihn nicht sehen, so liegt die Rechtssache doch vor ihm; warte du nur auf ihn! (Hiob 35:14)

Manchmal kommt die Antwort der Gerechtigkeit schnell; manchmal kommt sie verzögert, wie bei Hiob. Manchmal ist sie verheißen, kommt aber nicht mehr in unserer Zeit. In Offenbarung 6:10 fragen die Märtyrer im Himmel: Und sie schrien mit lauter Stimme: Herr, du Heiliger und Wahrhaftiger, wie lange richtest du nicht und rächst nicht unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen?“

Gottes Zeit der Gerechtigkeit wird kommen, sicherer als das Amen in der Kirche! Der Herr wird Dir Gerechtigkeit verschaffen. Warte Du nur auf Ihn!

Auch wenn du sagst, du könntest ihn nicht sehen, so liegt die Rechtssache doch vor ihm; warte du nur auf ihn! (Hiob 35:14)