Mittwoch, 25. März 2026
Pass auf, dass Du nicht zu fett wirst!
Dienstag, 24. März 2026
Biographien – Chuck Norris (1940 – 2026)
„Mache dich bereit, deinem Gott zu begegnen!“
(Amos
4:12)
Gut, es ist keine klassische Biographie eines längst verstorbenen geistlichen Helden – aber es ist ein Nachruf und Überblick über das Leben und den Glauben eines der bekanntesten Actionhelden der Vergangenheit.
Chuck Norris wurde am 10. März 1940 in den USA geboren und starb letzte Woche, am 19. März 2026. Seine Kindheit war durch mancherlei Nöte gekennzeichnet, wie etwa die Alkoholsucht des Vaters, das ständige Umziehen und schließlich die Scheidung der Eltern.
Ab 1960 diente er bei der Militärpolizei in Korea, wo er mit dem Training koreanischer Kampfsportarten begann und es bis zum Meister schaffte. In verschiedenen Kampfsportarten gewann er zahllose Preise, gründete seine eigene Kampfsportschule und beendete 1974 als 34 Jähriger seine Karriere. Nach seiner Karriere als Kampfsportler startete er als Schauspieler durch. Seine letzte Rolle spielte er Jahr 2024.
Über seine Mutter sagte er: „Sie liebte Jesus von ganzem Herzen und sie stellte sicher, dass wir das verstehen. Sie beeinflusste mich geistlich und gab mir einen Verantwortungssinn für mein Leben als Erwachsener.“ Seine Mutter betete ständig für ihn und Chuck bekennt: „Ich gab mein Leben Jesus, als ich zwölf Jahre alt war. In diesem Alter ließ ich mich taufen.“ Allerdings verlor er später den Blick für das Wichtigste und erfuhr eine riesige Leere in seinem Inneren. Als er später seine Frau Gina heiratete, führte das gemeinsame Bibellesen zu seiner Umkehr, zurück zu Jesus. Fortan hielt er mit seinem Glauben nicht zurück. Er sprach öffentlich über seinen Glauben, nannte Jesus seinen Herrn und Retter und sich selbst einen wiedergeborenen Christ. Zu verschiedenen Anlässen bezeugte er unter anderem:
„Unsere Existenz ist kein Zufall.“
„Es gibt einen Gott, einen Schöpfer, der Sie und mich gemacht hat, nach seiner Vorstellung.“
Zu Absolventen einer christlichen Universität sagte er:
„Ich war voller Begeisterung für den Herrn, und das bin ich bis heute“. Dann las er ihnen Sprüche 19 vor, bevor er sie aufforderte: „Lasst Ihn eure Schritte lenken. Wenn ihr das tut, könnt ihr nichts falsch machen – das verspreche ich euch.“
„Echte Männer leben für Christus. Es ist wichtig, mit Christus ins Reine zu kommen, solange sich noch die Gelegenheit dazu bietet. Das Leben ist so vergänglich, dass man nie weiß, wann es zu Ende sein wird.“
Für den mehrmaligen Kampfsport Weltmeister, erfolgreichen Schauspieler und überzeugten Christen ging es vor weniger als einer Woche zu Ende. Aber er war vorbereitet, Seinem Schöpfer und Retter, Jesus zu begegnen. Das war für ihn – und das ist für Dich – das Wichtigste im Leben!
„Mache dich bereit, deinem Gott zu begegnen!“
(Amos
4:12)
Montag, 23. März 2026
Frosch, Ratte und Adler
Die alte Fabel des antiken griechischen Dichters Aesop erzählt von einem herrlichen Stückchen Erde mitten in der schönen Natur, wo ein kleiner Teich lag. Dort lebten eine Ratte und ein Frosch.
Die Ratte hatte die Neigung, sich aufzuspielen und sich wichtig zu machen. Aber auch der Frosch war ein recht eigenwilliger Geselle, der so schnell nicht nachgab. So kam es, dass die beiden immer wieder miteinander in Streit gerieten.
Obwohl der Teich Platz für beide Tiere bot, behauptete die Ratte, dass dies einzig und allein ihr Platz sei und der Frosch sich gefälligst zurückziehen müsse. Da plusterte sich der Frosch auf und quakte mit seiner lauten Stimme, dass dies gar nicht infrage käme, weil er derjenige sei, dem dieser Platz schon immer gehöre. So ging der Streit hin und her und nahm kein Ende.
Die beiden waren so mit Zanken beschäftigt, dass sie die herannahende Gefahr nicht erkannten. Ein kreisender Adler beobachtete die Szene und freute sich über die ahnungslose Beute. Der Raubvogel stürzte vom Himmel herab und packte die beiden Streithähne, um sie kurz darauf genüsslich zu verspeisen.
Interessant, wie alte Fabeln sogar geistliche Gefahren für uns Christen illustrieren können. Streit ist Sünde! Sprüche 10,12 lehrt: Hass erregt Streit, aber die Liebe deckt alle Verfehlungen zu. Hass als Quelle, als Ursache von Streit.
Die Bibel beschreibt verschiedene Situationen, in denen Hass oder Streit zu Entzweiung oder sogar zum Tod führt. Unverständlich, wie manche behaupten, wir müssten eine „gesunde Streitkultur“ entwickeln. Eine gesunde Natur zu sündigen? Eine „gesunde Kultur des Fleisches“? – denn Gottes Wort bezeichnet „Streit“ in Galater 5:20 als „Werk des Fleisches“.
Die tödliche Zerstörungskraft des Streites wird nirgends deutlicher und schmerzhafter als dort, wo Geschwister sich zerstreiten, sei es im familiären oder im gemeindlichen Umfeld. Und wie unsinnig sind solche Streitereien in der Regel. Da geht es um Erbe, um Finanzen, um Vorteile – oder um Meinungen, Geschmack oder theologische Nebensächlichkeiten. Und statt sich auf den gemeinsamen Feind zu konzentrieren, der umhergeht wie ein brüllender Löwe, brüllt man sich gegenseitig an und pocht auf sein Recht – oft nur, um als Gewinner vom Platz zu gehen.
Als die Jünger sich stritten, wer wohl der Größte sei – was war eigentlich der Kern des Streites? Was hätte es einem der Jünger geholfen, als klarer Sieger aus dem Streit hervorzugehen? Nichts! Außer einem gebauchpinselten Ego!
Frosch und Ratte wurden am Ende vom gemeinsamen Feind verspeist. Das soll uns Christen nicht (mehr) passieren! Wir wollen wachsam sein, nicht auf dem Weg streiten (1 Mose 45:24), sondern einander Lieben, wie Er uns geliebt hat und dadurch der Welt ein Zeugnis sein, wer der wahre Gott ist und dass wir Seine Kinder sind.
„Wenn ihr aber
einander beißt und fresst, so seht zu, dass ihr nicht voneinander aufgezehrt
werdet.“ (Galater 5,15)
„Soviel an euch
liegt, so habt mit allen Menschen Frieden.“ (Römer 12,18)
„Die Liebe deckt auch der Sünden Menge.“ (1. Petrus 4,8)
Sonntag, 22. März 2026
Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss!
Anbetung - Gebet - Predigt
Gemeinschaft
Gemeinsames Mittagessen
Wir freuen uns auf dich!
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr
Sonntagszitat:
sie hat Füße,
Sie hat Ohren,
Vor allem aber hat sie ein Herz, das lieben und segnen kann.
(Augustinus)
Samstag, 21. März 2026
Der Gott der Wunder
Die Bibel beschreibt an unzähligen Stellen die Möglichkeit des übernatürlichen Handelns Gottes. Natürlich glauben das viele Menschen heute nicht mehr. Manches versucht man, auf irgendeine natürliche Weise zu erklären, anderes wird schlichtweg geleugnet.
Auch dem kleinen Johnny fiel es im Kindergottesdienst schwer, den trockenen Durchzug durchs Rote Meer zu glauben. Als er von seiner Mutter gefragt, was er in der Sonntagsschule gelernt hatte, antwortete er: „Also, Mama, unser Lehrer hat uns erzählt, wie Gott Moses hinter die feindlichen Linien schickte, um die Israeliten aus Ägypten zu retten. Als er am Roten Meer ankam, ließ er seine Ingenieure eine Pontonbrücke – eine Schwimmbrücke – bauen, und alle Menschen konnten sicher hinübergehen. Dann forderte er per Funkgerät Verstärkung von der Zentrale. Die schickte Bomber, um die Brücke zu sprengen. Alle Israeliten wurden gerettet und all ihre Feinde kamen um.“
Die Mutter war entsetzt und fragte: „Johnny, hat dir dein Sonntagschullehrer das wirklich so erzählt?“ „Nein, Mama.“ kam die ehrliche Antwort. „Aber wenn ich es so erzählen würde, wie der Lehrer es getan hat, würdest du es nie glauben!“
Eine Anekdote zum Schmunzeln, aber leider vorstellbar. Tatsache ist: Als Gotteskinder brauchen wir keine natürlichen, wissenschaftlichen Erklärungen für den brennenden Busch, den trockenen Durchzug durchs Rote Meer oder für Wasser, das plötzlich aus einem Felsen sprudelt. Wir haben einen Gott, der in Jeremia 32:27 fragt:
„Ich bin der Herr, der Gott aller Völker der Welt. Sollte mir irgendetwas unmöglich sein?“
Und ein paar Verse weiter bezeugt Gott selbst (Jeremia 32:27 / HfA):
"Ich bin der Herr, der Gott über alle Menschen. Nichts ist für mich unmöglich!"
Im Neuen Testament bestätigt der Engel Gabriel (Lukas 1:37):
Bei Gott ist kein Ding unmöglich.
Und so könnte man fortfahren, Bibelstellen zu zitieren, die die Wunderkraft Gottes bezeugen. Die Bibel bezeugt und beschreibt, dass die Beschreibung „unmöglich“ unmöglich auf Gott zutreffen kann. Jesus, bezeugt Seine Macht, indem Er das dem Menschen Unmögliche tut: Er heilt Kranke, weckt Tote auf, vermehrt Lebensmittel, geht über das Wasser, gebietet Wind und Wellen und verändert Leben, die so festgefahren waren, dass eine Veränderung unmöglich schien. Tatsächlich: Bei Gott ist kein Ding unmöglich!
Lassen wir nicht zu, dass unser Glaube geschwächt wird, indem Menschen die Wahrheit verdrehen. Lassen wir aber auch nicht zu, dass sich Zweifel in unseren Herzen einnisten, weil Gott nicht so handelt, wie wir es Ihm vorschlagen oder erbitten. Jesus hat immer den besseren Weg im Blick. Und während Er diesmal auf wunderbare Weise eingreift, greift Er ein andermal auf eine Weise ein, die wir nicht unbedingt als wunderbar empfinden. Aber glaub mir: Alles Handeln Jesu ist wunderbar!
Lasst uns in dieses Wochenende gehen mit dem Wissen und Vertrauen, dass wir einen wunderbaren Herrn im Himmel haben, dessen Name „Wunderbar“ ist und der Wunder tut.
„Herr, öffne uns die Augen, dass wir Deine Wunder erkennen und Dich preisen!"
Freitag, 20. März 2026
Der Alte ist tot!
Aber er hat Spuren hinterlassen. Das jahrelange Leben unter seiner Herrschaft hat geprägt. Man hat Verhaltensmuster gelernt, die dem Alten gefielen. Man hat sich in eine Richtung bewegt und Denkschemas gelernt, die Gott-los, unabhängig von Gott, waren. Jetzt sind die Furchen tief. Der Alte ist tot, aber die hinterlassenen Furchen im Leben sind tief und mitunter markant. Da muss man erst mal lernen, mit umzugehen.
Um wen geht es hier eigentlich? Die Bibel nennt die Natur dessen, der Jesus noch nicht persönlich kennt: Der alte Mensch. Dieser alte Mensch lehrt uns von Kindesbeinen an, unabhängig von Gott zu leben. Wir entwickeln Verhaltensmuster und Denkschemas, die sich tief in unser Leben einprägen, wie Furchen auf einem viel befahrenen Weg. Dieses gelernte unabhängige Leben von Gott bezeichnet die Bibel als "Fleisch". Die gute Nachricht ist: Der Alte ist tot! In Römer 6:6 lesen wir:
"Wir wissen ja, dass unser alter Mensch mit ihm gekreuzigt ist, damit der Leib der Sünde vernichtet werde, sodass wir hinfort der Sünde nicht dienen."
Das IST eine gute Nachricht! Der Alte ist tot. Gekreuzigt! Gemeinsam mit Jesus wurde er gekreuzigt und hat nichts mehr zu sagen im Leben eines Christen. Seine Tyrannei hat ein Ende. Seine Macht ist gebrochen. Der Alte ist tot! - Aber er hat Spuren hinterlassen. Aus diesen Spuren herauszukommen ist mitunter ein Kampf. Es ist Teil des geistlichen Kampfes, für den Jesus uns gemäß Epheser 6 ausgerüstet hat. Aber auch im Kolosserbrief wird uns in einfachen Worten beschrieben, wie wir aus dem Fahrwasser des toten Alten, aus den Spurrillen, die er hinterlassen hat, herauskommen. In Kolosser 3:3,5,8+9 heißt es:
"Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott. So tötet nun die Glieder, die auf Erden sind, Unzucht, Unreinheit, schändliche Leidenschaft, böse Begierde und die Habsucht, die Götzendienst ist. Nun aber legt alles ab von euch: Zorn, Grimm, Bosheit, Lästerung, schandbare Worte aus eurem Munde; belügt einander nicht; denn ihr habt den alten Menschen mit seinen Werken ausgezogen".
Das (und anderes) sind die Furchen, die getötet und begraben (aufgefüllt) werden sollen. Es ist vielleicht zunächst einfacher, darin weiterzulaufen. Aber das wäre falsch und kurzsichtig. Sie müssen ins Grab. Und womit begraben und wir sie? Kolosser 3:12-14 gibt uns Antwort:
"So zieht nun an als die Auserwählten Gottes, als die Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld; und ertrage einer den andern und vergebt euch untereinander, wenn jemand Klage hat gegen den andern; wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr! Über alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit."
Der Alte ist tot! Die Furchen, die er hinterlassen hat, füllen wir mit dem, was der Neue (unsere neue Natur in Jesus) so gerne tut. Schlussendlich entstehen neue Spuren in unserem Leben, die des Neuen. Und die sind klare Zeugnisse für die verändernde Kraft unseres Retters, Jesus!







