Gestern hatten wir uns eine große Auswahl von Bibelstellen angeschaut, die alle dieselbe Aussage unterstreichen:
Freitag, 10. Juli 2026
Schwarz/Weiß – „Aber ...“
Gestern hatten wir uns eine große Auswahl von Bibelstellen angeschaut, die alle dieselbe Aussage unterstreichen:
Donnerstag, 9. Juli 2026
Schwarz/Weiß
- Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm. (Johannes 3:36)
- Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes. (Johannes 3:18)
- Zu der Frau sprachen sie: Nun glauben wir nicht mehr um deiner Rede willen; wir haben selbst gehört und erkannt, dass dieser wahrhaftig der Retter der Welt, der Christus ist! (Joh. 4:42)
- Jesus spricht: Ich bin der Weg & die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich! (Johannes 14:6)
- Und es ist in keinem anderen das Heil; denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen! (Apostelgeschichte 4:12)
- Von diesem bezeugen alle Propheten, dass durch seinen Namen alle, die an ihn glauben, Vergebung der Sünden empfangen sollen. (Apostelgeschichte 10:43)
- Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden (Römer 10:13)
Mittwoch, 8. Juli 2026
Normalzustand
Geliebte, lasst euch durch das Feuer der Verfolgung unter euch, das euch zur Prüfung geschieht, nicht befremden, als begegne euch etwas Fremdes. (1 Petrus 4:12)
Im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache wird „Normalzustand“ folgendermaßen beschrieben:
Der Normalzustand ist ein gewohnter, erwartbarer Zustand, der der Mehrheit entspricht oder als Normalität (Zustand) und vorschriftsmäßig angesehen wird. Er definiert sich über das, was keinen Stress bereitet und reibungslos funktioniert.
Das hört sich fast etwas zu kompliziert an. Eine ähnliche, aber kompaktere Definition lautet:
„Eine typische oder übliche Situation oder ein typischer oder üblicher Zustand.“
Gibt es auch einen Normalzustand von oder für Christen? Was oder wie sähe der christliche Normalzustand aus? Seltsame Frage! Ich kam darauf durch einen Leitartikel in einer Zeitschrift von Open Doors. Da berichtete der Autor über einen Besuch in einem Land, das im Krieg war und jahrzehntelang unter der Diktatur eines islamischen Regimes gelebt hatte. Der Autor wurde von einheimischen Christen gefragt: „Was ist eigentlich Demokratie?“
Der Normalzustand für uns Christen in der westlichen / demokratischen Welt ist ein Leben in Freiheit – Glaubensfreiheit, Bewegungsfreiheit, Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit, Redefreiheit usw. All das ist Normalzustand – für uns.
Normalzustand für 380.000.000 Christen in vielen Ländern der Welt ist Verachtung, Diskriminierung, Rufmord, Verfolgung, Enteignung, Todesgefahr ... wegen ihrem Glauben. Viele kennen es gar nicht anders. Weder in islamisch, noch in hinduistisch, buddhistisch oder atheistisch dominierten Ländern gehören Freiheiten, die wir genießen, zum Normalzustand. Viele Christen dort kennen es gar nicht anders.
Wir wollen und dürfen Gott danken für die unverdiente Sondergnade, die Er uns gewährt, in Frieden und Freiheit unseren Glauben leben und bezeugen zu dürfen. Biblisch gesehen – so vermute ich – ist unsere Situation in der freien Welt eher ein Unnormalzustand, denn der einleitende Vers aus 1 Petrus 4:12 deutet darauf hin, dass Verfolgung eher normal als unnormal ist. Das bestätigt Jesus in der Bergpredigt (Matthäus 5:10-12):
Glückselig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden, denn ihrer ist das Reich der Himmel! Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und lügnerisch jegliches böse Wort gegen euch reden um meinetwillen! Freut euch und jubelt, denn euer Lohn ist groß im Himmel; denn ebenso haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch gewesen sind.
Und in 2 Timotheus 3:12 lehrt Paulus:
Und alle, die gottesfürchtig leben wollen in Christus Jesus, werden Verfolgung erleiden.
Niemand soll sich selbst zum Märtyrer machen. Aber Leiden, Diskriminierung anzunehmen, Verachtung zu erdulden um Jesu Willen – das gehört zu unserer Christenleben dazu. Der Normalzustand in der Nachfolge Jesu beinhaltet die Bereitschaft, um Seinetwillen Nachteile zu akzeptieren.
Ich danke dem Herrn für die Ermutigung, die Er uns schenkt durch die Standhaftigkeit der Geschwister in der Verfolgung. Sie sind vermutlich dem biblischen Normalzustand eines Glaubenslebens wesentlich näher als wir.
Umso mehr wollen wir für sie beten, und unseren Glauben nicht verstecken, sondern ernst nehmen und in unserem Umfeld bezeugen!
Denkt an das Wort, das ich euch gesagt habe: ›Ein Diener ist nicht größer als sein Herr.‹ Da sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen. Und wenn sie auf mein Wort gehört haben, werden sie auch auf euch hören! (Johannes 15:20)
Aber nicht nur das, sondern wir rühmen uns auch in den Bedrängnissen, weil wir wissen, dass die Bedrängnis standhaftes Ausharren bewirkt. (Römer 5:3)
Dienstag, 7. Juli 2026
Biographie: Girolamo Savonarola
Girolamo Maria Francesco Matteo Savonarola wurde am 21. September 1452 im italienischen Ferrera geboren. Mit sechs weiteren Geschwistern wuchs er auf und erwarb als junger Student den Masterabschluss in Sprach-, Kultur- und Geisteswissenschaften. Im Alter von 22 Jahren wurde er Novize in einem Kloster der Dominikaner. Etwa 2 Jahre später begann er seinen Predigtdienst. Wie Martin Luther einige Jahrzehnte später hatte Savonarola einen starken Drang zum Lesen und Studieren der Heiligen Schrift und stellte sie über die Beschlüsse der Kirche und der Päpste. Er wurde zu einem lauten Kritiker seiner Kirche und rief unermüdlich zur Buße auf. Dabei bedeutete Buße nicht nur Lippenbekenntnis, sondern Umkehr, Abkehr und konkrete Schritte eines veränderten Lebens. Seine Predigten mit starker Kritik an Kirche und Ungerechtigkeit im Staat führten leider auch in die Politisierung seiner Lehr- und Predigttätigkeit.
Im Alter von 47 Jahren wurde ihm vom Papst das Predigen verboten. Das hielt Savonarola nur kurze Zeit aus, bevor er wiederum gegen Unarten und Missstände der Kirche predigte. Im „Fegefeuer der Eitelkeiten“ wurden auf Befehl Savonarolas auf einem Scheiterhaufen Symbole der Verkommenheit verbrannt, die entweder beschlagnahmt oder freiwillig gebracht und ins Feuer geworfen wurden. (Ok, das war eine fragliche Aktion. Fraglich wäre es allerdings auch gewesen, z.B. pornografische Schriften in den Häusern der „Christen“ zu haben). Keine Frage, dass der Vorreformator Savonarola sich durch sein z.T. überstrenges Vorgehen nicht nur Freunde machte. Die herrschende Klasse und die katholische Kirche schauten argwöhnisch auf diesen Bürger in Florenz.
Als die Stimmung kippte und Savonarola an Einfluss verlor, erzwang der Papst die Gefangennahme des Predigers. Savonarola wurde weggesperrt, gefoltert und zum Tod verurteilt. Am 23. Mai 1498, im Alter von nur 45 Jahren starb Savonarola durch Erhängen. Sein Leib wurde anschließend verbrannt und die Asche verstreut.
Während der kirchliche Historiker Cyriacus Spangenberg Savonarola als „vorlutherischen Reformator“ beschrieb, bezeichnete ihn Martin Luther in einem Vorwort zu einer von Savonarolas letzten Schriften als „heiligen Mann“.
Natürlich hat die Biographie eines jeden Menschen Flecken. Für evangelikale Christen ist das Leben und Glaubensleben von Christen des Mittelalters manchmal schwer nachzuvollziehen. In einer Zeit, als es kaum etwas anderes gab als die (fast) allmächtige katholische Kirche, war es nicht einfach, den biblischen Glauben zu leben ... oder überhaupt zu kennen. Savonarola war einer von denen, die Gottes Wort liebten, studierten, lehrten und lebten. Und sicher war er auch ein Wegbereiter der Reformation, die Gott nur wenige Jahre später durch Martin Luther wirkte.
Zitate von Girolamo Savonarola:
Es gibt nichts, was dem Tyrannen verhasster wäre als der Dienst Christi und das rechte christliche Leben, denn es ist geradezu sein Gegenteil, und ein Gegenteil sucht das andre zu vertreiben.
Jedes Mal, wenn man ausdrücklich sehen kann, dass die Befehle der Oberen den Befehlen Gottes entgegen sind und besonders dem Gebot der Liebe, dann dürfte keiner gehorchen.
Sündigen ist menschlich; sich der begangenen Sünden rühmen ist teuflisch.
Eine englischsprachige Kurzbiografie findest Du außerdem HIER.
Montag, 6. Juli 2026
Start in den Tag - „Ein Morgengebet um Hilfe“
"Lieber Gott, bis jetzt ist der Tag ganz gut gelaufen: Ich habe nicht getratscht, bin nicht aus der Haut gefahren und war nicht gemein. Ich habe mich auch nicht egoistisch oder selbstverliebt verhalten.
Aber in ein paar Minuten, Gott, werde ich aus dem Bett aufstehen, und von da an werde ich jede Hilfe brauchen, die ich bekommen kann.“
Richtig, früh am Morgen, gerade aufgewacht, kann der Tag noch ganz gelungen und friedevoll aussehen. Aber bereits Momente nach dem Aufstehen kann sich das ganz schnell ändern. Eine leere Zahnpasta Tube oder Milchtüte nervt, der Kaffee macht einen hässlichen Fleck auf die Tischdecke oder vielleicht sogar aufs Hemd, jemand im Haus macht eine unpassende Bemerkung oder eine digitale Nachricht ruiniert die Laune. Das kann ganz schnell gehen. Das kann man auch nicht unbedingt alles und immer vermeiden. Allerdings glaube ich, dass man die Reaktionen auf Unliebsamkeiten zu Tagesbeginn sehr wohl (oft) regulieren kann.
In Psalm 5:4 beschreibt David, der Mann nach dem Herzen Gottes, wie er seinen Tag beginnt:Herr, in der Frühe wirst du meine Stimme hören; in der Frühe werde ich dir zu Befehl sein und Ausschau halten.
Scheinbar begann David den Morgen damit, Gott zu loben und seinen Tag vor Gott auszubreiten. Er macht sich innerlich bereit, Gott zu Befehl zu sein, bereit zu sein für das, was Gott für ihn geplant hat.
Es scheint Gott zu Gefallen, in der Frühe des Tages zu Seinen Kindern zu reden. Der Prophet Hesekiel schreibt in Kapitel 12:8:
Aber am Morgen früh erging das Wort des Herrn an mich folgendermaßen ...
Und im Neuen Testament finden wir die gleiche Einstellung. Lukas schreibt in Lukas 21:38:
Und alles Volk kam früh zu ihm in den Tempel, um ihn zu hören.
Von Mose wissen wir, dass sein Gesicht leuchtete, wenn er in Gottes Gegenwart gewesen war. Gut, das Leuchten mag vielleicht nicht die Regel bei uns sein, aber ein Aufenthalt in der Gegenwart Jesu wird sicher auch uns anders in den Tag schicken als ein Sprung in den Tag ohne Begegnung mit Jesus.
Nun, es ist sicher wertvoll und recht, wenn wir ähnlich beten, wie es das Gebet am Anfang zum Ausdruck bringt. Aber lasst uns doch in diese Woche gehen mit mehr als einem Stoßgebet, bevor wir aus dem Bett springen. Lasst uns in die Woche und in jeden neuen Tag gehen mit einer Zeit in der Gegenwart Jesu, Zeit mit Seinem Wort und Gebet. Es wird sicher unsere Tage prägen.
Sonntag, 5. Juli 2026
Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss!
2 Lasst uns ihm begegnen mit Lobgesang und mit Psalmen ihm zujauchzen!
3 Denn der Herr ist ein großer Gott und ein großer König über alle Götter.
4 In seiner Hand sind die Tiefen der Erde, und die Gipfel der Berge gehören ihm.
5 Sein ist das Meer, denn er hat es gemacht, und seine Hände haben das Festland bereitet.
6 Kommt, lasst uns anbeten und uns beugen, lasst uns niederfallen vor dem Herrn, unserem Schöpfer!
7 Denn er ist unser Gott, und wir sind das Volk seiner Weide und die Schafe seiner Hand.
Wir freuen uns auf dich!
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr
Sonntagszitat:
"Groß bist du, Herr, und über alles Lob erhaben.
Und da will der Mensch dich preisen,
dieser winzige Teil deiner Schöpfung.
Du selbst regst ihn dazu an;
denn du hast uns zu dir hin geschaffen,
und unruhig ist unser Herz, bis es ruht in dir."
(Micha 7:18+19)
Samstag, 4. Juli 2026
Sei Gottes Instrument
Freitag, 3. Juli 2026
Biolumineszenz
Biolumineszenz! Was für ein Wort; wahrscheinlich den meisten Lesern unbekannt. Mir auch – bis vor zwei oder drei Wochen. Ich stolperte über die Frage eines Skeptikers. Er gab einem Christen zu bedenken: Nach 1 Mose 1:3-5 schuf Gott am ersten Tag das Licht:
Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht. Und Gott sah, dass das Licht gut war; da schied Gott das Licht von der Finsternis. Und Gott nannte das Licht Tag, und die Finsternis nannte er Nacht. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der erste Tag.
Aber erst am vierten Tag schuf Er unsere Sonne, den Mond und die Sterne, die die Erde beleuchten – und Tages und Nachtrhythmus anzeigen sollten (1 Mose 1:14-19):
Und Gott sprach: Es sollen Lichter an der Himmelsausdehnung sein, zur Unterscheidung von Tag und Nacht, die sollen als Zeichen dienen und zur Bestimmung der Zeiten und der Tage und Jahre, und als Leuchten an der Himmelsausdehnung, dass sie die Erde beleuchten! Und es geschah so. Und Gott machte die zwei großen Lichter, das große Licht zur Beherrschung des Tages und das kleinere Licht zur Beherrschung der Nacht; dazu die Sterne. Und Gott setzte sie an die Himmelsausdehnung, damit sie die Erde beleuchten und den Tag und die Nacht beherrschen und Licht und Finsternis scheiden. Und Gott sah, dass es gut war. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der vierte Tag.
Licht am ersten Tag ohne Sonne und ohne Sterne? Was soll das für Licht gewesen sein? Dem erwähnten Christ kam anscheinend keine spontane Antwort in den Sinn (und mir auch nicht). Aber nach einiger Zeit des Nachdenkens kamen mir doch Antworten, die ich auf eine solche Frage geben würde:
1. Die am 4. Tag geschaffenen Lichtquellen werden speziell in Bezug zur Erde genannt. Kann es sein, dass das Licht aus Vers 3 aus nicht konkret genannten anderen Quellen stammte?
2. Manche Ausleger beziehen das Licht aus Vers 3 auf Gottes Herrlichkeit. Es sei hier der Vollständigkeitshalber erwähnt, obwohl ich damit Schwierigkeiten habe, denn Gottes Herrlichkeit wurde nicht geschaffen. Sie ist ewig. Ebenso problematisch finde ich die Erklärung, das Licht aus Vers 3 symbolisch zu erklären.
3. Es gibt Licht, das nicht von der Sonne abhängig ist: Biolumineszenz. Das ist Licht, das durch chemische Reaktionen hervorgerufen wird, z.B. bei manchen Quallen oder Fischen der Tiefsee. Sie benötigen kein Sonnenlicht, um zu leuchten, ebenso wenig wie Glühwürmchen an Land, die ihr eigenes Licht erzeugen.
4. Auch Blitze benötigen keine Sonne, um zu leuchten. Elektrische Spannung erzeugt Reibung, die fließt und die Luft erhitzt. Dadurch entstehen leuchtende Blitze.
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| (CC BY-SA 2.0 DE) |
Dankbar darf jeder Christ sein, dass alles, absolut ALLES, was für unser Heil und eine Ewigkeit im Himmel bei Jesus nötig ist, schlicht und verständlich offenbart ist. Das ist das absolute Grundwissen. Und da bleibt keine Frage offen. Selbst Paulus triumphiert:
Denn ich hatte mir vorgenommen, unter euch nichts anderes zu wissen als nur Jesus Christus, und zwar als Gekreuzigten. (1 Kor. 2:2)







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