Kennst Du den Satz: „Das Internet kennt keine Vergebung!“ Wer immer diesen Satz gesagt hat, hat Recht. Das Internet kennt keine Vergebung. Was einmal geschrieben und eingestellt ist, ist drin. Informationen, Bilder, Ideen, Melodien, Aussagen, die einmal veröffentlicht wurden, können von jedem abgespeichert und weiterverbreitet werden. Was der Öffentlichkeit einmal zugänglich gemacht wurde, kann nicht wieder rückgängig gemacht werden. Ein Video, der auf einer Seite gesperrt wird, erscheint fünf Minuten später auf zehn anderen. Keine Vergebung, keine Vertuschung!
Samstag, 13. Juni 2026
Von Vergebung, von Gott und vom Internet
Kennst Du den Satz: „Das Internet kennt keine Vergebung!“ Wer immer diesen Satz gesagt hat, hat Recht. Das Internet kennt keine Vergebung. Was einmal geschrieben und eingestellt ist, ist drin. Informationen, Bilder, Ideen, Melodien, Aussagen, die einmal veröffentlicht wurden, können von jedem abgespeichert und weiterverbreitet werden. Was der Öffentlichkeit einmal zugänglich gemacht wurde, kann nicht wieder rückgängig gemacht werden. Ein Video, der auf einer Seite gesperrt wird, erscheint fünf Minuten später auf zehn anderen. Keine Vergebung, keine Vertuschung!
Freitag, 12. Juni 2026
Helens Vorbild
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| Bildquelle HIER |
„Sie leben heute in Dänemark. Was können Christen in Europa von Glaubensgeschwistern lernen, die verfolgt werden?“
„In Eritrea gibt es Menschen, die nichts haben, aber trotzdem das Wort Gottes verkündigen. Sie predigen das Wort, auch wenn sie gefoltert oder festgenommen werden. Auch mein damaliger Pastor wurde festgenommen, gefoltert und misshandelt. Man hat ihm einfach so eine Niere entfernt. Er wurde nun entlassen, aber er schwebt weiter in Lebensgefahr. Um in Eritrea Christ zu sein, muss man einen hohen Preis bezahlen. In Europa gibt es dieses Leid und auch die Armut nicht. Evangelisation ist erlaubt. Es herrscht Religionsfreiheit. Hier müsste viel mehr evangelisiert werden. In Eritrea gibt es keine Religions- und Meinungsfreiheit, dennoch versuchen die Menschen, das Evangelium bekannt zu machen. In Europa gibt es diese Freiheit, aber die Menschen trauen sich nicht, für ihren Glauben einzustehen. Jeder Gläubige kann und sollte in seinem eigenen Land für Gott eintreten. Wir sollten keine Angst haben, Jesus zu predigen.“
Donnerstag, 11. Juni 2026
Arbeitsbereitschaft
Es wird berichtet, dass während des Zweiten Weltkriegs in Panama einheimische Arbeitskräfte für den Bau bestimmter wichtiger Projekte eingesetzt werden mussten. Allerdings gerieten die Zeitpläne immer wieder in Verzug, da die Einheimischen sich weigerten, mehr als ein paar Tage pro Woche zu arbeiten. Das war der gesamte Lohn, den sie für ihre Bedürfnisse benötigten. Warum sollten sie mehr arbeiten? Argumente und Bitten waren zwecklos.
Schließlich änderte der amerikanische Kommandant seine Taktik. Er ließ eine Lieferung von Katalogen einer Kaufhauskette einfliegen und sorgte dafür, dass seine Arbeiter diese erhielten. Das Problem der Fehlzeiten verschwand sofort. Die Einheimischen hatten neue Wünsche entwickelt und waren bereit, für deren Erfüllung zu arbeiten.Das erinnert mich an gemeinsame Einkaufsbummel mit meiner Frau. Mein Standardsatz lautet: „Lass uns doch hier und da vorbeigehen. Vielleicht finden wir etwas, von dem wir gar nicht wussten, dass wir es brauchen.“
Auch von unserer Zeit auf den Philippinen kennen wir ähnliche Einstellungen wie in Panama. „Wenn wir genug haben zum Essen, Trinken und Überleben, haben wir eigentlich genug.“ Grundsätzlich keine schlechte Einstellung, denn Gottes Wort sagt (1 Timotheus 6:8):
Wenn wir aber Nahrung und Kleidung haben, soll uns das genügen!
Der Bericht aus Panama macht mich aus anderen Gründen nachdenklich. Die Arbeiter hatten nicht erkannt, wie wichtig die Fertigstellung der Projekte für ihre Auftraggeber war. Ihre Arbeitsbereitschaft wurde durch ihre Selbstzufriedenheit geschmälert. Erst durch Tricks der Arbeitgeber stieg die Arbeitsmoral.
Ich konnte nicht anders, als an unseren himmlischen Dienstherrn zu denken, der uns einen übernatürlich wichtigen Auftrag gegeben hat. Allerdings geht es in diesem Auftrag in erster Linie nicht um unseren Gewinn. Es geht vielmehr um den Dienstherrn und um die Menschen um uns herum.
Nach Epheser 1:5+6 hat die Errettung von Menschen das Ziel, die Größe, die Herrlichkeit Seiner Gnade zu bezeugen.
Er hat uns vorherbestimmt zur Sohnschaft für sich selbst durch Jesus Christus, nach dem Wohlgefallen seines Willens, zum Lob der Herrlichkeit seiner Gnade, mit der er uns begnadigt hat in dem Geliebten.
Zum anderen sagt uns Lukas 15:7, dass die Errettung von Menschen, Freude im Himmel bewirkt.
Und Offenbarung 7 belehrt uns, dass eine riesengroße Schar im Himmel Gott anbeten wird, weil Er würdig ist und weil das Heil von Ihm kommt.
Und die Verbindung zu den Arbeitern in Panama? Sie arbeiteten nur für ihre erkannten Bedürfnisse, danach ließ ihre Arbeit zu wünschen übrig, bis ihre Bedürfnisse stiegen.
Wir arbeiten nicht für unsere Bedürfnisse, sondern für den, der uns gerettet hat - Jesus. Je mehr wir erkennen, was unsere Errettung bedeutet ... und je mehr wir erkennen, was nicht-errettetsein bedeutet ... und : je mehr wir erkennen, wer uns errettet hat – umso mehr wird unsere Hingabe an Jesus steigen.
Ich denke, dass unsere Begeisterung und unser Dienst für Jesus oft nicht Seiner Gottheit, Herrlichkeit, Liebe und Seinem Handeln uns gegenüber entspricht. Oft dienen wir Ihm nur soweit „wie wir Ihn brauchen“. Geht es uns gut genug, haben wir, was wir zu benötigen meinen, verringert sich unser Eifer für Jesus und vieles im Reich Gottes bleibt ungetan.
Lasst uns danach streben, Jesus immer besser kennenzulernen; Ihn immer besser zu verstehen und immer mehr zu lieben. Dann werden unsere eigenen Bedürfnisse kleiner und unser Eifer für Ihn größer. Johannes der Täufer hatte das erkannt, als er ausrief (Johannes 3:30):
Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen.
Mittwoch, 10. Juni 2026
Wer bist Du?
„Da erschien ihm der Engel des Herrn und sprach zu ihm: Der Herr ist mit dir, du tapferer Held! Gideon aber sprach zu ihm: Ach, mein Herr, wenn … warum …?
Dienstag, 9. Juni 2026
Biographie: John Wycliff
Ich liebe christliche Romane, die in der Antike oder im Mittelalter spielen. Zu meinen Lieblingsautoren diesbezüglich gehören Mel Starr oder auch Francine Rivers. Jetzt ist ein neuer Autor hinzugekommen. Das Buch „Schimmer der Wahrheit“ von Jack Cavanaugh spielt im 14. Jahrhundert, zur Zeit von John Wycliff, dem Übersetzer der Bibel in die englische Sprache.
John Wycliff wurde im Jahr 1330 in Hipswell / England geboren. Mit 23 Jahren begann er, Theologie zu studieren und brachte es bis zum Doktor der Theologie. Allerdings verwarf er sich in grundlegenden Lehren mit der katholischen Kirche. Dazu gehörten seine Forderung zur Armut der Kirche, seine antipäpstliche Haltung, sein Verständnis des Abendmahls, und seine Stellung zur Bibel als einzige Autorität.Wycliff genoss großes Ansehen im Volk und hatte starke
politische Unterstützer, was ihm auch in verschiedenen Prozessen gegen den
Papst zugute kam. Nicht in allen theologischen Fragen würden evangelikale
Christen Wycliff heute folgen, aber viele evangelikale Themen vertrat Wycliff
bereits vor 700 Jahren. Er lehnte Heiligenverehrung, Bilder- und Reliquienverehrung
ebenso ab wie die Transsubstantiationslehre (katholische
Abendmahlslehre) oder das Zölibat.
Am bekanntesten dürfte John Wycliff für seine Arbeit mit der Bibel sein. Dazu
sammelte er verschiedene englische Übersetzungen zur Überarbeitung. Seine
Übersetzung war die erste Übersetzung der lateinischen Vulgata ins Englische. Das
allerdings war ein giftiger Dorn im Auge der Kirche, die den Inhalt der Bibel
dem Volk vorenthalten wollte, um ihre eigene Position zu stärken. Darum wurde
Wycliff während seines Lebens verfolgt, nach seinem Tod verworfen und auch
seine Anhänger wurden verfolgt.
Noch während seines Lebens wurden er, seine Lehren und seine Schriften von Papst und Synoden verurteilt. Er verlor seine Ämter in der Kirche und seine Dozententätigkeit an der Universität. Die große Unterstützung im Volk bewahrte ihn vor schlimmerem Leid, vielleicht sogar vor dem Märtyrertod. Am 28. Dezember 1384 erlitt Wycliff während der Messe in seiner Kirche in Lutterworth einen Schlaganfall, und starb wenige Tage später, am 31. Dezember 1384, an dessen Folgen.
Nach seinem Tod wurde er am 4. Mai 1415 als Ketzer verdammt. Seine Knochen wurden exhumiert und 1428 unter der Aufsicht von Bischof Richard Fleming von Lincoln verbrannt. Die Asche wurde in einen Fluss gestreut. Die Verfolgung seiner Anhänger, die die englische Bibelübersetzung im ganzen Land verbreiteten, wurde befohlen. Viele verloren ihr Leben, sowohl durch kirchliche, wie auch durch politische Obrigkeiten.
Aber der Siegeslauf des Wortes Gottes unter dem Volk war nicht mehr zu stoppen. Zu Recht wird Wycliff als ein Vorläufer der Reformation bezeichnet, denn er verstand die Bibel als alleinige Autorität, übersetzte sie in die Sprache des Volkes und setzte sich für die Verbreitung ein.
Heute sind es die "Wycliff Bibelübersetzer", eine Organisation, die sich für die Übersetzung und Verbreitung der Bibel unter Völkern einsetzt, deren Sprachen noch keine Schrift hat.
Wycliff – und unzähliche Menschen nach ihm haben die göttliche Kraft und Auswirkung der Bibel erkannt und können mit dem Psalmisten ausrufen (Psalm 119:162):
Ich freue mich über dein Wort wie einer, der große Beute findet.
Montag, 8. Juni 2026
Aufkleber und Anstecker
Sonntag, 7. Juni 2026
Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss!
36 Als er aber die Volksmenge sah, empfand er Mitleid mit ihnen, weil sie ermattet und vernachlässigt waren wie Schafe, die keinen Hirten haben.
37 Da sprach er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber es sind wenige Arbeiter.
38 Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte aussende!
Gemeinsames Mittagessen
Wir freuen uns auf dich!
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr
Sonntagszitat:
"Unerreichte Völker sind aus gutem Grund unerreicht.
Es ist schwer, mühsam und gefährlich, sie zu erreichen.
Die einfachen Völker sind bereits vergeben."
(David Platt)
„Erwarte Großes von Gott. Wage Großes für Gott.“
(William Carey)
Samstag, 6. Juni 2026
... wie die Kinder
Der
Herr hat sich nie auf eine Hierarchie im Reich Gottes konzentriert.
Er hat Menschen aufgefordert, das Reich Gottes zu suchen. Er hat sie
aufgefordert, Buße zu tun und hineinzukommen. Er hat das Reich Gottes
als herrlich und überaus attraktiv beschrieben – so attraktiv, dass es
sich lohnt, alles andere dafür dran zu geben. Aber Er hat nie eine
Hierarchie für die Teilnehmer an Gottes Reich erstellt. Das war nicht
wichtig, zumindest nicht für Jesus. Es war allerdings wichtig für Seine
Jünger. Sie wollten „Wer“ sein, im Reich ihres Herrn.



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