„So sind wir Menschen. Wir singen und beten in aller Gemütlichkeit. Geht aber mal was verquer, dann zeigt sich´s, wie erbärmlich wenig Gottvertrauen wir haben. “ (Pastor Wilhelm Busch)

Freitag, 13. Februar 2026

Apostelgeschichte 2:18

Bis zum 14.2. wird es an dieser Stelle nur kurze Impulse geben. Mit Freunden sind wir auf einer Besuchsreise im Mittleren Osten. Auch dort möchten wir ein Licht und Salz in der Welt sein für Jesus. Wir sind dankbar für alle Gebete.

Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden; so werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. (Apostelgeschichte 2:38)

Das sind die Worte des Apostel Petrus, nachdem er an Pfingsten seine erste geisterfüllte Predigt in Jerusalem gehalten hatte. Die Menschen waren so überführt, dass sie unbedingt gerettet werden wollten. „Was sollen wir tun?“ fragten sie Petrus nach der Predigt?

Was würden wir antworten, wenn uns jemand fragt: „Was soll ich denn tun, um gerettet zu werden? Was muss ich tun, um in den Himmel zu kommen?“

Viele von uns würden sicherlich zuerst einmal antworten: „Du musst gar nichts TUN, um gerettet zu werden. Jesus hat bereits alles für Dich am Kreuz getan. Du musst an Sein Erlösungswerk glauben!“ Und damit liegen wir ja auch richtig! Wir betonen die „Werklosigkeit“ unsererseits zur Errettung. Allerdings ging es im Erlösungswerk ja nicht ganz ohne Werke. Jesus hat das Werk, das nötig war, für uns geleistet. Der Glaube an dieses Werk Jesu scheint Ausdrucksformen zu haben, die Petrus in seiner Antwort erwähnt.

Rettender Glaube ist nicht ein verstandesmäßiges „Für-wahr-halten“ theologischer Geschehnisse. Rettender Glaube beginnt mit Buße. Nicht zu verwechseln mit einem routinemäßigen Beichten. Biblische Buße ist ein herzliches Bereuen meiner Sünden und das Vertrauen, dass meine Sünde durch Jesu Werk am Kreuz vergeben ist. Daraus folgt eine neue Gesinnung, die mich zu einer Umkehr leitet. Buße = Umkehr – Ein Lebenswandel in einer neuen Richtung. Leben ohne Umkehr ist kein Leben der Vergebung durch Jesus. Dieser Gesinnungswandel ist sicher der ausschlaggebende Punkt, um gerettet zu werden. Dieser Gesinnungswandel hat Folgen. Die Taufe IST nicht die Buße, FOLGT aber der Buße. Offensichtlich ist sie nicht Teil des rettenden Glaubens, sonst hätte der Schächer am Kreuz keine Chance gehabt. Die Taufe aber bezeugt die ernstgemeinte Buße und den Glauben an Jesus. Die Gabe des Heiligen Geistes – die Versiegelung mit dem Heiligen Geist – ist Jesu Zeichen, dass die Rettung und das ewige Leben besiegelt sind. Nicht durch unsere Werke, sondern durch den Glauben an Sein Werk der Gnade!

Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden. (Markus 16:16)

Donnerstag, 12. Februar 2026

Micha 7:18

Bis zum 14.2. wird es an dieser Stelle nur kurze Impulse geben. Mit Freunden sind wir auf einer Besuchsreise im Mittleren Osten. Auch dort möchten wir ein Licht und Salz in der Welt sein für Jesus. Wir sind dankbar für alle Gebete.

Wer ist ein Gott wie du, der die Sünde vergibt und dem Überrest seines Erbteils die Übertretung erlässt, der seinen Zorn nicht allezeit festhält, sondern Lust an der Gnade hat? (Micha 7:18)

Ja, wo ist solch ein vergebender und barmherziger Gott? Der islamische Gott vergibt auch – wenn man genügend gute Werke zum Ausgleich getan hat. Im Hinduismus ist es ausschlaggebend, sein Karma (die Konsequenzen aus seinem Handeln) positiv zu gestalten. Wieder der Gedanke guter Werke und eigener Einflussnahme durch Reue, Gelübde, Rituale, Pilgerfahrten, das Rezitieren von Mantras (Worte oder Silben aus der heiligen Sprache des Hinduismus) etc.  Der Buddhismus bietet Vergebungsmeditationen an, durch die der Meditierende anderen und sich selbst vergibt. Das Judentum ähnelt der biblischen Vergebungslehre am meisten. Immerhin kommt unser heutiger Vers aus der jüdischen Bibel, unserem Alten Testament. Allerdings ist das Erlösungswerk Jesu in der jüdischen Vergebungslehre nicht zu finden.

Wer ist ein Gott wie unser Gott? Wo ist ein Retter wie unser Retter, Jesus. Er weiß, dass wir unsere Sünden nicht selbst vergeben können, ebenso wenig wie ein Leopard seine Flecken aus seinem Fell entfernen kann. Jesus lädt uns ein, unsere Lasten und Sündenflecken zu Ihm zu bringen. Er hat den Preis zur Vergebung unserer Schuld vollkommen gezahlt und vergibt vollkommen und bleibend alle Schuld, die Ihm bekannt und ans Kreuz gebracht wird. Vergebene Schuld kann nicht reaktiviert oder wieder hervorgeholt werden. Vergebene Schuld

Ist versenkt, wo das Meer am tiefsten ist (Micha 7:19). Er wird unsere Sünden so weit von uns entfernen, wie der Osten vom Westen ist (Psalm 103:12). Unwiederbringlich!

Und das alles aufgrund unseres Vertrauens, das wir in Jesus setzen, nicht aufgrund eigener Anstrengung und Werke. Unser Vertrauen auf Seine Gnade – genügt!

Wer ist ein Gott wie du, der die Sünde vergibt
und dem Überrest seines Erbteils die Übertretung erlässt,
der seinen Zorn nicht allezeit festhält,
sondern Lust an der Gnade hat?
 Er wird sich wieder über uns erbarmen, 
unsere Missetaten bezwingen. 
Ja, du wirst alle ihre Sünden in die Tiefe des Meeres werfen!
Micha 7:18+19

 

Mittwoch, 11. Februar 2026

Psalm 103:1-5

Bis zum 14.2. wird es an dieser Stelle nur kurze Impulse geben. Mit Freunden sind wir auf einer Besuchsreise im Mittleren Osten. Auch dort möchten wir ein Licht und Salz in der Welt sein für Jesus. Wir sind dankbar für alle Gebete.

Von David. Lobe den Herrn, meine Seele, und alles, was in mir ist, seinen heiligen Namen!  2  Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiß nicht, was er dir Gutes getan!  3 Der dir alle deine Sünden vergibt und alle deine Gebrechen heilt; 4  der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönt mit Gnade und Barmherzigkeit; 5  der dein Alter mit Gutem sättigt, daß du wieder jung wirst wie ein Adler. (Psalm 103:1-5)

Ich gebe zu, dass es nicht jeden Morgen klappt, aber fast jeden Morgen sitze ich als erstes an der Bettkante, um einige Worte des Lobes und des Dankes an Gott zu richten. Nicht selten bete ich dabei ganz bewusst die Worte Davids aus Psalm 103. Dabei ist mir wichtig:

  • ALLES, was in mir ist soll Seinen Namen loben.
  • Loben möchte ich SEINEN NAMEN! Und der ist vielfältig.
  • Das eine oder andere Gute kann ich Ihm dann im Gebet nennen. An anderes ,öchte ich mich erinnern.
  • Das Geschenk der Vergebung ist sicher das Größte, das Er uns geschenkt hat.
  • Ich werde Heilung empfangen! Vollkommene Heilung! Wenn nicht hier, dann im Himmel!
  • Das (ewige) Verderben ist nichts, was mir persönlich noch Angst machen müsste.
  • Gnade und Barmherzigkeit ist mir wiederfahren und soll mich zieren, so dass andere es sehen.
  • Im Alter wird Gott mich mit Gutem sättigen und mir alle Kraft geben, die ich nach Seinem Vorsatz benötige.

Herrliche Verse! Herrlicher Lobpreis! Herrliche Aussagen Gottes, der niemals lügt!