Freitag, 31. Juli 2026
Du kannst ... aber ...
Donnerstag, 30. Juli 2026
Gebet und Gebetserhörungen
Den gestrigen
Beitrag hatten wir abgeschlossen mit Versen aus
1 Johannes 5:14+15, wo es heißt:
Gott aber, sollte er das Recht seiner Auserwählten nicht ausführen, die Tag und Nacht zu ihm schreien, und sollte er es bei ihnen lange hinziehen? Ich sage euch, dass er ihr Recht ohne Verzug ausführen wird. Doch wird wohl der Sohn des Menschen, wenn er kommt, den Glauben finden auf der Erde?
Johannes 14:13+14
Mittwoch, 29. Juli 2026
Gebete und Erhörungen
Erhört Gott wirklich Gebete? Erhört Er Deine
Gebete? Meine? Ich
fand folgendes Zeugnis und wurde erinnert an eigenes Erleben während unserer
Zeit auf den Philippinen.
Dienstag, 28. Juli 2026
Biographie und Nachruf: Brian Doerksen (1965 - 2026)
„Come, now is the time to worship”, “Light the fire again”, “Refiners Fire”, “Today”, “Faithful One” – wer kennt diese weltbekannten Anbetungslieder nicht, die, wie über 100 andere, aus der Feder des Kanadiers Brian Doerksen stammen? Viele sind in mehrere Sprachen übersetzt und bringen Gott die Ehre und Segen den Sängerinnen und Sängern. Letzte Woche ist Brian zu Jesus in die Ewigkeit heimgegangen.
Brian kam am 17. November 1965 in Kanada zur Welt, wo er auch den ersten Teil seines Lebens verbrachte. Er wuchs in einer mennonitischen Familie auf und fand vermutlich bereits als junger Mensch zum Glauben an Jesus. Mehrere Jahre diente er Jesus in Mexiko, wo er mit Jugend mit einer Mission unterwegs war. 1984 heiratete er seine Schulfreundin Joyce, mit der er sechs Kinder hatte. 1985 war er Pastor der ersten Vineyard Gemeinde in Kanada und begann auch in der Zeit, Lieder zu schreiben und aufzunehmen. Zu seinen frühen, bekannten Liedern gehören u.a. „Faithful One“, „I exalt Thee“, „As the deer“, Refiners fire“ und viele andere. Aber es gab auch viele Lasten, die Brian und Joyce zu tragen hatten.
Zwei (andere Quellen sprechen von 3) seiner Söhne wurden mit einer Krankheit geboren, die sie pflegebedürftig sein lässt.
Nach der Geburt des zweiten Sohnes wollte Brian kündigen, aufgeben. (Gott ließ es nicht zu!)
Ein zunächst sehr erfolgreiches Musical nahm eine Wende und führte die ganze Familie in den finanziellen Ruin. Sie mussten Kanada verlassen und in England neu beginnen.
Einmal war es eine emotionale Krise, ein andermal eine heftige Krise im gemeindlichen Umfeld. Aber gerade in all diesen Krisen oder durch all diese Krisen entstanden Lieder wie: „Come, now is the time“ (Komm, jetzt ist die Zeit. Wir beten an.) „Faithful One“ (Du bist treu) oder „Refiner‘s Fire“ (Feuer des Herrn).
Nachdem er 1999 nach Kanada zurückgekehrt war, besaß er eine Professur für Musik an einem College, wo er junge Musiker ausbildete. Außerdem veröffentlichte er neue Alben, Bücher und Artikel für Fachzeitschriften und Liederbücher und erhielt verschiedene Ehrungen und Preise.
Beeindruckend ist sein Leben und sind seine Lieder auf dem Hintergrund seiner vielen leidvollen Erfahrungen. In einem Interview antwortete er auf verschiedene Fragen:
„Wir Menschen erleben Zeiten der Freude – aber auch der Trauer. Leider werden Songs, die Trauer thematisieren, in vielen Kirchen ausgeklammert. Ehrlich gesagt, finde ich das sogar unbiblisch. Denn die Psalmen, das Liederbuch der Bibel, ist voller Trauerlieder.“
„Verleugnen und sich ablenken: das ist die Strategie unserer Kultur, mit Problemen umzugehen. Aber es ist nicht die biblische Antwort auf Leid.“
„Meine Lobpreislieder drücken nicht mehr ‚Ich weiß‘ aus, sondern „Ich weiß nicht, ich vertraue.“
„Es ist interessant: Ich habe, noch bevor ich in selbst tiefes Lied erfahren hab, schon diese Berufung gespürt, für Leidende zu singen. Es war, als hätte Gott ein Samenkorn in mein Herz gelegt. Irgendwann kam das Leid dann auch in mein Leben. Aber es gab schon immer diesen roten Faden in meiner Musik. Ich habe mich nie so recht dazu berufen gefühlt, triumphale Lieder für Menschen zu schreiben, die total gut drauf sind. Ich wollte ehrliche Lieder schreiben über einen treuen Gott. Darüber, dass Gott Liebe ist. Aber ehrlich die Menschen ansprechen, die kämpfen.“*
Seine mitfühlende Art, dieser seelsorgerliche Aspekt seiner Lieder, ist Menschen in aller Welt zum Segen geworden – und wird es weiter werden, auch nach seinem Tod.
„Komm, jetzt ist die Zeit anzubeten!“ schien Gott in diesem Monat, Juli 2026, gerufen zu haben. Brian erhielt vom Arzt eine Krebsdiagnose und nur wenige Tage später, am Dienstag, dem 21. Juli rief Gott den begnadeten Musiker zu sich in die Ewigkeit.
Im Seitenfenster eins seiner bekanntesten Lieder.
* Quelle der Interviewantworten: hier
Montag, 27. Juli 2026
Bewegt sein und bewegen
Wer oder was bringt Dich in Bewegung?
Und als er in Jerusalem einzog,
kam die ganze Stadt in Bewegung und sprach:
Wer ist dieser?
(Matthäus 21:10)
Neue Gemeindehäuser
Neue Dienste
Neue Einsätze
Neue Möglichkeiten
Neue Kräfte
Neue Finanzen
Neue Treffen
Neue Literatur
Neue Ideen
Sonntag, 26. Juli 2026
Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss!
8 »Dieses Volk naht sich zu mir mit seinem Mund und ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist fern von mir.
9 Vergeblich aber verehren sie mich, weil sie Lehren vortragen, die Menschengebote sind.«
Wir freuen uns auf dich!
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr
Sonntagszitat:
Es gibt zu viele Heuchelei und Theater im Leben der Christen.
Nichts schadet unserem Zeugnis mehr
als das vortäuschen von Dingen, die nicht wirklich vorhanden sind,
denn die Welt durchschaut die Maske unweigerlich
und erkennt unser wahres Gesicht.
(Watchman Nee)
Samstag, 25. Juli 2026
Zu jeder Zeit ...?
"… indem ihr zu jeder Zeit betet …“
Wie ein Schuster einen Schuh macht
und ein Schneider einen Rock,
also soll ein Christ beten.
aber das Gebet ist eine Tat,
die durch nichts anderes
ersetzt werden kann.
Wer ihn ernst nimmt, muss mit ihm sprechen.
Erlischt das Gebet, so verkümmert der Glaube.
Denn das Beten ist der Atem des Glaubens.
Freitag, 24. Juli 2026
Wegweisung
Befiehl dem Herrn deine Werke, und deine Pläne werden zustande kommen. (Sprüche 16:3)
Hier geht es um uns, unsere Pläne, unsere Werke und um den Herrn. Der Vers aus Gottes Wort macht unmissverständlich deutlich, dass es weder die Fähigkeit anderer, noch unsere eigene Fähigkeit ist, die Gottes Werk gelingen lässt. Darüber haben wir bereits gestern nachgedacht.
Ein altes Sprichwort sagt: „Der Mensch denkt – und Gott lenkt!“ Auch da steckt eine Menge Wahrheit hinter, aber der Herr kommt darin nicht vor. Was ist nun besser? Ist es besser, unsere Werke, unser Handeln, unsere Fähigkeiten und Gaben dem Herrn anzubefehlen und Seine Pläne in uns entstehen zu lassen – oder sollten wir uns einfach eigene Pläne entwerfen und drauf hinarbeiten? Ich meine, Ersteres hat Potenzial des Friedens und des Segens. Letzteres hat großes Potenzial eigener Anstrengung, der Unzufriedenheit und der Enttäuschung.
Ein gutes Beispiel ist der Apostel Paulus. Er war ein superaktiver Diener Jesu, mit vielen Teilen, Visionen, Plänen und Wünschen. Er wollte die Welt für Jesus erobern ... und er verkündigte Jesus in einem großen Teil der Welt. Gemeinden entstanden, lebendige Gemeinden, von denen es heißt, dass sie wiederum das Evangelium in ihrem weiteren Umfeld weitertrugen. Allerdings tat Paulus genau das, was uns der einleitende Vers aus Sprüche 16:3 aufträgt.
In Apostelgeschichte 9:6 bittet er Gott bei seiner Bekehrung um Wegweisung: „Herr, was willst du, dass ich tun soll?“ Und Gott leitet ihn.
Wir dürfen davon ausgehen, dass die Bitte um Wegweisung auch sein weiteres Leben geprägt hat, auch seine vielen Reisen im römischen Reich. In Apostelgeschichte 16:6-10 heißt es:
„Als sie aber Phrygien und das Gebiet Galatiens durchzogen, wurde ihnen vom Heiligen Geist gewehrt, das Wort in der Provinz Asia zu verkündigen. Als sie nach Mysien kamen, versuchten sie, nach Bithynien zu reisen; und der Geist ließ es ihnen nicht zu. Da reisten sie an Mysien vorbei und kamen hinab nach Troas. Und in der Nacht erschien dem Paulus ein Gesicht: Ein mazedonischer Mann stand vor ihm, bat ihn und sprach: Komm herüber nach Mazedonien und hilf uns! Als er aber dieses Gesicht gesehen hatte, waren wir sogleich bestrebt, nach Mazedonien zu ziehen, indem wir daraus schlossen, dass uns der Herr berufen hatte, ihnen das Evangelium zu verkündigen.“
Zweimal wird berichtet, dass Paulus in Bewegung war für den Herrn und der Herr ihn leitete – auch, indem Er ihn umlenkte in die Richtung, die Gott für ihn hatte. Und in einem Traum kommt Gottes Ruf nach Griechenland zu ihm. Paulus hatte ein Herz, das von Gott erbat: „Herr, was willst du, dass ich tun soll?“
Und Gott antwortete, schloss Türen zu, öffnete andere und führte Ihn den richtigen Weg.
Auch wir stehen immer wieder vor großen Entscheidungen im Leben. Was soll ich lernen oder studieren? Wen soll ich heiraten? Wo soll ich wohnen. Soll ich meinen Beruf aufgeben und dem Herrn vollzeitig dienen? Soll ich diese oder jene Anschaffung tätigen ... und ... und ... und.
Befiehl dem Herrn deine Werke, und deine Pläne werden zustande kommen. (Sprüche 16:3)
oder auch Psalm 37:4+5:
Habe deine Lust am Herrn, so wird er dir geben, was dein Herz begehrt! Befiehl dem Herrn deinen Weg, und vertraue auf ihn, so wird er es vollbringen.






