„Fülle von Freuden ist vor deinem Angesicht“ (Psalm 16:11)

Montag, 17. August 2026

Ab sofort wieder täglich frisch! Heute: "Gott sehen"

Scheinbar hat die Menschheit ein unstillbares Verlangen, den Glauben an Gott mit etwas Sichtbarem zu füllen. Im Buddhismus sind das all die Buddhafiguren und verschiedentlich auch Schutzfiguren wie Drachen, Löwen oder Dämonen.

Hindutempel beinhalten Statuen und Bilder von Gottheiten, heiligen Personen, heiligen Tieren wie der Stier, Schlangen oder Elefanten.

Der Islam hat keine Abbildungen von einer Gottheit, aber dem schwarzen Stein in der Kaaba werden von einigen magische Kräfte nachgesagt.

Im Animismus gibt es alle möglichen Götzen aus Holz, Metall oder anderen Materialien, die angebetet werden.

Und selbst im Katholizismus spielt das Kruzifix (das Kreuz mit Jesus) eine wichtige Rolle – ebenso Heiligenbilder und Statuen.

Menschen sehnen sich nach einem Bild von Gott. Mose hatte das Verlangen, Gott zu sehen. Mose war natürlich ein besonderer Fall ... ein besonderer Mann. Gott sagt ihm (2 Mo 33:20+22-23):

Mein Angesicht kannst du nicht sehen, denn kein Mensch wird leben, der mich sieht! ... Siehe, es ist ein Ort bei mir, da sollst du auf dem Felsen stehen. ... Wenn dann meine Herrlichkeit vorübergeht, so stelle ich dich in die Felsenkluft und will dich mit meiner Hand so lange bedecken, bis ich vorübergegangen bin. Wenn ich dann meine Hand zurückziehe, so darfst du hinter mir hersehen; aber mein Angesicht soll nicht gesehen werden!

Jesus ist der Einzige, der das Angesicht Gottes in aller Fülle kennt. In Johannes 10:30 sagt Er: Ich und der Vater sind eins. und nur wenig später erklärt er Seinen Jüngern (Johannes 12:45): „Und wer mich sieht, der sieht den, der mich gesandt hat.“

Gottes Angesicht zu sehen“ – was bedeutet das für uns heute und wie wird unser Verlangen danach gestillt, uns Gott zu nahen?

Zum einen ist es wichtig unseren Wunsch, „vor Gottes Angesicht“ zu kommen, richtig zu verstehen. Wenn wir die Formulierung benutzen, dass wir „vor Gott kommen“ oder „vor Gottes Angesicht“ dann drücken wir das Verlangen aus, Gottes Eigenschaften und Nähe, Seinem Wesen und Seiner Zuwendung zu begegnen. Und das geschieht auf vielfache Weise.

Psalm 27:8 belehrt uns: Mein Herz hält dir vor dein Wort: »Ihr sollt mein Antlitz suchen.« Darum suche ich auch, Herr, dein Antlitz.

Sowohl das Wort Gottes, wie auch unsere Suche danach ist ein Weg, vor Gott zu erscheinen. Die Suche, das Verlangen, Hungern nach Gott drückt sich oft durch Gebet aus, wie auch der Psalmist in Psalm 105:4 zum Ausdruck bringt:  Fraget nach dem Herrn und nach seiner Macht, suchet sein Antlitz allezeit!

Zahllose Christen haben diese Erfahrung gemacht. Sie haben die Gegenwart Gottes erfahren, haben Zeit vor Seinem Angesicht verbracht, wenn sie sich vertieft haben in die Kommunikation mit Ihm, durch das hören / Lesen Seines Wortes und das Reden, den Austausch mit Ihm.

Vor das Angesicht Gottes zu kommen erfährt man auch in der Gemeinschaft. In Psalm 95:2 ruft der Psalmist den Gläubigen zu: „Lasst uns vor sein Angesicht treten mit Dank! Lasst uns mit Psalmen ihm zujauchzen!“

Auch das ist ein Weg, „Ihn, Jesus, zu schauen“. Und – mysteriöser Weise, aber keinesfalls zuletzt – geschieht das „Sehen von Gottes Angesicht“. Hiob bezeugt das durch die bekannten Verse in Hiob 42:5: „Ich hatte von dir nur vom Hörensagen vernommen; aber nun hat mein Auge dich gesehen.“

Ja, es ist möglich, mit unseren geistlichen Augen, mit unserem Herzen Gott zusehen. Es ist vielleicht mehr ein sinnbildliches „Sehen“, aber es verändert unser Leben.

Ich wünsche uns allen „Gott – Sichtungen“ an jedem Tag!

Dienstag, 4. August 2026

Weiter geht's am ...

Aus verschiedenen Gründen werde ich eine kurze Pause machen mit den täglichen Andachten. Ihr könnt mich trotzdem gerne durch das Kontaktformular im Seitenfenster anschreiben (wird nicht veröffentlicht). 

Mit neuen Einträgen geht es am 17. August weiter. Bis dahin ermutige ich Euch, täglich einen der älteren Posts aufzurufen und zu lesen. Ihr findet sie im Blog-Archiv im Seitenfenster weiter unten.

Der Herr segne Euch!

Montag, 3. August 2026

Vollkommen?

Im Übrigen, Brüder, freut euch, lasst euch zurechtbringen.
(2 Korinther 13:11)

Die Elberfelder Bibel versieht das Wort „zurechtbringen“ mit einer Fußnote: „vollkommen machen.“ Durch Paulus fordert der Herr uns also auf, uns vollkommen machen zu lassen.

Jetzt mal ehrlich: Ist das nicht „ein bisschen viel zu hoch gegriffen“? Verbessern zu lassen – ok! Verändern zu lassen – auch ok! Aber “vollkommen machen zu lassen” – na, da komme ich ja wohl gar nicht hin. Hat Gott nicht vielleicht zu hohe und unrealistische Erwartungen?

Wir könnten diesen Fragen wahrscheinlich noch eine ganze Reihe anderer hinzufügen. Aber schließlich führen all diese Fragen (oder sind es Ausreden?) nur zu einer Verzerrung und Herabstufung dessen, was der Herr von uns möchte: dass wir „zurechtgebracht“ oder „vollkommen“ werden.

Und was bedarf es, um „vollkommen“ zu werden?

Um die Sonne zu reflektieren, müssen wir uns der Sonne aussetzen. Wir werden niemals erfolgreich zurechtgebracht werden – vollkommen werden – wenn wir uns nicht dem Vollkommenen aussetzen, der uns zurechtbringen kann. Je mehr wir Ihm die Möglichkeit geben, seine Vollkommenheit in uns zu entfalten, umso mehr wird es uns gelingen, Ihn zu reflektieren.

Um vollkommen zu werden, bedarf es auch richtiger Entscheidungen. Wir werden nie vollkommen werden, wenn wir nicht die Einstellung des Paulus übernehmen, der in Galater 2:20 bekennt:
 
Ich bin mit Christus gekreuzigt und nun lebe nicht mehr ich,
sondern Christus lebt in mir.

Vollkommenheit hat sich in Menschlichkeit gekleidet, hat eigene Interessen abgelegt, sich selbst verleugnet und auf Rechte verzichtet. Vollkommenheit hat das Gute der Anderen im Blick, manchmal auf eigene Kosten. Vollkommenheit sagt: Nicht ich, nicht meine Rechte, mein Dienst, mein Ruf, mein Leben – nein, Jesus in mir! Er ist alles.

Das ist die Vollkommenheit, für die Paulus plädiert. Dazu sollen wir uns zurechtbringen lassen. Und daran arbeitet Jesus mit großer Freude an uns, wenn wir Ihn lassen.

Im Übrigen, Brüder, freut euch, lasst euch zurechtbringen.
(2 Korinther 13:11)

 

Sonntag, 2. August 2026

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss!


Matthäus 16:24-27

24 Da sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach!
25 Denn wer sein Leben retten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es finden.
26 Denn was hilft es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber sein Leben verliert? Oder was kann der Mensch als Lösegeld für sein Leben geben?
27 Denn der Sohn des Menschen wird in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln kommen, und dann wird er jedem Einzelnen vergelten nach seinem Tun.

Herzliche Einladung zum Gottesdienst
Anbetung Gebet - Predigt
Einladung zum gemeinsamen Mittagessen 
Gemeinschaft

Wir freuen uns auf dich!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr

Sonntagszitat:

In der Nachfolge Jesu geht keine Anstrengung verloren;
deshalb geh weiter!
(Corrie ten Boom)

Samstag, 1. August 2026

Der einäugige Hirsch (Christ)

Seid nüchtern und wacht! Denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann; dem widersteht, fest im Glauben, in dem Wissen, dass sich die gleichen Leiden erfüllen an eurer Bruderschaft, die in der Welt ist. (1 Petrus 5:8+9)

Es wäre (wahrscheinlich) so viel leichter, wenn Satan der Pferdefuß und Hörnerkopf wäre, als der er oft auf Bildern mittelalterlicher Künstler dargestellt wird. Von so einem schlimmen Wesen, dazu mit gelben Augen und blutigen Fängen, würde man nichts Gutes erwarten. Aber Satan ist weder Pferdefuß noch stinkt er nach Schwefel. Gottes Wort warnt in 2. Korinther 11:14:

Satan selbst verkleidet sich als ein Engel des Lichts.

Trotzdem fühlt sich manch einer immer noch stark und schlau genug, ähnlich wie der Hirsch aus Aesops Fabel:

Der einäugige Hirsch weidete gewöhnlich auf Wiesen neben dem Meer, und zwar so, dass er immer das gesunde Auge landwärts hielt und wähnte, von der Seeseite her habe er keine Gefahr zu fürchten. Das Schicksal hatte es anders beschlossen. 
Eines Tages segelte ein Schiff bei ihm vorbei, und da sein gesundes Auge dem Lande zugekehrt war, so bemerkte er es nicht und weidete nichts ahnend fort. 
Kaum hatten die Schiffer aber die köstliche Beute erblickt, als sie auch schon Pfeile nach ihm abschossen. Ein Pfeil traf ihn gerade ins Herz, und zusammenstürzend rief er aus: "Wie sehr habe ich mich getäuscht, dass ich nur vom Lande her Gefahr erwartete." 

Wir erwarten Gefahr von einer bestimmten Seite, sichern uns ab, machen uns stark, bauen Festungen und könnten auch nur schwer von dieser Seite aus besiegt werden. Dabei kommt die größte Gefahr von der Seite, von der wir es am wenigsten erwarten.

Vielleicht sind es die gesellschaftlich akzeptierten Handlungen wie üble Nachrede, Stolz, keine Zeit für Gott, heimlicher Neid, die schließlich zu tödlichen Feinden werden. Die ganze Zeit haben wir ein wachsames Auge gegen falsche Lehre, Unmoral, Lügerei, Suchtverhalten und fühlen uns ziemlich sicher und stark. Und dann kommt ein Pfeil aus einer ganz anderen Richtung. Ein Gefühl der Bitterkeit, der verletzenden Worte oder des versteckten Hasses – und schon wird der Saft des (geistlichen) Lebens angezapft und vertrocknet.

Gottes Wort warnt uns, dass Satan unterwegs ist und nicht schläft. Unsere Aufgabe ist nicht, ihn zu besiegen. Das hat Jesus bereits für uns getan. Satan ist besiegt! Unsere Aufgabe ist es, zu wachen, uns nicht in falscher Sicherheit zu wiegen und ihm im Namen Jesu die Stirn zu bieten.

Nimm dir ein paar Minuten, die verschiedenen Bereiche Deines Lebens vor Jesus auszubreiten und unter Seinen Schutz zu stellen. Satan kann dir nichts anhaben, wenn du auf der Hut und nahe bei Jesus bist. Allein, wenn wir nachlässig werden zu Wachen, wenn wir meinen: „das kann mir nicht passieren“, „von dieser oder jener Seite droht mir keine Gefahr“, „dieses oder jenes ist doch normal“ -  dann stehen wir in Gefahr, verwundet zu werden von einer Seite, von der wir es nicht erwartet hätten.

Wenn wir zu Jesus gehören, kann Satan nie wieder Besitz von uns ergreifen. Aber die Bibel sagt nirgends, dass er nicht den Fuß in die Tür unseres Lebens kriegen kann und unser Leben miserabel machen kann. Das können wir verhindern. Wachen und im Namen Jesu widerstehen. Ich wünsche Dir einen siegreichen Tag!

Freitag, 31. Juli 2026

Du kannst ... aber ...

„Du kannst Gott totsagen, du kannst Gott totschweigen, du kannst Gott totlachen. Aber du kannst Gott nicht daran hindern dich zu suchen, dich anzusprechen, dich zu lieben.“ *

Du kannst Gott verlachen, verspotten und verdrängen. Aber du kannst nicht verhindern, dass Er bleibt, dich ernst nimmt und dir nachgeht.

Du kannst Gott ausgrenzen, du kannst Ihn auswechseln und ausschließen. Aber du kannst nicht verhindert, dass Er auf dich wartet, auf dich zugeht und dich nicht aufgibt.

Du kannst Gott wegrationalisieren wegdiskutieren und wegargumentieren. Aber du kannst nicht verhindern, dass Er ist, dass Er bleibt und dass Er kommt.

Du kannst denken, der Glaube sei Ignoranz, Irrtum oder Illusion. Aber solch ein verkehrter Glaube ändert nicht die Realität, dass Gott existiert, dass Er regiert und dass Er triumphiert.

Du kannst Gott den Rücken zukehren. Aber du kannst nicht verhindern, dass Er Dir nie in den Rücken fallen wird. Gott ist fair. Gott kommt Dir immer von vorne entgegen!

Was ist es, dass den meisten Menschen solch eine Aversion gegen einen realen, persönlichen, liebenden Gott gibt? Einen Gott, der sich offenbart hat, damit wir Ihn kennen können?

Kennst Du Ihn?  Freu Dich an Ihm, über Ihn, wegen Ihm, auf Ihn!

Möchtest Du Ihn kennen lernen? Klick hier

Donnerstag, 30. Juli 2026

Gebet und Gebetserhörungen

Den gestrigen Beitrag hatten wir abgeschlossen mit Versen aus 1 Johannes 5:14+15, wo es heißt:

Und das ist die Freimütigkeit, die wir ihm gegenüber haben, dass er uns hört, wenn wir seinem Willen gemäß um etwas bitten. Und wenn wir wissen, dass er uns hört, um was wir auch bitten, so wissen wir, dass wir das Erbetene haben, das wir von ihm erbeten haben.“

Natürlich sind das nicht die einzigen Zusagen Gottes, dass Er uns hört und erhört. Und natürlich soll man Gottes Wort nicht aus dem Zusammenhang reißen, sondern immer im Kontext betrachten. Trotzdem tut es manchmal gut, sich einfach die Verheißungen Gottes in Erinnerung zu rufen. Es ist nicht nur eine Verheißung, sondern es sind viele, die in fast allen biblischen Büchern zu finden sind, geoffenbart im Alten und Neuen Testament, geoffenbart zu allen Zeiten, gültig für alle Zeiten. Hier sind einige davon:

Psalm 37,4
Habe deine Lust am Herrn, so wird er dir geben, was dein Herz begehrt.

Sprüche 15:29
Fern ist der HERR von den Gottlosen, aber das Gebet der Gerechten hört er.

Daniel 10:12
Und er (ein Engel) sprach zu mir: Fürchte dich nicht, Daniel! Denn vom ersten Tag an, als du dein Herz darauf gerichtet hast, Verständnis zu erlangen und dich vor deinem Gott zu demütigen, sind deine Worte erhört worden. Und um deiner Worte willen bin ich gekommen.

Matthäus 7:7+8
Bittet, und es wird euch gegeben werden; sucht, und ihr werdet finden; klopft an, und es wird euch geöffnet werden! Denn jeder Bittende empfängt, und der Suchende findet, und dem Anklopfenden wird aufgetan werden.

Matthäus 18:19
Wiederum sage ich euch: Wenn zwei von euch auf der Erde übereinkommen, irgendeine Sache zu erbitten, so wird sie ihnen werden von meinem Vater, der in den Himmeln ist.

Matthäus 21:22
Und alles, was immer ihr im Gebet glaubend begehrt, werdet ihr empfangen.

Markus 11:23+24
Denn wahrlich, ich sage euch: Wenn jemand zu diesem Berg spricht: Hebe dich und wirf dich ins Meer! und in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, dass das, was er sagt, geschieht, so wird ihm zuteilwerden, was immer er sagt. Darum sage ich euch: Alles, um was ihr auch betet und bittet, glaubt, dass ihr es empfangen habt, und es wird euch werden

Lukas 18:7
Gott aber, sollte er das Recht seiner Auserwählten nicht ausführen, die Tag und Nacht zu ihm schreien, und sollte er es bei ihnen lange hinziehen? Ich sage euch, dass er ihr Recht ohne Verzug ausführen wird. Doch wird wohl der Sohn des Menschen, wenn er kommt, den Glauben finden auf der Erde?


Johannes 14:13+14
Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das werde ich tun, damit der Vater verherrlicht werde im Sohn. Wenn ihr mich etwas bitten werdet in meinem Namen, so werde ich es tun.

Johannes 15:7-8
Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch geschehen. Hierin wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und meine Jünger werdet.

Johannes 15:16
Ihr habt nicht mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und euch dazu bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibe, damit, was ihr den Vater bitten werdet in meinem Namen, er euch gebe.

Johannes 16:23+24
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Was ihr den Vater bitten werdet in meinem Namen, wird er euch geben. Bis jetzt habt ihr nichts gebeten in meinem Namen.  Bittet, und ihr werdet empfangen, damit eure Freude völlig sei!

Epheser 3:20
Dem aber, der über alles hinaus zu tun vermag, über die Maßen mehr, als wir erbitten oder erdenken, gemäß der Kraft, die in uns wirkt ...

Philipper 4:6+7
Seid um nichts besorgt, sondern in allem sollen durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kund werden; und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus.

Jakobus 1:5+6
Wenn aber jemand von euch Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der allen willig gibt und keine  Vorwürfe macht, und sie wird ihm gegeben werden. Er bitte aber im Glauben, ohne irgend zu zweifeln; denn der Zweifler gleicht einer Meereswoge, die vom Wind bewegt und hin und her getrieben wird.

Jakobus 4:2+3
Ihr begehrt und habt nichts; ihr tötet und neidet und könnt nichts erlangen; ihr streitet und führt Krieg. Ihr habt nichts, weil ihr nicht bittet; ihr bittet und empfangt nichts, weil ihr übel bittet, um es in euren Lüsten zu vergeuden.

Jakobus 5:16b
Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernst ist.

1. Petrus 3:7
Ihr Männer ebenso, wohnt bei euren Frauen mit Einsicht als bei einem schwächeren Gefäß, dem weiblichen, und gebt ihnen Ehre als solchen, die auch Miterben der Gnade des Lebens sind, damit eure Gebete nicht verhindert werden!

1. Johannes 3:22
Und was immer wir bitten, empfangen wir von ihm, weil wir seine Gebote halten und das vor ihm Wohlgefällige tun.

1. Johannes 5:14+15
Und dies ist die Zuversicht, die wir zu ihm haben, dass er uns hört, wenn wir etwas nach seinem Willen bitten. Und wenn wir wissen, dass er uns hört, was wir auch bitten, so wissen wir, dass wir das Erbetene haben, das wir von ihm erbeten haben.

Hier einige Zeugnisse, die bezeugen, wie Gott konkret Gebete erhörte (aus einer unserer Bibelstunden):

Eine Frau bezeugte, wie sie ihr Herz vor Gott ausschüttete, nachdem sie jung verwitwete und hilflos dagestanden war. Sie erfuhr die Hilfe Gottes, der sich nicht umsonst als Gott der Witwen und Waisen bezeichnet.
 
Zwei junge Männer bezeugten Gottes Führung in ihrem Leben.
 
Ein Kind bezeugte, wie sie in einem bis dahin schneelosen Winter um Schnee bat – und am nächsten Morgen war es draußen weiß.
 
Ein Mann mittleren Alters bezeugte, wie er oft, manchmal mehrmals täglich, Kraft und Weisheit von Gott in Engpässen erbittet und erhält.
 
Ein anderer junger Mann bezeugte, wie er durch Gebet und die Salbung mit Öl von massiven Rückenproblemen geheilt wurde.
 
Ein anderer bezeugte, wie der Arm seiner Tochter nach Verbrennungen 2. und 3. Grades eigentlich hätte mit Blasen übersät sein sollen. Er und Freunde beteten und am nächsten Tag war der Arm sehr rot, aber völlig ohne Blasen. Seine andere Tochter hatte nach einem Sturz Sehstörungen. Wieder wurden Beter aktiviert und die Sehstörungen gaben sich wieder.
 
Es ist äußerst ermutigend, wenn wir durch Gottes Wort lernen – und dann die Wahrheit selbst erfahren:

GOTT ERHÖRT GEBET!

Mittwoch, 29. Juli 2026

Gebete und Erhörungen

Erhört Gott wirklich Gebete? Erhört Er Deine Gebete? Meine? Ich fand folgendes Zeugnis und wurde erinnert an eigenes Erleben während unserer Zeit auf den Philippinen.

Ein Pastor in England erzählt seinen jungen Söhnen über eine Missionarin, die von der Gemeinde nach Sri Langka ausgesandt worden war. Er beschrieb ihnen die schwierigen Lebensumstände, in denen sie lebte und dass sie oft Giftschlangen in ihrer Nähe haben würde. 
 
Der 5-jährige Freddie musste immerzu an diese gefährlichen Reptilien denken. Beim Nachtgebet an dem Abend hörte sein Vater ihn mit zittriger Stimme beten: „Lieber Gott, bitte bewahre Frau Price. Beschütze sie vor den Schlangen!“ Nach einiger Zeit zeigte sich die Macht dieser kindlichen Fürbitte.
 
An einem Tag war diese Missionarin auf dem Heimweg von einem Treffen, als sich vor ihr auf dem Weg eine kleine, aber hochgiftige Schlange aufbaute. Sie war der Missionarin so nahe, dass ein tödlicher Biss möglich war, aber plötzlich glitt die Schlange weiter ins hohe Gras. Die Missionarin war Gott so dankbar. Wenig später erhielt sie einen Brief ihres Pastors aus England mit den Worten: „Unser kleiner Freddie vergisst an keinem Tag, für Dich zu beten. Vorletzten Sonntag bat er den Herrn ganz ernst darum, Dich vor Schlangenbissen zu bewahren.“ Die Missionarin rechnete nach und fand heraus, dass es genau der Tag war, an dem sie ihre „Schlangenbegegnung“ gehabt hatte.

Ich erinnere mich an eine nicht halb so dramatische Situation, als ich in einer Hütte auf den Philippinen mein Bett auf dem Boden herrichten wollte. Als ich das Moskitonetz und eine dünne Decke aus einem Regal zog und ausbreitete, fiel eine Schlange heraus, die sich auch in Drohstellung aufbaute. Ob sie giftig war, weiß ich nicht. Aber ich habe ihre Drohstellung noch heute vor Augen. Auch ich wurde damals (möglicherweise) vor dem Biss und Gift der Schlange bewahrt.

In einer anderen Nacht wurde nur wenige hundert Meter von dem Haus, in dem wir als Familie bei Freunden übernachteten, ein Kollege von muslimischen Rebellen entführt. Seiner schwangeren Frau gelang es, sich zu verstecken. Nach seiner Befreiung erhielten sie von einer Missionsfreundin einen Brief in dem diese schrieb, dass Gott sie in jener Nacht geweckt hatte und sie den unwiderstehlichen Drang empfand, für dieses Ehepaar zu beten. Gott bewahrte die Missionarin vor der Entführung und ihr Mann kam nach etwa einer Woche unversehrt wieder frei.

Gott erhört Gebete. Meistens sind die Gebete nicht so dramatisch und auch die Erhörungen fallen weniger dramatisch aus. Tatsache ist: ob unsere Anliegen groß oder klein sind, spielt keine Rolle. Gott möchte erhören. In 1 Johannes 5:14-15 heißt es:

Und das ist die Freimütigkeit, die wir ihm gegenüber haben, dass er uns hört, wenn wir seinem Willen gemäß um etwas bitten. Und wenn wir wissen, dass er uns hört, um was wir auch bitten, so wissen wir, dass wir das Erbetene haben, das wir von ihm erbeten haben.“

Gottes Verheißungen sind immer wahr. Gott hält Sein Wort, auch wenn wir manches nicht verstehen. Nicht Gottes Wort ist falsch oder unzuverlässig, sondern unser Verständnis.