Die Bibel beschreibt an unzähligen Stellen
die Möglichkeit des
übernatürlichen Handelns Gottes.
Natürlich glauben das viele Menschen heute nicht mehr. Manches versucht man, auf
irgendeine natürliche Weise zu erklären, anderes wird schlichtweg geleugnet.
Auch dem kleinen Johnny fiel es im
Kindergottesdienst schwer, den trockenen Durchzug durchs Rote Meer zu
glauben. Als er von seiner Mutter gefragt, was er in
der Sonntagsschule gelernt hatte, antwortete er: „Also, Mama, unser Lehrer hat uns erzählt, wie Gott Moses hinter die
feindlichen Linien schickte, um die Israeliten aus Ägypten zu retten. Als er am
Roten Meer ankam, ließ er seine Ingenieure eine Pontonbrücke – eine Schwimmbrücke – bauen, und alle
Menschen konnten sicher hinübergehen. Dann forderte er per Funkgerät
Verstärkung von der Zentrale. Die schickte Bomber, um die Brücke zu sprengen. Alle
Israeliten wurden gerettet und all ihre Feinde kamen um.“
Die Mutter war entsetzt und fragte:
„Johnny, hat
dir dein Sonntagschullehrer das wirklich so erzählt?“ „Nein, Mama.“ kam die
ehrliche Antwort. „Aber wenn ich es so
erzählen würde, wie der Lehrer es getan hat, würdest du es nie glauben!“
Eine Anekdote zum Schmunzeln, aber leider
vorstellbar. Tatsache ist: Als Gotteskinder brauchen wir keine natürlichen,
wissenschaftlichen Erklärungen für den brennenden Busch, den trockenen Durchzug
durchs Rote Meer oder für Wasser, das plötzlich aus einem Felsen sprudelt. Wir
haben einen Gott, der in Jeremia 32:27 fragt:
„Ich bin der Herr,
der Gott aller Völker der Welt. Sollte mir irgendetwas unmöglich sein?“
Und ein paar Verse weiter bezeugt Gott selbst (Jeremia 32:27 / HfA):
"Ich bin der Herr, der Gott über alle Menschen.
Nichts ist für mich unmöglich!"
Im Neuen Testament bestätigt der Engel Gabriel (Lukas 1:37):
Bei Gott ist kein Ding unmöglich.
Und so könnte man fortfahren, Bibelstellen zu zitieren, die
die Wunderkraft Gottes bezeugen. Die Bibel bezeugt und beschreibt, dass die
Beschreibung „unmöglich“ unmöglich
auf Gott zutreffen kann. Jesus, bezeugt Seine Macht, indem Er das dem Menschen
Unmögliche tut: Er heilt Kranke, weckt Tote auf, vermehrt Lebensmittel, geht
über das Wasser, gebietet Wind und Wellen und verändert Leben, die so
festgefahren waren, dass eine Veränderung unmöglich schien. Tatsächlich: Bei Gott ist kein Ding unmöglich!
Lassen wir nicht zu, dass unser Glaube geschwächt wird, indem
Menschen die Wahrheit verdrehen. Lassen wir aber auch nicht zu, dass sich Zweifel
in unseren Herzen einnisten, weil Gott nicht so handelt, wie wir es Ihm
vorschlagen oder erbitten. Jesus hat immer den besseren Weg im Blick. Und
während Er diesmal auf wunderbare Weise eingreift, greift Er ein andermal auf
eine Weise ein, die wir nicht unbedingt als wunderbar empfinden. Aber glaub
mir: Alles Handeln Jesu ist wunderbar!
Lasst uns in dieses Wochenende gehen mit dem Wissen und
Vertrauen, dass wir einen wunderbaren Herrn im Himmel haben, dessen Name „Wunderbar“ ist und der Wunder tut.
„Herr, öffne uns die
Augen, dass wir Deine Wunder erkennen und Dich preisen!"