Aber das Gefäß, das er aus Ton machte, verdarb in der Hand des Töpfers. Da fing er von Neuem an und machte daraus ein anderes Gefäß, wie es in den Augen des Töpfers richtig war. (Jeremia 18:4)
Fünf Gründe für den Glauben haben wir uns in der letzten Woche bereits angeschaut. Nicht jeder Grund mag bei jedem Leser gleich schwer ins Gewicht fallen. Fest steht allerdings, dass es gute Gründe gibt, zu glauben und am Glauben festzuhalten.
Vorgestern Samstag haben wir über Machtmissbrauch, das zum Himmel schreiende Unrecht und die Unbarmherzigkeit von Menschen gegenüber Menschen nachgedacht. Viel Böses in der Welt hat solch eine dämonische Fratze, dass es nicht anders zu erklären ist als die Auswüchse unterirdischer, teuflischer Bosheit. Auch das bestätigt unseren Glauben!
Allerdings kann das Gegenteil unsern Glauben noch viel mehr einzementieren und bestätigen. Gottes Wort verspricht, dass durch die Beziehung zu Jesus als Retter und Herr ein Leben auf den Kopf gestellt wird. Die Veränderung ist so gewaltig, dass man es nicht anders bezeichnen kann als „eine neue Kreatur“. Gut, das Äußere des Menschen bleibt oft gleich oder ähnlich, aber das Innere wird erneuert. Hier einige Beispiele:
Mein langjähriger Freund wurde radikal verändert, als er sein Leben Jesus anvertraute. Ein versuchter Mordversuch als Teenager brachte ihn ins Gefängnis. Jesu Gnade und Liebe veränderten ihn. Er besuchte eine Bibelschule und wurde Missionar im Ausland.
Der bekannte „Narnia“ Autor, C.S. Lewis war seit seiner Jugend überzeugter Atheist. Im Alter von 30 Jahre gab er seinen Kampf gegen Gott auf und wurde zu einem berühmten und überzeugenden Glaubensverteidiger (Apologeten).
Der große Spötter George Bernard Shaw bekannte in einem seiner letzten Bücher: "Ich bekenne, dass ich, nachdem ich nun bald 60 Jahre Erde und Menschen studiert habe, keinen anderen Weg aus dem Elend der Welt sehe, als den Weg, der uns von Christus gezeigt wird."
Über Martin Kampuis, einen Psychologen und praktizierenden Buddhisten des tibetanischen Buddhismus heißt es, dass er nach Indien und Nepal reiste, in Ashrams und buddhistischen Klöstern lebte und nach Erleuchtung suchte. 1990 begegnete er Jesus, vertraute sein Leben Jesus an und ist heute Pastor.
John Newton war ein brutaler Sklavenhändler, der seine unbeschreiblichen Sünden erkannte, bereute und ließ. Er folgte fortan Jesus Christus, setzte sich gegen den Sklavenhandel ein und schrieb das weltweit bekannte Kirchenlied: „O Gnade Gottes wunderbar“.
Corrie ten Boom und ihre Schwester Betsy litten unsagbar im Ravensburger KZ. Betsy überlebte die Zeit nicht. Corrie selbst evangelisierte später und erfuhr übernatürliche seelische Heilung, als einer der KZ Wärter, der sich mittlerweile zu Jesus bekehrt hatte, sie nach einem Vortrag um Vergebung bat. Beides ist übernatürlich: die Bekehrung eines KZ Wärters und die spontane seelische Heilung einer Betroffenen.
Die meisten Menschen haben keine so dramatischen Veränderungen erlebt. Aber jeder, der Jesus sein Leben anvertraut, wird von ihm erneuert. Bei krassen Fällen fällt die Veränderung halt krasser aus.
Aber dass eine alte Kreatur zu einer neuen Kreatur werden kann, das ist schon eine übernatürliche Angelegenheit, die Gott selbst in einem Menschen vollbringt. Verändertes Leben - ein weiterer, starker Grund für den Glauben!
Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden! 18 Das alles aber kommt von Gott, der uns mit sich selbst versöhnt hat durch Jesus Christus und uns den Dienst der Versöhnung gegeben hat. (1 Korinther 5:17+18)






