ENDLICH! Sommerpause ist vorbei! Männerabend: Montag, 16.9.2019 - 19:30 Uhr! Komm! Bring Freunde mit!
Mittwochs wegen Kleingruppen keinen Livestream mehr für ca 4 Monate. Wir laden aber ein, live dabei zu sein!

Samstag, 31. März 2018

Karfreitag-Anbetungsabend @ CCFG

  

Samstagandacht weiter unten!

Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, 
die verlorengehen; 
uns aber, die wir gerettet werden, ist es eine Gotteskraft! 
(1 Korinther 1:18)

Dekogeschenk für alle Teilnehmer!

Wo war Jesus am Karsamstag?

Wo war Jesus in der Zeit zwischen Seinem Sterben und vor Seinem Auferstehen? In Kürze: Ich weiß es nicht. Dabei ich bin in guter Gesellschaft, denn meine Nachforschungen ergaben, dass Theologen und Ausleger in ihren Kommentaren bekennen: Es ist nicht 100% sicher, wo Jesus war und eine glasklare Antwort gibt uns die Bibel nicht. Dennoch gibt es relativ viele Bibelstellen, die Andeutungen machen und Schlüsse zulassen. Im Folgenden Auszüge aus einigen der wichtigsten Bibelstellen zu diesem Thema:

Epheser 4:8-10
Darum heißt es: »Er ist emporgestiegen zur Höhe, hat Gefangene weggeführt und den Menschen Gaben gegeben«. Das Wort aber: »Er ist hinaufgestiegen«, was bedeutet es anderes, als dass er auch zuvor hinabgestiegen ist zu den Niederungen der Erde?

Luke 16:22+26
„Es geschah aber, dass der Arme starb und von den Engeln in Abrahams Schoß getragen wurde. Es starb aber auch der Reiche und wurde begraben. … Und zu alledem ist zwischen uns und euch eine große Kluft befestigt, so dass die, welche von hier zu euch hinübersteigen wollen, es nicht können, noch die, welche von dort zu uns herüberkommen wollen.“

1 Peter 3:18-20.
„Denn auch Christus hat einmal für Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führte; und er wurde getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht durch den Geist, in welchem er auch hinging und den Geistern im Gefängnis verkündigte, die vor Zeiten sich weigerten zu glauben...“

Psalm 16:10-11
„denn du wirst meine Seele nicht dem Totenreich preisgeben und wirst nicht zulassen, dass dein Getreuer die Verwesung sieht.“

Luke 23:43
„Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein!“

Allein die Verse füllen die Hälfte der normalen Blog-Länge. Hier nur eine kurze Erklärung, die denen helfen soll, die sich mit dem Thema näher beschäftigen möchten. Wo war Jesus zwischen Tod und Auferstehung?
  • Sein Leib war im Grab! (Matthäus 27:60)
  • Sein Geist stieg hinab zu den Niederungen der Erde! (Epheser 4:9)
  • Die Niederungen der Erde bezeichnen das Totenreich, in das Jesus ging (Psalm 16:10; Apostelgeschichte 2:27)
  • Totenreich (Hebräisch: Sheol, griechisch Hades) bezeichnet den Ort der Verstorbenen und wird als zweigeteilt beschrieben. (Lukas 16:22+26) In dem einen Teil (nicht die Hölle) leiden bereits alle, die ohne Glauben gestorben sind. In dem anderen Teil, auch „Abrahams Schoß“ und „Paradies“ genannt, werden die getragen, die im Glauben gestorben sind. Eine unüberbrückbare Kluft trennt beide Plätze.
  • Am Kreuz verspricht Jesus dem sterbenden Verbrecher, der an ihn glaubt, noch am selben Tag mit ihm im Paradies zu sein (Lukas 23:43). Jesus ging also nach seinem Tod ins Totenreich, genauer: ins Paradies, in den Teil, in dem sich die gläubig Gestorbenen aufhielten. Was tat er dort?
  • Er proklamierte seinen Sieg den Seelen der Verstorbenen. Den ungläubig Verstorbenen zum Gericht, den gläubig Verstorbenen zum Heil und um sie hinaus zu führen, mitzunehmen zu sich in die Höhe. (Epheser 4:8).
Das Totenreich ist nicht die Hölle. Das Totenreich ist ein zeitlicher Platz. Die Hölle ist ein ewiger Platz, der erst bevölkert wird nach dem Gericht von Offenbarung 20.

Das Totenreich ist auch nicht ein Platz für eine „zweite Gelegenheit.“ Jesus hat dort nicht evangelisiert, sondern seinen Sieg „Es ist vollbracht“ proklamiert!

Zusammenfassend stellt mich diese Antwort zufrieden:
Nach seinem Tod ging Jesus ins Totenreich. Den ungläubig Gestorbenen proklamierte Er Seinen Sieg. Die gläubig Gestorbenen nahm er mit „in die Höhe.“ Der Teil des Totenreiches, in dem sich die Seelen der Geretteten aufhielten ist demnach heute leer. Sie sind bei Jesus. Der Teil, in dem sich die Seelen der ungläubig Verstorbenen befinden, wird aufgelöst am Tag des Gerichts (Offenbarung 20).

In allem ist die Hauptfrage nicht: Wo war Jesus damals zwischen Karfreitag und Auferstehungssonntag? Die Hauptfrage ist: Wo stehst Du heute in Deiner Beziehung mit Jesus? Heute sitzt Er zur Rechten des Vaters, diejenigen erwartend, die heute an Ihn glauben!


Freitag, 30. März 2018

Für Dich!

Karfreitag ist ein besonderer Tag. Nicht umsonst, in Verbindung mit Ostern, einer der höchsten Tage des Kirchenjahres. Mein Herz ist voller Gedanken, die ich hinausrufen möchte. Beim Stöbern fand ich unzählige Videoclips, die exzellent zum heutigen Tag passen würden – Lieder und Filme. 

Vor Jahren wurde Mel Gibsons Film „Die Passion“ international bekannt Ich kenne solche, die den Film nie gesehen haben und nie sehen wollen. Zu viel Schmerz, zu viele Dornen, zu viele Geiseln, zu viel Spott und Hohn. Ich vermute, dass kaum ein anderer Film die (körperlichen) Leiden Jesu realistischer dargestellt hat. Wann immer ich den Film sehe, bewegt mich der Gedanke: Das tat Er für mich!  -  Und für Dich!

Würdest Du Karfreitag nicht auch am liebsten überspringen? An wie vielen Karfreitag - Gottesdiensten habe ich teilgenommen, die dem Ernst des Tages, der Ekelhaftigkeit der Sünde, der Hähme Satans, der Verlorenheit der Sünder keine Genüge getan haben! Wir mögen nicht darüber reden, wir mögen uns nicht daran erinnern. Am liebsten ganz ausklammern und gleich auf Ostern verweisen – und die Party kann beginnen! Aber so hat Gott sich das nicht gedacht. Auch Jesus wußte um Ostern – und war betrübt und in Todesangst. Die Schrecken des Todes konnte und wollte er nicht überspringen mit der Einstellung: Na ja, ich komme ja zurück und es ist ja für einen guten Zweck! Nein! Nein! NEIN!  Er trank den bitteren Kelch bewußt, ohne Betäubung, ohne Vertröstung oder Verdrängung. Er wurde für uns zur Sünde!

Darum geht es auch heute und morgen nicht um Ostern, nicht um Leben und Freude – sondern um Tod und Trauer. Und weil Jesus die Sünde der Welt ans Kreuz trug, trug er auch Deine Sünde. Lies die folgende Versauswahl aus dem Propheten Jesaja durch. Es sind nicht viele. Er tat es für DICH!  (Jesaja 53:2-3; 52:14+15a; 50:6+7a; 53-4-8, 11+12)

Er wuchs auf vor ihm wie ein Reis 
und wie eine Wurzel aus dürrem Erdreich. 
Er hatte keine Gestalt und Hoheit. 
Wir sahen ihn, aber da war keine Gestalt, die uns gefallen hätte. 
Er war der Allerverachtetste und Unwerteste, 
voller Schmerzen und Krankheit. 
Er war so verachtet, dass man das Angesicht vor ihm verbarg; 
darum haben wir ihn für nichts geachtet.
Wie sich viele über ihn entsetzten, 
 weil seine Gestalt hässlicher war als die anderer Leute 
und sein Aussehen als das der Menschenkinder,   
genauso wird er viele Nationen in Erstaunen setzen;
Ich bot meinen Rücken dar denen, die mich schlugen, 
und meine Wangen denen, die mich rauften. 
Mein Angesicht verbarg ich nicht vor Schmach und Speichel. 
Aber Gott der HERR hilft mir, darum werde ich nicht zuschanden.
Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. 
Wir aber hielten ihn für den, der geplagt 
und von Gott geschlagen und gemartert wäre. 
Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet 
und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, 
auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt. 
 Wir gingen alle in die Irre wie Schafe, ein jeder sah auf seinen Weg. 
Aber der HERR warf unser aller Sünde auf ihn. 
 Als er gemartert ward, litt er doch willig und tat seinen Mund nicht 
auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird; 
und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer, 
tat er seinen Mund nicht auf. 
Er ist aus Angst und Gericht hinweggenommen. 
Wer aber kann sein Geschick ermessen? 
 Denn er ist aus dem Lande der Lebendigen weggerissen, 
da er für die Missetat meines Volks geplagt war.
Nachdem seine Seele Mühsal erlitten hat, wird er seine Lust sehen 
und die Fülle haben; durch seine Erkenntnis wird mein Knecht, 
der Gerechte, viele gerecht machen, und ihre Sünden wird er tragen. 
Darum will ich ihm die Vielen zum Anteil geben, 
und er wird Starke zum Raub erhalten, 
dafür, daß er seine Seele dem Tod preisgegeben hat 
und sich unter die Übeltäter zählen ließ und die Sünde vieler getragen 
und für die Übeltäter gebetet hat.

Für Dich!

Wir laden Dich ein! Heute Abend um 19:30 Uhr werden wir in unserer Gemeinde einen Anbetungsabend gestalten. Ernste Lieder über Jesu Tod, befreiende Lieder über die Kraft Seines Blutes, frohmachende Lieder über Vergebung und Ewigkeit und Dankeslieder für das, was Er für uns getan hat. Dazu einen Impuls über den Sinn von Karfreitag.
HERZLICH WILLKOMMEN!

Donnerstag, 29. März 2018

Von 100 auf (fast) 0

Dieser Tage springt einem immer wieder das Bild des gescheiterten SPD Mannes, Martin Schulz, ins Auge. Im Internet nehmen sich verschiedene Seiten seiner Geschichte an. Und sie haben recht: Martin Schulz ist eine tragische Figur, die einem leid tun kann, egal ob man SPD Anhänger ist oder nicht.

Vor einem Jahr wurde er mit nie dagewesenen 100% zum SPD Parteivorsitzenden gewählt. Dann kam eine harte, frustrierende Wahlkampfperiode, die mit einem Negativergebnis zu Ende ging und einen düsteren Schweif nach sich zog. Bildergalerien demonstrieren einen zunächst stets lachenden, siegessicheren Schulz, der am Ende ohne nennenswerte Ämter nur noch verzweifelt mit den Händen vorm Gesicht zu sehen ist. Von 100 auf (fast) Null!

Er ist nicht die einzige tragische Figur in der Geschichte. Von manchen Königen Israels wird berichtet, dass sie einen guten Anfang machten, aber bitter endeten. Selbst König Salomo ist ganz nahe an dieser Kategorie. Judas Ischariot schien zumindest bei 100 angekommen zu sein. Aber er schaffte es bis ganz unten – bis auf Null. Petrus fiel auch, aber kurz vor Null fing er sich wieder (oder: wurde abgefangen). Immer wieder gab es in der Geschichte und der Kirchengeschichte diese dramatischen Abstürze.

Kurz vor dem ersten Karfreitag ritt Jesus in Erfüllung göttlicher Prophetie in Jerusalem ein. Das Volk lief zusammen, war außer sich, riss Palmzweige von den Bäumen und legte sie als Teppcih vor dem einreitenden König aus. Dazu legten sie ihre Gewänder darüber. „Hosianna! Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn!“ Mit diesem messianischen Gruß hieß man den Messias willkommen. Das ganze Volk, die ganze Situation schien auf 100 zu sein. Pure Freude, fröhliche Feierlichkeit. Aber innerhalb nur weniger Tage ging auch für Jesus Beliebtheitsgrad von 100 auf nahezu Null. Streit unter den Jüngern, Keine Bereitschaft, den Worten des Meisters zu folgen und  einander zu dienen, Verrat des Judas, Gefangennahme, Flucht aller Anhänger, von "Hosianna" zu "Kreuzige Ihn!", Folterung, Verurteilung, Tod. Tiefer ging’s nicht mehr. Innerhalb nur einer Woche von 100 auf Null!

Diese Tage erinnern uns an Jesu Worte und Werke. Sie erinnern an die Worte des Apostel Paulus, der Jesu Herabkommen von 100 in Philipper 2:6-8 beschreibt:

Obwohl er Gott war,
bestand er nicht auf seinen göttlichen Rechten.
Er verzichtete auf alles;

er nahm die niedrige Stellung eines Dieners an
und wurde als Mensch geboren und als solcher erkannt.
Er erniedrigte sich selbst und war gehorsam
bis zum Tod,
indem er wie ein Verbrecher am Kreuz starb.

Von 100 auf 0!

Es tut uns Christen gut, uns in diesen Tagen nicht nur mit Ostern zu beschäftigen – nicht nur mit Leben, Sieg und Auferstehung. Es steht uns an, uns mit Jesu Verzicht zu beschäftigen, mit Seinem Einnehmen einer niedrigen Stellung, Seiner Selbstverleugnung, Seinem Gehorsams bis zum Tod und Seiner Bereitschaft, als Verbrecher eingestuft und behandelt zu werden. Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag sind nicht Ostersonntag. Der Schwerpunkt in diesen Tagen liegt auf dem Tod, dem stellvertretenden Tod, dem Tod Jesu an unserer Statt. Allein durch die Prophetien des Alten Testaments und die Ankündigungen Jesu während Seinem Dienst werden einige Schatten vorausgeworfen, die Paulus dann auch formuliert:

Deshalb hat Gott ihn in den Himmel gehoben
und ihm einen Namen gegeben, der höher ist
als alle anderen Namen.
Vor diesem Namen sollen sich die Knie aller beugen,
die im Himmel und auf der Erde und unter der Erde sind.
Und zur Ehre Gottes, des Vaters,
werden alle bekennen,
dass Jesus Christus Herr ist.

Die Prophetie war da: Von Null auf 100! Aber zunächst musste Er herabkommen, aufgeben  und zu Nichts werden. Daran erinnern uns die nächsten Tage und bewirken eine seltsame Kombination von Schrecken, Dankbarkeit und Anbetung!

Mittwoch, 28. März 2018

Alter schützt vor Torheit nicht

"Alter schützt vor Torheit nicht!" Das war einer von vielen billigen und unintelligenten Kommentaren auf einer Atheistenwebseite. Die Aussage nimmt Bezug auf die Bekehrung und Taufe von Lula Wallace, einer Amerikanerin, die sich im Alter von 109 Jahren taufen ließ. 50 Jahre lang hatte ihre mittlerweile 78jährige Tochter für ihre Mutter gebetet, bevor diese das Heil durch Jesus erkannte und annahm. Nichts ist Gott zu schwer! Hätte sich jemand mit 109 Jahren von irgendeinem Glauben der Welt zum Atheismus gewandt, wäre die Beurteilung wohl anders ausgefallen.

Lula Wallace ist nicht die einzige Person, die sich in hohem Alter von der Glaubenslosigkeit ab- und Jesus zugewandt hat. Immer wieder liest man Berichte und Zeugnisse, in denen Menschen im Alter das Heil geschenkt wird. Und immer wieder liest man, wie andere lange für sie gebetet haben. Sollte Gott etwas zu wunderbar sein? 

Gib nicht auf, für solche zu beten, deren Heil Gott Dir aufs Herz gelegt hat. Du magst ihre Errettung gar nicht miterleben. Aber gib nicht auf, auch wenn Du nichts oder nicht viel siehst. 

In einer Ausgabe der OM Monatszeitschrift „Global“ wird von Christen in Algerien berichtet. Auch darin wird u.a. beschrieben, dass Gott nichts zu schwierig ist. Imame, begabte muslimische Prediger und selbst Terroristen sind zum Glauben gekommen. Von einer Frau, D.M., wird berichtet, die viele Jahre in einem islamischen  Dorf gearbeitet und ihren Herrn bezeugt hat. In jener Zeit fanden 2 Frauen zum Glauben an Jesus. Heute sind es Hunderte! Was wäre gewesen, wenn D.M. aufgegeben hätte? Wenn sie nicht mehr bezeugt, nicht mehr gebetet und nicht mehr für Jesus gelebt hätte? Hunderte wären in eine Christus-lose Ewigkeit gegangen. 

Gib nicht auf, für die zu beten und denen in Liebe zu bezeugen, die Gott Dir aufs Herz gelegt hat. Vielleicht sind es Deine Eltern, Deine Kinder, Verwandte, Arbeitskollegen, Nachbarn oder eine Volksgruppe irgendwo auf der Welt. Die Schrift verheißt: 

Laßt uns aber im Gutestun nicht müde werden; 
denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, 
wenn wir nicht ermatten. (Galater 6:9) 
Das Gebet eines Gerechten vermag viel, 
wenn es ernstlich ist. (Jakobus 5:16) 

Auch heute Abend treffen wir uns wieder zu unserem Jüngerschaftstreffen um 19:30 Uhr. Wir wollen darüber austauschen, was es für uns im Alltag bedeutet, Gott und den Nächsten zu lieben. Und wir wollen uns mit Jesu Lehre in Matthäus 23 befassen. Wir suchen und finden Antwort bei Jesus. Wir laden herzlich ein, dabeizusein!

Jüngerschaft @ Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (gegenüber dem Medizinischen Zentrum)
57290 Neunkirchen
Beginn 19:30 Uhr
HERZLICH WILLKOMMEN!

Dienstag, 27. März 2018

Gebet im Buch Zephanja

Überschrieben werden die Verse in Zephanja 3 mit: „Verheißungen für Jerusalem und die Völker“. Im Text geht es um das endzeitliche Heil für Israel, aber auch für die Völker. Was für eine herrliche Zukunftsperspektive. Heute streiten und bekämpfen sich die Völker – untereinander und mit Israel. Dann aber werden sie kommen, beten und anbeten vor ihrem gemeinsamen Gott und Herrn. So heißt es in Zephanja 3:9+10:

Dann aber will ich den Völkern andere, reine Lippen geben,
dass sie alle den Namen des Herrn anrufen
und ihm einträchtig dienen.
Von jenseits der Ströme Kuschs wird man meine Anbeter,
die Tochter meiner Zerstreuten, mir als Opfergabe bringen.

Reine Lippen sind nötig, um den reinen, heiligen Gott zu ehren. Diese Lippen will Gott den Völkern geben. Nicht nur Einzelnen, nicht nur Gemeinden hier und dort. Als Völker werden sie dann vor Gott erscheinen und Ihn anrufen. „Dann“ bezieht sich auf die Zeit, wenn der Herr Sein Millennium aufrichten und von Jerusalem aus regieren wird. Dann werden sie kommen, die Völker, Ihn anrufen, ehren und Ihm dienen. Nicht nur das. Sie werden den anbetenden Juden helfen, in ihr verheißenes Land zurück zu kehren. Der Prediger Spurgeon sagte zu diesem Vers: „Aus der Ferne wird Israel in ihr Land zurückkehren, und die weit entlegenen Nationen werden sich zu dem Herrn bekehren. ‚O, lang ersehnter Tag, komm!’“

Zu der Zeit wird Israel nicht nur selbst ihren Gott und Herrn loben und als Opfergabe erfreuen. Gott selbst wird sie zum Anlass für Lobpreis werden lassen. Die Nationen werden Gott die Ehre geben wegen Israel, wie Verse 19+20 es sagen

Siehe, zu jener Zeit werde ich an denen handeln,
die dich unterdrücken. Ich werde das Hinkende retten
und das Vertriebene werde ich zusammenbringen.
Und ich werde sie zum Lobpreis und zum Namen machen
in jedem Land ihrer Schande.
In jener Zeit werde ich euch herbeiholen
und zu jener Zeit euch sammeln.
Denn ich werde euch zum Namen und zum Lobpreis machen
unter allen Völkern der Erde,
wenn ich euer Geschick vor euren Augen wenden werde,
spricht der Herr. (Elb)

Der Prophet Zephanja beschreibt Gebete der Zukunft. Es wird so sein – egal, wie es heute aussieht. Und es darf bereits jetzt so sein. Menschen aus allen Völkern, deren Herzen und Lippen gereinigt sind durch das Blut Jesu, dürfen kommen – heute, jetzt, hier – und dürfen anbeten und anrufen. Sie dürfen kommen, und dem Herrn dienen – und Er wird handeln!

Warum würden wir warten wollen? Gott erinnert uns durch seinen Propheten daran, was kommen wird. Er bestätigt uns, dass Er das Gebet reiner Lippen erhören und den Lobpreis reiner Lippen annehmen wird. Lasst uns darum jetzt schon mit geheiligten Herzen und reinen Lippen vor Ihn kommen. Lasst uns Mut fassen, Sein Angesicht suchen und erfahren, dass Er der Herr ist!

Montag, 26. März 2018

Von Hamelin Bay – toten Walen und anderen Toten

Vorgestern in den Nachrichten:

Weit über 100 Wale sind an der australischen Bucht „Hamelin Bay“ gestrandet und konnten trotz intensivster Bemühungen nicht mehr gerettet werden. Nur 5 der gestrandeten Wale konnten ins Wasser zurückgebracht werden. Warum die Tiere an Land schwammen, soll nun von Experten durch DNA Proben der Tiere geklärt werden. Der Strand des betroffenen Gebiets wurde geschlossen, da man befürchtete, dass die Kadaver der toten Wale Haie anlocken könnten. Schon im Jahr 2009 waren über 80 Delfine und Wale in derselben Bucht gestrandet.

Schreckliche Bilder im Netz zeigen den mit Tierkadavern übersäten Strand. Nicht schön anzusehen! Ich bin für den Versuch, den noch lebenden, gestrandeten Walen, Delfinen und anderen bedrohten Meerestieren zu helfen.

Während verschiedene Medien die toten Kadaver und die noch ums Leben kämpfenden Säugetiere zeigen, hier und da auch die verzweifelten Versuche der Helfer, werden andere Bilder nicht gezeigt. Es sind Bilder einer weitaus größeren Tragödie. Es handelt sich nicht um Australien, sondern um Deutschland. Es handelt sich nicht um 150, sondern um 277 Tote, es handelt sich nicht um Tote, die es alle paar Jahre mal gibt, sondern um tägliche Fälle. Es handelt sich nicht um Leben, das man vergeblich zu retten versucht, sondern um Leben, das man bewusst und gezielt tötet – 277x am Tag – in Deutschland. Ein Experte schätzt die Dunkelziffer auf das 2-3fache.

Seit dem vergangenen Jahr steigt die Zahl der in Deutschland gemeldeten Abtreibungen wieder und die Bestrebungen, das Werbeverbot für Abtreibungen zu kippen, wird derzeit neu diskutiert. Dabei zählen Abtreibungen bereits jetzt zu den häufigsten gynäkologischen Eingriffen in Deutschland.

Dass eine Abtreibung immer noch eine "Straftat gegen das Leben" ist, wird geflissentlich übergangen und als eine „Straftat unter bestimmten Bedingungen“ geduldet. Das bedeutet, dass der Staat auf eine Strafverfolgung verzichtet, auch wenn nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgericht aus dem Jahr 1993 immer noch „die grundsätzliche Pflicht zum Austragen eines Kindes“ besteht.  Ein Recht auf Abtreibung gibt es nicht und 97 Prozent aller Abtreibungen in Deutschland sind rechtswidrig.

Wale in Australien (und anderen Ländern), ungeborenes Leben in Deutschland (und dem Rest der Welt) – beide sollten nicht sterben müssen, sondern geschützt werden. Es ist schön, dass es Aktivisten gibt, die sich für die Wale in Australien einsetzen. Warum allerdings Leiden und Sterben von einigen Hundert Walen alle paar Jahre solches internationale Medieninteresse generiert, während das tägliche Sterben von einigen Hundert ungeborenen Menschen nicht einmal in den nationalen Medien publiziert wird – das macht nachdenklich.

Seit Jahren wird das menschliche Leben – das ungeborene, das behinderte und das alte – stufenweise entwertet, während alles um den Menschen herum aufgewertet wird. Und Gott? Der Herr im Himmel? Was sagt Er?

Dass Er einen verantwortlichen Umgang des Menschen mit der Schöpfung möchte, ist mehrfach in der Bibel erwähnt. Dass aber der Mensch über dem Rest der Schöpfung steht, macht die Bibel ebenfalls deutlich. Uns Menschen hat Er mit einer ewigen Seele geschaffen. Für uns Menschen ist Jesus ans Kreuz gegangen. Für uns Menschen bereitet Er jetzt ewige Wohnungen vor. Wir Menschen liegen Ihm besonders am Herz. Und, um bei den Gedanken dieses Blogeintrags zu bleiben, uns Menschen hat Jesus bereits im Fötusstatus gesehen und gewollt. In Psalm 139:13-17

Du hast alles in mir geschaffen
und hast mich im Leib meiner Mutter geformt.
Ich danke dir, dass du mich so herrlich
und ausgezeichnet gemacht hast!
Wunderbar sind deine Werke, das weiß ich wohl.
Du hast zugesehen,
wie ich im Verborgenen gestaltet wurde,
wie ich gebildet wurde im Dunkel des Mutterleibes.
Du hast mich gesehen, bevor ich geboren war.
Jeder Tag meines Lebens war in deinem Buch geschrieben.
Jeder Augenblick stand fest, noch bevor der erste Tag begann.
Wie kostbar sind deine Gedanken über mich, Gott!
Es sind unendlich viele.

Der Mensch, der Ungeborene, wie auch der Geborene sind von Gott geschaffen, gewollt und geliebt. Gottes Gedanken über uns Menschen sind kostbar. Gottes Gedanken über Dich (!) sind kostbar.

Und auch dieser Gedanke muss noch erwähnt werden:

Abtreibung ist nicht nach dem Willen Gottes, denn es wird Leben getötet, das Er geschenkt hat. Aber: Vergebung ist möglich! Heilung ist möglich und Elternschaft ist möglich, auch wenn in der Vergangenheit Fehlentscheidungen getroffen worden sind. Auch über solche, die bereits eine (oder mehrere) Abtreibungen hinter sich haben, steht Gottes Liebe. Auch für sie gilt Psalm 139:17:

Wie kostbar sind deine Gedanken über mich, Gott!
Es sind unendlich viele.

Jesus ist nicht für die (Selbst-)Gerechten ans Kreuz gegangen, sondern für alle, die sich ihrer Sünden bewusst sind und neu beginnen wollen. Das bedeutet: Hoffnung durch Jesus für jeden!

Sonntag, 25. März 2018

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss 

Predigttext heute 
Apostelgeschichte 4:1-22 

1 Während Petrus und Johannes noch zu den Leuten redeten, kamen Priester mit dem Tempelhauptmann und einigen Sadduzäern zu ihnen heran. 
2 Sie waren empört darüber, dass die Apostel das Volk belehrten und am Beispiel von Jesus die Auferstehung aus den Toten verkündeten. 
3 So nahmen sie beide fest und sperrten sie bis zum nächsten Morgen ins Gefängnis. Es war nämlich schon Abend geworden. 
4 Aber viele von den Zuhörern kamen zum Glauben, und die Zahl der gläubigen Männer wuchs dadurch auf etwa fünftausend an.  
5 Am nächsten Morgen kam der Hohe Rat in Jerusalem zusammen. Dazu gehörten die führenden Beamten, die Ratsältesten und die Gesetzeslehrer, 
6 und außerdem der Hohe Priester Hannas sowie Kajafas, Johannes und Alexander und die anderen Mitglieder der hohepriesterlichen Familien. 
7 Sie ließen Petrus und Johannes vorführen und fragten sie: "Mit was für einer Kraft habt ihr diesen Mann geheilt? In wessen Namen habt ihr das getan?" 
8 Vom Heiligen Geist erfüllt erwiderte Petrus: "Führer des Volkes, verehrte Ratsälteste! 
9 Wir werden heute wegen der Wohltat an einem kranken Menschen verhört. Wir werden gefragt, wodurch dieser Mann gesund wurde. 
10 Nun, ihr sollt es wissen und das ganze Volk Israel auch: Es geschah im Namen von Jesus, dem Messias aus Nazaret, im Namen dessen, den ihr gekreuzigt habt, den Gott aber wieder aus den Toten auferstehen ließ. In der Kraft seines Namens steht dieser Mann hier gesund vor euch. 
11 Ja, das ist der Stein, der von euch, den Fachleuten, als unbrauchbar verworfen wurde, der nun zum Eckstein geworden ist.
12 In keinem anderen ist Rettung zu finden, denn unter dem ganzen Himmelsgewölbe gibt es keinen vergleichbaren Namen. Nur dieser Name ist den Menschen gegeben worden. Durch ihn müssen wir gerettet werden."
13 Es beeindruckte die Mitglieder des Hohen Rates, wie furchtlos Petrus und Johannes sich verteidigten, denn es waren offensichtlich einfache Leute, keine Gelehrten. Sie wussten auch, dass beide mit Jesus zusammen gewesen waren. 
14 Weil sie aber den Geheilten neben ihnen stehen sahen, konnten sie nichts dagegen vorbringen. 
15 So ließen sie beide aus dem Sitzungssaal führen, um miteinander zu beraten: 
16 "Was sollen wir nur mit diesen Leuten machen? Alle Jerusalemer wissen, dass ein offensichtliches Wunder durch sie geschehen ist. Wir können das nicht leugnen. 
17 Damit sich die Sache aber nicht noch weiter im Volk ausbreitet, müssen wir ihnen strengstens verbieten, in diesem Namen zu irgendeinem Menschen zu reden."
18 Als sie die Apostel wieder hereingerufen hatten, untersagten sie ihnen, diesen Namen jemals wieder zu erwähnen oder gar im Namen von Jesus zu lehren. 
19 Doch Petrus und Johannes erwiderten: "Entscheidet selbst, ob es vor Gott recht ist, euch mehr zu gehorchen als ihm. 
20 Was wir gesehen und gehört haben, können wir unmöglich verschweigen."
21 Da drohten sie ihnen noch einmal und ließen sie dann gehen. Sie fanden einfach keine Möglichkeit, sie zu bestrafen, um das Volk nicht gegen sich aufzubringen. Denn alle lobten Gott für das, was sich ereignet hatte. 
22 Schließlich war der Mann, an dem dieses Heilungswunder geschehen war, über vierzig Jahre alt. 
 
Anbetung
Predigt
(parallel Kindergottesdienst)
Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst
Auf Wunsch Gebet
Einladung zum gemeinsamen Mittagessen
Beginn: 10:30 Uhr
 
Calvary Chapel Freier Grund 
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude) 
57290 Neunkirchen-Zentrum
 
HERZLICH WILLKOMMEN!
Wir freuen uns auf Dich!

Sonntagszitat:

Wenn du dem Heiligen Geist das Recht einräumst, 
in deinem Herzen die Herrschaft Jesu Christi wieder aufzurichten, 
dann verlierst du das Recht, 
nach deinem eigenen Willen zu leben 
und zu tun, was in deinen Augen recht ist.
(Walter Ian Thomas)
 
Immer wächst das Beste der Gemeinde Jesu aus dem Leiden heraus.
(Friedrich von Bodelschwingh)

Leiden und Loben kann miteinander bestehn, 
wenn beides zum Gebet wird.
(Friedrich von Bodelschwingh)