Samstag, 25. Mai 2019

Wann predigen Sie mal was Neues?

Von einem Pastor wird berichtet, dass er seine erste Predigt in der neuen Gemeinde hielt. Eine flammende Predigt zum Thema „Kompromisslose Nachfolge“. Begeisterung! Eine Predigt, an die man sich lange erinnern wird. Nach dem Gottesdienst kommen viele auf den jungen Pastor zu, schütteln ihm die Hand und bringen zum Ausdruck, wie berührt sie waren von seiner Predigt.

Am nächsten Sonntag hören sie wortwörtlich die gleiche Predigt über: "Kompromisslose Nachfolge". Nach dem Gottesdienst besprechen sich die Ältesten der Gemeinde, aber man beschließt, noch nichts zu unternehmen. Irgendwo kann man ja verstehen, dass es für einen jungen Pastor so viel zu tun gibt ... gerade erst der Umzug ... das Einleben ... neue Leute kennenlernen ! Am dritten Sonntag ist die Kirche allerdings schon etwas leerer, und als der Pastor auf die Kanzel steigt, hält er die gleiche Predigt zum dritten Mal. Jetzt luden die Ältesten ihn zu einem dringenden Leitungstreffen ein und fragen ihn:  Herr Pastor, wann predigen Sie denn mal was Neues?

Nun,“ kommt die Antwort, „ich habe schon eine ganze Reihe von Predigten vorbereitet. Ich warte darauf, dass sich die Gemeinde die erste Predigt zu Herzen nimmt und umsetzt! Dann komme ich zum nächsten Thema.“

Darum gehts, sowohl beim Predigen, wie auch beim Hören des Wortes Gottes: Hören ... Verstehen ... Glauben ... und Umsetzen!

Bei der DMG, mit der wir lange Jahre als Missionare auf den Philippinen gearbeitet haben, berichtete einmal eine Missionarin, dass sie genau das tat. In ihren Frauenstunden lehrte sie 4 Wochen lang – jede Woche – die gleiche Lektion. DANN hatten die Frauen es begriffen und begannen, es umzusetzen.

Wenn wir also wirklich mal meinen: Das hat der Pastor doch schon mal gesagt – dann lasst uns die Frage an uns selbst stellen: „Will Gott mir das heute zum zweiten Mal sagen, vielleicht weil ich es nach dem ersten Mal noch nicht verinnerlicht habe?“ Ich selbst muss vieles immer wieder hören, bis mir dann endlich mal die Augen und Ohren aufgehen.

Wie geduldig und gnädig ist Gott, der uns nicht einfach immer weiter laufen lässt, sondern der darauf achtet, dass wir die gegenwärtige Lektion gelernt haben, bevor wir die nächste erhalten. Wie oft muss Er sich wiederholen und zu uns reden über Vergebung, Liebe, Zeugnisgeben, Gebet, Gutes tun oder ähnliche Themen. Gerade das Offensichtliche wird uns oft so alltäglich, dass wir es vergessen, übersehen oder gar nicht merken, dass wir es vernachlässigen. 

Welche Lektionen hat Gott Dich in jüngster Vergangenheit gelehrt? Welche Themen sprechen Dich zur Zeit besonders an? Gibt es Schritte nach vorne, die Du kürzlich getan hast?

Wir laden dich herzlich ein zu unserem Gottesdienst, morgen um 10:30 Uhr. Ob du was Neues hörst - oder etwas bereits bekanntes, weiß ich nicht. Aber Du wirst Gottes Wort hören und hast die Möglichkeit, Jesus Christus persönlich kennen zu lernen.

Calvary Chapel FREIER GRUND
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Herzlich Willkommen!

Freitag, 24. Mai 2019

Gerüchte und Goldene Äpfel


Dr. Albert Cantril war Professor an der Princeton Universität und führte eine Reihe von  Experimenten durch um aufzuzeigen, wie schnell sich Gerüchte verbreiten. Er rief 6 Studenten zu sich ins Büro und informierte sie unter dem Siegel absoluter Verschwiegenheit, dass der Herzog und die Herzögin von Windsor planten, an einem Ball der Universität – teilzunehmen.

Es dauerte nur eine einzige Woche, und fast jeder Student an der Uni hatte diese erfundene Nachricht gehört – und geglaubt.

Vom Rathaus der Stadt Princeton erhielt die Universität Anrufe in denen man sich beschwerte, dass man nicht über den hohen Besuch informiert worden war. Medienvertreter versuchten verzweifelt, Telefoninterviews zu bekommen. Dr. Cantril erklärte zu dem Experiment: “Und das war ein angenehmes Gerücht – eine Verleumdung verbreitet sich noch schneller.

Gerüchte und Negativtratsch haben schon viel, viel Gutes zerstört und haben vielen Menschen das Leben schwer gemacht – und sogar das Leben gekostet. Erinnern wir uns an den Apostel Paulus! Das ganze Elend, durch das Paulus in den letzten 8 Kapitel der Apostelgeschichte gehen musste: Verfolgung, Mordanschläge, Gefängnis, Leid … all das war durch Gerüchte ins Rollen gekommen. Vielleicht wussten die meisten nicht mal, dass sie Lügen verbreiteten in dem, was sie erzählten. Aber es waren tatsächlich Lügengerüchte, die Paulus in Gefangenschaft brachten.

Jesus Christus hat kein Interesse an Gerüchten, Halbwahrheiten oder auch an Klatsch und Tratsch. Er hat uns in seinem Wort erstklassige Hilfestellung gegeben, wie unsere Worte Balsam sein können, anstatt Gift. Im Buch der Sprüche heißt es: „Wo viele Worte sind, da geht es ohne Sünde nicht ab; wer aber seine Lippen im Zaum hält, der ist klug.“ „Freundliche Worte sind wie Honigseim, süß für die Seele und heilsam für das Gebein.“ „Wie goldene Äpfel in silbernen Schalen, so ist ein Wort, gesprochen zur rechten Zeit.

Wie heilsam und ermutigend kann unser Tag heute sein, wenn wir unser Herz, unser Denken und Reden Jesus anvertrauen und ihn bitten, nicht Verbreiter von Gerüchten, sondern Verbreiter der Guten Botschaft (von Jesus) zu sein!

Donnerstag, 23. Mai 2019

Hörende Taube

Das war mal wieder ein Augenöffner, gestern im Fitness Center. „Einmal im Jahr durch die Bibel lesen / hören“ ist einer meiner Vorsätze für das Jahr 2019 – und ich kann froh bezeugen: bisher klappt’s. Die meisten Kapitel höre ich bei meinem Ausdauertraining im Fitness Center. Und es hilft mir enorm, dran zu bleiben, sowohl am Sport, wie auch an der Erfüllung meines Vorsatzes. Und es ist ein Segen, wie auch bereits an anderer Stelle in diesem Blog berichtet.

Gestern gab es z.B. wieder mal so eine Lektion. Ich schwitze fleißig vor mich hin, Puls auf 130, Blutdruck natürlich höher und höre mir die Psalmen an. Psalm 21-40 standen auf dem Programm. Aber wie beim Lesen, so auch beim Hören entwickelt man die seltsame Fähigkeit, ein Programm abzuspulen, ohne zu wissen, was läuft.
Wir kennen das alle. Wir sitzen im Auto, fahren eine bekannte Strecke und sind plötzlich am Ziel, ohne uns an die Fahrt erinnern zu können. So strample ich mich ab, höre mir die Psalmen an und weiß plötzlich gar nicht mehr was ich gehört hab und ob ich noch in Psalm 39 bin oder ob Psalm 40 bereits angekündigt wurde. 
Hätte Jesus mir diese Frage aus Markus 8:18 gestern gestellt, hätte ich bekennen müssen, dass – zumindest ein Teil des Textes – akustisch bei mir ankam, ohne dass ich gehört habe, was Er mir sagen wollte.

Preis dem Herrn! Er ist geduldig und gnädig und auch gestern wurde ich durch manche Verse gesegnet. Der Herr weiß um Deine und meine Schwachheiten. Er weiß, wie schnell wir uns ablenken lassen, von Müdigkeit übermannt werden oder wie leicht unser Verständnis blockiert wird für die wunderbaren Wahrheiten, durch die Er uns segnen möchte. Auch nachdem Jesus Seine Jünger gefragt hatte, hat Er nicht aufgegeben, sondern gleich begonnen, ihnen zu erklären, was sie nicht verstanden.

Als Hilfe habe ich das Notizbuch schätzen gelernt. Ob bei der Stillen Zeit am Morgen oder nach dem Hören einiger Bibelkapitel beim Sport: Was an Wichtigem, Einleuchtendem, Überraschendem, Ermutigendem etc. dabei war, kommt als Notiz auf einen Zettel oder in ein Buch. Das prägt sich dann besser ein.

Ja, manchmal haben wir Augen, die nicht sehen und Ohren, die nicht hören. Aber der Herr hat Verständnis für unsere menschlichen Schwächen und lässt uns daran arbeiten. Lass Dich nicht entmutigen, wenn Du durch Durststrecken oder Phasen mangelnder Konzentration gehst. Gib nicht auf, wenn Du den Eindruck hast, Gott redet nicht mehr zu Dir. Bleib dran. BLEIB DRAN! All diese Erfahrungen sind nicht einzigartig. Alle Christen gehen von Zeit zu Zeit durch solche Abschnitte in ihrem Leben. Bitte den Herrn, Deine Augen und Ohren zu salben, zu öffnen und Dich sehen und hören zu lassen. Lies eine andere Bibelübersetzung für eine Weile, lies weniger und nimm Dir mehr Zeit zum Nachdenken. Stell nicht nur theologische Fragen an den Text, sondern praktische Fragen, die Dir im Alltag Wegweisung bringen. Aber auf jeden Fall: BLEIB DRAN!

Manchmal sind unsere Augen nicht blind und unsere Ohren nicht taub, sondern werden „gehalten“. Über die Emmausjünger wird geschrieben (Lukas 24:16):

Aber ihre Augen wurden gehalten, dass sie ihn nicht erkannten.“

Wie viel hätten sie verpasst, wären ihre Augen nicht gehalten worden! Obwohl sie nichts „sahen“, war Jesus trotzdem bei ihnen. Hatten sie am Ende etwas verloren? Nein! Jesus machte sie auf wunderbare Weise sehend und wir profitieren durch das herrliche Kapitel in Lukas 24 bis heute von ihrer Blind- und Taubheit – obwohl sie sehen und hören konnten.

Wie gnädig ist der Herr mit uns hörenden Tauben. Bleib dran! Jesus bleibt auch dran!

Mittwoch, 22. Mai 2019

Heute @ CCFG - 19:30 Uhr

Verpass es nicht! 
Ein Abend mit David Byle (Türkei / Berlin)
Bring Freunde mit!
Herzlich Willkommen!

Strache, Kurz und Jeremia


Unser Nachbarland Österreich macht z.Zt. internationale Schlagzeilen. Wer hätte gedacht, dass diese kleine Alpenrepublik einmal derart die Welt über sich reden machen wird. Momentan beginnen fast alle Nachrichten mit Neuigkeuten über Österreich. Gestern konnte man lesen, dass "Spiegel" und "Süddeutsche Zeitung" zunächst ein Skandalvideo über den österreichischen (Ex-) Vize-Kanzler (und bis dahin Chef der rechtspolulistischen FPÖ), Heinz-Christian Strache, veröffentlicht hatten. Der trat von allen Ämtern zurück. Aber innerhalb weniger Tage zerbrach die ganze Regierung Österreichs, da der FPÖ Innenminister auch seinen Stuhl räumen sollte und daraufhin alle FPÖ Minister ihr Amt niederlegten. Jetzt überlegt die Opposition, gemeinsam mit der FPÖ ein Misstrauensvotum gegen Bundeskanzler Sebastian Kurz zu stellen, dem damit die Abwahl droht. Ein Chaos jagt das nächste. Und warum? Wegen der Veröffentlichung eines heimlich gedrehten Videos, das Illegalitäten und dunkle Absprachen ans Licht bringt.

Was mich – neben den politischen Entwicklungen – fasziniert sind die gewaltigen Auswirkungen eines relativ kurzen Informationsvideos auf ein ganzes Land, vielleicht einen ganzen Kontinent. Wenige verbreitete Worte zerstören eine Regierung, vermutlich etliche Karrieren und möglicherweise Leben. Und alle Welt schaut gespannt nach Österreich!

Wie anders, was Gottes Worte alles bewirken. Auch Gottes Worte decken auf und legen bloß, aber sie sind nicht bestimmt, bloßzulegen, niederzureißen und Chaos zu hinterlassen. Seinen Propheten Jeremia beauftragt Gott (Jeremia 1:10):

Siehe, ich setze dich heute über Völker und Königreiche,
dass du ausreißen und einreißen,
zerstören und verderben sollst
und bauen und pflanzen.

Wenn Worte der Menschen, abgedruckt in 2 Zeitungen, Macht haben, Minister zu stürzen und Regierungen zu zerbrechen – welche Macht wird dann das Wort unseres ewigen Gottes entfalten können? Was wird Gottes Wort bewirken können, wenn Er es einsetzt?

Viele Menschen haben die positiv-explosive Macht des Wortes Gottes erfahren! Gottes Wort hat Zerstörendes in ihrem Leben zerstört und gute Saat gesät! Gottes Wort hat in unzähligen Menschen eine heilende Wirkung entfaltet wie Balsam für ein verletztes Herz. Gottes Wort hat Feuer angezündet, wo Kälte und Finsternis regierte. Gottes Wort hat Wegweisung geschenkt, wo Menschen in der Irre gingen. Und unglaublich oft hat Gottes Wort Menschen in Einsamkeit die liebevolle Stimme ihres Retters und Freundes, Jesus, hören lassen. 

Das sind keine leeren Worte! Das sind nachweisbare Erfahrungen, in denen das Wort Gottes das Herz von Menschen vorbereitet und dann mit gutem Samen bepflanzt hat.

Garantiert werden sich einige Leser dieser Zeilen in Situationen befinden, in denen sie Worte brauchen, die den Weg weisen. Worte die aufbauen, die heilen, die Unkraut erkennen lassen und herausreißen und dann die gute Saat und gute Gedanken säen. Worte, die von einer vertrauten Stimme kommen, die heilenden Balsam für die Seele darstellen und die ein tragfähiges Fundament anbieten. 

Solche Worte kommen von Gott, unserem Retter. Trau Jesus zu, Dir durch Seine Worte zu begegnen, Dich zu trösten, zu korrigieren und zu leiten. Trau Jesus zu, Sein Wort zum Balsam und zur Heilung in Deinem Leben einzusetzen. Trau es Ihm zu! Nimm Deine Bibel (regelmäßig) zur Hand und lass Ihn zu Dir reden.

Wenn Du dabei Hilfe und Tipps benötigst – oder wenn Du einen Erfahrungsbericht hast, (eine Situation, in der Dir Gott durch Sein Wort begegnet ist) – dann schreib mir doch über das Kontaktformular im Seitenfenster. Ich würde mich freuen! 

Oder komm einfach mal vorbei und hol Dir ein kostenloses Neues Testament bei uns ab. Gleichzeitig kannst Du uns kennenlernen - z. B. heute Abend bei einem Vortrag über die Macht des Wortes Gottes im Ausland.

Calvary Chapel FREIER GRUND
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 19:30 Uhr

Dienstag, 21. Mai 2019

Jesus im 1. Buch der Könige

Nicht alle Bücher des Alten Testaments reden so klar und deutlich über Jesus, den kommenden Messias wie die 5 Mosebücher, die Psalmen, Jesaja, Micha, Sacharja und andere Propheten, die oft kleinste Details über Immanuel vorhersagen. Andere Propheten hatten weniger detaillierte Verheißungen. In manchen Bibelbüchern finden wir mehr den Typus, der auf Jesus hinweist als die Prophetie, die Details über Ihn offenbart. So auch in vielen der Geschichtsbücher, zu denen das 1 Buch der Könige gehört.

In 1. Könige 1+2 lesen wir von Davids Tod und seinem Nachfolger, Salomo. Bereits Salomo erinnert in mancherlei Hinsicht an Jesus, bleibt allerdings lediglich ein Schatten auf den Messias, der kommen soll.

Salomo ist ein Nachkomme, ein Sohn Davids. Man wollte ihm durch List das Reich und die Königsherrschaft streitig machen und einen anderen auf den Thron setzen.
Jesus ist nicht irgendein Sohn Davids, Er ist DER Sohn Davids und wird auch im Neuen Testament so bezeichnet. Auch Ihm wollte man Sein Reich, sein himmlisches Reich und Seinen Thron rauben.

Von Salomo wird berichtet, dass kein Mensch auf Erden je die Weisheit hatte, die er besaß.
Übertroffen wird Salomos Weisheit allein durch Jesus, der uns von Gott „zur Weisheit gemacht“ wurde. Wer immer mit Fangfragen oder intellektuellen Gedankengebilden Jesus in eine Falle locken wollte, wurde zum Schweigen gebracht. Der superweise Salomo als Typus auf Jesus, der die personifizierte Weisheit Gottes ist.

Mit Weisheit regierte Salomo sein Reich, ein herrliches, glorreiches Reich, das von keinem anderen Reich an Glanz und Macht übertroffen wurde. Die Mächtigen der Erde bestaunten nicht nur Salomos Weisheit, sondern auch seine Herrlichkeit und Macht.
Weit übertroffen wird die Herrlichkeit und Macht des Königs Salomo durch die Herrlichkeit und Macht des Königs aller Könige, Jesus. Sein irdisches, messianisches Reich wird die Dauer eines Milleniums haben, Sein darauffolgendes ewiges Reich wird kein Ende haben.

Schließlich wird König Salomo zum Erbauer des Tempels Gottes. Was für ein herrlicher, prachtvoller, weltberühmter Tempel, der bis heute als „Salomos Tempel“ Ruhm besitzt und Staunen bewirkt. Allerdings wurde er 586 v. Chr. vollständig beraubt und bis auf die Grundmauern niedergebrannt.
Aber um wie viel herrlicher, prachtvoller und beständiger, ja ewig, ist der Tempel, den Jesus selbst erbaut hat und immer noch daran arbeitet! Gottes Wort bezeichnet die Gemeinde Jesu als Seinen Tempel, wie aus der Frage des Paulus an die Korinthergemeinde deutlich wird:

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid,
und dass der Geist Gottes in euch wohnt?“

Salomo, Tempelbauer eines herrlichen, aber sichtbaren und vergänglichen Tempels.
Jesus, Tempelbauer eines herrlichen, aber unsichtbaren und ewigen Tempels.

Salomo ist ein Typus auf Jesus. Er erinnert in mancherlei Weise an den kommenden Messias, kommt aber in Macht und Herrlichkeit nicht an Ihn heran, wie auch schon Jesus selbst über sich sagte:

„Siehe, hier ist einer, der größer ist als Salomo!“

Jesus – unvergleichbar in Kraft, Macht, Herrlichkeit und Ewigkeit. Jesus, der Kommende! Jesus, König aller Könige! Jesus, Herr, Sieger, Überwinder! Jesu, meine Freude!

Montag, 20. Mai 2019

Heute! Unbedingt dabeisein!

Hans Dieter Sturz - Wer kennt ihn?
Müsst Ihr unbedingt kennenlernen!
Heute - Männerabend @ CCFG?
Anbetung / Andacht / Abendessen!
Besonderer Abend! Bring Freunde mit!

Du weißt es nicht!

Ronda S. Stücher                                                Werner Wöhlert
(3.5.1967 – 7.7.1987)                                           (4.6.1907 – 5.8.1987)
Kürzlich stand ich auf einem Friedhof und sah mir eine ganze Reihe Gräber an. Plötzlich entdeckte ich zwei verschiedene Gräber mit dem gleichen Todesjahr aber unterschiedlichen Geburtsjahren. Warum war die eine Person jünger gestorben als die andere, wesentlich jünger? War es ein Unfall? Eine Krankheit? Ein Verbrechen? Warum stirbt man, bevor man kaum ein Viertel der normalen Lebenserwartung erreicht hat? Hatten die beiden Kinder? Der Ältere Enkel? Waren sie in ihrem Leben glücklich gewesen?
Alle diese Fragen bleiben natürlich unbeantwortet. Ich kannte keinen der beiden. Aber Friedhöfe bringen manchmal solche Fragen ins Gedächtnis. Und Friedhöfe schreien uns an! Ja, so leise es auf Friedhöfen auch in der Regel ist – sie schreien jeden Besucher mit unhörbarer und eigentlich doch unüberhörbarer Stimme an:

„Mach Dich bereit, Deinem Gott zu begegnen!“
(Amos 4:12)

Seinem Gott wird jeder von uns begegnen! Wohl dem, der sich vorbereitet und seinen Gott vorher gut kennenlernt. Das allerdings vermeiden die meisten. Warum? Weil die Auseinandersetzung mit Tod, Jenseits und unserer Vorbereitung darauf „ja immer noch Zeit hat“. Wer denkt schon, dass er in Kürze vor seinem Gott erscheinen wird? Der Psalmist betet:

Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen,
auf dass wir klug werden.“ (Psalm 90:2)

Nicht nur Menschen ohne Gott müssen unbedingt darauf hingewiesen werden. Niemand kennt die Stunde seines Todes. Darum ist es unbedingt nötig, sich mit dem Jenseits zu beschäftigen, zu einem Ergebnis zu kommen, Gott zu begegnen und Gewissheit zu erlangen. Das ist möglich! Der Mensch ohne Gott kann keine Gewissheit darüber haben, dass es KEIN Leben nach dem Tod gibt. Aber der Mensch, der Jesus begegnet ist, hat die innere Gewissheit, dass es Gott gibt, dass Er sich durch Jesus offenbart und dass Jesus ewiges Leben schenkt.

Wenn Du Jesus nicht persönlich kennst, dann beginne, Ihn zu suchen und mach Dich bereit, Deinem Gott zu begegnen!

Und wenn Du Jesus bereits kennst? Ja, was dann? Bist Du bereit, Deinem Gott zu begegnen?

Auch wir, die wir Jesus kennen dürfen Ihn mit dem Psalmisten bitten: Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden“, denn auch wir leben oft mit dem Gedanken, dass wir ja noch 10, 20 oder 50 Jahre haben. Aber auch uns tut dieses Gebet gut. „Herr, lehre mich bedenken, dass meine Stunde jederzeit kommen kann und dass ich dann bei der Arbeit“ gefunden werde, dass ich dann „mit einem reinen Herzen“ gefunden werde, dass ich dann „für Dich und nicht für mich“ lebe!

Keiner von uns weiß, wann unser Leib zu Grabe getragen wird. Ich weiß es nicht und Du weißt es auch nicht. Vielleicht in einigen Jahrzehnten, vielleicht in einigen Tagen. Wohl dem, der Gewissheit hat, wo er hingeht – und sein Leben dementsprechend lebt!

Fragen? Nutz’  das Kontaktformular im Seitenfenster. Deine Mail bleibt anderen unsichtbar.

Sonntag, 19. Mai 2019

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluß

Predigttext heute:
Apostelgeschichte 24:1-27
"Warum?"

1 Nach fünf Tagen aber kam der Hohepriester Ananias mit den Ältesten und einem Anwalt, einem gewissen Tertullus, herab; und sie erschienen vor dem Statthalter gegen Paulus.
2 Als dieser aber gerufen worden war, begann Tertullus mit der Anklagerede und sprach:
3 Dass wir viel Frieden durch dich genießen und dass diesem Volk durch deine Fürsorge heilsame Zustände geschaffen worden sind, das erkennen wir allezeit und überall an, hochedler Felix, mit aller Dankbarkeit!
4 Damit ich dich aber nicht allzu sehr bemühe, bitte ich dich, uns in Kürze nach deiner Freundlichkeit anzuhören.
5 Wir haben nämlich diesen Mann als eine Pest befunden, als einen, der Aufruhr stiftet unter allen Juden in der ganzen Welt, als einen Anführer der Sekte der Nazarener.
6 Er versuchte sogar, den Tempel zu entheiligen; doch wir ergriffen ihn und wollten ihn nach unserem Gesetz richten.
7 Aber Lysias, der Befehlshaber, kam dazu und entriss ihn mit großer Gewalt unseren Händen;
8 und er befahl, dass seine Ankläger zu dir kommen sollten. Von ihm kannst du selbst, wenn du ihn verhörst, alles erfahren, dessen wir ihn anklagen!
9 Und auch die Juden stimmten dem zu und behaupteten, es verhielte sich so.
Die Verteidigungsrede des Paulus
10 Paulus aber gab, nachdem ihn der Statthalter durch ein Zeichen zum Reden aufgefordert hatte, folgende Antwort: Da ich weiß, dass du seit vielen Jahren Richter über dieses Volk bist, so verteidige ich meine Sache desto zuversichtlicher,
11 weil du erfahren kannst, dass es nicht länger als zwölf Tage her ist, seit ich hinaufzog, um in Jerusalem anzubeten.
12 Und sie fanden mich weder im Tempel, dass ich mich mit jemand gestritten oder einen Volksauflauf erregt hätte, noch in den Synagogen, noch in der Stadt.
13 Sie können auch das nicht beweisen, dessen sie mich jetzt anklagen.
14 Das bekenne ich dir aber, dass ich nach dem Weg, den sie eine Sekte nennen, dem Gott der Väter auf diese Weise diene, dass ich an alles glaube, was im Gesetz und in den Propheten geschrieben steht;
15 und ich habe die Hoffnung zu Gott, auf die auch sie selbst warten, dass es eine künftige Auferstehung der Toten geben wird, sowohl der Gerechten als auch der Ungerechten.
16 Daher übe ich mich darin, allezeit ein unverletztes Gewissen zu haben gegenüber Gott und den Menschen.
17 Ich bin aber nach vielen Jahren gekommen, um Almosen für mein Volk und Opfer zu bringen.
18 Dabei fanden mich etliche Juden aus [der Provinz] Asia im Tempel, als ich gereinigt war, ohne dass ein Volksauflauf oder Tumult entstanden wäre;
19 die sollten vor dir erscheinen und Anklage erheben, wenn sie etwas gegen mich hätten.  

20 Oder diese selbst sollen sagen, ob sie irgendein Unrecht an mir gefunden haben, als ich vor dem Hohen Rat stand;
21 außer um jenes einzigen Wortes willen, das ich ausrief, als ich unter ihnen stand: Wegen der Auferstehung der Toten werde ich heute von euch gerichtet!
22 Als Felix dies hörte, verwies er sie auf eine spätere Zeit, da er über den Weg recht genau Bescheid wusste, und sprach: Wenn Lysias, der Befehlshaber, herabkommt, will ich eure Sache untersuchen!
23 Und er befahl dem Hauptmann, Paulus in Gewahrsam zu halten und ihm Erleichterung zu gewähren und auch keinem der Seinen zu verbieten, ihm Dienste zu leisten oder zu ihm zu kommen.
Das Gespräch des Apostels mit Felix und Drusilla. Haft in Cäsarea
24 Nach etlichen Tagen aber kam Felix mit seiner Frau Drusilla, die eine Jüdin war, und ließ den Paulus holen und hörte ihn über den Glauben an Christus.
25 Als er aber von Gerechtigkeit und Enthaltsamkeit und dem zukünftigen Gericht redete, wurde Felix von Furcht erfüllt, und er antwortete: Für diesmal kannst du gehen; wenn ich aber gelegene Zeit finde, will ich dich wieder rufen lassen!
26 Zugleich hoffte er aber auch, dass er von Paulus Geld erhalten würde, damit er ihn freiließe. Darum ließ er ihn auch öfters kommen und besprach sich mit ihm.
27 Als aber zwei Jahre verflossen waren, bekam Felix den Porcius Festus1 zum Nachfolger, und da sich Felix die Juden zu Dank verpflichten wollte, ließ er Paulus gebunden zurück.

 
Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
(parallel Kindergottesdienst) 
Anbetung Predigt
Einladung zum Mittagessen @ CCFG  
Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst
Beginn: 10:30 Uhr

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen-Zentrum
 Sonntagszitat:

"Vertrauen heißt an Gott zu glauben mitten in allem "Warum"."
(Nancy Parker Brummett)

"K
önnen wir auf Golgatha stehen 
und Gott noch die Frage vor die Füße werfen,  
warum er in dieser Welt Leiden zulasse?"
(Benedikt Peters)