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Samstag, 1. September 2018

Bescheidene Anfänge

In Sacharja 4:10 fragt der Prophet:
„Denn wer ist's, der den Tag geringer Anfänge verachtet?" 
 
Umgeformt in eine Aussage würde man sagen: 
                         „Verachte nicht den Tag kleiner Anfänge!“ 
 
Was auf Erden hat je in seiner vollendeten Position begonnen?  Wenn Airbus in Kürze mit der Produktion der 234 bestellten Flugzeuge für Indonesien beginnen wird, werden sie ganz klein beginnen. Tausende und Abertausende von kleinen und größeren Einzelteilen werden zusammengefügt werden, bevor das erste Flugzeug auslieferungsbereit und flugsicher ist. Und all das braucht Zeit. 
 
Die Entwicklung eines Embryos im Mutterleib dauert rund 9 Monate, bevor der neue Erdenbürger sich vorstellt.
Um ein Bestsellerbuch zu schreiben braucht es haufenweise Hintergrundstudien, Zeit, Druckerschwärze und Papier. Und in der Regel beginnt es immer mit der ersten Seite.
In der Lebensmittelbranche kennen wir löslichen Kaffee, Fertigsuppen und Dosengerichte. 
 
Im Leben als Christen meinen wir oft, es müsse genauso gehen. Wir wollen Sofortresultate.  Wir möchten gerne augenblickliche geistliche Reife, augenblickliches Gemeindewachstum und Sofortweisheit. Wenn Gott nicht so schnell handelt, wie wir denken, Er sollte, dann sind wir frustriert und fragen uns, warum alles so lange dauert.
 
Die Worte des Propheten Sacharja kamen als Ermutigung zum Volk Israel und ihrem Leiter, Serubbabel. Wie lange war es her, dass die Fundamente des Tempels gelegt worden waren? Und immer noch so viel Geröll. So wenig Fortschritt. Es schien, als würde man immer noch am Anfang stehen, als Gott sagt: „Verachtet nicht den Tag kleiner Anfänge!“  Zugegeben, man hatte die Arbeit des Herrn aus dem Blick verloren und war durch andere Dinge abgelenkt, die Arbeit zu tun, die der Herr aufgetragen hatte. Aber sie hatten Buße getan.
 
Zugegeben, da waren die Feinde Gottes, die versuchten, was sie konnten, um Gottes Volk zu entmutigen und zu bremsen. Aber der Herr tröstet sie: „Verachte nicht den Tag kleiner Anfänge!“ 
 
Wir alle arbeiten daran, Gottes Tempel zu bauen. Unser Leib ist der Tempel, der Wohnort des Herrn, und manchmal frustriert uns unser langsames Wachstum. Zugegeben, manchmal wachsen wir tatsächlich zu langsam, denn wir haben den Herrn aus den Augen verloren oder Ihm eine untergeordnete Position in unserem Leben gegeben. Aber wir müssen nicht verzweifeln. Hol den Herrn zurück ins Zentrum Deines Lebens und geh weiter. „Verachte nicht den Tag kleiner Anfänge!“ Verachte nicht, was Gott bisher in Deinem Leben getan hat.
 
Danke Ihm für das, was Er bisher in Deinem Leben getan hat, auch wenn es wenig zu sein scheint. Vielleicht hält Er Deine Augen, damit Du die größeren Dinge nicht erkennst, die Er durch Dich gewirkt hat, um Dich zu lehren in Glauben und Demut zu leben. Wenn wir Ihn im Mittelpunkt unseres Lebens haben, gibt es immer etwas, für das wir dankbar sein können.
 
„Verachte nicht den Tag kleiner Anfänge!“

Freitag, 31. August 2018

Jesus kennen!

Auf diesen Gedanken, mit dem wir gestern abgeschlossen haben, müssen wir noch einmal zurückkommen. Es ist die höchste Notwendigkeit im Leben und im Sterben. Es ist die Lösung unserer Probleme. Es ist die Rettung unserer Seele, das A & O, das jeder Mensch auf diesem Globus wissen MUSS: Jesus kennen! In Daniel 11:32 heißt es am Schluss:

„Die Leute aber, die ihren Gott kennen,
werden festbleiben und handeln.“

Stimmt das so? Kann man das so generell und verallgemeinernd sagen, wie Daniel es hier tut?

Zunächst einmal ist es nicht Daniel, der dies sagt. Er schreibt es zwar auf, aber gesagt hat es Gott selbst in einer Offenbarung an Daniel. Damit ist es unumstößliche, göttliche Wahrheit.

Wer seinen Gott kennt: wer Jesus als Seinen Retter kennt, wird festbleiben und handeln. Gott kann das sagen, weil die Fülle der Gottheit in Jesus ist. Jesus hat alles, was wir brauchen.
  • Wenn wir verloren sind, ist Er unser Retter!
  • Wenn wir schwach sind, ist Jesus stark!
  • Wenn wir traurig sind, ist Er unser Trost!
  • Wenn wir verärgert sind, ist Er unser Friede!
  • Wenn wir nicht mehr weiter wissen, ist Er unsere Weisheit!
  • Wenn wir niedergeschlagen sind, ist Er unsere Hoffnung!
  • Wenn wir gefangen sind, ist Er unser Befreier!
  • Wenn wir voller Sünde sind, ist Er unser Opfer!
  • Wenn wir am Versagen sind, macht Er uns zu Überwindern!
  • Wenn wir nervös sind, bringt Er uns zur Ruhe!
  • Wenn unsere Herzen beschwert sind, ist er unsere Freude!
Die Liste lässt sich unendlich fortsetzen. Aber um die Erfahrungen zu machen, müssen wir Jesus kennen – im Herzen!

Jesus im Herzen und im Leben zu kennen – darum geht es auch in der Predigt am kommenden Sonntag. Wir laden herzlich ein ...

Jesus kennenzulernen
Ihn wieder neu kennenzulernen
Ihn besser kennenzulernen

In eine dieser Gruppen passt jeder hinein. Lerne Jesus kennen! Besuche den Gottesdienst Deiner Gemeinde (wenn der biblische Jesus dort verkündigt wird). Wenn Du keine Gemeinde hast und in der Nähe bist, komm, und feier Gottesdienst mit uns. Unsere Adresse findest Du HIER. Solltest Du gar keine Möglichkeit haben, live an einem Gottesdienst dabei zu sein – was immer der beste Weg ist – dann laden wir Dich ein, im Livestream an unserem Gottesdienst teilzunehmen. Das ist immer nur eine Notlösung, aber besser als gar keine. Den Link findest Du HIER.

Jesus kennen! Darum geht es im Leben und im Sterben. Wer allerdings stirbt, ohne ihn kennengelernt zu haben, der hat die Gelegenheit verpasst und wird in Ewigkeit ohne Ihn und Seine Segnungen leben müssen.

„Die Leute aber, die ihren Gott kennen,
werden festbleiben und handeln.“
(Daniel 11:32)

Donnerstag, 30. August 2018

Von Kriegen und Endzeit … und Gott mittendrin!

Das gesamte Kapitel 11 im Buch Daniel handelt von Kriegen, Kämpfen, Truppen, Zerrstörung und Gräueltaten. Eigentlich kann man das Kapitel nur verstehen, wenn man neben der Bibel einen oder mehrere Bibelkommentare – oder ein gutes Geschichtsbuch liegen hat. Um nicht alle 45 Verse des Kapitels zu zitieren hier die Verse 31-35:

 31 „Es werden auch von seinen Truppen zurückbleiben
und das Heiligtum, die Zuflucht, entweihen 
und das beständige Opfer abschaffen
und den Gräuel der Verwüstung aufstellen.
32 Und er wird die, welche gegen den Bund freveln,
durch Schmeicheleien zum Abfall verleiten;
die Leute aber, die ihren Gott kennen, werden festbleiben und handeln.
33 Und die Verständigen im Volk werden die Vielen unterweisen;
sie werden aber eine Zeit lang dem Schwert, dem Feuer,
der Gefangenschaft und der Plünderung unterliegen.
34 Und im Unterliegen werden sie ein wenig Hilfe erlangen;
und es werden sich viele heuchlerisch an sie hängen.
35 Auch von den Verständigen werden etliche unterliegen,
damit unter ihnen eine Läuterung geschehe,
eine Sichtung und Reinigung, bis zur Zeit des Endes;
denn es währt bis zur bestimmten Zeit.“

Ein ganzes Kapitel voller Krieg und Endzeitgeschehen! Aber mit vielen allgemeinen Merkmalen, die zu jeder Zeit gültig sind:

1.      Mitten in den Kriegswehen – sei es in der Zeit vor Jesu Kommen oder in der Endzeit – mittendrin finden sich „die Verständigen“, die die Vielen unterweisen. Zu aller Zeit hat es Menschen gegeben und wird es Menschen geben, denen Gott Einsicht und Verstand schenkt, anderen zu helfen und sie zum Verständnis zu führen. Geschichte – die kleine persönliche Geschichte oder die Weltgeschichte – ist immer Gottes Geschichte. Immer möchte Gott uns etwas sagen und hat Seine Verständigen, um zu unterweisen.
2.      Auch die Verständigen, die von Gott Gesegneten, müssen leiden. Leiden gehört zum Leben der Gesegneten des Herrn dazu. Alle anderen Behauptungen sind unbiblisch. Leiden kann durchaus Gott gewollt sein. Ein Trost im Leiden der Gesegneten des Herrn ist, dass es nur „eine Zeit lang“ ist – also begrenzt. Unsere Leiden sind zeitlich begrenzt.
3.      Selbst unter den Verständigen gibt es Verluste und Niederlagen. Aber auch hier geschieht nichts ohne Gottes Kontrolle und ohne Seine Ziele. Der Herr lässt die Seinen manchen Verlust erfahren – mit dem Ziel der Reinigung und der Läuterung. Für den, der stille hält und vertraut, kann der Verlust – der übrigens auch „bis zur bestimmten Zeit“ zeitlich begrenzt ist, zum Segen werden.

Die schönste Aussage aus Vers Vs 32 zu Schluss:

„Die Leute aber, die ihren Gott kennen, 
werden festbleiben und handeln.“

Jesus kennen! Ihn immer besser kennen und verstehen – das gründet, festigt und verwurzelt uns. Lerne Jesus kennen, und Du wirst festbleiben. Lerne Jesus besser kennen, und Du wirst nicht wanken. Ja, wir alle wanken von Zeit zu Zeit. Aber das darf uns anspornen, Ihn noch besser kennenzulernen. Je länger und je besser wir Ihn kennen, umso weniger werden wir wanken. Welch eine Ermutigung und Verheißung. Und das inmitten von Kriegen und Nöten!

Mittwoch, 29. August 2018

Heute Abend: 19:30 Uhr @ CCFG

Seit 3 Jahren besuchen Mitarbeiter von "God's Blossom" (Gottes Blüte) regelmäßig Bordelle und verschiedene Häuser in der Region, um Jesu Liebe zu den Menschen im Rotlichtmillieu zu bringen. Dieser Dienst ist ein harter Kampf an einem Ort, an dem sicher auch Jesus für die Freiheit der Menschen gekämpft hätte - und an dem Er jetzt durch Seine Jünger kämpft und liebt.
Wir laden ein zu einem motivierenden Abend mit Mitarbeitern von "God's Blossom". Beginn: 19:30 Uhr - Ende: gegen 21 Uhr
Am heutigen Abend wird kein Online streaming angeboten!

Dürre!

Dieser Tage stand in der Lokalzeitung, dass der Sommer 2018 dem Hitzesommer von 2003 voraussichtlich unterlegen sein wird. 2003 war es vermutlich noch heißer.

Aber die Folgen der Dürre in 2018 sind seit Wochen unübersehbar. In den Medien sehen wir Bilder von unterentwickeltem Getreide (fast) aller Art. Die Schäden liegen in Millionenhöhe. Aber nicht nur die Medien berichten darüber.

Auf unseren Urlaubstouren gab es Bäume in verschiedenen Stadien. Viele sahen glanzlos aus. Viele andere begannen sich zu verfärben und Herbstfarben anzunehmen. Andere standen bereits voll im herbstlichen Laub.
In einem Fluss trieb ein toter Fisch. Ob der an Sauerstoffmangel starb, weiß natürlich niemand. Aber in anderen Gebieten starben Tausende von Fischen durch die Auswirkung der Dürre auf die Gewässer.
Bei unseren Wanderungen kamen wir an Flussbetten vorbei, in denen kein Tropfen Wasser mehr zu finden war.

Doch, die Dürre 2018 hat deutliche, unübersehbare Spuren hinterlassen, auch wenn die meisten Zeitgenossen keinen zweiten Gedanken daran verschwenden. Die Welt dreht sich doch so oder so weiter.

Die Dürre in der Natur erinnert an eine andere Dürre, die dem Durstigen ebenfalls schmerzlich auffällt, den meisten Zeitgenossen allerdings wenig zu schaffen macht: die geistliche Dürre. Da sind farblose Christen, die jede Frische vermissen lassen, absterbende Gotteskinder, die keine oder nur unterentwickelte Frucht aufweisen. Da sind Tausende von „toten Fischen“, die Leben in sich haben sollten, aber sie treiben im Strom der Welt. Da sind Kanäle, die durch Jesus gereinigt und gefüllt wurden, damit lebendiges Wasser aus ihnen sprudeln sollte … und sie sind verstopft und vertrocknet. Da fließt gar nichts mehr.

Gott sei’s gedankt (!) – solange der Herr noch nicht wiederkommt, wird es immer „lebendige Fische“ geben, die für Ihn gegen den Strom schwimmen, wird es immer solche geben, durch die Sein Lebenswasser zu den Durstigen kommt. Es wird immer solche geben, die sich das Wasser des Lebens bei Ihm holen und Frucht bringen, dreißigfältig, sechzigfältig und hundertfältig. Ein Leben „im Überfluss“ nennt Jesus in Johannes 10:10 solch ein Leben. Traurig, dass so vielen die geistliche Dürre nichts ausmacht weil „die Welt sich ja so oder so weiterdreht.“

Ein dürres Leben ist nicht das, welches Jesus uns gebracht hat oder für uns im Sinn hat. Jesus hat Leben im Überfluss für Dich und mich im Sinn. Aber das geht nicht ohne Sein Lebenswasser. Wer in der geistlichen Dürre lebt, der muss Veränderungen im Leben vornehmen. Ohne Veränderungen geht es nicht. Die Entscheidung liegt bei uns. Der Herr verspricht:

„Ich werde Wasser auf das Durstige gießen
und Ströme auf das Dürre;
ich werde meinen Geist auf deinen Samen ausgießen
und meinen Segen auf deine Sprösslinge.“ (Jesaja 44:3)

Der Herr kann erfrischen, Er will erfrischen und Er wird erfrischen:

„Er machte aber auch die Wüste zum Wasserteich
und dürres Land zu Wasserquellen.“
Der glutheiße Boden wird zum Teich
und das dürre Land zu Wasserquellen.
Wo zuvor die Schakale wohnten und lagerten,
wird ein Gehege für Rohr und Schilf sein.“
Ich lasse Ströme hervorbrechen auf kahlen Höhen
und Quellen inmitten der Täler;
ich mache die Wüste zum Wasserteich
und dürres Erdreich zu Wasserquellen.“
(Psalm 107:35; Jesaja 35:7; 41:18)

Der Herr kann – und Er will. Kommen und trinken müssen wir selbst! Willst Du?

„Und er sprach zu mir: Es ist geschehen!
Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende.
Ich will dem Dürstenden geben
aus dem Quell des Wassers des Lebens umsonst!
„Und er zeigte mir einen reinen Strom
vom Wasser des Lebens, glänzend wie Kristall,
der ausging vom Thron Gottes und des Lammes.“
Und der Geist und die Braut sprechen: Komm!
Und wer es hört, der spreche: Komm!
Und wen da dürstet, der komme;
und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens
umsonst!“
(Offenbarung 21:6; 22:1+17)

In unserem Jüngerschaftstreffen heute Abend werden wir durch Mitarbeiter von "God's Blossom" (Gottes Blüte) hören, wie dieses lebendige Wasser selbst in den geistlich ausgetrockneten Regionen ausgeteilt wird. Es geht um den Dienst für Jesus im Rotlichtmillieu. Dazu laden wir herzlich ein! 

Jüngerschaft "Gehet hin ...! Abend"
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (gegenüber dem Ärztezentrum) 
Beginn: 19:30 Uhr

Dienstag, 28. August 2018

Gebet im Galaterbrief

Die bekannten Formulierungen zum Thema Gebet sind im Galaterbrief fast nicht zu finden. Gebet schon!

Bereits ganz am Anfang, in Galater 1:3 schreibt Paulus

 Gnade sei mit euch und Friede von Gott,
dem Vater, und unserem Herrn Jesus Christus“

Nun weiß jeder Christ, dass Paulus selbst weder die Gnade Gottes austeilen, noch darüber verfügen kann, an wen sie ausgeteilt wird. Sein Segensspruch, Gnade sei mit euch und Friede von Gott“ ist demnach keine fromme Phrase oder Weiterreichen der Gnade Gottes. Es ist vielmehr ein Herzenswunsch, der als Gebet  zum Himmel aufsteigt und gleichzeitig als Segensspruch den Galatern zugerufen wird. Gebet – einmal anders.

Auch in Vers 5 finden wir ein solch indirekt formuliertes Gebet. Über Gott schreibt Paulus:

„… dem die Ehre gebührt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.“

Paulus formuliert zwar nicht: „Herr, Dir sei Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen!“ Aber indirekt drückt er dieses Gebet, diesen Herzenswunsch aus. Wie in einem Gebet schreibt er Gott die Ehre zu und bestätigt es mit einem klaren Amen!

Kann es sein, dass die Schreie unseres Herzens gar nicht immer in ein Gebet formuliert sein müssen, um als Gebet bei Gott anzukommen? Hat Gott sich nicht an der Aussage des Paulus „Ihm sei Ehre!“ ebenso gefreut als hätte er gesagt: „Dir sei Ehre!“?  Deutet nicht der Römerbrief in Kapitel 8:26 an, dass unser kraftloses aber herzliches Stammeln vom Heiligen Geist aufgefangen und als Gebet vor den Thron Gottes getragen wird?

Die eine Ermutigung des Galaterbriefs zum Gebet liegt darin, dass Gebet nicht formvoll und „gebetsmäßig formuliert“ sein muss. Selbst das Gott verherrlichende Reden über unseren Herrn und Retter kann ein (Gebets-) Lobpreis sein, der Gott gefällt und Ihn ehrt.

Aber auch einen Hinweis auf das Gebet, wie es uns vertraut ist, finden wir im Galaterbrief. Im letzten Vers des ersten Kapitels schließt Paulus einige Gedanken zu seiner persönlichen Begegnung mit Jesus ab. Sein Leben hatte sich verändert vom Verfolger zum Verkündiger. Und über die, die zunächst noch Angst hatten vor dem Christenverfolger heißt es dann:
„Und sie priesen Gott um meinetwillen.“
(Galater 1:24)

Ein Verfolger Jesu war zum Glauben gekommen, ein Feind war zum Freund geworden. Und nein – nicht Paulus wurde gepriesen. Gott wurde gepriesen – dass Er Paulus gerettet und verändert hatte.

Gibt es Menschen, um derentwillen Du Gott Lobpreis opferst? Die sollte es geben! Menschen, durch die Du gesegnet wurdest, durch die Du zum Glauben gekommen bist. Nicht diese Menschen verdienen Dein Lob, aber der Herr, der diese Menschen zu Seinen Boten an Dich gemacht hat. Manchmal ist es nur eine flüchtige Begegnung, durch die Gott uns segnet. Manchmal hören wir nur von Gläubigen, die – z.B. unter Verfolgung – an ihrem Glauben festhalten, und ihre Standhaftigkeit ermutigt unser Herz. Dann danken wir Gott für sie.

Und sogar für solche Menschen dürfen wir danken, die uns gewaltig auf den Keks gehen. Wirklich? Ist das realistisch? Der Herr fordert uns auf, für alles dankbar zu sein. Das beinhaltet auch solche Menschen, die uns verletzt oder die keine guten Wünsche für uns haben. Vielfach hat gerade der Dank für solche, die uns das Leben schwer machen, unser Herz - und manchmal auch die Beziehung - geheilt. Versuchs doch einfach mal!

Montag, 27. August 2018

Heute … Morgen … Übermorgen

Eine interessante Nachricht ging in den vergangenen Tagen durch die Medien. Die anhaltende Dürre in unserem Land hat Plantagenbesitzern von Weihnachtsbäumen einen großen Teil ihrer Jungpflanzen gekostet, teilweise sogar bis zum Totalverlust. Das betrifft nicht alle Bäume. Weihnachten 2018 wird es kaum einen spürbaren Mangel an Weihnachtsbäumen geben. Aber die in diesem Jahr vertrockneten Jungpflanzen werden in einigen Jahren fehlen. Manche Medien prognostizieren die Zeit um 2028 – in 10 Jahren.

„Was geht uns das an?“ mag sich manch einer fragen. Wer weiß, was in 10 Jahren los ist? Den Plantagenbesitzern stellt sich diese Frage nicht. Für sie ist es ein herber wirtschaftlicher Verlust, der so ohne weiteres nicht einfach aufzufangen ist.

 Aber diese Prognose macht nachdenklich. Heute haben wir einen schönen Sommer. Heute genießen wir das Wetter, das Eis und das Freibad. Heute geht es uns gut. Aber heute –  
ganz leise und unbemerkt, geschieht etwas, was in zukünftigen Jahren ein Maß an Not schaffen wird.

Geschieht nicht manchmal ähnliches in unserem Leben? Heute treffen wir Entscheidungen, deren Folgen erst in einigen Jahren zur Geltung kommen werden.

Heute treffen wir die Entscheidung, wen wir heiraten. Das soll mit Freude lebenslang bestehen.
Heute erziehen wir unsere Kinder. In einigen Jahren (Jahrzehnten) werden wir die Spuren davon sehen.
Heute entscheiden wir uns, welchen Beruf wir erlernen, wo wir uns niederlassen, wofür wir leben. In einigen Jahren (Jahrzehnten) werden wir die Weisheit unserer Wahl erkennen.

Unser Leben heute, unser Umgang heute, unsere Entscheidungen heute werden Folgen haben, Früchte bringen, Ergebnisse bewirken – morgen, übermorgen und in Ewigkeit.

Nicht immer wird uns ohne Weiteres sofort bewusst, welche Folgen unser Leben heute in der nahen oder fernen Zukunft haben wird. Gottes Wort gibt uns einen Reichtum an Weisheit, die uns hilft, im Leben Entscheidungen zu treffen und Wege zu gehen, die zu guter Frucht und guten Ergebnissen führt.

Fang mit diesen beiden Wahrheiten an und mach sie zum Maßstab Deiner Entscheidungen und Deines Lebens:

Wenn es aber jemand unter euch an Weisheit mangelt,
so erbitte er sie von Gott, der allen gern
und ohne Vorwurf gibt, so wird sie ihm gegeben werden.“
(Jakobus 1:5)

Und alles, was ihr tut, das tut von Herzen,
als für den Herrn und nicht für Menschen!“
(Kolosser 3:23)

Gott in ALLEM um Seine Weisheit zu bitten und ALLE unsere Entscheidungen dahingehend zu treffen, dass sie Jesus Ehre bringen – das sind zwei erste Schritte, die uns garantiert in die richtige Richtung führen. Das wird heute, morgen, übermorgen – vor allem aber bis in Ewigkeit gute Frucht und gute Ergebnisse bewirken. 
Gott segne Dich dabei!

Sonntag, 26. August 2018

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Ende


Predigttext:
Apostelgeschichte 11:1-18
1 Die Apostel und die Brüder in Judäa hörten bald davon, dass auch die Nichtjuden Gottes Botschaft angenommen hatten. 
2 Als dann Petrus nach Jerusalem kam, stritten die Verfechter der Beschneidung mit ihm.  
3 "Du bist bei unbeschnittenen Leuten eingekehrt und hast sogar mit ihnen gegessen", hielten sie ihm vor.
4 Da setzte Petrus es ihnen der Reihe nach auseinander. Er erklärte:  
5 "Ich war in der Stadt Joppe und betete gerade, da hatte ich eine Vision: Ich sah etwas wie ein großes leinenes Tuch, das an seinen vier Zipfeln gehalten und vom Himmel zu mir herabgelassen wurde.  
6 Gespannt sah ich hinein und erblickte alle möglichen Vierfüßler, Wildtiere, Kriechtiere und Vögel.  
7 Dann hörte ich auch eine Stimme zu mir sagen: 'Los, Petrus, schlachte und iss!'  
8 'Auf keinen Fall, Herr!', sagte ich. 'In meinem ganzen Leben habe ich noch nie etwas Verbotenes oder Unreines gegessen!'  
9 Doch die Stimme wiederholte die Aufforderung: 'Was Gott für rein erklärt hat, halte du nicht für unrein.'  
10 Das alles geschah drei Mal, dann wurde das Tuch wieder in den Himmel hinaufgezogen.  
11 In diesem Augenblick kamen drei Männer vor das Haus, in dem ich wohnte. Sie waren von Cäsarea aus zu mir geschickt worden.  
12 Der Geist Gottes sagte mir, ich solle ohne Bedenken mit ihnen gehen. Auch diese sechs Brüder hier kamen mit, und so kehrten wir in das Haus des Mannes ein, der nach mir geschickt hatte.
13 Er erzählte uns, dass er gesehen habe, wie ein Engel in sein Haus kam und sagte: 'Schick nach Joppe und lass einen Simon holen, der Petrus genannt wird!  
14 Er wird euch eine Botschaft übermitteln, die dir und allen anderen in deinem Haus die Rettung bringt.'  
15 Ich hatte kaum mit dem Reden begonnen, da kam der Heilige Geist auf sie, genauso wie damals am Anfang auf uns.  
16 Mir fiel gleich das Wort ein, das der Herr gesagt hatte: 'Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber, ihr werdet mit dem Heiligen Geist getauft werden.'  
17 Gott hat ihnen also die gleiche Gabe gegeben wie auch uns, als wir zum Glauben an den Herrn Jesus, den Messias, kamen. Wer bin ich, dass ich es mir da hätte erlauben dürfen, Gott im Weg zu stehen?"
18 Als sie das gehört hatten, beruhigten sie sich. Sie priesen Gott und sagten: "Gott hat also auch den Nichtjuden die Umkehr zum Leben ermöglicht!"

CALVARY CHAPEL FREIER GRUND
Anbetung - Gottes Wort - Gebet!
parallel Kindergottesdienst!
Gemeinschaft!
Anschließend gemeinsames Mittagessen!

Beginn: 10:30 Uhr

Wir laden alle herzlich ein! 
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)
57290 Neunkirchen-Zentrum

 

Sonntagszitat: 
Glaube und Gehorsam werden Berge bewegen, 
Berge des Bösen und Berge von Schwierigkeiten. 
Aber Glaube und Gehorsam müssen Hand in Hand gehen."
(Corrie ten Boom)


Das Maß unseres Gehorsams 
ist ein Kriterium 
für unsere Ehrfurcht vor Gott."
(Jerry Bridges)