„Wenn ich auf fünfzig Jahre Dienst zurückblicke, erinnere ich mich an unzählige Prüfungen, Schwierigkeiten und Zeiten erdrückenden Schmerzes. Aber durch all das hindurch hat sich der Herr als treu, liebevoll und vollkommen wahrhaftig in all seinen Verheißungen erwiesen.“ (David Wilkerson)

Samstag, 3. Januar 2026

James and Mary Calvert

Bildquelle: Wikipedia
James Calvert wurde heute vor 113 Jahren in England geboren. Sein Name dürfte den wenigsten Lesern bekannt sein. Verständlich! 

Du wirst dein Leben und das Leben deiner Begleiter verlieren, wenn du unter solche Wilden gehst.

Diesen Satz hörte Calvert vom Kapitän des Schiffes, das ihn, seine Frau und sein kleines Team zu den Kannibalen der Fidji Inseln gebracht hatte. Calverts nüchterne und mutige Antwort:Wir starben, bevor wir hierherkamen.

James Calvert wurde am 3. Januar 1813 in England geboren. Mit 18 Jahren wandte sich Calvert der methodistischen Bewegung zu und wurde für Jesus aktiv. Am 22. März 1838 heiratete er Mary Fowler Calvert und wurde kurz darauf mit John Hunt und Thomas Jagger als Missionar zu den Kannibalen auf den Fidjiinseln ausgesandt

Die Stammesführer der Inseln sahen Missionare als Bedrohung ihrer Autorität an. Darum war ihre Aufnahme gemischt. Die Unterstützung aus der Heimat war spärlich, die Nahrung einseitig, die Gesundheit oft angegriffen. In alledem war ihm seine Frau Mary eine treue Hilfe und Gefährtin, die seine Dienste mit ganzer Hingabe unterstütze.

Calvert war ein fleißiger und erfolgreicher Student der Fidjisprache. Innerhalb kurzer Zeit beherrschte er die Sprache der Einheimischen, was ihm sicherlich einige Türen öffnete in der anstrengenden Arbeit unter den Kannibalen.

1882 musste er seine liebe Mary zu Grabe tragen. Zu der Zeit war das Alte Testament bereits durch David Hazelwoods übersetzt und durch Calverts Einsatz waren Tausende von Kopien gedruckt worden.

König Thakombau von Fidji
Calvert wurde in den 1860ger Jahren zu einem politischen Experten und brachte viele Streitigkeiten und Konflikte zu einer friedlichen Lösung. Durch seinen Dienst wurde der gefürchtete König von Fidji gläubig und wandte sich als Folge von der Vielehe ab.

Am 8 März 1892, 10 Jahre nach dem Tod seiner Frau, ging auch James Calvert heim in die Ewigkeit. Ein Leben im Dienst für Jesus unter den unerreichten Völkern der Welt.

Sein Name – heute vielen unbekannt – ist bekannt im Himmel. Sein Einsatz für Jesus hat viel Ewigkeitsfrucht bewirkt, möglich durch die Einstellung

Wir starben, bevor wir hierherkamen.

Für unser aller Leben – ob in Deutschland oder sonst wo auf der Welt gilt das eine:

Denn leben wir, so leben wir dem Herrn,
und sterben wir, so sterben wir dem Herrn;
ob wir nun leben oder sterben,
wir gehören dem Herrn.

(Römer 14:8)

Wenn wir das beherzigen, wird es noch viele „James und Mary Calverts“ geben. Der Herr segne Dich!

Freitag, 2. Januar 2026

Zuversichtlich ins neue Jahr!

Euch allen ein gesegnetes 2026!

In London gibt es den Garrick Club – einen Club für Schauspieler, Künstler und Schriftsteller. Dort waren auch der Dramatiker Frederick Lonsdale und der britische Schauspieler, Symour Hicks, Mitglieder.

Lonsdale lag im Streit mit einem weiteren Mitglied des Clubs. Sie stritten ständig und kamen nie dazu, ihre alte Freundschaft wieder zu erneuern. Am Silvesterabend geht Symore Hicks zu auf seinen Kollegen Lonsdale zu und fordert ihn auf, sich doch mit dem Anderen zu versöhnen. Hicks sagte:

„Es ist doch wirklich unhöflich, zu einem solchen Zeitpunkt so kalt und unfreundlich zu sein. Geh jetzt zu ihm hin und wünsche ihm ein frohes neues Jahr.“

Tatsächlich: Lonsdale steht auf, geht quer durch den Raum zu seinem Gegner und spricht mit ihm. Er sagt: “Ich wünsche dir ein frohes neues Jahr!” – Aber nur ein einziges!

Allen Lesern wünsche ich an dieser Stelle ein frohes und gesegnetes Neues Jahr – und nicht nur eins. Ich wünsche Euch noch viele gesegnete und gute Jahre mit Jesus!

Keiner von uns kann in die Zukunft sehen. Jeder von uns hat Vorstellungen, was uns in diesem Jahr Freude machen wird, jeder weiß aber auch, dass es nicht nur Freudentage geben wird.

Auch der Apostel Paulus kannte die Licht- und Schattenseiten des Lebens – vielleicht besser als wir. Paulus kannte überschwängliche Freude im Herrn, aber er schreibt auch von seinen Nöten. Trotzdem glaube ich, dass Paulus jedes Jahr als frohes, neues Jahr erfuhr. In 2 Korinther 6:10 bezeugt er:

Unser Herz ist voll Leid, 
und doch erleben wir ständig neue Freude.
Wir sind arm, aber wir machen andere reich.
Wir besitzen nichts und haben doch alles.

Paulus scheint im Großen und Ganzen ein rundum zufriedener Zeitgenosse gewesen zu sein. Wenn ihm am Silvesterabend jemand ein „frohes Neues“ gewünscht hat, dann hat er wahrscheinlich etwas gesagt wie: „Werd' ich haben! Verlass Dich drauf!“

Paulus hatte an die Korinthergemeinde geschrieben: (2 Korinther 3:18)

Wir alle aber schauen mit aufgedecktem Angesicht
die Herrlichkeit des Herrn an und wir werden so
verwandelt in sein Bild von einer Herrlichkeit zur andern.

Das war für Paulus gegeben: zunehmende Veränderung in Jesu Bild.

Wir werden verwandelt in sein Bild
von einer Herrlichkeit zur andern!

Wenn Paulus ins neue Jahr ging, hatte auch er Nöte und Charakterschwächen, die er mitnahm. Aber er wusste: Jesus will mir Wachstum und Veränderung geben. Ihm ist nichts unmöglich.Paulus wusste: „Gott arbeitet an mir. Ich werde verwandelt in sein Bild von einer Herrlichkeit zur andern!“

Gelöst und zuversichtlich! Auch wir können entspannt und zuversichtlich ins neue Jahr gehen, denn auch uns gilt die Zusage, an die Paulus die Korinther erinnert:

„Gott arbeitet an uns und möchte uns verwandeln
in sein Bild von einer Herrlichkeit zur andern!"

Ich freue mich auch in diesem Jahr über Zeugnisse, wie der Herr Euch durch diese Seite gesegnet hat. Gerne auch über die Kommentarfunktion (öffentlich) oder das Kontaktformular (wird nicht veröffentlicht) im Seitenfenster!

Donnerstag, 1. Januar 2026

Trailer 2026

Es ist und bleibt interessant, am Ende eines Jahres zurückzuspulen und sich zu erinnern, was 12 Monate zuvor von Menschen prophezeit wurde. Für das gerade vergangene Jahr 2025 waren es Vorhersagen wie:

ð katastrophale Naturereignisse, darunter der Ausbruch ruhender Vulkane.

ð Massive Überschwemmungen und ein Erdbeben an der Westküste der USA.

ð Ein Konflikt in Europa wird zur Zerstörung der Bevölkerung des Kontinents führen.

ð Instabile Märkte, die zum Wertverlust von Gold und Silber führen können

ð Eine neue große Seuche

ð Ein Erstkontakt von Aliens mit der Erde

ð Die 8. Formel 1 Weltmeisterschaft für Lewis Hamilton

Genug davon! Nichts von alledem hat sich bewahrheitet! Es ist nutzlos, sich auf die Vorhersagen und Prophezeiungen von Menschen zu verlassen, die nicht mal lückenlos aufzeigen können, was bereits geschehen ist. Wie viel weniger können sie zuverlässige Aussagen machen über das, was morgen geschieht?

Im krassen Gegensatz dazu stehen Gottes Prophezeiungen und Vorhersagen, die seltsamerweise trotz 100%iger Zuverlässigkeit von den meisten Menschen nicht mal beachtet werden.

Der Wissenschaftler und Informatiker, Werner Gitt, schreibt von weit über 3000 bereits erfüllten Prophezeiungen der Bibel: Darunter sehr viele, die sich nachprüfbar auf das Erdenleben Jesu beziehen – auf Seine Geburt, seinen Geburtsort, die Verfolgung gleich nach Seiner Geburt, Seine Wundertaten, Seine Lehre, Seine Nachfolger, Details über Sein Sterben, Seine Grablegung und Seine Auferstehung. Allerdings gibt es auch zahllose andre Prophetien, die sich nicht mit dem Erdenleben Jesu beschäftigen. Dazu gehören die erstaunlichen und bereits erfüllten Vorhersage von Israels Zerstreuung in alle Welt und seine erneute Sammlung aus aller Welt nach jahrhundertelanger (fast 2 Jahrtausende) Versenkung. Das war 1948.

Auch vorhergesagt wurde die Reihenfolge von mehreren Weltreichen – zum Teil bis hin zur Vorhersage der Regenten mit Namensnennung. Die Bibel enthält Tausende von Prophetien, die sich bereits genau erfüllt haben. Die Begründung für die Zuverlässigkeit biblischer Prophetien finden wir in 2. Petrus 1:21:

„Denn niemals wurde eine Weissagung durch menschlichen Willen hervorgebracht, sondern vom Heiligen Geist getrieben haben die heiligen Menschen Gottes geredet.“

Das Menschenunmögliche vollbrachte Gott. Er steht über der Zeit, über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Gott kennt unser gestern, unser morgen, übermorgen und unsere nächsten Jahre. Er ist der Herr aller Zeiten! Er ist der Herr dieses neuen Jahres, 2026. Seiner Zusage aus dem Alten Testament gibt Er solche Priorität, dass Er sie im Neuen Testament noch einmal wiederholt (5 Mose 4:31; Josua 1:5; Hebräer 13:5). Diese Zusage gilt uns allen, die wir Ihm vertrauen und folgen:

Er hat gesagt: "Ich will dich nicht verlassen und nicht von dir weichen.“

Lasst uns mit dieser göttlichen Zusage ins Jahr 2026 gehen. Mag kommen, was will: Jesus ist dabei!

Mittwoch, 31. Dezember 2025

Zwischenruf: Mai Thi Nguyen-Kims „Meinung“

Sie ist durch verschiedene Sendungen im Fernsehen gut bekannt. Als Moderatorin, Autorin, YouTuberin, Chemikerin, Kommentatorin, Wissenschaftsjournalistin und vieles mehr hat sich die Tochter vietnamesischer Eltern in Deutschland einen Namen gemacht. Ihr sympathisches und fachlich oft fundiertes Auftreten hat ihr viele Fans gebracht. Was allerdings am 29.12.2025 im Internet zu lesen war, hat dann doch mehr als ein Stirnrunzeln hervorgerufen.

Unter der Überschrift "Die christliche Idee einer kleinen Kernfamilie ist fehlerhaft" wird ihr die Frage gestellt: Sie sind Mutter zweier Kinder. Wie gelingt Ihnen und Ihrem Ehemann die Vereinbarkeit von Beruf und Familie?“  Sofort beginnt sie mit einer negativen Aussage über das, was sie (fälschlicherweise) als „christliche Idee einer kleinen Kernfamilie“ bezeichnet.

Ihre Antwort beginnt mit: „Meiner Meinung nach ist die christliche Idee einer kleinen Kernfamilie, bestehend aus Mutter, Vater und Kindern, fehlerhaft. Insofern halte ich das Sprichwort "Es braucht ein Dorf, um ein Kind zu erziehen" für absolut korrekt. Ich für meinen Teil habe das große Glück, ein solches Dorf in Form meines Partners, meiner Eltern und auch einer guten Kita um mich herum wissen zu dürfen.“ 

Wieso Frau Nguyen-Kim meint, deren Eltern aus dem buddhistischen Vietnam kommen,  dass eine kleine Kernfamilie aus Vater, Mutter und Kindern eine „christliche Idee“ sind, bleibt ein Geheimnis. Warum sie überhaupt Bezug nimmt auf christliches Gedankengut, bleibt ein noch größeres Geheimnis. Sie hat sich nie zum christlichen Glauben bekannt, bezeichnet sich selbst als Agnostikerin* und versteht die Existenz Gottes als eine Frage des Glaubens. In der an sie gerichteten Frage wird keine religiöse Meinung erfragt.

Ist also die Idee einer „kleinen Kernfamilie“ eine „christliche“ Idee? Nein! Das Gegenteil ist eher der Fall. Große Familien werden in der Bibel als Segen beschrieben (Psalm 107:38; Psalm 127:3+5; 1 Mose 28:3; 1 Chronik 28:5; Galater 4:27 u.v.a.) Frau Nguyen-Kim nennt als Gegenpol zur ‚kleinen, christlichen Kernfamilie‘ ihren Partner, ihre Eltern und eine gute Kita. Das bedarf keines ausführlichen Kommentars. Auch Christen haben Ehepartner, Eltern und, in vielen Fällen, eine gute Kita. Dazu haben fast alle Christen eine Gemeinde mit zusätzlichem, altersgerechten Kinderprogramm während der Gottesdienste und weiteren Angeboten unter der Woche. 

Diese Zeilen wenden sich nicht gegen Frau Nguyen-Kim generell. Ihrer inkorrekten Meinung über die „kleine Kernfamilie“ als „christliche Idee“ muss allerdings widersprochen werden.

Wir lassen die Doktoren und Doktorinnen der Chemie gerne über Chemie lehren.
Aber wer sich als Agnostiker bezeichnet, darf die Definition von „christlichen Werten“ gerne den Christen überlassen.
Mit anderen Worten: „Schuster, bleib bei deinen Leisten!“ 

* Agnostiker legen sich bei der Frage nach der Existenz Gottes nicht fest, da sie diese für unbeweisbar halten. Statt einer positiven oder negativen Haltung zur Existenz Gottes sagt der Agnostiker: ‚Man kann es nicht wissen, darum weiß ich es nicht.'

Vorsätze

Und? Wie hältst Du es mit Vorsätzen? Ich kenne solche, die vehement dagegen sind. Für sie sind Vorsätze Quatsch, gesetzlich, kindisch ... oder sonst was. Akzeptiert! Nicht jeder muss die gleiche Meinung haben! – Andere finden Vorsätze hilfreich. Man muss ja nichts übertreiben. Näme ich mir vor, jeden Tag einen Bibelvers zu lernen, wäre das zum Scheitern verurteilt. Jede Woche einen – würde (bei mir) auch nicht funktionieren. Aber vielleicht monatlich einen – das wären zwar nur 12 im Jahr, aber am 31.12.2026 hätte ich 12 Verse mehr im Herzen als heute. Vielleicht einen Versuch wert.

Seit Jahren gehe ich (erfolgreich) mit dem Vorsatz ins neue Jahr: „Keine Tageszeitung, bevor ich nicht die Bibel gelesen habe.  Gesetzlich? Nicht im Geringsten! Hat ja niemand angeordnet, sondern es ist eine persönliche Entscheidung. Ähnlich, wie der Wecker manchem morgens hilft, sich zu disziplinieren und aufzustehen. Ebenso hilft mir mein Vorsatz, das Wichtigste zur Hauptsache zu machen und die Nebensache hinten anzustellen.

Kürzlich las ich eine lustige, aber nachdenkenswerte Liste. Sie ist lustig, weil man sich durchaus in den „Erklärungen“ wiederfinden kann. Dabei klingt alles so logisch und nachvollziehbar. Hier ist die Liste, überschrieben mit: „Vorsätze eines Rückfälligen

JANUAR: Ich nehme mir hiermit vor, ab diesem Jahr zur Kirche zu gehen. Aber ich beginne erst im Februar damit. Erst müssen mal Ferien und Urlaub vorüber sein. Die sind immer recht anstrengend, wie jeder weiß.
FEBRUAR: Das Wetter ist schrecklich. Ich fange an, wenn es etwas wärmer wird. Ich hab einfach zu dünnes Blut in dieser Jahreszeit.
MÄRZ: Gehe grade durch ständige Krankheit und Erkältungen. Ich muss mich von all diesen Viren fernhalten. Man muss da echt vorsichtig sein.
APRIL: Ostern! Diese Menschenmengen. Man kriegt nicht mal mehr einen gescheiten Platz. Aber mich wird sowieso niemand vermissen. Es sähe zudem blöd aus, wenn ich nur an Ostern auftauchen würde.
MAI: Den ganzen Winter über hab ich kaum das Haus verlassen. Jetzt wird das Wetter endlich besser ... außerdem ist es die Zeit verschiedener Familientreffen.
JUNI: Ich werde warten, bis unser Baby etwas älter ist. Wie in aller Welt können Eltern ihre gerade mal zwei Wochen alten Babys in den Gottesdienst mitbringen und dann nie einen Sonntag verpassen?
JULI: Mann, ist das Wetter toll!!! Wir haben ja immer noch die Hütte am See und das Boot, das wir sonntags nutzen dürfen.
AUGUST: Der Pastor macht Urlaub. Er wird es nie rauskriegen, wenn ich jetzt nicht da bin. Die Gastredner hab ich eh nie gemocht. Aber wenn der Pastor dann zurück ist, dann ...
SEPTEMBER: Schulanfang. Also Ferien und Urlaub haben mich total zurückgeworfen in meiner Arbeit. Muss unbedingt noch mal Oma besuchen, bevor der Winter kommt.
OKTOBER: Die Blätter sehen sowas von herrlich aus. Ich kann Gott ja genauso gut im Freien anbeten; im Winter sitzen die Kinder dann sowieso wieder den ganzen Tag im Haus.
NOVEMBER: Mein Herz fließt über mit Dankbarkeit. Die letzten Möglichkeiten, noch ein paar Besuche zu machen, bevor es auf den Straßen glatt wird.
DEZEMBER: Was für ein Irrenhaus. Sobald diese Stresszeit vorbei ist, werde ich beginnen, mit meiner Familie zur Kirche zu gehen. Wir werden gleich am ersten Sonntag des neuen Jahres damit beginnen. Für das neue Jahr nehme ich mir vor ...

Lustig, oder? Oder vielleicht eher nachdenkenswert? Ich wünsche uns allen, dass wir die Niederlagen, Ausreden und Verfehlungen von 2025 hinter uns lassen können. Freut Euch an den Begegnungen und Erfahrungen mit Gott im vergangenen Jahr. Vertraut Jesu Einladung und Seiner Gnade. Gebt Ihm im neuen Jahr alle Zeit in Eurem Leben, die Er möchte. Wer Jesus so an erste Stelle setzt, wird es niemals bereuen, sondern am 31.12.2026 mit Freude und Dankbarkeit zurückblicken.

Dienstag, 30. Dezember 2025

Der 30. Dezember

Die meisten der über 400 Einträge in Wikipedia für den 30. Dezember sind heute bedeutungslos – zumindest für die meisten von uns.

  • Am 30.12. 39 n. Chr. wurde der römische Kaiser Titus geboren
  • Am 30.12. 1066 geschah das Massaker von Granada, ein Massaker an dem jüdischen Wesir in Granada und 4000 seiner Landsleute.
  • Am 30.12. 1632 ergab sich Freiburg (Breisgau) im Dreißigjährigen Krieg den schwedischen Truppen.
  • Am 30.12. 1806 besetzt Russland die Stadt Baku, nachdem das Osmanische Reich den Krieg erklärt hat.
  • Am 30.12. 1918 beginnt der Gründungsparteitag der KP.
  • Am 30.12. 2006 stirbt der irakische Diktator, Saddam Hussein.
  • Am 30.12. 2015 wird Giorgi Kwirikaschwili zum neuen Präsidenten Georgiens gewählt.
  • Am 30. 12.2021 starb der deutsche Komponist, Gottfried Michael Koenig. 
  • Am 30. 12.2022 gab die Rockband City ihr Abschiedskonzert in Berlin.
  • Am 30.12.2023 sterben in der russischen Stadt Belgorod viele Menschen im Zuge des russischen Angriffskriegs.
  • Am 30.12.2024 gab es einen seltenen "Schwarzen Mond", einen zweiten Neumond innerhalb eines Kalendermonats.
  • Und was geschieht heute? Das wissen wir morgen! 
Diese Ereignisse, so schrecklich oder bedeutungsvoll sie einmal waren, sind heute nur noch relativ wertlose Randnotizen. Momentan ein bisschen wichtiger mag der Geburtstag von Berti Vogts am 30.12. oder der Rockmusikerin Patti Smith sein, auch 30.12., die beide noch leben und am 30. Dezember 1946 geboren wurden. Bei Tiger Woods war es 29 Jahre später am 30. Dezember 1975. Und Giorgi Kwirikaschwili wurde am 30. Dezember 2015 für einige Jahre Premierminister in Georgien.  

Ereignisse in der Welt und in unserem Leben kommen und gehen. Manche lassen deutliche Spuren zurück, manche nur eine Randnotiz, die meisten sind wie ein Lufthauch, der kommt und vergeht. Aber während die Geschichtsbücher unserer Welt nur den Bruchteil allen Geschehens aufnehmen, nehmen die „Geschichtsbücher des Himmels“ auch die Unscheinbarkeiten auf, die vielleicht nur Dir und Gott bekannt sind. So heißt es in Matthäus 10:42:

Und wer einem dieser Geringen
auch nur einen Becher kalten Wassers zu trinken gibt,
weil es ein Jünger ist, wahrlich, ich sage euch:
Es wird ihm nicht unbelohnt bleiben.

Und in Hebräer 6:10:
Denn Gott ist nicht ungerecht, euer Werk zu vergessen
und die Liebe, die ihr zu seinem Namen bewiesen habt,
indem ihr den Heiligen gedient habt und dient.

Wir mögen hoffentlich nie den Ausbruch eines Krieges oder eine tödliche Naturkatastrophe miterleben! Du magst nie den Ruhm eines Berti Vogts, eines Tiger Woods oder einer Patti Smith erreichen. Dein Gesicht mag nie auf einem Plakat erscheinen, Dein Name nie in einem Geschichtsbuch, nicht mal in einer Zeitung. Aber der 30. Dezember, aich der 30.12.2025, kann für Dich im Himmel als Erinnerungstag festgehalten werden, der in der Ewigkeit nicht unbelohnt bleiben wird – und vielleicht ein Tag des Segens für die Menschen, denen Du heute begegnest.

In einem alten Lied heißt es:

Die Zeit ist kurz, o Mensch, sei weise
und wuchre mit dem Augenblick;
Nur einmal machst du diese Reise,
laß eine gute Spur zurück!

Du kannst nicht eine Stunde halten:
Eh´ du es merkst, ist sie entflohn;
Die Weisheit rät´ dir, Treu zu halten,
den Treuen winket hoher Lohn.

Sieh, wie dem Tor die Zeit verrinnet
mit Essen, Trinken, Scherzen, Ruh´n:
Der Kluge wirket und gewinnet,
erfüllt die Zeit mit Gutes tun.

Drum, Heiland, lehr´ mich meine Jahre
zu Deinem Dienste einzig weih´n;
Von heute an bis zu der Bahre
für jenes Leben Samen streu´n.
(Bernhard Harder,1832 – 1884)

Sonntag, 28. Dezember 2025

Herzliche Einldung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss!


Matthäus 2:16-23
 
16 Als sich nun Herodes von den Weisen betrogen sah, wurde er sehr zornig, sandte hin und ließ alle Knaben töten, die in Bethlehem und in seinem ganzen Gebiet waren, von zwei Jahren und darunter, nach der Zeit, die er von den Weisen genau erforscht hatte.
17 Da wurde erfüllt, was durch den Propheten Jeremia gesagt ist, der spricht:
18 »Eine Stimme ist in Rama gehört worden, viel Jammern, Weinen und Klagen; Rahel beweint ihre Kinder und will sich nicht trösten lassen, weil sie nicht mehr sind«. 
Die Rückkehr nach Nazareth
19 Als aber Herodes gestorben war, siehe, da erscheint ein Engel des Herrn dem Joseph in Ägypten im Traum
20 und spricht: Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter zu dir und zieh in das Land Israel; denn die dem Kind nach dem Leben trachteten, sind gestorben!
21 Da stand er auf, nahm das Kind und seine Mutter zu sich und ging in das Land Israel.
22 Als er aber hörte, dass Archelaus anstatt seines Vaters Herodes über Judäa regierte, fürchtete er sich, dorthin zu gehen. Und auf eine Anweisung hin, die er im Traum erhielt, zog er weg in das Gebiet Galiläas.
23 Und dort angekommen, ließ er sich in einer Stadt namens Nazareth nieder, damit erfüllt würde, was durch die Propheten gesagt ist, dass er ein Nazarener genannt werden wird.
 
Herzliche Einladung zum Gottesdienst

Anbetung Gebet 
Predigt - Gemeinschaft

Heute kein gemeinsames Mittagessen

 Wir freuen uns auf dich!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr

Sonntagszitat:

„Ich vergesse, was dahinten ist, 
und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist, 
und jage nach dem vorgesteckten Ziel, 
dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.“  
(Philipper 3,13-14)