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Samstag, 16. Juni 2018

Von Milch und Kühen und was wir lernen können

„Es ist egal, wieviel Milch Du verschüttest,
solange Du die Kuh nicht verlierst.“

Nein, diese Aussage ist kein Bibelvers! :-) Es ist ein Sprichwort aus Amerika – noch dazu eins, das logisch und nachdenkenswert ist.

Milch verschütten – jeder würde das vermutlich vermeiden wollen. Aber es passiert. Ob jemand mit einer Milchkanne unterwegs ist, mit einer Tasse Milch oder einem Tetrapack. Wenn verschüttet, holt man ein Tuch oder einen Lumpen, wischt es wieder auf, füllt gegebenenfalls nach und macht weiter.

Fehler bedeuten noch kein Versagen! Der Komiker Charlie Chaplin sagte einmal: „Auch, wenn ich gerade auf meinem Kopf gelandet bin – egal, wie verzweifelt die Lage ist – ich bin immer ernsthaft bemüht, meine Melone zu richten, mir meinen Stock unter den Arm zu klemmen und meine Krawatte zurecht zu rücken.“

Schlimmer als Milch zu verschütten – so peinlich uns das ist – ist es, die Kuh zu verlieren. Solange die Kuh auf der Weide ist, konzentriere Dich nicht auf verschüttete Milch! Die Kuh ist die Quelle der guten Milch. Sie ist die Garantie für Nachschub. Ohne Kuh keine Milch.

Verstehst Du?

Versagen – so peinlich uns das ist – ist etwas, das wir hinter uns lassen können. Konzentriere Dich nicht auf Dein Hinfallen. Nach jedem Hinfallen darfst Du wieder aufstehen!

Genug von amerikanischen Sprichworten und deren Bedeutung. Gibt es was Handfestes in Gottes Wort, das in die gleiche Richtung zeigt?

Petrus war gefallen. TIEF gefallen! Ihm war der Mund gestopft worden! Er hatte seinen Herrn und Meister drei mal klar verleugnet, 1x mit einem Fluch über sich selbst. Was für ein Fall! Aber da war immer noch Jesus! In Lukas 22:61+62 heißt es anschließend:

„Und der Herr wandte sich um und sah Petrus an. (...)
Und Petrus ging hinaus und weinte bitterlich.“

Petrus war tief gefallen, aber er sah Jesus und erfuhr, wo er Vergebung und neue Kraft finden konnte.

Der Schreiber des Hebräerbriefes redet von der Last und der Sünde, die uns immer wieder auf die Nase fallen lässt und ruft uns dann zu: Lasst uns ...

... hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens

Jakobus schreibt: „Wir alle machen viele Fehler (3:2) und er hat recht. Wir alle verschütten Milch. Viel zu oft und viel zu viel. Aber Fehler bedeuten keinen Totalausfall! Wir haben Jesus! Wir dürfen zu Ihm kommen, neu Seine teuer erkaufte Vergebung erfahren, Seine Liebe spüren und uns Ihm mit neuer Hingabe weihen!

Bleib nicht liegen! Blick auf Jesus! Steh auf! Geh weiter mit Ihm! Heute! Jetzt!

Lass Dich einladen, morgen mit uns diesen Jesus zu feiern! Wir treffen uns in Seinem Namen, singen, reden mit Ihm, hören auf Ihn und haben Gemeinschaft mit Ihm und miteinander. Gerne beten wir auch im Anschluss des Gottesdienstes mit Dir oder für Dich. Komm auf uns zu!

Gottesdienst (parallel Kindergottesdienst) morgen um 10:30 Uhr
 
CCFG
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
HERZLICH WILLKOMMEN!

Freitag, 15. Juni 2018

Jesu Schönheit erkennen


Ein Mann macht einen Besuch in Oppenheim und entscheidet sich, den herrlichen Dom anzuschauen, so erzählt Ulrike Eichler im ERF.  Er umrundet das imposante Gebäude und kommt zu der Beurteilung `Sehr schön!´ Jetzt habe ich alles gesehen und es gefällt mir,“ sagt er zu sich selbst. „Allerdings sind die Fenster etwas dunkel. Was da drauf ist, kann ja kein Menschen erkennen. Das ist schon schade!“ Diese Worte hörte der Küster, der den Besucher daraufhin einlädt, ihn ins innere des Doms zu begleiten. „Danke, gerne nehme ich Ihr Angebot an,“  sagt dieser und geht mit. Was er dann sieht, verschlägt ihm die Sprache! Neben all der herrlichen Inneneinrichtung und Dekoration, verkündigen die Fenster – von innen betrachtet – eine klare Botschaft.

Wer sich das Leben Jesu nur als Zuschauer von außen anschaut, wird nicht viel entdecken. Klar, das „Christentum“ hat viel zu bieten. Viele Errungenschaften der westlichen Welt sind Auswirkungen des christlichen Einflusses. Viele, heute säkulare Organisationen – wie zum Beispiel das Rote Kreuz – haben christliche Wurzeln. Aber heute sieht man Jesus nicht mehr. Man ist zufrieden mit vielen Errungenschaften und Positiveffekten – aber das Leben Jesu erfährt man nicht.

Um Jesus zu erkennen, muss man hineingehen. Draußen stehen, anschauen und reden ist zu wenig. Draußen erkennen wir Jesus nicht. Wir müssen uns einlassen auf Jesus, eintauchen in die Gemeinschaft mit Ihm, die Verbindung mit Ihm eingehen. Dann werden wir die Wahrheit erkennen, die wahre Schönheit des „Christentums“. Denn die wahre Schönheit des „Christentums“ sind nicht seine Errungenschaften, sondern Jesus Christus selbst. Und wer Seine Schönheit erkennt, auf den färbt sie ab – in einem befreiten und veränderten Leben.

Donnerstag, 14. Juni 2018

BITTE VORMERKEN!


Ruhe & Frieden

Eine interessante Umfrage veranstaltete ein Arzt in seinem Wartezimmer. Er verteilte Fragebögen auf denen unter anderem die Frage stand: „Was ist Ihr größter Wunsch?“ Die Auswertung des Fragebogens ergab: der größte Wunsch von 67% der Befragten war, innere Ruhe oder Seelenfrieden zu besitzen. Wen wundert’s? Wer heute die Tageszeitung liest, dem wird der Seelenfrieden eher genommen als gestärkt. Kürzlich meinte eine Bekannte, dass sie sich manchmal gar nicht mehr gerne die Nachrichten anschaut. Nur Säbelrasseln, Korruption, Streitereien, Vergewaltigungen, Mord und Elend. So ist das Leben! Aber das Sehnen ist nach Ruhe und Frieden.

Was nun ist der Weg dahin? Wie findet der Mensch innere Ruhe? Was ist das Geheimnis eines glücklichen Lebens?

Viele denken: Glücklich ist der Mensch, der bekommt, was er möchte. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass dies nicht stimmt. Die mitunter unglücklichsten Menschen sind solche, die haben, was sie sich wünschen – nur um anschließend festzustellen, dass ihr Wunsch nicht ihre Erwartungen erfüllt. Es muss was anderes sein … oder mehr.

Paul Getty war steinreich! Er gründete die Getty Ölgesellschaft und war zu einer Zeit seines Lebens der reichste Amerikaner. Im Jahr 1966 war er angeblich die reichste Privatperson der Welt. Paul Getty konnte sich jeden – JEDEN – Wunsch erfüllen. War er glücklich?

Getty war 5x verheiratet und hatte fünf Söhne von vier verschiedenen Frauen. Seine Frauen hielten es nicht bei ihm aus und bezeichneten ihn als brutal und geizig. Er starb 1976 mit 83 Jahren an Krebs und wird von vielen beschrieben als “der reichste, selbstsüchtigste und einsamste Mann der Welt." Vielleicht hätte Paul Getty zu den 67% der Befragten der Umfrage gehört.

Das Geheimnis eines glücklichen Lebens beginnt, wenn wir lernen, mit dem zu leben, was wir haben. Die meisten Menschen konzentrieren sich auf das, was sie nicht haben. Dann wachen sie eines Tages auf. Ihr Leben ist vorbei und sie haben es versäumt, Zufriedenheit zu lernen mit dem, was sie hatten. Unzufriedenheit mit dem gegenwärtigen Zustand und der Wunsch nach mehr sind Diebe, die uns unserer inneren Ruhe und eines glücklichen Lebens berauben.

Demgegenüber steht die Aussage Jesu. Er verspricht in Johannes 10:10:

„Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu töten und zu verderben;
ich bin gekommen, damit sie das Leben haben 
und es im Überfluss haben.“

Überfließendes Leben, glückliches Leben, Seelenfrieden – das finden wir nicht in erfüllten Wünschen, die dann doch wieder Wünsche offen lassen. Erfülltes Leben finden wir bei Jesus Christus, der in die tiefen Schichten unseres Lebens hineinwirkt und uns beschenkt.

Mittwoch, 13. Juni 2018

Jesus auf den Komorren ...

... ist größtenteils abwesend! (Natürlich weiß jeder Jesusjünger, dass Jesus allgegenwärtig ist! Aber in den Herzen der Komorer ist er abwesend!)

Vor Kurzem haben ungezählte Christen für die Menschen auf den Komorren gebetet.

In einer Veröffentlichung hieß es:

Der Islam kam durch arabische Händler auf die Komoren. Um 1500 wurde das Sultanat Anjouan gegründet. Heute sind 99% der Bevölkerung Muslime. (...) Bis zur Ankunft der Kolonialmacht Frankreich im späten 19. Jahrhundert herrschten rivalisierende persische und arabische Sultanate (...) Bis 1973 waren die Komorer vom Evangelium kaum berührt. Heute ist der islamische Fundamentalismus auf dem Vormarsch und die wenigen Komorer, die Nachfolger Jesu wurden, haben starke Repressionen von ihren Familien zu fürchten.  

Die Fakten hinter diesem Bericht sind folgende:

  • Etwa 900 Jahre nach der Entstehung und beginnenden Ausbreitung des Islam (ca 600 n.Chr. bis 1500 n.Chr.) wurden die Komorren missioniert und islamisiert.
  • Erst 1900 Jahre nach der Entstehung und beginnenden Ausbreitung des Christentums kamen die ersten „Christen“ auf die Inseln.
  • Während die moslemischen Händler ihren Glauben erfolgreich bezeugten, hatten die Soldaten der französischen Kolonialmacht nichts zu bezeugen.
  •  Bis 1973 gab es für Komorer kaum Berührung mit Christen.
 Solche Statistiken fallen (mir) immer ins Auge. Warum? WARUM?

  • Warum kamen Christen, deren Glaube 600 Jahre älter ist als die Religion des Islam, fast 1200 nach der Ausbreitung des Islam?
  • Warum waren Muslime so eifrig für ihren Glauben? Wo waren die eifrigen Christen?
  • Warum haben bekennende muslimische Händler (das sind Arbeiter, Reisende, Berufstätige ...) ihren Glauben erfolgreich bezeugt und das Land zu einem muslimischen Land (99%) gemacht? Gab es keine bekennenden christlichen Händler, Reisende oder Besucher?
  • Gab es sie vielleicht, aber sie waren nicht bereit, ihren Glauben zu bezeugen? Haben sie sich geschämt? Waren sie nicht überzeugt? Waren sie liberal und haben nicht an eine ewige Verdammnis geglaubt?
  • Haben sie Gottes Gnade missverstanden und gedacht, dass am Schluss auch die gerettet werden, die Jesus nicht kennen?
Viele Fragen – wenig Antworten. Es schmerzt mich, auf vertane Möglichkeiten zu blicken. Gleichzeitig dürfen unsere Augen und Herzen nicht an vertanen Möglichkeiten festkleben. Der Herr hat uns heute eine Welt voller Möglichkeiten gegeben. In unserem freien Land allemal – und von hier aus in alle Welt.

Mögen uns Informationen wie die über die Komoren dankbar machen für die Situation in unserem Land. Mögen sie uns traurig machen über verflossene Möglichkeiten in der Welt um uns her. Und mögen sie uns herausfordern, in ganzer Hingabe an Jesus unser Leben zur Ausbreitung Seines Reiches weltweit einzusetzen.

Dienstag, 12. Juni 2018

Gebet in der Apostelgeschichte

Man könnte die „Apostelgeschichte“ mit etwas Wohlwollen auch „Gebetsgeschichten“ nennen, wobei „Berichte“ es besser treffen würde als „Geschichten“. Im Buch der Geschichte der Apostel geht es vom ersten bis letzten Kapitel um Gebet Im ersten Kapitel lesen wir:

Und sie beteten und sprachen: Herr, du Kenner aller Herzen,
zeige an, welchen von diesen beiden du erwählt hast.“(Vs 14)

Im letzten Kapitel heißt es von Paulus:

Es begab sich aber, dass der Vater des Publius am Fieber
und an der Ruhr krank daniederlag. Paulus ging zu ihm hinein,
betete und legte ihm die Hände auf und machte ihn gesund. (28:8)

Aber der für mich gewaltigste und ermutigendste Bericht steht in Kapitel 12. Gerade war der Apostel Jakobus durch Herodes geköpft worden. Als Nächster sollte Petrus dran glauben. In der Nacht vor seiner Hinrichtung – er war bereits im Gefängnis – treffen sich parallel Christen in einem Privathaus um für ihn zu beten.

So wurde Petrus nun im Gefängnis bewacht; von der Gemeinde aber wurde unablässig für ihn zu Gott gebetet. Als nun Herodes ihn vorführen wollte, schlief Petrus in jener Nacht zwischen zwei Kriegsknechten, mit zwei Ketten gebunden; und Wächter vor der Tür bewachten das Gefängnis. Und siehe, ein Engel des Herrn trat hinzu, und ein Licht erglänzte in dem Raum. Er weckte aber Petrus durch einen Schlag an die Seite und sprach: Steh schnell auf! Und die Ketten fielen ihm von den Händen. Als sie aber durch die erste und die zweite Wache hindurchgegangen waren, kamen sie zu dem eisernen Tor, das zur Stadt führt, und dieses öffnete sich ihnen von selbst. Und sie traten hinaus und gingen eine Gasse weit, und mit einem Mal verließ ihn der Engel. Und er besann sich und ging zum Haus der Maria, der Mutter des Johannes mit dem Beinamen Markus, wo viele versammelt waren und beteten. Als nun Petrus an die Haustür klopfte, kam eine Magd namens Rhode herbei, um zu horchen. Und als sie die Stimme des Petrus erkannte, machte sie vor Freude die Türe nicht auf, sondern lief hinein und meldete, Petrus stehe vor der Tür. Sie aber sprachen zu ihr: Du bist nicht bei Sinnen! Aber sie bestand darauf, dass es so sei. Da sprachen sie: Es ist sein Engel! Petrus aber fuhr fort zu klopfen; und als sie öffneten, sahen sie ihn und erstaunten sehr.
(Apostelgeschichte 12:5-7, 10,12-16)

Beim Lesen stellt sich vor allem die Frage: Warum sind sie zusammengekommen, statt sich einen gemütlichen Abend zu machen, wenn ihre Überraschung zeigt, dass sie nicht an die Erhörung ihrer Gebete glaubten? Warum haben sie überhaupt gebetet?

Vielleicht möchte Gott uns gerade durch diesen Bericht ermutigen. Die Beter hatten nicht die Zuversicht des Glaubens, dass Petrus so schnell und auf diese Weise freikommen würde. Aber sie hatten ein Maß an Glauben. Völliger Unglaube hätte sie gebetslos gelassen. Aber sie kamen zusammen und beteten. Möglicherweise kam ihr Glaube nur an den Punkt, an dem sie sagten: „Lasst uns für Petrus’ Freilassung beten. Vielleicht wird der Herr was tun.“ Möglicherweise beteten sie nur mit dem Mut der Verzweiflung. Möglicherweise mit vielen und großen Zweifeln im Herzen. Aber der Herr sah zwischen all den Emotionen und Zweifeln die Körnchen des Glaubens – und erhörte ihre schwachen Gebete.

Ich bin sicher, diese Gebetserhörung war für alle, die dabei waren ein ungeheurer Anstoß, bei der nächsten Gebetsgemeinschaft wieder dabei zu sein. Sie hatten erfahren: Gott sucht keine Glaubensriesen, sondern solche, die in Schwachheit zusammenkommen – gerne mit ihren Zweifeln – um mit dem Mut der Verzweiflung und der Resthoffnung, die noch vorhanden ist, ihre Anliegen vor Ihn zu bringen. Ich kann mir auch vorstellen, dass manch einer, der an dem Abend im Haus der Maria nicht mitgebetet hatte, sich hinterher geärgert hat, diese Gotteserfahrung nicht persönlich miterlebt zu haben. Apostelgeschichte 12 macht Mut zum Gebet – gerade solchen, die mit Schwachheit und Zweifeln beten, das Gebet aber nicht aufgeben möchten. Gott sieht die Körnchen des Glaubens und antwortet. Danke, Jesus!

Montag, 11. Juni 2018

Wie Jesus

Interessant im Leben alter Menschen ist die Tatsache, dass sie nach vielen Jahrzehnten der Ehe einander so gut kennen, dass es nicht vieler oder lauter Worte bedarf, keiner perfekten Sehschärfe und keiner Erklärung, um einander zu erkennen. Man sagt, dass Freunde und Verwandte bei Schwerhörigen laut und deutlich reden müssen, manchmal unangenehm laut. Der Ehepartner des Schwerhörigen aber muss den Ton seiner Stimme kaum heben. Seine Stimme wird erkannt. Sie hat sich mit allen Eigenarten und Nuancen so in Gehör und Herzen eingebrannt, dass eine Veränderung der Lautstärke nicht nötig ist.
 
Mütter erkennen ihre Kinder aus der Ferne an der Art und Weise ihrer Bewegungen. Blinde erkennen ihre Mitmenschen am Geruch ihres Parfüms oder an ihren Schritten. Manche Menschen erkennen ihre Freunde an deren Gang. All diese Merkmale helfen es Menschen, andere Menschen zu identifizieren und sie aus der Masse der Anderen herauszuspüren.

Als Christen haben wir auch Erkennungsmerkmale. Je länger wir mit Jesus unterwegs sind, umso mehr färbt Sein Leben auf unser Leben ab. Wenn nicht, sind wir nicht wirklich mit Ihm unterwegs. Wenn man uns lange genug ins Gesicht schaut oder hinterherschaut – wenn man uns lange genug beobachtet – dann sollte man feststellen können – und ich meine nicht am Kirchgang – „Dieser gehört auch zu dem Nazarener!“ 
Zu viele treten den wöchentlichen oder gelegentlichen Kirchgang an – erinnern aber dabei mehr an die Kirche als an Jesus.

Wer lange genug mit Jesus unterwegs ist, der geht wie Jesus, der zu Seinen Jüngern sagte: 
Begebt euch nicht auf die Straße der Heiden (Matthäus 10:5)
Wer lange genug mit Jesus unterwegs ist, der schaut wie Jesus, der sagte:
Hebt eure Augen auf und seht die Felder an; sie sind schon weiß zur Ernte. (Johannes 4:35)
Wer lange genug mit Jesus unterwegs ist, der redet wie Jesus, der sagte:
Der gute Mensch bringt aus dem guten Schatz des Herzens das Gute hervor, und der böse Mensch bringt aus seinem bösen Schatz Böses hervor. (Matthäus 11:36)
Wer lange genug mit Jesus unterwegs ist, der arbeitet wie Jesus, der sagte:
Gleichwie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. (Johannes 20:21)
 Wer lange genug mit Jesus unterwegs ist, der dient demütig wie Jesus, der sagte:
Ich habe euch ein Beispiel gegeben, dass auch ihr tut, wie ich euch getan habe. (Johannes 13:15)
Wer lange genug mit Jesus unterwegs ist, der liebt wie Jesus, der sagte:
Liebt einander, wie ich euch geliebt habe. Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt. (Johannes 15:12; 13:35)

So soll es sein! Wir sind mit Jesus in allen Bereichen des Leben unterwegs. Nichts klammern wir aus. Und je länger unsere Verbindung mit Ihm, je stärker das Verlangen des Jüngers, zu werden wie sein Meister, je intensiver die Bewunderung des Kleinen für den Großen – umso mehr werden wir uns bewegen wie Er, uns umschauen wie Er, reden wie Er, arbeiten wie Er, demütig dienen wie Er, lieben wie Er, und riechen wie Er - denn wir sollen ein Wohlgeruch sein für Gott – und das war der Sohn Gottes in Vollkommenheit für Seinen Vater: ein Wohlgeruch.

Sein wie Jesus – das soll uns nicht frustrieren, sondern positiv herausfordern und anspornen. Jeder von uns fällt täglich. Aufstehen werden nur solche, deren Verlangen stark genug ist, Jesus-ähnlicher zu werden. Dazu möchte ich Dir heute Mut machen.

Immer mehr von dir, immer mehr, 
immer mehr sein wie du, immer mehr.
Immer mehr deine Worte verstehen, 
deine Werke tun, oh Herr, immer mehr.

Sonntag, 10. Juni 2018

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Ende

Predigttext:
Apostelgeschichte 8:1-4

1 Saulus war mit dieser Hinrichtung völlig einverstanden. Und von diesem Tag an wurde die Gemeinde in Jerusalem schwer verfolgt, sodass die Gläubigen sich über ganz Judäa und Samarien zerstreuten. Nur die Apostel blieben in der Stadt. 
2 Einige fromme Juden bestatteten den Stephanus und veranstalteten eine große Trauerfeier. 
3 Aber Saulus wollte die Gemeinde vernichten. Überall durchsuchte er die Häuser der Gläubigen und ließ Männer wie Frauen gewaltsam abführen und ins Gefängnis bringen.
Verfolgung als Missionsstrategie Gottes 

4 Die zerstreuten Gläubigen aber machten das Evangelium bekannt.

CALVARY CHAPEL FREIER GRUND
Lieder - Gebet - Gottes Wort!
parallel Kindergottesdienst!
Gemeinschaft!
Anschließend gemeinsames Mittagessen!

Beginn: 10:30 Uhr

Nachmittags: erster CCFG SCHLASO
(SCHöner LAnger SOnntag:
Kaffeetrinken, Spielen, Reden, Spatzierengehen ...)

Wir laden alle herzlich ein!
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)
57290 Neunkirchen-Zentrum


Sonntagszitat: 
Die Kirche schreitet auf ihrem Pilgerweg 
bis zum Ende der Dinge unbeirrbar voran, 
zwischen den Verfolgungen der Welt und den Tröstungen Gottes
(Augustinus von Hippo)

Der Lohn eines heiligen Lebens sind nicht Villen und Yachten, 
sondern Verfolgung und Ausgrenzungen
 (Markus Spieker) 

Verfolgung ist einfach der Zusammenprall 
zweier unvereinbarer Wertesysteme.(John Stott)