Samstag, 13. Dezember 2025
Vorher! - Nachher!
Vorher - Nachher! So könnte man auch das zweite Kapitel des Epheserbriefes überschreiben. Zunächst wird unsere "Vorher" Situation beschrieben. Da heißt es ganz ungeschminkt:
Vorher: Tot in Sünden, Kinder des Zorns, ohne Christus, ohne himmlisches Bürgerrecht, ohne Teilhabe an den Verheißungen, ohne Hoffnung und ohne Gott!
Nachher: in Christus, nahe gebracht, im Frieden mit Gott und miteinander, Teilhaber an den Verheißungen, Heiligung, in Gottes Nähe, gereinigt, befreit und geheiligt durch Jesu Blut und mit Zugang zum himmlischen Vater.
Wer würde sich wohl wünschen, von "Nachher" zurückzukehren zum "Vorher"? Natürlich niemand! Und doch leben so viele Gotteskinder oft eher im Vorher als im Nachher. Und dafür gibt es eine Erklärung: unsere geistliche Staatsbürgerschaft.
In Epheser 2:19 sagt Paulus allen Jesusjüngern:
"So seid ihr nun nicht mehr Fremdlinge ohne Bürgerrecht und Gäste, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen!"
Der Apostel Petrus hingegen ruft in 1 Petrus 2:11 allen Gläubigen zu:
"Geliebte, ich ermahne euch als Gäste und Fremdlinge…"
Fremdlinge, oder nicht? Gäste, oder nicht? Bürgerrecht, oder nicht? Jesusjünger sind "Gäste" auf Erden (Petrus) - und haben "Heimrecht" im Himmel! (Paulus). Das Wichtige dabei ist: Eine doppelte Staatsbürgerschaft gibt es nicht! Natürlich kann man versuchen, so zu leben, als hätte man eine doppelte Staatsbürgerschaft. Man hat den "Pass des Heils" irgendwo in einer Tasche des Herzens, lebt aber, als ob die Erde das zu Hause wäre. Man ist auf der Pilgerreise in ein herrliches Jenseits, lebt aber so, als ob das Diesseits mehr Freude schenken kann, als das Ziel, auf das wir uns freuen und wo unser Herr auf uns wartet. Und was ist die Folge? Ein lauwarmes Christsein. Ein Mensch, der alle Vorzüge des "Nachher" erhalten hat, und im "Vorher" leben möchte. Das aber funktioniert nicht. Heiß oder kalt - Ja! Ganze Sache? Ja! Aber doppelte geistliche Staatsbürgerschaft - das gibt's nicht! Jeder Versuch muss scheitern.
Darum wollen wir zu Herzen nehmen und uns freuen an dem, was Paulus uns zuruft:
"Ihr seid nicht mehr Fremdlinge ohne Bürgerrecht und Gäste, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen" (Epheser 2:19)
Diese eine geistliche Staatsbürgerschaft reicht, zum Leben und zum Sterben!
Freitag, 12. Dezember 2025
Vorgestern
Vorgestern hab ich’s verpasst. Vorgestern hat sich zum 77. Mal der Tag der Menschenrechte gejährt, die am 10. Dezember 1948 durch die UN verabschiedet wurden. Sie beinhalten neben anderem das Recht auf Leben oder auch das Recht auf Freiheit (Gedanken, Gewissen, Religion u.a.)
Immer wieder schießen mir Gedanken, Fragen und Überlegungen durch den Kopf. Die christliche Organisation Open Doors berichtet regelmäßig über Verfolgung, Folter und Gottes Eingreifen, wenn es um Christen in islamischen, buddhistischen, hinduistischen und anderen Ländern geht. Unter den 10 Ländern mit schlimmster Christenverfolgung sind neun Länder, in denen Christen unter islamischen Terrororganisationen leiden. Organisationen wie der Islamische Staat, Al Qaida, Islamischer Dschihad, Taliban, Kaukasisches Emirat, Hamas, Hisb’Allah, ADF, Hay'at Tahrir al-Sham, Abu Sayyaf, El Shabaab, Ansar Bayt al-Maqdis und nicht zuletzt Boko Haram, die in Nigeria und Nachbarstaaten ein schreckliches Unwesen treiben.
Aber es ist bei Weitem nicht nur der Islam. Im bevölkerungsreichsten Land der Welt, Indien, leben fast 1 Milliarde Hindus, die den Christen und anderen Religionen das Leben schwer machen. Indien steht an 11. Stelle der für Christen gefährlichsten Länder. Immer wieder kommt es zu Übergriffen, Mob-Aktivitäten gegen Familien und ganze Gemeinden, Vergewaltigungen und Morden. Hindunationalistische Bewegungen verfolgen die Vision eines reinen Hindustaates und schrecken dabei vor Gewalt und Untergrabung der Menschenrechte nicht zurück.
In buddhistischen Ländern sieht es ähnlich aus. Myanmar, Laos, Sri Langka ... Verfolgung, Folter und Morde derer, die an Jesus glauben. Der immer lächelnde Dali Lama steht einer intoleranten Religion vor, die äußerlich den Eindruck des Friedens und der Toleranz erweckt, im Alltag aber vor Gräueltaten und Missachtung grundlegender Menschenrechte nicht zurückschreckt.
Menschenrechte haben natürlich nicht nur mit uns Christen zu tun. Wir, die wir Jesus nachfolgen, schmerzt es auch dann, wenn Katastrophen nichtchristliche Gebiete heimsuchen, wir helfen in der Liebe Jesu, wenn islamische Länder von Erdbeben heimgesucht werden, wir setzen uns ein gegen die Not in Flüchtlingslagern und wir leiden mit den Familien, die Hab und Gut verlieren, deren Kinder oder Eltern in Israel oder im Gazastreifen durch die Hölle auf Erden gehen. Wir folgen dem Beispiel und dem Auftrag dessen, dem wir gehören: Jesus! Er hat einen Frieden gebracht, den wir den Menschen verkündigen. Diesen Frieden kann jeder erfahren, der Jesus begegnet.
Während die UN 30 Artikeln listet, die die von ihnen formulierten Menschenrechte definieren, sie aber leider nicht umsetzen können, hat Jesus allen Menschen ein Recht angeboten, das alle Menschenrechte der UN in den Schatten stellt. In Johannes 1:12 heißt es:
Gottes Kinder zu werden.
Während wir:
1. Beten 2. Helfen 3. Geben 4. Uns einsetzen für unsere leidenden Mitmenschen, wollen wir es um keinen Preis vermeiden, sie zu dem Recht einzuladen, das ihnen von Gott angeboten wird!
Für solche, die noch nicht involviert sind, sich für Notleidende und Verfolgte einzusetzen, sei die Webseite von Open Doors empfohlen. Hier findet man hilfreiche Einblicke, Anliegen, Vorschläge und kostenloses Infomaterial.
Donnerstag, 11. Dezember 2025
Wohlgeruch
Ob die Menschen nun die Botschaft annehmen und gerettet werden oder sie ablehnen und verloren gehen: Durch Christus sind wir ein Wohlgeruch für Gott.
(2 Korinther 2:15 / HfA)
Angeblich werden in der Bibel 3237 Personen namentlich erwähnt. Das ist die Größe eines mittelgroßen Dorfes. Wenn wir überlegen, wie viele wir davon spontan namentlich beschreiben könnten, dann wäre das sicher eine relativ kleine Zahl, die diejenigen ausmachen würde, die allgemein bekannter sind.
Adam & Eva – die ersten MenschenKain und Abel – das ungleiche Bruderpaar
Noah – der Schiffsbauer
Abraham, Isaak und Jakob – die Erzväter Israels
Mose, der Führer des Volkes
Deborah – die Richterin Israels
Esther – die Retterin des Volkes
Elia – der große Prophet
David – der große König
Johannes, der Täufer – Vorläufer und Herold Jesu
Petrus – der „Sprecher“ der Jünger
Paulus – der Heidenapostel
Lydia – die Purpurkrämerin
usw.
Alles Menschen mit Rang und Namen, die fast alle viel getan haben zur Ehre Gottes und ein geistlicher Wohlgeruch waren in ihrer Zeit, obwohl sie es oft selbst nicht erkannten. Durch die Kirchengeschichte haben andere Namen Bekanntheit erlangt:
Augustinus – der bekannte Kirchenvater und Theologe
Martin Luther – der Reformer
Charles H. Spurgeon – der gesegnete Prediger
Amy Carmichael – die hingegebene Missionarin
Corrie ten Boom – die Evangelistin
Gladys Aylward – die „Frau mit dem Buch“ in China
Billy Graham – der Evangelist
usw.
Auch alles Menschen mit Rang
und Namen. Auch sie haben viel zur Ehre Jesu in verschiedenen Teilen der Welt
getan. Tatsache ist aber auch, dass Menschen mit Rang und Namen im Reich
Gottes in der Minderheit sind. Das war in den Zeiten der Bibel so, das war
durch die Kirchengeschichte hindurch so und das ist bis heute so. Die genannten
Namen haben sicher eine gute Spur zurückgelassen. Aber bei Hundert Spuren der „Großen
und Berühmten“ (die sicher nie groß und berühmt werden wollten,) gibt es
Tausende von Spuren, die vom Rest des großen Volkes Gottes zurückgelassen
wurden und werden.
Da ist die Rede von Philemon, Onesimus oder Epaphras in der Bibel, neben Epänetus, Andronicus, Junias, Urbanus, Stachys oder auch Apelles. Schon mal von denen gehört? Alle werden lobend als Diener Jesu erwähnt. In der Kirchengeschichte sind es Hunderttausende unbekannter Männern und Frauen, die dem Herrn hingebungsvoll – oft bis in den Tod – gedient haben. Ihre Namen sind unbekannt, aber ihr Leben hat eine Spur zurückgelassen und einen Wohlgeruch für ihren Herrn, an den sie geglaubt und für den sie gelebt haben.
Und Du? Und ich? Die wenigsten von uns werden es in die Geschichtsbücher der Welt schaffen. Aber solange es unser Anliegen ist, durch unseren kleinen Beitrag, durch unser kurzes Leben, eine Spur für Jesus in der Welt zurückzulassen, ein Wohlgeruch für Ihn zu sein, solange dürfen wir in freudiger Erwartung leben, einmal die herrlichen Worte zu hören (Matthäus 25:21+23 / NLB):
Gut gemacht, mein guter und treuer Diener. Du bist mit diesem kleinen Betrag zuverlässig umgegangen, deshalb will ich dir größere Verantwortung übertragen. Lass uns miteinander feiern!
Mittwoch, 10. Dezember 2025
Drei Arten von Königen
Über Hiskia heißt es in 2. Könige 18:1-3:
Im dritten Jahr Hoseas, des Sohnes Elas, des Königs von Israel, wurde Hiskia König, der Sohn des Ahas, des Königs von Juda. 2 Mit 25 Jahren wurde er König, und er regierte 29 Jahre lang in Jerusalem. Und der Name seiner Mutter war Abija, eine Tochter Sacharjas. 3 Und er tat, was recht war in den Augen des HERRN, ganz wie es sein Vater David getan hatte.
Über Amazja lesen wir in 2 Könige 14:1-3:
Im zweiten Jahr des Joas, des Sohnes Joahas, des Königs von Israel, wurde Amazja König, der Sohn des Königs Joas von Juda. 2 Mit 25 Jahren wurde er König, und er regierte 29 Jahre lang in Jerusalem. Und der Name seiner Mutter war Joaddin, von Jerusalem. 3 Und er tat, was recht war in den Augen des HERRN, doch nicht so wie sein Vater David, sondern ganz so, wie es sein Vater Joas getan hatte.
Über Salomo (und sein Volk) spricht der Prophet Achija Gericht in 1 Kö 11:30
33 deshalb, weil sie mich verlassen haben und Astarte, die Gottheit der Zidonier, Kemosch, den Gott der Moabiter, und Milkom, den Gott der Ammoniter, angebetet haben und nicht in meinen Wegen gewandelt sind, um zu tun, was recht ist in meinen Augen, nach meinen Satzungen und Rechten, wie es sein Vater David getan hat.
Ähnliche Formulierungen finden wir mehrmals in den Geschichtsbüchern des Alten Testaments. Drei verschiedene Formen der Nachfolge:
ð Wie David – von ganzem Herzen
ð Nicht ganz wie David – mit Kompromissen
ð Gar nicht wie David
In diese drei Gruppen unterteilen auch wir Christen uns. Wir folgen dem Herrn von ganzem Herzen, mit geteiltem Herzen oder gar nicht.
Christen, die dem Herrn wie David folgen, orientieren sich an 2 Chronik 19:9:
Fürchtet den Herrn, handelt treu und mit ungeteiltem Herzen.
Christen mit geteiltem Herzen sagt Gott durch Jakobus (1:8; 4:8):
Ein Mann mit geteiltem Herzen, [ist] unbeständig in allen seinen Wegen. ...Naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch! Reinigt die Hände, ihr Sünder, und heiligt eure Herzen, die ihr geteilten Herzens seid!
Und Christen, in deren Herz Jesus gar keinen Platz hat sagt der Herr (Matthäus 7:22+23):
Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Wundertaten vollbracht? 23 Und dann werde ich ihnen bezeugen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, ihr Gesetzlosen!
Die Aussagen der alttestamentlichen Geschichtsbücher fordern uns heraus, unsere Herzen zu prüfen. Gesegnet der Mensch, dessen Herz – wie Davids Herz – ungeteilt auf den Herrn gerichtet ist!
Denn die Augen des Herrn durchstreifen die ganze Erde, um sich mächtig zu erweisen an denen, deren Herz ungeteilt auf ihn gerichtet ist. (2 Chronik 16:9)
Dienstag, 9. Dezember 2025
Und im Alter?
Vorgestern nahm ich an einem interessanten Kindergottesdienst teil. Ich glaube, ich war einer der ruhigsten Teilnehmer. J In der Bibellektion ging es um das Kind Jesus im Tempel. Dabei kamen natürlich auch Hanna und Simeon zur Sprache. Über diese beiden „Lichtgestalten“ heißt es in Lukas 2:25-38:
Und siehe, es war ein Mensch namens Simeon in Jerusalem; und dieser Mensch war gerecht und gottesfürchtig und wartete auf den Trost Israels; und der Heilige Geist war auf ihm. 26 Und er hatte vom Heiligen Geist die Zusage empfangen, dass er den Tod nicht sehen werde, bevor er den Gesalbten des Herrn gesehen habe. 27 Und er kam auf Antrieb des Geistes in den Tempel. Und als die Eltern das Kind Jesus hineinbrachten, um für ihn zu tun, was der Brauch des Gesetzes verlangte, 28 da nahm er es auf seine Arme, lobte Gott und sprach: 29 Nun, Herr, entlässt du deinen Knecht in Frieden nach deinem Wort! 30 Denn meine Augen haben dein Heil gesehen, 31 das du vor allen Völkern bereitet hast, 32 ein Licht zur Offenbarung für die Heiden und zur Verherrlichung deines Volkes Israel! 33 Und Joseph und seine Mutter verwunderten sich über das, was über ihn gesagt wurde. 34 Und Simeon segnete sie und sprach zu Maria, seiner Mutter: Siehe, dieser ist gesetzt zum Fall und zum Auferstehen vieler in Israel und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird, 35 aber auch dir selbst wird ein Schwert durch die Seele dringen —, damit aus vielen Herzen die Gedanken geoffenbart werden. 36 Und da war auch Hanna, eine Prophetin, die Tochter Phanuels, aus dem Stamm Asser, die war hochbetagt und hatte nach ihrer Jungfrauschaft mit ihrem Mann sieben Jahre gelebt; 37 und sie war eine Witwe von etwa 84 Jahren; die wich nicht vom Tempel, sondern diente Gott mit Fasten und Beten Tag und Nacht. 38 Auch diese trat zu derselben Stunde hinzu und pries den Herrn und redete von ihm zu allen, die auf die Erlösung warteten in Jerusalem.
Die erwähnten Ausführungen fand ich recht interessant. Beide Personen waren alt, und ich meine ALT! Von Simeon heißt es, dass er vom Heiligen Geist die Verheißung hatte, nicht zu sterben, bevor er Jesus gesehen hätte. Ich vermute, sein Alter war in den Regionen, in denen man an den Tod dachte. Das bestätigen seine Worte, nachdem er Jesus auf dem Arm gehalten hatte. Dann spricht er: „Nun, Herr, entlässt du deinen Knecht in Frieden“ Simeon war alt!
Und Hanna ebenso. Ihr Alter muss jenseits der 100 gewesen sein. Sie war 7 Jahre verheiratet gewesen, bevor ihr Mann starb. Seitdem – seit 84 Jahren – war sie Witwe. Das sind 91 Jahre. Da aber selbst im alten Israel keine Kinder mit 9 Jahren verheiratet wurden, muss Hanna über 100 Jahre alt gewesen sein. Was mich beeindruckt hat, ist ihre Beschreibung in Vers 37: Sie „wich nicht vom Tempel, sondern diente Gott mit Fasten und Beten Tag und Nacht.“
Da sind zwei alte Menschen, zumindest die Frau war „steinalt“! Beide leben im Glauben und im Dienst für Gott – der Mann und die Frau!
Wie oft hört man heute die Worte: „Wir müssen Platz machen für die Jüngeren!“ „Wir müssen die jungen Leute ranlassen!“ „Die Alten sollten den Jungen nicht im Weg stehen!“
Diese Gefahr sehe ich in der Bibel eigentlich nirgends. Im Gegenteil: die Beschreibung von Simeon und Hanna ermutigt alle, aber gerade die Betagten, dem Herrn mit ganzem Herzen zu dienen. Natürlich: „Wie Deine Tage, so Deine Kraft!“ Und natürlich: Niemand sollte aus unlauteren Motiven an einem Dienst festhalten, der besser in jüngere Hände abgegeben werden sollte. Niemand sollte die Entwicklung eines Dienstes blockieren. Vielleicht sollte der eine oder andere Dienst tatsächlich in jüngere Hände abgegeben werden (was wahrhaftig nicht immer die beste Lösung ist).
Was aber nicht geschehen sollte ist, dass die Alten ihre Dienste abgeben und sich zur Ruhe setzen. Simeon wartete aktiv auf das Kommen des Messias. Er war vom Geist Gottes erfüllt, lebte sein Leben auch im Alter im Glauben, ließ sich vom Geist Gottes leiten, lobte Gott im Alter, und nutzte seine Gabe der Prophetie im Gespräch mit Maria. Das alles steht im Text!
Hanna besaß ebenfalls die Gabe der Prophetie. Sie war immer im Tempel (Gemeindehaus) zu finden. Sie betete und fastete als Dienst für Gott, was ihr Verlangen nach Gottes Nähe zum Ausdruck brachte. Und nachdem sie Jesus gesehen hatte, lobte sie Gott und ging in die Stadt und verkündigte – als über Hundertjährige!!! – Jesus!
Lektion 1: Lasst uns im Alter nicht die Dienste für Jesus hinschmeißen oder aus Frust oder Bequemlichkeit aufgeben. Lasst uns alle verbliebene Kraft im Dienst für Ihn einsetzen.
Lektion 2: Lasst uns früh genug – bevor wir „alt“ sind – damit beginnen, damit sich unsere Einstellung zum Dienst im Alter nach dem Vorbild Simeons und Hannas entwickeln kann.
Montag, 8. Dezember 2025
Gedanken zum 2. Advent
Am 26. Dezember 2004 erlebte die Welt mit Horror die Tsunami Katastrophe in Südost-Asien. Ein Erdbeben unter dem Indischen Ozean rief eine riesige, bis zu 30 Meter hohe Flutwelle hervor, die dann über das Land in der gesamten Region hereinbrach. Der Tsunami brachte die Zerstörung bis an die 7500 km entfernte Ostküste Afrikas. Über eine Viertelmillion Menschen kamen in den wütenden Wassern und der anschließenden Verwüstung ums Leben. Ganze Inselbevölkerungen und Küstenorte wurden ausgelöscht, in manchen Fällen alle Männer, Frauen und Kinder.
Gemäß dem AP Nachrichtendienst gab es eine bemerkenswerte Ausnahme: das kleine Fischervolk der Morgan Seezigeuner. Sie verbringen einen guten Teil des Jahres auf ihren Fischerbooten und fischen zwischen Indien, Indonesien und Thailand. Jedes Jahr im Dezember, zwischen den Fangzeiten, leben sie in kleinen Strohhütten am Strand von Thailand. In jenem Dezember lebten sie direkt in der Bahn der Tsunami - Katastrophe. Doch jedes einzelne Mitglied des Stammes überlebt, während die meisten ihrer Nachbarn in den tobenden Wassern verschwanden.
Warum? Der Stammesführer erklärt: "Seit Generationen haben uns unsere Väter gewarnt und gesagt: Wenn das Wasser plötzlich schnell zurückgeht, wird es auch schnell und in gleicher Menge zurückkehren."
Am 26. Dezember, als das Meer plötzlich abfloss, liefen viele der Nachbarn mit Körben zum Strand um gestrandeten Fisch aufzulesen. Nicht so die Morgan Seezigeuner. Der Chef befahl seinem Stamm, in die entgegengesetzte Richtung zu laufen, nämlich in die Berge und damit in Sicherheit. Als der Tsunami kam, blieb der gesamte Stamm verschont.
Es gibt einen weiteren Fall von außergewöhnlicher – ja, globaler Proportion, der zu einem bestimmten, zukünftigen Zeitpunkt auftreten wird: die Rückkehr Jesu!
Niemand, nur der Himmel allein weiß genau, wann Jesus zurückkehren wird. Unerwartet wird dieser "Tag des Herrn" sein wie ein "Dieb in der Nacht". Dieser „Advent“ könnte jeden Augenblick kommen! Der Schlüssel ist, bereit zu sein!
Wenn Jesus kommt, wird Er die Welt in Gerechtigkeit richten (Apostelgeschichte 17:31). Diejenigen, die Jesu Angebot des Heils angenommen haben, werden in den Himmel aufgenommen. Wer Jesus und Sein Angebot abgelehnt hat, wird ins ewige Feuer gehen, das für Satan und seine Engel vorbereitet wurde. So erklärt es die Bibel!
Jesu zweiter Advent – sein zweites Kommen – wird kommen, aber wir können darauf vorbereitet sein. Jesus wird alle retten, die an Ihn glauben (Apostelgeschichte 16:30-31) alle, die sich von ihren Sünden abwenden (Apostelgeschichte 17:30-31), Ihn als ihren Herrn bekennen und Ihm nachfolgen. Für jeden, der bereit ist für Jesu zweiten Advent, müssen die Zeichen der Zeit nicht erschreckend sein, sondern eher ein herrlicher Klang, dass Jesus bald kommt. Bist du bereit?
Sonntag, 7. Dezember 2025
Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss!
19 Aber Joseph, ihr Mann, der gerecht war und sie doch nicht der öffentlichen Schande preisgeben wollte, gedachte sie heimlich zu entlassen.
20 Während er aber dies im Sinn hatte, siehe, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum, der sprach: Joseph, Sohn Davids, scheue dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen; denn was in ihr gezeugt ist, das ist vom Heiligen Geist.
21 Sie wird aber einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk erretten von ihren Sünden.
22 Dies alles aber ist geschehen, damit erfüllt würde, was der Herr durch den Propheten geredet hat, der spricht:
23 »Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären; und man wird ihm den Namen Immanuel geben«, das heißt übersetzt: »Gott mit uns«.
24 Als nun Joseph vom Schlaf erwachte, handelte er so, wie es ihm der Engel des Herrn befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich;
25 und er erkannte sie nicht, bis sie ihren erstgeborenen Sohn geboren hatte.
Anbetung - Gebet
Predigt - Gemeinschaft
Heute wieder mit Einladung zum Mittagessen!
Wir freuen uns auf dich!
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr
Sonntagszitat:
Wer nicht angefochten wird, kann auch nicht glauben.
(Martin Luther)






