„Wenn Gott dich zu etwas beruft, ruft er dich nicht immer dazu auf, erfolgreich zu sein. Er ruft dich dazu auf, zu gehorchen! Der Erfolg der Berufung liegt bei ihm, der Gehorsam liegt bei dir!“ (David Wilkerson)

Dienstag, 24. Februar 2026

Adoniram Judson (2)

Heute der 2. von 3 Teilen einer kurzen Biographie von Adoniram Judson. 

In ihrem ausgezeichneten Buch „Die goldene Nadel über Rangun“ beschreibt Hilde Lorch das Leben, den Dienst und die Kämpfe von Adoniram Judson. Judson war einer der ersten Missionare im buddhistischen Burma, vielleicht der erste. Am Tag seiner Ankunft suchte er den spanischen Gesandten in Rangun auf, um sich nach einem bestimmten Haus zu erkundigen. Als erste Reaktion des Spaniers werden die Worte berichtet: „Im Grunde brauche ich ja nichts von einer Mission zu wissen, Herr Judson, denn ich stehe im Dienst des burmesischen Königs. Mein König ist Buddhist. Was geht darum einen Beamten im Dienst des Königs der Missionar und seine Sache an?“ Ein herzliches Willkommen nenne ich das nicht.

Als der Beamte im Gespräch erfährt, dass Judson seine junge Frau mitgebracht hat, springt er entsetzt auf und ruft: „Eine Frau bringen Sie mit? Habe ich recht gehört – eine Frau? Ja, sagen Sie, wie stellen Sie sich das denn vor? Das Klima hier erträgt keine Frau. Das ist der reinste Mord!“ Später hebt er beschwörend die Hände und bittet ihn: „Herr Judson, ich bitte Sie, gehen sie wieder nach Amerika, wo möglich noch heute. Und liefern Sie nicht Ihre junge Frau dem mörderischen Klima hier aus. Einen anderen Rat habe ich nicht für Sie. Seien Sie klug! Hören Sie auf mich!

Das Gespräch ging noch eine Weile weiter und der Spanier beschwor Judson noch einmal: „Glauben Sie mir doch! Etwas anderes als Herzeleid haben Sie hier nicht zu erwarten. Die Burmesen werden sich an Ihnen rächen, wenn Sie ihnen eine andere Religion bringen wollen. Glauben Sie denn, Sie junger Schwärmer und Idealist, nur Ihre Botschaft wäre die richtige? Eins kann ich Ihnen sagen: Das Volk hier hat seine eigene, feine, starke und tapfere Frömmigkeit. Wehe dem, der sie ihm nimmt! Gehen Sie zurück, solange Sie noch einen Glauben haben. Hier – hier erlöscht ein Feuer und ein kühner Glaube bald!

Wenn man die drängenden Worte dieses Burma-erfahrenen Mannes hört, kann man nicht anders, als sie als wohlwollend – menschlich wohlwollend – zu bezeichnen. Und meine große Befürchtung ist, dass heute, in unserer Zeit, viel zu viele sich von menschlich wohlwollenden Zeitgenossen von dem Auftrag abhalten lassen, alle (!) Welt für Jesus zu erreichen.

Zu (lebens)gefährlich … zu teuer … zu ungewiss für die Zukunft … zu ungerecht für die Kinder … zu unsicher für die Altersversorgung … zu ungesund (Klima) … zu unbekannt (Kultur) … zu anders (Religion) … zu weit weg … zu idealistisch … zu extrem … zu … zu … zu …


Wenn Du ohne Opfer erfolgreich bist, liegt das daran,
dass jemand vor Dir gelitten hat.
Wenn Du opferst ohne Erfolg, liegt das daran,
dass jemand nach Dir Erfolg haben wird.“

Adoniram Judson war bereit, Matthäus 26:24+25 wörtlich zu nehmen:

Da sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach! Denn wer sein Leben retten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es finden.

Und er war bereit Matthäus 28:19 wörtlich zu nehmen:

So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Und er durfte die Worte der Verheißung im eigenen Leben erfahren:

Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten. Wer weinend hingeht und den Samen zur Aussaat trägt, der kommt gewiss mit Freuden zurück und bringt seine Garben.

Besser kann man sein Leben nicht leben und nicht abschließen!

Montag, 23. Februar 2026

Indien

In der Broschüre einer missionarischen Organisation wird der Leser gefragt

Wie kann es sein, dass nach 2000 Jahren Christentum …

  • fast eine Milliarde Menschen über 330 Millionen Götter anbeten, Opfer bringen und Rituale durchführen?
  • 831 Millionen Muslime sich fünfmal täglich zum Gebet in Richtung Mekka niederwerfen?
  • Sonnengottanbeter am Strand sitzen und in die aufgehende Sonne starren, bis sie schließlich erblinden?
  • tausende hingegebener Buddhisten in Entsagung leben, ihre Familien verlassen und Mönche werden, die nichts als ihr Safrangewand und eine Bettlerschale besitzen? 

 WARUM? - Und dann liest man in der Broschüre folgende Antwort:

Weil sie mit aufrichtigem Herzen nach der Vergebung ihrer Sünden trachten und zu den fast drei Milliarden Menschen gehören, die heute im 10/40 Fenster leben und darauf warten, das Evangelium zu hören. Die meisten dieser Menschen warten noch immer darauf, den Namen Jesu zum ersten Mal in ihrem Leben zu hören. Wenn sie nicht die Gelegenheit bekommen in ihrem Leben Errettung durch IHN zu finden, werden sie ohne Hoffnung sterben.

500,000 Dörfer allein in Indien sind noch ohne Zeugen des Evangeliums von Jesus. Um die 80,000 Menschen sterben jeden Tag in Asien, ohne je das Evangelium gehört zu haben.


Manche Missionsgesellschaften haben es sich auf ihre Fahnen geschrieben, einheimische Missionare auszubilden - und auszusenden. Sie dienen gerade solchen Menschen und an solchen Orten, die weder Verkündiger noch anderen Zugang zum Evangelium haben. Dabei sind diese Boten Gottes getrieben von den leidenschaftlichen Worten des Apostels Paulus in Römer 10:13-15:

"Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden". Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht geglaubt haben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne einen Verkündiger? Wie sollen sie aber verkündigen, wenn sie nicht ausgesandt werden? Wie geschrieben steht: "Wie lieblich sind die Füße derer, die Frieden verkündigen, die Gutes verkündigen!"

Deutlich wird in diesen Bibelversen die Verantwortung des ganzen Leibes Jesu. Gehen und Senden. Christen sind an beidem beteiligt, am Gehen und am Senden. Jeder Jünger Jesu, ohne Ausnahme, ist aufgefordert, das Evangelium von Jesus weiterzusagen. Und jeder Jünger Jesu ist aufgefordert, daran mitzuarbeiten, dass die ganze Welt erreicht wird - auch die oben erwähnten drei Milliarden Unerreichte. Während jeder von uns in seinem persönlichen Umfeld Jesus bezeugen kann und soll, kann nicht jeder von uns das Wort Gottes nach Indien, Somalia oder Nepal bringen. Darum sind wir alle als alle Jesus-Nachfolger aufgefordert, neben unserem eigenen Zeugnis am Ort solche in aller Welt zu unterstützen (= senden / Römer 10:14), die der Herr dazu berufen hat. Das alles selbstverständlich nicht, ohne uns vor Gott zu fragen: "Herr, soll ich selbst in alle Welt gehen?" 

Sonntag, 22. Februar 2026

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss!


Psalm 37:1-7a
 
1 Von David. Entrüste dich nicht über die Übeltäter, beneide nicht die, welche Böses tun!
2 Denn wie das Gras werden sie schnell verdorren und wie das grüne Kraut verwelken.
3 Vertraue auf den Herrn und tue Gutes; wohne im Land und hüte Treue;
4 und habe deine Lust am Herrn, so wird er dir geben die Bitte deines Herzens.
5 Befiehl dem Herrn deinen Weg und vertraue auf ihn, so wird er handeln
6 und wird deine Gerechtigkeit hervortreten lassen wie das Licht und dein Recht wie den Mittag.
7 Schweige vor dem Herrn und harre auf ihn!
 
Herzliche Einladung zum Gottesdienst

Anbetung Gebet - Predigt
Gemeinschaft

Gemeinsames Mittagessen

 Wir freuen uns auf dich!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr

Sonntagszitat:

Als ich zu Jesus Christus kam, 
bedeutete es einen schweren Kampf für mich, 
meinen eigenen Willen aufzugeben und Gottes Willen anzunehmen.
(D.L. Moody)

Am Morgen bete ich zwei Stunden, dass er Seelen rettet.
Den Rest des Tages helfe ich ihm dabei, meine Gebete zu erhören.
(D.L. Moody)