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Mittwoch, 26. Juni 2019

Allezeit bereit … (2)

Wie angekündigt, hier die zweite Ermutigung an alle, die meinen, ihr Lebenszeugnis sei zu uninteressant, um über Jesus zu reden. Oder für solche, die meinen, sie könnten von Jesus nichts weitergeben … ihnen würden die Worte fehlen … sie seien zu ungebildet … oder würden ins Stottern geraten.

Ich gehe auch bei diesem Bericht davon aus, dass es sich um einen Tatsachenbericht handelt. Zum einen werden konkrete Namen und Institutionen erwähnt, zum andern kam die (erste?) Veröffentlichung durch das bekannte Andachtsbuch „Unser täglich Brot“ (engl.: Our Daily Bread):

Cedarville Universität, das frühere Cedarville College ist eine bekannte evangelikale Ausbildungsstätte in den USA. Der frühere Präsident des Colleges, Paul Dixon, erzählte die Geschichte von einer Realschülerin, die einmal eine seiner Predigten hörte und daraufhin  beschloss, einen Unterschied für Jesus in ihrer Schule zu machen.

Am nächsten Tag kam einer der Lehrer in ihre Klasse. Er hatte den normalen Schulalltag satt, und sagte: „Wenn einer von Euch mir sagen kann, worum es im Leben geht und wozu wir hier sind, dann sagt, was ihr denkt.“ Die Schülerin war überrascht, so schnell eine Gelegenheit zu erhalten, einen Unterschied für Jesus zu machen. Sie hob die Hand und erklärte, dass sie in Jesus Christus Antworten auf diese Fragen gefunden hatte.

Der Lehrer war ein Agnostiker. Im Gegensatz zum Atheisten, der sich darauf festlegt, dass es keinen Gott gibt, legt sich der Agnostiker nicht fest. Er hält beide Optionen offen, ohne sich festzulegen: es kann Gott geben – oder auch nicht!  Der Lehrer lud seine Schülerin ein, nach dem Unterricht zurück zu bleiben und ihre Überzeugungen zu erklären.  Wieviel sie ihm aus ihrem Leben mit Jesus erzählen konnte, ist im Bericht nicht vermerkt. Aber sie schlug ihm vor, abends an einem evangelistischen Treffen teilzunehmen. Der Lehrer stimmte zu und vertraute am selben Abend sein Leben Jesus als Retter an. Heute ist er im christlichen Dienst aktiv.

War es ein theologischer Dialog, den die Schülerin mit ihrem Lehrer führte? Nein! Es war ein Gespräch unbekannten Inhalts und eine simple Einladung zu einem evangelistischen Vortrag. Der Herr übernahm und der Mann wurde Sein Diener.

Gott kann jeden von uns gebrauchen, wenn wir dazu bereit sind, uns gebrauchen zu lassen. Leg Deine Menschenfurcht in Jesu Hände. Bitte Ihn, Dich mit Seinem Heiligen Geist zu erfüllen, von dem es heißt, dass er nicht der Geist der Furcht, sondern der Kraft, Liebe und Besonnenheit ist. (1 Timotheus 1:7)  Du musst nicht alle Antworten auf alle Fragen kennen. Du musst die Dreieinigkeit und die Schöpfung nicht erklären können. Jesus möchte von Dir, dass Du die Hoffnung begründen kannst, die Er Dir geschenkt hat. Mehr darüber findest Du in einer Predigt HIER.

Seid aber allezeit bereit zur Verantwortung gegenüber jedermann,
der Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist,
und zwar mit Sanftmut und Ehrerbietung!
(1 Petrus 3:15)

Auch der heutige Jüngerschaftsabend soll uns allen zur Ermutigung dienen. Wir werden heute die letzten Verse im Buch Hesekiel zu studieren und damit das Buch abschließen. Jeder, der Ermutigung braucht, ist herzlich eingeladen.

Calvary Chapel FREIER GRUND
Bitzegarten 5
57290  Neunkirchen
Beginn: 19:30 Uhr

Dienstag, 25. Juni 2019

Jesus von A - Z

In Matthäus 16 lesen wir, was die Menschen von Jesus hielten. Was dachten Seine Zeitgenossen, wer Er sei? Was bedeutete Er ihnen. Die meisten Antworten gingen in die Richtung: „Jesus ist ein Prophet.“ Das ist natürlich richtig. Aber Jesus ist nicht nur ‚ein’ Prophet, sondern ‚der’ besondere Prophet, der durch Mose angekündigt war. Jesus ist aber mehr – weit mehr! Petrus hatte das erkannt und bekannte: „Du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!


Lass mich Dir die Frage stellen: „Was bedeutet Jesus Dir?“ Es tut gut, sich zu erinnern, wie viel Jesus uns bedeutet. Hier eine zusammengestellte Auswahl: Jesus von A  bis Z



A und O  -  Offenbarung 1:8

Brot des Lebens - Johannes 6:35,48

Christus - Matthäus 16:16

Demütig - Matthäus 11:29

Ende des Gesetzes - Römer 10:4

Freund der Sünder - Lukas 7:34

Gute Hirte - Johannes 10:11

Heiland - Lukas 2:11

Ich bin - 2. Mose  3:14, Johannes 8:53-59

Jesus (der Herr ist Heil) - Matthäus 1:21

König aller Könige - Offenbarung 19:16

Lamm Gottes - Johannes 1:29

Mittler - 1 Timotheus 2:5

Nazarener - Matthäus 2:23

Oberhirte - 1 Petrus 5:4

Priester - Hebräer 7:17

Quelle des Lebens - Psalm 36:9

Ratgeber - Jesaja 9:6

Sohn des Höchsten - Lukas 1:32

Treue Zeuge – Offenbarung 1:5

Unbekannte Gott - Apostelgeschichte 17:23

Vater des Lichts - Jakobus 1:17

Wunderbarer Ratgeber - Jesaja 9:6

X: Der Unerforschliche - Eph 3:4 (Geheimnis des Christus)

Yahwe: Gott, Herr - Jesaia 6:5

Zebaoth: Gott der Heerscharen - Jeremia 50:34



Es gibt immer noch mehr zu entdecken über Jesus. Je besser wir Ihn kennen, umso mehr werden wir Ihn lieben.



Auch morgen Abend geht es um Jesus und Gottes wunderbares Handeln an uns. Komm doch einfach mal vorbei und lerne mit uns! Und bis dahin – schau noch einmal über die Liste (oben)  und überlege, welche Eigenschaft oder welche Bezeichnung Jesu Dich besonders anspricht. Und dann nimm Dir einen Moment und danke Ihm dafür. Das ist der Beginn wahrer Anbetung!


Der Herr segne Deinen Tag!



Jüngerschaft @ Calvary Chapel Freier Grund

Bitzegarten 5 (gegenüber dem Medizinischen Zentrum)

57290 Neunkirchen

jeden Mittwoch: 19:30 Uhr

Montag, 24. Juni 2019

Allezeit bereit …

Das Lebenszeugnis des Paulus in Apostelgeschichte 26 ist ein einfach nachzuvollziehendes Berichten über sein Leben. Paulus, erzählt in schlichten Worten, wie Gott aus einem fehlgeleiteten Leben ein zielorientiertes Leben gemacht hat. Gott benötigt keine Theologen oder eloquenten Redner, um Seine Einladung unter die Menschen zu bringen. Wenn wir bereit sind, in schlichten Worten zu bezeugen, warum wir glauben und zu Jesus einladen, kann Gott dadurch Großes tun.

Die beiden Beispiele (heute und Mittwoch) sollen das auch noch einmal aufzeigen und uns ermutigen, von Jesus zu reden, auch wenn wir meinen, unsere schwachen Worte hätten kein Gewicht.

Lou Nicholes, Missionar und Buchautor, schreibt von einem 11-jährigen Jungen, der Jesus liebte. Er hatte verstanden, dass Menschen von Jesus hören müssen, um gerettet zu werden. An einem regnerischen Sonntagnachmittag zog er sich warm an, nahm einen Stoß Traktate und wollte aus dem Haus, um die zu verteilen.

Sein Vater war Pastor und meinte: „Draußen ist es sehr kalt und es regnet.“ Die Aussage überraschte den Sohn und er antwortete: „Aber Papa, gehen die Leute nicht  immer noch verloren, auch, wenn es regnet?“ Nach einem kurzen Gespräch ließ der Vater ihn gehen.  Nach 2 Stunden im Regen war er klatschnass. Mit seinem letzten Traktat näherte er sich dem nächsten Haus und klingelte an der Tür.  Er klingelte immer wieder, aber  ohne eine Antwort.

Irgendwann öffnete sich die Tür dann doch und eine sehr traurig aussehende Frau fragte: „Was kann ich für Dich tun, Junge?“ Der Junge lächelte sie an und antwortete: „Ich möchte Ihnen nur sagen, dass Jesus Sie wirklich liebt und ich möchte Ihnen mein letztes Traktat geben, das Ihnen alles über Jesus und seine große Liebe erzählt.“

Am folgenden Sonntagmorgen fragte der Pastor der Gemeinde, ob jemand ein Zeugnis oder einen Bericht mitzuteilen hätte. Eine Frau stand auf und sagte:

„Letzten Sonntag hatte ich keine Hoffnung mehr und keinen Willen mehr zu leben. Also ging ich auf meinen Dachboden und bereitete alles vor, um mich aufzuhängen. Als ich schon mit einem Seil um den Hals auf einem Stuhl stand – ich wollte gerade springen – da hörte ich die Türklingel. Ich nahm mir vor, leise zu warten, bis es aufhörte zu klingeln, aber es klingelte immer weiter. Schließlich löste ich das Seil und ging, um die Tür zu öffnen.

Ich traute meinen Augen! Der stand ein Junge und strahlte mich an wie ein Engel. Er sagte mir, dass Jesus mich liebt. Ich habe sein Traktat angenommen, das er für mich hatte, und habe mich für ein Leben mit Jesus entschieden.“

Solche Berichte sind keine Hirngespinste. Ich habe gestern morgen die Email einer früheren Missionarskollegin erhalten, die von einem ähnlichen Erlebnis berichtete.

So handelt Gott durch normale Menschen. So möchte Er durch Dich handeln. Jesus sucht keine Theologen, keine großen Redner oder wortgewandten Philosophen. Er sucht solche, die bereit sind (und wenn auch mit schlotternden Knien) zu begründen, warum sie an Jesus glauben und was Jesus in ihrem Leben getan hat.

Wird Er in Dir einen Nachfolger finden, der Ihn bezeugt? Mach heute einen Anfang – wenn nicht mit Worten, dann mit einem stillen Traktat, dass Du einem Menschen in die Hand drückst. Bete für ihn (und gib morgen 2 weiter :-) ).

Seid aber allezeit bereit zur Verantwortung gegenüber jedermann,
der Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist,
und zwarmit Sanftmut und Ehrerbietung!
(1 Petrus 3:15)

Sonntag, 23. Juni 2019

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss!

Predigttext:
Apostelgeschichte 26:24-32


24 Als er aber dies zu seiner Verteidigung vorbrachte, sprach Festus mit lauter Stimme: Paulus, du bist von Sinnen! Das viele Studieren bringt dich um den Verstand!
25 Er aber sprach: Hochedler Festus, ich bin nicht von Sinnen, sondern ich rede wahre und wohlüberlegte Worte! 26 Denn der König versteht dies sehr wohl! An ihn richte ich meine freimütige Rede. Denn ich bin überzeugt, dass ihm nichts davon unbekannt ist; denn dies ist nicht im Verborgenen geschehen! 27 Glaubst du den Propheten, König Agrippa? Ich weiß, dass du glaubst! 28 Da sagte Agrippa zu Paulus: Es fehlt nicht viel, und du überredest mich, dass ich ein Christ werde! 29 Paulus aber sprach: Ich wünschte mir von Gott, dass über kurz oder lang nicht allein du, sondern auch alle, die mich heute hören, solche würden, wie ich bin, ausgenommen diese Fesseln! 30 Und als er dies gesagt hatte, stand der König auf, ebenso der Statthalter und Bernice und die bei ihnen saßen. 31 Und sie zogen sich zurück und redeten miteinander und sprachen: Dieser Mensch tut nichts, was den Tod oder die Gefangenschaft verdient! 32 Agrippa aber sprach zu Festus: Man könnte diesen Menschen freilassen, wenn er sich nicht auf den Kaiser berufen hätte!

CCFG - Gottesdienst
Lobpreis - Gottes Wort!
Gemeinschaft - Gebet!heute kein gemeinsames Mittagessen
Beginn: 10:30 Uhr

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
(gegenüber dem Medizinischen Zentrum)
57290 Neunkirchen-Zentrum
Herzlich Willkommen!
Sonntagszitat:

"Beten ist für uns das, was das Atmen für die Lungen ist.
Das Ausatmen befreit uns von der verbrauchten Luft, 
das Einatmen gibt uns frische Luft. 
Ausatmen bedeutet bekennen. 
Einatmen bedeutet, mit dem Heiligen Geist erfüllt zu werden."
(Corrie ten Boom)

Samstag, 22. Juni 2019

Bewegt sein und bewegen!

Neue Gemeindehäuser
Neue Dienste
Neue Einsätze
Neue Möglichkeiten
Neue Kräfte
Neue Finanzen
Neue Treffen
Neue Literatur
Neue Ideen

Manche von uns können sich mit alledem identifizieren. Sie sprühen von Ideen, Tatendrang und Energie. Solche Leute werden gebraucht. „Visionäre“ nennt man sie. Sie haben eine Vision, können andere inspirieren und mitziehen. Und oft geht das gut, wird zu einem großen und gesegneten Projekt. Und oft geht es daneben. Die Vision ist da, die Kraft ist da, vielleicht sogar die Finanzen. Aber es fehlt das „innere Bewegtsein“ durch den Heiligen Geist. Es sind menschlich inspirierte Projekte, die viel Geld, Kraft und Zeit verschlingen und sich irgendwann totlaufen, weil die Begeisterung erlischt.

Immer wieder habe ich Menschen beobachtet, die sich einem bestimmten Dienst angeschlossen haben. Aber es war kein geistgewirktes Bewegtsein, sondern nur momentane Begeisterung, ein Anflug von „Wollen“ aber kein dauerhaftes „Vollbringen“. Es war ein nobles, aber nicht ein gottgeschenktes Verlangen zum Dienst.

Kürzlich las ich den Satz:
 
Innerlich neu bewegt zu werden ist die Voraussetzung,  
etwas bewegen zu wollen! 
 
Hier liegt ein Schlüssel zu fruchtbarem, Gott wohlgefälligem, anhaltendem Dienst: Neu bewegt zu werden! Bist Du bewegt? Was bewegt Dich?
 
Gott freut sich über jeden, der Ihm dient. Aber es sollte ein Dienst sein, den der Herr selbst uns aufs Herz legt, ein Dienst, der uns nicht nur vorübergehen begeistert, sondern der uns innerlich bewegt, weil Gott uns in diesen Dienst hinein bewegt.
 
Allen, die vor der Frage stehen: „Herr, was willst Du, dass ich für Dich bewegen soll?“ möchte ich zurufen: „Lass Dich neu von Gott bewegen!“ Was Er Dir aufs Herz legt, dazu wird Er Dir auch Kraft und Ausdauer geben. Hier eine Beobachtung: Ich habe solche beobachtet, die in einen Dienst eingestiegen sind, weil sie sich fähig fühlten und mitarbeiten wollten. Nach wenigen Wochen hatten sie das Handtuch geworfen. Andererseits gab eine Person auf die Frage: „Warum möchtest Du im Putzteam mitarbeiten?“ zur Antwort: „Weil Gott das von mir möchte!“ Sie putzt noch heute mit – im zweiten Jahr!
 
Lass dich von Gott für den Dienst bewegen, den Er von Dir möchte – und dann diene Ihm ohne Wenn… und Aber…
 
Innerlich neu bewegt zu werden ist die Voraussetzung, 
etwas bewegen zu wollen! 
 
Darum, meine geliebten Brüder, seid fest, unerschütterlich,
nehmt immer zu in dem Werk des Herrn,
weil ihr wisst, dass eure Arbeit nicht vergeblich ist im Herrn!
(1 Korinther 15:58)
 
In unseren Gottesdiensten ist es uns ein Anliegen, immer wieder neu von Gottes Geist bewegt zu werden - hin zu Jesus und für Jesus. Wir laden herzlich ein:

Calvary Chapel FREIER GRUND
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr

Freitag, 21. Juni 2019

Frühgebet

Der Freitagmorgen ist einer meiner schönsten Morgende während der ganzen Woche. Er beginnt zwar meist nach der kürzesten Nacht der ganzen Woche, aber er beginnt fast unübertrefflich. 

 Um 6 Uhr früh treffen wir uns mit mehreren Frauen und Männern der Gemeinde in der Teeküche unseres Gemeindehauses, sitzen um einen großen Tisch herum – in der Regel mit unserer ersten Tasse Kaffee oder Tee vor uns und – zugegeben – vielleicht mit dem ein- oder anderen verschlafenen Auge. 

Die wenigen Lieder, mit denen wir dann eine Zeit der Anbetung beginnen, sind nicht CD reif, ‚ölen’ aber unsere Stimmen, unsere Herzen und erfreuen das Herz Gottes. Bevor die Freude Gottes unsere Herzen entzündet, bereiten wir Ihm Freude durch eine Zeit der Anbetung. 

Dann beginnt in der Stille und Frühe des Morgens eine Zeit der Danksagung, des Lobes und der Fürbitte. Da jeden Freitagmorgen Menschen zusammenkommen, die – in aller Schwachheit – beten wollen und Beten lernen wollen, entstehen keine langen Pausen, im Gegenteil! Ermutigend ist, dass jeder so informell, fließend oder stockend beten kann, wie es gerade kommt. Gott in der Frühe des Tages in einmütigem Gebet zu suchen, ist was vom Feinsten. Waren es nicht die Morgenbeter in Korea, die die mächtige Bewegung hin zu Jesus vom Herrn erflehten? 

Auch in der Bibel finden wir eine überwältigende Zahl von Bibelstellen, die uns ermutigen, Gott in der Frühe des Tages zu suchen. Das bedarf sicher ein gewisses Maß an Disziplin am Abend zuvor und ein hohes Maß an Hunger und Durst nach Jesus. Aber Segen folgt sicher. 

1. Mose 19,27: 
Abraham aber begab sich früh am Morgen zu dem Ort, wo er vor dem Herrn gestanden hatte. 
 
1. Mose 28,18:
Und Jakob stand am Morgen früh auf und nahm den Stein, den er unter sein Haupt gelegt hatte, und richtete ihn auf zu einem Gedenkstein und goß Öl auf seine Spitze. (Ein Zeichen der Begegnung mit – und Hingabe an Gott) 
 
2. Mose 19,16:
Und es geschah, als der dritte Tag kam und es noch früh am Morgen war, da erhob sich ein Donnern und Blitzen, und eine dichte Wolke lag auf dem Berg, und es ertönte ein sehr lauter Schall von Schopharhörnern. (Zeichen des Redens und der Gegenwart Gottes) 
 
2. Mose 24,4: 
Da schrieb Mose alle Worte des Herrn nieder. Und er stand früh am Morgen auf und errichtete einen Altar unten am Berg und zwölf Gedenksteine für die zwölf Stämme Israels. 
 
Josua 6,15: 
Am siebten Tag aber machten sie sich früh auf, bei Anbruch der Morgenröte, und sie zogen nach derselben Weise siebenmal um die Stadt; nur an diesem Tag zogen sie siebenmal um die Stadt. (anschließend erlebten sie eine mächtige Manifestation der Herrlichkeit Gottes) 
 
Richter 6,38:
Und es geschah so; denn als er am anderen Morgen früh aufstand und das Vließ ausdrückte, da konnte er Tau aus dem Vließ pressen, eine ganze Schale voll Wasser. (Das war eine Begegnung mit Gott) 
 
Richter 21,4: 
Am anderen Morgen aber machte sich das Volk früh auf; und sie bauten dort einen Altar und opferten Brandopfer und Friedensopfer. 
 
1. Samuel 1,19: 
Und am anderen Morgen machten sie sich früh auf und beteten an vor dem Herrn 
 
Hiob 1,5: 
Wenn dann die Tage des Festmahls zu Ende waren, ließ Hiob sie holen und heiligte sie; er stand früh am Morgen auf und brachte Brandopfer dar für jeden von ihnen; denn Hiob sagte sich: Vielleicht könnten meine Kinder gesündigt und sich in ihrem Herzen von Gott losgesagt haben! So machte es Hiob allezeit. (Hiob tat es um des Seelenheils seiner Kinder willen) 
 
Hesekiel 12,8: 
Aber am Morgen früh erging das Wort des Herrn an mich folgendermaßen: 
 
Markus 1,35: 
Und am Morgen, als es noch sehr dunkel war, stand er auf, ging hinaus an einen einsamen Ort und betete dort. 
 
Lukas 21,38:
Und alles Volk kam früh zu ihm in den Tempel, um ihn zu hören. 
 
Lukas 24,1: 
Am ersten Tag der Woche aber kamen sie am frühen Morgen zum Grab und brachten die wohlriechenden Gewürze, die sie bereitet hatten und noch etliche mit ihnen. (sogar den – vermeintlich – toten Jesus suchten sie in aller Frühe auf.
 
 Die Zeit am Morgen, wenn der Tag noch unverbraucht vor uns liegt, ist sicher eine besondere Zeit, Gott zu suchen und zu finden. Natürlich kostet es. Aber es ist es wert! Die Freitagmorgende gehören zu meinen Favoriten in der Woche! 
 
Ach ja, HEUTE findet unsere Frühgebet im Freizeithaus statt, wo wir unsere Gemeindefreizeit verbringen. Die Gemeinde leibt geschlossen. ABER: Mach Dir doch HEUTE eine Notiz im Kalender, NÄCHSTEN FREITAG dabei zu sein. Wir würden uns freuen. 
(Im Anschluss ans Frühgebet frühstücken wir ab 7:00 Uhr noch gemeinsam - sofern jeder Zeit hat).

Donnerstag, 20. Juni 2019

Sollemnitas Sanctissimi Corporis et Sanguinis Christi

... oder kurz: „Fronleichnam“, das ‚Fest des heiligsten Leibes und Blutes Christi’. Fronleichnam ist ein katholisches Fest, in dem die katholische Kirche die Eucharistie würdigt.

Im Jahr 1209 v. Chr. berichtet die Mystikerin Juliana von Lüttich von mehrfachen Visionen, in denen ihr offenbart worden sei, dass der Kirche Jesu ein Fest zur Verehrung der Eucharistie fehle. Im Jahr 1246 beginnt man im Bistum Lüttich, ein solches Fest zu feiern. 1264 setzt der damalige Papst, Urban IV, das Fronleichnamfest als verbindlich für die gesamte Kirche ein.

Wichtigster Teil des Festes ist die heilige Messe, deren Inhalt sich um die Bedeutung der Eucharistie dreht. Oft schließt sich eine Prozession mit Gesang, Gebet, Lesung der Evangelien und liturgischem Segen an. Dabei wird eine geweihte Hostie durch die Straßen getragen, um zu veranschaulichen, dass Christus, das „Brot des Lebens“ in der Mitte seines Volkes ist.

Evangelische und vor allem freikirchliche Christen verstehen die Eucharistie, das Abendmahl, anders. Für sie gilt:

1. Das Abendmahl hat keine sündenvergebende Wirkung. Die Bibel lehrt (Lukas 24:47):
 
„In seinem (Jesu) Namen soll
Buße zur Vergebung der Sünden
verkündigt werden unter allen Völkern.“ 
 
Vergebung kommt nicht durch irgendeine Liturgie, sondern durch Buße (Umkehr)
 
2. Die Elemente des Abendmahls sind nicht tatsächlich Leib und Blut Jesu, sondern Brot und Saft vom Gewächs des Weinstocks. Die Bibel lehrt (1 Korinther 11:26): 
 
Sooft ihr dieses Brot esst
und diesen Kelch trinkt,
verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt. 
 
Beim Abendmahl essen Christen Brot und trinken aus dem Kelch (in dem das Gewächs des Weinstocks ist - Wein oder Traubensaft). 
 
3. Das Abendmahl hat keine mystische Wirkung sondern einen Erinnerungseffekt! Die Bibel lehrt (1 Korinther 11:23-25)
 
Der Herr Jesus, in der Nacht, da er verraten ward,
nahm er das Brot, dankte und brach's und sprach:
Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird;
das tut zu meinem Gedächtnis.
Desgleichen nahm er auch den Kelch nach dem Mahl
und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut;
das tut, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis.
 
Das Abendmahl erinnert uns an das, was Jesus für uns getan hat. WAS Er für uns getan hat, wird allerdings nicht wirksam durch dieses Gedenken, sondern nur durch den persönlichen Glauben des Einzelnen. 
Fazit: Auch nicht-katholische Christen feiern und schätzen das Abendmahl. Das Gedenken an das erlösende Werk Jesu am Kreuz stärkt unseren Glauben und bindet uns mehr an Jesus. Aber nicht dem Abendmahl, nicht den Elementen des Abendmahls (Brot und Wein) gebührt irgendwelche Ehre, sondern dem, an den sie uns erinnern und auf den sie hinweisen: JESUS!

Mittwoch, 19. Juni 2019

Flüsse und der Fluss

Am ersten Sonntag des Jahres haben wir uns in der CCFG mit Hesekiel 47 beschäftigt. Dabei geht es um einen Fluss – einen ganz besonderen Fluss.

Wer gerne Dokumentationen im Fernsehen anschaut, wir feststellen, dass es in regelmäßigen Abständen um das Thema „Wasser“ geht. Wasser in den Wolken, den Meeren und eben – den Flüssen. 

Flüsse haben etwas Faszinierendes an sich. Das sieht man schon daran, dass es nicht nur Kreuzschifffahrten über die Weltmeere gibt, sondern auch Flussschifffahrten über bedeutende und unbedeutende Flüsse der Erde. Sogar über unseren Rhein, Donau und Neckar fahren die Touristenschiffe, wenn auch vermutlich in kleinerer Ausführung als solche, die über den Amazonas, den Ganges oder den Nil fahren. Flüsse faszinieren!

Der längste Fluss ist der Nil, mit über 6600 km Länge. Der breiteste Fluss ist der Amazonas mit eine Breite von bis zu 20 km, selbst während der Trockenheit. Das Land mit den meisten Flüssen ist Bangladesh mit ca 700 an der Zahl. Der internationalste Fluss ist die Donau, die durch 19 Länder der Erde fließt.

Flüsse haben viel Mystisches und viel Herrliches an sich. Aber nichts geht über den Fluss Gottes, der in Hesekiel 47 und Offenbarung 22 erwähnt wird. In unserer Bibelstunde heute Abend werden wir uns noch einmal mit den Versen 1-12 aus Hesekiel 47 beschäftigen. Im Januar hatten wir den Fluss als Fluss der Gnade Gottes bezeichnet. Gottes Wort hatte uns ermutigt, tiefer in die Gnade Gottes einzutauchen. Die Vielfalt des Wortes Gottes ermutigt dazu, den Text noch einmal aus einem anderen Blickwinkel anzuschauen. Es sind 12 Verse, die allein durch das Lesen gut tun und Heilung bringen können.

1 Und er führte mich zum Eingang des Hauses zurück, und siehe, da floss unter der Schwelle des Hauses Wasser heraus, nach Osten hin; denn die Vorderseite des Hauses lag gegen Osten. Und das Wasser floss hinab, unterhalb der südlichen Seite des Hauses, südlich vom Altar. 2 Und er führte mich durch das nördliche Tor hinaus und brachte mich auf dem Weg außen herum zum äußeren Tor, das nach Osten gerichtet ist; und siehe, da floss von der rechten Seite des Tores das Wasser heraus! 3 Während nun der Mann mit einer Messschnur in seiner Hand nach Osten hinausging, maß er 1 000 Ellen und führte mich durch das Wasser; und das Wasser ging mir bis an die Knöchel. 4 Und er maß noch 1000 Ellen und führte mich durch das Wasser; da ging mir das Wasser bis an die Knie. Und er maß noch 1 000 Ellen und führte mich hinüber, da ging mir das Wasser bis an die Lenden. 5 Als er aber noch1 000 Ellen maß, da war es ein Strom, den ich nicht durchschreiten konnte. Denn das Wasser war so tief, dass man darin schwimmen musste; ein Strom, der nicht zu durchschreiten war. 6 Da sprach er zu mir: Hast du das gesehen, Menschensohn? Und er führte mich und brachte mich wieder an das Ufer des Stromes zurück. 7 Als ich nun zurückkehrte, siehe, da standen auf dieser und jener Seite am Ufer des Stromes sehr viele Bäume. 8 Und er sprach zu mir: Dieses Wasser fließt hinaus zum östlichen Kreis und ergießt sich über die Arava1 und mündet ins ToteMeer, und wenn es ins Meer geflossen ist, dann wird das Wasser des Meeres gesund. 9 Und es wird geschehen: Alle lebendigen Wesen, alles, was sich dort tummelt, wohin diese fließenden Wasser kommen, das wird leben. Es wird auch sehr viele Fische geben, weil dieses Wasser dorthin kommt; und es wird alles gesund werden und leben, wohin dieser Strom kommt. 10 Und es wird geschehen, dass Fischer an ihm stehen werden; von En-Gedi bis En-Eglaim wird es Plätze zum Ausbreiten der Netze geben. Seine Fische werden sehr zahlreich sein, gleich den Fischen im großen Meer, nach ihrer Art. 11 Seine Sümpfe aber und seine Lachen werden nicht gesund; sie bleiben dem Salz überlassen. 12 Aber an diesem Strom, auf beiden Seiten seines Ufers, werden allerlei Bäume wachsen, von denen man isst, deren Blätter nicht verwelken und deren Früchte nicht aufhören werden. Alle Monate werden sie neue Früchte bringen; denn ihr Wasser fließt aus dem Heiligtum. Ihre Früchte werden als Speise dienen und ihre Blätter als Heilmittel.

Wir laden herzlich ein, den heutigen Jüngerschaftsabend mit uns in der Gegenwart Jesu zu verbringen. Beginn: 19:30 Uhr

Calvary Chapoel FREIER GRUND
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen

Dienstag, 18. Juni 2019

Jesus im Buch Esra

Das Buch Esra erinnert in mehr als einer Hinsicht an Jesus im Neuen Testament. Esra war Priester und Schriftgelehrter, dem es nach der baylonischen Gefangenschaft am Herzen lag, dass der Tempel, der Ort der Anbetung fertiggestellt wurde. Außerdem war es ihm sehr wichtig, dass das Wort Gottes wieder seinen rechtmäßigen Platz im Volk erhielt.

Und genau darin sehen wir einen Schatten, einen Hinweis auf Jesus.

Esra war kompromisslos, wenn es um das Wort Gottes ging – Jesus ist das Wort Gottes. Mit Jesus gibt es keine Kompromisse, und ebenso wenig darf das Volk Gottes Kompromisse schließen, wenn es um die Aussagen Gottes geht. In dieser Hinsicht ist Esra uns ein Vorbild. Er drängte auf Reformen, die nicht schmerzlos durchzuführen waren. Mischehen zwischen Juden und Heiden waren nicht im Sinne Gottes, und Esra forderte, die Mischehen im Volk aufzulösen und dadurch das Volk zu heiligen. Esra, der Gelehrte des Wortes Gottes und Jesus, das menschgewordene Wort Gottes stehen beide für Kompromisslosigkeit und Aufrichtigkeit.

Im Buch Esra lesen wir auch, wie das Werk des Tempelaufbaus begann, unterbrochen – und dann doch fertig gestellt wurde. Alles begann damit, dass der Altar des Herrn gebaut und dadurch das Werk des Tempelbaus vorbereitet wurde. Erst dann wurde mit der Arbeit am Tempel begonnen.

Als Jesus kam, um Seinen „Tempel“, Seine Gemeinde zu bauen, begann auch alles damit, dass ein Opfer gebracht wurde: das Opfer Seines Leibes, Seines Lebens. Erst dann begann die Arbeit der Errettung von Seelen, die dann den „Tempel / die Gemeinde“ Jesu bildeten.

Immer, wenn in der Bibel vom Tempel die Rede ist – und darum geht es ja zu einem großen Teil im Buch Esra – kommen verschiedene Bedeutungen für den Begriff „Tempel“ in Erinnerung. Der Tempel als Haus der Anbetung für das Volk Gottes im Alten Testament; der Tempel als Bezeichnung für die Gemeinde Jesu im Neuen Testament (1 Korinther 3:16); der Körper des wiedergebornen Christen als Wohnort, als Tempel des Heiligen Geistes (1 Korinther 6:19); und – nicht zu vergessen: Jesus, als Tempel Gottes! In Johannes 2:19-21 heißt es:

Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Brecht diesen Tempel ab, und in drei Tagen will ich ihn aufrichten! Da sprachen die Juden: In 46 Jahren ist dieser Tempel erbaut worden, und du willst ihn in drei Tagen aufrichten? Er aber redete von dem Tempel seines Leibes.“

Jesus ist unser Tempel, unser Ort der Anbetung. Zu Ihm kommen wir – wie die Juden im Buch Esra zum neu erbauten Tempel kamen. Jesus ist unser Ort der Anbetung und unser „Objekt“, der Empfänger unserer Anbetung. Und Er ist aller Anbetung würdig.

Als der Grundstein zum Tempelbau gelegt wurde, geschah dies mit emotionaler Hingabe. In Esra 3 lesen wir in den Versen 12+13:

„Aber viele der alten Priester und Leviten und Familienhäupter, die den früheren Tempel gesehen hatten, weinten laut, als der Grund für dieses Haus vor ihren Augen gelegt wurde, während viele ihre Stimme zu einem Freudengeschrei erhoben, sodass das Volk das Freudengeschrei nicht unterscheiden konnte von dem lauten Weinen im Volk; denn das Volk erhob ein großes Jubelgeschrei, sodass man den Schall weithin hörte.“

Lasst uns zu unserem Ort der Anbetung kommen, zu Jesus, und lasst uns Ihn mit Verstand und Emotion anbeten, mit Weinen und mit Freudengeschrei, laut und weithin hörbar. Wenn schon der Tempel des Alten Testaments diese Reaktionen bei den Anbetern hervorrief, wie viel mehr ist unser Ort der Anbetung und unser Herr, den wir anbeten, die ganze Bandbreite biblischer Anbetung wert.

Nun danket alle Gott
mit Herzen, Mund und Händen!

Montag, 17. Juni 2019

Heute @ CCFG

Männerabend @ CCFG - 19:30 Uhr
AAA: Andacht / Anbetung / Abendessen
Bitzegarten 5 / Neunkirchen
Komm und bring Freunde mit!

Gott der Veränderungen

„Siehe, ich wirke Neues, jetzt sproßt es hervor;
solltet ihr es nicht wissen?
Ich will einen Weg in der Wüste
bereiten und Ströme in der Einöde.“
(Jesaja 43:19)

Gott ist ein Gott, der Neues schafft, der Neues wirkt und Veränderungen ermöglicht. Manchmal sind unsere Wünsche nach Veränderung allerdings unrealistisch.Wie bei Ewald.

Der alte Ewald aus dem hintersten Hinterland hatte seinen besonderen Tag in der großen Stadt. Zum ersten Mal steht er in einem Gebäude und sieht einen Fahrstuhl. Er beobachtet, wie eine alte, knochige Frau durch die Tür in den Aufzug hinkt – dann schließt sich die Türe. Es dauert nur einen Moment, die Tür öffnet sich wieder, und Ewald bleibt der Mund offen stehen. Raus aus dem Aufzug spatziert eine junge, hübsche Frau. Sofort ruft der alte Mann seinem Sohn zu: „Benny, schnell – hol Deine Mutter!“

Von unrealistischen Erwartungen müssen wir uns trennen. Aber es gibt auch Veränderungen, die sind gut und wichtig für uns sind. Zunächst jedoch flösen sie uns einmal Furcht ein.


Im Jahr 1829 war die Eisenbahn in den USA etwas völlig Neues. Man begegnete diesen Maschinen mit gemischten Gefühlen. Einige begrüssten die neue Entwicklung, andere befürchteten, dass mit der Eisenbahn die ganze Nation einen nicht-wieder-gut-zu-machenden, moralischen Niedergang antreten würde. Einer der besorgten Bürger schrieb am 31. Januar 1829 folgenden Brief an den damaligen US Präsidenten Jackson:

"Wie Sie sicher wissen, Herr. President, werden die Eisenbahnzüge mit der gewaltigen Geschwindigkeit von 25 km/h von Maschinen angetrieben. Neben der Gefährdung, die diese Maschinen für Leib und Leben der amerikanischen Bürger darstellen, bahnen sie sich ihren Weg durch die Landschaft, indem sie brüllen und schnauben wie wilde Tiere. Der Viehbestand und die Pferde werden in Aufruhr – Frauen und Kinder in Angst und Schrecken versetzt. Ich bin der Überzeugung, dass der Allmächtige nie gewollt hätte, dass Menschen sich mit derart halsbrecherischem Tempo fortbewegen".

Veränderungen, die eigentlich gut sind, denen man aber zunächst einmal mit Furcht begegnet. Sperr Dich nicht gegen Veränderungen, die hilfreich und wertvoll sind. Lass zu, dass Jesus Dein Leben in Gott-gewollter Weise verändert!

Andererseits hüte Dich vor Veränderungen, die Gott nie gewollt hat. Wie viele Christen haben die Freude des Himmels, das Leuchten Gottes in ihren Augen, das begeisterte Zeugnis und das tägliche Leben mit Gott verloren! Für viele kam dieser Verlust, als Veränderungen begannen, die nie hätten geschehen sollen:

- das Kreuz Jesu rückte aus dem Zentrum des Lebens
- das Gebet wurde zur lästigen Randerscheinung
- Weltmission wurde zum Hobby einiger Weniger

Rück das Kreuz Jesu ins Zentrum (oder behalte es dort), mach das Gebet zu einer heiligen Gewohnheit in Deinem persönlichen und gemeindlichen Alltag und nimm aktiv Teil an der Erfüllung von Gottes Auftrag. Das wird Überraschungen bringen, aber nur positive. Denn wenn Gott in Deinem und meinem Leben Veränderungen schafft, sind sie immer positiv, selbst, wenn wir zunächst zögern.

Sonntag, 16. Juni 2019

Herzliche Einladung zum Gottesdienst

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss!

Predigttext:
Apostelgeschichte 26:1-24

1 Agrippa aber sprach zu Paulus: Es ist dir erlaubt, für dich zu reden! Da streckte Paulus die Hand aus und verteidigte sich so:
2 Ich schätze mich glücklich, König Agrippa, mich heute vor dir verantworten zu dürfen wegen aller Anklagen, die die Juden gegen mich erheben,
3 da du ja alle Gebräuche und Streitfragen der Juden genau kennst. Darum bitte ich dich, mich geduldig anzuhören.
4 Mein Lebenswandel von Jugend auf, den ich von Anfang an unter meinem Volk in Jerusalem führte, ist allen Juden bekannt;
5 da sie mich von früher her kennen (wenn sie es bezeugen wollen), dass ich nach der strengsten Richtung unserer Religion gelebt habe, als ein Pharisäer.
6 Und jetzt stehe ich vor Gericht wegen der Hoffnung auf die Verheißung, die von Gott an die Väter ergangen ist,
7 zu welcher unsere zwölf Stämme durch Tag und Nacht anhaltenden Gottesdienst zu gelangen hoffen. Wegen dieser Hoffnung werde ich, König Agrippa, von den Juden angeklagt!
8 Warum wird es bei euch für unglaublich gehalten, dass Gott Tote auferweckt?
9 Ich habe zwar auch gemeint, ich müsste gegen den Namen Jesu, des Nazareners, viel Feindseliges verüben,
10 was ich auch in Jerusalem tat; und viele der Heiligen ließ ich ins Gefängnis schließen, wozu ich von den obersten Priestern die Vollmacht empfangen hatte, und wenn sie getötet werden sollten, gab ich die Stimme dazu.
11 Und in allen Synagogen wollte ich sie oft durch Strafen zur Lästerung zwingen, und über die Maßen wütend gegen sie, verfolgte ich sie sogar bis in die auswärtigen Städte.
12 Als ich dabei mit Vollmacht und Erlaubnis von den obersten Priestern auch nach Damaskus reiste,
13 da sah ich mitten am Tag auf dem Weg, o König, vom Himmel her ein Licht, heller als der Glanz der Sonne, das mich und meine Reisegefährten umleuchtete.
14 Als wir aber alle zur Erde fielen, hörte ich eine Stimme zu mir reden und in hebräischer Sprache sagen: Saul! Saul! Warum verfolgst du mich? Es wird dir schwer werden, gegen den Stachel auszuschlagen!
15 Ich aber sprach: Wer bist du, Herr? Er aber sprach: Ich bin Jesus, den du verfolgst!
16 Aber steh auf und stelle dich auf deine Füße! Denn dazu bin ich dir erschienen, um dich zum Diener und Zeugen zu bestimmen für das, was du gesehen hast und für das, worin ich mich dir noch offenbaren werde;
17 und ich will dich erretten von dem Volk und den Heiden, unter die ich dich jetzt sende,
18 um ihnen die Augen zu öffnen, damit sie sich bekehren von der Finsternis zum Licht und von der Herrschaft des Satans zu Gott, damit sie Vergebung der Sünden empfangen und ein Erbteil unter denen, die durch den Glauben an mich geheiligt sind!
19 Daher, König Agrippa, bin ich der himmlischen Erscheinung nicht ungehorsam gewesen,
20 sondern ich verkündigte zuerst denen in Damaskus und in Jerusalem und dann im ganzen Gebiet von Judäa und auch den Heiden, sie sollten Buße tun1 und sich zu Gott bekehren, indem sie Werke tun, die der Buße würdig sind.
21 Deswegen ergriffen mich die Juden im Tempel und suchten mich umzubringen.
22 Aber da mir Hilfe von Gott zuteilwurde, so stehe ich fest bis zu diesem Tag und lege Zeugnis ab vor Kleinen und Großen und lehre nichts anderes, als was die Propheten und Mose gesagt haben, dass es geschehen werde:
23 nämlich, dass der Christus leiden müsse und dass er als der Erstling aus der Auferstehung der Toten Licht verkündigen werde dem Volk und auch den Heiden. 
24 Als er aber dies zu seiner Verteidigung vorbrachte, sprach Festus mit lauter Stimme: Paulus, du bist von Sinnen!

CCFG - Gottesdienst
Lobpreis - Gottes Wort!
Lebenszeugnis - Abendmahl
Gemeinschaft - Gebet!
anschließend Mittagessen
Beginn: 10:30 Uhr

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
(gegenüber dem Medizinischen Zentrum)
57290 Neunkirchen-Zentrum
Herzlich Willkommen!
Sonntagszitat:

"Wir haben keine Geheimrezepte für das dritte Jahrtausend, 
wir müssen nichts Neues erfinden, sondern nur nicht aufhören, 
die alte Botschaft zu verkünden"
(Franz König)

Samstag, 15. Juni 2019

Heute 14:30 Uhr @ CCFG


Zu JEDER Zeit ...?

… indem ihr zu jeder Zeit betet …"

Die wenigsten Sätze beginnen mit: „indem,“ es sei denn, sie nehmen Bezug auf vorausgehende Aussagen. Das ist der Fall in Epheser 6:18. „… indem ihr zu jeder Zeit betet …“ bezieht sich auf die Aussagen, die der Apostel Paulus in den vorhergehenden Versen gemacht hat.

Stehet!
„… indem ihr zu jeder Zeit betet …“
Legt den Gürtel der Wahrheit an!   
„… indem ihr zu jeder Zeit betet …“
Zieht an dem Brustharnisch der Gerechtigkeit! 
„… indem ihr zu jeder Zeit betet …“
Steht in den Schuhen der Verkündigungsbereitschaft!   
„… indem ihr zu jeder Zeit betet …“
Nehmt den Schild des Glaubens!  
„… indem ihr zu jeder Zeit betet …“
Ergreift das Schwert des Wortes Gottes!   
„… indem ihr zu jeder Zeit betet …“
Setzt den Helm des Heils auf!
„… indem ihr zu jeder Zeit betet …“
 
Frage: Geht es auch ohne? Ist Gebet eine freiwillige Nachspeise, die wir uns genehmigen, wenn wir noch nicht satt sind – und auf die wir verzichten, wenn wir keinen Appetit mehr haben? Scheinbar nicht! Gebet ist vielmehr das Öl, das die stark beanspruchte Rüstung des Kriegers geschmeidig hält. Gebet ist nicht gedacht für solche, die Zeit, Lust und „ein Herz“ dafür haben. Nein! Gebet ist die Lebensader aller, die überwinden möchten in Christus. So wie Jesus von den Seinen Nachfolge erwartet, so erwartet Er von Seinen Nachfolgern, dass sie beten. Gebet gehört dazu. Das haben viele bereits erkannt:

Eines Christen Handwerk ist beten.
Wie ein Schuster einen Schuh macht
und ein Schneider einen Rock,
also soll ein Christ beten.
(Martin Luther)

Das Gebet ersetzt keine Tat,
aber das Gebet ist eine Tat,
die durch nichts anderes
ersetzt werden kann.
(Hans von Keler)

Wer mit Gott rechnet, wird auch mit ihm reden.
Wer ihn ernst nimmt, muss mit ihm sprechen.
Erlischt das Gebet, so verkümmert der Glaube.
Denn das Beten ist der Atem des Glaubens.
(Theo Sorg)

Jesus hat uns die Möglichkeit des Gebets nie wie ein Angebot gegeben, das wir annehmen oder ablehnen können – je nachdem wir uns fühlen. Er hat uns dazu aufgerufen, durch Gebet mit ihm in Verbindung zu bleiben, am Leben zu bleiben, erfüllt zu bleiben. Und in Epheser 6:18 ruft Paulus uns zu: Haltet Eure Rüstung gut geölt durchs Gebet!

Auch der regelmäßige Gottesdienst in Gemeinschaft mit anderen gehört zu einem gesunden Leben in der Nachfolge Jesu. Morgen finden wieder in vielen Orten auf der ganzen Welt solche Gottesdienste statt. Bei uns geht es um 10:30 Uhr los. Wir laden herzlich ein!

Calvary Chapel FREIER GRUND
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
(parallel Kindergottesdienst in 4 Altersklassen)

Freitag, 14. Juni 2019

Für wen ist Christus gestorben?

Eine Verteidigung der unbegrenzten Sühne

Ich bin errettet. aus Gnaden allein.
Dies soll meine einz'ge Rechtfertigung sein:
Als Jesus für alle Menschen gestorben.
Da hat Er auch mich dort erworben.
(Aus dem Loblied: ‚Gnade, welch ein schönes Wort’
Text: S. Doddridge)

 „Was sagt die Schrift?“

„Denn dies ist gut und angenehm vor Gott, unserem Retter, welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Denn es ist ein Gott, und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus. der sich selbst als Lösegcld für alle gegeben hat. Das ist das Zeugnis zur rechten Zeit" (1. Timotheus 2:3-6)

„Wir sehen aber Jesu, der ein wenig niedriger gewesen ist als die Engel wegen des Todesleidens. Mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt; er sollte ja durch Gottes Gnade für alle den Tod schmecken. (Hebräer 2:9)

„Und er ist das Sühnopfer für unsere Sünden. aber nicht nur für die unseren, sondem auch für die der ganzen Welt(1. Johannes 2:2)

Er starb für ALLE (1. Timotheus 2:6)
Er starb für ALLE MENSCHEN (Römer 5:18; 1. Timotheus 4:10)
Er starb für UNSER ALLER SCHULD (Jesaja 53:6)
Er starb für GOTTLOSE (Römer 5:6)
Er starb für CHRISTUS-LEUGNER (2. Petrus 2:1)
Er starb für SÜNDER (Römer 5:8)
Er starb für JEDEN MENSCHEN (2. Petrus 3:9)
Er starb für VIELE (Matthäus 20:28)
Er starb für die WELT (Johannes 6:33,51; 1:29; 3:16)
Er starb für die Sünden der GANZEN WELT (1. Johannes 2:2)
Er starb für das GANZE VOLK Israel (Johannes 11:50+51)
Er starb für die GEMEINDE (Epheser 5:25)
Er starb für Seine SCHAFE (Johannes 10:11)
Er starb für MICH (Galater 2:20)

Die Heilige Schrift lehrt. dass das Opferlamm Gottes die Sünden der Welt getragen hat (Johannes 1:29) und dass durch das Erlösungswerk des Erretters (1. Timotheus 2.6; 2. Petrus 2:1) Versöhnung (2. Korinther 5:19) und Sühne (1. Johannes 2:2) für die gesamte Menschheit vollbracht worden ist (1. Timotheus 4:10a). Doch das Werk Christi am Kreuz ist allein für diejenigen wirksam und von Nutzen, die glauben (1. Timotheus 4:10b; Johannes 3,16).

Diese oben erwähnten Gedanken fand ich kürzlich auf der FB Seite meines Freundes Ali. Was für eine Rettung! Die Rettung der Menschheit – die Rettung der Welt (das Angebot geht an alle!) – Deine und meine Rettung!

Diese Botschaft ist zu gut, als dass man sie für sich behalten kann. Sie muss hinaus, unter’s Volk! Wer immer sie annimmt hat das Recht, sich Kind des allmächtigen Gottes zu nennen!

Donnerstag, 13. Juni 2019

Die Herausforderung

Da werden 2 Männer von den Saudischen Behörden zu Auspeitschung und Gefängnisstrafe verurteilt. Sie wurden angeklagt, einer jungen Frau zur Bekehrung und zur Flucht aus dem Land verholfen zu haben.

‚Maryam’ war verschleiert und hatte sich über einen in Saudi Arabien empfangbaren christlichen Fernsehsender zu ihrem Glauben geäußert. Ruhig bekannte sie, wie Jesus ihr in einem Traum erschienen war – ein häufiges Phänomen in der islamischen Welt – und sie aufgefordert hatte, die Dunkelheit des strengen Wahhab Islam zu verlassen und sich dem Licht Jesu zu öffnen. Er gab ihr den neuen Namen ‚Maryam’. Maryam ist die erste Saudi-arabische Frau, die ihre Hinwendung zu Jesus öffentlich gemacht hat.

So etwas darf nicht sein in einem Land, in dem Hinkehr zu einem anderen Glauben als dem Islam unter Todesstrafe verboten ist. Darum versuchten die Medien in Saudi Arabien Maryams Zeugnis zu diskreditieren. ‚Niemand in Saudi Arabien’ – so die Medien – "würde den Islam je verlassen. Sie sei von zwei Kollegen, Mitarbeiter einer Versicherungsfirma,  gezwungen und entführt worden." Diese beiden Männer wurden im vergangenen Jahr verhaftet, nachdem Maryams Vater sie angeklagt hatte, ihre Tochter beeinflusst zu haben. Ihr Vorgesetzter, ein libanesischer Christ, wurde der „Aufforderung zum Verlassen des Islams“ angeklagt und zur Auspeitschung mit 300 Hieben und 6 Jahren Gefängnis verurteilt. Der andere Kollege ist saudischer Bürger und wurde wegen „Hilfe zur Landesflucht“ zu 200 Peitschenhieben verurteilt.

Maryam selbst ist nach Schweden geflohen, um der Todesstrafe für “Abfall von der Religion des Islam” zu entgehen. Saudi Arabien lebt und funktioniert nach der strengen Interpretation der Scharia, des islamischen Gesetzes. Keine Religion außer dem Islam wird geduldet. Reisende und Geschäftsleute dürfen keine Bibel mit ins Land hineinbringen. Gastarbeiter dürfen keine andersreligiösen Treffen abhalten. Saudi Arabien zeichnet sich aus durch fanatische Intoleranz.

Durch Zeugnisse wie solche lasse ich mich gerne herausfordern und in Frage stellen. Zum einen durch diejenigen, die um ihrer Hinwendung zu Jesus willen, die Todesstrafe auf sich nehmen. Wäre mir der Glaube an Jesus soviel wert, dass ich ihn über Fernsehen propagieren würde, selbst wenn mich das zum Todeskandidaten machen würde. Bin ich so überzeugt und begeistert von meinem Glauben an meinen Retter, dass ich bereit bin, für Ihn zu sterben? Oder würde ich meinen Mund halten und meinen Glauben im Stillen leben? Lebe ich meinen Glauben vielleicht jetzt schon zu still?

Zum anderen lasse ich mich herausfordern und in Frage stellen durch solche, die unter Todesgefahr andere zu Jesus führen wollen. Was motiviert solche Menschen? Sicher nicht das Abenteuer. Es muss mehr sein – weit mehr! Unter Einsatz ihres Lebens – vielleicht auch „nur“ ihrer Gesundheit, ihres Jobs oder ihrer Familie bezeugen sie und laden sie ein zu Jesus. Und mir fällt es so schwer, ohne Worte ein Traktat weiter zu geben.
Manchmal will ich aufgeben und sage mir:
»Ich will meinen Auftrag vergessen, 
ich will nicht mehr im Namen des Herrn reden!«
Dann aber brennt es in mir wie ein rasendes Feuer.
Und so sehr ich mich mühe, es zu ertragen: 
Ich kann es einfach nicht!
(Jeremia 20:9)
 „Herr, lass das Zeugnis Deiner Kinder
in der verfolgten Gemeinde
nicht umsonst sein.
Entzünde auch mein Herz,
dass mir Dein Heil so im Herzen brennt,
dass ich es nicht für mich behalten kann!"

Mittwoch, 12. Juni 2019

Der tote Elefant aus TerraX


Vor einigen Wochen schauten wir uns TerraX an, eine (pseudo)wissenschaftliche Sendung mit interessanten Informationen, gängigen Fehlinformationen und faszinierenden Bildern. An jenem Sonntag ging es um einen Nationalpark in Afrika.

Ein alter, zäher Elefant hatte sich von der Herde entfernt um zu sterben – und sterben tat er. Das Aas lag in der Steppe und zog die wilden Tiere an. Tiere, die sonst einander fürchten, meiden und bekämpfen. Es war genügend Futter an dem Dickhäuter vorhanden. Nur daran zu kommen war gar nicht so einfach. Die Haut war dick und hart und die Löwen fanden keinen Ansatz für ihre Zähne.

Aber die Hyänen! Mit ihren messerscharfen Zähnen war es ihnen möglich, die Haut des toten Elefanten zu durchtrennen und zu den weicheren Schichten vorzudringen. Jetzt konnten auch die Löwen helfen. Und selbst die Geier, die bereits eine ganze Weile gekreist und gewartet hatten, setzten sich jetzt dazu und nahmen an der Mahlzeit teil. Es war ein erstaunliches Bild gegen Ende des Beitrags: Ein toter Elefant mit einer Schar Löwen, Hyänen und Geiern, die  sich vereint gütlich taten.

Nach dem Beitrag wanderten meine Gedanken. Wie kann es sein, dass 3 Gruppen verschiedener Wildtiere sich vereinen und nebeneinander tätig sind, statt sich – wie üblich – zu bekämpfen? Hier sah man sie zusammenarbeiten, Schulter an Schulter.

Die Antworten, die mir einfielen, waren (und ich behaupte nicht, dass es keine weiteren Aspekte gibt): Diese Tiere waren aufeinander angewiesen. Eine Gruppe allein hätte kaum etwas bewirken können – zumindest nicht die Löwen und die Geier. Man brauchte einander!
Ein zweiter Grund war: Diese Tiere hatten alle Hunger, und es war genug Nahrung da.

Gibt der Herr uns Christen hier nicht durch ein Naturbeispiel einen Hinweis? Als Christen sind wir aufeinander angewiesen. Wir haben einen weltweiten Auftrag zu erledigen. Wir haben einen wunderbaren Retter der Welt zu bringen – und das schaffen wir niemals allein. Wir können zwar dies und jenes versuchen; Tatsache ist aber, dass wir einander brauchen, um Jesu Auftrag der Weltmission zu erfüllen. Was der eine nicht kann, kann der andere und gemeinsam kommen wir zum Ziel. Anstatt einander zu bekämpfen tun wir gut daran, miteinander zu arbeiten.
Dazu kommt eine weitere Tatsache: Gott hat genug für jeden von uns. Egal, was es ist! Er hat genug Nahrung in Seinem Wort! Er hat genug Arbeit für jeden Einzelnen und jede Gemeinde! Er hat genug Liebe und Gnade für die ganze Welt. Wir müssen niemanden um irgendetwas beneiden. Es ist genug (von allem) für alle da.

Das scheint auch Gottes Botschaft durch Johannes an uns zu sein:

Das ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, gleichwie ich euch geliebt habe. (…) Das gebiete ich euch, dass ihr einander liebt. (Johannes 15:12+17)

Geliebte, lasst uns einander lieben! Denn die Liebe ist aus Gott, und jeder, der liebt, ist aus Gott geboren und erkennt Gott. Wer nicht liebt, der hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist Liebe. (…) Und dieses Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, auch seinen Bruder lieben soll. (1 Johannes 4:7,8+21)

Dies ist das Gebot, wie ihr es von Anfang an gehört habt, dass ihr darin wandeln sollt. (2 Johannes 6b)

Sie selbst haben uns vor der ganzen Gemeinde deine Liebe bestätigt. (3 Johannes 6b)

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander lieben sollt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt. Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt. (Johannes 13:34+35)

Zu unserem Jüngerschaftsabend, heute um 19:30 Uhr, laden wir herzlich ein!

Calvary Chapel FREIER GRUND
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen