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Samstag, 13. Oktober 2018

Hunger & Durst (3)

Zum letzten Mal in dieser Woche wollen wir uns mit dem Gedanken geistlichen Hungers und Durstes beschäftigen – mit einem leicht veränderten Blickwinkel.

Bisher ging es um die Verheißung Jesu, die geistlich Hungrigen und Durstigen zu sättigen. Wie gerne möchte sich Jesus täglich mit uns treffen und uns sättigen. Es ging aber auch um solche, die sich gedankenlos mit Schmutzwasser und verdorbener Speise vollgefressen hatten. Sie ließ Gott am Ende geistlichen Hunger und Durst empfinden – ohne Gelegenheit, ihn zu stillen. Das bedeutet Gericht.

Möge der Herr es bewirken, dass wir uns früh genug – heute – nach mehr geistlichem Hunger und geistlichem Durst ausstrecken. Dann wird Er es schenken – nicht als Gericht, sondern als Gnade. In Micha 4:2+3 heißt es:

Und viele Heidenvölker werden hingehen und sagen: »Kommt, lasst uns hinaufziehen zum Berg des Herrn, zum Haus des Gottes Jakobs, damit er uns über seine Wege belehre und wir auf seinen Pfaden wandeln!« Denn von Zion wird das Gesetz ausgehen und das Wort des Herrn von Jerusalem. Und er wird das Urteil sprechen zwischen großen Völkern und starke Nationen zurechtweisen, die weit weg wohnen, sodass sie ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden und ihre Spieße zu Rebmessern; kein Volk wird gegen das andere ein Schwert erheben, und sie werden den Krieg nicht mehr erlernen“

Zugegeben, das ist Zukunftsmusik, die sich auf die Zeit des 1000jährigen Friedensreichs bezieht. Aber wenn Jesus eine Verheißung auf geistlichen Hunger und Durst legt (Matthäus 5:6), dann muss es ja möglich sein, geistlich hungrig und durstig zu sein. Lasst uns doch den Herrn bitten, einen Hunger und Durst der Gnade (nicht des Gerichts) in unser Land zu senden. Einen Hunger nach Seinem Wort und einen Durst nach dem lebendigen Wasser Seines Geistes. Wenn Er es schenkt, weil wir Ihn darum bitten – und nicht, weil er uns dadurch richtet – dann wird das Ergebnis gewaltiger Segen sein.

Die Heiden im oben zitierten Abschnitt haben geistlichen Hunger. „Kommt, lasst uns den Herrn suchen. Lasst uns dahin gehen, wo wir über seine Wege belehrt werden. Und dann lasst uns nach dem leben, was wir gehört haben.“ Wo geistlicher Hunger, der alles andere stehen und liegen lässt, uns zum Herrn und Seinem Wort leitet – und das mit der Einstellung: danach wollen wir dann leben –  da gibt es gewaltige Veränderungen zum Gutem. Im 1000jährigen Friedensreich wird es bedeuten, dass Waffen zu Arbeitsgeräten und Mordwerkzeuge zu Erntewerkzeugen umfunktioniert werden. Weltfrieden wird herrschen und Menschen werden nicht mal mehr den Krieg erlernen müssen. Wie gesagt, das ist noch zukünftig.

Wo wir uns aber heute und jetzt ausstrecken nach dem Lebensbrot vom Himmel und dem lebendigen Wasser des Heiligen Geistes, da werden wir auch heute und jetzt gesättigt. Wir werden Gottes Frieden erfahren und Friedensstifter sein in einer Welt, die hasst und bekriegt.

Lasst uns unser tägliches Brot und Wasser nicht aus Brunnen schöpfen, die nicht sättigen. Lasst uns den Herrn bitten, dass Er in Gnade einen Hunger und Durst nach Seinem Wort und Seinem Geist sendet. Lasst uns beten, dass Er uns sättigt und erfüllt, uns Freude schenkt an Seinem Wort, an Gemeinschaft mit Ihm und Seinen Kindern und am Gebet. Und das alles mit dem erklärten Ziel aus Micha 4:2:

„... damit wir auf seinen Pfaden wandeln!“

Fang nicht erst "irgendwann mal" damit an. Fang heute damit an, jetzt! Und dann mach jeden Tag damit weiter, mit wachsendem Enthusiasmus.

... auf Seinen Pfaden zu wandeln“ bedeutet auch, regelmäßige und verbindliche Teilnahme an einem Gemeindeleben. Wer das in seiner Nachfolge vernachlässigt, wird geistlich krank! Such Dir eine Gemeinde in Deiner Nähe, in der Jesus der Mittelpunkt ist. Die vollkommene Gemeinde wirst Du nicht finden! Es gibt nur unvollkommene Gemeinden. Wo aber Jesus im Mittelpunkt steht und Sein Wort verkündigt wird, da solltest Du ein geistliches Zuhause finden. Dabei spielt der Name der Kirche oder Gemeinde keine Rolle, sondern der Inhalt.

Wenn Du eine Gemeinde hast, in der Jesus verkündigt wird, dann ist das Dein Platz!
Hast Du keine Gemeinde und wohnst in der Nähe, laden wir Dich herzlich ein!
Und wenn Du gar keine Ahnung hast, wo Du eine biblische Gemeinde finden kannst – oder wenn Du durch Krankheit ans Haus gebunden bist – dann feier online Gottesdienst mit uns. Den Link findest Du HIER. Gottesdienste übers Internet sind immer nur eine Notlösung(!) und keine Daueroption. Sie sind 2. Wahl! Kontaktiere uns, und wir werden versuchen, Dich mit Christen in Deiner Nähe in Kontakt zu bringen.

Calvary Chapel FREIER GRUND
Bitzegarten 5
(gegenüber dem Medizinischen Zentrum)
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr (parallel Kindergottesdienst)

Freitag, 12. Oktober 2018

Hunger und Durst (2)

Heute ist einer meiner schönsten Starts in den Tag der ganzen Woche. Er beginnt zwar meist nach der kürzesten Nacht der ganzen Woche, aber er beginnt fast unübertrefflich. Um 6 Uhr früh treffen wir uns mit mehreren Frauen und Männern der Gemeinde zum Frühgebet in der Teeküche unseres Gemeindehauses. Wir sitzen um einen großen Tisch herum – in der Regel mit unserer ersten Tasse Kaffee oder Tee vor uns und – zugegeben – vielleicht mit dem ein- oder anderen verschlafenen Auge. Fast alle müssen vor 5 Uhr aufzustehen, sei es um etliche Kilometer abzuspulen und rechtzeitig da zu sein, um Kaffee zu kochen oder sich um das (anschließende) Frühstück zu kümmern. Frühgebet um 6 Uhr morgens bedeutet für alle von uns eine kurze Nacht.

Die wenigen Lieder, mit denen wir dann eine Zeit der Anbetung beginnen, sind nicht CD reif, ‚ölen’ aber unsere Stimmen, unsere Herzen und erfreuen das Herz Gottes. Bevor die Freude Gottes unsere Herzen entzündet, bereiten wir Ihm Freude durch eine Zeit der Anbetung.

Warum? Hunger und Durst nach Jesus; danach, den Tag mit Ihm zu beginnen. Ich bin genügend Menschen begegnet, denen man anmerkt, dass es ihnen nicht leicht fällt, früh aufzustehen, um täglich eine persönliche Zeit mit Jesus zu verbringen. Aber sie tun es trotzdem, in Gemeinschaft oder alleine, denn sie haben Hunger und Durst! Ich bin aber weit mehr Menschen begegnet, denen man anmerkt, dass sie keinen Hunger haben nach dem Brot des Lebens: Jesus - und nach dem Wasser des Lebens: dem Geist Gottes. Glaubt mir: man merkt es.

In der Bibel finden wir eine Vielzahl von Versen, die uns ermutigen, Gott in der Frühe des Tages zu suchen. Dort steht nichts von Frühgebet, aber davon den Herrn zu suchen ... sich mit Jesus zu treffen. Das bedarf sicher ein gewisses Maß an Disziplin am Abend zuvor und ein hohes Maß an Hunger und Durst nach Jesus. Aber Segen folgt sicher.

1. Mose 19,27Abraham aber begab sich früh am Morgen zu dem Ort, wo er vor dem Herrn gestanden hatte.

1. Mose 28,18: Und Jakob stand am Morgen früh auf und nahm den Stein, den er unter sein Haupt gelegt hatte, und richtete ihn auf zu einem Gedenkstein und goß Öl auf seine Spitze. (Ein Zeichen der Begegnung mit – und Hingabe an Gott)

2. Mose 19,16: Und es geschah, als der dritte Tag kam und es noch früh am Morgen war, da erhob sich ein Donnern und Blitzen, und eine dichte Wolke lag auf dem Berg, und es ertönte ein sehr lauter Schall von Schopharhörnern. (Zeichen des Redens und der Gegenwart Gottes)

2. Mose 24,4Da schrieb Mose alle Worte des Herrn nieder. Und er stand früh am Morgen auf und errichtete einen Altar unten am Berg und zwölf Gedenksteine für die zwölf Stämme Israels.

Josua 6,15Am siebten Tag aber machten sie sich früh auf, bei Anbruch der Morgenröte, und sie zogen nach derselben Weise siebenmal um die Stadt; nur an diesem Tag zogen sie siebenmal um die Stadt. (anschließend erlebten sie eine mächtige Manifestation der Herrlichkeit Gottes)

Richter 6,38: Und es geschah so; denn als er am anderen Morgen früh aufstand und das Vließ ausdrückte, da konnte er Tau aus dem Vließ pressen, eine ganze Schale voll Wasser. (Das war eine gewaltige Begegnung mit Gott)

Richter 21,4Am anderen Morgen aber machte sich das Volk früh auf; und sie bauten dort einen Altar und opferten Brandopfer und Friedensopfer.

1. Samuel 1,19Und am anderen Morgen machten sie sich früh auf und beteten an vor dem Herrn

Hiob 1,5Wenn dann die Tage des Festmahls zu Ende waren, ließ Hiob sie holen und heiligte sie; er stand früh am Morgen auf und brachte Brandopfer dar für jeden von ihnen; denn Hiob sagte sich: Vielleicht könnten meine Kinder gesündigt und sich in ihrem Herzen von Gott losgesagt haben! So machte es Hiob allezeit. (Er tat es um des Seelenheils seiner Kinder willen)

Hesekiel 12,8Aber am Morgen früh erging das Wort des Herrn an mich folgendermaßen:

Markus 1,35Und am Morgen, als es noch sehr dunkel war, stand er auf, ging hinaus an einen einsamen Ort und betete dort.

Lukas 21,38: Und alles Volk kam früh zu ihm in den Tempel, um ihn zu hören.

Lukas 24,1Am ersten Tag der Woche aber kamen sie am frühen Morgen zum Grab und brachten die wohlriechenden Gewürze, die sie bereitet hatten und noch etliche mit ihnen. (sogar den – vermeintlich – toten Jesus suchten sie in aller Frühe auf)

Die Zeit am Morgen, wenn der Tag noch unverbraucht vor uns liegt, ist sicher eine besondere Zeit, Gott zu suchen und geistlich gesättigt zu werden - egal ob gemeinsam mit anderen oder alleine. Natürlich kostet es. Aber es ist es wert! Freitagmorgen gehört zu den Favoriten meiner Woche.

Wenn Du dies liest, wird das heutige Frühgebet vermutlich bereits beendet sein. Aber für nächste Woche laden wir Dich herzlich ein, um 6:00 Uhr in der Teeküche dabei zu sein.

Donnerstag, 11. Oktober 2018

Hunger & Durst

... kennen wir alle. Die meisten von uns in der mildesten Form, manche Alte unter uns in konkreter Form. Hunger und Durst sind unangenehme, aber wichtige Signale unseres Körpers, der am Leben erhalten werden will. Das Gegenteil ist Völlegefühl, oder zumindest Sattheit – in unseren Regionen möglicherweise eher nachvollziehbar als Hunger und Durst.

Hunger und Durst gibt es auch auf geistlichen Gebiet. Gesegnet ist derjenige, der das Gefühl von geistlichem Hunger und Durst kennt. In Matthäus 5:6 verspricht Jesus:

Glückselig sind, die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten,
denn sie sollen satt werden!

Vom Volk Israel allerdings lesen wir, dass es Zeiten gab, in denen sich eher ein Völlegefühl breit machte, statt Hunger und Durst – ihnen zum Fluch. In 5 Mose 32:15 heißt es:

Da wurde Jeschurun (Israel) fett und schlug aus.
Du bist fett, dick und feist geworden!
Und er verwarf den Gott, der ihn geschaffen hat,
und er verachtete den Fels seines Heils.

Auch zur Zeit des Propheten Amos litt Jeschurun unter diesem Völlegefühl. Sie hatten sich mit allem möglichen so gesättigt, dass keine Zeit und kein Verlangen mehr vorhanden war nach geistlicher Speise und lebendigem Wasser. Amos muss prophezeien (8:11):

Siehe, es kommen Tage, spricht Gott, der Herr,
 da werde ich einen Hunger ins Land senden;
nicht einen Hunger nach Brot, noch einen Durst nach Wasser,
sondern danach, das Wort des Herrn zu hören.

Soweit, sogut! Aber die Prophezeiung endet im nächsten Vers (12) mit den Worten:

Sie werden hierhin und dorthin laufen,
doch sie werden es nicht finden.

Wer sich satt gegessen hat mit dem, was (das geistliche Leben) nicht nährt und fördert, der wird gemäß diesen Worten eines Tages hungern und dürsten – ja, schmachten – nach dem Brot vom Himmel und dem lebendigen Wasser – aber der Herr selbst wird es vorenthalten. Ein schrecklicher Gedanke!

Zu lange hat man aus löchrigen Brunnen getrunken und sich an Schmutzwasser erfreut, das mit teuflischem Verführungszucker schmackhaft gemacht wurde. Und man hat das Gift gar nicht erkannt. Dann sendet der Herr geistlichen Hunger und Durst – als Gericht! Auch Hosea beschreibt solch eine Situation in seinem Buch (5:6):

Mit ihren Schafen und mit ihren Rindern werden sie hingehen,
um den Herrn zu suchen, und werden ihn nicht finden;
er hat sich ihnen entzogen.

Es muss bei keinem Menschen soweit kommen. Der Herr fordert uns auf, aufzuwachen. Er fordert uns auf, die nutzlose Ersatznahrung, die einen Augenblick sättigt und eine Ewigkeit hungrig und durstig lässt, zu erkennen und bei Ihm Sättigung zu finden. In Micha 4:2 haben es die Heiden richtig erkannt und entscheiden sich, das Richtige zu tun:

„Kommt, lasst uns hinaufziehen zum Berg des Herrn,

zum Haus des Gottes Jakobs, 
damit er uns über seine Wege belehre

und wir auf seinen Pfaden wandeln!“

Mittwoch, 10. Oktober 2018

Jaasanja

Was für eine tragische Figur, dieser Jaasanja. Die meisten Leser werden diesen Mann gar nicht kennen. Lasst mich ihn vorstellen.
Jaasanja wuchs als jüdischer Junge auf, Sohn Schafans, der während des Erweckungskönigs Josia ein treuer Mann in des Königs Dienst war. Wir lesen über Jasaanjas Vater Schafan:

Und als sie das Geld herausnahmen, das zum Hause des Herrn gebracht worden war, fand der Priester Hilkija das Buch des Gesetzes des Herrn, das durch Mose gegeben war. Und Hilkija hob an und sprach zu dem Schreiber Schafan: Ich habe das Buch des Gesetzes gefunden im Hause des Herrn. Und Hilkija gab das Buch Schafan.  Schafan aber brachte es zum König und gab ihm Bericht und sprach: Alles, was deinen Knechten befohlen ist, tun sie. Und der Schreiber Schafan sagte dem König: Der Priester Hilkija hat mir ein Buch gegeben. Und Schafan las vor dem König daraus vor. Und als der König die Worte des Gesetzes hörte, zerriss er seine Kleider.  Und der König gebot Hilkija und Ahikam, dem Sohn Schafans, und Abdon, dem Sohn Michas, und Schafan, dem Schreiber, und Asaja, dem Kämmerer des Königs, und sprach: Geht hin, befragt den HERRN für mich (2 Chronik  34:14-16,18-21)

Jaasanja hatte also einen frommen Vater, der in der Erweckung von Gott gebraucht wurde. Und er hatte fromme Brüder. Von seinem Bruder Ahikam lesen wir (Jeremia 26:24):

Aber mit Jeremia war die Hand Ahikams, des Sohnes Schafans, sodass man ihn (Jeremia) nicht dem Volk in die Hände gab, das ihn getötet hätte.

Ahikam, Jaasanjas Bruder, half Jeremia, dem Propheten Gottes, als dieser in Todesgefahr war. Ein anderer frommer Bruder, Gemarja, hatte einen gläubigen Sohn, Jaasanjas Neffen, Michaja. Michaja, war Hörer und Bote des Wortes Gottes, wie wir in Jeremia 36:10+11 lesen:

36:10 Und Baruch las aus der Schriftrolle die Worte Jeremias vor im Hause des Herrn, in der Kammer Gemarjas, des Sohnes Schafans, des Schreibers, im oberen Vorhof bei dem neuen Tor am Hause des HERRN, vor dem ganzen Volk. Und Michaja, der Sohn Gemarjas, des Sohnes Schafans, hörte alle Worte des HERRN aus dem Buch, und er ging in das Haus des Königs, in die Kanzlei hinab.

Eine tolle Familie, zu der Jaasanja gehört. Fromme, fähige Menschen, die Gott selbst in Gefahr und den Wirren des Alltags dienten. Und Jaasanja ben Schafan? Wie hatte das Leben seiner frommen Verwandten auf ihn abgefärbt? Gar nicht! Im Propheten Hesekiel 8 lesen wir über ihn (10-12):

Da ging ich hinein und schaute, und siehe, da waren allerlei Bildnisse von Gewürm und gräulichem Getier, auch allerlei Götzen des Hauses Israel ringsum an die Wand gezeichnet. Und vor ihnen standen 70 Männer von den Ältesten des Hauses Israel, und mitten unter ihnen stand Jaasanja, der Sohn Schafans; und jeder von ihnen hatte eine Räucherpfanne in seiner Hand, und der Duft einer Weihrauchwolke stieg auf. Da sprach er zu mir: Menschensohn, hast du gesehen, was die Ältesten des Hauses Israel im Finstern tun, jeder in seinen Bilderkammern? Denn sie sagen: Der Herr sieht uns nicht; der Herr hat dieses Land verlassen!

Jaasanja begleitet eine führende Position im Götzendienst. Trotz der günstigen Bedingungen hatte er sich den Götzen verschrieben. Gott hat keine Enkel! Niemand ist mit Jesus verbunden über andere! Entweder direkt oder gar nicht.

Wenn Eltern und Verwandtschaft Jesus folgen, darf sich niemand auf die Frömmigkeit der Familie verlassen. Die Frömmigkeit der anderen rettet Dich nicht und hilft Dir nichts!
Jeder von uns braucht seine eigene Beziehung zu Gott. Das zeitweise Mitlaufen im frommen Familienalltag wird ein Ende finden und die wahre Haltung zum Glauben wird zum Vorschein kommen – wie bei Jaasanja. Prüfe Dein Herz! Gehörst Du ganz persönlich zu Jesus? Glaube ist weder vererbbar noch erbbar.

Aber rettender Glaube ist möglich, auch für die Schafans und Jaasanjas unserer Zeit. Vertraue Jesus! Vertraue Dein Leben seiner guten Führung an und werde hineingeboren in Seine Familie.

Möchtest Du mehr Informationen darüber? Schreib mir über das Kontaktformular im Seitenfenster. Oder besuch uns doch mal heute Abend in unserer Jüngerschaftsstunde. Wir lesen weiter im Buch des Propheten Hesekiel und überlegen, was Gott uns durch ihn sagen möchte. Herzlich Willkommen!

Calvary Chapel FREIER GRUND
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn:19:30 Uhr

Dienstag, 9. Oktober 2018

Etwas bewegen!

Etwas bewegen wollen – eigentlich träumt jeder Mensch irgendwann im Leben einmal davon.

Viele treffen ihre Berufswahl, weil sie etwas bewegen wollen – entweder im sozialen Bereich, im wissenschaftlichen Bereich, im persönlichen oder irgendeinem anderen Bereich. „Etwas bewegen wollen“ der Traum vieler junger Menschen. Werden sie älter, setzt nicht selten Ernüchterung ein. Aber auch dann setzen sich viele ein in Vereinen, Organisationen oder andern Gruppen.
 
Auch Christen haben das Verlangen, etwas zu bewegen. Sie haben eine Beziehung zum König aller Könige, zum Herrn aller Herren, zum Schöpfer der Welt. Sie haben klare Aufträge: Aller Welt das Evangelium von Jesus zu bringen, Gläubige zu Jüngern zu machen, ihren Nächsten durch Wort und Tat zu lieben, durch Gemeinschaft am Ort Salz und Licht für ihre Mitmenschen zu sein. Christen sollen etwas bewegen. Und Christen bewegen etwas.
 
Leider kommt es immer wieder vor, dass Christen vergessen, WIE sie etwas bewegen können. Dadurch verpuffen sie ihre Kraft, Finanzen und Zeit, ohne das erwünschte Ergebnis zu erzielen. Andere vergessen nicht das WIE, sie ignorieren es. Zu mühsam, zu unproduktiv für den Augenblick, zu vage, zu zeitaufwendig. Wir wollen doch etwas bewegen, möglichst zeitnah. Es gibt so viele Gründe, die Grundlage zu vergessen oder zu ignorieren, die unaufgebbar ist, wenn wir etwas bewegen wollen.
 
Kürzlich las ich folgende Zeilen auf einer Internetseite: 
 
Viele Dienste haben keine Schritte unternommen, Gebet Teil ihrer Strategie sein zu lassen. Sie sagen: „Gebet ist wichtig!“ aber die Abwesenheit des Gebets aus ihren Planungen spricht eine andere Sprache. Ich hörte, wie eine Person scherzhaft sagte: “Gebet – just do it“ (Gebet – tu’s einfach – nach der Nike Werbung)  Während diese Aussage wahr ist, ist sie auch sehr vage und ermutigt Faulheit betreffs der Einbindung von Gebet in unsere Dienststrategien“
 
Gebetsbewegungen gehen Jüngerschaftsbewegungen voraus! Klar und einfach. Diese Aussage lässt sich problemlos ausweiten: „Gebetsbewegungen gehen jedem mächtigen Wirken Gottes voraus! Klar und einfach.“
 
Wer betet, erfährt Gottes Wirken. Wer Gottes Wirken aufgrund von Gebet erfährt, betet weiter, erfährt Gottes fortgesetztes Wirken und bewirkt etwas – durch Gebet. Andererseits: Wer nicht betet, geht leer aus. So einfach ist das.
 
Mach diese Woche zu einer Woche der Begegnungen mit Gott. Mach sie zu einer Woche des persönlichen Gebets. Mach sie zu einer Woche des Gebets mit anderen. Jedes mächtige Werk Gottes beginnt im Gebet!

Montag, 8. Oktober 2018

Die neue (In-)toleranz


Kaum eine Gruppierung muss sich so viel Intoleranz auf allen möglichen Gebieten gefallen lassen, wie Christen, für die die Bibel das verbindliche Wort Gottes ist.

Solche Christen müssen – und sind bereit dazu – sich mit sogenannten wissenschaftlichen Theorien zur Entstehung der Welt auseinandersetzen, auch, wenn diese Theorien ständig überarbeitet und korrigiert werden müssen.  Schüler, Stundenten und Lehrer akzeptieren diese Pflicht, dürfen allerdings nicht den seit Jahrtausenden unveränderten Bericht der Schöpfung mit in den Lehrplan aufnehmen. Im Gegenteil, für ihre Überzeugung werden sie bekämpft und angefeindet.

Sexualerziehung in Kindergärten und Schulen ist ein Skandal, gegen den Christen – zumindest was Schulen angeht – kaum etwas unternehmen können.

Was Homosexualität angeht, werden gläubige Christen fast immer an den Pranger gestellt, obwohl sie sich unaufdringlich, vorbildlich und friedlich für Menschen einsetzen, die unter ihrer sexuellen Orientierung leiden. Während christliche Hilfe zur Aidsbekämpfung noch angenommen wird, muss man die Einstellung zu den Helfern als klar christophob bezeichen.

Wie christophob sich die Verfechter der neuen (In)toleranz verhalten, offenbart ihr Auftreten vor gut 2 Wochen beim „Marsch für das Leben“. 5300 Menschen marschierten friedlich in Berlin, um für das ungeborene Leben Stellung zu beziehen. 1000, zum Teil gewaltbereite Gegendemonstranten, waren dem Aufruf des Bündnisses „What the fuck!“ (Was zum Teufel?) gefolgt und dem „Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung“, dem auch das Bündnis 90/Die Grünen und „Die Linke“ angehören. 500 Polizisten mussten eingesetzt werden, um die Teilnehmer des „Marsches für das Leben“ zu schützen, die durch Parolen gestört und mit Farbbomben beworfen wurden. Ein älterer Mann wurde angegriffen und zu Boden geworfen.

Einzelfall? Ausnahme? Nein! In Bremen wurde kürzlich das Kirchengelände der St.-Martini-Gemeinde von Abtreibungsgegnern mit Graffiti und Parolen beschmiert. Mit Plakaten wurden Schaukasten und Kirchenmauer der Kirche beklebt, die zur Teilnahme am „Marsch für das Leben“ aufrief.

Die neue (In)toleranz zeigt seit einigen Jahren ihr hässliches und zunehmend christophobes Gesicht. Die Frage, die sich uns Christen natürlich stellt ist die Frage nach unserer Reaktion. Wenn wir tatsächlich bibelgläubige Jesusjünger sind, ist Gottes Wort betreffs einer angemessenen Reaktion für uns verbindlich. Gottes Wort sagt:

Achtet sorgfältig darauf, 
wie ihr unter euren ungläubigen Mitmenschen lebt.
Selbst wenn sie euch eines Unrechts anklagen,
wird sie euer einwandfreies Verhalten beeindrucken,
und sie werden an Gott glauben und ihm die Ehre geben,
wenn er kommt, um die Welt zu richten. (1 Petrus 2:12)

Begegnet ihnen freundlich und mit Respekt. 
Ihr sollt ein gutes Gewissen haben!
Dann nämlich werden alle, die Lügen über euch verbreitet haben,
beschämt sein. Sie werden erkennen, 
dass sie Menschen verleumdet haben, 
die in der Verbundenheit mit Christus
ein vorbildliches Leben führen. (1 Petrus 3:16)

Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde
und betet für die, die euch verfolgen,
damit ihr Söhne eures Vaters seid, der in den Himmeln ist!
Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute
und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.
Denn wenn ihr liebt, die euch lieben, welchen Lohn habt ihr?
Tun nicht auch die Zöllner dasselbe? (Matthäus 5:44-46)

Wir lieben, weil Gott uns zuerst geliebt hat. (1 Johannes 4:19)