Mittwochs wegen Kleingruppen keinen Livestream mehr für ca 4 Monate. Wir laden aber ein, live dabei zu sein!

Samstag, 2. März 2019

Heute, 19:30 Uhr - CCFG-Filmabend

CCFG Filmabend (unglaublicher Film!)
Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt frei!

Gottes persönliche Botschaft

Es ist lange her. An einem Samstag war ich bei den Royal Rangers, der christlichen Pfadfindergruppe unserer Gemeinde, eingeladen. Wir begannen mit einer Andacht, um uns dann in Gruppen zu praktischen Arbeiten aufzuteilen. Auf dem Weg zur Arbeit fragte mich einer der Jüngsten: „Sag mal, was macht ein Pastor eigentlich, wenn nicht Sonntag ist?“ An jenem Samstag konnte ich lächeln. Wenn die Frage subtil von Erwachsenen gestellt wird, kommt das Lächeln nicht ganz so schnell. Klar, es gibt 'solche' und 'solche'.

Pastor Ralph H. gehörte zu 'solchen'. Er bereitete sich nie auf seine Predigt am Sonntagmorgen vor. Woche für Woche ging er sonntags unvorbereitet zu seiner Kirche und setzte sich auf den Stuhl, auf dem er jeden Sonntagmorgen saß. Während die Gemeinde Lieder zur Ehre Gottes sang, betete Pastor Ralph verzweifelt: „Herr, gib mir Deine Botschaft! Herr, gib mir Deine Botschaft!“ An einem Sonntagmorgen, als er wieder auf seinem Stuhl saß, die Gemeinde Lieder zur Ehre Gottes sang und er verzweifelt zu Gott um eine Botschaft schrie, hörte er die Worte des Herrn ganz persönlich in seinem Herzen: „Ralph, hier ist meine Botschaft: Du bist faul!“

Morgen ist Sonntag. Ich gehe mal davon aus, dass Du einen Gottesdienst besuchen wirst. Ich nehme mal das Gute an und gehe davon aus, dass Dein Pastor nicht erst morgen früh auf seinem Lieblingsstuhl zu Gott schreit: „Herr, gib mir Deine Botschaft!“ sondern dass Er das bereits während der Woche getan hat.

Du möchtest morgen (hoffentlich) in den Gottesdienst gehen, um Gottes persönliche Botschaft an Dich zu hören. (Wenn das bisher nicht Dein Plan war, lass es ab jetzt Dein Plan sein). Hast Du während der Woche für deinen Pastor gebetet, dass Gott ihm das rechte Wort für Dich und den Rest der Gemeinde schenkt? Ich habe Gemeinden besucht, die über die Predigten ihres Pastors jammern. Ob die Jammerer in der Woche für ihren Pastor gebetet haben?

Ich schlage dreierlei vor, damit Du Gottes persönliche Botschaft an Dich sonntagmorgens hörst:
  1. Bete während der Woche für deinen Pastor, dass er, neben seinen anderen Verantwortungen, das rechte Wort vom Herrn für Dich empfängt.
  2. Bete am Samstag und Sonntagmorgen für den letzten Schliff an der Sonntagspredigt.
  3. Bete am Sonntagmorgen für ein durch den Heiligen Geist geöffnetes Herz (Dein Herz), ein Herz, frei von Müdigkeit und Kritik, offen und bereit, zu hören und umzusetzen, was er Dir zeigt.
Morgen ist Sonntag. Ich gehe mal davon aus, dass Du einen Gottesdienst besuchen wirst.

PS: Wenn Du normalerweise in keinen Gottesdienst gehst, dann besuch uns doch mal:

Calvary Chapel FREIER GRUND
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr

Freitag, 1. März 2019

Etwas bewegen wollen ...

Etwas bewegen wollen – eigentlich träumt jeder Mensch irgendwann im Leben einmal davon.

Viele treffen ihre Berufswahl, weil sie etwas bewegen wollen – entweder im sozialen Bereich, im wissenschaftlichen Bereich, im persönlichen oder irgendeinem anderen Bereich. „Etwas bewegen wollen“ der Traum vieler junger Menschen. Werden sie älter, setzt nicht selten Ernüchterung ein. Aber auch dann setzen sich viele ein in Vereinen, Organisationen oder andern Gruppen.


Auch Christen haben das Verlangen, etwas zu bewegen. Sie haben eine Beziehung zum König aller Könige, zum Herrn aller Herren, zum Schöpfer der Welt. Sie haben klare Aufträge: Aller Welt das Evangelium von Jesus zu bringen, Gläubige zu Jüngern zu machen, ihren Nächsten durch Wort und Tat zu lieben, durch Gemeinschaft am Ort Salz und Licht für ihre Mitmenschen zu sein. Christen sollen etwas bewegen. Und Christen bewegen etwas.

Leider kommt es immer wieder vor, dass Christen vergessen, WIE sie etwas bewegen können. Dadurch verpuffen sie ihre Kraft, Finanzen und Zeit, ohne das erwünschte Ergebnis zu erzielen. Andere vergessen nicht das WIE, sie ignorieren es. Zu mühsam, zu unproduktiv für den Augenblick, zu vage, zu zeitaufwendig. Wir wollen doch etwas bewegen, möglichst zeitnah. Es gibt so viele Gründe, die Grundlage zu vergessen oder zu ignorieren, die unaufgebbar ist, wenn wir etwas bewegen wollen.

Auf einer Internetseite las ich folgende Zeilen: 

Viele Dienste haben keine Schritte unternommen, Gebet Teil ihrer Strategie sein zu lassen. Sie sagen: „Gebet ist wichtig!“ aber die Abwesenheit des Gebets aus ihren Planungen spricht eine andere Sprache. Ich hörte, wie eine Person scherzhaft sagte: “Gebet – just do it“ (Gebet – tu’s einfach – nach der Nike Werbung)  Während diese Aussage wahr ist, ist sie auch sehr vage und ermutigt Faulheit betreffs der Einbindung von Gebet in unsere Dienststrategien“

Gebetsbewegungen gehen Jüngerschaftsbewegungen voraus! Klar und einfach. Diese Aussage lässt sich problemlos ausweiten: „Gebetsbewegungen gehen jedem mächtigen Wirken Gottes voraus! Klar und einfach.“
Wer betet, erfährt Gottes Wirken. Wer Gottes Wirken aufgrund von Gebet erfährt, betet weiter, erfährt Gottes fortgesetztes Wirken und bewirkt etwas – durch Gebet. Andererseits: Wer nicht betet, geht leer aus. So einfach ist das.

Beginn doch einfach mal mit 10 Tagen; 10 Tage der täglichen Begegnungen mit Gott. Mach sie zu 10 Tagen des persönlichen Gebets. Mach sie zu einer Woche des gemeinschaftlichen Gebets mit anderen. Und wenn der Herr Dich segnet, mach es zu einer Gewohnheit! Jedes mächtige Werk Gottes beginnt im Gebet!

Donnerstag, 28. Februar 2019

Der Frosch, die Ratte und die Weihe

Kennt Ihr die Fabel vom Frosch, der Ratte und der Weihe (habichtartiger Greifvogel)?

Vom Frosch wird berichtet, dass er mit einer Ratte um einen Sumpf stritt. Der Frosch behauptete, er besäße ihn mit dem größten Recht. Dem hielt die Ratte entgegen, dass der Sumpf ihr Eigentum sei und dass der Frosch ihr denselben jetzt abtreten solle. Natürlich wollte der Frosch sich auf nichts dergleichen einlassen, und so gerieten die beiden in einem Streite hart aneinander.

Wie viel klüger wären sie gewesen, hätten sie einen Vergleich angestrebt und sich geeinigt, denn in der Hitze des Streites hatten sie nicht die Weihe bemerkt. Der Vogel hatte aus einiger Entfernung den Streit beobachtet und auf eine Gelegenheit gewartet. Jetzt fiel sie über die beiden Streithähne her und zerriss beide.

Das Sprichwort sagt: „Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte.“ Die Bibel sagt ähnliches. Die Erfahrung unterstreicht es.
  • Evodia und Syntyche stritten und brachten Unruhe in ihre Gemeinde – und Satan freute sich.
  • Hochmut ließ die Jünger miteinander streiten, wer der Größte sei – und Satan freute sich.
  • Parteisucht brachte Spaltung in die Korinthergemeinde – und Satan freute sich.
Leider hat der Streit unter Christen nicht nachgelassen. Frosch und Ratte streiten immer noch. Sie merken nicht, wie gefährlich der Streit ist. Jeder streitet sich doch. Streit gehört doch zum Leben … und Satan stürzt sich wie ein Greifvogel auf sie und zerreißt, was er findet. Streit unter Christen ist immer verwerflich. Streit ist Sünde, ein Werk des Fleisches. Wer davon profitiert ist der alte Greifvogel, Satan. Nur Er! Gott redet ganz anders: 
 
Denn das ganze Gesetz ist in einem Wort erfüllt, in dem: »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!« Wenn ihr euch aber untereinander beißt und fresst, so seht zu, dass ihr nicht einer vom andern aufgefressen werdet. Ich sage aber: Lebt im Geist, so werdet ihr die Begierden des Fleisches nicht vollbringen.“ (Gal 5:14-16) 
 
Gott will Dich nicht als Frosch, Er will Dich nicht als Ratte. Er will auch nicht, dass der lachende Dritte Dich zerreißt, nur weil Du denkst, Streit sei ein Kavaliersdelikt. Darum hat Er Seine Liebe in Dein Herz ausgegossen. Du hast alles, was Du brauchst, um Streit zu vermeiden. Jetzt möchte Er, dass Du das auslebst: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst! 
 
Begrabe Deinen alten Streit – oder den neuen. Am Besten: Lass keinen Streit in deinem Leben Wurzeln fassen. 
 
„Wandel im Geist, so wirst du die Lust des Fleisches nicht vollbringen!“
 (nach Galater 5:16

Mittwoch, 27. Februar 2019

Wer ist der Größere?

Kinder, ihr seid aus Gott und habt jene überwunden, weil der, 
welcher in euch ist, größer ist als der, welcher in der Welt ist.
(1 Johannesbrief 4:4) 
 
Im Zusammenhang des Kapitels bezieht sich der Vers auf den, der in uns Christen lebt und regiert im Vergleich zu dem, der die Irrlehrer steuert. Im Zusammenhang der ganzen Bibel kann man die Aussage allerdings ohne Bedenken auch generell auf das Leben als Christ ausdehnen. Unser HERR, der in uns lebt und durch den wir leben ist größer als der Herr dieser Welt. Hier ein paar Beispiele:
 
Rev. John Paton
Der Südseemissionar John Paton missionierte im 19. Jahrhundert viele Jahre auf den Neuen Hebrieden im Pazifik, nicht selten unter Bedrohung seines Lebens. Die Menschen dort hatten nie etwas vom Evangelium gehört und verhielten sich feindlich.
 
Einmal kamen drei Zauberer und behaupteten, sie hätten die Macht, den Tod von Menschen durch Zauberei herbei zu führen. Öffentlich erklärten sie ihre Absicht, Paton durch ihre Zauberei vor dem nächsten Sonntag zu töten. Um dieses Ziel zu erreichen, so sagten sie, benötigten sie etwas Essen, dass Paton zum Teil, aber nicht vollständig, gegessen hatte.
 
Paton hörte davon und bat um drei Pflaumen. Er biss in jeder der Pflaumen und gab sie anschließend den Männern, die sich gegen ihn verschworen hatten.
 
Am nächsten Samstag kam der Missionar mit einem Lächeln auf dem Gesicht und fröhlichem Schritt ins Dorf  geschlendert. Es heißt, dass sich die Menschen voller Erstaunen anschauten, als wollten sie sagen: „Das kann doch gar nicht sein! Das kann nicht Missionar Paton sein.“ 
 
Ihre ‚heiligen’ Männer gaben zu, alles Erdenkliche mit ihren Schwüren und Verwünschungen getan zu haben. Als man fragte, warum ihr Zauber nichts ausrichtete, gaben sie zur Antwort:
„Der Missionar ist selbst ein heiliger Mann. Aber sein Gott ist stärker als der unsere!“ 
 
Nach diesem Wunder durfte Paton die Bekehrung einiger Dorfbewohner erleben.
 
John Paton war auf der Seite Gottes, des Stärkeren. Das war vor über 100 Jahren. Und heute?
 
Berta Isselmann (1899-1997) erzählt: 
„Ich gehe oft in die Obdachlosenheime, zu den Alkoholikern, zu den Verachteten, zu den Menschen, die keine Hoffnung mehr haben. Einer der Obdachlosen hasste mich sehr. Er war von leidenschaftlichem und teuflischem Hass gegen mich und die Botschaft des Evangeliums erfüllt. Auch andere wussten von dem Hass dieses Mannes gegen mich. Eines Abends, ich will gerade die Kantine verlassen, sagt der Besitzer zu mir: "Schwester Berta, ich möchte nicht, dass Ihnen auf dem Heimweg etwas passiert; ich begleite sie nach Hause."
 
"Nein, nein", antwortete ich, "dann muss ich noch auf Sie aufpassen. Aber wenn Jesus mit mir geht - und er geht und fährt immer mit - , dann fühle ich mich viel sicherer."
 
"Dann will ich wenigsten nachsehen, was ihr Feind jetzt macht", entgegnete der Wirt. Bald war er zurück mit der Nachricht: Sie können beruhigt sein. Er schläft."  Aber mein Feind hatte den Schlaf nur vorgetäuscht und sich dann durch eine Hintertür hinaus geschlichen, um mich auf dem Heimweg zu überfallen. Er wollte mich verprügeln.
 
Ich nehme mein Fahrrad und fahre in der Dunkelheit los. Der Weg führt durch einen Tannenwald. Gleich am Waldrand verlöscht das Licht an meinem Rad. Was soll ich machen? Ich fahre im Dunkeln weiter und bete: "Vater, jetzt muss du mein Licht sein!"
Da, mitten im Wald, schreit plötzlich ein Mann hinter mir her: Mein Feind, der mich überfallen wollte. Im Dunkeln bin ich unbemerkt an ihm vorbeigefahren. Als ich aus dem Wald wieder herausfahre, brennt mein Fahrradlicht auf einmal wieder.
 
Heute weiß ich: Es war ein Engel Gottes, der mein Fahrradlicht ausgelöscht und später wieder aufleuchten ließ, so dass mir kein Schaden zugefügt wurde. Dankbar, Gott lobend, kam ich glücklich nach Hause. 
 
Berta Isselmann war auf der Seite Gottes, des Stärkeren. Ihr Motto war:  Jesus und ich, wir sind immer die stärkere Partei.
 
Auch für dich und mich, wenn wir zu Jesus gehören, gilt: 
 
Kinder, ihr seid aus Gott und habt jene überwunden, weil der,
welcher in euch ist, größer ist als der, welcher in der Welt ist.  
(1 Johannesbrief 4:4)

Dienstag, 26. Februar 2019

Jesus im 3. Buch Mose


Im 3. Buch Mose (Levitikus) richtet sich Gott an die Leviten, die Priester und Diener Gottes. Im Buch geht es neben Anweisungen für bestimmte Gruppen um den Dienst und die Kleidung der Priester und immer wieder um das Thema „Opfer“: Opfertiere, Opfervorgang, Opferbestimmung, Opferhäufigkeit und viele andre Einzelheiten, die das Opfer bestimmen oder die Priester, die die Opfer bringen.

Und genau hier, in den Opfern im 3. Buch Mose finden wir Jesus. Die Opfer waren Gottes Hinweis an Sein Volk, dass stellvertretend für den Sünder Leben sterben muss. Im ersten Buch Mose war das Kommen und der Sieg des Retters über Satan bereits angekündigt worden. Aber die Rettung des Menschen ist keine billige Sache. Leben muss sterben, Blut muss fließen. Das ganze Alte Testament ist voll davon. Sünd- und Schuldopfer beschreiben, dass Sünde und Schuld nur durch ein Opfer vergeben werden können. Das Friedensopfer beschreibt, dass Frieden mit Gott nur durch ein Opfer besiegelt werden kann. Das Brandopfer beschreibt, dass Hingabe an Gott nur durch ein Ganzopfer an Ihn vollzogen werden kann. Und immer muss stellvertretendes Blut fließen, das Blut eines Tieres anstelle des Blutes des Opfernden. Durch die Opferung der Tiere bezeugten die Opfernden, dass sie den offenbarten Weg Gottes akzeptierten und auf den verheißenen Retter warteten.

Im Neuen Testament kommt er, der verheißene Retter, das Opferlamm Gottes, das die Sünde der Welt hinweg nimmt! (Johannes 1:29) Über Jesus, die neutestamentliche Erfüllung der alttestamentlichen Opfer schreiben die Schreiber der des Neuen Testaments:

Denn unmöglich kann das Blut von Stieren
und Böcken Sünden hinweg nehmen! (Hebräer 10:4)

Christus opferte auch nicht das Blut von Böcken und Kälbern
für unsere Sünden. Vielmehr opferte er im Allerheiligsten
sein eigenes Blut ein für alle Mal.
Damit hat er uns für immer und ewig
von unserer Schuld vor Gott befreit. (Hebräer 9:12 / HfA)

Denn mit einem einzigen Opfer hat er die für immer vollendet,
welche geheiligt werden. Wo aber Vergebung für diese ist,
da gibt es kein Opfer mehr für Sünde. (Hebräer 10:14+18)

Paulus, Petrus und andere schließen sich dem Schreiber des Hebräerbriefes an, der die Opfer  des 3. Buches Mose als Schatten, als Hinweis beschreibt auf das kommende, endgültige Opfer Jesu, des Lammes Gottes. Und ja – endgültig ist dieses letzte Opfer, das Jesus gebracht hat, wie mehrere der Hebräerverse zum Ausdruck bringen. Was für eine Kraft das Blut Jesu hat. Während die Tieropfer regelmäßig wiederholt werden mussten, hört der Opferdienst mit dem Opfer Jesu auf. Jesus ist die Erfüllung der Opfer des dritten Buches Mose. Seine Auferstehung ist das Zeichen, dass Sein Opfer ausreichend war – ein für allemal!

Für Deine Sünden und die der Welt opferte sich Gott, indem Jesus Mensch wurde, am Kreuz starb, für Deine Sünden bezahlte, den heiligen Zorn Gottes stillte, Zugang zum Meer der Liebe Gottes öffnete, Satan besiegte, sein dunkles Reich beraubte und der Menschheit eine herrliche, ewige Perspektive öffnete.

Ja, bereits in den ersten Büchern der Bibel finden wir Jesus. Das Alte Testament ist voll von Hinweisen auf Seine Person und Sein Werk. Und mit wachsender Erkenntnis Jesu wird sich unser Herz und Verstand füllen mit zunehmendem, felsenfesten Vertrauen und inniger  Dankbarkeit und Anbetung des Lammes Gottes!

Montag, 25. Februar 2019

(Un)Gewissheit


Karl und Franz unterhalten sich am Gartenzaun. Karl erzählt Franz: „Gestern Abend war ich in einem interessanten Vortrag! Eine Aussage des Redners ist bei mir besonders hängen geblieben. Er sagte: Sämtliche Probleme der Welt können in zwei Worte zusammengefasst werden: ‚Unwissenheit und Gleichgültigkeit!’ Was meinst Du, Franz?“ – „Unwissenheit und Gleichgültigkeit?“ antwortete Franz, "Um ehrlich zu sein: Ich weiß nicht – und ist mir auch egal!

Der Gedanke an die teilweise katastrophalen Probleme der Welt ist für manche Menschen so überwältigend, dass ihre Ratlosigkeit in Fatalismus mündet und sie die Dinge einfach auf sich zu kommen lassen. Kopf in den Sand – dann seh’ ich’s nicht kommen. Kann man so machen, aber nicht immer! Wenn wir von heftigen Orkanstürmen lesen, die manchmal auf die Küsten verschiedener Länder treffen, wäre es undenkbar, Fenster und Türen ungeschützt zu lassen. Man muss sich zwangsläufig mit dem Nötigsten an Lebensmitteln und anderen Notwendigkeiten des Lebens eindecken. Niemand würde sagen „Wer weiß – ist mir auch egal!“ Jeder würde sich vorbereiten. Ähnlich würde es uns gehen, wenn wir in einem Ruderboot sitzen würden und das Land außer Sicht geraten ist. Wir würden alles unternehmen, um die richtige Richtung wieder zu finden. Strömung, Sterne – was immer helfen könnte, wäre uns willkommen. Ich weiß nicht wo es hingeht – und ist mir auch egal!“ wäre wohl kaum eine überlebensfördernde Einstellung.

Es gibt einen weiteren Bereich, über den die Menschen sagen: „Ich weiß nicht – und ist mir auch egal!“ – obwohl das fatale Folgen haben kann. Es ist die Frage nach der Ewigkeit. Genaues weiß man zwar, aber selbst, wer nichts Genaues weiß, sollte sich in diesem Fall unbedingt Gedanken machen. Was, wenn die Bibel recht hat und es tatsächlich eine ewige Herrlichkeit (Himmel) und tatsächlich eine ewige Finsternis (Hölle) gibt? Was, wenn es stimmt, dass die Weichen hier in diesem Leben gestellt werden müssen und später nicht mehr ungestellt werden können? „Ich weiß nicht – und ist mir auch egal!“ ist da eine gefährliche Einstellung.

Jesus erklärt in Johannes 14:6:

Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben!
Niemand kommt zum Vater als nur durch mich!

Das ist ein erfolgversprechender Ansatz, um aus der Unwissenheit zur Gewissheit zu kommen. Millionen, nein mehr, unzählige Menschen haben bei Jesus Antwort gefunden. Gott sprach durch den Propheten Jeremia zu den Menschen seiner Zeit:

Ja, ihr werdet mich suchen und finden,
wenn ihr von ganzem Herzen nach mir verlangen werdet.
(Jeremia 29:13)

Warum nicht nach Klarheit betreffs der Ewigkeit suchen und bei Jesus anfangen, der anbietet, Antworten zu geben?










Wenn Du Jesus kennenlernen und Gewissheit haben möchtest, wohin Dein Lebens steuert, findest Du Antworten im Wort Gottes. Wenn Du keine Bibel besitzt, senden wir Dir gerne ein kostenloses Neues Testament oder einen Film über Jesus. Nutze das Kontaktformular im Seitenfenster.

Sonntag, 24. Februar 2019

Herzliche Einladung zum Gottesdienst

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss!

Predigttext:
Apostelgeschichte 19:2,6 + 8-12

2 sprach er zu ihnen: Habt ihr den Heiligen Geist empfangen, als ihr gläubig wurdet? Sie aber antworteten ihm: Wir haben nicht einmal gehört, dass der Heilige Geist da ist!

6 Und als Paulus ihnen die Hände auflegte, kam der Heilige Geist auf sie, und sie redeten in Sprachen und weissagten.

8 Und er ging in die Synagoge und trat öffentlich auf, indem er drei Monate lang Gespräche führte und sie zu überzeugen versuchte von dem, was das Reich Gottes betrifft.
9 Da aber etliche sich verstockten und sich weigerten zu glauben, sondern den Weg vor der Menge verleumdeten, trennte er sich von ihnen und sonderte die Jünger ab und hielt täglich Lehrgespräche in der Schule eines gewissen Tyrannus.
10 Das geschah zwei Jahre lang, sodass alle, die in [der Provinz] Asia wohnten, das Wort des Herrn Jesus hörten, sowohl Juden als auch Griechen.
11 Und Gott wirkte ungewöhnliche Wunder durch die Hände des Paulus,
12 sodass sogar Schweißtücher oder Gürtel von seinem Leib zu den Kranken gebracht wurden und die Krankheiten von ihnen wichen und die bösen Geister von ihnen ausfuhren.
CCFG - Gottesdienst
Lobpreis - Gottes Wort!

Gemeinschaft - Gebet!
Gemeinsames Mittagessen 
 

Beginn: 10:30 Uhr

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
(gegenüber dem Medizinischen Zentrum)
57290 Neunkirchen-Zentrum
Herzlich Willkommen!

Sonntagszitat:

"W
enn Sie Christus annehmen, 
versiegelt Gott Sie mit seinem Heiligen Geist
Er zahlte einen zu hohen Preis, 
um Sie ohne Beschützer durchs Leben gehen zu lassen."
(Max Lucado)


"Wir suchen, planen und strengen uns an - erfolglos. 
Denn was nicht aus Gottes Kraft kommt 
hat keinen echten, innerlichen Bestand! 
Öffnen wir uns doch wieder ganz neu 
für das Wirken des Heiligen Geistes!"
(Simon Wick)

"Ihr werdet Kraft empfangen, 
wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist, 
und ihr werdet meine Zeugen sein 
in Jerusalem und in ganz Judäa 
und Samaria und bis an das Ende der Erde."
(Jesus Christus in Apostelgeschichte 1:8)
 
"Wir brauchen Gemeinden,
in denen die Kraft des Heiligen Geistes gewollt,
erbeten und erfahren wird."

(Peter Strauch)