"GEHET HIN ...!" - Mission @ CCFG - 30.9.2020, 19:30 Uhr - Info im Seitenfenster

Samstag, 26. Oktober 2019

Eine Stunde l├Ąnger schlafen!

Dann muss es doch mal klappen zum Gottesdienst! ­čśç

Im Ernst: Heute Nacht wird die Uhr zur├╝ckgestellt. Unser Gottesdienst morgen beginnt zwar immer noch um 10:30 Uhr aber Ihr d├╝rft trotzdem eine Stunde l├Ąnger schlafen.

"Friendly Fire"

Und wenn jemand fragt:
»Was hast du da f├╝r Narben in deinen H├Ąnden?«,
wird er antworten: »Die hat man mir geschlagen
im Haus meiner Lieben!
(Sacharja 13:6)

Diesen Vers zitiert Pastor Hanna Massad in seinem Buch „Pastor from Gaza“. Das Schwierigste und Schmerzhafteste, das er bis dahin erfahren hatte, war die Entscheidung, Gaza zu verlassen. Sein Leben und das seiner Familie war st├Ąndig in Gefahr, Freunde hatten bereits ihr Leben verloren und schweren Herzens entschied er sich, den ort zu verlassen. Als er dann nicht zur├╝ckkehrte, warf man ihm vor, feige zu sein und seine Verantwortungen aufzugeben. Harte Anschuldigungen, die tief in seine Seele hinein schnitten.

 „Friendly Fire“ ist das englische Wort f├╝r „Beschuss aus den eigenen Reihen“. Es beschreibt Angriffe auf K├Ąmpfer im Krieg, Angriffe, die von den eigenen Leuten kommen. Solche Verluste sind besonders schmerzhaft. Das Pentagon sch├Ątzt, dass US "Friendly Fire" im Zweiten Weltkrieg 21.000 Todesf├Ąlle verursachte.  Nahe der irakischen Stadt Falludscha starben im Kampf gegen den IS auch K├Ąmpfer der Anti-IS Koalition – durch Bomben der eigenen Armee. Man w├╝rde meinen, durch st├Ąndig verbesserte Technik und Pr├Ązision w├╝rden solche Verluste immer seltener. Aber die ‚American War Library’ kommt zu dem Schluss, dass der Prozentsatz an Soldaten, die durch Beschuss eigener Truppen ums Leben kamen, mit jedem neuen Krieg zunimmt.

Auch als Christen stehen wir im Kampf. Zugegeben, unsere Waffen sind weder Lanzen noch Gewehre noch Granaten, sondern vielmehr Liebe, Gebet und Gottes Wort. Aber auch unter Christen gibt es immer wieder „Friendly Fire“, den Beschuss aus den eigenen Reihen. Jemand schrieb: „In der Gemeinde sterben mehr Menschen durch ‚Beschuss aus den eigenen Reihen’ als durch ‚Beschuss durch den Feind.’ (Und der ‚Beschuss aus den eigenen Reihen’ verletzt weitere Scharen von Christen)

Wie t├Âricht! Lieblosigkeit, ├╝ble Nachrede oder verletzende Anklagen sind geistliche Flammenwerfer, die jeden Tag gro├čen Schaden anrichten. Wie viel hilfreicher w├Ąre es f├╝reinander zu beten und uns auf den Kampf gegen den wahren Feind zu konzentrieren.

Der Vers zu Beginn dieser Andacht erinnert uns, dass es Jesus nicht anders erging als Seinen Nachfolgern.

Und wenn jemand fragt:
»Was hast du da f├╝r Narben in deinen H├Ąnden?«,
wird er antworten: »Die hat man mir geschlagen
im Haus meiner Lieben!
(Sacharja 13:6)

Anstatt zu verzagen darf es der um Jesu Willen verwundete Krieger als Ehre betrachten, um Seinetwillen verwundet worden zu sein. Schl├Ąge und Misshandlungen – empfangen im Haus der Freunde – um Jesu Willen. Narben – empfangen im Haus der Lieben – um Jesu Willen.
Paulus schreibt (Galater 6:17): „In Zukunft mache mir keiner M├╝he! Denn ich trage die Malzeichen Jesu an meinem Leib.“ Kann es sein, dass ihm einige dieser „Narben“ im Haus seiner Lieben geschlagen wurden? Paulus kannte und schmeckte definitiv die Folgen von „friendly fire“ in seinem Leben und Dienst. Aber er nahm es dankbar aus Jesu Hand, dem er folgte, der sein Vorbild war und um dessentwillen er alle Leiden der Jetztzeit f├╝r nichts erachtete – im Vergleich zu der Herrlichkeit, die auf ihn wartete und f├╝r die er jetzt litt. (R├ 8:18)

Ein J├╝nger ist nicht ├╝ber dem Lehrer;
jeder aber, der vollendet ist, wird sein wie sein Lehrer.
(Lukas 6:40)

Lasst uns zu ihm hinausgehen und die Verachtung mittragen,
die ihn getroffen hat. Denn auf dieser Erde gibt es keine Stadt,
in der wir f├╝r immer zu Hause sein k├Ânnen.
Sehns├╝chtig warten wir auf die Stadt,
die im Himmel f├╝r uns erbaut ist.
(Hebr├Ąer 13:13+14)

Freitag, 25. Oktober 2019

Perlen f├╝r Jesus

Wir alle kennen die Geschichte, die Jesus in Matth├Ąus 25 erz├Ąhlt. Ein reicher Mann geht ins Ausland und beauftragt seine Diener, sein Gesch├Ąft weiterzuf├╝hren. Er gibt einem Knecht einen gro├čen Betrag, einem anderen einen mittleren Betrag, einem dritten einen kleinen Betrag. Jeder soll damit wirtschaften bis der reiche Mann zur├╝ckkommt. Das tun sie auch – zumindest zum Teil. Der erste Knecht verdoppelt seinen Betrag. Der zweite ebenfalls, der dritte ist faul und unternimmt gar nichts. Als der Reiche heimkommt, belohnt er die ersten beiden gro├čz├╝gig, der dritte ist der gro├če Verlierer.

 Es ist klar, was Jesus mit dieser Geschichte lehren m├Âchte: Mach was aus dem Guten, dass Gott Dir anvertraut hat. Nichts zu tun bedeutet schmerzlichen Verlust.

Der Christ Sadhu Sundar Singh ist auch ├╝ber die Grenzen seines indischen Heimatlandes durch seine Lieder und markanten Aussagen bekannt. Er illustriert die Bedeutung des biblischen Gleichnisses mit einer weiteren Geschichte. Jeder Nachfolger Jesu erh├Ąlt bei seiner pers├Ânlichen Wiedergeburt einen Sack voller Perlen. Bei dem einen ist dieser Perlensack gr├Â├čer, bei dem anderen kleiner. Gr├Â├če und damit die Anzahl der Perlen entsprechen der Anzahl der Lebenstage des Besitzers, die Gott in Seiner Allwissenheit alleine kennt. Diejenigen mit vielen Perlen haben viele Tage und damit ein langes Leben vor sich. Wer weniger Perlen hat, hat eine k├╝rzere Lebensspanne. Und was hat es mit den Perlen auf sich?

Jeder Tag, den man zu Gottes Ehre verbringt und dementsprechend einsetzt, bewirkt, dass man die Perle behalten darf. Andererseits – an den Tagen, an denen man Gott und sein ewiges Reich nicht vor Augen hat und sich nicht auf die Ewigkeit ausrichtet, geht die Perle verloren – unwiederbringlich. 

Viele dieser Blogleser lesen den t├Ąglichen Eintrag am Morgen. Sollte das bei Dir der Fall sein, denk heute dran, dass dieser Tag eine kostbare Perle ist, die Gott Dir anvertraut hat, um sie zu Seiner Ehre einzusetzen. „Aber – “ mag mancher sagen, „ich habe einen anstrengenden Arbeitstag vor mir … einen wichtigen Gesch├Ąftstermin … einen Arztbesuch … einen vollen Einkaufstag … einen anstrengenden Tag mit den Kindern … eine l├Ąngere Reise …“

All das muss Dich nicht abhalten, diesen Tag zu Gottes Ehre zu leben, so zu leben, wie es Ihm gef├Ąllt, Deine Arbeit so zu tun, dass Er geehrt wird, Gelegenheiten zu suchen und zu nutzen, Ihn zu bezeugen. Zu seiner Ehre leben bedeutet, dass, was ich sage und tue, zu seiner Ehre und f├╝r Ihn zu tue; auch wenn es scheinbar gar nichts mit Ihm zu tun hat.

Andere lesen den Blog abends. Und? Wie ist Dein Tag gelaufen? Abends sind wir meistens schlauer. Gut, dass Gott alles sieht und beurteilt – manchmal anders, als wir es tun w├╝rden. Freu Dich ├╝ber alle guten und richtigen Entscheidungen, die Du getroffen hast, ├╝ber jedes Wort des Zeugnisses, ├╝ber jeden Ausdruck der Liebe. Freu Dich dar├╝ber, dass Gott dir morgen einen neuen Tag geben wird, eine neue Perle, die Du zu Seiner Ehre einsetzen darfst.

Mir schie├čt es durch den Kopf: Wie viele der mittlerweile ca 22630 Perlen meines Lebens werde ich wohl behalten d├╝rfen, wie viele habe ich verloren, vergammelt, vertan, verspielt oder gleichg├╝ltig weggeworfen, weil ich ihren Wert nicht erkannt habe.

Ob der Tag noch vor uns liegt oder ob er bereits (fast) vor├╝ber ist, lasst uns heute, morgen und den Rest unseres Lebens die wertvollen Perlen, die Jesus uns anvertraut hat, zu seiner Ehre einsetzen. Jeder, der sich dazu entschlie├čt, wird es nicht bereuen.

Donnerstag, 24. Oktober 2019

Jose aus Kolumbien

Dass Nordkorea das Land ist, in dem Christen am schlimmsten verfolgt werden, wissen viele.  Dass der Islam die Religion ist, die Christen am h├Ąrtesten verfolgt, wissen auch viele.

Dass Christen in hinduistischen und buddhistischen L├Ąndern schweren Verfolgungen ausgesetzt sind – auch das ist nicht unbekannt. Aber in „christlichen“ L├Ąndern?
 
Kolumbien ist ein Land in dieser Kategorie. In Lateinamerika beherbergt dieses Land gut 46 Millionen B├╝rger; ca 95% davon geh├Âren zu christlichen Kirchen. Dennoch stehen linksgerichtete Rebellen seit fast 50 Jahre im bewaffneten Kampf gegen die Regierung. Die Bev├Âlkerung hat darunter zu leiden, Erwachsene wie Kinder.
 
Die HMK (Link HIER) berichtet, wie Kinder in Kolumbien oft weinend nach Hause kommen, weil sie als Kinder von Christen nicht erw├╝nscht sind. Den Rebellen nahestehende Lehrer fordern die anderen Sch├╝ler auf, nicht mit Kindern zu spielen, deren Eltern Christen sind und die Botschaft von Jesus bezeugen.
 
Von Attentaten auf offener Stra├če wird berichtet. Pastor Henry Rodriguez verl├Ąsst nachmittags nach einem Gottesdienst das Gemeindehaus. Zwei M├Ąnner auf einem Motorrad rauschen vorbei, schie├čen auf den Pastor, Vater von 3 Kindern, treffen ihn lebensgef├Ąhrlich; einige Zeit sp├Ąter stirbt er.
 
Ein anderes Beispiel ist Jose. Morgens sitzt er auf dem Weg zur Arbeitsstelle im Bus, als Rebellen den Bus anhalten und alle Christen auffordern, auszusteigen. Jose ist einer von ihnen. Mit den anderen wird er an einen Baum gefesselt, bevor die Rebellen das Feuer auf sie er├Âffnen. 
 
„F├╝rchtet euch nicht vor denen, die den Leib t├Âten, 
doch die Seele nicht t├Âten k├Ânnen“ (Matth├Ąus 10:28) 
 
ruft er allen zu, bevor er von mehreren Kugeln getroffen wird. Zus├Ątzlich wird sein Gesicht durch die Machete der Rebellen entstellt.
 
Aber, wie durch ein Wunder, ├╝berlebt Jose als Einziger, k├Ârperlich schwer entstellt. Durch seinen Glauben gest├Ąrkt, beginnt er ein Studium zum Pastor. Er m├Âchte die Botschaft der Liebe Jesu verbreiten. Seine Aussage: „Drohungen sch├╝chtern Christen nicht ein!“ 
 
Der Artikel in der HMK Zeitschrift fragt: „Warum kommt es in diesem christlichen Land zu solchen Verfolgungen?“ Als Antwort folgt: „Christen stehen der Rekrutierung von jungen Nachwuchs-K├Ąmpfern (der FARC Rebellen) im Wege.“  „Die Botschaft der Bibel“, so der FARC Gr├╝nder Velez, „hat mehr Guerillas aus unseren Reihen entfernt als die Armee.“ 
 
Mir wird Verschiedenes wichtig:
  1. Ich in meiner Situation habe nur Grund, dankbar zu sein!
  2. Wenn Christen wie Jose im Angesicht des Todes ihren Glauben bezeugen k├Ânnen, kann ich es erst recht in Anbetracht der gro├čen Freiheit, in der ich lebe.
  3. Die christliche Liebe ist das H├Âchste! Sie besiegt Hass, Schmerz und Verluste.
  4. Es sind keine feindlichen Rebellengruppen, die versuchen, meine Kinder von Jesus weg zu rekrutieren. Es sind freundliche Gruppen, die sich um sie „k├╝mmern“, ihnen „wohlwollen“ und sie unmerklich mit anderen Interessen f├╝ttern. Sollen meine Kinder Jesus lieben, ist es meine Verantwortung, ihnen zu sagen und vorzuleben, was „Jesus lieben“ bedeutet.
Wie so oft sind mir die Geschwister in der Verfolgung eine Ermutigung und Herausforderung.

Mittwoch, 23. Oktober 2019

Die Sch├Âpfung bewahren!


Was f├╝r ein tolles Motto, das seit den 1980 Jahren (laut Wikipedia) ein Motto vieler christlicher Friedens- und Umweltinitiativen ist. Es gr├╝ndet sich auf die Lehre der Bibel, dass Gott die Erde geschaffen hat und den Menschen den Auftrag in 1 Mose 1:29 erteilt hat:

„Seid fruchtbar und mehrt euch und f├╝llt die Erde und macht sie euch untertan; und herrscht ├╝ber die Fische im Meer und ├╝ber die V├Âgel des Himmels und ├╝ber alles Lebendige, das sich regt auf der Erde!“

Nat├╝rlich verwundert es, dass ein Bibelwort als Schlachtruf dienen muss, obwohl man den Inhalt gar nicht wirklich glaubt. Denn gleichzeitig wird das Bibelwort von denen, die dieses Motto propagieren, verdreht und verk├╝rzt durch die Erkl├Ąrung, es bedeute die

„Unverf├╝gbarkeit des Kosmos“ „Die Erde ist des HERRN“, hei├čt es in Psalm 24:1. Sie geh├Ârt Gott, ihre Ressourcen stehen allen Menschen frei und d├╝rfen nicht einseitigen wirtschaftlichen Interessen untergeordnet werden.“

Dann geht es um Segen f├╝r Hund, Katze und Spatz, den Ruf nach mehr Wertsch├Ątzung f├╝r Tiere und den globalen Streik f├╝rs Klima.

Um nicht missverstanden zu werden: Auch mir gef├Ąllt das Plastik nicht in den Meeren. Auch ich bin erbost ├╝ber unverh├Ąltnism├Ą├čige oder qualvolle Tierversuche oder Transporte. Auch ich frage mich, ob die Kreuzschifffahrt(1) weiter ausgebaut werden muss – oder ob die dramatische Umweltverschmutzung durch die Silvesterballerei (17%! des j├Ąhrlichen Stra├čenverkehrs in einer Stunde) sein muss. Diese Fragen d├╝rfen wir der Fairness halber stellen. Aber ist es das, was Gott meinte, als Er Mose das Buch Genesis schreiben lie├č?

Dass die Sch├Âpfung „bewahrt“ werden soll, finden wir so nirgends in Gottes Wort. Man hat sich diese Formulierung f├╝r politische Zwecke „passend“ gemacht, wie auch andere aus dem Kontext gerissene Verse (z.B. „Schwerter zu Pflugscharen“).

Besonders alle, die sich „Christen aus ├ťberzeugung“ oder „wiedergeborene Christen“ nennen und ihre Zeit, Kraft und Finanzen in diese „Bewahrung der Sch├Âpfung“ stecken, seien erinnert, dass es tats├Ąchlich noch ein weit wichtigeres Einsatzgebiet gibt als das der Erde, des Tier- oder Umweltschutzes. (Auch hier die Klarstellung: Ich bin weder gegen Umweltschutz, noch gegen Tierschutz!!!). Wer sich f├╝r einen der genannten Bereiche einsetzt, dem sei viel Erfolg gew├╝nscht. Aber als Christen m├╝ssen wir nach Gottes Willen Priorit├Ąten setzen, und da gilt: Das Ewige hat Priorit├Ąt ├╝ber das Zeitliche, das Geistliche ├╝ber das Irdische, die Seele ├╝ber den Leib. Jesus sagt (Matth├Ąus 16:26):

Denn was hilft es dem Menschen,
wenn er die ganze Welt gewinnt, aber sein Leben verliert?
Oder was kann der Mensch als L├Âsegeld f├╝r seine Seele geben?

Es schmerzt mich, wenn Christen reden, posten, k├Ąmpfen und ihre Zeit, Finanzen und Kr├Ąfte vorwiegend einsetzen f├╝r das, was vergeht – aber das, was ewig bleibt, verloren gehen lassen. Sie sch├Ąmen sich nicht, sich zu dieser oder jener Umweltphilosophie zu bekennen, und sich auf die Seite dieses oder jenes Heilsbringers zu stellen – wenn es aber zum Glauben an ihren Retter, Jesus, geht, dann fehlen Posts, Anstecker, Aufkleber, Worte und Leben. Nichts von alledem wird sichtbar!

Liebe Geschwister, lasst uns die biblischen, die ewigen Priorit├Ąten immer unsere echten Priorit├Ąten sein lassen. Wenn Jesus wirklich Mittelpunkt unseres Lebens ist, wenn Er wirklich das Zentrum sein soll, dann lasst uns auch danach leben, in Wort und Tat. Viele andere Bereiche sind unserer Zeit wert, Zeit, die wir ├╝brig haben, nachdem Jesus bekommen hat, was Ihm zusteht und was Er wert und w├╝rdig ist.

Das Gute ist der gr├Â├čte Feind des Besten. Jesus ist der Beste!


(1) Die Harmony of the Seas, bis 2018 das gr├Â├čte Schiff, was die Kreuzfahrt zu bieten hatte, st├Â├čt so viel Feinstaub aus, wie 21,45 Millionen VW Passat – und das t├Ąglich.Quelle: HIER

Dienstag, 22. Oktober 2019

Jesus im Buch Prediger


Das Buch des Predigers Salomo ist ein faszinierendes Buch mit vielen Lebensweisheiten und Lebenshilfen. W├Ąre man bereit, auf Negativerfahrungen zu verzichten (wenn man es k├Ânnte) dann b├Âte sich das Predigerbuch als Lekt├╝re an. Salomo hat viele – sehr viele – Negativerfahrungen gemacht und schriftlich festgehalten. Wer m├Âchte, kann sie lesen, daraus lernen und am Ende vor den gleichen Fehlern bewahrt bleiben.

Verschiedene Ausleger sehen Jesus in verschiedenen Bereichen des Buches. Die einen sehen ihn als den Gott, der ein Ziel f├╝r unser Leben hat und uns von Eitelkeit und Nutzlosigkeit befreien m├Âchte. Andere sehen Jesus im Buch Richter als den, der uns Lebenssinn schenken m├Âchte, und wieder andere finden Jesus im Buch Richter als unsere Auferstehungshoffnung.

Zwei Verse sollen hier zitiert werden, die uns Jesus als “unsere Weisheit” erkennen lassen. Wenn wir Jesus haben, haben wir die Weisheit, die wir zum Leben und Sterben ben├Âtigen.

Und ich habe eingesehen, dass die Weisheit
einen so gro├čen Vorzug vor der Torheit hat
wie das Licht vor der Finsternis.
(Prediger 2:13)

Denn die Weisheit gew├Ąhrt Schutz,
und auch das Geld gew├Ąhrt Schutz;
aber der Vorzug der Erkenntnis ist der,
dass die Weisheit ihrem Besitzer Leben gibt.
(Prediger 7:12)

Im ersten Vergleich wird die Weisheit hoch ├╝ber die Torheit geh├Ąngt. Verst├Ąndlich! Dann werden Weisheit und Torheit mit Licht und Finsternis verglichen, wobei die Weisheit dem Licht und die Torheit der Finsternis entspricht. Auch verst├Ąndlich! Die allermeisten, gesunden Menschen auf der Erde lieben das Licht mehr als die Finsternis. Menschen der Finsternis sind in der Regel die Gestalten des Zwielichts. Wir sind geschaffen, um im Licht zu leben. Das ist nicht immer m├Âglich, denn nachts ist es dunkel. An vielen Orten der Welt ist es stockfinster – ohne Elektrizit├Ąt, ohne Kerzen, ohne Taschenlampen. Einfach nur dunkel. Sich in solch absoluter Finsternis zu bewegen ben├Âtigt Mut und Schutz.

Im zweiten Vers wird uns die Weisheit vorgestellt, als sei sie eine Person: Die Weisheit gew├Ąhrt uns Schutz! Es gibt noch etwas anderes, das Schutz gew├Ąhrt, aber es ist minderwertig. Die Weisheit gew├Ąhrt nicht nur Schutz, sondern gibt auch Leben.
Sp├Ątestens hier wird deutlich, wo und wieso Jesus im Predigerbuch zu finden ist.

Im Neuen Testament haben wir die 1:1 Parallele. ├ťber das Leben lehrt Jesus (Johannes 6:51 / HfA):

Ich selbst bin dieses Brot, das von Gott gekommen ist
und euch das Leben gibt. Wer von diesem Brot isst,
wird ewig leben.
Dieses Brot ist mein Leib, den ich hingeben werde,
damit die Menschen leben k├Ânnen.

├ťber Jesus als unsere Weisheit belehrt Gott uns durch Paulus (1 Korinther 1:30a/ HfA):

Dass ihr mit Jesus Christus verbunden seid,
verdankt ihr allein Gott.
Und mit ihm hat er euch alles geschenkt:
Christus ist Gottes Weisheit f├╝r uns.

Auch die Tatsache, dass Jesus unser Schutz ist, wird im NT bezeugt (R├Âmer 8:31)

Was wollen wir nun hierzu sagen?
Ist Gott f├╝r uns, wer kann gegen uns sein?

Wie die Weisheit Vorzug ├╝ber Torheit hat, hat Jesus, der uns zur Weisheit gemacht wurde, Vorzug vor allem. Er, unsere Weisheit, gew├Ąhrt uns Schutz; Schutz vor Gefahr, Schutz vor der Torheit anderer und Schutz vor unserer eigenen Torheit. Und durch Ihn, der unsere Weisheit ist, haben wir Leben empfangen.

Ben├Âtigst Du F├╝hrung in Deinem Leben? Antworten auf Fragen? Jemanden, der Dich an die Hand nimmt, weil er den Weg kennt? Du findest all das bei Jesus. Seine Weisheit strahlt heller als Licht und erhellt jede Dunkelheit. Davon schreibt Salomo. Jesus – unsere Weisheit!

Montag, 21. Oktober 2019

Heute: MÄNNERABEND!

Heute, 19:30 Uhr
Andacht, Anbetung, Abendessen!
Beginn: 19:30 Uhr

Eine perfekte Geschichte

Einst lebte ein perfekter Mann, der sich in eine perfekte Frau verliebte. Nach einer perfekten Verlobungszeit hatten sie eine perfekte Hochzeit. Ihr gemeinsames Leben war nat├╝rlich … perfekt!

An einem verschneiten, st├╝rmischen Weihnachtsabendabend fuhr dieses perfekte Paar eine kurvenreiche Stra├če entlang und bemerkte jemanden am Stra├čenrand, der in Not war. Als perfektes Paar hielten sie nat├╝rlich an, um zu helfen.  Dort stand: … DER WEIHNACHTSMANN mit einem riesigen Spielzeugb├╝ndel.

Das perfekte Paar wollte keine Kinder an Weihnachten entt├Ąuschen und lud den Weihnachtsmann samt seinem seinem Spielzeug in ihr Auto – und schon fuhren sie los, um das Spielzeug auszuliefern.

Leider verschlechterten sich die Fahrbedingungen enorm und das perfekte Paar und der Weihnachtsmann hatten einen schlimmen Unfall. Nur eine Person ├╝berlebte. Wer war wohl diese ├╝berlebende Person?

Hier ist die Antwort: Die perfekte Frau! – Wieso?  Ganz einfach: Sie ist die Einzige, die ├╝berhaupt existierte.  Jeder wei├č, dass es keinen Weihnachtsmann gibt … und keinen perfekten Mann.
(Darauf gibt es eine intelligente, m├Ąnnliche Antwort drauf, aber die sparen wir uns heute ­čśÇ)

K├╝rzlich ging es in unserem Gottesdienst (Richter 4) um 2 Frauen, die Gott gewaltig gebrauchte, um Seinen Willen zu erf├╝llen. Sie waren nat├╝rlich nicht perfekt, aber sie waren Werkzeuge in der Hand Gottes. Und die Bibel listet Scharen von Frauen, die Gott m├Ąchtig zum Segen setzte:
  • Sara – Gott tat ein Wunder an ihr und sie wurde mit 90 Jahren Mutter des Volkes Israel.
  • Rahab – bekehrte sich ohne „Wenn und Aber“ zum Gott Israels und verhalf ihnen zum Sieg.
  • Hanna – Gott ermutigt durch sie alle, die anhaltend f├╝r etwas beten. Sie wurde erh├Ârt.
  • Deborah – sie wurde eine Prophetin, ein gewaltiges Sprachrohr f├╝r Gott.
  • Jael – sie besiegte den Heerf├╝hrer der Feinde Israels.
  • Ruth – sie ist ein Beispiel und Vorbild f├╝r Treue gegen├╝ber Gott und Menschen.
  • Esther – Durch ihren Mut rettete sie ein ganzes Volk.
  • Maria – Gott sandte Jesus durch eine Jungfrau – eins der gr├Â├čten Wunder der Geschichte.
  • Maria und Martha – dienten Jesus und Seinen J├╝ngern unerm├╝dlich.
  • Lydia – diente dem „Bodenpersonal Gottes“ und beherbergte Paulus und seine Begleiter
  • Priscilla – gemeinsam mit ihrem Mann arbeitete sie f├╝r Jesus in Ephesus und war in der J├╝ngerschaft und Schulung t├Ątigt
  • Hanna – eine Prophetin, die Jahrzehntelang auf die Geburt des Messias gewartet hatte. Als Jesus kam, lobte sie Gott und begann mit der Evangelisation.
12 Frauen aus dem Alten und Neuen Testament – nicht perfekt, aber v├Âllig dem Herrn hingegeben, vielleicht auch, weil kein Mann zu finden war, der mit gleicher Hingabe dem Herrn dienen wollte. Und sie bewegten Berge; nicht buchst├Ąblich, aber geistlich. Durch ihren Glauben besiegten sie V├Âlker, wurden ihre Gebete erh├Ârt, wurden sie zu geistlichen Vorbildern ├╝ber Jahrtausende, wurden Verk├╝ndiger geschult, wurde Gott geehrt und die Frohe Botschaft verk├╝ndet.
Das alles in einer von M├Ąnnern dominierten Welt.

Die Botschaft der Bibel ist von Anfang an eine Botschaft, die Frauen in Wert und W├╝rde den M├Ąnner gleichstellt. Gott ist der Sch├Âpfer beider Geschlechter. Er ist Vater beider, Freund und Bruder beider, Erl├Âser und Befreier beider und kommt f├╝r jeden, der sich Ihm angeschlossen hat.

Die perfekte Frau gibt es nicht, (ebenso wenig wie den perfekten Mann). Aber Gottes Pl├Ąne mit Frauen sind nicht weniger gewaltig und segensreich wie Seine Pl├Ąne mit den M├Ąnnern. Allen gilt Gottes Verhei├čung aus 2 Chronik 15:7:

Ihr aber, seid stark und lasst eure H├Ąnde nicht sinken;
denn euer Werk hat seinen Lohn!"

Sonntag, 20. Oktober 2019

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat

Zu einem weisen Einsiedler kam eines Tages ein junger Mann und ez├Ąhlte, dass er von der Kirche ma├člos entt├Ąuscht sei. Jetzt suche er die vollkommene Gemeinschaft der Gl├Ąubigen.
 

Der Alte legte seine Hand auf die Schulter des jungen Mannes und f├╝hrte ihn zum Mauerwerk seiner kleinen Kapelle. Dort fragte er ihn: "Sag mir, was siehst du?" 

"Ich sehe ein altes Gem├Ąuer mit viel Unkraut und Moos," entgegnete der Besucher.
 

"Und dort wohnt Gott in diesem scheinbar ungepflegten Haus", meinte der Einsiedler. "So ist es auch mit der Gemeinde Jesu. Sie kann nicht rein und perfekt sein, denn sie besteht aus Menschen. Auch du bist einer dieser Menschen und ich sage dir: Selbst wenn du die vollkommene Gemeinde findest, wird sie es in dem Augenblick nicht mehr sein, in dem du ihr beitrittst."  

Wir behaupten nicht, dass wir besser sind als andere. Aber wir haben Jesus Christus als unseren Retter erfahren und Er hat unser Leben erneuert. Dazu laden wir jeden ein. Auch bei uns "menschelt" es, aber wir singen Lieder, h├Âren auf Gottes Wort, lieben einander wie Jesus uns geliebt hat und freuen uns ├╝ber jeden, der mit uns Gottesdienst feiert. Dazu laden wir herzlich ein!


CALVARY CHAPEL FREIER GRUND
Anbetung - Gottes Wort - Gebet! 
Gemeinschaft!
parallel Kindergottesdienst!
  Anschlie├čend gemeinsames Mittagessen!
Beginn: 10:30 Uhr
Herzlich Willkommen!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen-Zentrum
Sonntagszitat:
Eine vollkommene Kirche gibt es nicht. 
Im ├ťbrigen, lieber Freund, 
wenn Sie jemals eine vollkommene Kirche f├Ąnden, 
w├╝rde sie sich weigern, Sie aufzunehmen. 
Denn sobald dieselbe Sie aufgenommen h├Ątte, 
h├Ârte sie auf, vollkommen zu sein. 
Ihr Suchen ist darum vollst├Ąndig unn├╝tz.
(Charles H. Spurgeon)