Unser Charakter von morgen ist das Ergebnis unserer Gedanken von heute." (Randy Alcorn)
Bibelstunde @ CCFG: Mittwoch, 22.1.2020 - Zeit: 19:30 Uhr - Text&Thema: 1 Mose 27: Gottes Verheißungen - wie stark ist mein Interesse? - Herzlich Willkommen!

Samstag, 26. Oktober 2019

Eine Stunde länger schlafen!

Dann muss es doch mal klappen zum Gottesdienst! 😇

Im Ernst: Heute Nacht wird die Uhr zurückgestellt. Unser Gottesdienst morgen beginnt zwar immer noch um 10:30 Uhr aber Ihr dürft trotzdem eine Stunde länger schlafen.

"Friendly Fire"

Und wenn jemand fragt:
»Was hast du da für Narben in deinen Händen?«,
wird er antworten: »Die hat man mir geschlagen
im Haus meiner Lieben!
(Sacharja 13:6)

Diesen Vers zitiert Pastor Hanna Massad in seinem Buch „Pastor from Gaza“. Das Schwierigste und Schmerzhafteste, das er bis dahin erfahren hatte, war die Entscheidung, Gaza zu verlassen. Sein Leben und das seiner Familie war ständig in Gefahr, Freunde hatten bereits ihr Leben verloren und schweren Herzens entschied er sich, den ort zu verlassen. Als er dann nicht zurückkehrte, warf man ihm vor, feige zu sein und seine Verantwortungen aufzugeben. Harte Anschuldigungen, die tief in seine Seele hinein schnitten.

 „Friendly Fire“ ist das englische Wort für „Beschuss aus den eigenen Reihen“. Es beschreibt Angriffe auf Kämpfer im Krieg, Angriffe, die von den eigenen Leuten kommen. Solche Verluste sind besonders schmerzhaft. Das Pentagon schätzt, dass US "Friendly Fire" im Zweiten Weltkrieg 21.000 Todesfälle verursachte.  Nahe der irakischen Stadt Falludscha starben im Kampf gegen den IS auch Kämpfer der Anti-IS Koalition – durch Bomben der eigenen Armee. Man würde meinen, durch ständig verbesserte Technik und Präzision würden solche Verluste immer seltener. Aber die ‚American War Library’ kommt zu dem Schluss, dass der Prozentsatz an Soldaten, die durch Beschuss eigener Truppen ums Leben kamen, mit jedem neuen Krieg zunimmt.

Auch als Christen stehen wir im Kampf. Zugegeben, unsere Waffen sind weder Lanzen noch Gewehre noch Granaten, sondern vielmehr Liebe, Gebet und Gottes Wort. Aber auch unter Christen gibt es immer wieder „Friendly Fire“, den Beschuss aus den eigenen Reihen. Jemand schrieb: „In der Gemeinde sterben mehr Menschen durch ‚Beschuss aus den eigenen Reihen’ als durch ‚Beschuss durch den Feind.’ (Und der ‚Beschuss aus den eigenen Reihen’ verletzt weitere Scharen von Christen)

Wie töricht! Lieblosigkeit, üble Nachrede oder verletzende Anklagen sind geistliche Flammenwerfer, die jeden Tag großen Schaden anrichten. Wie viel hilfreicher wäre es füreinander zu beten und uns auf den Kampf gegen den wahren Feind zu konzentrieren.

Der Vers zu Beginn dieser Andacht erinnert uns, dass es Jesus nicht anders erging als Seinen Nachfolgern.

Und wenn jemand fragt:
»Was hast du da für Narben in deinen Händen?«,
wird er antworten: »Die hat man mir geschlagen
im Haus meiner Lieben!
(Sacharja 13:6)

Anstatt zu verzagen darf es der um Jesu Willen verwundete Krieger als Ehre betrachten, um Seinetwillen verwundet worden zu sein. Schläge und Misshandlungen – empfangen im Haus der Freunde – um Jesu Willen. Narben – empfangen im Haus der Lieben – um Jesu Willen.
Paulus schreibt (Galater 6:17): „In Zukunft mache mir keiner Mühe! Denn ich trage die Malzeichen Jesu an meinem Leib.“ Kann es sein, dass ihm einige dieser „Narben“ im Haus seiner Lieben geschlagen wurden? Paulus kannte und schmeckte definitiv die Folgen von „friendly fire“ in seinem Leben und Dienst. Aber er nahm es dankbar aus Jesu Hand, dem er folgte, der sein Vorbild war und um dessentwillen er alle Leiden der Jetztzeit für nichts erachtete – im Vergleich zu der Herrlichkeit, die auf ihn wartete und für die er jetzt litt. (Rö 8:18)

Ein Jünger ist nicht über dem Lehrer;
jeder aber, der vollendet ist, wird sein wie sein Lehrer.
(Lukas 6:40)

Lasst uns zu ihm hinausgehen und die Verachtung mittragen,
die ihn getroffen hat. Denn auf dieser Erde gibt es keine Stadt,
in der wir für immer zu Hause sein können.
Sehnsüchtig warten wir auf die Stadt,
die im Himmel für uns erbaut ist.
(Hebräer 13:13+14)

Freitag, 25. Oktober 2019

Perlen für Jesus

Wir alle kennen die Geschichte, die Jesus in Matthäus 25 erzählt. Ein reicher Mann geht ins Ausland und beauftragt seine Diener, sein Geschäft weiterzuführen. Er gibt einem Knecht einen großen Betrag, einem anderen einen mittleren Betrag, einem dritten einen kleinen Betrag. Jeder soll damit wirtschaften bis der reiche Mann zurückkommt. Das tun sie auch – zumindest zum Teil. Der erste Knecht verdoppelt seinen Betrag. Der zweite ebenfalls, der dritte ist faul und unternimmt gar nichts. Als der Reiche heimkommt, belohnt er die ersten beiden großzügig, der dritte ist der große Verlierer.

 Es ist klar, was Jesus mit dieser Geschichte lehren möchte: Mach was aus dem Guten, dass Gott Dir anvertraut hat. Nichts zu tun bedeutet schmerzlichen Verlust.

Der Christ Sadhu Sundar Singh ist auch über die Grenzen seines indischen Heimatlandes durch seine Lieder und markanten Aussagen bekannt. Er illustriert die Bedeutung des biblischen Gleichnisses mit einer weiteren Geschichte. Jeder Nachfolger Jesu erhält bei seiner persönlichen Wiedergeburt einen Sack voller Perlen. Bei dem einen ist dieser Perlensack größer, bei dem anderen kleiner. Größe und damit die Anzahl der Perlen entsprechen der Anzahl der Lebenstage des Besitzers, die Gott in Seiner Allwissenheit alleine kennt. Diejenigen mit vielen Perlen haben viele Tage und damit ein langes Leben vor sich. Wer weniger Perlen hat, hat eine kürzere Lebensspanne. Und was hat es mit den Perlen auf sich?

Jeder Tag, den man zu Gottes Ehre verbringt und dementsprechend einsetzt, bewirkt, dass man die Perle behalten darf. Andererseits – an den Tagen, an denen man Gott und sein ewiges Reich nicht vor Augen hat und sich nicht auf die Ewigkeit ausrichtet, geht die Perle verloren – unwiederbringlich. 

Viele dieser Blogleser lesen den täglichen Eintrag am Morgen. Sollte das bei Dir der Fall sein, denk heute dran, dass dieser Tag eine kostbare Perle ist, die Gott Dir anvertraut hat, um sie zu Seiner Ehre einzusetzen. „Aber – “ mag mancher sagen, „ich habe einen anstrengenden Arbeitstag vor mir … einen wichtigen Geschäftstermin … einen Arztbesuch … einen vollen Einkaufstag … einen anstrengenden Tag mit den Kindern … eine längere Reise …“

All das muss Dich nicht abhalten, diesen Tag zu Gottes Ehre zu leben, so zu leben, wie es Ihm gefällt, Deine Arbeit so zu tun, dass Er geehrt wird, Gelegenheiten zu suchen und zu nutzen, Ihn zu bezeugen. Zu seiner Ehre leben bedeutet, dass, was ich sage und tue, zu seiner Ehre und für Ihn zu tue; auch wenn es scheinbar gar nichts mit Ihm zu tun hat.

Andere lesen den Blog abends. Und? Wie ist Dein Tag gelaufen? Abends sind wir meistens schlauer. Gut, dass Gott alles sieht und beurteilt – manchmal anders, als wir es tun würden. Freu Dich über alle guten und richtigen Entscheidungen, die Du getroffen hast, über jedes Wort des Zeugnisses, über jeden Ausdruck der Liebe. Freu Dich darüber, dass Gott dir morgen einen neuen Tag geben wird, eine neue Perle, die Du zu Seiner Ehre einsetzen darfst.

Mir schießt es durch den Kopf: Wie viele der mittlerweile ca 22630 Perlen meines Lebens werde ich wohl behalten dürfen, wie viele habe ich verloren, vergammelt, vertan, verspielt oder gleichgültig weggeworfen, weil ich ihren Wert nicht erkannt habe.

Ob der Tag noch vor uns liegt oder ob er bereits (fast) vorüber ist, lasst uns heute, morgen und den Rest unseres Lebens die wertvollen Perlen, die Jesus uns anvertraut hat, zu seiner Ehre einsetzen. Jeder, der sich dazu entschließt, wird es nicht bereuen.

Donnerstag, 24. Oktober 2019

Jose aus Kolumbien

Dass Nordkorea das Land ist, in dem Christen am schlimmsten verfolgt werden, wissen viele.  Dass der Islam die Religion ist, die Christen am härtesten verfolgt, wissen auch viele.

Dass Christen in hinduistischen und buddhistischen Ländern schweren Verfolgungen ausgesetzt sind – auch das ist nicht unbekannt. Aber in „christlichen“ Ländern?
 
Kolumbien ist ein Land in dieser Kategorie. In Lateinamerika beherbergt dieses Land gut 46 Millionen Bürger; ca 95% davon gehören zu christlichen Kirchen. Dennoch stehen linksgerichtete Rebellen seit fast 50 Jahre im bewaffneten Kampf gegen die Regierung. Die Bevölkerung hat darunter zu leiden, Erwachsene wie Kinder.
 
Die HMK (Link HIER) berichtet, wie Kinder in Kolumbien oft weinend nach Hause kommen, weil sie als Kinder von Christen nicht erwünscht sind. Den Rebellen nahestehende Lehrer fordern die anderen Schüler auf, nicht mit Kindern zu spielen, deren Eltern Christen sind und die Botschaft von Jesus bezeugen.
 
Von Attentaten auf offener Straße wird berichtet. Pastor Henry Rodriguez verlässt nachmittags nach einem Gottesdienst das Gemeindehaus. Zwei Männer auf einem Motorrad rauschen vorbei, schießen auf den Pastor, Vater von 3 Kindern, treffen ihn lebensgefährlich; einige Zeit später stirbt er.
 
Ein anderes Beispiel ist Jose. Morgens sitzt er auf dem Weg zur Arbeitsstelle im Bus, als Rebellen den Bus anhalten und alle Christen auffordern, auszusteigen. Jose ist einer von ihnen. Mit den anderen wird er an einen Baum gefesselt, bevor die Rebellen das Feuer auf sie eröffnen. 
 
„Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, 
doch die Seele nicht töten können“ (Matthäus 10:28) 
 
ruft er allen zu, bevor er von mehreren Kugeln getroffen wird. Zusätzlich wird sein Gesicht durch die Machete der Rebellen entstellt.
 
Aber, wie durch ein Wunder, überlebt Jose als Einziger, körperlich schwer entstellt. Durch seinen Glauben gestärkt, beginnt er ein Studium zum Pastor. Er möchte die Botschaft der Liebe Jesu verbreiten. Seine Aussage: „Drohungen schüchtern Christen nicht ein!“ 
 
Der Artikel in der HMK Zeitschrift fragt: „Warum kommt es in diesem christlichen Land zu solchen Verfolgungen?“ Als Antwort folgt: „Christen stehen der Rekrutierung von jungen Nachwuchs-Kämpfern (der FARC Rebellen) im Wege.“  „Die Botschaft der Bibel“, so der FARC Gründer Velez, „hat mehr Guerillas aus unseren Reihen entfernt als die Armee.“ 
 
Mir wird Verschiedenes wichtig:
  1. Ich in meiner Situation habe nur Grund, dankbar zu sein!
  2. Wenn Christen wie Jose im Angesicht des Todes ihren Glauben bezeugen können, kann ich es erst recht in Anbetracht der großen Freiheit, in der ich lebe.
  3. Die christliche Liebe ist das Höchste! Sie besiegt Hass, Schmerz und Verluste.
  4. Es sind keine feindlichen Rebellengruppen, die versuchen, meine Kinder von Jesus weg zu rekrutieren. Es sind freundliche Gruppen, die sich um sie „kümmern“, ihnen „wohlwollen“ und sie unmerklich mit anderen Interessen füttern. Sollen meine Kinder Jesus lieben, ist es meine Verantwortung, ihnen zu sagen und vorzuleben, was „Jesus lieben“ bedeutet.
Wie so oft sind mir die Geschwister in der Verfolgung eine Ermutigung und Herausforderung.

Mittwoch, 23. Oktober 2019

Die Schöpfung bewahren!


Was für ein tolles Motto, das seit den 1980 Jahren (laut Wikipedia) ein Motto vieler christlicher Friedens- und Umweltinitiativen ist. Es gründet sich auf die Lehre der Bibel, dass Gott die Erde geschaffen hat und den Menschen den Auftrag in 1 Mose 1:29 erteilt hat:

„Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan; und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über alles Lebendige, das sich regt auf der Erde!“

Natürlich verwundert es, dass ein Bibelwort als Schlachtruf dienen muss, obwohl man den Inhalt gar nicht wirklich glaubt. Denn gleichzeitig wird das Bibelwort von denen, die dieses Motto propagieren, verdreht und verkürzt durch die Erklärung, es bedeute die

„Unverfügbarkeit des Kosmos“ „Die Erde ist des HERRN“, heißt es in Psalm 24:1. Sie gehört Gott, ihre Ressourcen stehen allen Menschen frei und dürfen nicht einseitigen wirtschaftlichen Interessen untergeordnet werden.“

Dann geht es um Segen für Hund, Katze und Spatz, den Ruf nach mehr Wertschätzung für Tiere und den globalen Streik fürs Klima.

Um nicht missverstanden zu werden: Auch mir gefällt das Plastik nicht in den Meeren. Auch ich bin erbost über unverhältnismäßige oder qualvolle Tierversuche oder Transporte. Auch ich frage mich, ob die Kreuzschifffahrt(1) weiter ausgebaut werden muss – oder ob die dramatische Umweltverschmutzung durch die Silvesterballerei (17%! des jährlichen Straßenverkehrs in einer Stunde) sein muss. Diese Fragen dürfen wir der Fairness halber stellen. Aber ist es das, was Gott meinte, als Er Mose das Buch Genesis schreiben ließ?

Dass die Schöpfung „bewahrt“ werden soll, finden wir so nirgends in Gottes Wort. Man hat sich diese Formulierung für politische Zwecke „passend“ gemacht, wie auch andere aus dem Kontext gerissene Verse (z.B. „Schwerter zu Pflugscharen“).

Besonders alle, die sich „Christen aus Überzeugung“ oder „wiedergeborene Christen“ nennen und ihre Zeit, Kraft und Finanzen in diese „Bewahrung der Schöpfung“ stecken, seien erinnert, dass es tatsächlich noch ein weit wichtigeres Einsatzgebiet gibt als das der Erde, des Tier- oder Umweltschutzes. (Auch hier die Klarstellung: Ich bin weder gegen Umweltschutz, noch gegen Tierschutz!!!). Wer sich für einen der genannten Bereiche einsetzt, dem sei viel Erfolg gewünscht. Aber als Christen müssen wir nach Gottes Willen Prioritäten setzen, und da gilt: Das Ewige hat Priorität über das Zeitliche, das Geistliche über das Irdische, die Seele über den Leib. Jesus sagt (Matthäus 16:26):

Denn was hilft es dem Menschen,
wenn er die ganze Welt gewinnt, aber sein Leben verliert?
Oder was kann der Mensch als Lösegeld für seine Seele geben?

Es schmerzt mich, wenn Christen reden, posten, kämpfen und ihre Zeit, Finanzen und Kräfte vorwiegend einsetzen für das, was vergeht – aber das, was ewig bleibt, verloren gehen lassen. Sie schämen sich nicht, sich zu dieser oder jener Umweltphilosophie zu bekennen, und sich auf die Seite dieses oder jenes Heilsbringers zu stellen – wenn es aber zum Glauben an ihren Retter, Jesus, geht, dann fehlen Posts, Anstecker, Aufkleber, Worte und Leben. Nichts von alledem wird sichtbar!

Liebe Geschwister, lasst uns die biblischen, die ewigen Prioritäten immer unsere echten Prioritäten sein lassen. Wenn Jesus wirklich Mittelpunkt unseres Lebens ist, wenn Er wirklich das Zentrum sein soll, dann lasst uns auch danach leben, in Wort und Tat. Viele andere Bereiche sind unserer Zeit wert, Zeit, die wir übrig haben, nachdem Jesus bekommen hat, was Ihm zusteht und was Er wert und würdig ist.

Das Gute ist der größte Feind des Besten. Jesus ist der Beste!


(1) Die Harmony of the Seas, bis 2018 das größte Schiff, was die Kreuzfahrt zu bieten hatte, stößt so viel Feinstaub aus, wie 21,45 Millionen VW Passat – und das täglich.Quelle: HIER

Dienstag, 22. Oktober 2019

Jesus im Buch Prediger


Das Buch des Predigers Salomo ist ein faszinierendes Buch mit vielen Lebensweisheiten und Lebenshilfen. Wäre man bereit, auf Negativerfahrungen zu verzichten (wenn man es könnte) dann böte sich das Predigerbuch als Lektüre an. Salomo hat viele – sehr viele – Negativerfahrungen gemacht und schriftlich festgehalten. Wer möchte, kann sie lesen, daraus lernen und am Ende vor den gleichen Fehlern bewahrt bleiben.

Verschiedene Ausleger sehen Jesus in verschiedenen Bereichen des Buches. Die einen sehen ihn als den Gott, der ein Ziel für unser Leben hat und uns von Eitelkeit und Nutzlosigkeit befreien möchte. Andere sehen Jesus im Buch Richter als den, der uns Lebenssinn schenken möchte, und wieder andere finden Jesus im Buch Richter als unsere Auferstehungshoffnung.

Zwei Verse sollen hier zitiert werden, die uns Jesus als “unsere Weisheit” erkennen lassen. Wenn wir Jesus haben, haben wir die Weisheit, die wir zum Leben und Sterben benötigen.

Und ich habe eingesehen, dass die Weisheit
einen so großen Vorzug vor der Torheit hat
wie das Licht vor der Finsternis.
(Prediger 2:13)

Denn die Weisheit gewährt Schutz,
und auch das Geld gewährt Schutz;
aber der Vorzug der Erkenntnis ist der,
dass die Weisheit ihrem Besitzer Leben gibt.
(Prediger 7:12)

Im ersten Vergleich wird die Weisheit hoch über die Torheit gehängt. Verständlich! Dann werden Weisheit und Torheit mit Licht und Finsternis verglichen, wobei die Weisheit dem Licht und die Torheit der Finsternis entspricht. Auch verständlich! Die allermeisten, gesunden Menschen auf der Erde lieben das Licht mehr als die Finsternis. Menschen der Finsternis sind in der Regel die Gestalten des Zwielichts. Wir sind geschaffen, um im Licht zu leben. Das ist nicht immer möglich, denn nachts ist es dunkel. An vielen Orten der Welt ist es stockfinster – ohne Elektrizität, ohne Kerzen, ohne Taschenlampen. Einfach nur dunkel. Sich in solch absoluter Finsternis zu bewegen benötigt Mut und Schutz.

Im zweiten Vers wird uns die Weisheit vorgestellt, als sei sie eine Person: Die Weisheit gewährt uns Schutz! Es gibt noch etwas anderes, das Schutz gewährt, aber es ist minderwertig. Die Weisheit gewährt nicht nur Schutz, sondern gibt auch Leben.
Spätestens hier wird deutlich, wo und wieso Jesus im Predigerbuch zu finden ist.

Im Neuen Testament haben wir die 1:1 Parallele. Über das Leben lehrt Jesus (Johannes 6:51 / HfA):

Ich selbst bin dieses Brot, das von Gott gekommen ist
und euch das Leben gibt. Wer von diesem Brot isst,
wird ewig leben.
Dieses Brot ist mein Leib, den ich hingeben werde,
damit die Menschen leben können.

Über Jesus als unsere Weisheit belehrt Gott uns durch Paulus (1 Korinther 1:30a/ HfA):

Dass ihr mit Jesus Christus verbunden seid,
verdankt ihr allein Gott.
Und mit ihm hat er euch alles geschenkt:
Christus ist Gottes Weisheit für uns.

Auch die Tatsache, dass Jesus unser Schutz ist, wird im NT bezeugt (Römer 8:31)

Was wollen wir nun hierzu sagen?
Ist Gott für uns, wer kann gegen uns sein?

Wie die Weisheit Vorzug über Torheit hat, hat Jesus, der uns zur Weisheit gemacht wurde, Vorzug vor allem. Er, unsere Weisheit, gewährt uns Schutz; Schutz vor Gefahr, Schutz vor der Torheit anderer und Schutz vor unserer eigenen Torheit. Und durch Ihn, der unsere Weisheit ist, haben wir Leben empfangen.

Benötigst Du Führung in Deinem Leben? Antworten auf Fragen? Jemanden, der Dich an die Hand nimmt, weil er den Weg kennt? Du findest all das bei Jesus. Seine Weisheit strahlt heller als Licht und erhellt jede Dunkelheit. Davon schreibt Salomo. Jesus – unsere Weisheit!

Montag, 21. Oktober 2019

Heute: MÄNNERABEND!

Heute, 19:30 Uhr
Andacht, Anbetung, Abendessen!
Beginn: 19:30 Uhr

Eine perfekte Geschichte

Einst lebte ein perfekter Mann, der sich in eine perfekte Frau verliebte. Nach einer perfekten Verlobungszeit hatten sie eine perfekte Hochzeit. Ihr gemeinsames Leben war natürlich … perfekt!

An einem verschneiten, stürmischen Weihnachtsabendabend fuhr dieses perfekte Paar eine kurvenreiche Straße entlang und bemerkte jemanden am Straßenrand, der in Not war. Als perfektes Paar hielten sie natürlich an, um zu helfen.  Dort stand: … DER WEIHNACHTSMANN mit einem riesigen Spielzeugbündel.

Das perfekte Paar wollte keine Kinder an Weihnachten enttäuschen und lud den Weihnachtsmann samt seinem seinem Spielzeug in ihr Auto – und schon fuhren sie los, um das Spielzeug auszuliefern.

Leider verschlechterten sich die Fahrbedingungen enorm und das perfekte Paar und der Weihnachtsmann hatten einen schlimmen Unfall. Nur eine Person überlebte. Wer war wohl diese überlebende Person?

Hier ist die Antwort: Die perfekte Frau! – Wieso?  Ganz einfach: Sie ist die Einzige, die überhaupt existierte.  Jeder weiß, dass es keinen Weihnachtsmann gibt … und keinen perfekten Mann.
(Darauf gibt es eine intelligente, männliche Antwort drauf, aber die sparen wir uns heute 😀)

Kürzlich ging es in unserem Gottesdienst (Richter 4) um 2 Frauen, die Gott gewaltig gebrauchte, um Seinen Willen zu erfüllen. Sie waren natürlich nicht perfekt, aber sie waren Werkzeuge in der Hand Gottes. Und die Bibel listet Scharen von Frauen, die Gott mächtig zum Segen setzte:
  • Sara – Gott tat ein Wunder an ihr und sie wurde mit 90 Jahren Mutter des Volkes Israel.
  • Rahab – bekehrte sich ohne „Wenn und Aber“ zum Gott Israels und verhalf ihnen zum Sieg.
  • Hanna – Gott ermutigt durch sie alle, die anhaltend für etwas beten. Sie wurde erhört.
  • Deborah – sie wurde eine Prophetin, ein gewaltiges Sprachrohr für Gott.
  • Jael – sie besiegte den Heerführer der Feinde Israels.
  • Ruth – sie ist ein Beispiel und Vorbild für Treue gegenüber Gott und Menschen.
  • Esther – Durch ihren Mut rettete sie ein ganzes Volk.
  • Maria – Gott sandte Jesus durch eine Jungfrau – eins der größten Wunder der Geschichte.
  • Maria und Martha – dienten Jesus und Seinen Jüngern unermüdlich.
  • Lydia – diente dem „Bodenpersonal Gottes“ und beherbergte Paulus und seine Begleiter
  • Priscilla – gemeinsam mit ihrem Mann arbeitete sie für Jesus in Ephesus und war in der Jüngerschaft und Schulung tätigt
  • Hanna – eine Prophetin, die Jahrzehntelang auf die Geburt des Messias gewartet hatte. Als Jesus kam, lobte sie Gott und begann mit der Evangelisation.
12 Frauen aus dem Alten und Neuen Testament – nicht perfekt, aber völlig dem Herrn hingegeben, vielleicht auch, weil kein Mann zu finden war, der mit gleicher Hingabe dem Herrn dienen wollte. Und sie bewegten Berge; nicht buchstäblich, aber geistlich. Durch ihren Glauben besiegten sie Völker, wurden ihre Gebete erhört, wurden sie zu geistlichen Vorbildern über Jahrtausende, wurden Verkündiger geschult, wurde Gott geehrt und die Frohe Botschaft verkündet.
Das alles in einer von Männern dominierten Welt.

Die Botschaft der Bibel ist von Anfang an eine Botschaft, die Frauen in Wert und Würde den Männer gleichstellt. Gott ist der Schöpfer beider Geschlechter. Er ist Vater beider, Freund und Bruder beider, Erlöser und Befreier beider und kommt für jeden, der sich Ihm angeschlossen hat.

Die perfekte Frau gibt es nicht, (ebenso wenig wie den perfekten Mann). Aber Gottes Pläne mit Frauen sind nicht weniger gewaltig und segensreich wie Seine Pläne mit den Männern. Allen gilt Gottes Verheißung aus 2 Chronik 15:7:

Ihr aber, seid stark und lasst eure Hände nicht sinken;
denn euer Werk hat seinen Lohn!"

Sonntag, 20. Oktober 2019

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat

Zu einem weisen Einsiedler kam eines Tages ein junger Mann und ezählte, dass er von der Kirche maßlos enttäuscht sei. Jetzt suche er die vollkommene Gemeinschaft der Gläubigen.
 

Der Alte legte seine Hand auf die Schulter des jungen Mannes und führte ihn zum Mauerwerk seiner kleinen Kapelle. Dort fragte er ihn: "Sag mir, was siehst du?" 

"Ich sehe ein altes Gemäuer mit viel Unkraut und Moos," entgegnete der Besucher.
 

"Und dort wohnt Gott in diesem scheinbar ungepflegten Haus", meinte der Einsiedler. "So ist es auch mit der Gemeinde Jesu. Sie kann nicht rein und perfekt sein, denn sie besteht aus Menschen. Auch du bist einer dieser Menschen und ich sage dir: Selbst wenn du die vollkommene Gemeinde findest, wird sie es in dem Augenblick nicht mehr sein, in dem du ihr beitrittst."  

Wir behaupten nicht, dass wir besser sind als andere. Aber wir haben Jesus Christus als unseren Retter erfahren und Er hat unser Leben erneuert. Dazu laden wir jeden ein. Auch bei uns "menschelt" es, aber wir singen Lieder, hören auf Gottes Wort, lieben einander wie Jesus uns geliebt hat und freuen uns über jeden, der mit uns Gottesdienst feiert. Dazu laden wir herzlich ein!


CALVARY CHAPEL FREIER GRUND
Anbetung - Gottes Wort - Gebet! 
Gemeinschaft!
parallel Kindergottesdienst!
  Anschließend gemeinsames Mittagessen!
Beginn: 10:30 Uhr
Herzlich Willkommen!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen-Zentrum
Sonntagszitat:
Eine vollkommene Kirche gibt es nicht. 
Im Übrigen, lieber Freund, 
wenn Sie jemals eine vollkommene Kirche fänden, 
würde sie sich weigern, Sie aufzunehmen. 
Denn sobald dieselbe Sie aufgenommen hätte, 
hörte sie auf, vollkommen zu sein. 
Ihr Suchen ist darum vollständig unnütz.
(Charles H. Spurgeon)