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Samstag, 22. Dezember 2018

Habt Ihr' bemerkt?

Sicher hat es Euch nicht den Schlaf geraubt – vielleicht im Gegenteil! Gestern war der kürzeste Tag - und vergangene Nacht die längeste Nacht des Jahres. Der 21. - manchmal auch der 22. Dezember ist der kürzeste Tag des Jahres. Danach nehmen die Sonnenstunden wieder zu und die Nächte wieder ab. Ab heute wird also wieder alles anders. Die Tage werden länger, die Nächte wieder kürzer. Und das wird jetzt erst mal eine halbes Jahr so weitergehen, bis dass es ssich wieder ändert.
 
Ich erinnere mich an eine Weihnachtsfeier mit Obdachlosen, auf der ich über Licht und Finsternis gesprochen habe und diese Fakten erwähnte. Es war den (mehrheitlich) Männern auf den Gesichtern abzulesen, dass ihnen diese Information gefiel. Die Tage werden länger, die Sonnenstrahlen wieder wärmer und die nächtliche Dunkelheit wieder kürzer. Bis es allerdings wieder richtig warm und hell sein würde, war noch eine ganze Weile hin.
 
Auch in unserem Leben gibt es Zeiten, in denen Kälte und Dunkelheit alles zu dominieren scheinen. Wir legen uns mit der Dunkelheit und Kälte schlafen und wachen wieder mit ihnen auf. Das beklemmt, zermürbt und entkräftet.
 
Der Prophet Amos macht eine interessante Aussage:
 
 Gott hat das Siebengestirn und den Orion geschaffen.
Licht verwandelt er in Finsternis,
nach der Nacht lässt er einen neuen Tag anbrechen. (Amos 5:8 NLÜ) 
 
Es ist Gott, der Nacht und Tag erschaffen hat.
Er ist es, der Licht und Finsternis gebietet.
Er lässt nach der Nacht einen neuen Tag anbrechen.
 
Allerdings kommt das Licht des neuen Tages nicht unbedingt schlagartig. Oft eher behutsam. Immer ein bisschen mehr. Das erhält die Hoffnung, lässt uns nach vorne schauen, Geduld lernen und Wurzeln entwickeln. Die stärksten Lektionen lernen wir in den dunkelsten Stunden.
 
Ab letzter Nacht werden die Nächte wieder kürzer und die Tage länger. Wir haben Grund zur Hoffnung.
 
Jesus spricht in Johannes 8:12: 
 
„Ich bin das Licht der Welt.
Wer mir nachfolgt, wird nicht wandeln in der Finsternis,
sondern er wird das Licht des Lebens haben.“ 
 
Wenn du Jesus nachfolgst und durch eine Zeit der Finsternis gehst – oder wenn Du noch in der Finsternis wohnst, Dich aber Jesus anschließt und beginnst, Ihm zu folgen, dann wird es Licht werden in Deinem Leben. Vielleicht wird nicht alles gelingen in deinem Leben, vielleicht wird sich nicht alles so entwickeln, wie Du es dir vorstellst und wünschst, aber Jesus wird Dich nicht in der Irre herumirren lassen. Er wird Deinen Weg fest machen und Dich in Seinem Licht führen.
 
Manchmal besteht der Weg ins Licht aus kleinen Schritten. Wir legen uns im Dunkeln hin, wachen auf – und es ist immer noch dunkel. Halte an Jesus fest. Folge Ihm auch im Dunkeln. Die Nächte werden unmerklich immer kürzer. Eines Tages wirst Du aufwachen und der Tag hat begonnen. 
 
„Ich bin das Licht der Welt.
Wer mir nachfolgt, wird nicht wandeln in der Finsternis,
sondern er wird das Licht des Lebens haben."
 
Morgen um 10:30 Uhr ist es hell. Dann beginnt unser Gottesdienst, mit Liedern, Gemeinschaft, Gebet und Gottes wort. Wir laden Dich herzlich ein, dazu zu kommen.

Calvary Chapel FREIER GRUND
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen

Freitag, 21. Dezember 2018

Baby Jesus

Ochs und Esel, eine Hand voll Hirten, drei Weise aus dem Morgenland, Maria und Josef und – natürlich - das niedliche Baby Jesus in der Krippe. Mit diesen Figuren sind wir aufgewachsen. Wenn sie nicht irgendwo als Deko in unseren Häusern standen, waren sie zumindest in den Geschäften, auf Katalogen, Karten oder anderen Bildern zu sehen.

Mittlerweile liegt das tatsächliche Geschehen über 2000 Jahre zurück. Viel ist in der Zwischenzeit geschehen. Jesus, das niedliche Baby in der Krippe, wuchs auf und wurde zu einem vollmächtigen Mann und Wundertäter. Keiner vollbrachte mehr Wunder als Er. Durch seine Lehre und Sein Handeln gab Er sich als der angekündigte Messias zu erkennen, der von Gott gesalbte Retter. Das niedliche Baby in der Krippe wurde ein respektierter Lehrer, der die Wahrheit so klar und prägnant verkündigte, dass sie einem Großteil des Volkes Seiner Zeit unbequem wurde. (2018 lässt grüßen!) Jesus, das niedliche Baby in der Krippe, erfuhr Verfolgung, Verachtung, Ablehnung und schließlich den Foltertod am Kreuz. Aber dabei blieb es nicht. Hier hört Seine Biographie nicht auf! Als Gesalbter Gottes, als Sohn Gottes, erlitt Jesus, das niedliche Baby in der Krippe, den Tod. Trotzdem war er dem Tod nicht untertan. Paulus triumphiert in 1 Korinther 15:55:

Tod, wo ist dein Stachel? Hölle, wo ist dein Sieg?"

Jesu Auferstehung offenbart und proklamiert seinen Sieg über Sünde und Tod. „Es ist vollbracht!“ waren seine letzten Worte am Kreuz. Dann der Tod, die Grablegung und die glorreiche, siegreiche Auferstehung! Anschließend und zunächst abschließend ging Jesus, das niedliche Baby in der Krippe, zurück zu seinem himmlischen Vater – nicht ohne seine Rückkehr als König aller Könige anzukündigen.

Wenn wir dieses Jahr – in ein paar Tagen – Jesus feiern, dann lasst uns daran denken, dass Weihnachten – die Geburt Jesu – ein unverzichtbares Ereignis war. Gott wurde Mensch. Der allmächtige Gott kann das!!! Aber Er blieb nicht das kleine, niedliche Baby in der Krippe. Er kam für Dich und mich, denn er kam, um zu suchen und zu retten, was verloren ist: Dich und mich! Darum singen wir: „Christus, der Retter ist da!"

Donnerstag, 20. Dezember 2018

Was Deine Bibel über den Umgang mit Fremdlingen sagt!

Nicht mehr so intensiv, aber immer noch kontrovers wird das Thema „Flüchtlinge“ diskutiert. Wer sich als Jünger Jesu bezeichnet, darf sich dabei nicht von der gängigen Politik, von Vor- oder Nachteilen, von der Meinung anderer oder gar von seinen eigenen Überlegungen leiten lassen. Jünger Jesu werden geleitet durch den Heiligen Geist. Jesus sagt in Johannes 16:13:

Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit,
so wird er euch in die ganze Wahrheit leiten

Gottes Wort ist die Wahrheit, zu der Gottes Geist uns leitet und durch Gottes Wort zeigt uns Gott, wie unser Umgang mit Migranten / Flüchtlingen / Fremden nach Seinem Willen aussehen soll. Folgende Liste stammt leicht bearbeitet aus dieser Quelle. Manche Verse ähneln sich. Lies sie trotzdem. Wenn Gott so Manches in Seinem Wort wiederholt, muss es Ihm besonders wichtig sein.  

2 Mose 23:9
„Und bedrücke den Fremdling nicht; denn ihr wisst, wie es den Fremdlingen zumute ist; denn ihr seid Fremdlinge gewesen im Land Ägypten.”

3. Mose19:33-34
„Wenn ein Fremdling bei dir in eurem Land wohnen wird, so sollt ihr ihn nicht bedrücken.
Der Fremdling, der sich bei euch aufhält, soll euch gelten, als wäre er bei euch geboren, und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen im Land Ägypten. Ich, der HERR, bin euer Gott.“

5 Mose 10:18-19
„(Gott,) der der Waise und der Witwe Recht schafft und den Fremdling lieb hat, sodass er ihm Speise und Kleidung gibt. Und auch ihr sollt den Fremdling lieben, denn ihr seid ebenfalls Fremdlinge gewesen im Land Ägypten.“

5 Mose 24:19-21
„Wenn du auf deinem Feld geerntet und eine Garbe auf dem Feld vergessen hast, so sollst du nicht umkehren, um sie zu holen, sondern sie soll dem Fremdling, der Waise und der Witwe gehören, damit dich der HERR, dein Gott, segnet in allem Werk deiner Hände. Wenn du deine Oliven abgeschlagen hast, so sollst du danach nicht die Zweige absuchen; es soll dem Fremdling, der Waise und der Witwe gehören. Wenn du deinen Weinberg gelesen hast, so sollst du danach nicht Nachlese halten; es soll dem Fremdling, der Waise und der Witwe gehören.“

5 Mose 26:12+13
„Wenn du den ganzen Zehnten deines Ertrages vollständig entrichtet hast, im dritten Jahr, dem Jahr des Zehnten, und du ihn dem Leviten, dem Fremdling, der Waise und der Witwe gegeben hast, dass sie in deinen Toren essen und satt werden, dann sollst du vor dem HERRN, deinem Gott, sprechen: »Was geheiligt ist, habe ich aus meinem Haus entfernt und es dem Leviten gegeben, dem Fremdling, der Waise und der Witwe, nach deinem ganzen Gebot, das du mir geboten hast; ich habe deine Gebote nicht übertreten, noch vergessen.”

Sacharja 7:10
„Bedrückt nicht die Witwen und Waisen, auch nicht den Fremdling und den Armen, und keiner sinne Böses in seinem Herzen gegen seinen Bruder!”

Jeremia 7:5-7
„Denn nur wenn ihr euren Wandel und eure Taten ernstlich bessert, wenn ihr wirklich Recht übt untereinander, wenn ihr die Fremdlinge, die Waisen und Witwen nicht bedrückt und an dieser Stätte kein unschuldiges Blut vergießt und nicht anderen Göttern nachwandelt zu eurem eigenen Schaden — dann will ich euch an diesem Ort wohnen lassen, in dem Land, das ich euren Vätern gegeben habe, von Ewigkeit zu Ewigkeit.” 

Jeremia 22:3
„So spricht der HERR: Übt Recht und Gerechtigkeit; errettet den Beraubten aus der Hand des Unterdrückers; bedrückt nicht den Fremdling, die Waise und die Witwe und tut ihnen keine Gewalt an, und vergießt kein unschuldiges Blut an diesem Ort!” 

Hesekiel 22:4, 7
„Du hast dich mit Schuld beladen (…) Darum will ich dich zum Hohn machen für die Heiden und zum Gespött für alle Länder. (…) Man hat in dir Vater und Mutter verachtet, man hat in deiner Mitte dem Fremdling Gewalt angetan, man hat in dir Witwen und Waisen bedrängt.“

Psalm 146:9
„Der HERR behütet den Fremdling; er erhält Waisen und Witwen; aber die Gottlosen lässt er verkehrte Wege gehen.” 

Maleachi 3:5 
„Und ich werde mich euch nahen zum Gericht und will ein schneller Zeuge sein gegen die Zauberer und gegen die Ehebrecher und gegen die Meineidigen und gegen die, welche den Lohn der Tagelöhner verkürzen, Witwen und Waisen übervorteilen und das Recht des Fremdlings beugen und mich nicht fürchten!, spricht der HERR der Heerscharen.“

Matthäus 25:35+40 
„Ich bin ein Fremdling gewesen, und ihr habt mich beherbergt; Wahrlich, ich sage euch: Was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan!“

Hebräer 13:2
„Vergesst nicht, Fremden Gastfreundschaft zu erweisen, denn auf diese Weise haben einige Engel beherbergt, ohne es zu merken!”

Wenn Dir dieser biblische Umgang als Jünger Jesu mit Fremdlingen schwer fällt, fang an zu beten, dass der Herr Dein Herz verändert. Es ist ein Muss!
Wenn Du merkst, dass Du Dich bereits in diese biblische Richtung bewegst, beginne, für Fremdlinge um Dich herum zu beten – und Dich zu kümmern. Weihnachten bietet eine gute Gelegenheit dazu.

Der Herr segne Dich!

Mittwoch, 19. Dezember 2018

Flüchtling Jesus

In diesen Tagen gehen meine Gedanken zu etlichen meiner Freunde, die Weihnachten weit weg von zu Hause verbringen werden. Menschen aus vielen Ländern der Welt haben Kopf und Kragen nur dadurch retten können, dass sie flüchteten. Freunde und Familie, Arbeit, Ausbildung – alles Vertraute mussten sie zurück lassen, um ihr Leben zu retten. Heute leben sie bei uns, sicherer als in ihrer Heimat, aber nicht immer glücklicher. Wenn wir abends mit unseren Familien zusammen sitzen, zusammen essen, zusammen lachen, sitzen viele dieser Flüchtlinge alleine in ihren Unterkünften und hängen ihren Gedanken an ihre Heimat und ihre Familien nach.

Ist uns bewusst, dass Jesus ein Flüchtling war? Kaum war Er geboren, versuchte man bereits, ihn umzubringen. Ein Engel warnte Josef, den Adoptivvater Jesu, und wir lesen im Matthäusevangelium (2:14):

„Da stand er auf, nahm das Kind und seine Mutter bei Nacht mit sich
und entfloh nach Ägypten.“

Jesus war früh in Seinem Leben ein Flüchtling, und in den Jahren die folgten, musste Er viel von dem kennenlernen, was Flüchtlinge heute erleben: Todesgefahr (nicht nur am Ende Seines Lebens), Verfolgung, Ablehnung, Spott und Anfeindung von den Oberen des Volkes und vom Volk selbst. Das alles nicht selten wegen Seiner Glaubensüberzeugung und Seiner Glaubenslehre.

Später segnete Jesus solche, die sich in Seinem Namen um Notleidende gekümmert hatten. Die Gesegneten waren ganz erstaunt und fragten Jesus:

Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen
und haben dich gespeist,
oder durstig, und haben dir zu trinken gegeben?
Wann haben wir dich als Fremdling gesehen
und haben dich beherbergt …?
Und der König wird ihnen antworten und sagen:
Wahrlich, ich sage euch:
Was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt,
das habt ihr mir getan!
(aus Matthäus 25)

Jesus war als Kleinkind ein Flüchtling und hat Sein Leben hindurch Erfahrungen gemacht, die denen der Flüchtlinge ähneln. Jesus versteht das Elend der Flüchtlinge, ihre Einsamkeit, ihre Not, ihre Ratlosigkeit. Und Er segnet die, die in Seinem Namen diesen Menschen dienen.

Kaum eine bessere Zeit als die Weihnachtszeit. "Wie" wir den Fremdlingen dienen, mag ganz unterschiedlich aussehen. Einige Wenige haben vielleicht die Möglichkeit, sie an einem der Feiertage persönlich einzuladen. Andere gehen vielleicht mit Gebäck und Kalender in ihre Unterkünfte. Wieder andere gehen hin und laden sie zu einem Gottesdienst ein. Liebe zu Jesus wird uns einen Weg finden lassen. Das „WIE“ mag dabei unterschiedlich ausfallen.

Wenn Jesus sich mit uns im Himmel unterhalten wird, möchte ich Teilnehmer an diesem Gespräch sein:

Wann haben wir dich als Fremdling gesehen 
und haben dich beherbergt …?
Und der König wird ihnen antworten und sagen:
Wahrlich, ich sage euch: 
Was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt,
das habt ihr mir getan!"

Heute um 19:30 Uhr findet der letzte CCFG Jüngerschaftsabend in diesem Jahr statt. Komm doch mal vorbei - zum wiederholten Mal oder zum Reinschmecken. Vielleicht gefällt's Dir ja.

Calvary Chapel FREIER GRUND
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Herzlich Willkommen! 

Dienstag, 18. Dezember 2018

Gebet im 1. Johannesbrief

In seinem ersten Brief schreibt Johannes einige markante Verse über Liebe zu Gott und Liebe zu den Geschwistern. Liebe und Wahrheit sind in allen Büchern des Apostels Johannes wichtige Themen. Aber in seinem ersten Brief hat er nachdenkenswerte Worte in 2 Verse verpackt. In Kapitel 5 heißt es in den Versen 14+15:

Und das ist die Freimütigkeit, die wir ihm gegenüber haben, dass er uns hört, wenn wir seinem Willen gemäß um etwas bitten. Und wenn wir wissen, dass er uns hört, um was wir auch bitten, so wissen wir, dass wir das Erbetene haben, das wir von ihm erbeten haben.

Johannes wendet sich an solche, die sich klar zu Jesus bekennen. Es geht hier also keineswegs um jeden, der die Sache mit Gott mal testen will und mal seine Wunschliste präsentiert. Es geht um solche, die zur Familie Jesu gehören, die Neuen und die Langzeitler, die Jungen und die Alten, die „Fachleute“ und die „Anfänger“. Wer zu Jesus gehört, ist eingeladen, mit Freimütigkeit – voller Mut – zu Ihm zu kommen. Er wird gehört – und darf sich gewiss sein, das Erbetene empfangen zu haben. Hört sich gut an – aber ist das so?

Ich bekenne, dass ich für viele Anliegen bitte, für die ich keine Erhörung feststellen kann. Woran liegt das, wenn es doch in 1 Johannes 5 heißt, dass Er unsere Bitten hört und erhört?

Gebet ist sicher ein Gebiet, auf dem wir Christen immer Fragen haben, nie auslernen, aber hoffentlich auch immer wieder positive Erfahrungen machen werden. Trotzdem bleiben viele Gebete scheinbar unbeantwortet. Trotz 1 Johannes 5:14+15! Wieso?

Einen wichtigen Satzteil finden wir in Vers 14: „wenn wir seinem Willen gemäß um etwas bitten.“ So viele Gebete bleiben unerhört, weil sie dem Willen Gottes nicht entsprechen. Auf welche Verheißung stützen wir unser Gebet, wenn wir um einen Lottogewinn oder den Sieg unseres Lieblingsteams beten? Solche Gebete sind Wünsche, die keinen Rückhalt im Willen Gottes finden.

Das bedeutet nicht, dass wir nicht für Anliegen beten dürfen, in denen wir uns des Willens Gottes nicht bewusst sind. Aber wir tun gut daran, Gott keine Vorwürfe zu machen, wenn solche Gebete nach unserer Beurteilung nicht erhört werden. Selbst der Sohn Gottes fügte zumindest einem Seiner Gebete den Zusatz hinzu: „nicht mein, sondern dein Wille geschehe.(Lukas 22:42)

In manch anderer Situation mag Gott unseren Glauben testen. Georg Müller, für seinen felsenfesten Glauben und seine Gebetskraft bekannt, betete für die Bekehrung von 5 Personen. Vier bekehrten sich während seiner Lebzeit. Die Bekehrung der letzten Person erlebte Müller nicht mehr mit. Diese Person hat sich nach seinem Tod (eine Quelle spricht vom Tag der Beerdigung Müllers) bekehrt. Lasst uns nicht leichtfertig davon reden, dass Gott unsere Gebete nicht erhört, nur weil es nicht in dem Zeitrahmen geschieht, in dem wir es uns vorstellen.

Vermutlich finden wir einen der hilfreichsten Verse, erhörlich nach Gottes Willen zu beten, in Psalm 37:4, wo es heißt:

Habe deine Lust am Herrn,
so wird er dir geben, was dein Herz begehrt!

Wenn Jesus und Seine Wege unsere Freude sind, wird der Heilige Geist unsere Anliegen in eine Richtung lenken, die Jesu Willen entsprechen. Dann werden wir – nach 1 Johannes 5:14 – nach Seinem Willen beten – und Er wird uns erhören!

Montag, 17. Dezember 2018

Heute, 19:30 Uhr @ CCFG

Herzlich willkommen!

Hanna und Simeon

In einer Woche feiern wir Heiligabend. Einmal vorausgesetzt, dass Heiligabend wirklich am 24. Dezember stattfand (was wahrscheinlich nicht der Fall war) dann war die Woche vorher eine Zeit, in der zwei namentlich genannte Menschen intensiv auf den kommenden Messias warteten: Hanna und Simeon. Über Hanna lesen wir in Lukas 2:36-38:

Und da war auch Hanna, eine Prophetin, die Tochter Phanuels, aus dem Stamm Asser, die war hochbetagt und hatte nach ihrer Jungfrauschaft mit ihrem Mann sieben Jahre gelebt; und sie war eine Witwe von etwa 84 Jahren; die wich nicht vom Tempel, sondern diente Gott mit Fasten und Beten Tag und Nacht. Auch diese trat zu derselben Stunde hinzu und pries den Herrn und redete von ihm zu allen, die auf die Erlösung warteten in Jerusalem.

Die Prophetin Hanna, eine Frau im Alter von ca 105 Jahren, wartete auf den Advent des Messias. Dazu diente sie dem Herrn Tag und Nacht auf verschiedene Weise!

Fasten und Beten wird hier namentlich erwähnt. Was konnte sie anderes tun. Sie wusste nicht, dass sie in ein paar Tagen den Messias sehen würde. Sie wartete – und betete. Gebet ist ein Dienst, so wie Predigen, Evangelisation und den Gemeinderaum sauberhalten ein Dienst ist. Beten dürfen wir alle. Aber solche, die konkret auf etwas warten, die dürfen besonders beten. Das lernen wir von Hanna. Wir warten auf eine Gebetserhörung – und warten und beten weiter. Wir warten aus das Gesundwerden, wenn wir krank sind – und warten und beten weiter. Wir warten auf bessere Tage – und warten und beten weiter. Wir warten auf die Wiederkunft Jesu – und warten und beten weiter.
Hanna wartete, betete weiter – und wurde nicht enttäuscht. Ihr Warten kam zu einem Ende, ihr Beten wurde erhört – auch, wenn sie manchmal sicher mit dem Mut der Verzweiflung gebetet haben mag. Wie wird sie sich gefreut haben, dass sie nicht mit dem Beten aufgehört hatte und dass sie nicht vom Tempel gewichen war. Jetzt erhörte sie der Herr.

Zur ersten Adventszeit war noch ein besonderer Mensch in Jerusalem. In Lukas 2 lesen wir über Simeon, vermutlich ebenfalls ein alter, treuer Diener des Herrn.

25 Und siehe, es war ein Mensch namens Simeon in Jerusalem; und dieser Mensch war gerecht und gottesfürchtig und wartete auf den Trost Israels; (…). 26 Und er hatte vom Heiligen Geist die Zusage empfangen, dass er den Tod nicht sehen werde, bevor er den Gesalbten des Herrn gesehen habe. 27 Und er kam auf Antrieb des Geistes in den Tempel. Und als die Eltern das Kind Jesus hineinbrachten, (…) 28 da nahm er es auf seine Arme, lobte Gott und sprach: 29 Nun, Herr, entlässt du deinen Knecht in Frieden nach deinem Wort! (…) 34 Und Simeon segnete sie (...)

Mit Simeon bewegen wir uns mitten in der Weihnachtszeit. Ein alter Mann – gottesfürchtig und gerecht – nicht perfekt oder fehlerlos. Aber ein frommer Mann, der auf den Messias wartete und sicher war, Ihn noch zu Lebzeiten zu sehen. Warum? Weil er sich festhielt an Gottes Zusagen an ihn. Dann erfüllte Gott Seine Zusagen und brachte Gotteslob auf Simeons Lippen.

Wird er manchmal (leise, still und heimlich) gezweifelt haben? Das wissen wir nicht. Ich persönlich kann es mir zumindest vorstellen. Wird er manchmal die Zusagen / Verheißungen Gottes aus den Augen verloren haben? Das wissen wir auch nicht, aber auch das kann ich mir vorstellen. Hatte Simeon auch schwere Tage, vielleicht Krankheitstage oder andere Problemtage? Darüber berichtet die Bibel nichts; es ist aber mehr als vorstellbar, denn , denn Simeon war ein Mensch wie wir.

Aber er hielt sich fest an den zu Zusagen Gottes. Zu den Verheißungen Gottes kam er immer wieder zurück. Immer wieder stellte er sich neu auf Gottes Wort … und dann kam der Advent: die Ankunft des Messias. Lobpreis an Gott, Segenssprüche über die Nächsten. Das Warten hatte sich gelohnt!

Hanna und Simeon kannten Hebräer 10:35 noch nicht, aber sie lebten danach und wurden überreich gesegnet:

So werft nun eure Zuversicht nicht weg,
die eine große Belohnung hat!

Sonntag, 16. Dezember 2018

Nur Montag, 17.12.2018: CCFG - Männerweihnacht

Männer feiern Weihnachten!
Komm', feier mit!
19:30 Uhr @ CCFG

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss!

Predigttext:
1 Petrus 1:13-25

13 Darum umgürtet die Lenden eurer Gesinnung, seid nüchtern und setzt eure Hoffnung ganz auf die Gnade, die euch zuteilwird in der Offenbarung Jesu Christi.
14 Als gehorsame Kinder passt euch nicht den Begierden an, denen ihr früher in eurer Unwissenheit dientet,
15 sondern wie der, welcher euch berufen hat, heilig ist, sollt auch ihr heilig sein in eurem ganzen Wandel.
16 Denn es steht geschrieben: »Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig!«
17 Und wenn ihr den als Vater anruft, der ohne Ansehen der Person richtet nach dem Werk jedes Einzelnen, so führt euren Wandel in Furcht, solange ihr euch hier als Fremdlinge aufhaltet.
18 Denn ihr wisst ja, dass ihr nicht mit vergänglichen Dingen, mit Silber oder Gold, losgekauft worden seid aus eurem nichtigen, von den Vätern überlieferten Wandel,
19 sondern mit dem kostbaren Blut des Christus als eines makellosen und unbefleckten Lammes. 
20 Er war zuvor ersehen vor Grundlegung der Welt, aber wurde offenbar gemacht in den letzten Zeiten um euretwillen,
21 die ihr durch ihn an Gott glaubt, der ihn aus den Toten auferweckt und ihm Herrlichkeit gegeben hat, damit euer Glaube und eure Hoffnung auf Gott gerichtet seien.
22 Da ihr eure Seelen im Gehorsam gegen die Wahrheit gereinigt habt durch den Geist zu ungeheuchelter Bruderliebe, so liebt einander beharrlich und aus reinem Herzen;
23 denn ihr seid wiedergeboren nicht aus vergänglichem, sondern aus unvergänglichem Samen, durch das lebendige Wort Gottes, das in Ewigkeit bleibt.
24 Denn »alles Fleisch ist wie Gras und alle Herrlichkeit des Menschen wie die Blume des Grases. Das Gras ist verdorrt und seine Blume abgefallen; aber das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit.«
25 Das ist aber das Wort, welches euch als Evangelium verkündigt worden ist.
CCFG
Lobpreis - Gottes Wort!

Abendmahl - Gemeinschaft - Gebet!
Anschließend gemeinsames Mittagessen!
 

Beginn: 10:30 Uhr

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 
(gegenüber dem Medizinischen Zentrum)
57290 Neunkirchen-Zentrum
 
Herzlich Willkommen!

Sonntagszitat:
"Jesus Christus wird dich tiefer und tiefer heiligen, 
bis Jesus dein Alles ist. 
Er stellt uns nicht auf einmal auf die Spitze des Berges, 
sondern es ist ein ständiges Aufwärts- und Abwärtsgehen. 
Heiligung hat niemals eine Grenze erreicht, 
genauso wenig wie eine Ehe mit der Trauzeremonie aufhört. 
Es ist ein Prozess täglich neuer Hingabe, 
täglicher Übung im Glauben und im Gehorsam."

(Corrie ten Boom)