„Wenn Gott dich zu etwas beruft, ruft er dich nicht immer dazu auf, erfolgreich zu sein. Er ruft dich dazu auf, zu gehorchen! Der Erfolg der Berufung liegt bei ihm, der Gehorsam liegt bei dir!“ (David Wilkerson)

Montag, 2. März 2026

Zufluchtsstädte

Eine Zuflucht ist dir der Gott der Urzeit, und unter dir sind ewige Arme. Er hat den Feind vor dir her gejagt und zu dir gesagt: Vertilge!« (5. Mose 33:27)

Zuflucht! – 11x wird dieses Wort in 4. Mose 35 gebraucht, mal für sich, mal in Verbindung mit einem anderen Wort. Es geht um Zufluchtsstädte.

Zufluchtsstädte waren 6 designierte Städte in Israel, zu denen ein Totschläger fliehen durfte, um sich vor Bluträchern zu schützen (Vs 6). Dabei ging es um Tötungen, die ohne Absicht, aus Versehen, geschehen waren (Vs 11). Nun konnte natürlich jeder behaupten, das Ganze sei ein Versehen gewesen. Aber selbst für geflohene Totschläger war ein Gerichtsverfahren nötig (Vs 13). Das Angebot der Zufluchtsstädte galt sowohl den Israeliten als auch Fremdlingen (Vs 15). Scheinbar hatte die Bevölkerung der Stadt ein Maß an Verantwortung, ihrem Ruf als Zufluchtsstadt gerecht zu werden (Vs 25). Allerdings musste sich auch der Geflüchtete an Auflagen halten, nämlich, die Stadt nicht vor einem bestimmten Zeitpunkt zu verlassen. Andernfalls wäre er vor dem Bluträcher nicht mehr geschützt (Vs 26+27). Erst der Tod des gesalbten Hohenpriesters würde das Ende seines Exils bedeuten (Vs 28). Von dieser Regel konnte niemand befreit werden, auch nicht durch Lösegeld (Vs 32).

Die ganze Einrichtung der Zukunftsstädte erinnert an Gottes Plan der Rettung, der noch unbeschreiblich viel größer und gnädiger ist als die Illustration in 4. Mose 35.

  1. Es gibt einen designierten Platz, an dem der Sünder Zuflucht findet: Das Kreuz Jesu. Bei dem Gekreuzigten findet jeder Vergebung und Hilfe, der dorthin flüchtet.
  2. Dabei geht es nicht nur um Sünden aus Versehen, um unbewusste oder verborgene Sünden, sondern um jede große und kleine Sünde, die wir mit uns herumtragen.
  3. Ein gerechtes Gerichtsverfahren / gerechtes Urteil erwartet jeden Menschen, wenn sein Leben auf der Erde zu Ende geht.
  4. Der Platz am Kreuz, die Vergebung durch Jesus wird jedem angeboten, der kommt, dem der zum Volk Gottes gehört und dem Fremden.
  5. Wer die Kraft der Vergebung kennt, wer im Schatten des Kreuzes lebt, hat ein Maß an Verantwortung, dem Zufluchtsuchenden zu helfen.
  6. Der Schutz, die Zuflucht, die Vergebung ist allerdings nur am Kreuz zu finden. Wer nicht im Schatten des Kreuzes lebt, wer nicht in der Nähe Jesu lebt, läuft wie ein verirrtes Schaf von der Herde und dem Hirten weg. Das Kreuz Jesu ist die wahre Zukunftsstätte!
  7. Der Tod unseres Hohenpriesters hat jedes Anrecht des Feindes entkräftet und alle Schuld gelöscht.

Ob die Zufluchtsstädte – auch Freistädte genannt – tatsächlich ein Hinweis auf die Hilfe und Vergebung sein sollen, kann ich nicht mit Bestimmtheit behaupten. Aber die Parallelen dieser Gnadenorte zum Gnadenort auf Golgatha drängen sich förmlich auf.

Ich aber will deine Macht besingen und jeden Morgen deine Gnade rühmen, dass du mir eine sichere Burg warst, und ein Zufluchtsort am Tag meiner Bedrängnis. (Psalm 59:17)

Sonntag, 1. März 2026

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss!


Psalm 3103:1-5
 
1 Von David. Lobe den HERRN, meine Seele, und alles, was in mir ist, seinen heiligen Namen!
2 Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat!
3 Der dir alle deine Sünden vergibt und heilt alle deine Gebrechen;
4 der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönt mit Gnade und Barmherzigkeit;
5 der dein Alter mit Gutem sättigt, dass du wieder jung wirst wie ein Adler.
 
Herzliche Einladung zum Gottesdienst

Anbetung Gebet - Predigt
Gemeinschaft

Gemeinsames Mittagessen

 Wir freuen uns auf dich!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr

Sonntagszitat:

„Christ zu sein ist mehr als nur eine momentane Bekehrung; 
es ist wie ein täglicher Prozess, 
in dem man immer mehr wie Christus wird.“
(Billy Graham) 
 
Wer behauptet, dass er zu Gott gehört, 
soll leben, wie Christus es vorgelebt hat.
(1 Johannesbrief 2:6)