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Samstag, 17. Februar 2018

Geschenke, die bleiben

Geschenke geben oder empfangen wir zu verschiedenen Anlässen – sei es zu Weihnachten, zum Geburtstag oder zu einem Jubiläum. Kürzlich durfte ich in einem Cafe etwas über meinen Glauben sagen und habe vorher noch Süßigkeiten, eine Duftkerze, Mineralwasser, eine Seife und etwas Kleingeld verteilt. Für jedes Geschenk gab es einen Abnehmer.

Niemand hatte das Geschenk verdient. Es war weder Lohn noch Bestechung. Es gab keinen Anlass! Wenn wir etwas geschenkt bekommen, nehmen wir es in der Regel gerne an.
Süßigkeiten ... machen unser Leben angenehm
Duftkerzen ... spenden Licht und angenehmen Duft
Wasser ... löscht unseren Durst
Seife ... wäscht uns sauber
1 Euro ... nicht viel, aber hilft uns weiter
Brot ... stillt unseren Hunger

All diese Dingen halten eine Weile an. Brot ... Wasser ... Seife ... Licht ... aber irgendwann ist’s aufgebraucht.  Alles vergänglich! Trotzdem freuen wir uns, wenn wir Geschenke bekommen.

Interessant ist, dass wir über die vergänglichen Geschenkle unserer Mitmenschen so froh sind. Wenn Gott uns aber Geschenke anbietet, die ewig halten, dann sind wir oft uninteressiert und langsam. Warum sind wir so langsam und zögerlich, ein Geschenk von Gott anzunehmen?

Gott bietet uns Geschenke an, die wertvoll und überlebenswichtig sind. Was sind das für Geschenke, die Gott uns anbietet – die wir weder verdienen, noch kaufen – sondern nur dankbar von Ihm annehmen können?

Gott bietet uns Brot an. Nicht Brot für den Magen, sondern für unsere hungrigen Seelen. Jesus ist Lebensbrot für unsere Herzen.

Jesus sagt: Ich bin das lebendige Brot, das aus dem Himmel herabgekommen ist: das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht (mehr) hungern; Wenn jemand von diesem Brot isst, so wird er leben in Ewigkeit.

Gott bietet uns Wasser an. Nicht für den Durst des Körpers. Jesus ist Lebenswasser für unsere Seele, für unsere Herzen. Viele Menschen gehen bedrückt und niedergeschlagen durchs Leben. Jeder hat sein Päckchen und seine Last zu tragen. Wir alle brauchen mal eine Pause, eine Erfrischung – und Jesus lädt uns ein und sagt: Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke!

Gott bietet uns Reichtum an. Nicht ein 1 Euro Stück oder einen 100 Euro Schein. Gottes Reichtum ist größerer. In Galater Galater 5:22 steht, mit welchem Reichtum uns Gott beschenken möchte: Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.

Gott bietet uns Licht an. Kein Kerzelicht, dass irgendwann verlöscht. Jesus sagt: (Joh 8:12):
Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.

Gott bietet uns Reinigung an. Nicht durch ein Stück Seife. Der Schmutz unserer Sünde MUSS abgewaschen werden. Der geht nicht durch Seife weg. Aber die Bibel sagt (1 Johannes 1:9):
„Wenn wir in Gottes Licht leben, dann reinigt uns das Blut Jesu von aller Sünde.”

Wenn Dein Herz hungrig ist nach Liebe, nach Frieden, nach Heilung und Erneuerung –
Wenn Dein Herz durstig ist nach jemandem, der mit Dir geht und Dir hilft, mit der Last Deines Lebens fertig zu werden –
Wenn Du betreffs Deiner Zukunft in der Finsternis tappst –
Wenn Du Deine Sünde leid bist und loswerden möchtest –
... dann ist Jesus Gottes Geschenk an Dich. Unverdient, kein Lohn – ein Gottesgeschenk.

Alle Geschenke der Erde bleiben zeitlich und nur für dieses Leben. Gottes himmlische Geschenke sind zeitlos – und bleiben bis in die Ewigkeit.

Jeder kann sie empfangen – jeder, der sich entscheidet, Jesu Freund zu werden. Jesus hat uns Gottes ewige Geschenke gebracht und wer zu Jesus kommt, um sie zu empfangen, den schickt Er nicht weg.

Wenn Du mehr Information möchtest über Jesus und Gottes Geschenke an Dich, wenn Du Fragen hast oder einfach mal Menschen kennenlernen möchtest, die leben, was sie glauben, dann laden wir Dich herzlich ein zu unserem morgigen Gottesdienst.

Calvary Chapel Freier Grund 
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude) 
57290 Neunkirchen-Zentrum
  Beginn: 10:30 Uhr  
 
HERZLICH WILLKOMMEN! 
Wir freuen uns auf Dich!

Freitag, 16. Februar 2018

Legende und Nicht-Legende

Interessantes las ich kürzlich über Pelikane. In der Antike rankten sich einige Legenden um diese Vögel. Während der für Mensch und Tier gefährlichen Hungesnot drohten auch die Pelikanküken zu verhungern. Um das zu verhindern, riss sich das Elterntier die Brust auf, fütterte die Nachkommen mit seinem eigenen Blut und starb. Eine Zusatzlegende berichtet, dass der Pelikan auch noch eine Schlange  besiegte. Damit ist der Pelikan zum Bild für Aufopferung und Dienst am Nächsten geworden.

Wenn man weiß, dass es eine Pelikangattung gibt, dessen Gefieder im Kehlenbereich sich zur Brutzeit tatsächlich rötlich färbt – bei einer anderen Gattung rötet sich der Kehlsack wie eine Wunde – und wenn man bedenkt, dass die jungen Pelikane ihr Futter tatsächlich tief aus dem Schnabel der Eltern herausholen, kann man sich vorstellen, wie dieser Mythos entstanden ist.

Ist es verwunderlich, dass man im Pelikan ein Symbol Jesu sah, das auf Abendmahlskelchen, Altären und bis heute auf Grabmälern verwendet wurde? Allerdings ist die Legende vom aufopfernden Pelikan ein Mythos, die Aufopferung Jesu ist bezeugte Tatsache.

Jesus hat tatsächlich sein Blut gegeben. Striemen brannten an Seinem Körper, Dornenwunden bluteten an Seinem Kopf,  Hände und Füße wurden Ihm durchbohrt. Seine Brust wurde geöffnet durch einen Speer in die Seite. Jesus starb und siegte, damit wir leben können.

Er hat den Schuldbrief getilgt,
der mit seinen Forderungen gegen uns war,
und hat ihn weggetan und an das Kreuz geheftet.
Er hat die Mächte und Gewalten ihrer Macht entkleidet
und sie öffentlich zur Schau gestellt
und hat einen Triumph aus ihnen gemacht in Christus. (Kolosser 2:14+15)
Durch seine Wunden sind wir geheilt worden. (Jesaja 53:5)

Bereits im Alten Testament wird in vielfältiger Weise symbolisiert und prophezeit, dass Jesus kommen und sein Blut vergießen wird,

„damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht,
sondern ewiges Leben hat.“ (Johannes 3:16b)

Nette Erinnerung aus der Tierwelt, dieser Pelikanmythos. Gewaltig, was Jesus für uns getan hat. Kein Mythos, sondern erfahrbare Realität. Unser Leben – durch Sein Sterben (und Auferstehen).

Nur Dein Blut – es bringt Vergebung
Nur Dein Tod – er bringt mir Leben
Deine Liebe bringt mich zu dem Gnadenthron!

Donnerstag, 15. Februar 2018

Schluss mit der Kritiksucht (Gastbeitrag)

Florian Wüthrich schrieb vor einigen Jahren einen Artikel, der auf Jesus.ch abgedruckt wurde. Thema: "Schluss mit der Kritiksucht"

Wer ständig aus einer kritischen Haltung heraus agiert, vergiftet sein ganzes Leben. In der Bibel mahnen uns einige Geschichten, dass wir nicht an anderen herumnörgeln sollen. Mirjam, die Schwester Moses zum Beispiel bekam eine Art Lepra, weil sie an ihrem Bruder herumnörgelte.

Diese krasse Geschichte wird im Kapitel 12 des 4. Buches Mose beschrieben. Mirjam macht ihrem Bruder Mose Vorwürfe, weil er eine Äthiopierin geheiratet hat. Sie redet schlecht über ihren Bruder und diese Frau. Sie stiftet Unruhe. Mose ist derweil glücklich und zufrieden. Er stört sich nicht daran. Es heisst dazu in der Bibel: «Mose schwieg dazu. Er war ein zurückhaltender Mensch, demütiger als alle anderen Menschen auf der Welt.» Doch Gott reagierte auf Mirjams kritische Haltung. Er bestrafte sie mit einem Aussatz, der ihre ganze Haut befiel. Für ihre Kritiksucht wurde sie für eine gewisse Zeit mit Lepra bestraft. Eine kritische Haltung vergiftet!

Andere so behandeln, wie ich selbst behandelt werden möchte

Im Matthäusevangelium, Kapitel 7, Vers 1 werden wir aufgefordert, nicht an anderen herumzunörgeln, uns auf ihre Fehler zu stürzen und sie zu kritisieren, es sei denn, wir selbst möchten so behandelt werden. Möchten Sie, dass andere Sie dauernd kritisieren oder über Sie lästern? Wohl kaum.

Der amerikanische Pastor Joel Osteen schreibt in seinem Buch «Ganz einfach glücklich», dass er grundsätzlich nicht schlecht über andere spreche: «Es gibt Personen, die ich nicht verstehe oder mit deren Handeln ich nicht einverstanden bin. Ich würde mich mit ihnen nicht zusammentun, aber ich würde auch nicht negativ über sie reden, ihren Ruf zerstören oder sie schlecht dastehen lassen. Gott wird Menschen, die eine kritische Grundeinstellung haben und gerne Klatsch verbreiten oder Unfrieden säen, nicht fördern. Ich brauche Gottes Schutz. Ich möchte in seinem Schutz geborgen bleiben.» Und weiter ruft Osteen zu einem Perspektivenwechsel auf: «Beschliessen Sie doch jetzt gemeinsam mit mir, keine kritische Einstellung zu haben. Üben sie sich darin, stets das Beste zu sehen. Fangen Sie an, sich auf das Gute zu konzentrieren und geben Sie Ihrem Gegenüber einen Vertrauensvorschuss!»

Die Nachbarin mit der dreckigen Wäsche

Lassen Sie mich dazu eine Geschichte von einem Ehepaar erzählen, die ich neulich gelesen habe: Dieses Ehepaar zog in ein neues Haus. Eines Morgens beim Frühstück schaute die Frau aus dem Fenster und sah, wie ihre Nachbarin Wäsche zum Trocknen an die Leine hängte. Sie bemerkte, dass die Wäsche schmuddelig aussah, und sagte zu ihrem Mann: «Diese Frau weiss nicht, wie man Wäsche sauber bekommt. Ihre Kleider sehen schmutzig aus. Ich frage mich, ob sie überhaupt Waschmittel benutzt.»

Tag für Tag gab sie dieselben Kommentare von sich: «Ich kann es nicht fassen, dass unsere Nachbarin nicht in der Lage ist, ihre Wäsche sauber zu bekommen. Unglaublich, in welch schmutzigen Klamotten diese Leute herumlaufen.»
Ein paar Wochen später schaute die Frau aus dem Fenster und sah, dass die aufgehängte Wäsche strahlend sauber war. Sie staunte nicht schlecht und rief ihren Mann herbei: «Guck mal, Liebling, es ist kaum zu glauben. Sie hat endlich gelernt, wie man richtig wäscht. Ich frage mich, was wohl passiert ist.»
Der Mann lächelte und entgegnete: «Liebling, ich bin heute früher aufgestanden und habe unsere Fenster geputzt.» Wie schmutzig die Wäsche des Nachbarn aussieht, hängt davon ab, wie sauber unser Fenster ist.

Der Apostel Paulus weist darauf hin, als er an seinen Mitarbeiter Titus schreibt: «Für die, die ein reines Gewissen haben, ist alles rein» (Titus 1,15). Wenn Sie nichts in einem positiven Licht sehen können, wenn Sie die Strasse entlangfahren und nur die Schlaglöcher und die Baustellen sehen, wenn Sie nur sehen, was Ihr Chef falsch macht, und nie, was er richtig macht, dann sollten Sie vielleicht Ihr Fenster putzen.

Eine Liste gegen die Kritiksucht

Wenn ich ständig skeptisch bin, habe ich mich vielleicht selbst dazu erzogen, zynisch und sarkastisch zu sein, statt das Beste zu glauben. Aus diesem Grund geraten so viele Beziehungen in Schwierigkeiten. Die Menschen haben die Gewohnheit entwickelt, ihr Gegenüber kritisch zu beäugen.

Wenn auch Sie mit dieser Problematik zu kämpfen haben, dann erstellen Sie doch einmal eine Liste all der Qualitäten, die Sie an Ihrem Partner, Ihren Eltern, Ihrem Chef, Ihren Nachbarn, usw. schätzen. Schreiben Sie die positiven Eigenschaften auf Ihre Liste und lesen Sie diese jeden Tag. Sie werden so automatisch beginnen, sich mehr auf die guten Qualitäten zu konzentrieren. Seien Sie nicht überrascht, wenn sich Ihre Beziehungen zum Guten verändern und Sie sich insgesamt besser fühlen werden.

Mittwoch, 14. Februar 2018

Happy Valentins! Du bist geliebt!

Bis zu unserem ersten 14. Februar im Ausland (14.2.1985) hatten wir keine Ahnung, was Valentinstag überhaupt war. Zu der Zeit war dieser Tag der Verliebten und Liebenden in Deutschland noch weitgehend unbekannt. Dann kam der Augenöffner im Ausland, als wir mit Werbung, Blumen, Karten und Filmen bombardiert wurden.

Sicher für die meisten ein schöner Tag. Ich schreibe bewusst: „für die meisten“, denn garantiert gibt es auch nicht unbedeutend wenige gebrochene Herzen an diesem Tag, deren Hoffnungen und Erwartungen sich nicht erfüllen.

Egal ob Deine Erwartungen erfüllt oder nicht erfüllt werden, Du darfst wissen: Du bist geliebt. Dabei kommt es nicht drauf an, ob Du mit gutem Aussehen, gewinnendem Wesen, Gaben und Talenten, Wohlstand oder Klugheit ausgerüstet bist oder genau auf der Gegenseite all dessen stehst.

Es kommt auch nicht darauf an, ob Du Erfolg hast im Leben, ob Du Gott kennst, Ihm nachfolgst oder Ihn ablehnst. Tatsache ist: Du bist geliebt!

Manche haben (zumindest äußerlich) die Einstellung: „Brauch ich nicht. Seine Liebe für mich kann Gott an jemand anderen verschwenden.“ Eine weitere Tatsache ist: Du kannst es gar nicht verhindern, dass Gott Dich liebt. Die Bibel sagt: „Gott IST Liebe!“ Und weil Gott Liebe ist, darum liebt Er, ob Du das möchtest oder nicht.

Manch ein anderer bezweifelt, dass Gottes Liebe immer noch gilt, nachdem er (oder sie) so mit Gott herumgespielt und Ihn immer wieder enttäuscht hat. Auch das stimmt so nicht ganz. Niemand hat Gott enttäuscht, denn niemand kann Ihn täuschen. Wen man aber nicht täuschen kann, den kann man auch nicht ent-täuschen. Gott wusste von Anfang an, worauf Er sich bei Dir einließ. Glaub’ nicht, irgendetwas in Deinem Leben überrascht Ihn. Er liebt Dich trotzdem und immer noch.  

Gottes Wort offenbart und formuliert von vorne bis hinten die Liebe Gottes zu Dir. Hier einige Aussagen der Bibel zum Thema:

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat. (Johannes 3:16) 

Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte. (Jeremia 31:3) 

"Ich bin der Herr, der barmherzige und gnädige Gott. Meine Geduld ist groß, meine Liebe und Treue kennen kein Ende! (2 Mose 34:6) 

Seine Liebe ist grenzenlos! (Psalm 145:8b) 

Deine Herrschaft hat kein Ende, sie wird bestehen von einer Generation zur anderen. Auf das Wort des Herrn kann man sich verlassen, und was er tut, das tut er aus Liebe. (Psalm 145:13)

Heute hat jeder Grund, sich zu freuen. Du bist geliebt. Geliebt von einem Gott, der Liebe IST und trotz allem liebt!

Happy Valentins!

Ok, wir haben kein Valentins-Dinner heute Abend. Aber wir treffen uns mit dem, der uns liebt: Jesus! Wir singen für Ihn, reden mit Ihm und Er redet zu uns. Wir laden Dich herzlich ein, dabei zu sein.

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (gegenüber dem Ärztehaus)
57290 Neunkirchen
Beginn: 19:30 Uhr

HERZLICH WILLKOMMEN!

Dienstag, 13. Februar 2018

Gebet im Buch Micha

Im Buch Micha tadelt der Prophet – ein Zeitgenosse des Propheten Jesaja – die sündhaften Zustände im Volk Israel. Obwohl er dem Volk zuruft: „Hört!“ beschlossen sie, nicht auf ihn zu hören. Stattdessen berauben die Reichen die Armen, verachten und ignoriern sie die Propheten und folgen gottlosen Leitern und geistlosen Propheten.

Eingestreut in seine Warnreden und Rufe zur Umkehr sind Gottes Verheißungen. Der Messias wird kommen. Sein Kommen wird auch der Unglaube und die Rebellion des Volkes nicht verhindern. Der Messias wird in demütiger Weise kommen, aber Er wird sein Volk erretten und regieren. Das aber scheint das Volk zur Zeit Michas nicht zu interessieren. Viel Klage und viele Wehe muss Micha dem Volk verkündigen. Schließlich kommt es zu einem der äußerst seltenen Verse, die etwas über Gebet ausssagen. Und Micha 3:4 ist keine Ermutigung:

Dann schreien sie zum Herrn; aber er antwortet ihnen nicht,
sondern verbirgt sein Angesicht vor ihnen zu jener Zeit,
weil sie Böses getan haben.

Das gibt es auch: Menschen, die zum Herrn schreien und „zu jener Zeit“ nicht erhört werden ... „weil sie Böses getan haben.“

Man kann förmlich erahnen, wie manch ein Leser jetzt die Hoffnung verlieren will und sich sagt: „Meine Gebete werden auch nicht erhört. Irgendwo muss Sünde in mir stecken. Gott hört mich nicht mehr.

Unbeantwortete Gebete sind nicht immer eine Folge der Sünde. Paulus betete mehrmals, dass Gott ihn von einer Krankheit heilen würde. Zum einen heilte Gott ihn nicht (weil Er Besseres vorhatte), und zum anderen brauchte es mehrere Anläufe, bis Paulus Gottes Stimme diesbezüglich hörte. Auch Hannah flehte sicherlich jahrelang, dass der Herr sie schwanger werden lassen würde. Es dauerte Jahre, bis sie erhört wurde. Israel schrie jahrelang zum Herrn um Befreiung aus der Sklaverei. Erst nach langem Schreien erhörte Gott sie. Nicht immer sind (noch) unbeantwortete Gebete Folge von Sünde. Manchmal prüft Gott unsere Treue, unsere Ausdauer oder unser Vertrauen. Manchmal erhört Er nicht, um uns zu schützen. Aber manchmal „antwortet Er ihnen nicht und verbirgt sein Angesicht vor ihnen zu jener Zeit, weil sie Böses getan haben.“

Gott möchte nicht, dass wir nach Sünde in unserem Leben graben. Er mag es auch nicht, wenn wir Ihm Sünde bekennen, die Er längst vergeben und hinter sich gelassen hat. Micha behauptet auch nicht, dass Gott nie wieder die Gebete Seines Volkes erhören wird. Aber „zu jener Zeit“ zur Zeit der Rebellion und der Leichtfertigkeit – da verbirgt Er sein Angesicht und hört weg.

Lasst uns unseren Weg bewusst mit Jesus gehen. Lasst uns Sünde bekennen und ausräumen, sobald wir sie erkennen. Lasst uns Jesus mit Freude folgen und hingebungsvoll dienen. Lasst uns Ihn lieben, denn Er hat uns zuerst geliebt. Dann hört Er unsere Gebete. Es mag sein, dass Er sie nicht immer sofort erhört, aber er wird reagieren. Wer sein Leben mit Jesus lebt, braucht sich nicht zu fürchten, dass er einmal zum Herrn schreien wird, aber der Herr antwortet nicht, weil Er sein Angesicht verbirgt, weil sie Böses getan haben.

Vielmehr gilt allen, die mit Jesus unterwegs sind die Verheißung aus Psalm 24:3-5:

Wer darf auf den Berg des Herrn steigen?
Und wer darf an seiner heiligen Stätte stehen?
Wer unschuldige Hände hat und ein reines Herz,
 wer seine Seele nicht auf Trug richtet und nicht falsch schwört.
Der wird Segen empfangen von dem Herrn   
und Gerechtigkeit von dem Gott seines Heils.

Montag, 12. Februar 2018

Die tauglichen Untauglichen

Wir wissen es, aber immer wieder muss Gott uns neu erinnern:
Gott sucht sich Menschen, die in den Augen anderer untauglich sind:
  • Moses stotterte
  • David passte die Rüstung nicht
  • Johannnes Markus hatte mal versagt und wurde jetzt von Paulus abgelehnt
  • Timotheus hatte Magengeschwüre
  • Hosea hatte eine Nutte zu Frau
  • Jakob war ein Lügner und Betrüger
  • König David hatte eine außereheliche Affäre
  • König Salomo war zu reich
  • Abraham war zu alt
  • David war zu jung
  • Petrus hatte Angst vor dem Tod
  • Lazarus WAR tot
  • Amos hatte keine Bibelschulausbildung, nur einen normalen Beruf
Wenn wir es doch annehmen könnten: Gott wirkt durch irdene Gefäße

Und noch etwas:
Amos war kein Müßiggänger. Er war nicht faul! Gott rief ihn aus seinem Beruf heraus in Seinen Dienst! Gott war nicht auf der Suche nach jemandem, der gerade mal ein paar Minuten, einen Abend oder ein Wochenende Zeit für Ihn hatte. Er suchte nicht unter denen, die sich langweilten, oder die Urlaub hatten oder keinen Bock hatten, praktisch zu arbeiten.

Gott ruft solche, die im Alltag Treue zeigen, fleißig und bei der Arbeit und die Er dann für Sich einsetzen möchte:
  • Gideon drosch Weizen, als Gott ihn beauftragte
  • Elisa pflügte mit 12 Joch Ochsen, als Gott ihn berief
  • Nehemiah stand als Mundschenk in Diensten des Königs
  • Petrus und Andreas waren Fischer
  • Matthäus: Zollbeamter
  • Amos war Schafzüchter und Obstbauer
Gott ruft keine faulen Leute, die nicht bereit sind, Ihm zu dienen. Er ruft solche, die treu sind und mit beiden Beinen im Leben stehen. Warte nicht darauf, Gott zu dienen, „wenn Du mal Zeit hast!“ Du hast Zeit!  24 Stunden am Tag! Diene Ihm da, wo Du gerade bist, ob du zu Hause arbeitest oder außerhalb des Hauses. DIENE IHM! Warte nicht auf den Feierabend. Diene Ihm VOR Deinem Feierabend und NACH Deinem Feierabend! Diene Ihm während der Arbeitszeit, diene Ihm vor- und nach der Arbeitszeit. DIENE IHM!

Wir denken zu oft: Wenn ich Zeit habe, diene ich Gott. Gottes Denken ist: Du hast die Zeit: Die Zeit ist: Jetzt!

* Eine Predigt zum Thema kann HIER heruntergeladen werden: 

Sonntag, 11. Februar 2018

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Die Sekretärin schaut gedankenverloren aus dem Fenster. Plötzlich kommt der Chef und fragt:
"Was machen Sie Sonntags?"  
"Nichts", sagt sie und lächelt ihren Chef an.
"Dann darf ich Sie daran erinnern, dass heute nicht Sonntag ist."

Autsch!

Heute IST Sonntag! Es tut mir immer leid, wenn ich am Sonntag früh in der Gemeinde bin und sehe, wie sich der Parkplatz füllt mit den Autos der Besucher des gegenüberliegenden Fitness Centers. Hätten die Menschen doch eine Stunde am Sonntag Zeit, um sie Gott zu geben; eine Stunde, um sich um ihre Seele zu kümmern, die - anders als der Leib - ewig lebt. Im Gegensatz zum Chef aus der Anekdote möchte ich ihnen zurufen: "Darf ich Sie daran erinnern, dass heute ... Sonntag ist?!"

Nicht alle gehen sonntags ins Fitness Center. Manche gehen zum Frühschoppen, schauen fern, schlafen aus, brunchen, gehen spazieren oder waschen ihr Auto ... und ihre Seele verdurstet. Ein Mensch, der im Sterben liegt, nimmt kein Durstgefühl mehr war. Sein Körper kann völlig austrocknen - und er merkt es nicht einmal.
Mit der Seele vieler Menschen scheint es ähnlich zu sein. Sie trocknet aus und steht im Begriff zu sterben - und der Mensch merkt es nicht einmal.

Wir bieten Wasser an, das die Seele erfrischt und gesund hält. Wasch Dein Auto, schau fern, geh spazieren  oder schlaf Dich mal richtig aus. Aber vernachlässige Deine (ewige) Seele nicht. Wenn Du keine Gemeinde hast, in der Jesus der Mittelpunkt ist, laden wir Dich herzlich ein, den Gottesdienst mit uns zu feiern! In Psalm 42 heißt es:

Wie ein Hirsch lechzt nach Wasserbächen, 
so lechzt meine Seele, o Gott, nach dir! 
Meine Seele dürstet nach Gott, 
nach dem lebendigen Gott: 
Wann werde ich kommen und vor Gottes Angesicht erscheinen?
Meine Tränen sind meine Speise bei Tag und bei Nacht, 
weil man täglich zu mir sagt: Wo ist nun dein Gott?
Daran will ich denken, und meine Seele in mir ausschütten, 
wie ich dahinzog im Gedränge, 
mit ihnen feierlich dahinschritt zum Haus Gottes 
unter lautem Jubel und Lobgesang, in der feiernden Menge.
Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? 
Harre auf Gott, denn ich werde ihm noch danken 
für die Rettung, die von seinem Angesicht kommt! 


Anbetung 
Predigt
(parallel Kindergottesdienst)
 Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst
 Auf Wunsch Gebet 
Einladung zum gemeinsamen Mittagessen 
Beginn: 10:30 Uhr 

Calvary Chapel Freier Grund 
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude) 
57290 Neunkirchen-Zentrum

HERZLICH WILLKOMMEN!