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Samstag, 10. Februar 2018

Gottes Verheißungen

Gottes Verheißungen brechen nicht zusammen, selbst wenn man sich heftig darauf stützt! Du kannst Gottes Verheißungen nicht brechen, wenn Du Dich daran lehnst:

1. Gottes Verheißung Seiner Gegenwart – Hebräer 13:5
 
Ich will dich nicht aufgeben und dich niemals verlassen!
 
2. Gottes Verheißung Seines Schutzes – 1 Mose 15:1
 
Fürchte dich nicht, Abram, ich bin dein Schild 
und dein sehr großer Lohn!
 
3. Gottes Verheißung Seiner Macht – Jesaja 41:10
 
Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; sei nicht ängstlich, 
denn ich bin dein Gott; ich stärke dich, ich helfe dir auch, 
ja, ich erhalte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit!
 
4. Gottes Verheißung Seiner Fürsorge – 1 Petrus 5:7
 
Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.
 
5. Gottes Verheißung Seiner Führung – Johannes 10:4
 
Wenn er seine Schafe herausgelassen hat, geht er vor ihnen her; 
und die Schafe folgen ihm nach, denn sie kennen seine Stimme.
 
6. Gottes Verheißung Seiner Ziele –  Jeremia 29:11
 
Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, 
spricht der Herr, Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, 
um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben.
 
7. Gottes Verheißung Seiner Ruhe – Matthäus 11:28
 
Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, 
so will ich euch erquicken
 
8. Gottes Verheißung Seiner Vergebung – 1 Johannes 1:9
 
Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, 
so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt 
und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.
 
9. Gottes Verheißung Seiner Güte – Jesaja 54:10
 
Denn die Berge mögen weichen und die Hügel wanken, 
aber meine Gnade wird nicht von dir weichen 
und mein Friedensbund nicht wanken, spricht der Herr, 
dein Erbarmer.
 
10. Gottes Verheißung Seiner Treue – 2. Timotheus 2:13
 
Wenn wir untreu sind, so bleibt er doch treu;  
er kann sich selbst nicht verleugnen.
 
11. Gottes Verheißung Seiner Leitung – Psalm 25:9
 
Er leitet die Elenden in Gerechtigkeit 
und lehrt die Elenden seinen Weg.
 
12. Gottes Verheißung Seiner weisen Planung – Römer 8:28
 
Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, 
alle Dinge zum Besten dienen, 
denen, die nach dem Vorsatz berufen sind.

(Autor: unbekannt; Eigenübersetzung, bearbeitet / w)
 
Morgen feiern wir zusammen den, der uns all diese Verheißungen geschenkt hat. Wir laden jeden herzlich ein, den Gottesdienst mit uns zu feiern!
 
Calvary Chapel Freier Grund 
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude) 
57290 Neunkirchen-Zentrum
Beginn: 10:30 Uhr
parallel Kindergottesdienst
HERZLICH WILLKOMMEN!  Wir freuen uns auf Dich!

Freitag, 9. Februar 2018

Jesus ist anders ... SO anders!

Das wissen wir natürlich, aber es geht uns kaum unter die Haut, weil wir uns Seine Andersartigkeit gar nicht so sehr bewusst machen. Axel Kühner hat sich Gedanken darüber gemacht und zu Papier gebracht. Über Jesu Andersartigkeit schreibt er:

Du stelltest dich zur Ehebrecherin, 
als sich alle von ihr distanzierten.
Du kehrtest bei dem Zöllner, 
als sich alle über ihn empörten.
Du riefst Kinder zu dir, 
als alle sie wegschicken wollten.
Du vergabst Petrus, 
als er sich selbst verdammte.
Du lobtest die opfernde Witwe, 
als sie von allen übersehen wurde.
Du verjagtest den Teufel, 
als alle anderen auf ihn hereingefallen wären.
Du versprachst dem Schächer das Himmelreich, 
als alle ihm die Hölle wünschten.
Du riefst Paulus in die Nachfolge, 
als alle ihn als Verfolger fürchteten.
Du flohst den Ruhm, 
als alle dich zum König machen wollten.
Du liebtest die Armen, 
als alle Reichtum erstrebten.
Du heiltest Kranke, 
als sie anderen aufgegeben waren.
Du schwiegst, 
als alle dich verklagten, verspotteten und auspeitschten.
Du nahmst die Schuld auf dich, 
als alle ihre Hände in Unschuld wuschen.
Du liebtest, 
auch wenn alle abgestumpft und feindselig waren.
Du starbst am Kreuz, 
als alle ihr Passah feierten.
und
Du erstandst vom Tode, 
als alle meinten, alles sei zu Ende.
Dank sei dir. Amen!
Quelle: Axel Kühner, Eine Gute Minute S. 83f

Diese Kontrastsätze nachen uns bewusst, wie anders Jesus war. Gleichzeitig erinnern sie uns daran, dass wir Jesu Gesinnung haben und Seinem Beispiel folgen sollen. Paulus schreibt in Philipper 2:5:

Ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war.

Wenn wir so gesinnt sind wie Jesus und Seinem Beispiel im Leben folgen, dann werden auch wir ganz anders sein, als die Menschen um uns herum – ihnen zum Erstaunen, Gott zur Freude und uns zum Segen!

„Herr, pflanze und nähre in mir Deine Gesinnung.
Hilf mir, sie festzuhalten und zu nähren.
Hilf mir, Dir in Deinen Fußspuren zu folgen.“

Donnerstag, 8. Februar 2018

Liebe Gott und tue, was dir gefällt!

"Liebe Gott und tue, was dir gefällt!“ – da muss man eigentlich erst mal drüber nachdenken. Ist das eine Trickaussage? Stimmt es, was dieser Satz zum Ausdruck bringt oder ist er sarkastisch gemeint. Sollte es nicht eigentlich heißen: „Liebe Gott und tue, was IHM gefällt!“

Es ist der Kirchenvater Augustinus, dem diese Worte zugeschrieben werden. Augustinus hat während seinem Leben als Christ viele gute Dinge gesagt und gelehrt. Bis heute wird er fleißig von allen möglichen Theologen zitiert. Aber hat er recht, wenn er sagt: „Liebe Gott und tue, was dir gefällt“? Ich meine: Ja! Dabei fällt mir der Vers aus Psalm 37:4 ein, wo der Psalmist schreibt:

Habe deine Lust am Herrn;
der wird dir geben, was dein Herz wünscht.“

Außerdem schreibt Paulus in Römer 13:10:

 „Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses;
so ist nun die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.“

Wer seine Lust hat am Herrn, wer sich an Jesus erfreut und sich an seinem Retter satt sieht, was wird sein Herz erfüllen?  Wer seine Lust am Herrn hat, wird mit dem Psalmisten sagen:

Wen habe ich im Himmel außer dir?
Und neben dir begehre ich nichts auf Erden!“ (Ps 73:25 / Schl.Ü.)

Wenn ich nur dich habe,
so frage ich nichts nach Himmel und Erde. (Ps 73:25 / LÜ)

Der Kirchenvater Augustinus hatte vor Seiner Bekehrung ein Leben in Saus und Braus geführt. Dann hatte er Jesus Christus als seinen Erlöser kennen gelernt und lebte fortan nach Seinem Willen. Und Augustinus machte die Erfahrung: „Wer Jesus liebt und seine Lust hat an Gott, dem missfällt, was seinem Herrn missfällt und dem gefällt, was seinem Hern gefällt.“ Wer Jesus liebt, der möchte Ihm gefallen, mehr als sich selbst. Und wenn mein größter Wunsch ist, Jesus zu gefallen, der mich liebt, dann kann ich ruhig tun, was mir gefällt: Mir gefällt es, Jesus zu gefallen.

Viele Fragen in unserem Leben finden in der Aussage des Kirchenvaters Hilfestellung und viele unserer Fragen können durch Psalm 37:4 beantwortet werden: Wenn Jesus die Freude, der Inhalt, die Suche und die Lust unseres Herzens ist, dann fallen manche anderen Dinge von vorne herein weg. Andere werden auf den zweiten oder dritten Platz verwiesen. Wenn die Lust am Herrn meine Freude ist, dann werden die Wünsche meines Herzens von Jesus geprägt und bestimmt. Und diesen Wünschen kann ich dann getrost folgen.

Habe deine Lust am Herrn;
der wird dir geben, was dein Herz wünscht.“

Mittwoch, 7. Februar 2018

Mose, der Psalmschreiber

Nicht alle Lieder oder Gebete, die Mose geschrieben hat, sind in das Buch der Psalemen aufgenommen worden. Aber eins: Psalm 90. Über Psalm 90 wollen wir auch heute Abend in unserem CCFG Jüngerschaftstreffen gemeinsam nachdenken. Dazu ist jeder herzlich eingeladen! Lies den Psalm doch schon mal vorab, denk über die Fragen nach und mach Deine Antworten zu einem Gebet. In Psalm 90 heißt es:

1 Ein Gebet Moses, des Mannes Gottes. Herr, du bist unsere Zuflucht von Geschlecht zu Geschlecht!
  • Findest Du die Aussage über Gott?
 2 Ehe die Berge wurden und du die Erde und den Erdkreis hervorbrachtest, ja, von Ewigkeit zu Ewigkeit bist du Gott!
3 Du lässt den Menschen zum Staub zurückkehren und sprichst: Kehrt zurück, ihr Menschenkinder!
4 Denn tausend Jahre sind vor dir wie der gestrige Tag, der vergangen ist, und wie eine Nachtwache.
  • Welche theologischen Wahrheiten kommen hier zum Ausdruck?
5 Du lässt sie dahinfahren wie eine Wasserflut, sie sind wie ein Schlaf, wie das Gras, das am Morgen aufsprießt;
6 am Morgen blüht es und sprießt, am Abend welkt es und verdorrt.
  • Was erkennst Du hier über Dich und mich?
7 Denn wir werden aufgerieben durch deinen Zorn und schnell hinweggerafft durch deinen Grimm.
8 Du hast unsere Missetaten vor dich hingestellt, unser geheimstes Tun in das Licht deines Angesichts.
9 Denn alle unsere Tage schwinden dahin durch deinen Zorn; wir verbringen unsere Jahre wie ein Geschwätz.
10 Unser Leben währt siebzig Jahre, und wenn es hoch kommt, so sind’s achtzig Jahre; und worauf man stolz ist, das war Mühsal und Nichtigkeit, denn schnell enteilt es, und wir fliegen dahin.
11 Wer erkennt aber die Stärke deines Zorns, deinen Grimm, so wie es der Furcht vor dir entspricht?
  • Hier steht einiges über Gottes Zorn und Gericht. Erkennst Du auch eine Aussage, die uns Menschen nachdenklich machen sollte betreffs unseres Lebens?
12 Lehre uns unsere Tage richtig zählen, damit wir ein weises Herz erlangen!
13 Kehre zurück, o HERR! Wie lange noch? Und hab Erbarmen mit deinen Knechten!
14 Sättige uns früh mit deiner Gnade, so wollen wir jubeln und fröhlich sein unser Leben lang.
15 Erfreue uns so viele Tage, wie du uns beugtest, so viele Jahre, wie wir Unglück sahen.
16 Lass deinen Knechten dein Walten sichtbar werden, und deine Herrlichkeit ihren Kindern!
  • Mindestens 6 Bitten bringt Mose vor den Herrn. Finde sie und mach sie zu Deinen eigenen Anliegen.
17 Und die Freundlichkeit des Herrn, unsres Gottes, sei über uns, und das Werk unsrer Hände fördere du für uns, ja, das Werk unsrer Hände wollest du fördern!
  • Nimm Dir einen Moment und überlege, ob es etwas Wichtigeres gibt im Leben als „die Freundlichkeit des Herrn über Dir und Seinen Segen auf dem Werk Deiner Hände.(17)“ Wenn ja, was ist es? Wenn nein, was schließt Du daraus für Dein Leben an diesem Tag?
Heute Abend wollen wir gemeinsam über weitere Fragen im Psalm nachdenken. Komm, setzt Dich dazu, hör einfach zu – oder mach mit,

Beginn: 19:30 Uhr
Wir freuen uns auf Dich!
Calvary Chapel Freier Grund 
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude) 
57290 Neunkirchen-Zentrum
HERZLICH WILLKOMMEN!

Dienstag, 6. Februar 2018

Gebet im Buch Jona

Im Gegensatz zum vorherigen Buch „Obadja“, das völlig leer war von jeglichem Gebet, wird im Buch Jona Gebet mehrmals erwähnt. Manches versetzt in Erstaunen. In Jona 1:15 beten die Heiden zu Jonas Gott, handeln nach seinem Willen – und Gott rettet sie. Erstaunlich!

In Jona 4:2 betet Jona. Gerade hatte ihn Gott von einem vermutlich qualvollen Tod errettet. Gerade hatte er Gott dienen dürfen in seiner Funktion als Prophet Gottes. Gerade hatte Gott ihn gebraucht um etwa 1 Million Menschen zur Buße zu führen. Und dann jammert er: „Ach, Herr, das ist's ja, was ich dachte, als ich noch in meinem Lande war. Deshalb wollte ich ja nach Tarsis fliehen; denn ich wusste, dass du gnädig, barmherzig, langmütig und von großer Güte bist und lässt dich des Übels gereuen.“ Jona macht Gottes Gnade, Barmherzigkeit, Langmut und Güte zur Begründung für senen Ungehorsam. Er rechtfertigt seine Sünde und bittet Gott um den Tod! Erstaunlich und tröstlich, dass Gott auch mit ihm barmherzig, geduldig und gnädig umgeht und sein Gebet diesmal nicht erhört. Jona bleibt am Leben und Gott geht gütig mt ihm um. Kurz vorher hatte er im Bauch eines Fisches, der ihn verschlungen hatte, zu Gott gerufen (Jona 2:3-10):

Aus meiner Drangsal rief ich zu dem Herrn, und er erhörte mich; aus dem Schoß des Totenreiches schrie ich, und du hörtest meine Stimme! Denn du hattest mich in die Tiefe geschleudert, mitten ins Meer, dass mich die Strömung umspülte; alle deine Wogen und Wellen gingen über mich. Und ich sprach: Ich bin von deinen Augen verstoßen; dennoch will ich fortfahren, nach deinem heiligen Tempel zu schauen! Die Wasser umringten mich bis an die Seele, die Tiefe umgab mich, Meergras umschlang mein Haupt. Zu den Gründen der Berge sank ich hinunter; die Erde war auf ewig hinter mir verriegelt — da hast du, Herr, mein Gott, mein Leben aus dem Grab heraufgeführt! Als meine Seele in mir verschmachtete, gedachte ich an den Herrn, und mein Gebet kam zu dir in deinen heiligen Tempel. Die Verehrer nichtiger Götzen verlassen ihre Gnade; ich aber will dir mit lauter Stimme Lob opfern; was ich gelobt habe, das will ich bezahlen. Die Rettung kommt von dem Herrn!

Jona ist in großer Drangsal, dem Tod nahe. Er erkennt, dass der Herr ihn in die Situation gebracht hatte, in der er jetzt ist. Er fühlt sich verstoßen – betet aber trotzdem. Welch eine Lektion! Wenn wir selbstverschuldet in Not geraten und uns von Gott verlassen und verstoßen fühlen: NICHT ZURÜCKZIEHEN! BETEN! Hätte Jona sich seinem Gefühl der Gottverlassenheit hingegeben, wäre er wohl im Fischbauch verhungert, erstickt, ertrunken ... was auch immer. Aber Jona betete, auch wenn er sich nicht danach fühlte. Und während er betet, ändert sich sein Befinden. Sein Schrei zu Gott bringt Zuversicht in sein Herz. Mit lauter Stimme bringt er Gott Lob – im Bauch eines Fisches, tief im Meer. Der Herr hört! Jona weiß es und ruft aus: „Rettung kommt von dem Herrn!“ Und so ist es: Kaum hat Jona sein Gebet beendet – oder war die Erhörung das Ende des Gebets? – da spuckt der Fisch Jona an Land.

Wir wollen uns durch Gebet im Buch Jona ermutigen lassen:
-         mit Gott zu reden, selbst wenn es wie eine Anklage klingt.
-         unser Herz auszuschütten, auch, wenn wir Gott nicht verstehen.
-         zu beten, auch, wenn wir uns Gott-verlassen fühlen
-         dass Gott Gebet erhört, unsere Seele erfrischt und uns begegnet.


All das erfuhr Jona – aber: Er betete auch! Warum eigentlich nicht?

Montag, 5. Februar 2018

Manda und Teremun

Die Organisation „Open Doors“ berichtet:

Der sonntägliche Kirchenbesuch war seit vielen Jahren Bestandteil von Mandas* Leben. Doch nach einer Predigt Anfang 2017 beschloss sie, Jesus konsequent nachzufolgen und ihr Leben ganz auf ihn auszurichten. Kurz darauf wurde sie getauft und schloss sich einer örtlichen evangelikalen Gemeinde an. Anfangs nahm Mandas Ehemann ihre Entscheidung positiv auf  und erwog sogar, ebenfalls in ihre neue Gemeinde zu gehen. Doch das blieb nicht so.

Drei Monate nach ihrer Taufe veränderte sich etwas. Im Mai 2017 ging sie eines Tages wie gewohnt zur Kirche, doch als sie wieder nach Hause kam, war ihr Mann nicht da. Etwa um 11 Uhr abends kam er betrunken nach Hause. Während sie ihr kleines Kind stillte, übergoss er sie mit Benzin und setzte sie in Brand. Bevor er ging, versperrte er alle Ausgänge. Nachbarn eilten herbei und halfen Manda zu entkommen. Sie brachten Manda mit ihrem Kind ins
Krankenhaus. Für das Baby kam jedoch alle Hilfe zu spät und es starb. Mandas Ehemann wurde verhaftet, aber später auf Kaution entlassen. Seither ist er untergetaucht.

Manda blieb für drei Monate im Krankenhaus. Während sie dort war, kam ihre Mutter nur ein einziges Mal zu Besuch aber nicht, um ihre Tochter zu unterstützen, sondern um ihr zu erklären, dass die Familie nichts mehr mit ihr zu tun haben wolle. Die Mitglieder von Mandas Gemeinde halfen ihr jedoch während ihrer Zeit im Krankenhaus und kümmern sich auch nach ihrer Entlassung aus der Klinik im September weiterhin um sie.

Aufgrund ihrer Verwundungen kann Manda nicht lange in der Sonne arbeiten. Das macht es ihr schwer, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Dank der Hilfe von Unterstützern kann Open Doors Manda über ihre lokale Gemeinde mit zusätzlicher medizinischer Betreuung helfen.

Die HMK (Hilfsaktion Märtyrerkirche), eine weitere Organisation, die sich um verfolgte Christen kümmert berichtet von Teremun, einem jungen Ingenieur. HMK schreibt:

Wir besuchen einen unserer ägyptischen Partner in einem öffentlichen Restaurant. Er ist Anwalt. Es geht um ein sensibles Thema, entsprechend unauffällig verhalten wir uns. Der Anwalt erzählt mit ruhiger Stimme: „In letzter Zeit hat die Willkür der Sicherheitskräfte wieder zugenommen. Insbesondere gegen ehemalige Muslime, die zum Glauben an Jesus Christus gefunden haben. Viele dieser Christen aus islamischem Hintergrund kennen sich gegenseitig und vertrauen nur wenigen Menschen. Zu gross sind die Risiken, zu negativ die gemachten Erfahrungen.“

Der Anwalt bearbeitet diskret und geschickt verschiedene Fälle. Seine Erfolgsquote ist hoch. Die Fälle, die er uns schildert, sind schwer zu verdauen. Sind Menschen wirklich in der Lage, einander so viel Böses anzutun? Er schildert den Fall eines jungen Ingenieurs: „Die Behörden erfanden eine Anklage gegen Teremun* und sperrten ihn zwei Jahre ins Gefängnis. Seine Familie wollte nichts mehr von ihm wissen, weil er ein ‚Abgefallener des Islams‘ ist.“ Der Anwalt erklärt, dass es in Ägypten die Angehörigen seien, die die Häftlinge im Gefängnis mit Nahrung und Medikamenten versorgen würden. Dann sagte er leise: „Die Gefängnisbehörden misshandelten Teremun aufs Übelste, weil er Christ wurde. Sie haben ihm seine Rechte verweigert, ihn verbal eingeschüchtert, ihn ohne Grund in Isolationshaft genommen und ihm Schmerzen zugefügt.“

Teremun sei behandelt worden, als wäre er ein Wesen ohne jegliche Daseinsberechtigung. Doch das habe ihn nicht davon abgehalten, seinen christlichen Glauben auch im Gefängnis zu bezeugen, so der Anwalt. Als er frei gekommen sei, habe er wegen seiner Haftzeit keine Arbeitsstelle mehr erhalten. „Doch wir konnten danach beim nächst höheren Gericht eine Neubeurteilung des Falls erwirken. Dieses Gericht befand, dass der Ingenieur zu Unrecht und bei mangelnder Beweislage inhaftiert wurde. Nun konnten wir rückwirkend einen Freispruch erwirken. Dank seinem nun leeren Strafregister fand er wieder Arbeit.“

Bevor wir uns mit einem Gebet vom Anwalt verabschieden, bitten wir ihn: „Wenn du deine Klienten im Gefängnis besuchst, dann richte ihnen bitte aus, dass sie nicht vergessen sind!

Lasst uns für unsere Geschwister in der Verfolgung beten.
Lasst uns aus ihrem festen Zeugnis Mut schöpfen.
Lasst uns Jesus treu bezeugen – wir können es noch ohne Verfolgung.

* Namen geändert

Sonntag, 4. Februar 2018

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss 

Predigttext heute 
Apostelgeschichte 2:14-41

14 Da trat Petrus mit den anderen elf Aposteln vor die Menge und rief mit Begeisterung: "Ihr Männer von Juda und ihr alle in Jerusalem! Ich will euch erklären, was hier geschieht! Hört mir zu!  
15 Diese Männer hier sind nicht betrunken, wie ihr denkt, es ist ja noch früh am Vormittag.  
16 Nein, es ist das, was Gott durch den Propheten Joël gesagt hat:
17 'In den letzten Tagen werde ich meinen Geist auf alle Menschen ausgießen, spricht Gott. Eure Söhne und Töchter werden prophetisch reden, eure jungen Männer werden Visionen sehen und eure Ältesten Traumgesichte haben.  
18 Sogar auf die Sklaven und Sklavinnen, die mir gehören, werde ich dann meinen Geist ausgießen, und auch sie werden prophetisch reden.  
19 Oben am Himmel werde ich Wunder tun und Zeichen unten auf der Erde: Blut, Feuer und Rauchwolken;  
20 die Sonne wird sich in Finsternis verwandeln und der Mond in Blut, bevor der große und strahlende Tag des Herrn kommt.  
21 Aber jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet.'
22 Männer von Israel, hört zu! Ihr wisst selbst, dass Gott durch Jesus von Nazaret mächtige Taten, Wunder und Zeichen unter euch vollbracht hat. Auf diese Weise hat Gott ihn vor euch bestätigt.  
23 Und diesen Mann habt ihr durch Menschen, die nichts vom Gesetz wissen, ans Kreuz nageln und töten lassen. Allerdings war es so von Gott beschlossen und vorherbestimmt.  
24 Und dann hat Gott ihn aus der Macht des Todes befreit und auferweckt. Wie hätte er auch vom Tod festgehalten werden können, denn  
25 schon David sagt von ihm: 'Ich sehe den Herrn immer vor mir. Er steht mir zur Seite, damit ich nicht falle.  
26 Das macht mein Herz froh und lässt mich jubelnd singen. Selbst im Grab wird mein Leib noch in Hoffnung ruhen,  
27 denn du lässt mich nicht im Tod zurück, überlässt deinen Frommen nicht der Verwesung.  
28 Du hast mir den Weg zum Leben gezeigt. Vor dir zu sein, das macht mich froh.'
29 Liebe Brüder, es sei mir gestattet, ganz offen zu reden. Unser Stammvater David ist gestorben und wurde begraben. Sein Grabmal ist heute noch bei uns zu sehen.  
30 Weil David nun ein Prophet war und wusste, dass Gott ihm unter Eid zugesichert hatte, einen seiner Nachkommen auf seinen Thron zu setzen,  
31 hat er vorausschauend von der Auferstehung des Messias geredet. Von ihm sagte er: 'Er wurde nicht im Tod zurückgelassen, die Verwesung griff seinen Körper nicht an.'
32 Diesen Jesus hat Gott auferweckt. Wir alle sind Zeugen davon.  
33 Nun hat Gott ihn auf den Platz an seiner rechten Seite erhöht. Dort hat er die vom Vater versprochene Gabe des Heiligen Geistes erhalten und ihn jetzt über uns ausgegossen – wie ihr hier sehen und hören könnt.  
34 Denn David ist nicht in den Himmel aufgestiegen. Er hat ja selbst gesagt: 'Der Herr sprach zu meinem Herrn: "Setz dich an meine rechte Seite,  
35 bis ich dir deine Feinde zur Fußbank gemacht habe."'
36 Ganz Israel soll nun mit Sicherheit wissen: Diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt, den hat Gott zum Herrn und zum Messias gemacht."
37 Von diesen Worten waren die Zuhörer bis ins Innerste getroffen. "Liebe Brüder, was sollen wir jetzt tun?", fragten sie Petrus und die anderen Apostel.  
38 "Ändert eure Einstellung", erwiderte Petrus, "und lasst euch auf die Vergebung eurer Sünden hin im Namen von Jesus, dem Messias, taufen! Dann werdet ihr als Gabe Gottes den Heiligen Geist bekommen.  
39 Denn diese Zusage gilt euch und euren Kindern und allen, die jetzt noch weit weg sind. Sie gilt allen, die der Herr, unser Gott, noch hinzurufen wird."  
40 Er redete ihnen lange eindringlich zu und ermahnte sie: "Lasst euch aus dieser schuldbeladenen Generation herausretten!"  
41 Alle nun, die seine Botschaft bereitwillig annahmen, wurden getauft. Etwa 3000 Personen kamen an jenem Tag dazu. 

Anbetung 
Predigt 
(parallel Kindergottesdienst) 
Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst
 Auf Wunsch Gebet
 Einladung zum gemeinsamen Mittagessen
 Beginn: 10:30 Uhr 


Calvary Chapel Freier Grund 
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude) 
57290 Neunkirchen-Zentrum

HERZLICH WILLKOMMEN! 
Wir freuen uns auf Dich!

Sonntagszitat: 
Ohne die Buße zu Gott 
und den Glauben an unseren Herrn Jesus Christus 
kann niemand errettet werden.  
(John C. Ryle)

Ich kenne keine andere Offenbarung Gottes als die 
in Jesus, 
dem für uns Gekreuzigten.

(Wilhelm Busch)