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Samstag, 19. Mai 2018

Macht des Namens

Was steckt in einem Namen? Kommt drauf an! Im Namen eines Regierungsoberhauptes steckt schon einiges an Autorität – zumindes was das eigene Land angeht. Im Namen mancher Manager steckt auch ein ordentliches Stück Macht. Aber auch nur begrenzt. Die Macht unseres Namens ist beschränkt auf die Sphere unseres Einflusses.

In Apostelgeschichte 19 wird uns von jüdischen Beschwörern berichtet. Sie waren nicht gläubig und kopierten wohl einfach, wie Paulus im Namen Jesu mit dämonisierten Menschen umging. „Wir beschwören euch bei dem Jesus, den Paulus verkündigt!“ sagten sie. Das aber funktionierte nicht. Wir lesen weiter, dass „der böse Geist antwortete und sprach: Jesus kenne ich, und von Paulus weiß ich; wer aber seid ihr?“  Tja, und dann kams ganz dicke für die Beschwörer (nachzulesen in Apostelgeschichte 19:13-17) 

Eine alte Geschichte von damals? Irrelevant heute? In der OM Zeitschrift „Global“ wird von sieben Christen berichtet, die in Equador zu einer privaten Gebetsversammlung gingen. Als der Hausbesitzer das Tor schließen wollte, wurden er und seine Mitarbeiterin von drei bewaffneten Banditen festgehalten. Sie wollten alle Wertsachen von dem Team haben und man legte alles zusammen: Geld, Handys, Computer, Gitarre – alles. Als der Teamleiter im Auto um Nachsicht bat da sie Missionare seien, kam einer der Banditen und nahm ihm Geld und Autoschlüssel ab. Ein weiteres Teammitglied sagte daraufhin laut: „Im Namen Jesus, beruhigt euch!“ Kurz darauf ließen die Banditen, deren Plan bis dahin so gut aufgegangen war und die bereits alles in ihren Händen hatten, alles fallen und rannten fort. Nichts wurde gestohlen! 

Solche Berichte sind keine Einzelfälle, denn der Name Jesu steht für Macht, Autorität, Sieg, Herrschaft. Sich dort aufzuhalten, wo der Name Jesu geehrt wird oder den Namen Jesu zu ehren, wo er nicht geehrt wird, das gefällt dem Herrn. Wir halten uns an Ihn, dessen Name der höchste und mächtigste Name ist. In Apostelgeschichte 4:12 und 10:43 heißt es über Jesus:
 
„Im ganzen Himmel gibt es keinen anderen Namen,
den die Menschen anrufen können, um errettet zu werden.“
Von diesem bezeugen alle Propheten, dass durch seinen Namen
alle, die an ihn glauben, Vergebung der Sünden empfangen sollen.“
 
Und Paulus ergänzt in Philipper 2:9-11:
 
„Darum hat ihn Gott auch über alle Maßen erhöht
und ihm einen Namen verliehen, der über allen Namen ist,
damit in dem Namen Jesu sich alle Knie derer beugen,
die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind,
und alle Zungen bekennen, daß Jesus Christus der Herr ist,
zur Ehre Gottes, des Vaters.“
 
Jesu Name verkündigt! Jesu Name proklamiert! Jesu Name erhoben! Jesu Name gepriesen! 
 
Sein Name hat keinen eingeschränkten Machtradius. Sein Name hat keinen limitierten Zuständigkeitsbereich! Sein Name bedeutet Macht im Himmel, auf Erden und unter der Erde. In der sichtbaren Welt und in der unsichtbaren.  Jesus! – Immanuel! – Gott mit uns! 
 
Ich schäme mich nicht zu bezeugen, dass Jesus Christus mir mehr bedeutet als alles andere auf der Welt. Mehr als mein eigenes Leben. Mit allen andren Jesusjüngern weltweit freue ich mich, denn die Zeit wird kommen und wir werden ihn sehen, wie er ist!“ (1 Johannes 3:2)
 
Lied "Power in the Name" im Seitenfenster passend zum heutigen Eintrag!

Freitag, 18. Mai 2018

Stolz

Irgendwann sagt ein Freund zum andern: „Heute kommt mein neues Buch auf den Markt!“ „Was?“ erwidert der Angesprochene. „Du bist unter die Autoren gegangen? Worum, geht’s denn?“ Prompt kommt die Antwort des Freundes: „Titel des Buches lautet: ‚Die zwei demütigsten Menschen der Welt ... und wie ich den Anderen fand“ – Gelächter!

Stolz – eine überaus mächtige Waffe des Feindes Gottes. Eine Waffe, die Satan fast bis zur Unsichtbarkeit verfeinert hat. Geräuschlos, verkleidet, akzeptabel, berechtigt, leise ... auf alle mögliche Weise versucht er, Stolz in unsere Herzen zu säen. Und wenn er nicht wirklich weiterkommt, dann macht er uns demütig ... satanisch demütig. Wir sind dann so stolz auf unsere Demut, dass wir uns gar nicht vorstellen können, dass sich Stolz in unserem Herzen versteckt.

In einem Buch las ich folgende Begebenheit:

Wer glaubt nach einer kurzen Buße von Stolz befreit zu sein, betrügt sich selbst. Es gibt eine Geschichte von einem Missionar in Indien, der predigte, dass Jesus für die Sünder gekommen sei und immer wieder das Wort Sünder betonte. Nach einer Predigt kam einer zu ihm und sagte: „Also es tut mir leid, aber Jesus ist für mich nicht gekommen!“ Der Missionar antwortete: „Wieso nicht?“ Der andere erklärte: „Weil ich kein Sünder bin.“ Darauf fragte der Missionar: „Ja hast du noch nie gelogen?“ „Nein, noch nie!“ „Warst du deinen Eltern nie ungehorsam?“ „Nein, nie!“ „Und deiner Frau warst du nie untreu?“ „Nein, nie!“ „Hast du nie nach einer anderen Frau lüstern geschaut?“ „Nein, nie!“ Schließlich wollte der Missionar wissen: „Bist du sehr stolz darauf?“ Da antwortet der Mann „Ja!“

Diesem guten Mann war nicht bewusst, dass seine vermeintliche Perfektion zu seinem größten Problem wurde: Stolz.

Stolz ist die Ursünde der sichtbaren und unsichtbaren Welt. Satans Herz erhob sich. Er war nicht mehr zufrieden mit dem Segen, mit dem Gott ihn beschenkt hatte. Er wollte mehr. Er wollte auf Gottes Thron. Er wollte sein, wie Gott. Und er wurde zum ersten gefallenen Engel und zum Fürsten der Finsternis.

Was ihn zu Fall brachte, setzt er seither erfolgreich unter den Menschen ein. Mit dem falschen Versprechen „Ich werdet sein wie Gott“ kitzelte er Evas Lust, zu werden wie Gott. Das war noch nicht die Sünde. Das war Versuchung zur Sünde. Aber Eva gab nach, das war Ungehorsam. Sie wollte sein wie Gott und wurde mit ihrem Mann zum Kind Satans. Stolz!

Der große König David bat Gott:

Erforsche mich, o Gott, und erkenne mein Herz;
prüfe mich und erkenne, wie ich es meine;
und sieh, ob ich auf bösem Weg bin,
und leite mich auf dem ewigen Weg! (Psalm 139:23+24)

und weiter in Psalm 19:13:

Verirrungen - wer bemerkt sie?
Von den verborgenen Sünden sprich mich frei!

Und Jesus spricht in Matthäus 11:29:

Nehmt auf euch mein Joch, und lernt von mir!
Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig,
und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen.

Jesus ist unser Vorbild. Von Ihm lernen wir, was Demut ist. Nicht, sich demütig – oder „nicht stolz“ zu fühlen ist die Antwort. Sondern Jesu Joch auf uns zu nehmen und Ihm zu folgen – das bringt Demut in unser Leben und Ruhe in unser Herz!

Herzliche Einladung zum Frühgebet @ CCFG
Jeden Freitag, 6 - 7 Uhr (anschließend Frühstück)
- kürzere Teilnahme möglich - 

Donnerstag, 17. Mai 2018

Flüchtlinge, Ramadan und wir Christen

FÜR alles dankbar sein? Darum ging’s im Eintrag gestern. Ja, das hat uns Gott tatsächlich als Seinen Willen offenbart. Da bleiben sicher Fragen offen. Aber egal ob wir eine Antwort auf unsere Fragen finden oder nicht – Gott wird Epheser 5:20 weder umschreiben noch aufheben.

Ramadan – der islamische Fastenmonat hat gestern begonnen. Mehr als noch vor 5 Jahren ist der Islam auch hier bei uns ins Bewusstsein gerückt. In der Politik beschäftigt man sich mit dem Islam, in Schulen, an Arbeitsplätzen und an vielen anderen Stellen im gesellschaftlichen Leben. Manche sind verunsichert, andere haben Angst und eine große Anzahl unserer Bürger schimpft und klagt, was das Zeug hält.

Irgendwo hab ich dafür ein Maß an Verständnis. Denn dass der Humanismus versagt hat, ist schon lange offensichtlich. Mitmenschlichkeit: Ja – aber nicht den anderen gegenüber! Und Muslimen gegenüber schon gar nicht. In einer Welt, in der sich fast jeder selbst der Nächste ist, sind Schimpfen und Klagen, verletzende Beiträge in sozialen Medien und nichtoffenbarte und doch vorhandene Antipathien im Herzen nicht verwunderlich, sondern verständlich.

Völlig unverständlich ist allerdings, wenn Jesusjünger hier im Strom der Klagen und des Schimpfens mitschwimmen. Das ist antibiblisch und antichristlich. Einige Verse, die uns darauf hinweisen finden wir hier:

Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, welche euch beleidigen und verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel seid. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt es regnen über Gerechte und Ungerechte. Denn wenn ihr die liebt, die euch lieben, was habt ihr für einen Lohn? Tun nicht auch die Zöllner dasselbe? Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr Besonderes? Machen es nicht auch die Zöllner ebenso? Darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer Vater im Himmel vollkommen ist! (Matthäus 5:44-48)

Immer wieder liest man Beiträge von Christen, die so um das Diesseits bemüht sind, dass sie scheinbar das Jenseits vergessen. Zumindest sind ihre Beiträge extrem diesseitslastig. Immer wieder gibt es Kommentare, die sich einseitig um die irdisch-politische Heimat drehen, statt der himmlischen Heimat.

Vor Jahren wollte man Auslandsmission wegargumentieren, indem man auf die Ausländer verwieß, die "Gott in unser Land gebracht" hatte. Nicht, dass man versuchte, sie zu erreichen, aber sie waren ein willkommenes Alibi, nicht „gehen“ zu müssen, sondern „bleiben“ zu können. Heute hat der Herr Menschen in unser Land gebracht, die in ihren Heimatländern nie das Evangelium von Jesus gehört haben und es auch kaum hören würden – und viele Christen klagen, dass diese unser Land bevölkern. „Unser Land?“ – Ja! Unser Land! Aber wir Christen haben eine doppelte Staatsbürgerschaft und unsere erste Heimat ist im Himmel, nicht auf der Erde. Darum täten wir gut daran, unsere erste (himmlische) Heimat im Blick und af den Lippen zu haben und möglichst viele dorthin mitzunehmen, anstatt zu klagen und daraufhin zu arbeiten, dass die Menschen, die der Herr zu uns geführt hat, wieder in ein Land zurückgehen, in dem sie kaum eine Chance haben, von Jesus zu hören, geschweige denn, für Ihn zu leben.

Lasst uns Friedensaktivisten sein für Jesus und unsere ewige Heimat. Dafür gibt es so viel zu tun, dass für Klagen, Jammern und politischen Aktivismus für unser irdische Heimat kaum Zeit bleiben wird. Hier sind wir sowieso nur Pilger und Fremdlinge! (Nicht meine Worte / 1 Petrus 2:11)

Lasst uns beginnen, Epheser 5:20 umzusetzen und für alles dankbar zu sein – auch für die Dinge, die uns nicht so gut gefallen. Wenn Gott die Kontrolle hat, haben wir allen Grund, dankbar zu sein.

Statt Zeit zu verschwenden mit Klagen und Politisieren schlage ich vor, die Zeit mit Gebet zu verbringen. Gestern hat die islamische Fastenzeit begonnen. Seit 25 Jahren beten Christen weltweit in diesem Monat für Gottes Wirken in der Islamischen Welt. Und Gott erfreut sich an dieser Gebetsbewegung und erhört – Jahr für Jahr. Das ist lohnenswert!

Gebetsheft bestellen / runterladen HIER

Mittwoch, 16. Mai 2018

Dankbar FÜR alles?


„Sagt allezeit Gott, dem Vater, Dank für alles,
in dem Namen unseres Herrn Jesus Christus!“
(Epheser 5:20)

Der Vers ist eine ganz harte Nuss. Und ich meine, am Besten ist es, wenn der Heilige Geist Menschen daran erinnert – und nicht wir einander. Da hat Klaus-Werner grad seinen Wagen geschrottet ... Dankbar für alles?  Da verliere ich im Taxi das Portemonnaie. Zwar ist Ausweis mit Adresse drin, aber zurück krieg ich nichts. Im Gegenteil – die Visakarte wurde benutzt. Dankbar für alles?  Da schlage ich mich schon seit Wochen mit heftigen Rückenschmerzen rum. Dankbar für alles? Der Vater des Freundes ist kürzlich verstorben. Geh ich hin und erinnere ihn, für alles dankbar zu sein? Ja, eine harte Nuss, dieser Vers. Und daran erinnern kann der Heilige Geist viel besser als wir, denn Er wählt immer den richtigen Zeitpunkt.

In ihrem Buch „Lola Gola“ bekennt die Autorin, Maria Luise Prean-Bruni:

Heute weiß ich, dass Jesus aus jedem Minus in meinem Leben ein Plus gemacht hat und alles für die Entwicklung meines Herzens wichtig war.

  • Nie hätte ich Jesus als meinen Arzt kennengelernt, wäre ich nicht krank gewesen.
  • Nie hätte ich Jesus als meinen Befreier kennengelernt, wäre ich nicht gebunden gewesen.
  • Nie hätte ich Jesus als meinen Erlöser kennengelernt, wäre ich nicht schuldig gewesen.
  • Nie hätte ich Jesus als meinen besten Freund kennengelernt, wäre ich nicht einsam gewesen.
  • Nie hätte ich Jesus als meinen Versorger kennengelernt, wäre ich nicht arm gewesen.
Besonders schwer fiel mir das Danken in der Zeit nach dem Tod meines Mannes. Es waren harte Gehorsamsschritte. Jeden Morgen, bevor ich aufstand, entschied ich mich für das Leben und den Segen (entgegen meinen Gefühlen, für die der Tod besser zu sein schien). Ich dankte Gott für die Verheißung aus Psalm 23:1, dass der Herr mein Hirte im Heute und Jetzt ist und mir nichts mangeln wird. Mein Mann sagte mir in den Wochen vor seinem Heimgehen immer wieder: „Maria, Gott ist gut und macht keine Fehler!“ Wie eine Schallplatte liefen diese Worte permanent in mir ab. 

Heute erkenne ich die Wahrheit und Güte Gottes. (...) Gottes Wege sind viel höher als unsere Wege und seine Gedanken sind höher als unsere Gedanken. Wir können für und in allem danken, auch wenn wir die Situation nicht verstehen, nicht mögen und dafür nicht gebetet haben. Gott ist gut und macht keine Fehler.

Nicht jeder muss so tief durch wie die Autorin. Aber wir alle haben in tragischen Situationen gesteckt, wo wir verzweifelt waren. Paulus schreibt auch nicht, dass wir über alles glücklich sein sollen. Für alles zu danken bestätigt Gott, dass ich ihm vertraue – sehend oder blind. Das ich mich auf Ihn verlasse, ob ich es verstehe oder nicht.

Dankbar sein in allem beginnt auch nicht bei einer unheilbaren Krankheit, permanenten Schmerzen oder dem Tod eines Freundes. Es beginnt heute, wenn ich Gott danke für das Regenwetter, auch wenn ich für Sonne geplant hatte ... wenn ich Gott danke, wenn mir der Computer abgestürzt ist ... wenn ich Gott danke, dass ich im Stau stecke. Alles, was Gott in meinem Leben zulässt, hat das Ziel, mich Jesus ähnlicher zu machen; geduldiger, liebevoller, glaubensvoller, himmlisch gesinnter.

„Sagt allezeit Gott, dem Vater, Dank für alles,
in dem Namen unseres Herrn Jesus Christus!“
(Epheser 5:20)

Eine harte Nuss! Aber ein himmlischer Weg zur praktischen Heiligung!

Herzlich laden wir Dich ein, heute Abend mit uns die Jüngerschaftsstunde zu besuchen. Wir treffen uns um 19:30 Uhr, Bitzegarten 5. Gottes Wort, Gebet, Gemeinschaft, Lobpreis - das sind die Bausteine, die uns helfen, Jesus gemeinsam nachzufolgen.
 
Calvary Chapel Freier Grund

Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude) 

57290 Neunkirchen-Zentrum 

Beginn: 19:30 Uhr




HERZLICH WILLKOMMEN!
Wir freuen uns auf Dich!
 

Dienstag, 15. Mai 2018

Gebet im Matthäus Evangelium

Nachdem wir uns Aspekte über Gebet in 39 Büchern des Alten Testaments angeschaut haben, steigen wir heute ein in die 27 Bücher des Neuen Testaments. Gebet im ersten Evangelium: Matthäus. Während wir im AT in manchen Büchern Worte wie Gebet, beten, bitten, Opfer oder Lob gar nicht gefunden haben, fließt das Matthäus Evangelium über mit herrlichen Aussagen zum Thema. Allein Matthäus 26:39-44 enthält eine Fülle von Impulsen.

39 Und er ging ein wenig weiter, warf sich auf sein Angesicht, betete und sprach: Mein Vater! Ist es möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht wie ich will, sondern wie du willst! 40 Und er kommt zu den Jüngern und findet sie schlafend und spricht zu Petrus: Könnt ihr also nicht eine Stunde mit mir wachen? 41 Wacht und betet, damit ihr nicht in Anfechtung geratet! Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach. 42 Wiederum ging er zum zweiten Mal hin, betete und sprach: Mein Vater, wenn dieser Kelch nicht an mir vorübergehen kann, ohne dass ich ihn trinke, so geschehe dein Wille! 43 Und er kommt und findet sie wieder schlafend; denn die Augen waren ihnen schwer geworden. 44 Und er ließ sie, ging wieder hin, betete zum dritten Mal und sprach dieselben Worte.

Der Gedanke, der uns primär beschäftigen soll ist die Tatsache, dass Jesus 3x das gleiche Gebet sprach. Ganz kurz, klar und ohne Schmuck. Dreimal das Gleiche – und Er ist der Gottessohn!

Wie oft wundern wir uns, wenn Gott unsere Gebete nach dem zweiten Anlauf nicht gleich erhört. Wie schwer fällt es uns, anzuhalten im Gebet. Und wie schwer, eine Gebetserhörung immer davon abhängig zu machen, ob sie dem Willen des Vaters entspricht. Der Apostel Paulus kann uns hier als Vorbild dienen. Wie Jesus betete er wiederholt für dasselbe Anliegen. Wie Jesus drei mal. Dann antwortete ihm der Herr und erklärte ihm, dass er aufhören kann zu beten. Aber bis die Antwort kam, hatte er gebetet. Georg Müller betete 52 Jahre für die Bekehrung eines Freundes. Der bekehrte sich auch – aber erst nach Müller Tod. Müllers Anhalten am Gebet hatte sich ausgezahlt.

Im Matthäus Evangelium werden wir durch Jesu Vorbild ermutigt, „dran zu bleiben“ im Gebet. Jesus spricht von „nicht mal eine Stunde“. Eine Stunde private Zeit mit Jesus ist schon eine Herausforderung. Eine Stunde gemeinsames Gebet sollte uns leichter fallen. Tatsache ist, dass wir das eine wie das andere  verlernt haben. Tatsache ist daher auch, dass wir die Tuchfühlung mit Gott verloren haben. Jesus wurde in Seinen Gebetskämpfen mächtig gestärkt. Paulus erhielt Antwort und Zuspruch vom Herrn. Georg Müller blieb dran im Gebet und betete Seelen in den Himmel hinein.

Im Matthäus Evangelium macht Jesu Vorbild uns Mut, weiter zu beten. Auch ein drittes Mal für dasselbe Anliegen, auch ein viertes, fünftes oder sechstes Mal. Solange, bis Gott die Antwort sendet.

Lass Dich ermutigen: Der Herr erhört Gebet. Früher im selben Evangelium verspricht Jesus Seinen Jüngern:

Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden;
klopft an, so wird euch aufgetan!
Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet;
und wer anklopft, dem wird aufgetan.
(Matthäus 7:7+8)

Darum: Halte an am Gebet! Gott erhört Gebet!

Montag, 14. Mai 2018

Er hat alles wohlgemacht!


So viele Begegnungen und Erfahrungen in nur einem Kapitel des Markus Evangeliums. Kapitel 7 beginnt mit einem weiteren Angriff der Pharisäer. Vielleicht war man müde geworden, Jesus anzugreifen. So greift man das Verhalten Seiner Jünger an, wendet sich aber an Jesus. Der macht sie mit einer kurzen Antwort scheinbar sprachlos.

Ein Weilchen später brauchen Seine Jünger selbst Nachhilfe, weil sie mal wieder einige scheinbar offensichtliche Lektionen nicht begriffen hatten.  Jesus gibt ihnen die Erklärung.

Dann geht Jesus mit Seiner Truppe weiter und wird von einer Frau aus Syro-Phönizien gesucht. Sie möchte, dass Jesus ihre von Dämonen geplagte Tochter befreit. Jesus tut es. Dann schließt sich die Heilung eines Taubstummen an.

Wo Jesus war, waren (fast) immer Menschen, die Ihn begleiteten. So auch diesmal. Einiges hatten sie mitbekommen. Nach der Heilung des Taubstummen erstaunte die Menge in höchstem Maß und kann nur noch bewundernd ausrufen: „Er hat alles wohl gemacht!“

Alle, die mit Jesus untgerwegs sind, werden zum selben Schluss kommen. „Er hat alles wohl gemacht!“ So ist Jesus! Getrieben von Barmherzigkeit, Liebe, Milde, Vergebung, Hilfe und Verständnis. Natürlich hat die Menge, die am Ende von Markus 7 diese bewundernden Worte ausruft, bereits das Endergebnis vor Augen: ein geheilter Taubstummer. Das haben wir heute nicht immer. In unserem Leben mit Jesus, auf unserem Weg mit Jesus, sind wir noch nicht am Ende angekommen. Wir müssen uns also orientieren an dem, was wir von Jesus wissen, wie wir Ihn kennengelernt haben und was er uns versprochen hat.

David war in der gleichen Situation wie wir. Er kannte Seinen Herrn, aber er war noch nicht am Ende des Weges angekommen. In Psalm 37:5 schreibt er dennoch: 

„Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn, 
Er wird's wohlmachen!“  

Andere übersetzen: Er wird es vollbringen. Er wird handeln. Er wird es richtig machen.

Wer mit Jesus unterwegs ist, weiß – auch wenn er noch nicht am Ende des Weges angekommen ist – dass Jesus alles wohl machen wird. Ich selbst kann es vielfältig bezeugen!

Warum halten unzählige Christen in Ländern der Verfolgung für ihren Glauben aus? Sie wissen: „Er wird's wohlmachen!“
Warum halten Eltern an Jesus fest, deren Kinder mehr Kummer als Freude bereiten? Sie wissen: „Er wird's wohlmachen!“
Warum sagen sich Langzeitkranke nicht vom Glauben ab, sondern halten Jesus die Treue? Sie wissen: „Er wird's wohlmachen!“

Und sie erfahren es! Oft bereits im (nicht immer einfachen) Leben auf der Erde. Wer mit Jesus unterwegs ist, erfährt nicht selten, dass Jesus es bereits hier zu einem guten Ende bringt. Menschen werden gläubig, Ehen und Familien werden erneuert, Kranke werden gesund, erfahren Erleichterung oder werden in ihrer Krankheit getragen, Arbeitssituationen ändern sich, Kinder kommen zu ihren Eltern zurück, Türen im Leben öffnen sich, Fragen werden beantwortet, Probleme gelöst! „Er hat alles wohl gemacht!“

Aber selbst dann, wenn die Hilfe auszubleiben scheint – selbst dann! – wissen Menschen, die mit Jesus unterwegs sind, dass sie ihre Wege, Nöte, Fragen und alles andere im Leben mit Jesus besprechen können, und „dass Er es wohlmachen wird!“

Bist Du mit Jesus unterwegs? „Befiehl Jesus deine Wege und hoffe auf ihn, Er wird's wohlmachen!“ Das ist kein billiger Zuspruch oder schneller Trost. Das ist die Erfahrung von Millionen, die sich auf Gottes Versprechen stützen und Jesus rückhaltlos vertrauen, weil sie mit Ihm unterwegs sind.

Sonntag, 13. Mai 2018

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Ende

Predigttext
Apostelgeschichte 6:1-7

1 In jenen Tagen aber, als die Zahl der Jünger wuchs, entstand ein Murren der Hellenisten gegen die Hebräer, weil ihre Witwen bei der täglichen Hilfeleistung übersehen wurden. 2 Da beriefen die Zwölf die Menge der Jünger zusammen und sprachen: Es ist nicht gut, dass wir das Wort Gottes vernachlässigen, um bei den Tischen zu dienen. 3 Darum, ihr Brüder, seht euch nach sieben Männern aus eurer Mitte um, die ein gutes Zeugnis haben und voll Heiligen Geistes und Weisheit sind; die wollen wir für diesen Dienst einsetzen, 4 wir aber wollen beständig im Gebet und im Dienst des Wortes bleiben! 5 Und das Wort gefiel der ganzen Menge, und sie erwählten Stephanus, einen Mann voll Glaubens und Heiligen Geistes, und Philippus und Prochorus und Nikanor und Timon und Parmenas und Nikolaus, einen Proselyten aus Antiochia. 6 Diese stellten sie vor die Apostel, und sie beteten und legten ihnen die Hände auf. 7 Und das Wort Gottes breitete sich aus, und die Zahl der Jünger mehrte sich sehr in Jerusalem; auch eine große Zahl von Priestern wurde dem Glauben gehorsam.


CALVARY CHAPEL FREIER GRUND
Im Bitzegarten!
Lieder - Gebet - Gottes Wort!
Kindergottesdienst!
Gemeinschaft!
Heute kein gemeinsames Mittagessen!
Beginn: 10:30 Uhr

Wir laden alle herzlich ein!
Calvary Chapel Freier Grund 
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude) 
57290 Neunkirchen-Zentrum
Sonntagszitat: 
„Die beste Bibelübersetzung verdanke ich meiner Mutter. 
Sie übersetzte die Bibel in das Leben."
(John Thiessen)

Aller Dienst der Gemeinde Jesu soll ein Loblied sein
auf die schöpferische Barmherzigkeit Gottes.
 
 (Friedrich von Bodelschwingh)