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Samstag, 10. März 2018

Wie oft trainieren?

Kürzlich fing ich folgenden Satz auf:

"Wir trainieren hier jeden Tag. Das alles für einen Tag, um dann an der Spitze zu stehen."

Die Winterolympiade 2018 in Korea ist seit Kurzem zu Ende. Es war ein Eiskunstläufer, der die Aussage machte. Täglich musste er trainieren. Tägliches Trainieren ließ ihn gut werden in seinem Fach und machte ihn zu einem Gewinner. Seine Aussage erinnerte mich an das Gespräch zwischen einem Pianisten und einem Bewunderer. Der Fan fragte den Meister, wie oft er denn übe? "Täglich!" kam die Antwort. Jeden Tag mehrere Stunden. "Und wenn Sie einen Tag ausfallen lassen?" war die nächste Frage? "Dann merke ich es am nächsten Tag?" "Und zwei Tage ohne Übung?" - "Dann merkt es meine Frau!" "Und wenn sie drei Tage nicht üben?" - "Dann merken es meine Fans!" antwortete der Meister.

Regelmäßigkeit ist entscheidend. Nicht nur im Eiskunstlauf und Klavierspielen. Regelmäßigkeit ist auch entscheidend im geistlichen Leben. Christen leben in Gemeinschaft mit ihrem Herrn, Jesus. Er möchte uns einsetzen für Seine herrlichen, göttlichen Ziele. Er möchte unser Leben erfüllen und bereichern. In Johannes 10:10 sagt uns Jesus:

"Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Überfluss haben."

In diesem Überfluss zu leben ist nur im Plan Gottes möglich. Um im Plan Gottes zu leben braucht es Regelmäßigkeit. Ein Tag ohne innige Gemeinschaft mit Jesus - und wir merken es. Einige Tage ohne innige Gemeinschaft mit Ihm, und unsere Geschwister merken es. Wirklich! Längere Zeit ohne innige Gemeinschaft mit Ihm - und die Menschen um uns herum, denen wir Salz und Licht sein sollen, merken es. Besser ist, wir trainieren jeden Tag, damit wir all das sind, was Jesus für uns im Sinn hat. Ihm bringt es Ehre, uns Sein Leben im Überfluss.

Morgen treffen wir uns, um Jesus zu feiern! Er selbst wird auch da sein! Zu diesem Treffen mit Jesus und miteinander laden wir herzlich ein. 

Calvary Chapel Freier Grund
 Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)
 57290 Neunkirchen-Zentrum
Beginn: 10:30 Uhr 
(parallel Kindergottesdienst)
 
HERZLICH WILLKOMMEN!
Wir freuen uns auf Dich!

Freitag, 9. März 2018

Der Friseur

Wie schnell werden wir mutlos, wenn wir die Überlegungen der Menschen hören, die scheinbar am Leid der Welt verzweifeln und darum die Existenz Gottes leugnen. Ein unbekannter Autor erzählt von einer Begebenheit, die hier nacherzählt werden soll.
 
Ein Mann geht zum Friseur, um seine Haare schneiden und seinen Bart trimmen zu lassen. Während der Friseur seine Arbeit beginnt, beginnt auch eine lebhafte Unterhaltung zwischen den Beiden. Alle möglichen Themen werden besprochen. Dann fällt das Wort. „Gott!

"An den glaube ich nicht! Der existiert nicht!" erklärt der Friseur im Brustton der Überzeugung.
"Wie kommen sie darauf? Was macht sie so sicher?“ fragt der Kunde.
"Nun, gehen Sie doch einfach mal vor die Türe auf die Straße. Dann werden sie schnell merken, dass es Gott nicht gibt. Würde Gott existieren, würde es dann so viele kranke Menschen geben? Würde es ausgesetzte Kinder geben? Nein! Würde Gott existieren, gabe es weder Schmerz noch Armut. Ich kann mir keinen liebenden Gott vorstellen, der all diese Dinge erlaubt."

Der Kunde schweigt und gibt keine Antwort. Eine Diskussion wäre hier sinnlos. Nachdem der Friseur seine Arbeit erledigt hat, zahlt der Kunde und verlässt den Laden.

Nicht lange nachdem er den Friseur verlassen hat, trifft er einen Mann mit langem, verdrecktem Haar und zotteligem Vollbart. Er sieht schmutzig und ungepflegt aus.

Jetzt hat der Kunde den richtigen Gedankenblitz. Er geht zurück in den Friseursalon und erklärt dem Friseur: "Wissen Sie was? Es gibt keine Friseure."

"Wie kommen Sie darauf?" fragt der Friseur überrascht. "Ich bin doch hier und bin ein Friseur. Ich selbst habe Ihnen doch noch vor ein paar Minuten noch die Haare geschnitten!"

"Nein!" erklärt der Kunde. "Gäbe es Friseure, dann gäbe es keine Menschen mit langen, dreckigen Haaren und zotteligem Vollbart, wie diesen Mann, den ich eben draußen auf der Straße getroffen habe. Sie können kein guter Friseur sein, sonst würden Sie es nicht zulassen, dass in Ihrer Nachbarschaft jemand ohne richtige Rasur und ordentlichen Haarschnitt dermaßen ungepflegt herumläuft."

"Trotzdem gibt es Friseure!“ argumentiert der Salonbesitzer. „Ich kann doch nichts dafür, dass dieser Mann so aussieht. Bisher ist er nicht in meinen Laden gekommen. Wenn er das täte, könnte ich ihm natürlich zu einem besseren Aussehen verhelfen.

"Genau!" bestätigt der Kunde. "Das ist der Punkt! Auch Gott existiert ganz real! Das Leid der Welt ist nicht seine Schuld. Es passiert, weil die Menschen nicht zu Ihm kommen und bei Ihm Hilfe suchen. Darum gibt es so viel Schmerz und Leid in der Welt.

Römerbrief, 1:19-22 
(HfA) 
„Dabei gibt es vieles, was sie von Gott erkennen können, 
er selbst hat es ihnen ja vor Augen geführt. 
Gott ist zwar unsichtbar, doch an seinen Werken, der Schöpfung, 
haben die Menschen seit jeher seine ewige Macht 
und göttliche Majestät sehen und erfahren können. 
Sie haben also keine Entschuldigung. 
Denn obwohl sie schon immer von Gott wussten, 
verweigerten sie ihm die Ehre und den Dank, die ihm gebühren. 
Stattdessen kreisten ihre Gedanken um Belangloses, 
und da sie so unverständig blieben, 
wurde es schließlich in ihren Herzen finster. 
Sie hielten sich für besonders klug und waren die größten Narren.

Donnerstag, 8. März 2018

Säulen (4)

Heute schließen wir die Miniserie über Gottes Vision für Seine Gemeinde ab. Bisher haben wir aus Apostelgeschichte 2:42 drei wichtige Säulen der Gemeinde Gottes erkannt. Danach hält Er Ausschau; das ist Ihm wichtig. Das wird Er segnen!

“Sie blieben beständig in der Lehre der Apostel 
und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und in den Gebeten.“

Gottes Wort und Gebet rahmen Gemeinschaft und Brotbrechen ein. Heute soll es als letzte wichtige Säule um das Brotbrechen, die Feier des Abendmahls gehen.

Ist das wirklich so eine wichtige Säule, dass man es als Vision Gottes bezeichnen kann? Ja, denn Jesus hat deutlich gesagt (1 Korinther 11:24+25):

„Und (Jesus) dankte, brach es und sprach: Nehmt, esst!
Das ist mein Leib, der für euch gebrochen wird;
dies tut zu meinem Gedächtnis!
Desgleichen auch den Kelch, nach dem Mahl, indem er sprach:
Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut; 
dies tut, sooft ihr ihn trinkt, zu meinem Gedächtnis!

Die ersten Christen feierten regelmäßig das Abendmahl. Auch dass gehört zu Gottes Vision für Seine Gemeinde. Warum?

Das Abendmahl setzt zum einen liebevolle Gemeinschaft unter Geschwistern voraus. Wo Geschwister im Streit miteinander liegen, sollte das Abendmahl nicht miteinander gefeiert werden. Zuerst sollte Versöhnung geschehen, denn Streit ist ein Werk des Fleisches und damit Sünde.

Zum anderen erinnert uns das Abendmahl jedesmal daran, was Jesus für uns getan hat und rückt das zentrale Geschehen des Evangeliums in den Mittelpunkt. Kein Brot, keine Oblade, kein Wein und kein Saft können unsere Schuld vergeben und unser Herz rein waschen. Das kann nur Jesu Blut, wie es in Epheser 1:7 heißt:

In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut,
die Vergebung der Übertretungen
nach dem Reichtum seiner Gnade!

Aber die Feier des Abendmahls stellt immer wieder den Opfertod und das Kreuz Jesu in den Mittelpunkt. Eine Gemeinde, in der das Abendmahl in diesem Sinn gefeiert wird, behält Jesus im Zentrum. Demgegenüber steht die Gemeinde, die auf allen möglichen Ebenen aktiv ist, in allen Bereichen nahezu perfekt funktionert – wo aber die Botschaft vom stellvertretenden Tod Jesu und der Kraft Seines Blutes nicht verkündigt und gefeiert wird. Solche Gemeinde ist nicht mehr Gemeinde nach dem Vorbild der Urgemeinde und somit nicht mehr Gemeinde nach Gottes Vision.

Dabei ist es auffällig, dass die Bibel uns keine Liturgie vorschreibt, nach der das Abendmahl gefeiert werden muss. Während es uns Menschen oft auf die Feierlichkeit, den „korrekten“ Ablauf und alles Äußere ankommt, kommt es Gott auf das Innere an, das Herz der Teilnehmer, die Herzen Seiner Kinder. Die sollten gekennzeichnet sein von Vergebung, Liebe und Gnade.
 
Die perfekte Gemeinde gibt es nicht.
Die Gemeinde, die nach äußerer Perfektion strebt, lebt gefährlich.
Gottes Bestreben ist simple und umsetzbar:

“Sie blieben beständig in der Lehre der Apostel 
und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und in den Gebeten.“

Mittwoch, 7. März 2018

Säulen (3)

Gottes Vision für Seine Gemeinde besteht nach Apostelgeschichte 2 unter anderem aus 4 Säulen: 

"Sie blieben beständig in der Lehre der Apostel
und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und in den Gebeten.“

In den vergangenen 2 Beiträgen haben wir gesehen, wie das Wort Gottes und das Gebet die beiden anderen Säulen einrahmt. Dazwischen wird zunächst mal die Gemeinschaft der Heiligen erwähnt.

Das ist sicher nicht nur beim Sonntagskaffee in der Gemeinde möglich, sondern auch – wie uns Vs 46 sagt – hin und her in den Häusern.

Zu viele Christen tun sich schwer damit, auf Menschen zuzugehen und Menschen in ihrer Mitte aufzunehmen. Dabei kommt es natürlich immer auf beide Seiten an.

Ich las von einem Gast in einer Gemeinde. Er stand etwas verloren rum. Irgendwann wurde ihm das zu dumm und er ging heim. Am nächsten Sonntag gings ihm ähnlich. Er hatte so gehofft, jemand würde ihn begrüßen und nach dem Namen fragen. Aber wieder ging er frustiert nach Hause. Als sich das am 3 Sonntag wiederholte, sagte er sich: Jetzt versuch ich’s noch einmal. Wenn ich dann wieder nicht angesprochen werde, dann geh ich da nicht mehr hin. Aber siehe da: Er wurde zum Essen eingeladen.

Während des Essens erzählte er seinem Gastgeber von seinen Erfahrungen und dass er nicht wiedergekommen wäre, wäre er nicht eingeladen worden. Dann fragte er seinen Gastgeber: „Wie lange gehören Sie denn schon zur Gemeinde?“ Und er war nicht wenig erstaunt, als er die Antwort hörte: „Ich war heute zum ersten Mal da, hab aber nicht auf die anderen gewartet, sondern bin gleich mal auf jemanden zugegangen. Und das waren Sie!“

Merkmal einer gesunden, biblischen Gemeinde ist Gemeinschaft. Jesusjünger sind Familie ...Geschwister. Wer meint, auf christliche Gemeinschaft verzichten zu können, ist geistlich krank. Manche sagen: Mein Glaube ist Privatsache. Damit stellen sie sich gegen Gottes Wort.  Gott sagt zu seinen Kindern: Ihr seid das Salz der Erde. Salz aber kommt immer in der Prise.
Andere sagen: Ich kann Gott auch in der Natur anbeten und gehe lieber  allein spazieren. Auch solche stellen sie sich direkt gegen Gottes Wort, das uns in Hebräer 10 sagt:

Versäumt nicht die Zusammenkünfte eurer Gemeinde,
 wie es sich einige angewöhnt haben.
Ermahnt euch gegenseitig dabeizubleiben.

Wir alle sehnen uns nach Gemeinschaft. Der christliche Glaube ist ein Glaube, der in Gemeinschaft gelebt wird. Keiner von uns ist eine Insel. Jeder möchen irgendwo dazu gehören. Wenn wir zu Jesus gehören, gehören wir zu Seiner Familie. Damit sind wir eine Jesus Gemeinschaft – eine Gemeinschaft um Jesus herum, die Ihn zum Mittelpunkt hat.

Haben wir viel Gemeinschaft mit denen, die für Jesus brennen, hält uns das auch warm. Ist unsere Gemeinschaft primär mit denen, die kalt oder gleichgültig sind gegenüber Jesus – werden auch wir bald kalt oder gleichgültig sein. Denk mal darüber nach!

Gemeinschaft der Kinder Gottes – das ist Gottes Vision für Seine Gemeinde und für das Leben Seiner Kinder. Mittwochsabends treffen wir uns, um Gemeinschaft miteinander und mit Jesus zu haben. Heute laden wir ein zu einer ganz besonderen Veranstaltung:

ACHTUNG - SONDERVERANSTALTUNG
Heute, Mittwoch, dem 7. März um 19:30 Uhr
"Gehet hin ...!" Abend
Normal am 5. Mittwoch im Monat - diesmal am 1. Mittwoch!
Bericht über die Arbeit im europäisch/asiatischen Grenzgebiet.
 
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (gegenüber dem Medizinischen Zentrum)
57290 Neunkirchen
Beginn: 19:30 Uhr
HERZLICH WILLKOMMEN!

Dienstag, 6. März 2018

Säulen (2)

Gestern haben wir begonnen, uns mit den 4 Säulen der Gemeinde zu beschäftigen, die uns in Apostelgeschichte 2:42 genannt werden: Gottes Vision für Seine Gemeinde. 

„Sie blieben beständig in der Lehre der Apostel
und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und in den Gebeten.“ 

Eingerahmt wird diese 4-Punkte-Vision von der Säule des Wortes Gottes und der Säule des Gebets. Interesant ist der Gedanke, dass die Babychristen in Apostelgeschichte 2 zwar sicher „irgendwie“ beten konnten, aber es nicht viele Muster gab für „christliches Gebet“. Ich bin sicher, dass diese Junggläubigen nicht immer nur das Vater Unser heruntergerasselt haben, sondern in Schlichtheit und kindlichem Glauben mit Jesus geredet haben. Das ist Gebet.

Ein Bekannter sagte einmal: „Was? Mit meiner Frau beten? Das kann ich nicht!“ Wohlgemerkt – seine Frau war gläubig. Ich kenne eine beschämend große Anzahl von Christen, die ich noch nie habe beten hören – obwohl ich in Gebetsgemeinschaften mit ihnen war. Gottes Wort hören und lesen – ja, vielleicht. Aber (öffentlich) mit Gott reden? Nie!

Wenn wir mal nachdenken, welches der 4 in Apostelgeschichte 2 genannten Standbeine in der Gemeinde Jesu weltweit am meisten wackelt, am wenigsten Bedeutung zugemessen wird und irgendwie am unbeliebtesten scheint – dann hat das gemeinsame Gebet die Chance auf die Goldmedallie.

In Apostelgeschichte 2 – und nicht nur da – sehen wir viel inbrünstiges, wirksames Gebet – gefolgt von dem Feuer der Erweckung. In Apostelgeschichte 2:47 heißt es:

Der Herr aber tat täglich die zur Gemeinde hinzu,
 die gerettet wurden.

Erweckung in der Kirchengschichte ging fast immer Hand in Hand mit Gebet; nicht mit tollen Programmen & Shows, nicht mit berühmten Namen, nicht mit bekannten Bands oder Chören, nicht mit tollen Gefühlen – aber IMMER mit intensivem Gebet.

Nach Jakobus 4:2 ist Gebetslosigkeit der Grund für Segenslosigkeit:

 „Ihr habt nicht, weil ihr nicht bittet.“

Wir könnten auch sagen: Gebetslosigkeit ist der Grund, warum wir so unter unseren Lasten und Sorgen stöhnen. Gebetslosigkeit ist der Grund, warum viele unserer Freunde und Verwandten noch für Gott verloren sind. Gebetslosigkeit ist der Grund warum noch ca 7000 Volkgruppen ohne Evangelium sind. „Ihr habt nicht, weil ihr nicht bittet.“

Natürlich ist das auch immer eine Vertrauenssache. Wie vertraut bin ich mit Jesus? Vertraue ich dem, was Er sagt? Wenn uns Jesus hier durch Jakobus 4:2 sagt: „Ihr habt nicht, weil ihr nicht bittet.“ – glaube ich dann, dass dem wirklich so ist? Glaube ich dann, dass es Dinge gibt, die nicht passieren, weil ich nicht bete, die aber passieren würden, wenn ich bete? Wenn ich das glaube, dann ist gibt es eigentlich nur eine logische Schlussfolgerung!

Beten ist also biblisch und Gott-gewollt. Und Beten erschließt uns die Schatzkammern Gottes.

In dem Lied „Befiehl Du Deine Wege“ komponiert Paul Gerhard in Strophe 2: 

Dem Herren musst du trauen, wenn dir’s soll wohlergehn;
auf sein Werk mußt du schauen, wenn dein Werk soll bestehn
Mit Sorgen und mit Grämen und mit selbsteigner Pein
lässt Gott sich gar nichts nehmen, es muss erbeten sein.

Durch Apostelgeschichte 2:42 will Gott uns weder anklagen noch frustrieren. Wir dürfen es vielmehr als Einladung verstehen: Gottes Vision für unser Leben und unsere Gemeinden ist es, dass wir Gemeinschaft – auch im Gebet – mit Ihm pflegen. Darauf freut Er sich, denn das öffnet Seine Tore des Segens für uns.

ACHTUNG - SONDERVERANSTALTUNG
Morgen, Mittwoch, dem 7. März um 19:30 Uhr
"Gehet hin ...!" Abend
Normal am 5. Mittwoch im Monat - diesmal am 1. Mittwoch!
Bericht über die Arbeit im europäisch/asiatischen Grenzgebiet.
 

Montag, 5. März 2018

Strickcafe - heute, 15:30 Uhr @ CCFG

Stricken, Basteln, Handarbeiten für enen guten Zweck 
bei Kaffee & Gemeinschaft - CCFG Bitzegarten 5

Säulen (1)

Als Petrus seine erste Predigt an Pfingsten gehalten hatte, geschah Gewaltiges. Es waren nicht 3 Personen, die sich „angesprochen“ fühlten, nicht 30 und auch nicht 300. Die Menge der Zuhörer war angesprochen und 3000 Menschen kamen zum Glauben an Jesus. Die Geburt der Gemeinde.

So, da waren sie jetzt – 3000 Babychristen, 3000 Junggläubige, die relativ wenig Ahnung davon hatten, was Leben als Christ bedeutete. Sie konnten auch zu keiner Gemeinde gehen und nachfragen und sich dort anschließen. Sie waren die erste Gemeinde. Aber der Heilige Geist übernahm die Führung und gab das Format an, das Gott sich für Seine Gemeinde ausgedacht hatte. In Apostelgeschichte 2:42 lesen wir:

Und sie blieben beständig in der Lehre der Apostel
und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und in den Gebeten.

Die erste hier genannte Säule der Urgemeinde war die Lehre der Apostel. Und aus der Apostelgeschichte geht vielfach hervor, dass die Lehre der Apostel nicht auf die Treffen im Tempel beschränkt waren. Die ersten Christen waren hungrig nach Gottes Wort!

Leider ist diese Säule des christliechen Lebens und Gemeindelebens heute sehr porös geworden – mit schlimmen Folgen.

Von Joseph Parker, einem ehemaligen Pastor in London, wird erzählt, dass nach dem Gottesdienst eine alte Dame auf ihn wartete, um sich bei ihrem Pastor für die Hilfe zu bedanken, die sie von seinen Predigten erhielt. "Sie werfen ein so wundervolles Licht auf die Bibel, Dr. Parker", sagte sie. "Wissen Sie, bis heute Morgen habe ich immer gedacht, dass Sodom und Gomorra Mann und Frau sind."

Autsch! Aber nicht abwegig! Eine von 4 Säulen unserer Nachfolge Jesu ist der regelmäßige, tägliche Umgang mit dem Wort Gottes. Warum? Hier ein paar der Segnungen, zu denen uns der regelmäßige Umgang mit Gottes Wort verhilft:

In Apostelgeschichte 2:37 lesen wir:

Als sie aber das (Wort Gottes) hörten, drang es ihnen durchs Herz,
und sie sprachen zu Petrus und den übrigen Aposteln:
Was sollen wir tun, ihr Männer und Brüder?

Das gelesene oder verkündigte Wort Gottes hat dazu beigetragen, dass wir wir Jesus kennengelernt haben und gerettet wurden. Wer Jesus kennenlernen möchte, besser kennenlernen möchte oder wieder neu kennenlernen möchte – findet den sicheren Weg dahin in Seinem Wort.

In Römer 12:1+2 lesen wir:

Ich ermahne euch nun, Brüder, 
angesichts der Barmherzigkeit Gottes,

dass ihr eure Leiber darbringt als ein lebendiges, heiliges,

Gott wohlgefälliges Opfer: 
Das sei euer vernünftiger Gottesdienst!

Und passt euch nicht diesem Weltlauf an, 
sondern lasst euch in eurem Wesen verwandeln
durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt,
was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist.

Die Verwandlung unsres alten Wesens und die Erneuerung unseres Sinnes geschieht dadurch, dass wir Gottes Willen erkennen und verändert werden. Das ist Leben in der Heiligung. Das aber wird aber nicht funktionieren ohne die Erneuerung unseres Sinnes durch Gottes Wort.

In Ps 119:9 lesen wir:

Wie wird ein junger Mann seinen Weg unsträflich gehen?
Indem er ihn bewahrt nach deinem Wort!

Sieg über Sünde … Leben im Licht … Gott sagt uns hier, dass Sein Wort dazu unerlässlich ist.

Im selben Psalm heißt es in Vs 35:

Lass mich wandeln (= Leite mich) auf dem Pfad deiner Gebote,
denn ich habe Lust an ihm.

Es ist so wichtig, daß wir Entscheidungen treffen – nicht nur aufgrund unserer begrenzten Intelligenz, sondern aufgrund von Gottes Wort. Es bewahrt uns vor Irrwegen und leitet uns auf rechter Straße. Diese Wahrheit müssen wir nicht nur abnicken, sondern umsetzen.

Schließlich heißt es in Römer 10:17:

„Demnach kommt der Glaube aus der Verkündigung,
die Verkündigung aber durch Gottes Wort.”

Sehnen wir uns nach tieferem Vertrauen in Jesus? ... nach größerem Glauben (zumindest mal Senfkorngröße)? Römer 10:17 sagt uns, wie unser Glaube dahin wachsen kann: durch Gottes Wort!

Kein Gotteskind ... niemand, der Jesus nachfolgen möchte ...
Niemand, der seinen Glauben ernst nimmt ...
Niemand, der sagt, er liebt Jesus ...
wird daran vorbeikommen, Zeit mit Jesus zu verbringen – in Seinem Wort

Das ist Gottes Vision – für das Leben jedes einzelnen Christen.und für das Leben jeder Gemeinde. Gottes Wort bringt Leben und Frucht!

Sonntag, 4. März 2018

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss 

Predigttext heute 
Apostelgeschichte 2:41-47 (Teil2)

41 Alle nun, die seine Botschaft bereitwillig annahmen, wurden getauft. Etwa 3000 Personen kamen an jenem Tag dazu.  
42 Sie hielten beharrlich an der Lehre der Apostel fest, an der geschwisterlichen Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und an den gemeinsamen Gebeten.  
43 Jeden Einzelnen ergriff eine tiefe Ehrfurcht vor Gott, und durch die Apostel geschahen viele Wunder und außergewöhnliche Zeichen.  
44 Alle Gläubiggewordenen aber bildeten eine Gemeinschaft und hatten alles gemeinsam.  
45 Wer ein Grundstück oder anderen Besitz hatte, verkaufte es und verteilte den Erlös an die Bedürftigen.  
46 Tag für Tag waren sie einmütig im Tempel zusammen, trafen sich in ihren Häusern zum Brechen des Brotes und zu gemeinsamen Mahlzeiten. Alles geschah mit jubelnder Freude und redlichem Herzen.  
47 Sie lobten Gott und waren im ganzen Volk angesehen. Täglich fügte der Herr solche, die gerettet wurden, ihrer Gemeinschaft hinzu. 

Anbetung 
Predigt 
(parallel Kindergottesdienst) 
Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst
Auf Wunsch Gebet 
Einladung zum gemeinsamen Mittagessen 
Beginn: 10:30 Uhr

Calvary Chapel Freier Grund 
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude) 
57290 Neunkirchen-Zentrum
HERZLICH WILLKOMMEN!
Wir freuen uns auf Dich!

Sonntagszitat: 


Wenn es keine Ernte gibt, 
haben wir dann den wahren Samen ausgestreut? 
Predigen wir wirklich die Lehre der Apostel, 
wenn wir nie die apostolische Frucht sehen? 
Oh meine Brüder, wenn die Herde unter Obhut nicht wächst, 
sollte es uns das Herz brechen. 
Oh Herr, wir flehen dich an, gibt Wachstum und Gelingen!
(Charles H. Spurgeon)
 
Wenn eine Gemeinde nicht betet, ist sie tot. 
Das gemeinsame Gebet sollte nicht an letzter Stelle stehen, 
es sollte das Wichtigste sein. 
Eine Gemeinde steht und fällt mit ihrer Gebetsmacht. (Charles H. Spurgeon)