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Sonntag, 22. Juli 2018

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Ende

Predigttext:
Apostelgeschichte 9:32-43

32 Es begab sich aber, dass Petrus, als er alle besuchte, auch zu den Heiligen hinabkam, die in Lydda wohnten.
33 Er fand aber dort einen Mann mit Namen Aeneas, der seit acht Jahren im Bett lag, weil er gelähmt war.
34 Und Petrus sprach zu ihm: Aeneas, Jesus der Christus macht dich gesund; steh auf und mache dir dein Bett selbst! Und sogleich stand er auf.
35 Und alle, die in Lydda und Saron wohnten, sahen ihn; und sie bekehrten sich zu dem Herrn.
36 In Joppe aber war eine Jüngerin namens Tabitha, was übersetzt »Gazelle« heißt; diese war reich an guten Werken und Wohltätigkeit, die sie übte.
37 Und es geschah in jenen Tagen, dass sie krank wurde und starb; und man wusch sie und legte sie ins Obergemach.
38 Weil aber Lydda nahe bei Joppe liegt und die Jünger gehört hatten, dass Petrus dort war, sandten sie zwei Männer zu ihm und baten ihn, nicht zu zögern und zu ihnen zu kommen.
39 Da stand Petrus auf und ging mit ihnen. Und als er angekommen war, führten sie ihn in das Obergemach, und alle Witwen traten zu ihm, weinten und zeigten ihm die Röcke und Kleider, die Tabitha gemacht hatte, als sie noch bei ihnen war.
40 Da ließ Petrus alle hinausgehen, kniete nieder und betete; dann wandte er sich zu dem Leichnam und sprach: Tabitha, steh auf! Sie aber öffnete ihre Augen, und als sie den Petrus sah, setzte sie sich auf.
41 Und er reichte ihr die Hand und richtete sie auf. Und er rief die Heiligen und die Witwen und stellte sie ihnen lebend vor.
42 Es wurde aber in ganz Joppe bekannt, und viele wurden gläubig an den Herrn.
43 Und es begab sich, dass er viele Tage in Joppe bei einem gewissen Simon, einem Gerber, blieb.

 
CALVARY CHAPEL FREIER GRUND
Anbetung - Gottes Wort - Gebet!
parallel Kindergottesdienst!
Gemeinschaft!
Anschließend gemeinsames Mittagessen!

Beginn: 10:30 Uhr

Wir laden alle herzlich ein! 
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)
57290 Neunkirchen-Zentrum

 

Sonntagszitat: 
Denn wir sind seine Schöpfung, erschaffen in Christus Jesus 
zu guten Werken, 
die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen"
(Epheser 2:10)

"Gute Werke zu tun, heißt nicht nur, 
das Evangelium zu verkündigen und dazu beizutragen, 
dass es vorangehen kann. 
Es heißt auch einfach, auf irdischer Ebene Not zu lindern." 
(Herbert Jantzen)

"Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist."
(David Ben-Gurion)

Samstag, 21. Juli 2018

Erinnere Dich lieber an Gottes Verheißungen!

Gestern ging es um Satans Verheißungen. Satanische Zuckerwatte, die süß schmeckt aber tödlich vergiftet ist. Hör nicht auf ihn, nicht auf seine Einflüsterungen, nicht auf seine Versprechen. Gottes Verheißungen  – vermutlich über 8000 – sind allesamt garantiert in Jesus. Jede einzelne göttlich verbrieft. Darum erinnere Dich lieber an Seine Verheißungen!

Schade, dass wir sie nicht alle, eine nach der anderen, abrufen können. Aber wir können sie nachlesen. Jede einzelne von ihnen. Gott hat sie alle für uns aufgeschrieben. Die Frage kommt in den Sinn: Sollte uns jemand ein dickes Puzzlebuch schenken mit den Worten: „Lies und finde die entscheidenden Teile – Dein Gewinn wird Dein Leben aufs Höchste bereichern!“ – Jeder von uns würde hart arbeiten, um zu finden, was zu finden ist. Wir würden zusammenarbeiten und einander helfen, um alle den Gewinn zu erlangen und um unsere Leben aufs Höchste zu bereichern.

Gute Nachrichten: „Die Bibel ist kein Puzzlebuch sondern Gottes Wort! Lies und finde die Verheißungen Gottes. Der Gewinn wird Dein Leben und Deine Ewigkeit aufs Höchste bereichern!“

Das Kennen und Festhalten an den Verheißungen Gottes kann in unserem Leben selbst dann “die Sonne scheinen lassen”, wenn es um uns herum „regnet”. So wird von einem Prediger erzählt, der frühmorgens unterwegs war zu einer Landgemeinde, wo er predigen sollte. Als er auf dem Weg einen der Gemeindemitarbeiter traf, sagte dieser zu dem Prediger: „Was für ein bitter-kalter Morgen. Das tut mir echt leid für Sie, dass es heute Morgen so wintrig kalt ist.” „Oh,“ erwiderte der Angesprochene. „Gerade habe ich Gott dafür gedankt, dass Er Sein Wort immer hält.“ Verwundert sah der Mitarbeiter den Prediger an. „Was meinen sie?“ „Nun,“ kam die Antwort, “vor über 3000 Jahren hat Gott versprochen, dass Hitze und Kälte nicht aufhören werden, solange die Erde besteht. Ich werde durch dieses kalte Wetter so ermutigt, die Zuverlässigkeit der Verheißungen Gottes zu betonen!“

Gottes Verheißungen sind wie die Sonne, selbst wenn es um uns herum regnet. Halten wir an ihnen fest, können wir auch in „Regen und Kälte“ Gottes Licht, Wärme und Seinen Segen erfahren. Lasst uns nicht im Negativen stehen bleiben, nur, weil wir blind sind für die Verheißungen Gottes.

Denn als Gott dem Abraham die Verheißung gab, schwor er, da er bei keinem Größeren schwören konnte, bei sich selbst. (Hebräer 6:13)
Denn so viele Verheißungen Gottes es gibt — in Ihm [Jesus] ist das Ja, und in ihm auch das Amen, Gott zum Lob durch uns! (2 Korinther 1:20)

Schreib mir doch Deine Lieblingsverheißung. Einfach im Seitenfenster aufs Kontaktformular klicken und loslegen. Kommen mehr als 5 Antworten (1 pro Absender), kommt demnächst ein weiterer Blogeintrag mit Euren Lieblingsverheißungen! Beispiel: Du schreibst:

Habakuk 2:14:
Denn die Erde wird erfüllt werden von der Erkenntnis der Herrlichkeit des HERRN, gleichwie die Wasser den Meeresgrund bedecken.
Wolfgang Jung / Neunkirchen

Wenn Du Deinen Namen und / oder Ort nicht erwähnt haben möchtest, lass ihn einfach weg! Dann wird Dein Vers anonym veröffentlicht.

... Ach ja: Du bist herzlich eingeladen zu unserem Gottesdienst. Morgen, um 10:30 Uhr treffen wir uns, um den zu feiern und ihm zu begegnen, der uns all diese herrlichen Verheißungen geschenkt hat.

CALVARY CHAPEL FREIER GRUND
Gottesdienst: 10:30 Uhr
Anschließend Einladung zum gemeinsamen Mittagessen!

Freitag, 20. Juli 2018

Satans Verheißungen

In dieser Woche befassen wir uns mit verschiedenen Aspekten der vielfältigen Verheißungen Gottes. Aber auch Satan macht Versprechungen – nur hält er sie nicht.

Von dem Boxer Norman “Kid” McCoy, der im vorletzten Jahrhundert so manchen traurigen Ruhm erlangte, heißt es, dass er beim Kampf mit bloßen Fäusten seine Finger mit einer Art Isolierband umwickelte, um das Gesicht seines Gegners besser verletzen zu können. Ein andermal rieb er seine Handschuhe mit Ammoniak ein, das im Nu in die Augen seines Gegners geriet. Bei einem Kampf gegen einen gehörlosen Boxer – vermutlich “James "Deaf" Burke" – bewegte McCoy seine Lippen so, als ob der Ringrichter die Runde beendet hätte und zeigte dabei auf die Ecke des Gegners. Als dieser sich drehte, um zur Minutenpause in seine Ecke zu gehen, schlug McCoy ihn zu Boden. Nicht fair, aber effektiv!


So ist Satan! Satan spielt kein faires Spiel. Er macht viele Versprechen, erfüllt sie aber nie!

Satan verspricht immer das Beste – aber er liefert das Schlimmste!
Er verspricht Ehre und zahlt mit Schande.
Er verspricht Spaß und zahlt mit Schmerz.
Er verspricht Gewinn und zahlt mit Verlust.
Er verspricht Leben und zahlt mit Tod.

Adoniram Judson, der Missionar der Burmesen, lag mit kiloschweren Ketten an einen Bambuspfahl gebunden in einem burmesischen Gefängnis. Hier wurde er von einem anderen Gefangenen spöttisch gefragt: „Dr. Judson, wie sind die Aussichten zur Bekehrung der Heiden?“ Judsons Antwort war kurz und knapp: „Die Aussichten leuchten genauso hell wie die Verheißungen Gottes!

Satan tritt in eine jämmerliche, aber verräterische Konkurrenz zu Gott. Und viele von uns fallen immer wieder auf seinen Verrat rein. Satan verspricht – und wir glauben’s ihm, weil er seine Worte so scheinheilig wählt. Gott verspricht auch – und wir glauben’s nicht, weil … ja, warum eigentlich nicht?

Über Satan sagt Gottes Wort (Johannes 8:44):

Der war ein Menschenmörder von Anfang an
und steht nicht in der Wahrheit, denn Wahrheit ist nicht in ihm.
Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen,
denn er ist ein Lügner und der Vater derselben.“

Über Jesus sagt Gottes Wort (Johannes 1:17b; 14:6a; 18:37b):

Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden. (…)
Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg
und die Wahrheit und das Leben; (…)
Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen,
dass ich der Wahrheit Zeugnis gebe;
jeder, der aus der Wahrheit ist, hört meine Stimme.

 „Herr, verschließe unsere Augen und Ohren vor den verführerisch klingenden Lügen des Vaters der Lüge. Gleichzeitig öffne unsere Herzen und Ohren für Dich und Deine Wahrheit. Lass uns den Segen Deiner Verheißungen erfahren!"

Donnerstag, 19. Juli 2018

Wie viele Verheißungen gibt es?

Wie viele Verheißungen gibt es eigentlich in der Bibel? Keine leichte Frage. Manche sagen, dass die Bibel derart voller Verheißungen steckt, dass es kaum möglich ist, sie zu zählen. Dem stimme ich zu. Manche Verse enthalten mehrere Aussagen. Zählen wir sie als eine ... oder als zwei? Manche Verse lassen Interpretationen zu.

Eine Person machte sich an die Arbeit, las die Bibel und zählte 3573 Verheißungen in der Bibel. Das ist ein Anfang. Andere haben bis zu 7000 Verheißungen gezählt. In seinem Buch „All the promises of the Bible” (Alle Verheißungen der Bibel) zählt der Autor, Herbert Lockyer, 8000 Verheißungen. Eine weitere Quelle spricht von 8,810 Verheißungen, 7,706 im Alten Testament und 1104 im Neuen Testament. Wie viele es auch immer sein mögen. Ihre Zahl liegt in den oberen Tausenden!

In seinem neuen Buch „Der Himmel – Ein Platz auch für Dich?“ schreibt der Informatiker, Werner Gitt, von weit über 3000 bereits erfüllten Prophezeiungen in der Bibel, die ja auch in die Kathegorie der Verheißungen fallen. Zu den weit über 3000 erfüllten Verheißungen gehören sehr viele, die sich nachprüfbar auf das Erdenleben Jesu beziehen – auf Seine Geburt, seinen Geburtsort, die Verfolgung gleich nach Seiner Geburt, Seine Wundertaten, Seine Lehre, Seine Nachfolger, die Details über Sein Sterben, Seine Grablegung und Seine Auferstehung.

Viele andere Prophetien beziehen sich auf das Volk Israel, dessen Zerstreuung bereits im 5. Buch Mose verheißen wurde. Nach jahrhundertelanger Versenkung und Zerstreuung in aller Welt hat sich das Volk der Juden – wie verheißen – wieder zu einer eigenständigen Nation gesammelt. Das war 1948.

Aber auch Ereignisse der Weltgeschichte, die Reihenfolge der Weltreiche – zum Teil bis hin zur Vorhersage der Regenten mit Namensnennung – die Bibel enthält Tausende von Verheißungen, die sich bereits genau erfüllt haben und uns dadurch versichern: Gottes Verheißungen sind zuverlässig und treffsicher.

Aber es geht bei den Verheißungen Gottes nicht nur um das erste (vergangene) und zweite (zukünftige) Kommen Jesu! Es geht nicht nur um die Nation Israel und die Geschichte der Welt. Darum auch – aber nicht nur. Tausende von Verheißunegn sind uns Menschen gegeben, um unseren Weg mit Jesus im Alltag zu stärken. Gottes Wort ist das Licht für unseren Lebensweg. Auch das ist eine Verheißung. Und je besser wir es kennen, umso besser kennen wir Gottes Gedanken und Pläne über uns.

Lies und tauche ein in Gottes Wort – und Seine Verheißungen für Dich!

„Rufe mich an am Tag der Not, so will ich dich erretten,
und du sollst mich ehren!“
(Psalm 50:15)

Mittwoch, 18. Juli 2018

Keine Verheißung vergessen!

Der Autor Gerrid Setzer erzählt von einem alten, 87-jährigen Diener Gottes, der auf dem Sterbebett lag. Sein Pastor wollte ihn besuchen, um ihn aufzumuntern. Allerdings fühlte er sich diesem Auftrag kaum gewachsen und betete ernstlich zu Gott, dass dieser ihm die rechten Worte in den Mund legen möge.

Als er ans Krankenbett trat, sagte der alte Mann: „Seit vielen Jahren nähre ich mich von den Verheißungen Gottes, aber als ich heute morgen aufwachte, konnte ich mich an keine einzige erinnern. Was soll ich tun?“ 

Der Pastor überlegte und sagte dann:„Denkst du denn, dass Gott eine seiner Verheißungen vergessen hat?“ Der alte Mann lächelte verklärt. Seine ganze Schwierigkeit löste sich auf wie Nebel in der Sonne. Einige Stunden später war der alte Mann in der Herrlichkeit.

Wie herrlich, die Verheißungen Gottes! Wie tröstlich sind Seine Verheißungen. Wie beruhigend zu wissen, dass Seine Versprechen nicht nur Worte sind, sondern Tatsachen – millionenfach bewährte, göttliche Zusagen!

Der alte Mann hatte sich jahrelang von den Zusagen Gottes „ernährt“! Sie hatten ihn in Bewegung gehalten für Jesus, seinen Glauben bis in seine Todesstunde gestärkt. Gottes Verheißungen bringen Jesus in unser Herz.

Wohl dem, der Jesus im Herzen trägt. Wohl dem, der Gottes Verheißungen im Herzen trägt. Wie viele Verheißungen Gottes kennst du? Gut, wenn es viele sind. Aber besser noch – und beruhigend – dass Gott sie alle kennt. Selbst die, die wir (noch) nicht kennen. Alle Verheißungen sind „Ja & Amen Tatsachen“ in Jesus und Er wird sie alle erfüllen.

Möchtest Du Gottes Wort, Seine Verheißungen, Seine Wege, Seine Gedanken besser kennenlernen? Wir laden Dich herzlich ein, heute Abend bei unserer Jüngerschaftsstunde dabei zu sein. Wir lesen Gottes Wort, hören auf Seine Stimme, antworten durch Lobpreis (Singen) und Gebet und haben Gemeinschaft miteinander. Du bist uns herzlich willkommen!

CALVARY CHAPEL FREIER GRUND
Jüngerschaftsabend (Bibelstunde)
Bitzegarten 5 (gegenüber dem Ärztezentrum)

 57290 Neunkirchen Beginn: 19:30 Uhr

HERZLICH WILLKOMMEN!

Dienstag, 17. Juli 2018

Verheißungen fürs Gebet - glauben wir sie?

Oft frage ich mich, warum beten wir Christen nicht mehr? Wir haben die herrlichsten Verheißungen für's Gebet, die auch an dieser Stelle immer wieder erwähnt werden. Wir reden auch über die Notwendigkeit des Gebets, finden es wichtig, bejahen das Gebet vehement, zitieren die Verheißungen ... beten aber nicht. Immer wieder stelle ich mir dieselbe Frage: Warum beten wir nicht mehr? Warum bete ich nicht mehr?

Eine von vielen Antworten ist, dass wir zwar an die Macht des Gebets glauben – aber nicht wirklich. 
Wir kennen Gottes Verheißungen für's Gebet und glauben daran - aber nicht wirklich. Sonst würden wir das Potential doch nutzen, oder?
 
Vielleicht hatte Bruder Andrew, der Gründer der Organisation „Open Doors“ auch diese Frage. Wirken Gebete? Glücklicherweise suchte er die Antwort an der richtigen Stelle und fand folgende Hinweise, dass Gottes Verheißungen Tatsachen sind. Gebete wirken WIRKLICH: 
 
Abraham betete und Lot wurde gerettet
(1. Mose 18 + 19)
Isaak betete und wurde Stammvater von zwei Völkern
(1. Mose 25)
Jakob betete und versöhnte sich mit seinem Bruder
(1. Mose 32 und 33)
Joseph betete und wurde Herr über Ägypten
(1. Mose 41)
Mose betete und das Volk wurde gerettet
(2. Mose 14)
Das Volk Israel betete und Gott gab ihm Führer
(Richter 2)
Samuel betete und wurde errettet
(Psalm 18,4-7)
Elia betete und Gott gab ihm den Sieg über Baal
(1. Könige 18)
Elisa betete und himmlische Heere waren um ihn
(2. Könige 6)
Hiskia betete und seine Feinde starben auf dem Feld
(2. Könige 19)
Asa betete und ein Millionenheer wurde vertrieben
(2. Chronik 14)
Josaphat betete und der Schrecken Gottes kam über die Königreiche
(2. Chronik 10)
Esra betete und das Volk erkannte seine Schuld
(Esra 10)
Nehemia betete und bekam die Erlaubnis, Jerusalem aufzubauen
(Nehemia 2)
Hiob betete und wurde mit großem Reichtum gesegnet
(Hiob 42)
Daniel betete und erhielt Licht über künftige Zeiten
(Daniel 9)
Jona betete und kam wohlbehalten an Land
(Jona 2)
Zacharias betete und ein Wegbereiter trat auf
(Lukas 1)
Jesus betete und wählte seine zwölf Jünger
(Lukas 6)
Petrus betete und Tabita wurde wieder lebendig
(Apostelgeschichte 9)
Stephanus betete und sah die Herrlichkeit Gottes
(Apostelgeschichte 7)
Paulus und Silas beteten und durch ein Erdbeben gingen die Gefängnistore auf
(Apostelgeschichte 16)

Lass Dich heute durch Gottes Wort ermutigen, (wieder) zu beten!

Montag, 16. Juli 2018

Versprechen oder Tatsachen?

Dr. G. Campbell Morgan war ein begnadeter Prediger, Bibellehrer, Evangelist und Autor. Mit 13 Jahren predigte er seine erste Predigt. Als junger Mann besuchte zwei alte Damen und las ihnen aus der Bibel vor. Bei einem dieser Besuche las er Matthäus 28:20 vor: 

„Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt!“  

Campbell kommentierte diesen letzten Vers des Matthäus Evangeliums mit den Worten: „Ist das nicht ein wunderbares Versprechen?!“ – worauf eine der alten Damen sofort erwiderte: „Junger Mann, das ist kein Versprechen. Das ist eine Tatsache!“

Obwohl Jesus diese Worte als Versprechen formulierte, hatte die Dame recht. Alle Versprechen Gottes sind Tatsachen. Den 2. Korintherbrief leitet Paulus ein mit den Worten (1:20):

Denn so viele Verheißungen Gottes es gibt – 
in ihm (Jesus) ist das Ja, und in ihm auch das Amen, 
Gott zum Lob durch uns!“

Dieses Ja und Amen durch Jesus gilt auch den folgenden Tatsachen. Nicht immer spricht jede Verheißung in unsere momentane Situation. Aber für alle unsere Lebenssituationen hat Gott Verheißungen. Lies durch die folgenden Tatsachen und bitte Gott durch eine oder zwei besonders zu Dir zu reden. Nimm Dir einen Moment zum nachdenken und mit Jesus darüber zu sprechen. Es lohnt sich! Jesu Verheißungen sind Tatsachen. Was Gott verheißt, das kann er auch tun. (Römer 4,21)

Mein Vater, der sie (meine Nachfolger) mir gegeben hat, ist größer als alles, und niemand kann sie aus des Vaters Hand reißen. (Johannes 10,29)

Er heilt die zerbrochenen Herzens sind, und verbindet ihre Wunden. (Psalm 147, 3)

Ich will den Vater bitten und er wird euch einen andern Tröster geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit: den Geist der Wahrheit. (Johannes 14,16-17)

Glückselig sind die Trauernden, denn sie sollen getröstet werden. (Matthäus 5, 4)

Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. (Psalm 23,1)

Wenn du durch Wasser gehst, will ich bei dir sein, dass dich die Ströme nicht ersäufen sollen; und wenn du ins Feuer gehst, sollst du nicht brennen. (Jesaja 43,2)

„Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit.“ (Jesaja 41:10)

„Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg.“ (Psalm 119, 105)

„Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen“. (Jesaja 42:3)

Denn des Herrn Wort ist wahrhaftig, und was er zusagt, das hält er gewiss. (Psalm 33,4)

„Ich will dich nicht versäumen noch verlassen, so da wir zuversichtlich sagen können: Der Herr ist mein Helfer, ich will mich nicht fürchten. Was will mir ein Mensch tun? (Hebräer 13, 5b-6)

„Keine Versuchung hat euch ergriffen als nur eine menschliche; Gott aber ist treu, der nicht zulassen wird, dass ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen wird, so dass ihr sie ertragen könnt. (1.Korinther 10,13)

„Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit. (1.Johannes 1,9)

„Also gibt es jetzt für die, die zu Christus Jesus gehören, keine Verurteilung mehr.“ (Römer 8:1)

In den nächsten Tagen soll es um Gottes Verheißungen gehen. Fang heute an und geh mit diesen und vielen anderen Verheißungen in diese Woche. Danke! Bete! Vertraue!

Sonntag, 15. Juli 2018

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Ende

Predigttext:
Apostelgeschichte 9:1-31

1 Saulus aber, der noch Drohung und Mord schnaubte gegen die Jünger des Herrn, ging zum Hohenpriester
2 und erbat sich von ihm Briefe nach Damaskus an die Synagogen, in der Absicht, wenn er irgendwelche Anhänger des Weges1 fände, ob Männer oder Frauen, sie gebunden nach Jerusalem zu führen.
Als er aber hinzog, begab es sich, dass er sich Damaskus näherte; und plötzlich umstrahlte ihn ein Licht vom Himmel.
4 Und er fiel auf die Erde und hörte eine Stimme, die zu ihm sprach: Saul! Saul! Warum verfolgst du mich?
5 Er aber sagte: Wer bist du, Herr? Der Herr aber sprach: Ich bin Jesus, den du verfolgst. Es wird dir schwer werden, gegen den Stachel auszuschlagen!
6 Da sprach er mit Zittern und Schrecken: Herr, was willst du, dass ich tun soll? Und der Herr antwortete ihm: Steh auf und geh in die Stadt hinein, so wird man dir sagen, was du tun sollst!
7 Die Männer aber, die mit ihm reisten, standen sprachlos da, denn sie hörten zwar die Stimme, sahen aber niemand.
8 Da stand Saulus von der Erde auf; doch obgleich seine Augen geöffnet waren, sah er niemand. Sie leiteten ihn aber an der Hand und führten ihn nach Damaskus.
9 Und er konnte drei Tage lang nicht sehen und aß nicht und trank nicht.
10 Es war aber in Damaskus ein Jünger namens Ananias. Zu diesem sprach der Herr in einem Gesicht: Ananias! Er sprach: Hier bin ich, Herr!
11 Der Herr sprach zu ihm: Steh auf und geh in die Gasse, die man »die Gerade« nennt, und frage im Haus des Judas nach einem [Mann] namens Saulus von Tarsus. Denn siehe, er betet;
12 und er hat in einem Gesicht einen Mann namens Ananias gesehen, der hereinkam und ihm die Hand auflegte, damit er wieder sehend werde.
13 Da antwortete Ananias: Herr, ich habe von vielen über diesen Mann gehört, wie viel Böses er deinen Heiligen in Jerusalem zugefügt hat.
14 Und hier hat er Vollmacht von den obersten Priestern, alle, die deinen Namen anrufen, gefangen zu nehmen!
15 Aber der Herr sprach zu ihm: Geh hin, denn dieser ist mir ein auserwähltes Werkzeug, um meinen Namen vor Heiden und Könige und vor die Kinder Israels zu tragen!
16 Denn ich werde ihm zeigen, wie viel er leiden muss um meines Namens willen.
17 Da ging Ananias hin und trat in das Haus; und er legte ihm die Hände auf und sprach: Bruder Saul, der Herr hat mich gesandt, Jesus, der dir erschienen ist auf der Straße, die du herkamst, damit du wieder sehend wirst und erfüllt wirst mit dem Heiligen Geist!
18 Und sogleich fiel es wie Schuppen von seinen Augen, und er konnte augenblicklich wieder sehen und stand auf und ließ sich taufen;
19 und er nahm Speise zu sich und kam zu Kräften.
Saulus in Damaskus und JerusalemUnd Saulus war etliche Tage bei den Jüngern in Damaskus.
20 Und sogleich verkündigte er in den Synagogen Christus, dass dieser der Sohn Gottes ist.
21 Aber alle, die ihn hörten, staunten und sprachen: Ist das nicht der, welcher in Jerusalem die verfolgte, die diesen Namen anrufen, und der dazu hierhergekommen war, um sie gebunden zu den obersten Priestern zu führen?
22 Saulus aber wurde noch mehr gestärkt und beunruhigte die Juden, die in Damaskus wohnten, indem er bewies, dass dieser der Christus ist.
23 Als aber viele Tage vergangen waren, beschlossen die Juden miteinander, ihn umzubringen.
24 Doch ihr Anschlag wurde dem Saulus bekannt. Und sie bewachten die Tore Tag und Nacht, um ihn umzubringen.
25 Da nahmen ihn die Jünger bei Nacht und ließen ihn in einem Korb über die Mauer hinab.
26 Als nun Saulus nach Jerusalem kam, versuchte er, sich den Jüngern anzuschließen; aber sie fürchteten ihn alle, weil sie nicht glaubten, dass er ein Jünger sei.
27 Barnabas aber nahm ihn auf, führte ihn zu den Aposteln und erzählte ihnen, wie er auf dem Weg den Herrn gesehen und dass dieser zu ihm geredet habe, und wie er in Damaskus freimütig in dem Namen Jesu verkündigt habe.
28 Und er ging in Jerusalem mit ihnen aus und ein und verkündigte freimütig im Namen des Herrn Jesus.
29 Er redete und stritt auch mit den Hellenisten; sie aber machten sich daran, ihn umzubringen.
30 Als das aber die Brüder erfuhren, brachten sie ihn nach Cäsarea und schickten ihn nach Tarsus.
31 So hatten nun die Gemeinden Frieden in ganz Judäa und Galiläa und Samaria und wurden auferbaut und wandelten in der Furcht des Herrn und wuchsen durch den Beistand des Heiligen Geistes.  
CALVARY CHAPEL FREIER GRUND
Anbetung - Gottes Wort - Gebet!
Abendmahl (Teilnahme freiwillig)
parallel Kindergottesdienst!
Gemeinschaft!
Anschließend gemeinsames Mittagessen!

Beginn: 10:30 Uhr

Wir laden alle herzlich ein! 
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)
57290 Neunkirchen-Zentrum

 

Sonntagszitat: 
Er wird Starke zum Raub erhalten!"
(aus Jesaja 53:12)

"Der Wille Gottes kann sehr tief verborgen liegen 
unter vielen sich anbietenden Möglichkeiten." 
(Dietrich Bonhoeffer)

"Mache, dass ich danach trachte zu trösten, 
statt getröstet zu werden, 
zu verstehen, statt verstanden zu werden, 
zu lieben, statt geliebt zu werden. 
Denn wir können nur empfangen, wenn wir geben. 
(Franz von Assisi)

Samstag, 14. Juli 2018

Vorrechte

Mit großem Gewinn bete ich in meiner Stillen Zeit durch ein Buch, das mir zu Weihnachten geschenkt wurde. Leider ist es nur in Englisch erhältlich. Titel: „The Valley of Vision (Das Tal der Gesichte) Es enthält etwa 200 Gebete der Puritaner, einer Glaubensbewegung des 16. und 17. Jahrhunderts. Zu den Namen aus dieser Zeit gehören neben vielen andern auch einige bekanntere, wie der Indianermissionar und Beter David Brainard, der Autor John Bunyan, der Liederdichter Isaac Watts, und der Pastor und Bibellehrer Charles H. Spurgeon.

Ihre Gebete kommen aus einer anderen Zeit; aus einer Zeit in der die Heiligkeit Gottes nicht nur ein Wort oder ein Liedvers war, sondern eine Realität, die heilige Ehrfurcht hervorrief. Kumpelhafte Vertrautheit mit Jesus war eher die Ausnahme, wenn überhaupt vorhanden. Gebet bezeichnete das demütige Kommen der Kreatur zu ihrem Schöpfer.

Auch wenn in den Gebeten der Puritaner das eine oder andere befremdlich klingen mag, steckt jede Seite voller Ehrfurcht, Tiefe und heiliger Hingabe. Im Folgenden die Übersetzung des Gebets auf Seite 156. Es trägt die Überschrift: Vorrechte

O Herr, Gott,
Lehre mich, dass Gnade meiner Errettung vorausgeht,
sie begleitet und ihr nachfolgt;
dass Gnade die erlöste Seele erhält,
dass nicht eins ihrer Kettenglieder jemals brechen kann.

Welle um Welle der Gnade vom Kreuz auf Golgatha
erreichen mich,
räumen mit meiner Sünde auf,
waschen mich rein,
erneuern mein Herz,
stärken meinen Willen,
bewirken meine Zuneigung,
entzünden ein Feuer in meiner Seele,
regieren meinen ganzen inneren Menschen,
lehren mich deine unermessliche Liebe.
Wie groß sind meine Vorrechte in Christus Jesus!

Ohne Ihn stehe ich weit im Abseits,
ein Fremder, ein Verstoßener;
- In Ihm nähere ich mich und berühre Sein königliches Zepter.
Ohne Ihn wage ich es nicht, meinen schuldigen Blick zu erheben;
- In Ihm schaue ich auf zu meinem Vater – Gott und Freund.
Ohne Ihn verstecke ich meine Lippen, vor Scham zitternd;
- In Ihm öffne ich meinen Mund zu Fürbitte und Lobpreis.
Ohne Ihn ist alles Zorn und verzehrendes Feuer;
- In Ihm ist alles Liebe und Ruhe für meine Seele.
Ohne Ihn sind die offenen Pforten der Hölle unter mir,
und ewige Qual;
- In Ihm sind sie versperrt durch Sein kostbares Blut.
Ohne Ihn verbreitet Dunkelheit vor mir ihre Schrecken
- In Ihm ist eine Ewigkeit der Herrlichkeit mein uferloser Horizont.
Ohne Ihn ist alles in mir Terror und Schrecken;
- In Ihm wird jede Anklage verwandelt in Freude und Frieden.
Ohne Ihn wird mir alles Äußere zur Verurteilung;
- In Ihm wird mir alles zum Trost
und darf mit Danksagung empfangen werden.


Dank sei Dir für Deine Gnade und Deine unaussprechliche Gabe: JESUS!

Freitag, 13. Juli 2018

Paraskavedekatriaphobie & Triskaidekaphobie - Freitag, der 13.


Endlich noch mal Freitag - und endlich noch mal der 13.!

Paraskavedekatriaphobie ist die Furcht vor dem Rüsttag vor dem Sabbat. Triskaidekaphobie wird die abergläubische Angst  vor der Zahl dreizehn genannt. (treiskaídeka = „dreizehn“; phobos = „Furcht“)  (aus: Wikipedia) 

Nicht überall gilt die 13 als Unglückszahl. Im Gegenteil, in manchen Völkern ist sie eine ausgesprochen willkommene Glückszahl.

Fast tragisch, dass Christen für die Entstehung der Unglückskonstellation verantwortlich sein sollen.  Nach christlicher Überlieferung ist Freitag der Tag, an dem Jesus gekreuzigt wurde, und beim letzten Abendmahl war der Verräter Judas der 13. im Bunde. Die Kombination dieser beiden Negative, Freitag und die Zahl 13, soll Unglück heraufbeschwören.

In unserer aufgeklärten(?) Welt sind es allerdings die Christen, die diesen Unsinn ablehnen und belächeln. Im säkularen Bereich misst man diesem mystischen Humbug viel mehr Gewicht bei. Fällt der 13. zum Beispiel auf einen Freitag, muss man an dem Tag mit bis zu 5% mehr Krankmeldungen rechnen. Manche Hochhäuser zählen ihre Etagen … 11 … 12 … 14 …und in manchen Hotelzimmern fehlt die Zimmernummer 13. Ich selbst bin wiederholt in Flugzeugen geflogen, in denen die Monteure die Sitzreihe 13 „vergessen“ hatten.

Interessanterweise haben Versicherungen in der Vergangenheit wesentlich weniger Schadensmeldungen verzeichnet als an anderen Tagen. Auch der ADAC hat an einem Freitag, dem 13. weniger Unfälle gezählt als an einem anderen Tag.

Christen sind Menschen, die Jesus nachfolgen, Jünger! Jünger Jesu wissen: Jesus geht voran und führt seine Kinder auf guten Wegen. Er bildet die Nachhut und hält uns den Rücken frei. Er hat Seine Hand auf uns gelegt und schützt uns vor den Angriffen des Bösen. Er ist der Fels, auf dem wir stehen. Nie führt Er uns in die Irre. Und führt Er uns tatsächlich mal auf Wegen, die wir nicht verstehen, ist Er absolut vertrauenswürdig, wenn Er uns versichert: „Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind.“ (Römer 8:28)

Wenn Freitag wirklich der Todestag Jesu war, dann sollten wir ihn feiern, denn Sein Tod war stellvertretend für uns und „durch Seine Wunden sind wir geheilt.“ (Jesaja 53:5) Wenn die Zahl 13 wirklich eine Bedeutung für Christen hat, dann sollte sie uns erfreuen und uns erinnern an die Beschreibung der Liebe im 13. Kapitel des Korintherbriefes: „Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.“ (1 Korinther 13:13)

Angst vor Freitag? Angst vor dem Dreizehnten? – Völlig überflüssig, wenn Jesus die Nr.1 ist!

Donnerstag, 12. Juli 2018

Bedingungslose Liebe

Ein unbekannter Autor schrieb folgende Geschichte:

Ein Soldat kam endlich nach Hause, nachdem er lange im Krieg gekämpft hatte. Von der Hauptstadt aus rief er seine Eltern an:
 
“Mutter, Vater, ich komme nach Hause, doch ich muss euch um einen Gefallen bitten. Ich habe einen Freund bei mir, den ich gerne mitbringen würde.“
 
„Natürlich“, erwiderten seine Eltern, „Wir freuen uns, ihn kennen zu lernen.“

"Da gibt es allerdings etwas, das ihr wissen solltet”, fuhr der Sohn fort. “Er ist im Kampf entsetzlich verletzt worden, als er auf eine Landmine getreten ist. Er hat einen Arm und ein Bein verloren. Er weiß nicht, wohin er gehen sollte und hat sonst niemanden. Ich möchte, dass er bei uns lebt.“

"Das tut uns sehr leid, mein Junge. Vielleicht können wir ihm helfen, anderswo einen Ort zu finden, wo er leben kann.”

"Nein, Mutter und Vater. Ich möchte, dass er bei uns lebt."

"Mein Junge", sagte der Vater, “du weißt nicht, um was du uns da bittest. Jemand mit einer derartigen Behinderung wäre eine schreckliche Last für uns. Wir haben unser eigenes Leben zu leben und können nicht zulassen, dass etwas Derartiges dazwischen kommt. Ich denke, du solltest einfach nach Hause kommen und diesen Kerl vergessen. Er wird schon irgendwie zurechtkommen.“

An diesem Punkt legte der Sohn den Hörer auf und die Eltern hörten nichts mehr von ihm.

Ein paar Tage später erhielten sie einen Anruf von der Polizei aus der Hauptstadt. Ihr Sohn war gestorben, so wurde ihnen mitgeteilt, nachdem er von einem Hochhaus gefallen war. Die Polizei glaubte allerdings, es sei Selbstmord gewesen. Die gramgebeugten Eltern flogen in die Hauptstadt und wurden auf den städtischen Friedhof gefahren, um in der Leichenhalle ihren Sohn zu identifizieren. Sie erkannten ihn, doch zu ihrem Entsetzen entdeckten sie auch etwas, das sie nicht gewusst hatten: ihr Sohn hatte nur einen Arm und nur ein Bein.

Die Eltern in dieser Geschichte gleichen vielen von uns. Wir finden es leicht, die Gesunden und die Gutaussehenden zu lieben, oder diejenigen, bei denen es Freude macht, sie um sich zu haben. Doch wir mögen keine Leute, die uns Umstände machen oder dafür sorgen, dass wir uns unbehaglich fühlen. Wir halten uns lieber fern von Menschen, die der Norm nicht entsprechen.
 
Glücklicherweise gibt es jemanden, der uns nicht auf diese Weise behandelt. Jesus liebt uns mit solch einer bedingungslosen Liebe, dass Er uns für immer in seiner Familie willkommen heißt, egal wie verkorkst wir sind.

Lasst uns Jesus für Seine Liebe danken und diese Liebe bedingungslos weitergeben.

Wir lieben ihn, weil er uns zuerst geliebt hat. (...)
... denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen
durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist.
Geliebte, lasst uns einander lieben! Denn die Liebe ist aus Gott,
und jeder, der liebt, ist aus Gott geboren und erkennt Gott.
(1 Johannes 4:18; Römer 5:5b; 1 Johannes 4:7; )

Mittwoch, 11. Juli 2018

Kulturzerstörende Mission?

Ein Bericht in einer christlichen Zeitschrift war mit großen Buchstaben überschrieben und fand sofort meine Aufmerksamkeit: „Teufelsanbeter tötete 19 Menschen“

Im Artikel geht es um den 32 jährigen Wachmann, Philip Onyancha, der bei seiner Festnahme gestand, 19 Menschen getötet zu haben. Er war einer okkulten Gruppe beigetreten und sein Mentor hatte ihm versichert, dass er einer der wohlhabendsten Männern des Landes werden könne, wenn er nur genug Menschen ermorden würde. Also machte er sich an die Arbeit. Seinem Ziel von 100 Morden wurde nach 19 Tötungen buchstäblich der Riegel vorgeschoben. Onyancha berichtet von Geistern, die ihn drängten, zu töten. Seine Schuld sei es jedenfalls nicht. Ein weiterer Mann wurde festgenommen, ebenfalls Anhänger eines Geisterkults. Sieben Frauen hatte er auf dem Gewissen, denn in seinem Kult werden Frauenhaare als Zaubermittel verehrt.

Dennoch wirft man christlicher Mission immer wieder vor, „Kultur“ zu zerstören. Allein die in diesem Artikel genannten 31 Toten, meist Frauen und Kinder, wären sicher froh gewesen, wenn die mörderische „Kultur“ ihrer Mörder durch Jesu Liebe zerstört worden wäre.

Vor einigen Jahren war der weltweite Aufruhr wegen einer geplanten Koranverbrennung riesengroß. Solch eine Aktion ist natürlich durch nichts und absolut nichts zu rechtfertigen. Mit Sicherheit ist sie nicht inspiriert durch den Geist Gottes! ABER: Eine Kultur, die als Antwort weltweit Rachemorde und Totschläge versprach, (und damit bereits begann, bevor der erste Koran brannte), ist sicher eine Kultur, die der Veränderung dringend bedarf.

Dennoch wirft man christlicher Mission immer wieder vor, Kultur zu zerstören, auch wenn sie die Liebe Jesu auslebt und verkündigt in einer Kultur, die von Rache und Intoleranz geprägt ist.

William Carey, christlicher Missionar in Asien war bahnbrechend für das Verbot der Witwenverbrennung in Indien, ein Brauch, der durch die Kultur und Religion Indiens gegeben war. Amy Carmichael hat Hunderte von Kindern vor der Tempelprostitution bewahrt, motiviert durch die Liebe Jesu und das biblische Menschenbild.

Dennoch wirft man christlicher Mission immer wieder vor, Kultur zu zerstören. „Die Menschen in der Welt, in ihren Kulten, in ihren Religionen und Geisterverehrungen sind auch ohne Jesus glücklich! Glücklicher als mit Ihm!"  -  "WIRKLICH?"

Eine Geschichte kommt mir in den Sinn von einem „aufgeklärten Atheisten“, der die Welt bereist und Zwischenstation macht in Mikronesien. Auf einer seiner Touri-trips ins Landesinnere kommt er mit seiner Gruppe in ein entlegenes Dorf in dem er sich über die Jesus-gläubigen Stammesbewohner lustig macht. „Ihr hättet mal so bleiben sollen wie ihr wart, und die Botschaft der Missionare ignorieren sollen!“ meint er verächtlich. „Nun, wenn die uns vor einigen Jahrzehnten nicht das Evangelium gebracht hätten, dann wären Sie sicher heute Abend auf unserem Speiseplan gelandet!“

Mission im Sinne Jesu nach dem Vorbild der Bibel zerstört keine Kultur sondern befreit Kultur und befreit Menschen zu einem Leben in Freiheit und Menschenwürde. Mission begegnet Hass mit Liebe, Menschenverachtung mit Menschenwürdigung und Angst mit der Hoffnung Jesu. Darum:

Da sprach Jesus wiederum zu ihnen: Friede sei mit euch! Gleichwie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. (Johannes 20:21)

Dass die Botschaft von Jesus nicht zerstört, sndern heilt, aufbaut und erfreut, werden wir auch heute Abend an unserem Jüngerschaftsabend wieder erfahren. Dazu laden wir jeden, auch Dich, herzlich ein!

CALVARY CHAPEL FREIER GRUND
Jüngerschaftsabend (Bibelstunde)
Bitzegarten 5 (gegenüber dem Ärztezentrum)
 57290 Neunkirchen Beginn: 19:30 Uhr
HERZLICH WILLKOMMEN!

Dienstag, 10. Juli 2018

Der letzte Schritt

Noch einmal komme ich auf Petrus und den reichen Jüngling zurück. Gestern hatten wir festgestellt, dass in Wirklichkeit Petrus der Reiche, und der Jüngling einfach nur arm dran war.  

Dabei soll die Vorgeschichte des armen Jünglings gar nicht heruntergespielt oder verachtet werden. Dass er nach eigener Aussage die Gebote gehalten hatte, die Ehe nicht zu brechen, weder zu töten noch zu stehlen, weder zu lügen noch zu rauben – das ist schon lobenswert. Und Vater und Mutter hatte er auch geehrt. Jesus argumentiert nicht darüber. Er sah, dass der junge Mann ernsthaft auf der Suche war, denn obwohl er alles gehalten hatte, spürte er: „Mir fehlt etwas zum ewigen Leben“. Mit dieser Frage kommt er zu Jesus und Jesus beantwortet sie ihm in einfachen und klaren Worten. Es bedurfte nicht viel. Ein Schritt, ein letzter Schritt – und der junge Mann hätte erfahren, was echter Reichtum ist und was Vertrauen in Jesus bewirken kann. Aber diesen letzten Schritt tat er nie. 

Demgegenüber steht Petrus. Einige Zeit zuvor war der letzte (Vertrauens-) Schritt auch von ihm gefordert worden. Ein lebensgefährlicher Sturm auf dem See Genezareth forderte den Jüngern mitten auf dem Meer alles ab. Dann kommt ihnen Jesus entgegen. Lach’ nicht über die Angst der Jünger, ein Gespenst zu sehen. Mach die Erfahrung erst selbst mal, mitten im Sturm eine Gestalt auf den tosenden Wellen gehen zu sehen. Ein kurzes Gespräch entwickelt sich, in dem Petrus allen Mut zusammenrafft und sagt: 

„Herr, wenn du es bist, so befiehl mir, 
zu dir auf das Wasser zu kommen!“  (Matthäus 14:28)

Und Jesus sagt das Wort!   „Komm!“  

Der Mut des Petrus, sein Verlangen nach echter Gotteserfahrung, seine Hingabe an Jesus, seine Ankündigung der Nachfolge und seine unausgesprochene Ansage: „Herr, ich will und werde Dir vertrauen!“ die sollten nun getestet werden. Taten mussten jetzt Worten folgen. Der letzte Schritt, Vertrauen in die Tat umzusetzen, der musste jetzt folgen. Jesus hatte gesagt: „Komm!“ Und es heißt in Matthäus 14:29: 

Petrus stieg aus dem Schiff und ging auf dem Wasser,
um zu Jesus zu kommen. 

Was für eine Erfahrung! Und was für ein Unterschied zwischen dem armen Jüngling und dem reichen Petrus! Der junge Mann war um eine Gotteserfahrung ärmer, Petrus war um eine Jesus-Begegnung reicher. Beide standen vor einem letzten, entscheidenden Schritt. Einer vertraute, der andere nicht. Einer wurde reicher, der andere ärmer. 
 
Was hat dieser letzte Schritt des Vertrauens auf dem See wohl in Petrus bewirkt? NIE wird er das Gefühl des tragenden Wassers mitten im Sturm vergessen haben. NIE wird er das Gefühl der starken Hand Jesu vergessen haben, der ihn ergriff, als sein Vertrauen zu schwinden begann. NIE wird er die Lektion vergessen haben, die er lernte: Der Herr enttäuscht niemanden, der den letzten und entscheidenden Schritt tut. Der Herr steht immer auf der Seite derer, die den ‚Worten des Vertrauens’ ‚Taten des Vertrauens’ folgen lassen.
 
In welchen Bereichen stehst Du vor dem entscheidenden letzten Schritt: Vertrauen – oder nicht? Welche irdische Sicherheit fordert der Herr von Dir? Welche Entscheidung musst Du treffen, welchen Weg einschlagen. Der letzte Schritt – lass es einen Schritt ZU Jesus sein, nicht von Ihm weg.

Montag, 9. Juli 2018

Der reiche Petrus

Als Kinder hatten wir ein Buch mit dem Titel: „Die verrückte Arche Noah". Die Seiten zeigten Bilder von Tieren, waren aber in der Mitte (horizontal) geteilt. So hatte man im oberen Feld immer den oberen Teil eines Tieres, im unteren Feld den unteren. Dadurch konnte man sich Tiere zusammenstellen, z.B. den oberen Teil einer „Milchkuh“ und den unteren Teil einer „Giraffe“. Das zusammengestellte Bild zeigte dann eine Kuh, mit dem Unterbau einer Giraffe. Zu lesen war dann „Milchaffe“.

  Die Überschrift zum heutigen Blog erinnert mich an dieses Buch mit den verrückten Tiernamen und Bildern, denn eigentlich spricht die Bibel vom reichen Jüngling oder vom Jünger Petrus. Trotzdem stimmt die Kombination: Der reiche Petrus. 

In meiner Stillen Zeit las ich vergangene Woche die Verse aus Markus 10:17-31. Hier eine Auswahl. 

Und als er auf den Weg hinausging, lief einer herzu, fiel vor ihm auf die Knie und fragte ihn: Guter Meister, was soll ich tun, um das ewige Leben zu erben?  Jesus aber sprach zu ihm: ... Du kennst die Gebote: »Du sollst nicht ehebrechen! Du sollst nicht töten! Du sollst nicht stehlen! Du sollst nicht falsches Zeugnis reden! Du sollst nicht rauben! Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren!« Er aber antwortete und sprach zu ihm: Meister, das alles habe ich gehalten von meiner Jugend an. Da blickte ihn Jesus an und gewann ihn lieb und sprach zu ihm: Eines fehlt dir! Geh hin, verkaufe alles, was du hast, und gib es den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm, nimm das Kreuz auf dich und folge mir nach! Er aber wurde traurig über dieses Wort und ging betrübt davon; denn er hatte viele Güter.... 

Da begann Petrus und sprach zu ihm: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt! Jesus aber antwortete und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Es ist niemand, der Haus oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Frau oder Kinder oder Äcker verlassen hat um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der nicht hundertfältig empfängt, jetzt in dieser Zeit Häuser und Brüder und Schwestern und Mütter und Kinder und Äcker unter Verfolgungen, und in der zukünftigen Weltzeit ewiges Leben."

Sehr bekannte und super interessante Verse. Zwei gegensätzliche Männer: Petrus aus dem Fischermilieu und der reiche Jüngling von den oberen Zehntausend. Petrus lebte von der Hand im Mund. Zu einer Zeit hatte er nicht mal Geld, die Tempelsteuer zu zahlen. Der reiche Jüngling lebte im Überfluss. Was er wollte, konnte er sich leisten. Geld bereitete ihm keine Not. Petrus schien nicht unbedingt aus überaus religiösem Hintergrund zu kommen. Er war eher ungeschliffen, ein Raubein. Der reiche Jüngling war religiös erzogen, sehr religiös! 

Die Verse im Markusevangelium geben uns ein gutes Bild beider Männer. Der eine besaß eh schon wenig. Das Wenige, das er besaß, gab er auf, weil er Jesus ungeteilt nachfolgen wollte. Geistlich nahm er Belehrung an und wurde zu einem frohen Menschen, geistlich reich, der zur Freude seines Herrn lebte. Der andere besaß alles, war aber nicht bereit, loszulassen, um Jesus nachzufolgen. Geistliche Belehrung nahm er nicht an. Er wurde zu einem traurigen Menschen, religiös, aber geistlich bankrott. Von Jesus, der ihn liebte, entfernte er sich. 

Wer von den beiden war wirklich reich? Es ist sicher nicht falsch, in diesem Sinne vom reichen Petrus zu sprechen. Petrus hatte nichts – und war doch glücklich, denn er hatte alles, was er brauchte. Der reiche Jüngling hatte alles, und war doch unglücklich, denn er hatte nichts von dem, was er brauchte. Und Du?

Sonntag, 8. Juli 2018

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Ich weiß wirklich nicht, ob sie es nur samstags gesungen hat – was passend gewesen wäre – oder ob sie es auch während der Woche sang. Ich sehe sie noch in unserer 2-Zimmer-Wohnung am Waschbecken stehen und arbeiten. Neben ihr die offene Balkontüre. Die einzige Zeile aus dem Lied, die mir vom Wortlaut und der Melodie im Sinn geblieben ist, lautet: 

„Aber morgen ist Sonntag, da hat Schaffen ein End’.
Aber morgen ist Sonntag, da hat Schaffen ein End’.“ 
 
Die Woche über war es harte Arbeit gewesen, beengte Wohnverhältnisse, drei kleine Kinder. Nun, die machten auch am Sonntag Lärm und Arbeit. Aber die andere Arbeit ruhte zum großen Teil. Am Sonntag wurde weder gewaschen, noch gebügelt; es wurde weder geputzt, noch Papierkram erledigt. Sonntag war Ruhetag, der Tag der Gott gehörte. Da hatte das werktägliche Schaffen ein End’.
Es sind wertvolle, wichtige und prägende Kindheitserinnerungen, die ich in diesem Fall mit mir trage. Ich schätze sie, da sie mein Leben biblisch geprägt haben.
 
Meine Frau erzählt von ihrem Großvater ähnliches, ja, noch Bemerkenswerteres! Als Bauer war er auf seine jährliche Heuernte angewiesen. Damals wie heute gab es trockene und nasse Sommer. Aber egal, wie der Sommer verlief, egal wie verregnet er war und egal, was die anderen Bauern im Dorf taten, wenn in einem verregneten Sommer am Sonntag das Heu endlich zum Einfahren trocken genug war. „Opa war am Sonntag nie auf dem Feld, aber immer im Gottesdienst! Und er hat nie einen Schaden dadurch erlitten.“ 
Und sein Zeugnis redet bis heute!
 
Ein Prediger in China gebrauchte folgende Illustration, um zu verdeutlichen, wie Gott beraubt wird. Er erklärt: „Ein Mann ging über den Markt und hatte sieben Münzen bei sich. Er kam an einem Bettler vorbei, der seine Hand ausstreckte und um Almosen flehte. Großzügig gab der Mann dem Bedürftigen sechs seiner sieben Münzen und ging weiter. Aber anstatt sich für die Gabe dankbar zu zeigen, folgte der Bettler dem guten Mann und stahl die siebte Münze auch noch. Was für eine verwerfliche Tat!“ Dann fragt der Prediger seine Zuhörer: „Und du? Wirst Du Gott, der Dir sechs Tage geschenkt hat, den siebenten auch noch stehlen?“ 
 
Wer sich heute dafür einsetzt, dem Herrn einen Tag aus sieben zu geben, wird oft in die „Gesetzesecke“ eingeordnet. Nun, in dem Fall lasse ich mich (fast) gerne da einordnen. Heute fehlen uns die Vorbilder der Männer und Frauen, die dem Herrn geben, was dem Herrn gehört. Heute wird der eine Tag, an dem wir ausruhen können, uns versammeln und miteinander dem Herrn dienen können, für alles Mögliche benutzt, zu dem wir während der Woche nicht kommen. Das sind selten schlechte Aktivitäten, oft gute oder interessante Dinge. Sie stärken Familienbande, fördern unsere Gesundheit und helfen uns, abzuschalten. Aber sie bringen uns nicht die nötige Kraft Gottes, die wir für die nächste Woche brauchen. Vieles Gute wird gestärkt und gefördert, aber das Wichtigste verkümmert unmerklich.
 
Ist das gesetzliches Denken? Nein! Es rüttelt auf, es macht nachdenklich. Es bestätigt uns in unserem Verhalten oder es korrigiert uns. Es erinnert, was Jesus uns durch Hebräer 10:24-25 zuruft: 
 
Spornt euch gegenseitig zu Liebe und zu guten Taten an.
Und lasst uns unsere Zusammenkünfte nicht versäumen, 
wie einige es tun, sondern ermutigt und ermahnt einander, 
besonders jetzt, da der Tag seiner Wiederkehr näher rückt! 
 
Euch allen einen reich gesegneten Sonntag!

Samstag, 7. Juli 2018

Pass auf, dass Du nicht zu fett wirst!

Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes in Deutschland sind 58% der Männer und Frauen in Deutschland übergewichtig, jeder 16. sogar stark übergewichtig! Tendenz steigend. Bereits bei Kindern und Jugendlichen trägt jeder 7. „zu schwere Lasten.“ Was vor Jahren noch durch Sport, Spiel und Spaß verbrannt wurde, setzt jetzt bei Fernsehen, Computer und Chips an.Gesund ist das natürlich nicht. Die schädlichen Folgen sind gründlich untersucht und bekannt.

Im 5. Buch Mose wird von einem ganzen Volk gesprochen, das zu fett wurde. 
Da wurde Israel fett und schlug aus. 
Du bist fett, dick und feist geworden! 
Und er verwarf den Gott, der ihn geschaffen hat, 
und er verachtete den Fels seines Heils. (5. Mose 32:15)

Nicht 5% des Volkes waren zu fett, nicht 15% oder 50%. Nein, das Volk war kollektiv zu dick. Dadurch bedingt kamen Aufsässigkeit, Gottlosigkeit und Verachtung. Die Rede ist von ungesunder Fettleibigkeit auf geistlichem Gebiet.

Das hätte nicht sein müssen. Gott hatte sich als ein einzigartiger, überaus gnädiger, geduldiger, liebender Gott erwiesen, und das nicht nur einmal sondern ungezählte Male, wieder und wieder! Gott hatte Israel gespeist mit Liebe, Barmherzigkeit und Fürsorge jeglicher Art. Natürlich hat diese Fürsorge die geistliche Fettleibigkeit nicht hervorgerufen. Vielmehr war es die Selbstverständlichkeit, mit der das Volk die Gnadenerweise Gottes konsumierte. Man nahm den Segen des Herrn für gegeben, egal, wie man lebte. Das war (und ist bis heute) höchst ungesund für ein Leben mit Gott! Geistliche Fettleibigkeit, Übergewicht und Aufsässigkeit sind die Folgen. Man sagt sich: „Es geht mir doch gut! Alles klar bei mir!“ Und Gott sagt:

„Du sprichst: Ich bin reich und habe genug und brauche nichts!, und weißt nicht, dass du elend und jämmerlich bist, arm, blind und bloß.“  (Offenbarung 3:17)

Ein schlimmer Zustand. Wie aber lässt sich geistliche Fettleibigkeit und Trägheit behandeln oder vermeiden?

Nun, gegen Fettleibigkeit hilft eine ausgewogene Diät mit begleitender Bewegungstherapie. Das gilt auch bei geistlicher Fettleibigkeit. Dass eine ausgewogene Diät in regelmäßiger Kost des Wortes Gottes besteht, ist offensichtlich. Aber dazu muss Bewegung kommen. Joggen ist unumgänglich. Geistliches Joggen wird mehrmals in der Bibel erwähnt:

Der Name des Herrn ist ein starker Turm; der Gerechte läuft dorthin und ist in Sicherheit. (Sprüche 18:10)
Macht euch auf den Weg, und verkündet überall die rettende Botschaft, dass Gott Frieden mit uns geschlossen hat (Epheser 6:15)

Geistliches Joggen sucht die Gegenwart Gottes und bringt das Evangelium in die Welt! Auch Kniebeugen bringen die Gesundheit zurück. In Epheser 3:14 heißt es:

„Deshalb beuge ich meine Knie vor dem Vater“

Gebet ist unumgänglich, um geistlich gesund zu leben. Aber noch eine letzte Übung sei erwähnt: Hebräer 13:15 zeigt sie auf:

„Durch ihn laßt uns nun Gott beständig ein Opfer des Lobes darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen!“

Lobpreis beschäftigt Muskeln, die ansonsten oft brach liegen oder auch falsch und gesundheitsschädlich eingesetzt werden. Mit Lobpreis unseres guten Gottes können wir gar nichts falsch machen.

Geistliches Joggen, Kniebeugen und Mundmuskeltherapie – kombiniert mit der gesunden Diät des Wortes Gottes stärken und erhalten unsere geistliche Gesundheit und Fitness!

Morgen in unserem Gottesdienst gibt es Lobpreis und gesunde Nahrung aus dem Wort Gottes. Wir laden herzlich dazu ein.

CALVARY CHAPEL FREIER GRUND
Lieder - Gebet - Gottes Wort!

parallel Kindergottesdienst!
Gemeinschaft!
Anschließend gemeinsames Mittagessen!

Beginn: 10:30 Uhr

Wir laden alle herzlich ein! 
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)
57290 Neunkirchen-Zentrum
 

Freitag, 6. Juli 2018

Friedlicher Buddhismus?


Wer für verfolgte Christen betet und dazu das Gebetsheft von Open Doors  benutzt, der wird mit interessanten Tatsachen konfrontiert. Gewöhnlich machte der Islam, der Atheismus und zunehmend der Hinduismus von sich reden, wenn es um Verfolgung von Menschen geht, die an Jesus glauben. Der Buddhismus verstand es bisher, sich als friedliebend und meditativ zu verkaufen, interessiert am Wohlergehen und Frieden der Menschheit. Aber auch dieses Gesicht nimmt andere Züge an, wenn auch nicht so sehr in der freien (meist westlich orientierten) Welt, in denen der Buddhismus eine verschwindende, aber missionierende Minderheit darstellt. Das intolerante, brutale Gesicht dieser Religion zeigt sich vielmehr dort, wo der Buddhisnus stärker vertreten ist und die Verkündigung der Botschaft von Jesus fürchtet. 99% aller Buddhisten leben in Asien.

In Myanmar werden Christen an vielen Orten täglich ausgegrenzt. Ihnen wird berufliche Förderung vorenthalten, ihren Kindern berechtigte Stipendien verwehrt und Dorfversammlungen oder Impftermine für Kinder werden bewusst auf die Zeit der Gottesdienste gelegt. Zugang zu Trinkwasser und medizinischer Versorgung wird verweigert oder Christen werden von Familienangehörigen unter Hausarrest gestellt. Pastor Tan, der eine kleine, 18-köpfige Gemeinde betreut, sagt seiner Gemeinde: „Falls ich ins Gefängnis geworfen oder getötet werde, seid nicht überrascht. Geht weiter voran und haltet am Glauben fest!
Warum diese Angst vor 18 Menschen, von denen der jüngste 2, der älteste 75 Jahre ist?

In China gibt es nur ein paar Hundert frühere Buddhisten, die jetzt Jesus nachfolgen. Dann wurde Pastor Lewis verboten, unter den ethnischen Minderheiten zu arbeiten. Seine Gemeinde wurde bedroht. Eine Hausdurchsuchung beim Pastor folgte. Material wurde beschlagnahmt. Pastor Lewis floh mit seiner Familie, seine Gemeinde erfuhr Überwachung, Einschränkungen und Ablehnung. Mittlerweile wohnt Pastor Lewis wieder in der Nähe um die nachwachsende Generation Leiter zu schulen.

Quelle: Open Doors
Frau Ran ist ein Beispiel aus Bhutan. Ihr Ehemann und ihre Verwandten drangsalieren sie, ihr Mann schlägt sie, um sie zum Buddhismus zurück zu zwingen.
In Sri Lanka greifen immer wieder wütende Mobs Christen und vornehmlich Pastoren an, aufgewiegelt durch buddhistische Mönche(!).

Dieser kleine Auszug wird reichen, um das wahre Gesicht des Buddhismus zu enttarnen. Hass auf Jesus und die, die Ihm nachfolgen. Die Rechte, die man als Minderheitenreligion in der freien Welt gerne in Anspruch nimmt, werden den Christen in den eigenen Ländern nicht nur vorenthalten. Christen werden ihre ganz normalen Bürgerrechte entrissen und sie werden im Namen der buddhistischen Religion zu Märtyrern für Jesus. (Mehr Infos durch Klick auf die Karte)

Auch wir Christen haben Waffen. Nein, nicht die unchristlichen Waffen der Kreuzritter oder der politischen Konfliktparteien in „christlichen“ Ländern. Wahre Christen sind Nachfolger Jesu im Alltag, jede Minute ihres Lebens. Ihre Waffen snd GANZ andere! Zwei dieser Waffen sollen hier erwähnt sein: Gebet und Liebe! Jesus sagt uns in Matthäus 5:44:

Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, 
segnet, die euch fluchen, tut wohl denen,
die euch hassen, und bittet für die, 
welche euch beleidigen und verfolgen!

Das sind weder die Waffen des Islam, noch des Hinduismus oder des Buddhismus. Es sind die Waffen der Nachfolger Jesu. Und sie sind wirkungsvoller als Hass, Brutalität oder Granaten.
Jesus, unser Vorbild liebt und betet für Seine Feinde. Seine Jünger tun es ihm nach.
 Liebe und bete!