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Samstag, 8. Dezember 2018

Wie „tickt“ Gott?

Ich kann mich an unsere Zeit im asiatischen Ausland erinnern, wo es noch Eisplantagen gab. Das Eis wurde durch eine Kühlanlage hergestellt. Kleine Straßeneckengeschäfte in Gebieten ohne Stromversorgung kauften sich hier große Eisblocks und brachten sie zur Kühlung ihrer verderblichen Waren in ihre Geschäfte.

Bevor Kühlschränke zur Grundausstattung jedes Haushalts gehörten, gingen auch in machen unserer Länder die Leute in Eishäuser, um ihre Lebensmittel zu konservieren. Eishäuser hatten dicke Wände, keine Fenster und eine eng anliegende Tür. Im Winter, wenn Bäche und Seen gefroren waren, wurden große Eisblöcke geschnitten, zu den Eishäusern gezogen und mit Sägemehl bedeckt. Oft hielt das Eis bis weit in den Sommer hinein.

In einem dieser Eishäuser verlor ein Arbeiter seine wertvolle Taschenuhr. Er suchte fleißig und unermüdlich, durchstreifte sorgfältig das Sägemehl, fand sie aber nicht. Seine Kollegen halfen ihm bei der Suche, aber auch ihre Bemühungen erwiesen sich als vergeblich.

Ein kleiner Junge hörte von der erfolglosen Suche und machte sich auf zum Eishaus. Während der Mittagspause schlich er sich in das Eishaus und ... tauchte bald darauf mit der Uhr auf.

Das bewirkte ein großes Hallo, Erleichterung und viel Lob der Arbeiter. Erstaunt fragten sie den Jungen, wie er die Taschenuhr gefunden habe. Der antwortete: "Ich habe die Tür geschlossen, mich ganz ruhig in das Sägemehl gelegt und gelauscht. Ziemlich schnell habe ich die Uhr ticken gehört."

Hörst Du, wie Gott „tickt“? Hörst Du Seine Stimme? Erkennst Du Sein Herz? Verstehst Du Seine Gedanken? Natürlich – wir werden die Tiefen Gottes nie vollends erkennen und verstehen. Er ist Gott, der Schöpfer – wir sind Seine Geschöpfe. Aber hörst Du Ihn?

Oft hören wir nicht, wenn Gott zu uns spricht, weil wir nicht gut genug hinhören. Zu laut sind unsere Ablenkungen, zu penetrant die Unterbrechungen. Hast Du schon mal darüber nachgedacht, Dein Handy auf stumm zu stellen oder in einem anderen Raum abzulegen, wenn Du Zeit mit Gott verbringst; oder das Telefon klingeln zu lassen wenn Du gerade betest oder Deine Bibel liest? So massiv sind die Ablenkungen und Aufmerksamkeits-Forderungen, dass wir vielfach meinen, gar keine Zeit zum Bibellesen oder Beten zu haben. Wenn wir uns diese Zeit aber nicht nehmen, werden wir nie erkennen, wie Gott „tickt“. Wir können Ihn bei all dem Lärm nicht hören. Wir werden immer quälende Glaubensfragen haben und nie Freude und Frieden in dem Maß erfahren, wie Gott ihn uns in der Gemeinschaft  mit Ihm schenken möchte.

Ich möchte uns allen Mut machen, zur Ruhe zu kommen und darauf zu hören, wie Gott „tickt“. Je mehr wir Ihn hören, verstehen und erkennen, umso mehr werden wir den Zeiten nachtrauern, in denen wir Ihn vernachlässigt haben. Denn in der stillen Gemeinschaft mit Ihm finden wir das, was unsere Seele am allermeisten sucht und braucht: Frieden ... Jesus!

Aber der Herr ist in seinem heiligen Tempel 
sei still vor ihm, du ganze Erde! 
(Habakuk 2:20)

Morgen ist ein Tag, an dem wir zusätzlich und als Gemeinde Gemeinschaft haben miteinander und mit unserem Retter, Jesus! Wir laden Dich ein, dazu zu kommen. Vielleicht hörst Du ein wenig, wie Gott "tickt", wenn wir gemeinsam auf Seine Stimme hören.

Calvary Chapel FREIER GRUND
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr (parallel Kindergottesdienst)

Freitag, 7. Dezember 2018

Sieg über Furcht und Sünde

Dwight L. Moody lebte von 1837-1899, war Evangelist, der vor Tausenden von Zuhörern sprach und von Gott mächtig in der Erweckungsbewegung gebraucht wurde.

An einem Abend sprach Moody zu einem großen Publikum und hielt ein (scheinbar verschlossenes) Glas hoch. Dann fragte er: „Wie kann ich die Luft aus diesem Glas entfernen?“ Ein Mann rief: „Saug es mit einer Pumpe aus!“ Moody antwortete: „Das würde ein Vakuum erzeugen und das Glas zerbrechen.“ Danach kamen zahlreiche weitere Vorschläge, bis Moody lächelnd das Glas öffnete, einen Krug Wasser nahm und das Glas bis zum Überlaufen füllte. „Seht Ihr“, sagte er, „jetzt ist die ganze Luft entfernt.

Anschließend erklärte er, dass Sieg im geistlichen Leben eines Menschen nicht dadurch erreicht wird, dass „hier und dort eine Sünde ausgesogen wird“, sondern dadurch, dass er mit dem Heiligen Geist erfüllt wird.

Klar und deutlich heißt es in 2. Timotheus 1:7: 

„Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furchtsamkeit gegeben,
sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.

Wie viele Christen leben in Furcht! Furcht vor dem Morgen, Furcht vor dem Tod, Furcht vor Verlusten und vielen anderen Ängsten. Dazu kommt massive Menschenfurcht. Das aber hindert ihr kompromissloses Leben für Jesus, denn sie gleichen sich der Welt an – aus Menschenfurcht. Und es hindert ihr Zeugnis für Jesus. Sie kriegen die Botschaft Jesu einfach nicht über die Lippen – aus Menschenfurcht. Und sie nehmen sich immer wieder vor, mutig für Jesus aufzustehen – und versagen. Wie nur kriegt man die Luft – die Menschenfurcht – aus dem Glas?

Indem man sein Herz öffnet und sich erfüllen lässt mit der Kraft des Heiligen Geistes. Das ist die große und herrliche Verheißung an Jesu Jünger, die der Herr ihnen in Apostelgeschichte 1:8 noch vor Seiner Himmelfahrt mitgegeben hatte:

„Ihr werdet Kraft empfangen, 
wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist,
und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem 
und in ganz Judäa und Samaria
und bis an das Ende der Erde!“

Das Glas öffnen und Wasser hineingießen – das entfernt die Luft aus dem Glas. Unser Herz öffnen, die Kraft des Heiligen Geistes hineinlassen – das entfernt Sünde und Menschenfurcht – denn die findet einfach kleinen Platz mehr, wo der Heilige Geist unser Herz erfüllt.

Wir können viel versuchen und wir können versuchen, die Abwesenheit der Kraft des Heiligen Geistes zu kompensieren. Aber es wird nicht gelingen. Charles Spurgeon bringt das zum Ausdruck, wenn er sagt:

„Ohne den Geist Gottes können wir nichts tun.
Wir sind wie Schiffe ohne Wind, Äste ohne Saft;
und wie Kohlen ohne Feuer sind wir nutzlos.“

Wo uns aber der Heilige Geist erfüllt und regiert, da trifft zu:

„Gott hat uns nicht einen Geist der Furchtsamkeit gegeben,
sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.

Donnerstag, 6. Dezember 2018

Jesus, mein Hirte!


PSALM 23
1 Ein Psalm Davids. Der HERR ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln.
2 Er weidet mich auf grünen Auen und führt mich zu stillen Wassern.
3 Er erquickt meine Seele; er führt mich auf rechter Straße um seines Namens willen.
4 Und wenn ich auch wanderte durchs Tal der Todesschatten, so fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, die trösten mich.
5 Du bereitest vor mir einen Tisch angesichts meiner Feinde; du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, mein Becher fließt über.
6 Nur Güte und Gnade werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Haus des HERRN immerdar.

Der 23. Psalm ist sicher der bekannteste aller Psalmen. Für viele Menschen sind es neben dem Vater Unser vielleicht einige der wenigen Verse der Bibel, die sie überhaupt mal gehört oder gelesen haben. Ist ja auch ein besonders außergewöhnlicher Psalm.

Ich habe ein wenig über Jesus als Hirten nachgedacht und mir ein paar Notizen gemacht. Nicht nur aufgrund von Psalm 23 oder dem Johannes Evangelium. Auch aufgrund vom Dienst eines Hirten generell. Nicht umsonst wird Jesus in Gottes Wort als Hirte bezeichnet. Was aber beinhaltet Sein Hirtendienst für Dich und für mich?
  • Als Hirte kennt Er jedes Deiner Bedürfnisse und wird keinen schadhaften Mangel erlauben.
  • Er sättigt Deinen Hunger mit Gutem.
  • Er stillt Deinen Durst mit frischem Quellwasser.
  • Er „entführt“ Dich aus irdischem Durcheinander zu Orten der Ruhe.
  • Er erquickt Deine müde Seele, die Erquickung braucht.
  • Er leitet immer nur auf rechter Straße. Du kannst Dich nicht verlieren.
  • In Zeiten des Todes und der Schatten ist Er Dein Licht.
  • Beim Durchqueren von Tälern ist Er Dein Begleiter.
  • Seine Hirteninstrumente geben Dir Mut und Trost, weil Er sie zu Deinem Schutz einsetzt.
  • In Kriegszeiten bereitet er Dir einen gefüllten Tisch, an dem Du Dich in Ruhe stärken kannst.
  • Dein Hirte hat Dich gesalbt, Dich zu etwas Besonderem gemacht.
  • Dein Hirte beschert Dir Segen im Überfluss.
  • Dein Hirte wird nie Seine Güte oder Gnade von Dir wegnehmen.
  • Du wirst für immer und ewig in Seiner Herde bleiben.
  • Dein Hirte kennt Deinen Namen.
  • Dein Hirte geht Dir nach, wenn Du Dich von Ihm entfernt hast.
  • Dein Hirte trägt Dich, wenn der Weg zu weit erscheint.
  • Dein Hirte kümmert sich um Dich in Deiner Krankheit.
  • Wenn Bären oder Löwen Dir das Leben schwer machen, ist Er Dein Beschützer.
  • Wenn alle Schafe beschäftigt sind und Du Dich fragst, ob Du noch zur Herde gehörst, ist Er Dein Freund.
  • Wenn der Weg zu steil scheint, gibt Er das gesunde Tempo an.
  • Und wenn Du alt geworden bist, hat Er einen wunderbaren Ort für Dich vorbereitet, an dem Du erst richtig erkennen wirst, was für ein himmlischer Hirte Jesus ist.
Und als kleiner Bonus für die „Alten“ unter den Lesern: eins der vielleicht populärsten Lieder über Schafe und Hirte der Vergangenheit:

1. Weil ich Jesu Schäflein bin, freu' ich mich nur immerhin
über meinen guten Hirten, der mich wohl weiß zu bewirten,
der mich liebet, der mich kennt und bei meinem Namen nennt.

2. Unter seinem sanften Stab geh' ich aus und ein und hab'
unaussprechlich süße Weide, dass ich keinen Mangel leide;
Und sooft ich durstig bin, führt er mich zum Brunnquell hin.

3. Sollt' ich denn nicht fröhlich sein, ich beglücktes Schäfelein?
Denn nach diesen Erdentagen werd' ich endlich heimgetragen
in des Hirten Arm und Schoß: Amen, ja mein Glück ist groß!

Mittwoch, 5. Dezember 2018

Die Schriftlesung

Eine Email, die mir vor geraumer Zeit zugesandt wurde, enthielt folgende Anekdote. (Quelle unbekannt): 

Dr. David Hocking, ein evangelikaler, amerikanischer Bibellehrer, war als Gastredner zu einer besonderen Festlichkeit eingeladen. Wie es so oft geht, zog sich der Abend hin und es wurde spät. Als schließlich der Organisator des Abends aufstand, um Dr. Hocking vorzustellen,  lehnte sich ein Mitorganisator hinüber zu dem Gast und flüsterte ihm zu: „Weil die Zeit bereits so weit fortgeschritten ist, könnte man es vielleicht so halten, dass Sie auf die Schriftlesung verzichten und gleich übergehen zu ihrer Predigt?“ 

Nachdem die Vorstellung des Redners beendet war, erhob sich Dr. Hocking und ging zum Rednerpult. Mit einem freundlichen Lächeln öffnete er seine Bibel und erklärte seinen Zuhörern: „Weil die Zeit soweit fortgeschritten ist, möchte ich es so halten, dass ich auf meine Predigt verzichte und Ihnen nur noch etwas aus der Bibel vorlese.“ 

Die Bedeutung seiner Worte ist offensichtlich. Wenn wir die Wahl haben zwischen den Worten der Menschen und Gottes Wort, reicht das Wort Gottes aus! Tatsächlich ist es genau das, zu dem sich König Josiah entschloss, an dem Tag, als das Gesetz des Herrn im Tempel gefunden und ihm gebracht wurde. Man stelle sich vor: Das Wort Gottes war so vernachlässigt und vergessen worden, dass es in einer muffigen Ecke des Tempels verloren ging und nicht eher gefunden wurde, bis dass Josiahs Reformen neue Finanzen in die Schatzkammern gebracht hatten. Judah verstand sich immer noch als auserwähltes Volk Gottes. Sie praktizierten immer noch religiöse Anbetung. Aber sie hatten jegliches Anliegen für die heiligen Schriften verloren. 

Josiah allerdings hatte ein Herz für Gott und keinen Sinn für Abfall von Ihm. Im Alter von 16 Jahren begann er eine Kampagne, die die Ausrottung des Götzendienstes und die Zerstörung heidnischer Tempel beinhaltete. Dann, im achtzehnten Jahre seiner Herrschaft, wurde das Gesetz gefunden und ihm gebracht. Zum ersten Mal las er mit seinen eigenen Augen das Wort Gottes. Der König wurde nicht nur zur Umkehr bewegt, er wurde bewegt, vor seinem Volk zu stehen und das Gesetz laut vorzulesen. 

Heute würden wir Josiah raten, eine Predigt zu halten, ein Buch zu schreiben, einen neuen Dienst zu beginnen, ein christliches Video auf youtube einzustellen oder eine Intenetseite ins Netz zu stellen. Allerdings gibt es keinen Zweifel an der Tatsache, dass Josiah es bevorzugen würde, sich einfach vor sein Volk zu stellen und ihnen das Wort Gottes vorzulesen. 

Du wirst nicht lange suchen müssen nach Dingen, die Gottes Wort aus deinem Leben hinausdrängen werden. Die Alltagsroutine kann dein Leben mit so viel Aktivitäten füllen, dass die Bibel einfach in eine Eckle gedrängt wird, wo sie Staub fängt. Die Vernachlässigiung der Bibel belegt einen der obersten Ränge auf der Liste der Dinge, die unser christliches Leben der Kraft und Freude berauben. 

Wo immer du dich im Leben befindest, erneuere heute Deine Hingabe, nichts zwischen Dich und deine tägliche Zeit im Wort Gottes kommen zu lassen. Wenn nötig, identifiziere, was immer dir die Stille Zeit raubt – und kümmer dich dann darum! 

Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig 
und schärfer als jedes zweischneidige Schwert 
und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, 
auch Mark und Bein, 
und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens.
 (Hebräer 4:12)
 
Ich freue mich über dein Wort wie einer, der große Beute macht.
(Psalm 19:163)
  
Wir laden ein zu unserem letzten Zeugnisabend in diesem Jahr. Anbetung, Gebet und Berichte Verschiedener über das, was Jesus in unserem Leben tut. Herzlich Willkommen!

Calvary Chapel FREIER GRUND
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 19:30 Uhr

Dienstag, 4. Dezember 2018

Gebet im 1. Petrusbrief

Der Apostel Petrus hat uns viel zu sagen zum Thema Gebet. Er war oft dabei, wenn Jesus betete. Er hat aus erster Hand vom Meister selbst gelernt. Er war dabei, als die Jünger Jesus baten: „Herr, lehre uns beten!“ und Er lehrte sie. Petrus war dabei – im Garten Gethsemane – und hat später sicher oft mit Scham daran zurück gedacht. Und weil Petrus so viel gesehen, gehört und gelernt hatte, schreibt er auch in seinem Brief über verschiedene Aspekte des Gebets, übers Flehen, über Lobpreis, übers Danken und darüber, Gott zu verherrlichen. Aber ein Vers fällt in seinem Brief besonders auf, weil seine Aussage sonst nirgends in der Bibel vorkommt. In 1 Petrus 3:7 heißt es:

Ihr Männer sollt gleichermaßen einsichtig
mit eurer Frau als dem schwächeren Gefäß zusammenleben
und ihr Ehre erweisen,
weil ihr ja gemeinsam Erben der Gnade des Lebens seid,
damit eure Gebete nicht verhindert werden.“

Der Vers richtet sich zunächst und am meisten an die Männer. Aber halt … HALT … ihr Frauen! Der Vers beinhaltet wichtige Prinzipien, die für beide – Männer und Frauen – anwendbar sind.

Im Vers geht es darum, dass Männer mit Einsicht bei ihren Frauen leben sollen. Einsicht bedeutet auch „mit Erkenntnis.“ Es wird darauf hingewiesen, dass der Mann als der – in der Regel – körperlich Stärkere, achtungsvoll mit seiner Frau zusammenleben soll. Als Grund nennt Petrus, dass Mann und Frau beide Erben der Gnade des Lebens sind. Das ist der gleiche Gedanke, den Paulus zum Ausdruck bringt, wenn er in Galater 3:8 schreibt: „…da ist weder Mann noch Frau; denn ihr seid alle einer in Christus Jesus.“

Hier geht es also primär um die Rücksichtnahme des Mannes auf seine Frau. Sekundär geht es um das harmonische Zusammenleben von Mann und Frau, die beide gleichberechtigte Erben der Gnade des Lebens sind. Und was das mit Gebet zu tun hat, erklärt uns der letzte Teil des Verses. „damit eure Gebete nicht verhindert werden.“

Wenn der Mann nicht mit Achtung seiner Frau begegnet, ist dies ein Hinderungsgrund für sein Gebet. Wenn Mann und Frau nicht in Harmonie miteinander leben, ist das ein Hinderungsgrund fürs Gebet. Wieso?

In Matthäus 5:23+24 lehrt Jesus: „Wenn du nun deine Gabe zum Altar bringst und dich dort erinnerst, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, so lass deine Gabe dort vor dem Altar und geh zuvor hin und versöhne dich mit deinem Bruder, und dann komm und opfere deine Gabe!“

Ob es Brüder im engen Sinn, Brüder im weiteren Sinn oder geistliche Geschwister sind: Unversöhnlichkeit, Bitterkeit muss ausgeräumt werden, bevor ich mein Lob oder meine Anliegen vor Gott auf den Altar lege. Streit oder fehlende Wertschätzung – auch in der Ehe – hindert das Gebet. Jedes christliche Ehepaar weiß, dass man sich kaum zusammensetzen kann, um im gemeinsamen Gebet vor Gottes Thron zu kommen, wenn man noch innerlich wegen dem anderen kocht oder im Herzen auf sie / ihn herabblickt.

Und selbst, wenn eine harmonische Ehe immer auf zwei Seiten beruht, ist hier vornehmlich der Mann gefragt. Er soll seiner Frau Ehre erweisen, damit die Gebete nicht gehindert werden.

Männer, lasst uns heute unsere Frauen ehren und gemeinsam mit ihnen den Herrn im Gebet suchen!
Frauen, unterstützt Eure Männer und macht es ihnen leicht, Euch zu ehren und mit Euch zu beten!

Montag, 3. Dezember 2018

Wie erkenne ich Gottes Willen?


Eine Geschichte erzählt von einem alten Mann, der zwar gerne mit seinem Boot aufs Meer fuhr, sich aber ständig verirrte. Irgendwann schenkten seine Freunde ihm einen Kompass und drängten ihn, den auch zu benutzen. Das nächste Mal, als er in sein Boot stieg, folgte er ihrem Rat und nahm diesen Kompass mit.

Aber wie immer verlor er sich hoffnungslos auf dem weiten Wasser und konnte das Land nicht mehr finden. Wieder mussten seine Freunde los und ihn suchen und retten. Die waren allerdings mittlerweile total genervt und fragten ihn: „Warum hast Du nicht den Kompass benutzt, den wir Dir geschenkt haben? Du hättest uns eine Menge Zeit und Ärger ersparen können!

Der alte Mann antwortete: „Ich habe es nicht gewagt! Ich wollte nach Norden fahren, aber so sehr ich auch versuchte, die Nadel in diese Richtung zu zielen, sie zeigte sie immer weiter nach Südosten.“

Wer sich in die richtige Richtung bewegen möchte, der muss sich nach dem richten, was ihm gezeigt wird.

Unzählige Christen stellen sich die Frage: Ich welche Richtung möchte Gott mich führen … und wie erkenne ich überhaupt diese richtige Richtung? In Apostelgeschichte 16:6-10 haben wir gleich eine ganze Reihe von Hinweisen:

Als sie aber Phrygien und das Gebiet Galatiens durchzogen, wurde ihnen vom Heiligen Geist gewehrt, das Wort in der Provinz Asia zu verkündigen. 7 Als sie nach Mysien kamen, versuchten sie, nach Bithynien zu reisen; und der Geist ließ es ihnen nicht zu. 8 Da reisten sie an Mysien vorbei und kamen hinab nach Troas. 9 Und in der Nacht erschien dem Paulus ein Gesicht: Ein mazedonischer Mann stand vor ihm, bat ihn und sprach: Komm herüber nach Mazedonien und hilf uns! 10 Als er aber dieses Gesicht gesehen hatte, waren wir sogleich bestrebt, nach Mazedonien zu ziehen, indem wir daraus schlossen, dass uns der Herr berufen hatte, ihnen das Evangelium zu verkündigen.

Denk bei der Frage nach Gottes Willen doch einfach mal über folgende Aussagen nach:

  1. Du darfst dich bei der Suche nach Gottes Willen auf den Heiligen Geist verlassen. Er findet immer Wege, einem Herzen zu antworten, das zum Gehorsam bereit ist. (Ein zum Gehorsam bereites Herz ist allerdings eine Grundvoraussetzung!)
  2. Gott mag auch heute noch hier und da durch Träume, Visionen oder übernatürliche Geistesgaben zu Dir reden. Aber am meisten, klarsten, unfehlbarsten und am liebsten redet Er durch Sein übernatürliches Wort in der Bibel zu uns. Dazu muss man die Bibel natürlich regelmäßig aufschlagen und lesen. Durch Jeremia (23:28) ruft Gott aus:

    Der Prophet, der einen Traum hat, erzähle den Traum!
    Wer aber mein Wort hat, rede mein Wort in Wahrheit
  1. Dann hörst Du auf Gottes Wort – aber ohne den Verstand abzuschalten. Im Gegenteil: Du nutzen ihn und denkst über Gottes Wort nach. Das tat auch Paulus und sein Team, denn „sie schlossen daraus“, wohin Gott sie führen wollte.
  2. Schließlich suchst Du den Rat anderer, die Jesus gut kennen. In Apostelgeschichte 16 geht es immer wieder um das ganze Team, wie die Worte „wir“ und „uns“ belegen. Und bereits in Sprüche 15:22 erklärt Gott:
Wo keine Beratung ist, da scheitern Pläne!
Wo aber viele Ratgeber sind, da kommen sie zustande!

Gott lässt uns nicht allein. Er hat uns viele Möglichkeiten gegeben, Seinen Willen zu erkennen – die höchsten davon sind das Gebet und Gottes Wort. Und dabei wollen wir die Erklärung und Ermutigung Jesu nicht übersehen, wenn Er uns in Johannes 7:17 belehrt:

Wenn jemand seinen Willen tun will, wird er erkennen,
ob diese Lehre von Gott ist, oder ob ich aus mir selbst rede.

Voraussetzung ist, dass wir von Herzen bereit sind, Seinen Willen zu tun. Dann wird Er uns die Erkenntnis der Wahrheit, die Antwort, die Führung schenken.

Dabei segne Dich der Herr!

Sonntag, 2. Dezember 2018

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss!

Predigttext:
Apostelgeschichte 16:6-22

16:6-10:

6 Danach zogen sie durch das phrygische Galatien weiter, denn der Heilige Geist hatte ihnen nicht erlaubt, die Botschaft in die Provinz Asia zu tragen. 7 Als sie dann an die Grenze von Mysien kamen, versuchten sie nach Bithynien weiterzureisen, aber durch seinen Geist erlaubte ihnen Jesus das auch nicht. 8 So zogen sie ohne Aufenthalt durch Mysien, bis sie in die Hafenstadt Troas kamen. 9 Dort hatte Paulus in der Nacht eine Vision. Er sah einen Mazedonier vor sich stehen, der ihn bat: "Komm nach Mazedonien herüber und hilf uns!" 10 Daraufhin suchten wir unverzüglich nach einem Schiff, das uns nach Mazedonien mitnehmen konnte, denn wir hatten aus der Vision geschlossen, Gott habe uns gerufen, den Menschen dort das Evangelium zu bringen.
16:11-13:
11 So fuhren wir von Troas ab und segelten auf kürzestem Weg zur Insel Samothrake. Am nächsten Tag erreichten wir schon Neapolis. 12 Von dort ging es landeinwärts nach Philippi, der bedeutendsten römischen Kolonie in diesem Teil Mazedoniens. Hier blieben wir einige Tage. 13 Am Sabbat gingen wir vor das Stadttor hinaus an den Fluss, wo wir eine jüdische Gebetsstätte vermuteten. Nachdem wir sie gefunden hatten, setzten wir uns und sprachen zu den Frauen, die dort zusammenkamen. 
16:14-18:
14 Eine dieser Frauen hieß Lydia und war eine Purpurhändlerin aus Thyatira. Sie glaubte an den Gott Israels. Der Herr öffnete ihr das Herz, so dass sie gut zuhörte und bereitwillig aufnahm, was Paulus sagte. 15 Sie ließ sich dann mit allen, die in ihrem Haus lebten, taufen. Danach lud sie uns ein und sagte: "Wenn ihr wirklich überzeugt seid, dass ich an den Herrn glaube, dann kommt in mein Haus und seid meine Gäste." Sie nötigte uns geradezu. 16 Als wir einmal auf dem Weg zu der Gebetsstätte waren, begegnete uns eine Sklavin. Sie war von einem Wahrsagegeist besessen und brachte ihren Besitzern viel Geld mit Wahrsagen ein. 17 Die Frau lief dem Paulus und uns hinterher und schrie: "Diese Leute sind Sklaven des höchsten Gottes! Sie können euch den Weg zur Rettung zeigen!" 18 So ging das viele Tage, bis Paulus es nicht mehr ertragen konnte. Er drehte sich um und sagte zu dem Geist: "Im Namen von Jesus Christus befehle ich dir: Verlass diese Frau!" Im gleichen Augenblick fuhr der Wahrsagegeist von ihr aus. 

16:19-22:
19 Als die Besitzer der Sklavin begriffen, dass damit auch ihre Hoffnung auf Gewinn ausgefahren war, packten sie Paulus und Silas und schleppten sie auf den Marktplatz, wo die Behörde ihren Sitz hatte. 20 Sie führten sie den Stadtobersten vor und sagten: "Diese Juden hier bringen unsere ganze Stadt in Aufruhr! 21 Sie wollen Sitten einführen, die wir als römische Bürger keinesfalls annehmen dürfen." 22 Als dann die aufgebrachte Menschenmenge ebenfalls ihre Bestrafung verlangte, ließen die Stadtobersten Paulus und Silas die Kleidung vom Leib reißen und befahlen, sie mit Stöcken zu schlagen.

CCFG 
Lobpreis - Gottes Wort!

Gemeinschaft - Gebet!
Anschließend gemeinsames Mittagessen!
 

Beginn: 10:30 Uhr

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 
(gegenüber dem Medizinischen Zentrum)
57290 Neunkirchen-Zentrum
 
Herzlich Willkommen!

Sonntagszitat:
"Wer Führung durch den Hernn sucht, 
muss mit allen anderen Formen der Führung brechen."
(Corrie ten Boom)

"Diejenigen, die den stärksten Eindruck 
auf dieser von Sünde verfluchten Erde hinterlassen haben, 
waren Männer und Frauen des Gebets." 
(Dwight L. Moody)