Wer sein Ohr vor dem Schrei des Schwachen verschließt, / bekommt auch keine Antwort, wenn er einmal ruft. (Sprüche 21:10)
CCFG Bibelstunde: Mittwoch - Anbetung, Gebet, Gottes Wort, Gemeinschaft - Beginn: 19:30 Uhr

Samstag, 2. Februar 2019

Wen, was oder wie viel benötigt der Herr, um zu retten?

Kriegszustand! Die verfeindeten Armeen gönnen sich eine Pause. Die einen sind in der Ebene, die anderen im Gebirge. Und dann kommt dem Gott-gläubigen Sohn des Heerobersten der Gedanke: „Ich will doch mal sehen, ob Gott uns nicht einen unkonventionellen Sieg über einige der verfeindeten Soldaten gibt und uns von ihrer Unterdrückung befreit.“ Einer gegen alle! Zu seinem Waffenträger sagt Jonathan, der Sohn des israelischen Königs: 

„Vielleicht wird der Herr durch uns wirken; denn es ist dem Herrn nicht schwer, durch viele oder durch wenige zu retten!“ (1 Samuel 14:6)

Wie oft hat mir dieser Vers in den vergangenen Jahren Mut gemacht! Was meinst DU, worum es geht? Spricht dieser Vers nicht die Souveränität Gottes an, der durch viel oder durch wenig retten kann? Durch viel oder wenig Arbeit! Viel oder wenig Predigen! Viel oder wenig Anstrengung. Viel oder wenig Zeit! Immerhin – ER ist es, der rettet. WIR sind lediglich aufgefordert, treu zu sein. Das ist alles, was den Herrn interessiert: Treue! Wenn Er Treue in uns findet, dann rettet Er – durch viel oder wenig! Eigentlich ein demütigender Gedanke. Dieser Vers ruft uns nicht auf, es auf die leichte Schulter zu nehmen. Er ruft uns vielmehr auf, treu zu sein und dem Herrn zu vertrauen, sein mächtiges Rettungswerk durch das Wenige zu vollbringen, das wir Ihm geben können. 

„Für den Herrn gibt es KEIN Hindernis, durch viel oder durch wenig zu helfen.“ (Elberfelder Übersetzung)

KEIN Hindernis - versichert uns, dass es tatsächlich absolut NICHTS gibt, das Gott zurückhalten kann, die zu retten, die Er retten möchte! Das macht uns Mut, das schlichte Gebet für andere zu sprechen, das Traktat (mit oder ohne Worte) weiter zu geben, das kurze Bekenntnis zu Jesus auszusprechen!

Lasst uns nicht denken, auf unser „Weniges“ käme es nicht an. Immerhin machte sich Jonathan mit seinem Waffenträger auf den Weg. Auch die Jünger brachten das lächerlich Wenige, das sie hatten, und legten es in Jesu Hände. Aber was sie hatten, das brachten sie Ihm.

Wenn wir nur treu sind, kann der Herr ohne Weiteres retten, „denn es ist dem HERRN nicht schwer, durch viel oder wenig zu helfen.“ Hallelujah!

Freitag, 1. Februar 2019

ACHTUNG!: ein Filmabend am 2. Februar!

Der Filmabend am Samstag, dem 2. Februar in der CCFG fällt aus und wird zu einem späteren Zeitpunkt neu angesetzt!

Paragraph 218 und 219a

Solange ich zurückdenken kann gibt es die Auseinandersetzung zwischen Befürwortern und Gegnern der Abtreibung. Und über die Jahrtausende hinweg hat Gott zu verschiedenen Zeiten die Unantastbarkeit des ungeborenen Lebens geboten. Das haben Menschen missachtet – zunächst verborgen vor der Öffentlichkeit, dann als „straffreie Straftat“ geduldet von der Öffentlichkeit. Jetzt sind wir dabei, die Türen für die Werbung zum Kindermord zu öffnen.

Gottes Gericht kommt nicht in dem Moment, in dem ein Politiker seine Unterschrift unter neue Gesetze oder abgeschaffte Gesetze setzt. Aber Gottes Wort sagt in Galater 6:7 deutlich:

Irrt euch nicht: Gott lässt sich nicht spotten!
Denn was der Mensch sät, das wird er auch ernten.

Der Prophet Jesaja sagt in seinem 5. Kapitel:

Wehe denen, die Böses gut und Gutes böse nennen,
die Finsternis zu Licht und Licht zu Finsternis erklären,
die Bitteres süß und Süßes bitter nennen!

Nicht alle Mauern fallen wie die von Jericho. Manche bröckeln langsam, fast merkt man es nicht. Dann kommt der Bruch und die Schlammlawine des Unheils bahnt sich ihren Weg.

Die Abtreibungs-Lobbyisten arbeiten bewusst und mit allen Mitteln an einer Irreführung der Gesellschaft. Lügen, Hass-Rhetorik, Störaktionen bis hin zu körperlicher Gewalt inbegriffen. Aber gerade der Gewaltfaktor muss nicht verwundern, denn Abtreibung ist tatsächlich pure Gewalt gegenüber denen, die sich am wenigsten wehren können, wie der Ex-Abtreibungsarzt, Dr. Levatino, berichtet. (HIER).  Dazu kommen kontroverse Studien, die widerlegen sollen, was jahrelange Untersuchungen zu den Folgen von Abtreibung festgestellt haben.

Diese Woche fiel in Deutschland zwar nicht das Verbot für Werbung zur Abtreibung, aber die Schutzmauer für die Ungeborenen bekam einen weiteren Riss, denn Ärzte dürfen jetzt anmerken, dass sie Schwangerschaftsabbrüche vornehmen.

In Amerika ist man einige Schritte weiter. Der demokratische Governeur von New York, Andrew Cuomo ist ausgesprochener Gegner der Todesstrafe, die er als „einen ekelhaften Schmutzfleck unserer Geschichte“ bezeichnet. Gleichzeitig unterschrieb er vor 10 Tagen ein Gesetz, das es Frauen erlaubt, BIS ZUR GEBURT abzutreiben.



Ich wurde um 12:05 Uhr geboren


 
In New York ist es jetzt völlig legal, mich um 12:04 zu ermorden


 Als nächstes soll in New York ein Gesetz auf den Weg gebracht werden, das Beihilfe zum Suizid legalisieren soll. Solche Gesetze, die es bereits in anderen US Bundesstaaten gibt, haben u.a. dazu geführt, dass Krankenkassen nicht mehr bereit waren, Chemotherapien zu finanzieren, statt dessen aber Tabletten zum assistierten Selbstmord anboten. In einem anderen Bundesstaat gilt es schon als feiernswerter Erfolg, dass ein Gesetz abgelehnt wurde, das Abtreibungen noch während der Geburt (Wehen) erlaubt. Amerika ist uns einige Schritte voraus auf dem Weg in die Irre und den Abgrund. Aber wir folgen auf dem Fuß.

Im Alten Testament waren es die Propheten Gottes, die Gericht und Gnade predigten. Nicht nur Gericht und nicht nur Gnade. Nicht nur den Zorn Gottes über die Tiefen menschlicher Bosheit, auch die Vergebung Gottes – selbst der dunkelsten Sünden. Aber die Propheten Gottes waren und blieben Mahner ihrer Zeit.

Ihre Meinung war unpopulär!
Ihre Einstellung war politisch inkorrekt!
Ihre Warnung wurde verspottet!
Ihre Aussagen wurden als Lügen beschimpft!
Die Massen wurden gegen sie mobilisiert!
Ihnen wurde der Mund verboten!
Sie hatten Volk und Politik gegen sich!
Sie waren immer eine Minderheit!

Aber sie reden bis heute!

Wenn wir als Gotteskinder nicht bereit sind, unpopulär, politisch inkorrekt, verspottet, beschimpft, verleumdet und vielleicht sogar verfolgt zu werden, dann „Nachfolge Ade!“

Kein Jünger (Jesu) wird größer sein als sein Meister. Wenn sie Jesus verspottet und verfolgt haben, wie wollen wir dem entgehen?! Stille sein, Gottes Werte, Gottes Warnungen und Gottes Gericht zu verschweigen ist keine Option. Farbe bekennen, das ist die einzige Option. Wir verkündigen Jesus: Sein Wort, Sein Gericht, Sein Ruf zur Umkehr, Sein Opfer der Liebe, seine vollständige Vergebung all unserer Sünde. Und wir laden zu Ihm ein.

Im Namen Jesu lieben wir, die uns hassen und laden sie ein: Folgt mit uns Jesus nach!
Und zu Jesus, dem Heiler, laden wir alle ein, die durch den Prozess einer Abtreibung gegangen sind und erst im Nachhinein die Tragweite ihrer Entscheidung erkannt haben. Jesus heilt und Jesus vergibt!
Warum werden Bakterien als Leben auf dem Mars betrachtet, 
wenn ein vorgeburtlicher Herzschlag nicht als Leben auf der Erde gilt?

Donnerstag, 31. Januar 2019

School’s out forever (Alice Cooper)


1972 schaffte Alice Cooper mit dem Lied „School’s out forever“ den Durchbruch. „Billion Dollar Babies“,  Elected“ oder „Poison“ waren weitere Erfolge des Schockrockers, dessen Konzerte wegen Gruseleffekten gelegentlich als jugendgefährdend eingestuft und erst für Jugendliche ab 18 Jahren zugelassen wurden. Cooper trat gewöhnlich mit dunklen Augenringen geschminkt auf und zelebrierte mit einer lebenden Boa auf der Bühne.

Cooper wurde am 4. Februar 1948 in Michigan / USA geboren und wuchs in einem christlich geprägten Elternhaus auf. Sowohl sein Vater, wie auch sein Großvater waren Pastoren, sein späterer Schwiegervater war Pastor einer Baptistengemeinde. Von seiner christlichen Erziehung blieb allerdings zunächst nicht viel hängen. Schockeffekte in den Konzerten, demolierte Hotelzimmer und andere Schlagzeilen hinterließen ihre Spuren. Wiederholte Entziehungskuren wegen Alkoholexzessen und Drogen blieben ohne Erfolg.

Cooper bezeichnet sich selbst als den verlorenen Sohn, der zum Vater zurückgefunden hat.
Er selbst, seine Frau, sein Schwiegervater – sie alle beteten für ihn. Als er eines Morgens Blut spuckte und sich in eine Klinik begab, hörte er von heute auf morgen mit dem Trinken auf. Die Sucht war weg. Selbst die Ärzte konnten sich die schnelle Heilung nicht erklären. Cooper selbst sieht dies als eine Wunderheilung und lebt seitdem als gläubiger Christ. Gemeinsam mit seiner Frau begann er wieder eine Gemeinde zu besuchen. Alice sagt: «Der Pastor war einzigartig. Zwar waren immer 6'000 Besucher da, doch es war, als würde er nur zu mir sprechen. Und das jeden Sonntag.»

Über sein Familienleben berichtete er, dass seine gesamte Familie regelmäßig den Gottesdienst besucht. Zu jedem Tag gehören 20 Minuten Bibellesen, um mit Gott in Verbindung zu bleiben. In seiner Gemeinde gehört Cooper zu den Mitarbeitern in der Sonntagschularbeit. In einem Interview sagt er: «Abwechslungsweise mit anderen arbeite ich in der Sonntagsschule mit. Ich gehe jede Woche zur Sonntagsschule und in die Gemeinde, sowie am Mittwoch Vormittag ins Bibelstudium. Das mache ich seit zehn Jahren und es ist sehr wichtig für mich.»

Außerdem ist Cooper im geistlich-diakonischen Bereich tätig. Seine Organisation „Solid Rock“ kümmert sich vor allem um vernachlässigte Kinder und Jugendliche – mit dem Ziel, „die Gute Nachricht von Jesus so vielen wie möglich zu bringen“.

Cooper ist seit 42 Jahre mit derselben Frau verheiratet und erklärt: „Ich habe niemals meine Frau betrogen, ich trinke keinen Alkohol und nehme keine Drogen mehr. Ich gehe in keine Stripbars. Warum sollte ich? Ich habe eine tolle Frau. Ich bin bestimmt nicht Mister Holy Holy, doch ich versuche so zu leben, wie ich denke, dass es Gott gefallen würde. In der Welt des Rock'n'Roll ist das ein durchaus ungewöhnlicher Lifestyle.

Alice Cooper geht seinen Weg. Nicht jedem wird dieser Weg gefallen. Sein Weg ist radikal anders und für viele gewöhnungsbedürftig. Aber wie viel Freude wird im Himmel gewesen sein, als ein Sünder Buße tat, ein verlorener Sohn sich aufmachte und zum Vater zurückkehrte. Im Seitenfenster findet sich ein Interview (in Englisch) mit Cooper. Zum Schluss noch ein paar Zitate des Schockrockers und Sonntagschullehrers.

Als ich beinahe an meiner Alkoholsucht zugrunde gegangen bin, kehrte ich zurück, weil ich die Verbindung zu Jesus Christus vermisst habe.

Auf die Frage ob Gott sanft oder zornig ist:
Er ist ein gerechter Gott. Er ist so mächtig, dass er in alle Richtungen ausstrahlt, sei es jetzt in Richtung Zorn oder in Richtung Liebe. Wir sollten uns eher vor seinem Zorn fürchten, denn wir sind es ja, die ständig die Regeln brechen.

Bier trinken ist einfach. Ein Hotelzimmer zu demolieren, ist einfach. Aber ein Christ zu sein, ist wirklich eine Herausforderung. Das ist echte Rebellion!

„Satan ist real - die Welt sollte sich in Acht nehmen.“ „Die Welt ist in den Händen Satans“ „Seid vorsichtig! Satan ist kein Mythos. Sitzt nicht herum und macht euch vor, dass Satan nur ein Witz ist.“

„In meiner Show gibt es nichts Satanisches. Dort gibt es eine Menge schwarzen Humor und andere lustige Dinge. Blasphemische Aspekte wird es aber nie geben.“

Zu Menschen, die mit Drogen-, Alkohol oder Pornografiesucht kämpfen, sagt er:
„Die Welt gehört nicht uns, sie gehört Satan. Wir leben in einer Welt, die täglich von ihm bombardiert wird. Wenn du nicht Christus in deinem Leben hast, bist du ein Opfer davon.“

„Für mich bedeutet Christ zu sein, eine ganz persönliche Beziehung zu Jesus Christus zu haben – eins zu eins. Das Wichtigste ist, wie ich alleine an Jesus Christus glaube als der Retter meiner Seele und mein Erlöser – und nicht was andere denken.“

Mittwoch, 30. Januar 2019

Heute @ CCFG: Übergemeindlicher Missionsabend

Beginn: 19:30 Uhr - Ende: gegen 21:00 Uhr

Was uns bewegt


Was mich immer wieder erstaunt, erschreckt und regelrecht niederdrückt ist die Tatsache, wie wenig Vision in der Gemeinde Gottes besteht für die über 3 Milliarden Menschen dieser Welt, die vom Evangelium unerreicht sind.  Die meisten von ihnen haben den Namen „Jesus“ nicht einmal gehört. Sie können sich nicht für oder gegen Ihn entscheiden, weil sie Ihn nicht kennen.

Viele von uns Christen sind so beschäftigt mit Dieselfahrverboten, dem Kohleausstieg, den Brexitfolgen, all den Fehlern, die unsere Regierung macht (und die uns manchmal gar nicht betreffen), mit dem Regenwald, dem Krötenschutz und anderen Umweltthemen. Wir sind so beschäftigt, uns für gerechte Löhne, für gerechte Renten, für altersgerechtes Wohnen aber auch gegen übersteigerte Mieten, gegen überhöhte Lebensmittelpreise und gegen neue Steuern auszusprechen. (Um nicht falsch verstanden zu werden: auch mir sind manche dieser Themen nicht egal!) Aber bei alledem zeigen viele einen Eifer, als ginge es um die Ewigkeit. Um die geht es aber bei keinem dieser Themen.

Um die Ewigkeit geht es allerdings für 7,6 Milliarden Menschen, von denen über 3 Milliarden bisher nicht einmal die Möglichkeit einer Entscheidung hatten.

An dieser Stelle soll nicht vorgeschlagen werden, sich aller irdischen Verantwortung zu entziehen. Vielmehr soll ermutigt werden, die Prioritäten zu überprüfen. Wenn mir die irdischen Nöte der Menschen mehr bedeuten als die geistlichen, läuft etwas gewaltig falsch. Wenn mir Weltverbesserung mehr am Herzen liegt als Seelengewinnung, bewege ich mich in eine falsche Richtung.

Als Christen dürfen wir uns nicht leiten lassen vom Pulsschlag der Welt, sondern vom Pulsschlag Gottes. Das wird uns zwar weltfremd erscheinen lassen, aber das sollte uns nichts Neues sein. Nach Hebräer 11:13 sind wir Fremdlinge und Pilger, ohne Bürgerrecht auf Erden. Und das meint Gott so, wie Er es sagt. Während wir als Bürger unsers „Gastlandes“ auf dieser Erde alles tun sollten, um gute Bürger zu sein, sollten wir nie den Unterschied zwischen Zeit und Ewigkeit vergessen. Jesus lehrt in Lukas 9:25

Was nützt es, die ganze Welt zu gewinnen,
aber dabei an der eigenen Seele Schaden zu nehmen
oder sie zu verlieren?

Was nützt eine gerechte Welt, was nützt ein höherer Verdienst, was nützt ein voller Einsatz um die (zeitliche) Welt zu retten, solange (ewige) Seelen verloren gehen?! Noch einmal: Es geht nicht darum, das eine zu lassen, um das andere zu tun. Unser christlicher Einsatz ist durchaus in der Welt gefragt. Es ist zwar nicht Gottes Wille für uns, Vorzeigekritiker zu sein, aber doch Vorzeigebürger. Es geht also nicht darum, allen Einsatz für unsere Mitmenschen zu unterlassen. Nein, es geht um die Frage der Priorität. Wenn unser Einsatz für die Seele und das Wohl unserer Mitmenschen sich messen lassen kann mit dem zitierten Vers aus Lukas 9, dann bewegen wir uns in die richtige Richtung.

Es gibt zusätzliche Themen zu sauberer Luft, höheren Renten und Gerechtigkeit am Arbeitsplatz, für die wir Christen uns einsetzen können – ja müssen. Denn außer uns setzt sich niemand ein für die ewige Rettung von 7,5 Milliarden Seelen, 3,2 Milliarden davon bisher unerreicht.

Lasst uns unsere Prioritäten richtig setzen – und für Jesus leben.
Für Jesus alleine!

Das Missionswerk DIGUNA leistet einen hervorragenden Dienst, der beides miteinander verbindet: praktische Hilfeleistung in Nöten dieser Welt und Verkündigung der Frohen Botschaft von Jesus. DIGUNA wird heute Abend in der CCFG einen übergemeindlichen „Gehet Hin …!“ Missionsabend gestalten. Dazu laden wir herzlich ein!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 19:30 Uhr

Dienstag, 29. Januar 2019

FREI!

Infolink im Seitenfenster

Wichtiges Update: Asia Bibi

Gerichtstermin heute! Infolink im Seitenfenster.

Gebet im Buch der Offenbarung

Wunderbar! In diesem herrlichen Buch brauchen wir nicht nach Beispielen fürs Gebet zu suchen. Sie sind zahlreich! Da wird berichtet, wie Johannes betet, aber weit mehr wird berichtet, wie alle möglichen Lebewesen den Herrn anbeten.

In Offenbarung 4+5+19 sind es die lebendigen Wesen und 24 Älteste.
In Offenbarung 7 sind es die Engel, die Wesen und die Ältesten.
In Offenbarung 15 sind es die Überwinder aus der Trübsalzeit.

Man könnte so fortfahren. Gewaltig sind die Verse aus Kapitel 19, wo es in Vers 13 heißt:

Und jedes Geschöpf, das
im Himmel
und auf der Erde
und unter der Erde ist,
und was auf dem Meer ist,
und alles, was in ihnen ist,
hörte ich sagen: Dem, der auf dem Thron sitzt,
und dem Lamm gebührt das Lob und die Ehre
und der Ruhm und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit!

Diese Verse erinnern stark an Worte aus dem Philipperbrief, wo es in Kapitel 2:10+11 heißt:

Damit in dem Namen Jesu sich alle Knie derer beugen,
die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind,
und alle Zungen bekennen, dass Jesus Christus der Herr ist,
zur Ehre Gottes, des Vaters.

Beim Lesen verschiedener Verse in der Offenbarung über Lobpreis und Gebet geht es inhaltlich nicht um abgedroschene Phrasen. Hier wird Gott Herrlichkeit, Ehre und Dank zugeschrieben, Seine ewige Existenz wird gelobt. Man spricht Gott die Würde zu, die Er besitzt, rühmt Seine Ehre, Macht, Schöpferkraft, Allmacht und Seine gerechten und wahrhaftigen Wege. Jesus wird gepriesen als König der Heiligen, der Heilige, der Retter, der Löwe und das Lamm.

Das Buch der Offenbarung – das Buch über die letzten Tage dieser Welt, das Buch der Kriege, der Plagen, der Märtyrer und der Gottlosen – dieses Buch ist gleichzeitig gefüllt mit Gotteslob.

Die Zeit wird kommen, in der wir in dieses herrliche Gotteslob einstimmen können. Aber diese Zeit muss und sollte nicht nur in der fernen Zukunft liegen. Die Offenbarung ermutigt uns, nicht nur auf unsere Nöte, Leiden und Probleme zu schauen, sondern auf den, dem wir entgegengehen.

Wer Jesus im Blick hat, wer mit Johannes in Offenbarung 22:20 beten kann: „Amen! Ja, komm, Herr Jesus!“ der wird auch hier in den Stürmen des Lebens immer wieder Grund finden, Jesus, das Lamm Gottes und den Retter der Welt anzubeten und zu preisen.

Schau doch noch einmal über den Inhalt des Lobpreises oben im Text und mach ihn zu Deinem eigenen Lobpreisgebet!

Montag, 28. Januar 2019

Gastbeitrag

Von dem amerikanischen Prediger, William MacDonald (* 07.01.1917; † 25.12.2007) stammen folgende Worte und Gedanken:

".. damit in dem Namen Jesu jedes Knie sich beuge, 
der Himmlischen und Irdischen und Unterirdischen, 
und jede Zunge bekenne, 
dass Jesus Christus Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters."

Was für ein Anblick wird das sein! Alle Knie in der ganzen Welt werden sich vor dem heiligen Namen Jesu beugen! Jede Zunge wird bekennen, dass Er der Herr ist! Gott hat es so beschlossen, und es wird gewiss auch so geschehen.

Das bedeutet wohlgemerkt nicht universelle Erlösung. Paulus deutet damit nicht an, dass alle geschaffenen Wesen schließlich Christus als ihren lebendigen, liebenden Herrn umfassen werden. Er sagt vielmehr, dass diejenigen, die sich in diesem Leben weigern, das großartige Bekenntnis zu Ihm abzulegen, gezwungen sein werden, es im nächsten Leben zu tun. Alle Geschöpfe werden letzten Endes die Wahrheit über Jesus Christus anerkennen müssen. Dann wird es eine universelle Unterwerfung unter Gott geben.

John Stott hat in einem seiner Vorträge mit dem Titel "Jesus ist der Herr" folgendes gesagt: "Während der Krönungszeremonie ihrer Majestät der Königin in der Westminster-Abtei war einer der bewegendsten Augenblicke, als der Erzbischof von Canterbury, der oberste Bürger im Lande, kurz vor der eigentlichen Krönung in alle Himmelsrichtungen der Abtei, nach Norden, Süden, Osten und Westen viermal ausrief: 'Meine Herren, ich stelle Ihnen die unbestrittene Königin dieses Reiches vor. Sind Sie bereit, ihr die Ehre zu erweisen? ' Und erst, als viermal ein lauter zustimmender Ruf im Kirchenschiff erklungen war, wurde ihr die Krone aufs Haupt gesetzt." Und dann fuhr John Stott fort: "Und heute abend frage ich Sie, meine Damen und Herren: Ich stelle Ihnen Jesus Christus als Ihren unbestrittenen König und Herrn vor. Sind Sie bereit, Ihm die Ehre zu erweisen?"

Diese eindringliche Frage hallt wieder durch alle Jahrhunderte. Von vielen erschallt ein lauter zustimmender Ruf: "Ja, Jesus Christus ist unser Herr." Von anderen kommt die verächtliche Antwort: "Wir wollen nicht, dass dieser Mann über uns herrscht." Doch die geballte Faust wird eines Tages mit Gewalt geöffnet werden, und das Knie, das sich bisher nicht gebeugt hat, wird sich vor Dem beugen, Dessen Name über alle Namen ist. Das Tragische daran ist nur, dass es dann zu spät sein wird. Die Gnadenzeit Gottes ist einmal zu Ende. Die Gelegenheiten, sich dem Sünderheiland anzuvertrauen, sind dann alle vorüber. Der Eine, dessen Herrschaft mit Füßen getreten worden ist, wird dann der Richter sein, der auf einem großen weißen Thron sitzt.

Wenn Er heute noch nicht dein Herr ist, dann bekenne dich jetzt zu Ihm. Sei bereit, Ihm die Ehre zu erweisen! (Quelle)

Sonntag, 27. Januar 2019

Herzliche Einladung zu einem besonderen Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss!

Predigttext:
Apostelgeschichte 17:16-34

16 Während aber Paulus in Athen auf sie wartete, ergrimmte sein Geist in ihm, da er die Stadt so voller Götzenbilder sah.
17 Er hatte nun in der Synagoge Unterredungen mit den Juden und den Gottesfürchtigen, und auch täglich auf dem Marktplatz mit denen, die gerade dazukamen.
18 Aber etliche der epikureischen und auch der stoischen Philosophen maßen sich mit ihm. Und manche sprachen: Was will dieser Schwätzer wohl sagen? Andere aber: Er scheint ein Verkündiger fremder Götter zu sein! Denn er verkündigte ihnen das Evangelium von Jesus und der Auferstehung.
19 Und sie ergriffen ihn und führten ihn zum Areopag und sprachen: Können wir erfahren, was das für eine neue Lehre ist, die von dir vorgetragen wird?
20 Denn du bringst etwas Fremdartiges vor unsere Ohren; deshalb wollen wir erfahren, was diese Dinge bedeuten sollen!
21 Alle Athener nämlich und auch die dort lebenden Fremden vertrieben sich mit nichts anderem so gerne die Zeit als damit, etwas Neues zu sagen und zu hören.
Die Verkündigung des Paulus auf dem Areopag
22 Da stellte sich Paulus in die Mitte des Areopags und sprach: Ihr Männer von Athen, ich sehe, dass ihr in allem sehr auf die Verehrung von Gottheiten bedacht seid!
23 Denn als ich umherging und eure Heiligtümer besichtigte, fand ich auch einen Altar, auf dem geschrieben stand: »Dem unbekannten Gott«. Nun verkündige ich euch den, welchen ihr verehrt, ohne ihn zu kennen.
24 Der Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darin ist, er, der Herr des Himmels und der Erde ist, wohnt nicht in Tempeln, die von Händen gemacht sind;
25 er lässt sich auch nicht von Menschenhänden bedienen, als ob er etwas benötigen würde, da er doch selbst allen Leben und Odem und alles gibt.
26 Und er hat aus einem Blut jedes Volk der Menschheit gemacht, dass sie auf dem ganzen Erdboden wohnen sollen, und hat im Voraus verordnete Zeiten und die Grenzen ihres Wohnens bestimmt,
27 damit sie den Herrn suchen sollten, ob sie ihn wohl umhertastend wahrnehmen und finden möchten; und doch ist er ja jedem Einzelnen von uns nicht ferne;
28 denn »in ihm leben, weben und sind wir«, wie auch einige von euren Dichtern gesagt haben: »Denn auch wir sind von seinem Geschlecht.«
29 Da wir nun von göttlichem Geschlecht sind, dürfen wir nicht meinen, die Gottheit sei dem Gold oder Silber oder Stein gleich, einem Gebilde menschlicher Kunst und Erfindung.
30 Nun hat zwar Gott über die Zeiten der Unwissenheit hinweggesehen, jetzt aber gebietet er allen Menschen überall, Buße zu tun,
31 weil er einen Tag festgesetzt hat, an dem er den Erdkreis in Gerechtigkeit richten wird durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat und den er für alle beglaubigte, indem er ihn aus den Toten auferweckt hat.
32 Als sie aber von der Auferstehung der Toten hörten, spotteten die einen, die anderen aber sprachen: Wir wollen dich darüber nochmals hören!
33 Und so ging Paulus aus ihrer Mitte hinweg.
34 Einige Männer aber schlossen sich ihm an und wurden gläubig, unter ihnen auch Dionysius, der ein Mitglied des Areopags war, und eine Frau namens Damaris, und andere mit ihnen.

CCFG
Lobpreis - Gottes Wort!

Kindersegnungen - Liedbeitrag Kinderchor
Gemeinschaft - Gebet!
Gemeinsames Mittagessen 
 

Beginn: 10:30 Uhr

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
(gegenüber dem Medizinischen Zentrum)
57290 Neunkirchen-Zentrum
Herzlich Willkommen!

Sonntagszitat:
"Wir müssen uns Zeit für Menschen nehmen, 
die wir nicht kurieren können, 
und die sich nicht positiv auf unsere Karriere auswirken."
(John Ortberg)

"Oberflächlichkeit ist der Fluch unserer Zeit."
(John Ortberg)

"Wir können unsere schlechten Gedanken 
oft am besten bekämpfen, 
indem wir ihnen verwehren, sich in Worten auszudrücken … 
Es muss ein entschiedenes Kennzeichen 
christlicher Gemeinschaft sein, 
dass jeder Einzelne nicht immer alles ausspricht, 
was er denkt."
(John Ortberg)