1. Thessalonicher 5:16-18: "Freut euch allezeit! Betet ohne Unterlass! Seid in allem dankbar; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch."
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Samstag, 21. Dezember 2019

Konversionstherapien

Jetzt soll es also kommen, das Verbot von Konversionstherapien, das Menschen, die unter ihrer homosexuellen Empfindung leiden, Hilfe verbietet. Mit der Unterstützung von Lesben- und Schwulenverbänden hat es der CDU Gesundheitsminister,
Jens Georg Spahn, seit 2017 mit Daniel Funke verheiratet, endlich geschafft, seine angestrebte Gesetzesvorlage einzubringen. Den geschätzten 1000-2000 Betroffenen wird es dadurch um ein Vielfaches erschwert, gewünschte Hilfe zu bekommen. Nach Aussage Spahns seien solche Therapien krankmachend und führten „oft zu schwerem körperlichen und seelischen Leid“.

Natürlich werden „wissenschaftliche“ Studien zur Begründung herangezogen, während andere wissenschaftlichen Studien geflissentlich verschwiegen werden. Dazu gehören mehrere Studien, die belegen, dass homo- trans- oder bisexuelles Verhalten zu erhöhter Suizidbereitschaft und erhöhten gesundheitsschädlichen Lebensweisen führt. (Quelle). Nach Schwulen- und Lesbentheorie natürlich wegen gesellschaftlicher Diskriminierung etc. Allerdings stellten Bell und Weinberg bereits 1978 in einer umfangreichen Untersuchung an Erwachsenen fest, dass die meisten homosexuell lebenden Männer als Grund für einen Selbstmordversuch „Kummer, der nichts mit Homosexualität zu tun hatte“ nannten. Einige gaben als Grund „Schwierigkeiten mit dem Liebhaber“ an. (Quelle)

Jetzt also soll der diese Woche vom Bundeskabinett verabschiedete Gesetzentwurf im Bundestag beraten und dann bis Mitte 2020 verabschiedet werden und in Kraft treten. Wer dann gegen das Gesetz verstößt, riskiert Bußgeld bis zu 30.000 Euro oder eine saftige  Gefängnisstrafe bis zu einem Jahr. Es ist abzusehen, dass die Zeiten für Christen auch in Deutschland und Europa rauer werden. Bereits jetzt müssen christliche Veranstaltungen zu Sachthemen abgesagt oder unter Polizeischutz gestellt werden. Friedliche Demonstrationen werden von Christenhassern mit Gewalt gestört. Verleumdungen und Beleidigungen sind an der Tagesordnung. 

Ich weigere mich – angesichts der Umstände vieler Christen in nichtchristlichen Ländern – von Verfolgung in Deutschland zu sprechen. Aber zunehmende Diskriminierung ist definitiv der Fall. Und während es sich im Fall der wenigen homosexuell empfindenden Menschen bestenfalls um abnehmende gesellschaftliche Diskriminierung handelt, arbeitet man zunehmend darauf hin, Christen politisch zu diskriminieren und biblische Werte abzuschaffen und zu verbieten.

Wie reagieren wir als Christen? Nun, wir dürfen uns wehren, aber mit legalen und geistlichen Waffen. Petitionen sind sicher ein Weg von vielen. Aber unsere mächtigsten Waffen sind anderer Art, wie uns Lukas 6:27-29 erklärt:

Liebt eure Feinde, tut Gutes denen, die euch hassen;
segnet, die euch fluchen,
und betet für die, welche euch beleidigen!

Viel zu schnell schimpfen wir Christen statt zu Segnen.
Viel zu schnell begegnen wir Politikern mit Hass statt mit Liebe.
Schnell sind wir beim Beschweren, langsam beim Beten.

Die politische Entwicklung muss uns nicht erschrecken. Paulus schreibt, dass jeder, der den Weg mit Jesus gehen will, Verfolgung erleiden wird.
Unsere  rechtlichen Möglichkeiten dürfen auch wir Christen nutzen, aber immer mit Liebe, Gebet und Segen, immer so, dass wir in den Fußspuren Jesu bleiben und Ihm durch Wort und Tat Ehre bereiten.

Betreffs der Gesetzesvorlage: Wenn es Petitionen gibt, lasst uns unterschreiben. Lasst uns beten und Gutes tun. Und sollte die Vorlage zum Gesetz werden, dann lasst uns ohne Kompromisse den Weg Jesu weitergehen, mit Gott geschenkter Weisheit reden und mit Jesu Liebe lieben – auch wenn die möglichen Kosten hoch sind.
 
Noch sind wir Gott dankbar, dass wir Jesus feiern und Ihn öffentlich anbeten und verkündigen düfen. Das machen wir auch morgen wieder und laden herzlich zu unserem Gottesdienst ein.

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen 
Beginn: 10:30 Uhr

Freitag, 20. Dezember 2019

נפלא, יועץ, אלוהים האדיר, אב נצחי, נסיך שלום.

Für die meisten von uns bedeuten die obigen Worte wenig bis nichts! Einige erkennen sie vielleicht als hebräische Schriftzeichen, aber das ist auch schon alles. Dahinter steckt eine geballte Ladung von Titeln, die Jesus trägt. Diese Worte erhalten Gewicht, wenn ich sie in einer mir verständlichen Sprache lese und darüber meditiere. Jesaja sagt:


"die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: 
Wunderbarer, Ratgeber, starker Gott, Ewig-Vater, Friedefürst.“

Jesus ist der Wunderbare! Warum eigentlich? Was macht Ihn so wunderbar? Ist nicht Sein ganzes Leben wunderbar? Seine Ankündigung – Seine übernatürliche Geburt – Seine Lehre – Seine Taten – Sein stellvertretendes Sterben – Seine Auferstehung – Seine Himmelfahrt – Seine Fürbitte für alle, die zu Ihm gehören – Seine angekündigte Wiederkunft – Seine ewige Herrschaft – und ... und ... und ...

Jesus ist der Ratgeber! Ratgeber gibt es viele: gute, schlechte, oberflächliche, professionelle, teure, uninteressierte ... Jesus ist der Ratgeber! Er bietet Rat kostenlos an, mit Garantie, ohne Kleingedrucktes, von Liebe motiviert, immer funktionierend ...
Man kann auch die ersten beiden Titel miteinander verbinden. Jesus ist der wunderbare Ratgeber. Keiner gibt vollkommenen Rat wie Er!

Jesus ist der starke Gott. Er läuft ohne Konkurrenten. Alle hat Er abgehängt. Wer kann sich mit Jesus messen, über den es heißt, dass es niemanden gibt, wie Ihn. Er ist unvergleichlich. Alles im Himmel, alles auf der Erde und alles „underirdische“ muss sich vor Ihm beugen.

Jesus ist der ewige Vater, der Vater der Ewigkeit! Vor Ihm war nichts und niemand, nach Ihm kommt nichts und niemand. Zeit hat Er erschaffen, die Zeitalter bestimmt Er. Als Vater der Ewigkeit ist Er derselbe, gestern, heute und in Ewigkeit. Der ewig Unwandelbare, der feststehende Ruhepol für jeden, der bei Ihm Ruhe sucht.

Jesus ist der Friedefürst. In einer Welt, die nicht friedlicher wird, die unstabiler wird im Großen und im Kleinen. Der Friede ist nicht nur in der Welt bedroht, sondern auch in der Gesellschaft, der Familie, am Arbeitsplatz, in der Politik, im persönlichen Leben – überall!

All das nützt mir so wenig, wie die unverständliche Überschrift dieses Eintrags, wenn es nicht mehr als Buchstaben und faktisches Wissen ist. Gottes Wort ist uns gegeben, damit wir es „essen,“ „durchkauen“ und es Teil von uns werden lassen. Es ist uns gegeben, damit wir uns dadurch erfrischen lassen, darüber nachsinnen, meditieren.

Lass das Wort Gottes reichlich in Dir wohnen (Kolosser 3:16). Iß es jeden Tag (Jeremia 15:16) Meditiere darüber Tag und Nacht (Psalm 119:97). Halte Deine Augen auf Jesus gerichtet (Hebräer 12:2) und Du wirst merken, wie Er Dein „alles“ wird. Das kommt nicht durch das Kennen des Buchstabens, aber gewiss durch das Kennen des Herrn!

Wen habe ich im Himmel außer dir? 
Und neben dir begehre ich nichts auf Erden! (Psalm 73:25)
Übermorgen um 10:30 Uhr feiern wir den 4. Advent - wir feiern Jesus. Komm, und feier mit uns!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen

Donnerstag, 19. Dezember 2019

Viganella

Ich denke, es war vor etwa einem Jahr, als ich zum ersten mal von Viganella hörte. – Schon mal von Viganella gehört? 

Viganella ist ein kleines Dorf, oder Dörfchen, mit 166 Einwohnern, die sich über eine Fläche von nur 13qkm ausbreiten. Das Dorf befindet sich auf 1012m Höhe und liegt in einem Tal zwischen den italienischen Alpen. 

All das hört sich vielleicht nach einem idyllischen Touristenort zum Entspannen an. Aber ob es wirklich ein solch attraktiver Ort ist, muss jeder für sich entscheiden. Touristenort? Sicherlich! Idyllisch und zum Entspannen? Geschmacksache.  Bis vor einigen Jahren galt Viganella als dunkelster Ort Italiens. Der Ort liegt unter der Sonnengrenze und in den Wintermonaten ist die Sonne für rund 3 Monate nicht zu sehen! Keine Sonne! Für Menschen mit Winterdepressionen ist der Ort dann ja wohl eher ungeeignet. Am 2. Februar jeden Jahres wird seit Jahrhunderten mit einer Prozession die Rückkehr des Lichts gefeiert. 

Im Jahr 2005 geriet das Dorf mit einem Projekt ihres Bürgermeisters in die Schlagzeilen. Auf 1100 Meter Höhe wurde ein 40qm großer Riesenspiegel montiert, gesteuert nach dem Lauf der Sonne. Nicht nur wird der zentrale Platz des Ortes dadurch in den dunklen Wintermonaten mit gespiegeltem Licht versorgt – auch wird durch die zusätzliche Erwärmung das erhellte Zentrum zu einem beliebten Treffpunkt. Da der Mond im Sommer für drei Monate nicht sichtbar ist, wird jetzt an eine Mondspiegelung in diesen Monaten gedacht, um Touristen anzuziehen. 

Die Parallele drängt sich auf! 

Gottes Wort sagt uns, dass die Welt ein dunkler Ort ist. Jesus sagt: 

„Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, 
wird nicht in der Finsternis wandeln,
sondern er wird das Licht des Lebens haben.“ (Johannes 8:12) 
 
Die Bibel sagt weiterhin, dass der geistliche Zustand der Gottesferne Finsternis ist:
 
Darin aber besteht das Gericht, 
dass das Licht in die Welt gekommen ist, 
und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; 
denn ihre Werke waren böse. (Johannes 3:19) 
 
„Viganella“ ist überall, wenn man die geistliche Situation der Welt betrachtet. Viganella ist um uns herum: finster und kalt. Ein zu düsteres Bild? Schau Dir die Nachrichten an und lies die Bibel. Ja, Gott hat uns (vor allem in der „freien Welt“) immer noch viel, viel unverdiente Gnade und Lebensfreude geschenkt. Aber die Welt um uns herum ist keine farbenfrohe, gesunde, helle Welt. Sie ist mehr Finsternis als Licht. ABER:
 
Jesus sagt markannte Worte. Zunächst sagt und beweist Er, dass Er das Licht der Welt ist. Wo Jesus auftaucht, wird es hell. Aber es war immer Sein Plan, zum Vater zurückzukehren. Darum sagt er in Johannes 9:5:
 
Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt.“ 
 
Gleichzeitig belehrte Er seine Jünger in Matthäus 5:14:
 
„Ihr seid das Licht der Welt. Es kann eine Stadt, 
die auf einem Berg liegt, nicht verborgen bleiben.“ 
 
Die Menschen in der Finsternis brauchen Licht und Wärme. Viele sehnen sich sogar danach. Und wir sollen der Spiegel sein, der das Licht und die Wärme Jesu hineinreflektiert in ihre Mitte. Licht in der Welt.
 
Sollten wir heute nicht den Herrn bitten, uns zu Spiegeln Seiner Liebe und Herrlichkeit zu machen, zu Menschen, die Gottes Strahlen des Evangeliums verbreiten, die Frohe Botschaft weiterleiten? Wir brauchen kein Licht und keine Wärme zu produzieren. Wir brauchen lediglich die Ausrichtung auf Jesus (wie wichtig, uns täglich auf Ihn auszurichten) – und dann zu sein, was Er aus uns gemacht hat. 
 
LEUCHTE heute! – für Jesus!

Mittwoch, 18. Dezember 2019

"Christsein ist cool" (!?)

Theo Lehmann ist unnter anderem dafür bekannt, dass er kein Blatt vor den Mund nimmt, sondern so redet, dass ihn das Volk versteht. Die folgenden Worte von ihm sind scharf, herausfordernd und nachdenkenswert. Sie stammen aus dem Jahr 2015 und sind heute (mindestens) so aktuell wie damals:



Noch nie gab es – weltweit betrachtet – so viele christliche Märtyrer wie heute. Noch nie haben so viele Christen für ihren Glauben mit ihrem Leben bezahlt. Noch nie gab es so eine weltweite, zunehmende Christenverfolgung. In dieser Hinsicht leben wir in Deutschland wie auf einer Insel der Seligen. Noch wird bei uns keiner, der sich als Christ bekennt, an die Wand gestellt. Noch praktizieren wir ungestört unsere christliche Aufkleberkultur.

Ja Freunde, noch tanzen wir auf unseren christlichen House-Parties, während der Leib von Christus in anderen Ländern aus tausend Wunden blutet. Noch verkaufen wir das Christentum unter dem billigen Slogan „Christsein ist cool“. Aber was machen wir, wenn eines Tages Christsein nicht mehr cool ist, sondern eine heiße Angelegenheit wird? Ich frage mich, wie lange wir uns dieses läppische Jesus-Getändel und dieses traumtänzerische Christentum noch leisten können, leisten wollen.

Während in anderen Ländern christliche Frauen versklavt und vergewaltigt werden, spreizen bei uns die Mädels auf der Bühne ihre Beine und präsentieren uns ihren gepiercten Bauchnabel, alles „für den Herrn“, ich weiß schon. Ich weiß aber auch, was die Herren in den ersten Reihen von diesem Anblick halten. Während woanders Christen unter der Folter schreien, leiern wir im Dreivierteltakt bis zum Umfallen (im wahrsten Sinne des Wortes) diese nichts sagenden Chorusse, in denen wir uns, sicher im Gemeindesaal sitzend, auffordern, auf den Straßen zu tanzen.

Wer kann von dieser seichten Kost leben, wenn er nicht mehr im Gemeindesaal, sondern in einer gemeinen Gefängniszelle sitzt? Wenn nicht mehr fröhlich getanzt, sondern fies gefoltert wird? Wie sollen die jungen Christen, die wir mit coolen Kurzpredigten unterfordern und unterernähren, sich einmal bewähren, wenn es hart auf hart kommt? Oder denken wir etwa, die weltweite Christenverfolgungswelle wird ausgerechnet um das liebe „old Germany“, die Insel der Seligen, einen Bogen machen? Wir haben wohl vergessen, was Paulus (aus dem Gefängnis!) geschrieben hat: 

„Alle,
 die gottesfürchtig leben wollen in Jesus Christus, 
müssen Verfolgung leiden“  
(2. Timotheus 3,12).
 (Theo Lehmann)

Dienstag, 17. Dezember 2019

Jesus im Buch Amos

Der Name “Jesus” fehlt (wie in allen Büchern des Alten Testaments); die Botschaft ist da.
Amos war ein einfacher Hirte, den Gott sandte, um vorwiegend dem gottlosen Nordreich Gericht – und anschließende Wiederherstellung zu verkündigen.

Die deutlichsten Hinweise auf Jesus finden wir in Amos Kapitel 8+9. So heißt in Amos 8:9 die Gerichtsbotschaft:

“Und es soll geschehen an jenem Tag, spricht Gott, der Herr,
da will ich die Sonne am Mittag untergehen lassen
und über die Erde Finsternis bringen am lichten Tag.

Der folgende Vers (Amos 8:10) verbindet dieses Geschehen mit der Trauer, wie um einen eingeborenen (einzigen) Sohn. – Im Neuen Testament beschreiben Matthäus und Lukas eine Finsternis zur Zeit der Kreuzigung Jesu, die von 12 Uhr bis 15 Uhr dauerte.

Von der sechsten Stunde an 
 (= 12 Uhr) 
kam eine Finsternis über das ganze Land
bis zur neunten Stunde 
 (= 15 Uhr).  
Und um die neunte Stunde schrie Jesus laut:
Eli, Eli, lama asabtani? Das heißt: Mein Gott, mein Gott,
warum hast du mich verlassen?

Auch diese Finsternis war eine Finsternis des Gerichts Gottes. Selbst wenn Amos sich vornehmlich auf die letzten Tage der Trübsalszeit bezogen haben mag – die Parallele zur Zeit der Kreuzigung ist unübersehbar. Jesus war nach Seiner Auferstehung mit den Emmausjüngern unterwegs und erklärte ihnen in allen Schriften das, was Ihn betraf. Sollte er Amos 8:9 zitiert haben, dann haben die beiden Jünger sicher mit dem Kopf genickt, weil sie genau das erlebt hatten.

Im Buch Amos geht es aber nicht ausschließlich um Gericht, sondern auch um die Wiederherstellung des Volkes Gottes und ihres Königreichs. Amos sieht und beschreibt den Sieg Gottes am Ende der Tage und bringt dadurch zum Ausdruck, dass Seine Ziele durch unsere Sünde nicht zunichte gemacht werden können. In Amos 9:11 heißt es:

Zur selben Zeit 
will ich die zerfallene Hütte Davids wieder aufrichten
und ihre Risse vermauern und, was abgebrochen ist,
wieder aufrichten und will sie bauen, wie sie vorzeiten gewesen ist,

Die Prophetie, die Hütte Davids (das zerfallene Königreich Davids) wieder aufzurichten, wird im AT und NT an zahlreichen Stellen vorhergesagt, oft mit weit mehr Einzelheiten, als Amos es hier tut. Aber seine Worte unterstreichen, was die Propheten zu allen Zeiten verheißen – und das NT im Hinblick auf Jesus bestätigt: Jesus, der König Israels (Lukas 23:3) und darüber hinaus der König aller Könige (Offenbarung 19:16) wird wiederkommen, um Seinen Thron einzunehmen, sowohl über Sein Volk Israel, wie auch über die Völker der Heiden.

Und so finden wir im Buch des Propheten Amos Hinweise auf Jesu erstes Kommen, als Er Seinen Thron im Himmel verlassen hatte, um zu uns zu kommen.  Bei Seiner Kreuzigung verdunkelte sich der Himmel durch das Gericht Gottes. Aber beim Gericht und beim Dunkel bleibt Amos nicht stehen. Er prophezeit auch die zukünftige Herrlichkeit des wiederkommenden Königs, der kommen wird, um Seinen Thron einzunehmen und in Herrlichkeit und Barmherzigkeit zu regieren.

Welch passende Gedanken für diese Adventzeit (= Ankunftszeit). Wir loben und danken unserem Herrn und König, dass er ein erstes Mal kam in die Dunkelheit dieser Welt, um für unsere Schuld zu sterben. Und wir loben und preisen Ihn in Erwartung Seines Kommens in Herrlichkeit!

Macht hoch die Tür, die Tor macht weit!
Es kommt der Herr, der Herrlichkeit!
Ein König aller Königreich´!
Ein Heiland aller Welt zugleich!

Montag, 16. Dezember 2019

Heute @ CCFG
19:30 Uhr!
Komm, gerne mit Freunden!

Zu Hause angekommen

Es war in der Zeit als man weite Reisen und interkontinentale Reisen noch per Schiff zurücklegte. Henry Morrison und seine Frau hatten dem Herrn über 40 Jahre als Missionare in Afrika gedient und dort das WG ausgesät.

Im Alter reisten Henry und seine Frau auf einem großen Überseedampfer von Afrika zurück in die Vereinigten Staaten und er fragte sich: "Wird sich nach so langer Zeit überhaupt noch irgendjemand an uns erinnern?" Als das Schiff in den Hafen von New York einfuhr, schaute er durchs Fenster, um nachzusehen, ob jemand gekommen war, sie in der Heimat willkommen zu heißen. Tausende Menschen jubelten am Anlegeplatz. Musikkapellen spielten. Überall las man Transparente, Schilder und Tafeln mit der Aufschrift „Zu Hause angekommen! Willkommen!“. Henry und seine Frau waren so begeistert über die vielen Menschen, die zur Begrüßung gekommen waren.

Was die beiden allerdings nicht wussten war, dass auch Theodore Roosevelt, Präsident der Vereinigten Staaten von 1901 bis 1909, an Bord dieses Schiffes war und von einer Jagdreise aus Afrika zurückkam.

Als Henry Morrison und seine Frau an Deck kamen und aussteigen wollten, stellten sie fest, dass all die vielen Leute bereits weg waren. Sie waren gekommen, um den Präsidenten zu begrüßen, nicht die Missionare.  Henry Morrison und seine Frau bestellten sich schweren Herzens ein Taxi und fuhren zu dem kleinen Hotelzimmer, das ihnen ihre Mission gebucht hatte.

Dort angekommen setzte sich Henry auf sein Bett. Er kämpfte heftig mit dieser Erfahrung und sagte zu seiner Frau: „Schatz, ich verstehe es einfach nicht. Dieser Mann kommt von einer Jagdreise zurück nach Hause  und wird mit einer großen Party empfangen. Wir geben 40 Jahre in den treuen Dienst für Jesus – und niemand scheint das zu kümmern.

Seine Frau kommt, setzte sich neben ihren Mann, legte ihre Hand auf seine Schulter und sagt: „Henry, du hast eins vergessen: WIR sind noch nicht zu Hause angekommen!“

Was für eine unbedeutende Show das einst war, als Theodore Roosevelt nach seiner Afrikareise begrüßt wurde, als er zu Hause ankam – verglichen mit dem Empfang, den der Herr, Jesus, denen geben wird, die ihr Leben hier auf der Erde für Ihn gelebt haben. Die Bibel beschreibt seine Rede an solche mit den Worten (Matthäus 25:21):

Recht so, du guter und treuer Knecht!
Du bist über wenigem treu gewesen,
ich will dich über vieles setzen;
geh ein zur Freude deines Herrn!

Was ist die Welt voller Plakate und Willkommenskapellen, was sind die Lobeshymnen und Ehrungen von Menschen, was ist das Vergängliche auf der Erde, wenn wir im Himmel das ewige empfangen können?! Ein Satz von Jesus: „Recht so, du guter und treuer Knecht!
Du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über vieles setzen; geh ein zur Freude deines Herrn!“ ist unermesslich viel mehr wert als alle Lobeshymnen dieser Welt.

Und wenn die Tage manchmal lang, die Arbeit ermüdend, die Aussicht auf ewige Frucht für Jesus gering und die Last schwer wird, lasst uns an Jesu Versprechen festhalten (Galater 6:9):

Lasst uns im Gutestun nicht müde werden; dann werden wir
zu seiner Zeit auch ernten, wenn wir nicht ermatten.

Wir sind noch nicht zu Hause – noch nicht am Ziel. Aber wir haben ein von Gott verbürgtes Versprechen, dass wir ernten werden, willkommen geheißen und belohnt werden, wenn wir mit dem Säen nicht aufgeben.

Sonntag, 15. Dezember 2019

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat

Predigttext
Richter 9:42-57

42 Am anderen Morgen aber ging das Volk aufs Feld hinaus, und es wurde dem Abimelech berichtet.
43 Da nahm er das Heer und teilte es in drei Abteilungen und lauerte im Feld. Als er nun sah, dass das Volk aus der Stadt ging, überfiel er sie und schlug sie.

44 Denn Abimelech und der Heeresteil, der bei ihm war, überfielen sie und traten an den Eingang des Stadttors; die zwei anderen Abteilungen aber überfielen alle, die auf dem Feld waren, und erschlugen sie.

45 Und Abimelech kämpfte gegen die Stadt jenen ganzen Tag; und er eroberte die Stadt und brachte das Volk um, das darin war, und zerstörte die Stadt und streute Salz darauf.

46 Als die Insassen der Burg von Sichem dies hörten, gingen sie in den Saal des Hauses ihres Gottes Berit.

47 Als aber Abimelech hörte, dass sich alle Insassen der Burg von Sichem versammelt hatten,

48 da ging er mit all seinem Volk, das bei ihm war, auf den Berg Zalmon; und Abimelech nahm eine Axt zur Hand und hieb einen Ast von den Bäumen und hob ihn auf und legte ihn auf seine Achsel und sprach zu dem Volk, das mit ihm war: Was ihr mich habt tun sehen, das tut rasch auch!

49 Da schlug auch jeder vom Volk einen Ast ab, und sie folgten Abimelech nach und legten sie an den Saal und steckten damit den Saal in Brand, sodass alle Leute des Turmes von Sichem starben, etwa 1000 Männer und Frauen.

50 Abimelech aber zog nach Tebez und belagerte Tebez und eroberte es.

51 Aber mitten in der Stadt war ein starker Turm; auf den flohen alle Männer und Frauen und alle Bürger der Stadt und schlossen hinter sich zu, und sie stiegen auf das Dach des Turmes.

52 Da kam Abimelech bis zum Turm und wollte ihn stürmen; und er näherte sich dem Tor des Turms, um ihn in Brand zu stecken.

53 Aber eine Frau warf den oberen Stein einer Handmühle dem Abimelech auf den Kopf und zerschmetterte ihm den Schädel.

54 Da rief Abimelech rasch seinen Waffenträger und sprach zu ihm: Ziehe dein Schwert und töte mich, dass man nicht von mir sage: Eine Frau hat ihn umgebracht! Da durchstach ihn sein Diener, und er starb.

55 Als aber die Israeliten sahen, dass Abimelech tot war, ging jeder an seinen Ort.

56 So vergalt Gott dem Abimelech das Böse, das er an seinem Vater getan hatte, als er seine 70 Brüder ermordete.

57 Ebenso vergalt Gott alle Bosheit der Männer von Sichem auf ihren Kopf; und der Fluch Jotams, des Sohnes Jerub-Baals, kam über sie.
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CALVARY CHAPEL FREIER GRUND
Anbetung - Gottes Wort 
Gebet - Abendmal 
 Gemeinschaft!
parallel Kindergottesdienst!
Gemeinsames Mittagessen!

Beginn: 10:30 Uhr
Herzlich Willkommen!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen-Zentrum
Sonntagszitat:

Herr, wenn du es nicht tust, so bleibt es ungetan. 
Die Sache ist nicht mein, darum will ich keine Ehre darin haben. 
Ich will gerne dein Werkzeug sein, 
allein du sollst den Kampf führen.
(Martin Luther)
Das Werk, glaubt mir, das mit Gebet beginnt, 
das wird mit Heil und Ruhm und Sieg sich krönen.
(Heinrich von Kleist)