„Ich habe wahrhaftig fröhliche Christen nur an drei Orten gefunden: In der Bibel, in der Untergrundkirche und im Gefängnis.“ (Richard Wurmbrand)

Montag, 4. Mai 2020

Ruh´ Dich aus! Jesus hat die Kontrolle!


Martin Luther war es ein Anliegen, dass das Volk verstand, worum es im Glauben geht. Darum beschrieb er auch die Aktivitäten des Teufels oft sehr anschaulich. Einmal wurde er gefragt, wie er den Teufel überwinden würde, und er antwortete: "Nun, wenn der an die Tür meines Herzens klopft und fragt: 'Wer wohnt hier?' dann geht der gute Herr Jesus zur Tür und antwortet: "Martin Luther hat hier gewohnt, aber er ist ausgezogen. Jetzt lebe ich hier." Wenn der Teufel dann die durchbohrten Hände und die durchbohrte Seite sieht, flieht er sofort."

Das ist sicher gut für jedes Herz und jedes Leben, wenn Jesus Seinen ständigen Wohnsitz dort hat. Gottes zugesagte, himmlische Segnungen werden dort mit Sicherheit zu finden sein.

Wie oft werden auch unsere Herzen unruhig gemacht?! „Jemand“ oder „Etwas“ möchte hinein. „Jemand“ oder „Etwas“ möchte Unruhe stiften. Manchmal ist es der Feind Gottes selbst, der unser Herz mit Sünde füllen möchte. Ein andermal versucht er es auf subtilere Weise und möchte einfach nur sein giftiges Saatgut des Zweifels aussäen. Oft nebelt er uns ein mit Wolken der Ruhelosigkeit und der Klagen. Ein andermal möchte er uns den Frieden rauben durch Unzufriedenheit, Sorgen und Zorn. Und auch die Waffen der Bitterkeit, des Egoismus und der Rechthaberei setzt er oft und erfolgreich ein.

Nun ist und bleibt unser Leben unkontrollierbar und unvorhersehbar. Die Bibel sagt uns klar: Wir wissen nicht, was der morgige Tag bringt. Wir können planen, aber wir können nicht wissen, ob wir unsere Pläne umsetzen können. Wie gut, dass wir Jesus haben!

Jemand bemerkte einmal vollkommen richtig:
Ich vertraue einem Arzt, wenn ich meinen Fall in seine Hände lege, damit er mich heilt. Ich vertraue einem Anwalt, wenn ich meinen Fall in seine Händen lege, damit er mich vertritt. Ich vertraue einem Finanzberater, wenn ich mein Geld in seine Hände lege und ihm erlaube, es in meinem Namen zu verwalten.
Ich vertraue Jesus, meinem Erlöser, wenn ich Ihn als meinen Erlöser annehme, meinen hoffnungslosen Fall in seine Hände lege und ihm vertraue, dass er tut, was ich nicht für mich selbst tun kann.


Wie gut, dass wir Jesus haben. Wie gesegnet ist jeder, der Jesus im Herzen hat. Wenn dann der Feind, die Sorgen, die Bitterkeit, der Missmut, die Zweifel, die Hoffnungslosigkeit, der Zorn oder eine andere Sünde an die Herzenstür klopft, dann geht Jesus zur Tür. Er ist der Hausherr in unserem Leben. Wo Er regiert, hat der Feind keine Chance.

In diesen Wochen und Monaten gehen wir durch nicht ganz einfache Zeiten. Zeiten, die niemand von uns bisher so oder ähnlich erlebt hat. Das gibt uns die einzigartige Gelegenheit, Jesus zu erfahren, und zu dienen, wie Ihn noch niemand erfahren und Ihm noch niemand gedient hat. Aber der Feind hat viele Wege, wie er uns entmutigen und lahmlegen möchte. Er tut alles, damit unsere Effektivität, unsere Leuchtkraft in dieser Krisenzeit heruntergesetzt wird.

Bestätige Jesus heute doch einfach, dass Er der Hausherr Deines Lebens ist und bleiben soll; dass Er an die Türe gehen soll, wenn der Feind klopft; dass Er Dir helfen soll, Deine Leuchtkraft zu behalten (oder sie zu erneuern).  Und dann schau weg von den Kämpfen, den Diskussionen und dem Unfrieden in der Welt. Ruhe aus bei Jesus und schau auf Ihn! Freu Dich, dass Du Ihn hast als Deinen Arzt, Deinen Anwalt, Deinen Versorger und Deinen Retter. Was immer Du brauchst – Du kannst damit zu Jesus kommen – und Er wird sich kümmern. In diesem Sinne:

Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen:
Was werden wir essen?,
oder: Was werden wir trinken?,
oder: Womit werden wir uns kleiden?
Denn nach allen diesen Dingen trachten die Heiden,
aber euer himmlischer Vater weiß,
dass ihr das alles benötigt.
Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes
und nach seiner Gerechtigkeit,
so wird euch dies alles hinzugefügt werden!
(Matthäus 6:31-33)

Ihr seid das Licht der Welt.
Es kann eine Stadt, die auf einem Berg liegt,
nicht verborgen bleiben.
(Matthäus 5:14)

Sonntag, 3. Mai 2020

Herzliche Einladung zum Livestream Gottesdienst!

Unsere Livestream beginnt um 10:30 Uhr! 
Wir laden herzlich ein, HIER dabei zu sein!

Predigttext
Johannes 21:15-17

15 Als sie nun gefrühstückt hatten, spricht Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn des Jonas, liebst du mich mehr als diese? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe! Er spricht zu ihm: Weide meine Lämmer!
16 Wiederum spricht er zum zweiten Mal zu ihm: Simon, Sohn des Jonas, liebst du mich? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe. Er spricht zu ihm: Hüte meine Schafe!
17 Und das dritte Mal fragt er ihn: Simon, Sohn des Jonas, hast du mich lieb? Da wurde Petrus traurig, dass er ihn das dritte Mal fragte: Hast du mich lieb?, und er sprach zu ihm: Herr, du weißt alle Dinge; du weißt, dass ich dich lieb habe. Jesus spricht zu ihm: Weide meine Schafe!
 
CALVARY CHAPEL FREIER GRUND
Anbetung - Gottes Wort - Gebet
Diesmal nur über Livestream!
Beginn: 10:30 Uhr
Sonntagszitat:
Das nächste mal, wenn Satan Dich an Deine Vergangenheit erinnert, 
erinnere Du ihn an seine Zukunft:

Dann wird er auch denen zur Linken sagen: 
Geht hinweg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, 
das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist!  
(Matthäus 25:41) 

Eine gute Nachrichte (aktualisiert: 3.5.20) gibts HIER

Samstag, 2. Mai 2020

Zwischenruf!

Heute möchte ich mit einem neuen Feature, dem "Zwischenruf" in diesem Blog beginnen. Auch im "Zwischenruf" soll es um Jesus, Seine Gemeinde und Sein Werk gehen; also keine Politikseite und kein Kummerkasten. Manchmal kommen jedoch Nachrichten rein, die für einen Andachtsblog unpassend (oder zu arbeitsintensiv) sind, die aber trotzdem Aufmerksamkeit verdienen.

Manchmal - wenn kurz und knapp - wird der "Zwischenruf" einfach nur an dieser Stelle im Blog eingefügt. In anderen Fällen - wie heute - werde ich kurz den Inhalt beschreiben und ihn mit einer "Zwischenruf"-Seite verlinken.

Olaf Latzel, evangelikaler Pastor der St. Martini Gemeinde in Bremen, ist leider mal wieder zur Zielscheibe militanter Anti-Christen geworden. Mit Verleumdungen, Unterstellungen, Vandalismus und Morddrohungen sehen er und seine Gemeinde sich seit Kurzem verstärkt konfrontiert. Homo- und Lesbenlobby haben es mit (zumindest moralischer) Unterstützung eines großen Teils der Evangelischen Kirche geschafft,  dass sich jetzt der Staatsschutz der Bremer Polizei der Sache annimmt. Viele Kirchenmitarbeiter fordern Latzels sofortige Suspendierung.

Olaf Latzel selbst hat die Verleumdungen mittlerweile entkräftet und der Kirchenvorstand seiner Gemeinde hat sich in einer Stellungnahme voll hinter ihren Pastor gestellt. Dieser erste "Zwischenruf", die Stellungnahme des Gemeindevorstandes der St. Martini Gemeinde in Bremen findest Du HIER.

Als Freund und Christ stelle ich mich hinter Pastor Olaf Latzel und bete für ihn und seine Gemeinde!

Corona? Nein, Jesus!

Als Joseph sich seinen Brüdern in Ägypten zu erkennen gab, war die Angst und anschließende Freude groß. Aber die Brüder trauten Joseph noch nicht so recht. Als ihr aller Vater, der alte Patriarch Jakob, gestorben war, kehrte die Furcht der Brüder vor Josephs Rache zurück. Sie baten um Gnade. Joseph antwortet daraufhin (5. Mose 50:20)

Ihr gedachtet mir zwar Böses zu tun;
aber Gott gedachte es gut zu machen,
um es so hinauszuführen, wie es jetzt zutage liegt,
um ein zahlreiches Volk am Leben zu erhalten.

Während Virologen, Politiker und selbsternannte Spezialisten laut streiten, arbeitet Gott leise an Seinem Plan! Betest Du auch dafür, dass der geistliche Segen durch Corona / Covit-19 am Ende größer ist als das irdische Leid, das sich auf so vielen Ebenen breit macht? Bete weiter! Der Herr ist dabei, Deine Gebete zu erhören. Und wenn Du noch nicht dafür gebetet hast, fang heute damit an. Im Folgenden einige Beispiele von dem, was ich meine. Gott ist dabei, den Spieß umzudrehen.

Russland: „Aufgrund des Ausgeh- und Versammlungsverbots hat sich auch unser Gemeindeleben ins Internet verlagert. Was ich noch bis vor zwei Monaten für unvorstellbar gehalten hatte, erleben wir nun: Gottesdienste und Hauskreise finden über Online-Plattformen statt. Besonders interessant ist, dass wir dadurch mehr Menschen erreichen als sonst. Denn die Gemeindeglieder leiten die Links für unsere Online-Programme an Freunde und Kollegen weiter und hören viele positive Rückmeldungen. So mancher meldet sich und sagt, dass er die Predigten mit großem Interesse anhört. Auch ein Studienkollege, den ich seit 25 Jahren nicht gesehen hatte, meldete sich überraschend bei mir, nachdem er einen unserer Gottesdienste verfolgt hatte. Nun sind wir im Kontakt und tauschen uns u.a. über geistliche Fragen aus!“
 
Aus einem islamischen Land: Ein Pastor in einem nördlichen Distrikt berichtet, dass jeden Monat etwa fünfzig kostenlose Neue Testamente und Bücher über das Christentum vor seiner Kirche abgeholt werden. So kommt das lebendige Wort Gottes in viele Haushalte und Familien. dass sich viele als Ergebnis des Lesens des inspirierten Wortes Gottes an Christus wenden.

Aus einem Land im Mittleren Osten: Aufgrund der Pandemie haben viele Gemeinden ihre Dienste jetzt online. Ein Pastor berichtet: „Wir haben gesehen, wie die Internet-Besucherzahl manchmal auf 1.000 Personen gestiegen ist. Und während dieser Osterferien besuchten noch Tausende unseren Internetdienst. Jetzt gibt es Fragen zum Christentum, die von diesen Zuhörern an unsere Kirchenadresse geschickt wurden. Hunderte von Menschen bitten uns um neue Testamente. “ Danke dem Herrn für die erstaunliche Verbreitung seiner Liebe auf diese Weise.

Aus einem asiatischen Land: Ein lieber Bruder, der sich mit Internet-Kontakten beschäftigt, sagt, dass der Online-Dienst es Gläubigen ermöglicht, diejenigen zu erreichen, die aus Angst vor dem Verlust ihres Arbeitsplatzes oder vor Drohungen von Familie und Freunden nur ungern eine Kirche betreten. Menschen können betreut werden, auch Hunderte von Kilometern von den Orten entfernt, in denen Kirchen existieren.

Ein lesenswertes Bonusbeispiel gibt’s auf dem Klick weiter unten. Corona schmerzt und bringt lange nicht dagewesenes Leid und viel Not auf die ganze Welt. Aber Gott ist mächtiger und erhört die Gebete Seiner Kinder. Alles muss zu Seiner Ehre dienen. Das schmälert nicht den Schmerz der Trauernden, Notleidenden oder Kranken. Aber es gibt Perspektive und offenbart, wer am Ende der wahre Sieger ist!

Auch morgen verkündigen wir in unserem Livestream Gottesdienst Jesus als Sieger. Du kannst dabei sein. Beginn: 10:30 Uhr. Du findest unseren Livestream HIER 

Eine (Bonus-) gute Nachrichte (aktualisiert: 2.5.20) gibts HIER   

Freitag, 1. Mai 2020

1. Mai - Tag der Arbeit

Nicht nur in Deutschland – auch in vielen anderen Ländern der Welt, ist der 1. Mai der Tag der Arbeiterbewegung. Am 1. Mai 1886 wurde in den USA zu einem Generalstreik aufgerufen, um verschiedene Anliegen der Arbeiterbewegung durchzusetzen. 30 Jahre zuvor hatte es bereits Streiks der Arbeiter in Australien gegeben. 1886 wurde der Streik ausgeweitet. Es kam zu Gewalttätigkeiten mit vielen Toten und Verletzten.
3 Jahre später wurde der 1. Mai zum Kampftag der Arbeiterbewegung erklärt. Im Jahr darauf gab es Massenstreiks und Massendemonstrationen weltweit. In Deutschland wurde der 1 Mai 1933 zum Feiertag. Bis heute wird er genutzt, um für Rechte und Forderungen der Arbeiter zu demonstrieren (heute, 2020 vielleicht nicht). Dabei wird dieser Tag nicht selten instrumentalisiert um mit Hass und Gewalt gegen alles zu kämpfen, was man in Politik und Umwelt in Schieflage sieht.

Christ und Arbeit – ein wichtiges, brisantes und mitunter heikles Thema. Denn Christen sind immer für Gerechtigkeit, haben gleichzeitig aber auch einen anderen Blickwinkel, aus dem sie Arbeit betrachten. Natürlich arbeiten wir Christen für unser täglich Brot. Natürlich arbeiten die meisten Christen als Arbeiter oder Angestellte für ihren Arbeitgeber. Aber bei Jesusjüngern kommt eine weitere Komponente hinzu, die in allen Fragen unsere Einstellung prägt. Eine Komponente, die uns unterscheidet von solchen, die sich nicht als Jünger Jesu verstehen.

So weist Paulus in 1 Korinther 10:31 darauf hin, dass alles, was wir tun, wir zur Ehre Gottes tun sollen. Das ist ein starkes Wort, denn auch Christen arbeiten in Systemen, in denen Ungerechtigkeit herrscht. Auch Christen finden sich in Situationen, in denen sie ungerecht behandelt, unterbezahlt oder gemobbt werden. 1 Korinther 10:31 beschränkt den Auftrag, alle unsere Arbeit zur Ehre Gottes zu tun, nicht auf solche, die in gerechten Arbeitsverhältnissen stehen. Christen schweigen nicht zu Ungerechtigkeit, aber sie begegnen Ungerechtigkeit nur mit gerechten Mitteln. Sie begegnen Lieblosigkeit mit Liebe, und sie folgen den Fußstapfen Jesu, der manches Mal zur Ehre Gottes den Mund aufmachte, aber auch oft Unrecht in Geduld ertrug und sich auf Wichtigeres besann.

Manchmal wird dieser Weg schwer. Auch für Jesus bedeutete das (Er-)Tragen von Ungerechtigkeit eine Last. Manchmal möchten wir lieber ausbrechen. Manchmal sehnen wir uns vielleicht sogar danach, einen „geistlichen“ Dienst zu tun, „vollzeitig“ für Jesus zu arbeiten, um der Ungerechtigkeit der säkularen Arbeitswelt zu entfliehen. Vielleicht ging dieser Wunsch auch dem Arbeiter durch den Kopf, der auf Martin Luther zukam. „Wie kann ich Gott wirklich dienen?“ war seine Frage an den Reformator. „Was ist Deine Arbeit?“ wurde er von Luther gefragt. „Ich bin ein Schuhmacher,“ kam die Antwort. Er war völlig überrascht, als Luther ihm eine unerwartete Antwort gab:  "Wenn Du Gott wirklich dienen willst, dann mach gute Schuhe und verkaufe sie zu einem gerechten Preis!“
 
Luther forderte den Mann nicht auf, „christliche Schuhe oder Schuhe mit Fisch-Symbol“ zu machen. Er forderte ihn nicht auf, seine Arbeit zu kündigen und Mönch zu werden. „Tue, was du tust vor Gott und für Ihn und lebe in Gerechtigkeit!“ 
  


1. Mai – Tag der Arbeiterbewegung. Wenn dieser Tag uns bewegt, als Jesusjünger in unserem Beruf für Jesus zu arbeiten und Ihm durch Wort und Tat Ehre zu bereiten, dann haben wir mehr erreicht als viele derer, die der Ungerechtigkeit durch Ungerechtigkeit oder Gewalt begegnen!

Donnerstag, 30. April 2020

Probieren muss man schon!

Zur Zeit, als sich der Kommunismus in Russland ausbreitete, wurde ein Diskussionsabend abgehalten. Ein Atheist versuchte, den Glauben an Gott lächerlich zu machen und bezeichnete dabei die Bibel als ein veraltetes Buch. Anschließend gab die Gelegenheit zur Stellungnahme.

Nach langem Warten kam schließlich ein Bauer nach vorne, der aus seiner Tasche einen Apfel hervorholte. Er schälte ihn in aller Ruhe und begann, ihn zu essen. Irgendwann wurde der Redner ungeduldig und forderte den Bauern auf, sich zu äußern. Als dieser den Apfel gegessen hatte, begann er zu sprechen. "Mein Herr, wissen Sie, wie dieser Apfel geschmeckt hat?" fragte er den atheistischen Redner?

"Natürlich nicht!", antwortete der Atheist empört, "Sie haben ihn doch gegessen, nicht ich."
"Genau",
sagte der Bauer. "In der Bibel steht: ‘Schmeckt und seht, dass der Herr gütig ist.’ Man kann einen Apfel in Stücke schneiden; man kann ihn in alle seine Bestandteile zerlegen – und weiß doch nicht, wie er schmeckt. Um das zu erfahren, muss man ihn essen." (nach: Quelle)  

Interessanterweise sind die Stimmen und Aktionen der Atheisten laut, aber ihre Zahl nimmt laut www.jesus.de weltweit ab.

Gottes Wort sagt, dass der Schöpfer uns Menschen mit einem bestimmten Gottesbewusstsein geschaffen hat. Prediger 3:11 lehrt:

Er hat alles vortrefflich gemacht zu seiner Zeit,
auch die Ewigkeit hat er ihnen ins Herz gelegt —
 nur dass der Mensch das Werk, das Gott getan hat,
nicht von Anfang bis zu Ende ergründen kann.

Auch die Natur und unser Gewissen weisen uns auf Gott hin. Aber wir ignorieren es, stumpfen es ab und schaffen uns (Evolutions-)Theorien, die den Schöpfer überflüssig machen sollen. Allerdings bisher offensichtlich ohne Erfolg!

Jeder Mensch, der Gott aufrichtig sucht, jeder, der sich mit Jesus beschäftigt, wird Gott finden. Der Prophet Jeremia verkündigte den Menschen seiner Zeit (Jeremia 29:13):

Ja, ihr werdet mich suchen und finden,
wenn ihr von ganzem Herzen nach mir verlangen werdet.

Das Problem des Nicht-Wissens oder Nicht-Glaubens ist nicht das Problem des Nicht-Könnens sondern das des Nicht-Wollens. Wie der atheistische Redner nie den Apfel probierte und daher ignorant betreffs der Geschmacksfrage war, so sind die meisten Menschen ignorant betreffs der Gottesfrage, weil sie den lebendigen Gott nie gesucht und ihr Herz nie aufrichtig nach Ihm verlangt hat.

Lasst uns „schmecken und sehen dass der Herr gütig ist“. Das wird unseren Glauben stärken, einzementieren, so dass wir auch in angegriffenen Zeiten (siehe z.B. die Illustration oben) einen festen Stand bewahren.

Und ja, all denen, die noch nicht probiert haben aber schon ein Urteil gefällt haben: Millionen Christen haben probiert und Gottes Wort für schmackhaft und nahrhaft befunden in den verschiedenen Fragen, Sorgen und Freuden des Lebens.

Mittwoch, 29. April 2020

Nicht selbstverständliche Selbstverständlichkeiten!

Kommt etwa das Licht, damit es unter den Scheffel 
oder unter das Bett gestellt wird, und nicht vielmehr, 
damit man es auf den Leuchter setzt?“ (Markus 4:21) 

In alter Zeit, als es noch keine elektrischen Warnanlagen und Schranken an Bahnübergängen gab, wurde ein Fahrzeug an einem solchen Bahnübergang vom Zug erfasst. Der alte Bahnwärter, der die Verantwortung hatte mit seiner Laterne Signale zu geben und alle ankommenden Fahrzeuge zu warnen, musste vor Gericht erscheinen. 

Es gab ein langes, hartes Kreuzverhör, aber der Bahnwärter lies sich nicht verwirren und blieb unerschüttert. Er sagte, er habe mit seiner Laterne ganz hektisch gewunken, aber alles ohne Erfolg. 

Am folgenden Tag ruft ihn der der Bahndirektor in sein Büro und lobt ihn in höchsten Tönen. "Klaus, das hast du wunderbar gemacht gestern," sagte er. "Du warst großartig! Anfangs hatte ich etwas Angst, dass Du vielleicht im Verhör kippen würdest." "Nein, Chef", sagt Klaus, "ich hatte nur Angst, dass alte Richter mich fragen würde, ob meine Laterne auch beleuchtet war!" 

Manchmal sind Selbstverständlichkeiten gar  so selbstveständlich, wie sie erscheinen. Auch Jesus hat Tatsachen aufgezeigt, von denen man eigentlich sagen würde: Ist doch logisch! Er sagt:

 Kommt etwa das Licht, damit es unter den Scheffel 
oder unter das Bett gestellt wird, und nicht vielmehr, 
damit man es auf den Leuchter setzt?“ (Markus 4:21) 

Ist doch selbstverständlich, dass man Licht weder unter ein Gefäß, noch unter ein Bett stellt. Licht muss leuchten. Logisch ist es, Licht dorthin zu stellen, wo es die beste Reichweite hat. 
Jesus erklärt uns in Johannes 8:12, dass Er das Licht der Welt ist. In Matthäus 5:14 erklärt Er, dass wir das Licht der Welt sind. Wie das?

Nun, Jesus ist das Licht der Welt. Jesus gehört auf den Leuchter. Versteckt, zurück gehalten, heruntergefahren, unter dem Bett – da nützt Er nichts. Jesus gehört auf den Leuchter.  Und wo ist der? 

Der Leuchter ist die Schaltzentrale deines Lebens. Der Leuchter ist der Thron Deines Herzens. Der Leuchter ist die Regierungszentrum Deines Lebens. DA gehört Jesus hin!

Und dann? Was, wenn Jesus in meinem Leben auf dem Leuchter ist? Wo bin ich denn dann? 

Um bei dem Bild zu bleiben: Gleich neben Ihm, Jesus! Man könnte fast sagen: auch auf dem Leuchter. Je näher bei Jesus, umso besser. Du leuchtest, weil Du nahe bei Jesus bist. Das ist Deine Berufung: Bei Jesus sein! Du leuchtest  WEGEN, DURCH und FÜR Jesus. 

Unlogisch ist, nicht zu leuchten. Jesus ist das Licht der Welt. Er gehört auf den Thron Deines Lebens, denn das Licht versteckt man nicht. Du gehörst in die unmittelbare Nähe zu Jesus. Und wer in der unmittelbaren Nähe Jesu ist, der leuchtet. 

„So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten,
damit sie eure guten Werke sehen 
und euren Vater im Himmel preisen.“   (Matthäus 5:16)

Jüngerschaftsabend @ CCFG (im Livestream)
Sei dabei! Heute, 19:30 Uhr
www.ccfg.de