„Ich habe wahrhaftig fröhliche Christen nur an drei Orten gefunden: In der Bibel, in der Untergrundkirche und im Gefängnis.“ (Richard Wurmbrand)

Freitag, 27. März 2020

Wenn es ganz dick kommt …

Ganz dick kam es für eine 84jährige. Diese alte Dame wollte unbedingt ihre Unabhängigkeit behalten und allein in ihrem alten Eigenheim leben. Ihre 4 Kinder lebten zwar in derselben Stadt, aber sie rief sie fast nur in Notfällen an. Als einer der Söhne eines Morgens einen Anruf von der Mutter erhielt, fuhr er sofort besorgt zu ihr hin.

Als er ankam, sagte sie, sie vermute, dass sich in ihrem großen Schlafzimmerschrank wohl ein Einbrecher befände. In der Nacht zuvor hatte sie da Geräusche gehört.

"Warum hast du mich letzte Nacht nicht angerufen?" fragte der Sohn entsetzt. "Nun", antwortete sie, es war spät und ich wollte dich nicht stören, also habe ich einfach den Schrank zugenagelt und bin ins Bett gegangen." 

Klingt fast unmöglich, dass so etwas geschieht!

Auch die Bibel berichtet von Menschen, für die es ganz dick kam. Darunter sind die drei Freunde Daniels! Weil sie den Befehl des Königs verweigerten und sein Bild nicht anbeteten, sollten sie jetzt verbrannt werden. Todesstrafe! Keine Gnade, kein Aufschub! Jetzt! Es kam so dick – dicker ging‘s nicht! Und wie reagierten die Freunde Daniels auf das Todesurteil? Mit unfassbarem Glaubensmut und größter Gelassenheit. Sie sagen (Daniel 3:17+18):

Wenn es so sein soll — unser Gott, dem wir dienen, kann uns aus dem glühenden Feuerofen erretten, und er wird uns bestimmt aus deiner Hand erretten, o König! Und auch wenn es nicht so sein soll, so wisse, o König, dass wir deinen Göttern nicht dienen und auch das goldene Bild nicht anbeten werden, das du aufgestellt hast!

Was für eine Gelassenheit, gegründet auf einen unerschütterlichen Glauben an Gott. Gott kann! Gott kann erretten und tut es auch. Oftmals, beginnend hier im Leben auf der Erde.
Und auch, wenn es nicht so sein soll, bleibt Er dennoch unser Gott! Wir haben uns gebunden an Jesus, nicht an Angst und nicht an die Welt. Unsere Hoffnung geht über das Leben hinaus. Jesus ist unsere Hoffnung – und diese Hoffnung trägt!

Wir brauchen die Einstellung dieser drei Freunde mit ihrer unerschütterlichen Gelassenheit, dass Ihr Gott sie retten kann.
Wir brauchen die Einstellung der 84jährigen Oma, die sich Hammer und Nagel nahm, und die Tür ihres Kleiderschranks zunagelte.

Nagel die Tür der Angst zu und geh mit der Gewissheit ins Bett, dass Jesus Dich NIE verlassen, noch versäumen noch vernachlässigen noch vergessen wird. Steh fest mit einer Gelassenheit in Jesus, dass Er auch Herr bleibt mitten in Deiner Not, dass Er erretten kann aus der Not oder helfen kann in der Not.

Ein Professor an einer Uni sagte einmal etwa Folgendes:
„Wir wissen nicht, warum Menschen, die sich immer Sorgen machen, früher sterben als solche, die sich nicht so viele Sorgen machen. Aber es ist so. Ich aber, als einfältiger Mensch, ich glaube, dass ich es weiß, warum: Unser Inneres – Nerven und Gewebe, Gehirnzellen und Seele sind auf den Glauben hin angelegt, nicht hin zu Angst und Sorgen. Gott hat uns so gemacht. Ständig mit Sorgen leben heißt gegen die Ordnung Gottes leben.“

Als Mensch bist Du nicht darauf angelegt, ständig mit Angst und Sorgen zu leben. Es schadet Leib, Seele und Geist. Weil Jesus aber diese Welt kennt und weiß, wie viele Dinge uns Angst machen können, spricht Er Dir Mut zu. (Stell Dir vor: der Allmächtige selbst stellt sich zu Dir und spricht Dir Mut zu! Johannes 16:33; 1 Petrus 5:7):

„In der Welt habt ihr Bedrängnis; aber seid getrost,
ich habe die Welt überwunden!“

Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.


Eine gute Nachrichte (aktualisiert: 27.3.20) gibts HIER

Donnerstag, 26. März 2020

Ein bisschen Frieden ...

1982 war der vorletzte Grand Prix, bei dem eine deutsche Interpretin den ersten Platz belegte. Nicole gewann mit dem Lied: „Ein bisschen Frieden“ (Nein, ich werde die youtube Version nicht ins Seitenfenster stellen!!!)
 
Das war während der Sturm- und Drangjahre der Friedensbewegung. Mittlerweile ist es ruhiger geworden. Noch immer steht der Frieden hoch im Kurs, man denke nur, was es alles gibt, das mit Frieden zusammenhängt. Da gibt es Friedensbewegungen (immer noch), Friedensabkommen, Friedensangebote, Friedensmissionen. Außerdem gibt es Friedensrichter, Friedenskonferenzen, Friedenstauben und Friedensnobelpreise. Wenn alles nichts hilft, greift man zur Friedenspfeife.

Frieden ist eine Sehnsucht, die der Mensch in sich trägt, seit er das Paradies verloren hat. Aber was ist Frieden?

Ein Wettbewerb wurde ausgeschrieben, „Frieden“ zu malen. Unzählige Gemälde erreichten die Jury, die nach gründlicher Prüfung zwei Bilder für die Endausscheidung zuließ.
 
Das eine Bild zeigte einen herrlichen, ruhigen See, umgeben von hohen Bergen. Die Berge spiegelten sich im Wasser des Sees, ebenso die kleinen Wolken, die am blauen Himmel standen. Ein Kunstwerk der Ruhe und Ausgeglichenheit. Jedem Betrachter kam nur ein Wort in den Sinn: Frieden.
 
Auf dem anderen Bild war auch ein See zu sehen. Wildes Wasser, aufgepeitscht durch Regen und Wind. Dunkle, nackte, zerklüftete Berge umgaben den See. Wolken wurden vom Sturm über die Gipfel der Berge gejagt. Blitze zuckten und man konnte beim Betrachten fast den Donner hören. Zwischen den Bergen ergoss sich ein tosender Wasserfall in die Tiefe. Wo war der Frieden? Erst bei genauer Betrachtung fiel der Jury ein Busch auf, der in der Felswand hinter dem Wasserfall Halt gefunden hatte. In diesem Busch hatte ein Vogel sein Nest gebaut und die Vogelmutter saß auf ihrem Nest, ruhig und in perfektem Frieden.

Sicher haben beide Bilder ein Recht auf den Gewinn. Aus christlicher Perspektive trifft allerdings das zweite Bild den Friedensbegriff besser. Jesus sagt in Johannes 14:27 und 16:33

Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch.
Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht
und fürchte sich nicht. ... Das habe ich mit euch geredet,
damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Angst;
aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.

Der Friede Gottes ist nicht die Abwesenheit von Nöten, Sorgen, Viren oder anderen Problemen, auch nicht eine Weltfremdheit, die uns den Eindruck gibt, in einer anderen Sphäre zu schweben. Der Friede Gottes ist ein Getragenwerden und ein Geborgensein inmitten der Donner und Blitze des Lebens. Ein „zur Ruhe Kommen“ durch das Bewußtsein der Gegenwart Jesu.

Das ist nicht ein Frieden, der auf Gesundheit oder Verträgen beruht oder an Bedingungen geknüpft ist. Es ist kein Frieden nach dem Vorbild der Welt. Es ist ein göttlicher Frieden – direkt vom Friedefürsten, Jesus!

Mittwoch, 25. März 2020

… wie Christus …

Vorgestern hatte uns Gottes Wort aufgefordert, (besonders) in Zeiten wie heute, unsere Worte weise zu wählen. Nicht Theorien, sondern Trost sollen wir verbreiten, auch, wenn uns die C-Neuigkeiten auf den Lippen brennen.

Auch heute soll uns Gottes Wort dabei helfen, in biblischer Weise miteinander umzugehen. Das fällt uns in manchen Bereichen leicht, in anderen schwerer. Wir prügeln uns nicht, wenn wir uns ärgern, sondern gehen in der Regel zivilisiert und biblisch miteinander um. Wir belügen einander nicht, wenn wir eine unangenehme Antwort geben müssen, und wir lassen unsere schlechte Laune nicht an anderen Gottesdienstbesuchern aus.

Nun kommt eine weitere Variante hinzu. Noch immer ist unsere Gesellschaft gespalten –  glücklicherweise nicht zu gleichen Teilen; gespalten, ob die C-Krise tatsächlich so drastische Maßnahmen fordert, oder eben nicht. Auch Christen denken hier unterschiedlich. Vermutlich halten sich die meisten an die Vorgaben der Regierung, manche aus Überzeugung, andere aus Zwang. Und man redet miteinander und tauscht aus. Und gerade hier hilft uns Gottes Wort wieder einmal, so miteinander umzugehen, wie es unserem Glauben angemessen ist.

Unserem Glauben angemessen auf Glaubensgeschwister zu reagieren, ist etwas anderes als unserem Wesen gemäß zu reagieren. Unser Wesen tendiert dahin, den anderen zu verachten, weil er so furchtsam ist – oder ihn zu verurteilen, weil er so leichtfertig ist. Unser Wesen tendiert dahin, sich über den Nächsten lustig zu machen und seiner zu spotten, weil der Andere so gründlich ist, so gewissenhaft oder so kleinkariert (in unseren Augen). Oder aber: unser Wesen tendiert, den Anderen zu richten – für seine Nachlässigkeit oder Unverantwortlichkeit.

Und Jesus? Wie begegnet Jesus eigentlich den Anderen? Können wir von Jesus lernen? Gottes Wort gibt uns die Antwort (Römer 15:7; Epheser 4:2; Matthäus 7:12; Johannes 13:34+35):

Nehmt einander an,
gleichwie auch Christus uns angenommen hat,
zur Ehre Gottes!

Seid freundlich und demütig,
geduldig im Umgang miteinander.
Ertragt einander voller Liebe.

Alles nun, was ihr wollt, dass die Leute euch tun sollen,
das tut auch ihr ihnen ebenso;
denn dies ist das Gesetz und die Propheten.

Jesus spricht: Ein neues Gebot gebe ich euch,
dass ihr einander lieben sollt, damit,
wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt.
Daran wird jedermann erkennen,
dass ihr meine Jünger seid,
wenn ihr Liebe untereinander habt.

Jesus hat Dich so angenommen und liebt Dich so, wie Du bist – sei es, dass Du sehr gewissenhaft bist mit allen Verhaltensmaßnahmen in dieser Krise oder sei es dass Du das alles für total übertrieben hältst. Jesus hat Dich angenommen und liebt Dich! Er rümpft nicht die Nase über Dich, verachtet Dich nicht und richtet Dich auch nicht. Tue es Ihm gleich! Ja, tue es Ihm gleich; lass den Anderen stehen mit seiner Meinung und nimm ihn an wie er ist.

Sei freundlich mit Deinem andersdenkenden Bruder, Deiner Schwester und ertrag den Anderen – nicht gezwungenermaßen, sondern in Liebe. Verhalte Dich so, wie Du möchtest, dass er sich Dir gegenüber verhält – mit Akzeptanz Deiner Einstellung gegenüber und mit Liebe. An unserer Liebe zueinander – Liebe, die den anderen trägt statt über ihn tratscht – wird unseren Mitmenschen bezeugen, dass wir Gottes Kinder sind.

DAS ALLES IST NICHT LEICHT – aber es ist biblisch! Satan will nicht nur einen Virus gebrauchen, um uns zu zerstören. Er will auch unser sündiges Fleisch dazu gebrauchen, dass wir einander richten und verachten und unsere Gemeinschaft zerstört wird. Darum:

Lasst uns einander lieben, denn Jesus hat uns zuerst geliebt!

Sei heute dabei an unserem Jüngerschaftsabend. Wir beginnen um 19:30 Uhr hier im Livestream. Schalte Dich dazu. Den Link findest Du HIER

Montag, 23. März 2020

Jesus im Buch Maleachi

Der Schauplatz des Buches Maleachi ist das Jerusalem in der Zeit Nehemias. Gott hatte Sein Volk nach 70 Jahre babylonischer Gefangenschaft wieder in ihre Heimat gebracht. Allerdings waren sie langsam darin, das Haus Gottes wieder aufzubauen. Eigene Interessen überwogen, Sünde nahm wieder zu und das Volk verfiel in geistliche Lauheit und Herzenshärte.

In diese Zeit hinein sendet Gott Seinen Propheten, Maleachi, der in seinen Reden Bezug nimmt auf Israels Unverständnis betreffs ihrer Sünde. Und mitten in Israels Sünde hinein wird der Messias kommen. Hierbei unterscheidet Maleachi – wie viele Propheten des Alten Testaments – nicht deutlich zwischen dem ersten und zweiten Kommen Jesu. Muss auch nicht sein. Das alttestamentliche Israel sollte wissen, dass Er kommt, als Knecht und als König.

Matthäus 11:10 zitiert Maleachi Kapitel 3:1 und bezieht es auf das Kommen des Messias, angekündigt durch Johannes, den Täufer. Maleachi verkündet im Namen des Herrn:

Siehe, ich sende meinen Boten,
der vor mir her den Weg bereiten soll;
und plötzlich wird zu seinem Tempel kommen der Herr,
den ihr sucht; und der Bote des Bundes, den ihr begehrt,
siehe, er kommt!, spricht der Herr der Heerscharen.

Genau so erfüllte es sich durch Johannes, den Vorläufer Jesu beim ersten Kommen des Herrn.

Später in Kapitel 3 finden wir eine weitere Bezugnahme auf Jesu Kommen, diesmal im Bezug auf Sein zweites Kommen.  Maleachi hatte gepredigt, dass der Herr zwischen den Gerechten und Ungerechten einen Unterschied macht. Über die Gottlosen wird das Feuer des Gerichts hereinbrechen. Aber die Gerechten wird es nicht treffen. Davon redet Maleachi 3:20:

„Euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet,
wird die Sonne der Gerechtigkeit aufgehen,
und Heilung wird unter ihren Flügeln sein;
und ihr werdet herauskommen
und hüpfen wie Kälber aus dem Stall!“

In Offenbarung 1:16 sieht der Apostel Johannes eine Vision des erhabenen Jesus auf Seinem himmlischen Thron. Er beschreibt Ihn (so gut es ihm möglich ist) ihn und erklärt dann:

„und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne in ihrer Kraft.“

Jesus ist unsere Sonne der Gerechtigkeit. Er hat das Licht in unsere Welt gebracht, hat alle, die Seinen Namen fürchten, gerecht gemacht und uns Heilung gebracht. Heil geworden sind die Herzen aller, die ihre Sünde zu Ihm ans Kreuz gebracht haben. Heil geworden von Krankheiten sind viele (lange nicht alle), die Jesus darum gebeten haben. Und vollkommen und endgültig heil an Leib, Seele und Geist werden alle, die im Himmel mit Ihm vereint sein werden (Offenbarung 21:4). Das wird himmlische Freude sein – im wahrsten Sinne des Wortes!

Und so schließt auch der letzte der alttestamentlichen Propheten sein Buch mit einem herrlichen Ausblick für Israel, wie auch für die Gemeinde Jesu. Jesus ist gekommen – und Er kommt wieder. Das zweite Mal nicht um zu sterben, sondern um Seine Gerechtigkeit und Heilung für all die Seinen aufzurichten und uns mit Seiner Freude zu erfüllen.

Was für eine himmlisch-herrliche Aussicht!

Brauchst Du Gebet? 
Besonders im Hinblick auf die gegenwärtige Krise? 
In unserer (z.Zt. dezentralisierten) Gebetsstunde beten wir heute Abend gerne für Dein Anliegen. Sende es uns bis heute Abend 19:00 Uhr über das Kontaktformular (im Seitenfenster) zu. Natürlich wird es innerhalb des Gebetsteams vertraulich behandelt.

Verteil ein paar goldene Äpfel!

Ich kann mich nicht an eine Zeit in Deutschland erinnern, in der fast alle Parteien – ja, die der Regierung und die der Opposition (!) – zusammengestanden und zusammengearbeitet haben, statt gegeneinander zu kämpfen. Corona hat’s geschafft. Nach einer Umfrage aus der vergangenen Woche sind 65% der Bevölkerung mit dem Corona-Krisenmanagement der Bundesregierung zufrieden. Lediglich die Hälfte stimmte dem nicht zu. Und selbst die im Bundestag vertretenen Parteien sind mehrheitlich zufrieden mit der Handhabung der Krise. Allein AfD-Anhänger sind diesbezüglich gespalten.

Tut gut, so etwas zu lesen. Auch die Nachricht, dass der Bundesvorsitzende der Grünen, Cem Özdemir, den bayerischen Ministerpräsidenten für dessen Handhabung der Krise mit den Worten lobte: „Ich finde der Söder macht das gerade gut.“ Die beiden sind ja nicht gerade Seelenverwandte.

Wie gut, wenn man sich in schweren Zeiten auf das Wesentliche konzentrieren statt nur zu kritisieren. Das sollte uns Nachfolgern Jesu ja (eigentlich) gar nicht so schwerfallen.

Wir alle haben in diesen Tagen hunderte (ok, ein paar weniger) Theorien gehört. Theorien, wo der C-Virus herkommt, wer an einer Ausbreitung politisches Interesse hat, warum er gar nicht sooo gefährlich ist, und … und … und! Verschwörungstheorien entstehen in solchen Zeiten über Nacht – vermischt mit Kritik an allen, die anders denken und mit Klagen über den gegenwärtigen Zustand. Leider mischen Christen zu oft mit, indem wir verbreiten und weiterleiten, was weder Trost noch Hilfe vermittelt. Damit verbindet sich in fast jedem Fall die Kritik an denen, die Tag und Nacht daran arbeiten, Lösungen zu schaffen.

Treffend spricht Gottes in unsere Situation, wenn Er uns zuruft (Jakobus 1:19):

„Darum, meine geliebten Brüder,
sei jeder Mensch schnell zum Hören, langsam zum Reden,
langsam zum Zorn!“

„Langsam zum Reden“ ist Gottes Gebot der Stunde. Lasst uns in diesen Tagen, in denen jeder über Corona und alle möglichen Theorien redet – die meist spekulativ und weder erbaulich noch wichtig sind – lasst uns in diesen Tagen über das reden und nachdenken, was erhebt und förderlich ist. Gottes Wort sagt (Philipper 4:8, Sprüche 16:24; Sprüche 25:11; Epheser 4:29b):

Alles, was wahrhaftig, was ehrbar, was gerecht,
was rein, was liebenswert, was wohllautend,
was irgendeine Tugend oder etwas Lobenswertes ist,
darauf seid bedacht!

Freundliche Worte sind wie Honigseim,
süß für die Seele und heilsam für das Gebein.

Wie goldene Äpfel in silbernen Schalen,
so ist ein Wort, gesprochen zur rechten Zeit.

Habt ein gutes Wort für jeden, der es braucht. Was ihr sagt,
soll hilfreich und ermutigend sein, eine Wohltat für alle.

Nicht nur, aber besonders in diesen Tagen sind wir Jesusjünger aufgefordert, unsre Worte weise zu wählen. Wenn selbst Politiker, die normalerweise nicht miteinander arbeiten können, positive Worte füreinander finden – wieviel mehr sollte das im Volk Gottes, in der Gemeinde Jesu, der Fall sein. Ich möchte uns alle ermutigen, uns nicht prägen zu lassen von Meinungen, Vermutungen und Theorien, die in Krisenzeiten immer wie Pilze aus dem Boden schießen. Menschen in diesen Tagen benötigen keine neuen/alten Spekulationen, sondern Fakten. Die finden wir Christen im Wort Gottes.

Wem kannst Du heute auf diese Weise zum Segen werden?

Eine gute Nachrichte (aktualisiert: 23.3.20) gibts HIER

Sonntag, 22. März 2020

Herzliche Einladung zum Livestream-Gottesdienst!

Wie schon bereits vergangenen Sonntag und Mittwoch sind auch wir vorübergehend auf Livestream umgestiegen. Wir beginnen heute um 10:30 Uhr, am Mittwoch um 19:30 Uhr.
Alle anderen Gemeindestunden fallen aus. Bitte besucht heute um 10:30 Uhr unseren Livestream. Ihr erreicht ihn HIER

Predigttext
Matthäus 24:1-14 (und andere) 

1 Und Jesus trat hinaus und ging vom Tempel hinweg. Und seine Jünger kamen herzu, um ihm die Gebäude des Tempels zu zeigen.
2 Jesus aber sprach zu ihnen: Seht ihr nicht dies alles? Wahrlich, ich sage euch: Hier wird kein Stein auf dem anderen bleiben, der nicht abgebrochen wird!
3 Als er aber auf dem Ölberg saß, traten die Jünger allein zu ihm und sprachen: Sage uns, wann wird dies geschehen, und was wird das Zeichen deiner Wiederkunft und des Endes der Weltzeit sein?
4 Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Habt acht, dass euch niemand verführt!
5 Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin der Christus! Und sie werden viele verführen.
6 Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören; habt acht, erschreckt nicht; denn dies alles muss geschehen; aber es ist noch nicht das Ende.
7 Denn ein Heidenvolk wird sich gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; und es werden hier und dort Hungersnöte, Seuchen und Erdbeben geschehen.
8 Dies alles ist der Anfang der Wehen.
9 Dann wird man euch der Drangsal preisgeben und euch töten; und ihr werdet gehasst sein von allen Heidenvölkern um meines Namens willen.
10 Und dann werden viele Anstoß nehmen, einander verraten und einander hassen.
11 Und es werden viele falsche Propheten auftreten und werden viele verführen.
12 Und weil die Gesetzlosigkeit überhandnimmt, wird die Liebe in vielen erkalten.
13 Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden.
14 Und dieses Evangelium vom Reich wird in der ganzen Welt verkündigt werden, zum Zeugnis für alle Heidenvölker, und dann wird das Ende kommen.

CALVARY CHAPEL FREIER GRUND
Anbetung - Gottes Wort 
Gebet - Gemeinschaft!
Diesmal nur über Livestream!
Beginn: 10:30 Uhr

Sonntagszitat:

"Nicht derjenige liebt die Wiederkunft des Herrn, der sagt, 
die liegt nicht in weiter Ferne; 
auch nicht der, der sagt, sie steht unmittelbar bevor; 
sondern derjenige, der sie mit ernstem Glauben, fester Hoffnung 
und brennender Liebe erwartet, 
ganz gleich, ob sie fern oder nah ist."
(Augustinus von Hippo)

"Wer auf Jesu Kommen hofft, 

wird gegen jeden Schatten empfindlich, 
der zwischen ihm und seinem Herrn steht. 
Er wird nicht ruhen, bis wieder klare Sicht ist."
(Corrie ten Boom)

"Die Urgemende lebte so, 
als ob Jesus gestern gestorben wäre. 
Die Urgemende lebte so, 
als ob Jesus heute auferstanden wäre. 
Die Urgemende lebte so, 
als ob Jesus morgen wiederkommen würde."
(Bruder Andrew)

Eine gute Nachrichte (aktualisiert: 22.3.20) gibts HIER