„Jagt nach dem Frieden mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird!“ (Hebräer 12,14 )

Donnerstag, 3. Januar 2019

Die Einladung vom 21. Juli 2018

Vom 16.-21. Juli im vergangenen Jahr ging es um verschiedene Aspekte der Verheißungen Gottes. Am 21.7. gab es die Einladung, mir Lieblingsverheißungen zuzusenden. Zwei Mails erreichten mich und damit wollen wir dieses neue Jahr beginnen. Tatsächlich sind es Verheißungen, die jeder von uns über dieses neue Jahr setzen sollte. MIT diesen Verheißungen im Herzen und im Kopf wird das Jahr 2019 sicher ein ganzes Stück leichter!

Als eine seiner Lieblingsverheißungen schrieb Jo:

Alle eure Sorgen werft auf Ihn. Er sorgt für euch.
(1 Petrus 5,7)

Wird das überhaupt nötig sein? JA! Für alle von uns – und die meisten wissen es. Schauen wir zurück auf das vergangenen Jahr, gab es mehr Sorgen, als wir erwartet hatten. Für die einen lagen sie auf dem Gebiet der Gesundheit, für andre im zwischenmenschlichen Bereich, andere machten sich Sorge über die Zukunft, über ihre Finanzen oder irgendeinen anderen Bereich. Sorgen haben wir alle und werden wir alle haben. (Ich könnte jetzt schon so 8-10 Sorgen ohne großes Überlegen nennen). Sorgen sind normal, sind menschlich und sind verständlich.

Weil aber Gottes Kinder einen Vater im Himmel haben, dem keine Grenzen gesetzt sind, der tun kann, was Er möchte, der Seine Kinder liebt, kennt und ihnen Gutes tun möchte, darum dürfen wir Ihm unsere Sorgen nennen, sie Ihm ins Ohr flüstern oder Ihm entgegen rufen. Er möchte das! Er lädt uns dazu ein. Er freut sich, wenn wir es tun.

Gut zu verbinden mit Jo’s Lieblingsverheißung ist die von Karin. Sie nennt den Vers aus 2. Mose 14,14:

"Der Herr wird für Euch streiten, und ihr werdet stille sein!"

Diese Verheißung gab Gott Seinem Volk, als ihre Sorgen unüberwindbar riesig waren. Sie sahen sich dem sicheren, garantierten Tod ausgeliefert. Es gab keinen Ausweg, auch keinen, den sie hätten versuchen können. Wie eine Maus in einer Lebendfalle, so saßen sie fest. Zwischen dem Rote Meer auf der einen Seite und einer schwer bewaffneten ägyptischen Armee auf der anderen Seite saßen sie dazwischen – ohne Waffen, ohne Training, mit Frauen, Kindern, Gepäck, Tierherden – ein gefundenes Fressen für ihre Feinde.

"Der Herr wird für Euch streiten, und ihr werdet stille sein!"
(2 Mose 14,14)

Diese Verheißung ruft Mose ihnen im Namen ihres Gottes zu.  Wie? WIE – BITTE SCHÖN? … soll man stille sein, wenn kein noch so kleiner Lichtschimmer zu sehen ist? Weder im Blick nach vorne – da wartet das mörderische Meer – noch im Blick nach hinten – da kommen die mörderischen Armeen. Einfach nur hoffnungslos! Aber es bleibt – oft vergessen - eine weitere Blickrichtung: nach oben. Da wartet der Herr. Er wartet darauf, dass wir Ihm unsere Sorgen bringen, unsere Lasten und unsere Unmöglichkeiten. Wenn wir Ihm unsere Sorgen abgeben, wird Er für uns streiten und wir können stille sein.

Lasst uns diese beiden Verheißungen über dieses Jahr stellen und uns daran festhalten – egal, welche Wellen auf uns zukommen werden. Lasst uns die Sorgen dem Herrn anbefehlen (Er hört sie sich gerne auch mehr als einmal an!). Und dann lasst uns zuschauen, wie der Herr sich um uns kümmert und unsere Herzen stille werden in Ihm und durch Ihn.

Mittwoch, 2. Januar 2019

Bereitet dem Hern den Weg! (2)

Gestern , zum Jahresanfang, hatten wir uns die Verse aus Jesaja 40:3-5 vor Augen gehalten und uns ermutigen lassen, dem Herrn das Jahr 2019 zu geben. Ihm gehört es ja sowieso. Ebenso unsere Zeit – 8760 Stunden im Jahr. Wenn wir den Zehnten unserer Zeit dem Herrn geben, haben wir viel, viel Zeit, für den Herrn zu rufen, Licht zu sein und Salz der Erde.

Die Stimme eines Rufenden ertönt:
In der Wüste bereitet den Weg des Herrn,
ebnet in der Steppe eine Straße unserem Gott!
Jedes Tal soll erhöht
und jeder Berg und Hügel erniedrigt werden;
was uneben ist, soll gerade werden,
und was hügelig ist, zur Ebene!
Und die Herrlichkeit des Herrn wird sich offenbaren,
und alles Fleisch miteinander wird sie sehen;
denn der Mund des Herrn hat es geredet.

Selbst mit weniger als dem Zehnten unserer Zeit – vielleicht 7,5 oder auch nur 5% – (was kein Vorschlag sein soll), wär es immer noch ein herrlicher Zeitrahmen, der dem Herrn gezielt in unserem Leben zur Verfühung stünde. Aber was ist ein „Rufender für den Herrn“?

Vs 3: spricht nur von einem Rufenden. Rufende sind eine erschreckende und verschwindende Minderheit. Darum fordert der Herr auch Seine Jünger dringend auf, dafür zu beten, dass der Herr der Ernte „Rufende“ in Seine Ernte schickt. Aber sie rufen für den Herrn! Es gibt keine bessere Botschaft, in die Welt hineinzurufen.

Vs 3: spricht außerdem davon, wo wir rufe sollen: in der Wüste! Da soll der Weg bereitet werden. Dort, wo oft keine fruchtbringende Arbeit möglich scheint, wo es oft öde aussieht und viele versteckte Gefahren lauern. Genau hier soll ein Weg für den Herrn bereitet werden.
Wüsten sind nicht die angenehmsten Plätze der Welt und auch nicht die bevorzugten Arbeitsplätz. Aber hier möchte der Herr Dich für viele Stunden als Rufer gebrauchen!

Vs 4: beschreibt etwas in der Regel Unmögliches. Täler werden nicht einfach zur Ebene erhöht – ebensowenig wie Berge zur Ebene erniedrigt werden. ABER DAS SOLL UND WIRD WERDEN – mit dem Ergebnis, dass Gottes Herrlichkeit und Wirken darin gesehen werden wird. Das geschieht durch das Wunderwirken Gottes! Und Er möchte Dich als Teil des Wunders einbeziehen.

Vs 5: Der Herr hats geredet – es wird geschehen!

Es lohnt sich so sehr, unser Leben mit und für Jesus zu leben. Es lohnt sich so sehr, Ihm nicht nur den Zehnten unserer Zeit zu geben, sondern alles – unser ganzes Leben, das Er sich ja eh erkauft hat durch Sein kostbares Blut.

Bereite dem Herrn den Weg!

Dienstag, 1. Januar 2019

Bereitet dem Herrn den Weg!

Ein neues Jahr liegt vor uns – 12 Monate = 52 Wochen = 365 Tage = 8760 Stunden. Das ist eine lange Zeit – je jünger wir sind, umso langsamer scheint sie zu vergehen; je älter wir werden, umso schneller scheint sie zu verfliegen.

Sollten wir dieses Jahr überleben, (ich will ja nicht negativ klingen, aber keiner von uns weiß, wann der Herr uns rufen wird,) dann haben wir 8760 Stunden zu füllen. 8760 Stunden, vom Herrn geschenkte Zeit, um für Ihn zu leben, für Ihn zu leuchten und Ihn zu bezeugen. Der Prophet Jesaja schreibt in Kapitel 40:3-5:

Es ruft eine Stimme: In der Wüste bereitet dem Herrn den Weg,
macht in der Wüste eine ebene Bahn unserm Gott!
Alle Täler sollen erhöht werden, und alle Berge und Hügel
sollen erniedrigt werden, und was uneben ist, soll gerade,
und was hügelig ist, soll eben werden;
denn die Herrlichkeit des Herrn soll offenbart werden,
und alles Fleisch miteinander wird es sehen;
denn des Herrn Mund hat's geredet.

Hier haben wir unseren Auftrag erhalten: den Weg des Herrn zu bereiten. Er kommt! Definitiv: JESUS WIRD KOMMEN! Ob das in diesem Jahr sein wird, dass weiß nur Gott selbst, aber wir sind eingeweiht in die Tatsache, dass Er kommen wird. Und mittlerweile können wir sagen, dass dies jederzeit sein kann; es kann durchaus in diesem Jahr sein, oder in diesem Monat – vielleicht heute. Wie wichtig, Ihm den den Weg zu bereiten. Jesus sagt uns in Matthäus 24:46:

Selig ist dieser Knecht, welchen sein Herr,
wenn er kommt, bei solchem Tun finden wird.

Jeder von uns hat Verantwortung „im Diesseits“. Wir müssen arbeiten, um unseren Lebensunterhalt zu verdienen. Wir erziehen unsere Kinder, kümmern uns um Haus und Garten, waschen unser Auto, gehen Einkaufen, halten die Wohnung sauber und in Ordnung ... und ... und ... und. All das schließt das „Wegbereiten für Jesu Kommen“ nicht aus. Wenn wir leben, als käme Er heute, wird all unsere andere Arbeit durchdrungen sein von dem Gedanken: Ich möchte so leben ... so meinen Alltag gestalten ... so meine „Diesseitsarbeiten“ tun, dass ich nicht negativ überrascht werde, wenn Jesus plötzlich da ist. Hier ein nachdenkenswerter Gedanke:

Das Jahr hat 8760 Stunden. Was Finanzen angeht, halten sich viele Christen an den Massstab: „Mindestens 10% gehören Gott, egal wie gut oder schlecht es mir geht.“ Was, wenn wir das auch auf andere Bereiche unseres Lebens anwenden würden? Dem Herrn gehören ja nicht nur unsere Finanzen, sondern unser ganzes Leben. Das sind in diesem Jahr 8760 Stunden. Sie alle gehören Jesus – zu 100%. Aber wir haben unsere Alltagsarbeiten, die getan werden müssen. Die machen aber keine 8760 Stunden voll. 10% unserer Stundenzahl wären 876 Stunden. Wenn wir die gezielt für Jesus einsetzen, dann wird es garantiert (positive) Veränderungen in unserem Leben geben.

Jetzt ist das alles eine rein rechnerische Angelegenheit. Es mag uns monumental vorkommen, 876 Stunden gezielt für Jesus beiseite zu setzen. Das darf auch kein Gesetz werden. Es darf uns aber durchaus zum Nachdenken anregen. Wieviel Stunden schaue ich fern, wieviel Tage verbringe ich im Urlaub, wieviel Tage widme ich meinem Hobby, wieviel Stunden verbringe ich außerberuflich im Internet ... usw. Sind 10% meiner Zeit im Jahr 2019 wirklich zu viel verlangt, wenn sie dem gegeben werden, der mich für die Ewigkeit gerettet hat und dem – sind wir ehrlich – 100% meines Lebens und meiner Zeit gehört?

In der Wüste bereitet dem Herrn den Weg,
macht in der Wüste eine ebene Bahn unserm Gott!
Alle Täler sollen erhöht werden, und alle Berge und Hügel
sollen erniedrigt werden, und was uneben ist, soll gerade,
und was hügelig ist, soll eben werden;
denn die Herrlichkeit des Herrn soll offenbart werden,
und alles Fleisch miteinander wird es sehen;
denn des Herrn Mund hat's geredet.

Bete darüber – und dann triff Deine Entscheidung. Es mag Dich anfangs Opfer kosten. Aber der Herr lässt sich nichts schenken. Wer für Ihn lebt, wird die Schleußen des Himmels offen sehen! 
Ich wünsche jedem Leser ein durch offene Himmelsschleußen gesegnetes 2019!

Montag, 31. Dezember 2018

Vier - drei - zwei - eins

Tom Ervin war Musikprofessor an der Universität von Arizona. Es wird erzählt, dass er mit seinem Sohn an einer Konferenz für Musiklehrer in New York teilnahm. Dort kaufte er ein sprechendes Metronom. – Ein Metronom ist ein Gerät, das den Takt eines Liedes hörbar angibt. Dieses Gerät machte nicht nur mechanische Geräusche, es sprach den Takt in Worten. Als die Konferenz zu Ende ging, machten sich Vater und Sohn auf den Weg zum Flughafen, um nach Hause zu fliegen. Bereits damals waren die Sicherheitsvorkehrungen streng. Tom hob sein Handgepäck auf das Laufband, um es durch die Röntgenmaschine laufen zu lassen.

Der Mann hinter dem Monitor riss die Augen auf, als er sah, was da grade durch die Maschine lief und fragte Tom, was in dem Handkoffer sei. Der Kollege öffnete den Koffer vorsichtig und zog ein kleines schwarzes Kästchen hervor mit Zifferblättern und Schaltern. Jetzt wurde das Sicherheitspersonal richtig nervös und auch andere Fluggäste merkten, dass da was nicht in Ordnung zu sein schien und gingen auf Abstand.

"Das ist ein sprechendes Metronom," antwortete der Musikprofessor schüchtern – während sein Sohn vor Scham am liebsten im Boden versunken wäre. „Hier, ich zeige Ihnen, wie es funktioniert!“ Dann nahm er die Box, drehte einen Schalter um und das Metronom sprach mit monotoner Stimme: „Ein – zwei – drei – vier“.  Jeder atmete hörbar erleichtert auf!

Als Tom und sein Sohn am Ende des Laufbandes ihre Sachen wieder einsammelten, flüsterte der Junge dem Vater zu: Bist du nicht auch heilfroh, dass die Zählung nicht rückwärts war: "Vier – drei – zwei – eins“?

Wir zählen seit ein paar Tagen rückwärts: Zählen die Tage runter bis zum neuen Jahr 2019. Noch 1 Tag bleibt. Und dann?

Jesus sagt in Lukas 9:62:

Niemand, der seine Hand an den Pflug legt und zurückblickt,
ist tauglich für das Reich Gottes!

Wenn das neue Jahr angebrochen ist, dann lasst uns nicht zurückschauen. Wenn wir mit Jesus gerade Wege gehen wollen, können wir es uns nicht leisten, uns umzudrehen und in der Vergangenheit zu leben. Wir dürfen heute das Jahr 2018 abschließen, das Gute dankbar in Erinnerung behalten und das Schlechte an Jesus abgeben und uns nach vorne orientieren. Was mag das bedeutet?

  1. Lass Deine Sünden bei Jesus!
 Wenn Jesus vergeben hat, wird Er unserer Sünden nie wieder gedenken. Was vergeben ist, ist vergeben. Unwiederbringbar! Er hat losgelassen und uns reingewaschen. Reingewaschen sind wir. Was uns so schwerfällt ist, dass auch wir dann loslassen müssen (dürfen!). Halte nicht fest an den Sünden der Vergangenheit, sie ziehen dich nur runter und lassen Deinen geraden Weg mit Jesus wackelig werden.

      1a. Lass die Sünden anderer bei Jesus!

wie auch wir vergeben unseren Schuldnern!“ beten wir im Vater Unser. Und auch, wenn wir es nicht formell beten, lehrt uns der Herr, dass wir nicht Vergebung erwarten sollen, wenn wir nicht selbst bereit sind, loszulassen. Lass vergangene Sünden gegen Dich los. Bring sie zu Jesus und schau mit Ihm nach vorne. Bitterkeit und Unversöhnlichkeit gehören sicher zu den stärksten Nachfolge-Bremsen, die Satan gegen uns einsetzt.

  1. Lass Deine Sorgen bei Jesus!
Das musste ja kommen! Diese schier unmögliche Aufforderung, uns nicht zu sorgen. Ich versuche seit Jahrzehnten, meine Sorgen durch Gebet zu ersäufen  – aber meine Sorgen – zumindest meine – können schwimmen. Aus Lukas 18 lernen wir, dass auch die Sorgen anderer Leute schwimmen können. Das bedeutet aber nicht, dass wir die Sorgen, die wir in 2018 mit uns rumgetragen haben, auch 2019 weiter mit uns rumtragen müssen. Es bedeutet vielmehr, dass wir sie beständig – immer wieder – zu Jesus bringen dürfen. Sobald sie an die Wasseroberfläche kommen, um Luft zu schnappen und sich zu erholen: einfach mit einem kräftigen Gebet wieder unter Wasser drücken. Jesus hat versprochen, sich zu kümmern. Und ehrlich – das haben wir doch alle schon so oft erfahren. Das wird sich auch in 2019 nicht ändern.

  1. Lass Deine Segnungen bei Jesus!
Seltsamer Hinweis, oder? Gemeint ist nicht, die Segnungen Gottes in 2018 zu vergessen. Im Gegenteil: vergiss sie nicht; vergiss nicht, was Er Dir Gutes getan hat! Bring Deine Segnungen vielmehr immer wieder als Dankopfer zu Jesus. Aber lebe nicht von den Segnungen der Vergangenheit. Die Segnungen im vergangenen Jahr waren im vergangenen Jahr für das vergangene Jahr. Für 2019 hat Jesus viele neue Segnungen für Dich parat. Lass vergangene Segnungen Dein Rückenwind sein, aber streck Dich aus und halte Ausschau nach dem Reichtum neuer, göttlicher Segnungen in 2019. Gottes Reichtum ist unerschöpflich!

Der Herr behüte deinen Ausgang (2018) und Eingang (2019)
von nun an bis in Ewigkeit!
(Psalm 121:8)

Sonntag, 30. Dezember 2018

Herzliche Einladung zum Jahresabschluss-Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss!

Predigttext:
Lukas 9:57-62: 

57 Es geschah aber, als sie ihre Reise fortsetzten, da sprach einer auf dem Weg zu ihm: Herr, ich will dir nachfolgen, wohin du auch gehst!
58 Und Jesus sprach zu ihm: Die Füchse haben Gruben, und die Vögel des Himmels haben Nester; aber der Sohn des Menschen hat nichts, wo er sein Haupt hinlegen kann.
59 Er sagte aber zu einem anderen: Folge mir nach! Der sprach: Herr, erlaube mir, zuvor hinzugehen und meinen Vater zu begraben!
60 Jesus aber sprach zu ihm: Lass die Toten ihre Toten begraben; du aber geh hin und verkündige das Reich Gottes!
61 Es sprach aber auch ein anderer: Herr, ich will dir nachfolgen; zuvor aber erlaube mir, von denen, die in meinem Haus sind, Abschied zu nehmen!
62 Jesus aber sprach zu ihm: Niemand, der seine Hand an den Pflug legt und zurückblickt, ist tauglich für das Reich Gottes!
 
CCFG
Lobpreis - Gottes Wort!

Gemeinschaft - Gebet!
Gemeinsames Mittagessen wieder ab NÄCHSTEN Sonntag!
 

(Kaffeemaschieneist aber an; Softdrinks vorhanden)
Beginn: 10:30 Uhr

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
(gegenüber dem Medizinischen Zentrum)
57290 Neunkirchen-Zentrum
Herzlich Willkommen!

Sonntagszitat:
"Wir sollten nur insoweit in die Vergangenheit zurückblicken, 
als es uns vorwärts bringt." 
(Hans-Joachim Eckstein)

Samstag, 29. Dezember 2018

Nicht erkannt!


Sir Robert Mayer war ein 1879 in Deutschland geborener Geschäftsmann und Musikliebhaber, der besonders junge Musiker großzügig unterstützte. 1902 nahm er die britische Staatsbürgerschaft an, und 1979 feierte er seinen 100. Geburtstag. Zu diesem Anlass waren viele prominente Gäste eingeladen, auch eine ältere britische Lady namens Diana Cooper. Diese kam ins Gespräch mit einer freundlichen Frau, die sie gut zu kennen schien.

Diana war selbst über 90 Jahre alt u. litt an einer altersbedingten Sehschwäche, die sie daran hinderte, ihre freundliche Gesprächspartnerin wiederzuerkennen – bis ihr irgendwann die herrlichen Diamanten auffielen und sie merkte, dass sie mit Königin Elizabeth höchstpersönlich sprach!

Lady Diana Cooper machte völlig verlegen den gebotenen Hofknicks und stammelte: „Oh Madam ... Eure Majestät ... es tut mir leid, Eure Majestät. Ich habe Sie ohne Ihre Krone nicht erkannt!“

Nicht erkannt! Wenn das ausgehende Jahr Revue passieren lassen, Januar 2018 – Dezember 2018, dann werden uns sich viele Ereignisse, Begegnung und Situationen in Erinnerung kommen. Für manch einen von uns war 2018 ein herrliches Jahr. Das Geschäft lief gut, der neue Job hat sich bewährt, das Baby wurde gesund geboren, das Haus ist fertig geworden, die Kinder haben die Abschlussprüfung geschafft, der Traumpartner hat „Ja!“ gesagt, die Gehaltserhöhung wurde bewilligt. Viel mehr hätte nicht gut laufen können – für die einen.

Für die anderen sah das Jahr ewas anders aus: Ein Kind muss die Klasse wiederholen, der Job wurde gekündigt, Weihnachtsgeld nicht mehr gezahlt, ein lieber Mensch ist gestorben, die Schwangerschaft hat sich immer noch nicht eingestellt, die Waschmaschine ging kaputt, der Fernseher auch – ach ja, und nach dem Unfall war der Wagen Totalschaden.

2018 – wo war Jesus? Für den einen offensichtlich da – für den andern offensichtlich nicht. Oder vielleicht doch – aber zeimlich weit weg. Ja, wir haben mit Ihm gesprochen, wir haben auch etwas von Seiner Freundlichkeit bemerkt, aber – nein – wir haben ihn nicht als unseren König erkannt. Unsere Augen wurden gehalten – wie die der Emmausjünger, die traurigen Herzens mit Jesus unterwegs waren. Er gesellte sich zu ihnen ... Er begleitete sie ... Er sprach mit ihnen ... Er ermutigte sie ... Er zündete neu das Feuer in ihren Herzen an. Aber noch wurden ihre Augen gehalten. – Und dann setzten sie sich – hatten Tischgemeinschaft mit Ihm – und ihre Augen wurden geöffnet und sie erkannten den König!

In 2 Tagen feiern wir den Jahresabschluss. Zeit, einiges aus dem vergangenen Jahr abzuschließen und nach vorne zu schauen. Wie wäre es, noch einmal zurückzuschauen und in den hellen und den dunklen Tagen die Diamanten des Königs zu entdecken?! Vielleicht erkennen wir heute Seine Krone noch nicht, aber Seine Spuren sind überall erkennbar – wenn wir sie sehen wollen. Alles – auch die dunklen Zeiten des Jahres 2018 müssen uns zum Besten dienen, wenn wir Ihn liebhaben. Oder hat sich der Herr mit diesem Vers geirrt? In allem dürfen wir einen Grund zum Danken finden. Nur werden unsere Augen manchmal gehalten. Schau zurück auf Jesus in 2018, erkenne Seine Diamanten – gib Ihm Dank – und dann schau nach vorne. Denn Jesus kommt Dir von vorne entgegen. Er kennt 2019 und Er erwartet Dich!

Freitag, 28. Dezember 2018

10.000 Euro Belohnung!

Wilderer waren wieder am Werk. Die Wölfe kommen zurück nach Deutschland, werden aber schon wieder gejagt. Nach dem Tod durch 31 Schrotkugeln an einem noch nicht einjährigen Wolfswelpen aus dem Milkeler Rudel vor gut einem Jahr hatte der Landkreis nun Anzeige gegen Unbekannt erstattet, da Wölfe streng geschützt sind. 10.000 Euro Belohnung zur Ergreifung des Täters hatte die Naturschutzorganisation WWF ausgesetzt. "Illegale Abschüsse von bedrohten Tierarten sind ein Verbrechen und kein Kavaliersdelikt", wurde erklärt.

In Montabaur wurde ein 71jähriger Jäger zu einer hohen Geldstrafe verurteilt. Er hatte einen Wolf erschossen, den er für einen wildernden Hund hielt.

Im Kreis Ravensburg – wie an vielen anderen Orten Deutschlands – wird fleißig in die Erhaltung der Tierwelt investiert. 600.000 Euro hat man sich einen „Fußgängerüberweg“ für Kröten (genannt Krötentunnel) kosten lassen. In ganz Deutschland werden es sicher Millionen von Euro sein, die zur Erhaltung von Krötenleben ausgegeben werden.

Um das Leben von Fledermäusen zu schützen fordert man festgelegte Abschaltzeiten der Windräder. Einen verpflichtenden völkerrechtlichen Vertrag zur Erhaltung der europäischen Fledermauspopulationen gibt es bereits.

GENUG! Nicht alles davon ist haarsträubend, nicht alles schlecht, manches im Prinzip begrüßenswert. Haarsträubend ist die Tatsache, dass die Verhältnismäßigkeit zum Schutz des menschlichen Lebens fehlt. 
So wurde zwar im Europäischen Parlament ein Antrag der portugiesischen Europapolitikerin Edite Estrela auf ein europaweites Recht auf Abtreibung (und eine ultraliberale Sexualkunde) abgelehnt, dass aber der Wert eines Menschenleben bereits jetzt geringer geachtet wird als der Wert von Tieren einer bedrohten Tierart, ist unschwer festzustellen.

Abtreibung ist zwar in vielen Ländern zugelassen, allerdings nicht als Recht anerkannt. In Deutschland ist Abtreibung sogar (noch) rechtswidrig, ist also nicht, wie oft behauptet, das Recht einer jeden Frau. Ja, Abtreibungen können bei uns straffrei durchgeführt werden, sind aber paradoxerweise immer noch rechtswidrig. Jetzt wird daran gearbeitet, das zu ändern und Abtreibung zu legalisieren.

In Stellungnahmen bezeichnen auch große Parteien (noch) die Abtreibung als „Tötung ungeborener Kinder.“ Man beachte die Begriffe „Tötung“ und „Kinder“. Man erkennt also, dass es sich nicht um die „Entfernung von Zellgewebe“ handelt, sondern um die Tötung von Kindern. Dennoch scheinen die Grundrechte dieser Kinder weniger schützenswürdig zu sein als die von Kröten, Wölfen oder Fledermäusen. Laut Statistik sind es jährlich in Deutschland über 100.000 abgetriebene Kinder, für deren Lebensschutz keine Euros fließen. Die Dunkelziffer liegt nach der Schätzung einiger um das 2-3fache darüber.  Aber da werden keine Gesetze geschaffen. Im Gegenteil, Euros fließen, um Rechtsbrüche durchzuführen, Gesetze werden abgebaut, Rechtsbruch wird nicht geahndet. Die Krankenkassen zahlen. Verrückte Welt.

Als Christen sind wir aufgerufen, Salz der Erde zu sein. Wir können nicht schweigen zu dem Unrecht das geschieht. Christen waren schon immer die Stimme der Stummen, auch wenn sie sich dadurch unbeliebt machten. Christen können nicht schweigen!

Christen können auch nicht kalt verurteilen. Sie sind Gottes  Gießkanne, durch die Er Seine Liebe, seine Barmherzigkeit und sein Hilfsangebot in diese Welt ausgießt. Christen lieben und waren schon immer diejenigen, die sich derer angenommen haben, die verschuldet oder unverschuldet in Not geraten sind. Christen verurteilen den Mord an Ungeborenen, aber gleichzeitig setzen sie sich aufopfernd ein, dass dieser Mord nicht geschehen muss. Sie nehmen sich im Namen Jesu derer an, die Hilfe suchen und möchten. 

Weblinks:

Donnerstag, 27. Dezember 2018

Der Tag nach Weihnachten

Der ist heute. Schöne Tage gehabt? Vermutlich haben viele sich an der Gemeinschaft mit Freunden und Familie gefreut. Auch haben viele mindestens einen Weihnachtsgottesdienst genossen und sich einstimmen lassen auf den wahren Grund dieser Tage.

Aber heute ist der Tag nach Weihnachten. Ab heute geschieht vieles, was an den Tagen zuvor nicht geschah:
  • Die Geschäfte beginnen mit Umtauschaktionen und Ausverkauf
  • Weihnachtsdeko gibt’s zu Wegwerfpreisen
  • Werbeprospekte mit den besten Angeboten füllen den Briefkasten
  • Der Verkauf über Ebay steigt auf neue Spitzenwerte
Vor einigen Jahren gab es eine Untersuchung in den USA, die sicher mit ähnlichen Resultaten für Westeuropa zutrifft.  Das Ergebnis zeigt, dass der Gottesdienstbesuch nach Weihnachten um 11% abnimmt. Ein Gedicht beschreibt den Tag nach Weihnachten als den Tag, an dem wieder gestritten wird, man wieder schlecht gelaunt ist, die Geschenkkartons leer und das Haus ein einziges Chaos ist. Die neue Kleidung passt nicht, der Vater ist schon wieder gestresst. Jeder ist irritiert und den Kindern kann man nichts recht machen. Außerdem ist die Gebrauchsanleitung in chinesisch und der Baum beginnt zu nadeln.
Für viele ist Weihnachten lediglich eine Jahreszeit, die jetzt vorüber ist.
Die Tatsache sieht anders aus. Weihnachten – die Geburt Jesu – hat bleibende Veränderung gebracht. Nie wieder wird die Welt sein, was sie vor der Geburt des Retters war. Er besitzt die Kraft, Menschen bleibend zu verändern. Der Retter ist gekommen, um zu bleiben. Ich fand eine Liste mit folgenden Vorschlägen für den Tag, die Monate Tage und generell die Zeit NACH Weihnachten:
  • Räum die Krippenspieldeko wieder weg, aber behalte Deine Bewunderung für Jesus. 
Und die Hirten kehrten zurück, priesen und lobten Gott für alles,
was sie gehört und gesehen hatten, wie es ihnen gesagt worden war. (Lukas 2:20)
  • Verstau' Jesus, den Retter nicht in einer Schublade, bis Du Ihn Ostern wieder hervorholst. Anders ausgedrückt: Geh nicht zurück zu einem Jesus-auf-Sparflamme-Leben. Habe Ihn stets vor Augen und im Zentrum deines Lebens.
Wer meine Gebote annimmt und danach lebt, der liebt mich.
Und wer mich liebt, den wird mein Vater lieben.
Auch ich werde ihn lieben und mich ihm zu erkennen geben. 
(Johannes 14:21)
  • Das Jesus-Geschenk kommt zu Dir mit dem Vermerk: „Keine Rücknahme, kein Umtausch!“ Aber es (mit-) zu teilen, ist nicht nur ok, sondern gewünscht. Gott sagt:
„Ihr sollt meine Zeugen sein!“ (Apostelgeschichte 1:8)
  • Reflektiere über die Vergangenheit, aber orientiere Dich nach vorne! Der Rückblick für einen Christen sollte nie verzweifeltes Schwelgen in Versagen oder Sünden sein, sondern ein rückblickendes Entdecken der Spuren Gottes in unserem Leben. Solch eine Reflektion ermutigt, vorwärts gehen und noch Größeres vom Herrn in der Zukunft erwarten.
„Eins aber sage ich: Ich vergesse, was dahinten ist,
 und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist, 

und jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis
der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.
(Philipper 3:13+14)