„Jagt nach dem Frieden mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird!“ (Hebräer 12,14 )

Dienstag, 16. April 2024

Ein besonderer Vers aus dem 1. Petrusbrief

Der erste Petrusbrief wurde an die verfolgte und leidende Gemeinde geschrieben. Der Brief nimmt alle Leidenden mit in die Gemeinschaft mit Jesu, der für uns gelitten hat, der uns daher verstehen kann, der uns als Oberhirte versorgt und mit Seinem Lohn auf uns wartet. Der Brief ist gespickt mit „besonderen Versen“. Für den heutigen Tag sind es die Verse aus Kapitel 1:18+19, die zitiert werden sollen:

Denn ihr wisst ja, dass ihr nicht mit vergänglichen Dingen, mit Silber oder Gold, losgekauft worden seid aus eurem nichtigen, von den Vätern überlieferten Wandel, sondern mit dem kostbaren Blut des Christus als eines makellosen und unbefleckten Lammes.

Was ist an diesen Versen besonders? Alles! Gold und Silber gehörte wohl zum Kostbarsten, das Menschen damals besaßen oder sich erträumen konnten. Hier stellt Gottes Wort das irdisch Wertvollste überhaupt in den Schatten und nennt es „vergänglich“. Demgegenüber steht das kostbare Blut Jesu, kostbar, denn es ist das Blut des makellosen, unbefleckten Sohnes Gottes, Jesus, des Lammes Gottes. Alles andere als ein makelloses, unbeflecktes Lamm war als Opfer unakzeptabel und wertlos.

Wie wertvoll und unersetzbar Jesu Werk am Kreuz gewesen ist, geht uns manchmal im Alltag verloren. Die Gegenwart der Sünde ist allgegenwärtig und verliert ihren Schrecken, während Jesu Gegenwart „nur“ eine unsichtbare Tatsache ist. Tatsache ist aber auch: Jesus hat bezahlt, teuer bezahlt, mit seinem kostbaren Blut – einzigartig, weil makellos und unbefleckt. Auch wenn Silber lockt und Gold uns kaufen will – wenn die Kostbarkeiten der Welt unsere Herzen vereinnahmen wollen, lasst uns nie den Mann am Kreuz vergessen, der Hände und Füße durchbohren ließ und Sein Leben für uns gegeben hat.

Im Andachtsheft „Our Daily Bread“ wird aus alter Zeit berichtet, wie ein verwaister Junge bei seiner Großmutter lebte, als ihr Haus Feuer fing. Die Großmutter versuchte noch, den Jungen zu retten, kam aber in den Flammen um. Die verzweifelten Hilferufe des Jungen wurden schließlich von einem Mann gehört, der sofort an einer eisernen Dachrinne hoch- und mit dem Jungen wieder herunterkletterte. Der Junge hatte seine Arme fest um den Hals seines Retters geschlungen. Einige Wochen später fand eine öffentliche Anhörung statt, um zu entscheiden, wer das Sorgerecht für das Kind erhalten würde. Ein Bauer, ein Lehrer und einer der reichsten Bürger der Stadt nannten alle ihre Gründe, warum sie ausgewählt werden sollten, um dem Jungen ein Zuhause zu geben. Doch während sie redeten, blieb der Blick des Jungen auf den Boden gerichtet.

Dann ging ein Fremder nach vorne und zog langsam seine Hände aus den Taschen, auf denen schwere Narben erkennbar waren. Als die Menge im Gerichtssaal bei diesem Anblick nach Luft schnappte, schrie der Junge erfreut auf. Es war der Mann, der ihm das Leben gerettet hatte. Beim Hinaufklettern an dem heißen Rohr hatte er sich die Hände verbrannt. Mit einem Satz warf der Junge seine Arme um den Hals des Mannes und hielt ihn fest, als ginge es um sein Leben. Die anderen Männer gingen schweigend aus dem Saal und ließen den Jungen und seinen Retter allein. Die vernarbten Hände hatten das Problem gelöst.

Nichts Vergängliches, sondern nichts weniger als das unvergängliche, kostbare Blut Jesu war der Kaufpreis, mit dem Jesus uns für Sich erkaufte und erlöste.

Was das alles bedeutet – darüber mehr in den nächsten Tagen.

Montag, 15. April 2024

Heute! 19:30Uhr @ CCFG

Heute, wie jeden 3. Montag im Monat: 

Komm und bring Freunde mit. Gemeinschaft, Andacht, Anbetung, Abendessen! 

Bitzegarten 5    57290 Neunkirchen

AU-WEIA!

 Morgen geht's weiter mit einem neuen, frischen Eintrag. Wie wäre es heute mit diesem?

Von Gott überredet!
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Sonntag, 14. April 2024

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mt Sonntagszitat am Schluss!

1 Samuel 2:3-10

3 Redet nicht viel von hohen Dingen; Vermessenes gehe nicht aus eurem Mund! Denn der Herr ist ein Gott, der alles weiß, und von ihm werden die Taten gewogen.
4 Der Bogen der Starken ist zerbrochen, aber die Schwachen haben sich mit Kraft umgürtet.
5 Die Satten haben sich um Brot verkauft, aber die Hungrigen hungern nicht mehr; ja, die Unfruchtbare hat sieben geboren, und die viele Kinder hatte, ist verwelkt!
6 Der Herr tötet und macht lebendig; er führt ins Totenreich und führt herauf!
7 Der Herr macht arm und macht reich; er erniedrigt, aber er erhöht auch.
8 Er erhebt den Geringen aus dem Staub; aus dem Kot erhöht er den Armen, damit er sie sitzen lasse unter den Fürsten und sie den Thron der Herrlichkeit erben lasse. Denn die Grundfesten der Erde gehören dem Herrn, und er hat den Erdkreis auf sie gestellt.
9 Er wird die Füße seiner Getreuen behüten; aber die Gottlosen verstummen in der Finsternis; denn der Mensch vermag nichts aus eigener Kraft.
10 Die Widersacher des Herrn werden zerschmettert werden; er wird über sie donnern im Himmel. Der HERR wird die Enden der Erde richten und wird seinem König Macht verleihen und das Horn seines Gesalbten erhöhen!
13 Denn du, Herr, segnest den Gerechten; du umgibst ihn mit Gnade wie mit einem Schild.

Herzliche Einladung:
Anbetung - Gottes Wort

Gebet - Gemeinschaft
Mittagessen

  Wir freuen uns auf Dich!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr

Sonntagszitat:

"Die Arche Noah wurde von Amateuren gebaut, 
die Titanic von Experten. 
Die Arche Noah sicherte das Überleben der Menschheit, 
die Titanic ging unter. 
Gott hat nie etwas mit Experten am Hut gehabt, 
sondern nur mit den Demütigen."
(Siegfried Buchholz)

Samstag, 13. April 2024

Geplante Vernachlässigung

Ich komme noch einmal auf Daniel zurück, von dem wir bereits gestern gelernt haben. Eine bekannte Konzertgeigerin wurde nach dem Geheimnis ihres Könnens gefragt. Die Frau antwortete mit 2 Worten: ‚Geplante Vernachlässigung‘. Dann erklärte sie:

„Früher gab es viele Dinge, die meine Zeit in Anspruch nahmen. Wenn ich nach dem Frühstück in mein Zimmer ging, machte ich mein Bett, räumte auf, staubte ab und tat, was mir notwendig erschien. Wenn ich mit meiner Arbeit fertig war, wandte ich mich dem Üben auf der Geige zu.

Dieses System hinderte mich daran, zu erreichen, was ich auf der Geige erreichen sollte. Also drehte ich die Dinge um. Ich plante bewusst, alles andre zu vernachlässigen, bis meine Übungszeit abgeschlossen war. Dieses Programm der ‚geplanten Vernachlässigung‘ ist das Geheimnis meines Erfolgs.

Daniel schien nach einem ähnlichen Prinzip zu leben. Er pflegte eine bewundernswerte Gebetsdisziplin, von der er sich nicht abbringen ließ. Weder durch Feinde, noch durch Freunde. Weder durch Untergebene noch durch Könige. Kein Gesetz konnte Daniel stoppen, seine Zeit mit dem Höchsten zu verbringen. Dieser vielbeschäftigte Mann in höchster Verantwortung schaffte es, 3x am Tag am offenen Fenster in seinem Zimmer zu knien und in Richtung Jerusalem zu beten. In Daniel 6:11 heißt es:

Als nun Daniel erfuhr, dass das Edikt unterschrieben war, ging er hinauf in sein Haus, wo er in seinem Obergemach offene Fenster nach Jerusalem hin hatte, und er fiel dreimal am Tag auf die Knie nieder und betete und dankte vor seinem Gott, ganz wie er es zuvor immer getan hatte.

Die oben zitierte Musikerin antwortete auf die Frage nach dem Geheimnis ihres Könnens: Geplante Vernachlässigung‘. Heute sind Menschen mit Jesus unterwegs, denen man abspürt, dass sie Gott persönlich kennen. Würden wir sie nach dem Geheimnis ihres geistlichen Lebens fragen, würden sie sicher eine sinngemäß ähnliche Antwort geben wie die Geigerin: Geplante Vernachlässigung‘. Was aber bedeutet das im geistlichen Leben?

Die Hauptsache muss die Hauptsache bleiben

In Matthäus 6:33 lehrt Jesus:

Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden!

Damit sagt Er nichts anderes als David in Psalm 37:4 bezeugt:

Habe deine Lust am Herrn, so wird er dir geben, was dein Herz begehrt!

Ein Wort von Martin Luther kommt in den Sinn: „Ich habe so viel zu tun, dass ich die ersten drei Stunden im Gebet verbringen sollte.“ Und Pastor Oswald Chambers stimmt mit den Worten zu: „Keiner hat Zeit zum Beten. Wir müssen sie uns von anderen Dingen nehmen, um zu verstehen, wie nötig das Gebet ist.

Geplante Vernachlässigung!“ Wir möchten geistlich wachsen? Jesus „sehen“? Seine Liebe „schmecken“? Mit Jesus im Sieg leben? Das klappt nicht, nur weil wir das gerne möchten. Dazu bedarf es der „geplanten Vernachlässigung“ weniger wichtiger Dinge im Leben. Und es bedarf der Disziplin eines Daniels, der sich seine Zeit mit Gott nicht nehmen ließ. 

Sei es in der Frühe des Tages oder in der Kühle des Abends – Satan wird immer versuchen, unsere Zeit mit Jesus zu torpedieren. Gib Satan keine Chance! Plane Deine Vernachlässigungenbewusst ein und werde stark mit und für Jesus!

Freitag, 12. April 2024

Betverbot oder Löwengrube

Ein reicher Geschäftsmann veranstaltete eine spektakuläre Party. Er füllte sein Schwimmbecken mit Haien, Barrakudas und anderen gefährlichen Fischen und kündigte seinen Gästen an, dass er jeden herausfordern möchte, durch den Pool zu schwimmen. Als ersten Preis gäbe es entweder ein neues Zuhause in den Bergen, oder eine Weltreise für zwei oder eine Beteiligung an seinem Geschäft.

Kaum war die Durchsage beendet, platschte es und ein Mann schwamm schnellstens durch das verseuchte Wasser und sprang auf der anderen Seite wieder aus dem Pool.

Der Millionär sagte zu dem nasstriefenden Mann: „Das war eine atemberaubende Leistung. Welchen Preis möchtest du? Die knappe Antwort lautete: „Im Moment ist mir der Preis wirklich egal. Ich möchte nur den Namen des Idiots wissen, der mich ins Wasser geschubst hat.

Fieses Pack! Hinterlistige Meute! Solche Menschen hat es immer gegeben, so lustig die obige Geschichte auch sein mag. Auch Daniel kannte solche Zeitgenossen: Menschen, die ihn loswerden wollten, die ihn beneideten und sich aktiv bemühten, ihm Übel zuzufügen. Schlagwort: „Betverbot oder Löwengrube!“

Als man Daniel aufgrund seines tadellosen Lebens nichts Böses nachweisen konnte, beschäftigte man sich mit seinem Glauben. Als man seine Gebetstreue erkannte, ging man zum König und schleimte sich ein mit den Worten (Daniel 6:7b+8):

König Darius, mögest du ewig leben! Sämtliche Minister des Königreichs, die Vorsteher und Satrapen, die Räte und die Statthalter erachten es für ratsam, dass eine königliche Verordnung aufgestellt und ein Verbot erlassen werde, wonach jeder, der innerhalb von 30 Tagen irgendeine Bitte an irgendeinen Gott oder Menschen richtet, außer an dich allein, o König, in die Löwengrube geworfen werden soll.

Nicht nur, dass sie den König belogen. Das Ganze war eine hinterhältige Aktion, die Daniel schaden sollte. Der König unterschrieb, das Gesetz wurde öffentlich und von Daniel heißt es (Daniel 6:11):

Als nun Daniel erfuhr, dass das Edikt unterschrieben war, ging er hinauf in sein Haus, wo er in seinem Obergemach offene Fenster nach Jerusalem hin hatte, und er fiel dreimal am Tag auf die Knie nieder und betete und dankte vor seinem Gott, ganz wie er es zuvor immer getan hatte.

Würden Gesetze, die unserem Glauben widersprechen, uns schrecken? Würden sie uns zu Kompromissen veranlassen? Daniel hätte doch die Vorhänge zuziehen können … oder in einem anderen Zimmer beten können. Er hätte auch einfach im Stillen beten können.

Würde ein Gebot, das unseren Glauben kompromittiert, unser Leben berühren? Auch wir leben heute in einer Zeit, die so einiges von uns verlangt; eine Zeit, in der christliche Standhaftigkeit im Glauben nicht mehr ganz so einfach ist. Biblische Stellungnahmen zu ethischen Fragen wie Homosexualität, Abtreibung, Sex vor der Ehe stehen dabei sicher ganz oben auf der Liste. Aber auch andere Fragen grenzen haarscharf an Themen, die wir Christen aus biblischer Motivation heraus anders sehen. Beispiele wären Gendern, Kinder und Familie, Stellung von Mann und Frau; aber auch theologische Fragen wie die Schöpfung, die Autorität der Bibel oder der Absolutheitsanspruch Jesu. In vielen Ländern Europas sind Christen bereits gerichtlich belangt worden, weil sie sich zu den biblischen Aussagen dieser Themen bekannt haben. Dabei geht es offensichtlich nicht nur um vermeintliche bürgerliche Rechte, sondern deutlich auch darum, Christen zu schaden, weil sie Christen sind.

Auch wir werden manchmal bewusst in gefährliche Gewässer gestoßen, um uns zu schaden, ähnlich, wie man Daniel anklagte, um ihn zum Schweigen zu bringen.

Liebe Geschwister, all das ist uns prophezeit und kommt nicht als Überraschung. Das muss kommen. Noch haben wir ein überaus großes Maß an Freiheit und wollen diese nutzen, uns zu äußern, ohne Wenn und Aber, ohne Furcht und Scham. Immer in der Sanftmut Jesu und mit Worten und Taten, die Seine Liebe und Einladung widerspiegeln. Aber wir wollen und können nicht schweigen, für und von Jesus zu reden.

Verkünde das Wort Gottes. Halte durch, ob die Zeit günstig ist oder nicht. In aller Geduld und mit guter Lehre sollst du die Menschen zurechtweisen, tadeln und ermutigen! (2 Timotheus 4:2)

Denn ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Errettung für jeden, der glaubt, zuerst für den Juden, dann auch für den Griechen. (Römer 1:16)

Donnerstag, 11. April 2024

Ignorierte Gefahren

Wann immer etwas Schlimmes passiert, braucht es „Schuldige“. Manchmal sind die „Schuldigen“ offensichtlich, z.B. bei den meisten Unfällen. Manchmal muss genau untersucht werden, wer nun schuldig ist. Und oft kann man gar nicht den Finger auf den Schuldigen legen. Für Versicherungen, Politik oder Gesichtswahrung muss aber ein Schuldiger her. Darum wird so lange gesucht, gestritten oder argumentiert, bis jemand gefunden wird.

Vor einigen Jahren gab es die Corona Warn-App. Die haben mittlerweile wieder viele deinstalliert. Auf meinem Handy habe ich eine Katastrophen-Warn-App. Die wurde „für alle Fälle“ empfohlen und noch einmal besonders populär nach der Ahrtal-Flutkatastrophe im Juli 2021. Seitdem hat sie mich zweimal heftig erschreckt, als sie zu Probezwecken losging.

Wenn sich heute meine Warnapp melden würde oder die Sirenen in der Nachbarschaft – würde ich mir Sorgen machen. Nein! Ich würde das Handy schnell ausschalten, die Ohren auf Durchzug stellen und alles für einen Probealarm halten. Sollte nicht so sein, wäre aber wahrscheinlich so. Wir gewöhnen uns an alles, ignorieren Gefahren und nehmen ein Risiko in Kauf, weil wir es unterschätzen.

Eine Anekdote (es war hoffentlich eine!) berichtet von einem Flugzeug, das zum Terminal zurückkehrte, weil dem Piloten das Motorengeräusch nicht gefiel. Nach einer Weile rollte es erneut zur Startbahn. Ein Passagier wurde nervös, da nur wenig Zeit zwischen Notlandung und Neustart vergangen war. Er erkundigte sich, ob das Problem denn gelöst werden konnte. „Ja, konnte es“, lächelte die Stewardess. „Wir haben den Piloten gewechselt.

Als die Titanic sank, fuhr sie mit Volldampft voraus. Zwar gab es die unterschiedlichsten Warnungen, doch die wurden alle ignoriert. Die Musikbands spielten, die Passagiere tanzten und niemand erahnte die kommende Katastrophe. Man hatte zu viel Spaß, um gestört zu werden.

Der Kollisionskurs der Titanic mit ihrem Schicksal ist unserem sehr ähnlich. Wir haben zu viel Spaß, um gestört zu werden. Ein Kurswechsel wird ausgeschlossen. Aber alles läuft auf ein unbeschreibliches Unglück hinaus.

Als die Musikband auf der Titanic das Lied „Näher mein Gott zu dir“ zu spielen begann, war es bereits zu spät.

In Lukas 17:26+27 spricht Jesus eine ernste Warnung aus: Und wie es in den Tagen Noahs zuging, so wird es auch sein in den Tagen des Menschensohnes: Sie aßen, sie tranken, sie heirateten und ließen sich heiraten bis zu dem Tag, als Noah in die Arche ging; und die Sintflut kam und vernichtete alle.

Warnungen, und die Gefahren zu ignorieren, vor denen sie warnen, ist im geistlichen Leben noch gefährlicher als im Alltag. Jahrelang hat Jesus selbst, als Er unter den Menschen lebte, gewarnt. Er hat gerufen, eingeladen und die Wahrheit über Himmel und Hölle in Liebe gepredigt. Nach Seiner Himmelfahrt haben es Seine Nachfolger bis heute getan. Und die Bibel bezeugt es ebenso:

[Der Herr spricht:] Begreift es doch, die ihr Gott vergesset, damit ich nicht hinraffe, und kein Retter ist da! (Ps 50:22)

Wie es aber in den Tagen Noahs war, so wird es auch bei der Wiederkunft des Menschensohnes sein. Denn wie sie in den Tagen vor der Sintflut aßen und tranken, heirateten und verheirateten bis zu dem Tag, als Noah in die Arche ging, und nichts merkten, bis die Sintflut kam und sie alle dahinraffte, so wird auch die Wiederkunft des Menschensohnes sein. (Matthäus 24:37-39)

Jesus weint über Jerusalem mit den Worten (Lukas 19:42): „Wie sehr wünschte ich, du würdest noch heute den Weg des Friedens finden. Doch nun ist es zu spät, und der Friede bleibt dir fremd.“

Die Menschen damals bis heute haben zu viel Spaß, um gestört zu werden, zu viel Ablenkung, um die Warnungen zu hören, zu viel Diesseits, um das Jenseits ernst zu nehmen.

Möge der Herr uns aufwecken, dass wir den Wunsch „Näher mein Gott zu dir!“ nicht erst äußern, wenn es zu spät ist!