„Jagt nach dem Frieden mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird!“ (Hebräer 12,14 )

Dienstag, 19. Dezember 2023

Ein besonderer Vers aus dem 1. Korintherbrief

Wie kann es anders sein? Ein sicher ganz besonderer Vers im 1. Korintherbrief ist ein Vers, dem selbst der Autor eine besondere Stellung gibt. In 1 Korinther 13:13 heißt es: 

Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die größte aber von diesen ist die Liebe.

Die Liebe ist ein Thema, dass sich durch die ganze Bibel zieht. Johannes schreibt in seinem Brief (1. Johannes 4):

Wer nicht liebt, der hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist Liebe.

Liebe hat verschiedene Richtungen, in die wir lieben sollen:

  • Liebe zu Gott
  • Liebe zum Nächsten
  • Liebe zu den geistlichen Geschwistern (Bruderliebe)
  • Liebe zu unseren Feinden
  • usw.

Aber bei all unserer Liebe – nichts übertrifft die Liebe Gottes zu uns! Es ist diese Liebe, die bleibt und die als das Größte bezeichnet wird von dem, was bleibt. Wie hoch, edel, übernatürlich und göttlich wahre Liebe ist, wird deutlich an der Weise, wie Paulus sie beschreibt. Seine ausführliche Beschreibung schließt er ab mit den Worten (1 Korinther 13:7):

„Die Liebe erträgt alles, sie glaubt alles,
sie hofft alles, sie erduldet alles.“

Schaffen wir das? Nicht ohne Jesus! Denn die Liebe, die bleibt, ist eine Frucht des Heiligen Geistes (Galater 5:22), und daher ist sie nicht durch uns selbst produzierbar.

Petrus sagt auch was zum Thema (1 Petrus 4:8):


„Vor allem aber habt innige Liebe untereinander; denn
die Liebe wird eine Menge von Sünden zudecken.“

Diese Liebe bleibt! Diese Liebe steht uns frei zur Verfügung. Sie ist eine Frucht des Geistes und ein Aspekt des Wesens Gottes. Und da Jesus in uns lebt, ist sie bereits in uns, wie auch Römer 5:5 bezeugt:

Die Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist.

Herrliche Verse über die Liebe. Wir könnten fortfahren, Gottes Wort zu diesem Thema zu zitieren. Wir dürfen uns freuen, dass Gottes Wesen, Gottes Liebe – die Art, die bleibt – in uns ist durch den Heiligen Geist.

Herr, hilf mir, heute in dieser ewigen Liebe zu leben!

Montag, 18. Dezember 2023

Heute - zum letzten Mal in diesem Jahr!

Herzliche Einladung zum Männerabend!
Anbetung - Andacht - Abendessen

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 19:30 Uhr

Herzlich Willkommen!

Der Fremdling

Er kam aus einer anderen Welt. Das merkte man. Manchen war er suspekt. Manche vermuteten in ihm einen Rebell. Aber er hatte sich angepasst. Er hatte die Sprache übernommen, obwohl es manchmal trotzdem nicht einfach war, zu begreifen, was er sagen wollte.

Er schien auch keinen festen Wohnsitz zu haben. Manchmal tauchte er hier auf, manchmal dort. Sympathisanten – und durch sie einen Schlafplatz – hatte er in mehreren Städten. Aber selbst die Stadtväter wussten nicht immer, wo er sich gerade aufhielt. Er war eben ganz anders. Er war ein Fremdling – von seinem Verhalten her, von seinem Glauben her und von seinem Auftreten her. Als solcher wurde er von vielen abgelehnt. Aber Verlierer war nicht er; das waren sie.

Als Jesus Christus aus seiner - himmlischen - Welt in unsere kam, zogen sich viele erst einmal von ihm zurück. Er lud sie ein, ihre Lasten ihm zu bringen, ihre Sünden ihm zu bekennen, ihre Sorgen, Krankheiten und Nöte vor Ihm auszubreiten. Die Wenigen, die es taten, merkten sofort, dass dieser Fremdling ihnen nicht länger fremd blieb, sondern zum Freund wurde. Sie merkten, dass ihnen von jemandem geholfen wurde, der aus einer anderen, aus einer größeren Welt, gekommen war. Jesus kam, um zu retten und zu helfen. Wer immer zu ihm kam, den wies er nicht ab.

Jesus hat versprochen: „Ich bin gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist. Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinaus stoßen.“ Diese Worte haben ihre Gültigkeit bis heute nicht verloren. Bis heute sind sie erfahrbar, mit derselben Realität wie vor gut 2000 Jahren. 

In diesen Tagen erinnern sich Christen an das erste Kommen dieses „Fremdlings“, Jesus, der zu ihrem Freund und Retter wurde. Und bis heute lädt Jesus jeden ein: „Ich bin gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist. Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinaus stoßen.“

Es gibt für Dich und mich keine bessere Zeit, zu Jesus zu kommen als heute, hier und jetzt. Am ersten Weihnachten (genaues Datum unsicher) kam Er auf diese Erde. Seitdem ist er in unzählige Herzen gekommen, die Ihm ihr Leben anvertraut haben. Heute möchte Er in dein Leben kommen. Wärum lädtst Du Ihn nicht ein. Auf Wortwahl kommt es Ihm nicht an, dafür aber auf ein aufrichtiges Herz. Du könntest etwa folgendermaßen beten:

Herr Jesus, ich danke Dir, dass Du auf die Erde gekommen bist, um mich zu retten und mir zu helfen. Danke, dass Du am Kreuz gestorben bist, um meine Sünden zu vergeben. Danke, dass Du von den Toten auferstanden bist, um mir neues Leben zu schenken. Ich bekenne Dir, dass ich ein Sünder bin und bitte Dich, meine Schuld zu vergeben. Ich nehme das neue Leben von Dir gerne an und ordne mein Leben Dir unter. Ab heute sollst Du alles Sagen haben in meinem Leben und ich möchte Dir nachfolgen. Amen!

Wenn Du dieses Gebet von Herzen gebetet hast und gerne Information möchtest, wie ein Leben als Nachfolger Jesu konkret aussieht, dann schreib mir über das Kontaktformular im Seitenfenster um weitere Hilfen für ein Leben mit Jesus zu erhalten. Der Herr segne Dich!

Sonntag, 17. Dezember 2023

Herzliche Einladung zum 3. Adventsgottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat!

Jesaja 9:5:

Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Fürst des Friedens.

Herzliche Einladung zum Gottesdienst:
Anbetung - Gottes Wort - Gebet 
Abendmahl - Gemeinschaft 
 Gemeinsames Mittagessen
 
Beginn: 10:30 Uhr
 
Herzlich Willkommen! Wir freuen uns auf Dich!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen

Satan ist zwar der Fürst dieser Welt,
aber er ist nicht mehr mein Fürst.
Mein Fürst ist der "Friedefürst", Jesus Christus.
(Hans-Peter Royer)

Samstag, 16. Dezember 2023

Schon was vor?

Zu dem berühmten Bibellehrer Vernon McGee kam eines Tages ein Mann und sagte: "Ich gebe Ihnen $ 100, wenn Sie mir zeigen, wo der Sabbat geändert wurde." McGee  antwortete: "Ich glaube nicht, dass er geändert wurde. Samstag ist Samstag. Es ist der 7. Tag der Woche, und es ist der Sabbat. Nicht der Sabbat, sondern unsere Kalender wurden geändert. Der siebte Tag ist der Samstag, und das ist der Sabbat.“ Dem Anderen glänzten die Augen und er fragte begeistert:" Warum halten Sie dann nicht den Sabbat, wenn er nicht geändert wurde?" McGee antwortete: "Der Tag hat sich nicht geändert, aber ich wurde geändert. Ich habe eine neue Natur seit ich zu Christus gehöre. Ich bin Teil der neuen Schöpfung. Wir feiern den ersten Tag, denn das ist der Tag, als Jesus aus dem Grab auferstanden.

Snapshot youtube
Den meisten Gotteskindern stellt sich nicht die Frage nach dem Sabbat. Im Großen und Ganzen wurde seit der Apostelgeschichte der erste Tag der Woche als Gottesdienstag gefeiert, seit dem 4. Jahrhundert als erklärter Feiertag.  Obwohl sich in unserer Gesellschaft also nicht wirklich die Frage stellt: „Sabbat oder Sonntag“ stellt sich uns eine ganz andere Frage, nämlich: „Sonntag oder nicht?“

Unsere postchristliche Gesellschaft schafft ab, was es an christlichen Traditionen abzuschaffen gibt. Kreuze im Klassenzimmer, Gebete in der Schule, ´So wahr mir Gott helfe´ im Amtseid, Buß- und Bettag im Kalender und die Heiligung (Abgrenzung) des Sonntags vom Alltag. Wir Christen stecken mittendrin. Christen müssen Entscheidungen treffen, zwischen Zeit für Gott und Zeit für alles mögliche andere. Dabei ist nicht das Falsche oder die Sünde der größte Feind des Besten. Nein – gerade für uns Jesusjünger ist das Gute der größte Feind des Besten. 
 
Man kann davon ausgehen, dass für uns Christen nicht die Saufparty, der FKK Strand oder dergleichen die große Versuchung darstellt. Für uns sind es die Gottesdienst-Alternativen, die im Neutralbereich oder gar im Positivbereich liegen. Für uns sind es Annehmlichkeiten, die uns begeistern, erfreuen oder fördern, die sich aber mehr und mehr als Konkurrenz zu unserem Leben mit Jesus entwickeln. Jesus ist zwar Teil unseres Lebens, ja, ein wichtiger Teil unseres Lebens – vielleicht sogar der wichtigste Teil unseres Lebens. Aber Jesus möchte mehr sein. Paulus bekennt in Philipper 1:21:

Denn Christus ist mein Leben und Sterben ist mein Gewinn.

Nicht Teil, wichtiger Teil oder gar wichtigster Teil unseres Lebens möchte Jesus sein. Jesus möchte unser Leben sein. Immer und überall die #1, der prägende, sichbare und bestimmende Faktor. Auch in der Frage: `Sonntag oder nicht?´ Nicht wenn ein Absurdum unsere Zeit mit Jesus bedroht, sondern wenn es etwas Gutes ist, etwas normalerweise Akzeptables – dann stellt sich die Prioritätenfrage. Und es ist nicht nur eine Frage der Priorität. Es ist auch eine Frage des Überwindens in einer herausfordernden Zeit.
 
Schon was vor morgen? Ich hoffe! Wir laden jeden herzlich ein zu unserem Gottesdienst!
 
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr

Freitag, 15. Dezember 2023

Der Preis der Erweckung

In unserer letzten Gemeindegebetsstunde haben wir einen Teil des Abends im Gebet für verfolgte Christen verbracht. Dazu wurde auch ein Blatt mit Zeugnissen und Anliegen verteilt. Eins dieser Zeugnisse soll hier erwähnt werden.

Viele Christen sehnen sich nach und beten für Erweckung. Die Motivation dahinter ist sicher unterschiedlich. Manche möchten Erweckung, weil sie sich dann besser zu fühlen glauben. Andere möchten Wellen von Emotionen, andere eine neue Ausgießung von Geistesgaben. Dann sind da solche, die eine große, übernatürliche Ernte von Seelen für das Reich Gottes herbeisehnen und wieder andere möchten einfach, dass Gott die Ehre und Anbetung bekommt, die Ihm zusteht. Alles nicht schlecht! Ich persönlich bin überzeugt, dass Gott Kernpunkte jeder Motivation erkennt und auf alles reagiert, was Ihn zum Ziel hat – auch wenn wir meinen, unsere Motivation sei die einzig richtige. Oh, die große Gnade Gottes!

Aber Erweckung kostet! Erweckung fordert einen großen Preis. Die Grundlage wurde durch einen unübertreffbaren Preis gelegt: Blut und Leben Jesu, des Sohnes Gottes. Dieser Preis ist nicht mehr zu überbieten. Aber um heute Erweckung zu erfahren, ist ein weiterer Preis zu zahlen. Der kann unterschiedlich aussehen: Wie sehr liegt mir Erweckung auf dem Herzen? Welchen Preis bin ich persönlich bereit, zu zahlen – z.B. eine Stunde in der Woche im Gebet für Erweckung zu verbringen? Die Erweckung 1858 startete mit Jeremiah Lamphere, der zunächst alleine, dann mit anderen die tägliche Mittagspause zum Gebet für Erweckung nutzte. (Mehr HIER

Bin ich bereit – sehne ich so mich nach Erweckung – dass ich bereit bin, einen Preis dafür zu zahlen? Meine Mittagspause? Meinen freien Abend? Meine Kraft? – oder auch meine Freiheit? Folgendes Zeugnis war auf dem verteilten Blatt in unserer Gebetsstunde abgedruckt (Quelle: OPEN DOORS

Im Januar 2019 waren Athit* und Malana* anlässlich einer Hochzeit in Athits entlegenes Heimatdorf im Süden von Laos gereist. Mehrere Gäste hörten begeistert zu, als Athit ihnen von Jesus erzählte. Nach der Feier kamen weitere Dorfbewohner zu Athit und wollten Christen werden. 50 Menschen wurden an diesem Tag getauft. Nach weiteren Treffen in der Folgezeit kamen 200 bis 300 Menschen zu den Gottesdiensten zusammen. Doch den Dorfvorstehern gefiel diese Entwicklung nicht. Nachdem Athit sich weigerte, die Treffen einzustellen, ließen sie ihn schließlich verhaften.

Malana musste sich nun allein um ihre drei Kinder kümmern – und auch um Athit, der im Gefängnis war. Denn in Laos bekommen Häftlinge nichts zu essen und müssen von ihren Angehörigen versorgt werden. Und während ihr Mann im Gefängnis war, versammelte Malana die Gemeinde mehrmals pro Woche zum Bibelstudium. 

Malana ließ sich nicht entmutigen. „Ich fühlte mich Gott näher als zuvor“, berichtete sie. Sie fand außerdem Hilfe von anderen Christen und lokalen Partnern von Open Doors. Sie halfen ihr, ihre Kinder und Athit im Gefängnis mit Lebensmitteln zu versorgen. Nach mehr als einem Jahr Haft und der Zahlung einer Geldstrafe, ließ man Athit frei und er bekam vor Gericht unter gesetzlichen Auflagen sogar die Erlaubnis, ein Kirchengebäude zu eröffnen.
* Name geändert

Ermutigend! Jesus hat den Preis bezahlt, dass alle Seelen gerettet werden können und viele gerettet werden. Er möchte diese Art Erweckung senden. Ermutigend und herausfordernd auch, weil wir sehen, dass Christen bereit sind, den Preis zu zahlen, den der Herr vor sie legt.

Das mag für uns nicht Gefängnis bedeuten, aber vielleicht Schmach, Spott, Zeit oder Veränderung in anderen Lebensbereichen. Aber der Segen des Herrn wird nicht ausbleiben.

Denn ich bin überzeugt, dass die Leiden der jetzigen Zeit nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden soll. (Römer 8:18)

Donnerstag, 14. Dezember 2023

Gottes Augapfel ...

Wer meinen Blogs und meiner Facebook Seite folgt, wird feststellen, dass ich mich mit Kommentaren zur Situation im Nahen Osten zurückhalte. Es leicht, Bilder zu posten mit der Unterschrift: „Ich stehe an der Seite Israels“ wenn gleichzeitig im Nachbarland Israels Frauen, Kinder, Alte und Kranke unterirdisches Leid durchmachen müssen. Natürlich ist das eine Reaktion auf den bestialischen Terrorangriff der Hamas im Oktober. Aber ob es Israelis oder Palästinenser sind – sie alle fühlen Schmerzen; leibliche Schmerzen durch Verletzungen und Verstümmelung, seelische Schmerzen durch Verlust ihrer Lieben, ihrer Ehepartner, Kinder und Eltern. Sie alle sind mittellos, wenn ihre Häuser verbrannt oder zerbombt sind und alle sind hilflos, wenn Flucht in die Sicherheit unmöglich ist.

Wir sehen ihre Tränen nicht, fühlen ihre Schmerzen nicht und sitzen immer noch in unseren warmen Häusern, schlafen in gemütlichen Betten und besitzen genug, um uns doppelt satt zu essen.

Um es klar zu machen und nicht missverstanden zu werden: Ich stehe auch auf einer Seite: auf der Seite Jesu – und dort von ganzem Herzen.

Egal, ob man die von Israel getätigte Aussage bejubelt oder bedauert, dass seit Kriegsbeginn 22.000 Ziele in Gaza angegriffen wurden – eine Tatsache steht: Israel ist und bleibt das erwählte Volk Gottes. Das bedeutet nicht, dass Gott alles segnet, was Israel tut. Das bedeutet nicht, dass sie immer unter Seinem Segen handeln und Er Gericht von ihnen fernhält, egal, ob sie nach Ihm fragen oder nicht. Aber es bedeutet, dass Israel als Gottes Volk Sein Augapfel ist und bleibt. Der Prophet Sachaja sagt Israel klipp und klar zu (Sacharja 2:12 b):

Wer euch antastet, der tastet Seinen Augapfel an!

Niemand muss alles gutheißen, was momentan von der einen oder anderen Seite im Mittleren Osten geschieht. Aber jeder, der Israel flucht und gegen seinen Gott wettert, der wählt sich Gott selbst zum Gegner. In alttestamentlicher Deutlichkeit und Übernatürlichkeit wurde diese Tatsache am Dienstag dieser Woche deutlich. Das Ereignis war und ist so beeindruckend, dass es in den Nachrichtendiensten um die Welt geht.

Der Vorsitzende der türkischen Saadet Partei, Hasan Bitmez, wetterte im Parlament mit starken Worten gegen Israel und warf dem Israelhasser Erdogan „unendliche Liebe zu Israel“ vor. Israel warf er „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ vor. An Israel richtete er den Satz: „Ihr werdet dem Zorn Allahs nicht entgehen“ und beendete dann seine Rede ans Parlament mit den Worten „Ich grüße euch alle. Unmittelbar danach erlitt er – noch am Rednerpult stehend – einen Herzinfarkt, wurde im Parlament wiederbelebt und überlebt momentan noch an einer Herz-Lungenmaschine im Krankenhaus.

So eine Zusammenstellung der am Mittwoch im Internet verbreiteten Nachrichten.

„Irrt euch nicht: Gott lässt sich nicht spotten! Denn was der Mensch sät, das wird er auch ernten.“ (Galater 6:7)

„Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf der Erde!“ (1 Mose 12:3)

„Gott ist ja kein Mensch, der lügt, / kein Menschensohn, der etwas bereut. / Wenn er etwas sagt, dann tut er es auch, / und was er verspricht, das hält er gewiss.“ (4 Mose 23:19)

Niemand darf den diabolischen Terroranschlag vom 7. Oktober 2023 gutheißen! Niemand muss die Art gutheißen, mit der Israel momentan versucht, die Hamas auszulöschen. Tatsache bleibt, dass Gott (Er hat nie alles gutgeheißen oder gesegnet, was Sein Volk fabriziert hat) – dass Er nicht zulassen wird, dass Sein Name gelästert oder Sein Volk vernichtet wird.

Nachschlag: Galater 6:7 und 4 Mose 23:19 (oben zitiert) sind durchaus auch auf unser Leben als Nachfolger Jesu anwendbar. Lasst uns nicht leichtfertig reden und immer auf der Seite Jesu stehen. Lasst uns Gutes säen – in Wort und Tat. Dann werden wir Gutes ernten – zur Ehre Gottes!

Lasst uns auch beten, dass Hasan Bitmez – und viele, die diese Entwicklungen verfolgen – ergriffen werden von der Furcht Gottes und sich durch Jesus zu Ihm wenden!

Mittwoch, 13. Dezember 2023

Ein Gebet für Deine Gemeinde

O Herr, durch die Wahrheit Deines Wortes und durch die Kraft deines Geistes und durch den Dienst deines Leibes, lasse Männer und Frauen in meiner Gemeinde heranwachsen, . . .

die die Welt nicht mehr lieben als Gott
denen es egal ist, ob sie viel Geld verdienen oder nicht
denen es egal ist, ob sie ein Haus besitzen oder nicht
denen es egal, ob sie ein neues Auto haben oder nicht
die nicht den neusten Stil brauchen
denen es egal ist, ob sie berühmt werden
die gutes Essen oder ausgefallene Speißen nicht vermissen
die nicht erwarten, dass ihr Leben bequem und einfach ist
die ihren Geist nicht jeden Abend mit Fernsehen füttern
deren Wahrheit nicht wie eine Fahne im Wind weht
die sich nicht von Missbilligung durch andere lähmen lassen
die nicht Böses mit Bösem vergelten
die nicht nachtragend sind
die nicht über andere herziehen
die die Wahrheit nicht verdrehen
die nicht prahlen oder sich selbst rühmen
die nicht jammern ... 
... oder ihre Körpersprache nutzen, um Mitleid zu bekommen
die nicht mehr kritisieren als sie loben
die nicht nur mit ihren Cliquen herumhängen

sondern ...

die für dich, Jesus, brennen
die sich sattgetrunken haben bei dir, Herr
die mit dem Heiligen Geist erfüllt sind
die danach streben, die Höhen und Tiefen der Liebe Christi zu kennen
die der Welt gekreuzigt und der Sünde gestorben sind
die durch das Wort gereinigt, und süchtig sind nach Gerechtigkeit
die fleißig sind die Schrift auswendig zu lernen und zu gebrauchen
die den Tag des Herrn als heilig und erfrischend betrachten
die zerbrochenen Herzsens sind durch Bewußstsein der Sünde
die vom Wunder der freien Gnade begeistert sind
die der Reichtum der Herrlichkeit Gottes in demütiges Schweigen führt
die in anhaltendem Gebet ausharren
die rücksichtslos sind in der Selbstverleugnung
die furchtlos sind, öffentlich die Herrschaft Christi zu bezeugen
die fähig sind, Fehler zu entlarven und theologische Nebel wegzublasen
die  feststehen für die Wahrheit
die empfindsam sind im Umgang mit verletzten Menschen
die leidenschaftlich die Völker erreichen, in denen es noch keine Gemeinde gibt
die für das Leben sind, zum Wohl von Babys, Müttern, Väter und der Herrlichkeit Gottes
die Hüter aller ihrer Versprechungen sind, einschließlich ihrer Eheversprechen
die zufrieden sind mit dem, was sie haben und den Verheißungen Gottes vetrauen
die geduldig, freundlich und sanftmütig sind, (auch) wenn das Leben hart ist

Amen!
* Quelle: Pator John Piper;  © Bethlehem Baptist Church;  Website: www.desiringGOD.org (angepasste Eigenübersetzung)