Jesus hatte fast immer Menschen um sich herum, die Seine
Worte hörten, Seine Wunder sahen und Sein Verhalten in allen möglichen
Situationen beobachteten. Das außerordentliche Handeln und Lehren Jesu bewirkte
oft Fassungslosigkeit und Erstaunen bei Seinen Zuhörern:
Es erstaunten aber alle über die große Macht Gottes. (Lukas 9:43)
Und sie erstaunten alle, sodass sie sich
untereinander fragten und sprachen: Was ist das? Was Und er stand auf, nahm
sogleich das Bett auf und ging vor allen hinaus, sodass alle außer sich
gerieten und Gott verherrlichten und sagten: Niemals haben wir so etwas
gesehen! (Markus
2:12)
Und die ganze Volksmenge geriet sogleich in
Bewegung, als sie ihn sah, und sie liefen herzu und begrüßten ihn. (Markus 9:15)
für eine neue Lehre ist dies? Mit Vollmacht
gebietet er auch den unreinen Geistern, und sie gehorchen ihm! (Markus 1:27)
Und es geschah, als Jesus diese Worte
beendet hatte, erstaunte die Volksmenge über seine Lehre, denn er lehrte sie
wie einer, der Vollmacht hat, und nicht wie die Schriftgelehrten. (Matthäus 7:28+29)
Aber hat die Begegnung der Menschen mit Jesus sie
wirklich geprägt? Jedes Mal, wenn ich Matthäus 27:20, 23+25, lese, schüttle ich
innerlich meinen Kopf in Unverständnis. Es heißt:
Aber die obersten Priester und die Ältesten
überredeten die Volksmenge, den Barabbas zu erbitten, Jesus aber umbringen zu
lassen. (…) Da sagte der Statthalter: Was hat er denn Böses getan? Sie aber
schrien noch viel mehr und sprachen: Kreuzige ihn! (…) Und das ganze Volk
antwortete und sprach: Sein Blut komme über uns und über unsere Kinder!
Was hat die Volksmenge geritten? Sie hatten Jesu Lehre
gehört, Seine Wunder gesehen, Seine Liebe erfahren, waren vielleicht selbst
geheilt, befreit oder gesättigt – aber nicht von Ihm geprägt worden. Bis kurz
vor Karfreitag fanden viele ihn sicherlich gut, cool, mächtig, vollmächtig –
vielleicht sogar würdig der Nachfolge. Ihre Gefühle neigten sich Ihm irgendwie
zu, denn sie wurden satt, sie wurden geheilt, sie wurden befreit – aber nicht
von Ihm geprägt.
Geprägt wurden sie von den Hasspredigern, den
Superfrommen, denen, die meinten, die Schrift besser zu kennen als alle anderen.
Die sagten ihnen: „Schreit dies und
fordert das!“ – und sie schrien dies und forderten das. Sie hatten Jesus nicht
erlaubt, sie in Seiner Liebe und Sanftmut nach Leib, Seele und Geist zu prägen.
Dann kamen die anderen – und prägten sie.
In einer Predigt sah ich mich kürzlich mit der Frage
konfrontiert: „Formen mich Menschen in ihr Bild oder forme ich sie in das Bild Jesu?“
Wie kann ich das eine vermeiden und
das andere fördern?
Im Krankenhaus lernte ich eine Frau kennen,
die sich ausschließlich von Karotten ernährte: rohe Karotten, gekochte oder
gedünstete Karotten, Karottengemüse, Karottensalat, … Karotten! Glaubt es oder
nicht: Ihre Haut hatte solch eine orangene Farbprägung, dass das
Krankenhauspersonal zunächst auf Hepatitis tippte.
Was ich aufnehme, womit ich mich
beschäftige, was meine Zeit und mein Denken prägt – das prägt meine
Ausstrahlung auf andere. Je mehr Jesus in
uns wirkt, umso mehr wirkt Er durch
uns. Je mehr unser Denken, unser Geist und unsere Seele mit Jesus, Seinem Wort
und Seinem Frieden getränkt sind, umso mehr wird das unser Leben prägen und
umso mehr werden wir unser Umfeld für Jesus prägen – mit Seinem Wort und Seinem
Frieden. Denn was sich in unserem Inneren vorfindet, bringt in unserem Äußeren
Frucht.
Alles zieht und zerrt heute an uns und
will uns prägen. Lass Dich von Jesus prägen und präge Deine Umwelt für Jesus!
Der Herr segne Dich dabei!
Lass Dich einladen zu unserem
Gottesdienst, morgen um 10:30 Uhr. Wir kommen zusammen, um Jesus zu ehren und
uns von Ihm prägen zu lassen!
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30
Uhr