Für über ein Jahr habe ich mich selbst bestochen. Mehrere Jahre war ich
Mitglied in einem Fitnessstudio. Um die Anstrengung und Langeweile, 20 Minuten auf dem Fahrrad stur vor mich hin zu strampeln,
zu besiegen, nahm ich mir interessante Bücher mit. Ich weiß nicht, wie
viele gute Biographien und Missionsbücher ich dort gelesen habe. (Heute höre ich die Audiobibel; auch ein guter Zeitvertreib auf dem Stepper). Eine
Biographie war die von Smith Wigglesworth mit dem Titel:
„Glaubensapostel.“ Wiggleswort wurde 1859 in England geboren und
schreibt über die Erinnerungen an seinen Vater.
Montag, 1. März 2021
Bleib dran!
Sonntag, 28. Februar 2021
Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
Heute wieder mit Sonntagszitat:
Offenbarung 11:1-19
2 Aber den Vorhof, der außerhalb des Tempels ist, lass aus und miss ihn nicht; denn er ist den Heidenvölkern übergeben worden, und sie werden die heilige Stadt zertreten 42 Monate lang.
3 Und ich will meinen zwei Zeugen geben, dass sie weissagen werden 1 260 Tage lang, bekleidet mit Sacktuch.
4 Das sind die zwei Ölbäume und die zwei Leuchter, die vor dem Gott der Erde stehen.
5 Und wenn jemand ihnen Schaden zufügen will, geht Feuer aus ihrem Mund hervor und verzehrt ihre Feinde; und wenn jemand ihnen Schaden zufügen will, muss er so getötet werden.
6 Diese haben Vollmacht, den Himmel zu verschließen, damit kein Regen fällt in den Tagen ihrer Weissagung; und sie haben Vollmacht über die Gewässer, sie in Blut zu verwandeln und die Erde zu schlagen mit jeder Plage, sooft sie wollen.
7 Und wenn sie ihr Zeugnis vollendet haben, wird das Tier, das aus dem Abgrund heraufsteigt, mit ihnen Krieg führen und sie überwinden und sie töten.
8 Und ihre Leichname werden auf der Straße der großen Stadt liegen, die im geistlichen Sinn Sodom und Ägypten heißt, wo auch unser Herr gekreuzigt worden ist.
9 Und [viele] aus den Völkern und Stämmen und Sprachen und Nationen werden ihre Leichname sehen, dreieinhalb Tage lang, und sie werden nicht zulassen, dass ihre Leichname in Gräber gelegt werden.
10 Und die auf der Erde wohnen, werden sich über sie freuen und frohlocken und werden einander Geschenke schicken, weil diese zwei Propheten diejenigen gequält hatten, die auf der Erde wohnen.
11 Und nach den dreieinhalb Tagen kam der Geist des Lebens aus Gott in sie, und sie stellten sich auf ihre Füße, und eine große Furcht überfiel die, welche sie sahen.
2 Und sie hörten eine laute Stimme aus dem Himmel, die zu ihnen sprach: Steigt hier herauf! Da stiegen sie in der Wolke in den Himmel hinauf, und ihre Feinde sahen sie.
13 Und zur selben Stunde entstand ein großes Erdbeben, und der zehnte Teil der Stadt fiel; und es wurden in dem Erdbeben 7 000 Menschen getötet. Und die Übrigen wurden voll Furcht und gaben dem Gott des Himmels die Ehre.
14 Das zweite Wehe ist vorüber; siehe, das dritte Wehe kommt schnell!
15 Und der siebte Engel stieß in die Posaune; da ertönten laute Stimmen im Himmel, die sprachen: Die Königreiche der Welt sind unserem Herrn und seinem Christus zuteilgeworden, und er wird herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit!
16 Und die 24 Ältesten, die vor Gott auf ihren Thronen saßen, fielen auf ihr Angesicht und beteten Gott an
17 und sprachen: Wir danken dir, o Herr, Gott, du Allmächtiger, der du bist und der du warst und der du kommst, dass du deine große Macht an dich genommen und die Königsherrschaft angetreten hast!
18 Und die Heidenvölker sind zornig geworden, und dein Zorn ist gekommen und die Zeit, dass die Toten gerichtet werden und dass du deinen Knechten, den Propheten, den Lohn gibst, und den Heiligen und denen, die deinen Namen fürchten, den Kleinen und den Großen, und dass du die verdirbst, welche die Erde verderben!
19 Und der Tempel Gottes im Himmel wurde geöffnet, und die Lade seines Bundes wurde sichtbar in seinem Tempel. Und es geschahen Blitze und Stimmen und Donner und ein Erdbeben und ein großer Hagel.
Calvary Chapel Freier Grund
Samstag, 27. Februar 2021
Das Ende naht!
"Lass uns in Ruhe, du religiöser Narr!" schrie der erste Fahrer, als er vorbeiraste. Er war kaum um die Kurve gefahren, da hörten die beiden Pastoren einen großen Platscher.
"Was denkst Du?", fragt der eine den anderen. „Hätten wir besser ein Schild mitgebracht mit der Aufschrift ‚Brücke defekt‘?"
Wir schmunzeln. Aber bei näherem Hinsehen entspricht die Haltung des Autofahrers doch – zumindest fast - der Realität. Wir leben in einer Zeit, in der sich selbst Menschen, die nichts mit Gott zu tun haben, fragen, was mit unserem Globus falsch läuft. Natürlich hat jeder eine andere Antwort, viele haben gar keine - und trotzdem möchte niemand eine Warnung hören!
Höchst interessant ist, dass die Bibel, die vor 2000 Jahren und länger geschrieben wurde, genau unsere Zeit beschreibt. Sie schreibt von Kriegen, Bürgerkriegen, Hungersnöten, Erdbeben, Moralverfall, Profitsucht, Krankheiten, Seuchen, Gewalt, Klimaveränderungen, kosmische Katastrophen, etc.
Noch ist der Höhepunkt in keinem dieser Bereiche erreicht. Jesus lehrt allerdings (Lukas 21:28):
so richtet euch auf und erhebt eure Häupter,
weil eure Erlösung naht.
Können wir uns darauf einigen, dass die oben erwähnten Bereiche zumindest „anfangen zu geschehen?“ Wenn wir in diesem Punkt zustimmen können, dann gilt uns die Warnung oder die gute Botschaft: „Das Ende ist nahe! Jesus kommt wieder!“ Warnung für solche, die Jesus nicht kennen oder nicht kennen wollen und gute Botschaft für alle, die ihn kennengelernt haben.
Niemand (!) weiß, wann Jesus wiederkommt. Alle Jünger Jesu wissen, dass Er wiederkommt. Und alle globalen Zeichen stehen auf „bald!“ Darum müssen sich Jünger Jesu auch nicht fürchten, wenn sie die Situation in unserer Welt beobachten und das Chaos sehen – und vielleicht sogar am eigenen Leib erfahren.
Was kennzeichnet Dein Leben? Angst? Unsicherheit? Zweifel? Hoffnungslosigkeit? Kapitulation? – oder Jesus? Wer mit Jesus unterwegs ist bleibt nicht verschont vor den Nöten der Welt, aber wer mit Jesus unterwegs ist hat eine lebendige Hoffnung, eine feste Zuversicht und eine verheißene Zukunft, auf die es sich lohnt, mit Sehnsucht zu warten.
In unseren Gottesdiensten lesen wir zur Zeit durch das endzeitliche Buch der Offenbarung. Ein wahrer Augenöffner. Wir laden herzlich ein, morgen um 10:30 Uhr dabei zu sein. Live oder im Stream.
Freitag, 26. Februar 2021
Martin Luther und der Teufel
Pastor James E. White erzählt aus dem Leben von Martin Luther.
Demnach kam eines Tages der Teufel auf den Reformator zu und beschuldigte ihn all der enormen Sünden in seinem Leben. Satan legte Luther eine lange Liste von Sünden vor, deren er schuldig geworden war, und steckte sie ihm vorwurfsvoll unter die Nase.
Luther entgegnete dem Teufel: „Denk ein bisschen nach; du musst einige vergessen haben. “ Also dachte der Teufel etwas angestrengter nach und fügte der Liste noch ein paar hundert Sünden hinzu.
Als der Teufel fertig war, sagte Luther: "Okay, jetzt nimm einen Stift und etwas rote Tinte und schreibe über diese Liste: 'Das Blut Jesu Christi, Gottes Sohn, reinigt uns von allen Sünden.'
Ist das nicht eine herrliche Illustration des Verses aus 1 Johannes 1:9, wo es heißt:
Wenn wir aber unsere Sünden bekennen,
so ist er treu und gerecht,
dass er uns die Sünden vergibt
und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.
Das hatte Martin Luther ja getan. Als er erkannte, dass er – obwohl er als Mönch ein gesittetes Leben geführt hatte – mit seiner Sündenlast nie würde vor Gott bestehen können, da bekannte er seine Schuld. Er bat um Vergebung durch Jesu Blut und Gott erfüllte Seine Verheißung an Luther.
Mit derselben göttlichen Zuverlässigkeit wird Gott auch Deine Sünden vergeben. Dabei ist es egal, ob Du zum ersten Mal mit einem großen Paket voller Sünden zu Ihm kommst oder ob es die Sünde ist, die Dich immer wieder zu Fall bringt. Wer seine Sünde Jesus bekennt, dem wird vergeben. In Sprüche 28:13 heißt es:
dem wird es nicht gelingen,
wer sie aber bekennt und lässt,
der wird Barmherzigkeit erlangen.
Das gleiche Versprechen. Wer seine Sünde loslässt und Jesus bekennt, dem wird Gottes Vergebung und Barmherzigkeit zuteil. Luther hatte das erkannt. Er war froh, befreit und sich der Vergebung sicher.
Wie er dürfen auch wir – unter den gleichen Voraussetzungen – froh, befreit und sicher sein, dass Gottes Vergebung allumfassend ist. Denn es heißt:
Wenn wir aber unsere Sünden bekennen,
so ist er treu und gerecht,
dass er uns die Sünden vergibt
und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.
Preis dem Herrn!
Donnerstag, 25. Februar 2021
Da warst du weg ...
Eigentlich war es
als vergnüglicher Ausflug gedacht, wie unsere Lokalzeitung berichtet. Vier
Mütter und acht Kinder machten eine Reise mit der Bahn in die große, weite Welt
– zum gemeinsamen Frühstück in die Nachbarstadt. Für einige der Kleinen eine
Premiere. Allerdings dauerte es nur ein paar Haltestellen, bis von den 8
kleinen Kinderlein nur noch 7 kleine Kinderlein übrig waren. Schock, Hektik, und blankes
Entsetzen bei dem Rest der familiären Reisegruppe. Rufen, Fragen ... bis ein
gerade zugestiegener Reisegast sich erinnerte, dass ihm beim Einsteigen eine
Zweijährige mit roter Jacke entgegen gekommen und aus dem Zug ausgestiegen war.
Gut dass es die Telefonnummer 110 gibt. Während der Zug der Deutschen Bahn den
nächsten Bahnhof ansteuerte, machten sich die ein paar Polizisten auf und
fanden das weinende Mädchen, das gerade von einem am Bahnsteig wartenden
Menschen getröstet wurde.
Mittwoch, 24. Februar 2021
Wie die Kinder ...
Ich las einen Bericht von Open Doors, eine Organisation, die sich
weltweit für verfolgte Christen einsetzt. Sie veröffentlichten einen Brief, den
ihnen ein 10jähriges Mädchen aus Syrien zugeschickt hatte. Die Situation in
Syrien ist unmenschlich! Menschen verhungern, werden brutal ermordet, es gab in der Vergangenheit sogar Berichte, wonach christliche Kinder gekreuzigt werden. In dieser Hölle
harren Christen bewusst aus, auch wenn sie fliehen könnten. Sie möchten in der
Finsternis für Jesus leuchten. Kinder wachsen hier auf, Kinder aus christlichen
Familien, die scheinbar manchmal mehr verstehen, als wir. Die Zehnjährige
schreibt:
Dienstag, 23. Februar 2021
Gottes Verheißungen im 1. Buch der Chroniken
Die ersten Verheißungen, die heute erwähnt werden sollen, sind Worte Gottes durch den Propheten Nathan an den König. In 1 Chronik 17:10-14 sagt Nathan zu David:
10 Und ich werde alle deine Feinde demütigen; und ich verkündige dir, dass der Herr dir ein Haus bauen wird! 11 Und es wird geschehen, wenn deine Tage erfüllt sind, sodass du zu deinen Vätern hingehst, so will ich deinen Samen nach dir erwecken, der von deinen Söhnen sein wird; und ich werde sein Königtum befestigen. 12 Der wird mir ein Haus bauen, und ich werde seinen Thron auf ewig befestigen. 13 Ich will sein Vater sein, und er soll mein Sohn sein. Und ich will meine Gnade nicht von ihm weichen lassen, wie ich sie von dem weichen ließ, der vor dir war; 14 sondern ich will ihn auf ewig über mein Haus und mein Königreich einsetzen, und sein Thron soll auf ewig fest stehen!
Gottes Verheißungen durch Nathan an David wurden erfüllt:
Gott demütigte Davids Feinde und schenkte ihm Frieden (2. Samuel 7:1); Gott baute David eine Dynastie; Davids Sohn Salomo übernahm das Reich von David; Salomo baute dem Herrn einen Tempel und Gott befestigte Salomos Herrschaft. Darüber hinaus erhält David hier die Verheißung eines ewigen Königreichs (diesich durch Jesus, den Messias, erfüllte).
Gewaltige Verheißungen, die sich zum Teil bereits erfüllt haben!
Als David vor seinem Tod diese Verheißungen Gottes an Salomo weitergibt (1 Chonik 22:9+10), fordert er seinen Sohn gleichzeitig auf, auf Gottes Wegen zu gehen und fügt eine Verheißung Gottes hinzu (1 Chronik 22:13):
Dann wird es dir gelingen, wenn du darauf achtest, die Satzungen und Rechte zu befolgen, die der Herr dem Mose für Israel geboten hat. Sei stark und mutig! Fürchte dich nicht und verzage nicht!
Eigentlich eine konkrete Verheißung an Salomo. Uneigentlich aber eine Verheißung, die mit ähnlichen Worten allen gegeben wird, die mit dem Herrn auf Seinen Wegen gehen wollen.
„Stark und mutig“ zu sein ruft der Herr immer wieder Seinen Dienern zu. Sich „nicht zu fürchten“ mindestens ebenso oft. Das war Seine Zusage an David, an Salomo und auch an uns. Wir dürfen stark, mutig und furchtlos nach vorne schauen, denn der Herr wird uns Gelingen geben, wenn wir mit Ihm auf Seinen Wegen gehen. Diese Verheißung hat sich bis heute millionenfach erfüllt!
Zum Schluss eine zweispurige Verheißung. Salomo war der Empfänger damals, wir sind die Empfänger heute, und wir können uns aussuchen, welcher Spur wir folgen möchten. Die Erfüllung der Verheißung ist für beide Spuren garantiert. In 1 Chronik 28:9 sagt der alte David zu seinem jungen Sohn Salomo:
Und du, mein Sohn Salomo, erkenne den Gott deines Vaters und diene ihm von ganzem Herzen und mit williger Seele! Denn der Herr erforscht alle Herzen und erkennt alles Trachten der Gedanken. Wenn du ihn suchst, so wird er sich von dir finden lassen; wenn du ihn aber verlässt, so wird er dich verwerfen auf ewig!
Wir können den Herrn suchen und Er gibt uns die Verheißung, dass wir Ihn finden werden. Oder wir können Ihn verlassen und die Verheißung lautet, dass Er uns verlassen wird.
Wem das Wort Gottes Wahrheit ist, dem dürfte die Entscheidung leicht fallen. Triff Deine Wahl und erfahre die Verheißungen aus dem ersten Buch der Chroniken.Montag, 22. Februar 2021
Heiligkeit
Ich muss
bekennen: Irgendwo erschrecken mich manche Verse immer wieder neu, obwohl ich
sie kenne und sicher auch schon darüber gepredigt habe. Dennoch sind es
erschreckende, um nicht zu sagen „schreckliche“ Verse.


