Ich gebe zu: lange Zeit kannte ich nur einen Valentin. Von dem hörte ich als junger Erwachsener, als ich in München wohnte. Sein Name war Karl Valentin und er war ein bayrischer Komiker.
Predigtthema heute: "Mit Gottes Liebe lieben!"
Denn ich hatte mir vorgenommen, unter euch nichts anderes zu wissen als nur Jesus Christus, und ihn als gekreuzigt. (1 Kor. 2:2)
Ich gebe zu: lange Zeit kannte ich nur einen Valentin. Von dem hörte ich als junger Erwachsener, als ich in München wohnte. Sein Name war Karl Valentin und er war ein bayrischer Komiker.
rze ...? Da fehlt doch was?!
Was für herrliche Worte des Herrn über sein Volk. Dazu hatte Er Israel erwählt, dazu hatte Er sie gesetzt. Sie sollten ein für Ihn fruchtbares Volk sein. Sie sollten ein Licht für die Heiden sein und ihnen den Weg zum Gott Israels leuchten.
Das war auch geschehen – nicht unbedingt durch ihr Zutun, aber die Heiden hatten schon mitgekriegt, was für einen Gott Israel hatte, was für Wunder dieser allmächtige Gott tun konnte und dass es sich lohnte, diesem Gott zu dienen. Mit oder ohne ihr Zutun – Israel trug viele Früchte für den Herrn. So sagt es Gott durch seinen Propheten, Hosea.
Gott hatte Israel versprochen, sie zu segnen, wenn sie auf Seinen Wegen bleiben würden. Aber:
Und Israel verlor alles! Buchstäblich alles! Und mit „alles“ ist „alles“ gemeint. Ihre Frucht, ihren Überfluss, ihre Konten, ihre Geschäfte, ihre satten Bäuche, ihre Häuser, ihre Eltern, ihre Kinder, ihr Land – eben alles! Israel hatte etwas verloren. Und Gottes Begründung? Durch Hosea erklärt Gott (Hosea 10:2a):
Geteilt ist ihr Herz, jetzt werden sie büßen
Hätten sie doch Gott die Ehre gegeben für Seinen Segen! Hätten sie doch Ihm gegeben, was Ihm an Kraft, Zeit, Zehntem, Einsatz, Aufmerksamkeit und Liebe zustand. Der Segen wäre weiter geflossen und hätte sich vermehrt. Aber mit rze - mit Herzen, von denen die Hälfte fehlt, kann Gott nichts anfangen. Konnte Er noch nie und kann es bis heute nicht! Aber bis heute ist Er bereit, reichlich zu segnen und sich mächtig zu erweisen, wo immer Er Herzen findet, die ungeteilt auf Ihn gerichtet sind.
Erhalte (oder erbitte) Dir ein ungeteiltes Herz, das den Segen des Herrn empfangen und Seine Macht erfahren darf.
In unserem Gottesdienst morgen um 10:30 Uhr geht es (in gewissem Sinn) auch um unser Herz - um Dein Herz. Sei dabei! Wir laden herzlich ein. Mehr Info dazu HIER.
· An ihrem Ziel in China angekommen, schenkte Gott der schlichten, „unbegabten“ Gladys die Fähigkeit, die schwere chinesische Sprache in kurzer Zeit zu erlernen. Was gab ihr den Eifer dazu? Ihr inneres Verlangen, Seelen für Jesus zu gewinnen. Sie litt förmlich unter der Last der Tatsache, dass Millionen verloren gehen, wenn sie nicht von Jesus hören und an Ihn glauben.
· Sie war einfach und erstaunlich mutig – wegen Jesus, den sie liebte!
· Sie war kompromisslos – wegen Jesus, der für sie kompromisslos gewesen war!
· Sie redete mit Herrschern und mit Straßenkindern: demütig und bestimmt – denn sie wusste um ihre Berufung zur Verkündigung! Immer und überall wies sie auf Jesus hin.
· Sie setzte sich sozial ein – mitten in einem unbeschreiblichen Elend von Kinderhandel, Sklavenhandel und anderen Unmenschlichkeiten – aber nie, ohne Jesus zu verkündigen und Ihn in den Mittelpunkt zu stellen.
· Sie wagte das Unmögliche: sie stellte Forderungen und Bedingungen an den Mandarin, den lokalen Herrscher, vor den nie eine Frau hintreten durfte und sie wagte sich in die Räuberhöhlen und Sklavenhochburgen im Norden Chinas – weil sie Last für verlorene Seelen antrieb.
· Mitten im zweiten Weltkrieg, in dem Japaner und Chinesen gegeneinander kämpften, führte sie einen anderen Kampf: den Kampf für verlorene Seelen – und sie kämpfte für die Seelen beider Seiten.
Bei alledem erlebt sie Wunder über Wunder, die aber nicht durch ein „mittelmäßiges, normales“ Leben im Dienst für Jesus geschahen, sondern in einem 100% hingegebenen Leben an Jesus. Ihre Liebe zu Jesus trieb sie immer wieder zu Seinem Wort. Sie lernte, lehrte, betete, vertraute Seinem Wort, kümmerte sich buchstäblich um Hunderte von verwahrlosten Kindern und rettete vielen von ihnen das Leben. Ihre Liebe zu den Verlorenen trieb sie immer wieder ins Gebet, stundenlang, nächtelang!Diese beiden Fakten im Buch über ihr Leben (Gladys Aylward – Die Frau mit dem Buch) stehen besonders hervor: Ihr Umgang mit und Vertrauen auf Gottes Wort und ihr unaufhörliches Reden mit Gott – gerade so, als sähe sie ihn (vgl. Hebräer 11:27).
In Hebräer 13:7 lesen wir:
Die Bibel gibt uns viele solcher Vorbilder, an deren Worte wir uns erinnern und deren Beispiel folgen sollten. Die Kirchen- und Missionsgeschichte fügt viele weitere Beispiele von Menschen hinzu, die das beherzigt haben. Sie zeigen uns heute, dass es sich lohnt, in ganzer Hingabe zu leben. Jeder von uns hat nur ein Leben auf dieser Erde, das er für Jesus leben kann. Gladys Aylward gehört in diese Schar der Vorbilder! Was für ein Segen!
* Gladys Aylward wurde in den vergangenen 3 Tagen in diesem Blog vorgestellt
Vollzeitdienst für Jesus – besonders in der Mission – und besonders unter unerreichten Völkern, die in unzugänglichen oder gar gefährlichen Gebieten leben – das ist selten geworden. Das kostet Opfer; und die muss ein Mensch erst mal bereit sein zu bringen. Solche Opfer bringt nur, wer Jesus kennt – und ich meine richtig kennt, liebt und verehrt.
Gladys Aylward war
eine solche Frau. Die Hindernisse zum Dienst in China hätten kaum massiver sein
können. Anfang des letzten Jahrhunderts war Gladys mit anderen jungen Frauen in
der Probezeit für einen Missionseinsatz in China. In „kleinen Kammern“ waren
sie untergebracht und während der Vorbereitung wurden sie immer wieder darauf
hingewiesen, dass Schwierigkeiten und Sorgen den Weg pflastern. So wurde ihnen
gesagt:
Erwartet wird, dass sie mit äußerster Kraftanstrengung ihre Pflicht für das Evangelium erfüllen. Sie werden auf ein Leben als unverheiratete Frauen vorbereitet, da die Missionar / Missionarin Ratio 1:2 lautet. Ihre Arbeit müssen sie tun mit dem Wissen, dass sie ihren Teil für ein großes Netzwerk tun, dessen Endergebnis sie auf der Erde nie erfahren werden.
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| "O Gott, hier ist meine Bibel, hier ist mein Geld, hier bin ich. Gebrauche mich, Gott!" |
Ähnlich muss es gewesen sein, als Jesus mal wieder klar gelehrt hatte. Fast alle „Jünger“ verließen Ihn. Vielleicht gaben sie ihren Glauben nicht auf, aber ihre Nachfolge gaben sie auf. Nur 12 blieben übrig. Und als Jesus diese 12 fragt: Wollt Ihr auch gehen, antwortet Simon Petrus (Joh. 6:68+69): „Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt, dass du der Christus bist, der Sohn des lebendigen Gottes!“
Von den Tausenden, die um Jesus herum waren, waren es 12, die blieben und die Jesus mit hineinnahm in Seine Jüngerschaftsschule. Sie stellten sich Jesus zur Verfügung, konnten sich kein anderes Leben vorstellen als ein Leben in der Nachfolge und waren bereit, dafür alles zu geben. Zu ihnen sagt Jesus später (Johannes 12:25+26): „Wer sein Leben liebt, der wird es verlieren; wer aber sein Leben in dieser Welt hasst, wird es zum ewigen Leben bewahren. Wenn jemand mir dienen will, so folge er mir nach; und wo ich bin, da soll auch mein Diener sein; und wenn jemand mir dient, so wird ihn mein Vater ehren.“
Jesus ruft mit klaren Worten!
"Vier Dinge sind es, die sie trotz ihrer äußeren Unauffälligkeit und ihrer intellektuellen Grenzen zu „einer der bedeutendsten Gestalten der chinesischen Geschichte des 20. Jahrhunderts machten“.
Dann werden diese 4 grundlegenden Dinge aufgezählt:
Erstens wurde sie „Die Frau mit dem Buch“ genannt. Gottes Wort beherrschte ihr Denken, Reden und Handeln. Was sie an Wegweisung und Weisheit benötigte, kam aus Gottes Wort. Es ist auffällig und übernatürlich, wie dasselbe Wort Gottes, das wir heute in unseren Händen halten, eine direkte und klare Stimme Gottes in Gladys Leben war.
Zweitens war Gladys Aylward eine Beterin. Stundenlang rang sie mit Gott um „ihre Kinder“ und durch ihr intensives Gebetsleben wurde sie immer wieder aus der Dunkelheit in Gottes Licht der Hoffnung gebracht. Viele bekennen und „wissen“ theoretisch, dass Gebet Berge versetzt. Gladys hat es erfahren, weil sie betete.
Drittens war sie ein Mensch, der andere Menschen liebte. Jemand hat gesagt: „Wer Seelen gewinnen will, muss zuvor ihretwegen geweint haben.“ Den Satz kann jeder selbst beurteilen. Aber ich bin überzeugt (und fasse mich an meine eigene Nase), dass heute viel zu wenig um Seelen gerungen und geweint wird. Hat Jesus es nicht getan? Hat Paulus es nicht getan? Haben die Missionare, deren Dienst der Herr außerordentlich segnete es nicht getan? Liegt nicht unsere Erfolglosigkeit an unserem Mangel an Liebe zu den Verlorenen – und zu unserem Herrn? Gladys Aylward hat geliebt, geweint und gebetet, und es heißt: „Das war das Geheimnis ihres `Erfolgs´“.
Viertens war Gladys eine Frau, die dem Herrn Gehorsam war. Was sie aus Gottes Wort erkannte, setzte sie in die Tat um – egal, wie schwierig oder auch unmöglich es schien. Umstände oder Risiken waren keine Hindernisse für ihren Gehorsam. Allein ihre erste abenteuerliche Irrfahrt von England nach China ist lesenswert. Sie fühlte sich dem Gehorsam gegenüber ihrem Herrn verpflichtet. Für die Folgen war Gott zuständig.
Der Schreiber des Vorwortes beendet seine Zeilen mit der Aussage: „Solche Menschen brauchen wir auch heute noch!“
Mögen viele von uns, die wir auf die treuen Zeugen biblischer und kirchengeschichtlicher Vergangenheit blicken, mit Jesaja von Herzen ausrufen:
Hier bin ich, sende mich! (Jesaja 6:8)
Ich danke dir dafür, dass ich erstaunlich
und wunderbar gemacht bin;
wunderbar sind deine Werke,
und meine Seele erkennt das wohl!
(Psalm 139:14)
Was all unsere anderen Sorgen angeht, dürfen wir uns von 1 Petrus 5:7 ermutigen lassen:
Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.
In jedem Fall gilt: „Herr, Du weißt, was Du tust!”
* M.A.Mijnders-van Woerden: „Gladys Aylward – Die Frau mit dem Buch“
© CLV Bielefeld, 2. Auflage 2009
Die Gedanken zur Person in dieser Woche sind vornehmlich dem Buch entnommen, teilweise zitiert, teilweise mit eigenen Worten und zusätzlichen Überlegungen weitergegeben.
Hannah Whitall Smith wurde 1832 im US Bundesstaat New Jersey in eine strenggläubige Quäkerfamilie hineingeboren. 1951 heiratete sie Robert Pearsall Smith. Beide bekehrten sich unter dem Einfluss der Plymouth Brüderbewegung und wurden knapp 10 Jahre später in der Heiligungsbewegung in England und den USA aktiv. Whitall Smith wurde auch in Deutschland bekannt besonders durch ihren Klassiker, der zum Standardwerk der Heiligungsbewegung wurde: Das Geheimnis eines glücklichen Christenlebens.
Whithall Smith war nicht nur überzeugte Nachfolgerin Jesu, sondern engagierte sich auch in der Frauenrechtsbewegung ihrer Zeit. Hier setzte sie sich für das Frauenwahlrecht und die Lehrtätigkeit von Frauen ein. Und nicht zu vergessen: sie setzte sich ein gegen den Alkoholmissbrauch. Am Montag, dem 1. Mai 1911 starb Hannah Whitall Smith in London.
In einem bewegten, erfüllten Leben schrieb sie viele der Erfahrungen mit ihrem Herrn und Retter, Jesus, auf. Etliches wurde veröffentlicht. Auch die folgenden Zeilen stammen von ihr:
YHWH* "Ich bin ...“
Was kennzeichnet gerade Dein Leben? Müdigkeit? Sünde? Erschöpfung? Geistlicher Durst? Einsamkeit? Trauer? Oder auch (es muss ja nicht immer nur negativ sein): Freude? Erfüllung? Zufriedenheit? Innerer Friede?
Der Herr hat für jeden von uns das, was wir brauchen. Er füllt unsere Leere und freut sich mit uns über unsere Fülle.
„Ich bin, der ich bin!“ so stellte sich der Herr Mose vor. Und Mose hat Ihn als den zuverlässigen „Ich bin“ erfahren. Alles was Mose als Führer des Volkes benötigte, fand er in YHWH, dem treuen „Ich bin!“
Jesus ist alles, alles
mir,
mein Glück, mein Trost, mein Heil,
ist meine Kraft von Tag zu Tag
und meiner Seele Teil.
Wenn ich betrübt und traurig bin,
leg ich es Ihm zu Füßen hin.
Bin ich betrübt, Jesus mich liebt,
Er mein Freund.
Jesus ist alles, alles
mir,
und soll es einzig sein,
und Ihm will ich aufs Neue mich
mit Leib und Seele weihn.
Er soll es sein, der mich regiert,
Ihm will ich folgen, wie Er führt.
Der mich regiert, gnädig mich führt,
ist mein Freund.
Jesus ist alles, alles
mir,
Er stehet felsenfest.
Geht auch mein Fuß durchs finstre Tal,
Er nimmer mich verlässt.
O, welch ein Glück, an Seiner Hand
pilgern zum ew'gen Heimatland.
An Seiner Hand zum goldnen Strand,
führt mein Freund.
* YHWH ist der Eigenname Gottes ohne Vokale. In 2 Mose 3:14 stellt sich Gott Mose mit den Worten vor: "Ich bin, der ich bin"
Heute wieder mit Sonntagszitat:
Anbetung - Gottes Wort
Gebet - Gemeinschaft