Um an die Überlegungen der letzten 14 Tage anzuknüpfen: Wie macht sich echte Leidenschaft bemerkbar? In meinem
Leben? In meiner Gemeinde? Im Alltag? Woher weiß ich, ob ich leidenschaftlich
für Jesus bin – oder dass ich noch
leidenschaftlich für ihn bin? Wann weiß ich, wenn Leidenschaft für Jesus zu
wünschen übrig lässt? Zwei Zitate sollen uns helfen, in die richtige Richtung
zu denken. Ein Zitat kommt von Floyd McClung, früherer internationaler Leiter
von Jugend mit einer Mission. Er hat einen ausgezeichneten Artikel geschrieben
zum Thema „Apostolische Leidenschaft“. Darin heißt es:
Ich weiß es, wenn diese Leidenschaft in meinem
Herzen gestorben ist. Das passiert, wenn ich in meiner Stillen Zeit nicht davon
träume, dass Jesus einmal angebetet werden wird in Sprachen, die bisher noch
nicht im Himmel gehört werden. Ich weiß, dass ich mein Leben verpasse, wenn ich
vom Himmel singe, aber so lebe, als wäre die Erde mein Zuhause. Die
missionarische Leidenschaft ist in meinem Herzen erloschen, wenn ich mehr an
Sport und Spielzeug denke, an Orte, die ich besichtigen möchte und an Menschen,
die ich treffen will, als an die Nationen, die Jesus noch nicht anbeten.
Dies ist zwar kein Bibeltext, aber ein Erfahrungsbericht,
dem ich 100% zustimmen kann. Menschen mit Leidenschaft für Jesus wird es mehr
als alles am Herzen liegen, dass die ganze Erde erfüllt wird mit der Erkenntnis
der Herrlichkeit des Herrn, wie die Wasser das Meer bedecken (Hab 2:14). Primär
nicht um der Menschen willen, sondern um Dessen willen, für den mein Herz mit
Leidenschaft brennt und der es verdient, auch in den Sprachen und von den
Völkern angebetet zu werden, die bis jetzt noch nicht von Ihm gehört haben.
Das ist das erste Zitat und hilft uns, zu testen, ob die
Leidenschaft für Jesus in uns brennt. Das andere Zitat (Autor ist mir
entfallen) beschreibt eine leidenschaftliche Gemeinde:
Eine leidenschaftliche
Gemeinde ist eine Gemeinde, in der Entmutigte mutig werden, Unehrliche ehrlich
werden, Angesäuerte süß werden, Verschlossene sich öffnen, Schwätzer den Mund
halten, Zerstrittene Frieden schließen, Schlafende aufwachen, Lauwarme Feuer
fangen, Ausgetrocknete gefüllt werden und Konsumenten zu Aktivisten werden. Am
allermeisten aber: Eine leidenschaftliche Gemeinde ist eine Gemeinde, in der
Jesus, der Retter der ganzen Welt, erhoben wird"
Wenn Leidenschaft für Jesus unsere Gemeinde kennzeichnet, dann
werden wir Erweckung erfahren. Wenn Leidenschaft für Jesus unser Leben
kennzeichnet, haben wir persönliche Erweckung. Dann kann kommen, was will.
Möge der Herr uns Leidenschaft geben, Dir persönlich und Deiner
Gemeinde! Der Herr segne Dich!
Montag, 13. Januar 2020
Sonntag, 12. Januar 2020
Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
Heute wieder mit Sonntagszitat
CALVARY CHAPEL FREIER GRUND
Beginn: 10:30 Uhr
Herzlich Willkommen!
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen-Zentrum
Mir genügt mein herzlieber Erbarmer und Erlöser
Predigttext
Richter 10:1-6
1 Und nach Abimelech stand Tola
auf, ein Sohn Puas, des Sohnes Dodos, ein Mann von Issaschar, um Israel
zu retten. Und er wohnte in Schamir auf dem Bergland Ephraim.
2 Und er richtete Israel 23 Jahre lang. Danach starb er und wurde in Schamir begraben.
3 Nach ihm stand Jair, ein Gileaditer, auf und richtete Israel 22 Jahre lang.
4 Er
hatte 30 Söhne, die auf 30 Eselsfüllen ritten, und sie besaßen 30
Städte, die heißen »Dörfer Jairs« bis zu diesem Tag und liegen im Land
Gilead.
5 Und Jair starb und wurde in Kamon begraben.
6 Aber die Kinder Israels taten wieder, was in den Augen des Herrn
böse war, und dienten den Baalen und Astarten und den Göttern der
Aramäer und den Göttern der Zidonier und den Göttern der Moabiter und
den Göttern der Ammoniter und den Göttern der Philister; und sie
verließen den Herrn und dienten ihm nicht.
CALVARY CHAPEL FREIER GRUND
Anbetung - Gottes Wort - Gebet
Gemeinschaft!
parallel Kindergottesdienst!
Gemeinsames Mittagessen!Beginn: 10:30 Uhr
Herzlich Willkommen!
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen-Zentrum
Sonntagszitat:
Mir genügt mein herzlieber Erbarmer und Erlöser
Jesus Christus,
Nicht immer nimmt Jesus uns beiseite
und erklärt uns etwas; er erklärt uns nur so viel,
wie wir verstehen können.
(Oswald Chambers)
und erklärt uns etwas; er erklärt uns nur so viel,
wie wir verstehen können.
(Oswald Chambers)
Samstag, 11. Januar 2020
Was treibt uns an?
Ende letzten Jahres erhielt ich per WhatsApp dieses Bild mit
der Frage:
"Und Du kannst nicht zum Gottesdienst gehen?"
Ich musste schmunzeln. Ob es sich bei dem Bild um eine
Fotomontage handelt oder nicht, weiß ich nicht. Aber ich bin realistisch genug
zu wissen, dass es Tausende von Sportsfreunden gibt, die man bei Wind und
Wetter da findet, wofür ihr Herz schlägt: bei ihrer Mannschaft.
Dieser Tage blätterte ich durch die Missionszeitschrift der
MSOE und wurde an das Bild erinnert. Diesmal bin ich sicher, dass
der Bericht nicht fabriziert ist. Michail V., Praktikant einer Bibelschule,
freute sich darauf, sein Bibelschulpraktikum mit seiner Familie in seiner
ukrainischen Heimat durchzuführen. Er schreibt:
"Am Tag nach unserer
Ankunft fuhr ich (Michail) mit G.K. in die Südukraine. Dort durften wir mit
einem Team und der örtlichen Gemeinde von Tür zu Tür gehen. So haben wir mit
Menschen über den Glauben geredet. Bis heute denke ich immer wieder an Pastor
Igor aus der örtlichen Gemeinde. Ich durfte ihn näher kennenlernen. Er ist
verheiratet und hat drei Kinder. Aber kurz vor dem Missionseinsatz starb sein
Sohn. Wegen dieser Umstände hätte Igor den Missionseinsatz absagen können. Aber
er sagte: 'Das Werk des Herrn kann nicht abgesagt werden!' Diese Worte haben
sich mir fest eingebrannt."
Zwei Extreme! Einmal extremes Wetter, ein andermal eine
extreme Erfahrung.
Ich denke über das Gelesene nach und mir kommen die Antworten
der Menschen in der Bibel in den Sinn, als Jesus sie ruft:
Ich habe einen Acker gekauft und muss
unbedingt hinausgehen
und ihn ansehen. (Lukas 14:18)
Ich habe fünf Joch Ochsen gekauft und gehe
hin,
um sie zu erproben. (Lukas 14:19)
Ich habe eine Frau geheiratet,
darum kann ich nicht kommen! (Lukas 14:20)
Und heute? Was ist es heute, dass uns von der Nachfolge
abhält? Gängige Antworten mögen heute anders klingen, haben aber die gleiche
Grundstimmung: „zu viel Arbeit“… „zu
wenig Zeit“ … „zu müde“… „zu verliebt" ... „zu viele andere Interessen“...
Anfang der Woche haben wir ein wenig über Motivation
nachgedacht. Dabei sind wir zu dem Entschluss gekommen: Der, die oder das, was
am meisten motiviert, gewinnt auch das Rennen um meine Hingabe.
Möge Jesus immer so klar die Nummer 1 in unserem Leben sein,
dass nichts uns hindert, Ihn von Herzen über alles zu lieben und zu folgen.
Wir laden herzlich ein: morgen:
Gottesdienst @ CCFG
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr
Freitag, 10. Januar 2020
Leidenschaft 3
Letzte Woche haben wir uns zweimal Gedanken zum Thema „Leidenschaft“ gemacht. Ich vermute, das Problem, bei vielen Christen ist folgendes: Sie
wollen leidenschaftlich für Jesus leben, wünschen sich eine tiefere Nachfolge und
herzliche Liebe zu Jesus. Ja, sie wollen wirklich gerne für Jesus brennen - nur
lodern da noch zu viele ANDERE Feuer. Die Bibel nennt sie „fremde Feuer“. Und diese fremden
Feuer vertragen sich nicht mit Gottes Feuer.
Wenn wir an fremden Feuern festhalten – entscheiden wir uns gegen Gottes Feuer, denn die beiden brennen nicht zusammen. Viele möchten für Jesus brennen, kriegen aber die fremden Feuer einfach nicht unter Kontrolle - und die beiden brennen doch nicht zusammen!
Wenn Leidenschaft für Jesus sich mit anderen Leidenschaften trifft, gibt es Tote. Entweder stirbt meine Leidenschaft für Jesus – oder ich sterbe, meine eigenen Wünsche, Ziele und fremden Feuer, denn sie brennen nicht gemeinsam mit Gottes Feuer.
Was tun, wenn Feuer in mir brennen, die mit dem Feuer Gottes konkurrieren?
Während des Golfkrieges vor 22 Jahren ließ Saddam Hussein viele Ölfelder in Brand stecken. Man konnte so viel Wasser benutzen wie man wollte – man konnte die Feuer in den Ölquellen nicht löschen. Nichts half! Wie löste man dieses Riesenproblem? Man bekämpfte die Ölfeuer durch neue Feuer, durch heftige Dynamitexplosionen. Das Dynamit verschlang jeglichen Sauerstoff und erstickte auf diese Weise die fremden Feuer in den Ölquellen.
Wir brauchen stärkeres Feuer: das Dynamitfeuer Gottes – um die fremden Feuer in unserem Leben zu ersticken. Wir brauchen Dynamit: eine explosive Leidenschaft für Jesus, um die minderwertigen Leidenschaften in uns zu ersticken. Und wie kommen wir dahin?
Ein Schritt, den Gott uns nicht abnimmt, ist der Schritt des Vertrauens! GLAUBEN! Petrus musste im Glauben aus dem Boot heraustreten, dann erfuhr er Jesus und begegnete Ihm auf einer nie gekannten Ebene. AT und NT geben uns Beispiele von Witwen, die im absoluten Vertrauen auf Gottes Zuverlässigkeit handelten. Auch sie begegneten Gott in einer nie dagewesenen Tiefe.
Vertrauen auf Gott, nicht auf andere Menschen, auf unsere Fähigkeiten, auf die Versprechen der Welt – Vertrauen auf Gott, was einhergeht mit einer Vision von Jesus! Das ist ein erster Schritt, neue Leidenschaft für Jesus zu erfahren.
Ein früherer Leiter von Wycliff USA nannte vor Jahren 4 Hauptgründe, warum Kandidaten bei Wycliff einen Rückzieher machen:
Wenn wir an fremden Feuern festhalten – entscheiden wir uns gegen Gottes Feuer, denn die beiden brennen nicht zusammen. Viele möchten für Jesus brennen, kriegen aber die fremden Feuer einfach nicht unter Kontrolle - und die beiden brennen doch nicht zusammen!
Wenn Leidenschaft für Jesus sich mit anderen Leidenschaften trifft, gibt es Tote. Entweder stirbt meine Leidenschaft für Jesus – oder ich sterbe, meine eigenen Wünsche, Ziele und fremden Feuer, denn sie brennen nicht gemeinsam mit Gottes Feuer.
Was tun, wenn Feuer in mir brennen, die mit dem Feuer Gottes konkurrieren?
Während des Golfkrieges vor 22 Jahren ließ Saddam Hussein viele Ölfelder in Brand stecken. Man konnte so viel Wasser benutzen wie man wollte – man konnte die Feuer in den Ölquellen nicht löschen. Nichts half! Wie löste man dieses Riesenproblem? Man bekämpfte die Ölfeuer durch neue Feuer, durch heftige Dynamitexplosionen. Das Dynamit verschlang jeglichen Sauerstoff und erstickte auf diese Weise die fremden Feuer in den Ölquellen.
Wir brauchen stärkeres Feuer: das Dynamitfeuer Gottes – um die fremden Feuer in unserem Leben zu ersticken. Wir brauchen Dynamit: eine explosive Leidenschaft für Jesus, um die minderwertigen Leidenschaften in uns zu ersticken. Und wie kommen wir dahin?
Ein Schritt, den Gott uns nicht abnimmt, ist der Schritt des Vertrauens! GLAUBEN! Petrus musste im Glauben aus dem Boot heraustreten, dann erfuhr er Jesus und begegnete Ihm auf einer nie gekannten Ebene. AT und NT geben uns Beispiele von Witwen, die im absoluten Vertrauen auf Gottes Zuverlässigkeit handelten. Auch sie begegneten Gott in einer nie dagewesenen Tiefe.
Vertrauen auf Gott, nicht auf andere Menschen, auf unsere Fähigkeiten, auf die Versprechen der Welt – Vertrauen auf Gott, was einhergeht mit einer Vision von Jesus! Das ist ein erster Schritt, neue Leidenschaft für Jesus zu erfahren.
Ein früherer Leiter von Wycliff USA nannte vor Jahren 4 Hauptgründe, warum Kandidaten bei Wycliff einen Rückzieher machen:
- Sie wollen Familie und Freunde nicht aufgeben
- Sie wollen keinen Spenderkreis aufbauen oder mit der Unsicherheit eines niedrigen Einkommens leben
- Sie sind besorgt um ihre Gesundheit und Sicherheit – für sich selbst und ihre Familie
- Sie sind nicht bereit, den niedrigen Lebensstandard der Mission zu akzeptieren.
Alles legitime und vernünftige Bedenken. Aber echtes Vertrauen
auf Gott – eine Vision von Jesus – wird eine Leidenschaft in uns entfachen, die
alle Bedenken übersteigt.
Lass durch einen neuen Blick auf Jesus eine neue Begeisterung für
Ihn in Dir wachsen, Leidenschaft für Jesus! Das ist das explosive Feuer Gottes, das jedes fremde Feuer in
Deinem Leben ersticken wird.
Donnerstag, 9. Januar 2020
Blankoschecks
Werden die heute überhaupt noch genutzt? Von wem eigentlich?
Scheint mir irgendwie mit Risiko verbunden zu sein. Was ist das eigentlich?
Ein Blankoscheck ist ein vom Kontoinhaber unterschriebener
Scheck, in dem die Unterschrift steht, Betragsfeld und Betragszeile aber offen
gelassen sind. Was immer dort nachträglich eingetragen wird, wird ausgezahlt,
denn der Scheck ist ja bereits unterschrieben.
Die Funktion des Blankoschecks erinnert an eine Frau, die
nach dem Gottesdienst zu ihrem Pastor ging und ihn fragte: „Können Sie mir kurz und bündig – in einem Wort – erklären, was Hingabe
ist?“
Keine leichte Frage, wenn man einen biblischen Begriff kurz
und bündig – „in einem Wort“ – erklären soll. Der (scheinbar erfahrene) Pastor
nimmt ein weißes Blatt Papier in die Hand und reicht es Frau mit den Worten: „Unterschreiben Sie unten auf der Seite und
lassen Sie Gott die Seite so füllen, wie Er es möchte!“
Was für eine herrliche und passende Antwort! Wir geben Gott
das leere Blatt unseres Lebens, einschließlich unserer Unterschrift – sozusagen
als Einwilligungserklärung. Wir haben keine Vorbedingungen für unsere
Unterschrift. Keine Bedingungen, wo Er uns wohnen lässt, wo Er uns einsetzt in
Seinem Dienst, ob Er uns heiraten oder Single bleiben lässt, keine Auflagen
betreffs unserem erwünschten Mindestverdienst, unserer Gesundheit, unserem
Freundeskreis, unserer Lebenslänge, unserem Arbeitspensum oder unserer freien Zeit. Das Herrliche dabei ist: Die ganze Aktion ist RISIKOFREI! Gott hat ausschließlich das Beste für uns,
das Er auf dem Blatt unseres Lebens einträgt. Es ist nicht immer das
Leichteste, das Schönste oder das (menschlich) Wünschenswerteste. Aber es ist
das Beste. Jeder, der Gott das leere, unterschriebene Blatt seines Lebens bringt,
wird im Nachhinein feststellen, dass es nicht Besseres hätte geben können.
Und im Himmel – ja, im Himmel – da werden wir über jedes
Fleckchen trauern, das wir selbst beschrieben – und nicht für Gott freigehalten
haben.
Darum bring Gott heute das leere,
unterschriebe Blatt Deines Lebens, und lass Ihn es füllen – so, wie Er es
möchte! Es wird lauter Segen sein!
Mittwoch, 8. Januar 2020
Motivation 3
Liebe als Motivation des Vaters, den Sohn zu senden.
Liebe
als Motivation des Sohnes, Mensch zu werden.
Beides größte Opfer – motiviert
durch Liebe!
Wie hat Jesus es
eigentlich geschafft, 33 Jahre durch die Anfechtungen des Lebens zu gehen –
immer vor Augen, dass Er einmal allen Dreck und alle Verunreinigungen dieser
Welt auf Seine reine Seele würde nehmen müssen? Wie hat Er es geschafft, in
allen Anfechtungen zielorientiert zu bleiben? Vielleicht finden wir die Antwort
in Hebräer 12:2+3:
[Lasst uns] hinschauen auf Jesus, den
Anfänger und Vollender des Glaubens, der um der vor ihm liegenden Freude willen
das Kreuz erduldete und dabei die Schande für nichts achtete, und der sich zur
Rechten des Thrones Gottes gesetzt hat. 3 Achtet
doch auf ihn, der solchen Widerspruch von den Sündern gegen sich erduldet hat,
damit ihr nicht müde werdet und den Mut verliert!
Jesus wusste, wofür Er litt: um die Sünden vieler zu tragen und sie gerecht
und fit zu machen für Gottes Reich! Nach dem Leiden kam das Lachen.
Nach dem Säen mit Tränen die Ernte mit Freude. Diese ‚vor ihm liegenden Freude’
hatte Jesus lebenslang vor Augen.
Jesus sah voraus – vom “Jetzt” zum “Dann” … auf die Zeit nach dem Kreuz …
die Zeit der Freude … die Zeit der Frucht. Er sah die Sünder, die zur Rettung
gekommen – die durch Sein Blut gerecht geworden sind – Dich und mich! Das
motivierte Jesus.
Wenn wir nach vorne schauen, auf die Tatsache des Himmels, die Herrlichkeit
des Königs, den Lohn des Meisters, der auf Seine Treuen wartet, dann wird uns
das motivieren und helfen, Ihm unser Bestes zu geben. Gott fordert uns auf: Schau nach vorne, damit Du
nicht müde wirst und den Mut verlierst!
Vor 400-500 Jahren, als
sich Könige noch ohne Staatseskorte unter ihren Bürgern bewegen konnten,
mischte sich auch die Königin von England und Schottland, Queen Mary, gerne
unters Volk. Sie war so beliebt, dass sie das gelegentlich ohne Eskorte tun
konnte. Eines Tages, als sie – umgeben von einigen Kindern – spazieren ging,
ging sie weiter als geplant.
Als dunkle Wolken aufzogen,
ging sie zu einem Haus in der Nähe, um einen Regenschirm auszuleihen. "Wenn Sie mir einen leihen", sagte
sie der Frau, die die Tür öffnete, "werde
ich ihn morgen zurückschicken." Die Frau erkannte die Königin nicht
und zögerte, einer Fremden ihren besten Regenschirm zu geben. So reichte sie
ihr einen, den sie wegwerfen wollte. Der Stoff war an mehreren Stellen gerissen,
eine der Rippen war gebrochen.
Am nächsten Tag klopfte
es erneut an der Tür ihres Hauses und als sie öffnete, wurde sie von einem
königlichen Gesandten begrüßt. Er überreichte den alten Regenschirm mit den
Worten: "Die Königin hat mich
geschickt. Sie hat mich gebeten,
Ihnen zu danken, dass Sie ihr das geliehen haben.“ Die Frau war fassungslos,
dann brach sie in Tränen aus. „Oh, was
für eine verpasste Gelegenheit!“, rief sie. "Ich habe der Königin nicht mein Bestes
gegeben!"
Eines Tages werden wir vor Jesus, unserem
König stehen. Viele werden klagen: „Oh, was für eine Gelegenheit ich verpasst
habe, Ihm zu dienen und Ihm mein alles zu geben!“ Im Lied heißt es: „Die Dinge der Welt werden seltsam trüb und im Licht Seiner Herrlichkeit klein.“
Lasst uns über die
Leiden, die Freuden und die Versuchungen dieses Lebens hinweg schauen auf das
Ziel hin: Die Herrlichkeit in der Gegenwart unseres Königs. Lasst uns im
Heute leben, aber nicht für das Heute. Lasst uns für
das Morgen leben und für Jesus, unseren König!
Dienstag, 7. Januar 2020
Motivation 2
Liebe war die Motivation des himmlischen Vaters, seinen
einzigen Sohn zu opfern – Ihn hinzugeben in den Schmutz dieser Welt.
Ein Mann erzählt, wie er mit seiner Frau zum Weihnachtseinkauf in ein Einkaufszentrum fuhr. Aber er konnte nicht mit ihrem Tempo mithalten und weil es ein warmer Novembertag war, ging er nach draußen und setzte sich auf eine Bank, um dort zu warten. In einiger Entfernung sah er eine große Sammelkiste aus Holz, auf der “Spielzeuge für Kinder” geschrieben stand. Dann sah er, wie ein 5er BMW vor der Sammelstelle anhielt und ein Junge und ein Mädchen stiegen aus, um ihre Geschenke in die Kiste zu legen. Der Mann sah zu, wie der Junge einen großen TONKA Lastwagen – und das Mädchen eine Barbiepuppe in die Kiste legten. Dann sprangen sie – ganz stolz auf sich – zurück ins Auto. Der Beobachter stand auf, ging zur Sammelkiste und schaute sich die gespendeten Spielsachen an.
Liebe war die Motivation des Sohnes Gottes, Mensch zu
werden, unsere Sünde ans Kreuz zu tragen und das Opfer zu bringen, dass Sünde
forderte.
Der dreieinige Gott
brachte das Opfer, motiviert durch Liebe. Ist es zu viel verlangt, wenn Paulus
in Römer 12:1 an die Christen in Rom schreibt:
Ich
ermahne euch nun, ihr Brüder,
angesichts
der Barmherzigkeit Gottes,
dass ihr
eure Leiber darbringt
als ein
lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer:
Das sei
euer vernünftiger Gottesdienst!
Opfer als Gottesdienst. Nicht die Stunde am Sonntagmorgen. Unser Leben! Als
lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer. Das kostet, wie wir gestern
bereits gesehen haben. Jesus
hat nie Anstalten gemacht, ein billiges Opfer zu bringen. Er gibt uns ein
besseres Vorbild als das Vorbild, das uns die Welt gibt. Was ist das Vorbild
der Welt?
Ein Mann erzählt, wie er mit seiner Frau zum Weihnachtseinkauf in ein Einkaufszentrum fuhr. Aber er konnte nicht mit ihrem Tempo mithalten und weil es ein warmer Novembertag war, ging er nach draußen und setzte sich auf eine Bank, um dort zu warten. In einiger Entfernung sah er eine große Sammelkiste aus Holz, auf der “Spielzeuge für Kinder” geschrieben stand. Dann sah er, wie ein 5er BMW vor der Sammelstelle anhielt und ein Junge und ein Mädchen stiegen aus, um ihre Geschenke in die Kiste zu legen. Der Mann sah zu, wie der Junge einen großen TONKA Lastwagen – und das Mädchen eine Barbiepuppe in die Kiste legten. Dann sprangen sie – ganz stolz auf sich – zurück ins Auto. Der Beobachter stand auf, ging zur Sammelkiste und schaute sich die gespendeten Spielsachen an.
Der TONKA Laster war verrostet und es fehlte ein Rad. Die Barbiepuppe hatte
kaum noch Haare, und die, die sie noch hatte, waren ganz kurz geschnitten.
Überall war die Puppe mit bunten Markerstiften übersät. Das Spielzeug, das der
Mann dort sah, tat ihm im Herzen weh. Keiner hätte solches Spielzeug noch gewollt!
Keiner!
Im geistlichen Bereich
haben Menschen immer wieder das Gleiche mit Gott gemacht. Sie sind vorgefahren
und haben abgegeben, was sie nicht mehr brauchten. In Maleachi 1:6+8 sagt Gott
zu Seinem Volk:
Ein Sohn
soll seinen Vater ehren und ein Knecht seinen Herrn!
Bin ich nun Vater, wo ist meine Ehre?
Bin ich nun Vater, wo ist meine Ehre?
Bin ich
Herr, wo ist die Furcht vor mir? (…)
(…) wenn ihr ein blindes Tier zum Opfer bringt, ist das nichts Böses,
und wenn
ihr ein lahmes oder krankes darbringt,
ist das
auch nichts Böses? Bringe es doch deinem Statthalter!
Wird er
dir gnädig sein oder Rücksicht auf dich nehmen?
spricht
der Herr der Heerscharen.
Priester Gottes hatten dem
Herrn einen „rostigen LKW“ und eine „hässliche Puppe“ gebracht: blinde Tiere
und lahme Schafe – Opfer, die ihnen
selbst nicht mehr gefielen. Sie hatten Gott gebracht, was sie übrig hatten und
was sie nichts kostete.
Und wir? Und Du? Und ich?
Was bringen wir unserem Herrn, der aus Liebe das kostbarste Opfer aller Zeiten für
uns gebracht hat? In Römer 12 geht es um unsere Leiber – vielleicht könnte man
auch sagen um unser Leben und alles, was unser Leben in dieser Welt ausmacht:
Zeit, Freizeit, Kraft, Freunde, Lebensgestaltung… all diese Dinge … dargebracht
… als ein
lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer:
Das sei
euer vernünftiger Gottesdienst!
Lasst uns Gott keine
rostigen Spielzeuge als Opfer bringen, keine wertlosen Reste, die wir übrig
haben. Lasst uns bereit sein, unser Leben als Ganzopfer auf Gottes Altar zu
legen. Die Bibel bezeugt immer wieder: Es wird uns nicht zum Verlust und Gott
zur Ehre dienen!
Montag, 6. Januar 2020
Motivation 1
Das Wort „Opfer“ kommt in verschiedenen Formen in der Bibel
hunderte Male vor – nicht nur im AT. Wenn wir noch Worte wie Brandopfer,
Schlachtopfer, Sünd- Schuld- Friedens oder Webopfer dazu nehmen, dürfte die
Zahl die Tausendergrenze überschreiten.
Opfer sind unverzichtbarer Teil der biblischen Lehre und sollen
etwas Positives bewirken, werden aber zunächst einmal als nicht ganz so positiv
empfunden, denn sie erinnern uns (in der Regel) an etwas Schmerzhaftes; oft – nicht immer – an etwas Blutiges, immer an
etwas, das kostet.
Allein der Begriff „Opfer“, bei der wöchentlichen
Spendensammlung in Kirchen und Gemeinden, wenn der Klingelbeutel rumgereicht
wird. In manchen Gemeinden heißt es: Wir
wollen jetzt das Opfer einlegen. In andern: Wir wollen jetzt die Kollekte einsammeln.
Der Unterschied zwischen Kollekte und Opfer wird mir an meinem
Geburtstagfrühstück immer wieder deutlich. An jedem Geburtstag bereitet mir
meine Frau ein englisches Frühstück zu, mit Toast, Orangenmarmelade und
natürlich mit Ham & Eggs – Schinken
& Eiern.
Das Huhn hat zu meinem „Ham & Egg“ Frühstück mit einer relativ
schmerzlosen Kollekte beigetragen – das Schwein mit einem großen Opfer. Opfer
kosten – schon immer!
Das größte Opfer hat kein normaler Mensch gebracht. Das größte
Opfer brachte der dreieinige Gott. Dabei gab der Vater Seinen geliebten Sohn.
Nicht mal eben so, sondern um mit der Gesamtsünde aller Welt beschmutzt und
beschmiert zu werden. Und der Vater wusste von Anfang an, dass Er sich im
entscheidenden Moment von Seinem geliebten Sohn würde abwenden müssen und Ihn in
heiligem Zorn würde bestrafen müssen. Aber der Vater war bereit, das Opfer mit
höchsten Kosten zu bringen. Und Jesus ebenso. Er verließ alles! Seine
Herrlichkeit, Sein Recht auf göttliche Herrschaft, Seine Reinheit, Seine
Gerechtigkeit, Seine Heiligkeit, Seinen guten Ruf, Seine ungetrübte
Gemeinschaft mit Seinem himmlischen Vater. Kein Opfer kann je dem Opfer des
dreieinigen Gottes nahekommen, der bezahlte, was kein Mensch bezahlen kann. WARUM?
Ein Wort ist Antwort genug: Liebe!
Eine unbegreifliche, unbeschreibliche, übernatürliche Liebe zu
den Menschen, die Ihn nicht zurückliebten; die auf dem Weg ins Verderben sind
und für die Gott alles tat, um sie davor zu bewahren – trotz ihrer Rebellion!
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