Montag, 15. Oktober 2018
Wahrheit und Lüge
Eine interessante Legende aus dem 19.Jahrhundert findet sich
auf einer Webseite (Quelle HIER).
Dabei treffen sich eines Tages die Wahrheit und die Lüge. Bei diesem Treffen schlägt
die Lüge der Wahrheit eine gemeinsame Aktion vor und sagt: "Heute ist ein
wunderbarer Tag"! Die Wahrheit blickt seufzend zum Himmel, denn der Tag
war wirklich schön. Die Beiden verbringen Zeit miteinander und kommen auf ihrem
Weg schließlich neben einem Brunnen an. Hier erzählt die Lüge der Wahrheit:
"Das Wasser ist sehr schön, lass uns zusammen baden!" Die Wahrheit,
erneut verdächtig, testet das Wasser und entdeckt, dass es wirklich sehr angenehm
ist. Sie legen ihre Kleidung ab und beginnen zu baden. Plötzlich steigt die
Lüge zügig aus dem Wasser, zieht die Kleider der Wahrheit an und rennt davon.
Die wütende Wahrheit kommt aus dem Brunnen und rennt überall hin, um die Lüge
zu finden und ihre Kleidung zurückzubekommen. Die Welt, die die Wahrheit nackt
sieht, wendet ihren Blick mit Verachtung und Wut ab. Die arme Wahrheit kehrt
zum Brunnen zurück und verschwindet für immer und versteckt darin ihre Scham.Seither reist die Lüge um die Welt, verkleidet als die
Wahrheit. Sie befriedigt die Bedürfnisse der Gesellschaft, denn die Welt hat
auf keinen Fall den Wunsch, der nackten Wahrheit zu begegnen."
Sicher keine christliche Geschichte, aber dennoch nachdenkenswert.
- Wahrheit und Lüge leben miteinander in dieser Welt, aber die Wahrheit darf nie mit der Lüge unterwegs sein, nicht einmal flirten. Diese Gefahr ist zu groß.
- Die nackte Wahrheit darf sich nicht verstecken, weder aus Scham, noch weil sie aus was für Gründen auch immer verachtet und angefeindet wird.
- Die Lüge macht sich die Kleidung der Wahrheit zunutze, aber drin steckt die Lüge.
Das alles sind Schlüsse aus einer Legende. Wir Jesus –
Nachfolger ziehen aus Gottes Wort wesentlich zuverlässigere Schlüsse. Auch die
Bibel – wie die Legende - hat eine personifizierte Lüge und eine
personifizierte Wahrheit. Satan wird als „Vater der Lüge“ bezeichnet, während
Jesus als „Die Wahrheit“ bezeichnet wird. Allerdings sieht die Realität der
Wahrheit und der Lüge ganz anders aus als in der Legende. Vom ersten Buch der
Bibel bis zum letzten ist es nicht die Lüge, die siegt, sondern die Wahrheit.
Jesus, der Sohn Gottes ist gekommen, um die Werke des Teufels zu zerstören.
Nach Kolosser 2:15 hat er
„die Herrscher und Gewalten völlig
entwaffnet
und vor aller Welt an den Pranger
gestellt.
Durch das Kreuz hat er einen
triumphalen Sieg über sie errungen.“
Jesus, die Wahrheit triumphiert. Wir als Jesus-Jünger haben
die Wahrheit angezogen. In Römer 3:14 ruft Paulus
uns zu:
„Zieht
den Herrn Jesus
Christus!“
Wir schämen uns der Wahrheit nicht, denn Jesus ist die
Wahrheit, und die Wahrheit hat gesiegt. Für uns ist es wichtig, ganz eng – ganz
eng(!) – mit der Wahrheit unterwegs zu sein. Kein noch so kleiner Flirt mit
der Lüge. Keine Gemeinschaft und kein Spaziergang. Wir lassen uns auf keine
Bedingungen der Lüge ein. Will die Lüge was von uns, halten wir uns an die
Wahrheit … halten wir uns an Jesus.
Euch allen eine gesegnete und triumphierende Woche mit
Jesus!
Sonntag, 14. Oktober 2018
Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss!
13:1 In der Gemeinde von Antiochia gab es damals folgende Propheten und Lehrer: Barnabas und Simeon, genannt Niger, Luzius von Zyrene und Manaën, der zusammen mit dem Vierfürsten Herodes aufgewachsen war, und Saulus.
2 Als sie eines Tages dem Herrn mit Gebet und Fasten dienten, sprach der Heilige Geist: "Stellt mir doch Barnabas und Saulus für die Aufgabe frei, zu der ich sie berufen habe."
3 Nach weiterem Fasten und Beten legten sie ihnen schließlich die Hände auf und ließen sie ziehen.
4 So vom Heiligen Geist ausgesandt, gingen die beiden nach Seleuzia* und nahmen dort ein Segelschiff nach Zypern.
5 In Salamis angekommen, verkündigten sie die Botschaft Gottes in den jüdischen Synagogen der Stadt. Als Helfer hatten sie Johannes Markus dabei.
6 Sie durchzogen die ganze Insel bis nach Paphos. Dort trafen sie auf einen Juden, der sich Barjesus nannte. Das war ein Magier und falscher Prophet,
7 der zum Gefolge des römischen Statthalters der Insel gehörte. Dieser Prokonsul, Sergius Paulus, war ein gebildeter und vernünftiger Mann. Er hatte Barnabas und Saulus zu sich gerufen, weil er die Botschaft von Gott hören wollte.
8 Doch Elymas, der Zauberer, – so heißt nämlich sein Name übersetzt – trat ihnen entgegen und versuchte mit allen Mitteln, den Prokonsul vom Glauben abzuhalten.
9 Aber Saulus, der auch Paulus genannt wird, blickte ihn scharf an. Vom Heiligen Geist erfüllt
10 sagte er: "Du elender und gerissener Betrüger, du Sohn des Teufels und Feind aller Gerechtigkeit! Wann hörst du endlich auf, die geraden Wege des Herrn krumm zu machen?!
11 Doch jetzt wirst du die Hand des Herrn zu spüren bekommen. Du wirst blind sein. Eine Zeit lang wirst du die Sonne nicht sehen." Im selben Augenblick fand sich der Magier von tiefster Dunkelheit umgeben. Er tappte umher und suchte jemand, der ihn an der Hand führte.
12 Als der Prokonsul sah, was geschehen war, kam er zum Glauben, höchst erstaunt über die Lehre des Herrn.
CCFG
Lobpreis - Gottes Wort!
Predigttext:
Apostelgeschichte 13:1-12
13:1 In der Gemeinde von Antiochia gab es damals folgende Propheten und Lehrer: Barnabas und Simeon, genannt Niger, Luzius von Zyrene und Manaën, der zusammen mit dem Vierfürsten Herodes aufgewachsen war, und Saulus.
2 Als sie eines Tages dem Herrn mit Gebet und Fasten dienten, sprach der Heilige Geist: "Stellt mir doch Barnabas und Saulus für die Aufgabe frei, zu der ich sie berufen habe."
3 Nach weiterem Fasten und Beten legten sie ihnen schließlich die Hände auf und ließen sie ziehen.
4 So vom Heiligen Geist ausgesandt, gingen die beiden nach Seleuzia* und nahmen dort ein Segelschiff nach Zypern.
5 In Salamis angekommen, verkündigten sie die Botschaft Gottes in den jüdischen Synagogen der Stadt. Als Helfer hatten sie Johannes Markus dabei.
6 Sie durchzogen die ganze Insel bis nach Paphos. Dort trafen sie auf einen Juden, der sich Barjesus nannte. Das war ein Magier und falscher Prophet,
7 der zum Gefolge des römischen Statthalters der Insel gehörte. Dieser Prokonsul, Sergius Paulus, war ein gebildeter und vernünftiger Mann. Er hatte Barnabas und Saulus zu sich gerufen, weil er die Botschaft von Gott hören wollte.
8 Doch Elymas, der Zauberer, – so heißt nämlich sein Name übersetzt – trat ihnen entgegen und versuchte mit allen Mitteln, den Prokonsul vom Glauben abzuhalten.
9 Aber Saulus, der auch Paulus genannt wird, blickte ihn scharf an. Vom Heiligen Geist erfüllt
10 sagte er: "Du elender und gerissener Betrüger, du Sohn des Teufels und Feind aller Gerechtigkeit! Wann hörst du endlich auf, die geraden Wege des Herrn krumm zu machen?!
11 Doch jetzt wirst du die Hand des Herrn zu spüren bekommen. Du wirst blind sein. Eine Zeit lang wirst du die Sonne nicht sehen." Im selben Augenblick fand sich der Magier von tiefster Dunkelheit umgeben. Er tappte umher und suchte jemand, der ihn an der Hand führte.
12 Als der Prokonsul sah, was geschehen war, kam er zum Glauben, höchst erstaunt über die Lehre des Herrn.
Lobpreis - Gottes Wort!
Interview - Gemeinschaft - Gebet!
Anschließend gemeinsames Mittagessen!
Anschließend gemeinsames Mittagessen!
Beginn: 10:30 Uhr
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
(gegenüber dem Medizinischen Zentrum)
57290 Neunkirchen-Zentrum
Herzlich Willkommen!
Bitzegarten 5
(gegenüber dem Medizinischen Zentrum)
57290 Neunkirchen-Zentrum
Herzlich Willkommen!
Sonntagszitat:
"Gott hat in jeder Generation genügend Menschen angesprochen,
die den Missionsauftrag zu ihren Lebzeiten
hätten ausführen können. Aber zu viele sind weggelaufen."
die den Missionsauftrag zu ihren Lebzeiten
hätten ausführen können. Aber zu viele sind weggelaufen."
(Bruder Andrew)
"Unsere jungen Leute gehen ins praktische Berufsleben,
"Unsere jungen Leute gehen ins praktische Berufsleben,
weil sie sich zur Missionsarbeit nicht "gerufen" fühlen.
Aber wir brauchen keinen Ruf;
Samstag, 13. Oktober 2018
Hunger & Durst (3)
Zum letzten Mal in dieser Woche wollen wir uns mit dem Gedanken geistlichen Hungers und Durstes
beschäftigen – mit einem leicht veränderten Blickwinkel.
Bisher ging es
um die Verheißung Jesu, die geistlich Hungrigen und Durstigen zu sättigen. Wie gerne möchte sich Jesus täglich mit uns treffen und uns sättigen. Es ging aber auch
um solche, die sich gedankenlos mit Schmutzwasser und verdorbener Speise
vollgefressen hatten. Sie ließ Gott am Ende geistlichen Hunger und Durst
empfinden – ohne Gelegenheit, ihn zu stillen. Das bedeutet Gericht.
Möge der Herr es bewirken, dass wir uns früh genug – heute – nach mehr geistlichem
Hunger und geistlichem Durst ausstrecken. Dann wird Er es schenken – nicht als Gericht,
sondern als Gnade. In Micha 4:2+3 heißt es:
“Und viele Heidenvölker werden hingehen und
sagen: »Kommt, lasst uns hinaufziehen zum Berg des Herrn, zum Haus des Gottes
Jakobs, damit er uns über seine Wege belehre und wir auf seinen Pfaden
wandeln!« Denn von Zion wird das Gesetz ausgehen und das Wort des Herrn von
Jerusalem. Und er wird das Urteil sprechen zwischen großen Völkern und starke
Nationen zurechtweisen, die weit weg wohnen, sodass sie ihre Schwerter zu
Pflugscharen schmieden und ihre Spieße zu Rebmessern; kein Volk wird gegen das
andere ein Schwert erheben, und sie werden den Krieg nicht mehr erlernen“
Zugegeben, das
ist Zukunftsmusik, die sich auf die Zeit des 1000jährigen Friedensreichs
bezieht. Aber wenn Jesus eine Verheißung auf geistlichen Hunger und Durst legt (Matthäus 5:6), dann muss
es ja möglich sein, geistlich hungrig und durstig zu sein. Lasst uns doch den
Herrn bitten, einen Hunger und Durst der Gnade (nicht des Gerichts) in
unser Land zu senden. Einen Hunger nach Seinem Wort und einen Durst nach dem
lebendigen Wasser Seines Geistes. Wenn Er es schenkt, weil wir Ihn darum bitten
– und nicht, weil er uns dadurch richtet – dann wird das Ergebnis gewaltiger Segen sein.
Die Heiden im
oben zitierten Abschnitt haben geistlichen Hunger. „Kommt, lasst uns den Herrn
suchen. Lasst uns dahin gehen, wo wir über seine Wege belehrt werden. Und dann
lasst uns nach dem leben, was wir gehört haben.“ Wo geistlicher Hunger, der
alles andere stehen und liegen lässt, uns zum Herrn und Seinem Wort leitet –
und das mit der Einstellung: danach wollen wir dann leben – da gibt es
gewaltige Veränderungen zum Gutem. Im 1000jährigen Friedensreich wird es
bedeuten, dass Waffen zu Arbeitsgeräten und Mordwerkzeuge zu Erntewerkzeugen
umfunktioniert werden. Weltfrieden wird herrschen und Menschen werden nicht mal
mehr den Krieg erlernen müssen. Wie gesagt, das ist noch zukünftig.
Wo wir uns aber
heute und jetzt ausstrecken nach dem Lebensbrot vom Himmel und dem lebendigen
Wasser des Heiligen Geistes, da werden wir auch heute und jetzt gesättigt. Wir
werden Gottes Frieden erfahren und Friedensstifter sein in einer Welt, die
hasst und bekriegt.
Lasst uns unser tägliches Brot und Wasser nicht
aus Brunnen schöpfen, die nicht sättigen. Lasst
uns den Herrn bitten, dass Er in Gnade einen Hunger und Durst nach Seinem Wort
und Seinem Geist sendet. Lasst uns beten, dass Er uns sättigt und erfüllt, uns
Freude schenkt an Seinem Wort, an Gemeinschaft mit Ihm und Seinen Kindern und
am Gebet. Und das alles mit dem erklärten Ziel aus Micha 4:2:
„... damit wir auf seinen Pfaden wandeln!“
Fang nicht erst
"irgendwann mal" damit an. Fang heute damit an, jetzt! Und dann mach
jeden Tag damit weiter, mit wachsendem Enthusiasmus.
„... auf
Seinen Pfaden zu wandeln“ bedeutet auch, regelmäßige und verbindliche
Teilnahme an einem Gemeindeleben. Wer das in seiner Nachfolge vernachlässigt,
wird geistlich krank! Such Dir eine Gemeinde in Deiner Nähe, in der Jesus der
Mittelpunkt ist. Die vollkommene Gemeinde wirst Du nicht finden! Es gibt nur
unvollkommene Gemeinden. Wo aber Jesus im Mittelpunkt steht und Sein Wort verkündigt
wird, da solltest Du ein geistliches Zuhause finden. Dabei spielt der Name der
Kirche oder Gemeinde keine Rolle, sondern der Inhalt.
Wenn Du eine
Gemeinde hast, in der Jesus verkündigt wird, dann ist das Dein Platz!
Hast Du keine
Gemeinde und wohnst in der Nähe, laden wir Dich herzlich ein!
Und wenn Du gar
keine Ahnung hast, wo Du eine biblische Gemeinde finden kannst – oder wenn Du
durch Krankheit ans Haus gebunden bist – dann feier online Gottesdienst mit
uns. Den Link findest Du HIER. Gottesdienste übers Internet sind immer nur eine
Notlösung(!) und keine Daueroption. Sie sind 2. Wahl! Kontaktiere uns, und wir werden versuchen, Dich mit
Christen in Deiner Nähe in Kontakt zu bringen.
Calvary Chapel FREIER GRUND
Bitzegarten 5
(gegenüber dem Medizinischen Zentrum)
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr (parallel Kindergottesdienst)
Bitzegarten 5
(gegenüber dem Medizinischen Zentrum)
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr (parallel Kindergottesdienst)
Freitag, 12. Oktober 2018
Hunger und Durst (2)
Heute ist einer
meiner schönsten Starts in den Tag der ganzen Woche. Er beginnt zwar meist nach
der kürzesten Nacht der ganzen Woche, aber er beginnt fast unübertrefflich. Um
6 Uhr früh treffen wir uns mit mehreren Frauen und Männern der Gemeinde zum
Frühgebet in der Teeküche unseres Gemeindehauses. Wir sitzen um einen großen
Tisch herum – in der Regel mit unserer ersten Tasse Kaffee oder Tee vor uns und
– zugegeben – vielleicht mit dem ein- oder anderen verschlafenen Auge. Fast
alle müssen vor 5 Uhr aufzustehen, sei es um etliche Kilometer abzuspulen und
rechtzeitig da zu sein, um Kaffee zu kochen oder sich um das (anschließende)
Frühstück zu kümmern. Frühgebet um 6 Uhr morgens bedeutet für alle von uns eine
kurze Nacht.
Wenn Du dies liest, wird
das heutige Frühgebet vermutlich bereits beendet sein. Aber für nächste Woche laden wir
Dich herzlich ein, um 6:00 Uhr in der Teeküche dabei zu sein.
Die wenigen Lieder,
mit denen wir dann eine Zeit der Anbetung beginnen, sind nicht CD reif, ‚ölen’
aber unsere Stimmen, unsere Herzen und erfreuen das Herz Gottes. Bevor die
Freude Gottes unsere Herzen entzündet, bereiten wir Ihm Freude durch eine Zeit
der Anbetung.
Warum? Hunger und
Durst nach Jesus; danach, den Tag mit Ihm zu beginnen. Ich bin genügend
Menschen begegnet, denen man anmerkt, dass es ihnen nicht leicht fällt, früh
aufzustehen, um täglich eine persönliche Zeit mit Jesus zu verbringen. Aber sie
tun es trotzdem, in Gemeinschaft oder alleine, denn sie haben Hunger und Durst!
Ich bin aber weit mehr Menschen begegnet, denen man anmerkt, dass sie keinen
Hunger haben nach dem Brot des Lebens: Jesus - und nach dem Wasser des Lebens: dem Geist Gottes. Glaubt mir: man merkt es.
In der Bibel
finden wir eine Vielzahl von Versen, die uns ermutigen, Gott in der Frühe des
Tages zu suchen. Dort steht nichts von Frühgebet, aber davon den Herrn zu
suchen ... sich mit Jesus zu treffen. Das bedarf sicher ein gewisses Maß an Disziplin
am Abend zuvor und ein hohes Maß an Hunger und Durst nach Jesus. Aber Segen
folgt sicher.
1. Mose 19,27: Abraham aber begab sich früh am Morgen
zu dem Ort, wo er vor dem Herrn gestanden hatte.
1. Mose 28,18: Und Jakob stand am Morgen früh
auf und nahm den Stein, den er unter sein Haupt gelegt hatte, und richtete ihn
auf zu einem Gedenkstein und goß Öl auf seine Spitze. (Ein Zeichen der Begegnung mit – und Hingabe an
Gott)
2. Mose 19,16: Und es geschah, als der dritte Tag kam und es noch früh am Morgen war,
da erhob sich ein Donnern und Blitzen, und eine dichte Wolke lag auf dem Berg,
und es ertönte ein sehr lauter Schall von Schopharhörnern. (Zeichen des Redens und der Gegenwart
Gottes)
2. Mose 24,4: Da schrieb Mose alle Worte des Herrn nieder. Und er stand früh am Morgen auf und errichtete einen Altar unten am Berg und zwölf Gedenksteine für die zwölf Stämme
Israels.
Josua 6,15: Am siebten Tag aber machten sie sich früh auf, bei Anbruch der Morgenröte,
und sie zogen nach derselben Weise siebenmal um die Stadt; nur an diesem Tag
zogen sie siebenmal um die Stadt. (anschließend erlebten sie eine mächtige Manifestation der Herrlichkeit
Gottes)
Richter 6,38: Und
es geschah so; denn als er am anderen Morgen früh aufstand und das Vließ ausdrückte, da konnte
er Tau aus dem Vließ pressen, eine ganze Schale voll Wasser. (Das war eine gewaltige Begegnung mit
Gott)
Richter 21,4: Am anderen Morgen aber
machte sich das Volk früh
auf; und sie bauten dort einen Altar und opferten Brandopfer und Friedensopfer.
1. Samuel 1,19: Und am anderen Morgen
machten sie sich früh
auf und beteten an vor dem Herrn
Hiob 1,5: Wenn
dann die Tage des Festmahls zu Ende waren, ließ Hiob sie holen und heiligte
sie; er stand früh am Morgen
auf und brachte Brandopfer dar für jeden von ihnen; denn Hiob sagte sich:
Vielleicht könnten meine Kinder gesündigt und sich in ihrem Herzen von Gott
losgesagt haben! So machte es Hiob allezeit. (Er tat es um des Seelenheils
seiner Kinder willen)
Hesekiel 12,8: Aber am Morgen früh
erging das Wort des Herrn an mich folgendermaßen:
Markus 1,35: Und am Morgen, als es noch sehr dunkel war, stand er auf, ging hinaus an
einen einsamen Ort und betete dort.
Lukas 21,38: Und
alles Volk kam früh zu ihm in den Tempel,
um ihn zu hören.
Lukas 24,1: Am ersten Tag der Woche aber kamen sie am frühen Morgen
zum Grab und brachten die wohlriechenden Gewürze, die sie bereitet hatten und
noch etliche mit ihnen.
(sogar den – vermeintlich – toten Jesus suchten sie in aller Frühe auf)
Die Zeit am Morgen, wenn der Tag noch unverbraucht vor uns liegt, ist
sicher eine besondere Zeit, Gott zu suchen und geistlich gesättigt zu werden - egal ob gemeinsam mit anderen oder alleine. Natürlich kostet es.
Aber es ist es wert! Freitagmorgen gehört zu den Favoriten meiner Woche.
Donnerstag, 11. Oktober 2018
Hunger & Durst
...
kennen wir alle. Die meisten von uns in der mildesten Form, manche Alte unter
uns in konkreter Form. Hunger und Durst sind unangenehme, aber wichtige Signale
unseres Körpers, der am Leben erhalten werden will. Das Gegenteil ist Völlegefühl,
oder zumindest Sattheit – in unseren Regionen möglicherweise eher
nachvollziehbar als Hunger und Durst.
Hunger und Durst
gibt es auch auf geistlichen Gebiet. Gesegnet ist derjenige, der das Gefühl von
geistlichem Hunger und Durst kennt. In Matthäus 5:6 verspricht Jesus:
Glückselig sind, die nach der Gerechtigkeit
hungern und dürsten,
denn sie sollen satt werden!
Vom Volk Israel
allerdings lesen wir, dass es Zeiten gab, in denen sich eher ein Völlegefühl
breit machte, statt Hunger und Durst – ihnen zum Fluch. In 5 Mose 32:15 heißt
es:
Da wurde Jeschurun (Israel) fett und
schlug aus.
Du bist fett, dick
und feist geworden!
Und er verwarf den Gott, der ihn geschaffen hat,
und er verachtete den Fels seines Heils.
Auch zur Zeit des
Propheten Amos litt Jeschurun unter diesem Völlegefühl. Sie hatten sich mit
allem möglichen so gesättigt, dass keine Zeit und kein Verlangen mehr vorhanden
war nach geistlicher Speise und lebendigem Wasser. Amos muss prophezeien (8:11):
Siehe, es kommen Tage, spricht Gott, der Herr,
da werde
ich einen Hunger ins Land senden;
nicht einen Hunger nach Brot, noch einen Durst
nach Wasser,
sondern danach, das Wort des Herrn zu hören.
Soweit, sogut!
Aber die Prophezeiung endet im nächsten Vers (12) mit den Worten:
Sie
werden hierhin und dorthin laufen,
doch
sie werden es nicht finden.
Wer sich satt gegessen hat mit dem, was (das
geistliche Leben) nicht nährt und fördert, der wird gemäß diesen Worten eines
Tages hungern und dürsten – ja, schmachten – nach dem Brot vom Himmel und dem
lebendigen Wasser – aber der Herr selbst wird es vorenthalten. Ein
schrecklicher Gedanke!
Zu lange hat man aus löchrigen Brunnen getrunken
und sich an Schmutzwasser erfreut, das mit teuflischem Verführungszucker
schmackhaft gemacht wurde. Und man hat das Gift gar nicht erkannt. Dann sendet
der Herr geistlichen Hunger und Durst – als Gericht! Auch Hosea beschreibt
solch eine Situation in seinem Buch (5:6):
Mit
ihren Schafen und mit ihren Rindern werden sie hingehen,
um
den Herrn zu suchen, und werden ihn nicht finden;
er
hat sich ihnen entzogen.
Es muss bei keinem Menschen soweit kommen. Der
Herr fordert uns auf, aufzuwachen. Er fordert uns auf, die nutzlose
Ersatznahrung, die einen Augenblick sättigt und eine Ewigkeit hungrig und
durstig lässt, zu erkennen und bei Ihm Sättigung zu finden. In Micha 4:2 haben
es die Heiden richtig erkannt und entscheiden sich, das Richtige zu tun:
„Kommt,
lasst uns hinaufziehen zum Berg des Herrn,
zum
Haus des Gottes Jakobs,
damit er uns über seine Wege belehre
und wir auf seinen Pfaden wandeln!“
Mittwoch, 10. Oktober 2018
Jaasanja
Was für eine tragische Figur, dieser Jaasanja. Die meisten
Leser werden diesen Mann gar nicht kennen. Lasst mich ihn vorstellen.
Jaasanja wuchs als jüdischer Junge auf, Sohn Schafans, der während
des Erweckungskönigs Josia ein treuer Mann in des Königs Dienst war. Wir lesen über
Jasaanjas Vater Schafan:
Und als sie das Geld herausnahmen, das zum Hause des Herrn gebracht
worden war, fand der Priester Hilkija das Buch des Gesetzes des Herrn, das
durch Mose gegeben war. Und Hilkija hob an und sprach zu
dem Schreiber Schafan: Ich habe das Buch des Gesetzes gefunden im Hause
des Herrn. Und Hilkija gab das Buch Schafan. Schafan aber brachte
es zum König und gab ihm Bericht und sprach: Alles, was deinen Knechten
befohlen ist, tun sie. Und der Schreiber Schafan sagte
dem König: Der Priester Hilkija hat mir ein Buch gegeben. Und Schafan las vor
dem König daraus vor. Und als der König die Worte des Gesetzes hörte, zerriss
er seine Kleider. Und der König gebot Hilkija und Ahikam, dem Sohn Schafans,
und Abdon, dem Sohn Michas, und Schafan, dem Schreiber, und Asaja, dem Kämmerer
des Königs, und sprach: Geht hin, befragt den HERRN für
mich (2 Chronik 34:14-16,18-21)
Jaasanja hatte also einen frommen Vater, der in der
Erweckung von Gott gebraucht wurde. Und er hatte fromme Brüder. Von seinem
Bruder Ahikam lesen wir (Jeremia 26:24):
Aber mit Jeremia war die Hand Ahikams, des
Sohnes Schafans, sodass man ihn (Jeremia) nicht
dem Volk in die Hände gab, das ihn getötet hätte.
Ahikam, Jaasanjas Bruder, half Jeremia, dem Propheten
Gottes, als dieser in Todesgefahr war. Ein anderer frommer Bruder, Gemarja,
hatte einen gläubigen Sohn, Jaasanjas Neffen, Michaja. Michaja, war Hörer und Bote
des Wortes Gottes, wie wir in Jeremia 36:10+11 lesen:
36:10 Und Baruch las aus der Schriftrolle die Worte Jeremias vor im
Hause des Herrn, in der Kammer Gemarjas, des Sohnes
Schafans, des Schreibers, im oberen Vorhof bei dem neuen Tor am Hause
des HERRN, vor dem ganzen Volk. Und Michaja, der Sohn
Gemarjas, des Sohnes Schafans, hörte alle Worte des HERRN aus dem Buch, und
er ging in das Haus des Königs, in die Kanzlei hinab.
Eine tolle Familie, zu der Jaasanja gehört. Fromme, fähige
Menschen, die Gott selbst in Gefahr und den Wirren des Alltags dienten. Und
Jaasanja ben Schafan? Wie hatte das Leben seiner frommen Verwandten auf ihn
abgefärbt? Gar nicht! Im Propheten
Hesekiel 8 lesen wir über ihn (10-12):
Da ging ich hinein und schaute, und siehe, da waren allerlei Bildnisse
von Gewürm und gräulichem Getier, auch allerlei Götzen des Hauses Israel
ringsum an die Wand gezeichnet. Und vor ihnen standen 70 Männer von den
Ältesten des Hauses Israel, und mitten unter ihnen
stand Jaasanja, der Sohn Schafans; und jeder von ihnen hatte eine
Räucherpfanne in seiner Hand, und der Duft einer Weihrauchwolke stieg auf. Da
sprach er zu mir: Menschensohn, hast du gesehen, was die Ältesten des Hauses
Israel im Finstern tun, jeder in seinen Bilderkammern? Denn sie sagen: Der Herr
sieht uns nicht; der Herr hat dieses Land verlassen!
Jaasanja begleitet eine führende Position im Götzendienst. Trotz
der günstigen Bedingungen hatte er sich den Götzen verschrieben. Gott hat keine
Enkel! Niemand ist mit Jesus verbunden über andere! Entweder direkt oder gar
nicht.
Wenn Eltern und Verwandtschaft Jesus folgen, darf sich
niemand auf die Frömmigkeit der Familie verlassen. Die Frömmigkeit der anderen rettet
Dich nicht und hilft Dir nichts!
Jeder von uns braucht seine eigene Beziehung zu Gott. Das
zeitweise Mitlaufen im frommen Familienalltag wird ein Ende finden und die
wahre Haltung zum Glauben wird zum Vorschein kommen – wie bei Jaasanja. Prüfe
Dein Herz! Gehörst Du ganz persönlich zu Jesus? Glaube ist weder vererbbar noch
erbbar.
Aber rettender Glaube ist möglich, auch für die Schafans und
Jaasanjas unserer Zeit. Vertraue Jesus! Vertraue Dein Leben seiner guten
Führung an und werde hineingeboren in Seine Familie.
Möchtest Du mehr Informationen darüber? Schreib mir über das
Kontaktformular im Seitenfenster. Oder besuch uns doch mal heute Abend in unserer Jüngerschaftsstunde. Wir lesen weiter im Buch des Propheten Hesekiel und überlegen, was Gott uns durch ihn sagen möchte. Herzlich Willkommen!
Calvary Chapel FREIER GRUND
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn:19:30 Uhr
Dienstag, 9. Oktober 2018
Etwas bewegen!
Etwas bewegen wollen – eigentlich träumt jeder Mensch
irgendwann im Leben einmal davon.
Viele treffen ihre Berufswahl, weil sie etwas bewegen wollen
– entweder im sozialen Bereich, im wissenschaftlichen Bereich, im persönlichen
oder irgendeinem anderen Bereich. „Etwas bewegen wollen“ der Traum vieler
junger Menschen. Werden sie älter, setzt nicht selten Ernüchterung ein. Aber
auch dann setzen sich viele ein in Vereinen, Organisationen oder andern
Gruppen.
Auch Christen haben das Verlangen, etwas zu bewegen. Sie
haben eine Beziehung zum König aller Könige, zum Herrn aller Herren, zum
Schöpfer der Welt. Sie haben klare Aufträge: Aller Welt das Evangelium von
Jesus zu bringen, Gläubige zu Jüngern zu machen, ihren Nächsten durch Wort und
Tat zu lieben, durch Gemeinschaft am Ort Salz und Licht für ihre Mitmenschen zu
sein. Christen sollen etwas bewegen. Und Christen bewegen etwas.
Leider kommt es immer wieder vor, dass Christen vergessen, WIE sie etwas bewegen können. Dadurch verpuffen sie ihre Kraft, Finanzen
und Zeit, ohne das erwünschte Ergebnis zu erzielen. Andere vergessen nicht das WIE, sie ignorieren es. Zu mühsam, zu
unproduktiv für den Augenblick, zu vage, zu zeitaufwendig. Wir wollen doch
etwas bewegen, möglichst zeitnah. Es gibt so viele Gründe, die Grundlage zu
vergessen oder zu ignorieren, die unaufgebbar ist, wenn wir etwas bewegen
wollen.
Kürzlich las ich folgende Zeilen auf einer Internetseite:
Viele Dienste haben
keine Schritte unternommen, Gebet Teil ihrer Strategie sein zu lassen. Sie
sagen: „Gebet ist wichtig!“ aber die Abwesenheit des Gebets aus ihren Planungen
spricht eine andere Sprache. Ich hörte, wie eine Person scherzhaft sagte: “Gebet
– just do it“ (Gebet – tu’s einfach – nach der Nike Werbung) Während diese
Aussage wahr ist, ist sie auch sehr vage und ermutigt Faulheit betreffs der
Einbindung von Gebet in unsere Dienststrategien“
Gebetsbewegungen gehen
Jüngerschaftsbewegungen voraus! Klar und einfach. Diese Aussage lässt sich problemlos
ausweiten: „Gebetsbewegungen gehen jedem mächtigen Wirken Gottes voraus! Klar
und einfach.“
Wer betet, erfährt Gottes Wirken. Wer Gottes Wirken aufgrund
von Gebet erfährt, betet weiter, erfährt Gottes fortgesetztes Wirken und
bewirkt etwas – durch Gebet. Andererseits: Wer nicht betet, geht leer aus. So
einfach ist das.
Mach diese Woche zu einer Woche der Begegnungen mit Gott. Mach
sie zu einer Woche des persönlichen Gebets. Mach sie zu einer Woche des Gebets
mit anderen. Jedes mächtige Werk Gottes beginnt im Gebet!
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