„Ich habe wahrhaftig fröhliche Christen nur an drei Orten gefunden: In der Bibel, in der Untergrundkirche und im Gefängnis.“ (Richard Wurmbrand)

Montag, 2. April 2018

Jesus lebt!

„Es ist noch keiner zurückgekommen!“ lautet der gern zitierte Satz derer, für die es ein Leben nach dem Tod nicht geben darf. Die Geschichte straft sie Lügen!

Abgesehen von denen, die durch medizinische Eingriffe ins Leben zurückgeholt wurden, gibt es zahllose Berichte von Menschen mit Nahtoderfahrung, die nicht mehr wirklich „hier“ –  aber auch noch nicht wirklich „ganz weg“ waren. All das hält man für interessant, aufschreibenswert, lesenswert und forschungswürdig.

Gleichzeitig werden die weit zuverlässigeren Augenzeugenberichte abgelehnt, oft sogar bekämpft. Augenzeugen berichten, dass Jesus Christus mehrmals Menschen aus dem Jenseits zurückholte, sogar einen, der bereits seit 4 Tagen in einer Felshöhle begraben war. Das war keine Nahtoderfahrung. Das war eine Echttoderfahrung!

Die am Besten bezeugte Rückkehr ins Diesseits ist allerdings die Auferstehung Jesu selbst. Zu unterschiedlichen Zeiten wurde er von unterschiedlichen Personen gesehen, teilweise von denen, die auch Augenzeugen seines Todes waren. Bei einer solchen Begegnung waren 500 Augenzeugen zusammen. Während aber Lazarus, der Jüngling aus Nain oder auch die Tochter des Jairus alle später wieder starben (und tot blieben), war es bei Jesus anders. Im Unterschied zu allen anderen, die einmal ins Diesseits zurückkehrten, starb Jesus nicht erneut.

Das macht Jesus einzigartig. Einzigartig ist seine Auferstehung, einzigartig war sein Tod. Sein Tod, so erklärt uns Gottes Wort, war stellvertretend für uns: „Die Strafe für unsere Sünden liegt auf Ihm!“ Seine Auferstehung ist zum einen die Proklamation seines Sieges über Sünde und Tod, zum anderen die Erklärung Gottes, dass Jesu Opfer genügt und angenommen ist.

Darum schickt Gott seine Boten die uns verkündigen:

„Fürchtet ihr euch nicht!
Ich weiß wohl, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht.
Er ist nicht hier, denn er ist auferstanden!“
(Matthäus 28:5+6a)

Ostern hat diese herrliche Botschaft: Jesus ist Sieger! Jesus hat den Tod besiegt! Tod, wo ist Dein Schrecken? Hölle, wo ist Dein Sieg?

Jesus lebt!

Sonntag, 1. April 2018

Herzliche Einladung zum Auferstehungsgottesdienst!

Wie, nicht das Ende?!

In einer Missionszeitschrift fand ich folgendes Zeugnis, dass die Kraft und Auswirkung der Auferstehung beschreibt. ‚Anne’, die in einem Land in Südostasien arbeiten, berichtet in der DMG Monatszeitschrift (Quelle: HIER) über ihre Arbeit. Sie schreibt zum Thema „Wie, nicht das Ende?!“ den folgenden Beitrag:

Meine Aufgabe, junge Krankenschwestern in einem christlichen Krankenhaus auszubilden, macht mir viel Freude. Wir helfen unseren Patienten medizinisch, können ihnen aber auch offen Geistliches weitergeben. Beispielsweise zeigen wir oft nachmittags im Wartezimmer den Jesus-Film ...

Einmal hatten wir einen 13-jährigen Patienten viele Monate auf unserer Station. Anfangs war er durch Krankheit gelähmt und noch ans Bett gefesselt. Ich setzte mich oft zu ihm und erzählte ihm aus dem Leben von Jesus. Das war nicht einfach, denn damals kannte ich die Sprache noch nicht so gut. Als es ihm nach und nach besser ging, fragte ich ihn, ob er sich den Jesusfilm ansehen wolle. Er bejahte, also brachte ihn nachmittags jemand mit dem Rollstuhl in den Warteraum.

Am nächsten Morgen fragte ich ihn, wie ihm der Film gefallen hatte. „Gut“, sagte er, „aber es ist ja sooooo traurig, wie Jesus gestorben ist ...“ „Richtig“, lächelte ich, „doch das war ja nicht das Ende, stimmt’s?“ Der Junge verstand nicht recht und schaute mich mit großen Augen an: „Wie, nicht das Ende?! Jesus ist doch gestorben?“ Der Junge hatte sich aus dem Wartezimmer schieben lassen, direkt als Jesus im Film am Kreuz gestorben war. „Es war so traurig, und ich musste weinen.“ Da sagte ich ihm, dass er nicht das richtige Ende gesehen hat, und bat ihn, sich am Nachmittag nochmal den gesamten Film anzusehen.

Nie werde ich seine strahlenden Augen vergessen, als er mich am nächsten Morgen begrüßte: „Jesus ist wieder auferstanden!“, lachte er fröhlich. Er war begeistert. Seine Freude brachte mich ins Nachdenken, ob ich mich jemals so natürlich wie er über die Auferstehung gefreut hatte?

Inzwischen ist dieser Junge erwachsen und folgt seit Jahren unserem Herrn. Bitte beten Sie für ihn, denn in unserem Land haben es Christen wie er oft alles andere als einfach.

Ja, Jesus ist auferstanden; nicht im Grab geblieben. Jesus lebt. Und mit Ihm jeder, der an Ihn glaubt!

Zu unserem heutigen Auferstehungsgottesdienst laden wir herzlich ein. In unseren Liedern und unserer Predigt wird es um dieses große, befreiende Wunder gehen: Jesus lebt! Diese Tatsache ändert alles!

Calvary Chapel Freier Grund
 Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)
57290 Neunkirchen-Zentrum
Beginn: 10:30 Uhr
(parallel Kindergottesdienst) 

HERZLICH WILLKOMMEN!
Wir freuen uns auf Dich!

Samstag, 31. März 2018

Karfreitag-Anbetungsabend @ CCFG

  

Samstagandacht weiter unten!

Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, 
die verlorengehen; 
uns aber, die wir gerettet werden, ist es eine Gotteskraft! 
(1 Korinther 1:18)

Dekogeschenk für alle Teilnehmer!

Wo war Jesus am Karsamstag?

Wo war Jesus in der Zeit zwischen Seinem Sterben und vor Seinem Auferstehen? In Kürze: Ich weiß es nicht. Dabei ich bin in guter Gesellschaft, denn meine Nachforschungen ergaben, dass Theologen und Ausleger in ihren Kommentaren bekennen: Es ist nicht 100% sicher, wo Jesus war und eine glasklare Antwort gibt uns die Bibel nicht. Dennoch gibt es relativ viele Bibelstellen, die Andeutungen machen und Schlüsse zulassen. Im Folgenden Auszüge aus einigen der wichtigsten Bibelstellen zu diesem Thema:

Epheser 4:8-10
„Darum heißt es: »Er ist emporgestiegen zur Höhe, hat Gefangene weggeführt und den Menschen Gaben gegeben«. Das Wort aber: »Er ist hinaufgestiegen«, was bedeutet es anderes, als dass er auch zuvor hinabgestiegen ist zu den Niederungen der Erde?

Luke 16:22+26
„Es geschah aber, dass der Arme starb und von den Engeln in Abrahams Schoß getragen wurde. Es starb aber auch der Reiche und wurde begraben. … Und zu alledem ist zwischen uns und euch eine große Kluft befestigt, so dass die, welche von hier zu euch hinübersteigen wollen, es nicht können, noch die, welche von dort zu uns herüberkommen wollen.“

1 Peter 3:18-20.
„Denn auch Christus hat einmal für Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führte; und er wurde getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht durch den Geist, in welchem er auch hinging und den Geistern im Gefängnis verkündigte, die vor Zeiten sich weigerten zu glauben...“

Psalm 16:10-11
„denn du wirst meine Seele nicht dem Totenreich preisgeben und wirst nicht zulassen, dass dein Getreuer die Verwesung sieht.“

Luke 23:43
„Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein!“

Allein die Verse füllen die Hälfte der normalen Blog-Länge. Hier nur eine kurze Erklärung, die denen helfen soll, die sich mit dem Thema näher beschäftigen möchten. Wo war Jesus zwischen Tod und Auferstehung?
  • Sein Leib war im Grab! (Matthäus 27:60)
  • Sein Geist stieg hinab zu den Niederungen der Erde! (Epheser 4:9)
  • Die Niederungen der Erde bezeichnen das Totenreich, in das Jesus ging (Psalm 16:10; Apostelgeschichte 2:27)
  • Totenreich (Hebräisch: Sheol, griechisch Hades) bezeichnet den Ort der Verstorbenen und wird als zweigeteilt beschrieben. (Lukas 16:22+26) In dem einen Teil (nicht die Hölle) leiden bereits alle, die ohne Glauben gestorben sind. In dem anderen Teil, auch „Abrahams Schoß“ und „Paradies“ genannt, werden die getragen, die im Glauben gestorben sind. Eine unüberbrückbare Kluft trennt beide Plätze.
  • Am Kreuz verspricht Jesus dem sterbenden Verbrecher, der an ihn glaubt, noch am selben Tag mit ihm im Paradies zu sein (Lukas 23:43). Jesus ging also nach seinem Tod ins Totenreich, genauer: ins Paradies, in den Teil, in dem sich die gläubig Gestorbenen aufhielten. Was tat er dort?
  • Er proklamierte seinen Sieg den Seelen der Verstorbenen. Den ungläubig Verstorbenen zum Gericht, den gläubig Verstorbenen zum Heil und um sie hinaus zu führen, mitzunehmen zu sich in die Höhe. (Epheser 4:8).
Das Totenreich ist nicht die Hölle. Das Totenreich ist ein zeitlicher Platz. Die Hölle ist ein ewiger Platz, der erst bevölkert wird nach dem Gericht von Offenbarung 20.

Das Totenreich ist auch nicht ein Platz für eine „zweite Gelegenheit.“ Jesus hat dort nicht evangelisiert, sondern seinen Sieg „Es ist vollbracht“ proklamiert!

Zusammenfassend stellt mich diese Antwort zufrieden:
Nach seinem Tod ging Jesus ins Totenreich. Den ungläubig Gestorbenen proklamierte Er Seinen Sieg. Die gläubig Gestorbenen nahm er mit „in die Höhe.“ Der Teil des Totenreiches, in dem sich die Seelen der Geretteten aufhielten ist demnach heute leer. Sie sind bei Jesus. Der Teil, in dem sich die Seelen der ungläubig Verstorbenen befinden, wird aufgelöst am Tag des Gerichts (Offenbarung 20).

In allem ist die Hauptfrage nicht: Wo war Jesus damals zwischen Karfreitag und Auferstehungssonntag? Die Hauptfrage ist: Wo stehst Du heute in Deiner Beziehung mit Jesus? Heute sitzt Er zur Rechten des Vaters, diejenigen erwartend, die heute an Ihn glauben!


Freitag, 30. März 2018

Für Dich!

Karfreitag ist ein besonderer Tag. Nicht umsonst, in Verbindung mit Ostern, einer der höchsten Tage des Kirchenjahres. Mein Herz ist voller Gedanken, die ich hinausrufen möchte. Beim Stöbern fand ich unzählige Videoclips, die exzellent zum heutigen Tag passen würden – Lieder und Filme. 

Vor Jahren wurde Mel Gibsons Film „Die Passion“ international bekannt Ich kenne solche, die den Film nie gesehen haben und nie sehen wollen. Zu viel Schmerz, zu viele Dornen, zu viele Geiseln, zu viel Spott und Hohn. Ich vermute, dass kaum ein anderer Film die (körperlichen) Leiden Jesu realistischer dargestellt hat. Wann immer ich den Film sehe, bewegt mich der Gedanke: Das tat Er für mich!  -  Und für Dich!

Würdest Du Karfreitag nicht auch am liebsten überspringen? An wie vielen Karfreitag - Gottesdiensten habe ich teilgenommen, die dem Ernst des Tages, der Ekelhaftigkeit der Sünde, der Hähme Satans, der Verlorenheit der Sünder keine Genüge getan haben! Wir mögen nicht darüber reden, wir mögen uns nicht daran erinnern. Am liebsten ganz ausklammern und gleich auf Ostern verweisen – und die Party kann beginnen! Aber so hat Gott sich das nicht gedacht. Auch Jesus wußte um Ostern – und war betrübt und in Todesangst. Die Schrecken des Todes konnte und wollte er nicht überspringen mit der Einstellung: Na ja, ich komme ja zurück und es ist ja für einen guten Zweck! Nein! Nein! NEIN!  Er trank den bitteren Kelch bewußt, ohne Betäubung, ohne Vertröstung oder Verdrängung. Er wurde für uns zur Sünde!

Darum geht es auch heute und morgen nicht um Ostern, nicht um Leben und Freude – sondern um Tod und Trauer. Und weil Jesus die Sünde der Welt ans Kreuz trug, trug er auch Deine Sünde. Lies die folgende Versauswahl aus dem Propheten Jesaja durch. Es sind nicht viele. Er tat es für DICH!  (Jesaja 53:2-3; 52:14+15a; 50:6+7a; 53-4-8, 11+12)

Er wuchs auf vor ihm wie ein Reis 
und wie eine Wurzel aus dürrem Erdreich. 
Er hatte keine Gestalt und Hoheit. 
Wir sahen ihn, aber da war keine Gestalt, die uns gefallen hätte. 
Er war der Allerverachtetste und Unwerteste, 
voller Schmerzen und Krankheit. 
Er war so verachtet, dass man das Angesicht vor ihm verbarg; 
darum haben wir ihn für nichts geachtet.
Wie sich viele über ihn entsetzten, 
 weil seine Gestalt hässlicher war als die anderer Leute 
und sein Aussehen als das der Menschenkinder,   
genauso wird er viele Nationen in Erstaunen setzen;
Ich bot meinen Rücken dar denen, die mich schlugen, 
und meine Wangen denen, die mich rauften. 
Mein Angesicht verbarg ich nicht vor Schmach und Speichel. 
Aber Gott der HERR hilft mir, darum werde ich nicht zuschanden.
Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. 
Wir aber hielten ihn für den, der geplagt 
und von Gott geschlagen und gemartert wäre. 
Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet 
und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, 
auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt. 
 Wir gingen alle in die Irre wie Schafe, ein jeder sah auf seinen Weg. 
Aber der HERR warf unser aller Sünde auf ihn. 
 Als er gemartert ward, litt er doch willig und tat seinen Mund nicht 
auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird; 
und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer, 
tat er seinen Mund nicht auf. 
Er ist aus Angst und Gericht hinweggenommen. 
Wer aber kann sein Geschick ermessen? 
 Denn er ist aus dem Lande der Lebendigen weggerissen, 
da er für die Missetat meines Volks geplagt war.
Nachdem seine Seele Mühsal erlitten hat, wird er seine Lust sehen 
und die Fülle haben; durch seine Erkenntnis wird mein Knecht, 
der Gerechte, viele gerecht machen, und ihre Sünden wird er tragen. 
Darum will ich ihm die Vielen zum Anteil geben, 
und er wird Starke zum Raub erhalten, 
dafür, daß er seine Seele dem Tod preisgegeben hat 
und sich unter die Übeltäter zählen ließ und die Sünde vieler getragen 
und für die Übeltäter gebetet hat.

Für Dich!

Wir laden Dich ein! Heute Abend um 19:30 Uhr werden wir in unserer Gemeinde einen Anbetungsabend gestalten. Ernste Lieder über Jesu Tod, befreiende Lieder über die Kraft Seines Blutes, frohmachende Lieder über Vergebung und Ewigkeit und Dankeslieder für das, was Er für uns getan hat. Dazu einen Impuls über den Sinn von Karfreitag.
HERZLICH WILLKOMMEN!

Donnerstag, 29. März 2018

Von 100 auf (fast) 0

Dieser Tage springt einem immer wieder das Bild des gescheiterten SPD Mannes, Martin Schulz, ins Auge. Im Internet nehmen sich verschiedene Seiten seiner Geschichte an. Und sie haben recht: Martin Schulz ist eine tragische Figur, die einem leid tun kann, egal ob man SPD Anhänger ist oder nicht.

Vor einem Jahr wurde er mit nie dagewesenen 100% zum SPD Parteivorsitzenden gewählt. Dann kam eine harte, frustrierende Wahlkampfperiode, die mit einem Negativergebnis zu Ende ging und einen düsteren Schweif nach sich zog. Bildergalerien demonstrieren einen zunächst stets lachenden, siegessicheren Schulz, der am Ende ohne nennenswerte Ämter nur noch verzweifelt mit den Händen vorm Gesicht zu sehen ist. Von 100 auf (fast) Null!

Er ist nicht die einzige tragische Figur in der Geschichte. Von manchen Königen Israels wird berichtet, dass sie einen guten Anfang machten, aber bitter endeten. Selbst König Salomo ist ganz nahe an dieser Kategorie. Judas Ischariot schien zumindest bei 100 angekommen zu sein. Aber er schaffte es bis ganz unten – bis auf Null. Petrus fiel auch, aber kurz vor Null fing er sich wieder (oder: wurde abgefangen). Immer wieder gab es in der Geschichte und der Kirchengeschichte diese dramatischen Abstürze.

Kurz vor dem ersten Karfreitag ritt Jesus in Erfüllung göttlicher Prophetie in Jerusalem ein. Das Volk lief zusammen, war außer sich, riss Palmzweige von den Bäumen und legte sie als Teppcih vor dem einreitenden König aus. Dazu legten sie ihre Gewänder darüber. „Hosianna! Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn!“ Mit diesem messianischen Gruß hieß man den Messias willkommen. Das ganze Volk, die ganze Situation schien auf 100 zu sein. Pure Freude, fröhliche Feierlichkeit. Aber innerhalb nur weniger Tage ging auch für Jesus Beliebtheitsgrad von 100 auf nahezu Null. Streit unter den Jüngern, Keine Bereitschaft, den Worten des Meisters zu folgen und  einander zu dienen, Verrat des Judas, Gefangennahme, Flucht aller Anhänger, von "Hosianna" zu "Kreuzige Ihn!", Folterung, Verurteilung, Tod. Tiefer ging’s nicht mehr. Innerhalb nur einer Woche von 100 auf Null!

Diese Tage erinnern uns an Jesu Worte und Werke. Sie erinnern an die Worte des Apostel Paulus, der Jesu Herabkommen von 100 in Philipper 2:6-8 beschreibt:

Obwohl er Gott war,
bestand er nicht auf seinen göttlichen Rechten.
Er verzichtete auf alles;

er nahm die niedrige Stellung eines Dieners an
und wurde als Mensch geboren und als solcher erkannt.
Er erniedrigte sich selbst und war gehorsam
bis zum Tod,
indem er wie ein Verbrecher am Kreuz starb.

Von 100 auf 0!

Es tut uns Christen gut, uns in diesen Tagen nicht nur mit Ostern zu beschäftigen – nicht nur mit Leben, Sieg und Auferstehung. Es steht uns an, uns mit Jesu Verzicht zu beschäftigen, mit Seinem Einnehmen einer niedrigen Stellung, Seiner Selbstverleugnung, Seinem Gehorsams bis zum Tod und Seiner Bereitschaft, als Verbrecher eingestuft und behandelt zu werden. Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag sind nicht Ostersonntag. Der Schwerpunkt in diesen Tagen liegt auf dem Tod, dem stellvertretenden Tod, dem Tod Jesu an unserer Statt. Allein durch die Prophetien des Alten Testaments und die Ankündigungen Jesu während Seinem Dienst werden einige Schatten vorausgeworfen, die Paulus dann auch formuliert:

Deshalb hat Gott ihn in den Himmel gehoben
und ihm einen Namen gegeben, der höher ist
als alle anderen Namen.
Vor diesem Namen sollen sich die Knie aller beugen,
die im Himmel und auf der Erde und unter der Erde sind.
Und zur Ehre Gottes, des Vaters,
werden alle bekennen,
dass Jesus Christus Herr ist.

Die Prophetie war da: Von Null auf 100! Aber zunächst musste Er herabkommen, aufgeben  und zu Nichts werden. Daran erinnern uns die nächsten Tage und bewirken eine seltsame Kombination von Schrecken, Dankbarkeit und Anbetung!

Mittwoch, 28. März 2018

Alter schützt vor Torheit nicht

"Alter schützt vor Torheit nicht!" Das war einer von vielen billigen und unintelligenten Kommentaren auf einer Atheistenwebseite. Die Aussage nimmt Bezug auf die Bekehrung und Taufe von Lula Wallace, einer Amerikanerin, die sich im Alter von 109 Jahren taufen ließ. 50 Jahre lang hatte ihre mittlerweile 78jährige Tochter für ihre Mutter gebetet, bevor diese das Heil durch Jesus erkannte und annahm. Nichts ist Gott zu schwer! Hätte sich jemand mit 109 Jahren von irgendeinem Glauben der Welt zum Atheismus gewandt, wäre die Beurteilung wohl anders ausgefallen.

Lula Wallace ist nicht die einzige Person, die sich in hohem Alter von der Glaubenslosigkeit ab- und Jesus zugewandt hat. Immer wieder liest man Berichte und Zeugnisse, in denen Menschen im Alter das Heil geschenkt wird. Und immer wieder liest man, wie andere lange für sie gebetet haben. Sollte Gott etwas zu wunderbar sein? 

Gib nicht auf, für solche zu beten, deren Heil Gott Dir aufs Herz gelegt hat. Du magst ihre Errettung gar nicht miterleben. Aber gib nicht auf, auch wenn Du nichts oder nicht viel siehst. 

In einer Ausgabe der OM Monatszeitschrift „Global“ wird von Christen in Algerien berichtet. Auch darin wird u.a. beschrieben, dass Gott nichts zu schwierig ist. Imame, begabte muslimische Prediger und selbst Terroristen sind zum Glauben gekommen. Von einer Frau, D.M., wird berichtet, die viele Jahre in einem islamischen  Dorf gearbeitet und ihren Herrn bezeugt hat. In jener Zeit fanden 2 Frauen zum Glauben an Jesus. Heute sind es Hunderte! Was wäre gewesen, wenn D.M. aufgegeben hätte? Wenn sie nicht mehr bezeugt, nicht mehr gebetet und nicht mehr für Jesus gelebt hätte? Hunderte wären in eine Christus-lose Ewigkeit gegangen. 

Gib nicht auf, für die zu beten und denen in Liebe zu bezeugen, die Gott Dir aufs Herz gelegt hat. Vielleicht sind es Deine Eltern, Deine Kinder, Verwandte, Arbeitskollegen, Nachbarn oder eine Volksgruppe irgendwo auf der Welt. Die Schrift verheißt: 

Laßt uns aber im Gutestun nicht müde werden; 
denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, 
wenn wir nicht ermatten. (Galater 6:9) 
Das Gebet eines Gerechten vermag viel, 
wenn es ernstlich ist. (Jakobus 5:16) 

Auch heute Abend treffen wir uns wieder zu unserem Jüngerschaftstreffen um 19:30 Uhr. Wir wollen darüber austauschen, was es für uns im Alltag bedeutet, Gott und den Nächsten zu lieben. Und wir wollen uns mit Jesu Lehre in Matthäus 23 befassen. Wir suchen und finden Antwort bei Jesus. Wir laden herzlich ein, dabeizusein!

Jüngerschaft @ Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (gegenüber dem Medizinischen Zentrum)
57290 Neunkirchen
Beginn 19:30 Uhr
HERZLICH WILLKOMMEN!

Dienstag, 27. März 2018

Gebet im Buch Zephanja

Überschrieben werden die Verse in Zephanja 3 mit: „Verheißungen für Jerusalem und die Völker“. Im Text geht es um das endzeitliche Heil für Israel, aber auch für die Völker. Was für eine herrliche Zukunftsperspektive. Heute streiten und bekämpfen sich die Völker – untereinander und mit Israel. Dann aber werden sie kommen, beten und anbeten vor ihrem gemeinsamen Gott und Herrn. So heißt es in Zephanja 3:9+10:

Dann aber will ich den Völkern andere, reine Lippen geben,
dass sie alle den Namen des Herrn anrufen
und ihm einträchtig dienen.
Von jenseits der Ströme Kuschs wird man meine Anbeter,
die Tochter meiner Zerstreuten, mir als Opfergabe bringen.

Reine Lippen sind nötig, um den reinen, heiligen Gott zu ehren. Diese Lippen will Gott den Völkern geben. Nicht nur Einzelnen, nicht nur Gemeinden hier und dort. Als Völker werden sie dann vor Gott erscheinen und Ihn anrufen. „Dann“ bezieht sich auf die Zeit, wenn der Herr Sein Millennium aufrichten und von Jerusalem aus regieren wird. Dann werden sie kommen, die Völker, Ihn anrufen, ehren und Ihm dienen. Nicht nur das. Sie werden den anbetenden Juden helfen, in ihr verheißenes Land zurück zu kehren. Der Prediger Spurgeon sagte zu diesem Vers: „Aus der Ferne wird Israel in ihr Land zurückkehren, und die weit entlegenen Nationen werden sich zu dem Herrn bekehren. ‚O, lang ersehnter Tag, komm!’“

Zu der Zeit wird Israel nicht nur selbst ihren Gott und Herrn loben und als Opfergabe erfreuen. Gott selbst wird sie zum Anlass für Lobpreis werden lassen. Die Nationen werden Gott die Ehre geben wegen Israel, wie Verse 19+20 es sagen

Siehe, zu jener Zeit werde ich an denen handeln,
die dich unterdrücken. Ich werde das Hinkende retten
und das Vertriebene werde ich zusammenbringen.
Und ich werde sie zum Lobpreis und zum Namen machen
in jedem Land ihrer Schande.
In jener Zeit werde ich euch herbeiholen
und zu jener Zeit euch sammeln.
Denn ich werde euch zum Namen und zum Lobpreis machen
unter allen Völkern der Erde,
wenn ich euer Geschick vor euren Augen wenden werde,
spricht der Herr. (Elb)

Der Prophet Zephanja beschreibt Gebete der Zukunft. Es wird so sein – egal, wie es heute aussieht. Und es darf bereits jetzt so sein. Menschen aus allen Völkern, deren Herzen und Lippen gereinigt sind durch das Blut Jesu, dürfen kommen – heute, jetzt, hier – und dürfen anbeten und anrufen. Sie dürfen kommen, und dem Herrn dienen – und Er wird handeln!

Warum würden wir warten wollen? Gott erinnert uns durch seinen Propheten daran, was kommen wird. Er bestätigt uns, dass Er das Gebet reiner Lippen erhören und den Lobpreis reiner Lippen annehmen wird. Lasst uns darum jetzt schon mit geheiligten Herzen und reinen Lippen vor Ihn kommen. Lasst uns Mut fassen, Sein Angesicht suchen und erfahren, dass Er der Herr ist!