Männerabend mit Anbetung, Andacht & Abendessen!
Montag, 17. Juli 2017
Zweifler
Johannes
der Täufer saß unverschuldet im Knast und plötzlich „kam es über ihn“. Was kam
über ihn? Zweifel. Massive Zweifel, ob Jesus der verheißene Christus ist! Aber,
wie wir vorgestern gesehen haben, macht er alles richtig. Er zieht sich nicht alleine
mit sich selbst in seine Zweiflerecke zurück, sondern bringt seine Zweifel ganz
offen und ehrlich zu Jesus. Das bewahrt ihn davor, zu verzweifeln. Dann lässt
er sich von Jesus durch Gottes Wort alle Zweifel wegnehmen. Wer in
Zweifelzeiten das Wort Gottes im persönlichen Leben und im Gemeindeleben
vernachlässigt, handelt grob fahrlässig, denn er vermeidet das eine Mittel, das
Gott zur Heilung und Glaubensstärkung bestimmt hat: Sein Wort.
Am guten Schluss – zunächst ohne dass die mit
Zweifel Kämpfenden es mitkriegen, äußert er sich auch noch positiv über solche,
die ehrlich aber aufrichtig sind.
Johannes
war ein Mensch, dem Jesus in Zeiten des Zweifels helfen konnte, weil Johannes
bei Jesus Hilfe suchte. Fantastisch, wie Jesus anschließend über Johannes
redet. Er zieht nicht über Johannes her, dass der große Prophet so tief gefallen
war … dass er es doch eigentlich hätte besser wissen müssen … das Er, Jesus,
jetzt aber doch enttäuscht sei von Seinem Vorläufer. Nein! Jesus redet höcht
positiv von dem, der gerade noch an ihm gezweifelt hatte. Jesus erklärt, dass Johannes
der Täufer die Prophetie von Maleachi 3:1 erfüllt, wo Gott sagt:
»Ich sende meinen Boten vor deinem
Angesicht her,
der deinen Weg vor dir bereiten soll«.
Es
gibt nach Jesu Aussage keinen alttestamentlichen Propheten, der die Größe von Johannes
dem Täufer überragt. ‚Kein Prophet
war größer als Johannes,’ sagt Er. Das sind erhebende Worte Jesus über einen
Menschen sagt, um dessen massive Zweifel er sich gerade 5 Minuten vorher hatte
kümmern müssen. Aber so geht Jesus mit Menschen um, die von Zweifeln gequält
werden.
- Er hört sich ihre Zweifel an und kritisiert sie nicht dafür
- Er versteht sie und führt sie ins Wort Gottes
- Jesus nimmt sich Zeit für Zweifler und kümmert sich um sie
„Wo ist solch ein Gott, wie du bist?“
fragt der Prophet Micha. Und er hat Recht. Jesu Umgang mit solchen, die zweifeln, darf
jedem von uns Mut machen. Niemand muss sich irgendwelchen Zweifeln
hingeben. Wir dürfen uns Jesus hingeben. Er heilt uns von unseren
Zweifeln!
Sonntag, 16. Juli 2017
Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss
4 Denn Mordechai war hoch angesehen am Königshof und seine Macht nahm immer mehr zu.
5 So schlugen die Juden alle ihre Feinde. Sie machten sie mit dem Schwert nieder, töteten und vernichteten sie. Sie konnten mit ihren Hassern verfahren, wie sie wollten.
6 In der befestigten Oberstadt von Susa erschlugen und vernichteten die Juden 500 Mann.
7 Außerdem brachten sie Parschandata, Dalfon, Aspata,
8 Porata, Adalja, Aridata,
9 Parmaschta, Arisai, Aridai und Wajesata,
10 die zehn Söhne des Judenfeindes Haman Ben-Hammedata um. Doch ihren Besitz plünderten sie nicht.
Herr, ich bitte nicht, dass du mir deine Absicht zeigst,
sondern nur, dass du meine Schritte lenkst.
(David Wilkerson)
Predigttext heute
Esther 9:1-17
1 Es kam der 13. März, der Tag, an dem der
Erlass des Königs ausgeführt werden sollte, an dem die Feinde der Juden
hofften, über sie zu triumphieren, an dem es nun aber umgekehrt
geschah, dass die Juden ihre Hasser überwältigten.
2 An diesem Tag taten sich die Juden in
allen Städten des Reiches zusammen und gingen gegen die vor, die ihnen
schaden wollten. Niemand konnte ihnen standhalten, denn die Furcht vor
ihnen hatte alle Völker gepackt.
3 Aus Angst vor Mordechai unterstützten
auch die Fürsten in den Provinzen, die Satrapen, die Statthalter und
alle Beamten des Königs die Juden.
4 Denn Mordechai war hoch angesehen am Königshof und seine Macht nahm immer mehr zu.
5 So schlugen die Juden alle ihre Feinde. Sie machten sie mit dem Schwert nieder, töteten und vernichteten sie. Sie konnten mit ihren Hassern verfahren, wie sie wollten.
6 In der befestigten Oberstadt von Susa erschlugen und vernichteten die Juden 500 Mann.
7 Außerdem brachten sie Parschandata, Dalfon, Aspata,
8 Porata, Adalja, Aridata,
9 Parmaschta, Arisai, Aridai und Wajesata,
10 die zehn Söhne des Judenfeindes Haman Ben-Hammedata um. Doch ihren Besitz plünderten sie nicht.
11 Als man an diesem Tag dem König meldete, wie viele Männer in der Oberstadt von Susa erschlagen worden waren,
12 sagte er zur Königin Ester: "Allein im Palastbezirk haben die Juden 500 Mann erschlagen, dazu auch die Söhne Hamans. Was werden sie wohl in den anderen Provinzen des Reiches getan haben? Doch was ist deine Bitte? Sie soll dir gewährt werden! Wenn du noch einen Wunsch hast, soll er dir erfüllt werden!"
13 Da sagte Ester: "Wenn es dem König recht ist, soll es auch morgen den Juden in ganz Susa erlaubt werden, nach dem Gesetz von heute zu handeln. Außerdem soll man die zehn Söhne Hamans an den Pfahl hängen."
14 Der König befahl, so zu verfahren. Die betreffende Verordnung wurde in Susa erlassen und die zehn Söhne Hamans wurden öffentlich aufgehängt.
15 Die Juden in Susa taten sich also auch am 14. März zusammen und erschlugen 300 Mann in der Unterstadt. Doch an ihrem Besitz vergriffen sie sich nicht.
17 Auch in den Provinzen des Reiches hatten sich die Juden zusammengetan, um ihr Leben zu schützen. Sie töteten 75.000 ihrer von Hass erfüllten Feinde, doch ihren Besitz plünderten sie nicht. 18 Das geschah am 13. März. Am 14. März hatten sie Ruhe und feierten diesen Tag mit einem fröhlichen Festmahl.
12 sagte er zur Königin Ester: "Allein im Palastbezirk haben die Juden 500 Mann erschlagen, dazu auch die Söhne Hamans. Was werden sie wohl in den anderen Provinzen des Reiches getan haben? Doch was ist deine Bitte? Sie soll dir gewährt werden! Wenn du noch einen Wunsch hast, soll er dir erfüllt werden!"
13 Da sagte Ester: "Wenn es dem König recht ist, soll es auch morgen den Juden in ganz Susa erlaubt werden, nach dem Gesetz von heute zu handeln. Außerdem soll man die zehn Söhne Hamans an den Pfahl hängen."
14 Der König befahl, so zu verfahren. Die betreffende Verordnung wurde in Susa erlassen und die zehn Söhne Hamans wurden öffentlich aufgehängt.
15 Die Juden in Susa taten sich also auch am 14. März zusammen und erschlugen 300 Mann in der Unterstadt. Doch an ihrem Besitz vergriffen sie sich nicht.
17 Auch in den Provinzen des Reiches hatten sich die Juden zusammengetan, um ihr Leben zu schützen. Sie töteten 75.000 ihrer von Hass erfüllten Feinde, doch ihren Besitz plünderten sie nicht. 18 Das geschah am 13. März. Am 14. März hatten sie Ruhe und feierten diesen Tag mit einem fröhlichen Festmahl.
Im Gottesdienst benutzen wir meist die Schlachter Übersetzung.
HERZLICHE EINLADUNG ZUM GOTTESDIENS
Anbetung & Predigt
Anbetung & Predigt
Abendmahl (Teilname freiwillig)
Gemeinschaft vor und nach dem
Gottesdienst
Auf Wunsch Gebet
Einladung zum gemeinsamen Mittagessen
Beginn: 10:30 Uhr
Wir freuen uns auf Dich!
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)
57290 Neunkirchen-Zentrum
Wir freuen uns auf Dich!
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)
57290 Neunkirchen-Zentrum
Sonntagszitat:
sondern nur, dass du meine Schritte lenkst.
(David Wilkerson)
Was bedeutet es nun, an Christus zu glauben,
Freude oder Traurigkeit,
Gewinn oder Verlust,
Stärke oder Schwachheit,
Frieden oder Kampf,
Glücklichsein oder Leiden?
Beides - und das erste mitten im zweiten.
(Hans-joachim Eckstein)
Samstag, 15. Juli 2017
Zweifelst Du schon mal?
Zweifel
kennen wir alle! Zweifel sind grundsätzlich nicht schlimm. Zweifel hinterfragen
etwas. Zweifel kennen wir nicht nur im religiösen Bereich. Auch in der Justiz
gibt es „berechtigte Zweifel“ und in der Wissenschaft werden immer wieder mal
Erkenntnisse und Schlüsse der Vergangenheit angezweifelt. Aber wenn es um
überlebenswichtige Fakten geht, um soviel geht wie das ewige Leben, dann
sollten Zweifel unbedingt ausgeräumt werden.
Christen
die mit Zweifeln zu kämpfen haben, brauchen sich nicht zu schämen. Sie sind in
guter Gesellschaft. Thomas, der Jünger, der 3 Jahre mit Jesus durch die Lande
gezogen war, zweifelte an der Auferstehung Jesu, obwohl er die Ankündigung des
Todes und der Auferstehung Jesu aus Jesu Mund gehört hatte und obwohl er wohl selbst
Augenzeuge von Auferweckungen durch Jesus gewesen war. Nach der Auferstehung
waren die Jünger bereits dem lebendigen Jesus begegnet und hatten mit ihm
Gemeinschaft gehabt, geredet und gegessen. Bei Seiner Himmelfahrt heißt es
allerdings, dass einige Seiner Jünger zweifelten.
Auch
der Cousin und Vorläufer Jesu, Johannes der Täufer, kämpfte einmal mit
Zweifeln.
Johannes
kannte den Messias, er war ihm persönlich begegnet. Er hatte die gleiche Predigt wie Jesus: „Tut Buße, denn das
Himmelreich ist nahe!“ Er hatte von sich weggewiesen, auf Jesus hin
und hatte gesagt: „Siehe, das ist Gottes
Lamm, welches die Sünde der Welt trägt!“ und „Ich bin nicht würdig, Ihm (auch nur) Seine Sandalen zu öffnen!“ und „ER muss wachsen, ich aber abnehmen!“ Außerdem weigerte sich Johannes zunächst,
Jesus zu taufen, tat es dann aber aus Gehorsam heraus.
Jetzt
sitzt er im Gefängnis, weil er konsequent Gottes Botschaft gepredigt – und auch
dem König die unbequeme Wahrheit verkündigt hat. Jetzt, hier im Gefängnis,
quälen ihn Zweifel! Vielleicht hat er sich selbst Fragen gestellt wie: „Warum bin ich hier? Ich habe doch Gott
gedient!“ „Was hab’ ich falsch gemacht. Hab ich mich im Ton
vergriffen? Hätte ich royaler reden müssen?“ "Hab’ ich Gott missverstanden
und was Falsches gesagt?“ „Warum hilft Gott mir nicht? Warum besucht mich Jesus
nicht?“ „David und Salomo ging’s ganz
anders im Leben mit Gott. Warum ICH?“
So
oder anders mögen Johannes Zweifel ausgesehen haben. Eine Frage aber hatte er
mit Sicherheit. Er fragt sich: „Ist Jesus
wirklich der Messias, auf den wir gewartet haben?“ Heftig! Das ist eine
Grundsatzfrage, und Gott scheut sich nicht, diese Frage Seines Dieners in
Seinem Wort, der Bibel, offenzulegen. Wir brauchen uns nicht unserer Zweifel zu
schämen. Martin Luther sagte über Zweifel: „Ich
kann nicht verhindern, dass Vögel über meinen Kopf fliegen, aber ich kann
verhindern, dass sie dort Nester bauen.“ So dachte scheinbar auch Johannes
der Täufer, denn er macht alles richtig und verscheucht die Vögel des Zweifels.
Wie macht er das? Es ist nichts Weltbewegendes, aber etwas sehr Solides:
Zunächst
sehen wir, dass er sich nicht zurückzieht. Er macht nicht den Fehler, den so
viele Jünger Jesu machen. Sie verstehen Gottes Wort, Gottes Weg oder Gottes
Handeln nicht – und ziehen sich zurück in die Passivität und Einsamkeit. Falsch!
Johannes macht es richtig, indem er sich nicht zurückzieht, sondern aktiv wird.
Aktiv
zu werden bedeutete für Johannes, sich direkt an den zu wenden, der seine Zweifel
beheben konnte – an Jesus. Wir können entweder unsere Zweifel mit
Jesus angehen und sie zu Ihm bringen oder wir können ohne Jesus
unsere Zweifel festhalten und VER-zweifeln.
Und
schließlich lässt er sich von Jesus durch Gottes Wort (Jesaja 35+61) ermutigen
und die Zweifel beheben. Nicht Rückzug von Gottes Wort, sondern Gottes Wort
vermehrte Aufmerksamkeit schenken – das schnürt dem Zweifel die Luft ab.
Das Größte
ist, wie Jesus anschließend über den Zweifler Johannes redet. Mehr davon übermorgen.
Freitag, 14. Juli 2017
Und wer bist Du?
Ein Unglück kommt selten allein! Auch für Ekke
ging es seit geraumer Zeit bergab. Verzweifelt suchte er Möglichkeiten, ein
paar Euro zu verdienen. Nachdem sich immer wieder Türen schlossen, bewirbt er
sich im Zoo, um vielleicht beim Tierefüttern helfen zu können. Leider gab es
auch hier keine freie Stelle. Als der Personalchef allerdings die ausgesprochen
muskuläre Statue des Mannes sieht, kommt ihm eine andere Idee. „Sag mal, vor
kurzem ist unser Gorilla verstorben, der die Attraktion unseres Zoos war. Bis unser neuer Gorilla
ankommt, könnten wir Sie in ein Gorillafell stecken und Sie immitieren für eine
Weile einen Gorilla. Wir zahlen gut!“
Unser Arbeitsuchender ist so verzweifelt,
dass er zusagt. Tatsächlich, nach wenigen Stunden hat er den Dreh raus, schlägt
sich auf die Brust, rüttelt und zerrt an den Gittern des Käfigs und lockt eine
Menge Besucher an. „Vielleicht gar nicht so schlecht, der Job,“ denkt er sich. - Aber nach einigen Tagen schwingt er im Gehege
umher, verliert den Halt und landet unsanft in der Mitte des benachbarten
Löwengeheges. Der Löwe läßt zunächst einen Mordsbrüller los, bewegt sich dann
drohend auf den „Affen“ zu, der sich langsam rückwärts zur Mauer bewegt. Was
soll der arme „Affe“ tun. Ein Hilferuf würde seine Identität verraten. Als aber
der Löwe jeden Schritt des Eindringlings verfolgt, weiß sich dieser keinen Rat
als ein entsetztes “Hilfe“ hinaus zu schreien.
Postwendend kommt die genervte Antwort vom
Löwen im Flüsterton: „Halt’s Maul, du Idiot. Du bringst uns noch beide um
den Job!“
Wir schmunzeln. Ist auch so gedacht.
Schmunzeln wir auch über uns selbst? Was ist unser Kostüm, das wir uns
übergezogen haben? Im Schrank hängen viele.
Sonntags trage ich das Kirchenkostüm.
Freundliches Lächeln, eine Tat der Nächstenliebe und natürlich der regelmäßige
Besuch in der Kirche. Dass es unter dem Kostüm gar nicht so geistlich zugeht,
muss ja keinen interessieren.
Montags kommt dann das Kostüm des loyalen
Arbeiters. Manchmal stimmt das auch. Vieles erledige ich gerne; mit Vielen
arbeite ich gerne zusammen – aber einige brauch ich meinetwegen den Rest meines
Lebens nicht mehr zu sehen. Trotzdem, mein Kostüm hilft mir, zu lächeln.
Das zieht sich so durch die Woche! Wochenende!
Freizeit! Abschalten! Herrlich! Nicht alle meine Arten, abzuschalten, passen zu
meinem Sonntagskostüm. Aber mein Feierabendkostüm erlaubt mir, auch mal
abzutauchen und den Sonntag zu vergessen.
Wer bist Du? Machst Du manchmal die Erfahrung,
dass Dein Kostüm Dir Stress bereitet, ähnlich wie im Fall von „Ekke, dem
Affen?“ Klar – nicht sein zu können, wer Du bist, macht Stress! Kostüme, Masken
und Schauspielereien bringen ordentlich ins Schwitzen.
Hier ist eine gute Nachricht. Bei Gott
brauchst Du Dich nicht zum Affen zu machen. Bei Ihm kannst Du sein, der Du
bist. Gott sagt:
Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt;
darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Gnade.
(Jeremia 31:3)
Und der Psalmist betet in Psalm 139:16+17:
Du hast mich gesehen, bevor ich geboren
war. Jeder Tag meines Lebens war in deinem Buch geschrieben. Jeder Augenblick
stand fest, noch bevor der erste Tag begann. Wie kostbar sind deine Gedanken
über mich, Gott! Es sind unendlich viele.
Erspar Dir den Stress, der Dich am Ende eh
unglücklich sein läßt! Sei, wer Du bist. Offenbare Dich Gott, so wie Du bist.
Er nimmt Dich an. Er verändert und Er gibt Kraft, in Offenheit und Wahrheit und
trotzdem zufrieden auf Seinen Wegen zu leben. (w)
Donnerstag, 13. Juli 2017
Die 80/20 Regel
Ehrlich! Ich weiß
nicht mehr, wo ich das erste Mal von der 80/20 Regel gelesen habe. Aber ich
erinnere mich, dass es in machen Aussagen war, als hätte ich in einen Spiegel
geschaut.
Viele von denen,
die diesen Blog lesen, haben einen vollen Tag vor sich. Viele andere einen
vollen Tag hinter sich. Am Ende des Tages blickt man bewußt oder unbewußt
zurück und fragt sich: Was ist von meinem Arbeitspensum abgetragen? Hab ich die
Besorgungen erledigt? Habe ich den Besuch gemacht, den Anruf getätigt, die
Rechnung bezahlt, den Kunden kontaktiert, das Material verkauft, die Wäsche
gebügelt und ... und ... und.
Manche haben eine
Liste, die sie abarbeiten. Manche haben einen Kalender, in den sie ihre
notwendigen Erledigungen der Priorität nach eintragen. Andere schreiben
lediglich auf, was sie zu tun haben und tun möchten und fangen einfach mal an.
Solche kombinierten Listen von „zu tun haben und tun möchten“ sind oft endlos
(jedenfalls bei mir). Hier greift die 80/20 Regel. Nido Qubein sagt: „Nichts kann Ihrem Leben mehr Kraft
geben, als Ihre ganze Energie auf ein paar wenige Dinge (Ziele, Aktivitäten
etc.) zu konzentrieren.“ Die 80/20
Regel besagt, dass lediglich 2 von 10 Aktivitäten 80% des Erfolgs definieren.
Auf meiner langen Liste von Pflichtaufgaben und Wünschen – welches sind die 2
oder 3 Prioritäten, die mir am Ende des Tages den größten „Erfolg“ bescheren,
die mich empfinden lassen: „An diesem Tag hast Du was geschafft!“ Das mögen oft die ätzenden Aufgaben sein, die, welche
ich lieber ans Ende der Liste verschiebe. Aber es sind in der Regel die
Aufgaben, die mich voranbringen und die Arbeit erledigen. Wir machen uns selbst
was vor, wenn wir 5 unserer unwichtigeren Wunschaktivitäten erledigen und uns
dann beklagen, das wir am Tag zu nichts gekommen sind.
Martin Luther hatte mit Sicherheit volle Tage, volle Monate und Jahre.
Was dieser Mann alles in seinem Leben geschafft hat, ist bewundernswert. Den
Tag begann er mit Gebet. Wenn aber an einem Tag besonders viel anstand, dann
stand er umso früher auf. Seine Zeit mit Jesus zu Beginn jeden Tages war nicht
etwas, was gelegentlich „wichtigeren Tagesordnungspunkten“ weichen musste. „Zeit
mit Jesus“ war DER wichtigste Programmpunkt des Tages. Wenn er mehr zu tun
hatte, verbrachte er mehr Zeit im Gebet, um mehr Kraft zu haben für alle
anfallenden Anliegen. Auch der Prophet Jesaja weiß zu bezeugen:
Er weckt mich alle Morgen; er weckt mir
das Ohr,
daß ich höre wie ein Jünger. (Jesaja 50:4
Die 80/20 Regel
ist garantiert eine Hilfe für beschäftigte Menschen. Wir stehen in Gefahr, die
lange Liste von hinten anzugehen und uns in den unwichtigen Aufgaben zu
verlieren, die uns nicht wirklich weiterbringen. Aber die 80/20 Regel kann uns
auch auf anderer Ebene zum Nachdenken bringen. Wenn meine 2 Top-Aktivitäten 80%
meines Erfolgs ausmachen, wo ordne ich dann Gott ein? Welche Stellung hat er in
meinem Leben, in meinem Alltag, heute?
Selbst ein Pastor
kann seinen Herrn aus den Augen verlieren. Wenn die Aufgaben drängen und die
Stunden sich füllen ist bei jedem Nachfolger Jesu die Gefahr groß, dass die „Zeit
mit Jesus“ auf dem Rücksitz Platz nehmen muss
„Nichts kann
Ihrem Leben mehr Kraft geben, als Ihre ganze Energie auf ein paar wenige Dinge
zu konzentrieren,“ haben wir eben zitiert. Jesus und die Zeit mit Ihm ist
unerlässlich für uns Christen, um ein Leben in Kraft, Hoffnung und Bedeutung zu
erfahren. Mach die Zeit mit Jesus zu Deiner Top-Priorität an jedem Tag! (w)
Mittwoch, 12. Juli 2017
Zweifel ...
... mag ich nicht! Du wahrscheinlich auch nicht! Wir wollen es in der
Regel genau wissen. Wir sind so gesponnen. Und dennoch ist absolutes
Wissen nicht immer möglich. Man kann Theorien zwar als Wahrheit und
absolutes Wissen vermarkten (man denke nur an die Evolutionstheorie),
aber ständig neue Erkenntnisse lassen doch immer wieder berechtigte
Zweifel aufkommen. Nicht selten kommt es dann dazu, dass die bisherige
"Wahrheit" bezweifelt und neu definiert - und "absolutes Wissen"
überarbeitet und neu formuliert werden muss.
Auch wir Christen kennen Zeiten des Zweifelns. Vielleicht nicht, wenn wir gerade eine tolle Predigt gehört oder an einem Anbetungsabend teilgenommen haben. Eher in Zeiten, wenn wir müde, frustriert und "out of touch" sind mit der geistlichen Realität. Selbst die "Großen" des Glaubens kannten solche Zeiten. Dr. Martin Luther, dem es Millionen zu verdanken haben, dass sie vom Zweifeln zum Glauben gekommen sind, bekannte einmal (betreffs Anfechtungen):
"Ich kann nicht verhindern, dass die Raben über meinen Kopf hinweg fliegen. Aber ich kann verhindern, dass sie darauf Nester bauen."
Als Christ tappt man ja auch nicht immer im Dunkeln. Man hat auch nicht ständig Zweifel. Es sind bestimmte Auslöser, die Zweifel hervorrufen - und eben meistens dann, wenn wir aus dem Licht in den Schatten treten. Jemand hat einmal den guten Rat gegeben:
"Zweifle in der Dunkelheit nicht an dem, was du im Licht gesehen hast!"
Als Christen HABEN WIR Jesus erfahren - auch wenn wir Ihn momentan vielleicht nicht "spüren". Als Christen KENNEN WIR die Freude am Herrn - auch wenn unsere Herzen momentan vielleicht arm sind an Freude. Als Christen WISSEN WIR, dass unser Retter bei, um und in uns ist und lebt - auch wenn Er momentan Welten weg zu sein scheint.
David kennt das - und stellt sich im Glauben gegen seine Zweifel:
"Und wenn ich auch wanderte durchs Tal des Todesschattens,
so fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir;
dein Stecken und dein Stab, die trösten mich." (Psalm 23:4)
Zweifel sind Anfechtungen, durch die der Feind uns versucht und die Gott zulässt, um uns zu stärken. Satan versuchte die ersten Menschen durch Zweifel: "Hat Gott wirklich gesagt …?" Gott ließ es zu um den Menschen die Möglichkeit zu geben, ihre Liebe zum Schöpfer zu bestätigen. Sie vermurksten es. Anstatt sich zu erinnern, was Gott gesagt hatte, anstatt der Anfechtung durch Sein Wort zu begegnen, gab man den Zweifeln Raum - und sündigte. Nicht der Zweifel war die Sünde, sondern die positive Reaktion darauf. Niemand muss verzweifeln an seinen Zweifeln. Niemand muss sich schuldig fühlen für seine Fragen. Wenn die Fragen kommen, sollten wir die Antworten dort suchen, wo die ewige Wahrheit zu finden ist: Im Wort Gottes. Wenn in Zeiten der Dunkelheit die Zweifel kommen, sollten wir uns erinnern, dass sie keine Berechtigung haben. Wir haben die Wahrheit im Licht erkannt und wollen in der Dunkelheit nicht daran zweifeln.
Bleib dran! Es gibt keinen Tunnel ohne Ende! (w)
Heute Abend in unserem Jüngerschaftstreffen (Bibelstunde) geht es u.a. um die Frage, wie Jesus mit solchen umgeht, die mit Zweifeln kämpfen - auch mit Zweifel an Ihm. Komm, verbring etwas Zeit mit Jesus, mit uns und mit Gottes Wort. Es wird Dir gut tun - und Deinen Zweifeln schlecht!
Auch wir Christen kennen Zeiten des Zweifelns. Vielleicht nicht, wenn wir gerade eine tolle Predigt gehört oder an einem Anbetungsabend teilgenommen haben. Eher in Zeiten, wenn wir müde, frustriert und "out of touch" sind mit der geistlichen Realität. Selbst die "Großen" des Glaubens kannten solche Zeiten. Dr. Martin Luther, dem es Millionen zu verdanken haben, dass sie vom Zweifeln zum Glauben gekommen sind, bekannte einmal (betreffs Anfechtungen):
"Ich kann nicht verhindern, dass die Raben über meinen Kopf hinweg fliegen. Aber ich kann verhindern, dass sie darauf Nester bauen."
Als Christ tappt man ja auch nicht immer im Dunkeln. Man hat auch nicht ständig Zweifel. Es sind bestimmte Auslöser, die Zweifel hervorrufen - und eben meistens dann, wenn wir aus dem Licht in den Schatten treten. Jemand hat einmal den guten Rat gegeben:
"Zweifle in der Dunkelheit nicht an dem, was du im Licht gesehen hast!"
Als Christen HABEN WIR Jesus erfahren - auch wenn wir Ihn momentan vielleicht nicht "spüren". Als Christen KENNEN WIR die Freude am Herrn - auch wenn unsere Herzen momentan vielleicht arm sind an Freude. Als Christen WISSEN WIR, dass unser Retter bei, um und in uns ist und lebt - auch wenn Er momentan Welten weg zu sein scheint.
David kennt das - und stellt sich im Glauben gegen seine Zweifel:
"Und wenn ich auch wanderte durchs Tal des Todesschattens,
so fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir;
dein Stecken und dein Stab, die trösten mich." (Psalm 23:4)
Zweifel sind Anfechtungen, durch die der Feind uns versucht und die Gott zulässt, um uns zu stärken. Satan versuchte die ersten Menschen durch Zweifel: "Hat Gott wirklich gesagt …?" Gott ließ es zu um den Menschen die Möglichkeit zu geben, ihre Liebe zum Schöpfer zu bestätigen. Sie vermurksten es. Anstatt sich zu erinnern, was Gott gesagt hatte, anstatt der Anfechtung durch Sein Wort zu begegnen, gab man den Zweifeln Raum - und sündigte. Nicht der Zweifel war die Sünde, sondern die positive Reaktion darauf. Niemand muss verzweifeln an seinen Zweifeln. Niemand muss sich schuldig fühlen für seine Fragen. Wenn die Fragen kommen, sollten wir die Antworten dort suchen, wo die ewige Wahrheit zu finden ist: Im Wort Gottes. Wenn in Zeiten der Dunkelheit die Zweifel kommen, sollten wir uns erinnern, dass sie keine Berechtigung haben. Wir haben die Wahrheit im Licht erkannt und wollen in der Dunkelheit nicht daran zweifeln.
Bleib dran! Es gibt keinen Tunnel ohne Ende! (w)
Heute Abend in unserem Jüngerschaftstreffen (Bibelstunde) geht es u.a. um die Frage, wie Jesus mit solchen umgeht, die mit Zweifeln kämpfen - auch mit Zweifel an Ihm. Komm, verbring etwas Zeit mit Jesus, mit uns und mit Gottes Wort. Es wird Dir gut tun - und Deinen Zweifeln schlecht!
Dienstag, 11. Juli 2017
Der Notfallknopf
In unserer immer älter werdenden Gesellschaft werden immer
mehr Hilfsmittel geschaffen, die unseren Alten in Notsituationen helfen sollen.
Dazu gehört der Notrufknopf, der hauptsächlich als Halskette oder Armband
erhältlich ist. Allerdings: Der Notrufknopf ist nur nützlich, wenn man ihn
benutzt!
Kürzlich besuchte ich eine alte Dame, die auch einen solchen
Notrufknopf besitzt. Benutzt hat sie ihn noch nie. Einmal war es ihr zu
peinlich, weil ja dann mitten in der Nacht die Nachbarn durch den Notarztwagen
aufgeweckt werden. Beim zweiten Mal meinte sie: „Wenn dann die erste Kontaktperson kommt, wollen die gleich den Notarzt
rufen. Aber ich kann ja noch atmen!“
„Tja,“ war meine
Antwort, „für diese Situation – wenn man
noch Atmen kann – ist der Notruf gedacht. Wer erstickt ist, braucht ihn nicht
mehr!“
Wir schütteln den Kopf über Menschen, denen die Mittel zur
Verfügung stehen, die aber aus falsch verstandener Rücksicht die angebotene
Hilfe nicht annehmen möchten. Schütteln müssen wir den Kopf über uns selbst!!!
Denn wir handeln nicht anders!
Gott im Himmel bietet uns Seine Hilfe an. Den himmlischen Notfallknopf
hat Er uns durch Gebet gegeben. Aber bitten wir Ihn? – Ich rede von mehr als von
einem Stoßgebet.
Gott im Himmel sagt, dass Er die Gebete erhören wird, die –
und seinen es nur 2 oder 3 Beter – in einer Gebetsgemeinschaft gesprochen
werden. Aber sicher sind es weit über 90% der Christen, die diesen Notknopf
Gottes ungenutzt lassen. Woran liegt es? Sind unsere Nöte nur Wünsche und kein
wirklichen Nöte? Sind sie zu unwichtig, dass wir mit Jesus darüber reden – sei es
alleine, aber auch in Gemeinschaft mit anderen? Ist unser Vertrauen zu Jesus so
gering, dass wir Seine Verheißung für nicht glaubwürdig halten? Irgendworan muss
es ja liegen, dass in vielen – vielleicht den meisten – Gemeinden die Gebetsstunden
nicht mehr existieren. Und die Folgen sind ähnlich tragisch wie bei den Alten,
die ihren Notfallknopf nicht benutzen. Wir tragen unsere Nöte, bis dass wir
zusammenbrechen, obwohl wir die Einladung haben, sie abzugeben und tragen zu
lassen.
„Ihr habt nichts, weil ihr nicht bittet“ sagt Gott durch Jakobus 4:2.
Lasst uns das ändern. Was könnte Gott tun, wenn wir Ihm
zutrauen, was Er sagt, dass Er es kann und auch tun will! Lasst uns den
himmlischen Notfallknopf nutzen. Der ist im Übrigen nicht nur für Notfälle. Es
ist der Kontakt zum Himmel und unser Herr wartet nur darauf, dass wir ihn
nutzen.
Meine persönliche Erfahrung ist, dass das Gebet in Gemeinschaft
oft hilft, Zeit mit Gott zu verbringen. Nutz die Gemeinschaft mit anderen, die
die gleichen Nöte, ähnliche Nöte oder auch ganz andere Lasten haben. Nutz den himmlischen
Notfallknopf, den Gott Dir (bereits) gegeben hat. Wie viel Segen bleibt „unabgerufen“,
weil wir aus den unterschiedlichsten Gründen Gottes Notfallknof für uns
vernachlässigen. Was könnte (immer noch) in unserer Welt geschehen, wenn wir
den Knopf ab heute wieder häufiger drücken würden!
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