... mag ich nicht! Du wahrscheinlich auch nicht! Wir wollen es in der
Regel genau wissen. Wir sind so gesponnen. Und dennoch ist absolutes
Wissen nicht immer möglich. Man kann Theorien zwar als Wahrheit und
absolutes Wissen vermarkten (man denke nur an die Evolutionstheorie),
aber ständig neue Erkenntnisse lassen doch immer wieder berechtigte
Zweifel aufkommen. Nicht selten kommt es dann dazu, dass die bisherige
"Wahrheit" bezweifelt und neu definiert - und "absolutes Wissen"
überarbeitet und neu formuliert werden muss.
Auch wir Christen
kennen Zeiten des Zweifelns. Vielleicht nicht, wenn wir gerade eine
tolle Predigt gehört oder an einem Anbetungsabend teilgenommen haben.
Eher in Zeiten, wenn wir müde, frustriert und "out of touch" sind mit
der geistlichen Realität. Selbst die "Großen" des Glaubens kannten
solche Zeiten. Dr. Martin Luther, dem es Millionen zu verdanken haben,
dass sie vom Zweifeln zum Glauben gekommen sind, bekannte einmal
(betreffs Anfechtungen):
"Ich
kann nicht verhindern, dass die Raben über meinen Kopf hinweg fliegen.
Aber ich kann verhindern, dass sie darauf Nester bauen."
Als Christ tappt man ja auch nicht immer
im Dunkeln. Man hat auch nicht ständig Zweifel. Es sind bestimmte
Auslöser, die Zweifel hervorrufen - und eben meistens dann, wenn wir aus
dem Licht in den Schatten treten. Jemand hat einmal den guten Rat
gegeben:
"Zweifle in der Dunkelheit nicht an dem, was du im Licht gesehen hast!"
Als
Christen HABEN WIR Jesus erfahren - auch wenn wir Ihn momentan
vielleicht nicht "spüren". Als Christen KENNEN WIR die Freude am Herrn -
auch wenn unsere Herzen momentan vielleicht arm sind an Freude. Als
Christen WISSEN WIR, dass unser Retter bei, um und in uns ist und lebt -
auch wenn Er momentan Welten weg zu sein scheint.
David kennt das - und stellt sich im Glauben gegen seine Zweifel:
"Und wenn ich auch wanderte durchs Tal des Todesschattens,
so fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir;
dein Stecken und dein Stab, die trösten mich." (Psalm 23:4)
Zweifel
sind Anfechtungen, durch die der Feind uns versucht und die Gott
zulässt, um uns zu stärken. Satan versuchte die ersten Menschen durch
Zweifel: "Hat Gott wirklich gesagt …?" Gott ließ es zu um den Menschen
die Möglichkeit zu geben, ihre Liebe zum Schöpfer zu bestätigen. Sie
vermurksten es. Anstatt sich zu erinnern, was Gott gesagt hatte, anstatt
der Anfechtung durch Sein Wort zu begegnen, gab man den Zweifeln Raum -
und sündigte. Nicht der Zweifel war die Sünde, sondern die positive
Reaktion darauf. Niemand muss verzweifeln an seinen Zweifeln. Niemand
muss sich schuldig fühlen für seine Fragen. Wenn die Fragen kommen,
sollten wir die Antworten dort suchen, wo die ewige Wahrheit zu finden
ist: Im Wort Gottes. Wenn in Zeiten der Dunkelheit die Zweifel kommen,
sollten wir uns erinnern, dass sie keine Berechtigung haben. Wir haben
die Wahrheit im Licht erkannt und wollen in der Dunkelheit nicht daran
zweifeln.
Bleib dran! Es gibt keinen Tunnel ohne Ende! (w)
Heute Abend in unserem Jüngerschaftstreffen (Bibelstunde) geht es u.a. um die Frage, wie Jesus mit solchen umgeht, die mit Zweifeln kämpfen - auch mit Zweifel an Ihm. Komm, verbring etwas Zeit mit Jesus, mit uns und mit Gottes Wort. Es wird Dir gut tun - und Deinen Zweifeln schlecht!
Mittwoch, 12. Juli 2017
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