„Ich habe wahrhaftig fröhliche Christen nur an drei Orten gefunden: In der Bibel, in der Untergrundkirche und im Gefängnis.“ (Richard Wurmbrand)

Dienstag, 24. Juli 2012

NASA: Schicksal und Ende der Erde besiegelt!

Es ist noch nicht lange her, dass die Schreckensmeldung durch die Medien ging:

„Das Schicksal unserer Heimatgalaxie ist besiegelt: Die Milchstraße wird mit der benachbarten Andromeda-Galaxie zusammenstoßen und dabei völlig umgekrempelt“

Das Weltraumteleskop Hubble hatte laut NASA in Washington Messungen vorgenommen und sie zur Erde geschickt. Sangmo Tony Sohn vom Space Telescope Science Institute (STScI) in Baltimore (USA) ist trotz der Katastrophenmeldung erleichtert, dass nun endlich ein klares Zukunftsbild gezeichnet ist. Hubble hat nach einem Jahrhundert der Spekulationen endlich Fakten geschaffen. Mit 400 000 km/h auf Kollisionskurs, werden die zwei Galaxien beim Zusammenprall zu einer elliptischen Galaxie verschmelzen. Dabei dürfen wir darauf hoffen, dass unser Sonnensystem in dieser Verschmelzung nicht zerstört, sondern lediglich an einen völlig neuen Platz am Galaxienrand verpflanzt wird. Puh! Glück gehabt! Und noch ein Quäntchen Gutes ist zu vermelden: Es wird nicht mehr in 2012 geschehen, sondern erst in vier Milliarden Jahren!

Und jetzt will ich die Katze aus dem Sack lassen. Natürlich, ich kann mich irren, aber ich glaube nicht, dass es so lange dauern wird mit dem Schicksal der Erde. Wie oft habe ich dankbar festgestellt, an einem Ort zu wohnen, in dem Überschwemmungen, Erdbeben, Tornados und viele andere Naturkatastrophen nicht vorkommen. Man fühlt sich sicher. Die Erde wird sich weiter drehen, die Sonne weiter scheinen wie bisher – zumindest ungefähr so!

Andererseits – es sei denn man steckt den Kopf in den Sand – stellt jeder denkende Mensch fest, dass die Erde unkontrollierbarer wird, unregierbarer und unberechenbarer.

Europa kämpft seit Jahren mit kleinen und großen Wirtschaftskrisen. Momentan scheint niemand mehr ernsthaft optimistisch. In Griechenland, Spanien und Italien schon gar nicht.

Polen erfährt ungewöhnliche Wetterkatastrophen mit Tornados, die Tod und Zerstörung bringen. Tornados nehmen auch in Deutschland zu und die Medien berichten, dass die Klimaprognosen unsicherer werden.

Bauern stöhnen über den Dauerregen im Sommer, der die Heuernte ernsthaft gefährdet. In einigen Bundesländern rechnet man mit einem Ausfall der Weizenernte von bis zu 50% durch Wühlmäuse. Von katastrophalen Ausmaßen ist die Rede.

Dem gegenüber leidet der größte Getreideexporteur der Welt, die USA, unter großer Dürre und katastrophaler Hitze mit Ausmaßen, die es seit Beginn der Wetteraufzeichnungen nicht gegeben hat.

Es trifft nicht nur Europa und die USA. Von Extremwetter, das weltweit die Menschen plagt ist die Rede. All diese erwähnten Fakten gehören eher zu den „milden Katastrophen“, wenn es so etwas überhaupt gibt. Tsunamis, Erdbeben, Überschwemmungen, Kriege und menschliches Elend sind hier gar nicht erwähnt. Ebenso wenig wie die Verrohung der Menschheit, der Abbau der Menschenrechte und Menschenwürde weltweit.

Jesus sagt all diese Geschehnisse voraus als Wetterleuchten, die darauf hinweisen, dass Seine Rückkehr zur Erde nahe ist. Wir können darüber lachen oder es ignorieren. Oder wir können uns sinnvoll darauf vorbereiten. Wie? Klick hier!

JESUS KOMMT WIEDER! BIST DU BEREIT!

Montag, 23. Juli 2012

Konzentration aufs Wichtigste (Matthäus 18:1-20)

Der Herr hat Sein Reich nie auf einer Hierarchie aufgebaut. Er ruft Menschen, Sein Reich zu suchen, ruft sie zur Buße und hinein zu gehen und beschreibt es als wunderschönen Platz, der es wert ist, alles andere dafür aufzugeben. Aber Gott hat keine Hierarchie der Bewohner Seines Reiches geschaffen. Das war nicht wichtig. Zumindest nicht für Ihn.

Für seine Nachfolger schien das allerdings wichtig. Sie wollten Bosse sein. Ich frage mich, auf was sie ihre Platzierung in der himmlischen Rangliste wohl gestützt haben. Haben Petrus, Johannes und Jakobus eine besondere Nähe zu Jesus geltend gemacht? Hat Andreas sich was auf seine Beziehung zu Petrus eingebildet? Behauptete einer von ihnen, besondere Wunder getan zu haben, als sie im Namen Jesu unterwegs waren? Irgendwelche Argumente müssen sie doch gehabt haben. Allerdings verdampften alle ihre tollen Argumente, als Jesus Seine Kriterien nannte: Umkehr und kindlichen Glauben!

Nicht offensichtliche, herausragende, sichtbare Kriterien sind die wichtigen, sondern die, die leicht übersehen werden. Wir wissen bereits, dass Kinder bei den Jüngern nicht oben auf der Liste der Bevorzugten standen. Selbst heute sind Kinder in vielen Kulturen "kleine Nichtigkeiten", die ignoriert oder zurückgewiesen werden. Aber das „gewisse Etwas“ des kindlichen Charakters, nämlich Demut, ist in Gottes Reich von wesentlicher Bedeutung. Nicht für Ränke im Reich Gottes, sondern für den Eintritt grundsätzlich. Wie erschreckend verkehrt lagen die Jünger mit ihren Bestrebungen und Argumenten.

Matthäus 18:8-10 zeigt, dass Gottes Blickpunkt und Betonung oft ganz anders gesetzt sind als unsere. Hier heißt es:

Wenn aber deine Hand oder dein Fuß 
für dich ein Anstoß zur Sünde wird,
so haue sie ab und wirf sie von dir!
Es ist besser für dich, daß du lahm oder verstümmelt 
in das Leben eingehst,
als daß du zwei Hände oder zwei Füße hast 
und in das ewige Feuer geworfen wirst.

Welche Betonung legen wir heute auf Gesundheit und körperliche Unversehrtheit. Beides ist auch wünschenswert! Aber der Schwerpunkt, den Jesus setzt, liegt woanders. Er betont geistliche Vollständigkeit, spirituelle Reinheit. Jesus lehrt: „Besser verkrüppelt als verurteilt.“ "Besser blind als brennen." Jesus sagt das keineswegs, um zur Verstümmelung aufzufordern. Er sagt es, um unseren Blickpunkt zu korrigieren und um die Notwendigkeit Heiligkeit zu betonen.

Schließlich erzählt Jesus die Geschichte von den 99+1 Schafen. Ja, die Geschichte macht Sinn - vor allem, weil wir das positive Ende kennen. Wir wissen, dass der Hirte das verlorene Schaf findet, es zurück zur Herde führt und alle waren glücklich und zufrieden.
Aber 99 Schafe in einem Land alleine zu lassen, wo es Löwen und Bären gab, wo Diebe umherschlichen – und sich zu Fuß zu entfernt, um ein verlorenes Schaf suchen - das hätte nicht unbedingt unsere Zustimmung gefunden: (Wenn der Hirte uns gefragt hätte.)
Wir hätten den 99 Schafen wohl mehr Wert zugemessen, als unser Herr es tat.

Diese Verse lehren uns, zu überdenken, was wirklich wichtig ist. Was uns sehr wichtig sein könnte, mag irrelevant sein für Gott. Gott hat Seine eigenen Werte, die Er uns in Seinem Buch zeigt. Konzentration auf etwas, das Gott nicht wichtig ist, wird sich als Verschwendung von Aufwand, Zeit und Ressourcen erweisen. Lasst uns vom Herrn lernen, was Seine Prioritäten sind Sein Wichtigstes an oberste Stelle setzen!

Samstag, 21. Juli 2012

"Wegen DEM!"

Erinnern wir uns? In unseren Kindheitstagen war das Leben eigentlich unbeschwerter. Keine Rechnungen zu bezahlen! Für keine Prüfungen zu lernen! Keinen Ärger über Benzinpreiserhöhungen! Keine Überstunden! Keine langwierigen Preisvergleiche. Alles war einfacher. Na gut, fast alles! Manchmal gab’s Streit mit Schwesterchen oder Brüderchen, vielleicht auch schon mal mit Nachbars Kindern. Wenn dann die Tränen flossen und das Geschrei groß war, dann kamen Mama oder Papa herbeigeeilt, erkundigten sich was geschehen war, verstanden vor lauter Geschluchze kein einziges Wort, fragten aber dennoch mit gespielter Empörung: „Wie kam das denn?“  Durch die Tränen hindurch, mit nasser Hand und laufender Nase wurde dann in Richtung des vermeintlichen Übeltäters gezeigt und geschluchzt: „Wegen DEM!“

Eine lange Liste für „Wegen DEM!“ könnte man über Jesus schreiben:

Wir haben keine Furcht mehr – wegen JESUS!
 „Seid getrost, ich bin's; fürchtet euch nicht!“ (Mathhäus 14:27)

Wir haben große Freude – wegen JESUS!
Auch ihr nun habt jetzt zwar Traurigkeit; aber ich werde euch wiedersehen, und euer Herz wird sich freuen, und eure Freude nimmt niemand von euch. Freut euch im Herrn allezeit; abermals sage ich: Freut euch! (Johannes 16:23 + Philipper 4:4)
  
Wir erfahren Gottes Verheißungen – wegen JESUS!
Denn alle Zusagen Gottes haben sich in ihm erfüllt. Und auf das, was Christus für uns getan hat, antworten wir zur Ehre Gottes mit Amen. (2 Korinther 1:20)

Wir haben ein reines Gewissen – wegen JESUS!
Vielmehr bitten wir Gott darum, uns ein reines Gewissen zu schenken. Und das ist möglich geworden, weil Jesus Christus auferstanden ist. (1 Petrus 3:21)

Wir haben keine Anklage mehr gegen uns – wegen JESUS!
Gott hat den Schuldschein, der uns mit seinen Forderungen so schwer belastete, eingelöst und auf ewig vernichtet, indem er ihn ans Kreuz nagelte. (Kolosser 2:14)

Wir haben ein Zuhause im Himmel – wegen JESUS!
Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen; wenn nicht, so hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, um euch eine Stätte zu bereiten. (Johannes 14:2)

Wir haben freien Zugang zu Gott – wegen JESUS!
Jetzt können wir zu jeder Zeit furchtlos und voller Zuversicht zu Gott kommen, weil wir an ihn glauben. (Epheser 3:12)

Wir haben ALLEN Grund, Ihm Tag und Nacht zu danken – wegen  JESUS!
Durch ihn (Jesus) lasst uns nun Gott beständig ein Opfer des Lobes darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen! (Hebräer 13:15)

Was für ein Privileg, JESUS zu kennen, "Wegen DEM! Nicht Tränen, Schmerzen und Leid. Nein! Wir dürfen Seinen Segen kennen und schmecken und zu Ihm gehören!

Freitag, 20. Juli 2012

Heute beginnt …

Heute beginnt eine internationale Aktion, an der sich ungezählte hingegebene Christen beteiligen, die Gottes Anliegen zu ihrem eigenen machen. Gottes Anliegen wird in Habakuk 2:14 erwähnt:

Denn die Erde wird erfüllt werden 
von der Erkenntnis der Herrlichkeit des Herrn,
gleichwie die Wasser den Meeresgrund bedecken.

Von der Erfüllung dieses Anliegen sind wir heute noch meilenweit entfernt. Den meisten Christen macht das nicht viel aus. Sie müssen nicht mehr besorgt sein um ihre eigene Seele, sie sind aber auch nicht besorgt um Tausende verlorener Seelen um sie herum oder die Milliarden Seelen bis an die Enden der Erde. Wir sind meilenweit entfernt von der Erfüllung des Anliegens Jesu. Anders ausgedrückt: Wir sind heute noch über 7000 Volksgruppen weit entfernt. Über 2.800.000.000 (2,8 Mrd) Menschen, die noch als „unmissioniert“ gelten, als unerreicht. Die meisten leben im 10/40 Fenster, einem Ländergürtel, in dem vor allem hinduistische, buddhistische und islamische Volksgruppen beheimatet sind, meist ohne reale Chance, jemandem kennen zu lernen, der ihnen das Evangelium erklärt.


Vom 20. Juli bis zum 18. August 2012 sind 1,4 Milliarden Moslems weltweit aufgerufen, während des Tages von Essen, Trinken, Genussmittel und Sex zu fasten. In dieser Zeit suchen viele Moslems eine Begegnung mit Gott (auch wenn viele Nichtmoslems das nicht wahrhaben wollen). Und manche machen Kontakt.

Damit dies geschieht, gibt es seit vielen Jahren die weltweite Initiative „30 Tage Gebet“. Tausende Christen rund um den Globus beten, dass Moslems zu diesem „Kontakt“ kommen. Und Gott erhört! Manche sind offen für Gespräche mit Christen. Andere beginnen, in den „heiligen Büchern“ zu lesen, zu denen auch die Bibel gehört. Wieder andere haben Träume oder Visionen von Jesus und machen sich auf die Suche nach ihm.

Andererseits versucht Gottes Gegenspieler, die Anhänger des Islam immer tiefer in ihre Religion und hinein in die Hoffnungslosigkeit zu ziehen. Ab heute ist es wieder soweit. Der Kampf intensiviert sich – und die viele tausend Beter arbeiten mit. Arbeiten mit, dass Gott an Herzen wirkt, dass Er Moslems aus der Finsternis ins Licht führt und dadurch Seinen Namen verherrlicht. Mach Gottes Anliegen zu Deinem! Hab Teil an der Arbeit des Herrn! Nimm Deinen Platz ein in Seiner Truppe! Betest Du mit?

Hilfreiche Links:
30 Tage Gebet – Editorial: hier
30 Tage Gebet – downloads: hier

Materialien über Islam:
Minikurs Islam:  hier
Apologetik:  hier

Donnerstag, 19. Juli 2012

Albert Collins und Maleachi

Albert Collins, Blues Legende der 1970 und 80ger Jahre hatte einen Hit mit dem Titel: „If you love me like you say why do you treat me like you do?“ “Wenn du mich so liebst, wie du behauptest, warum behandelst du mich dann so, wie du es tust?”

Das ist eine Frage, die ich von meiner Frau lieber nicht hören möchte. Sie erinnert mich an eine Begebenheit, von der ich kürzlich hörte.

Ein Mann, der mit dem Glauben nichts am Hut hat, macht eine Beobachtung, die, seines Erachtens, unchristlich war. Ohne lange zu zögern geht er auf den Beteiligten zu und stellt ihm unverblümt die Frage: „Sind Sie Christ?“, die der Angesprochene positiv, allerdings erstaunt beantwortet. „Nun,“ meint der Beobachter, wie Sie sich da gerade verhalten haben, das war nicht gerade christlich.

Als mir diese Begebenheit erzählt wurde, war ich doch ein wenig überrascht. Mir wurde neu bewusst, wie sehr wir Christen beobachtet werden. Und recht so! Unser Leben (neben unseren Worten) soll eine Herausforderung zum Glauben sein für Menschen, die Jesus nicht kennen. Aber zu oft hat Albert Collins mit seiner Frage recht: Wenn du das Eine sagst, warum tust du dann das Andere? Bereits im 19. Jahrhundert hat der Philosoph Friedrich Nietzsche gesagt: „Erlöster müssten die Christen aussehen, wenn ich an ihren Erlöser glauben sollte.“ So etwas hört man nicht gerne, aber haben solche Worte nicht oft ihre Berechtigung?

Die Frage, die Collins in seinem Lied verarbeitet, hat bereits der Prophet Maleachi als Anklage an die Priester seiner Zeit gerichtet mit den tragischen Worten:

„Ihr seid schuld, dass viele im Gesetz zu Fall gekommen sind!“
(Maleachi 2:8)

Priester hatten die Verantwortung, dass ihre Worte und Werke miteinander harmonieren sollten. Das war bei den Angesprochenen nicht der Fall. Allerdings zeigt der Prophet auch am positiven Beispiel vergangener Priestergenerationen auf, wie es eigentlich hätte sein sollen und wie es am Anfang des Priesterdienstes auch mal war:

„Viele brachte er (der Priester nach Gottes Herzen) zur Umkehr von der Missetat!“ (Maleachi 2:6)
Da Priester Gottes im Neuen Testament keine Elite mehr sind wie im Alten Testament, müssen sich alle Jesus-Jünger fragen: Zu welcher Kategorie Priester gehöre ich eigentlich? Gehöre ich zu denen, die viel reden und wenig tun, die in kraft- und geistloser Routine die Fassade aufrecht erhalten – oder gehöre ich zu denen, die ihren Worten Taten folgen lassen?

Maleachi 2:2 zeigt uns den Knackpunkt: Bei der ersten Kategorie Priester ist Glaube, Nachfolge und Dienst zur lauwarmen Gewohnheit geworden. Das Wort Gottes wird vernachlässigt und neu interpretiert und alle Geistes – Kraft geht verloren. Die zweite Kategorie Priester ist mit dem Herzen dabei. Leben, Frieden und Frucht ist ihnen verheißen.

Mein Leben mit Jesus soll raus aus allen festgefahrenen Furchen, hinein in geistgefüllte Hingabe und erfüllenden Dienst. Das bringt bleibende Frucht für Jesus, Ehre für Ihn und Freude für Ihn und für mich. Gemäß 1. Petrus 2:9 gehören Du und ich als Jünger Jesu zu einem königlichen Priestertum, berufen und begabt, Ihn zu verkündigen. Das zu erfahren wünsche ich Dir und mir in dieser Woche!

„Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk des Eigentums, damit ihr die Herrlichkeiten (Tugenden, Vollkommenheiten) dessen verkündet, der euch aus der Finsternis berufen hat zu seinem wunderbaren Licht.“ (1 Petrus 2:9)

Mittwoch, 18. Juli 2012

Billig & Teuer

Heute morgen in unserer Familienandacht kam ein Gedanke in dem Andachtsbuch vor, der mir im Gedächtnis geblieben ist: „billig und gleichzeitig teuer.“ Zunächst meint man, dies sei ein Oxymoron, ein Widerspruch in sich selbst. Wenn man durch die Geschäfte schlendert, sieht man auch nur Waren, die entweder billig sind oder teuer. Beides zusammen gibt es nicht.

Im geistlichen Bereich findet man das schon. Die Bibel sagt es und das Leben beweist es.

Mancher Weg erscheint dem Menschen richtig, aber zuletzt führt er ihn doch zum Tod. (Sprüche 14:12)

Geht hinein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der zur Verdammnis führt, und viele sind's, die auf ihm hineingehen. (Matthäus 7:13)

Hier werden Wege beschrieben, die recht und billig zu sein scheinen. Die Masse bewegt sich auf diesen Wegen. Sie können also keine verwerfliche Billigware sein. Aber sie sind einfach zu gehen. Ohne große Anstrengung, ohne Kratzer zu bekommen, ohne groß aufzufallen. Einfach der Masse folgen, sich treiben lassen. Angenehm! Billig! Recht so!

Allerdings das Ende dieser Massenbewegung, das Ziel dieser angenehmen, billigen Schnellstraßen ist teuer. Die Bibel nennt uns die Mautgebühr: Tod und Verderben! DAS IST TEUER!

Bis heute leben die meisten Menschen mit der Einstellung, die breiten Schnellstraßen des Lebens seien die billigste Variante, mit möglichst viel Spaß zum Ziel zu kommen. Leider mischt sich viel Christenvolk unter die Massen, ohne sich die Konsequenzen bewusst zu machen.

Davids Ehebruch mit Bathseba und der anschließende Auftragsmord an ihrem Ehemann waren für den König eine billige Handlung. Es bedurfte nicht mehr als ein paar Boten, (vielleicht ein paar Gläser Wein) einen Brief – und schon war alles erledigt. Das war billig. Allerdings hatte er eine Ehe ruiniert, einen Menschen auf dem Gewissen, ein gezeugtes Kind, dass seinen ersten Geburtstag nicht miterlebte und Tränen, Tränen und nochmals Tränen. Das war TEUER! (Davids Ehebruch ist nur ein Beispiel von vielen. Andere wären z.B. Eva, Mose oder Samson)

Ob es vor- oder außerehelicher Sex, Drogen oder Alkohol, Lügen oder unfreundliche Worte, Streit oder Grollen oder sonst eine Sünde ist – Sünde scheint zunächst immer billig. Das Ergebnis hingegen ist TEUER! Wie der Wurm, der dem Fisch wie ein billiger Schnellimbiss erscheint – und ihm schließlich das Leben kostet.

Sünde kostet. Sie scheint billig – und wird in Satan’s Discounter auch immer als Blickfang und Schnäppchen auf der ersten Seite angepriesen. Aber sie zerstört. Sie zerstört Familien, sie zerstört unsere Freude am Herrn, unsere Liebe, unseren Frieden zu Hause und im Herzen – einfach alles, was es zu zerstören gibt, denn der Anbieter ist ein Durcheinanderbringer.

Lasst uns daran denken, wenn der Versucher kommt. Sünde erscheint zunächst   billig   wie ein Schnäppchen, am Ende kommt sie uns aber   TEUER!   zu stehen!                               (Whg.v.20.3.10)

Dienstag, 17. Juli 2012

Wo der König regiert ...

Wenn Du die biblische Grundlage für die folgenden Gedanken erst nachlesen möchtest, lies Jesaja 60! Aus dem Text geht folgendes hervor:

WO JESUS, DER KÖNIG REGIERT ...

Wo König Jesus regiert, ist Licht
Dies wird in gewaltigen Ausmaßen sein, wenn Er im 1000jährigen Reich regieren wird. Wer Jesus nachfolgt, darf bereits in diesem Leben hineinschmecken! Jesus ist das Licht der Welt, das die Finstern. in uns besiegt. Das kann jeder bereits jetzt in dieser Stunde erfahren!

Wo König Jesus regiert ist Freude
Um Freude für Israel und die Nationen geht es mehrmals im Text. Wer Hand in Hand mit Jesus lebt, hat eine Grundlage der Freude! Zwar ist sein Reich auf Erden noch nicht aufgerichtet, in den Herzen Seiner Kinder aber sehr wohl!

Wo König Jesus regiert ist Reichtum – in zweifacher Hinsicht
Reichtum, den man empfängt und Reichtum, den man gibt
Das auf Geld oder materielle Güter zu begrenzen ist kurzsichtig. Gott hat uns soviel mehr gegeben als materielle Güter: Talent, Intelligenz, Aussehen, Charakter, Persönlichkeit, Frucht des Geistes und ... und ... und.  Auch all das ist Reichtum, den wir empfangen haben und Ihm zurück geben, damit Er es einsetzen kann für Sein Reich!

Wo König Jesus regiert, geht es um SEINE Herrlichkeit
Ja, die Nationen kommen nach Israel und bringen ihre Güter dem Volk. Aber sie bringen es „für den Namen des Herrn“ (9)
Das belehrt uns: Was wir sind und haben, tun und lassen ist für den Herrn! (Kolosser 3:16):

„Und was immer ihr tut in Wort oder Werk, das tut alles
im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.”

Wo König Jesus regiert, wird Er gepriesen
Im Tausendjährigen Reich wird mit Freuden das Lob des Herrn verkündigt. Wenn wir schon heute zulassen, dass Gott Großes an uns tut und wenn wir schon heute zulassen, daß Jesus in unseren Herzen regiert, dann wird Sein Lob schon heute in unsren Herzen und auf unseren Lippen sein.

Wo König Jesus regiert, triumphiert die Gnade über den Zorn
Wie lange hat Gott in Geduld an Israel gearbeitet! Wie lange hat Er sie erziehen, rufen und strafen müssen! Aber was für ein Triumph der Gnade Gottes, dass Er mit Ihnen zum Ziel kommen wird. Jesaja  54:7 und Psalm 30:6 drücken es so aus:

Einen kleinen Augenblick habe ich dich verlassen,
aber mit großem Erbarmen werde ich dich sammeln.
Sein Zorn währt einen Augenblick, seine Gnade aber lebenslang.


Wo König Jesus regiert, besteht Sicherheit
Wenn Jesus in unseren Herzen regiert, sind wir sicher in Seiner Hand. Man kann uns umbringen – aber nicht das Leben nehmen. Man kann unsre Treffen verbieten, aber nicht den Glauben nehmen. Man kann unsern Besitz konfiszieren  – aber man kann uns nicht Jesus nehmen.

 Wo König Jesus regiert, macht Gott alles besser
Im 1000jährigen Reich ersetzt Er Steine durch Eisen, Eisen durch Silber, Holz durch Erz und Erz durch Gold. Aber auch in Herzen, in denen Er heute regieren kann, macht Er alles neu: Menschen, die Jesus regieren lassen, müssen nicht die alten bleiben. Ist jemand in Christus, wird jemand von Jesus regiert, dann ist er eine neue Kreatur.

Gib Gott das Alte – auch, wenn es vielleicht noch halbwegs funktioniert und laß Ihn Dir was Besseres geben!

Wo König Jesus regiert, ist Schönheit, Frieden und Gerechtigkeit
Das wird natürlich zu Höchstform auflaufen im 1000jährigen Reich. Aber wenn wir an die herrliche Frucht denken, die der Heilige Geist in uns wirkt: Da gehört Frieden zu und Gerechtigkeit, die durch Vergebung kommt. Da ist ein Maß an Schönheit, das der König bereits JETZT in uns wirkt, wenn wir Ihn unser Leben regieren lassen

Ja - Wo der König regiert ...

Die endgültige Erfüllung all dieser Dinge muss warten, weil das 1000jährige Reich noch nicht hier ist. Aber der König dieses Reiches ist hier und will etwas von all dem auf einer persönlichen Ebene tun.

Wenn wir Jesus jetzt in unserem Leben regieren lassen, werden wir in vielerlei Hinsicht einen herrlichen Vorgeschmack Seiner Königsherrschaft erfahren.

Lass JESUS regieren!

Montag, 16. Juli 2012

Höllenangst!

Was ist denn das für ein Thema? Mittelalterlich! Hinterwäldlerisch! Extrem! Lieblos! Moment! Gehen wir das mal Schritt für Schritt an. Wer glaubt denn heute noch an die Hölle?

In den jüdischen Schriften wird die Auferstehung zum Leben der Auferstehung zu „ewiger Schmach und Schande“ gegenübergestellt. Der Islam lehrt einen Unterschied zwischen Himmel und Hölle, auch die Bibel. Zählt man die Anhänger dieser 3 Religionen zusammen, kommt man auf eine Bevölkerung von über 3,7 Milliarden Menschen, deren Religion die Existenz einer Hölle oder eines negativen Jenseits lehrt. Geht man berechtigterweise davon aus, dass etliche andere Religionen ähnliche Inhalte lehren, ist nicht übertrieben, davon zu sprechen, dass 2/3 der Weltbevölkerung zu Glaubensrichtungen gehören, die von der Existenz einer Hölle ausgehen. Dies soll genügen zur Beantwortung der Frage: Wer glaubt denn heute noch an die Hölle! Die Antwort ist: VIEL mehr, als man annimmt!

Und was nützt solch ein Glaube? Kürzlich berichtete das Nachrichtenmagazin IDEA von der Langzeitstudie des Psychologieprofessors Azim F. Shariff  der US Universität Oregon (Portland). Er befragte über einen Zeitraum von 26 Jahren 143.197 Personen in 67 Staaten. Seine Ergebnisse zeigen, dass die Zahl der Verbrechen dort niedriger ist, wo Menschen an einen strafenden Gott glauben. Selbst das Schummeln bei Klausuren nimmt dort messbar ab, wo Studenten an einen strafenden Gott glauben. Auch der Umkehrschluss wird in der Studie bestätigt: Wo Gott vorwiegend als gütig und vergebend angesehen wird und Sünde ohne Konsequenzen bleibt, steigt die Kriminalität. Soviel zur Frage: Was nützt solch ein Glaube?

Höllenangst ist weltweit stark verbreitet, und Höllenangst senkt die Kriminalitätsrate.
Wir stellen fest: Höllenangst ist kein mittelalterliches Überbleibsel, an dem eine Minderheit von Spinnern festhält, sondern kann durchaus positives Sozialverhalten unterstützen.

Jesus hat sich nicht gescheut, die Existenz einer Hölle zu lehren und davor zu warnen:
Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, doch die Seele nicht töten können; fürchtet euch aber viel mehr vor dem, der Leib und Seele verderben kann in der Hölle. (Matthäus 10:28)

Jesus lehrt, dass die Hölle NICHT für Menschen geschaffen wurde, sondern für Satan und seine Dämonen (Matthäus 25:41). Allerdings lehrt Jesus auch: Wer das Geschenk der Vergebung und des ewigen Lebens durch Jesus ablehnt, der hat die Wahl getroffen, mit Satan und seinen Dämonen die Ewigkeit zu verbringen. Genauso, wie Jesus vor der Hölle warnt, lädt er herzlich ein:

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen. (Mattghäus 5:24)

Höllenangst ist bedingt berechtigt! Höllenangst ist berechtigt bei denen, die sich lustig machen über dass, was sie nicht sehen (das Jenseits) und gleichzeitig die Botschaft dessen ignorieren, der darüber aufklären kann!

Höllenangst ist unberechtigt bei denen, die auf Jesu Wort hören, an Ihn glauben und konsequenterweise Ihm nachfolgen. Für sie ist nicht Höllenangst sondern Himmelsfreude angesagt! Aber auch sie sollten sich mit der Realität der Hölle beschäftigen, im Sinne des Zitats von William Booth, dem Gründer der Heilsarmee. Er sagte:

Die meisten Christen würden gerne ihre Rekruten für 5 Jahre auf eine Bibelschule schicken. Ich würde sie am liebsten für 5 Minuten in die Hölle schicken. Das würde mehr als alles andere helfen, sie für einen lebenslangen, leidenschaftlichen Dienst vorzubereiten.