„Jagt nach dem Frieden mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird!“ (Hebräer 12,14 )

Montag, 14. Februar 2022

Heute ... vor 1753 Jahren

Ich geb’ zu: Manches geht an mir vorbei, das eigentlich nicht zu übersehen ist – und vielleicht war das früher auch so mit dem Valentinstheater – ups – Valentinstag. Tatsache ist, dass ich lange Zeit nur einen Valentin kannte. Von dem hörte ich als junger Erwachsener, als ich in München wohnte. Sein Name war Karl Valentin und er war ein bayrischer Komiker.

Erst einige Jahre später, nachdem wir als Familie auf die Philippinen ausgereist waren, wurde ich mit der Tradition des Valentinstags bekannt. Ich hab mich dran gewöhnt.

Valentin v. Terni (226 - 14.2. 269 n. Chr)
Der Valentinstags wird auf die Sage von Valentin von Terni zurückgeführt. Valentin lebte im 3. Jahrhundert nach Christus und war Bischof von Terni, einer Stadt in Italien. Laut der Legende hatte der Bischof einige Verliebte christlich getraut. Unter ihnen waren Soldaten, die gemäß kaiserlichem Befehl der damaligen Zeit unverheiratet bleiben mussten. Auch hatte Valentin den frisch verheirateten Paaren Blumen aus dem eigenen Garten geschenkt. Nach der Überlieferung standen Ehen, die unter seinem Segen geschlossen wurden, unter einem guten Stern. Es war Kaiser Claudius II., der Bischof Valentins Märtyrertod befahl. Am 14. Februar 269 wurde er wegen seines christlichen Glaubens enthauptet.

So, jetzt wissen wir, woher der Brauch des Valentinstags kommt. Es ist der Tag der Liebenden. Man verschenkt am 14. Februar eine Rose, einen Kuss, eine Liebeserklärung oder ein Geschenk.

Nur ist das immer so eine Sache mit diesen Eintagsfliegen. Anstatt seine Liebe gleichmäßig übers Jahr zu pflegen, konzentriert man sich auf einen Tag im Jahr, den man dann ganz romantisch verbringt – den Rest des Jahres lebt man wieder auf Sparflamme. Liebe aber muss genährt und gepflegt werden.

Gott IST Liebe. Liebe in Person. Gott schenkt Liebe, entfacht Liebe ganz neu, befähigt zu lieben, liebt selbst und definiert Liebe. Ja, ER definiert, was Liebe ist. Hier einige der machtvollsten Definitionen aus Seinem Mund. Wenn wir – weil es ja nun mal Gottes Definitionen sind, danach streben, auf diese Weise zu lieben, dann hat jede Beziehung eine Chance. Gott definiert Liebe so:

Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht,
die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf,
sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre,
sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu,
sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, 
sie freut sich aber an der Wahrheit;
sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.
Die Liebe hört niemals auf
Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei;
aber die Liebe ist die größte unter ihnen.
 (1 Korinther 13:4-8a+13)

Sonntag, 13. Februar 2022

Herzliche Einladung zum Gottesdienst

 

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss

Predigt:
Jona 1

1 Und das Wort des HERRN erging an Jona, den Sohn Amittais, folgendermaßen:
2 Mache dich auf, geh nach Ninive, in die große Stadt, und verkündige gegen sie; denn ihre Bosheit ist vor mein Angesicht heraufgekommen!
3 Da machte sich Jona auf, um von dem Angesicht des HERRN weg nach Tarsis zu fliehen; und er ging nach Japho hinab und fand dort ein Schiff, das nach Tarsis fuhr. Da bezahlte er sein Fahrgeld und stieg ein, um mit ihnen nach Tarsis zu fahren, weg von dem Angesicht des HERRN.
4 Aber der HERR schleuderte einen starken Wind auf das Meer, sodass ein großer Sturm auf dem Meer entstand und das Schiff zu zerbrechen drohte.
5 Da fürchteten sich die Schiffsleute und schrien, jeder zu seinem Gott; und sie warfen die Geräte, die im Schiff waren, ins Meer, um es dadurch zu erleichtern. Jona aber war in den untersten Schiffsraum hinabgestiegen, hatte sich niedergelegt und war fest eingeschlafen.
6 Da trat der Schiffskapitän zu ihm und sprach: Was ist mit dir, dass du so schläfst? Steh auf, rufe deinen Gott an! Vielleicht wird dieser Gott an uns gedenken, dass wir nicht untergehen!
7 Und sie sprachen einer zum anderen: Kommt, wir wollen Lose werfen, damit wir erfahren, um wessentwillen uns dieses Unglück getroffen hat! Und sie warfen Lose, und das Los fiel auf Jona.
8 Da sprachen sie zu ihm: Sage uns doch, um wessentwillen uns dieses Unglück getroffen hat! Was ist dein Gewerbe, und wo kommst du her? Was ist dein Land, und von welchem Volk bist du?
9 Er aber sprach zu ihnen: Ich bin ein Hebräer; und ich fürchte den HERRN, den Gott des Himmels, der das Meer und das Trockene gemacht hat.
10 Da gerieten die Männer in große Furcht und sprachen: Was hast du da getan? Denn die Männer wussten, dass er vor dem Angesicht des HERRN floh; denn er hatte es ihnen erzählt.
11 Und sie fragten ihn: Was sollen wir mit dir machen, damit das Meer uns in Ruhe lässt? Denn das Meer tobte immer schlimmer.
12 Er sprach zu ihnen: Nehmt mich und werft mich ins Meer, so wird das Meer euch in Ruhe lassen! Denn ich weiß wohl, dass dieser große Sturm um meinetwillen über euch gekommen ist.
13 Da ruderten die Leute mit aller Kraft, um das Ufer wieder zu erreichen; aber sie konnten es nicht; denn das Meer tobte immer schlimmer gegen sie.
14 Da schrien sie zu dem HERRN und sprachen: »Ach, HERR! lass uns doch nicht um der Seele dieses Mannes willen untergehen, rechne uns aber auch nicht unschuldiges Blut an; denn du, HERR, hast getan, was dir wohlgefiel!«
15 Darauf nahmen sie Jona und warfen ihn ins Meer; und das Meer hörte auf mit seinem Wüten.
16 Da bekamen die Männer große Ehrfurcht vor dem HERRN und brachten dem HERRN ein Schlachtopfer dar und legten Gelübde ab.

Anbetung - Gottes Wort 
Gebet - Gemeinschaft
 
Calvary Chapel Freier Grund 
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn:10:30 Uhr

HIER findest Du weitere Information über unseren Gottesdienst
 
Sonntagszitat: 
 
Wo sollte ich hingehen vor deinem Geist, 
und wo sollte ich hinfliehen vor deinem Angesicht? 
Stiege ich hinauf zum Himmel, so bist du da; 
machte ich das Totenreich zu meinem Lager, 
siehe, so bist du auch da.
Nähme ich Flügel der Morgenröte 
und ließe mich nieder am äußersten Ende des Meeres, 
so würde auch dort deine Hand mich führen 
und deine Rechte mich halten! 
Spräche ich: »Finsternis soll mich bedecken 
und das Licht zur Nacht werden um mich her!«, 
so wäre auch die Finsternis nicht finster für dich, 
und die Nacht leuchtete wie der Tag, 
die Finsternis wäre für dich wie das Licht.
(König David in Psalm 139:7-11)

Samstag, 12. Februar 2022

Vom Himmel (5)

„Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört
und keinem Menschen ins Herz gekommen ist,
was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben“.

(1 Korinther 2:9)

Der Evangelist Dwight L. Moody hat einmal anhand einer Fabel ein Problem von uns Christen angesprochen. In der Fabel geht es um einen Schwan und einen Kranich:

Ein schöner Schwan landet am Ufer des Wassers, in dem ein Kranich auf der Suche nach Schnecken durch das Wasser watet. Der Kranich blickt auf und betrachtet einige Augenblicke den Schwan und fragt dann: "Woher kommst du?" "Ich komme vom Himmel!" antwortet der Schwan. "Und wo ist der Himmel?" fragt der Kranich.

"Der Himmel …" sagt der Schwan, „Der Himmel! Hast du noch nie vom Himmel gehört?“ Und der schöne Vogel fährt fort, die Erhabenheit der Ewigen Stadt zu beschreiben. Er erzählte von goldenen Straßen, Toren aus Perlen und Mauern aus Edelsteinen; vom Strom des Lebens, rein wie Kristall, an dessen Ufern der Baum steht, dessen Blätter zur Heilung der Völker dienen sollen.

In beredten Worten versucht der Schwan all das zu beschreiben – und die zu beschreiben, die in der anderen Welt leben … ohne jedoch das geringste Interesse des Kranichs zu erregen.

Schließlich fragte der Kranich: "Gibt es dort Schnecken?" "Schnecken!" wiederholte der Schwan; "Nein! Natürlich nicht."

„Dann“, sagte der Kranich, während er seine Suche am matschigen Ufer des Teiches fortsetzt, „dann kannst Du Deinen Himmel haben. Ich will Schnecken!“

Warum, in aller Welt, würde irgendjemand auf den Segen des Himmels verzichten wollen; verzichten wollen, im Buch des Lebens des Lammes zu stehen?

Wie viele Menschen, gerade auch solche, denen Gott die Vorzüge eines christlichen Zuhause gewährt hat, haben der himmlischen Herrlichkeit den Rücken gekehrt und „nach Schnecken gesucht!“

Wie oft opfert ein Mensch seine Ehe, seine Familie, seinen Frieden, seine Nachfolge, seine Ewigkeit für die Schnecken der Sünde! Wie viele Menschen haben sich von den verheißenen Segnungen des Himmels abgewandt, die sie einmal kannten und haben den Himmel für Schnecken aufgegeben!

Vielleicht auch, weil man eben nie darüber nachgedacht hat, was die Ewigkeit mit und bei Jesus wirklich bedeutet.

Ein unbekannten Autors erzählt von einer Person erzählt, die eine Pandemie oder einen Krieg durchlebt hat:

„Als Junge habe ich mir den Himmel vorgestellt als eine Stadt, von Engeln bewohnt – mit Kuppeln, Türmen und schönen Straßen.

Irgendwann starb mein kleiner Bruder. Ich dachte nach wie vor an den Himmel, aber mit einem Bewohner, den ich kannte.

Dann starb ein anderer und dann einige meiner Bekannten, und so begann ich mit der Zeit daran zu denken, dass der Himmel mehrere Menschen beherberge, die ich kannte.

Aber erst als eines meiner eigenen kleinen Kinder starb, dachte ich an den Himmel als einen Ort, an dem ich selbst einen Schatz habe.

Danach ging noch einer und noch einer. Ich hatte damals so viele Bekannte und Kinder im Himmel, dass ich es mir nicht mehr als eine Stadt mit goldenen Straßen, sondern als einen Ort voller Einwohner vorstellte. Jetzt sind dort so viele geliebte Menschen, dass ich manch-mal denke, ich kenne mehr Menschen im Himmel als auf Erden.

Grund zur Freude und Grund, Jesus von Herzen nachzufolgen ist sicher die Tatsache – dass wir die sehen, die uns im Glauben vorausgegangen sind. Der größte Grund bleibt, dass wir den sehen und persönlich von dem empfangen werden, der uns den Himmel geöffnet hat: JESUS!

„Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört
und keinem Menschen ins Herz gekommen ist,
was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben“.

Zu unserem Sonntagsgottesdienst laden wir herzlich ein:

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen

Beginn: 10:30 Uhr

Freitag, 11. Februar 2022

Vom Himmel (4)

 

„Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört
und keinem Menschen ins Herz gekommen ist,
was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben“.

(1 Korinther 2:9)

Bereits gestern haben wir vom Licht gesprochen, das wir gewohnt sind: Die Sonne und den Mond. Bereits gestern haben wir uns aus Gottes Wort sagen lassen, dass es in unserer zukünftigen, himmlischen Heimat kein Sonnenlicht mehr geben wird. So herrlich die warmen Sonnenstrahlen sind, so herrlich der Sonnenaufgang oder ein Vollmond am wolkenlosen Himmel ist – beides wird in der Ewigkeit weder benötigt noch vermisst werden.

Wir haben bereits gesehen, dass es im Himmel keine B-Qualität geben wird und dass im Himmel nur das Beste zu finden sein wird. Besser als das Licht der Sonne ist die Herrlichkeit Gottes, die die Sonne mehr als ersetzt. Das Licht der Ewigkeit wird nicht ausgehen von der Schöpfung, sondern vom Schöpfer selbst, von der Quelle! Die geschaffene Sonne wird vergehen, die ungeschaffene, ewige Herrlichkeit Gottes wird uns leuchten und umgeben. Kein Verlust; unermesslicher Gewinn! Die Herrlichkeit Jesu, des Lammes, wird überall erstrahlen.

Nicht nur die von Gott geschaffene Sonne wird in der Ewigkeit nicht zu finden sein. Auch der von Menschen erbaute Tempel ist abwesend.
Die himmlische Stadt ohne Tempel – ist das jetzt gut oder schlecht?

Der Tempel in Jerusalem war der Ort, an dem Gott angebetet wurde. Dorthin brachte man das Opferlamm, dort betete man und dort sang man. Wer nicht in Jerusalem wohnte, musste dorthin reisen, um in Gottes Gegenwart zu kommen.

Im Himmel – im neuen Jerusalem – wird es keinen Tempel mehr geben. Wir werden immer bei Gott sein – und Er bei immer uns. Er wird uns immer umgeben, immer hören, immer erfreuen. Er wird uns ewig sehen als Seine Kinder – gewaschen im Blut des Lammes Jesu!

Die Tore der himmlischen Stadt bleiben immer offen. Das will heißen, dass es in Ewigkeit keine Gefahr mehr geben wird. Kein weiterer Sündenfall, keine bedrohlichen Feinde, keine Vorsicht mehr nötig!

Nie wieder Nacht:
    Nie wieder Dunkelheit
    Nie wieder Blindheit
    Nie wieder Angst
    Nie wieder Unsicherheit
    Nie wieder Ratlosigkeit

Alles, wofür die Nacht steht, wird es nicht mehr geben:
    Nie wieder Energielosigkeit
    Nie wieder Müdigkeit
    Nie wieder endlose Hoffnungslosigkeit

Denn Nacht wird nicht mehr sein! Was für eine herrliche Aussage für alle – aber vielleicht besonders für die Leidenden, deren Nächte endlos scheinen; deren Sehnsucht ungestillt bleibt; deren Schlaflosigkeit sie quält; die die Dunkelheit umgibt …

Im Himmel wird keine Nacht mehr sein. O herrlicher Ort!

Offenbarung 21:22-26: Und einen Tempel sah ich nicht in ihr; denn der Herr, Gott der Allmächtige, ist ihr Tempel, und das Lamm. 23 Und die Stadt bedarf nicht der Sonne, noch des Mondes, dass sie in ihr scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm. 24 Und die Heidenvölker, die gerettet werden, werden in ihrem Licht wandeln, und die Könige der Erde werden ihre Herrlichkeit und Ehre in sie bringen. 25 Und ihre Tore sollen niemals geschlossen werden den ganzen Tag; denn dort wird keine Nacht sein. 26 Und man wird die Herrlichkeit und die Ehre der Völker in sie bringen.

Donnerstag, 10. Februar 2022

Vom Himmel (3)

„Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört
und keinem Menschen ins Herz gekommen ist,
was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben“.

(1 Korinther 2:9)

Einen der bekanntesten Verse über den Himmel haben wir uns bereits gestern angeschaut. Aber Offenbarung 21 beschreibt uns unsere zukünftige und ewige Heimat noch genauer. In Offenbarung 21:10+11 lesen wir:

Und er brachte mich im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die große Stadt, das heilige Jerusalem, die von Gott aus dem Himmel herabkam, 11 welche die Herrlichkeit Gottes hat. Und ihr Lichtglanz gleicht dem köstlichsten Edelstein, wie ein kristallheller Jaspis.

Unsere ewige Heimat wird beschrieben als:

    Eine heilige Stadt
    Eine himmlische Stadt
    Eine Stadt, die die Herrlichkeit Gottes besitzt
    Mit Licht wie das Glänzen von Edelsteinen

Dazu erklärt Vers 23: Und die Stadt bedarf nicht der Sonne, noch des Mondes, dass sie in ihr scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm.

Keine Sonne, kein Mond – und wir werden es nicht mal vermissen, denn das Licht, das der Herrlichkeit Gottes entspringt, wird so viel heller, schöner und faszinierender sein als das Licht unserer gegenwärtigen Himmelskörper.

Die Stadt selbst ist ein einziges, gigantisches Kunstwerk Gottes. Allerdings habe ich mich ernsthaft gefragt, was das mit den Edelsteinen, den Perlen und dem ganzen Gold soll. Ich muss bekennen: Perlen bedeuten mich nicht viel. Ich kann nicht mal echte von unechten unterscheiden. Die meisten Edelsteine kenne ich nicht und kann schon mal gar nicht einen wertlosen Stein von einem Edelstein unterscheiden. Und ob goldene Straßen bequemer sind als geteerte Straßen oder Waldwege wage ich zu bezweifeln.

Worauf möchte Gott aufmerksam machen mit dieser Beschreibung unserer zukünftigen, ewigen Heimat? Ich habe Antworten gefunden, die zumindest mich voll zufriedenstellen:

  1. Gott möchte durch uns verständliche Worte zum Ausdruck bringen, dass der Himmel nur aus dem Allerbesten und Allerwertvollsten besteht, das wir uns vorstellen können.
    Wie sonst hätte Gott uns den Himmel beschreiben sollen?

  1. Gott möchte damit auch zum Ausdruck bringen, dass im Himmel nichts – aber auch gar nichts – minderwertig ist. Es gibt keine B Qualität und keine Materialfehler. Minderwertiges gehörte zur alten Welt. Die neue Welt ist nur höchstwertig.

  1. Gott möchte uns dadurch erinnern, wie unwichtig Gold und Silber auf der Erde sind, wo Diebe stehlen, Motten zerfressen, wo wir am Ende alles zurücklassen müssen und wo Jesus uns warnt, dass Gold und Silber auf der Erde eine ständige Gefahr darstellen, für die Erde zu leben, statt für die Ewigkeit.

Unsere zukünftige, ewige Heimat wird herrlich und vollkommen sein! Sie wird erstrahlen in der Herrlichkeit Gottes. Verwundert es uns, wenn Paulus in Philipper 1:23 bezeugt:

Ich werde aber von beidem bedrängt:
Ich habe Lust, abzuscheiden und bei Christus zu sein,
denn es ist weit besser …

Mittwoch, 9. Februar 2022

Vom Himmel (2)

„Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört
und keinem Menschen ins Herz gekommen ist,
was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben“.

(1 Korinther 2:9)

Keine Ausführung über den Himmel kommt an Offenbarung 21:4 vorbei, wo es heißt:

Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.

Der Himmel ist der Ort, an dem wir ohne Sünde und ohne Versuchung endgültig zur Ruhe kommen werden – in Heiligkeit und Reinheit, in der Gegenwart Gottes. Dafür wird Jesus sorgen, wie Vers 4 verspricht:

Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen

Die Tränen der Kleinen und der Großen

Die offen geweinten Tränen und die verschämt weggewischten

Keine Tränen mehr – nur noch Freude bei Jesus

Tod wird nicht mehr sein

Kein Tod durch Alter – kein Tod durch Unglück

Kein Tod durch Gewalt

Kein Tod durch Abtreibung oder Euthanasie

Kein Tod mehr – nur noch Leben bei Jesus

Leid wird nicht mehr sein

Kein Leid durch Hunger und Verhungern

Kein Leid durch Ungerechtigkeit

Kein Leid durch Obdachlosigkeit oder Flucht

Kein Leid mehr – nur noch Geborgenheit bei Jesus

Geschrei wird nicht mehr sein

Kein Geschrei durch Zorn oder Zwietracht

Kein Geschrei über Meinungsverschiedenheiten

Kein Geschrei um gehört und beachtet zu werden

Kein Geschrei mehr – nur noch Frieden bei Jesus

Schmerz wird nicht mehr sein

            Kein Schmerz eines kranken Körpers

            Kein Schmerz einer verletzten Seele

            Kein Schmerz des betrübten Geistes

            Kein Schmerz mehr – nur noch Heilung und Heil bei Jesus

Jesus selbst wird nach Vers 7 unser Gott sein – und wir Seine Kinder! Darum: Niemand muss sich auf den Tod freuen. Der Tod ist der letzte Feind, nicht der beste Freund. Aber kein Christ muss sich an sein irdisches Leben klammern, denn im Himmel wartet unaussprechliches Glück.

Offenbarung 21:4-7: Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. 5 Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er sprach zu mir: Schreibe; denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss! 6 Und er sprach zu mir: Es ist geschehen! Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Dürstenden geben aus dem Quell des Wassers des Lebens umsonst! 7 Wer überwindet, der wird alles erben, und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein.

Dienstag, 8. Februar 2022

Gottes Verheißungen im Brief an die Hebräer

Ein langer Brief! Darum sind viele Verheißungen zu erwarten – und so ist es auch!  

Gehst Du gerade durch eine Zeit der Versuchung oder des Leids? Das wäre nicht verwunderlich, wenn Du mit Jesus unterwegs bist. Dann findest Du im Hebräerbrief eine stärkende Verheißung für Dich: Jesus versteht Dich!

Da er selbst gelitten und Versuchungen erfahren hat, kann er denen helfen, die in Versuchungen geraten. (2:18).

Nicht nur versteht Jesus Dich. Er kann (und möchte) Dir auch helfen. Wende Dich aufgrund der Verheißung zuversichtlich an Ihn.

Ein weiterer Vers macht uns in dieser Hinsicht Mut, denn uns wird nochmals verheißen, dass JESUS KANN! Er tritt für uns ein, Er betet für uns! Halleluja!

Daher kann er auch diejenigen vollkommen erretten, die durch ihn zu Gott kommen, weil er für immer lebt, um für sie einzutreten. (7:25)

Gebet ist eine gewaltige Waffe im geistlichen Kampf – sowohl unser Gebet als auch das Gebet unseres Retters, Jesus, für uns! Aber nicht allein das Gebet ist uns als Waffe gegeben. Auch das Wort Gottes steht uns zur Verfügung, damit wir siegen. Und dass das Wort Gottes wirksam ist und ausrichtet, wozu es gegeben ist, verheißt ein weiterer Vers:

Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und es dringt durch, bis es scheidet sowohl Seele als auch Geist, sowohl Mark als auch Bein, und es ist ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens. (4:12).

Was wir nicht zu trennen vermögen, was wir kaum zu definieren vermögen, kann Gottes Wort milimetergenau erklären, teilen und beurteilen. Wie sehr stärkt diese Verheißung betreffs der Wirksamkeit des Wortes Gottes unser Vertrauen in die Bibel!

Eine spezielle Verheißung ist Israel gegeben. Wie gewaltig muss die Freude für jeden messianischen Juden sein – oder auch jeden Juden, der im AT das Wesen Gottes kennenlernt:

Sondern das ist der Bund, den ich mit dem Haus Israel schließen werde nach jenen Tagen, spricht der Herr: Ich will ihnen meine Gesetze in den Sinn geben und sie in ihre Herzen schreiben; und ich will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein. 11 Und es wird keiner mehr seinen Nächsten und keiner mehr seinen Bruder lehren und sagen: Erkenne den Herrn! Denn es werden mich alle kennen, vom Kleinsten bis zum Größten unter ihnen; 12 denn ich werde gnädig sein gegen ihre Ungerechtigkeiten, und an ihre Sünden und ihre Gesetzlosigkeiten werde ich nicht mehr gedenken.« (8:10-12, vgl.: 10:16+17)

Und da wir uns in dieser Woche in besonderer Weise mit dem Himmel beschäftigen – hier noch zwei Verheißungen, in denen es um die Ewigkeit geht. Die Ewigkeit bezieht sich zwar nicht exklusiv auf den Himmel, aber der Himmel ist auf jedenfalls Teil der Ewigkeit. In diesem Sinn passen die Verheißungen des Hebräerbriefes sogar in unsere Themenwoche:

Aus diesem Grund ist er der Vermittler eines neuen Bundes zwischen Gott und den Menschen, damit alle, die dazu berufen sind, das ewige Erbe empfangen können, das Gott ihnen versprochen hat. Denn Christus starb, um sie von der Strafe für die Sünden zu befreien, die sie zur Zeit des ersten Bundes begangen hatten. (9:15).

Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und auch in Ewigkeit! (13:8).

Jesus, derselbe von Ewigkeit – zu Ewigkeit. Er hat uns den neuen Bund mit Gott vermittelt, der uns ein ewiges Erbe verheißt: die Ewigkeit in Seiner Gegenwart. Maranatha!