„Jagt nach dem Frieden mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird!“ (Hebräer 12,14 )

Dienstag, 25. Dezember 2012

Weihnachten ist sinnlos ...


... ohne Jesus! Auf einer befreundeten Blogseite (www.soulsaver.de) fand ich folgendes Gedicht:

Weihnachten ohne Jesus: sinnlos!

Wir wollen ohne Gott leben:

Dadurch werden unsere Sitten zügellos,
die Mode schamlos,
die Lügen grenzenlos,
die Verbrechen maßlos,
die Völker friedlos,
die Schulden zahllos,
die Regierungen ratlos,
die Politik charakterlos,
die Konferenzen endlos,
die Aussichten trostlos,
die Kirchen kraftlos,
die Christen gebetslos,
einfach alles sinnlos.

Aber wenn Jesus in unser Leben kommt,
wenn er in unserem Herzen geboren wird,
dann geht was ganz anderes los.
Der Himmel geht auf und die Freude ist los.
Hoffnung, Freude, und Liebe blüht auf.
Wo Menschen ihr Leben Jesus schenken,
da ist der Himmel los.

Wähle nicht die Geschenke, sondern das Geschenk Gottes

Wer immer das geschrieben hat – hat er nicht Recht? (!)

Jesus

Sinn meines Lebens! 
Liebe grenzenlos!
Friede in Ewigkeit!
Vergebung vollkommen!
Kraft ohne Ende!
Quelle der Freude!
Aussicht - himmlisch!

Montag, 24. Dezember 2012

Mein König!

Auch wenn's schon ein- oder zweimal im Blog war: An diesen Text muss einfach immer wieder erinnert werden. Wer Englisch versteht, dem sei das englische Original als Videoclip im Seitenfenster wärmstens empfohlen.

Mein König

Er ist König. Der König der Juden. Der König der Völker. König der Gerechtigkeit. König der Zeitalter. König des Himmels und König der Herrlichkeit. König der Könige und Herr der Herren. Kennst Du Ihn ? 

David sagte: Die Himmel erklären die Herrlichkeit Gottes und die Himmel rufen die Werke seiner Hände aus. Er ist der Einzige, bei dem es kein Maß und keine Grenzen gibt, seine grenzenlose Liebe auszudrücken. Kein noch so weit reichendes Teleskop kann die Küsten seiner uferlosen Versorgung sichtbar machen. Keine Mauer kann ihn davon abhalten, seinen Segen auszugießen. Er ist immerwährend stark. Völlig ehrlich, beständig, unsterblich gnadenvoll. Absolut mächtig, unparteiisch gnädig. Das ist mein König ! 

Er ist Gottes Sohn. Der Retter der Sünder. Er ist das Kernstück der Zivilisation. Er steht allein für sich! Er ist gewaltig. Er ist einzigartig. Er ist ohnegleichen. Noch nie da gewesen. Er ist der Höchste. Er ist herausragend. Er ist der höchste Gedanke der Literatur. Er ist die höchste Persönlichkeit der Philosophie. Er ist das höchste Problem der hohen Kritik. Er ist die fundamentale  Doktrin jeder Wahrheitslehre, die Hauptnotwendigkeit jeder Religion. Er ist das Wunder aller Zeitalter. Er ist der Einzige, der all unseren Nöten gleichzeitig abhelfen kann. Er ist mein König! 

Er gibt den Schwachen Kraft. Er ist da für die Versuchten und Geprüften. Er hat Mitgefühl, und er rettet. Er schützt, und er leitet. Er heilt die Kranken; und reinigt die Aussätzigen. Er vergibt Sünden und erlässt Schuld. Er befreit die Gefangenen. Er verteidigt die Schwachen. Er segnet die Kinder. Er dient den Unglücklichen. Er achtet die Alten. Er belohnt die Sorgfältigen.Kennst Du Ihn?
 
Kennst Du seinen Namen? 

Mein König ist der König der Erkenntnis- die Quelle der Weisheit – die Tür zur Befreiung – der Pfad des Friedens – die Schiene der Geradheit – der Königsweg der Gerechtigkeit – das Tor zur Herrlichkeit. Er ist der Herr der Mächtigen – der Anführer der Eroberer – das Haupt der Helden – der Leiter der Gesetzgeber. Er ist der Siegesheld, der Überwinder, der Herrscher der Herrscher. Er ist der Prinz der Prinzen, der König der Könige und der Herr der Herren. Das ist unser König! 

Sein Amt ist vielfältig. Seine Verheißungen gewiss. Sein Licht ist ohnegleichen. Seine Güte ohne Grenzen. Seine Gnade währt für immer. Seine Liebe ändert sich nie. Sein Wort ist genug. Seine Gnade reicht aus. Seine Herrschaft ist gerecht. Sein Joch ist sanft. Seine Last ist leicht. Ich wollte, ich könnte ihn beschreiben. Er ist unbeschreiblich, unbegreiflich, unsichtbar und unwiderstehlich.  Das ist mein König! 

Der Himmel aller Himmel können ihn nicht fassen und schon gar nicht erklären. Du kannst ihn nicht aus deinen Gedanken vertreiben und du kannst ihn nicht abschütteln. Du kannst ihn nicht überleben, und Du kannst nicht ohne ihn leben. Die Pharisäer konnten ihn nicht abhalten, aber sie konnten ihn auch nicht aufhalten. Pilatus konnte keine Schuld an ihm finden. Die Zeugen konnten nicht übereinstimmen. Herodes konnte ihn nicht umbringen. Der Tod konnte ihn nicht halten. Kennst Du Ihn?

Er war schon immer. Und er wird immer sein. Er hatte keinen Vorgänger und hat niemanden, der ihm gleichkommt. Da war keiner vor ihm, und es wird keiner nach ihm sein. Du kannst ihn nicht einsperren, und er wird nicht zurücktreten. Dein ist das Reich, und die Kraft und die Herrlichkeit für immer und immer und immer und immer….in alle Ewigkeit , Amen.

Das ist m
ein König! 

Autor: Dr. S.M. Lockridge

Sonntag, 23. Dezember 2012

Sonntag vor Heiligabend

Hier die Weihnachtsgeschichte, wie wir sie in der Kinderbibel von Anne de Vries finden. Auch bei uns im Gottesdienst geht es heute um König Jesus, dessen Kommen unbedingt verhindert werden sollte – aber nicht verhindert werden konnte.

Herzliche Einladung!   
 10:30 Uhr CCFG    
 Am Hohen Rain 20    
57290  Nk-Zeppenfeld

Zwei Menschen gingen eine Straße entlang. Ein Mann und eine Frau. Sie gingen nur langsam. Sie waren schrecklich müde. Sie hatten eine weite Reise hinter sich. Es waren Maria und Joseph. Sie mussten nach Bethlehem. Das war die Stadt, in der König David früher gewohnt hatte. Dort mussten sie ihre Namen aufschreiben lassen. Das hatte der Kaiser befohlen. Und was der Kaiser befohlen hatte, das musste getan werden. Denn er beherrschte fast die ganze Welt.

Der Kaiser wollte wissen, wie viel Menschen im Land wohnten. Darum mussten alle Menschen ihre Namen aufschreiben lassen., jeder in seiner eigenen Stadt. Und darum mussten auch Maria und Joseph nach Bethlehem. Denn das war ihre Stadt. Dort hatten ihre Familien früher gewohnt.

Es war eine weite Reise nach Bethlehem. Sie konnten nicht mit der Eisenbahn hinfahren, denn damals gab es noch keine Eisenbahn. Sie konnten auch nicht auf einem Esel reiten oder mit einem Wagen fahren , denn sie waren sehr arm. Sie hatten kein Geld, um einen Wagen oder einen Esel zu kaufen.

Sie mussten den ganzen Weg laufen. Das dauerte sehr lange, und sie wurden sehr müde davon, Maria vor allem. Maria trug ein Baby in ihrem Bauch, dass bald geboren werden sollte.

Aber endlich sahen sie doch die weißen Häuser Bethlehems.

Inzwischen war es Abend geworden. Die Sonne ging schon beinahe unter. Joseph sagte: „ Komm nur Maria! Nun sind wir bald da. Und dann wollen wir uns schnell ein Plätzchen aussuchen, wo wir heute nacht schlafen können.“

Dann gingen sie zusammen weiter und kamen bald nach Bethlehem. Aber nun war es schon fast dunkel.

Sie gingen zu einem großen Haus. Das war ein Gasthaus. Dort konnte man schlafen, wenn man auf Reisen war. Dort würde es auch ein Bett für Maria geben, in dem sie sich ausruhen konnte.

Aber es waren noch viel mehr Menschen unterwegs, und die wollten alle dort auch übernachten. Das ganze Haus war voll. Joseph und Maria suchten umher, gingen zu Verwandten und Bekannten, aber es war kein Fleckchen mehr frei.

Es war überhaupt kein Platz mehr für sie in einem Haus in Bethlehem.

Was sollten sie nun tun? Mussten sie draußen unter freiem Himmel schlafen? Nein, zum Glück nicht. Sie fanden doch etwas. Sie fanden einen Stall und gingen hinein. Die Schafe waren nicht da. Die waren draußen auf dem Feld. Es lag zum Glück Stroh dort, und eine Krippe stand auch dort. Das war ein hölzerner Trog, ein Futtertrog, aus dem die Schafe fraßen.

Da machte Joseph ein Bett aus Stroh. Darauf konnte Maria gut schlafen. Und dann dankten sie dem Herrn für das ruhige Fleckchen, das sie doch noch gefunden hatten.

„Schlaf gut, Maria“ „Schlaf gut, Joseph“ Dann wurde es still. Es war ganz dunkel draußen. Die Sterne leuchteten am Himmel. Es war Nacht in Bethlehem.
Und in dieser stillen, dunklen Nacht, in dem ärmlichen Stall von Bethlehem, ist dann etwas Wunderbare geschehen. Das Wunderbarste, was auf Erden geschehen konnte.

Dort hat Maria das Kindlein bekommen, von dem ihr der Engel vor langer Zeit erzählt hatte.
Es war solch ein kleines Kind! Genauso klein und hilflos wie alle neugeborenen Kinder.

Es sah aus wie ein gewöhnliches Kind, aber es war ein heiliges Kind. Es war der Sohn Gottes!
Wenn es groß sein würde, sollte es König werden und alle Menschen glücklich machen. Das hatte der Engel gesagt.

Maria freute sich so über ihr Kind. Sie nahm es in die Arme und küsste es zärtlich.

Joseph war auch froh. Er streichelte das Kind mit seiner großen rauen Hand. Maria hatte keine Kleider, aber sie hatte Tücher. Und dahinein wickelte sie das Kind.

Sie hatte auch keine Wiege. Aber Joseph nahm die Krippe und machte darin ein Bettchen aus Stroh. Dann legte Maria ihr Kind in die Krippe.

„Es soll Jesus heißen“ sagte Maria, „das hat der Engel gesagt.“

Da lag nun der kleine König in einem Futtertrog für die Tiere.

Der Sohn Gottes war in einem Stall geboren.

Und niemand wusste davon.

Samstag, 22. Dezember 2012

Wir leben!

So, jetzt wissen wir’s! Die Mayas haben sich geirrt. Na ja, ihre Vorhersage liegt natürlich auch so lange zurück, dass ihnen niemand einen Vorwurf machen möchte. Der größte Teil der Menschheit hat eh nichts auf die düsteren Prognosen gegeben. Weihnachtsgeschenke sind gekauft (ok, die meisten Ehemänner haben zumindest begonnen, sich Gedanken zu machen), der Festbraten ist in der Tiefkühltruhe und die Besuche sind geplant. Wir leben!

Aber halt! Leben wir wirklich? Oder werden wir gelebt? Ich bekenne, dass es auch in meinem Leben (immer noch) Zeiten gibt, in denen ich mehr gelebt werde als lebe. Termine stehen fest, Tage sind verplant, die Arbeitsliste wird länger und länger, und die Frage stellt sich: wie lange das noch so gehen kann? – Aber solche Zeiten sind nicht die Regel. Sie gehören wohl zu jedem Leben dazu.

Leben wir wirklich? Was bedeutet es, zu leben? Bedeutet leben, ohne Sorgen zu sein? Bedeutet es, im Leben zurecht zu kommen? Bedeutet „zu leben“ zufrieden zu sein, glücklich, reich, geliebt?

Die Bibel überliefert uns Jesu Aussage über sich selbst:

„Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben“  (Johannes 14:6)

An anderer Stelle erklärt Er:

Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben.
Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt. (Johannes 11:25)

Leben ist offensichtlich mehr als Atmen, Pulsschlag und Hirnströme. Wir alle haben den gestrigen Weltuntergang der Majas überlebt, aber nicht jeder Überlebende lebt wirklich, denn wahres menschliches Leben ist an göttliches Leben, an Jesus gebunden. Der russische Schriftsteller; Leo Tolstoi (1828 - 1910), hat etwas davon verstanden. Seine Aussage: „Gott kennen ist Leben“ unterstreicht, was Jesus über sich selbst sagt. Nicht „leichtes Leben“ ist Leben, nicht „Marke Sorgenfrei“ ist Leben oder „Mitglied der Spaßgesellschaft sein“.

„Jesus kennen!“ ist Leben. „Ihm dienen!“ ist Leben. „Ihn im Leiden zu erfahren!!“ ist Leben. „Ihn anbeten!“ ist Leben. Und sogar „In Ihm zu sterben!“ ist Leben, so paradox sich das auch anhören mag.

Den gestrigen Tag haben wir alle überlebt. Den heutigen bis hierher auch. Aber das Ende wird tatsächlich für jeden von uns kommen. Vielleicht noch heute, vielleicht in 40 Jahren, vielleicht in 80. Allein eine lebendige Beziehung zu Jesus, begonnen in diesem Leben, wird dann die Grundlage sein für das ewiges Leben. Das Ende kommt! Das ist gewiss. Nicht gewiss ist, wann es kommt. Tatsache ist: Wer Jesus hat, der hat das Leben – beginnend auf Erden, bleibend in Ewigkeit!

Freitag, 21. Dezember 2012

Heute geht die Welt unter!

Zumindest, wenn man den Aussagen trauen darf, die besonders zu Anfang diesen Jahres große Aufmerksamkeit erhielten. Auch während des Jahres 2012 wurde immer wieder über den Maya Kalender geschrieben, der angeblich für den 21. Dezember 2012 den Weltuntergang voraussagt. Falls heute nichts passiert, ist für den 23.12. ein Ausweichdatum vorgesehen.

Allerdings hat es diese Warnungen von christlichen und nichtchristlichen falschen Propheten schon immer gegeben. Eine Webseite listet 63 Weltuntergänge in den Jahren 30 – 2002 n.Chr.
Allein in meinem kurzen Leben hätte die Welt danach schon 34x untergehen müssen. Ich gehe also ganz ruhig in den heutigen Tag und die folgenden Feiertage, mit dem Wissen: die Trefferquote bei 100% aller Weltuntergangsprophetien liegt zur Zeit bei 0,0%! Das beruhigt.

Eigentlich haben mich diese ganzen Hypothesen noch nie beunruhigt. Die Bibel sagt überaus deutlich, dass niemand – und damit meint sie: NIEMAND! Tag oder Stunde weiß! In 1 Thessalonicher 5:2 heißt es:
Denn ihr wisst ja genau, dass der Tag des Herrn so kommen wird
wie ein Dieb in der Nacht.

Bereits lange zuvor hatte Jesus in Matthäus 24:36 gesagt:
Von jenem Tag aber und jener Stunde weiß niemand,
auch nicht die Engel in den Himmeln, auch nicht der Sohn,
sondern der Vater allein.

Rechnen wir also nicht mit einem Weltuntergang? Doch! Der ist von der Bibel vorhergesagt – aber ohne Zeitangabe. Was uns Jesus in Lukas 12:40 zuruft ist:
Darum seid auch ihr bereit! Denn der Sohn des Menschen kommt
zu einer Stunde, da ihr es nicht meint.

Wir verleugnen nicht die Tatsache, dass die Welt einmal zu einem Ende kommen wird. Aber wir legen uns nicht auf ein Datum fest. Wir beachten die Zeichen, die uns die Bibel für einen bevorstehenden Weltuntergang aufzählt. Dabei stellen wir fest, dass diese Zeichen sich massiv, deutlich und messbar erfüllen.

Und weil wir wissen, dass wir am Ende, wann immer das sein wird, vor Jesus erscheinen werden, darum rufen wir allen zu, die nicht vorbereitet sind:
Lasst euch versöhnen mit Gott! (2 Korinther 5:20)

Und wir selbst beherzigen Gottes Wort durch Johannes, der, uns in 1 Johannes 3:3 zuruft:
Und jeder, der diese Hoffnung auf ihn hat, reinigt sich, 
gleichwie auch Er rein ist.

Wer mit Jesus in diesen Tag geht … und in den nächsten … und in den übernächsten … und in alle Tage seines Lebens, der hat keinen Grund zur Furcht vor irgendeinem Weltuntergang, und käme er in 5 Minuten.

Maranatha!

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Einen Tag vorgezogen!

Es sind schon trübe Tage, die uns diese Woche erwarten. Morgen geht die Welt unter, die darauf folgende Nacht auf den 22.12. wird die längste Nacht, zumindest des Jahres. Wenn die Mayas Recht haben, wird es zur ewigen Nacht. Die Blogs für die nächsten Tage sind vorsichtshalber schon geschrieben, falls die Mayas Recht behalten. Aber es gibt auch gute Nachrichten. Die muss ich allerdings vorziehen. Der morgige Eintrag ist dem Weltuntergang gewidmet, der Eintrag übermorgen der Freude des Überlebens. Darum also hier und heute die vorgezogene gute Nachricht.

Tatsache ist: schon vor dem 21. Juni jeden Jahres lamentiere ich über die bald wieder kürzer werdenden Tage: Man merkt es ja zunächst nicht, aber faktisch nehmen die Sonnenstunden ab dem 22.6. in jedem Jahr ab. Das Ganze dauert ½ Jahr. Ab dem 22.12. nehmen die Sonnenstunden wieder zu. Endlich! Auch das merkt man zunächst nicht, aber es stimmt!

Vielleicht ganz gut, dass Weihnachten in unseren Breitengraden in die dunkle Jahreszeit fällt. Das zeigt uns die Notwendigkeit des Lichts, lässt uns unzählige Kerzen anzünden (zumindest, wo eine Frau im Hause ist) und erinnert immer wieder daran, dass es ein Licht gibt, dass sogar dann scheint, wenn Sonne, Strom und Kerzen aus sind. In Gottes Wort wird uns Jesus, der Sohn Gottes als Licht vorgestellt – als unser Licht.

Freu Dich an den Versen über Jesus, das Licht und nimm sie für Dich in Anspruch:

(Jesus spricht): Ich bin als ein Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibt. (Johannes 12:46)
- Wir alle fallen schon mal in (der) Finsternis, aber mit Jesus gibt’s keinen Grund, in der Finsternis zu bleiben!
In ihm (Jesus) war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. (Johannes 1:4)
- So wie Jesus Dein Leben ist, so ist Er auch Dein Licht!
Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat's nicht ergriffen. (Johannes 1:5)
- Jesus scheint! Nur: was nützt es, wenn wir Menschen uns nicht leuchten lassen?!
(Jesus spricht): Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt. Ihr seid das Licht der Welt; eine Stadt, die oben auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen sein. ( Johannes 9:5 und Matthäus 5:14)
- Jesus das Licht, entzündet Seine Lichter. Halte Dich zu Ihm und zu Seinen Lichtern!
Nun redete Jesus wieder zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern er wird das Licht des Lebens haben. (Johannes 8:12)
- Von Jesu Licht profitiere ich durch Nähe zu Jesus!
Steh auf, werde licht! Denn dein Licht ist gekommen, und die Herrlichkeit des HERRN ist über dir aufgegangen. (Jesaja 60:1)
- Unser Licht, Jesus, ist hier!
Er spricht: Es ist zu wenig, dass du mein Knecht bist, die Stämme Jakobs aufzurichten und die Zerstreuten Israels wiederzubringen, sondern ich habe dich auch zum Licht der Heiden gemacht, dass du seist mein Heil bis an die Enden der Erde. (Jesaja 49:6)
- Licht Seines Volkes und Licht der Heiden. Jesus hat genug Licht für alle!
Ich, der HERR, ich habe dich in Gerechtigkeit gerufen und ergreife dich bei der Hand. Und ich behüte dich und mache dich zum Bund des Volkes, zum Licht der Nationen, (Jesaja 42:6)
- Jesus, das Licht, und die von Ihm angezündeten Lichter sind Gottes Geschenk an die Heiden.
Deine Sonne wird nicht mehr untergehen und dein Mond nicht den Schein verlieren; denn der HERR wird dein ewiges Licht sein, und die Tage deines Leidens sollen ein Ende haben. (Jesaja 60:20)
- Die Zeit wird kommen, wenn alle anderen Lichter überflüssig sein werden. Jesus – und Jesus allein!

Freu Dich mit mir auf übermorgen, Samstag, den 22.12. – ab dann wird’s wieder heller. Es braucht noch ein Weilchen, bis wir das merken. Aber bereits jetzt können wir uns an das Licht Jesu halten. Das hilft auch in der dunklen Jahreszeit!

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Sechsmal werden wir noch wach ...

Wenn man den Heiligen Abend bereits zu Weihnachten zählt, sind es nur noch fünf Mal. Die Spannung steigt – zumindest bei den Kleinen. Auch in den Zeitungen nehmen die Artikel rund um Weihnachten zu – und im Radio die Billiglieder und Ersatzgeschichten.

Vor etwa 10 Tagen veröffentlichte die Lokalzeitung einen Artikel mit der Überschrift: „Betrinken statt Besinnen“. Ein Drittel der Briten und fast ein Drittel der Dänen sind laut Umfrage an Weihnachten betrunken. Bei den Deutschen sind es „nur“ 17%.  Im weiteren Verlauf des Artikels ging es um den Prozentsatz derer, die sich weiße Weihnachten wünschen und um die Frage, wie viele der Europäer sich an den Feiertagen einsam fühlen. Wenige! In Deutschland „nur“ jeder Zwölfte. Im ganzen Artikel ging nicht ein Mal um den Sinn von Weihnachten. Es ging lediglich um die Feiertage. Genauso im Radio. Natürlich höre ich nicht den ganzen Tag, aber was ich bisher gehört habe hat mit Schenken, mit dem Fest der Liebe und mit den Feierbräuchen anderer Länder zu tun.

Ich gestehe, es fällt mir schwer, mich dem Ganzen zu entziehen. Wenn mir jemand eine  „besinnliche Weihnachtszeit“ wünscht, hat das bisher nicht viel geholfen. Bei dem Massenbombardement unbeirrt einen anderen Weg zu gehen, fällt mir schwer. Auch ich beschäftige mich mit Geschenken, werde vom Dezemberstress angesteckt und überlege, wie und wann ich vor- und nacharbeiten kann, was über die Feiertage liegen bleibt. Auch ich möchte Zeit haben für meine Familie, und ich weiß, dass es anderen Christen ähnlich geht.

Ich denke zurück an letztes Jahr. Am Heiligabend war ich allein, nicht einsam, aber allein. Die Umstände hatten es nötig gemacht, und ich konnte erst am 25. Dezember abends zu meiner Familie dazustoßen. So nutzte ich den Abend nach dem Gottesdienst, schnappte mir ein paar Traktate und ging in die wenigen Kneipen, die an dem Abend geöffnet hatten. Auch die Sozialunterkunft unserer Stadt besuchte ich, klingelte, und wo man aufmachte wünschte ich Frohe Weihnachten und ließ Literatur mit der Geschichte von Weihnachten zurück. Ich war glücklich!

Ich weiß nicht, wie es dieses Jahr werden wird. Ich bin mir sicher, dass die ganze gottlose Weihnachterei den Herrn ankotzt, genau wie mich. Ich glaube nicht, dass es Jesus betrübt, wenn wir uns an der Weihnachtsstimmung erfreuen, die sich bei den meisten von uns irgendwann einstellen wird. Auch wenn wir Geschenke austauschen, uns gegenseitig Freude bereiten, Familienbande stärken und ein gutes Essen genießen (oder auch zwei … oder drei …) Ich glaube, dass der Herr uns viel mehr gönnt, als wir manchmal meinen. Er hat uns in eine Welt gestellt, in der wir uns auch an den Dingen des Alltags und aneinander freuen dürfen. Aber ich für meinen Teil möchte auch in diesem Jahr meine Augen aufhalten nach denen, die weder den Sinn von Weihnachten kennen, noch den Herrn, der Mensch wurde. Ich möchte mit den Hirten laufen – zunächst ganz schnell zu Jesus. (Lukas 2:16) Ich will Ihn finden in all dem Trubel, all dem Glitter und dem Lärm. Und wenn ich ihn dann gefunden habe, dann will ich wieder, wie die Hirten (Lukas 2:17), schnell laufen und Ihn bekannt machen und von Ihm erzählen. Das fällt mir nicht leicht, denn meine Sinne werden besonders in diesen Tagen so bombardiert und strapaziert, dass Jesus da auch bei mir schnell in Vergessenheit geraten kann.   

Last uns doch füreinander beten in diesen Tagen. Tatsächlich bieten sich vor uns an Weihnachten mehr Möglichkeiten zum Zeugnis als zu den meisten anderen Zeiten des Jahres. Für die Ängstlichen: Es braucht oft nicht mal Worte. Ein Traktat im Geschäft, für den Postboten oder den Kollegen kann man auch mit einem freundlichen Lächeln weitergeben. Jedesmal wird es ein bisschen einfacher. Und so oft stellt sich nach jedem Zeugnis für Jesus ein wenig mehr Weihnachtsfreude ein. Versuch’s mal. Die Welt, die nicht mehr weiß, warum sie Weihnachten feiert, hats dringend nötig.

Dienstag, 18. Dezember 2012

Ein bischen weniger tot …

Kann man sich das vorstellen?

Als Kind machten meine Eltern von Zeit zu Zeit einen Spatziergang am Sonntagnachmittag über den Friedhof - aus meiner damaligen Sicht völlig unerklärlich! Aber als Kinder mussten wir natürlich mit. Und so zogen wir durch die Gräberalleen. War es Herbst, lenkten wir uns damit ab, Kastanien zu suchen und zu sammeln.

Viele sonnige Erinnerungen habe ich nicht mehr an die gelegentlichen Spatziergänge an diesem stillen, trostlosen Ort. Aber eines bin ich mir hundertprozentig sicher: Nie, nicht ein einziges Mal, habe ich meine Eltern vor Gräbern stehen sehen und sagen hören: "Tja, der hier hätte es fast geschafft. Er war nicht ganz so tot wie der da drüben. Die da hinten war wirklich mausetot, aber die hier vorne, die war eigentlich noch ganz ok!"

Makaber, nicht wahr? Ja, makaber! Aber was wir im physischen Leben für kapitalen Blödsinn halten, scheinen wir im geistlichen Leben manchmal für möglich zu halten. In Epheser 2:1 schreibt Paulus an die Gemeinde

"Auch ihr wart tot durch eure Übertretungen und Sünden!"

Damit sprach er Menschen aus verschiedenem Hintergrund an. Juden, die ihre Herkunft verwässert hatten, ehemalige Götzendiener, Bürger des römischen Reiches, die keine Probleme damit hatten, Cäsar als "Herrn" (Kyrios) zu bezeichnen. Sie alle waren, vor ihrer Hinwendung zu Jesus, "tot," und zwar wegen ihrer Sünden. Die einen hatten davon mehr auf sich geladen als andere, aber alle waren sie geistlich gesehen gleich tot. Keiner von ihnen hatte eine lebendige Beziehung zu Jesus, dem Retter. Alle lagen tot auf demselben geistlichen Friedhof. Keiner weniger tot als der andere.

Geistlich ist das gemäß Epheser 2:1-3 auch unser Zustand gewesen. Tot! Das gefällt uns natürlich nicht. Es schmeckt nicht,  im selben Team zu sein wie ein Kim Jung Un oder ein Mahmud Ahmadinedschad. Dass Menschen ihres Schlages "tot in Übertretungen und Sünden" sind, ist nachvollziehbar. Aber verglichen mit ihresgleichen, müssten wir doch eigentlich in die Kategorie fallen "etwas weniger tot." Nur, diese Kategorie gibt es nicht! Vers 2 sagt, dass wir ihre Weggefährten waren, ob uns das passt oder nicht.

Aber! Wieder so ein herrliches "Aber," das einen Wandel andeutet. Seit unserer Hinwendung zu unserem Retter, Jesus, hat der Vater uns von diesen Weggefährten aussortiert. Nicht länger geistlich tot, nicht länger in "deren" Team.

Die Beschreibung, die jetzt auf alle Gotteskinder zutrifft ist diese: "mit Christus lebendig gemacht" (5), "auferweckt in Christus" (6), "mitversetzt in die Himmelswelt in Christus" (6)
… und das alles aus Gnade.

Von geistlich "mausetot" und "Mitspieler der Allerschlimmsten" hin zu "lebendig wie Jesus" und "Mitspieler in Gottes Team!"

Wohlgemerkt: Nicht weil wir ein wenig besser gewesen wären. Wir waren ihre Weggenossen. Nein, aus unverdienter Gnade. Gnade so wunderbar, dass uns das vollständige Begreifen dieser Gnade hier auf Erden gar nicht möglich ist.

Danke, Jesus! Du bist unbegreiflich - in Deiner Liebe, Deiner Gnade und Deiner Vergebung!  (Whg.v.5.7.12)