„Ich habe wahrhaftig fröhliche Christen nur an drei Orten gefunden: In der Bibel, in der Untergrundkirche und im Gefängnis.“ (Richard Wurmbrand)

Dienstag, 18. Februar 2025

Tag 5 vor der Wahl

Komm, (o Haus Jakobs,) und lasst uns wandeln im Licht des Herrn!
(Jesaja 2:5)

Eine Woche, in der sich viele Gemüter erhitzen werden.
Eine Woche, in der der Glaube und Lebenswandel bei vielen auf die Rückbank verbannt wird.
Eine Woche, in der die Liebe in Vielen erkalten wird.
Eine Woche, die bei vielen die Prioritäten total aus der Balance werfen wird.
Eine Woche, in der viele Christen leben, reden und sich benehmen werden, als sei ihre Heimat hier auf der Erde.

Das muss nicht so sein - Preis dem Herrn! - und der Herr hat vielen Seiner Kinder die Kraft gegeben, mit beiden Beinen im Leben (im irdischen Alltag) zu stehen – und trotzdem himmlisch gesinnt zu sein und auch so zu leben.

Lasst es uns ganz neu bewusst werden, dass wir in erster Linie nicht Bürger Deutschlands sind, sondern Bürger des Himmels. Als Bürger Deutschlands haben wir das Recht zu wählen oder es sein zu lassen. Wir haben das Recht, irgendeine Partei zu wählen, die auf den Wahlzetteln gelistet ist. Allerdings wird unsere Wahl als Bürger Deutschlands beeinflusst von unserem höheren Bürgerrecht als Bürger des
Himmels. Das zu betonen, ist Anliegen einiger Blogs dieser Woche.

Brother Yun ist ein chinesischer Hauskirchenleiter, der seit vielen Jahren im Exil in Deutschland lebt. Er ist bis heute tätig als Evangelist und Redner in verschiedenen Ländern.

Die bewegende Lebensgeschichte von Brother Yun – einschließlich seiner Erfahrungen im chinesischen Gefängnis und seiner übernatürlichen Befreiung kann man in seiner Biographie „Heavenly Man“ (Brunnen Verlag) lesen.

Obwohl Brother Yun viel gelitten hat unter der chinesischen Regierung, einer Jesus-hassenden, gottlosen Regierung, die sich wenig schert um Menschenrechte, Weltklima oder Wohlergehen ihrer Bevölkerung, macht Brother Yun erstaunliche Aussagen:

Wir beten niemals gegen unsere Regierung oder fluchen über sie. Stattdessen haben wir gelernt, dass Gott die Kontrolle hat, sowohl über unser eigenes Leben als auch über die Regierung, unter der wir leben. Gott hat Chinas Regierung für seine eigenen Zwecke benutzt, indem er seine Kinder nach seinem Gutdünken geprägt und geformt hat. Anstatt unsere Gebete gegen irgendein politisches System zu richten, beten wir, dass wir Gott gefallen werden, egal was mit uns geschieht.

Das Größte, Wichtigste und Gott Wohlgefälligste ist, Sein Wort zu beachten und zu Beten. Beten statt Schimpfen, Loben statt Lästern – das ist kein populärer Weg, aber es ist der Weg dessen, dem wir folgen: Jesus!

Möge der Herr uns alle ermutigen, mit dem guten Vorsatz in diese Woche zu gehen, dem Herrn unsere Regierung anzubefehlen – die gegenwärtige und die zukünftige. Wenn wir das an den Herrn abgegeben haben, ist der wichtigste Schritt getan.

Noch einmal der letzte Satz aus dem Zitat von Brother Yun: Anstatt unsere Gebete gegen irgendein politisches System zu richten, beten wir, dass wir Gott gefallen werden, egal was mit uns geschieht.

Denn leben wir, so leben wir dem Herrn,
und sterben wir, so sterben wir dem Herrn;
ob wir nun leben oder sterben, wir gehören dem Herrn.
(Römer 14:8)

Montag, 17. Februar 2025

Tag 6 vor der Wahl

Die Wahl letzten November in den USA hat mich entsetzt und angewidert. Geschwister und Pastorenbrüder ebenfalls! Auch bei uns in Deutschland ist seit wenigen Jahren ein Geist aktiv, den man kaum als heilig bezeichnen kann, denn er spaltet, sät Lieblosigkeit, Hass und Beleidigungen.

In 7 Tagen wird gewählt und in den Einträgen dieser Woche geht es an dieser Stelle weiterhin um Jesus und unser Leben für Ihn, aber auch die bevorstehende Wahl. Wer allerdings hofft, Vorschläge für den kommenden Sonntag zu erhalten, wird enttäuscht sein.

Als Christen haben wir eine hohe Verantwortung in der Gesellschaft. Wie diese Verantwortung wahrgenommen wird, muss größtenteils jedem Christen in Verbindung mit unserem Herrn, Jesus, überlassen werden. Der eine mag sich für eine bestimmte Partei einsetzen, der andere nicht. Der eine mag sich für eine politische Überzeugung „outen“, der andere behält seine Überzeugung für sich. Wichtig ist, dass wir erkennen, dass wir eine Verantwortung haben, wie diese Verantwortung aussieht und was an oberster Stelle unserer Verantwortungen steht.

Es ist ein interessantes Phänomen, das bei Christen verschiedenster politischer Couleur zu beobachten ist: Ihre Stimme wird laut, wenn es um ihre politische Verantwortung in der Gesellschaft geht und sie wird leise – oder verstummt ganz – wenn es um ihre geistliche Verantwortung in der Gesellschaft geht. 
 
Das ist falsch! 
 
Gott hat uns die Freiheit gegeben, uns politisch zu betätigen und zu äußern. Kein „Muss“, aber Freiheit. Aber Gott hat uns ein Gebot gegeben, für Ihn zu leben, zu reden und aufzustehen. Unsere erste Verantwortung als Christen in der Gesellschaft ist es nicht, den Menschen den Weg zur richtigen Partei zu leuchten, sondern den Weg zu Jesus. Wie gesegnet wäre unser Volk, wenn überzeugte Christen sich mindestens mit derselben Hingabe dem Auftrag Jesu verschreiben würden, wie sie es für eine politische Partei tun; wenn sie mindestens genauso hell für Jesus leuchten würden, wie für ihren bevorzugten Kandidaten. 
 
Besonders aber: Wie gewaltig wäre es, wenn Christen für ihren Glauben an Jesus mindestens genauso bekannt wären wie für ihre politische Überzeugung und sie ihren Glauben mindestens genauso vehement und überzeugt vertreten würden wie ihre politischen Vorlieben.

Nein, dies ist kein Aufruf, a-politisch zu sein. Es ist ein (hoffentlich leidenschaftlicher) Aufruf, unser Werben für Jesus höher einzustufen als unser Werben für unsere politische Überzeugung. Hesekiel ruft den Gläubigen seiner Zeit zu (3:18):

Wenn ich zu dem Gottlosen sage: »Du musst gewisslich sterben!«,
und du warnst ihn nicht und sagst es ihm nicht,
um den Gottlosen vor seinem gottlosen Weg zu warnen
und ihn am Leben zu erhalten,
so wird der Gottlose um seiner Missetat willen sterben;
aber sein Blut werde ich von deiner Hand fordern!

Jesus sagt (Matthäus 16:26):

Denn was hilft es dem Menschen,
wenn er die ganze Welt gewinnt, aber sein Leben verliert?

Viele Verse wie diese sind uns Christen als Hilfestellung von Gott gegeben. Sie verbieten uns keineswegs politische Überzeugungen. Sie untersagen uns Christen auch nicht, politisch aktiv zu sein. Aber sie zeigen uns auf, was unsere höchste Verantwortungspriorität für die Gesellschaft sein muss, wofür unser Herz schlagen soll. Wer sich scheut oder fürchtet, sich für Jesus zu „outen“ und für Jesus aufzustehen, der sollte seine Kraft und Energie nicht in politischen Aktivitäten verschwenden, sondern daraufhin arbeiten, im Glauben mutiger und hörbarer zu werden. Wenn dann noch Zeit, Kraft und Freude übrig bleibt, weiteren gesellschaftlichen Verantwortungen nachzukommen, nur zu.

„So soll euer Licht leuchten vor den Leuten,
dass sie eure guten Werke sehen
und euren Vater im Himmel preisen.“
(Matthäus 5:16)
Die erste Gemeinde hatte kein Gebäude, kein Geld und keinen 
politischen Einfluss ...
und doch stellten sie die Welt auf den Kopf!
 

Sonntag, 16. Februar 2025

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss!

Lukas 24:50-53

50 Er führte sie aber hinaus bis in die Nähe von Bethanien und hob seine Hände auf und segnete sie.
51 Und es geschah, indem er sie segnete, schied er von ihnen und wurde aufgehoben in den Himmel.
52 Und sie warfen sich anbetend vor ihm nieder und kehrten nach Jerusalem zurück mit großer Freude;
53 und sie waren allezeit im Tempel und priesen und lobten Gott. Amen.

Herzliche Einladung zum Gottesdienst:

 Anbetung - Gebet - Abendmahl
Gemeinschaft - Predigt
Gemeinsames Mittagessen

  Wir freuen uns auf dich!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr

Sonntagszitat:

Alles, was vom Himmel her geschieht, offenbart Gottes Herrlichkeit.
Das Gleiche gilt für alles, was Jesus tat.

(Max Lucado)

Beantworten Sie die große Frage nach der Ewigkeit,
und die kleinen Fragen des Lebens verlieren an Bedeutung.

(Max Locado)

Samstag, 15. Februar 2025

Die 3 "G"

Einen ganz markanten Satz schreibt der Prophet Sacharja in seinem 12. Kapitel, Vers 10:

Aber über das Haus David und über die Einwohner von Jerusalem will ich den Geist der Gnade und des Gebets ausgießen, und sie werden auf mich sehen, den sie durchstochen haben, ja, sie werden um ihn klagen, wie man klagt um den eingeborenen Sohn, und sie werden bitterlich über ihn Leid tragen, wie man bitterlich Leid trägt über den Erstgeborenen.

Das ist Erweckung! Große Erweckung! Nationale Erweckung! Israels Endzeiterweckung. Erweckung, nach er sich ja auch heute so viele Gotteskinder ausstrecken. Und doch etwas anders. Wenn wir heute von Erweckungen lesen oder dafür beten, meinen wir dann nicht häufig einen Ansturm von Glücksgefühle und geistlicher Euphorie? Nicht so in Sacharja 12:10. Sacharjas Erweckung zeichnet sich aus durch Buße, Tränen und Umkehr - wie übrigens die großen Erweckungen vergangener Jahrhunderte.

Wie kommt es zu solchen Gott geschenkten Erweckungen? Es ist nichts, das Menschen produzieren können, nicht durch Worte, nicht durch Musik, nicht durch Methoden oder sonstiges. Der Herr erklärt:

Ich will ich den Geist der Gnade und des Gebets ausgießen, und sie werden auf mich sehen …

Erweckung ist Folge der 3 G's: (Gottes) Geist, Gnade und Gebet. Diese 3 gehören zusammen. Erweckung entspringt dem Willen Gottes, zu Handeln, nicht menschlicher Produktion.

Erweckung geschieht in Verbindung mit einem Ausgießen des Geistes der Gnade und des Gebets! Ein Ausgießen der Gnade gefällt uns vielleicht noch - aber Gebet? Sind wir überhaupt daran interessiert, dass Gott seinen Geist des Gebets über uns ausgießt? Gebet kostet - Zeit, Energie, Konzentration und möglicherweise einiges andere. Aber Gottes Geist ist nicht zerteilt. Eine Ausgießung des Geistes kommt als Ausgießung der Gnade und des Gebets. Die Erweckungsgeschichte bestätigt das Wort Gottes.

Die Merkmale einer Ausgießung des Heiligen Geistes sind ein großes Werk der Gnade und eine Bewegung des Gebets. Und die Folge einer solchen Bewegung ist, dass die Menschen auf IHN sehen werden, und IHN als den Gekreuzigten erkennen und anbeten werden.

Oh, dass der Herr eine solche Erweckung schenken möchte!

Aber es gibt auch die Kehrseite:

Wenn Jesus und sein Werk gering geachtet oder vernachlässigt werden, wenn der Name "Jesus" keine Regung mehr in uns hervorruft - dann ist etwas gewaltig faul! Wenn die Person und das Werk Jesu uns nicht mehr innerlich bewegen, dann ist der "Tod im Topf" und ist es höchste Zeit, eine neue Ausgießung des Heiligen Geistes auf unser Leben zu suchen. Und auf solchem Suchen liegt die Verheißung des Findens!

In Matthäus 5:6 verspricht Jesus:
"Glücklich sind, die nach Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie sollen satt werden."

Freitag, 14. Februar 2025

Happy Valentine!

Ich geb’ zu: Manches, das eigentlich nicht zu übersehen ist, geht an mir vorbei. Vielleicht war das früher auch so mit dem Valentinstheater – ups – Valentinstag. Tatsache ist, dass ich lange Zeit nur einen Valentin kannte. Von dem hörte ich als junger Erwachsener, als ich in München wohnte. Sein Name war Karl Valentin und er war ein bayrischer Komiker.

Erst Jahre später, nachdem wir als Familie auf den Philippinen lebten, wurde ich mit der Tradition des Valentinstags bekannt. Ich hab mich dran gewöhnt.

Der Valentinstags wird auf die Sage von Valentin von Terni zurückgeführt. Valentin lebte im 3. Jahrhundert nach Christus und war Bischof von Terni, einer Stadt in Italien. Laut der Legende hatte der Bischof einige Verliebte christlich getraut. Unter ihnen waren Soldaten, die gemäß kaiserlichem Befehl der damaligen Zeit unverheiratet bleiben mussten. Auch hatte Valentin den frisch verheirateten Paaren Blumen aus dem eigenen Garten geschenkt. Nach der Überlieferung standen Ehen, die unter seinem Segen geschlossen wurden, unter einem guten Stern. Es war Kaiser Claudius II., der Bischof Valentins Märtyrertod befahl. Am 14. Februar 269 wurde er wegen seines christlichen Glaubens enthauptet.

So, jetzt wissen wir, woher der Brauch des Valentinstags kommt. Es ist der Tag der Liebenden. Man verschenkt am 14. Februar eine Rose, einen Kuss, eine Liebeserklärung oder ein Geschenk.Vielleicht auch alle vier.

Nur ist das immer so eine Sache mit diesen Eintagsfliegen. Anstatt seine Liebe gleichmäßig übers Jahr zu pflegen, konzentriert man sich auf einen Tag im Jahr, den man dann ganz romantisch verbringt – den Rest des Jahres lebt man wieder auf Sparflamme. Liebe aber muss genährt und gepflegt werden.

Gott IST Liebe. Liebe in Person. Gott schenkt Liebe, entfacht Liebe ganz neu, befähigt zu lieben, liebt selbst und definiert Liebe. Ja, ER definiert, was Liebe ist. Hier einige machtvolle Verse über die Liebe aus Seinem Mund. Wenn wir – weil es ja nun mal Gottes Worte sind, danach streben, auf diese Weise zu lieben, dann hat jede Beziehung eine Chance.

*Wer nicht liebt, der hat Gott nicht erkannt; 
denn Gott ist Liebe.
*Und wir haben die Liebe erkannt und geglaubt, 
die Gott zu uns hat. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt,
der bleibt in Gott und Gott in ihm.
*Darin besteht die Liebe: nicht, dass wir Gott geliebt haben,
sondern, dass er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn 
zur Versöhnung für unsre Sünden.
*Denn so hat Gott die Welt geliebt, 
dass er seinen eingeborenen Sohn gab, 
damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, 
sondern ewiges Leben hat.
*Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, 
dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.
*Seht, welch eine Liebe uns der Vater gegeben hat, 
dass wir Kinder Gottes heißen sollen! Und wir sind es. 
Deswegen erkennt uns die Welt nicht, weil sie ihn nicht erkannt hat.
*Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander lieben sollt, 
damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt. 
Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, 
wenn ihr Liebe untereinander habt.
*In der Bruderliebe seid herzlich gegeneinander; 
in der Ehrerbietung komme einer dem anderen zuvor!
 (1 Johannes 4:8, 16, 10; Johannes 3:16; Römer 5:8; 1 Johannes 3:1; Johannes 13:34+35; Römer 12:10)

Donnerstag, 13. Februar 2025

Gegen Mitternacht

Während ich hier sitze und vor mich hin tippe, läuft im Hintergrund Sarah Kelly's Lied "Gegen Mitternacht". Der Text lautet in etwa:

Gegen Mitternacht rufe ich
Gegen Mitternacht rufe ich deinen Namen an
Ich brauche dich hier neben mir
Durch diese Zeiten der Veränderung

Gegen Mitternacht rufe ich
- auf die Dämmerung wartend -
Finde ich Zufriedenheit
Indem ich dein Lied singe

Hier im Tal
leiten Schatten den Weg (dorthin),
wo die Vergangenheit das Heute trifft.

Ich werde an Paulus und Silas erinnert, die um Mitternacht herum in einem Gefängnis in Philippi sitzen, ihre Rücken zerschlagen, ihre Füße in einen Holzblock geschlossen, ihre Zukunft ungewiss und mit Ratten und Kakerlaken als unmittelbare Zellennachbarn.


Und was tun sie? Sie beten und preisen Gott. Um alles in der Welt: Für was denn??? Ich glaube, sie priesen Gott für wer Gott ist. Sie hatten das Neue Testament noch nicht, aber sie kannten die großartigen Geschichten ihres machtvollen Gottes aus den Berichten des Alten Testaments. Sie kannten die Psalmen und hatten den Geist Gottes in ihren Herzen. Inmitten ihres Schmerzes, ihrer Dunkelheit und Unsicherheit konzentrierten sie sich nicht auf die Probleme, sondern auf ihren Gott. Das gab ihnen vielfältigen Grund, sich zu freuen. Sie erkannten, dass die Herrlichkeit und Stärke Jesu, ihres Retters so unvergleichlich viel mehr war als die Abscheulichkeit und der Schmerz ihrer Situation. Allerdings konnten sie das alles nur so erfahren, weil sie die Entscheidung trafen, selbst "gegen Mitternacht", in der tiefsten Finsternis "Jesus-orientiert" zu sein und nicht "Problem-orientiert".

"Jesus-orientiert" zu sein - das ist die Lösung, wenn wir in einem dunkeln Rattenloch sitzen. Sarah Kelly singt:

Gegen Mitternacht rufe ich
- auf die Dämmerung wartend -

finde ich Zufriedenheit

indem ich dein Lied singe.

Mittwoch, 12. Februar 2025

Ein "Pieps" für den Herrn!

"Ich will dem Herrn piepsen in meinem Herzen!"

Dass dieser Vers NICHT in der Bibel steht, können sich sicher sogar die meisten NICHT-Bibelleser denken. Interessant ist nur, dass dieser Ausspruch so oft von DOCH-Bibellesern praktiziert wird, obwohl er gar nicht im Wort Gottes zu finden ist. Als ich den 109. Psalm las, stieß ich dabei auf Vers 30:

"Ich will den Herrn laut preisen mit meinem Mund, und inmitten vieler will ich ihn rühmen!"

Das hört sich schon irgendwie richtiger und vertrauter an - allerdings auch ungewöhnlicher. Gott laut preisen? Und dann auch noch mit meinem Mund? UND DANN AUCH NOCH INMITTEN VIELER? Was kommt denn dann als Nächstes obendrauf? Weiß Gott überhaupt, was Er da von mir erwartet? Oder … ja wahrscheinlich … das hat Er sicher gar nicht so gemeint! Das ist sicher eine dieser Stellen mit bildlicher Sprache. Der "Mund" meint in Wirklichkeit mein "Herz" und das "laut" das heißt dann halt "von ganzem Herzen!". Uff - gerettet! Amen!

Moment noch! Was meint der Herr eigentlich, wenn Er verspricht, dass unsere Sünden vergeben sind? Meint Er, sie sind an einem sicheren Ort? Nein! Er meint das, was Er sagt! Die sind nicht mehr! Weg! Und was meint der Herr eigentlich, wenn Er uns ewiges Leben in Seiner Gegenwart verspricht? Nichts anderes als EWIGES Leben IN SEINER GEGENWART! Nichts verlangt eine allegorische Erklärung.

Wenn der Herr uns ermutigt, Ihn laut, mit unserem Mund und inmitten anderer Menschen zu rühmen, dann lasst uns das ruhig auch so verstehen. Nichts spricht dagegen. Alles spricht dafür. Da wir natürlich nicht ständig unser Lob hinausschreien können, werden "Piepser im Herzen" sicher auch immer wieder gerne von Gott gehört. Aber wenn wir die Möglichkeit haben, es "rauszulassen", dann lasst uns das ruhig tun. Laut und hörbar gefällt dem Herrn!

Überrasch´ doch einfach mal deinen Nachbarn beim Singen im Gottesdienst. Und bis dahin (sind ja noch ein paar Tage hin) üb´ schon mal zu Hause und unterwegs.

Dienstag, 11. Februar 2025

Korrektur

Beim gestrigen Eintrag hat sich in der Titelzeile ein Fehler eingeschlichen. Richtig muss es heißen:

 Danke für die Info. 😌