„Ich habe wahrhaftig fröhliche Christen nur an drei Orten gefunden: In der Bibel, in der Untergrundkirche und im Gefängnis.“ (Richard Wurmbrand)

Freitag, 26. Januar 2024

Warum hilft die Bibel nicht?

2007 wurde das Buch des früheren Boxers, George Foreman, mit dem Titel: „God In My Corner“ (Gott in meiner Ecke) veröffentlicht. Darin schreibt der ehemalige Schwergewicht-Boxweltmeister:

Gage Skidmore / creative commons
Bevor ich 1974 nach Afrika ging, um gegen Muhammad Ali zu kämpfen, gab mir ein Freund eine Bibel, die ich auf meine Reise mitnehmen konnte. Er sagte: „George, behalte das als Glücksbringer bei dir.“

Ich glaubte, die Bibel sei nur ein Hirtenhandbuch, wahrscheinlich, weil der einzige Vers, den ich kannte, lautete: „Der Herr ist mein Hirte.“ Aber ich war immer auf der Suche nach Glück, also trug ich diese Bibel bei mir. Ich hatte Glückspfennige und Glücksbringer und fügte meiner Sammlung abergläubischer Gegenstände nun die „Glücksbibel“ hinzu.

Nachdem ich den Kampf verloren hatte, warf ich die Bibel weg. Ich habe sie nie geöffnet. Ich dachte: Die Bibel hat mir nicht zum Sieg verholfen, warum brauche ich sie also? Ich dachte, ich würde Macht bekommen, wenn ich sie einfach nur besitze; Mir war nicht klar, dass ich sie lesen musste und glauben, was darin steht. Seitdem ist mir klargeworden, dass die Bibel mein Wegweiser und nicht mein Glücksbringer ist.

Manche mögen denken: Wie kann man nur so abergläubisch sein? Natürlich bringt ein Buch kein Glück, vermittelt keine Kraft und schon gar keinen Sieg im Boxring.

Aber halt – ist unser Denken nicht manchmal ganz ähnlich?

So manch ein Christ hat Gewissensbisse, wenn er seine „Stille Zeit“ nicht gemacht hat. Wie viele gute Ratschläge lauten: „Lies regelmäßig Deine Bibel, am besten täglich!“ Im alten Kinderlied wurde gesungen: „Lies die Bibel, bet´ jeden Tag, wenn Du wachsen willst!“ Und bevor mir jemand vorwirft, das Bibellesen zu abzuwerten, füge ich schnell hinzu: Ich bin ein starker Verfechter dafür, dass ein Christ jeden Tag Gemeinschaft mit Gott verbringt – Im Wort Gottes und im Gebet.

Trotzdem: Die Bibel hat keine Magie in ihren Blättern! Die Pharisäer und Schriftgelehrten zur Zeit Jesu kannten mitunter das gesamte Alte Testament (39 Bücher mit 929 Kapiteln und 23.208 Versen!). Das war eine Meisterleistung. Aber ihre Herzen waren leer, denn sie betrachteten das Wort Gottes als etwas magisches, unabhängig von ihren Herzen und ihrer Verbindung zu Gott. In Johannes 5:38-40 sagt Jesus den Schriftgelehrten:

Sein (Gottes) Wort habt ihr nicht bleibend in euch, weil ihr dem nicht glaubt, den er gesandt hat. 39 Ihr erforscht die Schriften, weil ihr meint, in ihnen das ewige Leben zu haben; und sie sind es, die von mir Zeugnis geben. 40 Und doch wollt ihr nicht zu mir kommen, um das Leben zu empfangen.

Im nächsten Kapitel erklärt Jesus (Johannes 6:63):

Der Geist ist es, der lebendig macht, das Fleisch nützt gar nichts. Die Worte, die ich zu euch rede, sind Geist und sind Leben.

Und der Apostel Jakobus erklärt sehr bildlich und verständlich (Jakobus 1:22-25):

Seid aber Täter des Wortes und nicht bloß Hörer, die sich selbst betrügen. 23 Denn wer nur Hörer des Wortes ist und nicht Täter, der gleicht einem Mann, der sein natürliches Angesicht im Spiegel anschaut; 24 er betrachtet sich und läuft davon und hat bald vergessen, wie er gestaltet war. 25 Wer aber hineinschaut in das vollkommene Gesetz der Freiheit und darin bleibt, dieser Mensch, der kein vergesslicher Hörer, sondern ein wirklicher Täter ist, er wird glückselig sein in seinem Tun.

Gottes Wort im Gepäck mit rumtragen oder es kennen und im Kopf rumtragen – das nützt wenig. Es im Herzen zu bewahren und im Alltag auszuleben bringt vielfachen Segen: Es bringt Freude und Kraft im eigenen Leben, es bringt Segen zu unseren Mitmenschen und es bringt Ehre für Jesus.

Wenn wir Gottes Wort kennen und leben, dann ist die Bibel kein Glücksbringer mehr, sondern ein himmlischer Wegweiser.

Donnerstag, 25. Januar 2024

Die Ente mit dem Pfeil … und Du

Es ist nicht die einzige Ente, die mit einem Pfeil im Körper überlebt hat. Im Juli 2020 berichteten verschiedene Medien über eine Ente, die monatelang ihren Häschern entkam – mit einem Pfeil im Kopf! In anderen Fällen waren es Blaspfeile, Armbrustpfeile oder Bogenpfeile, die irgendwo im Entenkörper steckten.

Credit: Desop Plzen / Quelle: HIER
Immer dauerte es eine geraume Zeit, bis Tierschützer oder Jagdaufseher die Enten (oder Gänse) einfangen konnten. Die Tiere flüchteten sich aufs Wasser oder sogar in die Luft – wohlgemerkt: mit Pfeil im Körper. Sie entkamen den Wildhütern, die Getreide mit Betäubungsmitteln auslegten, oder auch Keschern oder Netzkanonen einsetzten.

Manche dieser gequälten Tiere sind nach 1-2 Wochen so erschöpft, dass sie sich danach eher mühelos fangen lassen. Andere halten es monatelang aus mit dem Fremdkörper in ihrem Leib.

Meist kann über die gefangenen Enten berichtet werden, dass der Pfeil erfolgreich entfernt wurde, sei es, dass er im Körper oder sogar im Kopf steckte.

Ein Bibellehrer fragt sich, warum die Enten wohl so lange versuchen, ihren Fängern zu entkommen. Die haben doch nur Gutes im Sinn, wollen ihnen nur helfen, sie heilen und von ihren Schmerzen befreien. Das verstehen die Enten aber nicht!

Manche Zeitgenossen sind verängstigt durch Gottes Versuche, sie zu erreichen. Sie fühlen sich von Gott verfolgt, als wolle Er ihnen etwas. Sie erkennen zwar, dass Gott versucht, ihnen nahe zu kommen, erkennen aber weder, dass Er ihnen nur helfen möchte, noch erkennen sie, dass sie in einer lebensbedrohlichen Lage sind. Durch den Propheten Jesaja rief Gott dem ganzen Volk Israel zu (Jesaja 30:15):

Denn so spricht Gott, der Herr, der Heilige Israels: Durch Umkehr und Ruhe könntet ihr gerettet werden, im Stillesein und im Vertrauen läge eure Stärke. Aber ihr habt nicht gewollt.

In Matthäus 23:37 spricht Er zu den Menschen in Jerusalem:

Wie oft habe ich deine Kinder sammeln wollen, wie eine Henne ihre Küken unter die Flügel sammelt, aber ihr habt nicht gewollt!

Jesu Ziel war es immer, Menschen zu helfen, die „Pfeile Satans“ aus ihrem Leben zu entfernen, ihre Sünden zu vergeben, die Wunden, die die Sünden hinterlassen haben, zu heilen.  Aber die Menschen haben es nicht begriffen. Sie dachten, Jesus sei „hinter ihnen her“, um sie einzuengen, zu versklaven, ihnen ihre Freiheit zu nehmen. Aber sie lagen falsch – und liegen bis heute falsch. Freiheit und Heilung ist nur bei Jesus zu finden. Er sagt (Johannes 8:36):

Wenn euch nun der Sohn frei machen wird, so seid ihr wirklich frei.

Ob es um unsere Errettung grundsätzlich geht oder um unsere Nachfolge im Alltag: Niemand muss mit den Pfeilen Satans durchs Leben segeln. Jesus vergibt! Jesus heilt! Jesus macht frei!

Mittwoch, 24. Januar 2024

Bleibe

Im 1. Korintherbrief lesen wir in Kapitel 7, dass das Wort „bleibe“ auffällig oft wiederholt wird. Einmal sagt Paulus deutlich (1 Korinther 7:20):

Jeder bleibe in dem Stand, in dem er berufen worden ist.

 Ein weiteres Mal (Vs 24) wiederholt er fast wörtlich:

 Brüder, jeder bleibe vor Gott in dem Stand, in dem er berufen worden ist.

 Im Kapitel geht es zuerst um Ehe oder Ehelosigkeit, dann um Beschnittensein oder Unbeschnittensein und zuletzt darum, ob jemand Sklave ist oder frei.

Jeder bleibe in dem Stand, in dem er berufen worden ist.

Das bedeutet weder, dass ein lediger Mensch nach der Bekehrung nicht heiraten soll, noch dass ein Sklave versklavt bleiben soll. Es bedeutet vielmehr, dass wir Gott nicht in Eigeninitiative unter die Arme greifen müssen, um richtig für Ihn leben zu können.

Von einem kleinen Kind wird berichtet, wie es durch den Garten ging und eine besonders schöne Blume bemerkte. Es bewundert die Schönheit, schnuppert dran und geniest ihren Duft. „So hübsch!“  Als dann aber seine Augen am Blumenstängel runterschauen bis zur Erde, in der die Blume steckt, ruft es aus: „Die Blume ist zu schön, um in solchem Dreck gepflanzt zu sein!“  Es greift den Stengel, zieht die Blume samt Wurzel aus dem Boden und rennt zum Wasserhahn, um die Erde wegzuspülen. Nach kurzer Zeit ist die Blume verwelkt und tot.

Der Gärtner sieht, was geschehen ist, und ruft: „Du hast meine schönste Pflanze zerstört!“ „Tut mir leid!“ antwortet das Kind. „Aber mir hat der Dreck nicht gefallen“ worauf der Gärtner antwortet: „Ich selbst hab diesen Ort ausgewählt und die Erde gemischt, weil ich wusste, dass nur dort so eine schöne Blume wachsen kann.“

Manchmal fühlen wir uns, als habe Gott uns an die falsche Stelle gepflanzt und wir könnten nicht für ihn blühen. Und manchmal möchte Gott uns tatsächlich irgendwann umpflanzen und uns in eine andre Richtung bewegen. Aber dazu braucht Er unsre Hilfe nicht. Er möchte lediglich unseren Gehorsam.

Manchmal wundert sich ein hingegebener Christ über seine Arbeit im Beruf. Er sagt sich: Ich möchte Jesus so gerne dienen!  Aber ständig nur Steuerelemente einbauen …? oder: Ständig nur kaputte Autos reparieren …?  oder: Ständig nur Versicherungen verkaufen …?  Was hab ich da am Ende meines Lebens für Jesus getan? Er fühlt sich, als habe Gott ihn an der falschen Stelle eingepflanzt und er könnte nicht für Ihn blühen.

Gott mag uns irgendwann sehr wohl in eine neue Richtung lenken. Tatsache ist: Er sucht bis jetzt an Menschen, die gehen und Ihm vollzeitig dienen. Aber bis dass Gott uns umpflanzt gilt: Bleib in dem Stand, in dem Gott Dich berufen hat! Blühe und dufte für Jesus an dem Ort, an den Er Dich gepflanzt hat. Der Prediger Charles Spurgeon sagte:

Wer Gott nicht dienen kann, wo er gerade ist,
kann Ihm auch nirgends anderswo dienen.

Unser Stand ist bedeutungslos für unsere Berufung durch Gott.

  • Unser Zustand: ob Ehe oder Ehelosigkeit …
  • Unsre Herkunft / Vergangenheit: ob Beschnitten oder nicht …
  • Unsere gegenwärtigen Umstände: ob Sklave oder frei …

All das ist nebensächlich. Blühe und sei ein Wohlgeruch für Jesus an dem Ort, an den Er Dich im Moment gepflanzt hat, und sei gleichzeitig bereit, von Ihm umgepflanzt zu werden, wenn Er es Dir deutlich macht.

Dienstag, 23. Januar 2024

Ein besonderer Vers aus dem Philipperbrief

Aber was mir Gewinn war,

das habe ich um des Christus willen für Schaden geachtet!
(Philipper 3:7)

Vielleicht hat heute mancher den Vers aus Philipper 4:4 erwartet: „Freut euch im Herrn allezeit; abermals sage ich: Freut euch!“ Absolut berechtigter Gedanke! Ein herrlicher Vers und ein echter Fund im Philipperbrief. Aber heute nicht unser besonderer Vers.

Oder jemand war sich sicher, dass es heute um Philipper 2:5 gehen würde: „Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war,“  Ein bekannter Vers und überaus wichtig für die Nachfolge und für ein Gott wohlgefälliges Leben. Aber auch nicht unser Vers heute.

Der Vers aus Philipper 3:7 soll uns heute begleiten: Aber was mir Gewinn war, das habe ich um des Christus willen für Schaden geachtet!

Dazu zunächst der Hinweis, dass die Elberfelder Übersetzung genauer übersetzt, wenn es dort heißt: „Was auch immer mir Gewinn war …“

Paulus hatte in den vorhergehenden Versen nicht nur von einer bestimmten Sache gesprochen, sondern verschiedene Bereiche im Leben, die ihm früher etwas bdeuteten, jetzt aber wertlos waren: Er war dem Gesetz entsprechend aufgewachsen, war ein Israelit – und das durch Geburt. Er war ein echter Hebräer, nicht nur gesetzestreu, sondern ein Lehrer des Gesetzes, ein Gebildeter. Er brannte für seinen Glauben und führte ein tadelloses, religiöses Leben. Paulus lebte auf der Gewinnerseite des Lebens, was Abstammung, Stellung, Ansehen, Ehre, Ausbildung und vermutlich Wohlstand anging.

Dann begegnet er Jesus!

Jetzt bezeichnet er all diese irdischen Vorrechte als Schaden (Elberfeld: Verlust; HfA: wertlos). Alles Begriffe die darauf hinweisen, dass diese Dinge Paulus nichts mehr bedeuten.

Interessant ist seine Begründung. Natürlich hat er das nicht aufgegeben, um gerettet zu werden. Er hat es auch nicht schweren Herzens aufgegeben, weil es halt zur Nachfolge gehört, sich selbst zu verleugnen und Jesus nachzufolgen. Alles nicht!

Was Paulus Gewinn war … was ihn in der Welt hätte weiterbringen können … was ihm im Umgang mit Menschen Vorteile verschafft hätte – das gab er alles auf „um des Christus willen“. Nicht wehmütig, weil er sich für eine Seite entscheiden musste – und das war nun mal Jesus.

Nein!

Als dieser Apostel Paulus Jesus begegnete, erkannte er: Gegenüber dem Wert Jesu waren alle anderen Werte „Kot“! So Luther in Philipper 3:8: „Ja, ich achte es noch alles für Schaden gegen die überschwengliche Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, um welches willen ich alles habe für Schaden gerechnet, und achte es für Kot, auf dass ich Christum gewinne.“

Die Erkenntnis Jesu übertrifft alles! Jesus ist wertvoller als alles! Jesus ist erstrebenswerter als alles! Die Nähe Jesu ist reicher als alles! Natürlich – um das zu verstehen, zu begreifen und zu empfinden müssen wir die alles übertreffende Erkenntnis Jesu haben, eine Erkenntnis, die sich vermehrt, je mehr wir Jesus kennenlernen. Solange Jesu Liebe, der Friede Gottes, Genügsamkeit in Gott, die Geduld Jesu, vollkommene Vergebung, die Heiligkeit Gottes, die Herrlichkeit des Herrn … nur Begriffe sind, die wir zwar bejahen, aber mit denen wir wenig anfangen können – solange werden wir wohl festhalten an dem, was Paulus „Schaden“ oder auch „Kot“ nennt. Je mehr wir aber die Herrlichkeit Jesu erfassen, umso mehr werden wir Paulus verstehen und zustimmen können, wenn er sich freut: „Aber was mir Gewinn war, das habe ich um des Christus willen für Schaden geachtet!“

Wenn ich nur dich habe,
so frage ich nichts nach Himmel und Erde.

(Asaph in Psalm 73:25)

Montag, 22. Januar 2024

MEGA!

Dies schreibe ich dir in der Hoffnung, recht bald zu dir zu kommen,
damit du aber, falls sich mein Kommen verzögern sollte, weißt,
wie man wandeln soll im Haus Gottes,
welches die Gemeinde des lebendigen Gottes ist, der Pfeiler
und die Grundfeste der Wahrheit.
Und anerkannt groß ist das Geheimnis der Gottesfurcht:
Gott ist geoffenbart worden im Fleisch, gerechtfertigt im Geist,
gesehen von den Engeln, verkündigt unter den Heiden,
geglaubt in der Welt, aufgenommen in die Herrlichkeit.

(1 Timotheus 3:14-16)
 
Das war der Predigttext, den der Leiter unserer Männerarbeit vor längrer Zeit auslegte. Hier einige der Gedanken:

Offensichtlich geht es Paulus darum, Timotheus anzuleiten, der Gemeinde Gottes recht vorzustehen. Es ist die Gemeinde des lebendigen Gottes. Und da Gott der Herr aller Welt ist, gelten Paulus' Erklärungen sowohl der weltweiten, unsichtbaren Gemeinde Gottes als Ganzes, wie auch der sichtbaren Gemeinde Gottes am Ort, in der sich alle die miteinander im Namen Jesu treffen, die an Jesus glauben und Ihn lieben.
 
Offensichtlich hat Gott größtes Interesse daran, dass Jesus nicht allein in Seinem Volk (Israel), sondern in aller Welt verkündigt wird: „Verkündigt unter den Heiden“ heißt es in Vers 16. Gott möchte Seine Gemeinde bunt – ethnisch bunt. Je bunter unsere Gemeinden am Ort sind, umso näher kommen sie der unsichtbaren, weltweiten Gemeinde Jesu – und vor allem dem himmlischen Endprodukt. Jesus nachfolgen und Fremdenfeindlichkeit schließen einander aus! Gemeinde Jesu am Ort darf sich glücklich und gesegnet schätzen, Menschen vieler Nationen, Sprachen und Volksgruppen in ihrer Mitte zu haben. Je näher die Gemeinde Jesu am Ort dem himmlischen Endprodukt kommt, umso herrlicher.

Und dann heißt es in Vs 16: „Anerkannt groß ist das Geheimnis der Gottesfurcht“. Luther macht es verständlicher mit der Worten: „Und groß ist, wie jedermann bekennen muss, das Geheimnis des Glaubens: Er ist offenbart im Fleisch, gerechtfertigt im Geist, erschienen den Engeln, gepredigt den Heiden, geglaubt in der Welt, aufgenommen in die Herrlichkeit.” 

Luther macht klar: Es geht um ein großes Geheimnis des Glaubens – und dieses Geheimnis ist: ER ...

Das griechische Wort für „groß“ ist „megas“. Den Begriff kennen wir! Wir finden ihn in Begriffen wie: MEGA-phone ... MEGA-teuer ... MEGA-cool oder ähnliches. Alles soll zum Ausdruck bringen: Über das Normale hinausgehend. MEGA ist einfach riesig.

In Kurzform: Paulus schreibt an Timotheus: „Jesus ist MEGA!“ Einige Gründe nennt er im selben Atemzug, andere Gründe finden wir verstreut in der ganzen Bibel von 1 Mose bis Offenbarung. Die Gründe, die Paulus sofort anführt sind:
 
Gott ist in Jesus als Mensch erschienen. Das ist MEGA!
Durch Gottes Geist wurde Jesus gerechtfertigt. HfA überträgt: „der Geist Gottes bestätigte seine Würde.“ Auch das ist MEGA!
Jesus erschien und wurde gesehen von den Engeln. MEGA!
Sein herrlicher Name (= Der Herr ist Heil) wird unter den Nationen verkündigt) MEGA!!! 
In aller Welt glauben Menschen an Jesus! Einfach nur MEGA!
Jesus hat nicht verloren, sondern gewonnen. Er thront jetzt in der Herrlichkeit (Gottes). Ist das MEGA! oder was?!!!

Dazu kommen unzählige Versprechen, die Er uns zurück gelassen hat und die Er hält.
Dazu kommt eine Liebe und Fürsorge für Seine Nachfolger, die es sonst nirgends gibt.
Paulus hat Recht: Jesus ist MEGA – unübertroffen und unübertreffbar! 

Es ist ein Vorrecht, Ihn zu kennen! Kennst Du Ihn?

Sonntag, 21. Januar 2024

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat!

Psalm 122

1 Ein Wallfahrtslied. Von David. Ich freue mich an denen, die zu mir sagen: Lasst uns zum Haus des Herrn gehen!
2 Nun stehen unsere Füße in deinen Toren, Jerusalem!
3 Jerusalem, du bist gebaut als eine fest gefügte Stadt,
4 wohin die Stämme hinaufziehen, die Stämme des Herrn - ein Zeugnis für Israel -, um zu preisen den Namen des Herrn!
5 Denn dort sind Throne zum Gericht aufgestellt, die Throne des Hauses David.
6 Bittet für den Frieden Jerusalems! Es soll denen wohlgehen, die dich lieben!
7 Friede sei in deinen Mauern und sichere Ruhe in deinen Palästen!
8 Um meiner Brüder und Freunde willen sage ich: Friede sei in dir!
9 Um des Hauses des errn, unsres Gottes, willen will ich dein Bestes suchen!

Herzliche Einladung:
Allianz-Abschlussgottesdienst
Anbetung - Gottes Wort - Gebet 
Gemeinschaft - Mittagessen

Beginn: 10:30 Uhr

  Herzlich Willkommen! Wir freuen uns auf Dich!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen

Ich weiß mich im Beten nicht als Einzelner allein auf der Welt, 
sondern ich weiß mich in der Gemeinschaft aller Gläubigen 
und Betenden 
einbeschlossen.
(Helmut Thilicke)