Die Predigt über Hebräer 8:1-13 kann HIER angehört oder heruntergeladen werden.
Denn ich hatte mir vorgenommen, unter euch nichts anderes zu wissen als nur Jesus Christus, und ihn als gekreuzigt. (1 Kor. 2:2)
Amy Carmichael wurde 1867 geboren. Als Kind wünschte sie sich so sehr blaue Augen – aber sie hatte braune. Wie oft betete sie, der Herr möge ihr die Augenfarbe ändern – ohne Erfolg und mit viel Enttäuschung. Als sie 18 Jahre alt war, starb ihr Vater. Sein Tod stürzte die Familie in große finanzielle Not. Eine Neuralgie schwächte Amys Körper und verursachte Schmerzen, die sie manchmal wochenlang ans Bett fesselten. Dennoch war es ihr ein Anliegen, dem Herrn zu dienen.
Mit dem heutigen Beitrag schließen wir die Serie „besondere Verse“ im Alten Testament ab. Ab nächsten Dienstag sind wir im Neuen Testament unterwegs.
Besondere Verse in Maleachi - vermutlich würde sich Maleachi 3:10 qualifizieren. Hier sagt der Herr durch den Propheten:
Bringt
den Zehnten ganz in das Vorratshaus, damit Speise in meinem Haus sei, und prüft
mich doch dadurch, spricht der Herr der Heerscharen, ob ich euch nicht die
Fenster des Himmels öffnen und euch Segen in überreicher Fülle herabschütten
werde!
Das war die Regelung für Israel im Alten Testament: 10% des Einkommens gehörte dem Herrn. Das erleichtert so manchen neutestamentlichen Christen, der nun meint, „der Zehnte“ sei eine alttestamentliche Regel und seit dem Neuen Testament nicht mehr gesetzlich zu befolgen.
Tatsächlich stimme ich dem voll zu! Da Jesus uns erkauft hat und wir mit allem was wir sind und haben Ihm gehören und nicht uns selbst (Römer 14:7+8) sind 10% unseres Einkommens eigentlich nur der Beginn, sozusagen die unterste Stufe, auf der wir beginnen, die Sache des Herrn zu unterstützen. Die neutestamentliche Frage lautet nicht mehr: Wie viel meines Einkommens muss ich dem Herrn geben? sondern eher: Wie viel meines Einkommens kann ich dem Herrn geben? Wieviel behalte ich für mich?
Aber wieder mal hab ich mich verzettelt. Maleachi 3:10 soll heute gar nicht unser besonderer Vers sein, sondern – momentan ganz aktuell – Maleachi 3:6, wo der Herr Israel mit den Worten ermutigt:
Denn ich, der Herr, verändere mich nicht; deshalb seid ihr, die Kinder Jakobs, nicht zugrunde gegangen.
Israel ist nie zugrunde gegangen! Nach einem Wikipdia Eintrag wurde Jerusalem mehr als 16 Mal umkämpft, zweimal zerstört, 23 Mal belagert, 52 Mal angegriffen und 44 Mal eingenommen und zurückerobert. In der Geschichte Israels hat Gott ungezählte Male übernatürlich eingegriffen…
… Als Ägypten Israel versklavte und sie auslöschen wollte
… als die Kananäer sich ihnen entgegenstellten
… als eine Riesenarmee (185.000 Soldaten 3 Völkern) Israel besiegen wollte (2. Könige 19)
… als die Assyrer und Babylonier sie besiegten und aus Israel vertrieben
… als Haman zur Zeit Esthers alle Juden vernichten wollte
… als die Römer sie als Nation in ihrem Land vernichteten und vertrieben… als sie durch Jahrhunderte in zahllosen Ländern und Orten immer wieder verfolgt wurden
… als die Nazis sie auslöschen wollten.
Dazu kommen zahllose Kriege, die Israel seither führen musste, um zu überleben. Der bekannteste ist vermutlich der 6-Tage-Krieg im Juni 1967. Israel stand mit 200.000 Soldaten einer Armee aus 4 Staaten mit über 1.000.000 Soldaten gegenüber. (Quelle)
Wie konnte und kann Israel überleben? In Maleachi 3:6 gibt Gott selbst uns die Antwort:
Denn ich, der Herr, verändere mich nicht; deshalb seid ihr, die Kinder Jakobs, nicht zugrunde gegangen.
Israel ist und bleibt Gottes Augapfel. Zum Scheitern verurteilt ist, wer Israel antastet. Gott musste oft harte Wege mit Seinem Volk gehen. Er erlaubte Gefangenschaft, Er erlaubte unsagbares Leid, Er erlaubte Vertreibung aus ihrem Land für lange, lange Zeit. Er verbot dem Propheten Jeremia (16:7) sogar, für Israel zu beten. Bis heute hat Israel keinen Blankoscheck von Gott, zu tun und zu lassen, was sie wollen. Bis heute heißt Gott nicht alles gut, was Israel tut. Aber bis heute bleibt Gottes Zusage und Treue Seinem Volk gegenüber:
Denn ich, der Herr, verändere mich nicht; deshalb seid ihr, die Kinder Jakobs, nicht zugrunde gegangen.
Manchmal frage ich meine Freunde, wie es ihnen geht - in der
Regel mit der Erwartung einer ehrlichen Antwort. Manche frage ich auch nicht
mehr; da frage ich lieber den Ehepartner. Warum? Weil manche Freunde, so
schlecht es ihnen auch gehen mag, immer eine „gut“ oder „es geht schon“
Antwort parat haben. Jahrelang erhielt ich von einer Person die Antwort: „Mir geht’s gut. Wenn’s mir mal nicht so gut
geht, denke ich an die, denen es noch schlechter geht – und schon geht’s mir
wieder gut.“ Das hilft! Man möchte
halt nicht jammern (oder ist zu stolz, sich mitzuteilen).
Heute wieder mit Sonntagszitat!
Markus 9:43-48 und Offenbarung 21:2-3
Markus 9:43-48 Und wenn deine Hand für dich ein Anstoß zur Sünde wird, so haue sie ab! Es ist besser für dich, dass du als Krüppel in das Leben eingehst, als dass du beide Hände hast u. in die Hölle fährst, in das unauslöschliche Feuer, 44 wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt. 45 Und wenn dein Fuß für dich ein Anstoß zur Sünde wird, so haue ihn ab! Es ist besser für dich, dass du lahm in das Leben eingehst, als dass du beide Füße hast u. in die Hölle geworfen wirst, in das unauslöschliche Feuer, 46 wo ihr Wurm nicht stirbt u. das Feuer nicht erlischt. 47 Und wenn dein Auge für dich ein Anstoß zur Sünde wird, so reiß es aus! Es ist besser für dich, dass du einäugig in das Reich Gottes eingehst, als dass du zwei Augen hast und in das höllische Feuer geworfen wirst, 48 wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt.
Offenbarung 21:3-8 Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen; und sie werden seine Völker sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. 4 Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. 5 Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er sprach zu mir: Schreibe; denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss! 6 Und er sprach zu mir: Es ist geschehen! Ich bin das A und das O, der Anfang u. das Ende. Ich will dem Dürstenden geben aus dem Quell des Wassers des Lebens umsonst! 7 Wer überwindet, der wird alles erben, und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein. 8 Die Feiglinge aber und die Ungläubigen und mit Gräueln Befleckten und Mörder und Unzüchtigen und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner — ihr Teil wird in dem See sein, der von Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod.Anbetung - Missionsbericht Bosnien
Gottes Wort - Abendmahl
Gebet - Gemeinschaft
Mittagessen!
Beginn: 10:30 Uhr