„Ich habe wahrhaftig fröhliche Christen nur an drei Orten gefunden: In der Bibel, in der Untergrundkirche und im Gefängnis.“ (Richard Wurmbrand)

Donnerstag, 9. Februar 2023

Wer ist es, der mich aus meiner Not retten könnte?

Kennst Du das? Du bist in einer Situation, aus der es scheinbar kein Entkommen gibt. Die Not wird größer. Der Schmerz nimmt zu. Das Geld nimmt ab. Und überall bricht was zusammen. Du fragst Dich: Was habe ich falsch gemacht? Gibt es Sünde in meinem Leben? Hat Gott mich verlassen? Warum lässt Gott es zu?

Sadrach, Meshach und Abednego, die drei Freunde Daniels, standen ebenfalls vor massiven Problemen. Sie wussten zwar, dass es nicht ihre Schuld war, aber sie kannten den Ausgang der Lage nicht. Die drei hatten sich geweigert, das Götzenbild Nebukadnezars anzubeten. Jetzt sollten sie sterben. Selbstsicher hatte sie der König noch gefragt: „Wer ist der Gott, der euch aus meiner Hand erretten könnte?“

Bildquelle: HIER
Jetzt stehen die drei also unmittelbar vor dem Feuertod. Ich bin fast sicher, dass sie gebetet haben … um Schutz … um Weisheit … Freiheit … eine übernatürliche Änderung der Situation … aber nichts davon kam! Sie mussten hinein - ins Feuer. Kennst Du das?

Deine Seele wird unruhig und in Deinem Herzen keimen Zweifel. Wer ist der Gott, der mich aus meiner Not erretten könnte? WIRD mein Gott mich aus meiner Not erretten?

Wenn Satan so in Dein Herz hineinfragt, dann antworte ihm im Namen Jesu. Sag ihm:

Es ist der Gott Abrahams, Isaaks & Jakobs! Es ist der Gott der Bibel! Es ist Jesus!

Ø  Es ist der Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat!

Ø  Der Gott, der Noah und Familie mitten durch die weltweite Flut hindurch bewahrte!

Ø  Der Gott, der Unfruchtbare fruchtbar machte!

Ø  Der Gott, der durch Vorsehung Josef nach Ägypten sandte und zum Retter der damaligen Welt machte!

Ø  Der Gott, der Ägypten und seine Götter durch 10 gewaltige Plagen schlug!

Ø  Der Gott, der vor ihnen das Rote Meer teilte!

Ø  Der Gott, der Israel 40 Jahre Tag und Nacht durch eine Wolke und Feuer begleitete!

Ø  Der Gott, der sie 40 Jahre lang versorgte!

Ø  Der Gott, der für Josua bei einem Kampf die Sonne stehen ließ!

Ø  Der Gott, der drei feindliche Armeen Israels sich gegenseitig bekämpfen & besiegen ließ, während Israel zusah und Gott lobte!

Ø  Der Gott, der Träume nachträumen lässt und noch die Deutung dazu liefert!

Und im Neuen Testament kommt dazu:

Ø  Der Gott, der in Jesus Mensch wurde und unter uns lebte!

Ø  Der Gott, der uns lehrt und uns den Weg zeigt!

Ø  Der Gott, der in Jesus für uns ans Kreuz ging und unsere Schuld tilgt!

Ø  Der Gott, der auferstand und uns neues Leben schenkt!

Ø  Der Gott, der eine ewige Wohnung im Himmel für uns bereitet!

Ø  Der Gott, der kommt, um Seinen Sieg f. alle sichtbar aufzurichten!

Wer ist der Gott, der Dich in dieser, deiner Situation retten kann?

ð ER ist Dein Gott und Dein Retter!

Mittwoch, 8. Februar 2023

Wähle Deinen Gegner und wähle Deine Waffen!

Du nun erdulde die Widrigkeiten
als ein guter Streiter Jesu Christi!
(2. Timotheus 2:3)

Unsere Waffen sind nicht die des Tötens. Wir kämpfen mit den Waffen des Lichts. Unsere Waffen sind die Liebe Jesu, die Barmherzigkeit unseres himmlischen Vaters, das geschriebene Wort Gottes und anhaltendes Gebet. Und die setzen wir ein, ja radikal ein. Wir lieben mit der radikalen Liebe Jesu, die keinen ausschließt und alle einlädt. Wir verkündigen das Wort vom Kreuz, das Menschen zu einem neuen Leben führen möchte. Insofern sind wir tatsächlich Kämpfer für eine gute Sache und Streiter Jesu. Und unser Kampf ist kein Kampf gegen Menschen!

Ist ja eigentlich unpopulär, Christen als Kriegsleute (stratiotes) zu bezeichnen, als Kämpfer (NLB) oder als Streiter (Schlachter). Allerdings ist das tatsächlich die Bezeichnung, die die Bibel uns gibt. „Hab ich ja immer gewusst!“ wird so mancher Zeitgenosse sagen. „Ihr habt was Radikales, was Streitsüchtiges, was Kämpferisches an Euch.“ Wirklich?

Kürzlich fand ich einige Zeilen, in denen von Streitern Jesu zu lesen war. Sie waren „bereit“ für die Auseinandersetzung, zu der sie von ihrem Meister berufen waren. Der Kampf gegen Sünde, Tod und Teufel. Leider hatten einige Christen ziemlich frische Wunden, Kerben in ihrer Rüstung, Arme in Schlingen, Gips und Schienen. Jemand fragt: „Was ist denn hier los? Warum sind die schon verwundet?“ Jemand anders antwortet: "Oh, sie haben wieder in der Kaserne gekämpft."

Schlimm! Schlimm, wenn Christen den wahren Feind, Sünde Tod und Teufel ignorieren und stattdessen ihre eigenen kleinen „In-house-fightings*“ veranstalten. Es raubt ihre Kräfte, ihre Hoffnung und ihre Kampfbereitschaft. In Epheser 6:12 beschreibt Paulus den wahren Feind:

Denn wir kämpfen nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut, sondern gegen die bösen Mächte und Gewalten der unsichtbaren Welt, gegen jene Mächte der Finsternis, die diese Welt beherrschen, und gegen die bösen Geister in der Himmelswelt.

Wer das außer Acht lässt, lässt Jesu Auftrag außer Acht, hat nicht das Herz Jesu und teilt weder Seine Vision noch Seine Mission. Im Gegenteil! „In-house-fighting“ schwächt die Kräfte der Gemeinde Jesu und jedes beteiligten Mitchristen.

Aber ich meine, Gottes Wort nennt vielfältige Mittel, „in-house-fighting“ zu vermeiden und uns auf den Kampf zu konzentrieren, den der Herr uns anvertraut hat:

Johannes 13:33+34: Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander lieben sollt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt. Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt. 

Epheser 5:18-21: Und berauscht euch nicht mit Wein, was Ausschweifung ist, sondern werdet voll Geistes; redet zueinander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern; singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen; sagt allezeit Gott, dem Vater, Dank für alles, in dem Namen unseres Herrn Jesus Christus; ordnet euch einander unter in der Furcht Gottes!

Galater 5:22: Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.

Möge der Herr uns allen die Bereitschaft geben, auf „in-house-fighting“ zu verzichten, den anderen höher zu achten als uns selbst und uns dem Dienst für Jesus zuzuwenden!

* „in-house fighting“: „Kampf im eigenen Hause / gegeneinander“

Dienstag, 7. Februar 2023

Ein besonderer Vers aus ... dem 4. Buch Mose

Eigentlich muss man im 4. Buch Mose nicht lange suchen. Nur ganz wenige Verse sind in einer meiner Bibeln fettgedruckt. Dazu gehört der herrliche Segen, den der Hohepriester Aaron und seine Söhne im Namen Gottes auf das Volk Israel legen sollen. Man nennt die Verse in 4 Mose 6:23-27 auch „den Aaronitischen Segen:

23 Rede zu Aaron und seinen Söhnen und sprich: So sollt ihr die Kinder Israels segnen; sprecht zu ihnen: 24 Der Herr segne dich und behüte dich!25 Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig! 26 Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden! 27 Und so sollen sie meinen Namen auf die Kinder Israels legen, und ich will sie segnen.

Irgendwo hörte ich einmal die seltsame Auslegung, dass dieser alttestamentliche Segen nicht mehr in unsere neutestamentliche Zeit gehört. Es sei ein Segen, der ausschließlich für Israel im Alten Testament gedacht sei. Ich habe das nie nachvollziehen können. Alle die Segensaussagen in diesen Versen beinhalten das Wesen Gottes:

24 Der Herr segne dich

Hier geht es um Gott. Von Ihm kommt aller Segen, sei es zu neutestamentlicher Zeit oder heute. HEUTE! In Psalm 65:10 singt der Psalmist: „Der Strom Gottes hat Wasser in Fülle.“ Gottes Segenskammern werden nie leerer. Klagelieder 3:22+23 bestätigen, dass Sein Wesen des Segens sich nie erschöpft: „Seine Barmherzigkeit ist nicht zu Ende; sie ist jeden Morgen neu!“ Ja, der Herr segne Dich!

und behüte dich!

Von wem wollen wir sonst behütet werden? Unser Herr lacht über die aussichtslosen Bemühungen Seiner Feinde, wie uns Psalm 2:4 bezeugt: „Der im Himmel thront, lacht; der Herr spottet über sie.“ Er bereitet uns sogar einen Tisch im Angesicht der Feinde. (Psalm 23:5). Ie müssen zuschauen, während wir durch die Güte des Herrn gesättigt werden.

25 Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir

Stell Dir ein kleines Kind vor. Es ist verängstigt, verunsichert oder gerade aufgewacht. Wenn dann noch zusätzlich en fremdes Gesicht erscheint, ist die Angst umso größer. Über uns aber leuchtet kein fremdes Gesicht auf. Über uns leuchtet das Angesicht des Herrn auf, unseres Retters, unseres Trösters, unseres Vaters, unseres Erlösers. Erlässt Sein Licht in unsere Dunkelheit scheinen.

und sei dir gnädig!

Gnade! Das ultimative Wort! Wo wären wir ohne Gottes Gnade, ohne die Gnade der Vergebung, ohne Seine gnädige Treue, ohne Sein gnädiges Festhalten, ohne Sein gnädiges Umsorgen. Preis Sein unserem gnädigen Herrn!

26 Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich

Und das bedeutet? Die Hoffnung für Alle überträgt: „Der Herr wende sich Dir in Liebe zu“, die Neues Leben Bibel schreibt: „Der Herr sei dir besonders nahe“, und bei Luther lesen wir: „Der Herr hebe sein Angesicht über dich.“ So oder so scheint der Segen ausdrücken zu wollen, dass das Angesicht Gottes nicht nur über uns als Teil ‚aller Welt‘ steht, wie die Sonne das ganze Land erhellt, sondern dass Er Sein Angesicht über uns konkret erheben soll um uns nahe zu sein.

und gebe dir Frieden!

Ich meine, dieser Friede muss sich einstellen, wenn der Aaronitische Segen in Vollmacht über Gottes Kindern ausgesprochen wird – egal ob das damals war in Israel oder heute bei uns!

Der Herr segne Dich!

Montag, 6. Februar 2023

Enttäuscht von Gott?

Kürzlich las ich folgendes Zeugnis und wurde neu ermutigt. Neu? Ja, denn nur 2 Tage zuvor erfuhr ich, dass der Herr dabei ist, ein Gebetsanliegen zu erhören, für das wir seit langem beten und wo die Aussichten so trübe waren. Hier der Bericht, den ich diese Woche las. Es geht um eine Frau namens Rudy Hamilton.

Ruby Hamilton, eine Führungskraft in den Fünfzigern, war fassungslos über den Verlust ihres Mannes bei einem Autounfall. Sie waren seit 32 Jahren verheiratet. Ihre Wut und Enttäuschung gingen jedoch tiefer als ein typischer Ausdruck von Trauer.

Ruby war mit Ende Zwanzig eine Nachfolgerin Jesu geworden, aber ihr Mann teilte ihr neu entdecktes Interesse an geistlichen Dingen nicht. Trotzdem hatte sie sich darangemacht, intensiv und unaufhörlich für ihn zu beten, dass er den Herrn kennenlernen würde. Und eines Tages, als sie betete, spürte sie, wie eine Welle des Friedens sie überflutete, und diese leise Stimme ihr versicherte, dass es ihrem Mann gut gehen würde. Sie erwartete sehnsüchtig den Tag, an dem ihr Mann sein Leben Jesus übergab. Und jetzt das.

Was tust du, wenn der Glaube keinen Sinn ergibt … wenn Gott nicht zu antworten scheint oder keine Türen öffnet oder sich nicht finden lässt? Ruby Hamilton hörte auf, für Gott zu leben.

Roger Simmons fuhr per Anhalter nach Hause. Er würde das Datum nie vergessen – den 7. Mai. Sein schwerer Koffer machte ihn müde und er war begierig darauf, diese Armeeuniform für immer auszuziehen. Er hob den Daumen für das entgegenkommende Auto, verlor aber die Hoffnung, als er sah, dass es ein schwarzer, schnittiger, neuer Cadillac war.

Zu seiner Überraschung hielt das Auto an. Die Beifahrertür schwang auf. Er rannte zum Auto, legte seinen Koffer auf den Rücksitz und als er auf den Vordersitz glitt bedankte er sich bei dem gutaussehenden, gut gekleideten Mann.

"Militärdienst beendet?“ fragte dieser?

"So ist es."

„Nun, du hast Glück, wenn du in Chicago wohnst.“

„Nicht ganz so weit – Wohnen Sie in Chicago?“

„Ich habe dort ein Geschäft“, sagte der Fahrer. „Mein Name ist Hamilton.“

Sie unterhielten sich eine Weile, und Roger, ein Christ, verspürte den Drang, seinen Glauben diesem offensichtlich erfolgreichen Geschäftsmann mitzuteilen. Aber er schob es immer wieder hinaus, bis ihm klar wurde, dass er jetzt nur noch 30 Minuten von seinem Zuhause entfernt war. Es hieß jetzt oder nie.

"Herr Hamilton, ich möchte mit Ihnen über etwas sehr Wichtiges sprechen.“ Dann erklärte er Herrn Hamilton einfach den Erlösungsplan und fragte ihn schließlich, ob er Jesus als seinen Retter und Herrn annehmen möchte. Der Cadillac hielt am Straßenrand. Roger rechnete damit, dass er jetzt aus dem Auto geworfen werden würde. Stattdessen neigte der Geschäftsmann seinen Kopf und nahm Christus an. Dann dankte er Roger und sagte: „Das ist das Größte, was mir je passiert ist.“

Fünf Jahre vergingen. Roger heiratete, hatte mehrere Kinder und ein eigenes Geschäft. Als er seinen Koffer für eine Reise nach Chicago packte, fand er die kleine, weiße Visitenkarte, die ihm vor fünf Jahren von Hamilton geschenkt worden war. In Chicago suchte er das Hamilton-Unternehmen auf. Die Empfangsdame sagte ihm, dass es unmöglich sei, Mr. Hamilton zu sehen, aber er könne Mrs. Hamilton sprechen.

Ein wenig verwirrt wurde er in ein wunderschönes Büro geführt, wo er sich einer Frau in den Fünfzigern gegenübersah, die ihn aufmerksam ansah. Sie reichte ihm ihre Hand. „Sie kannten meinen Mann?“

Roger erzählte ihr, wie Hamilton ihn mitgenommen hatte, als er nach dem Militärdienst per Anhalter nach Hause gefahren war. „Können Sie mir sagen, welcher Tag das war?“ „Sicher, es war der 7. Mai vor fünf Jahren, der Tag, an dem ich aus der Armee entlassen wurde.“ „Irgendetwas Besonderes an diesem Tag“, fragte sie. Er zögerte, weil er nicht wusste, ob er erwähnen sollte, wie er die Botschaft von Jesus mit ihrem Ehemann teilte. "Frau. Hamilton, ich habe Ihrem Mann an jenem Tag das Evangelium erklärt. Er fuhr an den Straßenrand und weinte gegen das Lenkrad gelehnt. An diesem Tag übergab er Christus sein Leben.“

Jetzt schüttelte unkontrolliertes Weinen ihren Körper. Endlich fasste sie sich und schluchzte: „Ich hatte jahrelang für die Errettung meines Mannes gebetet. Ich glaubte, Gott würde ihn retten.“

„Wo ist Ihr Mann, Frau Hamilton?“

"Er ist tot. Er hatte einen Autounfall, nachdem er Sie aus dem Auto gelassen hat. Er ist nie nach Hause gekommen. Sehen Sie, ich dachte, Gott hätte sein Versprechen nicht gehalten. Ich habe vor fünf Jahren aufgehört, für Gott zu leben, weil ich dachte, Gott hätte sein Wort nicht gehalten!"

Soweit das Zeugnis. Vermutlich hat Ruby ihr Leben mit Gott in Ordnung gebracht, der sie in Seiner Treue wissen ließ, dass ihre Gebete nicht unerhört geblieben waren.

Lasst uns nie an unserem treuen Herrn zweifeln! Er weiß! Er kümmert sich! Er antwortet!

Sonntag, 5. Februar 2023

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat!

 Predigt:
Daniel 3:1-30

1 Der König Nebukadnezar ließ ein goldenes Standbild anfertigen, 60 Ellen hoch und 6 Ellen breit, das stellte er in der Ebene Dura in der Provinz Babel auf.
2 Und der König Nebukadnezar ließ die Satrapen, Vorsteher und Statthalter versammeln, die Räte, Hofschatzmeister, Richter und Gerichtsbeamten samt allen Provinzvorstehern, damit sie zur Einweihung des Bildes kämen, das der König Nebukadnezar aufgestellt hatte.
3 Sobald nun die Satrapen, Vorsteher und Statthalter, die Räte, Hofschatzmeister, Richter und Gerichtsbeamten samt allen Provinzvorstehern zur Einweihung des Bildes versammelt waren, das der König Nebukadnezar aufgestellt hatte, und vor dem Bild standen, das Nebukadnezar aufgestellt hatte,
4 da rief der Herold mit gewaltiger Stimme: Das lasst euch gesagt sein, ihr Völker, Stämme und Sprachen:
5 Sobald ihr den Klang der Hörner, Flöten, Zithern, Lauten, Harfen, Sackpfeifen und aller Arten von Musik hören werdet, sollt ihr niederfallen und das goldene Bild anbeten, das der König Nebukadnezar aufgestellt hat!
6 Wer aber nicht niederfällt und anbetet, der soll augenblicklich in den glühenden Feuerofen geworfen werden!
7 Darum fielen zur bestimmten Zeit, als alle Völker den Klang der Hörner, Flöten, Zithern, Lauten, Harfen und aller Arten von Musik hörten, alle Völker, Stämme und Sprachen nieder und beteten das goldene Bild an, das der König Nebukadnezar aufgestellt hatte.
8 Deswegen traten zur selben Stunde etliche chaldäische Männer herzu und verklagten die Juden.
9 Sie ergriffen das Wort und sprachen zum König Nebukadnezar: O König, mögest du ewig leben!
10 Du hast, o König, Befehl gegeben, dass jedermann, der den Klang der Hörner, Flöten, Zithern, Lauten, Harfen und Sackpfeifen und aller Arten von Musik hört, niederfallen und das goldene Bild anbeten soll;
11 wer aber nicht niederfällt und anbetet, der soll in den glühenden Feuerofen geworfen werden.
12 Nun sind da jüdische Männer, die du über die Verwaltung der Provinz Babel bestellt hast, Sadrach, Mesach und Abednego. Diese Männer, o König, achten nicht auf dich, dienen deinen Göttern nicht und beten das goldene Bild nicht an, das du aufgestellt hast!
13 Da befahl Nebukadnezar mit grimmigem Zorn, dass man Sadrach, Mesach und Abednego kommen lasse. Sogleich wurden jene Männer vor den König gebracht.
14 Nebukadnezar ergriff das Wort und sprach zu ihnen: Sadrach, Mesach und Abednego, geschieht es vorsätzlich, dass ihr meinen Göttern nicht dient und das goldene Bild nicht anbetet, das ich habe aufrichten lassen?
15 Nun, wenn ihr bereit seid, sobald ihr den Klang der Hörner, Flöten, Zithern, Lauten, Harfen und Sackpfeifen und aller Arten von Musik hören werdet, niederzufallen und das Bild anzubeten, das ich gemacht habe, [dann ist es gut!] Wenn ihr es aber nicht anbetet, so sollt ihr augenblicklich in den glühenden Feuerofen geworfen werden! Und wer ist der Gott, der euch aus meiner Hand erretten könnte?
16 Sadrach, Mesach und Abednego antworteten und sprachen zum König: Nebukadnezar, wir haben es nicht nötig, dir darauf ein Wort zu erwidern.
17 Wenn es so sein soll — unser Gott, dem wir dienen, kann uns aus dem glühenden Feuerofen erretten, und er wird uns bestimmt aus deiner Hand erretten, o König!
18 Und auch wenn es nicht so sein soll, so wisse, o König, dass wir deinen Göttern nicht dienen und auch das goldene Bild nicht anbeten werden, das du aufgestellt hast!
19 Da wurde Nebukadnezar voll Wut, und das Aussehen seines Angesichts veränderte sich gegen Sadrach, Mesach und Abednego; [dann] redete er und gab den Befehl, man solle den Ofen siebenmal heißer machen, als man es sonst zu tun pflegte.
20 Und den stärksten Männern in seinem Heer befahl er, Sadrach, Mesach und Abednego zu binden und sie in den glühenden Feuerofen zu werfen.
21 Da wurden diese Männer gebunden und in ihren Mänteln und Beinkleidern samt ihren Turbanen und ihren Gewändern in den glühenden Feuerofen geworfen.
22 Weil nun der Befehl des Königs dringend und der Ofen übermäßig geheizt war, so tötete die Feuerflamme jene Männer, die Sadrach, Mesach und Abednego hinauftrugen;
23 diese drei Männer aber, Sadrach, Mesach und Abednego, fielen gebunden in den glühenden Feuerofen.
24 Da erschrak der König Nebukadnezar und stand rasch auf. Er redete und sprach zu seinen Räten: Haben wir nicht drei Männer gebunden ins Feuer geworfen? Sie erwiderten und sprachen zu dem König: Gewiss, o König!
25 Er antwortete und sprach: Siehe, ich sehe vier Männer mitten im Feuer frei umherwandeln, und es ist keine Verletzung an ihnen; und die Gestalt des vierten gleicht einem Sohn der Götter!
26 Darauf trat Nebukadnezar vor die Öffnung des glühenden Feuerofens, begann und sprach: Sadrach, Mesach und Abednego, ihr Knechte Gottes, des Allerhöchsten, tretet heraus und kommt her! Da kamen Sadrach, Mesach und Abednego aus dem Feuer hervor.
27 Daraufhin versammelten sich die Satrapen, Vorsteher und Statthalter samt den Räten des Königs. Sie schauten diese Männer an, über deren Leiber das Feuer keine Gewalt gehabt hatte; ihre Haupthaare waren nicht versengt und ihre Kleider waren unverändert; man bemerkte nicht einmal einen Brandgeruch an ihnen.
28 Da ergriff Nebukadnezar das Wort und sprach: Gepriesen sei der Gott Sadrachs, Mesachs und Abednegos, der seinen Engel gesandt und seine Knechte errettet hat, die auf ihn vertrauten und das Gebot des Königs übertraten und ihre Leiber hingaben, weil sie keinen anderen Gott verehren und anbeten wollten als ihren Gott allein!
29 Und von mir wird eine Verordnung erlassen, dass, wer immer unter allen Völkern, Völkerschaften und Sprachen von dem Gott Sadrachs, Mesachs und Abednegos leichtfertig spricht, in Stücke zerhauen und sein Haus zu einem Misthaufen gemacht werden soll, weil es keinen anderen Gott gibt, der so erretten kann wie dieser!
30 Daraufhin machte der König Sadrach, Mesach und Abednego groß in der Provinz Babel.
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Anbetung - Predigt 
Gebet - Gemeinschaft
Einladung zum Mittagessen
Beginn: 10:30 Uhr
 
Herzlich willkommen! Wir freuen uns auf Dich!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen

"Manchmal wachsen Kinder Gottes 
im Feuerofen schneller als anderswo.  
Wie Metalle gereinigt werden, 
indem sie ins Feuer geworfen werden, 
so werden die Schlacken der Heiligen verzehrt  
und der Grund ihres Glaubens poliert, 
indem sie in den Ofen der Trübsal geworfen werden."
(A.A.Alexander 1772-1851)

Samstag, 4. Februar 2023

Was Kindern wichtig ist ...

Unter dieser Überschrift veröffentlichte unsere Lokalzeitung einmal eine Umfrage des Kinderhilfswerks UNICEF und der Zeitschrift „Geolino“. Dazu wurden 1012 Jungen und Mädchen im Alter zwischen 6 und 14 Jahren befragt. Ein interessanter, wenn auch nicht ganz untendenziöser Artikel folgte der Graphik.

„Total wichtig“ sind Kindern demnach ihre Familie. Die steht an oberster Stelle. Gemeinsam mit Freundschaft
(Platz 2) führt die Familie mit Abstand vor anderen Werten, wie etwa Ehrlichkeit, Bildung, Umweltschutz oder Geld/ Besitz. Interessant!

Nicht weniger interessant ist die Antwort auf die Frage, wer diese Werte am besten vermittelt.
Mit Abstand führen die Eltern diese Liste an. Nach einer großen Lücke folgen Großeltern und Verwandte. Medien, Internet oder berühmte Personen liegen abgeschlagen auf den unteren Rängen.

Nun hebt der Artikel leider die wachsende Bedeutung der Lehrer hervor. Ihre Gunst bei Kindern in dieser Altersgruppe ist deutlich gestiegen. Der Artikel rühmt Schulen, Lehrer und die positive gesellschaftliche Entwicklung. Dass Bildung lediglich im Mittelfeld der Werte – und Lehrer deutlich hinter Eltern und Familie als Wertevermittler liegt, wird verzerrt.

Im Gegenteil: Es wird suggeriert, dass heute viele Eltern arbeiten müssen, weil ein einzelnes Gehalt nicht mehr reicht. Das ist sicher in bestimmten Fällen richtig, aber nicht so, wie es der Artikel dem Leser glauben macht. Der Artikel fragt nicht danach, für welchen Lebensstandard ein Gehalt nicht mehr reicht. Wer einen bestimmten Lebensstandard erreichen und halten möchte, braucht sicherlich zwei Gehälter. Wer bereit ist, seinen Lebensstandard zu reduzieren, um seinen Kindern das zu geben, was ihnen am wertvollsten ist, der kommt vielleicht auch mit einem Gehalt aus. Zur Erinnerung: Geld/Besitz ist 21% wichtig. Familie 74%.

In Psalm 127:3 lehrt Salomo:
„Siehe, Kinder sind eine Gabe des Herrn,
und Leibesfrucht ist ein Geschenk.“

Und im Neuen Testament, in Markus 10:14, fordert Jesus:
 
„Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht;
denn solchen gehört das Reich Gottes.“

Gott fordert uns als christliche Eltern auf, unsere Kinder zu Ihm kommen zu lassen und ihnen nicht zu wehren. Christliche Eltern arbeiten aktiv daran, ihren Kinder den Weg zum persönlichen Glauben an Jesus zu zeigen. Das bedeutet, dass Kinder nicht nur theoretisch, sondern praktisch als Geschenk Gottes gesehen werden. Gerade mal für 21% dieser „Geschenke Gottes“ sind Geld & Besitz wichtig: Handy, Computer, Markenspielzeuge, Videoconsole oder Taschengeld – alles nicht so wichtig – es sei den als Ersatz und Trost, weil man an den höchsten Wert nicht drankommt: die Familie.  „Geschenke Gottes“ schätzen ihre Familie zu 74%.
 
Christliche Eltern haben einen Vater im Himmel, der ihnen das Vorbild für biblische Elternschaft vermittelt. Tragisch, wenn Kinder sich ihre Eltern wünschen und von ihnen lernen möchten, aber abgespeist werden mit etwas, das ihnen vergleichsweise wenig wert ist.
 
Eltern, Ihr steht an oberster Stelle der Werteliste Eurer Kinder und an oberster Stelle derer, von denen sie lernen möchten. Gebt ihnen, was sie am meisten möchten und brauchen: Euch selbst!
 
Wir laden jedermann - Single, Familien mit Kind / ohne Kind ein zu unserem Gottesdienst, morgen um 10:30 Uhr. 
 
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Herzlich Willkommen!

Freitag, 3. Februar 2023

Gottes erstaunliche Gnade

Je mehr ich Gottes Wort studiere und je älter ich werde (ich bin noch nicht soooo alt!) – je mehr nimmt mein Erstaunen über Gottes Gnade zu. Warum bin ich davon so fasziniert?

1. Gottes Gnade ist so erstaunlich, weil Er sich entschied, 'mich' für sich auszusuchen.(Lies hier bitte "mich" nicht für mich, sondern für Dich! 😊)  In Epheser 1:4 schreibt Paulus:

“Denn in ihm hat er uns erwählt, ehe der Welt Grund gelegt war,
das wir heilig und untadelig vor ihm sein sollten; in seiner Liebe“

Gott sah das klitzekleine menschliche Wesen (mich), das da auf der kleinen Murmel, unserer Erde, rumkrabbelte. Er hatte den Planeten selbst irgendwie ins All gehängt. Jetzt zeigte Er mit seinem Finger auf mich und sagte: „Den will ich!”  Warum mich? Warum wurde ich damit gesegnet, in einem Land mit Religionsfreiheit geboren worden zu sein? Warum nicht im Nordirak, in Orissa/Indien oder in Vietnam? 
ES IST WEGEN SEINER ERSTAUNLICHEN GNADE!

2. Gottes Gnade ist so erstaunlich, weil Er mich bis heute festgehalten hat. Seit ca 54 Jahren gehe ich jetzt mit Jesus durchs Leben. Habe ich mein Leben in der Heiligung gelebt? Sicherlich nicht annähernd in dem Maß, wie Jesus es wert ist. Er ist ein 100%iges Leben in der Heiligung wert. Diese 100% hat Er nicht bekommen. Hunderttausend Mal hätte Er berechtigten Grund gehabt, mich fallen zu lassen wie eine heiße Kartoffel. Millionenfach hätte Er Grund gehabt, meinen Namen auszustreichen aus dem Buch des Lebens. Und Er hat es nicht getan! Wenn ich untreu war, blieb Er treu! Warum glaube ich bis heute an Ihn und warum hält mich Seine Hand bis jetzt?  
ES IST WEGEN SEINER ERSTAUNLICHEN GNADE!

3. Gottes Gnade ist erstaunlich, weil Er Sich an mich gebunden hat – vielleicht auch mich an Sich. Jedenfalls für Zeit und Ewigkeit. Wunderbare, erstaunliche, unbegreifliche, unerklärbare Gnade Gottes. Wer kann Sein Licht begreifen, Seine Gnade oder Liebe verstehen, die Er ausgeteilt hat – allein auf der Grundlage seiner unverdienten Gnade.

Und ich weiß, dass ich wieder fallen werde. Das tut mir schon jetzt leid und ich habe keine Ausrede dafür. Mein Herz zieht sich zusammen bei dem Gedanken daran. Ich weiß es trotzdem. Aber inmitten dieses Wissens staune ich voll Demut über Seine erstaunliche Gnade, durch die Er in Römer 11:29 versprochen hat:

„Denn die Gaben, die Gott gibt und die Berufung,
die er ausspricht, bereut er nicht und sie gelten für immer.“

Gott weiß! Er weiß alles! Er kennt die Sünden meiner Vergangenheit und er wird sie nie wieder gegen mich verwenden. Und Er kennt alle meine zukünftigen Verfehlungen und wird Seine Einstellung mir gegenüber nicht ändern. Wie kann das sein? 
ES IST WEGEN SEINER ERSTAUNLICHEN GNADE!

Und die reicht Er nicht nur mir. Die reicht Er jedem. Die reicht Er Dir.

„Darum, durch die Erbarmungen Gottes, lasst uns unser Leben als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer, darstellen. Das ist der vernünftige Gottesdienst, der Gott gefällt.“ (nach Römer 12:1)