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Mittwoch, 25. Januar 2023
Freigesprochen
Dienstag, 24. Januar 2023
Ein besonderer Vers aus … dem 2. Buch Mose
Auch im 2. Buch Mose könnte man eine Vielfalt von Versen zitieren, die „besonders“ sind. Da finden wir die Begegnung Moses mit Gott am brennenden Busch. Da werden Jahrzehnte in der Wüste beschrieben, in denen Israel Gott auf viele wundersame Weisen erfährt. Alles herrliche Berichte (und manchmal auch richtig ernste).
Der Vers, der heute zitiert werden soll, hört sich zunächst vielleicht gar nicht so „besonders“ an. Er ist in 2. Mose 3:9 zu finden und lautet:
Und nun siehe, das Geschrei der Kinder Israels ist vor mich gekommen, und ich habe auch ihre Bedrängnis gesehen, wie die Ägypter sie bedrücken.
Das sind Gottes Worte an Mose, als Er ihn beruft und nach Ägypten zurücksenden will.
Wie lange hatte Israel wohl zu Gott geschrien? Wie lange hatte es gedauert, bis Josefs Wohltaten an den Ägyptern verblasst und vergessen waren? Wie schnell hatte wohl die Härte der Ägypter zugenommen, mit denen sie Israel bedrängten und zur Sklavenarbeit zwangen?
Anfangs hatte Israel vielleicht nur gestöhnt über die zunehmende Einengung, vielleicht neue Auflagen und mehr Arbeit. Dann war ihr Stöhnen zu einem intensiven Gebet geworden – und schließlich schrie man ernsthaft zu Gott, weil man aus der Situation, in der man sich befand, nicht mehr herauskam. Ja, manchmal stöhnen und beten die Menschen zum Herrn – ob Er vielleicht helfen möchte. Wenn nicht … na dann hat man eben Pech gehabt.
Aber jetzt war Israel an einem Punkt, an dem sie das „Pech gehabt“ nicht mehr aushalten konnten. Sei waren verzweifelt. „Augen zu und durch“ funktionierte nicht mehr. Die letzt Hoffnung war dahingeschmolzen und man sah keine Zukunft mehr. Jetzt schrien sie zum Herrn. Aber wie lange schon? Ihr Leben als Sklaven war ja nicht nur ein paar Jahrzehnte alt. Wie lange hatte es gedauert, bis sie da angekommen waren, zu ihrem Gott zu schreien? Und wie lange ließ Er sie schreien, bevor Er zu Mose sprach und ihn zum Retter bestimmte?
Nicht auf all diese Fragen haben wir eine Antwort. Tatsache ist: Der Herr hörte ihr Schreien! Ihr in Schreie gefasstes Elend berührte den Himmel und berührte das Herz Gottes! Gott sah, Gott hörte und Gott war bereit, zu helfen.
Verse wie der aus 2 Mose 3:9 sollen uns ermutigen, nicht aufzugeben. Manchmal sieht Gott erst mal eine Weile zu. Er schaut zu, wie wir uns abmühen, hoffen, uns eine Weile wirklich anstrengen, unsere Misere zu beenden … und versagen. Und dann schaut Gott zu und hört unsere Gebete, und prüft unsere Gebete … uns muss feststellen, dass wir es gar nicht so ernst meinen. Gebet ist eins von den Mitteln, die wir neben anderen anwenden; im Sinne von: „wenn alles andere versagt, vielleicht „funktioniert“ das ja mit dem Gebet. Und wieder wartet Gott geduldig. Er wartet, bis wir es lernen, zu Ihm zu schreien, weil wir merken – ohne Ihn sind wir verloren. Ohne Ihn können wir nichts tun. Wir sind hilflos – Er ist unser Helfer.
An dem Punkt war Israel angekommen. Jetzt
schrien sie zum Herrn und Er sah sie und hörte sie und half ihnen. Das merkten
sie nicht von einem Tag auf den anderen. Aber Gottes Hilfe war auf dem Weg und
würde sie erreichen!
Da schrien sie zum Herrn in ihrer Not,
und er rettete sie aus ihren Ängsten.
(Psalm 107:6,13,19,28)
Montag, 23. Januar 2023
Von Nichts kommt nichts!
Die Unfähigkeit, nicht austeilen zu können, liegt daran, dass wir nichts mitgenommen haben; dass wir an der Tankstelle vorbeigefahren sind, statt anzuhalten und zu tanken.
Lasst uns von unseren Brüdern in der Verfolgung diese wichtige Lektion lernen. Lasst uns immer genug und im Überfluss tanken, damit wir genug und im Überfluss austeilen können.
Sonntag, 22. Januar 2023
Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
Heute wieder mit Sonntagszitat!
Predigt:
Daniel 1:1-21
1 Im dritten Jahr der Regierung Jojakims, des Königs von Juda, kam
Nebukadnezar, der König von Babel, nach Jerusalem und belagerte es.
2
Und der Herr gab Jojakim, den König von Juda, in seine Hand, auch einen
Teil der Geräte des Hauses Gottes; diese führte er hinweg in das Land
Sinear, in das Haus seines Gottes; und er brachte die Geräte in die
Schatzkammer seines Gottes.
3 Und der König befahl Aspenas, dem
Obersten seiner Kämmerer, dass er ihm etliche von den Söhnen Israels
bringen solle, die von königlichem Samen und von den Vornehmsten sein
sollten,
4 junge Männer ohne Makel, schön von Gestalt und klug in
aller Weisheit, einsichtsvoll und des Wissens kundig, die tüchtig wären,
im Palast des Königs zu dienen, und dass man sie in der Schrift und
Sprache der Chaldäer unterwiese.
5 Diesen bestimmte der König den
täglichen Unterhalt von der feinen Speise des Königs und von dem Wein,
den er selbst trank, und [ordnete an], dass man sie drei Jahre lang
erziehen sollte und dass sie danach dem König dienen sollten.
6 Unter ihnen befanden sich von den Söhnen Judas Daniel, Hananja, Misael und Asarja.
7
Diesen gab der oberste Kämmerer andere Namen; und zwar nannte er Daniel
»Beltsazar«, Hananja »Sadrach«, Misael »Mesach« und Asarja »Abednego«.
8
Daniel aber nahm sich in seinem Herzen vor, sich nicht mit der feinen
Speise des Königs und mit dem Wein, den er trank, zu verunreinigen; er
erbat sich vom obersten Kämmerer, dass er sich nicht verunreinigen
müsse.
9 Und Gott gab Daniel Gnade und Barmherzigkeit vor dem obersten Kämmerer.
10
Und der oberste Kämmerer sprach zu Daniel: Ich fürchte nur meinen
Herrn, den König, der euch eure Speise und euer Getränk bestimmt hat.
Denn warum sollte er wahrnehmen, dass euer Aussehen weniger gut wäre als
das der anderen jungen Männer in eurem Alter? Dann wärt ihr schuld,
wenn ich meinen Kopf beim König verwirkte!
11 Da antwortete Daniel dem Aufseher, den der oberste Kämmerer über Daniel, Hananja, Misael und Asarja gesetzt hatte:
12 Versuche es doch zehn Tage lang mit deinen Knechten, dass man uns Gemüse zu essen und Wasser zu trinken gibt;
13
danach soll man vor dir unser Aussehen und das Aussehen der anderen
jungen Männer anschauen, die von der feinen Speise des Königs essen;
nach dem, was du dann sehen wirst, handle weiter mit deinen Knechten!
14 Da hörte er auf sie in dieser Sache und versuchte es zehn Tage lang mit ihnen.
15
Und nach den zehn Tagen sah man, dass sie besser aussahen und
wohlgenährter waren als alle jungen Männer, die von der feinen Speise
des Königs aßen.
16 Da nahm der Aufseher ihre feine Speise und den Wein, den sie trinken sollten, weg und gab ihnen Gemüse.
17
Und Gott gab diesen vier jungen Männern Kenntnis und Verständnis für
alle Schrift und Weisheit; Daniel aber machte er verständig in allen
Gesichten und Träumen.
18 Nachdem nun die Zeit verflossen war, nach
welcher der König ihre Vorstellung befohlen hatte, führte sie der
oberste Kämmerer vor Nebukadnezar.
19 Da redete der König mit ihnen;
aber keiner unter ihnen allen wurde gefunden, der Daniel, Hananja,
Misael und Asarja gleichgekommen wäre; und sie traten in den Dienst des
Königs.
20 Und in allen Angelegenheiten, die Weisheit und Einsicht
erforderten, nach denen der König sie fragte, fand er sie zehnmal besser
als alle Traumdeuter und Wahrsager, die er in seinem ganzen Reich
hatte.
21 Und Daniel blieb bis zum ersten Jahr des Königs Kyrus.
(Robert Cleaver Chapman)
Samstag, 21. Januar 2023
Wir sind fröhlich geworden! (2)
Gestern haben wir begonnen, 4 Gründe des Bibellehrers Boise unter die Lupe zu nehmen, die uns Christen Grund geben, fröhlich zu sein. Die ersten beiden waren:
1. Die Freude der Rettung
2. Die Freude des Sieges
Den dritten Grund, den Boise uns nennt ist
3. Die Freude an der christlichen Gemeinschaft
Das ist eine Freude, die viele Christen verloren haben. Es gibt zu viele Alternativangebote; (die Bibel nennt es schlammige Brunnen, die kein Wasser halten). Und manch einer meint, er könne sich ein (negatives) Urteil über Gemeinschaft erlauben, obwohl er sich nie wirklich drauf eingelassen hat.
Ein Kleinkind erfährt die Freude am Wasser und am Schwimmen nicht durchs Erzählen, sondern indem es ins Wasser gebracht wird und das Nass und den Spaß erfährt.
Ein junger Mensch erfährt die Freude am Autofahren nicht durchs Zuschauen, sondern durch Fahrstunden hinter dem Steuer.
Ein Mensch erfährt die Freude am Spielen eines Instruments nicht durch den Besuch eines Konzerts, sondern dadurch, dass er sich hinter ein Instrument setzt, um es zu erlernen.
Manch ein Christ kennt zwar verschiedene Gemeinden. Was
aber echte Freude an christlicher Gemeinschaft ist, erfährt derjenige, der sich darauf einlässt. Du
erfährst es nicht, wenn Du nur davon hörst oder liest. Du musst hineintauchen, dich
darauf einlassen. Echte, christliche Gemeinschaft hat etwas Besonderes. Warum? Was? Jesus erklärt in Matthäus 18:20:
Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind,
da bin ich in ihrer Mitte.
Der letzte Grund zur Freude in dieser Miniserie ist
4. Die Freude an einer neuen Arbeit Gottes
Auch diese Freude lernt nur der kennen, der sich darauf einlässt. Wenn Du eine neue Arbeit Gottes in Deinem Leben brauchst, öffne Ihm Dein Herz … lerne Ihn persönlich kennen … oder lerne Ihn neu kennen … oder lerne Jesus von einer ganz neuen Seite kennen. Aber lass es zu, dass Jesus eine neue Arbeit in Deinem Herzen tut.
Wenn Du glaubst, dass Gott in Deinem Leben arbeitet und den richtigen Platz einnimmt – aber Du kennst nicht die Freude im Dienst für Jesus und für den Bau Seines Reiches – dann versäume es nicht, Dich einer Arbeit im Werk des Herrn anzuschließen. Diene Jesus! Diene Jesus! Diene Jesus! Sei nicht untätig und ignorier nicht die Quelle der Freude, die Gott allen schenkt, die für Ihn leben und Ihm dienen!
Der Herr hat Großes an uns getan, wir sind fröhlich geworden.
Was für ein betrogenes Leben, dass nur sich selbst dient –
um am Ende alles zu verlieren.
Was für ein gesegnetes Leben, das dem Herrn dient – um am
Ende alles zu gewinnen!
Wir laden ein zu unserem Gottesdienst, morgen, um 10:30 Uhr - Freude inklusive!
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Freitag, 20. Januar 2023
… Wir sind fröhlich geworden!
Gottes Volk im AT bezeugt in Psalm 126:3:
Der Herr hat Großes an uns getan,
wir sind fröhlich geworden.
Der Bibellehrer Boice nennt 4 (aus vielen) Gründe zur Freude, über die wir Christen uns freuen können, weil Gott Großes an uns getan hat.
1. Die Freude der Rettung
Kürzlich las ich ein Buch über 3 Jugendliche, die ein Boot geklaut hatten, um ein kurzes Abenteuer zu erleben. Das Abenteuer wurde zum Alptraum. Nach 51 Tagen – in ihrer Heimat auf der Insel Tokelau im Südpazifik – hatte man sie bereits für tot erklärt … nach 51 Tagen wurden sie halbtot gerettet. Ihre Rettung war ein Wunder.
Als Gotteskinder haben wir eine unbeschreiblich viel wertvollere Rettung erfahren. Die Bibel erklärt uns Menschen von Geburt an als geistlich tot, als unfähig, uns irgendwie selbst zu retten und als ewig verloren. Ohne Gott, ohne Himmel, mit Ewigkeit – aber in der ewigen Verdammnis – weil wir Gott ignorieren, links liegen lassen, die Sünde liebhaben und ihr nachlaufen.
Jeder aber, der seine Sünde erkannt, bekannt und aufgegeben hat, hat Rettung durch Jesus erfahren: raus aus der Verdammnis – hinein in die Vergebung! Raus aus der Finsternis – hinein ins Licht! Raus aus der Gottesferne … hin zu Jesus, dem Retter. Wir haben Grund zur Freude: Die Freude der Rettung!
2. Die Freude des Sieges
Ob wir immer in dieser Freude leben, hängt auch mit uns und unseren Entscheidungen zusammen. Als Jesus am Kreuz ausrief: ‚Es ist vollbracht!‘ da hat Er selbst die Grundlage zum Sieg gelegt! Über Jesus heißt es in Offenbarung 5:5: Es hat überwunden der Löwe, der aus dem Stamm Juda ist. Und Johannes belehrt uns in 1 Johannes 5:4: „Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.“
Wenn wir die Freude der Rettung durch Jesus erfahren haben, dann dürfen wir auch Seinen Sieg persönlich erfahren: Jesus selbst hat die Grundlage dazu gelegt. In Römer 8 zählt Paulus eine ganze Reihe Widerwärtigkeiten auf, durch die Satan alle stören und zu Fall bringen will, die Jesus nachfolgen. Aber unser Triumph liegt in Römer 8:37, wo es heißt:
Aber in dem allem überwinden wir weit
durch den, der uns geliebt hat.
Durch Jesus sind wir gerettet. Durch Ihn können wir überwinden. Das sind 2 starke Gründe, uns zu freuen und Ihm zu danken!
Um zwei weitere Gründe zur Freude gehts morgen.
Donnerstag, 19. Januar 2023
Alles umsonst!!! (?)
Alles Umsonst! So muss sich Hagar gefühlt haben, als sie am Brunnen in der Wüste saß; müde, durstig, schwanger, allein, hoffnungslos, auf der Flucht … die Liste ist endlos. Menschlich gesehen hätte sie ja stolz sein können. Sie wurde dem Patriarchen Abraham zur Nebenfrau gegeben – und war schwanger geworden. Ihrer Chefin, die eigentliche Frau Abrahams, war eine Schwangerschaft verwehrt geblieben. Jetzt gab es Zoff zwischen Sarai und Hagar – und Hagar floh. Welche Gedanken werden ihr durch den Kopf geschossen sein, als sie da saß, weinte und dem Herrn ihr Leid klagte? Vielleicht der Gedanke, dass alles umsonst sei. Ihre Schwangerschaft, die Freude, die sie darüber empfand, die Freude Abraham auf ein Kind, die ‚Beförderung‘ von der Sklavin zur Nebenfrau, all die Hoffnungen und Träume, die vermutlich damit verbunden waren. Scheinbar alles umsonst.
Aber so war es nicht. Nichts war umsonst. Sie begegnet dem einzigartigen Gott Abrahams und lernt Ihn kennen als „El Roi“ – den Gott, der sie sieht. Und Gott sah sie, hörte sie, half ihr und segnete sie. Die Gottesbegegnung war vielleicht der größte Segen. Aber auch der Name, den sie ihrem Kind geben sollte, war ein Segen – ‚Ismael‘ – ‚Gott hört!‘ Zusätzlich legte Gott einen Segen auf das Leben Ismaels.
Wie oft geht es uns ähnlich im Leben. Wir kommen an Punkten an, wo wir uns fragen: ‚Hat das alles einen Sinn? Ist mein Leben, mein Dienst für den Herrn effektiv? Bringt es Frucht? Oder ist nicht doch alles umsonst?‘
M.R. DeHaan war ein amerikanischer Bibellehrer und Mitherausgeber des Andachtshefts „Unser tägliches Brot“. Er berichtet von einem Soldaten, der im Sterben lag und von einem Seelsorger betreut wurde.
Der Soldat bat den Seelsorger, für ihn einen Brief an seine Sonntagschullehrerin zu schreiben: „Sag ihr, dass ich Christ bin wegen dem, was sie mir in der Sonntagsschule beigebracht hat.“
Der Brief wurde versandt und folgende Nachricht kam als Antwort der Sonntagschullehrerin: „Letzten Monat habe ich meine Sonntagschulklasse gekündigt, weil ich das Gefühl hatte, mein Unterricht sei umsonst gewesen. Dann kam die Nachricht von meinem ehemaligen Schüler. Möge Gott mir meine Ungeduld und meinen Mangel an Glauben vergeben. Ich werde meinen Pastor bitten, mich wieder unterrichten zu lassen, und ich verspreche durch Gottes Gnade, nicht aufzuhören.“
Obwohl diese Frau es nicht merkte, hatte Gott sie gesehen. Er führte auch sie vom Frust zur Freude. Wie oft fragen wir uns, ob unsere Arbeit, unsere Tränen, unsre Gebete, unser Zeugnis am Arbeitsplatz überhaupt was bewirken.
Gottes Wort sagt in Psalm 126:5+6: Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten. 6 Sie gehen hin und weinen und tragen edlen Samen und kommen mit Freuden und bringen ihre Garben.
Lass Dich in Deinem Dienst für Jesus nicht entmutigen, sei er groß oder klein, sichtbar oder unsichtbar, zeitintensiv oder spontan, ermüdend oder belebend. Hab Geduld! Bleib dran!
Ein kleiner Junge fragt seinen Opa: „Warum wirfst du die schönen Kartoffeln weg?“ Der Opa pflanzte Kartoffeln im Garten und der Enkel hielt es für Verschwendung, die Kartoffel einfach zu vergraben.
Der Opa nutzte die Gelegenheit, dem Kleinen zu erklären, dass es nur dann eine Ernte geben wird, wenn wir zuerst Saatgut ausstreuen.
Zwei Tage später war der Enkel wieder im Garten und schaute sich den Boden an. „Opa,“ beschwerte er sich, „da kommt aber nichts hoch.“
Manchmal denken wir, alles sei umsonst. Oder wir werden ungeduldig und verlieren die Vorfreude auf die Ernte. Lasst uns festhalten an der Verheißung Gottes: (Psalm 126:5-6):
Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten. Sie gehen hin und weinen und tragen edlen Samen und kommen mit Freuden und bringen ihre Garben.
Mittwoch, 18. Januar 2023
Neues
Die Verse in Jesaja 43:15-19 scheinen fast einen Widerspruch zu beinhalten. Da heißt es:
15 Ich, der Herr, bin euer Heiliger, der Schöpfer Israels, euer König. 16 So spricht der Herr, der einen Weg im Meer bahnt und einen Pfad in mächtigen Wassern, 17 der Streitwagen und Rosse ausziehen lässt, Heer und Macht — da liegen sie miteinander, stehen nicht mehr auf; sie sind erloschen, wie ein Docht verglommen: 18 Gedenkt nicht mehr an das Frühere und achtet nicht auf das Vergangene! 19 Siehe, ich wirke Neues, jetzt sprosst es hervor; solltet ihr es nicht wissen? Ich will einen Weg in der Wüste bereiten und Ströme in der Einöde.
Klar und deutlich fordert der Herr uns auf, nicht mehr zurückzublicken, nicht mal an das Vergangene zu denken. Auf das Neue sollen wir schauen, auf das, was der Herr neu begonnen hat und was bereits sprosst und im Wachsen begriffen ist.
Herrliche Worte! Mut machende Verheißungen! Tröstender Neuanfang. Darauf wies Stefan uns vorgestern beim Männerabend hin. (Mann – Du hast es verpasst? Sorry für Dich! Mach Dir einen Vermerk in den Kalender: nächster Männerabend: 20. Februar!). Aber die Verheißung, Neues aufwachsen zu lassen gilt allen: Männern und Frauen, alt und jung! Aber, halt mal! Macht Gott nicht genau das Gegenteil in den ersten Versen? Blickt Er nicht zurück? Zitiert Er nicht das Frühere, erinnert an das Vergangene?
Hier die Lösung dieses (scheinbaren!) Widerspruchs:
Schau nicht
zurück auf Dein Versagen, auf
Deine Niederlagen, Deine Sünden und Dein Unvermögen! Lass es hinter
Dir. Gedenke nicht!
Im Gegenteil:
Erinnere Dich an Gottes Möglichkeiten,
an Gottes Siege, an Gottes liebevolle Vergebung
Deiner Schuld und an die vielen Beweise von Gottes Allmacht.
Fazit: Schau nicht zurück auf die entmutigenden Episoden Deines Lebens, aber erinnere Dich immer wieder an das mutmachende Eingreifen Gottes in der Vergangenheit und halte daran fest, dass Er ein Gott ist, der sich nicht ändert.
Und wenn Du von nun an nach vorne schaust und Ausschau hältst nach dem Neuen, das der Herr aufwachsen lässt, dann übersieh nicht, dass dieses Neue etwas Außergewöhnliches ist. Wie oft „vertrauen“ wir dem Herrn für kleine Dinge, die – falls der Herr nicht tätig wird – wir auch selbst in die Hand nehmen können. Aber der Herr möchte etwas ganz Anderes schaffen:
ð Wege in der Wüste
ð Ströme in der Einöde
Das ist eigentlich das, was man nicht erwartet, wo man wenig Einfluss drauf hat. Wege in der Wüste? Ströme in der Einöde? Könnten wir das bewerkstelligen, wenn´s der Herr nicht tut? Keine Chance! Entweder Er tut’s oder es geschieht nichts – keine Veränderung, nichts Neues!
Wenn Jesus unser Herr, unser Gott und König ist (Vs 15),
dann dürfen wir in der Gegenwart leben und mit Hoffnung und Zuversicht in die
Zukunft gehen. Dann dürfen wir Großes von Ihm erwarten, denn das Alte ist
vergangen; siehe alles ist neu geworden!
Rufe mich an, so will ich dir antworten
und dir große und unfassbare Dinge verkünden,
die du nicht weißt.
(Jeremia 33:3)
Wir laden herzlich ein zur Bibelstunde heute Abend. In Lukas 19 gibt es 2 Gruppen von Menschen, die sich um Jesus herum aufhielten. Zu welcher Gruppe gehörst Du? Außerdem Abendmahl (Teilnahme freiwillig), Anbetung, Gebet, Gemeinschaft. Herzlich Willkommen!
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 19:30 Uhr







