„Ich habe wahrhaftig fröhliche Christen nur an drei Orten gefunden: In der Bibel, in der Untergrundkirche und im Gefängnis.“ (Richard Wurmbrand)

Mittwoch, 11. Januar 2023

Mutmacher

„Mutmacher“ sollen die Andachten sein, die jeden Tag an dieser Stelle zu lesen sind. Vor Kurzem hat dieser Blog die 1.000.000 Besucherzahl überschritten. Vor einigen Tagen hatte ich eingeladen, andere zu ermutigen, wie dieser Blog dem einen oder anderen Leser Mut gemacht hat. Hier die ersten Reaktionen:

I. schreibt:
Danke lieber Wolfgang für deine Worte über die Vorsätze fürs neue Jahr. Bei mir ist es nicht die Tageszeitung am Morgen, sondern mein Tagebuch. Das hilft mir beim Sortieren meiner Gedanken. (auch wertvoll). Doch Jesus soll der frische Morgen gehören und mein, noch nicht "zugemüllter Kopf."

S. schreibt:
Hallo Wolfgang, ich bin ganz zufällig wieder auf Deine Seite gestoßen und mich hat sofort die Vorsätze 2023 fasziniert. Warum? Ganz einfach, weil ich es ähnlich mache. Ich habe seit 2017 mit einer Bekannten ca 150 Verse auswendig gelernt mit zusätzlich Bergpredigt, Psalm 121 und 23 und Jesaja 52 Mitte und 53. Mir geht es ebenso wie Dir. In der Früh möchte ich mit stiller Zeit beginnen, aber dann guckt man doch noch mit dem Handy die Nachrichten. Das will ich ab heute Ändern. Danke für den Impuls. Ebenso möchte ich jeden Monat ein
Buch lesen und jeden Monat mindestens eine Predigt vorbereiten. Und ich möchte jede Woche einem Menschen ein liebes Wort per POST schicken um diese Person zu ermutigen. Egal ob Jesusgläubig oder nicht.

A. schreibt:
Ich weiß nicht mehr genau wie lange es her ist - aber es sind schon ein paar Jahre vergangen, als ich durch eine Facebook Freundin auf deinen Blog aufmerksam geworden bin. Mich hat die erste Andacht sofort ermutigt, weil sie für mich authentisch und bibeltreu geschrieben war. Von diesem Tag an, bin ich eine treue Leserin von diesem Blog und habe für mich persönlich schon viele positive Gedanken mitnehmen können. Besonders spannend finde ich immer die Themenreihe am Dienstag. Ich bin dankbar für die täglichen Impulse, die mein Glaubensleben bereichern. Gerade auch heute habe ich mir wieder Rand Notizen zu dem angegebenen Bibelvers gemacht auf die ich dann immer wieder zurückgreifen kann.

    „Mutmacher“ möchte er sein, dieser Blog. „Mutmacher“ dürfen wir alle sein in unserem Alltag. „Mutmacher“ werden gesucht, denn sie sind selten. Nachrichten über das lokale und das Weltgeschehen sind nicht gerade dazu angetan, uns Mut zu machen. Sie schüren eher Furcht und Unsicherheit. Gottes Botschaft aber an uns – und durch uns an andere ist: „Sei mutig, sei stark!“ „Fürchte Dich nicht!“ Sei heute ein Mutmacher für andere! Bitte Jesus, Dich zum Segen für andere zu gebrauchen. Wähl Dir einen Vers, den Du jemandem vorlesen oder zitieren kannst. Bete für jemanden in seiner Gegenwart. Ruf jemanden an, der einsam ist und auf einen Anruf oder Besuch wartet. Tue es alles für Jesus und in Seinem Namen.

Und der König wird ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan! (Matthäus 25:40)

Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furchtsamkeit gegeben, sondern der Kraft und der Liebe und der Zucht. (2. Timotheus 1:7)

Darum, meine geliebten Brüder, seid fest, unerschütterlich, nehmt immer zu in dem Werk des Herrn, weil ihr wisst, dass eure Arbeit nicht vergeblich ist im Herrn! (1. Korinther 15:58)

Dienstag, 10. Januar 2023

Ein besonderer Vers aus …

In den vergangenen Jahren hat es dienstags an dieser Stelle immer wieder mal Serieneinträge zu bestimmten Themen gegeben. Dabei war: „Gebet in den 66 Büchern der Bibel“, „Jesus in den 66 Büchern der Bibel“, „Verheißungen in den 66 Büchern der Bibel“ oder auch „Namen Gottes von A-Z“. Heute möchte ich eine neue Serie ankündigen, mit der wir nächste Woche Dienstag beginnen wollen: „Ein besonderer Vers aus jedem der 66 Bücher der Bibel“.

Natürlich kann man mit dem Thema argumentieren, denn jeder Vers der Bibel ist besonders. Immerhin handelt es sich bei jedem Vers der Bibel um Gottes Wort. Das soll keineswegs in Frage gestellt werden. Beim Bibellesen oder Hören einer Predigt springt uns allerdings manchmal ein Bibelwort besonders an und wird zu einem „besonderen Vers“ – manchmal für eine kurze Zeit, manchmal für den Rest unseres Lebens. Außerdem sind uns manche Bibelbücher gar nicht so vertraut, wenn wir z.B. an Obadja, Nahum oder den Judasbrief denken. Da kann uns „der besondere Vers“ helfen, auch diese Bücher etwas mehr zu schätzen.

Manchmal wird der besondere Vers eine Art Schlüsselvers sein, der den Inhalt des Buches zusammenfasst. Manchmal ein Vers, der der Gemeinde Jesu bekannt ist, weil er als zentraler Vers immer wieder zitiert wird. Manche Bibelbücher sind uns auch so gut bekannt, dass der „besondere Vers“ gar nicht so besonders erscheint, weil das ganze Buch, in dem er zu finden ist, bekannt ist. – Trotzdem hoffe ich, dass wir in Zukunft dienstags von einem „besonderen Vers“ aus jedem Buch der Bibel profitieren werden.

Über diese Serie könnte man die Verse aus 2 Timotheus 3:16+17 stellen, wo Gott offenbart:

16 Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, 17 damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet.

Wenn man sich diese Aussage mal im Mund zergehen lässt, ist sie gewaltig! 66 verschiedene Bücher – über einen Zeitraum von über 1500 Jahren von etwa 40 Schreibern geschrieben – bilden eine inhaltliche und geistliche Einheit, weil Gott die inspirierende (eingebende) Quelle hinter allen Versen ist. Dabei ist der Inhalt der 1189 Kapitel mit ihren 31.171 Versen nicht nur informativ, sondern ganz persönlich. Wir werden durch die Botschaft der Bibel zugerüstet zu jedem guten Werk. (Das wollen wir doch, oder?). Gottes Wort rüstet uns nicht nur zu, sondern auch aus zu jedem guten Werk. Es formt uns und gibt uns die benötigten Anweisungen. Wie wertvoll ist Gottes Wort!

Dieser Andachtsblog hat nie zum Ziel gehabt, das Lesen der Bibel zu ersetzen. Im Gegenteil. Er soll ermutigen, sich täglich mit dem Wort Gottes zu beschäftigen damit wir dadurch immer nützlicher und brauchbarer werden, Jesus nachzufolgen, zugerüstet und ausgerüstet zu werden, für Ihn zu leben und Sein Reich zu bauen. Ich wünsche Dir viel Segen, wenn Du heute im Wort des lebendigen Gottes liest. Möge Er Dein Herz erreichen!

Montag, 9. Januar 2023

Der Schlüssel zur Vollständigkeit

Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig; 10 und ihr seid zur Fülle gebracht in ihm, der das Haupt jeder Herrschaft und Gewalt ist.  (Kolosser 2:9+10)

Jemand (mir unbekannt) schrieb über Elisabeth-Ann H. (mir ebenfalls unbekannt). Elisabeth H. ist mittlerweile irgendwo über 60 Jahre alt, immer noch ledig und voll zufrieden.

"Wie kannst Du so zufrieden sein?" wird sie oft gefragt. Um die Frage zu beantworten, schrieb Elisabeth 1987 ein Buch mit dem Titel „Complete as One“ in Deutsch etwa: „Als Single erfüllt“ – oder: „Single aber vollständig“. Im Buch, das sich auf Kolosser 2:10 bezieht, erinnert sie sich an den Kommentar einer Freundin, die über eine gemeinsame Freundin sagte: „Weißt du, was ich an ihr so schätze? Sie ist so zufrieden mit Christus.“

Dieser Ausdruck „zufrieden mit Christus“ hinterließ einen tiefen Eindruck auf Elisabeth. Sie war damals 21 Jahre alt und hatte sich mit 18 für ein Leben mit Jesus entschieden.

Ihre Freunde verlobten sich und heirateten, und sie konnte sich mit ihnen und über sie freuen. Aber sie hörte auch Kommentare wie: "Hast Du gesehen, wie Maria strahlte?" oder "Ich habe Johannes noch nie so glücklich gesehen."

Das brachte Elisabeth ins Nachdenken: Ihre Freunde waren Christen. Und es war durchaus angemessen, am Hochzeitstag glücklich zu sein! Aber Elisabeth fragte sich: „Warum müssen sie sich einen Partner suchen, bevor sie die Freude und Erfüllung erfahren, die Christen haben sollten?“ Also begann sie zu beten: „Herr, ich möchte nicht heiraten, bis ich gelernt habe, mit Dir zufrieden zu sein.“

Obwohl Elisabeth-Ann immer noch Single ist, glaubt sie, dass Gott ihr Gebet erhört hat. Sie ist in Christus verwurzelt und aufgebaut. Das ist der Schlüssel zur Vollständigkeit – ob verheiratet oder ledig.

Das ist ein Beispiel – ein Beispiel von vielen. Hier geht es um Freundschaft, Ehe oder Zweisamkeit. Alles gut und richtig. Aber Elisabeth wollte dies nicht als Grundlage ihrer Zufriedenheit und Freude im Leben: Sie wollte Jesus.

Pauls sagt einen megastarken Satz in 1 Timotheus 6:6:

Es ist allerdings die Gottesfurcht eine große Bereicherung, wenn sie mit Genügsamkeit verbunden wird.

Hier wird Gottesfurcht als Bereicherung beschrieben … wenn sie mit Genügsamkeit verbunden ist. Stimmt eigentlich! Trotz unserer Gottesfurcht – trotz unserem Glauben an Jesus – empfinden wir unsere Gottseligkeit oft nicht wirklich als Bereicherung. Warum eigentlich nicht? Weil wir so vieles nicht haben, was wir gerne haben möchten, was Gott aber nicht – oder noch nicht – für uns vorgesehen hat. Ob das der Ehepartner ist, der bessere Job, die Lohnerhöhung, die Gesundheit, das neue Heim … es mögen die großen oder kleinen Dinge des Lebens sein, mit denen wir nicht zufrieden sind. Und diese Unzufriedenheit schmälert den Reichtum, den unser Glaube für uns bereithält.

Gottesfurcht ist eine große Bereicherung, wenn sie mit Genügsamkeit verbunden wird.

Jesus allein! Er allein kann unsere Herzen zufriedenstellen. Er allein kann den Platz der Freude voll erfüllen. Elisabeth erkannte das, suchte ihre Zufriedenheit im Leben bei Jesus und fand sie dort. Das bedeutet nicht, dass alles andere zu verwerfen ist. Es bedeutet aber, dass der Schlüssel zu Vollständigkeit und reichem Segen nie in den Dingen dieser Welt zu finden ist – immer aber in der Verbindung von Glauben und Genügsamkeit in Jesus. Das wünsche ich uns allen!

Sonntag, 8. Januar 2023

Herzliche Einladung zum ersten Gottesdienst 2023!

Heute wieder mit Sonntagszitat!

 Predigt:
1 Mose 16:1-14
"El Roi - Der Gott, der mich sieht"

1 Und Sarai, Abrams Frau, gebar ihm keine Kinder; aber sie hatte eine ägyptische Magd, die hieß Hagar.
2 Und Sarai sprach zu Abram: Sieh doch, der HERR hat mich verschlossen, dass ich keine Kinder gebären kann. Geh doch ein zu meiner Magd; vielleicht werde ich durch sie Nachkommen empfangen! Und Abram hörte auf die Stimme Sarais.
3 Da nahm Sarai, Abrams Frau, ihre ägyptische Magd Hagar, nachdem Abram zehn Jahre lang im Land Kanaan gewohnt hatte, und gab sie Abram, ihrem Mann, zur Frau.
4 Und er ging ein zu Hagar, und sie wurde schwanger. Als sie nun sah, dass sie schwanger war, wurde ihre Herrin verächtlich in ihren Augen.
5 Da sprach Sarai zu Abram: Das Unrecht, das mir zugefügt wird, treffe dich! Ich habe dir meine Magd in den Schoß gegeben. Da sie nun aber sieht, dass sie schwanger ist, bin ich verächtlich in ihren Augen. Der HERR sei Richter zwischen mir und dir!
6 Abram aber sprach zu Sarai: Siehe, deine Magd ist in deiner Hand; tue mit ihr, was gut ist in deinen Augen! Da nun Sarai sie demütigte, floh sie von ihr.
7 Aber der Engel des HERRN fand sie bei einem Wasserbrunnen in der Wüste, beim Brunnen auf dem Weg nach Schur.
8 Er sprach zu ihr: Hagar, du Magd der Sarai, wo kommst du her, und wo willst du hin? Sie sprach: Ich bin von meiner Herrin Sarai geflohen!
9 Und der Engel des HERRN sprach zu ihr: Kehre wieder zurück zu deiner Herrin und demütige dich unter ihre Hand!
10 Und der Engel des HERRN sprach zu ihr: Siehe, ich will deinen Samen so mehren, dass er vor großer Menge unzählbar sein soll.
11 Weiter sprach der Engel des HERRN zu ihr: Siehe, du bist schwanger und wirst einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Ismael geben, weil der HERR dein Jammern erhört hat.
12 Er wird ein wilder Mensch sein, seine Hand gegen jedermann und jedermanns Hand gegen ihn; und er wird allen seinen Brüdern trotzig gegenüberstehen.
13 Und sie nannte den Namen des HERRN, der mit ihr redete: Du bist »der Gott, der [mich] sieht«!, indem sie sprach: Habe ich hier nicht dem nachgesehen, der mich sieht?
14 Darum nannte sie den Brunnen einen »Brunnen des Lebendigen, der mich sieht«. Siehe, er ist zwischen Kadesch und Bared.

Anbetung - Predigt 
Zeugnis - Gebet 
Beginn: 10:30 Uhr
 
Herzlich willkommen! Wir freuen uns auf Dich!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen

"In schwarzer Nacht auf schwarzem Stein eine schwarze Ameise. 
Gott sieht sie"
(Afrikanisches Sprichwort)
 
"Glaube heißt nicht, Gott zu sehen, aber zu wissen, 
dass Gott mich sieht. Das reicht mir. 
Das ist vollkommene Freiheit.
(Oswald Chambers)

Samstag, 7. Januar 2023

Hast Du Vorsätze für 2023?

Ich bin nicht mehr zweigeteilt betreffs guter Vorsätze für ein neues Jahr. Klar, das Maß muss stimmen. Realitätsfremd sollten sie nicht sein und – obwohl ich sie ernst nehmen sollte – sollten sie mich nicht in die Verzweiflung treiben, wenn ich am Ende des Jahres mehr Versagen als Gelingen zugeben muss.

Letztes Jahr habe ich 4 oder 5 Vorsätze gefasst. Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden.

Wie in den Jahren zuvor war einer meiner Vorsätze: „Keine Tageszeitung vor der Bibellese!“ Das ist einfach eine Frage der Prioritäten für mich. Und ich bin gut damit gefahren. Allerdings ... ich habe ein Schlupfloch gefunden und zu oft genutzt. 😊 Daher musste für 2023 ein neuer Vorsatz angehängt werden: Keine Tagesnachrichten auf dem Handy nachschauen - auch keine Überschriften - vor der täglichen Zeit mit Jesus. Der erste Input am Tag soll von Ihm kommen!

Ein weiterer Vorsatz war, monatlich wenigstens ein Buch zu lesen. Ich liebe Bücher, lese gerne (leider viel zu langsam) und gewinne immer, wenn ich was Gescheites lese. Der Vorsatz war ein echter Segen und hat prima geklappt.

Schließlich lerne ich seit Jahren monatlich einen Bibelvers / -abschnitt auswendig - oder versuche es zumindest. Bis 2017 waren das immer gescheiterte Vorsätze, weil ich zu viel in zu kurzer Zeit wollte.  Seit 2017 klappts. Viele Verse klappern immer noch, aber die Ausdauer hat sich gelohnt. Nicht nur, dass mir viele Verse jetzt immer wieder mal im Kopf rumschwirren. Viele der Verse sind mir zum Segen und zum ständigen Gebetsbegleiter geworden. 2023 wird diesbezüglich ein Sabbatjahr. Es kommen keine neuen Verse dazu, aber ich möchte alle Verse übers JAhr hin immer wieder wiederholen und festigen.

Vorsätze entstehen, wenn wir den Eindruck haben, dass Veränderung Not tut. Veränderung der Schlaf-  Fernseh- oder Freizeitgewohnheiten; Veränderung im Umgang mit Nachbarn, Arbeitskollegen oder Familienmitgliedern – oder Veränderung des Zeigers auf der Waage.

Wenn man das vergangene Jahr zurückschaut, hat man trotz allem viel Grund, Gott zu danken. Aber – wie in jedem Jahr – gibt es auch vieles, das sich verbessern kann oder sogar muss. Dabei ist eins sicher: Vorsätze allein helfen nicht. Die helfen mir als Jesusjünger nicht und die helfen Menschen ohne Jesus nicht, die Veränderung möchten. Das Sprichwort: „Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert!“ hat etwas für sich. Gute Vorsätze sind gut, aber nicht genug!

Wichtiger und solider als gute Vorsätze sind die Verheißungen Gottes. Für 2023 sind vielleicht einige der folgenden Worte besonders nachdenkenswert:

1. Johannes 1:9:
Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.

Jesaja 43:19:
Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr's denn nicht? Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde.

Hebräer 13:5:
Seid nicht geldgierig, und lasst euch genügen an dem, was da ist. Denn der Herr hat gesagt (Josua 1,5): »Ich will dich nicht verlassen und nicht von dir weichen.«

Johannes 14:13-14:
Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, damit der Vater verherrlicht werde im Sohn. Was ihr mich bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun.

Mir bleibt, Euch einzuladen zu unserem Jahreanfangs-Gottesdienst morgen in die Calvary Chapel Freier Grund. Wir würden uns freuen, viele alte und viele neue Gesichter begrüßen zu dürfen.

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr
(parallel: Kindergottesdienst)
HERZLICH WILLKOMMEN!

Freitag, 6. Januar 2023

1.012.294


so viele Besucher hatten bis gestern, um 13:39 Uhr diesen Blog besucht – und ich war leicht frustriert. Nein, nicht weil es nicht mehr waren. Mit der Zahl bin ich ganz zufrieden. Aber ich habe den Zähler wochenlang im Auge gehabt um dem millionsten Besucher eine Freude zu machen … ein Buch oder sowas. Für 12.294 Besucher ist das natürlich nicht mehr möglich. 

Als Blogschreiber fragt man sich natürlich, wie viele der 1.012.294 Besucher den Tageseintrag wirklich gelesen haben oder im Seitenfenster fündig geworden sind. Viele werden durch eine Google Suchanfrage auf den Blog gestoßen sein und ihn erschreckt wieder weggeklickt haben, als sie entdeckten, dass es sich um was „Frommes“ handelt. Auch das Mitzählen meiner eigenen Aufrufe kann ich (leider) nicht permanent verhindern. Aber wenn nur knapp 10% die Seite geöffnet und den Eintrag gelesen haben, dann sind das ca 100.000 Personen, die mit den Andachten erreicht wurden. 

Gelegentlich erhalte ich ein „Gefällt mir“ zum Blogeintrag auf Facebook, ab und zu eine Nachricht, positiv oder auch negativ. Aber die (unwichtige, jedoch interessante) Frage wäre: Haben die Tausende von Einträgen über die letzten Jahre tatsächlich etwas bewirkt? Gerne würde ich den einen oder anderen kurzen Zeugnisbeitrag hier einstellen (mit Namen oder auch anonym) zu der Frage: „Wie hat Dir ein bestimmter Eintrag, Gedanke, Bibelvers aus diesem Blog in einer konkreten Situation geholfen, Wegweisung, Trost, Ermahnung oder Hilfe gegeben?“ Wenn Du Dich mit einem Zeugnis zur Ehre Gottes beteiligen möchtest, schreib einfach über das Kontaktformular im Seitenfenster. (Gerne auch, wenn Du diesen Eintrag erst zu einem späteren Zeitpunkt liest.) Deine Kontaktdaten werden natürlich nicht veröffentlicht, Dein Name nur mit ausdrücklicher Genehmigung. Ansonsten bleibt alles anonym.

Ich selbst wurde vor etwa 2 Jahrzehnten durch eine ähnliche Aktion motiviert. Bibelschüler unserer Schule auf den Philippinen hatten sich einen Bibelvers als Lebensmotto gewählt. Bis dahin hatte ich zwar viele „Lieblingsverse“, aber keinen „Lebensvers“. Ich habe mir damals Habakuk 2:14 gewählt, um ihn über die verbleibenden Jahre meines Lebens zu stellen:

Denn die Erde wird erfüllt werden
von der Erkenntnis der Herrlichkeit des Herrn,
gleichwie die Wasser den Meeresgrund bedecken.

Was für eine gewaltige Verheißung. Es wird geschehen! Gott hat es verheißen und garantiert – und wir dürfen mitarbeiten. Ich habe diesen „Lebensvers“ nie ausgetauscht, verworfen oder vergessen. Wenn immer die Aussage in meinem Herzen zu Verstauben begann, hat der Herr mich daran erinnert.

Was für eine glorreiche Perspektive!
Was für eine glorreiche Verheißung!

Was für ein glorreicher, verheißungsvoller Auftrag, an dem wir mitarbeiten dürfen!

Der Herr segne Dich!

Donnerstag, 5. Januar 2023

Prophezeiungen für 2023

Ich kann verstehen, wenn der eine oder andere nach dem enttäuschenden 31. Dezember 2022 mit sämtlichen Prophezeiungen auf Kriegsfuß steht. Man sollte die Aussagen der Propheten und Seher auch mit misstrauischer Vorsicht genießen. Zum einen liest man viel Allgemeines, das man Ende des Jahres in jedem Fall als „erfüllt“ interpretieren kann. Zum anderen liest man vieles, was uns Christen nicht neu ist. Die Bibel gibt uns ausgesprochen viele Prophezeiungen betreffs der älter werdenden Erde. Was die selbsternannten Propheten und Seher vorhersagen ist oft nichts weiteres als ein Nachplappern mit eigenen Worten, was die Bibel lange vorher beschrieben hat. Drittens liest man haufenweise Unsinn, von dem man als Christ von vornherein weiß, dass es dem offenbarten Willen Gottes widerspricht. Wenn ein mittelalterlicher Seher (Nostradamus) z.B. für das Jahr 2023 den 3. Weltkrieg vorhersagte, er aber schon für 2013 die Vernichtung von 90% der Weltbevölkerung vorhersah, dann kann da ja irgendetwas nicht stimmen.

Woran muss sich ein Seher oder Prophet messen lassen? Nun, ein möglicher Maßstab ist seine Erfolgsquote. Und da stehen die Propheten der Bibel mit 100%iger Trefferquote ganz oben!

Was sagen die Propheten Gottes voraus, das unser Leben in 2023 beeinflusst? Hier 5 Prophezeiungen für 2023, deren Erfüllung Gott selbst garantiert:

  1. Gott wird im Jahr 2023 Gute und Böse mit einem Maß an himmlischem Segen beschenken!
Von nun an soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht, solange die Erde besteht! Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt es regnen über Gerechte und Ungerechte. (1 Mose 8:22; Matthäus 5:45b)

  1. Gott wird im Jahr 2023 Katastrophen zulassen, damit Menschen auf Ihn aufmerksam werden! In Lukas 21 wird folgendes angekündigt:
Falsche Christusse (8), Kriegen und Unruhen (9), Erdbeben, Hungersnöte, Seuchen, Schrecknisse und große Zeichen vom Himmel (11), Christenverfolgungen (12), Wenn aber dies anfängt zu geschehen, so richtet euch auf und erhebt eure Häupter, weil eure Erlösung naht. (28)

  1. Gott wird sich im Jahr 2023 nicht verändern. Seine heilige Gerechtigkeit und Seine Bereitschaft, ewiges Heil zu verschenken, bleiben unverändert!
Und er, der Israels Herrlichkeit ist, lügt nicht und ändert seinen Sinn nicht, denn er ist kein Mensch, der seinen Sinn ändert!« So wahr ich lebe, spricht Gott, der Herr: Ich habe kein Gefallen am Tod des Gottlosen, sondern daran, dass der Gottlose umkehre von seinem Weg und lebe! Kehrt um, kehrt um von euren bösen Wegen! (1 Samuel 15:29 und Hesekiel 33:11)

  1. Jesus wird auch 2023 nicht einer einzigen Person die Vergebung verweigern, die sich im schlichten Glauben mit der Bitte um einen Neuanfang an Ihn richtet!
Von diesem legen alle Propheten Zeugnis ab, dass jeder, der an ihn glaubt, durch seinen Namen Vergebung der Sünden empfängt. (Apostelgeschichte 10:43)

  1. Jesus wird auch 2023 die kaputten Dinge, die Seine Kinder Ihm bringen, neu machen!
Siehe, ich wirke Neues, jetzt sprosst es hervor; solltet ihr es nicht wissen? Ich will einen Weg in der Wüste bereiten und Ströme in der Einöde. (Jesaja 43:19)

Man könnte weitere Vorhersagen der biblischen Seher und Propheten zitieren. Man kann auch die Bibel zur Hand nehmen und sie in den verschiedenen Büchern selbst finden und markieren.

Gottes Wort hat sich bisher immer 100% erfüllt, ist somit absolut zuverlässig und ein Garant für die Wahrheit. Mit jedem neuen Tag der 365 Tage des Jahres 2023 gehen Jesusnachfolger ihrem Retter und König entgegen. Mit jedem Tag verkürzt sich die Zeit, bis wir Ihn sehen werden, sei das bei Seinem Kommen, dessen Stunde niemand auf der Erde weiß, oder sei es im Moment unseres Sterbens. Jeden Tag, jede Stunde Ihm ein wenig näher. Ein herrlicher Gedanke!

Ich wünsche Euch allen ein gesegnetes, frohes, friedliches, heilsames und geistgefülltes Jahr 2023!

Mittwoch, 4. Januar 2023

Ab morgen ...

 gibt's wieder neue Einträge! Willkommen zurück!