„Ich habe wahrhaftig fröhliche Christen nur an drei Orten gefunden: In der Bibel, in der Untergrundkirche und im Gefängnis.“ (Richard Wurmbrand)

Freitag, 18. November 2022

Diejenigen, die an euch arbeiten …

Es war irgendwann im Jahr 2020. In meiner Stillen Zeit las ich den Vers aus 1.Thessalonicher 5:12, wo es heißt:

Wir bitten euch aber, ihr Brüder, dass ihr diejenigen anerkennt, die an euch arbeiten und euch im Herrn vorstehen und euch ermahnen.

Ich kam ins Nachdenken und in Gedanken überflog ich mein Leben. Gott erinnerte mich an viele, durch die der Herr im Laufe meines Lebens besonders deutlich Seine Spuren hinterlassen hat. Darunter war mein geistlicher Vater, der mich als Kind zu Jesus geführt hatte und mein zweiter geistlicher Vater, durch den ich als Jugendlicher eine neue Hinwendung zu Jesus vollzog. Aber auch gute Freunde und Mentoren, durch die Gott mich besonders geformt hatte waren dabei. Ich hatte den starken Eindruck, dass der Herr mir auftrug, mich bei 11 Männern Gottes dafür zu bedanken, dass sie sich vom Herrn – bewusst oder unbewusst – in meinem Leben hatten gebrauchen lassen. Ich bin überzeugt, dass ohne sie einiges anders gelaufen wäre in meiner Vergangenheit.

Der Gedanke an diesen Auftrag Gottes an mich ließ mich nicht los, auch wenn es ein Jahr oder länger dauerte, bis ich mich hingesetzt habe, um diese Briefe zu schreiben. Außerdem musste ich erst verschiedene Adressen herausfinden, da der Kontakt zu manchen dieser Männer Jahrzehnte zurücklag. Für mich war es aber eine Freude, mich zu erinnern, wie und durch wen Gott in meinem Leben gewirkt hat. Für die Empfänger war es (hoffentlich) eine Ermutigung, dass sie ein Werkzeug waren in Gottes Hand.

Wir bitten euch aber, ihr Brüder, anerkennet diejenigen, welche an euch arbeiten und euch im Herrn vorstehen und euch ermahnen. (1 Thessalonicher 5:12)

Wie anerkennst Du diejenigen, die Gott in Deinem Leben gebraucht hat, um Dich zu sich zu ziehen oder Dich zu formen? Lass Dich durch 1 Thessalonicher 5:12 motivieren, den oder die zu ermutigen, die Gott gebraucht hat, Dich zu sich zu ziehen. Es wird sowohl im Schreiber des Briefes, wie auch im Empfänger ein dankbares Herz bewirken.

Donnerstag, 17. November 2022

Ein ganz normaler Mensch

Wer hat Dich dazu bewogen, Christ zu werden oder Dich mit dem Wort Gottes und der Nachfolge auseinanderzusetzen? In meinem Leben waren es 2 Männer Gottes, die der Herr ganz ordentlich in meinem Leben gebraucht hat. Männer Gottes – und doch ganz normale Menschen.

Pastor Kurt – so nennen wir ihn mal – erzählt von seinem Nachbarn –Bernd. Bernd war ein guter Mann … ein ganz normaler Mensch. Kurt wuchs als Kind im Nachbarhaus auf.

Bernd half Kurts Vater, ein Dach auf dessen Haus zu setzen, er half Kurts Vater, einen Terrassenboden aus Beton zu gießen. Kurts Vater half im Gegenzug, die Terrasse seines Nachbarn zu überdachen.

Als Nachbar Bernd älter wurde und die Kräfte nicht mehr so wollten, bat er Kurt gelegentlich, seinen Rasen zu mähen. Normalerweise lud er ihn danach zu einem Glas Cola und einem Stück Kuchen ein. Bernd war immer großzügig.

Er war ein begeisterter Angler und brachte Kurts Familie oft eine Forelle vorbei. Kurt erinnert sich nicht daran, dass Bernd viel über Religion gesprochen hat, aber er erinnerte sich, dass er Bernd jeden einzelnen Sonntagmorgen mit seiner Bibel in der Hand die Straße entlanggehen sah – egal ob es regnete oder die Sonne schien – jede Woche sonntags ging Bernd mit seiner Bibel unterm Arm zur Gemeinde.

Und jedes Jahr lud er Karl und dessen jüngeren Bruder ein, das Sommerprogramm für Kinder in seiner Gemeinde zu besuchen. Die meisten Jahre sind sie nicht hingegangen, nur manchmal wenn einige Freunde dort waren, ging er auch hin.

Als Kurt 15 Jahre alt war, lud Bernd sie zu einem Sonntagsgottesdienst ein. Kurt selbst ging nicht hin, aber sein jüngerer Bruder. Am nächsten Wochenende lud Bernd sie wieder ein. Wieder ging Kurt nicht, aber sein kleiner Bruder. Dasselbe geschah Sonntag für Sonntag.

Irgendwann begann Kurts Bruder, zwei- oder dreimal pro Woche in die Gemeinde zu gehen. Kurt sah ihn mehrmals, wie er die Bibel las.

Monate später lud Bernd Karl immer noch ein, und Karl war immer noch nicht interessiert. Dann besuchte ein christlicher Chor Karls Schule, sang ein paar Lieder und lud zu einer Veranstaltung am Abend ein. Am selben Tag lud Bernd die beiden Brüder zur selben Veranstaltung ein.

An dem Abend wurde Kurt Christ und – wie er sagt: seitdem ist sein Leben nie mehr dasselbe gewesen. Über seinen Nachbarn, Bernd, sagt er:

Meines Wissens hat Bernd nie eine Sonntagsschulklasse unterrichtet; er hat nie eine Predigt gehalten, nie eine Führungsposition in der Gemeinde bekleidet. Er war Ordner, ein treuer Platzanweiser. Er lebte einfach ein offenes und ehrliches Leben in der Liebe zu Gott, zu seiner Familie und seinen Freunden.

Ein ganz normaler Mensch, der mit Jesus lebte und gelegentlich Leute in seine Gemeinde einlud … und der ein Instrument in der Hand Gottes war, um Karl – heute Pastor Karl – zum Glauben und in Seinen Dienst zu rufen.

Wer hat Dich dazu bewogen, Christ zu werden oder Dich mit dem Wort Gottes und der Nachfolge auseinanderzusetzen? Oder wen durftest Du selbst bewegen, über den Glauben nachzudenken oder sogar zum Glauben an Jesus zu begleiten?

Gott ist nicht abhängig von Pastoren, Evangelisten oder irgendwelchen „Fachleuten“. Er sucht und gebraucht ganz normale Menschen wie Dich und mich.

1 Korinther 1:26-29: Erinnert euch, liebe Brüder, dass nur wenige von euch in den Augen der Welt weise oder mächtig oder angesehen waren, als Gott euch berief. 27 Gott hat das auserwählt, was in den Augen der Welt gering ist, um so diejenigen zu beschämen, die sich selbst für weise halten. Er hat das Schwache erwählt, um das Starke zu erniedrigen. 28 Er hat das erwählt, was von der Welt verachtet und gering geschätzt wird, und es eingesetzt, um das zunichte zu machen, was in der Welt wichtig ist, 29 damit kein Mensch sich je vor Gott rühmen kann.

Mittwoch, 16. November 2022

Hölle & Himmel

 

Zwei Worte, die uns geläufig sind. Zwei Orte, über die wir gehört haben (ob wir’s glauben oder nicht). Letzterer ist der Ort, an den wir alle kommen wollen – wenn’s die beiden denn mal gibt! Ersterer ist der Ort, an über den nur noch selten und vielleicht hinter vorgehaltener Hand geredet und gepredigt wird. Warum eigentlich?

Leon berichtet seinem Freund Ben, dass seine Gemeinde ihren Pastor entlassen hat. Ben fragt nach dem Grund und erhält zur Antwort: "Weil er uns gesagt hat, dass wir in die Hölle kommen."

Jetzt fragt Ben neugierig: „Und was sagt Euer neuer Pastor?“ Leons Antwort: "Der sagt auch, dass wir in die Hölle kommen!" – "Und was ist dann der Unterschied?" fragt sein überraschter Gegenüber. Leon antwortet: „Als der erste Pastor das sagte, hörte er sich so an, als ob er sich darüber freute. Als der neue Pastor das sagte, hörte es sich so an, als würde es ihm das Herz brechen.“

 Welcher Pastor hatte wohl das Herz Jesu? – Die biblische Wahrheit der ewigen Verlorenheit zu verschweigen, ist sicher die schlechteste Option. Sie aber lieblos oder gar schadenfroh zu verbreiten, kommt gleich an zweiter Stelle. Das hat Jesus nie getan; und auch seine echten Nachfolger nicht. Über den weltbekannten Evangelisten Moody wird gesagt, dass er nie über die Hölle sprechen konnte ohne zu weinen. Charles Spurgeon sagte oft: „Sprich nie ohne Tränen in den Augen über die Hölle.“ Das wird sicher auch Jesu Einstellung gewesen sein!

Und doch lehrt die Bibel über diesen schrecklichen Ort. In Lukas 16:19-31 erhalten wir eine Ahnung davon, was die Hölle – auch Feuersee – ausmacht. Die Qualen der Hölle auszumalen ist unbiblisch. Was allerdings die Bibel erwähnt, muss gesagt werden. Lukas 16 spricht von:

-        Durst (Vers 24): „Sende Lazarus, dass er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und meine Zunge kühle“

-        Schmerz (Vers 24): „Ich leide Pein“

-        Hitze & Feuer (Vers 24): „Ich leide Pein in dieser Flamme“

In Matthäus 8 lehrt Jesus zusätzlich, dass dort trotz des Feuers tiefste Finsternis, Weinen, Angst & Panik herrschen wird. Hölle und Himmel sind nach Lukas 16:26 durch eine unüberbrückbare Kluft getrennt.

Wem, außer kranken Menschen, würde es Freude bereiten, solche Orte auszumalen oder in einer Weise zu beschreiben, die über die Offenbarung Gottes hinausgeht? Es gibt einen einzigen Gedanken, der (ein wenig) Mut machen kann bei dieser ganzen „Höllengeschichte“.

In Matthäus 25:41 lehrt Jesus deutlich, dass die Hölle ursprünglich nicht für uns Menschen geschaffen wurde. Jesus lehrt: Dann wird er auch denen zur Linken sagen: Geht hinweg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist!

Weil der Mensch sich Gottes Feind, Satan, angeschlossen hat und ihm treu dient, zieht Satan ihn mit an diesen Ort. Gott aber hat einen Ausweg geschaffen, eine Brücke vom Weg der Sünde auf den Weg des Lebens. In Johannes 3:16 lesen wir über diese Brücke:

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt,
dass er seinen eingeborenen Sohn gab,
damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht,
sondern ewiges Leben hat.

Es ist niemals ein Versagen der Liebe Gottes, das Menschen in die Hölle bringt.  Es ist das Versagen der Menschen, Gottes Liebe anzunehmen. Es ist ihre eigene Wahl! Gott macht sich nicht schuldig, wenn Er Menschen das Ziel erreichen lässt, das sie erreichen möchten. Das ist die Freiheit, die Gott uns gibt.

Aber jeder von uns hat auch die Freiheit, Jesu Einladung anzunehmen. Wir dürfen zu Ihm kommen, Vergebung empfangen, von der Herrschaft Satans befreit – und Teil des Reiches Gottes werden.

Die Freiheit zu wählen liegt bei uns! Wähle Jesus! Wähle das Leben!

Mehr Information zum Thema: Jesus kennenlernen findest Du HIER

Um die Lehre Jesu in Lukas 16 ging es u.a. am vergangenen Mittwoch in unserer Bibelstunde. Heute Abend befassen wir uns mit angenehmen Themen wie Vergebung, Dienst und Dankbarkeit.  Herzlich Willkommen!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 19:30 Uhr

Dienstag, 15. November 2022

Namen, Titel und Eigenschaften Gottes – X

Heute ist der Tag, auf den viele gewartet haben. Namen, Titel und Eigenschaften Gottes mit … ‚X‘. Gibt es da was? Die simple Antwort auf die Frage lautet: Nein!

Was nun? Keine Andacht heute? Es sei hier erlaubt, etwas zu tricksen. Wohlgemerkt: Gott trickst nie. NIE! Seine in der Bibel erwähnten Namen, Titel und Eigenschaften sind alle echt, wahrhaftig und halten jeder Prüfung stand. Aber um unserer Serie Genüge zu tun machen wir hier eine kleine Ausnahme und genehmigen dem Buchstaben ‚X‘ etwas mehr Freiraum.

5 Mose 10:19 Und auch ihr sollt den Fremdling lieben, denn ihr seid ebenfalls Fremdlinge gewesen im Land Ägypten.

5 Mose 27:19 Verflucht sei, wer das Recht des Fremden, der Waise und der Witwe beugt! Und das ganze Volk sage: Amen!

Das griechische Wort ξενοφιλία setzt sich zusammen aus ξένος (xénos) – was soviel bedeutet wie: der Fremde, der Gast und aus φιλία, philía – Liebe, Freundschaft. Dieses Wort hat auch Eingang in die deutsche Sprache gefunden, obwohl (fast) jeder seine Bedeutung erst mal googeln muss.  Der Begriff „xenophil“ bezeichnet eine Charaktereigenschaft die einen Menschen als gastfreundlich, aufgeschlossen und freundlich gegenüber Fremden ausweist.

Das sehen wir im Wesen Gottes generell und im Leben Jesu konkret immer und immer wieder. Zwar hat sich Gott ein Volk auserwählt – Sein Volk, Israel – das Er in besonderer Weise zur Missionierung der Welt einsetzen wollte. Darüber hinaus hat Gott aber immer wieder ein Herz voller Freundlichkeit für die „Fremden“ offenbart – für alle, die außerhalb des Volkes Israel lebten. Wie klar und deutlich drückt es der Apostel Johannes aus, wenn er in Johannes 3:16 den vermutlich bekanntesten Vers der Bibel schreibt:

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.

Und Jahrhunderte zuvor hatte der Prophet Jesaja bereits die Freundlichkeit Gottes gegenüber allen beschrieben, die Ihm oder Seinem Volk gegenüber fremd waren (Jesaja 65:1):

Ich bin gesucht worden von denen, die nicht nach mir fragten; ich bin gefunden worden von denen, die mich nicht suchten; ich habe gesagt: »Hier bin ich; hier bin ich!«, zu einem Volk, über dem mein Name nicht ausgerufen war.

Und zu diesen „Fremdlingen“ gehörten auch wir einmal, wie Epheser 2:12 deutlich macht:

Zu jener Zeit wart ihr ohne Christus, ausgeschlossen vom Bürgerrecht Israels und Fremdlinge hinsichtlich der Bündnisse der Verheißung; und ihr hattet keine Hoffnung und wart ohne Gott in der Welt.  

‚Xenophil“ – freundlich gegenüber Fremden; freundlich gegenüber uns. So freundlich, dass Er uns angenommen und zu Seinen Kindern gemacht hat.

Auch wenn wir keine Eigenschaft oder Namensnennung Gottes mit ‚X‘ in der Bibel finden, kann uns doch die ‚xenophil‘ Eigenschaft Gottes erfreuen. Seine Liebe uns Fremdlingen gegenüber hat uns zu Kindern gemacht, die Er ewig bei sich haben möchte! 

Preis dem Herrn!

Vorschläge zum Thema am Dienstag nächster Woche: "Namen, Titel und Eigenschaften Gottes – "Y" sind willkommen. 😊 Bitte Formular im Seitenfenster benutzen.

Montag, 14. November 2022

Verfolgung

Gott hat uns nicht einen Geist der Furchtsamkeit gegeben, sondern der Kraft und der Liebe und der Zucht. So schäme dich nun nicht des Zeugnisses von unserem Herrn. (2 Tim. 1:7+8a)

Gestern war der internationale Gebetstag für die verfolgte Gemeinde. Zum Thema las ich letzte Woche einen Artikel. Es ging um eine Podiumsdiskussion zwischen John MacArthur und John Piper – beides einflussreiche Theologen in den USA. Es ging um das Thema: Wie bereiten wir uns auf Verfolgung vor? (Quelle: HIER)

Einer der beiden klagte darüber, dass Amerika keine christliche Kultur mehr habe, im puren Heidentum lebe und dass Technik und Soziale Medien die Werkzeuge dieses Heidentums sind. Am Schluss rief er dann recht kämpferisch auf, aufzustehen, weil wir am Ende gewinnen werden.“

Der andere Pastor betonte nicht so sehr das Neuheidentum und das Kämpfen gegen all die Fehlentwicklungen, sondern die Tatsache, dass wir Christen nun mal kein Bürgerrecht auf der Erde haben und Fremdlinge sind. Unsre Welt … die Menschen … die Regierungen … schulden uns Christen nichts – denn wir sind Bürger einer anderen Welt – und Verfolgung und Leiden ist uns verheißen. Dieser Prediger meinte:

Ich möchte, dass Gottes Kinder begeistert sind von Gott, begeistert, dass sie gerettet sind, begeistert, dass ihr Leben einen Sinn hat, der im Evangelium verwurzelt ist, und begeistert, dass sie in der Lage sein werden, in der Wahrheit und Freude zu wandeln, egal was in dieser Welt passiert."

Es scheint, als sei das auch ein Prinzip unserer verfolgten Geschwister, die bereit sind, ihre Rechte aufzugeben um im Geist der Kraft, der Liebe und Besonnenheit Zeugen Jesu zu sein.

Aus Nordkorea kommen Berichte, dass Christen im Untergrund für Kranke beten im Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit – und dadurch Menschen zum Glauben kommen. Aus dem Mittleren Osten kommen Berichte über Christen, die im Geist der Kraft, Liebe und der Besonnenheit – ihren Glauben leben; die bereit sind, Rechte aufzugeben, zu leiden um Jesu Willen … und dass schließlich der Herr Herzen auftut und Menschen gläubig werden.

Grund der Verfolgung, die wir in vielen Ländern sehen, ist nicht ihre Unzufriedenheit mit der Politik ihres Landes oder Unzufriedenheit über die Verweigerung verfassungsmäßiger Rechte. Grund der Verfolgung ist ihr Glaube an Jesus, ihr Zeugnis gegenüber Andersgläubigen, ihr Zusammenkommen als Gemeinde, der Besitz einer Bibel, das Unterrichten ihrer Kinder im Wort Gottes.

Dazu hat Gott uns Seinen Heiligen Geist gegeben, den Geist der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. Darum schämen wir uns nicht 8 … des Zeugnisses von unserem Herrn.

Unsere verfolgten Glaubensgeschwister sind uns darin ein Vorbild. Sie hätten viel Grund, gegen das Unrecht in ihren Ländern aufzustehen, gegen gottlose Regierungen, gegen diktatorische Gesetze, gegen den Entzug ihrer Freiheiten und vieles mehr. Sie könnten sich sagen: Ja, dafür bin ich bereit zu kämpfen und zu leiden. Aber sie haben verstanden, dass ihnen der Heilige Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit gegeben ist, um zu leiden für das Zeugnis ihres Herrn – der ihnen wichtiger ist als ihre eigenen Rechte.

So schäme dich nun nicht des Zeugnisses von unserem Herrn!
(2 Timotheus 1:8a)