„Jagt nach dem Frieden mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird!“ (Hebräer 12,14 )

Mittwoch, 14. September 2022

Von Dieben, Tumulten und Dir

Seit Satans Fall ist und bleibt er Gottes Gegenspieler. Er will unser Schlechtestes. Er bestiehlt, lügt und tötet. In Johannes 10:10 sagt Jesus über Seinen Gegenspieler:

Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu töten und zu verderben; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es im Überfluss haben.

Das bedeutet, dass Nachfolger Jesu Leben im Überfluss haben können, wenn sie sich nicht von Ihm ablenken lassen. Ablenkung ist allerdings das Kunsthandwerk des Teufels, das er fast bis zu Perfektion versteht.

Im Garten Eden lenkte er Adam und Eva durch Lügen von Gottes Segnungen ab. Nicht, dass sie unschuldig waren! Sie ließen sich ablenken.

In Jerusalem lenkte Satan David von Seinen Pflichten ab und verführte ihn zur Sünde. Nicht, dass David machtlos gewesen wäre. Er ließ es zu.

Auf dem See Genezareth ließ sich Petrus bei seinem Spaziergang auf dem Wasser von Wind und Wellen ablenken und sank. Nicht, dass Jesus ihm nicht geholfen hätte.

Ablenkungen kommen – wir lassen sie zu, und eh wir uns versehen sind wir am Sinken, bewegen uns in die falsche Richtung oder werden bestohlen … ohne, dass wir’s merken.

Ein ehemaliger Polizist beschreibt die Taktik von Diebesbanden: 

„Sie betreten den Laden als Gruppe. Einer oder zwei lösen sich von der Gruppe, und die anderen beginnen woanders im Laden einen Tumult. Das erregt die Aufmerksamkeit der Angestellten und Kunden.

Während jedermanns Interesse dem Tumult gilt, füllen ihre Kumpel ihre Taschen mit Waren und verschwinden, bevor irgendjemand was merkt. Manchmal Stunden, manchmal Tage später bemerkt der Händler, dass was fehlt und ruft die Polizei erst, wenn es viel zu spät ist.

Wie oft lenkt Satan uns mit einer ähnlichen Strategie von Jesus ab. Er lässt einen Tumult entstehen, der unsere ganze Aufmerksamkeit auf sich zieht und wir gar nicht merken, wie es uns von Jesus ablenkt. Ich habe in den vergangenen Jahren viele, ja, sehr viele Tumulte beobachtet, die viele Jünger Jesu in eine falsche Richtung gelenkt haben. War ihr Leben, ihr Reden und Handeln zuvor noch auf Jesus gerichtet, haben Tumulte sie aus der Bahn geworfen – oft ohne dass sie es gemerkt haben.

Da war und ist der Coronatumult – und sie brennen mit Angst und Sorge und setzen sich ab von Gemeinde und Dienst für Jesus. Andere werden durch denselben Tumult in die andere Richtung geführt. Sie brennen voller Aggression und Rebellion. Statt den Frieden und die Hoffnung Jesu zu verbreiten, verbreiten sie Hass und Zorn.

Damit verbunden der Masken- und Impftumult. Geschickt hat Satan einen Tumult als berechtigt erscheinen lassen und vieler Augen darauf gelenkt. Angst wird gesät, Irrlehre verbreitet. Ein Bruder berichtet, wie er alles zum Thema gelesen hat, was darüber auf dem Markt ist (und der Himmel weint!).

Dann gab und gibt es Flüchtlingstumulte, Umwelt- und Klimatumulte, Politiktumulte (man beachte das diabolische Chaos, auch unter Geschwistern in den USA) Theologietumulte; aber auch Tumulte durch Bitterkeit, Unversöhnlichkeit und Rechthaberei. Neuerdings bahnt sich der Tumult der „Winterwut“ an, wo schon die ersten Aufrufe zu „Spaziergängen“ kursieren. Nicht zu vergessen sind die Tumulte in unseren Herzen, hervorgerufen durch Trauer, Schmerz, Krankheit, und anderen persönlichen Problemen.

Das Problematische ist, dass solche Tumulte alle eins zum Ziel haben: Unsere Blicke von Jesus, dem Friedefürsten wegzulenken. Sie sollen uns die Ruhe nehmen, die Jesus uns mitten im Chaos versprochen hat.

Das Gute ist: Tumulte sind für Jesus kein Problem. In der Apostelgeschichte lesen wir immer wieder, dass es wegen der Verkündigung des Evangeliums „Tumulte“ gab, initiiert von Satan, geschürt durch den Hass auf Jesus und Seine Leute. Aber wir lesen auch: Nachdem sich aber der Tumult gelegt hatte …(Apostelgeschichte 20:1)

Ist Dein Herz, Deine Seele erfüllt mit dem Frieden des Friedefürsten? Ist Deine Botschaft die Botschaft des Friedensboten, der die gute Botschaft des Friedens verbreitet?

Mach „Jesus“ zu Deiner Botschaft. Lass den Friedefürsten Dein Herz regieren. Dann legen sich die Tumulte und Dein Blick wird fokusiert auf das, was Frieden bringt!

Zu einem Abend mit Jesus laden wir ein. Wir besingen Ihn, hören über Ihn und reden mit Ihm. Herzlich Willkommen!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 19:30 Uhr

Dienstag, 13. September 2022

Namen, Titel und Eigenschaften Gottes - P

Bereits vorletzten Dienstag haben wir uns mit dem „Herrn, unser Panier“ beschäftigt, unserem Feldzeichen, unserem Kriegsbanner. Allerdings haben wir dazu die hebräische Form bemüht, „Jehova-Nissi“ und es dem Buchstaben „N“ zugeordnet.

Auf die Anrede „Abba“ – „Papa“ habe ich hier verzichtet, da alle konsultierten Übersetzungen „Abba“ mit „Vater“ übersetzen. Falsch wäre die vertrauliche Form „Papa“ allerdings nicht.

Verzichtet habe ich auch auf die Bezeichnung Jesu als kostbarer „Perle“, da die meisten Ausleger die kostbare Perle in Matthäus 13 nicht als Bild auf Jesus verstehen.

Der Buchstabe P bietet trotzdem wieder mehrere Titel Jesu an:

Siehe, Gott ist mein Heil, ich bin sicher und fürchte mich nicht; denn Gott der HERR ist meine Stärke und mein Psalm und ist mein Heil. Jesaja 12:2 (LÜ)

Der Herr – unser Psalm; will heißen: unser Lied, unser Lob, unser Gesang. Von Ihm wollen wir singen, und zu Ihm wollen wir singen. - Kaum eine Radiostation, kaum ein Musikkanal im Fernsehen würde sich das zum Motto machen. Aber als Jünger Jesu wissen wir nicht nur von der Wahrheit des Herrn, sondern auch von der Kraft geistlicher Lieder. Da steckt eben nicht nur Musik drin – da steckt Jesus drin!

Und dann gibt es eine ganze Reihe Aussagen über Jesus als unseren Propheten. Dass Jesus ein Prophet ist – und ein großer, ehrenwerter Prophet noch dazu – das glauben sogar unsere muslimischen Freunde. In Matthäus 21:11 ruft die Menge „Das ist Jesus, der Prophet von Nazareth in Galiläa!

In Nazareth selbst erhielt Jesus diese Ehre nicht. Im Gegenteil: sie nehmen Anstoss an Ihm. In Matthäus 13:57 klagt Er: „Ein Prophet ist nirgends verachtet außer in seinem Vaterland und in seinem Haus!

Seine Jünger hatten Jesu Identität besser verstanden als die Bewohner Nazareths. Als sie gefragt werden, was in Jerusalem geschehen sei, antworten sie in Lukas 24:19: „das mit Jesus, dem Nazarener, der ein Prophet war, mächtig in Tat und Wort vor Gott und dem ganzen Volk.“

Und bereits beim Laubhüttenfest in Jerusalem hatten viele festgestellt (Johannes 7:40): „Dieser ist wahrhaftig der Prophet.“

Dabei ging es nicht um „einen“ Propheten, einen aus vielen, einen unter anderen. Es ging um „den“ Propheten, der kommen sollte, den Mose bereits angekündigt hatte (5. Mose 18:15) und von dem Mose ausdrücklich gesagt hatte, dass das Volk auf Ihn hören sollte. Und tatsächlich, in die Riege der alttestamentlichen Propheten passt Jesus nur bedingt. Ja, Er ist Prophet wie sie es waren, aber Er ist so viel mehr:

Priester in Ewigkeit – wie es Psalm 110:4 ausdrückt und wie es der Hebräerbrief bestätigt: Der Herr hat geschworen, und es wird ihn nicht gereuen: Du bist Priester in Ewigkeit nach der Weise Melchisedeks!

Jesus ist soviel mehr als ein zeitlich begrenzter Prophet oder ein irdischer Priester. In Ewigkeit wird Er reden. Bis heute tut Jesus seinen priesterlichen Mittlerdienst für uns. In Ewigkeit werden wir Ihn anbeten und Ihm danken für das, was Er als Priester für uns getan hat.  

Und hier hinein passt die Tatsache dass Er alles ist – Priester und Opfer. Er hat sich selbst hingegeben als das perfekte und ewiggültige Passahlamm; hat uns befreit aus der Sklaverei der Sünde und des Todes:

Darum fegt den alten Sauerteig aus, damit ihr ein neuer Teig seid, da ihr ja ungesäuert seid! Denn unser Passahlamm ist ja für uns geschlachtet worden: Christus. (1. Korinther 5:7)

Prophet, Priester und Passahlamm – das sollte reichen, um Jesus heute zu unserem Psalm zu machen!

Montag, 12. September 2022

Blasphemia

Wir kennen das griechische Wort „blasphemia“ und haben es übertragen ins Deutsche. „Blasphemie“ – gewöhnlich erklärt als respektloses Reden über Gott.

Aber das Wort „blasphemia“ trägt auch den Gedanken der Verleumdung – was wiederum nahe an der „Lüge“ angesiedelt ist. Ob das im Geschäft ist, im Beruf oder unter Freunden. Ob das eine Notlüge ist oder eine Verleumdung, indem ich ein Gerücht weitertrage …

Aus dem Herzen kommen böse Gedanken wie zum Beispiel Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, Lüge und Verleumdung. Das macht unrein. (Matthäus 15:19+20a)

Jesus sagt: Ich bin die Wahrheit, und wer zu Jesus gehört, hat sich der Wahrheit verschrieben. Wer Jesus nachfolgt WILL gar nichts anders, als die Wahrheit. Lüge oder Verleumdung ist etwas, das von uns Christen NIE gesagt werden sollte.

Ein Mann hatte ein verletzendes Gerücht verbreitet und kam vor den Richter. Der trat hinter seiner Richterbank hervor, reichte dem Mann eine große Tüte voller Hühnerfedern und sagte: „Ich möchte, dass Sie noch heute jeweils eine Feder vor die Tür jedes Hauses legen, das den Tratsch und die üble Nachrede von Ihnen gehört hat. Dazu auch vor die Türen derer, die wiederholt haben, was Sie Ihnen gesagt haben. Morgen früh möchte ich Sie dann wieder hier in meinem Gerichtssaal sehen.“

Der Mann fing an, die Federn vor die Haustür jedes Hauses zu legen, das durch ihn von dem Gerücht gehört – oder auch dazu beigetragen hatte, die üble Nachrede weiter zu verbreiten. Nach langen 4 Stunden kam der Mann nach Hause, und der Federsack war fast leer. Nachts gab es einen schlimmen Sturm mit Regen und starkem Wind.

Am nächsten Tag ging er zurück in den Gerichtssaal wo auch der Richter wieder hinter seiner Richterbank saß. Diesmal hatte er einen leeren Sack dabei und sagte zu dem Angeklagten: „Jetzt möchte ich bitten, dass Sie zu jedem Haus zurückgehen und die Federn einsammeln.“

Erschrocken antwortete der Mann: „Das ist unmöglich! Der Wind hat letzte Nacht diese Federn über die ganze Landschaft verstreut.“

Und der Richter sagte: „Ebenso unmöglich ist es, dass Sie den Schaden zurücknehmen können, den Sie angerichtet haben durch Ihre üble Nachrede und Verleumdung.“

Üble Nachrede, Lüge, Verleumdung – blasphemia – hat im Leben von uns Jesus Nachfolgern keinen Platz. Es muss darauf verzichtet werden. Es sollte nicht gefunden werden unter uns. Gefunden werden sollte vielmehr das, was „wahrhaftig, ehrbar, gerecht, liebenswert, rein, wohllautend oder lobenswert“ ist.  Das sollte in uns leben!

Wie viele Wörter reden wir eigentlich pro Tag? Eine Langzeitstudie sagt, dass Frauen durchschnittlich 16.214, Männer 15.669 Wörter / Tag reden. Ein unbedeutender Unterschied! 

Wichtiger als „wie viele Wörter wir pro Tag reden ist die Frage: was wir reden?

Sonntag, 11. September 2022

Herzliche Einladung zu einem besonderen Gottesdienst: Tauf- und Gemeindefest

Heute wieder mit Sonntagszitat!

 Predigtthema:"Folge mir nach!"

Zu manch einem Seiner Zeitgenossen sagte Jesus: „Folge mir nach!

  • Folge mir nach!“ sagte er zu dem Zöllner Levi. Der stand auf, verließ seinen Job und folgte Ihm nach!
  • Folge mir nach!“ sagte Jesus zu dem reichen jungen Mann. Der aber war nicht bereit, Irdisches für Himmlisches aufzugeben und ging traurig weg.
  • Folge mir nach!“ sagte Jesus zu Philippus; der steht auf und bringt gleich noch jemand mit.
  • Folge mir nach!“ sagt Jesus heute zu Dir.

Im Gespräch mit einem Freund philosophierte dieser: „Ich frage mich, was geschehen würde, wenn Jesus heute zur Tür reinkäme und zu allen Anwesenden sagen würde: ‚Folge mir nach!‘ – Wie viele würden Ihm wohl nachfolgen? Wer würde schon sein Geld unter den Armen verteilen, um danach Jesus nachzufolgen? Wer würde schon seinen Beruf an den Nagel hängen, um Jesus nachzufolgen? Wer würde schon Haus & Hof Haus & Hof sein lassen für Jesus?“ Mein Freund teilt meinen Glauben an Jesus nicht, aber seine Frage ist tiefgehend, berechtigt und herausfordernd. Was meint Jesus eigentlich, wenn Er denen, die sich „Jünger“ nennen sagt: „Folge mir nach!“? Das hört sich einfach an! Ist es das auch? 

Während unserem Gottesdienst werden sich heute 5 Menschen taufen lassen und damit zum Ausdruck bringen: Wir lieben Jesus und möchten Ihm von ganzem Herzen nachfolgen.

Komm, feier mit uns an. Hör Dir dieZeugnisse an, schau Dir die Taufe an und lass Dich herausfordern durch eine Predigt zu eben diesem Thema: "Folge mir nach!"

Anschließend an den Gottesdienst bleiben wir zusammen und feiern den Tag mit gemeinsamem Mittagessen, Kaffeetrinken, Gemeinschaft und Hüpfburg etc. für die Kinder.

Anbetung - Gottes Wort
Gebet - Gemeinschaft

Beginn: 10:30 Uhr
 
Herzlich willkommen! Wir freuen uns auf Dich!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen

"Die Taufe kann uns nicht zu Christen machen. 
Wenn das äußerliche Zeichen keinen geistlichen Inhalt hat, 
dann besteht die Gefahr, 
dass es zu einem leeren Aberglauben herabsinkt.
(Walter Ian Thomas)
 
"In der Nachfolge Jesu geht keine Anstrengung verloren. 
Deshalb geh weiter!" 
(Corrie ten Boom)