Ich muss
bekennen: Irgendwo erschrecken mich manche Verse immer wieder neu, obwohl ich
sie kenne und sicher auch schon darüber gepredigt habe. Dennoch sind es
erschreckende, um nicht zu sagen „schreckliche“ Verse.
Montag, 22. Februar 2021
Heiligkeit
Sonntag, 21. Februar 2021
Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
Heute wieder mit Sonntagszitat:
Offenbarung 10:1-11
2 Und er hielt in seiner Hand ein offenes Büchlein; und er setzte seinen rechten Fuß auf das Meer, den linken aber auf die Erde,
3 und er rief mit lauter Stimme, wie ein Löwe brüllt. Und als er gerufen hatte, ließen die sieben Donner ihre Stimmen vernehmen.
4 Und als die sieben Donner ihre Stimmen hatten vernehmen lassen, wollte ich schreiben; da hörte ich eine Stimme aus dem Himmel, die zu mir sprach: Versiegle, was die sieben Donner geredet haben, und schreibe diese Dinge nicht auf!
5 Und der Engel, den ich auf dem Meer und auf der Erde stehen sah, erhob seine Hand zum Himmel
6 und schwor bei dem, der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, der den Himmel geschaffen hat und was darin ist, und die Erde und was darauf ist, und das Meer und was darin ist: Es wird keine Zeit mehr sein;
7 sondern in den Tagen der Stimme des siebten Engels, wenn er in die Posaune stoßen wird, soll das Geheimnis Gottes vollendet werden, wie er es seinen Knechten, den Propheten, als Heilsbotschaft verkündet hat.
8 Und die Stimme, die ich aus dem Himmel gehört hatte, redete nochmals mit mir und sprach: Geh hin, nimm das offene Büchlein in der Hand des Engels, der auf dem Meer und auf der Erde steht!
9 Und ich ging zu dem Engel und sprach zu ihm: Gib mir das Büchlein! Und er sprach zu mir: Nimm es und iss es auf; und es wird dir Bitterkeit im Bauch verursachen, in deinem Mund aber wird es süß sein wie Honig.
10 Und ich nahm das Büchlein aus der Hand des Engels und aß es auf; und es war in meinem Mund süß wie Honig. Als ich es aber aufgegessen hatte, wurde es mir bitter im Bauch.
11 Und er sprach zu mir: Du sollst nochmals weissagen über viele Völker und Nationen und Sprachen und Könige!
Abendmahl - Gemeinschaft
Calvary Chapel Freier Grund
"Das nächste Mal, wenn Sie enttäuscht sind,
Samstag, 20. Februar 2021
Wunderflucht
Wer die „Wunderbarkeit“ des Schöpfers kennt, hat keine Probleme, an das Wunder der Schöpfung zu glauben. Wer die „Wunderbarkeit“ des Schöpfers kennt, hat auch keine Probleme, an die Herrlichkeit des ewigen Himmels zu glauben, wie wir es auf den letzten Seiten der Bibel lesen. Von Anfang bis Ende des Buches wird uns ein wunderbarer, Wunder – wirkender Gott beschrieben, der für und an uns Menschen Wunder tut. Jedes erhörte Gebet ist ein Wunder. Jeder Beweis Seiner Gnade ist ein Wunder. Nur sind leider viele Menschen, einschließlich vieler Christen auf der Wunderflucht:
- Die Schöpfung ist nicht so gewesen, wie sie die Bibel beschreibt. Dafür haben wir heute Erklärungen, die Wunder überflüssig machen. (Wirklich?)
- Die Augenzeugenberichte des Alten Testaments sind heute wissenschaftlich zu erklären, denn Wunder – im biblischen Sinn – widerstreben unserem Verstand.
- Die Wunder, die Jesus getan hat, sind bildlich zu verstehen. Wie sollen 5000+ Menschen satt werden von 5 Broten und 2 Fischen? Wie will ein Mensch auf der Wasseroberfläche laufen?
Wie oft sind aber auch unsere Gebete eine Wunderflucht! Beten bedeutet, den Allmächtigen als den Allmächtigen zu preisen. Beten bedeutet, unsere Anliegen, die uns zu groß sind, (sonst müssten wir nicht beten), dem Wundertäter (2 Mose 15:11 / Menge) anzuvertrauen. Wie oft haben wir nicht, weil wir nicht bitten und bitten nicht, weil wir vor dem Gebet um ein Wunder zurückschrecken? Wunderflucht!
Als Menschen, die Jesus, dem wunderbaren Wundertäter nachfolgen, müssen wir nicht vor Ihm flüchten, auch nicht vor Seinem Handeln und Seinen wunderbaren Plänen. Im Gegenteil: wir dürfen uns an Ihn wenden und Großes von Ihm erbitten und erwarten.
Beter sind Wundervollbringer,
einsam in finsterer Nacht.
Beter sind Weltenbezwinger,
wartend auf stiller Wacht.
Heut dürfen wir Gottes Wunder sehn,
weil wir im Glauben ihn verstehn.
Heut dürfen wir Gottes Wunder sehn,
weil er’s verheißen hat.
Beter sind sterbende Krieger,
trotzend dem König zugut.
Beter sind Satansbezwinger
Priester aus edlem Blut.
Beter sind bettelnde Fürsten;
haben viel Güter sie gleich,
glüht doch in ihnen ein Dürsten:
Seelen für Gottes Reich.
Stehen die Beter zusammen
glaubend, mit Vollmacht am Thron,
mächtig dann lodern die Flammen,
königlich ist ihr Lohn.
Toben auch teuflische Kräfte,
kennst du den nächtlichen Schrei?
Beter tun Siegesgeschäfte,
beten den Tag herbei.
Text: Johannes Roos - 1966
Freitag, 19. Februar 2021
Wundersucht, Wundersuche, Wunderglaube
Donnerstag, 18. Februar 2021
Der Quellenhüter
Heute morgen überraschten mich Verse in meiner Bibellese. In Hosea 11:1+2 las ich:
Als Israel jung war, liebte ich ihn, und aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen. Aber sobald man sie rief, wandten sie sich vom Angesicht der Rufenden ab. Den Baalen opferten sie, und den Götzenbildern räucherten sie.
Gott tat Überirdisches, Gewaltiges für Israel. Er liebte Israel mit einer beispiellosen Liebe, berief Abraham, Isaak und Jakob; verhieß einen Retter, befreite sie durch zahllose übernatürliche Wunder aus der Sklaverei und … und … und …
Und Israel wandte sich ab von Ihm. Es hätte ihnen nicht besser ergehen können als mit Gott, aber sie wählten die toten Götzen. Warum nur? Das kam nicht über Nacht, sondern schlich sich ein. Eine kleine Sünde hier, eine kleine Sünde dort (gibt es überhaupt „kleine“ Sünden?).
Anderes ergriff ihre Aufmerksamkeit. Sie achteten nicht mehr auf Gott, sondern wandten sich ab. Ich bekenne: Ich verliere meinen Herrn auch immer wieder mal aus dem Fokus. Ich lese Hosea 11 und frage mich: Was lenkt mich ab?
Nicht
die großen Dinge, die „großen“ Sünden sind es, die die Meisten von uns
flachlegen auf dem Weg der Nachfolge. Es sind vielmehr die kleinen,
unauffälligen Dinge. Es sind die Augenblicke, in denen wir durch „den Wurm an
der Angel“ abgelenkt, angelockt und vom Herrn weggezogen werden.
(Hohelied 2:15)
Er patrouillierte die Hügel, und wo immer er eine Quelle fand, säuberte er sie von der braunen Ansammlung von Schlick und Laub, von Schlamm und Schimmel und entfernte alle Fremdkörper, sodass das Quellwasser, das durch den Sand sprudelte, sauber ablief.
Das Wasser funkelte über Felsen und vereinte sich mit anderen Bächen, zu einem Fluss, der durch das Zentrum der Stadt floss. Mühlräder wurden von der Strömung angetrieben, Gärten durch das Wasser erfrischt.
Wie Diamanten glitzerte das Bergwasser in den Springbrunnen am Markt. Schwäne segelten auf der klaren Oberfläche des Flusses und Kinder lachten, wenn sie in der Sonne an den Flussufern spielten
Aber der Stadtrat bestand aus einer Gruppe hartgesottener Geschäftsleute. Sie überarbeiteten das Budget und fanden das Gehalt eines Quellenhüters. „Warum sollten wir diesen Waldläufer bezahlen?“ fragte der Kassierer. „Wir sehen ihn nie; Er ist für das Arbeitsleben unserer Stadt nicht notwendig. Wenn wir einen Stausee direkt über der Stadt bauen, können wir auf seine Dienste verzichten. Sein Gehalt können wir einsparen.“ So stimmte der Stadtrat dafür, auf die unnötigen Kosten eines Quellenhüters zu verzichten und ein Reservoir aus Zement zu bauen.
Der Hüter der Quellen besuchte die braunen Quellen nicht mehr, sondern beobachtete sie aus der Höhe, während die Stadtbewohner den Stausee bauten. Als das Reservoir fertig war, füllte es sich zwar bald mit Wasser, aber das Wasser schien nicht dasselbe zu sein. Es schien nicht mehr sauber zu sein, und grüner Schaum beschmutzte bald die Oberfläche. Es gab ständig Probleme mit der empfindlichen Maschinerie der Mühlen, denn sie waren oft mit Schlamm verstopft, und die Schwäne fanden über der Stadt ein neues Zuhause. Schließlich tobte auch noch eine Epidemie, und die feuchten, vergilbten Finger der Krankheit griffen in jedes Haus in jede Straße und Gasse.
Der Stadtrat trat erneut zusammen. Traurig stellten sie die Notlage der Stadt fest und erkannten ihren Fehler, dass sie den Hüter der Quellen entlassen hatten. Sie suchten ihn auf in seiner Einsiedlerhütte hoch in den Bergen und baten ihn, zu seiner früheren Arbeit zurückzukehren. Der Mann stimmte gerne zu und begann erneut, seine Runden zu drehen. Es dauerte nicht lange, bis reines Wasser unter Tunneln aus Farnen und Moosen herabfloss und im gereinigten Reservoir funkelte. Mühlräder drehten sich wieder wie früher. Üble Gerüche verschwanden. Die Krankheit ließ nach, die Kinder lachten erneut, und auch die Schwäne waren zurückgekommen.
Und dann endet diese Geschichte mit den Worten: Du bist der Hüter deiner Quelle. Hast du sie vernachlässigt?
Wir dürfen es nicht erlauben, dass sich Schmutz und Schadstoffe auf unserem Weg der Nachfolge ansammeln. Wir müssen sofort alles Schlechte entfernen, was Fuß fassen und sich festsetzen will. Lasst uns festhalten an der Gerechtigkeit und Reinheit, die Jesus uns geschenkt hat und unsre Quelle gut hüten, damit sie sauberes Wasser liefert.
Mittwoch, 17. Februar 2021
Der von Gott eingebaute Autopilot
Das wollen wir uns nicht sagen lassen müssen. Wir wollen weder abstürzen, noch irregehen. Gott, der allmächtige Schöpfer möchte auch uns leiten. Lass Dich diese Woche leiten durch Gottes Wort und Seinen Heiligen Geist!
Das ist auch heute Abend in unserer Bibelstunde möglich. Du kannst dabei sein im Livestream (Link im Seitenfenster) oder auf live um 19:30 Uhr in der Gemeinde. Herzlich Willkommen!
Dienstag, 16. Februar 2021
Gottes Verheißungen im 2. Buch der Könige
Im 2. Buch der Könige finden wir eine weitere Perspektive, aus der wir die Verheißungen Gottes betrachten können. Hier wird zurückgeschaut und voller Freude und Dankbarkeit festgestellt, wie treu Gott Seine Verheißungen bisher erfüllt hat.
Während die erste Perspektive uns Mut macht, mit Freimütigkeit nach vorne zu blicken, in dem Wissen, dass der Gute Hirte vor uns hergeht, macht uns die zweite Perspektive Mut, zurück zu schauen und uns zu erinnern, dass der Gute Hirte auch die Nachhut bildet. Auch in der Vergangenheit war Er immer nur treu und stand zu Seinem gegebenen Wort.
Hier einige Rückblicke aus dem 2 Buch der Könige. Hier erfüllt Gott Verheißungen, die in den Büchern zuvor angekündigt waren:
Verheißung: 1. Könige 13:2: Geburt eines Erweckungskönigs
So spricht der Herr: »Siehe, es wird dem Haus Davids ein Sohn namens Josia geboren werden, der wird auf dir die Priester der Höhen schlachten, die auf dir räuchern, und man wird Menschengebeine auf dir verbrennen!«
Erfüllung nach 360 Jahren: 2 Könige 22:1+2a+20:
Josia war acht Jahre alt, als er König wurde, und er regierte 31 Jahre lang in Jerusalem. Und der Name seiner Mutter war Jedida, eine Tochter Adajas von Bozkat. Und er tat, was recht war in den Augen des Herrn. … Und er schlachtete alle Höhenpriester, die dort waren, auf den Altären; und er verbrannte Menschengebeine darauf und kehrte dann nach Jerusalem zurück.
Verheißung Gottes an Samuel: aus 1 Kö 9:6+7:
Wenn ihr euch aber von mir abwendet … und meine Gebote und meine Satzungen … nicht befolgt, sondern hingeht und anderen Göttern dient und sie anbetet, so werde ich Israel ausrotten aus dem Land, das ich ihnen gegeben habe; und das Haus, das ich meinem Namen geheiligt habe, werde ich von meinem Angesicht verwerfen!
Erfüllung nach hunderten von Jahren: 2 Kö 25:8-11:
Und am siebten Tag des fünften Monats … kam Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, der Diener des Königs von Babel, nach Jerusalem, und er verbrannte das Haus des Herrn … und … riss die Mauern von Jerusalem ringsum nieder. Den Überrest des Volkes aber … führte Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, hinweg.
Hier noch zwei weitere Verheißungen, die nicht zurück, sondern in die Gegenwart und die Zukunft schauen:
Als sich der König Hiskia in großer militärischer Bedrängnis befindet, spricht der Prophet Jesaja eine Verheißung aus über das bedrohte Israel. Darin werden nicht die zuvor verkündigten Gerichte aufgehoben, aber die Verheißung bestätigt, dass Israel niemals untergehen wird. Diese Verheißung hat bis heute Bestand. 2 Könige 13:30+31:
Und was vom Haus Juda entkommen und übrig geblieben ist, wird wieder nach unten Wurzeln schlagen und nach oben Frucht tragen; denn von Jerusalem wird ein Überrest ausgehen und Entkommene vom Berg Zion. Der Eifer des Herrn der Heerscharen wird dies tun!
Und schließlich eine Verheißung, die uns heute gilt, so wie sie Elisa galt der seinen Diener mit den Worten in 2 Könige 6:16 ermutigt:
Fürchte dich nicht! Denn die, welche bei uns sind, sind zahlreicher als die, welche bei ihnen sind!
Geh mit dieser Verheißung und diesem Wissen Gottes in den Tag: Fürchte Dich nicht! Mit Jesus bist Du immer in der Mehrzahl und auf Seiner Seite immer auf der Seite des Siegers.
Montag, 15. Februar 2021
Heute - 19:30 Uhr - für Männer!
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| 19:30 Uhr - Herzlich Willkommen! |
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