„Ich habe wahrhaftig fröhliche Christen nur an drei Orten gefunden: In der Bibel, in der Untergrundkirche und im Gefängnis.“ (Richard Wurmbrand)

Sonntag, 26. April 2020

Herziche Einladung zum Live(stream) Gottesdienst!

Unsere Livestream beginnt um 10:30 Uhr! 
Wir laden herzlich ein, HIER dabei zu sein!

Predigttext
Verschiedene
Markus 16:14
Danach offenbarte er sich den Elfen selbst, als sie zu Tisch saßen, und tadelte ihren Unglauben und die Härte ihres Herzens, dass sie denen, die ihn auferstanden gesehen hatten, nicht geglaubt hatten.

Apostelgeschichte 1:3-8 
Ihnen erwies er sich auch nach seinem Leiden als lebendig durch viele sichere Kennzeichen, indem er ihnen während 40 Tagen erschien und über das Reich Gottes redete. 4 Und als er mit ihnen zusammen war, gebot er ihnen, nicht von Jerusalem zu weichen, sondern die Verheißung des Vaters abzuwarten, die ihr - so sprach er - von mir vernommen habt, 5 denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber sollt mit Heiligem Geist getauft werden nicht lange nach diesen Tagen. 6 Da fragten ihn die, welche zusammen-gekommen waren, und sprachen: Herr, stellst du in dieser Zeit für Israel die Königsherrschaft wieder her? 7 Er aber sprach zu ihnen: Es ist ≠ eure Sache, die Zeiten oder Zeitpunkte zu kennen, die der Vater in seiner eigenen Vollmacht festgesetzt hat; 8 sondern ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist, u. ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde!

Lk 17:20b+21
Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es beobachten könnte. Man wird nicht sagen: Siehe hier!, oder: Siehe dort! Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch.

Johannes 21:18+19
Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Als du jünger warst, gürtetest du dich selbst u. gingst, wohin du wolltest; wenn du aber alt geworden bist, wirst du deine Hände ausstrecken, und ein anderer wird dich gürten und führen, wohin du nicht willst. 19 Dies aber sagte er, um anzudeuten, durch welchen Tod er Gott verherrlichen werde. Und nachdem er das gesagt hatte, spricht er zu ihm: Folge mir nach!

Johannes 21:20-22
Petrus aber wandte sich um und sah den Jünger folgen, den Jesus liebte, der sich auch beim Abendmahl an seine Brust gelehnt und gefragt hatte: Herr, wer ist’s, der dich verrät? 21 Als Petrus diesen sah, spricht er zu Jesus: Herr, was ist aber mit diesem? 22 Jesus spricht zu ihm: Wenn ich will, dass er bleibe, bis ich komme, was geht es dich an? Folge du mir nach!

CALVARY CHAPEL FREIER GRUND
Anbetung - Gottes Wort 
Gebet - Gemeinschaft!
Diesmal nur über Livestream!
Beginn: 10:30 Uhr

Sonntagszitat:

"Das Reich Gottes ist beides, schon angebrochen, 
aber noch nicht vollendet." 
(Horst Afflerbach)

"Schweigst du, so schweige aus Liebe; 
sprichst du, so sprich aus Liebe; 
tadelst du, so tadle aus Liebe; 
schonst du, so schone aus Liebe! 
Lass die Liebe in deinem Herzen wurzeln, 
und es kann nur Gutes daraus hervorgehen!"
(Augustinus von Hippo)

"
Nur wenige Menschen sind klug genug, 

hilfreichen Tadel nichts sagendem Lob vorzuziehen."
(Francois de La Rochefoucauld)

Samstag, 25. April 2020

Ramadan

 
„Ramadan“ ist ein Monatsname - der Name des neunten Monats im islamischen Kalender. Während diesem Monat sind alle Moslems weltweit zum Fasten aufgerufen. Ramadanfasten bedeutet, dass während der Tagstunden Essen, Trinken, Sex und Tabak verboten sind. Während der Nachtstunden wird dann nachgeholt, worauf am Tag verzichtet wurde. Die letzte Mahlzeit gibt es in den frühen Morgenstunden der Nacht, die erste in den Abendstunden.

Das Halten des Fastenmonats ist nicht freiwillig, sondern Pflicht. Erlaubtes Fastenbrechen muss später in aller Regel nachgeholt werden. Der Name kommt aus dem Arabischen und weist hin auf Sand, der von der Sonne fast zum Glühen gebracht wurde. Manche sagen: Wie die Sonne den Boden verbrennt, so verbrennt der (Fastenmonat) Ramadan die Sünde durch gute Taten (des Fastens). Das Einhalten des Fastenmonats ist für alle Muslime der Welt eine von 5 Pflichtübungen. 

Der Fastenmonat schafft beides: Ein angenehmes Gefühl der Religiosität, der Hoffnung auf Vergebung, des Zusammengehörens und der Verbindung von Moslems in aller Welt während dieser Zeit. Gleichzeitig steigt das Stressbarometer, denn zu den verschiedenen Tageszeiten knurrt der Magen und melden sich Hunger und Durst - vom gegenwärtigen Zusatzstress der Coronapandemie ganz zu schweigen. Erst wenn die Sonne untergeht, wird das Fasten mit Obst oder einem leichten Essen gebrochen. Später am Abend und früh am Morgen gibt es dann – je nach finanziellem Vermögen – große oder übergroße Mahlzeiten. 

Gewissheit über Vergebung und ewiges Leben kommen auch im Ramadan durch das Fasten nicht zustande. Kein Muslim kann sich sicher sein, es „geschafft“ zu haben. Selbst Mohammad klagt über sich selbst (Hadith 5:266): „Bei Allah, obwohl ich der Gesandte Allahs bin, weiss ich doch nicht, was Allah mir tun wird.“ 

Als Jünger Jesu haben wir die Antwort:
-         Wir haben die Liebe Jesu, die uns befähigt, unsere moslemischen Mitmenschen zu lieben.
-         Wir haben das herzliche Erbarmen Jesu, das uns ein Verlangen schenkt, Moslems gerettet zu  sehen
-         Wir haben den Auftrag des Retters, Seine Rettung zu allen Menschen zu bringen
-         Wir haben eine explosive Botschaft: Kein Mensch kann es aus eigener Kraft in den Himmel „schaffen“. Jesus hat es „für uns geschafft“. Durch Glauben an Jesus schenkt Er uns Sein Heil.
 
Jedes Jahr im Ramadan beten Hunderttausende von Christen weltweit für die islamische Welt: dass Gott sich offenbart; dass Er Seinen Boten offene Türen schenkt; dass Er Moslems die Augen öffnet u. dass viele aus der Dunkelheit des Islam in Jesu helles Licht gezogen werden. Und jedes Jahr erhört Gott solche Gebete. Als Antwort auf die Fürbitte Tausender offenbart sich Jesus durch Radio, Fernsehen, Bibelstudien, aber auch durch Träume und Visionen. Viele kommen zum Glauben.
 
Gestern hat der Fastenmonat Ramadan weltweit begonnen. Muslime sind sensibler für geistliche Botschaften. Lasst uns ihnen mit der Liebe Jesu begegnen. Lasst uns beten, dass der Herr unsere Herzen mit Seiner Barmherzigkeit und Seinem Mitleid füllt. Und lasst uns beten, dass Sein Reich auch in der islamischen Welt gebaut wird.
 
Hilfreiche Links:
30 Tage Gebet (Gebetsheft): HIER KLICKEN
 
Materialien über Islam (Apologetik): HIER KLICKEN
 
Gebets App für die Hindu- & Muslimwelt: HIER KLICKEN
 
UND: Herzliche Einladung, morgen im Livestream mit uns Gottesdienst zu feiern:  HIER KLICKEN

Freitag, 24. April 2020

Von Redwoods und Christenmenschen

Die riesigen Redwood-Bäume in Kalifornien gelten als die größten „lebenden Existenzen“ der Erde und als die höchsten Bäume der Welt. Einige von ihnen sind über 100 Meter hoch und über 2.500 Jahre alt. Jetzt würde man denken, dass so große Bäume ein enormes Wurzelsystem haben würden, das mehrere hundert Meter in die Erde hineinreicht. Tatsächlich haben die Redwood-Bäume jedoch ein sehr flaches Wurzelsystem, das nicht in die Tiefe geht. Wie aber werden sie dann so hoch und so alt?

Obwohl es sich um ein flaches Wurzelsystem handelt, sind alle Wurzeln der Bäume miteinander verflochten; Da sie miteinander verbunden sind, stehen die Redwoods fest, wenn die Stürme beginnen und die Winde wehen. Die Tatsache, dass sie nicht alleine stehen, ermöglicht es der Baumgemeinschaft, sich gegenseitig zu unterstützen und zu schützen.

Gleiches gilt für die Gemeinde Jesu. Wie bleiben wir stark? Wie können wir in den Stürmen standhaft und fest bleiben? Dazu nämlich fordert uns der Herr in 1 Korinther 16:13 auf:

Wacht, steht fest im Glauben, seid mannhaft, seid stark!

Wir bleiben stark und fest, wenn wir zusammenstehen. Zusammen zu stehen bedeutet auch, miteinander und füreinander zu arbeiten und einander zu dienen. Im Glauben miteinander verbunden zu sein, durch den Geist Jesu untereinander verflochten zu sein – wie es die Redwoods sind. Das macht unseren Glauben stark.

Die Stürme in unserem Leben und besonders die Stürme, die die Gemeinde Jesu erfährt, sind oft solche Stürme, die das Zusammenstehen bedrohen. Immer wieder weist uns die Bibel darauf hin, dass Liebe und Einheit unser Miteinander bestimmen soll:

Ich ermahne euch aber, liebe Brüder, im Namen unseres Herrn Jesus Christus, dass ihr alle mit einer Stimme redet und lasst keine Spaltungen unter euch sein, sondern haltet aneinander fest in "einem" Sinn und in "einer" Meinung.1 

Endlich aber seid allesamt gleich gesinnt, mitleidig, brüderlich, barmherzig, demütig.2
Über alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit.3
Seid eines Sinnes untereinander. Trachtet nicht nach hohen Dingen, sondern haltet euch zu den niedrigen. Haltet euch nicht selbst für klug.4
Und seid darauf bedacht, zu wahren die Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens.5
Den Schwachen im Glauben nehmt an und streitet nicht über Meinungen.6
Darum lasst uns nicht mehr einander richten, sondern das richtet vielmehr, dass dem Bruder weder ein Anstoß noch ein Ärgernis in den Weg gestellt wird!7

(1 1 Korinther 1:10, 2 1 Petrus 3:8, 3 Kolosser 3:14, 4 Römer 12:16, 5 Epheser 4:3, 6 Römer 14:1, 7 Römer 14:13)

Einheit ist ein hohes Gut im Reich Jesu und Seiner Gemeinde. Das Streben nach geistlicher Einheit nährt das persönliche Wachstum im Glauben und fördert die Ausbreitung des Reiches Gottes. Wenn wir zusammenstehen und gemeinsam auf Jesus schauen, werden wir einander stützen und nicht fallen. Wenn wir nicht zusammenstehen, wird das Gegenteil eintreffen.

Biblische, geistliche Einheit – Einheit, die Gott gefällt – findet sich immer da, wo jeder Einzelne mit Jesus verwurzelt ist. Jünger Jesu finden ihren Halt in allen Stürmen des Lebens und in jedem Orkan, der gegen sie bläst, in der festen Verbindung mit Jesus. Aus dieser festen Verwurzelung in Jesus können auch sie ihre Mitjünger stärken. So können sie alt werden im Glauben und hoch hinauswachsen, ohne zu fallen. Der Herr hält sie … und gebraucht sie zu Seinem Werk. 

Eine gute Nachrichte (aktualisiert: 24.4.20) gibts HIER  

Donnerstag, 23. April 2020

(Scheinbar) nicht-erhörtes Gebet

Nicht uns, Herr, nicht uns, sondern deinem Namen gib Ehre
um deiner Gnade und Wahrheit willen! (Psalm 115:1)

Manchmal werden wir egoistisch in unserem Glauben. Wir möchten, dass Gott unser Leben so gestaltet, dass wir glücklich und angenehm leben können. Wir denken immer an unsere eigene Bequemlichkleit und meinen, dass Gott dafür zu sorgen hat. Wir wollen, dass Er unsere Bedürfnisse (und wir haben viele davon!) so stillt, dass wir volle Lebensfreude haben.

Aber Gott handelt nicht so. Als Josef im Gefängnis war, wollte er so rasch wie möglich wieder heraus. Gott erhörte jedoch seine Gebete nicht sofort. Er verzögerte die Erhörung, um Seinem Namen Ehre zu erweisen (1 Mose 41:28). Martha und Maria wollten, dass Jesus schnell komme, um ihren kranken Bruder Lazarus zu heilen. Aber Jesus kam nicht sofort. War Er sich ihrer Not und ihres Anliegens nicht bewusst? Natürlich wusste Er es, aber Er wartete, um Gottes Namen zu verherrlichen (Johannes 11). Solange wir Dinge zu unserem eigenen Vergnügen wollen, wird Gott warten und unsere Gebete nicht erhören. Gott will Seinen Namen verherrlichen. 

„Ihr habt nichts, weil Ihr nicht bittet;
ihr bittet und empfangt nichts, weil ihr übel bittet,
um es in Euren Lüsten zu vergeuden.“ (Jakobus 4:2-3)

Sind unsere Beweggründe richtig? Sind unsere Prioritäten richtig? Herr, lehre uns beten:
„Vater, Dein Name werde geheiligt, 
Dein Reich komme und Wille geschehe.“

Ein solches Gebet wird immer erhört. Zu Seiner Ehre – und das gibt uns die größte Freude.
(aus: Andachtsbuch von Open Doors: „Mit Jesus im Feuerofen“ Jan Pit (Hrsg.) mit Genehmigung genutzt)

Mittwoch, 22. April 2020

Selbstverständlichkeiten

Vor einigen Tagen blieben meine Frau und ich auf ZDFNeo hängen. Eine Terra X Folge nach der anderen. Eine haben wir uns gemeinsam angeschaut. Es ging um den ehemaligen Sklaven, Quintus, der jetzt als Feuerwehrmann im alten Rom diente. Keine ungefährliche Aufgabe – zum einen wegen der Art der Arbeit, zum anderen, weil er das römische Bürgerrecht noch nicht besaß. Lebensqualität für heutige Begriffe – kaum. Aber es war ja auch damals, nicht heute.

Eine Aussage der Doku blieb sofort bei mir haften. Der Sprecher machte die Aussage:

„Zweimal pro Tag betet der Feuerwehrmann um Schutz und Hilfe. Das gehört zum Leben wie Brot und Wasser.“

Gezeigt wurde eine kleine Gebetsecke (kaum als solche zu erkennen) in dem ohnehin kleinen und mit Feuerwehrleuten überfüllten Wohnquartier. Dort stand Quintus am Morgen (und vermutlich wieder am Abend), erbat die Hilfe und dankte für den Schutz der Götter. Das war eine regelmäßige Praxis und selbstverständlich.

Mir kommt mein eigenes Leben in den Sinn; und das Leben meiner Freunde; und das Leben unserer Zeit im Allgemeinen. Wie wünsche ich mir, dass ich im Alltag die Gegenwart Jesu mehr schätze, das Bewusstsein Seiner Gegenwart mehr erfahre und mir mehr bewusst bin, dass alles aus Gottes Hand kommt und ich darum auch um alles beten und für alles dankbar sein sollte. Die Schrift sagt uns (1 Thessalonicher 5:17+18; Epheser 5:20; Psalm 50:23; Lukas 21:36; Rö 12:12; Epheser 6:18; Kolosser 4:2):

Betet ohne Unterlass!
Seid in allem dankbar; denn das ist der Wille Gottes
in Christus Jesus für euch.
Sagt allezeit Gott, dem Vater, Dank für alles,
in dem Namen unseres Herrn Jesus Christus;
Wer Dank opfert, der preiset mich,
und da ist der Weg, dass ich ihm zeige das Heil Gottes.«
Wacht nun und betet zu aller Zeit
Seid beharrlich im Gebet!
Betet allezeit mit allem Bitten und Flehen im Geist
Seid ausdauernd im Gebet

Das muss eigentlich reichen als Auswahl von Aussagen der Schrift, die uns ermutigen und ermahnen, wie Quintus – nein, mehr noch als Quintus – immer mit unserem Herrn in Verbindung zu bleiben. Es ist ja keine Pflicht! Es ist ja nicht weniger als ein großes Vorrecht, unserem allmächtigen Gott unsere Sorgen, Nöte, Pläne, Wünsche und Hoffnungen zu bringen und alles in unserem Tag vor Ihm auszubreiten. Und es ist ja auch keine Pflicht, sondern ein freudiges Vorrecht, Ihm zu danken für den Segen, mit dem Er uns tagtäglich beschenkt. Sei es das Essen, das wir in Hülle und Fülle haben, unser Verdienst oder zumindest unsere soziale Absicherung, unser Besitz, der – in den meisten Fällen – weit über das Lebensnotwendige hinausgeht. Für das Maß an Gesundheit, das wir haben, für unsere Freunde, unsere Gemeinde, unsere Rettung und Vergebung durch Jesus und eine Ewigkeit in der Herrlichkeit bei Ihm.

Wenn ich darüber nachdenke, frage ich mich, warum für Quintus das zweimalige Gebet am Tag wie Brot und Wasser zum Leben gehörte … und ich alles für selbstverständlich nehme. Möge der Herr mir – und vielleicht dem einen oder anderen Leser – helfen, das zu ändern.

Heute, 19:30 Uhr HIER im Livestream: 
Jüngerschaftsabend @ CCFG
Sei dabei; wachse mit uns im Verständnis von - 
und in der Liebe zu Jesus