Wir alle kennen die Werbung: Da steht der 45 Jährige, tiefe
Geheimratsecken, gequält und bedrückt in die Kamera schauend, alles auf
einem schlecht belichteten Bild. Rechts daneben die (vielleicht) selbe
Person, selbstbewusst, ohne Geheimratsecken auf einem gut belichteten
Foto. Eins war vorher, eins nachher. Ein paar Seiten weiter ein
ähnliches Bild. Eine korpulente Person, schlechte Haltung,
übergewichtig. Rechts daneben: Dieselbe (?) Person, gerade
Körperhaltung, gesunde Figur. Vorher - Nachher! Und in einer anderen
Zeitung scheint das Bild links eine Müllhalde darzustellen, rechts ein
Blumenbeet. Der neue Dünger hat gewirkt. Vorher - Nachher. So könnte man
fortfahren. In all diesen Fällen: Wer würde sich wohl wünschen, von
"Nachher" zurückzukehren zum "Vorher"? Natürlich niemand!
Vorher - Nachher! So könnte man auch das zweite Kapitel des
Epheserbriefes überschreiben. Zunächst wird unsere "Vorher" Situation
beschrieben. Da heißt es ganz ungeschminkt:
Vorher: Tot in Sünden, Kinder des Zorns, ohne Christus, ohne
himmlisches Bürgerrecht, ohne Teilhabe an den Verheißungen, ohne
Hoffnung und ohne Gott!
Nachher: in Christus, nahe gebracht, im Frieden mit Gott und
miteinander, Teilhaber an den Verheißungen, Heiligung, in Gottes Nähe,
gereinigt, befreit und geheiligt durch Jesu Blut und mit Zugang zum
himmlischen Vater.
Wer würde sich wohl wünschen, von "Nachher" zurückzukehren zum "Vorher"?
Natürlich niemand! Und doch leben so viele Gotteskinder oft eher im
Vorher als im Nachher. Und dafür gibt es eine Erklärung: unsere
geistliche Staatsbürgerschaft.
In Epheser 2:19 sagt Paulus allen Jesusjüngern:
"So seid ihr nun nicht mehr Fremdlinge ohne Bürgerrecht und Gäste, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen!"
Der Apostel Petrus hingegen ruft in 1 Petrus 2:11 allen Gläubigen zu:
"Geliebte, ich ermahne euch als Gäste und Fremdlinge…"
Fremdlinge oder nicht? Gäste oder nicht? Bürgerrecht oder nicht?
Jesusjünger sind "Gäste" auf Erden (Petrus) - und haben "Heimrecht" im
Himmel! (Paulus). Das Wichtige dabei ist: Eine doppelte
Staatsbürgerschaft gibt es nicht! Natürlich kann man versuchen, so zu
leben, als hätte man eine doppelte Staatsbürgerschaft. Man hat den "Pass
des Heils" irgendwo in einer Tasche des Herzens, lebt aber als ob die
Erde das zuhause wäre. Man ist auf der Pilgerreise in ein herrliches
Jenseits, lebt aber so, als ob das Diesseits mehr Freude schenken kann,
als das Ziel, auf das wir uns freuen und wo unser Herr auf uns wartet.
Und was ist die Folge? Ein lauwarmes Christsein. Ein Mensch, der alle
Vorzüge des "Nachher" erhalten hat, und im "Vorher" leben möchte. Das
aber funktioniert nicht. Heiß oder kalt - Ja! Ganze Sache? Ja! Aber
doppelte geistliche Staatsbürgerschaft - das gibt's nicht! Jeder Versuch
muss scheitern.
Darum wollen wir zu Herzen nehmen und uns freuen an dem, was Paulus uns zuruft:
"Ihr seid nicht mehr Fremdlinge ohne Bürgerrecht und Gäste, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen" (Epheser 2:19)
Diese eine geistliche Staatsbürgerschaft reicht, zum Leben und zum Sterben! (w)
Montag, 19. Februar 2018
Sonntag, 18. Februar 2018
Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss
1 Dem Chorleiter. Nach der Weise der Keltertreter. Ein Psalm der Nachkommen Korachs.
Sonntagszitat:
Predigttext heute
Psalam 84:1-13
1 Dem Chorleiter. Nach der Weise der Keltertreter. Ein Psalm der Nachkommen Korachs.
2 Wie liebenswert sind deine Wohnungen, / Jahwe, allmächtiger Gott!
3 Meine Seele verzehrt sich in Sehnsucht /
nach den Höfen im Tempel Jahwes. / Mein Herz und mein Leib, / sie jubeln
dem lebendigen Gott zu.
4 Selbst der Vogel hat ein Haus gefunden, /
die Schwalbe fand ein Nest für sich, in das sie ihre Jungen legt: /
deine Altäre, Jahwe, Allmächtiger, / mein König und mein Gott.
5 Wie glücklich sind die, die in deinem Haus wohnen. / Immerzu loben sie dich!
6 Wie glücklich sind die, deren Stärke in dir ist, / deren Herz sich nach deiner Gegenwart sehnt!
7 Wenn sie durchs Tränental ziehen, / wird es zum Quellort durch sie, / und der Herbstregen hüllt es in Segen.
8 Mit jedem Schritt wächst ihre Kraft, / bis sie in Zion vor ihrem Gott stehn.
9 Jahwe, allmächtiger Gott, / höre mein Gebet! / Vernimm es bitte, Jakobs Gott!
10 Blick freundlich auf den König, unseren Schutz, / schau deinen Gesalbten wohlwollend an!
11 Denn ein Tag in den Höfen des Tempels /
ist besser als tausend andere sonst. / Lieber will ich Torwächter im
Haus meines Gottes sein, / als in den Zelten des Unrechts zu wohnen!
12 Denn Jahwe, Gott, ist Sonne und Schild. /
Jahwe schenkt Gnade und Ehre. / Denen, die aufrichtig sind, / enthält
er nichts Gutes vor.
13 Jahwe, Allmächtiger! / Glücklich der Mensch, der dir vertraut!
Anbetung
Predigt
(parallel Kindergottesdienst)
Gemeinschaft vor und nach dem
Gottesdienst
Auf Wunsch Gebet
Einladung zum gemeinsamen Mittagessen
Beginn: 10:30 Uhr
Auf Wunsch Gebet
Einladung zum gemeinsamen Mittagessen
Beginn: 10:30 Uhr
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)
57290 Neunkirchen-Zentrum
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)
57290 Neunkirchen-Zentrum
HERZLICH WILLKOMMEN!
Wir freuen uns auf Dich!
Sonntagszitat:
Nicht die Glücklichen sind dankbar.
Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.
(Francis Bacon)
(Francis Bacon)
Wenn ihr bloß wüsstet, wie glücklich uns der Herr macht,
(William Booth)
Samstag, 17. Februar 2018
Geschenke, die bleiben
Geschenke geben
oder empfangen wir zu verschiedenen Anlässen – sei es zu Weihnachten, zum
Geburtstag oder zu einem Jubiläum. Kürzlich durfte ich in einem Cafe etwas über
meinen Glauben sagen und habe vorher noch Süßigkeiten, eine Duftkerze,
Mineralwasser, eine Seife und etwas Kleingeld verteilt. Für jedes Geschenk gab
es einen Abnehmer.
Niemand hatte das
Geschenk verdient. Es war weder Lohn noch Bestechung. Es gab keinen Anlass! Wenn wir etwas geschenkt bekommen, nehmen wir es in der Regel gerne an.
Süßigkeiten ...
machen unser Leben angenehm
Duftkerzen ...
spenden Licht und angenehmen Duft
Wasser ... löscht
unseren Durst
Seife ... wäscht
uns sauber
1 Euro ... nicht
viel, aber hilft uns weiter
Brot ... stillt
unseren Hunger
All diese Dingen
halten eine Weile an. Brot ... Wasser ... Seife ... Licht ... aber irgendwann ist’s
aufgebraucht. Alles vergänglich!
Trotzdem freuen wir uns, wenn wir Geschenke bekommen.
Interessant ist,
dass wir über die vergänglichen Geschenkle unserer Mitmenschen so froh sind. Wenn Gott uns aber
Geschenke anbietet, die ewig halten, dann sind wir oft uninteressiert und
langsam. Warum sind wir so langsam und zögerlich, ein Geschenk von Gott
anzunehmen?
Gott bietet uns
Geschenke an, die wertvoll und überlebenswichtig sind. Was sind das für
Geschenke, die Gott uns anbietet – die wir weder verdienen, noch kaufen –
sondern nur dankbar von Ihm annehmen können?
Gott bietet uns
Brot an. Nicht Brot für den Magen, sondern für unsere hungrigen Seelen. Jesus
ist Lebensbrot für unsere Herzen.
Jesus sagt: Ich bin
das lebendige Brot, das aus dem Himmel
herabgekommen ist: das Brot des
Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht (mehr)
hungern; Wenn jemand von diesem Brot isst, so wird er leben in Ewigkeit.
Gott bietet uns Wasser an. Nicht für den Durst des Körpers.
Jesus ist Lebenswasser für unsere Seele, für unsere Herzen. Viele Menschen gehen bedrückt und niedergeschlagen
durchs Leben. Jeder hat sein Päckchen und seine Last zu tragen. Wir alle
brauchen mal eine Pause, eine Erfrischung – und Jesus lädt uns ein und sagt:
Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke!
Gott bietet uns
Reichtum an. Nicht ein 1 Euro Stück oder einen 100 Euro Schein. Gottes Reichtum
ist größerer. In Galater Galater 5:22 steht, mit welchem Reichtum uns Gott beschenken
möchte: Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue,
Sanftmut, Selbstbeherrschung.
Gott bietet uns
Licht an. Kein Kerzelicht, dass irgendwann verlöscht. Jesus sagt: (Joh 8:12):
Ich bin das
Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht wandeln in der Finsternis,
sondern wird das Licht des Lebens haben.
Gott bietet uns
Reinigung an. Nicht durch ein Stück Seife. Der Schmutz unserer Sünde MUSS
abgewaschen werden. Der geht nicht durch Seife weg. Aber die Bibel sagt (1 Johannes 1:9):
„Wenn wir in
Gottes Licht leben, dann reinigt uns das Blut Jesu von aller Sünde.”
Wenn Dein Herz
hungrig ist nach Liebe, nach Frieden, nach Heilung und Erneuerung –
Wenn Dein Herz
durstig ist nach jemandem, der mit Dir geht und Dir hilft, mit der Last Deines
Lebens fertig zu werden –
Wenn Du betreffs
Deiner Zukunft in der Finsternis tappst –
Wenn Du Deine
Sünde leid bist und loswerden möchtest –
... dann ist
Jesus Gottes Geschenk an Dich. Unverdient, kein Lohn – ein Gottesgeschenk.
Alle Geschenke
der Erde bleiben zeitlich und nur für dieses Leben. Gottes
himmlische Geschenke sind zeitlos – und bleiben bis in die
Ewigkeit.
Jeder kann sie
empfangen – jeder, der sich entscheidet, Jesu Freund zu werden. Jesus hat uns
Gottes ewige Geschenke gebracht und wer zu Jesus kommt, um sie zu empfangen,
den schickt Er nicht weg.
Wenn Du mehr
Information möchtest über Jesus und Gottes Geschenke an Dich, wenn Du Fragen
hast oder einfach mal Menschen kennenlernen möchtest, die leben, was sie
glauben, dann laden wir Dich herzlich ein zu unserem morgigen Gottesdienst.
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)
57290 Neunkirchen-Zentrum
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57290 Neunkirchen-Zentrum
Beginn: 10:30 Uhr
HERZLICH WILLKOMMEN!
Wir freuen uns auf Dich!
Wir freuen uns auf Dich!
Freitag, 16. Februar 2018
Legende und Nicht-Legende
Interessantes las ich kürzlich über Pelikane. In der Antike
rankten sich einige Legenden um diese Vögel. Während der für Mensch und Tier
gefährlichen Hungesnot drohten auch die Pelikanküken zu verhungern. Um das zu
verhindern, riss sich das Elterntier die Brust auf, fütterte die Nachkommen mit
seinem eigenen Blut und starb. Eine Zusatzlegende berichtet, dass der Pelikan
auch noch eine Schlange besiegte. Damit
ist der Pelikan zum Bild für Aufopferung und Dienst am Nächsten geworden.
Wenn man weiß,
dass es eine Pelikangattung gibt, dessen Gefieder im Kehlenbereich sich zur
Brutzeit tatsächlich rötlich färbt – bei einer anderen Gattung rötet sich der
Kehlsack wie eine Wunde – und wenn man bedenkt, dass die jungen Pelikane ihr
Futter tatsächlich tief aus dem Schnabel der Eltern herausholen, kann man sich
vorstellen, wie dieser Mythos entstanden ist.
Ist es
verwunderlich, dass man im Pelikan ein Symbol Jesu sah, das auf
Abendmahlskelchen, Altären und bis heute auf Grabmälern verwendet wurde?
Allerdings ist die Legende vom aufopfernden Pelikan ein Mythos, die Aufopferung
Jesu ist bezeugte Tatsache.
Jesus hat
tatsächlich sein Blut gegeben. Striemen brannten an Seinem Körper, Dornenwunden
bluteten an Seinem Kopf, Hände und Füße
wurden Ihm durchbohrt. Seine Brust wurde geöffnet durch einen Speer in die
Seite. Jesus starb und siegte, damit wir leben können.
Er hat den Schuldbrief
getilgt,
der mit seinen Forderungen gegen
uns war,
und hat ihn weggetan und an das Kreuz geheftet.
Er hat die Mächte und Gewalten ihrer Macht
entkleidet
und sie öffentlich zur Schau gestellt
und hat einen Triumph aus ihnen gemacht in
Christus. (Kolosser 2:14+15)
Durch seine Wunden sind wir geheilt worden. (Jesaja 53:5)
Bereits im Alten
Testament wird in vielfältiger Weise symbolisiert und prophezeit, dass Jesus
kommen und sein Blut vergießen wird,
„damit jeder, der an ihn glaubt, nicht
verlorengeht,
sondern ewiges Leben hat.“ (Johannes 3:16b)
Nette Erinnerung
aus der Tierwelt, dieser Pelikanmythos. Gewaltig, was Jesus für uns getan hat.
Kein Mythos, sondern erfahrbare Realität. Unser Leben – durch Sein Sterben (und
Auferstehen).
Nur Dein Blut – es bringt Vergebung
Nur Dein Tod – er bringt mir Leben
Deine Liebe bringt mich zu dem Gnadenthron!
Donnerstag, 15. Februar 2018
Schluss mit der Kritiksucht (Gastbeitrag)
Florian Wüthrich schrieb vor einigen Jahren einen Artikel, der auf Jesus.ch abgedruckt wurde. Thema: "Schluss mit der Kritiksucht"
Wenn auch Sie mit dieser Problematik zu kämpfen haben, dann erstellen
Sie doch einmal eine Liste all der Qualitäten, die Sie an Ihrem Partner, Ihren
Eltern, Ihrem Chef, Ihren Nachbarn, usw. schätzen. Schreiben Sie die positiven
Eigenschaften auf Ihre Liste und lesen Sie diese jeden Tag. Sie werden so
automatisch beginnen, sich mehr auf die guten Qualitäten zu konzentrieren.
Seien Sie nicht überrascht, wenn sich Ihre Beziehungen zum Guten verändern und
Sie sich insgesamt besser fühlen werden.
Wer
ständig aus einer kritischen Haltung heraus agiert, vergiftet sein ganzes
Leben. In der Bibel mahnen uns einige Geschichten, dass wir nicht an anderen
herumnörgeln sollen. Mirjam, die Schwester Moses zum Beispiel bekam eine Art
Lepra, weil sie an ihrem Bruder herumnörgelte.
Diese krasse
Geschichte wird im Kapitel 12 des 4. Buches
Mose beschrieben. Mirjam
macht ihrem Bruder Mose Vorwürfe, weil er eine Äthiopierin geheiratet hat. Sie
redet schlecht über ihren Bruder und diese Frau. Sie stiftet Unruhe. Mose ist
derweil glücklich und zufrieden. Er stört sich nicht daran. Es heisst dazu in
der Bibel: «Mose schwieg dazu. Er war ein zurückhaltender Mensch, demütiger als
alle anderen Menschen auf der Welt.» Doch Gott reagierte auf Mirjams kritische
Haltung. Er bestrafte sie mit einem Aussatz, der ihre ganze Haut befiel. Für
ihre Kritiksucht wurde sie für eine gewisse Zeit mit Lepra bestraft. Eine
kritische Haltung vergiftet!
Andere so
behandeln, wie ich selbst behandelt werden möchte
Im Matthäusevangelium, Kapitel 7, Vers 1 werden wir aufgefordert, nicht an anderen
herumzunörgeln, uns auf ihre Fehler zu stürzen und sie zu kritisieren, es sei
denn, wir selbst möchten so behandelt werden. Möchten Sie, dass andere Sie
dauernd kritisieren oder über Sie lästern? Wohl kaum.
Der amerikanische
Pastor Joel Osteen schreibt in seinem Buch «Ganz einfach glücklich», dass er
grundsätzlich nicht schlecht über andere spreche: «Es gibt Personen, die ich
nicht verstehe oder mit deren Handeln ich nicht einverstanden bin. Ich würde
mich mit ihnen nicht zusammentun, aber ich würde auch nicht negativ über sie
reden, ihren Ruf zerstören oder sie schlecht dastehen lassen. Gott wird
Menschen, die eine kritische Grundeinstellung haben und gerne Klatsch verbreiten
oder Unfrieden säen, nicht fördern. Ich brauche Gottes Schutz. Ich möchte in
seinem Schutz geborgen bleiben.» Und weiter ruft Osteen zu einem
Perspektivenwechsel auf: «Beschliessen Sie doch jetzt gemeinsam mit mir, keine
kritische Einstellung zu haben. Üben sie sich darin, stets das Beste zu sehen.
Fangen Sie an, sich auf das Gute zu konzentrieren und geben Sie Ihrem Gegenüber
einen Vertrauensvorschuss!»
Die Nachbarin mit
der dreckigen Wäsche
Lassen Sie mich
dazu eine Geschichte von einem Ehepaar erzählen, die ich neulich gelesen habe:
Dieses Ehepaar zog in ein neues Haus. Eines Morgens beim Frühstück schaute die
Frau aus dem Fenster und sah, wie ihre Nachbarin Wäsche zum Trocknen an die
Leine hängte. Sie bemerkte, dass die Wäsche schmuddelig aussah, und sagte zu
ihrem Mann: «Diese Frau weiss nicht, wie man Wäsche sauber bekommt. Ihre
Kleider sehen schmutzig aus. Ich frage mich, ob sie überhaupt Waschmittel
benutzt.»
Tag für Tag gab
sie dieselben Kommentare von sich: «Ich kann es nicht fassen, dass unsere
Nachbarin nicht in der Lage ist, ihre Wäsche sauber zu bekommen. Unglaublich,
in welch schmutzigen Klamotten diese Leute herumlaufen.»
Ein paar Wochen
später schaute die Frau aus dem Fenster und sah, dass die aufgehängte Wäsche
strahlend sauber war. Sie staunte nicht schlecht und rief ihren Mann herbei:
«Guck mal, Liebling, es ist kaum zu glauben. Sie hat endlich gelernt, wie man
richtig wäscht. Ich frage mich, was wohl passiert ist.»
Der Mann lächelte
und entgegnete: «Liebling, ich bin heute früher aufgestanden und habe unsere
Fenster geputzt.» Wie schmutzig die Wäsche des Nachbarn aussieht, hängt davon
ab, wie sauber unser Fenster ist.
Der Apostel
Paulus weist darauf hin, als er an seinen Mitarbeiter Titus schreibt: «Für die,
die ein reines Gewissen haben, ist alles rein» (Titus 1,15). Wenn Sie nichts in einem positiven Licht sehen
können, wenn Sie die Strasse entlangfahren und nur die Schlaglöcher und die
Baustellen sehen, wenn Sie nur sehen, was Ihr Chef falsch macht, und nie, was
er richtig macht, dann sollten Sie vielleicht Ihr Fenster putzen.
Eine Liste gegen
die Kritiksucht
Wenn ich ständig
skeptisch bin, habe ich mich vielleicht selbst dazu erzogen, zynisch und
sarkastisch zu sein, statt das Beste zu glauben. Aus diesem Grund geraten so
viele Beziehungen in Schwierigkeiten. Die Menschen haben die Gewohnheit
entwickelt, ihr Gegenüber kritisch zu beäugen.
Mittwoch, 14. Februar 2018
Happy Valentins! Du bist geliebt!
Bis zu unserem ersten 14. Februar im Ausland (14.2.1985)
hatten wir keine Ahnung, was Valentinstag überhaupt war. Zu der Zeit war dieser
Tag der Verliebten und Liebenden in Deutschland noch weitgehend unbekannt. Dann
kam der Augenöffner im Ausland, als wir mit Werbung, Blumen, Karten und Filmen
bombardiert wurden.
Sicher für die meisten ein schöner Tag. Ich schreibe bewusst: „für die meisten“, denn garantiert gibt es auch nicht unbedeutend wenige gebrochene Herzen an diesem Tag, deren Hoffnungen und Erwartungen sich nicht erfüllen.
Egal ob Deine Erwartungen erfüllt oder nicht erfüllt werden, Du darfst wissen: Du bist geliebt. Dabei kommt es nicht drauf an, ob Du mit gutem Aussehen, gewinnendem Wesen, Gaben und Talenten, Wohlstand oder Klugheit ausgerüstet bist oder genau auf der Gegenseite all dessen stehst.
Es kommt auch nicht darauf an, ob Du Erfolg hast im Leben, ob Du Gott kennst, Ihm nachfolgst oder Ihn ablehnst. Tatsache ist: Du bist geliebt!
Manche haben (zumindest äußerlich) die Einstellung: „Brauch ich nicht. Seine Liebe für mich kann Gott an jemand anderen verschwenden.“ Eine weitere Tatsache ist: Du kannst es gar nicht verhindern, dass Gott Dich liebt. Die Bibel sagt: „Gott IST Liebe!“ Und weil Gott Liebe ist, darum liebt Er, ob Du das möchtest oder nicht.
Manch ein anderer bezweifelt, dass Gottes Liebe immer noch gilt, nachdem er (oder sie) so mit Gott herumgespielt und Ihn immer wieder enttäuscht hat. Auch das stimmt so nicht ganz. Niemand hat Gott enttäuscht, denn niemand kann Ihn täuschen. Wen man aber nicht täuschen kann, den kann man auch nicht ent-täuschen. Gott wusste von Anfang an, worauf Er sich bei Dir einließ. Glaub’ nicht, irgendetwas in Deinem Leben überrascht Ihn. Er liebt Dich trotzdem und immer noch.
Gottes Wort offenbart und formuliert von vorne bis hinten die Liebe Gottes zu Dir. Hier einige Aussagen der Bibel zum Thema:
Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat. (Johannes 3:16)
Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte. (Jeremia 31:3)
"Ich bin der Herr, der barmherzige und gnädige Gott. Meine Geduld ist groß, meine Liebe und Treue kennen kein Ende! (2 Mose 34:6)
Seine Liebe ist grenzenlos! (Psalm 145:8b)
Deine Herrschaft hat kein Ende, sie wird bestehen von einer Generation zur anderen. Auf das Wort des Herrn kann man sich verlassen, und was er tut, das tut er aus Liebe. (Psalm 145:13)
Heute hat jeder Grund, sich zu freuen. Du bist geliebt. Geliebt von einem Gott, der Liebe IST und trotz allem liebt!
Happy Valentins!
Ok, wir haben kein Valentins-Dinner heute Abend. Aber wir treffen uns mit dem, der uns liebt: Jesus! Wir singen für Ihn, reden mit Ihm und Er redet zu uns. Wir laden Dich herzlich ein, dabei zu sein.
Sicher für die meisten ein schöner Tag. Ich schreibe bewusst: „für die meisten“, denn garantiert gibt es auch nicht unbedeutend wenige gebrochene Herzen an diesem Tag, deren Hoffnungen und Erwartungen sich nicht erfüllen.
Egal ob Deine Erwartungen erfüllt oder nicht erfüllt werden, Du darfst wissen: Du bist geliebt. Dabei kommt es nicht drauf an, ob Du mit gutem Aussehen, gewinnendem Wesen, Gaben und Talenten, Wohlstand oder Klugheit ausgerüstet bist oder genau auf der Gegenseite all dessen stehst.
Es kommt auch nicht darauf an, ob Du Erfolg hast im Leben, ob Du Gott kennst, Ihm nachfolgst oder Ihn ablehnst. Tatsache ist: Du bist geliebt!
Manche haben (zumindest äußerlich) die Einstellung: „Brauch ich nicht. Seine Liebe für mich kann Gott an jemand anderen verschwenden.“ Eine weitere Tatsache ist: Du kannst es gar nicht verhindern, dass Gott Dich liebt. Die Bibel sagt: „Gott IST Liebe!“ Und weil Gott Liebe ist, darum liebt Er, ob Du das möchtest oder nicht.
Manch ein anderer bezweifelt, dass Gottes Liebe immer noch gilt, nachdem er (oder sie) so mit Gott herumgespielt und Ihn immer wieder enttäuscht hat. Auch das stimmt so nicht ganz. Niemand hat Gott enttäuscht, denn niemand kann Ihn täuschen. Wen man aber nicht täuschen kann, den kann man auch nicht ent-täuschen. Gott wusste von Anfang an, worauf Er sich bei Dir einließ. Glaub’ nicht, irgendetwas in Deinem Leben überrascht Ihn. Er liebt Dich trotzdem und immer noch.
Gottes Wort offenbart und formuliert von vorne bis hinten die Liebe Gottes zu Dir. Hier einige Aussagen der Bibel zum Thema:
Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat. (Johannes 3:16)
Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte. (Jeremia 31:3)
"Ich bin der Herr, der barmherzige und gnädige Gott. Meine Geduld ist groß, meine Liebe und Treue kennen kein Ende! (2 Mose 34:6)
Seine Liebe ist grenzenlos! (Psalm 145:8b)
Deine Herrschaft hat kein Ende, sie wird bestehen von einer Generation zur anderen. Auf das Wort des Herrn kann man sich verlassen, und was er tut, das tut er aus Liebe. (Psalm 145:13)
Heute hat jeder Grund, sich zu freuen. Du bist geliebt. Geliebt von einem Gott, der Liebe IST und trotz allem liebt!
Happy Valentins!
Ok, wir haben kein Valentins-Dinner heute Abend. Aber wir treffen uns mit dem, der uns liebt: Jesus! Wir singen für Ihn, reden mit Ihm und Er redet zu uns. Wir laden Dich herzlich ein, dabei zu sein.
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (gegenüber dem Ärztehaus)
57290 Neunkirchen
Beginn: 19:30 Uhr
HERZLICH WILLKOMMEN!
Dienstag, 13. Februar 2018
Gebet im Buch Micha
Im Buch Micha
tadelt der Prophet – ein Zeitgenosse des Propheten Jesaja – die sündhaften
Zustände im Volk Israel. Obwohl er dem Volk zuruft: „Hört!“ beschlossen
sie, nicht auf ihn zu hören. Stattdessen berauben die Reichen die Armen, verachten
und ignoriern sie die Propheten und folgen gottlosen Leitern und geistlosen
Propheten.
Eingestreut in
seine Warnreden und Rufe zur Umkehr sind Gottes Verheißungen. Der Messias wird
kommen. Sein Kommen wird auch der Unglaube und die Rebellion des Volkes nicht
verhindern. Der Messias wird in demütiger Weise kommen, aber Er wird sein Volk
erretten und regieren. Das aber scheint das Volk zur Zeit Michas nicht zu
interessieren. Viel Klage und viele Wehe muss Micha dem Volk verkündigen.
Schließlich kommt es zu einem der äußerst seltenen Verse, die etwas über Gebet
ausssagen. Und Micha 3:4 ist keine Ermutigung:
Dann schreien
sie zum Herrn; aber er antwortet ihnen nicht,
sondern verbirgt sein Angesicht vor ihnen zu jener
Zeit,
weil sie Böses getan haben.
Das gibt es auch:
Menschen, die zum Herrn schreien und „zu jener Zeit“ nicht erhört werden
... „weil sie Böses getan haben.“
Man kann förmlich
erahnen, wie manch ein Leser jetzt die Hoffnung verlieren will und sich sagt: „Meine
Gebete werden auch nicht erhört. Irgendwo muss Sünde in mir stecken. Gott hört
mich nicht mehr.“
Unbeantwortete
Gebete sind nicht immer eine Folge der Sünde. Paulus betete mehrmals, dass Gott
ihn von einer Krankheit heilen würde. Zum einen heilte Gott ihn nicht (weil Er
Besseres vorhatte), und zum anderen brauchte es mehrere Anläufe, bis Paulus
Gottes Stimme diesbezüglich hörte. Auch Hannah flehte sicherlich jahrelang,
dass der Herr sie schwanger werden lassen würde. Es dauerte Jahre, bis sie
erhört wurde. Israel schrie jahrelang zum Herrn um Befreiung aus der Sklaverei.
Erst nach langem Schreien erhörte Gott sie. Nicht immer sind (noch)
unbeantwortete Gebete Folge von Sünde. Manchmal prüft Gott unsere Treue, unsere
Ausdauer oder unser Vertrauen. Manchmal erhört Er nicht, um uns zu schützen.
Aber manchmal „antwortet Er ihnen nicht und verbirgt sein Angesicht vor
ihnen zu jener Zeit, weil sie Böses
getan haben.“
Gott möchte
nicht, dass wir nach Sünde in unserem Leben graben. Er mag es auch nicht, wenn
wir Ihm Sünde bekennen, die Er längst vergeben und hinter sich gelassen hat.
Micha behauptet auch nicht, dass Gott nie wieder die Gebete Seines Volkes
erhören wird. Aber „zu jener Zeit“ zur Zeit der Rebellion und der
Leichtfertigkeit – da verbirgt Er sein Angesicht und hört weg.
Lasst uns unseren
Weg bewusst mit Jesus gehen. Lasst uns Sünde bekennen und ausräumen, sobald wir
sie erkennen. Lasst uns Jesus mit Freude folgen und hingebungsvoll dienen.
Lasst uns Ihn lieben, denn Er hat uns zuerst geliebt. Dann hört Er unsere
Gebete. Es mag sein, dass Er sie nicht immer sofort erhört, aber er wird
reagieren. Wer sein Leben mit Jesus lebt, braucht sich nicht zu fürchten, dass
er einmal zum Herrn schreien wird, aber der Herr antwortet nicht, weil Er sein
Angesicht verbirgt, weil sie Böses getan haben.
Vielmehr gilt
allen, die mit Jesus unterwegs sind die Verheißung aus Psalm 24:3-5:
Und wer darf an seiner heiligen Stätte stehen?
Wer unschuldige Hände hat und ein reines Herz,
wer seine
Seele nicht auf Trug richtet und nicht falsch schwört.
Der wird Segen empfangen von dem Herrn
und Gerechtigkeit von dem Gott seines Heils.
Montag, 12. Februar 2018
Die tauglichen Untauglichen
Wir wissen es, aber immer wieder muss Gott uns
neu erinnern:
Gott
sucht sich Menschen, die in den Augen anderer untauglich sind:
- Moses stotterte
- David passte die Rüstung nicht
- Johannnes Markus hatte mal versagt und wurde jetzt von Paulus abgelehnt
- Timotheus hatte Magengeschwüre
- Hosea hatte eine Nutte zu Frau
- Jakob war ein Lügner und Betrüger
- König David hatte eine außereheliche Affäre
- König Salomo war zu reich
- Abraham war zu alt
- David war zu jung
- Petrus hatte Angst vor dem Tod
- Lazarus WAR tot
- Amos hatte keine Bibelschulausbildung, nur einen normalen Beruf
Und noch etwas:
Amos war kein Müßiggänger. Er war nicht faul! Gott rief ihn
aus seinem Beruf heraus in Seinen Dienst! Gott war nicht auf der Suche nach jemandem,
der gerade mal ein paar Minuten, einen Abend oder ein Wochenende Zeit für Ihn
hatte. Er suchte nicht unter denen, die sich langweilten, oder die Urlaub
hatten oder keinen Bock hatten, praktisch zu arbeiten.
Gott ruft solche, die im Alltag Treue zeigen, fleißig und
bei der Arbeit und die Er dann für Sich einsetzen möchte:
- Gideon drosch Weizen, als Gott ihn beauftragte
- Elisa pflügte mit 12 Joch Ochsen, als Gott ihn berief
- Nehemiah stand als Mundschenk in Diensten des Königs
- Petrus und Andreas waren Fischer
- Matthäus: Zollbeamter
- Amos war Schafzüchter und Obstbauer
Wir denken zu
oft: Wenn ich Zeit habe, diene ich Gott. Gottes Denken ist: Du hast die Zeit: Die Zeit ist: Jetzt!
* Eine Predigt zum Thema kann HIER heruntergeladen werden:
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